Zulassungsordnung. gemäß Beschluss des Senats nach 17 Grundordnung vom für die Studiengänge. Executive Master Healthcare Management (MBA)

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1 Zulassungsordnung für die Studiengänge Executive Master Healthcare Management (MHM) Executive Master of Business Administration (EMBA) an der SRH Hochschule Berlin gemäß Beschluss des Senats nach 17 Grundordnung vom * Status- und Funktionsbezeichnungen in dieser Ordnung gelten jeweils in der männlichen und weiblichen Form.

2 Übersicht Abschnitt I Allgemeine Bestimmungen... 3 Seite 1 Anwendungsbereich Fristen Form des Antrags Auswahlkommission... 3 Abschnitt II Zulassungsbedingungen Allgemeine Zulassungsbedingung Besondere Zulassungsbedingungen Pilotprojekt... 6 Abschnitt III Auswahlverfahren und Auswahlkriterien Auswahlverfahren bei Erfüllung der allgemeinen Zulassungsbedingungen Auswahlverfahren bei Erfüllung der besonderen Zulassungsbedingungen im Pilotprojekt Auswahlentscheidung unter Berücksichtigung des Pilotprojekts... 9 Abschnitt IV Schlussbestimmungen Inkrafttreten

3 Abschnitt I Allgemeine Bestimmungen 1 Anwendungsbereich Die SRH Hochschule Berlin führt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen im Studiengang Executive Master of Healthcare Management (MHM) und Executive Master of Business Administration (EMBA) ein hochschuleigenes Auswahlverfahren durch. 2 Fristen Der Studiengang beginnt jeweils im Wintersemester (September). Anträge auf Teilnahme am Auswahlverfahren und auf Zulassung sind durch Studienbewerber mit erstem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss bis zum 15. Juli für das darauf folgende Wintersemester zu stellen. Beruflich qualifizierte Studienbewerber stellen Anträge auf Teilnahme am Auswahlverfahren bis zum 15. Februar für das darauf folgende Wintersemester. 3 Form des Antrags (1) Der Zulassungsantrag ist in der von der SRH Hochschule Berlin vorgesehenen Form elektronisch zu stellen; daneben sind die in Abs. 2 angeführten Anlagen zu übermitteln. Ist die elektronische Antragsstellung aufgrund eines Härtefalls nicht möglich, kann auf Antrag die Bewerbung zur Niederschrift oder auf schriftlichem Wege erfolgen. (2) Dem Antrag sind die unter 5 Abs. 2 oder 6 Abs. 2 aufgeführten Dokumente beizufügen. (3) Die SRH Hochschule Berlin kann verlangen, dass die in Absatz 2 genannten Dokumente im Original oder in amtlich beglaubigter Form vorgelegt werden. Die Zulassung ist zu versagen, wenn die Unterlagen nicht den von der SRH Hochschule Berlin geforderten Anforderungen einschließlich der Form entsprechen. 4 Auswahlkommission (1) Über die Zulassung eines Studienbewerbers zum Studiengang entscheidet die Auswahlkommission. Die Auswahlkommission setzt sich aus dem Studiengangsleiter sowie mindestens einem hauptamtlichen Professor der SRH Hochschule Berlin zusammen. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt ein Jahr. Eine Wiederbestellung ist möglich. 3

4 (2) Die Auswahlkommission berichtet dem Präsidium nach Abschluss des Vergabeverfahrens über die gesammelten Erfahrungen und macht Vorschläge für die Weiterentwicklung des Auswahlverfahrens. 4

5 Abschnitt II Zulassungsbedingungen 5 Allgemeine Zulassungsbedingung (1) Für die Zulassung zum Studiengang und sind folgende Voraussetzungen nötig: Ein erster berufsqualifizierender Abschluss (gemäß 10 Berliner Hochschulgesetz) an einer Universität oder Hochschule oder ein gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss (im In- oder Ausland) Wirtschaftswissenschaftliches Grundverständnis (nachgewiesen durch ein persönliches Eignungsgespräch) Nachgewiesene einschlägige Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren (2) Dem Antrag sind frist- und formgerecht beizufügen: Das Zeugnis der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung, einer einschlägigen fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung bzw. einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung, die von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkannt worden ist Ein Nachweis, dass ein Studium in der Regel mit 210 ECTS-Punkten an einer deutschen oder ausländischen Hochschule mit Erfolg absolviert wurde. Für Bewerber mit einem Hochschulabschluss mit 180 ECTS-Punkten gibt es eine Sonderregelung zur Anrechnung von 30 zusätzlichen ECTS-Punkten durch Anerkennung der einschlägigen Berufstätigkeit im Umfang von mindestens 2 Jahren Ein Nachweis über eine einschlägige Berufstätigkeit von in der Regel mindestens zwei Jahren (näheres hierzu regelt der Katalog der Bewertungskriterien zur Feststellung der einschlägigen Berufserfahrung) Ein tabellarischer Lebenslauf Ein Motivationsschreiben (3) Alle Studienbewerber aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland müssen neben den genannten Bedingungen gute bis sehr gute deutsche Sprachkenntnisse nachweisen, die erwarten lassen, dass sie erfolgreich am Studium teilnehmen können. Der Nachweis wird grundsätzlich durch die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH) oder die erfolgreiche Teilnahme am Test Deutsch als Fremdsprache (TestDaF) erbracht. (4) Bürger aus Mitgliedsländern der Europäischen Union sind deutschen Bewerbern gleichgestellt, wenn sie die für das Studium erforderlichen Sprachkenntnisse nachgewiesen haben. (5) Für Bürger von Staaten außerhalb der Europäischen Union sind grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Zulassung zu unterscheiden: direkte Zugangsberechtigung durch Gleichstellung der Vorbil- 5

6 dung mit deutschen Abschlüssen oder indirekte Zugangsberechtigung durch eine besondere Feststellungsprüfung. Die Anerkennung von Vorbildungen ist zum Teil länderspezifisch geregelt. 6 Besondere Zulassungsbedingungen Pilotprojekt (1) Zur Förderung der Durchlässigkeit zwischen Berufs- und Hochschulbildung werden in Übereinstimmung mit dem Hochschulrecht (Berliner Hochschulgesetz, Beschlüsse der KMK) in einer zweijährigen Erprobungsphase auch beruflich qualifizierte Bewerber ohne berufsqualifizierenden Hochschulabschluss zum Studiengang MHM bzw. EMBA nach bestandener Eignungsprüfung zugelassen. (2) Dem Antrag sind frist- und formgerecht beizufügen: Ein Nachweis über eine allgemeine bzw. fachgebundene Studienberechtigung gemäß 10 und 11 Berliner Hochschulgesetz Ein Nachweis über eine mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung nach abgeschlossener Aufstiegsfortbildung mit Führungsverantwortung und Managementerfahrung (näheres hierzu regelt der Katalog der Bewertungskriterien zur Feststellung der einschlägigen Berufserfahrung) Ein tabellarischer Lebenslauf Nachweise über Abschlüsse beruflicher Aufstiegsfortbildung (z. B. Geprüfter Betriebswirt, Geprüfter Technischer Betriebswirt und vergleichbare Abschlüsse, wie z. B. Staatlich geprüfter Techniker, REFA-Engineer sowie Abschlüsse der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien) Ein Motivationsschreiben (3) Da gemäß KMK-Beschluss für außerhalb des Hochschulwesens erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten bis zu 50 % der ECTS-Punkte nach Einzelfallprüfung angerechnet werden können, wird für beruflich qualifizierte Bewerber ohne berufsqualifizierenden Hochschulabschluss ein 1 Semester umfassendes Vorstudium zum Erwerb von 30 ECTS-Punkten vorgesehen sowie eine Sonderregelung zur Anrechnung von zusätzlichen 30 ECTS-Leistungspunkten nach Prüfung in einem Zusatzmodul während bzw. im unmittelbaren Anschluss des Masterstudiums angewandt (siehe ). (4) Alle Studienbewerber aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland müssen neben den genannten Bedingungen gute bis sehr gute deutsche Sprachkenntnisse nachweisen, die erwarten lassen, dass sie erfolgreich am Studium teilnehmen können. Der Nachweis wird grundsätzlich durch die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH) oder die erfolgreiche Teilnahme am Test Deutsch als Fremdsprache (TestDaF) erbracht. (5) Bürger aus Mitgliedsländern der Europäischen Union sind deutschen Bewerbern gleichgestellt, wenn sie die für das Studium erforderlichen Sprachkenntnisse nachgewiesen haben. 6

7 (6) Für Bürger von Staaten außerhalb der Europäischen Union sind grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Zulassung zu unterscheiden: direkte Zugangsberechtigung durch Gleichstellung der Vorbildung mit deutschen Abschlüssen oder indirekte Zugangsberechtigung durch eine besondere Feststellungsprüfung. Die Anerkennung von Vorbildungen ist zum Teil länderspezifisch geregelt. 7

8 Abschnitt III Auswahlverfahren und Auswahlkriterien 7 Auswahlverfahren bei Erfüllung der allgemeinen Zulassungsbedingungen (1) Das Auswahlverfahren für Studienbewerber mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss an einer Universität oder Fachhochschule oder mit einem gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss (im In- oder Ausland) nachfolgende Kriterien berücksichtigt die folgenden Kriterien: a) die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung b) die Durchschnittsnote des zeitlich jüngsten Studienabschlusses c) die Durchschnittsnote des von der Auswahlkommission geführten Interviews (2) Die Auswahlkommission führt mit jedem Studienbewerber ein ca. 30-minütiges Interview durch. Das Interview soll die Motivation und Eignung des Studienbewerbers im Hinblick auf funktionsübergreifende Kompetenzen feststellen. Hierzu zählen insbesondere: intellektuelle Fähigkeiten persönliche Fähigkeiten Kommunikations- und Kontaktfähigkeit Managementfähigkeiten Das Interview wird durch die Mitglieder der Auswahlkommission benotet. Bei unterschiedlichen Bewertungen der Mitglieder ergibt sich die Benotung durch gleichgewichtige Mittelung. Abschließend werden die Noten gemäß 7 Abs. 1 aus a), b) und c) aufaddiert. Die Auswahlkommission bewertet die Leistungen eines Studienbewerbers anhand eines Bewertungsbogens (siehe Bewertungsbogen für Teilnehmer am Auswahlverfahren). Hierbei sind die Kriterien in einem Verhältnis a) : b) : c) von 1 : 2 : 3 zu werten. Auf Grundlage der Ergebnisse im Auswahlverfahren unter Berücksichtigung der einschlägigen Berufserfahrung, welche anhand eines Kriterienkatalogs für die anrechenbare einschlägige Berufserfahrung festgestellt wird (siehe Katalog der Bewertungskriterien zur Feststellung der einschlägigen Berufserfahrung), erarbeitet die Auswahlkommission eine Rangliste zur Vergabe von Studienplätzen. Die niedrigste Punktzahl entspricht hierbei dem obersten Platz auf der Rangliste und die höchste Punktzahl entspricht dem untersten Platz auf der Rangliste. 8

9 8 Auswahlverfahren bei Erfüllung der besonderen Zulassungsbedingungen im Pilotprojekt (1) Die Auswahlentscheidung bei beruflich qualifizierten Bewerbern ohne berufsqualifizierenden Hochschulabschluss erfolgt stets nach einer Eignungsprüfung gemäß KMK-Beschluss vom und Berliner Hochschulgesetz ( 10 Absatz 6 Ziffer 9). Durch die Eignungsprüfung soll die Gleichwertigkeit der beruflichen Qualifikation des Bewerbers mit der eines abgeschlossenen grundständigen Hochschulstudiums festgestellt werden. Bestandteil der Eignungsprüfung für beruflich qualifizierte Bewerber ohne berufsqualifizierenden Hochschulabschluss ist ein 1 Semester umfassendes Vorstudium mit 6 Aufstockungsmodulen an der SRH Hochschule Berlin, in dem die zugelassenen Bewerber weitere 30 ECTS-Punkte erwerben. In dem Vorstudium werden die Eignungsvoraussetzungen der Studierenden überprüft und die Gleichwertigkeit ihrer Qualifikation zu den zugelassenen Bewerbern mit erstem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Bachelor) abschließend festgestellt. (2) Für die Bildung einer Rangliste im Rahmen des Auswahlverfahrens sind für beruflich qualifizierte Studienbewerber ohne ersten berufsqualifizierenden Abschluss an einer Universität oder Fachhochschule oder mit einem gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss (im In- oder Ausland) nachfolgende Kriterien zu berücksichtigen: a) Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung b) Durchschnittsnote des zeitlich jüngsten Abschlusses der beruflichen Aufstiegsfortbildung c) Durchschnittsnote des von der Auswahlkommission geführten Interviews (3) Entsprechend den im 7 Absatz 2 formulierten Regelungen führt die Auswahlkommission mit jedem Studienbewerber ein ca. 30-minütiges Interview durch, bewertet die Leistungen anhand eines Bewertungsbogens (siehe Bewertungsbogen für Teilnehmer am Auswahlverfahren) und erarbeitet eine Rangliste zur Vergabe von Studienplätzen für beruflich qualifizierte Bewerber. 9 Auswahlentscheidung unter Berücksichtigung des Pilotprojekts (1) Die Auswahlkommission entscheidet anhand der jeweiligen Rangliste, welche Bewerber ein Angebot für einen Studienplatz erhalten. (2) Für den Fall, dass es insgesamt mehr als 14 qualifizierte Studienbewerber gemäß 5 und 6 jeweils für den Studiengang Executive MHM und EMBA gibt, gilt grundsätzlich, dass die geeigneten Studienbewerber gemäß 5 bevorzugt werden, jedoch generell vier Studienplätze für beruflich qualifizierte Studienbewerber gemäß 6 zur Verfügung stehen. Gibt es jedoch weniger als vier beruflich qualifizierte Studienbewerber gemäß 6, werden die restlichen Studienplätze an qualifizierte Studienbewerber gemäß 5 vergeben. 9

10 Abschnitt IV Schlussbestimmungen 10 Inkrafttreten Die Zulassungsordnung tritt nach Bestätigung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom und durch gleichzeitige hochschulöffentliche Bekanntmachung in Kraft. 10

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