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2 2 PRTG Network Monitor Handbuch Inhalt Kapitel I Einführung 6 1 Hauptmerkmale Verfügbare Lizenzen Über dieses Handbuch... 8 Kapitel II Systemanforderungen 11 1 Detaillierte Systemanforderungen Kapitel III Installation 16 1 Download der... Software 16 2 Upgrade Version... 7 von Vorgängerversionen 16 3 Installation eines... PRTG-Servers 17 4 Eingabe eines... Lizenzschlüssels 20 5 Activating the... Product 21 6 Installation einer... externen PRTG-Sonde 22 7 Installation der... Windows-GUI 23 8 Deinstallation Kapitel IV Grundkonzepte des PRTG Network Monitor 25 1 Struktur: PRTG-Server,... PRTG-Sonde und die Benutzer-Interfaces 25 2 Objekthierarchie:... Sonden, Gruppen, Geräte, Sensoren, Kanäle 28 3 Übernehmen... von Einstellungen 31 4 Benutzer-Zugriffsrechte Konzept der... Alarme 32 6 Konzept der... Maps 33 7 Konzept der... Berichte 33 8 Konzept der... Meldungen 33 9 Konzept der... Aufgaben Konzept der... Benachrichtigungen Konzept der... Zeitpläne Konzept der... Abhängigkeiten 34 Kapitel V Benutzeroberflächen 37 1 Webinterface Windows-GUI iphone-interfaces... 54

3 Inhaltsverzeichnis Kapitel VI Erstellen von Geräten und Sensoren Überprüfen der... Einstellungen der Hauptgruppe ("Root") 57 2 Manuelles Erstellen... von Gruppen, Geräten und Sensoren 59 3 Erstellen von Geräten und Sensoren mit Hilfe der Automatischen Netzwerksuche Sensor- und... Kanaleinstellungen bearbeiten 64 Kapitel VII Sensortypen 67 1 Gebräuchliche... Sensoren 67 2 Bandbreiten-Monitoring... Sensoren 67 3 Webserver (HTTP,... HTTPS) Sensoren 68 4 SNMP-Sensoren Windows-Systeme... (WMI) Sensoren 75 6 Verschiedene... Protokolle Sensoren 78 7 Mailserver-Sensoren SQL-Datenbankserver... Sensoren 81 9 Dateiserver-Sensoren Virtuelle Server... Sensoren VoiP- und QoS-Sensoren Benutzerdefinierte... Sensoren Packet Sniffer... Sensoren xflow (NetFlow... und sflow) Sensoren Vergleich der... Sensoren zur Bandbreitenüberwachung Formelsensor Kapitel VIII Benachrichtigungen 100 Kapitel IX Maps 107 Kapitel X Berichte 116 Kapitel XI Aufgaben 122 Kapitel XII Benutzerverwaltung 124 Kapitel XIII Systemeinstellungen und Administration Konfiguration... - Mein Konto bearbeiten Konfiguration... - Zeitpläne bearbeiten Konfiguration... - Benachrichtigungen bearbeiten Systemverwaltung... - Systemeinstellungen bearbeiten 132 3

4 4 PRTG Network Monitor Handbuch 5 Systemverwaltung - Benutzerkonten und Benutzergruppen bearbeiten System-Informationen... und zusätzliche Downloads PRTG Server... Administrator PRTG Probe... Administrator 143 Kapitel XIV WeiterführendeThemen Toplisten Multiple Sonden... und externe Sonden Kopieren von Geräten durch Klonen oder die Verwendung von Vorlagen Datenimport aus PRTG Traffic Grapher 6 oder IPCheck Server Monitor Installation... eines SSL Zertifikats für Ihren Web Server Anpassung... des Webinterfaces Benutzen des... PRTG API (Application Programming Interface) Interface-Definition für benutzerdefinierte EXE- und DLL-Sensoren Perzentil-Berechnungen Rechtliche... Hinweise 162 Index 163

5 Kapitel I Einführung

6 6 1 PRTG Network Monitor Handbuch Einführung Heutzutage verlassen sich die meisten Firmen auf eine Computer- und Netzwerkinfrastruktur für Internet, Betriebsmanagement, Telefon und . Man benötigt eine hochkomplexe Ausstattung von Servern und Netzwerkkomponenten, um den reibungslosen Datenaustausch von betrieblichen Vorgängen zwischen Angestellten, Büros und Kunden zu gewährleisten. Der wirtschaftliche Erfolg einer Firma ist stark abhängig mit einem reibungslosen Datenfluss. Warum ist die Überwachung von Netzwerken so wichtig? Die Zuverlässigkeit eines Computernetzwerkes, seine Geschwindigkeit und Effektivität sind für Gedeih und Verderb eines Unternehmens von höchster Wichtigkeit. Jedoch sind alle technischen Geräte, und eben auch Netzwerkgeräte, für technisches Versagen anfällig und können somit schwerwiegende Probleme und mitunter sogar sinkende Umsatzzahlen verursachen, unabhängig von allen im Vorfeld ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen. Netzwerkadministratoren müssen daher drei grundlegende Schritte beachten, um den Netzwerkbetrieb, dessen Verlässlichkeit und Geschwindigkeit zu gewährleisten: 1. Den Aufbau eines gut geplanten Netzwerkes mit verlässlichen Komponenten 2. Das Erstellen von Notfallplänen zur Datenwiedererlangung im Falle eines technischen Versagens 3. Eine Netzwerküberwachung, welche das Entstehen und Wirken von Ausfällen dokumentiert. Das Programm PRTG Network Monitor, welches in diesem Dokument vorgestellt wird, liefert Ihnen eine Komplettlösung für das Monitoring kleiner, mittlerer und großer Netzwerke. Netzüberwachung mit PRTG Network Monitor Beim PRTG Network Monitor handelt es sich um ein sehr mächtiges Überwachungsprogramm für Windows-basierte Systeme. Es ist geeignet für kleine, mittlere und große Netzwerke und kann LAN, WAN, WLAN und VPN überwachen. Es überwacht sowohl Verfügbarkeit und Bandbreitennutzung als auch andere Netzwerkparameter wie Servicequalität (QoS, Quality of Service), Speicher- und Prozessorauslastung. Systemadministratoren können mit Hilfe von PRTG Network Monitor Live-Messungen und periodisch wiederkehrende Auslastungstrends verfolgen, und somit den Wirkungsgrad, den Aufbau und die Verteilung von Standleitungen, Routern, Firewalls, Servern und anderen Netzwerkkomponenten optimieren. Die Software lässt sich leicht installieren und handhaben und überwacht ein Netzwerk mit Hilfe von SNMP, WMI, Packet Sniffer, Cisco-NetFlow sowie vielen anderen Standard-Protokollen. Sie läuft täglich im Rund-um-die-Uhr-Betrieb auf einem Windows-basierten Rechner. PRTG Network Monitor zeichnet ununterbrochen alle Parameter der Netzwerknutzung und der Verfügbarkeit von Netzwerksystemen auf. Die hierbei gewonnenen Daten werden in einer internen Datenbank zur späteren Auswertung gespeichert. 1.1 Hauptmerkmale Für folgende Anwendungen kann PRTG Network Monitor genutzt werden: Überwachung und Alarm im Falle von Betriebszeit/Ausfallzeit oder langsamen Servern. Überwachung und Darstellung von Bandbreiten- und Netzwerkgeräteauslastung. Überwachung der Systemauslastung (CPU-Auslastung, freier Speicher, freier Festplattenspeicher etc.). Klassifizierung von Netzwerkverkehr nach Quelle/Richtung und Inhalt. Aufspüren ungewöhnlicher, verdächtiger oder bösartiger Aktivität bei Geräten oder Benutzern. Messung von QoS- (Quality of Service) und VoIP-Parametern und Kontrolle von Service-Level-Agreements

7 Einführung 7 (SLA/Dienstgütevereinbarungen (DGV)). Aufspüren und Beurteilen von Netzwerkgeräten. Das PRTG-Installationsprogramm beinhaltet sowohl die komplette Software als auch alle Module, die man für die Überwachung benötigt, ohne auf Zusatzpakete von Drittanbietern zurückgreifen zu müssen: Das von Paessler entwickelte schnelle und effiziente Datenbanksystem zur Speicherung der unbearbeiteten Überwachungsergebnisse (wesentlich schneller als bei Datenablage auf einem SQL-Server). Einen integrierten Webserver mit HTTP- und HTTPS-Unterstützung für die Benutzeroberfläche. Einen Mailserver für die automatische Zustellung von . SQLite SQL-Server für die Speicherung von Überwachungsereignissen, Toplisten und Aufgaben. Automatische Erstellung von PDF-Berichten. Grafikbeschleuniger für die nutzerfreundliche Darstellung. Modul zur Netzwerkanalyse zum automatischen Aufspüren von Geräten und Sensoren. Eine Programmierschnittstelle (API), die es Benutzern ermöglicht, eigene Funktionalitäten zu programmieren. PRTG Network Monitor ist sowohl in der Lage, Tausende von Sensoren zu unterstützen, als auch mit multiplen externen Sonden (Agents) zu arbeiten, um eine Vielzahl von Websites oder Netzwerksegmente von einer zentralen Serverinstallation aus zu überwachen. Die Software ist auf der bewährten Überwachungstechnologie von Paessler aufgebaut, welche seit 1997 stetig verbessert wurde und sich im täglichen Einsatz bei mehr als Benutzern weltweit bewährt hat. Attraktive Lizenzpakete, von Freeware (bis zu 10 Sensoren) bis zu Komplettlösungen für Firmen mit Tausenden von Sensoren stellen sicher, dass jeder Benutzer die optimale Lösung findet. 1.2 Verfügbare Lizenzen Zur Auswahl stehen vier unterschiedliche Lizenzen: Freeware Edition Die Freeware- und Starter-Edition sind eine gute Lösung für Einsteiger oder den privaten Gebrauch: Sie kann kostenlos für private und gewerbliche Zwecke genutzt werden. Überwachung von bis zu 10 Sensoren (Starter Edition: 20) mit bis zu 4 Sonden. Sie unterstützt alle verfügbaren Sensoren (außer NetFlow/sFlow/xFlow). Kürzestes Überwachungsintervall ist eine Minute. Starter Edition Die Starter Edition hat alle Funktionen der Freeware Edition, unterstützt jedoch bis zu 20 Sensoren. Durch die Eingabe eines Starter Edition Lizenzschlüssels erweitern Sie Ihre Freeware Edition. Informationen über die Voraussetzungen für einen Starter Edition Lizenzschlüssel finden Sie auf unserer Webseite unter Testversion (Trial) Die Testversion soll Kunden, die den Erwerb einer gewerblichen Lizenz in Betracht ziehen, bei der Beurteilung und Einschätzung des Programms für Ihre Zwecke helfen. Überwachung von bis zu 500 Sensoren mit bis zu 4 Sonden.

8 8 PRTG Network Monitor Handbuch Unterstützung aller verfügbaren Sensortypen (inkl. NetFlow/sFlow). Kürzestes Überwachungsintervall ist 1 Sekunde. Zeitlich eingeschränkter Lizenzschlüssel auf der Paessler Website erhältlich. 30-tägige Testphase (nach Ablauf der Testphase schaltet sich die Software automatisch in den Freeware Edition Modus). Standardmäßig läuft die Testversion nach der Installation lediglich mit der Funktionalität der Freeware Edition, solange kein Lizenzschlüssel eingegeben wird. Kostenlose Test-Lizenzschlüssel können auf unserer Webseite angefordert werden: Vollversionen PRTG Network Monitor ist in verschieden lizenzierten Ausführungen erhältlich, um den Bedürfnissen sowohl kleiner und mittlerer Betriebe als auch großer Firmen zu entsprechen. Die maximal mögliche Zahl an Sensoren (100 Sensoren oder mehr), xflow/netflow-sensoren (1 oder mehr) und Sonden (4 oder mehr) hängt von der Lizenz ab. Unterstützung aller Sensortypen (inkl. NetFlow/xFlow). Kürzestes Überwachungsintervall ist 1 Sekunde. Für genauere Informationen über Preis und Leistungsumfang der jeweiligen Lizenzen besuchen Sie uns bitte auf unserer Webseite: https://shop.paessler.com/de/ Übersicht über die Softwareversionen PRTG Network Monitor Version Sensoren Sonden xflow/netflow Sensoren Freeware Edition/Starter Edition 10/ Tage-Testversion Professional * Enterprise * Enterprise , * Enterprise Unlimited unbegrenzt 30 2* Enterprise Unlimited Site** unbegrenzt unbegrenzt 2* * ** Zusätzliche xflow/netflow Sensoren können als Add-On ergänzt werden. Die Enterprise Unlimited Site Lizenz erlaubt darüber hinaus die Installation mehrerer PRTG-Server innerhalb eines Netzwerks. Für weitere Informationen über Preise und Lizenzmodelle besuchen Sie bitte: https://shop.paessler.com/de/ 1.3 Über dieses Handbuch In diesem Handbuch werden die dem System zugrundliegenden Konzepte des PRTG Network Monitor vorgestellt. Ebenso erfahren Sie, wie man die Software so einstellt, dass optimale Ergebnisse erzielt werden können. Sie lernen die Planung des Aufbaus Ihres Monitorings, Ihrer Sensoren, Berichte, Benachrichtigungen, Maps und Benutzerkonten.

9 Einführung 9 Sie werden in diesem Handbuch nicht jedes einzelne Feld und jede Taste der Benutzeroberfläche ausführlich erläutert bekommen. Detaillierte Informationen finden sich im PRTG-Webinterface selbst, und zwar in Form kleiner Hilfetexte und Hinweise. Ebenso wenig handelt es sich bei diesem Handbuch um eine ausführliche technische Dokumentation für Dateiformate, Programmierschnittstellen (APIs) oder andere Hintergrundinformationen. All diese Informationen erhalten Sie ausführlich als Grundlagenwissen (Knowledge Base) auf der Paessler-Webseite unter

10 Kapitel II Systemanforderungen

11 Systemanforderungen 2 11 Systemanforderungen Für die Installation und den Einsatz von PRTG Network Monitor müssen Sie folgende Komponenten bereitstellen: Einen PC, einen Server, oder einen virtuellen Rechner, dessen Leistungsfähigkeit in etwa einem durchschnittlichen Modell aus dem Jahre 2007 oder später entspricht. Betriebssystem Microsoft Windows XP, Windows 2003, Windows Vista, Windows 7 oder Windows 2008 (32-bit oder 64-bit). Einen Internetbrowser, um auf das Webinterface zuzugreifen (Google Chrome 3 empfohlen; Firefox 3.5, Safari 4 und Internet Explorer 8 wurden ebenfalls getestet). Für genauere Informationen und für den Fall, dass Sie eine größere Installation planen, siehe Detaillierte Systemvoraussetzungen. Planen Sie eine Installation für hunderte oder mehr Sensoren? Ein durchschnittlicher PC/Server aus dem Jahr 2007 oder später ist erfahrungsgemäß ohne weiteres dazu in der Lage, ca Sensoren zu überwachen (mit einigen Ausnahmen bei SNMP 3, WMI und Packet Sniffer). Für größere Installationen möchten wir Sie auf folgenden Artikel über Grundlagenwissen verweisen: "Planning Large Installations of PRTG Network Monitor 7": (in englischer Sprache). 2.1 Detaillierte Systemanforderungen Betriebssysteme für PRTG Server und PRTG Sonde Die jeweiligen 32-bit und 64-bit Versionen der folgenden Betriebssyteme werden beim Einsatz der Dienste von PRTG Server und PRTG Sonde offiziell unterstützt: Microsoft Windows XP Microsoft Windows Vista Microsoft Windows 7 Microsoft Windows Server 2003 Microsoft Windows Server 2008 Microsoft Windows Server 2008 R2 Hardwarevoraussetzungen für PRTG-Server und PRTG-Sonde Die Voraussetzungen für Ihre Hardware sind größtenteils von den jeweils verwendeten Sensortypen und Intervallen abhängig. Die im Folgenden angegebenen Werte können bei normalem Einsatz von PRTG 7 als ungefähre Richtlinien gelten (basierend auf durchschnittlich 60-sekündigen Sensorintervallen) CPU: Ein normaler PC mit Baujahr 2007 kann problemlos Sensoren kontrollieren (sensortypspezifische Anmerkungen: siehe unten). RAM: Sie benötigen etwa 150KB Arbeitsspeicher pro Sensor. Festplatte: Sie benötigen täglich pro Sensor etwa 200KB Festplattenspeicher (bei Sensoren mit 60-sekündigen Intervallen). Für die Aktivierung Ihrer Lizenz (über HTTP oder ) benötigen Sie einen Internetzugang.

12 12 PRTG Network Monitor Handbuch Darüber hinaus gibt es für einige Sensortypen hardwareunabhängige Einschränkungen, z.b. für WMI oder SNMP 3 Sensoren. Diese Einschränkungen können jedoch umgangen werden, indem man die Sensoren über sog. "Multiple externe Sonden" verteilt. Sollten Sie mehr als 500 bis Sensoren oder mehr als 10 Packet Sniffer/NetFlow Sensoren installieren wollen, dann lesen Sie bitte den Knowledge Base Artikel, der am Ende dieses Abschnittes genannt ist. Beispielkonfigurationen Die Beispielkonfigurationen in der unten stehenden Tabelle geben Ihnen einen Überblick über die PRTG-Hardwareanforderungen für Ihre Konfiguration. Große Installation A Große Installation B Netbook-Installation System DELL Alienware DELL PowerEdge 2900 III DELL Inspiron Mini 10 CPU Intel Core2 Quad-Core 2.6 GHz Intel Xeon Quad-Core 1.87 GHz Intel Atom Z GHz RAM 8 GB 16 GB 1 GB Betriebssystem Windows 7 64-Bit Windows Bit Windows XP 32-Bit Sensoren 20,000 SNMP 100 Other 20,000 SNMP 600 SNMP 750 WMI Installation entspricht 400 switches à 48 ports 400 switches à 48 ports 24 switches à 25 ports + 30 Windows server Abtastintervall 1 minute 1 minute 5 minutes Anzahl Sonden Mittlere CPU-Last während Überwachung* 3% 20 % 35 % Mittlere CPU-Last während Berichterstellung* 20 % 30 % 85 % Mittlerer Speicherverbrauch 3 GB 3.5 GB 260 MB Durchschnittlich generierte Festplattendaten pro Jahr 800 GB 800 GB 55 GB Mittlere Netzwerklast 80 kbit/s 550 kbit/s 150 kbit/s * Die CPU-Last ist größer, während Benutzer auf das Webinterface zugreifen. Der Einsatz von PRTG auf Virtuellen Rechnern Sowohl PRTG-Server als auch PRTG-Sonde können auf virtuellen Plattformen eingesetzt werden. Folgende

13 Systemanforderungen 13 Plattformen wurden hierfür erfolgreich getestet: Technologie Betriebssystem des Clients VMware ESX/ESXi (Version 3.5 und VMware VSphere 4) Windows XP, Windows 2003 (32/64 bit), Windows Vista, Windows 7 (32/64 bit), Windows 2008 (32/64 bit) VMware Server 2.0 Windows XP, Windows 2003 (32/64 bit), Windows 2008 XEN Server 5.0 Windows XP Parallels Virtuozzo Containers Windows 2003 Server (32/64 bit) Cloud Platforms (Amazon EC2, GoGrid, SoftLayer) Windows Server 2003 Internetbrowser-Voraussetzungen Die folgenden Webbrowser werden für das PRTG-Webinterface offiziell unterstützt (Reihenfolge nach Leistung und Verlässlichkeit): Google Chrome 3 (empfohlen) Mozilla Firefox 3.5 Apple Safari 4 Microsoft Internet Explorer 8 Hinweis: Der Microsoft Internet Explorer 7 ist "veraltet". Dieser Browser wird ggf. in zukünftigen Versionen von PRTG nicht mehr unterstützt. Ein Hinweis zur Browsergeschwindigkeit: Das Webinterface von PRTG macht ausgiebig von Javascript und Ajax Gebrauch. Unserer Erfahrung nach sind bei einigen Funktionen Chrome und Safari mindestens 10 Mal so schnell wie Internet Explorer 8 und 3-5 Mal schneller als Firefox 3.5. Voraussetzungen für die zu überwachenden Geräte SNMP Monitoring: Die jeweils zu überwachenden Geräte müssen mit SNMP Version 1, 2c oder 3 ausgestattet sein (d.h. SNMP-fähige Software muss auf diesen Geräten installiert sein). SNMP muss auf dem jeweiligen Gerät aktiviert sein, und demjenigen Rechner, auf welchem PRTG installiert ist, muss der Zugriff auf die SNMP Schnittstelle ermöglicht sein. WMI Monitoring: Für den Einsatz von WMI Monitoring (Windows Management Instrumentation) benötigen Sie ein Windows Netzwerk. Kundenrechner, die mit WMI überwacht werden sollen, werden nur ab dem Betriebssystem Windows XP oder neuer offiziell unterstützt (XP, 2003, Vista, 2008 etc.) Windows 2000 wird offiziell nicht unterstützt. NetFlow-, sflow-monitoring: Das Gerät muss so eingerichtet werden, dass NetFlow-Datenpakete (NetFlow Version 5 oder 9) bzw. sflow-datenpakete an denjenigen Rechner geschickt werden können, auf dem die PRTG-Sonde installiert ist. Packet Sniffer: Es können ausschließlich solche Datenpakete analysiert werden, welche die Netzwerkkarte des lokalen Geräts passiert haben. Für die netzwerkweite Überwachung in sog. "Switched Networks" werden Switches mit sog. "Monitoring Ports" benötigt. Voraussetzungen für die Windows-GUI Die optionale PRTG Windows-GUI läuft unter allen Windows-Versionen ab XP und benötigt den Internet

14 14 PRTG Network Monitor Handbuch Explorer 7 oder 8. Voraussetzungen für das iphone Interface Die optionale iphone Applikation "iprtg" benötigt iphone Firmware 3.0 (oder höher) und ist im AppStore erhältlich. Das integrierte iphone Webinterface wurde für die Apple iphone Firmware 2.0 (oder höher) entwickelt. Planen Sie die Installation von hunderten und mehr Sensoren? Ein durchschnittlicher PC/Server mit Baujahr 2007 oder später ist erfahrungsgemäß ohne weiteres dazu in der Lage, ca Sensoren zu kontrollieren (mit einigen Ausnahmen bei SNMP 3, WMI und Packet Sniffer). Für größere Installationen möchten wir Sie auf folgenden Artikel über Grundlagenwissen verweisen: "Planning Large Installations of PRTG Network Monitor 7": (in englischer Sprache)

15 Kapitel III Installation

16 16 3 PRTG Network Monitor Handbuch Installation Für den Einsatz von PRTG Network Monitor müssen Sie die Software wie in den folgenden Abschnitten beschrieben herunterladen und installieren: Laden der Software: Wie bekomme ich die neueste Version von Paessler? Upgrade auf Version 7 von Vorgängerversionen: Bitte lesen, wenn Sie bereits mit PRTG Traffic Grapher 6 oder IPCheck Server Monitor 5 gearbeitet haben Installation eines PRTG Servers: Wie installiere ich die PRTG Server Software auf meinem PC/Server? Eingabe eines Lizenzschlüssels: Wie füge ich einen Lizenschlüssel ein? Deinstallation: Wie deinstalliere ich die Software von meinem PC/Server? 3.1 Download der Software Bitte laden Sie sich die neueste Version von PRTG Network Monitor von der Paessler Website. Es gibt zwei verschiedene Installationspakete für PRTG, den frei erhältlichen Download der Freeware und Trial Editions, und den Download der Commercial Edition (welcher nur zahlenden Kunden zur Verfügung steht). Download der Freeware Edition und Trial Edition Bitte laden Sie sich die neueste frei zugängliche Datei von der Paessler Website unter: Download der Commercial Editions Für Kunden mit einem aktiven Wartungsvertrag sind Updates kostenlos. Bitte loggen Sie sich für den neuesten Updates ein unter:www.paessler.com/login Wenn Sie keinen aktiven Wartungsvertrag haben, kontaktieren Sie uns bitte unter: 3.2 Upgrade Version 7 von Vorgängerversionen Upgrade älterer Versionen 7.x Wenn Sie PRTG Network Monitor bisher unter einer älteren 7.x Versionsnummer betrieben haben, installieren Sie die neueste Version einfach auf die Vorgängerversion. Upgrade von PRTG Traffic Grapher 6 oder IPCheck Server Monitor 5 Wenn Sie bisher eines der beiden Vorgängerprodukte des PRTG 7 (PRTG Traffic Grapher Version 6 oder IPCheck Server Monitor Version 5) in Verwendung hatten, können Sie die meisten Ihrer Daten (Aufbau des Monitoring und Historie) nach PRTG 7 importieren. Der Datenimport aus früheren Versionen ist hingegen nicht möglich. Bitte lesen Sie hierfür den folgenden Artikel aus unserer Knowledge Base auf der Paessler Webseite (in englischer Sprache):

17 Installation Installation eines PRTG-Servers Die Installation der Software verläuft ähnlich wie die anderer Windows-basierter Anwendungen. Starten Sie den Installationsassistenten von der ZIP-Datei, die Sie heruntergeladen haben. Der Installationsassistent führt Sie nun durch den Installationsprozess: Klicken Sie bitte "Weiter", um zum jeweils folgenden Schritt zu gelangen. Nachdem Sie die Lizenzbedingungen akzeptiert haben, können Sie einen Ordner auswählen, in welchem Sie die Software installieren möchten. Sobald Sie "Weiter" anklicken, werden die notwendigen Dateien auf Ihr Laufwerk kopiert. Dann öffnet sich ein Fenster, in welchem Sie nach Ihrem Lizenztyp gefragt werden.

18 18 PRTG Network Monitor Handbuch Wählen Sie nun die zutreffende Option aus und tragen Sie die notwendigen Angaben ein. Im folgenden Fenster erscheinen einige Grundeinstellungen:

19 Installation 19 Das einzige Feld, in dem Sie hier normalerweise etwas eintragen müssen, ist das für die -Adresse. Bitte tragen Sie diese hier ein. Möglicherweise möchten Sie auch folgende Grundeinstellungen ändern (Sie können jede dieser Einstellungen später im PRTG Server Administrator ändern): Sie können einen von Ihnen ausgewählten Anmeldenamen und ein Kennwort eintragen. (Die Grundeinstellungen hierfür sind beim Anmeldenamen: prtgadmin, und beim Kennwort: prtgadmin). Das Festlegen eines privaten Kennwortes ist insbesondere empfehlenswert, wenn Sie Ihre PRTG Webseite im Internet zugänglich machen wollen. Bitte überprüfen Sie die Einstellungen "Web Server IPs" und "Web Server Ports". Meistens sind diese Grundeinstellungen jedoch in Ordnung. Sie können ebenfalls eine eigene "Website-Info" für Ihre PRTG Website einfügen (z.b. "Ihr_Firmenname Monitoring") Klicken Sie nun "Weiter" um die Installation zu beenden. Wenn die Installation vollständig ist, fordert Ihr Computer Sie wahrscheinlich zu einem Neustart auf, um die Installation abzuschließen. Sie können dies auch zu einem späteren Zeitpunkt tun, allerdings empfehlen wir dringend, den Computer umgehend neu zu starten, um eine vollständige Installation der Software zu gewährleisten. Das war s. Nun können Sie mit PRTG Network Monitor arbeiten!

20 PRTG Network Monitor Handbuch Eingabe eines Lizenzschlüssels Ein Lizenschlüssel für PRTG Network Monitor besteht aus dem Namen des Lizenznehmers und einer Folge von 70 Buchstaben und Ziffern. Diese Information wird Kunden normalerweise per übermittelt: Beispiel-Benutzername: Paessler AG Beispiel-Lizenzschlüssel: FFSEJC-ZHGFRFM-URDCS8-7ABCFGK-G665F2-YVFCDD-H8823ND99HG9-MFDRG Sie können den Lizenzschlüssel entweder während des Installationsprozesses eingeben oder später hierfür den PRTG Server Administrator verwenden. Schritt 1: Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Edition installiert haben Es sind zwei verschiedene Installationspakete von PRTG erhältlich (siehe Download der Software): Das frei erhältliche Paket enthält nur Freeware, Starter und Trial Editions. Das Commercial Installationspaket steht als Download nur zahlenden Kunden zur Verfügung. Der Commercial Installer muss installiert sein, um die Commercial Edition von PRTG Network Monitor zu verwenden. Wenn Sie einen Lizenschlüssel für PRTG erworben haben, müssen Sie die neueste Version des Commercial Installers von der Paessler Website herunterladen und installieren, um Ihren Lizenzschlüssel einzutragen. Schritt 2: Fügen Sie den Lizenschlüssel im PRTG Server Administrator ein. Sie müssen nun den Lizenzschlüssel in das Server Administrator Programm eintragen. Um den PRTG Server Administrator zu starten, wählen oder doppelklicken Sie folgendes Symbol: Wählen Sie nun den Reiter "Lizenz" aus und tragen Ihren Lizenzschlüssel ein. Zur Vermeidung von Eingabefehlern markieren und kopieren Sie den Namen und den Lizenzschlüssel in die jeweiligen Felder aus der Lizenschlüssel- , die Sie von der Paessler AG erhalten haben.

21 Installation 21 Um sicher zu stellen, dass Ihr Schlüssel korrekt eingegeben wurde, klicken Sie bitte "Schlüssel überprüfen". Im Feld "Licensed Edition" können Sie nun den akzeptierten Lizenzschlüssel sehen. Eintragen eines xflow Lizenzschlüssels (für NetFlow, sflow) NetFlow/xFlow-Schlüssel bestehen nur aus dem 70-ziffrigen Nummern- und Buchstabencode und sind nicht speziell auf Ihren Firmennamen zugeschnitten. Sollten Sie einen NetFlow Lizenschlüssel erworben haben, müssen Sie ebenfalls das Server Administrator Tool starten, um den Schlüssel einzugeben. Wählen Sie wiederum den Reiter "Lizenz" aus, und kopieren Sie den Schlüssel in das Fenster "Zusätzliche NetFlow Lizenzen". Um sicher zu stellen, dass Sie den Schlüssel korrekt eingegeben haben, klicken Sie bitte "Schlüssel überprüfen". 3.5 Activating the Product Nachdem Sie die PRTG-Software installiert und den Lizenzschlüssel eingegeben haben, müssen Sie noch die Produktaktivierung durchlaufen, damit Sie die Software dauerhaft nutzen können (nur die Freeware Edition und die Testversion werden automatisch ohne weitere Zutun aktiviert). Die Aktivierung muss innerhalb von zehn Tagen nach der Installation erfolgen und dauert nur wenige Minuten. Wenn Sie PRTG nicht innerhalb von zehn Tagen aktivieren, wandelt es sich übergangsweise in eine Freeware Edition um (mit maximal 10 Sensoren), bis Sie es aktivieren. Loggen Sie sich ins Webinterface ein, um die Aktivierung durchzuführen.

22 22 PRTG Network Monitor Handbuch Aktivierung über das Internet Wählen Sie im PRTG-Webinterface aus dem Hauptmenü "Konfig. Aktivierungsstatus". Klicken Sie auf die Schaltfläche "Aktivierung jetzt starten", um die Produktaktivierung durchzuführen. PRTG verbindet sich dann mit Paessler und überprüft Ihre Lizenz. Einige Sekunden später sehen Sie dann "Aktivierung OK" im Aktivierungsstatus Ihrer Lizenz. Activation per Wählen Sie im PRTG Webinterface aus dem Hauptmenü "Konfig. Aktivierungsstatus". Wenn keine Internetverbindung verfügbar ist, können Sie die Aktivierung per durchführen. Dafür klicken Sie zunächst auf die Schaltfläche "Aktivierung jetzt starten". Im Aktivierungsstatus Ihrer Lizenz sehen Sie dann die Meldung "Letzte Nachricht bzgl. Aktivierung: Aktivierung fehlgeschlagen". Wenn die Aktivierung über das Internet einmal fehlgeschlagen ist, ist die Aktivierung per verfügbar. Klicken Sie auf den Reiter "Aktivierung per beginnen". Dort finden Sie Ihren "Anforderungscode für die Aktivierung". Kopieren Sie diesen und senden Sie ihn an die angezeigte -Adresse. Innerhalb von zwei Arbeitstagen erhalten Sie von Paessler eine Antwort per mit einem Aktivierungscode. Wenn Sie diese erhalten haben, klicken Sie auf den Reiter "Aktivierung per abschließen" und kopieren Sie den Aktivierungscode in das entsprechende Feld. Klicken Sie anschließend auf "Aktivierung durchführen". Einige Sekunden später sehen Sie dann "Aktivierung OK" im Aktivierungsstatus Ihrer Lizenz. 3.6 Installation einer externen PRTG-Sonde PRTG verfügt über zwei Module, die die Überwachung durchführen: Den PRTG Server, welcher für die Datenspeicherung, den Web Server und vieles mehr verantwortlich zeichnet, sowie eine oder mehr "Sonden"(engl. "Probes"), die die eigentliche Überwachung ausführen. Weitere Details siehe unter Multiple Sonden und externe Sonden.

23 Installation Installation der Windows-GUI Die Windows-GUI ist eine Windows-Anwendung, die mit dem PRTG-Server über die PRTG API kommuniziert. Alle Funktionen für die tägliche Arbeit sind in der Windows-GUI implementiert (für einige Funktionen wird das Webinterface aufgerufen). Mehr Details und Informationen zur Installation finden Sie im Abschnitt Windows-GUI. 3.8 Deinstallation Für die Deinstallation von PRTG Network Monitor: Wählen Sie die Option "Programme Hinzufügen/Entfernen" in der Steuerungsleiste des Computers. Wählen Sie aus der Programmliste den PRTG Network Monitor aus. Klicken Sie in "Entfernen", um das Programm zu deinstallieren. Oder wählen Sie "PRTG Network Monitor entfernen" aus der Programmgruppe "PRTG Network Monitor" im Windows Startmenü. Anmerkung: Während der Deinstallation werden Ihre aufgezeichneten Daten nicht automatisch gelöscht. Kontrollieren Sie bitte nach Beendigung des Deinstallationprozesses den Installationsordner von PRTG Network Monitor und löschen Sie alle nicht mehr gewünschten Daten. Überprüfen Sie bitte auch den Ordner "\Documents and Settings\All Users\Application Data\Paesser\PRTG Network Monitor\V7" (Windows XP) auf nicht automatisch gelöschten Dateien.

24 Kapitel IV Grundkonzepte des PRTG Network Monitor

25 Grundkonzepte des PRTG Network Monitor 4 25 Grundkonzepte des PRTG Network Monitor Dem einfachen Gebrauch und der Funktionsweise von PRTG Network Monitor liegen einige wichtige Basiskonzepte zugrunde. Wir haben die Bedienung unserer Software so einfach wie möglich gestaltet. Dennoch gibt eines einige Grundprinzipien, die wir Ihnen gerne erklären würden. Lesen Sie bitte aus diesem Grunde die folgenden Abschnitte aufmerksam durch, um Ihr Verständnis für den optimalen Einsatz dieser Software zu erleichtern Struktur: PRTG-Server, PRTG-Sonde und die Benutzer-Interfaces Objekthierarchie: Sonden, Gruppen, Geräte, Sensoren, Kanäle Übernehmen von Einstellungen Benutzer-Zugriffsrechte Konzept der Alarme Konzept der Maps Konzept der Berichte Konzept der Meldungen Konzept der Aufgaben Konzept der Benachrichtigungen Konzept der Zeitpläne Konzept der Abhängigkeiten Struktur: PRTG-Server, PRTG-Sonde und die Benutzer-Interfaces PRTG Network Monitor besteht aus verschiedenen Bestandteilen, die in drei Hauptkategorien eingeteilt werden können: Systemteile, Benutzer-Interfaces und Interfaces für grundlegende Einstellungen. Typ Systemteile Benutzer-Interfaces Name/Beschreibung Siehe auch PRTG-Server Dieser ist das Kernstück der PRTG-Installation und beinhaltet die Datenspeicherung, den Webserver, die Einheit für die Erstellung von Berichten, ein Benachrichtigungssystem und mehr. Weiter unten in diesem Abschnitt. PRTG-Sonde Dies ist der Teil von PRTG, auf dem die tatsächliche Überwachung ausgeführt wird. Weiter unten in diesem Abschnitt. PRTG Webinterface Das AJAX-basierte Webinterface wird verwendet für die Konfiguration von Geräten und Sensoren, sowie für die Anzeige der Überwachungsergebnisse. Abschnitt Webinterface. PRTG Windows-GUI Abschnitt Windows-GUI.

26 26 PRTG Network Monitor Handbuch Eine echte Windows-Anwendung als Alternative zum Webinterface. Unterstützt die wichtigsten Funktionen. Grundlegende Einstellungen PRTG iphone Interfaces Überwachen Sie Ihr Netzwerk von unterwegs aus mit der iphone-applikation für PRTG Network Monitor oder mit dem iphone Webinterface. Abschnitt iphoneinterfaces. PRTG Core Administrator Legen Sie die grundlegenden Einstellungen für den PRTG-Server fest, wie z.b. Administrator-Login, Webserver IP-Adresse und Port, Einstellungen zur Sondenverbindung, Systemsprache und mehr. Abschnitt PRTG Server Administrator. PRTG Probe Administrator Legen Sie die grundlegenden Einstellungen für eine PRTG-Sonde fest, wie z.b. Sondenname, IP- und Serververbindungseinstellungen und mehr. Abschnitt PRTG Probe Administrator. PRTG-Server Der PRTG-Server ist sozusagen das Herzstück Ihres PRTG-Systems und verwaltet folgende Vorgänge: Die Konfigurationsverwaltung für Geräteüberwachung. Die Verwaltung und Konfiguration der angeschlossenen Sonden. Eine Datenbank für die Überwachungsergebnisse. Das Benachrichtigungmanagement inkl. einem Mailserver für die Zustellung von s. Eine Einheit für die Erstellung von Berichten und ein Zeitplaner. Eine Verwaltungseinheit für Benutzerkonten. Die Datenverwaltung (z.b. das Löschen von Daten, die älter als 365 Tage sind). Webserver und API-Server. Der eingebaute schnelle und sichere PRTG-Server (kein IIS oder Apache benötigt) unterstützt sowohl HTTP als auch das sichere HTTPS (via SSL). Er bedient das Webinterface, wenn es im Browser aufgerufen wird und beantwortet auch API-Aufrufe (z.b. für die Windows-GUI). Bemerkung: Der PRTG-Server und die Sonde(n) laufen auf Windows-Systemen als Dienste und starten automatisch. Sie sind auch dann aktiv, wenn kein Benutzer eingeloggt ist. PRTG-Sonden Auf einer "Sonde" (engl. "probe") führen Sonsoren die eigentliche Überwachung aus. Die Sonde wird vom PRTG-Server konfiguriert, steuert die Überwachungsprozesse und liefert die Ergebnisse an den PRTG-Server zurück. Der PRTG-Server hat immer auch eine lokale Sonde auf demselben Computer. Darüber hinaus kann der PRTG-Server eine unbegrenzte Anzahl "externer Sonden" (engl. "remote probes") verwalten, um die Überwachung an vielen Orten gleichzeitig durchzuführen.

27 Grundkonzepte des PRTG Network Monitor 27 Die eigentliche Überwachung wird von den Prozessen der PRTG-Sonden (Engl. "probes") ausgeführt, welche auf einem oder mehreren Computern laufen. Während des Installationsprozesses wird die sog. "lokale Sonde" automatisch vom System erstellt. Bei einer Installation mit nur einer Sonde - dies entspricht der Grundeinstellung - wird die gesamte Überwachung von der lokalen Sonde durchgeführt. Zusätzliche sog. "externe Sonden" müssen vom Benutzer erstellt werden. Diese nutzen SSL-verschlüsselte Verbindungen mit dem PRTG-Server und gestatten es dadurch, Dienste und Systeme innerhalb entfernter Netzwerke, welche nicht öffentlich zugänglich oder durch Firewalls geschützt sind, auf sichere Art und Weise zu überwachen. Die folgende Darstellung zeigt dies anhand eines Beispiels: Sie finden ein Video zu diesem Thema unter (in englischer Sprache). Der PRTG-Server innerhalb des LAN (unten rechts) ist in der Lage, mit Hilfe entfernter Sonden Dienste und Server in entfernten Büros, in Datenzentren und hinter Firewalls zu überwachen. Für mehr Informationen über entfernte Sonden siehe Multiple Sonden und externe Sonden. Wenn die Sonden einmal vom PRTG-Server ihre Konfiguration empfangen haben, können sie über einen bestimmten Zeitraum unabhängig vom PRTG-Server arbeiten, für den Fall, dass es zu Verbindungsproblemen zwischen Sonde und Server kommt. Bei einer Verbindungsunterbrechung speichert ein Puffer bis zu Sensorergebnisse im RAM-Speicher des Systems mit der externen Sonde (bis zu MB). Dies bedeutet, dass bei 100 Sensoren mit einem Überwachungsintervall von einer Minute die Überwachungsergebnisse von bis zu 3 Tagen aufgefangen werden können (oder 52 Minuten bei Sensoren mit einminütigem Überwachungsintervall). Die Sonde verbindet sich automatisch mit dem Server, sobald die Verbindung

28 28 PRTG Network Monitor Handbuch wiederhergestellt ist und überträgt alle Überwachungsergebnisse, die während der Unterbrechung gesammelt worden sind. Bemerkung: Der PRTG-Server und die Sonde(n) laufen auf Windows-Systemen als Dienste und starten automatisch. Sie sind auch dann aktiv, wenn kein Benutzer eingeloggt ist. PRTG überwacht automatisch den Systemzustand des PRTG-Servers, um etwaigen Überlastungen, die die Überwachungsergebnisse verfälschen könnten, vorzubeugen. Um den Systemstatus des Computers zu überwachen, auf dem eine Sonde läuft, legt PRTG automatisch einige Sensoren an, nämlich "Sondenzustand" und "Laufwerk" und einen Sensor für die Überwachung der Bandbreite aller installierten Netzwerkkarten: Es wird empfohlen, diese Sensoren zu behalten, wobei Sie bis auf den Sensor "Sondenzustand" optional alle entfernen können. Dieser misst verschiedene interne Systemparameter der Systemhardware der Sonde und auch deren interne Prozesse und ermittelt daraus einen Wert. Sollte dieser Wert häufig oder immer wiederkehrend weniger als 100 % betragen, sollten Sie die Kanäle dieses Sensors überprüfen. 4.2 Objekthierarchie: Sonden, Gruppen, Geräte, Sensoren, Kanäle Alle Objekte in PRTG sind in einer Baumhierarchie angeordnet, um somit eine einfach zu überblickende Liste zu erstellen und es dem Benutzer zu ermöglichen, sie in Gruppen einzuteilen, die jeweils ähnliche Geräte, Örtlichkeiten oder Dienste überwachen. Geräte, Sensoren, Kanäle In PRTG Network Monitor können Sie "Geräte" hinzufügen, die Sie überwachen möchten. Diese Geräte können beispielsweise sein: Ein Web- oder Dateiserver. Ein Router oder einer Netzwerk-Switch. Ein sog. "Probe Device" ("Sondengerät"), welches ein PRTG-internes Systemgerät ist. Dieses Gerät hat Zugriff auf den Computer, auf dem die Sonde läuft. Fast jedes Gerät in Ihrem Netzwerk, das eine eigene IP-Adresse besitzt. Jedes Gerät hat eine Reihe von "Sensoren", mit denen die tatsächliche Überwachung ausgeführt wird. Jeder einzelne dieser Sensoren überwacht genau einen bestimmten Aspekt eines Netzwerkgerätes. Zum Beispiel: Einen Netzwerkdienst wie z.b. SMTP, FTP, HTTP etc. Den Datenverkehr eines Ports eines Netzwerkswitches. Die CPU- oder Speicherauslastung eines Gerätes. Den Datenverkehr einer Netzwerkkarte. Ein NetFlow-Gerät etc. Jeder Sensor hat eine Reihe von "Kanälen", durch die er die verschiedenen Datenströme empfängt. Kanäle können beispielsweise sein: "Nicht verfügbar"/"downtime", "Summe" (bei einem WMI-Prozessorlast-Sensor). "Nicht verfügbar"/"downtime", "Prozent verfügbarer Speicher" und "Verfügbarer Speicher" (für einen WMI-Arbeitsspeicher-Sensor). "Nicht verfügbar"/"downtime", "Durchschnitt"/"Average" (für einen Ping-Sensor).

29 Grundkonzepte des PRTG Network Monitor 29 "Nicht verfügbar"/"downtime", "Ladezeit", "Bytes empfangen", "Download-Bandbreite", "Zeit bis zum ersten Byte" (für einen HTTP (Erweitert) Sensor). Daten für SMTP, HTTP, FTP, PING etc. (für Packet Sniffer und xflow Sensoren) usw. Gruppen und Sonden Jedes Gerät ist unter eine "Gruppe" eingeordnet. Sie können Ihre Geräte in verschiedenen verschachtelten Gruppen anordnen, welche die Struktur Ihres Netzwerks widerspiegelt. Jede Gruppe ist Teil einer "Sonde". Dies ist die Plattform, auf der die Überwachung stattfindet. Alle Objekte, die unterhalb einer Sonde konfiguriert sind, werden von dieser Sonde überwacht. Jede PRTG-Serverinstallation erstellt automatisch einen lokalen Sondendienst. Sie können zusätzliche Sonden und auch entfernte Sonden zu Ihrer Konfiguration hinzufügen, um auch entfernte Geräte von außerhalb Ihres Netzwerks in die Überwachung einzuschließen (siehe Abschnitt Multiple Sonden und externe Sonden). Die "Root"-Gruppe ist die höchste Instanz in PRTG und enthält alle anderen Objekte. Die hier beschriebene hierarchische Ordnung wird auch dafür verwendet, um gemeinsame Einstellungen für größere Gruppen von Objekten vorzunehmen, z.b. werden die Einstellungen der "Root"-Hauptgruppe normalerweise von allen anderen Objekten darunter übernommen (siehe Abschnitt Übernehmen von Einstellungen).

30 30 PRTG Network Monitor Handbuch Hier eine Beispielkonfiguration mit mehreren Gruppen, Geräten und ihren Sensoren: Priorität Das Konzept der Priorität soll es Ihnen ermöglichen, die wichtigsten Sensoren in der Sensoren- und Alarmliste immer an erster Stelle anzuzeigen. Dadurch verpassen Sie nie einen wichtigen Netzwerkausfall. Sie können die Rangfolge jedes Objekts im Sensorenbaum festlegen, beginnend mit 1 Stern ("*" ) für die niedrigste Stufe, bis hin zu 5 Sternen ("*****") für die höchste Stufe. In der Grundeinstellung sind die PRTGSensoren in Listen wie "Alarme" oder "Sensoren" zunächst nach Ihrer Rangfolge und dann alphabetisch nach Name sortiert. Die Voreinstellung von jeweils 3 Sternen ermöglicht Ihnen eine schnelle Anpassung der Rangfolge der Objekte in Ihrer Konfiguration. Markieren Sie einfach das jeweilige Objekt und wählen Sie die gewünschte Einstellung aus dem Kontextmenü:

31 Grundkonzepte des PRTG Network Monitor 31 Sie können auch direkt auf die Sterne klicken, wenn Sie sich in der Detailansicht zu einem Objekt befinden. Favorisierte Sensoren Zur Hervorhebung wichtiger Sensoren können Sie diese auch als "Favorisierte Sensoren" markieren. Dies geschieht ebenfalls im Kontextmenü eines Sensors. Eine Liste der favorisierten Sensoren finden Sie im Sensorenmenü ("Sensoren Favorisierte Sensoren") wieder. 4.3 Übernehmen von Einstellungen Die hierarchische Liste wird nicht nur dafür gebraucht, um Sensoren in Gruppen zu organisieren. Es gibt darüberhinaus noch einen weiteren wichtigen Aspekt, welchen wir "Übernehmen" (engl. "inheritance", Vererbung) nennen. Um eine schnelle und einfache Steuerung und Verwaltung zu gewährleisten - besonders bei sehr umfangreichen Überwachungsvorhaben -, werden bestimmte Einstellungen aus der jeweils übergeordneten Ebene "übernommen". Sie können beispielsweise die Überwachungsintervalle für alle Sensoren ändern, indem Sie die Intervalleinstellung der ranghöchsten, obersten Gruppe "Hauptgruppe" (engl. "Root") bearbeiten (sofern keine andere Einstellung weiter unten in der Hierarchie definiert ist). Dieses automatische Übernehmen kann auf jeder niedrigeren Ebene von Hand verändert werden, indem man für spezielle Gruppen, Geräte oder Sensoren einen anderen Wert eingibt. Alle Objekte unterhalb übernehmen dann diese neue Einstellung, die Objekte oberhalb bleiben unverändert. Folgende Einstellungen können übernommen werden: Überwachungsintervall. Benachrichtigungen und Trigger. Die Einstellungen zur Authentisierung bei Windows und die Einstellungen zur WMI-Kompatibilität (bei WMI-Sensoren). Die Einstellungen zur Authentisierung bei ESX/ESXi-Servern (für VMware Server). Die Einstellungen zur SNMP-Authentisierung und -Kompatibilitätseinstellungen. Kanal- und Einheitenkonfiguration. Zugangsrechte für Benutzer. Pausenstatus: Wenn ein Objekt von einem Benutzer, einem Zeitplan oder einer Abhängigkeit pausiert wird, so werden alle angeschlossenen Sensoren ebenfalls in den Pausenstatus versetzt. Es gibt allerdings eine Ausnahme für alle Geräte und Sensoren: Die IP-Adresse (oder der DNS-Name) eines Gerätes sowie die SNMP- und WMI-Einstellungen werden von den Sensoren immer übernommen und können auf der Sensorebene nicht verändert werden. Um die Übernahme der Einstellungen zu überschreiben und eigene Werte einzugeben, rufen Sie die Einstellungsseite für das entsprechende Objekt auf und entfernen Sie vor dem gewünschten Eintrag "Übernehmen:... von..." das Häkchen. Als Beispiel sehen Sie hier die Windows-Authentisierungseinstellungen nach dem Entfernen des Häkchens:

32 32 PRTG Network Monitor Handbuch Voreinstellungen Für alle Einstellungen (außer Passwörter) bietet PRTG einen Satz von Standardwerten an, mit denen Sie die Software sofort benutzen können. Beispielsweise werden die folgenden Einstellungen der "Hauptgruppe" (Engl. "Root") von allen Sensoren übernommen: Standardüberwachungsintervall von einer Minute. SNMP-Version 1 mit Community-String "public" (Grundeinstellung für die meisten Geräte). Kein Eintrag bei "Zeitpläne und Abhängigkeiten", kein Konto zur Windows-Authentisierung. Eine Reihe von Zeitplänen (unter "Konfig.") Verschiedene Einstellungen zur Datenbereinigung. Einige dieser Standardeinstellungen werden Sie möglicherweise im Laufe der Zeit anpassen müssen, wenn Sie sich besser mit dem System auskennen. Am Anfang sollten diese Einstellungen den meisten Anwendungssituationen gerecht werden. Tipp: Bevor Sie Sensoren anlegen, rufen Sie die Einstellungen der Root-Gruppe auf und setzen Sie alle Werte so, dass Sie für Ihre Konfiguration geeignet sind (inklusive der notwendigen Zugangsdaten). Dies macht Ihnen später die Arbeit leichter. 4.4 Benutzer-Zugriffsrechte Der Administrator kann die PRTG-Installation als alleiniger Benutzer verwenden, oder eine unbegrenzte Anzahl anderer Benutzer anlegen. Diese wiederum sind in einer unbegrenzten Anzahl von Benutzergruppen organisiert (die auch die Sicherheitseinstellungen festlegen). Es gibt Administrator-Benutzer, Benutzer mit Schreibzugriff und Benutzer mit Nur-Lesezugriff. Mit diesen Werkzeugen können Sie eine Rechtemanagement erstellen, dass es Ihnen erlaubt, genau festzulegen, was Benutzer sehen und editieren können. Alle Sicherheitseinstellungen sowie das Rechte-Management werden über die Benutzergruppen festgelegt. Dies bedeutet, dass über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe festgelegt ist, zu was ein Benutzer berechtigt ist und welche Objekte nach dem Login erscheinen. Die tatsächlichen Rechte für jedes Objekt können in den Objekteinstellungen festgelegt werden. Dort finden können Sie für jede Gruppe unterschiedliche Rechte definieren. Auch diese Einstellungen werden aus der Hierarchie von oben übernommen (geerbt). Siehe Abschnitt Benutzerverwaltung für weitere Informationen. 4.5 Konzept der Alarme Alarme sind Sensoren im Status "Fehler", "Warnung" oder "Ungewöhnlich". Die Alarm-Liste zeigt die Sensoren, die sich derzeit in einem dieser Zustände befinden. Wenn alle Ihre überwachten Geräte einwandfrei arbeiten, sollte auf dieser Seite kein Sensor angezeigt werden. Die Alarm-Übersicht ist ein guter Ausgangspunkt, wenn Sie Probleme in Ihrem Netzwerk lösen möchten. Mit Hilfe des Menüs, das erscheint, wenn Sie mit der Maus über den Hauptmenüpunkt "Alarme" fahren, können Sie auswählen, welche Art von Alarm angezeigt werden soll. Zur Wahl stehen "Alle", "Nur Fehler", "Nur Warnungen" und "Nur Ungewöhnliche". Zusätzlich zum bloßen blättern

33 Grundkonzepte des PRTG Network Monitor 33 der Seiten können Sie die angezeigten Daten neu sortieren, indem Sie einfach auf die Spaltenköpfe klicken. Oder Sie ändern die angezeigte Zeilenanzahl (verfügbar für lange Listen). 4.6 Konzept der Maps Mit Hilfe der "Maps" (Karten) erstellen Sie sich Ihren Bedürfnissen angepasste Übersichten und Gerätetafeln Ihres Netzwerkes. Eine Map kann Hintergrundbilder enthalten, womit Sie z.b. das Schema Ihres Netzwerkes hinterlegen können. Sie können Zustandssysmbole, Sensorenlisten und Graphen platzieren, die den aktuellen Überwachungsstatus anzeigen. Sie können eine unbegrenzte Anzahl von Maps anlegen und diese z.b. dafür verwenden, eine NOC ("Network Operation Center") Übersicht zu erstellen oder eine Übersicht des Netzwerkzustandes Ihres Intranets, eine Webseite mit Graphen Ihrer wichtigsten Sensoren und vieles mehr. Wenn Sie die Einstellung "Öffentlichen Zugriff gewähren" nutzen, können Sie anderen Benutzern Links zu einer Map zur Verfügung stellen, so dass diese die Daten einsehen können, ohne dafür extra ein Benutzerkonto einrichten zu müssen. Mehr dazu im Abschnitt Maps. 4.7 Konzept der Berichte Berichte dienen der Auswertung der Überwachungsdaten, entweder einmalig oder zu jeweils festgelegten Intervallen. Sie können eine unbegrenzte Anzahl von Berichten festlegen, die Sensoren für einen Bericht festlegen, eine Vorlage auswählen und gewünschte Intervalle - einmalig, täglich, wöchentlich oder monatlich einrichten. Mehr dazu im Abschnitt Berichte. 4.8 Konzept der Meldungen In der Liste der Meldungen wird ein Protokoll aller Überwachungsereignisse angezeigt. In einer typischen Installation wird hier eine sehr große Datenmenge produziert. Da die Aktivität jedes einzelnen Objektes protokolliert wird, können Sie diese Daten verwenden um die korrekte Funktion Ihrer Konfiguration zu überprüfen. Um Sie bei der Durchsicht der Meldungen zu unterstützen, gibt es zahlreiche Filter. Fahren Sie mit dem Mauszeiger über den Hauptmenüeintrag "Meldungen" und wählen Sie aus dem erscheinenden Menu einen Filter aus. Es stehen die Filter "Nach Gruppe", "Nach Zustandswechsel" und "Nach Sysstemereignissen" zur Verfügung. Zusätzlich zum bloßen Blättern durch die Seiten können Sie den "Zeitbereich" und die "Zeilenanzahl" mit den Einstellungen in der rechten oberen Ecke verändern. 4.9 Konzept der Aufgaben Wenn PRTG ein besonderes Vorkommnis oder ein überwachtes Objekt registriert, welches vom Administrator überprüft werden sollte, so fügt es der Aufgabenliste einen Eintrag hinzu und sendet dem Administrator eine . Aufgaben werden immer dann erzeugt, wenn: Von der automatischen Suche ein neues Gerät oder ein neuer Sensor eingerichtet wurde und dies vom

34 34 PRTG Network Monitor Handbuch Benutzer bestätigt werden sollte. Sich eine neue Sonde mit dem PRTG-Server verbindet und bestätigt werden muss. Eine neuere Version der Software erhältlich ist. Ein neuer Bericht eingesehen werden kann. Bei einigen anderen Vorkommnissen, wie Erreichen des maximalen Speicherplatzes, für Lizenzierungsangelegenheiten etc. Mehr dazu im Abschnitt Aufgaben Konzept der Benachrichtigungen Immer, wenn PRTG einen Nutzungsausfall, ein überlastetes System, das Überschreiten eines Schwellenwertes oder Ähnliches aufspürt, wird eine Benachrichtigung versandt. Es existieren diverse Möglichkeiten, Sie zu benachrichtigen (z.b. per , SMS, Pagernachricht oder über weitere Möglichkeiten). Wenn Sie diese Benachrichtigungen in den Systemeinstellungen eingerichtet haben, können Sie diese in den Einstellungsseiten der Gruppen, Geräte und Sensoren auswählen. Für mehr Details hierzu siehe Benachrichtigungen Konzept der Zeitpläne Die Überwachung von Gruppen, Geräten oder Sensoren kann entweder durch den Benutzer selbst angehalten werden oder durch einen sog. "Zeitplan" (z.b.: "keine Überwachung sonntags zwischen vier und acht Uhr morgens"). Durch den Einsatz von Zeitplänen können Sie die Überwachungszeit einschränken. PRTG ist bereits mit einigen vordefinierten Zeitplänen ausgestattet. Sie können Zeitpläne für Gruppen, Geräte oder Sensoren aktivieren, indem Sie im jeweiligen "Einstellungen"-Menü den Eintrag "Übernehmen: Zeitpläne und Abhängigkeiten" ändern. Zeitpläne werden auch für die Erstellung von Berichten und für Benachrichtigungen verwendet. Um die vordefinierten Zeitpläne zu ändern oder um Ihren eigenen Zeitplan hinzuzufügen, gehen Sie in die Kontoeinstellungen (über "Konfig. Zeitpläne"). Für mehr Details hierzu siehe Konfiguration - Zeitpläne bearbeiten Konzept der Abhängigkeiten Die Verwendung von Abhängigkeiten (engl. "dependencies"), gestattet es Ihnen, die Überwachung eines Sensors aufgrund des Zustandes eines bestimmten Sensors anzuhalten, um falschen Alarm oder fehlerhaftes Aufzeichnen von Ausfallzeiten zu vermeiden. Eine "Abhängigkeit" unterbricht die Überwachung eines Sensors oder mehrerer zusammengefasster Sensoren, sobald ein hierfür spezifizierter Sensor aussetzt. D.h. Sie können beispielsweise die Überwachung von Remote Network Services anhalten, wenn die dazugehörige Firewall aufgrund von Verbindungsproblemen ausfällt. Sie können Abhängigkeiten beim Eintrag "Übernehmen: Zeitpläne und Abhängigkeiten" ändern, den Sie im Einstellungen-Menü eines Objekts finden. Es gibt drei verschiedene Optionen für Abhängigkeiten: "Übergeordnetes Objekt verwenden": Als Standardeinstellung sind alle Objekte von Ihrem Stammobjekt ("parent object") abhängig. Wenn Sie also eine Abhängigkeit für eine Gruppe spezifizieren und dieser Abhängigkeitssensor fällt aus oder wird angehalten, dann werden automatisch alle Sensoren dieser Gruppe angehalten. "Objekt auswählen": mit dieser Option wählen Sie aus einer Liste das Objekt aus, von dem Ihr Objekt

35 Grundkonzepte des PRTG Network Monitor 35 abhängig sein soll: Sobald das von Ihnen aus der Liste ausgewählte Objekt rot unterlegt erscheint (also aussetzt) setzt auch die Überwachung des abhängigen Objekts aus (und aller von diesem wiederum abhängigen Objekte) und es wird keine Benachrichtigung versandt. "Hauptobjekt für übergeordnetes Objekt": Mit dieser Einstellung ernennen Sie den aktuellen Sensor zum sog. "Hauptobjekt" für das ihm übergeordnete Gerät. Alle Sensoren des übergeordneten Gerätes werden angehalten, wenn dieses "Hauptobjekt" aussetzt. Wir empfehlen, einen Basissensor (z.b. "Ping") als Haupt-Sensor einzurichten (beispielsweise richtet die automatische Suchfunktion die "Ping"-Sensoren für jedes Gerät als Hauptobjekt ein). Tipp: Zum Testen von Abhängigkeiten verwenden Sie am besten die Funktion "Pausieren Sensor auf Fehler setzen" im Kontextmenü eines Sensors, von dem Sie ein anderes Objekt abhängig gemacht haben. Zum Abschalten des simuliertes Fehler wählen Sie dann einfach den Menüpunkt "Pausieren Fortsetzen" aus dem Kontextmenü des Sensors.

36 Kapitel V Benutzeroberflächen

37 Benutzeroberflächen 5 37 Benutzeroberflächen PRTG Network Monitor bietet Ihnen mehrere Benutzeroberflächen als Interface an. Sie können alle davon gleichzeitig verwenden und Sie können sogar eine Oberfläche mehrfach öffnen (z.b. wenn Sie beim Webinterface mehrere Browserfenster öffnen oder die Windows-GUI auf mehreren Computern gleichzeitig öffnen). Die Webbrowser-basierte Benutzeroberfläche (Webinterface) Das wichtigste Interface ist das Webbrowser-basierte, mit dessen Hilfe die Software konfiguriert wird, Sensoren erstellt werden, der aktuelle Stand eingesehen werden kann und Berichte erstellt werden. Mit seinem fortschrittlichen Bedienkonzept bietet es volle Funktionalität und ist die erste Wahl für neue Benutzer. Hier ein Screenshot: Lesen Sie mehr hierüber im Abschnitt Webinterface. Windows-GUI Die Windows GUI ist ein vollwertiges Windows-Programm zur Steuerung des gesamten PRTG-Systems. Wenn Sie es minimieren, finden Sie ein Icon im "Windows System Tray" (rechts unten), das bei Fehlern und neuen

38 38 PRTG Network Monitor Handbuch Ereignissen Popups und Klänge erzeugt. Im geöffneten Fenster haben Sie Zugriff auf die Liste aller Sensoren sowie auf detaillierte Informationen zu Gruppen, Geräten, Sensoren, Maps, Berichten und Meldungen. Lesen Sie hier mehr dazu im Abschnitt Windows-GUI. iphone-interfaces Wenn Sie ein iphone haben, können Sie die eingebaute iphone Oberfläche verwenden oder das optionale "iprtg" App im AppStore kaufen:

39 Benutzeroberflächen 39 Lesen Sie hier mehr über die iphone-benutzerinterfaces. 5.1 Webinterface Mit dem AJAX-basierten Interface, das im Webbrowser läuft, konfigurieren Sie die Geräte und Sensoren usw. Außerdem können Sie hier die Überwachungsergebnisse einsehen. Das Webinterface ist in hohem Maße interaktiv und verwendet AJAX ("Asynchronous Javascript and XML") für eine mächtige und einfach zu bedienende Benutzeroberfläche. Während ein Benutzer eingeloggt ist, werden die Daten auf dem Bildschirm beständig aktualisiert (über AJAX-Aufrufe), damit Sie immer die aktuellen Überwachungsergebnisse sehen (Aktualisierungsintervall und -methode können vom Benutzer eingestellt werden). Login Anmeldename und Kennwort sind in der Standardeinstellung jeweils "prtgadmin" (ohne die Anführungszeichen). Sie können den Anmeldenamen und das Kennwort jederzeit im PRTG Server Administrator ändern. Die Weboberfläche Nachdem Sie sich an der Weboberfläche (im Folgenden immer "Webinterface" genannt) angemeldet haben, sehen Sie als Standardeinstellung die Willkommensseite von PRTG. Diese Seite unterstützt Sie dabei manuell Sensoren hinzuzufügen, eine automatische Netzwerksuche durchzuführen, Ergebnisse anzusehen, die Windows-GUI oder iphone-applikationen herunterzuladen und weitere Hilfe und Unterstützung anzufordern.

40 40 PRTG Network Monitor Handbuch Klicken Sie auf "Ergebnisse ansehen", um die baumähnliche Geräte-Struktur aufzurufen, die der Ausgangspunkt für Ihre tägliche Arbeit mit PRTG sein wird. Sehen Sie sich bitte den Screenshot dieser Geräte-Ansicht im PRTG-Webinterface an:

41 Benutzeroberflächen 41 Das Layout besteht aus der Statusleiste ganz oben, der Kopfzeile mit dem Hauptmenü und der Suchfunktion darunter und schließlich dem Inhalt der Hauptseite (all diese Elemente werden im nächsten Abschnitt beschrieben). Wenn Sie durch das Webinterface des PRTG navigieren, werden Sie immer einen der folgenden fünf Navigationspfade verwenden: Über das Hauptmenü gelangen Sie zu allen wichtigen Bestandteilen der Software. Die Suchfunktion ist oft der schnellste Weg, um zu einem Objekt zu gelangen. Über die Reiter (Tabs, Registerkarten) jeder Seite können Sie zwischen den diversen untergeordneten Seiten eines Objektes hin- und herwechseln. Viele Objekte verfügen über ein Kontextmenü, welches Sie mit einem Rechtsklick öffnen. Natürlich können Sie auch die Objekthierarchie nachverfolgen, indem Sie bei einem gerade angezeigten Objekt einfach auf ein Unterobjekt klicken (z.b. auf einen Sensor auf der Geräte-Seite). Mit Hilfe dieser fünf Navigationspfade eröffnet sich Ihnen die komplette Funktionsweise des PRTG im Handumdrehen. Wahrscheinlich kennen Sie diese Art der Bedienung bereits von zahlreichen anderen Webseiten und web-basierten Benutzeroberflächen. Sehen wir uns die einzelnen Bestandteile des PRTG-Webinterfaces einmal genauer an: Globale Statusleiste und Sensorfarben

42 42 PRTG Network Monitor Handbuch Diese Leiste erscheint immer am oberen Rand jeder Seite. Alle von Ihnen für die Überwachung konfigurierten Sensoren werden hier zusammengefasst angezeigt. Abhängig vom Zustand der einzelnen Sensoren sehen Sie farbige Kästchen mit Nummern, die für die Sensoren stehen (im Screenshot oben sind 23 Sensoren roten, 3 sind gelb, 95 Sensoren sind grün, 129 Sensoren zeigen blau an und 40 Sensoren orange). Die Farbe eines Sensors zeigt immer seinen momentanen Zustand an: Sensorstatus Bedeutung Rot Fehler Rot (bestätigt) Fehler - dieser Status ist zusätzlich bestätigt Gelb Warnung Grün OK Blau Pausiert Orange Ungewöhnlich Schwarz Unbekannt (Sensor wurde noch nicht überprüft) Die vier Graphen in der globalen Statusleiste zeigen die Anzahl der Alarme an sowie drei sog. "Index"-Graphen für Antwortzeit, Prozessorlast und Datenverkehr der letzten 24 Stunden. Diese Index-Graphen könnte man mit Börsenanzeigen vergleichen. Die angezeigten Werte werden anhand der Messungen aller Sensoren, Gruppen oder Geräte ermittelt, und zwar durch statistische Berechnungen und Abgleich der Werte mit den höchsten bzw. niedrigsten jemals aufgezeichneten Werten. Beispielsweise bedeutet ein Prozessorlast Index-Wert von 90 %, dass die durchschnittliche CPU-Auslastung aller CPU-Sensoren Ihrer aktuellen Konfiguration bei 90 % des höchsten jemals gemessenen CPU-Auslastungswertes liegt. Webseiten-Kopfleiste, Suchfunktion und Hauptmenü Mit Hilfe des Hauptmenüs steuert man durch die Webinterface. Nehmen Sie sich bitte einige Minuten Zeit, um sich mit allen Menüpunkten und Untermenüpunkten vertraut zu machen. Der Menüpunkt "Alarme" erscheint rot unterlegt, sobald es einen Alarm gibt. "Meldungen" und "Aufgaben" erscheinen blau unterlegt, wenn neue Nachrichten oder Aufgaben verfügbar sind. Um ein bestimmtes überwachtes Objekt zu finden, genügt es, einen Teil des Namens, eine IP-Adresse, einen DNS-Namen oder eine Kennung in die Suchfunktion einzugeben und dann die Eingabetaste zu drücken. Alle Einträge, die mit dem Suchbegriff übereinstimmen, erscheinen auf einer Webseite, sogar mit Artikeln aus der Online-Hilfe.

43 Benutzeroberflächen 43 Kopfzeile und Reiter Der individuelle Seiteninhalt beginnt unterhalb der Webseiten-Kopfleiste. Abhängig vom Inhalt der Seite sehen Sie ein Menü und ein paar Links rechts oben. Die kleinen Pfadverweise unterhalb des Hauptmenüs weisen jeweils den Weg zurück zur Homepage. Die gelben Boxen zeigen zu jeder Seite passende Hilfetexte ein, die Sie mit einem Klick auf das kleine "x" rechts oben ausblenden können. Viele Seiten sind in sog. Reitern (Tabs, Registerkarten) eingeteilt. Mit Hilfe dieser Reiter gelangen Sie zu diversen Untermenüs eines Objektes: Reiter Beschreibung "Übersicht" Alle überwachten Objekte verfügen über diesen Reiter, um einen schnellen Überblick über Parameter und Status zu gewinnen. "Live-Daten", "2 Tage", "30 Tage", "365 Tage" Diese drei oder vier Reiter zeigen Verlaufsgraphen und Datentabellen einer Gruppe, eines Geräts oder eines Sensors an (wobei Live-Daten nur für Sensoren verfügbar sind). "Aufgezeichnete Daten" Mit dieser Funktion können Sie Überwachungsdaten eines Sensor für eine bestimmte Zeitspanne ansehen oder herunterladen. Siehe unten für weitere Informationen ("Aufgezeichnete Daten anzeigen"). "Alarme" und "Meldungen" Eine Liste aktueller Alarme und Meldungen zu einem Objekt (und seiner untergeordneten Objekte) wird hier angezeigt. "Einstellungen" und "Benachrichtigungen" Hier können Sie die Einstellungen und Benachrichtigungen für ein Objekt bearbeiten. Die verfügbaren Einstellungen hängen von der Art des Objektes ab, das Sie gerade bearbeiten. "Kanäle" Dieser Reiter ist nur für Sensoren verfügbar. Jeder Sensor hat einen oder mehrere Kanäle, für die er Daten speichert. In diesem Reiter können Sie einstellen, wie die Werte aus den Kanälen verarbeitet werden sollen. Siehe Abschnitt Sensor- und Kanaleinstellungen bearbeiten für weitere Informationen. "Anmerkungen" Hier können Bemerkungen eingetragen werden. "Historie" Hier wird der komplette Verlauf eines Objekts festgehalten (wer hat es angelegt, bearbeitet etc.).

44 44 PRTG Network Monitor Handbuch Dies sind die häufigsten Reiter. Beachten Sie bitte, dass Sie bei anderen Objekten auch andere Reiter sehen werden. Wenn Sie in einem Reiter Änderungen durchführen, schließen Sie diese bitte mit einem Klick auf die "Speichern"-Schaltfläche ab um Ihre Änderungen zu sichern. Wenn Sie den Reiter wechseln, ohne zu speichern, werden Ihre Änderungen verworfen. Übersichtsseite für Gruppen, Geräte und Sensoren Sehen Sie sich bitte folgende drei Screenshots an. Sie zeigen jeweils den Reiter "Übersicht" einer Gruppe, eines Gerätes und eines Sensors: Sie können erkennen, dass allen dreien der gleiche Aufbau zu Grunde liegt: Links oben befinden sich der Objektname, die Grundeinstellungen und der Sensorstatus. Darunter befindet sich eine Liste mit untergeordneten, abhängigen Objekten (Geräte einer Gruppe, Sensoren für ein Gerät, Kanäle für einen Sensor). Rechts im Bild zeigen drei oder vier Graphen den jüngsten Verlauf an. Um einen Graphen zu vergrößern, klicken Sie ihn einfach an (oder wählen Sie den entsprechenden Reiter aus). Bei den Sensoren sehen Sie vier Graphen, die alle "Kanäle" des Sensors für die letzten 2, 30 und 365 Tage sowie Live-Graphen anzeigen. Bei Gruppen und Geräten gibt es drei Graphen, welche Alarme, Prozessorlast-Index und Antwortzeit-Index für die letzten 2, 30 und 365 Tage anzeigen. Wie die Berechnung dieser Kurven funktioniert

45 Benutzeroberflächen 45 steht in der Paessler Knowledge Base (in englischer Sprache): Anmerkung: Die Zeitrahmen können Sie im PRTG Server Administrator ändern (Reiter "Speicherverbrauch"). Die Alarmbox Immer, wenn ein neues Ereignis eintritt und Sie im Webinterface des PRTG Network Monitor eingeloggt sind, erscheint in der rechten unteren Ecke Ihres Browserfensters ein Kästchen mit Alarmen und Meldungen: Behalten Sie diese wichtigen Meldungen bitte im Auge, die PRTG Ihnen schickt, wenn Veränderungen im Netz festgestellt werden oder Ihre Aufmerksamkeit anderweitig benötigt wird. Klicken Sie einfach den Text im farbig hinterlegten Balken an, um zu der jeweiligen Seite mit genaueren Informationen zu gelangen oder klicken Sie auf ein "x" um den Alarm oder die Meldung zu verstecken. In den Kontoeinstellungen können Sie festlegen, bei welchen Vorkommnissen jeweils ein Alarmkästchen erscheinen soll. Dort können Sie diese Funktion auch deaktivieren. Kontextmenüs Kontextmenüs mögen zwar bei einem webbasierten Programm etwas ungewöhnlich sein, sie sind jedoch der Schlüssel für den einfachen Umgang mit dem Interface. Fast alle Objekte, die als Links auf den InterfaceWebseiten erscheinen, entfalten bei einem Rechtklick ein Kontextmenü. Über dieses erreichen Sie zu jedem Objekte alle wichtigen Funktionen. Hier sind drei Beispielmenüs dargestellt (für eine Gruppe, ein Gerät und einen Sensor). Anmerkung: Wenn Sie das Kontextmenü des Browser öffnen wollen, halten Sie sie "Strg"-Taste beim Rechtsklick gedrückt.

46 46 PRTG Network Monitor Handbuch Arbeiten mit Listen und Mehrfachauswahlen Im gesamten Webinterface werden Ihnen immer wieder Listen von Objekten begegnen, z.b. Sensoren, Geräte, Maps, Berichte etc. Jede dieser Listen können Sie auf die gleiche Weise bedienen. Hier zwei Beispiellisten (Sensoren und Meldungen): Folgende Funktionen sind für diese Listen verfügbar:

47 Benutzeroberflächen Funktion Anzeige 47 Beschreibung Blättern Benutzen Sie die kleinen dreieckigen Symbole am oberen oder unteren Ende einer Liste, um eine Liste Seite für Seite durchzublättern. Sortieren Sie können eine Liste umsortieren, indem Sie die Kopfleiste der Spalte anklicken, die Sie als Sortierungsindex verwenden möchten. Datumsbereich Wenn Sie Liste mit Meldungen überprüfen, klicken Sie "Zeitbereich", um die gewünschte Datenspanne zu erhalten. Zeilenzahl In einigen Listen können Sie die Anzahl der Einträge in der Liste durch das Anklicken von "Zeilenzahl" ändern. Neues Fenster Öffnet die Tabelle in einem neuen Fenster. XML anzeigen Zeigt die Liste als XML an (wahrscheinlich startet Ihr Browser den Download einer XMLDatei). Zusätzlich haben einigen Listen Spalten mit Checkbox-Kästchen, in die Sie per Mausklick ein Häkchen setzen können. Diese Auswahlfelder werden verwendet, um einen oder mehrere Listeneinträge auszuwählen und sie anschließend gemeinsam zu bearbeiten. Sobald Sie ein Häkchen setzen, erscheint ein grünes Zusatzmenü: Abhängig vom Objekttyp werden hier unterschiedliche Funktionen angezeigt. Einige häufig verwendete Funktionen sind als Schnellauswahl-Icon verfügbar, andere Funktionen rufen Sie über das Drop-Down-Menü auf:

48 48 PRTG Network Monitor Handbuch Aufgezeichnete Daten anzeigen Zusätzlich zu ausführlichen Berichten, die auch zur regelmäßigen Ausführung geplant werden können (siehe Abschnitt Berichte), können Sie auch - auf Abruf - einen Bericht der aufgezeichneten Daten jedes einzelnen Sensors anzeigen lassen. Zusätzlich können Sie diese Daten auch exportieren und zur Weiterverarbeitung in anderen Programmen herunterladen. Um zu den Berichten der aufgezeichneten Daten zu gelangen, wählen Sie einen Sensor aus, führen Sie einen Rechtsklick darauf aus und wählen Sie aus dem Kontextmenü "Details..." aus. In der Detailansicht des Sensors klicken Sie dann auf den Reiter "Aufgezeichnete Daten", um mit der Berichterstellung zu beginnen. Sie können zwischen den folgenden Optionen wählen: Anfang: Wählen Sie ein Anfangsdatum und eine Anfangsuhrzeit aus für die Daten, über die Sie einen Bericht erstellen möchten. Ende: Wählen Sie ein Enddatum und eine Enduhrzeit aus für die Daten, über die Sie einen Bericht erstellen möchten. Durchschnittsintervall: Mit dieser Option können Sie eine Durchschnittswertberechnung einstellen. Wählen Sie ein Intervall aus, über dem der Durchschnittswert gebildet werden soll. Sie können wählen zwischen "Kein Intervall" (in diesem Fall wird keine Durchschnittsberechnung durchgeführt), einigen Sekunden, Minuten, Stunden oder einem ganzen Tag. Ein kleineres Intervall erzeugt einen detaillierteren Bericht für diesen Sensor. Die besten Einstellungen hängen vom Abtastintervall des Sensors ab, vom eingestellten Zeitabschnitt und natürlich davon, was Sie mit dem Bericht bezwecken möchten. Es könnte sinnvoll sein, einige Einstellungen auszuprobieren, um zu sehen, wie sich diese im Bericht auswirken. Dateiformat: Dies ist das Ausgabeformat des Berichtes. Sie können wählen zwischen HTML-Webseite, XMLDatei und CSV-Datei (z.b. für den Import in Microsoft Excel). Perzentil-Ergebnisse: Aktivieren Sie diese Option um Ihrem Bericht Perzentil-Werte hinzuzufügen. Siehe Abschnitt Perzentil-Berechnungen für weitere Informationen. Klicken Sie auf "Start", um einen Bericht über aufgezeichnete Daten zu erstellen. Bitte beachten Sie: Je nachdem, welches Dateiformat Sie gewählt haben, wird sich entweder ein neues Browserfenster oder -tab öffnen und eine HTML-Webseite anzeigen, oder der Browser wird den Download einer XML- oder CSV-Datei starten. Wenn Sie zuvor schon einen Bericht als HTML-Webseite erzeugt haben und dieser Bericht noch geöffnet ist, während Sie einen neuen HTML-Bericht erzeugen, wird kein neues Browserfenster oder -tab geöffnet, sondern die bereits geöffnete Webseite wird aktualisiert und zeigt den neuesten Bericht. Während der Berichterstellung verbraucht PRTG möglicherweise viel RAM-Speicher (dies hängt ab von dem durchschnittlichen Intervall und dem Zeitraum für den Bericht). Um eine Überlastung Ihres Systems zu verhindern und die Stabilität zu gewährleisten, beschränkt PRTG automatisch das mögliche Mindestintervall, und zwar abhängig von der eingestellten Zeitspanne für den Bericht (Sie stellen diese durch Start- und Enddatum ein): Intervalleinstellung Maximaler Zeitrahmen im Bericht über aufgezeichnete Daten Rohdaten anzeigen (jeder einzelne Überwachungswert) Bis zu 24 Stunden/1 Tag Durchschnittsintervalle zwischen 1 und 60 Minuten Bis zu 24 Stunden/1 Tag Durchschnittsintervalle zwischen 60 and 1440 Minuten Bis zu 30 Tage Durchschnittsintervalle ab einem Tag Bis zu 365 Tage/1 Jahr

49 Benutzeroberflächen Windows-GUI Dieses Programm ist eine echte Windows-Anwendung, die mit dem PRTG-Server über die PRTG API kommuniziert. Alle Funktionen für den täglichen Gebrauch sind in der Windows-GUI vorhanden (für einige Funktionen wird das Webinterface angezeigt). Installation Die Windows-Benutzeroberfläche (GUI) wird automatisch zusammen mit dem PRTG-Server installiert. Um die Windows-GUI auf einem anderen PC zu installieren, laden Sie diese einfach im PRTG-Webinterface herunter (Menüpunkt "Konfig. Downloads") und starten Sie anschließend die Installation. Sie kann auf allen WindowsVersionen ab Windows XP installiert werden. Die Windows-GUI besteht aus zwei Teilen: Die grafische Benutzeroberfläche für PRTG: Sie können Gruppen, Server, Geräte und Sensoren anlegen und bearbeiten (inkl. der Anzeige von Sensordaten und Graphen sowie einem Sensordatenvergleich). Sie können auch Alarme, Karten und Berichte einsehen und konfigurieren. Tray-Tool: Läuft auf Ihrem PC im Hintergrund und informiert Sie mittels Popups, Klängen usw., wenn PRTG Änderungen in Ihrem Netzwerk entdeckt. Die Windows-GUI ist dem Webinterface in vielerlei Hinsicht ähnlich und öffnet für einige Funktionen auch ein Browserfenster. Neuen PRTG-Benutzern empfehlen wir, mit dem Webinterface anzufangen, bevor sie die Windows-GUI verwenden. Zugangsdaten Wenn Sie die Windows-Benutzeroberfläche (GUI) zum ersten Mal starten, werden Sie nach "Server-IP/DNSName" und nach Ihren Zugangsdaten gefragt. Bitte geben Sie die gleichen Daten für "Server-IP/DNS-Name", Anmeldename und Kennwort ein, die im PRTG Server Administrator eingestellt sind.

50 50 PRTG Network Monitor Handbuch Sobald Sie "Start" klicken, wird die Verbindung zum PRTG-Server hergestellt und das Hauptfenster wird angezeigt. Anmerkung: Wenn Sie später eine dieser Einstellungen im PRTG Server Administrator ändern, wird Ihnen beim Starten der Windows-GUI eine Fehlermeldung angezeigt. In diesem Fall müssen Sie die neuen Einstellungen für den PRTG-Server eingeben: Klicken Sie in der Windows-GUI auf "Datei Optionen & Servereinstellungen...", Eintrag "PRTG-Server Verbindung" und ändern Sie die Servereinstellungen auf die neuen Werte. So arbeiten Sie mit dem Windows-Benutzerinterface Starten Sie die Windows-GUI, indem Sie auf den entsprechenden Eintrag im Windows Startmenü klicken. Am oberen Rand des Fensters finden Sie eine Zusammenfassung des Status aller Sensoren, eine Schaltfläche zur manuellen Aktualisierung der Überwachungsdaten und ein Suchfeld. Die Reiter der Windows-GUI bieten Ihnen die gleichen Auswahlmöglichkeiten wie das Webinterface: Modul "Geräte" Im Modul "Geräte" finden Sie auf der linken Seite eine baumähnliche Ansicht der Gruppen, Geräte und Sensoren. Sie können einen oder mehrere Einträge aus der Liste auswählen (halten Sie für eine Mehrfachauswahl die Strg- oder die Umschalttaste ("Shift") gedrückt, während Sie mit der Maus klicken). Sie sehen dann auf der rechten Seite detaillierte Informationen über die ausgewählten Objekte. Über die unteren Reiter können Sie

51 Benutzeroberflächen 51 auswählen, welche Informationen Sie anzeigen möchten: Der folgende Screenshot zeigt Graphen und Datentabelle für 3 Sensoren. In diesem Beispiel wird die grüne Linie im Graphen dicker angezeigt, weil sich der Mauszeiger über dem entsprechenden Eintrag in der Legende am unteren Rand befindet. Wenn Sie den Reiter "Einstellungen" auswählen, sehen Sie nur Einstellungsfelder für die Objekteinstellungen, die alle ausgewählten Objekte gemeinsam haben (z.b. haben alle Sensoren ein Abtastintervall, "Kennzeichnung" gibt es für jedes Objekt). Aktivieren Sie zuerst in der ersten Spalte diejenige Einstellung, die Sie bei allen ausgewählten Objekten ändern möchten (sie werden dann auf grünem Hintergrund angezeigt), geben Sie die gewünschten Werte ein und klicken Sie auf "Speichern".

52 52 PRTG Network Monitor Handbuch Andere Module Die Benutzung der anderen Module ist selbsterklärend. Die Listen zeigen Sensoren, Alarme, Maps, Berichte, Meldungen und Aufgaben. Diese Listen funktionieren so, wie Sie es bei einer Windows-Anwendung gewohnt sind: Zeigen Sie Informationen an, indem Sie durch die Inhalte scrollen. Sortieren Sie die Liste neu, indem Sie auf einen Spaltenkopf klicken. Ändern Sie die Spaltenbreite, indem Sie auf den Trennstrich zwischen den Spalten mit der Maus ziehen. Bearbeiten Sie Objekte in der Liste über ihr Kontextmenü (Aufruf mit Rechtsklick). Die Module "Sensoren" und "Alarme" bieten zusätzlich einen Filter für die Listen an. So arbeiten Sie mit dem Tray-Tool Wenn Sie die Windows-Benutzeroberfläche (GUI) schließen, sehen Sie im Windows-Infobereich ("Windows System Tray") in der unteren rechten Bildschirmecke weiterhin ein PRTG-Icon. Das Tray-Tool wird nun alle 60 Sekunden eine Verbindung zu Ihrem PRTG-Server herstellen und Sie auf verschiedene Weisen benachrichtigen, wenn neue Ereignisse auftreten, die Verbindung zu Sensoren verloren geht usw. (je nach Ihren Einstellungen). Beispielsweise sieht ein Popup, das die letzten Ereignisse zeigt, folgendermaßen aus:

53 Benutzeroberflächen 53 So konfigurieren Sie die Windows-GUI Wählen Sie im Menü "Datei Optionen und Servereinstellungen..." um die Einstellungen für die WindowsBenutzeroberfläche (GUI) zu bearbeiten: Hier können Sie zahlreiche Alarmierungen einstellen, eine mehrere PRTG-Serververbindungen einrichten und Sie können Kommandozeilen-Tools einstellen. Die folgenden Einstellungen stehen für Alarmierungen zur Verfügung (Sie können die aktuellen Einstellungen mit einem Klick auf "Test" ausprobieren): Symbol im Infobereich blinken lassen Sprechblasentipps im Infobereich Popup-Nachricht Klang abspielen GUI öffnen

54 PRTG Network Monitor Handbuch iphone-interfaces Wenn Sie ein Apple iphone oder einen ipod Touch besitzen, dann haben Sie die Wahl zwischen zwei Interfaces für Ihr mobiles Gerät.: iprtg: Die iphone App für PRTG Network Monitor Seien Sie bei der Überwachung Ihrer Netzwerke mobil! Mit iprtg ist Ihr Netzwerkmonitor dort, wo Ihr iphone ist. iprtg ist die iphone-applikation für Netzwerk-Administratoren, die ihr Netzwerk mit Hilfe der PRTG Network Monitor Software überwachen und administrieren. iprtg hält Sie mit einer klaren und einfachen Bedienung über Ihre gesamte Netzwerkumgebung auf dem Laufenden. Ihr iphone verbindet sich direkt mit Ihrem PRTG-Server und zeigt Ihnen die Daten so an, wie Sie es auf Ihrem iphone gewohnt sind. So sieht es aus: iprtg können Sie separat erwerben. Weitere Informationen unter: iphone-apps/

55 Benutzeroberflächen 55 Web-basiertes iphone-interface PRTG Network Monitor stellt auch ein für das Apple iphone optimiertes Webbrowser-basiertes Benutzerinterface zur Verfügung (nur Lesezugriff). Hiermit kann ein Benutzer den Status von Servern und Sensoren kurz von unterwegs überprüfen. Hier eine Ansicht: Rufen Sie im Safari-Browser Ihres iphones einfach die URL https://(your_prtg_server)/iphone auf, um zum Login-Dialogfenster zu gelangen. Geben Sie Ihre Zugangsdaten ein und wenig später sehen Sie den Sensorenbaum mit Gruppen, Geräten und Sensoren auf Ihrem iphone-display. Tippen Sie einen Sensor an, um eine Ansicht mit genaueren Informationen zu diesem Sensor, neuesten Graphen und Meldungen-Einträgen zu erhalten. Zur Zeit ist das iphone-interface noch schreibgeschützt (Sie können den Status nur abfragen, nicht bearbeiten). Bitte beachten Sie folgende Sicherheitsaspekte: Sie können sich auch über HTTP mit Ihrem Server verbinden, jedoch empfehlen wir den verschlüsselten Zugang über SSL/HTTPS, um Ihren Passwortschutz zu gewährleisten. Als zusätzlichen Schutz sollten Sie einen eigenen Benutzer für Ihre iphone-logins anlegen, welchem es nur gestattet ist, die Messungen der Hauptgruppe oder ausgewählter Gruppen einzusehen, die Sie von unterwegs überwachen möchten (falls Sie mehr als einen Sensor angelegt haben).

56 Kapitel VI Erstellen von Geräten und Sensoren

57 Erstellen von Geräten und Sensoren 6 57 Erstellen von Geräten und Sensoren Bevor Sie anfangen Sensoren anzulegen, überprüfen Sie zunächst die Einstellungen der Hauptgruppe ("Root"), welche an alle anderen Objekte weitergegeben werden (siehe Überprüfen der Einstellungen der Hauptgruppe ("Root")). Sobald Sie diesen Schritt ausgeführt haben, können Sie damit beginnen neue Sensoren für die Überwachung Ihres Netzwerkes anzulegen. Dies geschieht entweder manuell oder durch Nutzung der automatischen Netzwerksuche. In den folgenden Abschnitten Manuelles Erstellen von Gruppen, Geräten und Sensoren und Erstellen von Geräten und Sensoren mit Hilfe der Automatischen Suche werden diese Schritte erklärt. Anmerkung: Wenn Sie einen Aufbau mit vielen Sonden planen, müssen Sie zuerst die notwendigen Sonden hinzufügen und konfigurieren (siehe Multiple Sonden und externe Sonden). 6.1 Überprüfen der Einstellungen der Hauptgruppe ("Root") Objekte im Sensorenbaum übernehmen ("erben") viele Voreinstellungen von den ihnen übergeordneten "Elternobjekten", wie bereits im Abschnitt Übernehmen von Einstellungen erklärt. Aus diesem Grunde ist die sog. Hauptgruppe (engl. "Root" group), welche allen anderen Objekten übergeordnet ist, besonders wichtig. Bevor Sie also dazu übergehen, eigene Sensoren zu erstellen, sollten Sie zunächst die Einstellungen der "Root"Hauptgruppe überprüfen, um sicherzustellen, dass diese für Ihr Netzwerk geeignet sind. Wählen Sie hierfür aus dem Hauptmenü den Menüpunkt "Geräte" aus und klicken Sie auf den Reiter "Einstellungen". Hier finden Sie einige wichtige Einstellungen:

58 58 PRTG Network Monitor Handbuch

59 Erstellen von Geräten und Sensoren 59 Bitte überprüfen Sie diese Einstellungen und ziehen Sie die Hilfstexte in der rechten Spalte für genaue Informationen über jede einzelne Einstellung zu Rate. Denken Sie daran: Später können Sie die Einstellungen für alle diesem Objekt untergeordneten Objekte auch überschreiben. Es gibt folgende Einstellungen: Zugangsdaten für Windows-Systeme: Das Active Directory Benutzerkonto, das Sie hier eingeben, wird verwendet, um auf unterschiedliche Systeme in Ihrem Netzwerk zuzugreifen, besonders während die automatische Suche ausgeführt wird. Dies betrifft WMI-basiertes Monitoring and Überwachung, die auf Server Message Block (SMB, SAMBA) basiert (Dateien, Ordner, Laufwerksfreigaben), sowie Remote Desktop Protokoll (RDP) und Microsoft SQL (wenn Windows-Authentisierung in den Einstellungen für diesen Sensor eingeschaltet ist). Es wird empfohlen, hier ein Benutzerkonto mit Administratorrechten einzugeben. WMI-Kompatiblitätsoptionen: Hier können Sie Zugangsdaten für VMware-Server: Wenn Sie mit VMware ESX/ESXi Servern oder VMware Virtual Centers arbeiten wollen, geben Sie bitte das Benutzerkonto ein, das für die automatische Suche und die Überwachung genutzt werden soll. Zugangsdaten für SNMP Geräte und SNMP Compatibility Options: Wählen Sie bitte die SNMP Version aus und geben Sie die nötigen Authentisierungsstrings ein, die in Ihrem Netzwerk benutzt werden. Die Grundeinstellung ist "SNMP V1", Community String "public" und Port 161. Abtastintervall: Wählen Sie bitte ein Intervall, welches für die Überwachung von allen Sensoren verwendet werden soll. Auffinden ungewöhnlicher Werte: Sie können die Erkennung ungewöhnlicher Sensoraktivität ein- oder ausschalten. Zugriffsrechte: Legen Sie hier fest, welche Gruppe von Benutzern Objekte einsehen oder bearbeiten darf. Konfiguration der Kanaleinheiten: Konfigurieren Sie die Maßeinheiten für jeden Kanaltyp. Jede dieser Voreinstellungen kann später überschrieben werden, indem in den Einstellungen für ein Objekt weiter unten im Geräte-/Sensorenbaum das Häkchen "Übernehmen:... von..." entfernt wird. 6.2 Manuelles Erstellen von Gruppen, Geräten und Sensoren Manuelles Erstellen von Gruppen Zum Erstellen einer neuen Gruppe öffnen Sie zunächst die Geräteliste ("Geräte" im Hauptmenü) und machen Sie entweder eine Sonde oder eine Gruppe ausfindig, zu der Sie die neue Gruppe hinzufügen möchten. Führen Sie einen Rechtsklick auf dieses Objekt aus und wählen Sie dann "Gruppe hinzufügen..." aus dem Kontextmenü. Alternativ können Sie auch aus dem "Geräte"-Menü "Gruppe hinzufügen" auswählen - in diesem Falle müssen Sie noch eine übergeordnete Gruppe auswählen. Der Dialog "Gruppe hinzufügen" erscheint. Geben Sie den Namen der neuen Gruppe und ggf. "Kennungen" ("Tags") ein, überprüfen Sie die zu

60 60 PRTG Network Monitor Handbuch übernehmenden Einstellungen und klicken Sie dann auf "Weiter". Manuelles Erstellen von Geräten Zum Erstellen eines neuen Gerätes öffnen Sie zunächst die Geräteliste ("Geräte" im Hauptmenü) und machen Sie entweder eine Sonde oder eine Gruppe ausfindig, zu der Sie das neue Gerät hinzufügen möchten. Führen Sie einen Rechtsklick auf dieses Objekt aus und wählen Sie dann "Gerät hinzufügen..." aus dem Kontextmenü. Alternativ können Sie auch aus dem "Geräte"-Menü "Gerät hinzufügen" auswählen - in diesem Falle legen Sie entweder eine neue Gruppe als übergeordnete Gruppe für das Gerät an, oder Sie wählen eine bereits existierende Gruppe aus. Der Dialog "Gerät hinzufügen" erscheint. Zwei Einstellungen müssen Sie bei einem Gerät unbedingt eingeben: Name und IP-Adresse (oder DNS-Name). Sie können auch "Kennungen" ("Tags") eingeben, ein Gerätesymbol auswählen und die zu übernehmenden Zugangsdaten ändern. Klicken Sie anschließend auf "Weiter". Wenn Sie die automatischen Funktionen bei der "Sensorerzeugung" verwenden möchten, finden Sie weitere Details hierzu im Abschnitt Erstellen von Geräten und Sensoren mit Hilfe der Automatischen Netzwerksuche. Manuelles Erstellen von Sensoren Zum Erstellen eines neuen Sensors öffnen Sie zunächst die Geräteliste ("Geräte" im Hauptmenü) und machen Sie ein Gerät ausfindig, zu dem Sie das neue Gerät hinzufügen möchten. Führen Sie einen Rechtsklick auf dieses Gerät aus und wählen Sie dann "Sensor hinzufügen..." aus dem Kontextmenü. Alternativ können Sie auch aus dem "Sensoren"-Menü "Sensor hinzufügen" auswählen - in diesem Falle legen Sie entweder ein neues Gerät für Ihre Sensoren an, oder Sie wählen ein bereits existierendes Gerät als übergeordnetes Gerät aus. Der Dialog "Sensor hinzufügen" erscheint. Das Anlegen neuer Sensoren erfolgt in zwei Schritten: zunächst wählen Sie den Sensortyp aus, dann - nach kurzer Verarbeitungszeit des PRTG - legen Sie die Sensoreinstellungen fest.

61 Erstellen von Geräten und Sensoren 61 Im ersten Schritt wählen Sie einen Sensortyp aus der Liste der verfügbaren Typen aus. Es gibt mehr als 40 verschiedene Typen (siehe Sensortypen für genauere Beschreibungen), weshalb der PRTG diese vorsortiert und zusammenstellt. Klicken Sie einfach in die Kopfzeile einer Gruppe und wählen Sie dann einen Sensor aus. Klicken Sie dann "Weiter mit Schritt 2".

62 62 PRTG Network Monitor Handbuch Im zweiten Schritt hängen die verfügbaren Einstellungen vom jeweils ausgewählten Sensortyp ab. Überprüfen Sie bitte die Einstellungen und nehmen Sie notwendige Änderungen vor, klicken Sie dann "Speichern". Der neu angelegte Sensor beginnt dann umgehend mit der Überwachung. 6.3 Erstellen von Geräten und Sensoren mit Hilfe der Automatischen Netzwerksuche Die Funktion "Automatische Netzwerksuche" (engl. "Auto-Discovery") von PRTG stellt ein äußerst wirkungsvolles Werkzeug dar, mit dessen Hilfe ein ausgeklügelter und präziser Aufbau von Sensoren für Ihr gesamtes Netzwerk erstellt werden kann. Sie eignet sich hauptsächlich für die Suche in LANs, da sie sehr stark auf der Funktionsweise von SNMP und WMI beruht. Sie finden ein Video zu diesem Thema unter (in englischer Sprache). So funktioniert die automatische Suche Der Prozess der automatischen Netzwerksuche umfasst drei Stufen: Schritt 1: Ein Netzwerkabschnitt wird auf Geräte hin untersucht, die Pings einsetzen (nur bei Gruppen) Schritt 2: Festlegen des Gerätetyps für alle in Schritt 1 gefundenen Geräte (durch den Einsatz von SNMP, WMI und anderen Protokollen). Schritt 3a: Erstellen eines Sensorsatzes, welcher zu den in Schritt 2 aufgefundenen Gerätetypen passt (basierend auf Gerätevorlagen mit empfohlenen Sensoren für viele Gerätetypen). Schritt 3b (optional): Erstellen eines Sensorensatzes unter Verwendung von Gerätevorlagen, die vom Benutzer erstellt wurden (siehe auch: Kopieren von Geräten durch Klonen oder die Verwendung von Vorlagen). Die automatische Netzwerksuche kann auf einer Gruppenstufe für einen IP-Adressbereich genutzt werden oder für einzelne Geräte, welche Sie manuell erstellt haben. Sie kann einmalig verwendet werden, auf Abruf über das Kontextmenü oder stündlich, täglich oder wöchentlich nach einem festen Zeitplan. Verwendet man die automatische Netzwerksuche täglich oder wöchentlich, so werden automatisch neue Sensoren erstellt, wenn neue Geräte mit dem Netzwerk verbunden wurden. Sobald neue Geräte oder Sensoren aufgespürt werden, werden neue "Aufgaben" generiert und dem Systemadministrator per zugesandt. Bitte beachten Sie folgende Einschränkungen bei der automatischen Netzwerksuche: PRTG kann keine Geräte aufspüren, die nicht auf eine Ping-Anfrage antworten, da in Schritt 1 Pings verwendet werden (falls z.b. eine Firewall Echoanfragen verhindert, können Geräte dahinter nicht aufgespürt werden). Sie müssen Authentisierungseinstellungen für SNMP, Windows/WMI und VMware Server bereitstellen um die volle Leistungsfähigkeit dieser Funktion abrufen zu können. Sollte ein Gerät über mehr als eine IP-Adresse verfügen, so taucht es möglicherweise auch mehr als einmal in den Suchergebnissen auf, obwohl PRTG versucht, dies zu erkennen. Erstellen einer automatischen Gruppe Um eine neue automatische Gruppe anzulegen, öffnen Sie zunächst die Geräteliste ("Geräte" im Hauptmenü) und machen Sie entweder eine Sonde oder eine Gruppe ausfindig, zu der Sie die neue Gruppe hinzufügen möchten. Führen Sie auf diesem Objekt einen Rechtsklick aus und wählen Sie aus dem Kontextmenü "Autom. Gruppe hinzufügen...".

63 Erstellen von Geräten und Sensoren 63 Geben Sie nun einen Gruppennamen (und evtl. Kennungen ("Tags")) ein und wählen Sie die gewünschte Option bei der "Sensorerzeugung": Sie haben drei Möglichkeiten: Automatische Suche nach Geräten (Standard, empfohlen): Diese Option wird empfohlen und ist für die meisten Installationen die beste Wahl. Automatische Suche nach Geräten (Detail, kann viele Sensoren anlegen): Diese Option ist nur für kleine Teilbereiche des Netzwerks geeignet und wenn Sie die größtmögliche Anzahl an verfügbaren Sensoren überwachen wollen. Automatische Sensorerzeugung mittels ausgewählter Gerätevorlagen: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie keine automatische Geräteidentifizierung wünschen, sondern die Gerätevorlagen lieber manuell auswählen wollen, z.b. falls Sie diese selbst angelegt haben. Sie sehen nach Wahl dieser Option eine Liste mit Gerätevorlagen, aus der Sie eine oder mehrere auswählen können. Geben Sie danach die IP-Basis ein (die ersten 3 Bytes des IP-Bereichs) und das erste und das letzte vierte Byte des IP-Adressbereichs. Sobald Sie auf "Fortfahren" klicken, beginnt PRTG mit der automatischen Netzwerksuche, was im Sensorbaum beobachtet werden kann (Menüpunkt "Geräte" im Hauptmenü): Wenn Sie diese Seite etwas länger betrachten, sehen Sie in der Liste immer mehr Sensoren und Geräte. Die automatische Netzwerksuche benötigt zwischen 10 und 50 Sekunden pro IP-Adresse, abhängig von Konfiguration und Netzwerk.. Alle Sensoren, die auf diese Weise erstellt werden, beginnen unverzüglich mit der Überwachung und senden Meldungen, sobald Fehler auftreten. Erstellen eines Geräts mit automatischer Suchfunktion Das Erstellen von Sensoren für ein einzelnes Gerät mit Hilfe der automatischen Suche ähnelt der Vorgehensweise beim Erstellen einer automatischen Gruppe. Öffnen Sie zunächst die Geräteliste ("Geräte" im Hauptmenü) und machen Sie entweder eine Sonde oder eine Gruppe ausfindig, zu der Sie das neue Gerät

64 64 PRTG Network Monitor Handbuch hinzufügen möchten. Führen Sie auf diesem Objekt einen Rechtsklick aus und wählen Sie aus dem Kontextmenü "Gerät hinzufügen...". Geben Sie nun Name und IP-Adresse (oder DNS Namen) des Geräts ein und wählen Sie eine der Optionen für die "Sensorerzeugung" (wie oben beschrieben). Sobald Sie "Weiter" klicken, beginnt die Überprüfung des Geräts und die passenden Sensoren für dieses Gerät werden generiert. 6.4 Sensor- und Kanaleinstellungen bearbeiten In PRTG wird die eigentliche Überwachung von den Sensoren ausgeführt. Jeder Sensor hat einen oder mehrere Kanäle, durch die er die tatsächlichen Daten erhält. Für jeden Sensor können Sie allgemeine Einstellungen, Benachrichtigungen und die unterschiedlichen Kanäle festlegen. All diese Einstellungen sind verfügbar über die Reiter in der Detailansicht eines Sensors. Um die Detailansicht eines Sensors aufzurufen, klicken Sie zunächst auf "Sensoren" im Hauptmenü, um die Sensorenliste aufzurufen und klicken Sie dann auf einen Sensor (oder machen Sie einen Rechtsklick auf einen Sensor und wählen Sie "Details..." aus dem Kontextmenü) oder wählen Sie einen Sensor aus dem Baum aus. Tab "Settings" Im Reiter "Einstellungen" können Sie die folgenden Informationen eingeben/ändern: Allgemeine Einstellungen wie Sensorname, Kennungen und Priorität. Einstellungen, die das Verhalten des Sensors bestimmen. Es hängt vom Sensortyp ab, welche genauen Einstellungen hier zur Verfügung stehen (z.b. geben Sie bei einem HTTP-Sensor die URL ein). Verschiedene Einstellungen, die optional vom übergeordneten Objekt geerbt werden können (z.b. SNMPEinstellungen, Abtastintervall, Zugangsdaten). Mehr Informationen hierzu im Abschnitt Übernehmen von Einstellungen. Hier können Sie auch den primären Kanal aus der Liste der Verfügbaren Kanäle dieses Sensors wählen. Der primäre Kanal wird für diesen Sensor immer in allen Graphen und Übersichten angezeigt. Dieser Kanal kann auch benutzt werden, um Benachrichtigungen auszulösen. Bitte beachten Sie: Warnungs- und Fehlergrenzwerte sind von den Kanälen eines Sensors abhängig und können im Reiter "Kanäle" geändert werden. Tab "Notifications" Sie können einen Sensor dazu verwenden, viele verschiedene Benachrichtigungen auszulösen. Für genauere Informationen siehe Abschnitt Benachrichtigungen.

65 Erstellen von Geräten und Sensoren 65 Tab "Channels" Im Reiter "Kanäle" können Sie die Einstellungen für jeden einzelnen Kanal eines Sensors festlegen. Wählen Sie zunächst den gewünschten Kanal in der "Kanal"-Liste. Die Kanäle, die in dieser Liste verfügbar sind, hängen vom Sensor ab, den Sie gerade bearbeiten. Sie können immer nur einen Kanal gleichzeitig auswählen. Die Einstellungen unterhalb von "Kanal... bearbeiten" sind kanalabhängig und variieren je nach ausgewähltem Kanal. Sie können den Kanalnamen im Feld "Name" ändern. Die "ID" wird als interne Kanalkennung verwendet und kann nicht verändert werden. Mit den Auswahlkästchen unter "Anzeige" können Sie festlegen, ob dieser Kanal in Graphen, in Tabellen oder in beiden angezeigt werden soll. Auf diese Weise können Sie Ihre Graphen übersichtlicher gestalten, indem Sie die Daten von Kanälen verstecken, die Sie nicht interessieren. Mit den Einstellungen "Linienfarbe", "Linienbreite", "Dezimalstellen" und "Skalierung der vertikalen Achse" können Sie einstellen, wie die Graphen für diesen Kanal dargestellt werden. Wenn die automatischen Einstellungen Sie nicht zufriedenstellen, passen Sie bitte Farben, Linienbreite, Skalierung usw. so an, wie Sie es benötigen. Das Einstellungsfeld "Spitzenwertfilterung" ist nur verfügbar, wenn es für den Kanal zutrifft. Wenn Sie es aktivieren, können Sie einen Maximal- und/oder einen Minimalwert eingeben. Alle Werte über dem Maximalund alle Werte unter dem Minimalwert werden dann für die existierenden Daten ignoriert. Verwenden Sie diese Option nur, wenn Sie mehrfach offensichtlich falsche Daten empfangen (z.b. viel zu hohe oder viel zu niedrige Werte), z.b. durch einen Fehler in der Datenübertragung oder durch eine Inkompatibilität des Gerätes, das Sie überwachen. Das Einstellungsfeld "Grenzwerte" ist nur verfügbar, wenn es für den Kanal zutrifft. Wenn Sie es aktivieren, können Sie obere und untere Grenzwerte für Fehler und Warnungen eingeben. Wenn einer der Grenzwerte für diesen Kanal erreicht wird, wird der gesamte Sensor in einen Fehler- oder Warnungsstatus versetzt (wie eingestellt). Zusätzlich können Sie eine Fehler- oder Warnungsnachricht eingeben, die an den jeweiligen Status angehängt wird. In Kombination mit den Einstellungen im Reiter "Benachrichtigungen" können Sie PRTG so einrichten, dass Sie eine Nachricht erhalten, wenn ein Sensor einen Grenzwert erreicht. Anmerkungen Für Informationen zu allen anderen Reitern in der Detailansicht eines Sensors beachten Sie bitte die tabellarische Übersicht "Kopfzeile und Reiter" im Abschnitt Webinterface.

66 Kapitel VII Sensortypen

67 Sensortypen 7 67 Sensortypen PRTG bietet mehr als 40 verschiedene Sensortypen für unterschiedliche Netzwerkdienste an. Alle Sensoren verfügen über typenspezifische Grundeinstellungen, darüber hinaus existieren einige für alle Sensoren einheitliche Einstellungen. Beachten Sie hierfür bitte die Hilfetexte im Webinterface, da dort detaillierte Informationen für alle Einstellungen zu finden sind. Übersicht der Sensoren Beim Anlegen neuer Sensoren sehen Sie folgende Gruppen von Sensortypen. Beachten Sie, dass einige Sensortypen in dieser Liste öfters vorkommen, da sie in mehr als eine Kategorie passen. Gebräuchliche Sensoren: Die am häufigsten vorkommenden Sensortypen bei der Netzwerküberwachung. Bandbreiten-Monitoring: Überwachung der Bandbreitennutzung mit Hilfe von WMI, SNMP, Packet Sniffern oder xflow (NetFlow/SFlow). Webserver (HTTP, HTTPS): Sensoren, die auf dem HTTP-Protokoll basieren. SNMP: Sensoren, die auf dem Simple Network Management Protocol (SNMP) basieren. Windows-Systeme (WMI): Überwachung von Windows Systemen mit Hilfe von Windows Management Instrumentation (WMI). Verschiedene Protokolle: Diverse Sensortypen für Dienste, die im Internet genutzt werden (PING, PORT, FTP, DNS, RDP, Laufwerkszustand etc.) Mailserver: Sensoren für Mailserver (SMTP, POP3, IMAP, SMTP&IMAP-Übermittlung, SMTP&POP3-Übermittlung etc.) SQL-Datenbankserver: Überwachung von SQL Servern (MySQL, MS-SQL und Oracle) Dateiserver: Überwachung von Dateiservern, NAS-Geräten, etc. Virtuelle Server: Sensoren für VMware-Server, Hyper-V und Amazon CloudWatch. VoiP- und QoS: Quality-of-Service-Überwachung und Cisco IP SLA Monitoring mit Hilfe von SNMP. Benutzerdefinierte Sensoren: Diverse Sensortypen, für die Sie eigene Sensorskripte festlegen können, inkl. des Formelsensors, um Überwachungsergebnisse zu kombinieren. Für einige Sensoren aus den anderen Gruppen finden Sie hier eine benutzerdefinierte Version. In den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Sensoren beschrieben. 7.1 Gebräuchliche Sensoren Die am gebräuchlichsten Sensoren finden Sie in dieser Gruppe: PING: Führt einen oder mehrere Pings aus, um die Verfügbarkeit eines Geräts zu überwachen und etwaigen Datenverlust in Prozent zu messen. PORT: Überprüft die Verfügbarkeit von TCP-basierten Netzwerkdiensten. HTTP: Überwacht einen Webserver über das HTTP-Protokoll (siehe Webserver (HTTP, HTTPS) Sensoren). SNMP-Datenverkehr: Unterstützt die Überwachung von Bandbreite (Bit/s) und Volumen (Bytes), sowie die Anzahl der Datenpakete und Fehlermeldungen für einen Port einer Netzwerkkarte an einem PC, Server, Switch, einer Firewall, einem Drucker etc. (siehe SNMP Sensoren) WMI-Netzwerkadapter: Misst den Datenverkehr, der durch Netzwerkkarten läuft (siehe Windows-Systeme (WMI) Sensoren). 7.2 Bandbreiten-Monitoring Sensoren Die folgenden Sensoren können für eine Bandbreitenüberwachung verwendet werden:

68 68 PRTG Network Monitor Handbuch WMI-Netzwerkadapter: Misst den Datenverkehr, der durch Netzwerkkarten fließt (siehe Windows-Systeme (WMI) Sensoren). SNMP-Datenverkehr: Unterstützt die Überwachung der Bandbreite (Bits/s) und des Datenvolumens (Bytes) sowie die Überwachung der Anzahl der Pakete und Fehler über SNMP für einen Port oder eine Netzwerkkarte an PCs, Servern, Switches, Firewalls oder Druckern (siehe SNMP-Sensoren). Packet Sniffer (Header): PRTG betrachtet die IP-Adressen und Ports von Quelle und Ziel, um das richtige Protokoll festzustellen (siehe Paket Sniffer Sensoren). Packet Sniffer (Content): PRTG erfasst die TCP-Pakete, setzt die Datenströme wieder zusammen und analysiert anschließend den Inhalt der Daten. Dabei werden intern eine Reihe von Regeln angewandt, um die Art des Datenverkehrs zu bestimmen (siehe Paket Sniffer Sensoren). NetFlow V5: Überwacht Cisco-Switches unter der Verwendung von NetFlow V5 (siehe xflow Sensoren (NetFlow und sflow)). NetFlow V9: Überwacht Cisco-Switches unter der Verwendung von NetFlow V9 (siehe xflow (NetFlow und SFlow) Sensoren). sflow: Überwacht Switches unter der Verwendung von sflow (siehe xflow (NetFlow und SFlow) Sensoren). Für mehr Informationen über die vier Methoden des Bandbreiten-Monitoring mit dem PRTG siehe Abschnitt Vergleich der Sensoren zur Bandbreitenüberwachung. 7.3 Webserver (HTTP, HTTPS) Sensoren Das HTTP-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol) ist das am häufigsten im World Wide Web verwendete Protokoll. Mit dessen Hilfe greifen Browser auf Webserver zu und rufen Webseiten, Grafiken etc. ab. Mit PRTG können Sie die Leistung und Verfügbarkeit Ihres Webservers überwachen. Überblick: Verschiedene HTTP Sensortypen PRTG bietet folgende HTTP-basierte Sensoren zur Überwachung von Webservern an: HTTP: Überwacht einen Webserver über das HTTP-Protokoll. Dies ist die einfachste Art um zu überwachen, ob eine Webseite (oder ein bestimmtes Webseitenelement) erreichbar ist. HTTP (Erweitert): Überwacht einen Webserver über das HTTP-Protokoll mit mehreren erweiterten Einstellungen (z.b. um den Inhalt einer Webseite zu überprüfen, für Authentisierung oder bei der Verwendung eines Proxyservers). HTTP (Transaktion): Überwacht einen Webserver mit Hilfe einer URL-Liste um zu überprüfen, ob Logins oder Warenkörbe funktionieren. Hierfür müssen Sie eine Serie von URLs (GET- und/oder POST-Anfragen) zur Verfügung stellen, inklusive der notwendigen Parameter zur Überwachung einer Transaktion. HTTP (Inhalt): Überwacht den Rückgabewert einer HTTP-Anforderung. Dieser Sensor fragt eine HTTP-URL ab und sucht in der empfangenen Antwort einen oder mehrere Wert(e) in eckigen Klammern. Dies wird hauptsächlich im Zusammenhang mit Skripten verwendet, die auf einem Server ausgeführt werden. HTTP (Sensor für komplette Webseiten): Überwacht die gesamte Download-Zeit einer Webseite, inklusive aller Bilder etc. (nutzt den Internet Explorer für das Herunterladen einer kompletten Seite). Alle Sensoren unterstützen HTTP und HTTPS. Gemeinsame Einstellungen - HTTP-Sensoren Alle HTTP-Sensoren beinhalten diese HTTP-spezifischen Einstellungen: Timeout: Zeit in Sekunden, nach der eine Anfrage abgebrochen wird. URL: Die URL-Adresse der zu überwachenden Webseite (inklusive des Zusatzes Siehe Abschnitt "Intelligente URL-Ersetzung" (unten) für weitere Optionen. Sie können hier auch die Adresse eines bestimmten Webseitenelements eingeben, zum Beispiel die URL zu einer JPG-Datei.

69 Sensortypen 69 Anforderungsmethode: Die HTTP-Anfrageart, die verwendet werden soll (GET, POST, HEAD). "GET" ruft die Webseite direkt auf, so wie wenn Sie im Internet surfen. Wenn Sie eine URL für ein Post-Formular überwachen möchten, wählen Sie "POST" und geben Sie die "Post-Daten" ein. Die "HEAD"-Methode fragt vom Webserver nur die HTTP-Kopfzeile ab, ohne die eigentliche Webseite. Obwohl dadurch aufgrund des niedrigeren Datentransfers Bandbreite gespart wird, wird diese Methode nicht empfohlen, da die gemessene Anfragezeit nicht derjenigen entspricht, die Ihre Benutzer erleben, und Sie deswegen bei zu langsamen Verbindungen oder Ausfallzeiten möglicherweise nicht benachrichtigt werden. Post-Daten: Wenn die POST-Anforderungsmethode verwendet wird, können Sie hier den Datenteil eingeben, der gesendet werden soll (hier ist kein XML erlaubt). SSL-Methode: Nur relevant, wenn Sie HTTPS verwenden. Wenn Sie eine HTTPS-URL verwenden und keine Verbindung zustande kommt, dann versuchen Sie es bitte mit einer anderen SSL-Methode. Um eine einfache Webseite zu überwachen, wählen Sie einen einfachen "HTTP"-Sensor aus (für fortgeschrittenere HTTP-Sensoren siehe weiter unten). Geben Sie die URL ein (inklusive des Zusatzes und belassen Sie die Anforderungsmethode "GET". Intelligente URL-Ersetzung Anstelle der vollständigen Adresse können Sie in das Feld "URL" auch nur das Protokoll eingeben, gefolgt von einem Doppelpunkt und drei Schrägstrichen (das heißt, Sie können entweder "http:///" oder "https:///" eingeben, oder sogar nur einen einfachen Schrägstrich "/" als Ersatz für "http:///"). PRTG wird dann automatisch die IPAdresse bzw. den DNS-Namen des Gerätes vor den dritten Schrägstrich einfügen. Ob dies eine gültige URL ergibt, hängt ab von der IP-Adresse bzw. dem DNS-Namen, der für das Gerät eingetragen ist, auf dem der HTTP-Sensor angelegt ist. Ein Beispiel: Sie haben ein Gerät mit dem DNS-Namen "paessler.com" angelegt und erstellen darauf einen HTTP-Sensor mit dem Wert "https:///" im URL-Feld. In diesem Fall wird PRTG daraus automatisch die URL "https://paessler.com/" generieren. Wenn Sie auf dem gleichen Gerät einen HTTP-Sensor mit dem Wert "/ support" im URL-Feld erstellen, wird PRTG auf ähnliche Weise daraus die URL "http://paessler.com/support" generieren und überwachen. In Kombination mit dem Klonen von Geräten macht es Ihnen die intelligente URL-Ersetzung leicht, viele ähnliche Geräte zu erstellen. (Bitte beachten Sie, dass die intelligente URL-Ersetzung nicht bei Sensoren funktioniert, die auf dem "Probe Device" angelegt sind.) Anmerkungen zu HTTP (Erweitert) Sensoren Für allgemeine Einstellungen konsultieren Sie bitte zunächst den Abschnitt "Gemeinsame Einstellungen - HTTPSensoren" (oben). Bei Verwendung des HTTP (Erweitert) Sensors können Sie zusätzlich die folgenden erweiterten Einstellungen eingeben (Sie können auch jedes dieser Felder leer lassen):: Inhalt: Aktivieren Sie "Änderungen überwachen", wenn Sie jede Änderung an der Datei unter der angegebenen URL überwachen möchten. Sie können diese Einstellung später kombinieren mit einem Änderungstrigger für Benachrichtigungen (Reiter "Benachrichtigungen" in den Sensoreinstellungen). Antwort muss enthalten: Wenn Sie hier eine Zeichenkette einfügen, wird der Sensor überprüfen, ob diese Zeichenkette Teil der HTML-Seite unter der angegebenen URL ist. Wenn ja, wird der Sensorstatus "OK" angezeigt. Anmerkung: Die Zeichen * und? werden hier als Platzhalter verwendet, wobei * für kein Zeichen oder eine beliebige Anzahl von Zeichen und? für genau ein beliebiges Zeichen steht (wie aus der WindowsSuche bekannt). Eine direkte Suche nach den Zeichen * und? ist daher nicht möglich. Antwort darf nicht enthalten: Wenn Sie hier eine Zeichenkette einfügen, wird der Sensor überprüfen, ob diese Zeichenkette nicht Teil der HTML-Seite unter der angegebenen URL ist. Ist dies der Fall, wird der Sensorstatus "OK" angezeigt. Anmerkung: Die Zeichen * und? werden hier als Platzhalter verwendet, wobei * für kein Zeichen oder eine beliebige Anzahl von Zeichen und? für genau ein beliebiges Zeichen steht (wie aus der Windows-Suche bekannt). Eine direkte Suche nach den Zeichen * und? ist daher nicht möglich.

70 70 PRTG Network Monitor Handbuch Download begrenzen: Um eine hohe Bandbreitenauslastung zu vermeiden, können Sie hier eine kbbeschränkung eingeben, um die Daten zu begrenzen, die pro Anforderung maximal übertragen werden. Wenn Sie dies in Kombination mit der Einstellung "Antwort muss/darf nicht enthalten" verwenden, wird nur der Teil der HTML-Seite mit Ihrer Zeichenkette verglichen, der bis zum Erreichen der kb-beschränkung heruntergeladen wurde. Authentisierung Benutzer/Kennwort: Wenn die Webseite unter der angegebenen URL eine Authentisierung benötigt, können Sie die Zugangsdaten hier eingeben. Bitte wählen Sie ebenfalls aus, ob die Webseite eine einfache HTTP-Authentisierung oder eine Windows-eigene NTLM-Authentisierung verwendet. Proxy: Wenn Sie die angegebenen URLs (unten) über einen bestimmten Proxy erreichen wollen oder müssen, können Sie die entsprechenden Informationen hier eintragen. Wir empfehlen die Verwendung von keinem Proxy, denn im Falle eines Verbindungsfehlers können Sie sonst nicht bestimmen, ob der Fehler vom Weboder Proxyserver verursacht wird. Für Tipps zur Konfiguration eines HTTP (Erweitert) Sensors, siehe Knowledge Base article zu "Transaction Sensors" (in englischer Sprache): Anmerkungen zu HTTP (Transaktion) Sensoren Dieser Sensor ist ein spezieller HTTP (Erweitert) Sensor. Statt einer einzigen URL können Sie mit ihm eine Reihe von URLs hintereinander überprüfen. Für einen HTTP (Transaktion) Sensor können Sie zusätzlich die folgenden Einstellungen vornehmen: Timeout: Diese HTTP-spezifische Einstellung definiert die Zeit, nach der die komplette Reihe von HTTPTransaktionen abgebrochen wird. Wenn dies passiert, wird der Sensor für die gesamte Transaktion auf "Fehler" gesetzt. Timeout für eine einzelne URL: Mit dieser HTTP-spezifischen Einstellung legen Sie fest, nach welcher Zeit in Sekunden eine einzelne URL-Transaktion abgebrochen wird. Wenn dies passiert, wird der Sensor für die gesamte Transaktion auf "Fehler" gesetzt. Cookies verwenden: Wenn für eine der Transaktionen Cookies benötigt werden, aktivieren Sie diese Option. Wenn Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie diese Option aktiviert. Authentisierung Benutzer/Kennwort: Wenn die Webseiten unter den angegebenen URLs (unten) eine Authentisierung benötigt, können Sie die Zugangsdaten hier eingeben. Bitte wählen Sie ebenfalls aus, ob die Webseite eine einfache HTTP-Authentisierung oder eine Windows-eigene NTLM-Authentisierung verwendet. Proxy: Wenn Sie die angegebenen URLs (unten) über einen bestimmten Proxy erreichen wollen oder müssen, können Sie die entsprechenden Informationen hier eintragen. Wir empfehlen die Verwendung von keinem Proxy, denn im Falle eines Verbindungsfehlers können Sie sonst nicht bestimmen, ob der Fehler vom Weboder Proxyserver verursacht wird. Transaction URL #1 bis #10: In diese Felder können Sie bis zu zehn verschiedene URLs eingeben, die in einer Reihe abgefragt werden. Wenn alle Abfragen erfolgreich sind, wird der Sensor den Zustand "OK" anzeigen. Um die richtigen URLs für die Transaktionen herauszufinden, können Sie den Paessler URL Recorder verwenden und eine geeignete Liste von URLs erzeugen (siehe "Tools" am Ende dieses Abschnittes). Siehe "Gemeinsame Einstellungen - HTTP-Sensoren" und "Anmerkungen zu HTTP (Erweitert) Sensoren" (oben) für Informationen zu den anderen Feldern. Für Beispiele wie Sie HTTP (Transaktion) Sensoren verwenden, siehe Knowledge Base Artikel zu "HTTP Content Sensor" (in englischer Sprache): Anmerkungen zu HTTP (Inhalt) Sensoren Dieser Sensor fragt eine eine URL ab, unter der ein Skript läuft, und sucht in der empfangenen Antwort nach bestimmten Werten. In der Antwort, die das Skript sendet, muss jeder Wert in eckigen Klammern ("[ ]") eingeschlossen sein. Der Sensor behandelt dann jeden Wert in einem eigenen Kanal (es können ein oder mehrere

71 Sensortypen 71 Werte sein). Sie können diese Funktion im Zusammenhang mit einem Skript verwenden, das auf einem Webserver läuft. Gewöhnlich gibt Ihr Skript keine ganze HTML-Seite zurück, sondern nur eine Zeile mit den Ergebniswerten. Der Sensor analysiert in jedem Fall die Rückgabe und verwendet alles, was zwischen eckigen Klammern steht, als Wert für einen Kanal. Als Werte werden Nummern erwartet. Alle anderen Zeichen führen zum Wert Null ("0") für diesen Kanal. Die häufigste Anwendung ist es, einen bestimmten Wert innerhalb eines Webservers zu überprüfen. Wenn Sie z. B. ein CGI-Skript auf einem Webserver laufen lassen, das ausschließlich den freien Speicherplatz auf der Festplatte des Servers und die aktuelle Prozessorauslastung zurück gibt (z.b. "[10222][12]" als Ergebnis), dann können Sie diese beiden Werte in zwei getrennten Kanälen des Sensors überwachen. Natürlich sind auch viele andere Anwendungsszenarien möglich. Für allgemeine Einstellungen siehe "Gemeinsame Einstellungen - HTTP-Sensoren" (oben). Zusätzlich können Sie die folgenden Einstellungen vornehmen: URL des Skripts: Geben Sie die Adresse des Skriptes ein, von dem Sie die Ergebnisse abfragen möchten. Wertetyp: Geben Sie hier ein, welche Werte Ihr Skript zurück gibt. Sie können wählen zwischen Ganzzahl und Fließkomma. Anzahl der Kanäle: Geben Sie an, wieviele unterschiedliche Werte Ihr Skript zurück gibt. Beachten Sie: Jeder Wert muss in eckigen Klammern eingeschlossen werden und jeder Wert wird in einem eigenen Sensorkanal behandelt. Wenn Ihr Skript also z.b. "[10222][12]" als Ergebnis liefert, geben Sie bei Anzahl der Kanäle "2" ein, um beide Werte aufzunehmen. Wenn Ihr Skript weniger Werte als angegeben zurück liefert, löst das einen Fehler aus. Die Anzahl der Kanäle lässt sich nachträglich nicht mehr ändern. Inhalt: Aktivieren Sie "Änderungen überwachen", wenn Sie jede Änderung an den Werten überwachen möchten, die Ihr Skript zurück gibt. Sie können diese Einstellung in einem zweiten Schritt kombinieren mit einem Änderungstrigger für Benachrichtigungen (Reiter "Benachrichtigungen" in den Sensoreinstellungen). Bitte konsultieren Sie die Paessler Knowledge Base für Beispiele zur Verwendung dieses Sensors (Suche nach "HTTP Content sensor"). Anmerkungen zu HTTP (Sensor für komplette Webseiten) Dieser Sensor verwendet den Internet Explorer, um eine Webseite vollständig zu laden, inklusive aller Bilder und Seitenelemente und überwacht dabei die Ladezeit der Seite. Bitte beachten Sie, dass nur die angegebene URL überwacht wird. Es werden keine Links verfolgt. Was bedeutet es, wenn der HTTP-Sensor "OK" zeigt? Der OK-Status eines HTTP-Sensors zeigt an, dass der Webserver ein HTTP-Ergebnis liefert, welches dem HTTP-Protokoll gemäß korrekt ist, und die URL verfügbar ist. Dies bedeutet, dass die Software des Webservers zwar in Betrieb ist, jedoch sagt es nichts über die Richtigkeit der Ergebnisse aus, d.h. die Webseite könnte Fehlermeldungen enthalten. Sie wissen also nicht, ob Makroprogramme etc. korrekt funktionieren, oder ob z.b. die Datenbank des Web Servers in Ordnung ist. Es wird daher zur zusätzlichen Funktionssicherheit empfohlen, auch den Inhalt einer Seite mit Hilfe von HTTP (Erweitert) zu überprüfen, und sich nicht ausschließlich auf den HTTP Sensor zu verlassen. Was bedeutet es, wenn der HTTP-Sensor Fehler anzeigt? Für den Ausfall eines HTTP-Sensors gibt es mannigfaltige Gründe. Neben den üblichen Verbindungsproblemen handelt es sich zumeist um interne Serverprobleme (Fehlermeldung mit den Kennzahlen 50x) und durch eine inkorrekte URL verursachte Probleme (Fehlermeldung 404, Seite kann nicht gefunden werden).

72 72 PRTG Network Monitor Handbuch Bandbreitenprobleme und Logfile-Analyse Wichtig: Vergessen Sie nicht, dass ein HTTP-Sensor erhebliche Bandbreitenauslastung verursacht, da es sich bei diesem Sensor um einen Typ handelt, der pro Anfrage sehr viele Bytes sendet (mitunter bis zu 1000 Mal mehr als eine Ping-Anfrage). Wenn Sie also für die Bandbreitennutzung (entweder Ihrer Verbindung oder für Ihren Webserver) bezahlen müssen, ist es ratsam, eine URL auszuwählen, die nur eine kleine HTML-Seite liefert. In den meisten LANs und Intranets stellt dies wahrscheinlich kein größeres Problem dar, aber die Bandbreitenauslastung sollte generell immer überwacht werden. Eine 25 Kbyte große Webseite in einminütigen Intervallen abzufragen generiert immerhin einen täglichen Datenverkehr von 36 MB bzw. mehr als ein Gigabyte im Monat. Bedenken Sie bitte auch, dass die Überwachungsanfragen auch in der Log-Analyse Ihres Webservers auftauchen (innerhalb eines Monats belaufen sich die Anfragen bei einminütigem Intervall auf !). Sie sollten diese PRTG-Anfragen von einem Filter aussortieren lassen, bevor Sie die Logfiles analysieren. Dies kann mit Hilfe der IP-Adresse des Servers ausgeführt werden, auf dem PRTG läuft oder aber, indem Sie die Anfragen des PRTGBrowseragents herausfiltern lassen: Mozilla/5.0 (compatible; PRTG Network Monitor Vxxxx; Windows) Tools Paessler URL Recorder: Ermittelt die URLs und die Postdata-Stränge, die ein Benutzer beim Surfen einer Reihe von URLs an den Webserver sendet - hilfreich beim Einsatz von Sensoren des Typs "HTTP (Transaktion)" SNMP-Sensoren Das sog. Simple Network Management Protocol (SNMP) ist die am weitesten verbreitete Methode zum Sammeln von Daten über Bandbreiten- und Netzwerkauslastung. Wie funktioniert SNMP-Überwachung? SNMP kann sowohl zur Überwachung der Bandbreitenauslastung bei jedem einzelnen Port von Routern und Switches genutzt werden, als auch für die Überwachung von Geräteparametern wie Speichernutzung, CPU-Auslastung etc.

73 Sensortypen 73 Beim Einsatz dieser Technologie fragt PRTG die Aufzeichnungseinheiten für den Datenverkehr jedes Ports (z.b. bei Routern, Switches und Servern) mit relativ kleinen Datenpaketen ab. Dadurch werden Anwortpakete beim jeweiligen Gerät ausgelöst. Verglichten mit den anderen Methoden zur Bandbreitenüberwachung, die PRTG anbietet (xflow/netflow, Packet Sniffer und WMI), erzeugt die SNMP-Option die wenigste Prozessor- und Netzwerklast. Warum sollte man SNMP Monitoring wählen? SNMP ist die am weitesten verbreitete Methode, da sie leicht einzurichten ist und in nur sehr geringem Maße Bandbreite und Prozessorlast beansprucht. Wenn Ihre Netzwerkkomponenten SNMP unterstützen und/oder Sie sehr große Netzwerke mit mehreren Hundert oder Tausenden von Sensoren überwachen wollen, empfehlen wir den Einsatz von SNMP. Neben der Überwachung der Netzwerknutzung eignet sich SNMP auch hervorragend für die Überwachung anderer Netzwerkparameter wie z.b. Prozessorauslastung, Festplattenauslastung, Temperatur und vieler anderer Messungen (abhängig vom jeweiligen Gerät). Bitte unbedingt beim Einsatz in Netzwerken beachten: Für den Einsatz von SNMP zu Überwachungszwecken ist es absolut unumgänglich, dass der ungehinderte Austausch von UDP-Datenpaketen vom Gerät, auf dem PRTG installiert ist, zu dem überwachenden Gerät und zurück gewährleistet ist, wie es normalerweise in LANs und Intranets der Fall ist. Bei Internetverbindungen, DMZ- und WAN-Verbindungen ist dies normalerweise nicht gegeben, weshalb die zu überbrückenden Firewalls möglicherweise modifiziert werden müssen. Bedenken Sie, dass SNMP V1 und V2c keine verschlüsselten Protokolle sind und deshalb nicht über das Internet oder unsichere Datenverbindungen genutzt werden sollten. Erst SNMP Version 3 unterstützt Verschlüsselung. SNMP-Sensoren Um die SNMP-Sensoren besser verstehen und verwenden zu können, möchten Sie sich vielleicht noch etwas mehr mit den Prinzipien von "Objekt Identifiers" (OID) und "Management Information Base" (MIB) vertraut machen. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Knowledge Base Artikel, der unten im Abschnitt "Siehe auch" verlinkt ist. Folgende Sensoren nutzen das Simple Network Management Protocol (unterstützt SNMP V1, V2c und V3): SNMP-Datenverkehr: Unterstützt die Überwachung von Bandbreite (Bit/s) und Volumen (Bytes), sowie die Anzahl der Datenpakete und Fehlermeldungen für einen Port oder eine Netzwerkkarte eines PCs, Servers, Switches, einer Firewall, eines Druckers etc. SNMP (Benutzerdefiniert): überwacht eine spezielle OID, welche vom Benutzer angegeben wurde. SNMP-Bibliothek: Mit Hilfe von SNMP-Bibliotheken können systemspezifische Sensoren angelegt werden, die auf MIBs basieren (einige sind bereits beigefügt, neue können aus SNMP MIB Dateien mit Hilfe des MIB Importer Tools erstellt werden, siehe unten). SNMP-Verfügbarkeit: Überwacht die zeitliche Verfügbarkeit seit dem letzten Einschalten/Reboot. SNMP (Benutzerdef.): Überwacht eine bestimmte OID. SNMP-Zeichenfolge: Überwacht eine Zeichenfolge, die von einer spezifischen OID zurückgeliefert wird. SNMP-Trap-Empfänger: Öffnet einen UDP-Port auf der Sonde und wartet auf SNMP-Traps um diese zu verarbeiten. SNMP Version 1, 2c und 3 PRTG unterstützt drei Versionen des SNMP Protokolls:

74 74 PRTG Network Monitor Handbuch SNMP Version 1: Die älteste und einfachste Version von SNMP. Pro: Wird von den meisten SNMP-kompatiblen Geräten unterstützt; einfach einzurichten. Kontra: Eingeschränkte Sicherheit, da nur ein einfaches Passwort verwendet wird ("Community String") und Daten nur unverschlüsselt übertragen werden. Es sollte daher nur innerhalb von LANs hinter Firewalls eingesetzt werden, nicht in WANs; unterstützt nur 32-Bit Zähler, was für die Überwachung großer Bandbreitenauslastung (Gigabit/Sekunde) nicht ausreichend ist. SNMP Version 2c: Unterstützt zusätzlich 64-Bit Zähler. Pro: Unterstützt 64-Bit Zähler für die Überwachung der Bandbreitenauslastung in Netzwerken mit einem Durchsatz von Gigabit/Sekunde. Kontra: Eingeschränkte Sicherheit (wie bei SNMP V1). SNMP Version 3: Unterstützt zusätzlich Authentisierung und Verschlüsselung. Pro: Bietet Benutzerkonten und Authentisierung für viele Benutzer; optional Datenpaketverschlüsselung, was die Sicherheit zusätzlich erhöht; zusätzlich hat es alle Vorteile von Version 2c. Kontra: Schwierig einzurichten. Nicht geeignet für den Betrieb mit vielen Sensoren. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen, dass Sie eine Fehlermeldung erhalten, wenn Sie eine SNMP-Version auswählen, welche von dem Server oder dem Gerät, welches Sie überwachen wollen, nicht unterstützt wird. Bedauerlicherweise werden Sie in diesen Fehlermeldungen meistens nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Sie möglicherweise eine falsche SNMP Version verwenden. Der Inhalt der Fehlermeldungen beschränkt sich vielmehr auf ein Minimum an Information wie z. B. "Verbindung fehlgeschagen" oder Ähnliches. Gleiches passiert, wenn der Community String, der Benutzername oder das Kennwort falsch sind. SNMP-Überlastung und Grenzen des SNMP-Systems SNMP V1 und V2 sind direkt an die Leistung der Hardware und die Geschwindigkeit des Netzwerks gekoppelt. Im Testbetrieb könnten wir SNMP V1 Sensoren bei einem Intervall von 60 Sekunden mit einem PRTG-Server (Server und lokale Sonde) überwachen lassen, plus zwei zusätzlichen externen Sonden ( Sensoren je Sonde). Bei SNMP V3 gelten jedoch aufgrund der SSL-Verschlüsselung einige softwareabhängige Einschränkungen. Wegen interner Einschränkungen können Sie mit SNMP V3 nur eine begrenzte Anzahl von Sensoren pro Sekunde überwachen. Je nach SNMP-Latenzzeit des Netzwerks greift die Beschränkung schon bei der Überwachung von einem Sensor pro Sekunde oder erst bei etwa 50 Sensoren/Sekunde. Dies bedeutet, dass Sie bei einem Überwachungsintervall von 60 Sekunden auf 60 bis SNMP V3 Sensoren pro Sonde beschränkt sind. Wenn Sie im Sondenzustand eine erhöhte "SNMP-Intervallverzögerung" oder mehr "Offene Requests" beobachten (Werte über 0 % bedeuten, dass die SNMP-Anfragen nicht im gewünschten Intervall durchgeführt werden können), müssen Sie die Sensorenlast auf mehrere Sonden verteilen. Bei SNMP-Überlastung haben Sie drei Möglichkeiten: Vergrößern Sie das Überwachungsintervall der SNMP V3 Sensoren. Verteilen Sie die SNMP V3 Sensoren über zwei oder mehr Sonden. Wechseln Sie zu SNMP V1 oder V2, falls Sie auf Verschlüsselung verzichten können. Was ist der "SNMP Community String"? Der "SNMP Community String" funktioniert ähnlich wie eine Benutzer-ID oder ein Kennwort, mit welchem man auf die Messungen eines Routers oder anderer Geräte zugreifen kann. PRTG gibt diesen "Community String" zusammen mit allen SNMP-Anfragen weiter. Falls dieser korrekt ist, antwortet das jeweilige Gerät mit der

75 Sensortypen 75 angeforderten Information. Falls dieser inkorrekt ist, ignoriert das Gerät die Anfrage einfach. Anmerkung: "SNMP Community Strings" werden nur von Geräten verarbeitet, die SNMP V1 und SNMP V2 Protokolle unterstützen. SNMP V3 arbeitet mit einer sicheren Benutzername/Kennwort-Authentisierung und einem Kodierungsschlüssel. Grundsätzlich wird SNMP V1/V2c mit einem Community String für schreibgeschützten Zugriff mit der Einstellung "public" ausgeliefert. Alle Community Strings werden üblicherweise vom Systemadministrator innerhalb eines Geräteaufbaus mit eigenen Werten versehen. Tools Paessler MIB Importer: Importiert MIB (Management Information Base) Dateien und konvertiert sie zu OID-Libraries für den PRTG Network Monitor. Paessler SNMP Tester: SNMP-Tester führt einfache SNMP-Anfragen an ein Gerät innerhalb eines Netzwerkes aus, um SNMP-Anfragen bis auf Protokollebene auf Fehler hin zu untersuchen und zu beseitigen, welche andernfalls zu Kommunikations- und/oder Datenproblemen führen könnten. Siehe auch Vergleich der Sensoren zur Bandbreitenüberwachung Knowledge Base Artikel "SNMP, MIBs and OIDs - an Overview" auf der Paessler-Webseite (in Englischer Sprache): 7.5 Windows-Systeme (WMI) Sensoren Bei Windows Management Instrumentation (WMI) handelt es sich um die Basistechnologie von Microsoft für die Überwachung und die Verwaltung Windows-basierter Systeme. Mit Hilfe von WMI können Sie auf Daten vieler Parameter in Windows-Konfigurationen zugreifen, ebenso wie auf aktuelle Werte zum Systemstatus. Der Zugang erfolgt entweder lokal oder extern über eine Netzwerkverbindung. WMI basiert auf COM und DCOM und ist in Windows 2000, XP, 2003, Vista und Windows 7 bereits integriert (Erweiterungen sind für Windows 9x und NT4 erhältlich). PRTG unterstützt WMI offiziell ab Windows XP. Um externe Geräte überwachen zu können, benötigen die WMI-Sensoren in PRTG Zugangsdaten eines Active Directory Kontos für den Zugriff auf ein WMI-Interface. Sie können diese Zugangsdaten in PRTG für das übergeordnete Gerät oder die übergeordnete Gruppe eingeben. Der Sensor übernimmt dann diese Einstellungen. WMI-Sensoren PRTG unterstützt die folgenden WMI-basierten Sensortypen: WMI-Prozessorlast: Misst die Prozessorlast eines Systems (Gesamtlast und die Last pro Prozessor). WMI-Arbeitsspeicher: Stellt den freien Systemspeicher dar (in MB und %). WMI-Laufwerk: Freier Festplattenspeicher auf stationären Laufwerken (MB und %, per Laufwerk). Überwacht alle Laufwerke eines Zielsystems mit einem Sensor (jedes Laufwerk in einem eigenen Kanal). WMI-Netzwerkadapter: Misst den Datenverkehr in Netzwerkkarten. WMI-Datenträger: Überwacht den freien Plattenplatz auf einem Laufwerk. Überwacht nur ein Laufwerk (eine Festplatte) pro Sensor (verfügbar für Windows Vista und höher). Ziehen Sie diesen Sensor dem

76 76 PRTG Network Monitor Handbuch WMI-Laufwerk Sensor vor. WMI-Auslagerungsdatei: Überprüft die Auslastung der Windows-Auslagerungsdatei. WMI-Dienst: Überprüft, ob ein Dienst läuft, optional startet er diesen neu, wenn er nicht läuft. WMI-Prozess: Überwacht genau einen Prozess. WMI-Ereignisprotokoll: Überwacht den Systembetrieb, System- und Sicherheitsverlauf auf bestimmte Vorkommnisse hin. WMI-Datei: Überwacht Dateigröße und -bestand, ebenso wie Veränderungen bei einer Datei. WMI (Benutzerdef.): Führt eine benutzerdefinierte WMI-Abfrage aus. WMI Wichtige Systemdaten: Benutzer können aus mehr als 20 verschiedenen zentralen Windows Systemparametern auswählen (CPU: Prozessorzeit (%), Länge der Prozessorwarteschlange, Privilegierte Prozessorzeit (%), Benutzerprozessorzeit (%), System: Thread Context Switches/sec, Speicher: Freier Physikalischer Speicher, Speicher: gesamter sichtbarer Speicher, Speicher: Seiten/Sek., Speicher: Seitenfehler/Sek., Speicher: Seitenlesezugriffe/Sek., Speicher: Seitenschreibzugriffe/Sek., Speicher: Benutzung der Auslagerungsdatei (%), Speicher: Pool Nonpaged Bytes, Memory: Pool Paged Bytes, Memory: Cache Bytes, Memory: Committed Bytes, Datenträger: Datenträgerzeit Prozent (nur Windows 2000/XP/Server2003), Datenträger: Momentane Warteschlangenlänge, Disk: Bytes/sec (Windows 2000/XP/Server 2003 only), Datenträger: Lesezugriffe/Sek. (nur Windows 2000/XP/Server 2003), Datenträger: Schreibzugriffe/Sek. (nur Windows 2000/XP/Server 2003), Netzwerk: Bytes gesamt/sek., Netzwerk: Bytes empfangen/sek., Netzwerk: Bytes gesendet/sek., Network: Packets Outbound Errors, Server: Bytes gesamt/sek., Server: Bytes empfangen/sek., Server: Bytes gesendet/sek., CLR Memory: % Time in GC, CLR Memory: # Bytes in all Heaps, CLR Exceptions: # of Excepts Thrown / sec). Grenzen und Überlastung des WMI-Systems unter Windows Vista und Windows Server 2008 R1 Bitte beachten Sie, dass die Leistung der WMI-basierten Überwachung drastisch reduziert wird, wenn der Computer, auf dem die Überwachung läuft oder ein zu überwachendes System unter Windows Vista oder Windows Server 2008 R1 läuft. Bei der Netzwerküberwachung mittels WMI sind Windows XP und Windows 2003 bis zu 70 Mal schneller als Windows 2008 oder Vista. Diese Beschränkungen liegen nicht innerhalb von PRTG, sondern sind in der WMI-Funktionalität dieser Betriebssysteme begründet. Im Folgenden finden Sie ausführliche Ergebnisse zum WMI-Test auf ausgewählten Windows-Versionen (maximale Anzahl von WMI-Anfragen pro Sekunde):

77 Sensortypen 77 Die Ergebnisse unserer Tests sind: Unter Windows XP/Windows 2003/Windows 7/Windows 2008 R2 können Sie unter optimalen Bedingungen ca WMI-Sensoren in einem Intervall von einer Minute überwachen. Optimale Bedingungen herrschen z.b. dann, wenn PRTG-Server und Zielsysteme ausschließlich unter Windows 2003 laufen und sich im gleichen LAN-Abschnitt befinden. Die tatsächliche Leistung kann deutlich schlechter ausfallen, abhängig vom Aufbau des Netzwerks und des WMI-Zustandes der Zielsysteme. So konnten wir auch Konfigurationen beobachten, die nur mit 500 Sensoren (oder sogar weniger) zufriedenstellend funktionierten. Unter Windows Vista/Windows 2008 R1 können Sie ca. 300 WMI-Sensoren in einem Intervall von einer Minute überwachen. Mit einer zunehmenden Anzahl zu überwachender Systeme (Clients) unter Windows Vista/Windows 2008/Windows 7 in Ihrem Netzwerk wird auch die Leistung der WMI-Überwachung zunehmend beeinträchtigt. Die Systemleistung (CPU, Speicher etc.) auf virtuellen Systemen beeinträchtigt die Leistung der WMI-Überwachung kaum. Wenn Sie eine WMI-Netzwerküberwachung auf mehr als 20 bis 30 Rechnern verwenden möchten, beachten Sie bitte folgende Regeln: Verwenden Sie kein Windows Vista oder Windows 2008 R1 auf der Überwachungsstation für eine WMI-basierte Netzwerküberwachung. Wenn möglich, verwenden Sie Windows 2003 R2 Server für eine WMI-basierte Netzwerküberwachung (oder alternativ Windows XP bzw. Windows 7/2008 R2). Wenn Sie PRTG nicht auf Windows XP/Windows 2003 verwenden können, prüfen Sie, ob Sie für die WMI-Überwachung eine entfernte Sonde (remote probe) mit Windows XP verwenden können. (Sie bekommen immer noch eine viel bessere Leistung bei der WMI-Überwachung, wenn Sie eine entfernte Sonde auf einer virtuellen Maschine mit Windows XP oder Windows 2003 betreiben, als auf einem "echten" Windows Vista/Windows 2008 R1 System.) Ziehen Sie für große Netzwerke einen Wechsel auf SNMP-basierte Überwachung in Betracht. Mit SNMP können Sie problemlos die zehnfache Menge an Knoten überwachen, die Sie mit WMI überwachen könnten (auf der gleichen Hardware).

78 78 PRTG Network Monitor Handbuch Links zu WMI-bezogenen Beiträgen Paessler's Ratgeber zur Lösung von WMI-Problemen (in englischer Sprache). Paessler WMI-Tester - Eine hilfreiche Freeware zum Testen von WMI-Verbindungen. Überprüft auf einfache Art und Weise die Erreichbarkeit von WMI-Zählern (Windows Management Instrumentation counters) Microsoft: Technischer Artikel zu "Windows Management Instrumentation" (WMI): Managing Windows with WMI (auf Englisch) Microsoft: WMI-Referenz (auf Englisch) Siehe auch: Vergleich der Sensortypen zur Bandbreitenüberwachung 7.6 Verschiedene Protokolle Sensoren Mit folgenden Sensoren können Sie diverse TCP- und UDP-basierte Dienste überwachen: PING: Führt einen oder mehrere PINGs aus, um die Verfügbarkeit eines Geräts zu überwachen und etwaigen Datenverlust in Prozent zu messen. PORT: Überprüft die Verfügbarkeit von TCP-basierten Netzwerkdiensten. FTP: Überwacht die Verfügbarkeit eines FTP Servers. DNS: Überprüft einen DNS (Domain Name Service) Server. RDP (Remote Desktop): Überprüft, ob der RDP-Dienst eines Gerätes verfügbar ist. Laufwerkszustand: Überwacht den Zustand eines IDE-Festplattenlaufwerks mit "SMART". RADIUS: Überprüft "Remote Authentication Dial In User Service" Server. Der Sensor verbindet sich mit einem RADIUS-Server und überprüft, ob die Zugangsdaten akzeptiert werden. Syslog-Empfänger: Empfängt und analysiert Syslog-Nachrichten (kann nur auf Sonden verwendet werden). SNMP-Trap-Empfänger: Empfängt und analysiert SNMP-Traps (kann nur auf Sonden verwendet werden). FTP-Sensor Konfiguration FTP (das steht für File Transfer Protocol) wird für den Dateiaustausch im Internet verwendet (z.b. um Inhalte auf eine Webseite zu stellen oder um Dateien von einem Server herunter zu laden). Der FTP-Sensor überwacht die Verfügbarkeit eines FTP-Servers. Zu den Parametern zählen: Timeout: Wenn in der angegebenen Zeitspanne keine Antwort empfangen wird, wird die Anfrage abgebrochen und ein Fehler-Zustand wird ausgelöst. Port: Die Portnummer des FTP-Services, den Sie überwachen möchten (normalerweise Port 21). FTP-Modus: Wenn keine Verbindung hergestellt werden kann, wählen Sie hier "Passiven Modus verwenden". Benutzername: Der FTP-Benutzername für den Login. Kennwort: Das FTP-Passwort für diesen Benutzernamen.

79 Sensortypen 79 TLS (Transport-Level Security) verwenden: Wählen Sie, ob Sie eine sichere Verbindung verwenden möchten. Wenn Sie hier "Ja" aktivieren, können Sie zusätzlich eine SSL-Methode auswählen. Wenn keine Verbindung zustande kommt, versuchen Sie es mit einer anderen SSL-Methode. DNS-Sensor Konfiguration DNS (Domain Name System oder Service) ist ein Internetdienst, der Domänennamen (die für Menschen leichter zu merken sind) in IP-Adressen übersetzt (welche Computer verwenden, um miteinander zu kommunizieren). Jedes Mal, wenn Sie einen Domänennamen verwenden, muss deshalb ein DNS-Service den Namen in die zugehörige IP-Adresse umwandeln. Zum Beispiel könnte die Domäne in die IP-Adresse übersetzt werden. Der DNS-Sensor sendet eine Anfrage an die IP-Adresse des Servers, auf dem er angelegt ist und bittet um die Übersetzung/Auflösung eines bestimmten Domänennamens. Dies ist z.b. nützlich, um sicherzustellen, dass die Webadresse einer Firma von der Außenwelt aufgelöst werden kann, oder um zu überprüfen, ob ein DNS-Server in einem LAN zuverlässig funktioniert. Anmerkung: Das Gerät, auf dem dieser Sensor angelegt ist, muss ein DNS-Server sein und nicht der Domänenname des Servers, den Sie überwachen möchten. Als DNS-Server wird der Sensor die IP-Adresse oder den DNS-Namen verwenden, der für das Gerät eingetragen ist, auf dem der Sensor angelegt wurde. Wenn Sie in den Einstellungen nur die Domäne eintragen, wird PRTG nur überprüfen, ob der Name überhaupt in eine IP-Adresse übersetzt wird (was einfach bedeutet, dass der DNS-Server korrekt funktioniert und dass die Domänenname existiert). Wenn Sie auch eine IP-Adresse eingeben, wird die übersetzte IP-Adresse mit dieser Adresse verglichen und der Sensor zeigt "Fehler", wenn die beiden Adressen unterschiedlich sind. DNS-spezifische Einstellungen sind folgende: 7.7 Timeout: If the reply takes longer than this value the request is aborted and an error state is triggered. Port: Geben Sie hier den Port des DNS-Services ein. Domäne: Geben Sie den Domänennamen ein, den Sie überprüfen möchten (e.g. IP-Adresse: Geben Sie optional eine IP-Adresse ein, die mit dem Ergebnis vergleichen werden soll. Mailserver-Sensoren Mit dem Einsatz von Sensoren für Mail Server können Sie sicherstellen, dass Ihre Mail Syteme korrekt arbeiten. Sensoren für Standard SMTP: Überwacht die Verfügbarkeit von SMTP-basierten -Servern (Simple Mail Transfer Protocol). POP3: Überwacht die Verfügbarkeit von POP3-basierten -Servern (Post Office Protocol V3). IMAP: Überwacht die Verfügbarkeit von IMAP-basierten -Servern (Internet Message Access Protocol). Exchange 2003: Überwacht Microsoft Exchange Server Exchange 2007: Überwacht Microsoft Exchange Server Sensoren für -Übermittlung Sensoren für -Übermittlung stellen die durchgehende Zustellung von sicher und ermöglichen die Überwachung der Verfügbarkeit und Durchführung kompletter -Zustellungsprozesse. Hierfür stehen zwei Sensoren zur Verfügung: Sensor für SMTP&POP3-Übermittlung

80 80 PRTG Network Monitor Handbuch Sensor für SMTP&IMAP-Übermittlung Bei beiden wird eine zunächst mit SMTP an einen Mail Server versandt. Anschließend wird das Empfänger- -Konto mit Hilfe von POP3 oder IMAP beobachtet, bis diese eintrifft. Die Testmail enthält in der Betreffzeile einen eindeutigen Code, um diese Mail zu identifizieren (z.b. "PRTG7 Roundtrip Mail: {6D A3E-46CF-871A-1DAF0C4F3D5D}"). Im Graph sehen Sie eine Beispielkonfiguration: Schritt 1: PRTG sendet über das SMTP-Protokoll eine an einen Mailserver (wie ein -Programm). Schritt 2: Der SMTP-Server stellt die an einen POP3/IMAP-Server zu (welcher entweder ausgelagert sein kann, im lokalen LAN oder auch auf dem gleichen Server). Schritt 3: Alle paar Sekunden fragt PRTG den POP3/IMAP-Server nach neuen s ab, bis die Testmail angekommen ist. Empfohlene Konfiguration Hier ein einfaches Konzept zur Überprüfung des Zustellungsprozesses im Posteingang/Postausgang Ihrer Firma: 1. Erstellen Sie für diesen Test ein eigenes -Konto in Ihrem -System. 2. Erstellen Sie ein externes -Konto (externer Mailserver, Fre er etc.) und konfigurieren Sie es so, dass es alle s an das eigene Konto in Ihrer Firma zurücksendet (welches Sie in Schritt 1 angelegt haben). 3. Erstellen Sie einen PRTG-Sensor zur -Übermittlung, welcher unter Nutzung Ihres LAN-Mailservers eine an das externe Konto (welches Sie in Schritt 2 angelegt haben) schickt und überprüfen Sie den Posteingang im -Konto Ihres Mailsystems (welches Sie in Schritt 1 angelegt haben) auf den Eingang der Mail hin. Mit dieser Technik überprüfen Sie vielerlei Aspekte Ihrer Mailserver-Konfiguration. Solange der Sensor grünes

81 Sensortypen 81 Licht, also korrekte Funktionsweise anzeigt, bedeutet dies: Ihr -Server akzepiert s via SMTP. s können korrekt nach außen versandt werden (Internetverbindung funktioniert, MX lookups funktionieren etc.). s von externen Mailservern können Ihnen korrekt zugestellt werden (dies beinhaltet gleichzeitig, dass z.b. die MX-Records für Ihre Domain richtig sind, Ihr Mailserver von außerhalb erreichbar ist, die etwaigen Filterfunktionen für Ihre Mails funktionieren etc.). s können mit Hilfe von POP3 (oder IMAP) abgeholt werden. Zusammenfassung Diese beiden Sensortypen eignen sich hervorragend zur Überprüfung eines fehlerfreien Ablaufs Ihres -Verkehrs. Im Vergleich zu den Standard SMTP-, POP3- und IMAP-Sensoren - welche ausschließlich die Verfügbarkeit dieser Dienste überwachen - überwachen die Sensoren zur Übermittlung darüber hinaus den gesamten -Zustellungsprozess - vom Versand an den ersten -Server bis hin zur Auslieferung an den letzten POP3/IMAP Server. 7.8 SQL-Datenbankserver Sensoren Der Einsatz von SQL Server Sensoren gestattet Ihnen die Überwachung der am häufigsten verwendeten SQL Server: MySQL, Microsoft SQL und Oracle SQL. Die Sensoren überwachen, ob der Datenbank-Server A: Verbindungen akzeptiert und B: Anfragen verarbeitet und C: ein erwartetes Ergebnis liefert, wenn Sie ein benutzerdefiniertes SQL-Kommando ausführen. PRTG unterstützt direkt die Überwachung der folgenden SQL-Server: Microsoft SQL-Server: Überprüft Microsoft SQL Serververbindungen. MySQL-Server: Überprüft MySQL Serververbindungen. Oracle SQL-Server: Überprüft Oracle-SQL Serververbindungen. Allgemeine Schritte zur Einrichtung Identifizieren Sie die IP-Adresse oder den DNS-Namen Ihres Datenbank-Servers. Erstellen Sie in PRTG Network Monitor ein neues Gerät. Sie können dies über das Kontextmenü einer Gruppe tun. Wenn Sie bereits ein geeignetes Gerät angelegt haben, können Sie diesen Schritt überspringen. Suchen Sie auf der Konfigurationsseite dieses Geräte-Objektes nach dem Feld "DNS-Name". Geben Sie die IP-Adresse oder den DNS-Namen aus dem ersten Schritt ein. Wenn Sie bereits ein geeignetes Gerät angelegt haben, können Sie diesen Schritt überspringen. Öffnen Sie das Kontextmenü des Geräte-Objektes (siehe oben) und wählen Sie "Sensor hinzufügen...". Wählen Sie den geeigneten SQL-Sensortyp aus (Microsoft SQL, Oracle SQL, MySQL) und klicken Sie auf "Weiter". Grundeinstellungen für alle SQL-Sensoren Die Konfiguration des Sensors besteht aus zwei Schritten: Einstellungen vornehmen, die für die Verbindung relevant sind. Dies ist zwangsläufig notwendig, um einen funktionierenden Sensor zu erhalten. Optional können Sie einen SQL-Ausdruck einstellen, den der Sensor über die vorhandene Verbindung zum Datenbank-Server sendet.

82 82 PRTG Network Monitor Handbuch Die folgenden Felder sind für alle Sensoren vorhanden (es gibt weitere Felder, die nur bei bestimmten SQLSensortypen vorkommen - siehe unten): Datenbank: In dieses Feld kann der Name der Datenbank oder deren Pfad eingetragen werden, um an die Informationen der Datenbank zu gelangen. Bitte verwechseln Sie das nicht mit dem Namen des DatenbankServers (dieser kann in PRTG in den Einstellungen des zugehörigen "Gerätes" eingestellt werden). Benutzer/Kennwort: Bitte geben Sie die Zugangsdaten für den SQL-Server ein. SQL-Ausdruck: Geben Sie einen SQL-Ausdruck ein, um Datenbankobjekte abzufragen oder zu verändern, z. B. Tables, Views, Roles. Wenn ein "Cursor" (mit Zeilenwechseln) zurückgegeben wird (d.h. mit einem SELECT-Ausdruck), wird nur die erste Zeile erfasst. Ergebnistabelle: Markieren Sie das Auswahlfeld mit einem Häkchen, wenn Ihr SQL-Ausdruck eine "Ergebnistabelle" zurückliefert. Der Wert der ersten Spalte in der ersten Reihe der Ergebnistabelle wird dann als Rückgabewert der Überwachungsanfrage verwendet (d.h. dieser wird mit den Schwellenwerten verglichen). Andernfalls wird die Anzahl der zurückgegebenen Zeilen als Rückgabewert einer Überwachungsanfrage verwendet. Dies ist normalerweise sinnvoll in Kombination mit einem SQL-Ausdruck zur Datenmodifikation, wie z.b. DELETE. Anmerkung: Die Ergebnistabelle muss vom Typ "Integer" sein. Anmerkungen zu Microsoft SQL-Sensoren Unterstützt werden SQL Server 2008, SQL Server 2005 (inkl. SQL Server Express/Server Compact Editionen), SQL Server 2000, SQL Server 7 und MSDE (benötigt wird OLE DB auf demjenigen Rechner, auf dem die PRTG-Sonde installiert ist, die auf den Server zugreift). Instanz: Hier geben Sie den Instanznamen ein, falls Sie mit einer "benannten Instanz" verbunden werden möchten. Andernfalls sollte dieses Feld frei bleiben. Bitte beachten: Manchmal sehen Sie Verbindungsnamen wie SQLSERVER\SQLINSTANCE bei Datenbank-Clients. Beim ersten Teil handelt es sich um den Servernamen, der unter den allgemeinen Servereinstellungen konfiguriert wurde. Der zweite Teil bezieht sich auf den Instanznamen, der oben erwähnt wurde. Geben Sie niemals diese komplette Zeichenfolge in dieses PRTG-Feld ein, sondern immer nur den hinteren Teil (ohne den Backslash). Port: Wenn Ihr SQL-Server seine Instanz auf einem anderen statischen Port als 1433 laufen lässt, können Sie hier die Portnummer einstellen. Wählen Sie "Manuell" und ändern Sie die Portnummer. Authentication: Wenn Sie einen Microsoft SQL-Server verwenden, können Sie die Windows-Authentisierung auswählen, wenn sich der Computer, auf dem die Sonde läuft und der Microsoft SQL-Server in der gleichen Domäne befinden. Sie können die Einstellungen für Windows-Systeme in den Einstellungen zu dem Gerät ändern, auf dem Sie den Sensor anlegen. Standardmäßig werden diese Einstellungen von der Root-Gruppe übernommen, es sei denn, Sie haben etwas anderes eingestellt (siehe Überprüfen der Einstellungen der Hauptgruppe ("Root") für mehr Informationen). Für weitere Tipps zur Konfiguration, siehe Paessler Knowledge Base Artikel (in englischer Sprache): Anmerkungen zu Oracle SQL-Sensoren Unterstützt werden Oracle Server 11g, 10g, 9i, 8i, 8.0, and 7.3, inkl. Oracle 10g Express und Oracle 8i Personal and Lite Editionen (benötigt Standard TCP-Porteinstellung 1521). Verbindungen werden über direkte TCP/IP-Kommunikation hergestellt (SQL-Net). Anmerkung: OCI wird nicht mehr unterstützt. Port: Sie müssen in diesem Feld einen TCP/IP-Port für die Verbindung eingeben. Normalerweise stimmt die Standardeinstellung Anmerkungen zu MySQL Sensoren Unterstützt werden MySQL-Server 5.1, 5.0, 4.1, 4.0 and Anmerkung: Für diesen Sensortyp kann keine Portnummer eingegeben werden. Die 'Datenbank' Einstellung ist eine logische Instanz auf dem Datenbankserver, in der Datenbankobjekte wie z.b. Tabellen oder gespeicherte Prozeduren existieren. Im Falle des mysql-servers verweist diese

83 Sensortypen 83 Einstellung auch auf eine physikalische Ordnerstruktur, in der Ihre Datenbankobjekte gespeichert werden. Geben Sie den entsprechenden String ein. Dieser ist derselbe, den Sie auch mit dem mysql.exe Admin Tool (Kommandozeilenparameter -p) oder nach dem Login mit mysql.exe im Zusammenhang mit dem Kommando 'use' verwenden. 7.9 Dateiserver-Sensoren Für die Überwachung von Dateiservern können Sie folgende Sensoren verwenden: WMI-Laufwerk: Dieser Sensor überwacht freien Speicherplatz auf stationären Laufwerken via WMI. Für mehr Informationen siehe Windows-Systeme (WMI) Sensoren. WMI-Datenträger: Überwacht den freien Plattenplatz auf einem Laufwerk via WMI. Überwacht nur ein Laufwerk (eine Festplatte) pro Sensor (verfügbar für Windows Vista und höher). Ziehen Sie diesen Sensor dem WMI-Laufwerk Sensor vor. Für mehr Informationen siehe Windows-Systeme (WMI) Sensoren. WMI-Datei: Überwacht Dateigröße und -bestand, ebenso wie Veränderungen bei einer Datei via WMI. Für mehr Informationen siehe Windows-Systeme (WMI) Sensoren. Freigaben-Speicherplatz: Überwacht freien Speicherplatz von SMB-Freigaben (Windows/Samba). Datei: Überwacht Bestand, Größe und Alter einer Datei und entdeckt Veränderungen in der Datei über SMB. Ordner: Überwacht Bestand eines Ordners sowie die Anzahl an Dateien, deren Größe und Alter und entdeckt Veränderungen im Inhalt des Ordners. Anmerkung: Den File Transfer Protokoll (FTP) Sensor finden Sie in Verschiedene Protokolle Sensoren Virtuelle Server Sensoren Mit PRTG können Sie die wichtigsten Parameter von VMware und von Hyper-V Host Servern und der auf diesen laufenden virtuellen Maschinen überwachen. Außerdem unterstützt PRTG den CloudWatch-Dienst von Amazon AWS und kann Amazon EC2 Instanzen überwachen. VMware-Sensoren Folgende Sensortypen gibt es: VMware Host Server: Überwacht einen VMware ESX/ESXi Host Server (Version 3.5 oder vsphere 4.0) VMware Virtual Machine: Überwacht eine einzelne virtuelle Maschine Während der Host Server Sensor nur direkt mit einem VMware ESX/ESXi Server als seinem übergeordneten Gerät arbeitet, kann der Virtual Machine Sensor auf zweierlei Art eingesetzt werden: Setzen Sie ihn dafür ein, direkt mit dem VMware ESX/ESXi Host Server zu kommunizieren, um virtuelle Maschinen, die auf diesem Server laufen, zu überwachen. Setzen Sie ihn dafür ein, mit einer VMware Virtual Center Installation zu kommunizieren, um alle Virtuellen Maschinen, die von diesem Virtual Center gesteuert werden, zu überwachen. Nur diese Option unterstützt virtuelle Maschinen, die unter VMware Server 2.x laufen, und solche, die von VMwares VMotion Feature kontrolliert werden. Für VMware Sensoren benötigt PRTG einen Administrator Login für den oder die Host Server. Sie können die jeweiligen Zugriffsrechte im Abschnitt "Zugangsdaten für VMware Server" für das übergeordnete Gerät oder die Gruppe eingeben. Die Sensoren übernehmen diese Einstellungen dann automatisch. Anmerkungen Aufgrund von Leistungseinschränkungen empfehlen wir, die Zahl der VMware Sensoren, die den gleichen

84 84 PRTG Network Monitor Handbuch virtuellen Server unter Nutzung desselben Benutzerkontos überwachen, auf weniger als 20 zu beschränken. Wenn Sie mehr Sensoren haben, sollten Sie mindestens zwei Benutzerkonten verwenden oder die Sensoren über mehrere Sonden verteilen. VMware ist ein eingetragenes Warenzeichen der VMware Inc. Microsoft Hyper-V Sensoren Hyper-V ist eine Virtualisierungstechnologie, welche in die neuesten Windows-Server integriert wurde. Mit PRTG können Sie zwei verschiedene Sensoren verwenden, um Hyper-V-Server zu überwachen: Hyper-V Host Server: Überwacht die wichtigsten Parameter des Hyper-V Host Servers. Hyper-V virtuelle Maschine: Überwacht die wichtigsten Parameter einer einzelnen virtuellen Maschine auf Hyper-V. Amazon CloudWatch Sensor Wenn Sie Amazon EC2 ("Elastic Compute Cloud") als Host für einen oder mehrere Server verwenden, dann ist dieser neue Sensor genau richtig für Sie. Amazon bietet den CloudWatch-Service für EC2-Instanzen seit Mai 2009 an und stellt damit Daten über die Leistung von individuellen Instanzen von EC2 zur Verfügung (die Benutzung dieses Services wird von Amazon gesondert berechnet). 1. Bitte verwenden Sie die Amazon AWS Managementkonsole (http://aws.amazon.com/console/) um CloudWatch für die Instanz(en) zu aktivieren, die Sie mit PRTG überwachen möchten. 2. Legen Sie in PRTG ein neues Gerät für die EC2-Instanz an (falls Sie dies nicht schon getan haben) und fügen Sie diesem Gerät anschließend einen neuen CloudWatch Sensor hinzu. Sie müssen hierzu lediglich folgende Daten eintragen: "AWS Access Key ID", "AWS Secret Access Key" und "Instance ID". Klicken Sie auf OK und Ihr Sensor startet automatisch. 3. Der Amazon Cloudwatch Sensor überwacht CPU-Auslastung, Lese- und Schreibzugriffe der Festplatte, Netzwerkverkehr ein- und ausgehend. Sie könnten diese Werte auch "von innen" überwachen, indem Sie die Überwachung auf dem "GastBetriebssystem" selbst laufen ließen. Die Verwendung von CloudWatch hat jedoch zwei Vorteile: Unabhängigkeit vom Betriebssystem: Sie können die wichtigsten Systemparameter unabhängig davon überwachen, welches Betriebssystem auf Ihrer EC2-Instanz läuft. Mehr Sicherheit: Sie müssen auf Ihrer EC2-Instanz keinerlei Ports für Überwachungszwecke öffnen VoiP- und QoS-Sensoren Die Sensoren in diesem Abschnitt können die Servicequalität (QoS) sowohl mit PRTG's eigenen QoS-Sensoren als auch mit Cisco IP-SLA überwachen. Leichte Variationen der Netzwerkparameter wie Jitter, Paketverlust oder Packet Delay Variation (PDV) haben normalerweise nur wenig Auswirkung auf TCP-basierte Dienste (z.b. HTTP, SMTP etc.). Für UDP-basierte Dienste wie VoIP (Voice-over-IP) und Videostreaming ist jedoch ein beständiger Datenstrom sehr wichtig. Die Sprachqualität eines VoIP-Telefonats sinkt erheblich, wenn UDPPakete nicht zur richtigen Zeit oder in der richtigen Reihenfolge empfangen werden oder wenn Pakete verloren gehen. Als Faustregel für eine gute "Servicequalität" (aus einer VoIP-Perspektive betrachtet) möchte man möglichst niedrige Werte für Jitter (< ms) und PDV (< 100 ms) und Messungen von "null" für Paketverlust und doppelte oder vertauschter Reihenfolge eintreffende Pakete (out-of-order packets). Zwei Sensoren stehen zur Verfügung: QoS (Quality of Service): Überwacht für VoIP relevante Netzwerkparameter, indem die Netzwerkverbindung

85 Sensortypen 85 zwischen zwei Sonden getestet wird. Cisco IP SLA: Überwacht für VoIP relevante Netzwerkparameter über die IP SLA Ergebnisse von CiscoGeräten (über SNMP) QoS (Quality of Service) Sensor Der "QoS Sensor" wird verwendet, um die Qualität einer Netzwerkverbindung zu überwachen, indem folgende Qualitätsparameter gemessen werden: Jitter in Millisekunden gemäß RFC 3550 Packet Delay Variation (PDV) in Millisekunden gemäß RFC 3393 Verlorene Pakete in % Pakete vertauschter Reihenfolge (out-of-order packets) in % Doppelte Pakete in % Die Messungen werden vorgenommen, indem zwischen zwei externen Sonden UDP-Pakete ausgetauscht werden. Sie können also jede beliebige Netzwerkverbindung in Ihrem Netzwerk testen, indem Sie einfach eine externe Sonde an jedes "Ende" (oder in die Nähe davon) der Verbindung setzen und dann die Verbindung zwischen diesen beiden Sonden messen. Dies ist das ideale Werkzeug, um Netzwerkprobleme zu finden, welche die Sprachqualität von VoIP verschlechtern oder zu kurzen Unterbrechungen beim Videostreaming führen können. Wie bereits zuvor erwähnt, werden Messungen zwischen zwei Sonden durchgeführt. Also ist der erste Schritt, zwei PCs mit einer entfernten Sonde an beide Enden (oder in die Nähe der Enden) der Verbindung, die Sie überwachen möchten, zu platzieren (als ein Ende können Sie auch die lokale Sonde, die auf dem PRTG-Server läuft, verwenden). Sollten sich auf der Strecke Firewalls, Paketfilter oder NAT-Systeme befinden, so müssen Sie diese gegebenenfalls so konfigurieren, dass die UDP-Pakete die Ziel-Sonde erreichen können. In PRTG müssen neue QoS-Sensoren mit einem "Sondengerät" als übergeordnetem Gerät angelegt werden. Die UDP-Pakete werden später von dieser Sonde aus zur Ziel-Sonde gesendet. Während Sie den Sensor anlegen, wählen Sie die Ziel-Sonde aus, zu der die UDP-Pakete zur Messung gesendet werden. Beginnen Sie mit einem Rechtsklick auf ein Sondengerät, wählen Sie "Sensor hinzufügen" und wählen Sie dann "QoS (Quality of Service)" aus der Gruppe "VoIP und QoS" aus. Auf der nächsten Webseite können Sie den Sensor konfigurieren. Bitte wählen Sie eine Sonde aus der Auswahl "Ziel-Sonde". In der Liste finden Sie die Sonden mit der jeweiligen IP-Adresse, die momentan verwendet wird, um zum Server zu verbinden. Trotzdem müssen Sie die IP-Adresse von Hand eingeben, denn die IP-Adresse der Ziel-Sonde kann aus der Sicht der sendenden Sonde anders sein (z.b. aufgrund von NAT). Sie müssen auch eine UDP-Portnummer auswählen (bitte verwenden Sie eine Portnummer pro QoS-Sensor). Mit den Einstellungen für Anzahl und Größe der Pakete können Sie die den Test-Datenstrom konfigurieren, 1000 Pakete mit 172 Bytes ist eine gute Einstellung für den Anfang, aber wenn Ihre Anwendungen größere Pakete verwenden, können Sie auch andere Werte eintragen. Versuchen Sie, den TestDatenstrom so zu konfigurieren, dass dessen Parameter ähnlich sind zu denen des UDP-Services, den Sie über diese Verbindung verwenden. Cisco IP SLA Sensor Das englische Wikipedia beschreibt IP SLA als "eine Funktion, die in der Cisco IOS-Software beinhaltet ist und die es Administratoren ermöglicht, IP Service Levels für IP-Anwendungen und -Dienste zu analysieren. IP SLAdescribes IP SLA as "a feature included in the Cisco IOS Software that can allow administrators the ability to Analyze IP Service Levels for IP applications and services. IP SLA verwendet eine Technologie aktiver Überwachung des Datenstroms, um den Datenverkehr im Netzwerk kontinuierlich zu überwachen. Dies ist eine zuverlässige Methode zur Messung von Over Head Netzwork Performance." IP-SLA wird hauptsächlich dazu verwendet, um die Sprachqualität beim VoIP-Verkehr zu überprüfen. Falls noch nicht geschehen, müssen Sie für das Cisco-Gerät, das Sie überwachen möchten, ein Gerät in PRTG anlegen. Denken Sie daran, SNMP-Zugangsdaten einzugeben, denn PRTG verwendet SNMP um Daten vom Switch abzufragen. Als zweiten Schritt legen Sie einen neuen Sensor für dieses Gerät an. Wählen Sie dafür "IP

86 86 PRTG Network Monitor Handbuch SLA" aus der Gruppe "VoIP und QoS" aus und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Kurze Zeit später sehen Sie die aktuellen Messwerte im PRTG-Benutzerinterface. Diese Funktion ist nur in den teureren Geräten von Cisco verfügbar. Wenn Sie Router oder Switches haben, die IP SLA nicht beherrschen, dann können Sie dennoch ähnliche Informationen mit den PRTG QoS-Sensoren bekommen (siehe oben). Diese erfordern keine spezielle Hardware - nur zwei Windows-PCs. Falls Sie Hardware besitzen, die IP SLA unterstützt, dann erhalten Sie mit PRTG vermutlich die kostengünstigste Überwachungslösung für IP SLA. Die meisten Verkäufer berechnen die IP SLA Unterstützung extra (teilweise mit über tausend Euro). Wir dagegen folgen der langen Paessler-Tradition und fügen diese Funktion einfach als einen weiteren Sensorentyp hinzu. Mit PRTG können Sie sogar die Freeware-Version verwenden, um IP SLA zu überwachen! PRTG überwacht die folgenden Parameter: Calculated Planning Impairment Factor (ICPIF), Mean Opinion Score (MOS), durchschnittlicher Jitter, Packets Lost, Packets Out Of Sequence, Packets Late, Average Round Trip Time (RTT), DNS RTT, TCP RTT, Transaction RTT. Besonders zwei dieser Parameter sind interessant für VoIP: Mean Opinion Score (MOS) und Calculated Planning Impairment Factor (ICPIF). MOS-Parameter: In einer Cisco-Umfrage bewertete eine große Anzahl von Hörern die Qualität von Sprachbeispielen, die unter Verwendung bestimmter Codecs wiedergegeben wurden. Die Skala für den MOS reicht von 1 (schlechte Qualität) bis 5 (hervorragende Qualität). Das Cisco-Gerät berechnete die zugehörigen Werte für die aktuelle Netzwerkverbindung auf der Basis von Messungen von Netzwerkparametern wie Jitter und Paketverlust. Die Werte und Ihre Bedeutung sind im Folgenden aufgelistet: MOS Quality Expected Quality Impairment 5 Hervorragend Nicht wahrnehmbar 4 Gut Wahrnehmbar, aber nicht störend 3 Angemessen Leicht störend 2 Dürftig Störend 1 Schlecht Sehr störend Der zweite interessante Parameter ICPIF ist die Summe der gemessenen Beeinträchtigungsfaktoren abzüglich eines benutzerdefinierten sog. "access Advantage" Faktors, der die Erwartung des Benutzers repräsentieren soll, je nachdem auf welche Weise der Anruf getätigt wurde (z.b. ein Mobilfunkgespräch im Vergleich zu einem Festnetztelefonat) (frei übersetzt von der Cisco-Webseite). Obergrenze für ICPIF VoIP-Telefonat Sprachqualität 5 Sehr gut 10 gut 20 Angemessen 30 Grenzfall 45 Starker Grenzfall 55 Eine starke Kundenreaktion ist wahrscheinlich (Beschwerden,

87 Sensortypen 87 Anbieterwechsel) Anmerkungen Für mehr Informationen bzgl. dieser Messungen siehe "IP SLAs - Analyzing Service Levels Using the VoIP Jitter Operation" auf der Cisco-Webseite (in englischer Sprache): ip_sla/configuration/guide/hsvoipj.html 7.12 Benutzerdefinierte Sensoren Benutzerdefinierte Sensoren gestatten Ihnen eine weit über das übliche Maß an Überwachungsaufgaben hinausgehende Verwendung. Neben eigens auf Ihren Bedarf zugeschnittenen Versionen von SNMP, Sniffer und NetFlow Sensoren können Sie eigene Sensoren auch mit Hilfe von WQL (WMI Query Language) und dem Erstellen einer EXE-Datei (unter Verwendung jedes Windows Software Entwicklungswerkzeugs) anlegen. PRTG unterstützt vier Benutzerdefinierte Sensortypen: SNMP (Benutzerdef.): Überwacht eine spezielle OID (Sie müssen für diesen Sensor eine OID zur Verfügung stellen). Siehe SNMP Sensoren. SNMP-Zeichenfolge: Überwacht eine Zeichenfolge, die von einer spezifischen OID zurückgeliefert wird. WMI (Benutzerdef.): Führt eine Benutzerdefinierte WMI Anfrage in WQL (WMI Query Language) aus. Siehe Windows-Systeme (WMI) Sensoren. Programm/Skript: Lässt ein Programm (EXE, DLL) oder ein Skript/eine Stapelverareitungsdatei laufen. Packet Sniffer (Benutzerdef.): Weist Datenpakete unter Berücksichtigung benutzerdefinierter Regeln aus. Siehe Packet Sniffer Sensoren. NetFlow V5 und V9 (Benutzerdef.): Vom Benutzer konfigurierbare Versionen des NetFlow Sensors. Siehe xflow (NetFlow und SFlow) Sensoren. sflow (Benutzerdef.): Eine vom Benutzer konfigurierbare Version des sflow Sensors. Siehe xflow (NetFlow und SFlow) Sensoren. Formelsensor: Siehe Formelsensor. Benutzerdefinierte EXE/DLL/BAT/CMD/VBS/PowerShell und WQL Sensoren Sie müssen den Sensor als Datei erstellen und in einem speziellen Ordner in dem System ablegen, auf dem die PRTG Sonde läuft (d.h. wenn Sie externe Sonden verwenden, muss die Datei in das externe System kopiert werden!) Legen Sie ausführbare Dateien (.EXE,.DLL), Stapelverarbeitungsdateien (.CMD,.BAT), VBS Skripte (. VBS), oder PowerShell Skripte (.PS1) in den Unterordner "PRTG Network Monitor\Custom Sensors\EXE" ab. Legen Sie WQL-Skripte (.WQL) in den Unterordner "PRTG Network Monitor\Custom Sensors\WMI WQL scripts" ab. Zu Demonstrationszwecken befinden sich in diesen Ordnern auch einige Beispielsensoren. Sobald eine Datei in den oben erwähnten Ordnern abgelegt wurde, können Sie damit einen Programm/Skript-Sensor oder benutzerdefinierten WMI-Sensor erstellen oder bearbeiten und die neue Datei aus der Dateiliste auswählen. Bei einer lokalen Sonde wird die Datei auf dem lokalen PRTG-Server-System ausgeführt. Bei externen Sonden wird die Datei jedoch auf dem entfernten System ausgeführt. Wenn also Ihr benutzerdefinierter Sensor-

88 88 PRTG Network Monitor Handbuch Programmcode weitere Dateien benötigt (z.b. DLLs,.NET framework, Windows PowerShell etc.), dann müssen Sie diese Dateien manuell auf das System mit der externen Sonde kopieren/installieren! Die Sonde (entweder die lokale oder entfernte Sonde) wird die Datei auf dem System unter dem gleichen Benutzerkonto ausführen, unter dem auch der "PRTG 7 Probe Service" läuft (das lokale "System" Konto ist voreingestellt). Sie können das Konto, unter dem dieser Dienst ausgeführt wird, in der Windows Computer-Management-Console ändern ("Dienste"). Siehe Interface-Definition für benutzerdefinierte EXE- und DLL-Sensoren für eine genauere Dokumentation. Im Feld "Parameter" können Sie folgende Platzhalter verwenden: "%host": Geräte-IP/DNS. "%device": Gerätename. "%probe": Sondenname. "%name": Sensorname. Bitte achten Sie darauf, die Platzhalter in Anführungszeichen zu setzen. Nur so funktionieren sie auch dann richtig, wenn deren Werte Leerzeichen enthalten. Anmerkungen Stellen Sie bei PowerShell-Skripten sicher, dass diese entweder durch Signieren der Dateien ausgeführt werden können oder indem Sie die Sicherheitseinstellungen für Powershell.exe entsprechend ändern. Das API-Interface für Programm/Skript-Sensoren ist mit den Custom EXE Sensoren von IPCheck Server Monitor 5 kompatibel. Wenn Sie nach einem Sensor suchen, der mit Skripten auf einem entfernen Webserver arbeitet, dann konsultieren Sie bitte die Dokumentation zum "HTTP (Inhalt) Sensor" (Abschnitt Webserver (HTTP, HTTPS) Sensoren) and auch die Paessler Knowledge Base unter ("HTTP Content sensor") Packet Sniffer Sensoren Packet Sniffing sollten Sie dann in Erwägung ziehen, wenn Ihre Netzwerkgeräte SNMP oder xflow zur Messung von Bandbreitenauslastung nicht unterstützen, oder falls Sie die Bandbreitennutzung nach Netzwerkprotokollen und/oder IP-Adressen ausdifferenzieren müssen. Anmerkung: Packet Sniffer Sensoren unterstützen Toplisten (Top-Kommunikatoren, Top-Verbindungen, etc.), siehe: Toplisten. Wie funktioniert Packet Sniffing? Wenn Sie wissen müssen, welche Programme oder IP-Adressen den Datenverkehr in Ihrem Netzwerk verursachen, können Sie einen sog. "Packet Sniffer" einsetzen. Dieser überprüft jedes einzelne Datenpaket auf dem Weg durch Ihr Netzwerk und protokolliert dieses.

89 Sensortypen 89 PRTG kann entweder diejenigen Datenpakete analysieren, die den Netzwerkadapter eines PCs passieren, oder es kann mit dem sog. Monitoring-Port eines Switches verbunden werden. Zur Berechnung der Bandbreitenauslastung inspiziert PRTG alle Datenpakete, welche die Netzwerkkarte des PCs passieren (im Bild links), oder die Datenpakete, die vom Monitoring-Port des Switches (im Bild rechts) mit seinem eingebauten Packet Sniffer an PRTG gesendet werden. Mit externen Sonden können Sie überall in Ihrem Netzwerk Packet Sniffer einbinden (siehe Multiple Sonden und externe Sonden). Von allen vier Technologien zur Bandbreitenüberwachung, die vom PRTG angeboten werden (SNMP, WMI, NetFlow und Packet Sniffer), beansprucht Packet Sniffing die meiste Prozessorleistung und Netzwerkkapazität und sollte aus diesem Grund nur in kleinen oder mittleren Netzwerken, in größeren Netzwerken nur auf ausgewählten Computern oder auf Einzelrechnern verwendet werden. Gründe für Packet Sniffing Man muss sich unbedingt bewusst sein, dass mit einem Packet Sniffer ausschließlich Datenpakete überprüft werden können, welche die Netzwerkschnittstelle des Computers passieren, auf dem die PRTG-Sonde läuft. Dies genügt vollkommen, wenn Sie nur den Datenverkehr für dieses Gerät überwachen wollen (z.b. Ihren Webserver). In miteinander verbundenen Netzwerken wird nur der für ein spezielles Gerät vorgesehene Datenverkehr an dessen Netzwerkkarte geschickt. PRTG ist deswegen normalerweise nicht in der Lage, auch den Datenverkehr der anderen Maschinen im Netzwerk auszumachen. Wenn Sie also auch den Datenverkehr anderer Geräte in Ihrem Netzwerk überwachen wollen, müssen Sie einen Switch verwenden, der über einen sog. "Monitoring-Port" oder über die Konfigurationsmöglichkeit "Port Mirroring" verfügt (Cisco nennt dies "Span"). In diesem Falle sendet der Switch eine Kopie aller Datenpakete, die ihn passieren, an den Monitoring-Port. Sobald Sie den PRTG-Server mit dem Monitoring-Port des Switches verbinden, kann PRTG den gesamten Netzwerkverkehr analysieren, der durch diesen Switch abgewickelt wird. Eine alternative Möglichkeit ist es, den Computer, auf dem der PRTG-Server läuft, als Gateway für alle anderen Computer im Netzwerk einzurichten. Die verschiedenen Packet Sniffer Sensortypen PRTG bietet drei Sensortypen an, die auf Packet Sniffing basieren: Packet Sniffer (Header): Überprüft die Header von Datenpaketen, um den Datenverkehr nach IP, Port, Protokoll etc. einzuordnen. Packet Sniffer (Inhalt): Setzt Datenpakete zu Datenströmen zusammen und sieht sich den Dateninhalt der Ströme an, um den Datenverkehrtyp zu bestimmen (z.b. SMTP, HTTP, IMAP, file sharing, NETBIOS, etc.).

90 90 PRTG Network Monitor Handbuch Packet Sniffer (Benutzerdef.): Überprüft und klassifiziert Datenpakete nach nutzerspezifischen Kriterien (header-basiert). Sie finden diesen Sensor in der Gruppe "Benutzerdefinierte Sensoren". In den Sensoreinstellungen können Sie mit Sniffer-spezifische Einstellungen festlegen, welcher Datenverkehr überwacht werden soll (bestimmte Pakete, IP-Adressen, Ports etc.). Sie können "Einschließen" und "Ausschließen" Filter setzen und Kanaldefinitionen eingeben. Bitte beachten Sie die Kontexthilfe auf den Einstellungsseiten für weitere Informationen. Packet Sniffing kann zwischen den folgenden Protokollen unterscheiden (einzustellen in der "Kanalkonfiguration" des Sensors): Web-/WWW-Verkehr: HTTP, HTTPS Datentransfer: FTP Mail Traffic: IMAP, POP3, SMTP Chat, Instant Messaging: IRC, AIM Remote Control: RDP, SSH, Telnet, VNC Network Services: DHCP, DNS, Ident, ICMP, SNMP NetBIOS: NETBIOS Verschiedene: Socks, SSL, OtherUDP, OtherTCP Header-basiertes und inhaltsbasiertes Packet Sniffing im Vergleich PRTG bietet zwei Basistechnologien für Packet Sniffing an: Header-basiert: PRTG überprüft IP-Adressen sowie Quellports und Richtung der Daten zur Festlegung eines Protokolls. Dies ist zwar ein sehr schnelles, aber mitunter nicht sehr genaues Verfahren. Es ist z.b. nicht möglich, HTTP-Verkehr als solchen an anderen Ports als 80, 8080 und 443 zu erkennen. Inhaltsbasiert: PRTG fängt TCP-Pakete ab, setzt die Datenströme wieder zusammen und analysiert den Inhalt der Daten anhand eines internen Regelsatzes, um den jeweiligen Datenverkehrstyp zu identifizieren. Dies ist ein sehr genaues Verfahren (es wird z.b. HTTP-Verkehr auf jeder Port-Nummer als solcher erkannt), benötigt jedoch erheblich mehr Prozessorleistung und Speicherplatz, besonders bei sehr hohem Datenaufkommen in der Netzwerkkarte. Kurz zusammengefasst arbeitet das header-basierte Sniffing schneller aber unzuverlässiger, wohingegen inhaltsbasiertes Sniffing zwar genauer, aber belastender für die CPU ist. Tools Paessler Card Packet Counter: Zeigt Statistiken eines kurzen Zeitraumes für Datenpakete eines Netzwerkes, welche die lokale Netzwerkkarte passieren: Siehe auch: Vergleich der Sensoren zur Bandbreitenüberwachung Toplisten 7.14 xflow (NetFlow und sflow) Sensoren Einige Router und Switches können mit Hilfe des NetFlow- und sflow-protokolls Daten über die Verwendung von Bandbreite erfassen und exportieren. Beide Protokolle sind in besonderer Weise für eine Bandbreitenüberwachung in Netzwerken mit hohem Datenverkehr geeignet. Beide Technologien sind recht ähnlich und wir sprechen in PRTG zusammenfassend von "xflows".

91 Sensortypen 91 NetFlow ist ein Netzwerkprotokoll, das von Cisco Systems für die Sammlung von IP-Datenverkehrsinformationen entwickelt wurde. Viele der größeren Cisco-Router und -Switches, die IOS beherrschen, unterstützen diese Funktion. Neben Cisco-Geräten unterstützen auch einige Router anderer Anbieter den NetFlow-Export (z.b. kann Juniper jflow NetFlow-Daten exportieren). sflow ist ein herstellerunabhängiger Standard und eine Alternative zu NetFlow. xflow-sensoren unterstützen Toplisten (Top-Kommunikatoren, Top-Verbindungen etc.), siehe Toplisten. Wie funktioniert die Überwachung mit xflow? Sie können die Verwendung der Bandbreite in einem Netzwerk "nach IP-Adresse" oder "nach Anwendung" messen, indem Sie eines der xflow-protokolle verwenden. Sie sind vor allem die beste Wahl für Netzwerke mit hohem Datenverkehr (Verbindungen mit mehreren hundert Megabit oder Gigabit-Netzwerke). Für eine xflow-überwachung erfasst der Router Daten zur Verwendung der Bandbreite ("Flows"), sammelt diese und sendet Informationen über diese Flows über UDP-Pakete an PRTG. Wenn das Stichprobenverfahren ("Sampling") verwendet wird (zwingend notwendig für sflow), werden nur Informationen über jedes n-te Paket an PRTG gesendet, was die CPU-Last erheblich reduziert. Da der Switch selbst bereits eine Sammlung der Netzwerkverkehrsdaten vornimmt, ist der Datenstrom, der zu PRTG fließt, wesentlich kleiner als der überwachte Datenverkehr. Dies macht NetFlow zur besten Möglichkeit für Netzwerke mit hohem Datenverkehr, in denen die Verwendung der Bandbreite differenziert nach Netzwerkprotokoll und/oder IP-Adressen überwacht werden soll. NetFlow-Überwachung PRTG unterstützt Flow-Überwachung über NetFlow mit den folgenden Sensortypen: NetFlow 5: Überwacht Switches mit NetFlow V5. NetFlow 9: Überwacht Switches mit NetFlow V9. NetFlow 5 (Custom): Benutzerdefinierte Version des NetFlow-Sensors. NetFlow 9 (Custom): Benutzerdefinierte Version des NetFlow-Sensors. Bevor Sie einen NetFlow-Sensor erstellen können, müssen Sie zunächst den NetFlow-Export an Ihrem Switch/ Router einstellen. Konfigurieren Sie den Switch so, dass die NetFlow-Pakete an den Computer gesendet werden, auf dem eine PRTG-Sonde läuft (entweder die lokale Sonde oder eine externe Sonde). Der NetFlow-Port (d.i. die Portnummer, an welche die UDP-Pakete gesendet werden) und der Flow-Timeout müssen sowohl im Router als auch im PRTG auf den gleichen Wert gesetzt werden. Vergessen Sie zum Schluss auch nicht, den NetFlowPort in der Firewall auf dem PRTG-System zu öffnen. Paessler bietet zwei Test-Tools an, um Fehler in NetFlowInstallationen zu finden und stellt Tipps zur Router-Einrichtung zur Verfügung (siehe unten).

92 92 PRTG Network Monitor Handbuch sflow-überwachung PRTG unterstützt Flow-Überwachung über sflow mit den folgenden Sensortypen: sflow: Überwacht Switches mit sflow. sflow (custom): Benutzerdefinierte Version des sflow-sensors. Bevor Sie einen sflow-sensor erstellen können, müssen Sie zunächst den sflow-export an Ihrem Switch/Router einstellen. Konfigurieren Sie den Switch so, dass die sflow-pakete an den Computer gesendet werden, auf dem eine PRTG-Sonde läuft (entweder die lokale Sonde oder eine externe Sonde). Der sflow-port (d.i. die Portnummer, an welche die UDP-Pakete gesendet werden) und der Flow-Timeout müssen sowohl im Router als auch im PRTG auf den gleichen Wert gesetzt werden. Vergessen Sie zum Schluss auch nicht, den sflow-port in der Firewall auf dem PRTG-System zu öffnen. Einschränkungen Auf einem leistungsfähigen PC aus dem Jahr 2008 (Dual Core, 2,5 GHz) können Sie für einen xflow-stream etwa Flows pro Sekunde verarbeiten. Mit dem Stichprobenverfahren ("Sampling") kann die Anzahl der tatsächlichen Flows viel größer sein. Wenn Sie komplexe Filter verwenden, kann der Wert aber auch viel niedriger sein. Zum Beispiel können Sie bei einem Router, der ca Flows pro Sekunde sendet (dies entspricht gemischtem Datenverkehr in der Größenordnung von Gigabits pro Sekunde ohne Sampling), problemlos bis zu 50 NetFlow-Sensoren konfigurieren. PRTG überwacht intern seine eigene NetFlowVerarbeitung und sobald NetFlow-Pakete wegen einer Überlastung nicht mehr verarbeitet werden können, erkennen Sie dies sofort über die Anzeige zum Sondenzustand (siehe Sensor "Sondenzustand" auf dem Sondengerät). Wenn Sie eine Überlastung feststellen, überprüfen Sie bitte, ob Sie das Stichprobenverfahren ("Sampling") verwenden können oder ob Sie mehrere Sonden einrichten und die NetFlow-Streams auf diese verteilen möchten. Wir empfehlen Ihnen, nicht mehr als 400 NetFlow-Sensoren auf einer PRTG-Sonde zu verwenden. Werkzeuge Paessler NetFlow-Generator: Der NetFlow-Generator erzeugt künstliche NetFlow Version 5 Datenströme, ohne dass hierfür NetFlow-kompatible Hardware vorhanden sein muss. Es ist ein ideales Werkzeug um die NetFlowFunktionen von PRTG oder anderer NetFlow-kompatibler Programmen zu testen. Paessler NetFlow-Tester: Der NetFlow-Tester gibt einfach die Daten aller NetFlow 5 Pakete aus, die ein Computer von einem Cisco-Router empfängt. Dies ist nützlich, wenn Fehler bei der Einrichtung einer Bandbreiten-Überwachung mit NetFlow-Protokoll gefunden werden sollen. Siehe auch Vergleich der Sensoren zur Bandbreitenüberwachung Toplisten Paessler Knowledge Base: Tipps zur Konfiguration von Cisco-Routern und PRTG (Englisch) Cisco NetFlow-Information (Englisch): sflow-webseite (Englisch):

93 Sensortypen 7.15 Vergleich der Sensoren zur Bandbreitenüberwachung In der folgenden Tabelle werden die Unterschiede der vier von PRTG angebotenen Methoden zur Bandbreitenüberwachung aufgezeigt: WMI SNMP Packet Sniffer xflow (NetFlow, sflow) Einrichtung Mittel Einfach Einfach bis umfangreich (abhängig von den benutzten Filtereinstellungen) Kann u.u. komplex sein (z.b. muß der Switch konfiguriert werden) Datenverkehr kann gefiltert werden Nein Nein Ja Ja Differenzieren Nein der Bandbreitennu tzung nach Protokoll oder IP Nein Ja Ja Nein PRTG kann Toplisten anzeigen (Top Kommunikato ren, Top Verbindungen, Top Protokolle etc.) Nein Ja Ja Bandbreitennutzung nach IP filtern Nein Nein Ja Ja Bandbreitennutzung nach MAC Adresse filtern Nein Nein Ja Nein Bandbreitennu Ja tzung nach physikalische m Netzwerkport filtern Ja Nein Nein Ja Ja Nein Nein Andere Netzwerk Parameter als 93

94 94 PRTG Network Monitor Handbuch WMI SNMP Packet Sniffer xflow (NetFlow, sflow) CPU-Auslastu ng auf dem Gerät mit PRTG Niedrig Niedrig Höher, abhängig von Datenverkehrsmeng e Höher, abhängig von Datenverkehrsmenge Zusätzliche Bandbreitenbe lastung durch die Überwachung Gering Gering Keine (außer beim Einsatz von Switches mit Monitoring-Ports) Abhängig vom Datenverkehr Bandbreitennutzung überwachen 7.16 Formelsensor Einer der Sensoren mit speziellen Fähigkeiten wird "Formelsensor" (engl. "Sensor Factory") genannt. Mit Hilfe dieses Sensors können die Messungen von zwei oder mehreren Sensoren in einem einzigen, neuen Sensor zusammengefasst werden. Einsatzmöglichkeiten umfassen z.b.: Anzeigen zweier oder mehrerer Kanäle von einem oder mehreren Sensoren in einem Graph. Addieren der Werte zweier oder mehrerer Kanäle von einem oder mehrerer Sensoren zu einem neuen Wert (oder Subtraktion, Multiplikation, Division von Werten). Erstellen von Graphen mit einer oder mehreren Graphenzeilen und einer oder mehrerer horizontaler Linien an bestimmten vertikalen Positionen. Im Bild sehen Sie den Graphen eines Formelsensors mit 4 Kanälen, welche Daten von vier verschiedenen Sensoren darstellen:

95 Sensortypen 95 Hier ein zweites Beispiel: Ein Formelsensor, welcher die Ergebnisse eines SNMP Sensors, eines WMI Sensors und zweier Packet Sniffer Sensoren für eine Datenlinie vergleicht. Bei 2 MBit/Sek. wird überdies eine horizontale Linie angezeigt. Der Formelsensor findet sich beim Erstellen neuer Sensoren im Untermenü "Benutzerdefinierte Sensoren". Grundsyntax der Kanaldefinition Das Verhalten eines Formelsensors wird im Textfeld "Kanaldefinition" festgelegt. Die Grundschreibweise/ Syntax für eine derartige "Kanaldefinition" sieht folgendermaßen aus: #<id>:<name>[<einheit>] <formel> Jeder Kanal erhält einen eigenen Abschnitt. Dieser beginnt mit dem # Zeichen. Hier ein Beispiel mit zwei Kanälen:

96 96 PRTG Network Monitor Handbuch #1:Beispiel Channel(1000,0) #2:Antwortzeit[ms] Channel(1001,1) Dies sind die Parameter: <id> muss eine eindeutige Zahl sein (1 oder höher). <name> entspricht dem Namen des Kanals (wird in Graphen und Tabellen angezeigt). [<einheit>] ist optional (z.b. Bytes). Falls hier nichts eingetragen wird, wird eine passende Einheit automatisch ausgewählt (empfohlene Einstellung). <formel> beinhaltet die Formel zur Berechnung des Kanals. Folgende Elemente dürfen in der Formel verwendet werden: Grundrechenarten: + - * / Beispiel: * 2 Klammern: ( ) Beispiel: 3 * (2 + 6) Vergleich: = (gleich) <> (nicht gleich) > (größer) < (kleiner) >= (größer oder gleich) <= (kleiner oder gleich). Wenn der Vergleich "wahr" ist, entspricht der Wert 1, ansonsten 0. Bei Differenzsensoren wird die Geschwindigkeit verglichen. Funktionen: channel, min, max, avg, percent. channel() Funktion Die "channel()" Funktion gestattet es, die Daten von einem Kanal eines anderen Sensors zu lesen. Die Schreibweise/Syntax ist folgende: channel(<sensorid>,<kanalid>) Die SensorId wird in der Detailansicht zu einem Sensor angezeigt, und zwar im Reiter "Übersicht" hinter dem Sensornamen. Die KanalID wird in der Detailansicht zu einem Sensor angezeigt, und zwar im Reiter "Kanäle" einzeln für jeden Kanal hinter dem Kanalnamen. Beispiel: Lesen der Daten von mit der ID 2001, Kanal ID 2: channel(2001,2) Kanäle können "Pegel"- (engl. "gauge") Werte (z.b. Ping ms) oder "Delta"-Werte enthalten (z.b. Datenverkehr kbit/s). In einer Formel sind nicht alle Kombinationen erlaubt. Sie können einige Berechnungen nicht durchführen: Sie können keinen Delta-Kanal mit einem Pegel-Kanal addieren/subtrahieren (und umgekehrt). Sie können nicht zwei Delta-Kanäle multiplizieren. Sie können keinen Delta-Kanal mit einem Pegel-Kanal vergleichen. Sie können nicht den Kanal eines (anderen) Formelsensors in der Formel verwenden. min() and max() Funktionen Die Funktionen min() und max() errechnen das Minimum/Maximum zweier Werte. Die Schreibweise/Syntax ist folgende: min(<a>,<b>) max(<a>,<b>) Werte für a und b sind entweder Zahlen oder channel() Funktionen. Als Beispiel: min(10,5) min(channel(2001,1),channel(2002,1))

97 Sensortypen 97 Die erste Funktion gibt "5" zurück, die zweite gibt das Minimum für Kanal 1 der Sensoren mit den IDs 2001 und 2002 zurück. avg() Funktion avg() errechnet den Durchschnitt zweier Werte. Dies entspricht folgender Rechnung: (a+b) / 2. Die Schreibweise/Syntax ist folgende: avg(<a>,<b>) Beispiel: avg(20,10) Diese Funktion gibt "15" zurück. percent() Funktion Errechnet die prozentuale Größe eines Wertes (z.b. eines Kanals) im Vergleich zu einem festen Wert. Die Schreibweise/Syntax ist folgende: percent(<source>,<maximum>[,<unit>]) "Source" entspricht dem Wert, für den der Prozentwert errechnet werden soll. Dies ist normalerweise eine channel() Funktion. "Maximum" ist der für die Prozentrechnung benutzte Grenzwert. Dieser Wert wird mit dem "Maximum"-Wert multipliziert. "Unit" ist optional und entspricht der Einheit, in welcher "Maximum" angegeben wird. Sie können bei dieser Funktion Konstanten (Liste siehe unten) verwenden, sowohl bei Pegel- (z.b. Ping) als auch bei Delta-Sensoren (z.b. Datenverkehrssensoren). Das folgende Beispiel zeigt, wie ein Datenverkehrssensor den Prozentwert der maximalen Bandbreite anzeigt (100 Kilobit/Sekunde): #1:Usage IN percent(channel(2001,0),100,kilobit) #2:Usage OUT percent(channel(2001,1),100,kilobit) Das nächste Beispiel zeigt, wie die Werte eines Sensors als Prozentwert von 200 ms angezeigt werden können: #1:Ping % percent(channel(2002,0),200) Horizontale Linien Sie können dem Graphen auch durch den Einsatz einer Formel ohne channel() Funktion Linien hinzufügen. In diesem Falle müssen Sie die Einheit der Achse, für welche die Linie verwendet wird, festlegen. Sie können hier Konstanten verwenden. Beispiele: #1:Line at 100ms [ms] 100 #2:Line at 50 kbit [kbit/s] 50 #3:2 Mbit/s [kbit/s] 2000 Konstanten Folgende Konstanten sind definiert und können für die Berechnungen verwendet werden: eins = 1

98 98 PRTG Network Monitor Handbuch kilo = 1000 mega = 1000 * kilo giga = 1000 * mega tera = 1000 * giga byte = 1 kilobyte = 1024 megabyte = 1024 * kilobyte gigabyte = 1024 * megabyte terabyte = 1024 * gigabyte bit = 1/8 kilobit = kilo / 8 megabit = mega / 8 gigabit = giga / 8 terabit = tera / 8 Kanaleinstellungen Farbe, Linienstärke, Grenzwerte für Warnungen/Fehler etc. können im Reiter "Kanäle" nach dem Erstellen eines Sensors bearbeitet werden. Diese Vorgehensweise ist für alle Sensoren gleich. Sie können auch Trigger benutzen, auf welche hin Benachrichtigungen ausgelöst werden. Siehe Abschnitt Edit Sensor and Channel Settings für weitere Informationen Tipps und Informationen Die Daten werden immer direkt unter Verwendung der historischen Sensordaten (soweit verfügbar) errechnet. Die Anzeige von Live-Daten von Formelsensoren kann sich verzögern, denn es muss gewartet werden, bis Daten aller verwendeten Kanäle vorliegen. Sie können zum Erstellen eines neuen Kanals Kanäle von Sensoren mit verschiedenen Überwachungsintervallen nutzen, es wird jedoch empfohlen, dasselbe Intervall für den Quellsensor und den Formelsensor zu verwenden. Es gibt keine Verfügbarkeits-/Ausfallzeitberechnung für Formelsensoren. Die Abdeckung eines Formelsensors wird von der Minimalabdeckung aller Kanäle dieses Formelsensor festgelegt. Die Abdeckung eines Formelsensorkanals ist die gewichtete Durchschnittsabdeckung der Sensoren, die für die Berechnung benutzt werden. Der Kanal eines Formelsensors für die Überwachung der Ausfallzeit wird durch die durchschnittlichen Ausfallzeit aller benutzten Kanäle festgelegt.

99 Kapitel VIII Benachrichtigungen

100 100 8 PRTG Network Monitor Handbuch Benachrichtigungen "Benachrichtigungen" werden gebraucht, um dem Benutzer Warnmeldungen zu schicken, wann immer PRTG einen vorher festgelegten Zustand feststellt, wie z.b. einen langsamen oder nicht funktionierenden Sensor oder das Erreichen von Schwellenwerten. Sie können eine unbegrenzte Zahl an Benachrichtigungen festlegen, welche über die zur zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle gesendet werden, wie z.b. , Pager- oder SMS-Nachrichten und viele mehr. Sie finden ein Video zu diesem Thema unter (in englischer Sprache). Überblick Es gibt diverse Auslöser für Benachrichtigungen: Zustandsänderungen eines Sensors (die Werte eines Sensors vergrößern/verringern sich, Antwortzeiten sind zu lang oder der Sensor zeigt einen ungewöhnlichen Zustand an). Wenn der Messwert einen bestimmten Schwellenwert erreicht (z.b. mehr als ms Antwortzeit über einen Zeitraum von mehr als 30 Minuten). Wenn ein bestimmter Geschwindigkeitsschwellenwert erreicht wird (z.b. mehr als 1 Mbit/s über einen Zeitraum von mehr als 5 Minuten. Nur bei Datenverkehrssensoren). Wenn ein bestimmter Schwellenwert beim Datenvolumen erreicht wird (z.b. mehr als ein 1 Gigabyte in 24 Stunden. Nur bei Datenverkehrssensoren). Benachrichtigungen erfolgen durch: verschicken: PRTG stellt einen internen Mail Server zur Verfügung (für die Zustellung von Mails wird MX Records benutzt) oder greift auf ein verfügbares SMTP-Relay zu. Siehe auch "Überprüfen Sie die Notification Delivery Settings" in weiter unten. Dem Ereignisprotokoll einen Eintrag hinzufügen: Schreibt einen Eintrag in das lokale System-Ereignisprotokoll. Verschicke Netzwerkbroadcast (NET SEND): Eine Nachricht über das Windows NET SEND Kommando senden (Anmerkung: NetSend wird von Computern mit Windows Vista, Windows Server 2008 oder Windows 7 nicht mehr unterstützt). Syslognachricht versenden: Eine Nachricht an einen Syslog-Server senden. SNMP-Trap senden: Nachricht an einen Computer senden, auf dem ein Trap-Empfänger läuft. Verschicke ICQ- oder MSN-Nachricht: Eine Nachricht über Instant Messenger versenden. Siehe auch "Überprüfen Sie die Notification Delivery Settings" in weiter unten. Verschicke SMS/Pager-Nachricht: Eine SMS- oder Pager-Nachricht über einen Drittanbieter senden. Siehe auch "Überprüfen Sie die Notification Delivery Settings" in weiter unten. HTTP-Aktion ausführen: Postdata an eine URL senden. Programm ausführen: Führt ein externes Programm oder eine Stapelverarbeitungsdatei aus. Klangdatei abspielen: Spielt einen Klang auf externen Lautsprechern auf dem System ab, auf dem der PRTG-Server läuft (Soundkarte notwendig). Benachrichtigungen enthalten relevante Informationen über Sensoren wie z.b.: Die letzte Fehlermeldung. Die letzte erfolgreiche/fehlgeschlagene Anfrage. Gesamtverfügbarkeit. Gesamte Ausfallzeit. Jüngste Sensor-Historie.

101 Benachrichtigungen 101 Sie können viele verschiedene Platzhalter in Ihrer Nachricht verwenden. Einige sind bereits als Standard voreingetragen. Eine Übersicht über alle Platzhalter erhalten Sie, wenn Sie den Knowledge-Base-Artikel auf Ende dieses Abschnittes aufrufen ("Mehr Informationen"). Benachrichtigungen verwenden Um Benachrichtigungen verwenden zu können, gehen Sie in drei Schritten vor: 1. Kontrollieren Sie die "Benachrichtigungseinstellungen" in den "Systemeinstellungen". 2. Erstellen/bearbeiten Sie in den "Kontoeinstellungen" Benachrichtigungen für die spätere Verwendung. 3. Erstellen Sie in den Einstellungen zu einem Objekt "Trigger", welche Ihre Benachrichtigungen auslösen. Überprüfen Sie die Notification Delivery Settings Bei einigen Benachrichtigungstypen müssen vom Systemadministrator zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden. Siehe hierfür Abschnitt "Einstellungen für den Benachrichtigungsversand" in Systemverwaltung Systemeinstellungen bearbeiten.

102 102 PRTG Network Monitor Handbuch Anlegen von Benachrichtigungen Zum Anlegen und Bearbeiten von Benachrichtigungen gehen Sie zum Menüpunkt "Konfig. Benachrichtigungen" im Hauptmenü. Klicken Sie auf einen Namen, um eine Benachrichtigung zu bearbeiten oder klicken Sie auf "Eine neue Benachrichtigung hinzufügen", um eine neue Benachrichtigung anzulegen: Sie können eine oder mehrere Kommunikationstypen aktivieren, indem Sie das jeweilige Kästchen anklicken. Anschließend tragen Sie die speziellen Einstellungen eines jeden Typs ein. Bitte beachten Sie die Hilfetexte neben den Eingabefeldern für weitere Hinweise. Geben Sie Ihren Benachrichtigungen aussagekräftige Namen, damit Sie diese später in den Einstellungen für die Trigger leicht wieder finden. So lösen Sie Benachrichtigungen aus ("Trigger") Eine Benachrichtigung wird von einem Trigger ausgelöst. Diese verknüpfen Sensoren und Benachrichtigungen miteinander. PRTG unterstützt vier verschiedene Typen von Triggern: Zustandstrigger: Lösen eine Benachrichtigung aus, wenn ein Sensor in den Zustand "OK", "Fehler", "Warnung" oder "Ungewöhnlich" übergeht.

103 Benachrichtigungen 103 Geschwindigkeitstrigger: Lösen eine Benachrichtigung aus, wenn ein Verkehrssensor über einen festgelegten Zeitraum hinweg ein bestimmtes Bandbreitenlimit erreicht. Volumentrigger: Lösen eine Benachrichtigung aus, wenn ein Verkehrssensor über einen festgelegten Zeitraum hinweg eine bestimmte Volumengrenze erreicht (hat). Schwellenwerttrigger: Lösen eine Benachrichtigung aus, wenn vom Sensor bestimmte Werte gemessen werden. Änderungstrigger: Änderungstrigger werden von manchen Sensoren ausgelöst, sobald sich der Inhalt einer Datei oder des Ereignislogs geändert hat. Es wird empfohlen, die Trigger für Benachrichtigungen zumindest auf Gruppen- oder Geräteebene anzulegen. Untergeordnete Sensoren übernehmen diese Einstellungen dann automatisch (siehe auch Übernahme von Einstellungen). Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise liegt darin, dass Sie die Benachrichtigungen für viele Sensoren auf einen Schlag bearbeiten können, nämlich durch das Bearbeiten der Einstellungen jeweils nur der übergeordneten Gruppe. Die Einstellungen der Benachrichtigungen werden im Reiter "Benachrichtigungen" der Detailansicht von Gruppen, Geräte und Sensoren bearbeitet: Sie können beliebig viele Trigger jedes Typs hinzufügen (z.b. einen für "Fehler", einen anderen für "Ungewöhnlich"-Vorfälle). Sie können auch mehrere Trigger für einen einzigen Sensorkanal definieren (z.b. können Sie eine Menge von Schwellenwerttrigger für unterschiedliche Schwellenwerte eines Sensorkanals anlegen). Klicken Sie auf "Trigger hinzufügen", füllen Sie die Bearbeitungsfelder aus und klicken Sie auf "Speichern".

104 104 PRTG Network Monitor Handbuch Zustandstrigger Beim Bearbeiten der Zustandstrigger sehen Sie folgende Einstellungen: Bedingung: Wählen Sie die Bedingung aus, unter der die Benachrichtigung ausgelöst werden soll (z.b. Fehler, Warnung, Ungewöhnlich). Latenz: Die Latenzzeit wird benötigt, um eine Benachrichtigung eine gewisse Zeit hinauszuzögern, um z.b. einem Server die Gelegenheit zu geben, sich von einem Absturz zu erholen oder um zu vermeiden, nur aufgrund einer 3-minütigen Verbindungsunterbrechung mit Benachrichtigungen überschüttet zu werden. Wenn Sie also z.b. die Latenzzeit für einen Trigger auf 60 Sekunden begrenzen, wird die Benachrichtigung nur dann ausgelöst, wenn ein Störfall mindestens 61 Sekunden gedauert hat. Benachr. bei An (Benachrichtigung bei An): Diese wird ausgelöst, wenn der Trigger aktiv wird (z.b. wenn ein Sensor ausfällt, der mit einem Zustandstrigger mit der Einstellung "Fehler" versehen ist). Benachr. bei Aus (Benachrichtigung bei Aus): Diese wird ausgelöst, wenn der Trigger inaktiv wird (z.b. wenn ein Sensor wieder auf den Zustand "OK" wechselt, der mit einem Zustandstrigger mit der Einstellung "Fehler" versehen ist. Eskalationsbenachrichtigungen für Zustandstrigger Wenn ein fehlerhafter Zustand über einen längeren Zeitraum nicht behoben wird, ist es ratsam, zusätzlich sog. "Eskalationsbenachrichtigungen" (z.b. mit einer größeren Empfängerliste) zu versenden. Die Latenzzeit bis zum Versand dieser Benachrichtigungen kann separat eingestellt werden, genauso wie etwaige wiederholte Zustellung in x-minütigen Abständen. Esk.-Latenz (Eskalationslatenzzeit): Hier tragen Sie die Latenzzeit ein, nach deren Ablauf eine Eskalationsbenachrichtigung versandt wird. Esk.-Benachrichtigung (Eskalationsbenachrichtigung): Die konkret zu versendende Benachrichtigung. Wiederholen alle: Wenn dieser Wert ungleich Null ist, wird die Benachrichtigung im festgelegten Intervall wiederholt versandt. Geschwindigkeitstrigger Beim Bearbeiten der Geschwindigkeitstrigger sehen Sie folgende Einstellungen: Kanal: Wählen Sie einen Kanal aus, dessen Daten mit den Werten verglichen werden sollen, die Sie eingeben (z.b. Primär, Summe, Datenverkehr eingehend, Datenverkehr ausgehend). Bedingung: Wählen Sie die Bedingung aus, unter der die Benachrichtigung ausgelöst werden soll (z.b. Über, Unter, Gleich, Ungleich). Wert: Der Wert, mit dem Sie vergleichen wollen. Maßstab: Der Maßstab für den eingegebenen Wert. Zeit: Die Zeit, nach welcher der Zähler zurückgesetzt wird (z.b. Sekunde, Minute, Stunde, Tag). Zusammen mit "Maßstab" können Sie Bezeichnungen zusammensetzen wie "Bit pro Sekunde" oder "MByte pro Tag" etc. Latenz: Die Latenzzeit wird benötigt, um eine Benachrichtigung eine gewisse Zeit hinauszuzögern, um z.b. einem Server die Gelegenheit zu geben, sich von einem Absturz zu erholen oder um zu vermeiden, nur aufgrund einer 3-minütigen Verbindungsunterbrechung mit Benachrichtigungen überschüttet zu werden. Wenn Sie also z.b. die Latenzzeit für einen Trigger auf 60 Sekunden begrenzen, wird die Benachrichtigung nur dann ausgelöst, wenn ein Störfall mindestens 61 Sekunden gedauert hat. Benachr. bei An (Benachrichtigung bei An): Diese wird ausgelöst, wenn der Trigger aktiv wird (z.b. wenn ein Sensor Geschwindigkeiten über einem eingestellten Wert misst und dieser Sensor mit einem Zustandstrigger mit der Bedingung "Über" versehen ist). Benachr. bei Aus (Benachrichtigung bei Aus): Diese wird ausgelöst, wenn der Trigger inaktiv wird (z.b. wenn ein Sensor wieder Geschwindigkeiten unter einem eingestellten Wert misst und dieser Sensor mit einem Zustandstrigger mit der Bedingung "Über" versehen ist).

105 Benachrichtigungen 105 Volumentrigger Beim Bearbeiten der Volumentrigger sehen Sie folgende Einstellungen: Kanal: Wählen Sie einen Kanal aus, dessen Daten mit den Werten verglichen werden sollen, die Sie eingeben (z.b. Primär, Summe, Datenverkehr eingehend, Datenverkehr ausgehend). Wert: Der Wert, mit dem Sie vergleichen wollen. Maßstab: Der Maßstab für den eingegebenen Wert. Periode: Die Zeit, nach welcher der Zähler zurückgesetzt wird (z.b. Stunde, Tag, Woche, Monat). Zusammen mit "Maßstab" können Sie Bezeichnungen zusammensetzen wie "KByte pro Stunde" oder "GByte pro Monat" etc. Benachr. bei An (Benachrichtigung bei An): Diese wird ausgelöst, wenn der Trigger aktiv wird (z.b. wenn ein Sensor ausfällt, der mit einem Zustandstrigger mit der Einstellung "Fehler" versehen ist). Schwellenwerttrigger Beim Bearbeiten der Schwellenwerttrigger sehen Sie folgende Einstellungen: Kanal: Wählen Sie einen Kanal aus, dessen Daten mit den Werten verglichen werden sollen, die Sie eingeben (z.b. Primär, Summe). Bedingung: Wählen Sie die Bedingung aus, unter der die Benachrichtigung ausgelöst werden soll (z.b. Über, Unter, Gleich, Ungleich). Wert: Der Wert, mit dem Sie vergleichen wollen. Latenz: Die Latenzzeit wird benötigt, um eine Benachrichtigung eine gewisse Zeit hinauszuzögern, um z.b. einem Server die Gelegenheit zu geben, sich von einem Absturz zu erholen oder um zu vermeiden, nur aufgrund einer 3-minütigen Verbindungsunterbrechung mit Benachrichtigungen überschüttet zu werden. Wenn Sie also z.b. die Latenzzeit für einen Trigger auf 60 Sekunden begrenzen, wird die Benachrichtigung nur dann ausgelöst, wenn ein Störfall mindestens 61 Sekunden gedauert hat. Benachr. bei An (Benachrichtigung bei An): Diese wird ausgelöst, wenn der Trigger aktiv wird (z.b. wenn ein Sensor Werte über einem eingestellten Schwellenwert misst und dieser Sensor mit einem Schwellenwerttrigger mit der Bedingung "Über" versehen ist). Benachr. bei Aus (Benachrichtigung bei Aus): Diese wird ausgelöst, wenn der Trigger inaktiv wird (z.b. wenn ein Sensor wieder Werte unter einem eingestellten Schwellenwert misst und dieser Sensor mit einem Schwellenwerttrigger mit der Bedingung "Über" versehen ist). Änderungstrigger Beim Bearbeiten der Änderungstrigger sehen Sie folgende Einstellungen: Benachrichtigung: Hier kann ausschließlich die Benachrichtigung ausgewählt werden. Änderungstrigger werden direkt von einigen Sensoren selbst ausgelöst. Weitere Informationen Abschnitt "Einstellungen für den Benachrichtigungsversand" in Systemverwaltung - Systemeinstellungen bearbeiten. Konfiguration - Benachrichtigungen bearbeiten Paessler Knowledge Base (in englischer Sprache): PRTG 7 Placeholder Overview

106 Kapitel IX Maps

107 Maps Maps Die PRTG-Funktion "Maps" (manchmal auch als "Schnellübersicht" bezeichnet) beruht auf einem außergewöhnlichen Konzept, welches es dem Benutzer ermöglicht, Webseiten nach seinen speziellen Bedürfnissen mit ständig aktualisierten und somit top-aktuellen Überwachungsinformationen zu erstellen. Überblick Die sog. "Maps" können auf äußerst vielfältige Weise eingesetzt werden. Hier einige Beispiele: Erstellen von Netzwerkschaubildern mit übergelagerten Statussymbolen für jedes Gerät auf der Karte. Erstellen von Schnellübersichten, welche auf Bildschirmen der Netzwerkoperationszentralen dargestellt werden können. Erstellen einer Momentaufnahme des Netzwerks, welche zu kurzen Informationszwecken für das Management und anderen Angestellten ins Intranet gestellt werden kann. Erstellen einer individualisierten Ansicht der wichtigsten Sensoren in Ihrem Überwachungsaufbau. Erstellen von Top 10 Listen der Sensoren einer bestimmten Gruppe oder eines Gerätes. Technisch gesehen ist eine Map eine normale Webseite und verfügt über folgende Bestandteile: Ein optionales Hintergrundbild (eine PNG-/GIF-/JPG-Datei, z.b. Ihr Firmenlogo oder eine Skizze Ihres Netzwerks). Ein Satz diverser Map-Objekte zum Platzieren auf der Karte, wie z.b. Sensorstatussymbole, Graphen oder Sensorlisten. Ebenso können Sie die Größe der Map bestimmen. Mit Hilfe des AJAX-basierten Map-Designers können Sie überall auf der Map Eintragungen vornehmen und deren Größe verändern. Jeder Map ist eine einmalige URL zugeordnet, die auf die Map verlinkt. Benutzer, die auf diese Karte zugreifen wollen, benötigen entweder ein Konto in Ihrer PRTG-Installation oder greifen über eine "öffentliche URL" auf die Map zu, wenn Sie dies über die "Öffentlicher Zugriff"-Einstellung zugelassen haben. Öffentliche Maps verfügen über einen Zugangsschlüssel ("Map ID") in der URL, um sie vor unerwünschten Besuchern zu schützen. Beispiel-Maps Im Folgenden sehen Sie ein paar Beispiel-Maps mit Live-Überwachungsdaten.

108 108 PRTG Network Monitor Handbuch Schritt 1: Anlegen einer neuen Map Wählen Sie zunächst "Maps Map hinzufügen" aus dem Hauptmenü:

109 Maps 109 Füllen Sie die Felder aus und wählen Sie ein Hintergrundbild (optional). Aktivieren Sie "Öffentlichen Zugriff gewähren", wenn Sie es Benutzern ohne PRTG-Benutzerkonto gestatten wollen, diese Map einzusehen. Klicken Sie dann "Weiter mit Schritt 2", und die neue Map erscheint. Schritt 2: Fügen Sie der Map neue Elemente hinzu Klicken Sie auf den Reiter "Map-Designer", um den Map-Designer zu starten: Um ein Element der Map hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Map-Element hinzufügen":

110 110 PRTG Network Monitor Handbuch Wählen Sie eine oder mehrere Gruppen, Geräte oder Sensoren aus dem Gerätebaum links aus und wählen Sie rechts in der Liste der Vorlagen eine Objektvorlage aus. Wahlweise können Sie Ihren eigenen HTML-Code vor und hinter dem Map-Element einfügen und die Größe in Pixeln festlegen. Zur Auswahl stehen mehr als 50 Vorlagen für Objekte auf der Map. Folgende sind die Grundtypen: Status Icons und Minigraphen Graphen

111 Maps Tabellen Bäume 111

112 112 PRTG Network Monitor Handbuch Schritt 3: Bewegen und Bearbeiten der Elemente auf der Map Sobald Sie ein Element auf der Map hinzugefügt haben, können Sie es wie folgt verändern: Bewegen Sie das Element, indem Sie die schwarze "Griffleiste" am oberen Rand anklicken und ziehen. Wenn Sie ein Element aus dem Kartenbereich heraus bewegen, wird es der Map-Designer automatisch wieder zurück schieben. Anmerkung: Wenn Sie statt auf die schwarze "Griffleiste" auf den Namen eines Objektes klicken (z.b. der Name eines IP-Sensors), verlassen Sie den Map-Designer. Es wird dann die Detail-Seite zu dem angeklickten Objekt angezeigt. Passen Sie die Größe des Elements an, indem Sie den kleinen Pfeil in der rechten unteren Ecke anklicken und ziehen. Löschen Sie das Element, indem Sie in der schwarzen "Griffleiste" am oberen Rand auf "Löschen" klicken. Bearbeiten Sie die Einstellungen des Elements, indem Sie in der schwarzen "Griffleiste" am oberen Rand auf "Einstellungen" klicken: Es öffnet sich ein Dialogfenster, ähnlich wie das, welches Sie bereits beim Hinzufügen eines Map-Elements gesehen haben. Ändern Sie nun das zugehörige Überwachungsobjekt, die Vorlage, die zusätzlichen HTML-Codestücke, Position oder Größe:

113 Maps 113 Bitte beachten Sie, dass folgende Dinge im Map-Editor nicht möglich sind: Sie können keine Linien zwischen Elementen zeichnen oder irgendwelche Bilder oder Grafiken hinzufügen außer ein Hintergrundbild. Sie können keine eigenen Icons von außerhalb von PRTG einfügen. Wenn Sie jedoch einen Plan zeichnen möchten, der die Geräte in Ihrem Netzwerk zeigt und wie diese miteinander vernetzt sind, oder wenn Sie eine Weltkarte einfügen möchten, verwenden Sie bitte Ihre eigenen Bilder und fügen Sie diese als Hintergrundbild in Ihre Map ein. Als nächsten Schritt können Sie dann die Map-Elemente auf Ihrem Bild verteilen, wie oben beschrieben. Schritt 4: Map-Einstellungen ändern Klicken Sie auf den Reiter "Einstellungen", um die allgemeinen Einstellungen der Map zu bearbeiten. Sie können die folgenden Einstellungen vornehmen: Mapname: Geben Sie hier den Namen der Map ein. Zeitzone: Wählen Sie die Zeitzone aus, die verwendet wird, wenn ein Benutzer die Map über die öffentliche URL aufruft. Kennungsfilter: Hier können Sie einen oder mehrere "Kennungsfilter" eingeben (getrennt durch Leerzeichen). Wenn Sie hier Filter eingeben, werden in Map-Tabellen nur Sensoren angezeigt, die selbst eine der eingegebenen Kennungen tragen (selbst oder von übergeordneten Objekten übernommen). Andere Sensoren werden dann versteckt. Dieser Filter tritt sofort nach dem Speichern der Einstellungen in Kraft und gilt nur für Tabellenansichten (und nicht für Zustands-Symbole, Graphen oder Sensorbäume). Map-Breite/Map-Höhe: Geben Sie die Größe der Map in Pixeln ein. Hintergrundbild: Wenn Sie Ihr eigenes Hintergrundbild verwenden möchten, klicken Sie auf "Ein" und wählen Sie ein Bild von Ihrer Festplatte aus. Zugriffsberechtigung für Benutzergruppen: Wählen Sie aus, welche Rechte jede Benutzergruppe für diese Map hat (keine, Nur-Lesen, Schreiben, Vollzugriff). Öffentlicher Zugriff: Hier können Sie den öffentlichen Zugriff für Ihre Map gewähren oder verweigern. Map-ID: Wenn öffentlicher Zugriff gewährt ist, wird diese Zeichenfolge verwendet, um eine URL für diese Map zu erzeugen. Eine geeignete ID wird bereits automatisch generiert und kann bei bedarf angepasst werden. Da die ID ähnlich wie ein öffentliches Passwort funktioniert, ist es ratsam, eine Zeichenfolge zu verwenden, die schwer zu erraten ist. Um Anmerkungen zu Ihrer Map einzugeben (nur sichtbar innerhalb von PRTG), klicken Sie auf den Reiter "Anmerkungen", schreiben Sie Ihre Notizen und klicken Sie auf "Speichern".

114 114 PRTG Network Monitor Handbuch Schritt 5: Anzeige und öffentliche Ansicht einer Map Klicken Sie auf den Reiter "Map anzeigen", um das endgültige Erscheinungsbild einzusehen. Um die Map außerhalb von PRTG nutzen zu können, bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten: Möglichkeit 1: Verlinken Sie direkt auf die Webseite mit der Map. Möglichkeit 2: Zeigen Sie die Karte innerhalb anderer Webseiten mit Hilfe eines "iframe". Klicken Sie auf den Reiter "HTML anzeigen", um an die notwendigen URLs, HTML-Codes und zusätzliche Anleitungen zu gelangen. Bitte beachten Sie, dass in Ihren Firewall-Einstellungen weitere Änderungen notwendig sein könnten, wenn Sie die Map von außen zugänglich machen wollen (z.b. über das Internet).

115 Kapitel X Berichte

116 PRTG Network Monitor Handbuch Berichte Die Berichte werden verwendet, um die aufgezeichneten Daten über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu analysieren. Dies können ein oder mehrere Tage sein, ein Monat oder ein Jahr. PRTG stellt eine sehr mächtige Verarbeitungeinheit für diese Berichte zur Verfügung, sowohl für die sofortige Erstellung als auch im PDF-Format für einen späteren Zeitpunkt. Ein Bericht kann für einen oder mehrere Sensoren erstellt werden. Inhalt und Aussehen dieser Berichte richten sich nach der von Ihnen ausgewählten Vorlage für sind für alle Sensoren in einem Bericht gleich. Hier sehen Sie eine Beispielseite eines Berichtes für einen Sensor mit zwei Graphen (einen für den laufenden Monat und einen für den Verlauf der letzten 365 Tage) und einer Datentabelle mit den Ergebnissen in Zahlen: Das Anlegen neuer Berichte erfolgt in 3 Schritten: Schritt 1: Erstellen eines Berichts Wählen Sie "Berichte Bericht hinzufügen" aus dem Hauptmenü:

117 Berichte 117 Klicken Sie "Speichern", wenn Sie die notwendigen Eintragungen vorgenommen haben. Bitte lesen Sie "Bearbeiten der Bericht-Einstellungen" weiter unten in diesem Abschnitt für genauere Informationen. Schritt 2: Sensorauswahl manuell anpassen Im Reiter "Sensorauswahl manuell" können Sie anschließend die Liste der im Bericht vorkommenden Sonden, Gruppen, Geräte, Sensoren und Kanäle bearbeiten. Wenn Sie eine Sonde, Gruppe oder ein Gerät hinzufügen, werden automatisch auch alle damit verbundenen Sensoren (und deren Kanäle) hinzufügt.

118 118 PRTG Network Monitor Handbuch Mit Hilfe der Kontrollkästchen können Sie einzelne Kanäle aktivieren/deaktivieren. Mit dem Link "Löschen" in der "Aktionen"-Spalte können Sie Objekte aus dem Bericht löschen. Wenn Sie dem Bericht neue Objekte hinzufügen wollen, wählen Sie diese aus der Liste aller Objekte in der unteren Fensterhälfte aus und klicken Sie auf "Hinzufügen". Um einen spezielles Objekt zu finden, können Sie durch die Liste der Tabelle blättern oder die Suchfunktion nutzen. Alle Änderungen an der Sensorliste werden sofort automatisch gespeichert. Schritt 3: Bericht erstellen Klicken Sie auf den Reiter "Jetzt starten", um sofort einen Bericht erstellen zu lassen:

119 Berichte 119 Wählen Sie die gewünschten Einstellungen und klicken dann "Bericht erstellen". HTML-Berichte werden unverzüglich angezeigt. PDF-Berichte werden im Hintergrund erstellt; Sie erhalten eine Aufgaben- , sobald der Bericht fertig ist. Sie können in den Bericht-Einstellungen auch einen automatischen Zeitplan erstellen, auf dessen Basis der Bericht regelmäßig erstellt wird. Schritt 4: Zugriff auf gespeicherte Berichte Über den Reiter "Gespeicherte Berichte" können Sie ältere, auf der Festplatte gespeicherte Berichte einsehen. Bearbeiten der Bericht-Einstellungen Im Reiter "Einstellungen" können Sie folgende Einstellungen für den aktuellen Bericht vornehmen: Berichtsname: Bitte geben Sie einen aussagekräftigen Namen ein. Vorlage: Sie können eine Vorlage aus der Vorlagenliste auswählen. Es gibt Vorlagen mit Tabellen und/oder Graphen und "Top x"-vorlagen. Durch die Wahl einer bestimmten Vorlage legen Sie auch die Berechnungsintervalle der Graphen fest. Anmerkung: Wir bieten in dieser PRTG-Version offiziell keine Unterstützung zum Anpassen der Berichtsvorlagen an. Sie können jedoch die Vorlagen-Dateien (*.htm) im Ordner "website\reporttemplates" unterhalb Ihrer PRTG Installation bearbeiten. Zeitzone/Papiergröße/Ausrichtung: Bitte wählen Sie die für die passenden Einstellungen aus. Sensoren manuell hinzufügen: Wenn Sie für diesen Bericht Sensoren von hand hinzufügen oder entfernen möchten, verwenden Sie bitte den Reiter "Sensorauswahl manuell". Alle notwendigen Einstellungen finden Sie dort. Bitte beachten Sie auch die Informationen unter "Schritt 2: Sensorauswahl manuell anpassen" weiter oben. Sensoren gemäß Kennung hinzufügen: Geben Sie hier eine oder mehrere Kennungen ein. Jeder Sensor aus dem Sensorbaum, der eine der Kennungen trägt, wird dann dem Bericht hinzugefügt. Bemerkung: Das Konzept der Übernahme von Einstellungen gilt auch für Kennungen (siehe Abschnitt Übernehmen von Einstellungen). Sensoren nach Kennung filtern: Verwenden Sie dieses Feld, um alle Sensoren, die zu diesem Bericht hinzugefügt wurden, weiter zu filtern (entweder manuell oder über die Funktion "Sensoren gemäß Kennung hinzufügen"). Wenn Sie hier eine oder mehrere Kennungen eingeben, sind nur Sensoren mit einer dieser Kennungen im Bericht sichtbar. Diese Funktion verwenden Sie am besten in Kombination mit einer manuellen Auswahl von Sonden, Gruppen oder Geräten. Zeitplan für Bericht: Sie können wählen zwischen "Kein Zeitplan" und zahlreichen verschiedenen Zeitplänen. Dieser Bericht wird zu den eingestellten Zeiten automatisch erstellt. Je nach Ihren Einstellungen müssen Sie

120 120 PRTG Network Monitor Handbuch zusätzlich Stunde, Wochentag, Tag oder Datum eingeben. Wenn Sie einen automatischen Zeitplan einstellen, erhalten Sie jedes Mal, wenn ein Bericht erstellt wird, eine Nachricht in Ihren "Aufgaben". Ablauf gemäß Zeitplan: Wählen Sie hier aus, was getan werden soll, wenn der Bericht nach Zeitplan erstellt wird. Die verfügbaren Optionen sind: Auf Datenträger speichern, per verschicken oder beides. Periode im Bericht/Art der Berichtsperiode/... Periode: Bitte wählen Sie, ob Sie einen Bericht mit Daten des/der aktuellen oder vorherigen Tages, Woche, Monats oder Jahres erstellen möchten. Je nach Ihren Einstellungen müssen Sie auch eine tägliche, wöchentliche, monatliche oder jährliche Periode angeben, die abgedeckt werden soll. Bericht für bestimmte Uhrzeiten (Zeitplan): Sie können Zeitpläne auswählen, um die Überwachungsdaten im Bericht einzuschränken. So werden nur Sensordaten verwendet, die während eines bestimmten Zeitabschnittes gesammelt wurden. Bitte beachten Sie: Die Einträge im Dropdown-Auswahlmenü werden von der zentralen Komponente für Zeitpläne eingefügt. Um diese Einstellungen zu ändern oder um neue Zeitpläne hinzuzufügen, wählen Sie bitte aus dem Hauptmenü "Konfig. Zeitpläne" (siehe Abschnitt Konfiguration - Zeitpläne bearbeiten für mehr Informationen). Perzentil anzeigen: Für einige Berichtsvorlagen können Sie hier für jeden Sensorkanal eine Perzentil-Berechnung aktivieren. Weitere Informationen hierzu im Abschnitt Perzentil-Berechnungen. Anmerkungen zum Bericht: Hier können Sie eine benutzerdefinierte Einführung und Fußzeilenanmerkung eingeben, die am Anfang und Ende des Berichts erscheinen. Zugriffsberechtigungen für Benutzergruppen: For jede Benutzergruppe können Sie die Zugriffsrechte für diesen Bericht festlegen. Zur Wahl stehen "Keine", "Nur-Lesen", (Lesen und) "Schreiben" und "Vollzugriff". Anmerkungen Um eine schnell einen Bericht für einen einzigen Sensor zu erhalten, verwenden Sie am besten die Funktion zur Berichterstellung "Aufgezeichneter Daten". Siehe hierzu Abschnitt "Aufgezeichnete Daten anzeigen" im Kapitel Webinterface. Weitere Informationen Wenn Sie das Aussehen Ihrer Berichte weiter anpassen möchten, können Sie die Vorlagendateien ändern. Bitte beachten Sie hierfür den Paessler Knowledge Base Artikel (in englischer Sprache) "HowTo Change Report Templates" unter

121 Kapitel XI Aufgaben

122 PRTG Network Monitor Handbuch Aufgaben PRTG übergibt Aufgaben (engl. "ToDos") an den Systemadministrator, wenn Ereignisse eintreten, die es nicht ohne Ihre Hilfestellung erledigen kann. Klicken Sie auf "Aufgaben" im Hauptmenü, um eine Liste aller Aufgaben einzusehen: Eine neue Aufgabe erscheint immer dann in der Aufgaben-Liste, wenn eine der folgenden Situationen eintritt: Die automatische Suche hat ein neues Gerät entdeckt und hierfür neue Sensoren angelegt, welche Sie bestätigen sollen. Eine zuvor noch nie verbundene Sonde wurde verbunden und muss nun vom Administrator bestätigt werden. Die automatische Aktualisierungsfunktion von PRTG meldet eine neuere Programmversion von Paessler. Ein PDF-Bericht wurde erstellt und kann nun eingesehen werden. Eine kritische Situation im System des Servers wurde festgestellt (z.b. Erreichen der Speicherkapazität, Lizenzangelegenheiten etc.) Bei jeder neuen Aufgabe erhält der Administrator eine mit der Aufforderung, sich der jeweiligen Aufgabe anzunehmen. Diese automatische kann in den Systemeinstellungen deaktiviert werden (siehe Abschnitt Systemverwaltung - Systemeinstellungen bearbeiten). Die Aufgaben bleiben solange in der Liste, bis sie bestätigt wurden (durch Klick auf "Bestätigen"). Anmerkung: Sie können alle Aufgaben auf einmal bestätigen, indem Sie in der Hauptmenüzeile aus dem "Aufgaben"-Menü den entsprechende Eintrag auswählen.

123 Kapitel XII Benutzerverwaltung

124 PRTG Network Monitor Handbuch Benutzerverwaltung In PRTG können Sie die Zugangsrechte für jeden Benutzer mit einer intelligenten Benutzerverwaltung verwalten. Überblick Der Administrator kann die PRTG-Installation als alleiniger Benutzer verwenden, oder eine unbegrenzte Anzahl anderer Benutzer anlegen. Diese wiederum sind in einer unbegrenzten Anzahl von Benutzergruppen organisiert (die auch die Sicherheitseinstellungen festlegen). Es gibt drei Arten von Benutzern: Administrator: Ausschließlich Mitglieder der Gruppe "PRTG Administrators" können Benutzerkonten anlegen und bearbeiten bzw. alle überwachten Objekte einsehen und bearbeiten. Benutzer mit Schreibzugriff: Diese Benutzer können alle Menüs und Links einsehen, die für die Bearbeitung der Überwachungskonfiguration benötigt werden (unabhängig davon, ob Sie auch dafür autorisiert sind, diese zu ändern). Benutzer mit Nur-Lesezugriff: Diese Benutzer können keine Menüs oder Links zur Bearbeitung sehen, und sind dementsprechend auch nicht in der Lage, die Konfiguration zu bearbeiten. Alle Sicherheitseinstellungen sowie das Rechte-Management werden über die Benutzergruppen festgelegt. Dies bedeutet, dass über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe festgelegt ist, zu was ein Benutzer berechtigt ist und welche Objekte nach dem Login erscheinen. Die tatsächlichen Rechte für jedes Objekt können in den Einstellungen jedes Objekts festgelegt werden. Dort können Sie unterschiedliche Rechte für jede Sonde, jede Gruppe, für jedes Gerät, jeden Sensor und für weitere Objekte festlegen. Benutzerkonten anlegen und Zugriffsrechte vergeben Um Benutzerkonten anzulegen und Rechte zu vergeben, sind folgende drei Schritte notwendig: 1. Neue Benutzerkonten anlegen und die Rechte für diese Konten einstellen. 2. Neue Benutzergruppen anlegen und festlegen, welche Benutzerkonten Mitglied dieser Gruppe sind. 3. Definieren Sie für jedes Objekt in Ihrem Gerätebaum die jeweiligen Zugangsrechte (dabei gilt das Prinzip der Übernahme von Einstellungen; siehe Abschnitt Übernehmen von Einstellungen). Anlegen neuer Benutzer Schritt 1 und 2 werden in der Systemverwaltung durchgeführt. Siehe Abschnitt Systemverwaltung Benutzerkonten und Benutzergruppen bearbeiten für weitere Informationen. Steuern von Benutzerrechten Mit Hilfe der folgenden Einstellungen können Sie den Zugriff auf die diversen Komponenten des Überwachungssystems im Webinterface des PRTG steuern (in den Einstellungsseiten von Gruppen, Geräten, Sensoren, Maps, Berichten etc.):

125 Benutzerverwaltung 125 Die Grundeinstellung für alle Objekte im Sensorbaum ist "Zugriffsrechte übernehmen". Damit hat ein Benutzer die gleichen Zugriffsrechte für alle untergeordneten Objekte, wenn er Zugriff zu dem jeweils übergeordneten Objekt hat. Dies kann in der Einstellung "Zugriffsberechtigung für Benutzergruppen" geändert werden Die Zugriffsrechte zu einem bestimmten Objekt kann für jede Benutzergruppe individuell über das Aufklappmenü des Objekts und die Auswahl einer Zugriffsoption geregelt werden.. Dies sind die Optionen: Übernommen: Die Einstellungen des übergeordneten Objets werden übernommen. Keine: Der Benutzer kann das Objekt weder sehen noch bearbeiten. Das Objekt kommt in keiner Liste vor; ebenso wenig im Sensorbaum (mit einer Ausnahme: wenn ein diesem Objekt untergeordnetes Objekt vom Benutzer angesehen werden kann, so erscheint auch das übergeordnete Objekte im Sensorbaum, allerdings ohne dass dem Benutzer der Zugriff ermöglicht wird). Nur-Lesen: Der Benutzer kann das Objekt sehen und dessen Überwachungsstatus einsehen. Schreiben: Der Benutzer kann das Objekt sehen, dessen Überwachungsstatus einsehen und die Objekteinstellungen bearbeiten - mit Ausnahme der Zugriffseinstellungen. Vollzugriff: Genau wie "Schreiben", zusätzlich kann der Benutzer die Zugriffseinstellungen regeln. Ein Benutzer kann nur dann Objekte hinzufügen oder löschen, wenn er über einen "Schreiben"- oder "Voll"-Zugriff zu dem übergeordneten Objekt verfügt. Überdies gibt es für Gruppen und Geräte das Kontrollkästchen "Rechte abgeleiteter Objekte auf "Übernommen" zurücksetzen". Wenn Sie dieses Kästchen aktivieren, werden die Zugriffsrechte aller untergeordneten Objekte in den Ausgangszustand "Übernehmen" zurückgesetzt. Damit werden alle individuellen Zugriffsrechte für diese untergeordneten Objekte gelöscht. Da dies die schnellste und einfachste Möglichkeit ist, alle Zugriffsrechte zurückzusetzen, sollte man bei der Anwendung besondere Vorsicht walten lassen.

126 Kapitel XIII Systemeinstellungen und Administration

127 Systemeinstellungen und Administration Systemeinstellungen und Administration Grundsätzlich können Sie an zwei unterschiedlichen Stellen Einstellungen vornehmen: Im Webinterface und in den Windows-Administratorprogrammen. Die Einstellungen für Ihr Konto, die Systemeinstellungen und die meisten Systemadministrationseinstellungen sind im Webinterface über das "Konfig."-Menü im Webinterface zugänglich. Einige Einstellungen, die tiefer ins System eingreifen (wie z.b. Webserver-IP und Port, Eingabe des Lizenzschlüssels oder Änderung der Systemsprache) befinden sich im PRTG Server Administrator und im PRTG Probe Administrator. Dies ist ein Screenshot des "Konfig."-Menüs aus dem Webinterface: Bitte lesen Sie weiter in den folgenden Abschnitten. Webinterface: Konfiguration - Mein Konto bearbeiten Konfiguration - Zeitpläne bearbeiten Konfiguration - Benachrichtigungen bearbeiten Systemverwaltung - Systemeinstellungen bearbeiten Systemverwaltung - Benutzerkonten und Benutzergruppen bearbeiten System-Informationen und zusätzliche Downloads Administratorprogramme (Windows-Anwendungen): PRTG Server Administrator PRTG Probe Administrator Anmerkung: Nur für einen Benutzer mit PRTG-Administrator-Rechten sind alle Einstellungen sichtbar. Wenn

128 128 PRTG Network Monitor Handbuch Sie als ein anderer Benutzer angemeldet sind, sehen Sie möglicherweise nicht alle Einstellungen, die in dieser Anleitung beschrieben sind Konfiguration - Mein Konto bearbeiten Klicken Sie im Webinterface auf "Konfig. Mein Konto", um die Einstellungen für "Mein Konto" aufzurufen. Hier können Sie diverse Einstellungen speziell für Ihr Benutzerkonto ändern: Folgende Informationen können auf dieser Seite ausführlich festgelegt werden: Benutzerkonto: Hier können Sie den Anmeldenamen, den Benutzernamen, die -Adresse des Benutzers, die Zeitzone und das Datumsformat festlegen sowie Ihr Passwort ändern. Der Hash-Wert kann nicht verändert werden und kann für bestimmte API-Aufrufe verwendet werden. Automatische Aktualisierung und Alarmklang: Hier können Sie festlegen, ob Sie den Browserinhalt automatisch aktualisieren lassen wollen oder nicht, ob Sie nur einzelne Elemente oder die komplette Seite aktualisieren lassen wollen, und in welchen Intervallen (in Sekunden) dies geschehen soll. Sie können hier auch einstellen, wann Alarmfenster angezeigt werden oder ein hörbarer Alarm abgespielt werden sollen. Weboberfläche: Hier können Sie eine URL eingeben, die das Webinterface als Hauptseite verwenden soll. Die Voreinstellung ist "/welcome.htm". Diese Seite haben Sie bereits nach Ihrem Login gesehen. Sie können außerdem die Darstellungsart Ihrer Graphen festlegen: Wählen Sie für die schnellere Darstellung die Option für statische Bilder oder die Option mit Flash für ein höheres Maß an Interaktivität. Außerdem können Sie eine Verzögerung für Flashgraphen festlegen, was für langsame Computer sinnvoll sein kann. Automatische Anzeigezusammenfassung: Um einen zügigen Seitenaufbau zu gewährleisten, versucht PRTG, die Seitengröße für die Seiten mit dem Sensorbaum möglichst gering zu halten. Dies geschieht durch automatisches Reduzieren von Gruppen und Geräten mit vielen Sensoren. Hier können Sie festlegen, wieviele Gruppen/Geräte oder wie viele Sensoren höchstens angezeigt werden sollen, bevor die automatische Zusammenfassung der Anzeige erfolgt. Kontoverwaltung: Hier können Sie festlegen, welcher Gruppe (welchen Gruppen) ein Benutzer zugeordnet ist, um so u.a. dessen Zugangsrechte zu regeln. Benutzer ohne Administratorenrechte können hier über das jeweilige Optionsfeld aktiviert/deaktiviert werden (nur für Administratoren zugänglich). Benutzergruppen: Zeigt alle Gruppen an, zu denen der Benutzer gehört Konfiguration - Zeitpläne bearbeiten Klicken Sie im Webinterface auf "Konfig. Zeitpläne", um die Einstellungen für "Zeitpläne" aufzurufen. Hier können Sie einen festen Zeitplan festlegen, nach dem später die Überwachung von Gruppen, Servern oder Sensoren zu bestimmten Zeiten und Wochentagen ausgesetzt werden kann. Auch für das Aussetzen der

129 Systemeinstellungen und Administration 129 Zustellung von Benachrichtigungen kann ein Zeitplan genutzt werden. In den Kontoeinstellungen werden die Zeitpläne zentral verwaltet. Wenn ein Zeitplan einmal angelegt ist, können Sie ihn in den Objekteinstellungen verwenden (für eine Sonde, eine Gruppe, ein Gerät oder einen Sensor). Dafür deaktivieren Sie beim Eintrag "Übernehmen: Zeitpläne und Abhängigkeiten" das Häkchen. In der Grundeinstellung sind bereits diverse Zeitpläne verfügbar. Über die Schaltfläche "Neuen Zeitplan hinzufügen" können weitere Zeitpläne hinzugefügt werden. Wenn Sie einen bereits vorhandenen Zeitplan auswählen oder einen neuen hinzufügen, erscheint folgendes Fenster: Hier können Sie den Namen des Zeitplans für Zuordnungszwecke eintragen, und die jeweiligen Kontrollkästchen für den exakten Zeitrahmen Ihres Zeitplanes aktivieren. Durch das Anklicken der Kästchen für die jeweiligen Tage oben im Fenster oder durch das Deaktivieren ganzer Tage unten im Fenster können Sie komplette Tage anwählen/abwählen. Durch das Anklicken der Kästchen für die Stunden links im Bild bzw. das Deaktivieren von Stunden rechts im Bild können Sie die Zeitspannen ganzer Stunden abwählen/anwählen.

130 130 PRTG Network Monitor Handbuch Ganz unten im Fenster können Sie auch die Zugriffsrechte der Benutzergruppen für den ausgewählten Zeitplan zuteilen. Folgende Zugriffsrechte können erteilt werden: Keine: Diese Benutzergruppe hat überhaupt keinen Zugriff auf diesen Zeitplan, kann diesen also weder sehen noch bearbeiten. Nur-Lesen: Benutzergruppe verfügt über einen "Lesen"-Zugriff auf diesen Zeitplan, kann diesen also sehen, aber nicht bearbeiten. Schreiben: Diese Benutzergruppe verfügt über einen "Lesen und Schreiben"-Zugriff auf diesen Zeitplan, kann diesen also sehen und bearbeiten. Vollzugriff: Diese Benutzergruppe verfügt über einen "Lesen und Schreiben"-Zugriff auf diesen Zeitplan, kann darüberhinaus auch anderen Benutzergruppen Zugriff auf diesen Zeitplan gestatten Konfiguration - Benachrichtigungen bearbeiten Unter "Benachrichtigungen" sehen Sie eine Übersicht aller bereits voreingestellter Benachrichtigungen (siehe auch Benachrichtigungen). Klicken Sie irgendeine Benachrichtigung an, um zu der Seite mit deren Konfigurationseinstellungen zu gelangen. Fügen Sie eine neue Benachrichtigung hinzu, indem Sie auf das Feld "Neue Benachrichtigung hinzufügen" klicken. Löschen Sie eine Benachrichtigung mit der Taste "Löschen", bzw. probieren Sie eine Benachrichtigung aus, indem Sie auf "Test" klicken. Die Seite zum Bearbeiten der Benachrichtigungen sieht folgendermaßen aus:

131 Systemeinstellungen und Administration 131 Sie können ebenfalls die Zugriffsrechte für Benutzergruppen für jede ausgewählte Benachrichtigung regeln. Folgende Zugriffsrechte können erteilt werden: Keine: Diese Benutzergruppe hat überhaupt keinen Zugriff auf diese Benachrichtigung, kann diese also weder sehen noch bearbeiten.. Nur-Lesen: Diese Benutzergruppe verfügt über einen "Nur-Lesen"-Zugriff auf diese Benachrichtigung, sieht diese also, kann sie aber nicht bearbeiten. Schreiben: Diese Benutzergruppe verfügt über einen "Lesen und Schreiben" Zugriff auf diese Benachrichtigung, kann diese also sehen und bearbeiten. Vollzugriff: Diese Benutzergruppe verfügt über einen "Lesen und Schreiben" Zugriff auf diese Benachrichtigung, zusätzlich kann sie anderen Benutzergruppen Zugriffsrechte für diese Benachrichtigung erteilen.

132 132 PRTG Network Monitor Handbuch Zuerst könne Sie einen Namen für diese Benachrichtigung eintragen und die Rechte der Benutzergruppen festlegen (falls Sie beispielsweise die Verwendung einer speziellen Benachrichtigung für bestimmte Benutzer einschränken oder ermöglichen möchten). Durch das Aktivieren der jeweiligen Kontrollkästchen können Sie diverse Benachrichtigungsverfahren aktivieren. Geben Sie bei jeder ausgewählten Methode die Empfängeradresse ein. Bei Bedarf können Sie den Benachrichtigungstext ändern (die verfügbaren Platzhalter sind rechts im Fenster erklärt). Anmerkung: Bei Benachrichtigungen mit "Instant Messengers": Für den Einsatz von Instant Messaging sind immer zwingend zwei Konten nötig - ein Konto für den Versand der Nachricht und eines zum Empfang. Wichtig: Bei einigen Benachrichtigungsmethoden müssen die Absenderinformationen in den Einstellungen für den Benachrichtigungsversand (siehe Abschnitt Systemverwaltung - Systemeinstellungen bearbeiten) eingegeben werden Systemverwaltung - Systemeinstellungen bearbeiten System-, Webseiten- und Webserver-Einstellungen Wählen Sie "Konfig. Systemeinstellungen" aus dem Hauptmenü. Unter dem Reiter "System-, Webseiten- und Webserver-Einstellungen" legen Sie folgende Einstellungen fest: Informationen über die Website: Tragen Sie hier einen Seitennamen ein (der im Webinterface und in der Betreffzeile von s verwendet werden wird), sowie die URL der Seite (für Links, die in s integriert werden). Wenn Sie einen symbolischen (DNS-) Namen für den Zugang zum PRTG Webserver verwenden wollen, so muss dieser hier eingetragen werden. Abtastintervalle: Legen Sie hier die Intervalle fest, welche wiederum beim Hinzufügen neuer Objekte ausgewählt werden können. Um einen neuen Intervallwert einzugeben, müssen Sie einfach einen Zahlenwert,

133 Systemeinstellungen und Administration 133 gefolgt von einem Zeitwert (s/m/h/d für Sekunden, Minuten, Stunden, Tage), hinzufügen. Schwellenwert Verfügbarkeit: Mit dieser Option können Sie festlegen, wann ein Sensor in einen roten "Fehler"-Zustand übergeht. Wenn Sie wiederholt Fehlalarme feststellen, können Sie hier die Fehlertoleranz höher einstellen. -Optionen: Bearbeiten Sie hier die Fußzeile (für reine Textmails) und die HTML Vorlage, die für zu versendende Mails verwendet werden soll (Platzhalter sind gestattet - siehe "Mehr" am Ende dieses Abschnittes). Legen Sie fest, ob "Aufgaben"-Mails dem Administrator, einer bestimmter -Adresse oder niemandem zugestellt werden sollen. Bei Auswahl von "An angegebene Adresse(n) mailen" erscheint ein neues Feld, in das Sie eine neue -Adresse eingetragen können. Datenbereinigung: Legen Sie hier fest, wie lange historische Daten einsehbar bleiben sollen. Tragen Sie die Anzahl der gewünschten Tage bei jedem verfügbaren Eintrag ein. Erkennung ungewöhnlicher Werte: Bestimmen Sie hier die Genauigkeit bei der Erfassung ungewöhnlicher Vorkommnisse. Zeitüberschreitung für die Benutzeranmeldung: Geben Sie hier die Zeit an, nach der ein Benutzer bei Inaktivität automatisch abgemeldet wird. Einstellungen aus dem PRTG Server-Administratorprogramm: Diese Einträge sind "nur zu Ihrer Information" gedacht. Sie können im PRTG Server Administrator Programm unter "Start Alle Programme PRTG Network Monitor" bearbeitet werden (siehe PRTG Server Administrator). Einstellungen für den Benachrichtigungsversand Wählen Sie "Konfig. Systemeinstellungen" aus dem Hauptmenü. Unter dem Reiter "Einstellungen für den Benachrichtigungsversand" können Sie Einstellungen für die Benachrichtigungen vornehmen (siehe Benachrichtigungen):

134 134 PRTG Network Monitor Handbuch Anmerkung: Bei Benachrichtigungen mit "Instant Messengers": Für den Einsatz von Instant Messaging sind immer zwingend zwei Konten nötig: ein Konto für den Versand der Nachricht, und eines zum Empfang. Auf dieser Seite können folgende detaillierte Informationen eingetragen werden: Versand per SMTP: Legen Sie hier die Art der SMTP Zustellung fest (nutzen Sie hierfür entweder PRTGs automatischen Relay-Server oder Ihren eigenen SMTP-Server oder sogar zwei SMTP-Server), sowie alle für den -Versand relevanten Informationen. Wenn Sie sich für das Anlegen eines eigenen SMTP Servers entscheiden, müssen Sie hier alle serverspezifischen Informationen eingeben, wie den eigentlichen Servernamen (entweder die IP Adresse oder den DNS-Namen), den SMTP-Port, sowie die Art der Authentisierung (keine, Standard oder SASL). Falls Authentisierung verlangt wird, müssen Benutzername und Kennwort hinterlegt werden. Wenn Sie zwei SMTP-Server einrichten, wird der zweite Server verwendet, wenn der erste nicht erreichbar ist (Fallback-Server). Zusätzlich können Sie festlegen, ab welcher Menge PRTG einzelne Benachrichtigungen zusammenfassen soll, sowie eine Höchstzahl bestimmen, bis zu welcher Benachrichtigungen ohnehin immer zusammengefasst werden sollen (dies reduziert das aufkommen in Ihrem Posteingang). Versand per SMS: Bitte wählen Sie entweder die Option zur Auswahl eines SMS-Dienstleisters aus (und wählen Sie einen Dienstanbieter) oder wählen Sie die Option zur Eingabe einer benutzerdefinierten URL (und geben Sie eine URL ein). Wenn Sie einen Dienstanbieter aus der Liste ausgewählt haben, geben Sie auch Benutzername, Kennwort und - wenn nötig - API ID ein. Bitte beachten Sie: Obwohl PRTG Programmschnittstellen zu einigen SMS-Anbietern eingebaut hat, können wir keinen offiziellen Support für diese Anbieter leisten. Wenn Sie technische Fragen zur SMS-Auslieferung haben, die über PRTG hinaus gehen, kontaktieren Sie bitte direkt Ihren SMS-Serviceanbieter. Versand per ICQ: Geben Sie hier Ihre ICQ-Nummer ("Absendernummer") und das Passwort für das ICQKonto ein, über welches ICQ-Benachrichtigungen gesendet (nicht empfangen!) werden sollen. Versand per Windows Live Messenger (MSN Messenger): Geben Sie hier Ihre MSN ID ("Absendernummer") und das Passwort für das MSN-Konto ein, über welches MSN-Benachrichtigungen gesendet (nicht empfangen!) werden sollen. Sondenverwaltung Wählen Sie "Konfig. Systemeinstellungen" aus dem Hauptmenü. Unter dem Reiter "Sondenverwaltung" können Sie Einstellungen für die Sonden vornehmen:

135 Systemeinstellungen und Administration 135 Einstellungen der Sondenverbindungen: Sie können auf dieser Seite Zugangsschlüssel festlegen und ausgewählten IPs den Zugang zu einer/mehreren Sonde(n) erlauben oder verweigern (siehe auch Multiple Sonden und externe Sonden). Einstellungen vom PRTG Server Administrator Programm: Diese Einträge sind "Nur zu Ihrer Information". Sie können im PRTG Server Administrator Programm unter "Start Alle Programme PRTG Network Monitor" bearbeitet werden (siehe PRTG Server Administrator). Mehr Für einen Überblick über alle erlaubten Platzhalter, siehe Knowledge Base Artikel "PRTG 7 Placeholder Overview" (in englischer Sprache): Systemverwaltung - Benutzerkonten und Benutzergruppen bearbeiten Dieser Abschnitt zeigt, wie Benutzerkonten eingerichtet werden. Für eine allgemeine Einführung siehe Abschnitt Benutzerverwaltung. Anmerkung: Nur für einen Benutzer mit PRTG-Administrator-Rechten sind alle Einstellungen sichtbar. Wenn Sie als ein anderer Benutzer angemeldet sind, sehen Sie möglicherweise nicht alle Einstellungen, die in dieser Anleitung beschrieben sind. Anlegen neuer Benutzer Für jeden neuen Benutzer muss der Administrator einen Anmeldenamen und eine -Adresse festlegen. Neue Benutzer können über den Menüpunkt "Konfig. Benutzerkonten" im Hauptmenü und dann das Anklicken von "Einen neuen Benutzer hinzufügen" angelegt werden.

136 136 PRTG Network Monitor Handbuch Tipp: Wenn Sie die Rechte jedes Benutzers individuell regeln möchten, müssen Sie für jeden Benutzer eine eigene Gruppe anlegen. Dieser Vorgang kann über den Menüpunkt "Neue Benutzergruppe für diesen Benutzer erstellen" aus dem Ausklappmenü der "Primärgruppe" beim Erstellen eines neuen Benutzerkontos automatisiert werden, da damit ein neuer Benutzer und eine neue Benutzergruppe gleichen Namens erstellt werden. Über diese neue Benutzergruppe können fortan die Benutzerrechte verwaltet werden. Benutzerkonten-Einstellungen Jedes Benutzerkonto hat einige Einstellungen, die entweder vom Benutzer geändert werden können (wählen Sie im Webinterface-Hauptmenü "Konfig. Mein Konto") oder vom Administrator (wählen Sie im Webinterface-Hauptmenü "Setup Benutzerkonten"). Folgende Einstellungen können geändert werden: Benutzerkonto: Tragen Sie hier benutzerspezifische Daten ein, wie Anmeldename, einen Benutzernamen für die Anzeige, -Adresse, Zeitzone, Datumsformat und Kennwort. Der Hash-Wert kann nicht geändert werden. Er wird zur Identifikation für bestimmte API-Aufrufe verwendet. Automatische Aktualisierung und Alarmklang: PRTG aktualisiert automatisch den Inhalt in Ihrem Browser. Hier können Sie zwischen verschiedenen Aktualisierungsmethoden, die automatische Aktualisierung komplett abschalten oder das Intervall festlegen (30 Sekunden werden empfohlen). Sie können auch festlegen, welche Alarmfenster gezeigt werden und wo ein hörbarer Alarm abgespielt werden soll, wenn es Alarmnachrichten gibt. Weboberfläche: Hier können Sie die URL der Hauptseite ändern, die direkt nach dem Login im Webinterface angezeigt wird und wenn Sie auf "Hauptseite" klicken. Sie können auch eine Anzeigeart für Graphen auswählen (Sie legen damit fest, ob Sie die interaktiven Graphen auf Flash-Basis verwenden wollen). Die "Verzögerung für Flashgraphen" kann die Leistung auf langsamen Rechnern erhöhen. Automatische Anzeigezusammenfassung: Um Ihnen zügiges Arbeiten im Webinterface zu ermöglichen, versucht PRTG, die Größe der Seiten mit dem Sensorbaum möglichst klein zu halten. Dies wird erreicht, indem Gruppen und Geräte mit vielen Objekten automatisch "zusammengefasst" werden. Die beiden Einstellungen "Max. Gruppen/Geräte pro Gruppe" und "Max. Sensoren pro Gerät" legen fest, wie viele Gruppen/Geräte bzw. wie viele Sensoren maximal gezeigt werden, bevor die automatische Zusammenfassung greift. Empfohlen sind Werte von etwa 10 bis 30 für beide Einstellungen. Wenn Sie gar keine einzelnen Sensoren in der Baumansicht sehen möchten, geben Sie eine Null ("0") ein für "Max. Sensoren pro Gerät". Kontoverwaltung (nur PRTG-Benutzer Administratorrechten können die Einstellungen hier ändern): Kontotyp: Wählen Sie zwischen "Benutzer mit Schreibzugriff" oder "Benutzer mit Nur-Lesezugriff". Benutzer mit Nur-Lesezugriff können Objekte und Werte ansehen, aber keine Konfigurationseinstellungen ändern. Alle Bearbeitungsfunktionen im Webinterface sind deaktiviert und versteckt. Natürlich kann dieser Benutzer nur Objekte sehen, für die er Zugriffsrechte hat. Ein Benutzer mit Schreibzugriff kann dagegen auch jedes Objekt bearbeiten, auf das er Schreibrechte hat. Primärgruppe: Jeder Benutzer ist zwingend Mitglied in einer "Primärgruppe". Zugriffsrechte für Objekte und Einstellungen werden auf Gruppenebene verwaltet. Zustand: Der Administrator kann einen Benutzer auf "Inaktiv" setzen. Der Benutzer kann sich dann nicht anmelden. Anlegen neuer Benutzergruppen Diese Funktion steht nur Administratoren zur Verfügung. Um eine neue Benutzergruppe anzulegen, wählen Sie aus dem Hauptmenü "Konfig. Benutzergruppen" und klicken Sie dann auf "Neue Benutzergruppe hinzufügen". Siehe nächster Abschnitt "Einstellungen von Benutzergruppen" für mehr Informationen. Einstellungen von Benutzergruppen Diese Funktion steht nur Administratoren zur Verfügung. Um eine neue Benutzergruppe zu bearbeiten, wählen

137 Systemeinstellungen und Administration 137 Sie aus dem Hauptmenü "Konfig. Benutzergruppen" und klicken Sie dann auf eine Gruppe. Sie haben drei Optionen: Einstellungen für Benutzergruppen: Hier können Sie den Namen der Gruppe eingeben. Liste der Benutzer: Wählen Sie aus, welche Benutzer von der Benutzerliste Mitglied dieser Gruppe sein sollen. Bitte beachten Sie: Jeder Benutzer ist bereits standardmäßig Mitglied einer Primärgruppe. Sie weisen hier allen markierten Benutzern die aktuelle Gruppe zusätzlich zu. In den Einstellungen eines Objektes werden Zugriffsrechte auf Gruppenebene verwaltet (nicht auf Benutzerebene). Mitglieder der Primärgruppe: Zeigt eine Liste aller Benutzer, für welche die aktuelle Gruppe als Primärgruppe eingetragen ist System-Informationen und zusätzliche Downloads Sie können zwischen drei Schaltflächen wählen, um System-Informationen und zusätzliche Downloads anzuzeigen. Systemzustand anzeigen Auf dieser Seite sehen Sie ausführliche Informationen über den Status Ihres Systems. Sie finden Informationen über die Softwareversion, die Sie verwenden, über Hardware- und Systemressourcen, Lizenzinformationen und einen Überblick über Ihre Einstellungen - um nur einiges zu nennen. Wenn Sie das Paessler Support-Team kontaktieren, wird es diese wichtigen Informationen benötigen, um Ihnen helfen zu können. Aktivierungsstatus anzeigen Ihre Lizenz von PRTG Network Monitor muss vom Paessler Lizenzsystem aktiviert werden. Sie können den Aktivierungsstatus Ihrer Lizenz einsehen oder eine Aktivierung per durchführen. Siehe Abschnitt Activating the Product für mehr Informationen. Add-Ons herunterladen Dies ist der Zugang zu weiterer Software, die Sie evtl. benötigen, um Ihre Netzwerküberwachung einzurichten. Sie können die Windows-GUI oder das Installationsprogramm für externe Sonden herunterladen, die iphone Applikation kaufen oder die Paessler-Webseite besuchen PRTG Server Administrator Der PRTG Server Administrator kann aus dem Startmenü über die Programmgruppe "PRTG Network Monitor" gestartet werden und gestattet es, grundlegende Servereinstellungen zu konfigurieren. Der PRTG Server Administrator verfügt über acht Reiter:

138 138 PRTG Network Monitor Handbuch Webserver Unter dem Reiter "Webserver" können Sie die IP-Adressen des Webservers festlegen. Sie können dabei wählen, ob ausschließlich der Localhost benutzt werden soll. Dies schließt jeglichen externen Zugang aus und ist die sicherste Einstellung. Alternativ können Sie aus einer Liste bestimmte einzelne IPs auswählen. Außerdem können Sie den gewünschten Webserver-Port auswählen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung: Standard-Webserver-Port 80: Eine unverschlüsselte Verbindung über den Standard http-port 80 wird für den Zugriff auf das Webinterface verwendet. HTTPS/SSL auf Port 443: Auf das Webinterface kann nur über eine sichere SSL-verschlüsselte Verbindung zugegriffen werden ("https://ihre_ip"). Dies ist die Standardeinstellung und wird für die meisten Installationen empfohlen. Anmerkung: Wenn Sie das PRTG-Webinterface über eine Internetverbindung (WAN) verwenden, verwenden Sie unbedingt eine SSL-verschlüsselte Verbindung! Bitte beachten Sie auch "Siehe auch" am Ende dieses Abschnitts. Port festlegen: Geben Sie eine Portnummer Ihrer Wahl ein. Systemsprache: Mit dieser Einstellung ändern Sie die Sprache des Webinterfaces und des PRTG Server Administrators. Wählen Sie eine Sprache aus (Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Japanisch). Anschließend ist ein Neustart der Serverdienste erforderlich.

139 Systemeinstellungen und Administration 139 PRTG-Server Unter dem Reiter "PRTG-Server" können Sie die IPs für die Sondenverbindungen einrichten. Die Verbindung zwischen Server und Sonde wird von der Sonde eingeleitet (siehe Abschnitt Multiple Sonden und externe Sonden). Sie können auswählen, ob alle IPs für Verbindungen verwendet werden, nur der Localhost oder bestimmte IPs aus der bereitgestellten Liste. Außerdem können Sie den Port für die Verbindung der Sonde auswählen, sowie einen Pfad für alle Dateien des PRTG-Servers festlegen (Sie können optional die Komprimierung aktivieren und den Standardpfad wiederherstellen, indem Sie auf das entsprechende Feld klicken).

140 140 PRTG Network Monitor Handbuch Speicherverbrauch Unter dem Reiter "Speicherverbrauch" können Sie bestimmen, wie viel RAM-Speicher PRTG für Graphen und Tabellen verwenden soll. Dafür können Sie den Zeitrahmen für die Livegraphen sowie die drei anderen standardmäßigen Graphen bestimmen. Sie können die Verwendung des Speichers herabsetzen, indem Sie den Zeitrahmen eines Graphen verkleinern und die Intervalle vergrößern. Administrator Unter dem Reiter "Administrator" können Sie den Anmeldenamen, das Kennwort und die -Adresse des Administrator-Benutzers hinterlegen. Verwenden Sie unbedingt ein sicheres Passwort, vor allem wenn das Webinterface über das Internet erreichbar ist.

141 Systemeinstellungen und Administration 141 Lizenz Unter dem Reiter "Lizenz" tragen Sie die jeweiligen Informationen zu Ihrer Programmlizenz ein (Name und Lizenzschlüssel, woraufhin der Name der entsprechenden Lizenz erscheint), sowie Lizenzen von Netflow-/ xflow-erweiterungen. Wenn Sie die Lizenzinformationen eingetragen haben, klicken Sie bitte "Schlüssel überprüfen", damit diese überprüft und aktiviert werden können. Siehe auch Abschnitt Eingabe eines Lizenzschlüssels für weitere Informationen.

142 142 PRTG Network Monitor Handbuch Dienstverwaltung Unter dem Reiter "Dienstverwaltung" können Sie den Serverdienst installieren/deinstallieren, sowie diesen starten/anhalten. Log Unter dem Reiter "Log" können Sie das tagesaktuelle Webserver-Log und die PRTG-Server System-Logs einsehen, oder direkt das Verzeichnis der Log-Dateien des Servers öffnen.

143 Systemeinstellungen und Administration 143 Info Die Informationen unter diesem Reiter geben Auskunft über die installierten Programmversionen. Außerdem können Sie hier direkt ein Ticket für unseren technischen Support erstellen. Siehe auch Wenn Sie eine HTTPS-Verbindung zu Ihrem PRTG-Webinterface verwenden und Sie die BrowserSicherheitswarnung abschalten möchten, können Sie ein vertrauenswürdiges Zertifikat installieren. Siehe dazu unseren Knowledge Base Artikel "Installing a Trusted SSL Certificate for PRTG for Free" (in englischer Sprache): Für eine generelle Einführung in der PRTG-Sicherheitsoptionen, siehe Knowledge Base Artikel "Secure PRTG Web Interface Connection" (in englischer Sprache): PRTG Probe Administrator Der "PRTG Probe Administrator" für die Verwaltung einer Sonde kann über die Programmgruppe "PRTG Network Monitor" im Startmenü gestartet werden und gestattet es, eine Sonden zu konfigurieren, die auf dem lokalen PC ausgeführt wird. Dabei kann es sich um die "lokale Sonde" handeln (die auf dem PC mit dem PRTGServer läuft) oder um eine "entfernte Sonde" (engl. "remote probe"), wenn auf dem PC nur die

144 144 PRTG Network Monitor Handbuch Sondeninstallation durchgeführt wurde. Der PRTG Probe Administrator verfügt über vier Reiter: Sondenverwaltung Unter dem Reiter "Sondenverwaltung" können Sie Folgendes festlegen: Name der Sonde (der Name erscheint im Webinterface). Den Zeitraum zwischen einem erneuten Verbindungsaufbau, wenn der Server beim ersten Versuch nicht erreicht werden kann. Serververbindung: Die IP-Adresse des Servers oder den DNS-Namen, sowie den Port des Servers und den Zugangsschlüssel der Sonde (diese Einstellungen müssen mit denjenigen im PRTG Server Administrator übereinstimmen, siehe auch Abschnitt Multiple Sonden und externe Sonden). Die Sonden-GID, die eindeutige Kennung jeder Sonde (mit äußerster Vorsicht verwenden!). Ausgehende IP für Monitoringanfragen: Wählen Sie eine IP-Adresse, die von allen abgehenden Überwachungsabfragen verwendet werden soll. Empfohlen wird die Standardeinstellung "Automatisch" (dadurch wird automatisch die richtige IP in Systemen mit vielen IP-Adressen ausgewählt). Sprache für das Sonden-Administrationsprogramm: Mit dieser Einstellung ändern Sie die Sprache des PRTG Probe Administrators. Wählen Sie eine Sprache aus (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch). Anschließend ist ein Neustart des Sondendienstes erforderlich. Anmerkung: Die Sprache des PRTG Webinterfaces können Sie im PRTG Server Administrator einstellen. Dienstverwaltung

145 Systemeinstellungen und Administration 145 Unter dem Reiter "Dienstverwaltung" können Sie den Sondendienst installieren/deinstallieren, sowie diesen starten/anhalten. Dateien/Verzeichnisse Unter dem Reiter "Dateien/Verzeichnisse" können Sie den Pfad auswählen, über den die Sondendaten gespeichert werden. Desweiteren können Sie die Logdatei der Sonde anzeigen sowie das Log-Dateiverzeichnis der Sonde öffnen.

146 146 PRTG Network Monitor Handbuch Info Die Informationen unter diesem Reiter geben Auskunft über die installierten Programmversionen. Außerdem können Sie hier direkt ein Ticket für unseren technischen Support erstellen.

147 Kapitel XIV WeiterführendeThemen

148 PRTG Network Monitor Handbuch WeiterführendeThemen In diesem Abschnitt werden einige weiterführende Themen in Umgang mit PRTG Network Monitor behandelt Toplisten Multiple Sonden und externe Sonden Kopieren von Geräten durch Klonen oder die Verwendung von Vorlagen Datenimport aus PRTG Traffic Grapher 6 oder IPCheck Server Monitor 5 Installation eines SSL Zertifikats für Ihren Web Server Benutzen des PRTG API (Application Programming Interface) Interface Definition für Custom EXE Sensoren Perzentil-Berechnungen Toplisten Packet Sniffer und xflow Sensortypen können nicht nur die Gesamtbandbreitenauslastung messen, Sie können auch Datenverkehr nach IP-Adresse, Port, Protokoll und anderen Parametern aufschlüsseln. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden in sog. "Toplisten" dargestellt. Auf diese Art und Weise kann PRTG nachvollziehen, welche IP-Adresse, welches Protokoll oder welche Verbindung die meiste Bandbreite beansprucht. PRTG inspiziert alle Netzwerkpakete (oder Ströme) und sammelt die Bandbreiteninformation aller IPs, Ports und Protokolle. Am Ende eines Toplist-Erhebungszeitraumes speichert PRTG nur die jeweils höchsten Einträge in seiner Datenbank. Warum werden nur die höchsten Einträge gespeichert? Die Speicherung aller während des Analyseprozesses anfallenden Daten würde sehr viele Daten generieren, welche nur sehr langsam zwischen Sonde und Server übermittelt werden könnten. Das Wiederherstellen von Daten würde ebenfalls sehr verlangsamt. Die Speicherung von ausschließlich der höchsten 100 Einträge über einen kurzen Zeitraum hinweg reduziert die Datenmenge auf ein Minimum, ohne die Fähigkeit zu beeinträchtigen, exzessive Bandbreitennutzer zu identifizieren. Zugang zu Toplisten Um auf die Toplisten eines Packet Sniffer oder NetFlow Sensors zuzugreifen, klicken Sie in der Detailansicht des Sensors auf den Reiter "Toplisten":

149 WeiterführendeThemen 149 Sie können aus der Liste am oberen Rand eine Topliste auswählen. Den gewünschten Zeitraum können Sie in der linken Tabelle auswählen. PRTG versucht, einen DNS-Namen für jede IP-Adresse darzustellen, indem eine umgekehrte DNS-Abfrage ausgeführt wird. Jeder Eintrag auf der Liste zeigt die jeweiligen IPs, Ports etc. (abhängig von der Art der Topliste) sowie die Gesamtmenge der für diesen Eintrag innerhalb des Toplisten-Zeitraumes angefallenen Bytes. In der letzten Spalte wird der prozentuale Anteil jedes Eintrages an der gesamten Bandbreite angezeigt. Konfigurieren der Toplisten Um eine bestehende Topliste zu bearbeiten oder eine neue hinzuzufügen, klicken Sie die entsprechenden Buttons neben der Toplisten-Liste.

150 150 PRTG Network Monitor Handbuch Sie haben vier verschiedene Toplisten-Typen zur Auswahl: Top-Kommunikatoren (Welche IPs benötigen die meiste Bandbreite?). Top-Protokolle (Welche Protokolle benötigen die meiste Bandbreite?). Top-Verbindungen (Welche Verbindungen benötigen die meiste Bandbreite?). Benutzerdefiniert (Stellen Sie Ihre eigene Topliste zusammen). Bei der Option "Benutzerdefiniert" können Sie die Parameter bestimmen, welche für die Erstellung einer Topliste verwendet werden sollen. Die jeweils zur Verfügung stehenden Felder sind abhängig vom Sensortyp und umfassen: Source IP, Source Port, Destination IP, Destination Port, Source MAC, Destination MAC, Protocol, Ether Type, ToS, Channel, IP (combined), Port (combined), MAC (combined). Darüber hinaus können Sie den Zeitraum sowie die Anzahl der Einträge in die Liste bestimmen. Toplisten für Verbindungen mit sehr hohem Datenaufkommen Wenn Sie Toplisten für Datenverbindungen mit hoher Auslastung erstellen (z.b. regelmäßige Bandbreite von mehr als 10Mbit/s), oder das Datenaufkommen sehr unterschiedlicher Art ist (z.b. viele IPs/Ports, mit anteilig nur recht geringem Datenverkehr), ziehen Sie bitte folgende Aspekte in Betracht: Die Sonde sammelt alle für die Topliste notwendigen Informationen während des festgelegten Zeitraums im Arbeitsspeicher. Nur die Top 100 aller Einträge werden an den Server geschickt. Abhängig von der Art der Topliste und des Verkehrsaufkommens kann der benötigte Speicher leicht auf viele Megabyte ansteigen. Wählen Sie möglichst kurze Zeiträume aus (besonders wichtig, wenn der Datenverkehr sehr vielfältig ist), um die Speicherbelastung zu minimieren. Die Speicherbedarf steigt mit jedem zusätzlichen Feld bei der Toplistdefinition geradezu exponentiell (abhängig von der Art des Verkehrsaufkommens). Vermeiden Sie bei hohem und sehr diversifiziertem Verkehrsaufkommen allzu komplexe Toplisten ("Top-Verbindungen" mit 5 Feldern bedarf z.b. erheblich mehr Arbeitsspeichers als "Top-Kommunikatoren" mit nur einem Feld). Falls es zwischen Server und Sonde zu einer ungewöhnlich hohen Bandbreitennutzung kommt, aktivieren Sie das Optionsfeld "Auf das Ende der Toplistenperiode warten (weniger systembelastend)" (Daten werden dem Server nur einmal pro Zeitspanne zugesandt). Falls Sie eine Nachricht mit dem Inhalt "Daten unvollständig, Speichergrenze überschritten" erhalten, versuchen Sie, in den Einstellungen der Toplisten die Speicherzuteilung zu erhöhen. Beachten Sie hierbei jedoch den Speicherbedarf der Sondenaktivität.

151 WeiterführendeThemen 151 Anmerkungen: Anmerkung 1: Beachten Sie bitte, dass bei der Verwendung von Toplisten in bestimmten Konfigurationen Datenschutzerwägungen berücksichtigt werden müssen. Mit Hilfe von Toplisten können Sie jede einzelne Verbindung eines PCs mit der Außenwelt nachverfolgen. Es liegt in Ihrer Verantwortung als Systemadministrator, sicherzustellen, dass Sie PRTG dergestalt konfigurieren dürfen. Anmerkung 2: Bedenken Sie, dass Toplisten auf der Weboberfäche eingesehen werden können. Sie sollten Listen der von Ihnen genutzten Domains möglicherweise nicht öffentlich zugänglich machen. Schränken Sie deswegen den Zugang zu Sensoren, die mit Toplisten ausgestattet sind, ein Multiple Sonden und externe Sonden PRTG verfügt über zwei System-Module: Den PRTG Server, der für die Datenspeicherung, den Web Server und vieles mehr verantwortlich ist, sowie sog. "Sonden" (eine oder mehrere), welche die eigentliche Überwachung durchführen. So funktionieren Sonden Sobald eine Sonde gestartet wird, verbindet sie sich automatisch mit dem PRTG Server, lädt die für sie bestimmte Sensorkonfiguration herunter und beginnt mit der Überwachung. Der PRTG Server sendet alle Daten über Änderungen in der Überwachungskonfiguration an die Sonde, sobald ein Benutzer etwas geändert hat. Die Sonden arbeiten autonom und senden die Überwachungsergebnisse eines jeden Überwachungsvorgangs zurück an den PRTG Server. Auch wenn die Verbindung zwischen Sonde und Server aus welchen Gründen auch immer unterbrochen wird (z.b. ein Re-Boot des Computers mit dem PRTG Server), fährt die Sonde mit der Überwachung fort und speichert die Ergebnisse. Die Verbindung zwischen Sonde und Server wird von der Sonde unter Verwendung von SSL (Secure Sockets Layer) aufgebaut. Dies bedeutet, dass Daten, welche zwischen Sonde und Server hin und hergeschickt werden, von jemanden, der diese Daten abfängt, nicht gelesen werden können. Der PRTG Server stellt einen offenen TCP/IP Port zur Verfgügung und erwartet dann die Verbindungsaufnahme seitens der Sonde. Wenn sich eine neue Sonde zum ersten Mal anmeldet, erhält der Administrator umgehend eine Aufgabe (samt ) und kann die neue Sonde dann im Sensorbaum sehen. Als Sicherheitsvorkehrung muss die Sonde vom Administrator manuell bestätigt werden (auf "Annehmen" klicken), bevor irgendein Sensor angelegt und überwacht werden kann. Der Administrator kann eine Sonde auch ablehnen, woraufhin deren Verbindung unterbrochen wird. Alle weiteren Verbindungsversuche dieser Sonde werden abgelehnt und die IP dieser Sonde wird in der Liste "Abgewiesene IPs" in den Systemeinstellungen der Sonde aufgenommen (siehe Abschnitt Systemverwaltung Systemeinstellungen bearbeiten). Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich unautorisierte Sonden nicht mit dem PRTG-Server verbinden. Da die Verbindung (zum PRTG Server) von der Sonde initiiert wird, müssen Sie sicherstellen, dass diese Verbindung von außerhalb zu Ihrem PRTG-Server aufgebaut werden kann. Hierfür müssen Sie die nötigen Ports in Ihrer Firewall öffnen und gegebenenfalls eine NAT-Regel für Ihr Netzwerk bestimmen. Diese Vorgehensweise ist ebenso notwendig, wenn Sie Zugang zum Webserver des PRTG Servers über den Port 80 zulassen wollen. Anmerkung: Die lokale Sonde wird automatisch konfiguriert und bestätigt, und verbindet sich mit dem Server über den Local Host ( ) und SSL. Überwachungssituationen, die externe Sonden erfordern Bereits während der Installation erstellt PRTG automatisch die erste Sonde, die sog. "lokale Sonde". Die lokale Sonde läuft auf demselben Rechner wie der PRTG Server und überwacht alle Senoren dieses Systems. Die

152 152 PRTG Network Monitor Handbuch Verwendung nur einer einzigen lokalen Sonde genügt für LAN Überwachung, und wenn die Überwachung auf einen Ort beschränkt ist. Einige Konstellationen machen indes den Einsatz sog. multipler oder externer Sonden notwendig: Wenn mehr als eine Örtlichkeit überwacht werden soll, und Dienste von all diesen Örtlichkeiten sichergestellt sein müssen. Wenn Ihr Netzwerk durch Firwalls in mehrere LANs unterteilt ist, und die lokale Sonde spezielle Dienste nicht über diese Firewalls hinweg überwachen kann. Wenn Sie Systeme in VPNs über öffentliche oder nicht-sichere Datenverbindungen überwachen müssen. Wenn Sie Packet Sniffing auf einem anderen Computer durchführen möchten. Wenn Sie NetFlow Daten von einem anderen Computer aus überwachen wollen. Wenn es bei CPU-intensiven Sensoren wie z.b. Packet Sniffer oder NetFlow Sensoren zu Leistungseinschränkungen seitens des verwendeten Rechners kommt, und die Belastung deswegen über mehr als einen PC verteilt werden muss. Im Bild unten sehen Sie hierfür ein Beispiel: Der PRTG-Server innerhalb des "Corporate LAN" (unten rechts) kann überwachen: Lokale Dienste innerhalb des "Corporate LANs" mit Hilfe der lokalen Sonde. Mit einer Firewall abgesicherte Dienste innerhalb des "Corporate LANs" mit Hilfe der Sonde "Remote Probe 1". Abgesicherte Dienste im LAN des "Branch Office" (oben links) mit Hilfe der externen Sonde "Remote Probe 2", die auf einem Sondencomputer installiert ist. Abgesicherte Dienste auf dem "Mail Server" und "Web Server" mit den externen Sonden "Remote Probe 3 und "Remote Probe 4", die direkt auf diesen Servern installiert sind. Öffentliche zugängliche Dienste im Internet mit jeder dieser Sonden.

153 WeiterführendeThemen 153 Automatisches Sonden-Update Immer, wenn eine neue Version von PRTG auf dem PRTG Server installiert worden ist, laden sich alle externen Sonden bei der jeweils nächsten Verbindung mit dem PRTG Server automatisch die neueste Sondenversion herunter und installieren diese. Auf dem Screenshot sehen Sie die "Geräte"-Seite einer PRTG Installation, wie sie sich kurz nach dem Neustart des PRTG Servers, der gerade mit der neuesten PRTG Version aufgerüstet wurde, darstellt:

154 154 PRTG Network Monitor Handbuch Die lokale Sonde wurde bereits während der Server Installation aktualisiert. Alle anderen Sonden laden über eine SSL-Verbindung zwischen Sonde und Server automatisch die neuen Binärdateien der "PRTG Sonde" herunter. Der Download der ca. 4MB großen Dateien dauert zwischen ein paar Sekunden (in LANs) und ein paar Minuten (über WAN-Verbindungen), abhängig von der verfügbaren Bandbreite. Sobald der Download abgeschlossen ist, trennt die Sonde die Verbindung, installiert das Update und verbindet sich dann wieder mit dem PRTG Server. Dies kann zwischen 20 und 100 Sekunden dauern. Beachten Sie bitte, dass die Überwachung der lokalen Sonde während des Updates aufgrund der Bandbreitenbeanspruchung für den Download beeinträchtigt sein kann. Schritt 1: Vorbereiten des PRTG Servers für externe Sonden Bevor sich externe Sonden mit dem PRTG Server verbinden können, müssen diverse hierfür notwendige Einstellungen im PRTG Server Administrator Tool bearbeitet werden. Dieses finden Sie unter Start Alle Programme PRTG Network Monitor (siehe Abschnitt PRTG Server Administrator): In der Grundeinstellung lässt der PRTG Server Verbindungen nur über den Local Host zu ( ). Deswegen kann nur die lokale Sonde eine Verbindung herstellen. Gleichzeitig ist dies die sicherste Einstellung. Um externen Sonden eine Verbindung zu gestatten, müssen Sie "Alle IPs..." oder "IPs... festlegen" anklicken und eine der Server-IPs auswählen. Sie können auch die TCP/IP-Portnummer festlegen. Zum Sichern Ihrer Einstellungen klicken Sie danach auf "OK". Der PRTG-Server wird dann neu gestartet, um die Änderungen zu übernehmen.

155 WeiterführendeThemen 155 Schritt 2: Erstellen von externen Sonden Um die Installation einer externen Sonde auszuführen, öffnen Sie ein Browserfenster auf dem Computer, auf dem die Sonde installiert werden soll und loggen Sie sich im Webinterface des PRTG-Servers ein. Klicken Sie dort auf "Konfig. Downloads", laden Sie den Externe-Sonden-Installer herunter und starten Sie diesen. Anmerkung: Sie können eine entfernte Sonde nicht auf einem System installieren, auf dem ein PRTG-Server installiert ist. Am Ende der Installation startet der PRTG Probe Administrator automatisch (Sie können diesen im Windows Startmenü später auch manuell starten), und Sie können folgende Einstellungen vornehmen: Die wichtigsten Einstellungen sind hierbei (siehe PRTG Probe Administrator für genauere Informationen): Name der Sonde: Tragen Sie hier einen Namen Ihrer Wahl ein, der später im Sensorbaum erscheint. Serververbindung: Wählen Sie bitte "Mit Remote-Server verbinden". Server (IP oder DNS Name). Geben Sie hier die IP-Adresse oder den DNS-Namen des Servers ein (diejenige/denjenigen, die/den Sie bereits oben im PRTG Server Administrator Tool festgelegt haben). Anmerkung: Wenn Ihr PRTG Server in einem NAT-Netzwerk hinter einer Firewall eingebettet ist, müssen Sie die NAT-Einstellungen der Firewall bearbeiten und die externe IP-Adresse hinterlegen. Port: Tragen Sie bitte die gleiche Portnummer ein, die Sie auch oben im PRTG Server bereitgestellt haben. Sie können die Zugangsschlüssel auf dem Server über das Webinterface bearbeiten: Wählen Sie hierfür "Konfig. Systemeinstellungen" aus dem Hauptmenü. Folgendes Fenster öffnet sich dann:

156 156 PRTG Network Monitor Handbuch Sie können einen oder mehrere Zugangsschlüssel im Webinterface eingeben (empfohlen wird einer pro Sonde), wobei die exakte Zeichenfolge auch in den Einstellungen der Sonde eingetragen werden muss, da andernfalls der PRTG Server jegliche Verbindung verweigert. In der Grundeinstellung ermöglicht PRTG jeder IP eine Verbindung. Durch die Verwendung dieser beiden Einstellungen können Sie die Sicherheit Ihrer Konfiguration zusätzlich erhöhen, vor allem, wenn Sie nur autorisierten IPs eine Verbindung gestatten. Tragen Sie einfach diese IPs in der Einstellung "Zugelassene IPs" ein. Sollte der Fall eintreten, dass Sie einer Sonde den Zugang zu einer bestimmten IP verwehren wollen oder müssen, tragen Sie die IP bitte in der Einstellung "Abgewiesene IPs" ein. Wenn Sie das Einrichten der Sonde abgeschlossen haben, wird diese automatisch gestartet und versucht, sich mit dem PRTG Server zu verbinden. Schritt 3: Zulassung einer neuen Sonde Wenn sich eine neue Sonde mit dem PRTG Server verbunden hat, muss diese im Webinterface zugelassen werden: Klicken Sie auf "Neue Sonde zulassen", um diese vollständig in Betrieb zu nehmen. PRTG generiert dann automatisch einen Sensorensatz für diese Sonde, um sicherzustellen, dass (Kapazitäten-)Engpässe nicht übersehen werden. Es wird empfohlen, diese Sensoren beizubehalten. Nun können Sie Gruppen, Geräte und Sensoren für die Überwachung über diese neue Sonde anlegen.

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