Recordersoftware Version 7.3.5

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1 Technische Mitteilung Recordersoftware Version DMX Recorder Deutsch Version 1.0 /

2 1 Zusammenfassung Dieses Dokument beinhaltet Informationen über Neuerungen und Änderungen, die mit der aktuellen Version der Software eingeführt werden. Zudem gibt es einen Überblick über den getesteten und unterstützten Funktionsumfang der verschiedenen Versionen der Software. 2 Gültigkeit Dieses Dokument ist für die folgenden Recorder gültig. Es wurde auf Basis der Software-Version erstellt. DMX 800 DMX 1600 DMX Kompatibilität Nach dem Update auf die aktuelle Version ist die Recordersoftware mit folgender Hard- und Software kompatibel: DMS NetConfig 2 ab Version PView (eingeschränkt) ab Version PView 7 Light ab Version PView 7 ab Version Beachten Bitte beachten Sie, dass dieses Update auf Version kostenfrei ist. für Recorder mit einem Arbeitsspeicher ab 1 GB geeignet ist. die Änderungen in diesem Dokument nur allgemein beschrieben werden. die Dallmeier Support Hotline für weitergehende Fragen immer zur Verfügung steht. einzelne Features kostenpflichtig sein können. die Produktseiten im Partnerforum alle Informationen zu kostenpflichtigen Features enthalten. aufgrund der dynamischen Entwicklung und der kontinuierlichen Verbesserung manche Funktionen nicht in allen Versionen der Software angeboten werden können. 5 Durchführung Das Update von Version 7.3.x auf Version steht im Dallmeier Partnerforum (Recorder-Updates) zur Verfügung. Es kann über das Netzwerk mit der Software Service Tool durchgeführt werden oder direkt am Recorder über einen USB-Stick. 2

3 6 Neuerungen ViProxy Ab der aktuellen Version der Recordersoftware unterstützen die Geräte der DMX-Serie die Nutzung der bereits integrierten zweiten Netzwerkschnittstelle. Dies erlaubt die Anbindung eines Gerätes an zwei vollkommen unabhängige Netzwerke. Beachten Sie, dass die simultane Verwendung beider Schnittstellen nur für streng getrennte Netzwerke unterstützt wird (logische UND Verknüpfung zwischen IP-Adresse und Subnetzmaske). Eine Funktion zur Lastverteilung beider Schnittstellen in einem Netzwerk (Load-Balancing) ist nicht unterstützt. Eine Funktion zur redundanten Verwendung der Schnittstelle ist nicht unterstützt. Die Einstellungen für beide Netzwerkschnittstellen werden wie gewohnt im Dialog Setup / Netzwerk / Einstellungen / Ethernet vorgenommen. Kostenpflichtige Lizenz DLC - ViProxy (DMS, DVS, DMX) RAID 6 Ab der aktuellen Version der Recordersoftware wird RAID 6 von DMX 1600 und DMX 2400 vollständig unterstützt. Die Umschaltung zwischen No RAID, RAID 5 und RAID 6 (optional) kann im Dialog HDD-Verwaltung vorgenommen werden, wobei wahlweise die Verwendung einer Spare Disk aktiviert werden kann. Beachten Sie, dass bei einer Umschaltung des RAID-Systems alle Aufzeichnungen gelöscht werden müssen. Hardware erforderlich x nicht erforderlich Lizenz DLC - RAID 6 (Bestellnummer ) Mindestens 3 HDDs für RAID 5, mindestens 4 HDDs für RAID 6 Redundantes Netzteil Die VideoIP-Appliance DMX 2400 unterstützt ab der aktuellen Version der Recordersoftware die Nutzung redundanter Netzteile (hot-plug, hot-swap). Der Status der Netzteilmodule wird im Dialog Info auf der Registerkarte Spannungsversorgung angezeigt. Beachten Sie, dass Netzteil 1 im Lieferumfang enthalten und Netzteil 2 optional erhältlich ist. Beachten Sie auch, dass diese Funktion für DMX 800 und DMX 1600 nur optional ab Werk angeboten wird. Hardware X erforderlich nicht erforderlich Zweites Netzteilmodul DPM-150W 3

4 RTSP-Kameras Ab der aktuellen Version der Recordersoftware werden RTSP-Kameras von Fremdherstellern unterstützt. RTSP-fähige Kameras übertragen den Video- Stream in Übereinstimmung mit den entsprechenden standardisierten Protokollen. Das Video kann mit einem herstellerspezifischen RTSP-Abfrageausdruck angefordert und aufgezeichnet werden. Beachten Sie, dass zur Konfiguration der korrekte RTSP-Abfrageausdruck erforderlich ist (siehe Produktdokumentation des Herstellers). RTSP-Abfrageausdruck des Kameraherstellers Verfügbare Gesamt-Bit-Rate Die Recordersoftware der DMX-Serie hat bezüglich der Gesamt-Bit-Rate der Aufzeichnung bisher zwei Maximalwerte unterschieden (nur IP-Kameras 64 MBit, IP-Kameras und analoge Kameras 48 MBit). Durch die Integration einer dynamischen Lastverteilung entfällt dieser Unterschied ab der aktuellen Version. Unabhängig von der Art der angeschlossen Kameras steht immer eine Gesamt-Bit-Rate von 64 MBit zur Verfügung. Innerhalb dieser Begrenzung kann die Bit-Rate jeder Kamera individuell angepasst werden. LDAP-Benutzerverwaltung Die Benutzerverwaltung der Recordersoftware wurde mit der Funktion Login als LDAP-Benutzer erweitert. Sie erlaubt die Nutzung einer externen / zentralen Benutzerverwaltung, in der Benutzer mit individuellen Passwörtern definiert sind. Zudem sind den einzelnen Benutzern die Rechte einer Benutzegruppe des Recorders zugewiesen. Beachten Sie, dass die Rechte der Benutzergruppen an jedem Recorder definiert werden müssen. Seriennummer Die Verwendung einer achtstelligen Seriennummer wurde bereits mit dem letzten Service-Pack (7.1.1 SP X, nur Neuinstallationen ab Werk) eingeführt. Beachten Sie, dass die Seriennummerpräfixe (z. B. DAR1 bei DMS-Recorder) der verschiedenen Recorderserien beibehalten werden. Verfügbarkeit Update X Installation ab Werk 4

5 DHCP / DNS Bereits in der Vorgängerversion konnten die Recorder die Netzwerkadressen von IP-Kameras über DHCP / DNS auflösen. Diese Funktion wurde in der aktuellen Version auf die komplette Recordersoftware ausgeweitet. In DHCP / DNS Netzwerken kann jetzt auch die Verbindung zu einem Drucker, Zeit-Server oder Alarm-Host über DHCP / DNS aufgelöst werden. Beachten Sie, dass der Name eines Alarm-Hosts nicht individuell festgelegt werden kann, wenn die Funktion DHCP aktiviert ist. Der Name eines Alarm- Host muss dann immer der IP-Adresse oder dem Hostnamen des empfangenden Gerätes entsprechen. iphone Server Die aktuelle Version der Recordersoftware wurde mit einer iphone-serversoftware erweitert. Auf Anfrage der iphone / ipad Application DMVC (Dallmeier Mobile Video Center) transcodiert die Serversoftware die relevanten Video-Streams (Live, Wiedergabe) in ein entsprechendes Format und stellt sie via Ethernet zur Verfügung. Die Verbindung zum Recorder kann durch die DMVC über LAN (WiFi) und WAN (Internet, Mobilfunknetze G3 / UMTS) hergestellt werden, sofern der Recorder über einen entsprechenden Router angebunden ist. Beachten Sie, dass diese Funktion nur für analoge und Dallmeier SD-IP- Kameras (Encoder-Modus MPEG 4) zur Verfügung steht. Sonderzeichen im Kameranamen werden nicht unterstützt. Lizenz PRemote HD Anbindung des Recorders an LAN oder WAN PRemote HD PRemote HD ist als Erweiterung der bekannten Funktion PRemote advance in der aktuellen Version der Recordersoftware integriert. Neben dem bekannten Funktionsumfang können jetzt auch HD- und Megapixel-Streams bei geringen Bandbreiten zu einer Workstation übertragen werden (Live, Wiedergabe, Splitstream). Geräte, die bereits über eine Lizenz PRemote advance verfügen, stellen nach einem Update den vollen Funktionsumfang der Lizenz PRemote HD automatisch zur Verfügung. Lizenz PRemote HD oder PRemote advance 5

6 Lizenz-Management Mit der Einführung der iphone-serversoftware und der Funktion PRemote HD wurde auch eine neue Funktion für das Lizenz-Management für externe Zugriffe (PRemote, iphone) integriert. Die Verbindungen zur iphone-serversoftware wurden auf eine simultane Verbindung limitiert. Bezüglich der bekannten PRemote-Funktion ergibt sich im Prinzip keine Änderung. Die erste Verbindung ist maßgeblich und kann Aktionen ausführen (master). Weitere Verbindungen können keine Aktionen ausführen und bekommen den PRemote-Stream der ersten Verbindung angezeigt (slave). Beachten Sie, dass ein simultaner Zugriff über iphone und PRemote HD nicht unterstützt wird. Die Management-Funktion verweigert den Zugriff, wenn bereits eine Verbindung besteht. TCP-Streaming Bisher konnten die Geräte der Smatrix-Reihe Video-Streams nur über das Netzwerkprotokoll UDP senden (unicast oder multicast, Konfiguration über SeMSy III). Die aktuelle Version der Recordersoftware wurde um die Funktion des Video-Streaming über TCP (unicast) erweitert. TCP-Proxy Die Videomanagementsoftware PView 7 fordert den Video-Stream von IP- Kameras in der Regel direkt von der Kamera an. Sie kann den Recorder aber auch als Proxy verwenden und den Video-Stream indirekt über den Recorder anfordern. Diese Funktion des Recorders stand bisher über das UDP-Netzwerkprotokoll zur Verfügung. Ab der aktuellen Version wird auch das TCP- Netzwerkprotokoll unterstütz, was die Nutzung der Proxy-Funktion über das WAN erlaubt. NTP Server Der NTPD (Network Time Protocol Deamon) ist ein Dienst des Linux Betriebsystems, der die interne Uhr an einen Zeitserver im Netzwerk angleicht. In der letzten Version 4.2.0x wurde von der Linux-Community ein Fehler entdeckt, der unter Umständen einen Angriff auf das System erlauben könnte. Nach Behebung der Lücke in Version 4.2.4x durch die Community und eingehender Prüfung in der Software-Entwicklung wird diese Version mit dem aktuellen Update integriert. 6

7 7 Funktionsumfang Der beschriebene generelle Funktionsumfang der Software ist eventuell nicht für alle Geräte relevant. Beachten Sie immer die entsprechenden Spezifikationen des Gerätes SP C RAID 5 x X X Redundante Netzteile O X X RTSP-Kameras O X X LDAP-Benutzerverwaltung O X X PRemote HD O X X No RAID, RAID 6 O X X DHCP / DNS O X X iphone-server O O X TCP-Streaming O O X TCP-Proxy O O X ViProxy O O X X = Funktion ist verfügbar in Version O = Funktion ist nicht verfügbar in Version 7

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