Projekt Fit für soziale Netzwerke

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1 Projekt Fit für soziale Netzwerke Weiterbildungs-Master Angewandte Familienwissenschaften (M.A.) PD Dr. Astrid Wonneberger Dr. Katja Weidtmann

2 Ausgangspunkt Pluralisierung von Familienleben: inhaltliche Neuausrichtung der Angebote in der Familienberatung, Familienbildung & Familienpolitik neue Zeitmodelle von Familien: Anpassung von familienbezogenen Institutionen, Infrastrukturen und Dienstleistungen freie Wirtschaft (Personal und Organisation): Stichwort Familienfreundlichkeit, Mitarbeiterbindung etc. soziale Arbeit: Bereiche wie Armut, Migration & Multiproblemfamilien => Weiterbildungsprogramm mit dem Schwerpunkt Familie

3 Analysen Konkurrenzangebote wissenschaftlicher Weiterbildung (Marktanalyse) Wissenschaftsstand (internationales / nationales Benchmarking) Erwartungen potenzieller Arbeitgeber an Absolventen (insbesondere Kompetenzen) Erwartungen potenzieller / tatsächlicher Teilnehmer an ein Weiterbildungsprogramm, z. B. Inhalt, Struktur, Perspektiven

4 Marktanalyse / Benchmarking Internetrecherche zu vergleichbaren Angeboten auf dem Weiterbildungs-Markt in deutschsprachigen Raum Internetrecherche und n=5 Experteninterviews mit Vertretern des familienwissenschaftlich arbeitenden internationalen und nationalen Netzwerks => bisher kein familienwissenschaftliches Aus- und Weiterbildungsprogramm im deutschsprachigen Raum => hohe Bedeutung von Interdisziplinarität und anwendungsbezogener Forschung

5 Bedarfsanalyse I Erwartungen potenzieller Arbeitgeber an Absolventen n=13 leitfadengestützte Interviews mit Führungskräften aus Verbänden, Behörden und Freien Trägern aus Familienberatung, -hilfe, -bildung und -politik und -forschung => Bedarf an einem Weiterbildungsprogramm mit dem Schwerpunkt Familie => methodische und fachliche Kenntnisse in den familienwissenschaftlichen Themenfeldern => Führungs- und Managementkompetenz => Beratungs- und interkulturelle Kompetenz => berufsethische Kompetenz => Forschungskompetenz geplant: leitfadengestützte Interviews mit Experten aus zertifiziert familienfreundlichen Unternehmen

6 Bedarfsanalyse II Erwartungen potenzieller / tatsächlicher Teilnehmer (Zielgruppe) 1) Fragebogenerhebung auf Informationsveranstaltungen (n = 94) 2) online-fragebogenerhebung unter den Interessenten (n = 92) 3) leitfadengestützte Interviews künftiger Teilnehmer (n= 10) geplant: regelmäßige Befragungen der Teilnehmer (n = 32) => starkes Interesse an einem Weiterbildungsprogramm mit dem Schwerpunkt Familie => inhaltliche Erwartungen, z. B. methodische und fachliche Kenntnisse in familienwissenschaftlichen Themenfeldern, Führungs- und Beratungskompetenz, interkulturelle Kompetenz, wissenschaftliche Kompetenzen, Praxisbezüge => strukturelle Erwartungen, z. B. akademisch anerkannter Abschluss, Flexibilität, zeitliche Vereinbarkeit des Studiums mit anderen Verpflichtungen

7 Studienprogramm Entwicklung eines weiterbildenden Master-Studiums Zielgruppe: Personen mit einschlägiger Berufserfahrung rund um Familie und abgeschlossenem Hochschulstudium wissenschaftlich interdisziplinärer Ansatz hohe Praxis- und Projektorientierung anwendungsbezogene Forschung Flexibilität durch Blockstruktur Flexibilität durch hohen Anteil an Selbststudium E-/Blended Learning über Online-Plattform der Hochschule enge Betreuung durch Lehrende (Mentoring)

8 Tätigkeitsfelder Institutionen Familienpolitik Familienbildung Behörden, Berufs- und Interessenverbände, Kirchen, Vereine, Parteien, Großunternehmen Behörden, Freie Träger, Beratungsstellen, Familienbildungsstätten, KiTas, Schulen, Horte, Eltern-Kind- Zentren, Elternschulen, Volkshochschulen, Weiterbildungseinrichtungen Familienhilfen Behörden, Freie Träger, Kirchen, Beratungsstellen, stationäre Einrichtungen, Sozialpädiatrische Zentren, Kliniken, Praxen, Weiterbildungseinrichtungen Angewandte Familienwissenschaften Familienberatung Familienforschung Hochschulen, Institute, Behörden, Stiftungen Behörden, Freie Träger, Kirchen, Beratungsstellen, stationäre Einrichtungen, Sozialpädiatrische Zentren, Kliniken, Praxen, Weiterbildungseinrichtungen

9 Fazit / Ausblick geplantes Studienprogramm inhaltlich und strukturell bezüglich Bedarfen, Erwartungen und Wissenschaftsstand adäquat Aspekt Finanzierbarkeit Überlegungen zur nachhaltigen Implementierung: Angebote unterschiedlicher Formate (z. B. höhere zeitliche Flexibilität, Einzelmodule), verstärkte Orientierung in Richtung Wirtschaft, Bemühungen um verbindliche Kooperationen (z. B. behördliche Anerkennung, Buchungen durch Träger), Öffnung des Master-Studiums Erforschung neuer Parameter bezüglich Programm und Zielgruppe

10 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Weiterbildungs-Master Angewandte Familienwissenschaften (M.A.)

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