Produktbeschreibung zum docuform Mercury Cluster & Reprint Modul

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2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Produkthighlights Konfiguration und Bedienung...4 Round Robin Methode...5 Load Balancing Methode...5 Conditional Processing Methode...5 Use only if error occurred Methode...6 Advanced Reprinting Korrespondierende Module...8 Umleitung von Druckjobs durch den Webclient...8 Verteilung von Druckjobs durch das DataScanner Modul...9 Seite 2 von

3 1. Einleitung Beim docuform Cluster & Reprint Modul handelt es sich um ein Zusatzmodul zur docuform Mercury Document- & Printmanagement Software. Dieses Modul ermöglicht die automatische und regelbasierte Verteilung von Druckdaten auf zu Clustern verbundene Drucksysteme. Ein Cluster kann aus bis zu 25 Drucksystemen bestehen. Hierbei stehen verschiedene Verfahren wie Round Robin, Load Balancing oder Conditional Processing zur Verteilung der Druckdaten durch die Mercury Software auf die angeschlossenen Drucksysteme zur Verfügung. Ebenso ermöglicht dieses Modul den Nachdruck von kompletten Druckjobs, aber auch von Bereichen oder Seiten einzelner Druckjobs aus dem Spoolsystem der Mercury Software. Eine Funktion zur automatischen Umleitung von Druckjobs bei Druckerstörungen oder Druckerausfall auf alternative Drucksysteme steht mit diesem Modul ebenfalls zur Verfügung. Das docuform Cluster & Reprint Modul ist vollständig in die Mercury Document- & Printmanagement Software integriert und wird über die Bedienoberfläche der Mercury Software konfiguriert und administriert. 2. Produkthighlights Automatische Verteilung von Druckjobs an zum Cluster verbundene Drucksysteme. Seite 3 von

4 Ein Cluster kann bis zu 25 Drucksysteme enthalten. Für jeden Mercury Ausgabeport kann ein eigenes Cluster definiert werden. Verschiedene Verfahren zur Druckjobverteilung (z.b. Round Robin, Load Balancing) anwendbar. Regelbasierte Verteilung von Druckjobs aufgrund von Seitenzahlen oder Farbbzw. Schwarzweißanteilen. Automatisches Umleiten von Druckjobs auf Alternativdrucker bei Druckerstörungen oder Druckerausfällen. Für PCL5 Druckdaten kann im Fall der Umleitung entweder der komplette Druckjob oder nur der noch nicht gedruckte Jobanteil auf den Alternativdrucker umgeleitet werden. Nachdruck von kompletten Druckjobs aller Drucksprachen, für PCL5 oder ASCII Druckdaten Nachdruck auch von Bereichen oder Einzelseiten von Druckjobs. Vorschau von Druckjobs durch integrierte Jobvisualisierung oder Einbindung externer Viewer Applikationen. 3. Konfiguration und Bedienung Die Konfiguration zur Einrichtung von Druckerclustern und zur automatischen Verteilung der Druckjobs findet sich in den Konfigurationsoptionen der Mercury Output Ports. So kann für jeden Mercury Output Port eine eigene Konfiguration zur automatischen Verteilung von Druckdaten eingerichtet werden. Seite 4 von

5 Im Tabulator Device Assignment werden die Drucksysteme mit Ihrem DNS Namen oder Ihrer TCP/IP Adresse eingetragen, die zu einem Druckercluster für diesen Output Port verbunden werden sollen. Im Auswahlfeld Method wird danach die Methode selektiert, nach der das Custer & Reprint Modul die Druckjobs automatisch verteilen soll. Hier stehen verschiedene Methoden zur Verfügung: Round Robin Methode Die Druckjobs werden nacheinander auf die im Cluster eingetragenen Drucksysteme verteilt. Im obigen Konfigurationsbeispiel bedeutet dies: Druckjob 1 wird an das erste Gerät der Druckerliste gesandt, Druckjob 2 an das zweite Gerät, Druckjob 3 an das dritte Gerät, Druckjob 4 an das vierte Gerät, Druckjob 5 wieder an das erste Gerät, usw. Load Balancing Methode Das Cluster & Reprint Modul versucht, die in der Druckerliste aufgeführten Drucksysteme mit Druckjobs gleichmäßig auszulasten. Jeder neue Druckjob wird an ein freies Drucksystem gesendet. Die Priorität der verwendeten Drucksysteme hängt von der Position dieser Systeme in der Druckerliste ab. Oben stehende Systeme werden, soweit verfügbar, häufiger mit Druckjobs beschickt, wie in der Liste weiter unten stehende Systeme. Conditional Processing Methode Bei dieser Methode werden die Druckjobs gemäß der festgelegten Seitenzahlen oder Farb- bzw. Schwarzweiß Anteilen an die Drucksysteme ausgegeben. Im obigen Beispiel werden alle Druckjobs mit 100 oder mehr Seiten auf dem System Drucker1 ausgegeben, alle Druckjobs mit mehr als 10 Farbseiten aber weniger als 100 Seite 5 von

6 Gesamtseiten werden auf Drucker2 ausgegeben. Alle Jobs mit mehr als 20 schwarzweiß Seiten und weniger als 100 Gesamtseiten werden auf dem gerät gedruckt und alle Jobs auf die keine der obigen regeln zutrifft, werden auf Drucker Xerox 3250 ausgedruckt. Durch diese flexible regelbasierte Druckausgabesteuerung kann der Anwender seine vorhandenen Drucksysteme optimal und kosteneffizient mit dem Cluster & Reprint Modul bedrucken. Use only if error occurred Methode Bei dieser Methode erfolgt die automatische Umleitung von Druckjobs durch das Cluster & Reprint Modul nur im Falle eines Druckerfehlers. Die Priorität der alternativen Ausgabesysteme ergibt sich durch deren Position in der Druckerliste. Wenn ein Druckjob nicht an das erste System in der Liste ausgegeben werden kann, da dieses gestört ist, busy oder nicht erreichbar ist, wird vom Cluster & Reprint Modul versucht, den Druckjob an das zweite System in der Liste auszugeben. Ist auch dieses System gestört, wird der Job an das dritte System der liste ausgegeben, usw. Im Bereich Error handling kann eine Zeitvorgabe für einen erfolgreichen Verbindungsaufbau zu einem Drucksystem eingetragen werden. Ist eine Verbindung zu einem Drucksystem innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht möglich, so wird der Druckjob vom Cluster & Reprint Modul automatisch auf das nächste Alternativsystem der Druckerliste ausgegeben. Weiterhin kann hier eingestellt werden, ob im Falle einer Druckerstörung, d.h. wenn während des eingetragenen Zeitintervalls kein Druckfortschritt mehr beobachtet werden kann, der komplette Druckjob oder nur der bislang nicht gedruckte Teil des Druckjobs an einen Alternativdrucker ausgegeben werden soll. Diese Option erfordert Seitenrückmeldungen des Drucksystems via PJL über erfolgreich gedruckte Seiten und ist Seite 6 von

7 nur für PCL5 oder ASCII Druckdaten anwendbar. Advanced Reprinting Neben der Fähigkeit der automatischen Verteilung von Druckjobs an geclusterte Drucksysteme kann das Cluster & Reprint Modul auch zum Seiten- und Bereichsweisen Nachdruck von PCL5 oder ASCII Druckdaten aus dem Mercury internen Spoolsystem eingesetzt werden. Durch Auswahl der Option Advanced Reprint bei Rechtsklick auf einen Jobeintrag im Mercury Spoolsystem, oder durch Auswahl derselben Option im Job Properties Fenster der Mercury Client Software, wird dieses Feature aktiviert. Dabei können beliebige Seiten oder Seitenbereiche zum Nachdruck ausgewählt werden bzw. vom Nachdruck ausgeschlossen werden (Skip). Bei Bedarf kann jeder Seite 7 von

8 Nachdruckbereich auf anderen Drucksystemen ausgegeben werden. Zur der Auswahl der Nachdruckbereiche kann die in der Mercury Software integrierte Job Viewing Funktionalität verwendet werden. Diese Funktion dient auch zur Vorabkontrolle der Druckjobs und vermeidet Falschausdrucke und trägt somit ebenfalls zur kosteneffizienten Nutzung der Drucksysteme durch die Mercury Software bei. 4. Korrespondierende Module Automatische Verteilung und Umleitung von Druckjobs auf verschiedene Ausgabesysteme können auch durch die korrespondierenden Mercury Module Webclient und DataScanner vorgenommen werden. Umleitung von Druckjobs durch den Webclient Der Mercury Webclient erlaubt dem Anwender seine Druckdaten bei Ausfall oder nicht Verfügbarkeit des gewünschten Drucksystems, temporär auf alternative Ausgabesysteme umzuleiten. Dabei können nur die Drucksysteme zur umgeleiteten Ausgabe genutzt Seite 8 von

9 werden, die vom Administrator der Mercury Software für diesen Anwender freigegeben wurden. Verteilung von Druckjobs durch das DataScanner Modul Das Mercury DataScanner Modul erlaubt die Extraktion von Inhalten direkt aus den Druckdaten. Diese Inhalte können bei der Definition der logischen Druckerregeln innerhalb der Mercury Software zur Bestimmung des Ausgabeziels verwendet werden. So können Druckjobs abhängig vom Inhalt von der Mercury Software automatisch auf bestimmte Ausgabesysteme ausgegeben werden. Seite 9 von

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