Der perfekte Handelstag

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2 Dr. Raimund Schriek Gewinnen Sie schon oder verlieren Sie noch? Trader sind die besseren Anleger 2

3 Übersicht Risiko Risikofaktoren beim Trading Risiko- und Money-Management R-Konzept Trade-, Konto- und Übernachtrisiko Verhaltensineffizienzen von Tradern Positionsgrößenbestimmung und Volatilität Risikofaktoren: Gender, Gehirn Gewinnerwartung Die Bewegung oder den Trend traden? Trading und Balance Entspannung durch Kontrolle und Trading-Strategie 3

4 Achtsamkeitsübung: Fokussierung durch Atmung Balance finden in sehr kurzer Zeit: Atmen Sie Atemübungen fördern Ihre Kreativität: Kontakt mit höheren Bewusstseinsebenen wird hergestellt Tiefe Bauchatmung: wirksamste Methode, das Lymphsystem zu stimulieren und zu reinigen, führt zur Anregung des Immunsystems Sie werden an Klarheit gewinnen und die Signale des Marktes angemessen verarbeiten.. Übung: Atmen Sie 5 Sekunden lang ein. Halten Sie nun für 20 Sekunden den Atem an, damit Ihr Blut mit Sauerstoff versorgt werden kann und Ihr Lymphsystem angeregt wird. Atmen Sie 10 Sekunden lang aus (Verhältnis 1:4:2). Shields J (1992) Lymph, Lymph Glands And Homeostasis 25,

5 Umfrage Gewinnen Sie schon oder verlieren Sie noch? Trading-Anfänger Trading-Fortgeschrittener (meine jährliche Performance ist nach Abzug von Trading- Kosten positiv) Professioneller Trader (ich lebe vom Trading) Seite 5 5

6 Risiko: Begriffserklärung (www.fremdwort.de) Ein Risiko (von arabisch rizq, der von Gottes Gnade oder Geschick abhängige Lebensunterhalt) ist die kalkulierte Prognose eines möglichen Schadens bzw. Verlustes im negativen Fall (Gefahr) oder eines möglichen Nutzens bzw. Gewinns im positiven Fall (Chance). Was als Schaden oder Nutzen aufgefasst wird, hängt von Wertvorstellungen ab. [F] Ein Risiko ist die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines negativen Ereignisses (mathematisch) oder die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines negativen Ereignisses multipliziert mit dem finanziellen Ausmaß (BWL).[F] Das Antonym zu "Risiko" ist "Sicherheit". Kombination der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses und deren Konsequenz Risiko kann als Streuung von Zielgrößen um einen Mittelwert aufgefasst werden (Volatilität) 6

7 Risikofaktoren beim Trading: Systemische und unsystemische Risiken Systemische Risiken Marktrisiko Emittentenrisiko Inflation Zinsänderungen Währungsrisiko Wirtschaftsnachrichten Politische Veränderungen Unsystemische Risiken Verschiedene Stopparten Diversifikation Risiko-Management Money-Management Strategien Risikofaktor Mensch Risiken, auf die Sie keinen Einfluss haben, die Sie dennoch im Risiko- Management berücksichtigen sollten. Risiken, auf die Sie direkten Einfluss nehmen können. Dennoch: Sie können Risiken nicht vollständig ausschließen. 7

8 R-Konzept: Gewinnerwartung sollte Vielfaches vom Anfangsrisiko R sein Kaufkurs Stoppkurs Anfangsrisiko Kursziel Gewinnerwartung GE ,5 x Anfangsrisiko 2,5R x Anfangsrisiko x Anfangsrisiko 6R 10R Was bedeutet eine Gewinnerwartung von 10 x Anfangsrisiko? Wenn Sie von 11 Trades nur einmal gewinnen, sind Sie Break-Even, wenn Sie mehr als einmal gewinnen, verdienen Sie Geld (Tradingkosten und Slippage nicht berücksichtigt) G/V G/V Ergebnis +/

9 Trade-Risiko (Anfangsrisiko) R, Konto-Risiko Trade-Risiko (Anfangsrisiko R) festlegen: Abschätzen wie teuer ein Trade wird Anfangsrisiko wird durch Anfangsstopp festgelegt (Differenz aus Einstiegskurs und Anfangsstopp) Anfangsrisiko in Abhängigkeit von der Kontogröße festlegen Konto-Risiko: Summe alle Trade-Risiken Anfangsstopp: Technische Analyse oder Volatilitätsindikator ATR berücksichtigen Volatilitätseinfluss berücksichtigen Anfangsstopp zu eng: zu ausgestoppt Anfangsstopp zu weit: höheres Risiko Haltedauer: Einfluss der Volatilität berücksichtigen Tag: höhere Schwankung als Stunde Stunde: höhere Schwankung als Minute 9

10 Übernacht-Risiko Human Genom Science Jahres-Chart Kerze = eine Woche 25 GAP 18,5 Anfangsrisiko des Trades Konto: Euro Positionsgröße: Euro Verkaufkurs: 4,00 Euro Stückzahl: Short Stoppkurs: 4,20 Euro Anfangsrisiko: 5 Prozent 1R = 0,2 Euro x = 200 Euro 11 GAP 4 Ergebnis des Trades: Ausgestoppt bei 11,00 Euro Verlust: 7,00 Euro x = Euro Euro/200 Euro = 35R 10

11 Trading: Ein Trader, eine Strategie, ein Markt: R-Konzept: Verhaltensineffizienzen von Tradern Beispiel 1: Strategie: 80 R, Verhaltensineffizienzen von Tradern kosten 4R, die Trading-Anfängern zu schaffen machen Ein Fehler pro Woche: 52 x 4R = 208R (Anfänger) Ein Fehler pro Monat: 12 x 4R = 48R (Fortgeschrittener Trader) Markt Strategie Trader Fehler Kosten Trader-Effizienz R 1 1/Woche -208R R 1 1/Monat -48R 40% Beispiel 2: Strategie: 80 R, generiert acht Trades pro Monat. Trader macht einen Fehler pro Monat (87,5 Prozent effizient). Bezogen auf Gewinne sind lediglich 32R von 80R verdient und damit sieht es so aus, als sei der Trader zu 40 Prozent effizient. Ziel: effizient werden 11

12 Positionsgrößenbestimmung Kontogröße: Euro, 3 Positionen Position Einstieg [ ] Anfangs- Stopp [ ] Stopp- Risiko [ ] Stopp- Risiko [%] Stück Kapitaleinsatz [%] Gesamt- Risiko [ ] Gesamt- Risiko [%] , , ,00 8,3 16, ,00 11,1 13, Modul Prozent vom Konto 45,67 39,4 41,

13 Positionsgrößenbestimmung: Formeln, Berechnungen Stopp-Risiko [ ] = Einstieg [ ] Anfangsstopp [ ] Stopp-Risiko [%] = Stopp-Risiko [ ]/Einstieg [ ] x 100 Gesamt-Risiko [ ) = 100 = 2% 2% vom Gesamtkapital x 0.02 = 100 Wenn Du bereit bist 2,5 (ATR) pro Stück zu riskieren: Stückzahl = Gesamt-Risiko [ ] / Stopp-Risiko (ATR) 40 = 100/2,5 Kapitaleinsatz [%] = ( (Einstieg [ ] x Stückzahl) /Gesamtkapital ) x % = (30 x 40 / 5.000) x

14 Volatilität 1 Begriffserklärung Volatilität bezeichnet in einer Statistik die Schwankung von Zeitreihen Finanz-Mathematik: ein Maß für das Gesamt-Risiko Range: Spanne zwischen Hoch und Tief an einem Tag True Range: Spanne einschließlich eventuell auftretender Kurslücken Average True Range: gleitender Durchschnitt der True-Range-Werte durchschnittliche wahre Spanne Gradmesser für Volatilität 14

15 Volatilität 2 Volatilität messen Average True Range (ATR), durchschnittliche tägliche Schwankungsbreite der letzten x Tage VDAX ISIN: DE WKN: Tage hoher Volatilität Hexensabbat (großer Verfallstag): 2013: 15.3., 21.6., 20.9., EZB/FED-Zinsentscheide wichtige Wirtschaftsnachrichten: unter Wirtschaftdatenkalender 15

16 Volatilitätsindikator: Average True Range (ATR) Durchschnitt der größten Distanz folgender drei Möglichkeiten über einen bestimmten Zeitraum Distanz vom heutigen Hoch zum heutigen Tief Distanz vom gestrigen Schluss zum heutigen Hoch Distanz vom gestrigen Schluss zum heutigen Tief D 1 D 2 D 3 16

17 Positionsgrößenbestimmung und Volatilität Kontogröße: Euro, 3 Positionen Position Einstieg [ ] Anfangs- Stopp [ ] Stopp- Risiko [ ] Stopp- Risiko [%] Stück Kapitaleinsatz [%] Gesamt- Risiko [ ] Gesamt- Risiko [%] , , ,00 8,3 16, ,00 11,1 13, Modul Prozent vom Konto 45,67 39,4 41, Position Einstieg [ ] Anfangs- Stopp [ ] Stopp-Risiko [ ] ATR Stopp- Risiko [%] Stück Kapitaleinsatz [%] Gesamt- Risiko [ ] Gesamt- Risiko [%] ,5 2,5 8, , ,0 8,0 8,00 12,5 25, ,0 5,0 8, , Modul Prozent vom Konto unter Berücksichtigung der Volatilität 24,66 72,5 73,

18 Risikofaktor: Verhalten von Frauen und Männern Wissenschaft schafft Wissen Renate Schubert(Lehrstuhl: Nationalökonomie, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich untersucht das geschlechterspezifische Verhalten in Finanzfragen. Frauen scheinen Informationen anders zu verarbeiten als Männer. Je mehr Informationen verfügbar sind, desto bewusster gehen Frauen mit Risiken beim Trading um. Frauen: risikofreudiger mit weiteren Informationen Männer: weitere Informationen erhöhen Risikoabneigung Wird das Sicherheits-und Kontrollbedürfnis von Frauen durch weitere Informationen befriedigt? 18

19 Risikofaktor: Gehirn - Informationsverarbeitung: Verlierer erhöhen das Risiko Wissenschaft schafft Wissen Entscheidung zwischen zwei Zahlen, die eine Sekunde danach grüne oder rote Hintergrundfarbe annehmen. (Grün = Gewinn, Rot = Verlust) Ergebnisse der EEG-Messungen: Gehirn benötigt ¼-Sekunde, um Ergebnis als Gewinn oder Verlust wahrzunehmen Gewinn oder Verlust beeinflussen Verhalten im nächsten Spiel (Trade)(keine bewusste Entscheidung) Folge verlorener Spiele: Höheres Risiko im darauf folgenden Spiel: Verlierer erhöhen das Risiko Druck, Verluste auszugleichen führt zu weiteren Verlusten Verluste hinterlassen Spuren im Gehirn

20 Gewinnerwartung: Chance-Risiko-Verhältnis 1 Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) beschreibt das Verhältnis vom Einstiegskurs zum Gewinnziel (Chance) und zur Stoppkurs (Verlustbegrenzung, Risiko) Beim CRV geht es darum, gute Chancen beim Trading zu finden und zu nutzen CRV = Gewinnziel [ ] Einstiegskurs [ ] Einstiegskurs [ ] Stoppkurs [ ] 20

21 Gewinnerwartung: Chance-Risiko-Verhältnis 2 Long oder Short? Wo einsteigen? Welches Kursziel? Unterschiedliche Kursziele? Wo Stopp setzen? risikoarmer Einstieg möglich? 21

22 Gewinnerwartung: Chance-Risiko-Verhältnis 3 Gewinnziel 2 = Chance = 70 Punkte Gewinnziel 1 = Chance = 50 Punkte Einstiegskurs = Risiko = 20 Punkte Stoppkurs =

23 Gewinnerwartung: Chance-Risiko-Verhältnis 4 Gewinnziel 2 = Chance = 70 Punkte Gewinnziel 1 = Chance = 50 Punkte Einstiegskurs = Risiko = 20 Punkte Stoppkurs =

24 Gewinnerwartung: Chance-Risiko-Verhältnis 5 CRV = Gewinnziel [ ] Einstiegskurs [ ] Einstiegskurs [ ] Stoppkurs [ ] = = = 2,5 Gewinnziel = = = 6 Gewinnziel 2 24

25 Die Bewegung oder den Trend traden? 1 Trends: Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrend Aufwärtstrend H2 Abwärtstrend H1 Seitwärtstrend H1 H2 H3 H1 T3 T1 H2 T1 T2 T2 T3 T1 T2 T3 25

26 Die Bewegung oder den Trend traden? 3 Trendfolge-Strategie Trend: Trader können mit Trends (auch kurzfristigen) Geld verdienen Trendfolger warten bis sich ein Trend entwickelt, um dann in Richtung des Trends einzusteigen. Der Einstieg erfolgt erst nach Ausbildung eines Trends Auf- und Abwärtstrends verlaufen nicht nur in eine Richtung! H3 H2 H1 T2 Einstieg T1 Anfangsstopp Start der Bewegung 26

27 Die Bewegung oder den Trend traden? 3 Den Trend traden Trendfolge-Strategien, Trading-Praxis: Gewinne werden teilweise wieder abgegeben, weil mit nachlaufenden Stopps (Trailing-Stop) gearbeitet wird oder: Stopps bei Erreichen neuer Hochs (Tiefs) nachziehen H3 H2 Ausstieg (Trailing-Stop) H1 T2 Einstieg T1 Anfangsstopp Start der Bewegung 27

28 Die Bewegung oder den Trend traden? 4 Die Bewegung traden (nur) die Bewegung wird getradet Trading-Praxis: enge nachlaufenden Stopps ein Teil des Gewinns wird wieder abgegeben die Perioden schließen nahe am Hoch (Aufwärtsbewegung) oder Tief (Abwärtsbewegung) H3 H2 H1 T2 A1 E1 Anfangsstopp T1 28

29 Trading und Balance Gefühls-, Gedanken- und Verhaltensmuster Kampf-Flucht-Reaktions-Falle Autonomes Nervensystem out of order Balance durch regelmäßiges Üben Selbst-Management 29

30 Risikofaktor Trader Gedanken Gefühle Gier Angst Verhalten Kampf Flucht Sich tot stellen 30

31 Gefühle, um die es geht N Schuld Wut Schuld Wut Trauer Schuld Schuld Wut SchamSchuld Trauer Scham Trauer Scham SchamTrauer Trauer Schuld Scham Wut Wut Wut Schuld SchamSchuld Wut Trauer Wut Wut SchamSchuld SchamTrauer Trauer SchamSchuld Trauer Wut Schuld WutScham Trauer Wut Trauer Wut Schuld Trauer eigene Quelle 31

32 Kampf-Flucht-Reaktions-Falle Walter Cannon ( ) Reaktionen auf Stress: Kämpfen oder Fliehen (altes Reaktionsmuster) Stressoren haben Einfluss auf Selbstregulierung des Körpers früher nützlich: Ziel Überleben Sofort-Reaktion Antwort auf kurze Belastung heute nicht nützlich: bereitgestellte Energie wird nicht verbraucht Körper unter Strom (kein Abbau durch Bewegung, Ruhe oder Entspannung) Stressoren wirken über Tage, Wochen, Monate, Jahre Ursprüngliche Rhythmen wirken nicht mehr: Disbalance 32

33 Kampf-Flucht-Reaktions-Falle Walter Cannon ( ) Reaktionen auf Stress: Kämpfen oder Fliehen (altes Reaktionsmuster) Stressoren haben Einfluss auf Selbstregulierung des Körpers früher nützlich: Ziel Überleben Sofort-Reaktion Antwort auf kurze Belastung heute nicht nützlich: bereitgestellte Energie wird nicht verbraucht Körper unter Strom (kein Abbau durch Bewegung, Ruhe oder Entspannung) Stressoren wirken über Tage, Wochen, Monate, Jahre Ursprüngliche Rhythmen wirken nicht mehr: Disbalance 33

34 Autonomes Nervensystem out of order Autonomes Nervensystem: Sympathikus und Parasympathikus fast immer gegensinnige Wirkungen Sympathikus: dominiert bei nach außen gerichteten Aktivitäten des Körpers, z. B. körperliche Arbeit oder Reaktion auf Stressreize Parasympathikus: dominiert bei nach innen gerichteten Körperfunktionen z. B. beim Essen und Verdauen, Schlaf-Wach- Rhythmus sowie in Meditation Damit Organfunktionen optimal ablaufen: Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus Energieverbrauchende und Energie liefernde Prozesse, Anspannung und Entspannung müssen sich abwechseln und insgesamt im Gleichgewicht sein werde langsamer F 34

35 Balance durch regelmäßiges Üben: 1 Entspannung durch defokussiertes Sehen Yoga (Meditation, Atemübungen, Körperübungen) Mentalsysteme, Mindmachines 35

36 Balance durch regelmäßiges Üben: 2 Entspannung durch Herzintelligenz Wissenschaft schafft Wissen Studie: Ward, Traders Magazin 1/2008 Das Herz und die Verbesserung der Trader-Performance Daten: 19 Trader (18 Männer, eine Frau) Alter: 21 bis 45 Jahre Messung: Ungleichmäßiger/chaotischer Puls: Verbunden mit Stress, Angst, Depression Gleichmäßiger Puls (Kohärenz): Verbunden mit Mitgefühl, Dankbarkeit Zeitraum: 6 Wochen Ergebnis: bessere Werte z. B. für Angst, Entscheidungsfreude und mentale Klarheit A1 36

37 Selbst-Management: Selbstverbesserungsprogramm 1 1. Übernimmst Du Deine persönliche Verantwortung? Du bist der Grund für Deine Trading-Ergebnisse. Wenn Du das versteht, erkennst Du auch, dass Du etwas ändern musst, wenn Dein Ziel andere Ergebnisse sind. Bist Du bereit, persönliche Verantwortung zu übernehmen und hast Du das Bewusstsein dafür. 2. Was sind Deine Entschuldigungen/Ausreden? Beispiele: Ich habe keine Zeit, an mir zu arbeiten oder Meine Arbeit beansprucht mich sehr oder Meine Familie lässt das nicht zu F A2 37

38 Selbst-Management: Selbstverbesserungsprogramm 2 3. Schreibe Deine Überzeugungen auf und untersuche sie mit folgenden Fragen (mindestens 50 Überzeugungen): Beispiele: Geld stinkt oder Bei fallenden Märkten verliere ich immer oder Reiche sind schlechte Menschen oder Immer, wenn ich verkaufe, dreht der Markt oder Andere haben ein leichteres Leben F Woher habe ich die Überzeugung (Ursprung)? Welche Folgen hat die Überzeugung für mich? (mind. 5 Antworten) Wie kann ich mit der Überzeugung umgehen? (mind. 5 Antworten) Ist es eine Überzeugung, die nützlich für mich ist oder eine, bei der es sich lohnt, dass ich sie loswerde (weil sie mich begrenzt)? Wenn die Überzeugung nicht nützlich ist, kann ich sie loslassen und etwas Nützlicheres an Ihre Stelle setzen oder gibt es, ein Gefühl, einen Gedanken oder eine Handlung, die an die Überzeugung gebunden ist und mich daran festhalten lässt? 38

39 Selbst-Management: Wasser, der! Braindrink wichtigstes Nahrungsmittel: Wasser Wärmeregulator, Transport-und Lösungsmittel täglich 2 bis 3 Liter trinken bevor Sie Durst verspüren Wasser ohne Kohlensäure ungesüßter Kräuter-oder Früchtetee 39

40 Selbst-Management: Umfeldanalyse Gewinnen Sie Klarheit über Ihr Umfeld Wie Trading-freundlich ist Ihr persönliches Umfeld? Wie traditionell geht Ihr persönliches Umfeld mit Geld um? Welche Gedanken in Bezug auf Geld, Geldanlage und Trading sind Ihnen vertraut? 40

41 Selbst-Management: Zeit-Management Trading verlangt nach N klaren und freien Zeitfenstern Trading als Programmpunkt im Tagesablauf: von F bis Beachten Sie: Neben den Varianten an steigenden oder fallenden Kursen zu partizipieren, gibt es auch die Rolle des Beobachters. zwei Stunden am Stück nicht unbedingt täglich Raum für freie Entfaltung Verabreden Sie sich mit sich selbst zum Traden, dass ist Ihre Zeit Trading bringt Sie in Kontakt mit sich selbst Ausnahmen, die Zugriff auf Ihr Trading-Zeitfenster erlauben: Urlaub, Krankheit oder unvorhergesehene Worst-Case-Situationen 41

42 Entspannung durch Kontrolle und Trading- Strategie Umgang mit Information Strategie ist ein Muss Selbstkontrolle: Trading-Tagebuch, Trade-Dokumentation Tools zur Entspannung von WH Selfinvest 42

43 Umgang mit Information: De-Fokussierung durch Social Media 43

44 Umgang mit Information: Finanzinformation Nutzen Verfügbarkeit Wahrnehmung:Überbewertung z. B. durch Empfehlungen (Banken, Analysten, Journalisten) unter Wirtschaftdatenkalender Wissenschaft schafft Wissen Studie: Guiso, Japelli (2006) Information Acquisition and Portfolio Performance Ergebnis: Beschäftigung mit Finanzinformationen führt nicht zu besserer Performance 44

45 Strategie ist ein Muss Strategie angepasst an die Persönlichkeit und die persönlichen Zeitfenster Trading-täglich Übungen zur Balance Trading-Tagebuch Vorbereitung Durchführung langfristig regelmäßig Worst-Case-Notfallplan Selbstverbesserungsprogramm Welcher Markt? Trend, übergeordneter Trend? Bewegung oder Trend? Positionsgröße Regeln Einstieg Regeln Ausstieg Risiko- und Money-Management 45

46 Entspannung durch Kontrolle und Trading- Strategie Externe Kontrolle Interne Kontrolle +/- Kontrolle zeitlich Strategie (z.b. Backtest) Anlageprodukt (z.b. CFD, Futures) Markt (z.b. Aktien, Forex) Handelszeiten Long oder Short Anfangrisiko Positionsgröße Verlustobergrenze in oder % zeitlich (täglich, wöchentlich) Achtsamkeitsübung Trading-Tagebuch Worst-Case-Notfallplan Selbstverbesserungsprogramm Täglich Wöchentlich Monatlich 46

47 Selbstkontrolle: Trading-Tagebuch 1 (Vorschlag) Achtsamkeitsmeditation Persönliche Stimmung Gesamtbild des Marktes Strategie Name der Produkts Preis des Produkts Long/Short Stückzahl/Positionsgröße (Euro) Anfangsrisiko (Euro/R) Wirtschaftsnachrichten X ja X DAX X Long 14.00, nein Short Chart Unterstützungen Widerstände 1, 5 oder 60 min Tag, Monat 47

48 Selbstkontrolle: Trading-Tagebuch 2 (Vorschlag) Trade 1 Trade 2 Einstieg bei Position vergrößern/verkleinern bei Ausstieg bei Anfangs-/Gewinnsicherungs-/Stopp nachziehen bei Wiedereinstieg bei Ergebnis (Gewinn/Verlust) Trading-Kriterien eingehalten Persönliche Stimmung X X ja nein ja nein Wie reagiert mein Körper? Wie verhalte ich mich? Was denke ich? Was fühle ich? Verbesserungen 48

49 Selbstkontrolle, Trade-Dokumentation Stück Preis Gewinn/ Verlust R-Multiple Anfangsrisiko Trefferquote 1 XYZ Short R 100% 2 XYZ Long R 100% 3 ABC Long ,5R 66% Erwartungswert 400 7,5R/3 49

50 Trading-Tools zur Entspannung TradeWizzard, TradeGuard WHS TechScan Kerzenformationen Tool um Tradingmöglichkeiten aufzuspüren 20 verschiedene Kerzenformationen scannt alle Aktien aus 14 Börsenindizes Devisenpaare über 40 Trading Strategien kostenfrei Trendlinien-Stopp LiveStatistics 50

51 Orderaufgabe TradeWizard 51

52 Orderaufgabe TradeGuard und BracketOrder 52

53 Der normale Stopp (Click Stop) fester Stopp zu einem vorher bestimmten Wert (Ticks oder Punkte) über/unter dem Einstieg Stopp (rote Linie) kann im Chart bewegt werden Long Stopporders: rot Limitorders: grün Short 53

54 Trendlinie als Stopp Long Short Nach Zeichnen einer Trendlinie in den Chart, öffnet sich ein Menu: in die Zukunft verlängern auswählen, so dass die Trendlinie nach rechts verlängert wird Dann: Verwenden als und anschließend, entscheiden, ob als Long- oder Short- Stopp: Stopp folgt der Trendlinie 54

55 Literaturtipps Selbst-Management Röcker AE (2008) Trimurti: Wie Sie die Dreiheit von Kopf, Herz und Bauch in Einklang bringen, Arkana Verlag Sator G (1998) Feng Shui, Die Kraft der Wohnung nutzen und entdecken, GU Verlag Servan-Schreiber D (2006) Die Neue Medizin der Emotionen: Stress, Angst, Depression,, Goldmann Verlag 15353, 1. Aufl. Tharp VK (2010) Super Trader: So erzielen Sie konstant Gewinne in steigenden und fallenden Märkten, FinanzBuch 55

56 Literaturtipps rund ums Trading Davis N (2005) Antizyklische Investmentstrategien, FinanzBuch Jünemann B, Imbacher H (2007) Money Management: Die Formel für Ihren Börsenerfolg, FinanzBuch Verlag, 1. Aufl. Lien K (2006) Day-Trading the Currency Market: Technical and Fundamental Strategies To Profit from Market Swings, Wiley & Sons Pring MJ (2002) Technician's Guide to Day and Swing Trading, McGraw-Hill Professional Weintraub NT (1999) Die Tricks der Floor-Trader: Trading-Techniken von Insidern für Nicht-Floor-Trader, FinanzBuch Verlag, 3. Aufl. 56

57 Bonus-Material Bonusmaterial zum Seminar finden Sie zum Download unter Bonus-Material Herzintelligenz-Methode (A1) Selbstverbesserungsprogramm (A2) Weg zum langfristigen Trading-Erfolg (A3) 57

58 Dr. Raimund Schriek Intensivseminare Persönlichkeitstraining für Trader Wir machen Sie zum Trader Finden Sie Ihren persönlichen Trading-Rhythmus Trader Check, Trader Coaching Buchautor Besser mit Behavioral Finance Webinar-Reihen für die Trader und Anleger Referent auf Trader- und Anlegermessen Experte für systemische und rhythmische Numerologie Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Weitere Informationen finden Sie unter 58

1 Dr. Raimund Schriek www.raimundschriek.com 2 Inhalte des Seminars Vorbereitung auf den Handelstag CFDs Was Sie beim Handel mit hohen Hebeln beachten sollten Pause Strategie und Strategie- Bausteine Mittagspause

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