Von der regionalen zur funktionalen Börse. 450 Jahre. Hamburger Börse

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1 Von der regionalen zur funktionalen Börse 450 Jahre Hamburger Börse

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4 Inhaltsverzeichnis I Einleitung 7 II Geschichte der Hamburger Börse 9 Teil A: Entwicklungsprägende Wirtschaftsbereiche für Hamburg und Norddeutschland 13 1 Standortattraktivität, demografische Entwicklung und Wohnimmobilien Hamburg: Ein attraktiver Standort mit Potenzialen Bevölkerungsprognosen Demografische Veränderungen und Wohnimmobilien Ausblick 24 2 Verkehr, Infrastruktur und Logistik Entwicklung der Weltwirtschaft und des Warenhandels Seehandel und Hafenwirtschaft Hafenstandort Hamburg Modal Split und Hinterlandanbindung Herausforderungen für den Logistiksektor in Norddeutschland 31 3 Potenziale der erneuerbaren Energien: Stromerzeugung, Beschäftigung und Investitionen Zunehmende Bedeutung erneuerbarer Energien für die Stromversorgung Windenergie Biomasse Fotovoltaik Entwicklungsaussichten für erneuerbare Energien in Norddeutschland 47 4 Wachstumsmarkt Gesundheitswirtschaft Globale Wachstumsperspektiven der Gesundheitswirtschaft Der Gesundheitsstandort Norddeutschland Chancen und Perspektiven für Hamburg und Norddeutschland 62

5 Teil B: Börsen AG Hamburg-Hannover: Zukunft hat bei uns Tradition 63 1 Überblick 63 2 Vom amtlichen Kursmakler zur Wertpapierhandelsbank Der traditionelle Parketthandel Die Einführung von elektronischen Informations- und Handelsystemen Die Bildung von Kursmaklergesellschaften 71 3 Zweitmarkt.de Handel mit geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland Der Markt für geschlossene Fonds im Wandel Unterschiedliche Zweitmarktvarianten Zweitmarkt.de unter dem Dach der Börsen AG Hamburg-Hannover Wie geht es weiter am Zweitmarkt.de? 79 4 Fondshandel an der Börse Hamburg Die Entwicklung des Fondhandels an der Börse Der Weg der Order an die Börse 81 5 CFD-Börse Deutschland Historie und Funktionsweise von CFDs Vorteile von CFDs gegenüber anderen Produkten Die Organisation der CFD-Börse Deutschland 86 6 Policenbörse Deutschland Der deutsche Zweitmarkt für Kapitallebensversicherungen Die Organisation der Policenbörse Deutschland Ausblick 90 7 Bewusster Blick in die Zukunft mit dem Global Challenges Index Zielsetzung für einen Nachhaltigkeitsindex Die Ausgestaltung des Nachhaltigkeitsindex Verbreitung des Nachhaltigkeitsindex 93

6 8 Beteiligung an WTB und RMX Die Warenterminbörse Hannover Der Zusammenschluß der WTB mit der Dekrebo zur RMX 96 9 Investment Portale Portal Maritime Investments Portal Immobilieninvestments Portal Nachhaltige Investments Börsen als Index-Provider 100 Literatur- und Quellenverzeichnis 105

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8 Hamburger Börse I Einleitung Die Hamburger Börse hat in ihrer 450jährigen Geschichte einen intensiven Wandel durchgemacht. Begonnen hat sie ihre Tätigkeit im Jahr 1558 als Warenbörse. Später gewann der Handel mit Wertpapieren an Bedeutung es entstand die Hanseatische Wertpapierbörse Hamburg. Dabei wurden zunächst Wertpapiere aus der Region für Kunden aus der Region gehandelt. War der Wertpapierhandel anfänglich auf das Hamburger Gebiet beschränkt, kennt er heutzutage keine Grenzen. Neben der geografischen Ausdehnung des Handels hat sich aber auch die Produktvielfalt erhöht. So betreibt die Hamburger Wertpapierbörse inzwischen über die gemeinsame Trägergesellschaft BÖAG Börsen AG eng mit der Börse Hannover verbunden neben dem traditionellen Wertpapierhandel seit einigen Jahren erfolgreich auch Handelsplätze für Spezialprodukte. Anlässlich des Jubiläums der Börse Hamburg im Jahr 2008 zeigt die vorliegende Studie diese Entwicklungen am Beispiel der Metropolregion Hamburg auf und analysiert Themenfelder, die Ansatzpunkte für eine weitere Spezialisierung der Börsen Hamburg und Hannover bieten könnten. Im ersten Teil der Studie werden die möglichen Zukunftsfelder für die Wertpapierbörsen Hamburg und Hannover analysiert. Ein Kriterium für die Auswahl der Themengebiete war deren Bedeutung für die nationale und globale wirtschaftliche Entwicklung. Dabei geht es um realwirtschaftliche Prozesse, die die Grundlage für neue innovative Finanzprodukte sein könnten. Ein zweites Kriterium für die Auswahl der Themengebiete war deren Relevanz für die regionale Wirtschaft im norddeutschen Raum. Im zweiten Teil der Studie werden neue und innovative Entwicklungen der Börsen AG dargestellt. Als erstes zentrales Themengebiet für die ökonomische Entwicklung Hamburgs und Norddeutschlands wurden anstehende demografische Veränderungen identifiziert. Die alternde und schrumpfende Bevölkerung wird zu Änderungen der Nachfrage nach Wohnraum führen. Von dieser Entwicklung werden die Regionen höchst unterschiedlich betroffen sein. So können einige Zentren wie Hamburg weiter wachsen, während andere Regionen schrumpfen. Die Börsen AG hat bereits innovative Produkte entwickelt, mit denen von Seiten der Finanzmärkte die Flexibilität der Wohnungsmärkte vergrößert wird. Im Kapitel Zweitmarkt.de wird der Handel mit geschlossenen Immobilienfonds dargestellt. Eine erhöhte Flexibilität der Altersvorsorge wird durch den Handel mit Lebensversicherungspolicen erreicht. Mit weiter fortschreitender Globalisierung wird dem Handel und damit dem Bereich Verkehr und Infrastruktur eine zunehmende Bedeutung zukommen. Hamburg profitiert von dieser Entwicklung im besonderen Maße. Auch auf diese Entwicklung hat die Börsen AG Hamburg und Hannover zunächst mit einem maritimen Investmentportal reagiert. 7

9 450 Jahre Eine der zentralen Zukunftsherausforderungen liegt im Wandel zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Erhebliche Investitionen sind für den Übergang zu erneuerbaren Energien notwendig. Damit sind aber auch Beschäftigungspotenziale verbunden, die auch im Norden Deutschlands genutzt werden können. Um die Finanzierung nachhaltiger Investments transparent zu machen hat die Börse Hannover den Global Challenges Index entwickelt. Mit steigender Wohlfahrt erhält Gesundheit eine immer größere Bedeutung. Die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft wird durch die alternde Bevölkerung zudem verstärkt. Von der Angebotsseite erlauben neue medizintechnische und pharmazeutische Produkte eine Verbesserung der Gesundheit. Dabei wird sich zukünftig immer mehr die Frage stellen, wie Innovationen und Investitionen im Gesundheitsbereich finanziert werden. So könnten sich auch hier Anknüpfungspunkte für die Börsen Hamburg und Hannover ergeben. 8

10 Hamburger Börse II Geschichte der Hamburger Börse Börsen in ihrer ursprünglichen Form als Kaufmannszusammenkünfte etablierten sich bereits im frühen Mittelalter in Italien, von wo aus diese Form der Kommunikation und der Abwicklung von Geld- und Wechselgeschäften zunächst im 15. Jahrhundert ins flandrische Brügge, später auch nach Antwerpen weitergetragen wurde. Deutschlands erste Börse gab es ab 1540 in dem von den Handelsgeschlechtern der Fugger und Welser dominierten Augsburg. In Hamburg wurde die Börse von den Flandern-, England- und Schonen-Fahrern gegründet und die hauptsächlich gehandelte Ware war zunächst englisches Tuch. Später wurden dann neben Waren auch Finanz-, Versicherungs- und Frachtgeschäfte und, ab dem 19. Jahrhundert, auch Wertpapiergeschäfte abgeschlossen. Die Hamburger Börse zählt zusammen mit der Augsburger und der Kölner Börse (1553 gegründet) zu den ältesten Börsen Deutschlands. Die lange Tradition besteht seit 1558, seitdem sich Kaufleute in Hamburg organisiert treffen, um Waren und Informationen auszutauschen. Damals wurde ein gepflasterter Platz neben der Trostbrücke zur ersten Schaubühne für den Warenhandel, nachdem der Rat der Stadt Hamburg seine Erlaubnis dazu ausgesprochen hatte. Im Zuge des zunehmenden Kolonialwarenhandels wichen die täglichen, laienhaften Treffen der Professionalität und Organisiertheit, wodurch schon 25 Jahre nach der ersten Zusammenkunft der Kaufmannschaft unter freiem Himmel das erste Börsenge- bäude fertig gestellt und bezugsfertig wurde, welches im Stile der Renaissance entstand. Aufgrund des zunehmenden Einflusses der Gewandschneider, welche das Gebäude auch bezahlten, hieß dieses Lakenhändlerbörse und der davor liegende Platz Kaufmannsbörse. Um 1570 gründete sich ein Kaufmannsrat hervorgegangen aus der Organisation Der gemeine Kaufmann, die bereits seit dem 14. Jahrhundert in Hamburg bestand und aus sechs Kaufmanns- Älterleuten zusammengesetzt war, die somit praktisch den Vorstand der Hamburger Börse bildeten. Aufgrund der Strukturen des Rates kam es gegen Mitte des 17. Jahrhunderts zu einer Erstarrung des Managements. Eine Folge dieser Entwicklung war die Gründung der Commerzdeputation, die als Vorläufer der Handelskammer als Vertretung der Kaufleute fungierte. Aufgrund der immer weiter zunehmenden Nachfrage nach einem organisierten Handelsplatz wurde es in der Zeit bis 1767 mehrfach notwendig, die Kapazitäten zu erweitern. Da jedoch der Standort an der Trostbrücke sich bald als nicht mehr ausbaufähig erwies, beschloss man Anfang des 19. Jahrhunderts einen kompletten Neubau. Die Realisierung zog sich enorm in die Länge, da über Ort, Finanzierung und architektonische Ausgestaltung des neuen Gebäudes keine Einigkeit bestand. Zudem hatte Hamburg unter den Nachwirkungen der von Napoleon verhängten Kontinentalsperre gegen England und der französischen Besetzung Hamburgs zu leiden; die Kontinentalsperre 9

11 450 Jahre unterband jeglichen Handel mit England, einem der wichtigsten Handelspartner, und führte zum Ruin vieler Hamburger Kaufleute. Trotz der endgültigen Niederlage Napoleons im Jahre 1815 und der Aufhebung der Kontinentalsperre wirkte die Durchtrennung alter Handelsbeziehungen noch lange nach, und Börse wie wirtschaftliches Geschehen lagen auch nach 1815 für einige Jahre darnieder. Neue Märkte und damit neue Gewinnchancen fielen der Hamburger Wirtschaft durch die nach Unabhängigkeit strebenden Staaten in Südamerika zu. Nachdem Argentinien 1816, Mexiko und Peru 1821 sowie Brasilien 1822 von Spanien respektive Portugal unabhängig wurden, verloren die ehemaligen Kolonialmächte das Monopol auf den Handel mit Waren aus diesen Ländern. Dies nutzten zahlreiche Hamburger Kaufleute zum sehr profitablen Aufbau eigener Handelsbeziehungen, und der Südamerika- Handel verlieh der Hamburger Wirtschaft und dem Börsengeschehen enorme Impulse. Einen Rückschlag brachte eine Spekulationskrise um 1825/1826, die eine Folge der sich ausbreitenden fieberhaften Gewinnerwartungen in Bezug auf Investitionsprojekte in Südamerika war. Die Tatsache, dass südamerikanische Wertpapiere wertmäßig zu hoch gehandelt waren, wurde schließlich offenbar, und im April 1825 kam es zu kollapsartigen Erscheinungen an der Londoner Börse, die bald auf Hamburg übergriffen. Allerdings war diese Krise nur temporärer Natur und zeitigte keine nachhaltigen Wirkungen. Im Jahr 1841 konnte die bis zu Besucher fassende Neuerrichtung im spätklassizistischen Stil diese war dem ersten Hamburger Stadtbaumeister Carl Ludwig Wimmel ( ) und Franz Gustav Forsmann ( ) vorbehalten dann schlussendlich auf dem Areal des abgebrochenen Maria-Magdalenen-Klosters vollendet werden. Gerade einmal fünf Monate danach wurden die Bauten an der Trostbrücke von einem heimtückischen Brand heimgesucht, der nicht nur das alte Börsengebäude, sondern auch das Rathaus völlig zerstörte. Durch die riesigen Ausmaße war sogar das neue Börsengebäude bedroht, doch beherzt agierende Bürger konnten ein Übergreifen der Flammen verhindern. So kam es, dass das neue Rathaus seine Heimat an der Rückseite des Börsengebäudes am Adolphsplatz bekam. Somit ist selbst die Amtei nur ein Anbau an den Tempel der Kaufleute, was deren Bedeutung nochmals unterstreicht. Im frühen Börsenhandel kannten sich die Händler untereinander und fanden ihre Handelspartner auf einem mehr oder weniger informellen Weg. Mit zunehmendem Wachstum der Börse erhielten jedoch Makler eine immer größere Bedeutung. Sie übernahmen die Vermittlung von Geschäften. Der eigene Handel war ihnen untersagt. Ihr oberstes Gebot war die Verschwiegenheit. Ab 1735 waren die Makler verpflichtet, offizielle Preislisten herauszugeben, die jeden Freitag bekanntgemacht wurden. Parallel zur Einführung der Makler wurde eine Börsenhalle eingerichtet, in der man kommunizieren, Getränke einnehmen und Nachrichten erhalten konnte. Der Handel blieb jedoch der eigentlichen Börse vorbehalten. In den Folgejahren kam es bis 1884 aufgrund von Kapazitätsengpässen immer wieder zu einer weiteren Hinzunahme von Gebäuden, 10

12 Hamburger Börse so dass das gesamte Börsengebäude durch die in verschiedenen Bauperioden entstandenen Trakte einen eklektischen Stil aufwies. Weitere Bau- und Angleichmaßnahmen an das Rathaus sorgten aber dafür, dass der gesamte Börsen-Rathaus-Komplex Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem einheitlichen Erscheinungsbild aufwartete. Im Inneren wurde die Börse ebenfalls umstrukturiert, statt einer allgemeinen Börse wurden nun für verschiedene Branchen Abteilungen eingerichtet, zum Beispiel die Kaffee- und Zuckerbörse (bis 1956 bzw. 1960) sowie später die bis heute bestehende Getreidebörse. Zutritt zu der täglich außer an Sonn- und Feiertagen stattfindenden Börse hatten bis 1920 nur Männer. Im zweiten Weltkrieg musste die Börse erhebliche Schäden hinnehmen. Lediglich der östliche Börsensaal konnte damals noch für das tägliche Börsengeschehen genutzt werden. Der Wiederaufbau dauerte von 1949 bis 1957, jedoch bereits 1952 wurde das Börsengebäude unter Denkmalschutz gestellt, wodurch die stadtgeschichtliche Bedeutsamkeit nochmals zunehmend in den Fokus gerückt wurde. Im heutigen Zeitalter immer geringer werdender Transaktionskosten versucht die Börse Hamburg zusätzlich zu dem traditionellen Geschäft Handelsplätze für spezielle Produkte aufzubauen, um im Schatten von New York, London, Frankfurt und Tokio wettbewerbsfähig zu bleiben. So wurde im Jahre 1999 eine entscheidende Weiche durch eine strategische Allianz mit der Börse Hannover gestellt. Darüber hinaus wurden verschiedene neue Produkte entwickelt, die im zweiten Teil dieser Studie näher vorgestellt werden. Die sogenannte Kreidezeit, in welcher die Makler die Preise mit Kreide auf schwarze Holztafeln schrieben, wich langsam der Computerisierung. Auch das Jackett- und Krawattengebot wurde gelockert. Mit der Einführung des elektronischen Handels XE- TRA endete dann der Präsenzhandel an der Hamburger Börse. 11

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14 Hamburger Börse Teil A: Entwicklungsprägende Wirtschaftsbereiche für Hamburg und Norddeutschland 1 Standortattraktivität, demografische Entwicklung und Wohnimmobilien 1.1 Hamburg: Ein attraktiver Standort mit Potenzialen Wichtigen Einfluss auf die zukünftige ökonomische Entwicklung Hamburgs und Norddeutschlands nimmt die demografische Entwicklung dieser Regionen. Dafür sind verschiedene Aspekte ausschlaggebend. Das Bevölkerungswachstum und die Altersstruktur der Bevölkerung beeinflussen die Ökonomie unter anderem über die regionale Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, die Bedingungen für die Bereitstellung von Infrastruktur (Schulen, kulturelle Einrichtungen, ÖPNV etc.) und die Immobilienmärkte. Weil die Bevölkerungsgröße und ihre Struktur relevant für das qualitative und quantitative Arbeitsangebot sind, haben die demografischen Bedingungen zudem erhebliche Bedeutung für den Arbeitsmarkt, die Deckung des Fachkräftebedarfs und damit für die regionalen Produktionsmöglichkeiten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die zukünftige Entwicklung von Städten und Regionen unter den Bedingungen des fortschreitenden Strukturwandels hin zur Wissenswirtschaft, insbesondere des Dienstleistungssektors, stattfindet. Dies zeigt die Entwicklung der jüngeren Vergangenheit deutlich: Der Beschäftigungszuwachs in den wissensintensiven Dienstleistungsbereichen betrug im Zeitraum von 1996 bis 2006 in Deutschland 28 % (vgl. Leßmann et al. 2008). Insbesondere Städte haben ideale Voraussetzungen, um von den Wachstumspotenzialen des wissensbasierten Strukturwandels zu profitieren: Sie sind Bildungsstandorte und bieten Agglomerationsvorteile, wie beispielsweise einen diversifizierten Arbeitsmarktpool und eine vielfältige Dienstleistungslandschaft. Zentralen Einfluss auf das zukünftige wissensbasierte Wachstum von Städten hat deren Attraktivität als Arbeitsort für (hoch) qualifizierte Beschäftigte, die benötigt werden, um den Fachkräftebedarf in den expandierenden wissensintensiven Dienstleistungsbereichen und Industrien zu erfüllen. Von zunehmender Bedeutung für die Deckung des zukünftigen Arbeitskräftebedarfs in Städten werden deshalb Arbeitskräfte mit akademischem Abschluss sein. Insgesamt dürften also jene Städte am besten für die Erfüllung des Arbeitskräftebedarfs der Zukunft gerüstet sein, die über eine gut ausgebildete Bevölkerung verfügen, ein leistungsfähiges Bildungssystem haben und aus ökonomischer Perspektive günstige demografische Voraussetzungen gegebenenfalls über Zuwanderung - bieten. Hamburg wird deshalb zukünftig eine ökonomisch wachsende Stadt mit steigenden Bevölkerungszahlen sein, wenn sie ein attraktiver Wohnort für Familien, ein vielseitiger Bildungsstandort und Arbeitsort für (hoch) qualifizierte Arbeitskräfte ist. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich die Wanderungsentscheidungen insbesondere der hoch qualifizierten Arbeitskräfte - zuneh- 13

15 450 Jahre mend an sogenannten weichen Standortfaktoren orientieren, wie der Lebensqualität, der Familienfreundlichkeit und der Attraktivität der Immobilienangebote. Darüber hinaus haben die harten Standortfaktoren, wie beispielsweise die internationale Erreichbarkeit, welche aus der Anbindung an überregionale Verkehrsinfrastruktur resultiert, weiterhin Einfluss auf die ökonomische Stadtentwicklung (vgl. Niebuhr / Stiller 2004). Dies trifft insbesondere auch auf Hamburg zu, das als Hafenstandort und Handelsplatz intensiv in die Weltwirtschaft integriert ist. Aufgrund regional unterschiedlich ausgeprägter Qualitäten, beispielsweise im Hinblick auf die Lebensqualität, die Familienfreundlichkeit, die ökonomischen Bedingungen, das Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen und die Qualität des Bildungssektors, stellt sich die Standortattraktivität der deutschen Städte sehr unterschiedlich dar. Gleichzeitig sind die relative Attraktivität einer Stadt und ihre Anziehungskraft für Menschen entscheidend für ihre demografische und ökonomische Zukunft. Hamburg weist hinsichtlich seiner Standortbedingungen in Teilbereichen bereits sehr positive Ausprägungen, in anderen Bereichen hingegen Entwicklungspotenziale auf. Die Standortbedingungen in den Bereichen Bildung und Innovationsfähigkeit, Internationalität und Erreichbarkeit sind im HWWI / Berenberg-Städteranking gemeinsam mit der Positionierung im Hinblick auf die wirtschaftliche Dynamik und die demografischen Trends bewertet worden (vgl. Bräuninger / Stiller 2008). Insgesamt zählt Hamburg in diesem Städtevergleich zu den Städten mit guten Zukunftsaussichten und belegt gleichauf mit Köln Platz sieben. Dennoch bestehen im Hinblick auf die Standortbedingungen noch Möglichkeiten zur Verbesserung der Zukunftsaussichten, insbesondere angesichts des fortschreitenden Strukturwandels hin zu wissensintensiven Wirtschaftsbereichen, für welche hoch qualifizierte Arbeitskräfte die Schlüsselressource darstellen. So zeigen sich in Hamburg hinsichtlich der Standortfaktoren Bildung und Innovationsfähigkeit im Vergleich zu den führenden Städten Defizite. Während beispielsweise in München und Stuttgart etwa 19 % sowie in Frankfurt 17 % der Beschäftigten einen Fachhoch- oder Hochschulabschluss haben, sind es in Hamburg etwa 12 % (vgl. Statistisches Bundesamt 2008). Hiermit und mit den Unterschieden in der Wirtschaftsstruktur zwischen Stuttgart und München auf der einen Seite und Hamburg auf der anderen Seite lassen sich auch die Unterschiede hinsichtlich der Innovationserfolge erklären, bei denen die süddeutschen Städte deutlich besser abschneiden. Dennoch hat Hamburg günstige Voraussetzungen für die Weiterentwicklung wissensbasierter Wirtschaftbereiche insbesondere im Dienstleistungsbereich - hinsichtlich derer die Freie und Hansestadt bereits Spezialisierungsvorteile, unter anderem in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Bildung und Medien aufweist. Im Jahr 2007 waren in Hamburg 37,6 % aller Beschäftigten in der Wissenswirtschaft, 9,2 % in forschungsintensiven Industrien (beispielsweise Schiff-, Luft- und Raumfahrzeugbau) und 28,4 % in wissensintensiven Dienstleistungsbereichen (beispielsweise Finanzwesen, Versicherungsgewerbe, Gesundheitswesen und Softwarebranche) tätig. Damit ist die Spezialisierung auf die Wissenswirtschaft in 14

16 Hamburger Börse Hamburg zwar bereits in etwa so weit fortgeschritten wie in Frankfurt und in Köln, aber nicht so ausgeprägt wie in München und Stuttgart. In puncto Internationalität, beispielsweise gemessen am Anteil von Ausländern an den Studierenden und an der kulturell-ethnischen Vielfalt der Bevölkerung, liegt Hamburg ebenfalls hinter Frankfurt, München und Stuttgart (vgl. Damelang et al. 2008). Dies trifft ebenso auf die in Reisezeiten gemessene Erreichbarkeit europäischer Zentren zu. Die Internationalität der Stadtbevölkerung und eine gute internationale Erreichbarkeit sind für die Entwicklung Hamburgs von erheblicher Relevanz, weil die Bedeutung des gesamten europäischen Marktes gegenüber den nationalen Märkten im Zuge der zunehmenden Internationalisierung von wirtschaftlichen Aktivitäten gestiegen ist (vgl. Niebuhr / Stiller 2004). Besondere Bedeutung wird dabei auch der innerstädtischen Erreichbarkeit von Flug- häfen beigemessen, die beispielsweise für Unternehmenszentralen ein Standortaspekt von höchster Priorität ist. Die Entwicklung der Infrastruktur sowohl der überregionalen als auch der innerstädtischen ist deshalb weiterhin ein wichtiger Politikbereich zur Verbesserung der Standortbedingungen. Für die Ansiedlungsentscheidung von Arbeitskräften und ihren Familien sind neben den ökonomischen Möglichkeiten der Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen - die Attraktivität einer Stadt als Lebens- und Wohnort relevant. Positiv im Hinblick auf diesen Aspekt ist es zu bewerten, dass Hamburg sich zunehmend als Kultur- sowie Sportstadt etabliert und die Familienfreundlichkeit von Seiten der Politik gefördert wird. Im HWWI- Sportstädte-Ranking belegt Hamburg nach München und Stuttgart Platz drei (vgl. Steinhardt / Vöpel 2007). Die Entwicklung der Übernachtungszahlen in Hamburg zeigt, Stuttgart Stuttgart München München Frankfurt Frankfurt Köln Köln Hamburg Hamburg Berlin Berlin 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% forschungsintensive Industrien wissensintensive Dienstleistungen Wissenswirtschaft insgesamt forschungsintensive Industrien wissensintensive Dienstleistungen Wissenswirtschaft insgesamt Abbildung 1: Anteil der Wissenswirtschaft an der Beschäftigung, 2007 Quellen: Berechnungen HWWI auf Basis von Frietsch / Legler (2007) und Bundesagentur für Arbeit (2007) 15

17 450 Jahre dass die Stadt an Attraktivität für Touristen gewinnt. Für diese Entwicklung spielt das kulturelle Angebot Hamburgs eine zunehmend wichtige Rolle (vgl. Hamburg Tourismus Monitor 2008). Nach Frankfurt hatte Hamburg unter den deutschen Großstädten mit 11,5 % den größten Zuwachs an Übernachtungsgästen zwischen 2005 und 2006 zu verzeichnen (vgl. Statistisches Bundesamt 2008). Auch bei der Umweltqualität, die ihrerseits Rückwirkungen auf die Lebensqualität hat, liegt Hamburg im Vergleich der Verschmutzungswerte der sechs größten deutschen Städte im unteren Bereich. So ist Hamburg hinsichtlich der Ozon- und Feinstaubbelastung im Jahr 2007 deutlich unter der maximal zulässigen Anzahl an Grenzwertüberschreitungen p. a. geblieben (vgl. Umweltbundesamt 2008). Im Hinblick auf die Attraktivität als Standort für Familien gibt es gemessen an der Fertilitätsrate Verbesserungspotenziale. Im Großstädtevergleich gehört Hamburg zu den Städten mit vergleichsweise geringen Fertilitätsraten: Während die durchschnittliche Fertilitätsrate der Jahre 2003 bis 2005 in Hamburg 1,2 betrug, lag sie beispielsweise in Frankfurt und München bei 1,3, in Wiesbaden sogar bei 1,4 (vgl. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung 2006). Im Prognos-Familienatlas 2007 (vgl. Prognos 2007) werden für Hamburg in den Handlungsfeldern Vereinbarkeit von Familien und Beruf, Wohnsituation und Wohnumfeld, Bildung und Ausbildung sowie Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert. Das Ziel, die Standortattraktivität zu erhöhen sowie den Familienzuzug zu fördern, wird seitens der Hamburger Politik durch diverse Pro- jekte unterstützt, wie dem im Jahre 2005 in Kraft getretenen Rechtsanspruch auf eine bedarfsgerechte Kindertagesbetreuung, der den Versorgungsgrad der Kindertagesbetreuung in den letzten Jahren deutlich erhöht hat. Insgesamt wird die Lebensqualität im Hinblick auf Kultur, Umwelt, Freizeit- und Wohnmöglichkeiten von den Bürgern Hamburgs positiv bewertet. Die hohe Lebensqualität bestätigt eine Umfrage der EU aus dem Jahr Bei der Zufriedenheit, in der jeweiligen Stadt zu wohnen, erreicht Hamburg den sechsten Platz unter 75 europäischen Städten und damit die höchste deutsche Platzierung (vgl. Europäische Kommission 2007). Viele der Potenziale Hamburgs sollen im Rahmen der Initiative Metropole Hamburg - Wachsende Stadt weiterentwickelt werden (vgl. Senat der Freien und Hansestadt Hamburg 2007). Das Leitbild Wachsende Stadt wurde im Jahr 2002 von dem damaligen Senat beschlossen. Neben Wirtschaft und Handel sollen auch die weichen Standortfaktoren gefördert werden. Diese Strategie strebt eine gezielte Förderung des Wirtschaftswachstums, die Erhöhung der Einwohnerzahl, der Internationalität sowie der Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit Hamburgs an. Um diese Ziele erreichen zu können, wurden diverse Projekte und Maßnahmen mit den Schwerpunkten Hochschulund Wissenschaftsstandort, Familienförderung, Verkehrsinfrastruktur, Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum sowie Expansion des Flächenangebotes initiiert. Kernstück der Umsetzung des Leitbildes Wachsende Stadt ist die HafenCity, in der bis zum Jahr 2020 rund Arbeitsplätze entstehen sollen. Auf einer Gesamtfläche von 155 ha wird 16

18 Hamburger Börse in einem Planungszeitraum von 25 Jahren die hanseatische Innenstadt um etwa 40 % erweitert. Auf 60 ha reinem Nettobauland sollen in 13 Teilquartieren ca neue Wohnungen für etwa Einwohner entstehen, sowie Parks, Promenaden und diverse Areale für Freizeitangebote angelegt werden. Mit der geplanten Fertigstellung der neuen U-Bahn-Linie U4 im Jahr 2011 wird die Infrastrukturanbindung der HafenCity im öffentlichen Nahverkehr weiter verbessert. Mit dem Leitbild Wachsende Stadt ist die HafenCity im Jahr 2008 die größte innerstädtische Baustelle Europas, auf der Erwerbstätige arbeiten. Das Leitbild Wachsende Stadt integriert Aspekte des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums. Hamburg gehört gegenwärtig Hamburg zu den deutschen Städten, die Bevölkerungszuwächse und überdurchschnittliches Köln Wirtschaftswachstum zu verzeichnen haben. Die Bevölkerung hat im Zeitraum von München 2000 bis 2006 um 2,2 % zugenommen (vgl. Stuttgart Abbildung 2). Die Anziehungskraft Hamburgs ist auch im Zusammenhang mit den Frankfurt ökonomischen Entwicklungstendenzen und der steigenden Zahl von Arbeitsplätzen in der Region als günstig einzustufen. Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle Erwerbspersonen) ist im Zeitraum von Mai 2005 bis Mai 2008 von 11,7 % auf 8,2 % zurückgegangen (vgl. Bundesagentur für Arbeit 2008). Hamburg war im Vergleich der sechs größten deutschen Städte zwischen 2000 und 2006 die Stadt mit den höchsten Zuwachsraten bei den Erwerbstätigenzahlen (vgl. Abbildung 2). Die Bevölkerungsentwicklung Hamburgs ist auf den positiven Wanderungssaldo zurückzuführen. Im Zeitraum von 2000 bis 2006 sind mehr Menschen in die Stadt gezogen, als sie verlassen haben (vgl. Abbildung Hamburg 3). Damit liegt Hamburg im Vergleich 0,9% der sechs größten deutschen Städte 2,2% hinter 0,9% Köln München auf Platz zwei hinsichtlich der 0,7% Attraktivität für Zuwanderer. Der natürliche Be- 2,5% 0,7% München 0,4% völkerungssaldo, welcher sich aus der Differenz zwischen Geburten 0,4% und Sterbefällen 1,7% Stuttgart -0,7% ergibt, fiel hingegen in diesem Zeitraum mit 1,7% -0,7% 0,5% Frankfurt negativ aus. Die Zuwanderung nach -1,2% Hamburg ist damit entscheidend 0,5% dafür, dass -1,2% 0,5% Berlin Hamburg Bevölkerungswachstum -4,4% aufweist. 2,2% 2,5% 6,4% Berlin -4,4% 0,5% -6% -4% -2% 0% 2% 4% Hamburg 0,9% -6% 2,2% -4% -2% 0% 2% Erwerbstätige 4% Bevölkerung 6% 8% Köln 0,7% 2,5% Erwerbstätige Bevölkerung München 0,4% 6,4% Stuttgart -0,7% 1,7% Frankfurt -1,2% 0,5% Berlin -4,4% 0,5% -6% -4% -2% 0% 2% 4% 6% 8% Abbildung 2: Entwicklung der Bevölkerung Erwerbstätige und der Erwerbstätigen, Bevölkerung2000 bis 2006, in % Quelle: Statistisches Bundesamt (2008a) 17

19 450 Jahre 1.2 Bevölkerungsprognosen In der 11. koordinierten Bevölkerungsvorausschätzung prognostiziert das Statistische Bundesamt für Deutschland eine Abnahme der Bevölkerungszahlen um 2,4 Mio. bis zum Jahr 2020 (vgl. Statistisches Bundesamt 2006; mittlere Variante / Untergrenze). Gleichzeitig wird das durchschnittliche Alter der in Deutschland lebenden Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten steigen. Während die durchschnittliche Lebenserwartung eines Jungen bei der Geburt im Jahr 2003 bei 75,9 Jahren lag, können Männer bei der Geburt im Jahr 2050 mit 83,5 Jahren rechnen (vgl. Statistisches Bundesamt 2006). Die durch niedrige Geburten-raten und die steigende Lebenserwartung bedingten demografischen Entwicklungstendenzen sind für einzelne Regionen und Städte allerdings keineswegs unausweichlich. Wanderungen können die Tendenzen der natürlichen Bevölkerungsentwicklung in einzelnen Regionen erheblich verstärken oder auch umkehren. Die Einwohnerzahl einer Stadt nimmt in einem bestimmten Zeitabschnitt zu, wenn die Summe aus natürlichem Bevölkerungssaldo (Geburten abzüglich Sterbefälle) und Wanderungsbilanz (Zuwanderung abzüglich Abwanderung) positiv ausfällt. In Deutschland wird die Zahl der Sterbefälle Prognosen zufolge zukünftig steigen, weshalb in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich zunehmende Geburtenzahlen erforderlich wären, um einen ausgeglichenen natürlichen Bevölkerungssaldo zu erreichen. Dies ist angesichts der gegenwärtig relativ niedrigen Fertilitätsraten in allen Regionen Deutschlands unwahrscheinlich. Unter diesen Bedingungen sind für viele Regionen in Deutschland ein Rückgang und Alterung der Bevölkerung vorprogrammiert. Wie sich die demografische Entwicklung in den einzelnen Städten zukünftig darstellen wird, hängt deshalb entscheidend davon ab, wie viele Menschen aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem Ausland zuziehen beziehungsweise aus der jeweiligen Stadt abwandern. Die Wanderungsbilanz einer Stadt ist ihrerseits das Ergebnis ihrer Standortattraktivität. München Hamburg Berlin Köln Stuttgart Frankfurt Wanderungssaldo, 2000 bis 2006 Quelle: Statistisches Bundesamt (2008a) 18

20 Hamburger Börse Abbildung 4 stellt die Ergebnisse der regionalisierten Bevölkerungsprognose des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) exemplarisch für Norddeutschland dar und illustriert die zu erwartenden regional differierenden Auswirkungen der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung. Entsprechend der BBR-Prognose wird sich die zukünftige Entwicklung der Bevölkerung und damit die regionale Ausstattung mit Arbeitskräften zwischen den Regionen in Norddeutschland erheblich unterscheiden (vgl. Abbildung 4). Diese Differenzierung betrifft insbesondere die Unterschiede zwischen dem westlichen Teil des norddeutschen Wirtschaftsraums einerseits sowie den östlichen und südlichen Teilen andererseits. Während einige Kreise deutliche Bevölkerungszuwächse erwarten können, insbesondere in Niedersachsen, könnten Kreise in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2020 deutliche Bevölkerungsverluste bis zu einem Fünftel betreffen. Für Lüneburg, Oldenburg und Vechta ergibt die BBR-Prognose bis zum Jahr 2020 Bevölkerungszuwächse von + 11 %. Die räumlich variierenden regionalen Entwicklungen ziehen regional differierende Handlungserfordernisse nach sich. Beispielsweise ist für schrumpfende Regionen ein rückläufiges öffentliches Infrastrukturangebot zu erwarten, während in expandierenden Regionen Abbildung 4: Prognose des Bevölkerungswachstums, 2002 bis 2020, in %, Norddeutschland Quelle: BBR (2006); Darstellung HWWI 19

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