27. August 2015 WOCHENBAROMETER MARKTBERICHT VOLKSWIRTSCHAFT. Weltwirtschaft in Gefahr?

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1 MARKTBERICHT VOLKSWIRTSCHAFT WOCHENBAROMETER 27. August 2015 Weltwirtschaft in Gefahr? Ich sage nur China, China, China. Mit diesem Ausspruch beschwörte der damalige Kanzler Kurt Georg Kiesinger im Wahlkampf 1969 die kommunistische Gefahr. Heute geht es eher um die Gefahr, die von einem zunehmend kapitalistischen China ausgeht, namentlich einer möglichen harten Landung der eng mit der Welt verflochtenen chinesischen Wirtschaft. Die Ängste davor sind nicht aus der Luft gegriffen, müssen aber differenziert betrachtet werden, wodurch sich einige Bedrohungen relativieren. 1. Ausmaß der Wachstumsverlangsamung: Wachstumsraten von 10 plus x gehören in China der Vergangenheit an und die für dieses Jahr angestrebte Expansionsrate von 7% wird nur schwer zu erreichen sein (wir erwarten ein BIP-Zuwachs von 6,5%). 2. China als Absatzmarkt: Direkt am stärksten betroffen von der Wachstumsverlangsamung im Reich der Mitte sind Taiwan, Südkorea, Malaysia, Chile, Thailand und Australien, deren Exporte nach China zwischen 6 und 16% des jeweiligen BIP ausmachen. Für die USA liegt diese Kennzahl lediglich unter 1%, für Deutschland bei 2%. 3. Rohstoffpreisrückgang: Neben den OPEC-Staaten und einigen Nicht-OPEC- Staaten wie z. B. Russland, die unter den gesunkenen Öleinnahmen leiden, setzen die niedrigen Preise für Eisenerz und Kohle Ländern wie Brasilien, Südafrika und Australien zu. Die meisten Industrieländer jedoch sind Nettorohstoffimporteure. Für die dortigen Unternehmen und Konsumenten wirken die Entwicklungen an den Rohstoffmärkten wie ein riesiges wachstumsförderndes Steuersenkungspaket. 4. Abwertungseffekt: Der Trend schwächerer Währungen bei den aufstrebenden Volkswirtschaften wurde durch die gezielte Abwertung des Renminbi verstärkt. Die Flexibilität der Wechselkurse ist grundsätzlich positiv, da anders als im Vorfeld der Asienkrise keine Devisenreserven zur Verteidigung eines unrealistischen Wechselkursziels verwendet werden müssen. Außerdem können die Exporte stabilisiert werden. Diesen Vorteilen steht das Problem einer relativ hohen Auslandsverschuldung des privaten Sektors gegenüber. Betroffen sind hier unter anderem Ungarn, Polen, Tschechien, die Türkei sowie einige lateinamerikanischen Länder wie Chile und Peru. 5. Heimische Bondmärkte: In den vergangenen Jahren ist der Anleihenmarkt in heimischer Währung in vielen aufstrebenden Volkswirtschaften deutlich gewachsen. Dies sorgt zunächst für eine stabilere Finanzierungsgrundlage. Allerdings sind auch ausländische Anleger in diesem Markt präsent und könnten sich aufgrund höherer Risikoaversion verstärkt hiervon zurückziehen. In der vordersten Reihen stehen hier Mexiko, Malaysia, Südafrika, die Türkei und Brasilien, wo der Anteil der ausländischen Anleihehalter zwischen 25 und 50% liegt. China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und es wäre daher naiv, eine vollständige Abkoppelung der Weltwirtschaft von den dortigen Entwicklungen anzunehmen. Da die meisten aufstrebenden Volkswirtschaften nicht zuletzt aufgrund höherer Devisenreserven und eines flexiblen Wechselkurssystems jedoch stabiler aufgestellt sind als in den 1990er Jahren und die Rohstoffpreisrückgänge für die Weltwirtschaft insgesamt einen positiven Effekt haben, dürfte sich der Erholungsprozess in den USA und der Eurozone nur leicht gebremst fortsetzen. Die Turbulenzen an den Aktienmärkten sollten daher nicht überbewertet werden. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE 1

2 Rentenmärkte China wirbelt die Finanzmärkte erneut durcheinander. Die Zinssenkung der chinesischen Notenbank und gute Konjunkturdaten aus den USA und Europa helfen den Renditen wieder auf die Beine. Auch in dieser Berichtswoche ließ China die Finanzmärkte nicht zur Ruhe kommen. Der überraschend kräftige Rückgang des Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe auf 47 Punkte, den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren, ließ am Montag (24.08.) die Aktienmärkte rund um den Globus in die Tiefe stürzen. Daraufhin senkte die chinesische Notenbank am folgenden Tag den Leitzins von 4,85 auf 4,60% und löste auf breiter Front eine Gegenbewegung der Kurse aus. Im Rahmen des China-Schocks erhielten die Spekulationen auf eine Verschiebung der US-Leitzinswende ins kommende Jahr neue Nahrung. Deshalb sank die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries zwischenzeitlich unter die Marke von 2,00%, konnte sich jedoch anschließend wieder erholen. Aktueller Stand ist 2,16%. Ähnlich erging es den zehnjährigen Bundesanleihen. Nach einem zwischenzeitlichen Tiefststand von 0,53% rentieren die Bunds momentan bei 0,73%. Wir gehen davon aus, dass sich die Fed von den Geschehnissen in China und an den Finanzmärkten nicht sonderlich beeindrucken lässt. Die robuste Verfassung der US-Wirtschaft spricht aus unserer Sicht für den Zinsschritt im September. So wurde das annualisierte BIP-Wachstum des zweiten Quartals überraschend deutlich von 2,3 auf 3,7% korrigiert. Ferner übertrafen die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter im Juli mit einem Plus von 2,0% mom die Erwartungen. Zudem wurde der ohnehin schon erfreuliche Vormonatswert von 3,4% auf 4,1% revidiert. Gute Stimmung herrscht ebenfalls bei den Konsumenten. Das Verbrauchervertrauen des Conference Board kletterte von 91,0 auf 101,5 Punkte. Lediglich die Preise auf dem Häusermarkt zeigten im Juni im Vergleich zum Mai einen leichten Rückgang. Dennoch liegt der S&P Case/Shiller-Hauspreisindex, der die 20 größten Ballungsgebiete abdeckt, 5,0% über seinem Vorjahreswert. Ob die US-Konjunktur noch mehr Tempo aufnimmt, werden nächste Woche das Beige Book, der Konjunkturbericht der Fed-Bezirke, die ISM-Indizes (Einkaufsmanager) für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sowie die Arbeitsmarktdaten (Payrolls) zeigen. Solide Wirtschaftsdaten lieferte ebenfalls die Eurozone. Die Einkaufsmanagerindizes (PMI s) signalisieren eine beschleunigende konjunkturelle Erholung. Besonders erfreulich war der de utsche PMI für das Verarbeitende Gewerbe, der sich von 51,8 auf 53,2 Punkte verbesserte. Ebenfalls aufwärts ging es beim ifo Geschäftsklimaindex. Er legte trotz der Sorgen um den wichtigen deutschen Handelspartner China um 0,3 auf 108,3 Punkte zu. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die deutschen Einzelhandelsumsätze und Auftragseingänge, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden, dies mit harten Fakten untermauern können. Von der EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag erwarten wir keine wesentlichen Neuigkeiten. Insgesamt gehen wir kurzfristig bei einer anhaltend guten Nachrichtenlage in den USA und der Eurozone von anziehenden Zinsen aus. Zinsstrukturkurven (oben: aktuelle Renditekurven von Bundesanleihen und US-Treasuries unten: jeweilige Renditeveränderung der Laufzeiten seit 20. August) 2,50 2,00 1,50 in % 1,00 0,50 0,00-0, in bp Deutschland USA USA: Staatsanleiherendite 10J. Laufzeit (in Prozent, p.a.) 2,20 2,15 2,10 2,05 2,00 1,95 1,90 Deutschland: Staatsanleiherendite 10J. Laufzeit (in Prozent, p.a.) 0,80 0,75 0,70 0,65 0,60 0,55 0,50 Wochenveränderung der Peripheriespreads gegenüber Bundesanleihen* (aktuelle Spreads in Klammern) Frankreich (37 bp) Belgien (37 bp) Irland (68 bp) Italien (126 bp) Spanien (139 bp) Portugal (196 bp) *Differenz generischer 10-J.-Renditen in Basispunkten Eine längerfristige Betrachtung der Rentenmärkte finden Sie in unserer monatlich erscheinenden Publikation Rententrends. Aus Sicht eines Euro-Investors können die Renditen ausländischer Anleihen wie US-Staatsanleihen infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Berichtswoche Beginn: Ende: , 08:00 Uhr , 10:00 Uhr HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE 2

3 Covered Bond-Märkte Noch keine neuen Emissionen. Aktuelle Finanzmarktturbulenzen dürften hemmend wirken. In den vergangenen Wochen herrschte am Covered Bond-Markt Sommerpause und es sind keine neuen Emissionen platziert worden. Einzige Ausnahme bildet die Aufstockung einer Anleihe vom 18. November 2014 (1 Mrd. Euro) der Credit Agricole HL SFH in Höhe von 200 Mio. Euro. Auch die jüngsten Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten mit dem Crash am chinesischen Aktienmarkt dürften die Emittenten erst einmal abwartend agieren lassen. Einige stehen aber schon mit Emissionen in den Startlöchern. Die Banca Popolare di Milano hat angekündigt, eine Roadshow für ein neues Covered Bond-Programm ab dem 1. September zu starten. Westpac Neuseeland hat eine Reihe von Meetings für Fixed Income- Investoren in Europa ab dem 31. August geplant. Daraus dürfte sich eine in Euro denominierte Anleiheemission ergeben. Darüber hinaus ist ein Deal von der Kookmin Bank (Südkorea) in der Pipeline. Möglicherweise sind die ersten beiden September-Wochen als Emissionszeitpunkt ganz gut, denn mit der im Raum stehenden Zinswende in den USA am 16./17. September und den Neuwahlen in Griechenland am 20. September droht neue Unsicherheit, so dass sich dann die Emittenten wieder zurückhalten dürften. Die zuletzt zu beobachtende Volatilität an den Finanzmärkten ist bisher ohne größere Auswirkungen auf die Spreads am Covered Bond-Markt geblieben. Mit Settlement-Datum per 21. August hat die EZB 109,2 Mrd. Euro an Covered Bonds im Rahmen ihres dritten Anleiheankaufprogramms erworben. Das ist ein Anstieg im Vergleich zur Vorwoche von 1,1 Mrd. Euro sowie der niedrigste Zuwachs seit Start des Programms am 20. Oktober 2014 und liegt deutlich unter dem Durchschnitt von 2,5 Mrd. Euro. Seit Juni ist eine Tendenz zu rückläufigen Ankaufvolumina am Covered Bond-Markt zu beobachten. Laut eigener Aussage im August fällt es der EZB immer schwerer, ein ausreichendes Angebot an Covered Bonds zu finden. Ähnlich sieht es bei den ABS-Titeln aus, bei denen die Notenbank erst ein Volumen von 11,2 Mrd. Euro erworben hat (seit 21. November 2014). Das Programm wird durch einen Mangel an Neuemissionen und ein bis zu fünf Tage dauerndes Genehmigungsverfahren für Käufe beeinträchtigt. Um die Käufe zu beleben, beabsichtigt die EZB nun, Bestände von Investoren direkt zu erwerben, statt lediglich von den Banken. Bei den Käufen von öffentlichen Anleihen kann die Notenbank die größten Ankaufvolumina heben bisher hat sie in diesem Bereich 279,8 Mrd. Euro an Papieren gekauft. Allerdings könnte es auch bei den Staatstiteln zu Engpässen kommen, denn die Nettoemissionen sind nur in wenigen Ländern der Eurozone höher als die von der EZB geplanten Käufe. Das erfordert Flexibilität von der EZB, die ihre Ankauflimits pro Emission erhöhen könnte (derzeit maximal 70% bei Covered Bonds und 25% vbei Staatsanleihen) oder sie weitet das Spektrum ihrer Anleihekäufe zum Beispiel in Richtung staatsnaher Unternehmensanleihen weiter aus. Letzte 15 Covered Bond-Emissionen, global, in EUR, > 250 Mio. Euro Emissionsdatum Emittent ISIN Deckung Emissionsvolumen in Mio. EUR Covered Bonds, Spread ggü. Midswap in Basispunkten Land, Veränd. ggü Kern Deutschland, -1 bp Frankreich, -2 bp Österreich, -2 bp Niederlande, -2 bp Peripherie Spanien, -5 bp Portugal, -3 bp Italien, -5 bp Irland, -4 bp Nordics Schweden, -1 bp Finnland, -1 bp Dänemark, 0 bp Norwegen, -1 bp UK/Übersee USA, -2 bp Kanada, -1 bp Großbritannien, -1 bp Quellen: Bloomberg, iboxx, HSH Nordbank Basis: täglich von iboxx ermittelte Kursdaten Euro-Covered Bond Emissionen der letzten 12 Monate im Vorjahresvergleich, in Mrd. Euro 0 Aug 14 Feb 15 Aug 15 Quelle: Dealogic, HSH Nordbank, Daten vom , 10:00 Uhr 29th Jul 2015 Münchener Hyp DE000MHB15J2 Hypothek 750 Nein 5,2-17 0,250 Aaa 28th Jul 2015 LBBW DE000LB01ZU3 Öffentlich 500 Nein 7,0-16 0,500 NR Aaa AAA 28th Jul 2015 Bankia ES Hypothek Nein 7,0 45 1,125 A NR A- 28th Jul 2015 Bank of Montreal XS Hypothek Nein 5,0 n.v. 0,375 NR Aaa AAA 23rd Jul 2015 Bankinter SA ES Hypothek Nein 7,0 23 0,875 A Aa2 NR 23rd Jul 2015 Nationwide Building Society XS Hypothek Nein 5,0 7 0,375 AAA Aaa AAA 23rd Jul 2015 Deutsche Pfandbriefbank DE000A13SV81 Hypothek 500 Nein 5,0-14 0,250 AA+ Aa2 NR 23rd Jul 2015 WL Bank DE000A14KK32 Hypothek 500 Nein 7,0-16 0,500 NR NR AAA 21st Jul 2015 Banco Popular Espanol SA ES Hypothek Nein 5,2 37 0,750 NR Aa2 NR 21st Jul 2015 Banca Popolare Emilia IT Hypothek 750 Nein 5,0 18 0,500 NR A1 NR 21st Jul 2015 Helaba XS Hypothek Nein 4,0-15 0,125 NR NR AAA 21st Jul 2015 Berlin Hyp AG DE000BHY0A64 Hypothek 500 Nein 3,0-12 0,050 21st Jul 2015 Westpac Banking Corp XS Hypothek 263 Nein 16,0 n.v. 1,546 20th Jul 2015 AIB Mortgage Bank XS Hypothek 750 Nein 5,0 22 0,625 AA- Aa2 A- 17th Jul 2015 HVB DE000HV2AL33 Hypothek 500 Nein 8,0-13 0,750 NR Aaa AAA Quelle: Dealogic, Bloomberg, Daten vom , 10:00 Uhr HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE Aufstockung? Laufzeit in Jahren 5 Spread ggü. Midswap in bp bei Emission Kupon in % Rtg S&P Rtg Mdys Rtg Fitch

4 Devisenbericht China wirbelte die Devisenmärkte durcheinander. US-Dollar geriet zwischenzeitlich stark unter Druck, profitierte aber zuletzt von guten Konjunkturnachrichten. Die von China ausgelösten Turbulenzen an den Finanzmärkten haben den US-Dollar stark unter Druck gesetzt. EUR/USD - aktuell bei 1,133 - machte zwischenzeitlich einen Sprung auf ein neues Sechs-Monats-Hoch von 1,171. Auslöser war die zunehmende Angst vor einer nachhaltigen Verschlechterung der chinesischen Wachstumsperspektiven. Dadurch wurden die Spekulationen über eine Verschiebung der US- Leitzinswende erneut angeheizt. Allerdings konnte die chinesische Zentralbank mit einer Leitzinssenkung die Märkte zumindest teilweise wieder beruhigen. Wichtigster Pluspunkt für den Greenback waren jedoch erneut die guten Wirtschaftsnachrichten, in erster Linie die überraschend starken Auftragseingänge. In der kommenden Woche dürfte EUR/USD erneut von guten US-Daten beeinflusst werden und weiter in Richtung 1,11 tendieren. Auch der Sterling zählte in der Berichtswoche zu den Verlierern. EUR/GBP rangiert nach vorübergehenden Kursverlusten von knapp 4,0% derzeit bei 0,731. Genauso wie in den USA wurde in Großbritannien über eine Verschiebung der Leitzinswende bis weit ins kommende Jahr spekuliert. Schwächere britische Einzelhandelsumsätze und gute Nachrichten aus der Eurozone fanden in diesem Umfeld nur wenig Beachtung. Wir erwarten, dass sich die Normalisierung an den Märkten fortsetzen wird. Deshalb sehen wir EUR/GBP kurzfristig etwas schwächer bei 0,720. Der Yen zählte wie der Euro zu den Gewinnern des China-Schocks. USD/JPY tauchte bis auf ein Sieben-Monats-Tief bei 116,2 Zählern ab, notiert allerdings momentan deutlich erholt bei 120,2. Unterstützung erhielt der Yen außerdem vom Anstieg des japanischen Einkaufsmangerindexes. Dennoch belasteten zuletzt die anhaltend guten amerikanischen Konjunkturdaten die japanische Währung. Dieser Trend wird sich unserer Meinung nach in den kommenden Tagen fortsetzen. Aus diesem Grund sehen wir bei USD/JPY ein Erholungspotenzial bis 123,0. Trotz der unruhigen Zeiten konnte der schweizer Franken in den vergangenen Tagen nicht als internationale Fluchtwährung punkten. Das Währungspaar EUR/CHF schloss im Vergleich zur Vorwoche fast unverändert bei 1,081. Nächste Woche sehen wir EUR/CHF in einer Bandbreite zwischen 1,070 und 1,080. EUR/USD 1,170 1,150 1,130 1,110 EUR/GBP 0,745 0,735 0,725 0,715 0,705 USD/JPY 124,0 122,0 120,0 118,0 116,0 EUR/CHF 1,090 1,080 1,070 Wechselkursbewegungen gegenüber dem EUR (Veränderungen seit dem Handelsbeginn 20. August 2015) RUB AUD NZD CAD ZAR PLN CHF CZK DKK JPY Eine längerfristige Betrachtung der Devisenmärkte finden Sie in unserer monatlich erscheinenden Publikation Rententrends. Berichtswoche Beginn: , 08:00 Uhr Ende: , 10:00 Uhr -6,0% -5,0% -4,0% -3,0% -2,0% -1,0% 0,0% 1,0% HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE 4

5 Kalender für die kommende Woche Konsens- Zeit Land Veröffentlichung Zeitraum schätzung Freitag, 28. August Konjunkturdaten USA 14:30 USA Persönliche Einkommen (M/M, in %) Jul 15 0,4 14:30 USA Persönliche Ausgaben (M/M, in %) Jul 15 0,4 14:30 USA PCE Deflator (J/J, in %) Jul 15 0,3 16:00 USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan Aug Konjunkturdaten Eurozone 08:45 FR Erzeugerpreisindex (M/M / J/J, in %) Jul 15 k.a. / k.a. 09:00 GE Verbraucherpreise deutscher Bundesländer Aug 15 11:00 EC Verbrauchervertrauensindex Aug 15 k.a. 11:00 EC Industrievertrauensindex Aug 15-3,2 11:00 EC Wirtschaftsvertrauensindex Aug ,8 11:00 EC Dienstleistungsvertrauensindex Aug 15 8,8 14:00 GE Verbraucherpreisindex (M/M / J/J, in %) Jul / 0.1 Konjunkturdaten UK 10:30 UK BIP (Q/Q / J/J, in %) Q2 0.7 / :30 UK Privater Verbrauch (Q/Q, in %) Q2 0,7 Konjunkturdaten Schweiz 07 :45 CH BIP (Q/Q / J/J, in %) Q2-0.1 / k.a. Konjunkturdaten Japan 01:30 JP Arbeitslosenquote (in %) Jul 15 3,4 01:50 JP Einzelhandelsumsätze (M/M / J/J, in %) Jul / 0.6 Redetermine 18:25 CH SNB-Redner: Jordan Staatsanleihenauktionen 11:30 IT Italien begibt Staatsanleihen: 2 Mrd. EUR 2020-er, 4 Mrd. EUR 2025-er und 1.5 Mrd. EUR 2022-er Montag, 31. August Konjunkturdaten USA 15:45 USA Chicago Einkaufsmanagerindex Aug 15 54,5 Konjunkturdaten Eurozone 00:00 GE Einzelhandelsumsätze (M/M / J/J, in %) Jul / :00 EC CPI-Schätzung Aug 15 k.a. Konjunkturdaten Japan 01:50 JP Industrieproduktion (M/M / J/J, in %) Jul / 0.6 Feiertage GB Summer Bank Holiday Dienstag, 01. Septem ber Konjunkturdaten USA 00:00 USA Gesamte Autoverkäufe (in Mio.) Aug 15 17,25 16:00 USA ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Aug 15 52,8 Konjunkturdaten Eurozone 09:45 IT PMI verarbeitendes Gewerbe Aug 15 k.a. 09:50 FR PMI verarbeitendes Gewerbe Aug 15 k.a. 09:55 GE PMI verarbeitendes Gewerbe Aug 15 k.a. 09:55 GE Arbeitslosenrate (sa) Aug 15 k.a. 10:00 EC PMI verarbeitendes Gewerbe Aug 15 k.a. 11:00 EC Arbeitslosenrate Jul 15 k.a. 11:00 IT BIP (Q/Q / J/J, in %) Sep 15 k.a. / k.a. Konjunkturdaten UK 10:30 UK PMI verarbeitende Gewerbe Aug 15 k.a. Redetermine 19:10 USA Fed-Redner: Rosengren Staatsanleihenauktionen 11:15 AS Österreich begibt Staatsanleihen: 2025-er und 2020-er Mittwoch, 02. Septem ber Konjunkturdaten USA 13:00 USA Hypothekenanträge (W/W, in %) 35. KW k.a. 14:15 USA ADP National Employment Report Aug ,5 16:00 USA Industrieaufträge (M/M, in %) Jul 15 0 Konjunkturdaten Eurozone 11:00 EU PPI Industrie ex Baugewerbe (M/M / J/J, in %) Jul 15 k.a. / k.a. Konjunkturdaten UK 10:30 UK PMI Baugewerbe Aug 15 k.a. Staatsanleihenauktionen 11:00 BE Belgien begibt Staatsanleihe: 2025-er 11:30 GE Deutschland begibt Staatsanleihe: 4 Mrd. EUR 2020-er Sonstige Termine 20:00 US Fed Beige Book Donnerstag, 03. Septem ber Konjunkturdaten USA 14:30 USA Handelsbilanz (in Mrd. USD) Jul 15-44,5 16:00 USA ISM-Index Dienstleistungen Aug Konjunkturdaten Eurozone 09:45 IT PMI Dienstleistungen Aug 15 k.a. 09:50 FR PMI Dienstleistungen Aug 15 k.a. 09:55 GE PMI Dienstleistungen Aug 15 k.a. 10:00 EC PMI Dienstleistungen Aug 15 k.a. 11:00 EC Einzelhandelsumsätze (M/M / J/J, in %) Jul 15 k.a. / k.a. 13:45 EC EZB-Zinsentscheidung k.a. Konjunkturdaten UK 10:30 UK PMI Dienstleistungen Aug 15 k.a. Redetrmine 03:30 BoJ-Redner: Kiuchi Staatsanleihenauktionen 10:30 SP Spanien begibt Staatsanleihe 10:50 FR Frankreich begibt Staatsanleihe Freitag, 04. Septem ber Konjunkturdaten USA 14:30 USA Change in Nonfarm Payrolls (M/M, in Tsd.) Aug :30 USA Change in Manufact. Payrolls (M/M, in Tsd.) Aug 15 k.a. 14:30 USA Arbeitslosenquote (in %) Aug 15 5,3 Konjunkturdaten Eurozone 08:00 GE Auftragseingänge Industrie (M/M / J/J, in %) Jul 15 k.a. / k.a. 11:00 EC BIP (Q/Q / J/J, in %) Sep 15 k.a. / k.a. Konjunkturdaten Schweiz 09:15 CH Verbraucherpreisindex (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a. Redetermine 14:10 Fed-Redner: Lacker 16:00 EZB-Redner: Nowotny Quelle: Bloomberg, HSH Nordbank HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE 5

6 Übersicht Staatsanleiherenditen (Renditen in Prozent, Spreads ggü. Bunds in bp, Veränderungen jeweils in bp seit dem 20. August 2015 in Klammern) Benchmark Renditeaufschläge anderer Staatsanleihen der Eurozone ggü. Bunds Renditen weiterer Staatsanleihen Bundesanleihen Frankreich Italien Spanien Irland Portugal Griechenland Schweiz UK USA Japan Rendite Spread Spread Spread Spread Spread Spread Rendite Rendite Rendite Rendite 1J -0,25 (-1 ) 7 (+1 ) 29 (+1 ) 13 (+3) -0,73 (+7 ) 0,51 (+2) 0,34 (-5) 0,01 (0) 2J -0,23 (+2) 7 (-1 ) 43 (+7 ) 41 (+3) 20 (-1 ) 67 (+6) 1267 (+1 1 4) -0,73 (+8) 0,72 (+20) 0,67 (+1 ) 0,01 (0) 3J -0,15 (+5) 10 (0) 56 (+5) 59 (+1 ) 21 (0) 81 (+4) -0,74 (+6) 0,93 (+5) 0,98 (-2) 0,02 (0) 4J -0,07 (+6) 14 (0) 73 (+8) 81 (+7 ) 21 (-1 ) 105 (+7 ) 1095 (+48) -0,71 (+4) 1,17 (+2) 0,04 (0) 5J 0,08 (+7 ) 16 (0) 89 (+1 0) 99 (+8) 32 (-1 ) 129 (+8) -0,62 (+5) 1,41 (+5) 1,49 (-1 ) 0,08 (+1 ) 6J 0,17 (+9) 20 (+1 ) 108 (+9) 130 (+8) 32 (-1 ) 154 (+9) -0,52 (+5) 1,53 (+7 ) 0,12 (+3) 7J 0,31 (+1 1 ) 24 (+2) 117 (+7 ) 142 (+6) 48 (+2) -0,40 (+5) 1,69 (+7 ) 1,88 (+3) 0,16 (+2) 8J 0,43 (+1 2) 30 (+3) 130 (+7 ) 143 (+5) 59 (-1 ) 191 (+9) -0,34 (+6) 1,79 (+7 ) 0,23 (+2) 9J 0,60 (+1 3) 30 (+3) 129 (+7 ) 144 (+4) 62 (0) 185 (+8) -0,24 (+4) 1,79 (+7 ) 0,23 (+2) 10J 0,73 (+1 3) 37 (+3) 126 (+7 ) 139 (+2) 68 (+1 ) 196 (+1 0) 848 (-23) -0,14 (+6) 1,99 (+1 9) 2,16 (+4) 0,39 (+3) 30J 1,41 (+1 4) 60 (+2) 159 (+1 0) 174 (+8) 92 (+1 ) 221 (+1 2) 0,60 (+3) 2,60 (+1 0) 2,91 (+1 1 ) 1,40 (0) Quellen: Bloomberg und HSH Nordbank, Renditen vom , 10:00 Uhr Übersicht Covered Bonds Spread ggü. Midswap in Basispunkten am , Veränderung ggü in Klammern Kern Peripherie Nordics UK/Schweiz/Übersee Deutschland Öpfe -15 (-0,6) Spanien single name Cédulas 10 (-4,3) Schweden -5 (-1) UK -1 (-1,2) Deutschland Hypfe -17 (-1,3) Spanien joint Cédulas 38 (-5,8) Dänemark -4 (0,2) Schweiz 1 (-0,7) Frankreich OF -10 (-2,1) Italien 2 (-4,7) Finnland -9 (-1,4) Kanada -1 (-0,9) Frankreich Strukt. CB -10 (-0,7) Portugal 14 (-2,9) Norwegen -4 (-0,8) USA 10 (-1,6) Niederla nde -13 (-1,7) Irla nd 10 (-4,1) Öst erreich 3 (-2,4) Quellen: Bloomberg, iboxx, HSH Nordbank, Basis: täglich von iboxx ermittelte Kursdaten Übersicht Wechselkurse (Veränderungen seit dem 20. August 2015 in Klammern) Hauptwährungspaare EUR-Wechselkurse USD-Wechselkurse EUR/USD 1,1 330 (+1.7 %) EUR/DKK 7,4632 (0%) EUR/CA D 1,5 042 (+2.8 %) USD/CA D 1,327 6 (+1 %) EUR/GBP 0, (+3 %) EUR/SEK 9, (+1.3 %) EUR/A UD 1,5 925 (+4.6 %) USD/A UD 1,405 8 (+2.8 %) EUR/JPY 1 36,20 (-1.4 %) EUR/NOK 9,45 81 (+2.3 %) EUR/NZD 1, (+4.3 %) USD/NZD 1, (+2.6 %) EUR/CHF 1,0800 (+0.6 %) EUR/PLN 4,2223 (+0.9 %) EUR/ZA R 1 4,8094 (+2.8 %) USD/ZA R 1 3,07 07 (+1.1 %) GBP/USD 1,5 491 (-1.2 %) EUR/HUF 31 5,1 5 (+1.4 %) EUR/RUB 7 7,0686 (+3.2 %) USD/CNY 6,4048 (+0.1 %) USD/JPY 1 20,21 (-3.1 %) EUR/T RY 3,3099 (+0.2 %) EUR/KRW 1 345,1 5 (+2 %) USD/RUB 68,0225 (+1.4 %) USD/CHF 0, (-1.2 %) EUR/CZK 2 7,1 1 (+0.3 %) EUR/CNY 7, (+1.9 %) USD/SGD 1, (0%) Quellen: Bloomberg und HSH Nordbank, Wechselkurse vom , 10:00 Uhr Prognosen der HSH Nordbank Zinssät ze USA :00 Uhr fed fu nds (Zielzone) (%) 0,25 0,2 5 0,5 0 0,7 5 1,00 1,2 5 3-Monat s-libor-usd (%) 0,33 0,3 5 0,7 0 1,00 1,2 5 1,5 0 2-jä h rige St a a t sa n leih en (%) 0,67 0,8 5 1,05 1,3 0 1,5 0 1,7 5 5-jä h rige St a a t sa n leih en (%) 1,48 1,8 0 1,9 0 2,2 5 2,4 0 2, jä h rige St a a t sa n leih en (%) 2,16 2,4 5 2,5 5 2,9 0 3,1 0 3,3 0 2-jä h rige Swa psa t z (%) 0,82 1,05 1,2 5 1,5 0 1,7 0 1,9 5 5-jä h rige Swa psa t z (%) 1,58 1,9 5 2,05 2,4 5 2,6 0 2, jä h rige Swa psa t z (%) 2,21 2,5 5 2,6 5 3,05 3,2 5 3,4 5 Eu rozone Tendersat z (%) 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 3-Monat s-euribor (%) -0,03-0,02-0,02 0,00 0,02 0,05 2-jährige Bundesanleihen (%) -0,23-0,2 0-0,1 5 0,00 0,1 0 0,2 0 5-jährige Bundesanleihen (%) 0,07 0,2 0 0,3 5 0,4 5 0,6 0 0, jährige Bundesanleihen (%) 0,73 0,9 0 1,00 1,2 0 1,4 0 1,6 0 2-jährige Swapsat z (%) 0,09 0,1 5 0,1 5 0,3 0 0,4 0 0,5 0 5-jährige Swapsat z (%) 0,42 0,5 5 0,7 0 0,7 5 0,9 0 1,05 10-jä h rige Swa psa t z (%) 1,05 1,2 5 1,3 5 1,5 0 1,7 0 1,8 0 Wech selku rse Eu ro/us-dolla r 1,13 1,08 1,08 1,1 0 1,1 0 1,1 2 Eu ro/chf 1,08 1,04 1,05 1,05 1,07 1,07 Eu ro/gbp 0,73 0,7 1 0,7 2 0,7 2 0,7 3 0,7 4 US-Dolla r/yen Die Prognosen der HSH Nordbank werden monatlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Eine ausführliche Darstellung der Prognosen und der Prognoseveränderung ist in der monatlich erscheinenden Publikation Rententrends enthalten. Aus Sicht eines Euro-Investors können die Renditen ausländischer Anleihen wie US-Staatsanleihen infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Hinweis: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE 6

7 Glossar ABS Annualisierte Rate Basispunkt Beigebook Benchmarkanleihe BIP Brexit Covered Bond Spread / Midswap Covered Bonds CPI Credit Default Swap (CDS) Denominierte Wertpapiere Dovisch ELA-Kredite Euribor EONIA Exportquote EZB FED FOMC Forward Guidance Futures GfK- Konsumklimaindex Greenback Grexit Hard Bullet-Struktur Hawkisch ifo Geschäftsklimaindex Importquote Index der Universität of Michigan Investment-Grade ISIN ISM-Index IWF Jumbo-Anleihe Kerninflationsrate KOF-Konjunkturbarometer Langfristtender (LTRO/TLTRO) Leitzins Leveraged Loans Libor Asset Backed Securities (ABS) sind forderungsbesicherte Wertpapiere. Annualisierte Rate bezieht sich auf die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP). In Europa wird das Wirtschaftswachstum gegenüber dem Vorquartal gemessen, indem das BIP eines Quartals mit dem BIP des Vorquartals verglichen wird. In den USA geschieht dies ebenfalls, die Rate wird dann aber annualisiert, d.h. es wird so getan, als ob das Wirtschaftswachstum vier Quartale hintereinander mit dieser Rate wächst. Rechnerisch geschieht dies mit der folgenden Formel: (1+Wachstumsrate) 4. Zinssatz-Einheit, 100 Basispunkte entsprechen einem Prozentpunkt, d.h. 25 Basispunkte sind 0,25 %. Basispunkt wird mit bp abgekürzt. Ein Konjunkturbericht der 12 Zentralbankbezirke der USA. Benchmarkanleihen sind Anleihen, deren Emissionsvolumen größer als 500 Millionen Euro sind. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP; engl. gross domestic product (GDP)) ist eine wichtige Kennzahl der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Sie gibt den Gesamtwert der innerhalb einer Periode in einem Land hergestellten Güter und Dienstleistungen zu aktuellen Preisen nach Abzug aller Vorleistungen an. Brexit ist ein Wortspiel (engl. für Britain und Exit), das das mögliche Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union beschreibt (in Anlehnung an den Grexit). Spread ist der Zinsaufschlag auf einen Referenzzinssatz (Midswap). Covered Bonds sind gedeckte Schuldverschreibungen. Besondere Eigenschaft ist der zweifache Schutz der Anleger durch einerseits Haftung des ausgebenden Finanzinstituts (meist einer Bank) und andererseits Deckung durch einen speziellen Sicherheitenpool, häufig bestehend aus erstklassigen Hypotheken oder Anleihen des öffentlichen Sektors, auf die die Anleger bevorrechtigt zugreifen können. Deutsche Pfandbriefe (siehe Pfandbriefe) sind in diesem Sinne Covered Bonds. Jedoch sind Covered Bonds, die nicht aus Deutschland stammen und daher nicht unter das Pfandbriefgesetz fallen, keine Pfandbriefe. Der Begriff Covered Bond ist kein geschützter Begriff. Siehe Verbraucherpreisindex. Ein Credit Default Swap (CDS) ist ein Finanzkontrakt, den zwei Vertragspartner miteinander abschließen und mit dem Ausfallrisiken gehandelt werden. Der eine Vertragspartner, der sogenannte Sicherungsgeber, sichert die Auszahlung einer Versicherungssumme zu, wenn der dem Kontrakt zugrundeliegende Anleiheschuldner ausfällt. Für diese Absicherung zahlt der Sicherungsnehmer dem Sicherungsgeber eine Prämie. Emissionswährung in der ein Wertpapier begeben wird. Eine dovische (dove engl. für Taube) Geldpolitik ist eine, im Hinblick auf Leitzinserhöhungen, sehr vorsichtige Geldpolitik. Notfallkredite der nationalen Notenbanken an den heimischen Bankensektor, die von der EZB genehmigt werden müssen. Die Euro Interbank Offered Rate ist der Zinssatz für Termingelder in Euro im Interbankengeschäft. Der EURIBOR ist für kurzfristige Kredite Verhandlungsbasis (Banken verlangen den jeweiligen EURIBOR + x Basispunkte) und gibt wichtige Informationen für die Anlage von Festgeldern, da er als Referenz für die Festsetzung des Festgeldzinses benutzt wird. Der Euro Overnight Index Average ist der Zinssatz, für den sich Banken auf dem Interbankenmarkt im Euroraum über Nacht gegenseitig Geld leihen können (kurzfristige unbesicherte Geldmarktkredite). Exporte im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die Notenbank der Europäischen Währungsunion. Das Federal Reserve System (FED) ist die Notenbank der USA. Das "Federal Open Market Commitee" (dt. Offenmarktausschuss) ist das Gremium der US-Notenbank, das die geld- und währungspolitischen Entscheidungen trifft. Forward Guidance ist die Bezeichnung der US-Notenbank FED, um ihre zukünftige Geldpolitik zu kommunizieren. Futures sind börslich handelbare Terminkontrakte zwischen zwei Parteien. Im Gegensatz zu Optionen sind sie nicht nur halbseitig sondern sowohl für den Verkäufer (Verpflichtung zur Lieferung) als auch den Käufer (Verpflichtung zur Abnahme) verbindlich. Durch den Kontrakt wird das Underlying, die Menge, der Termin (fixer Zeitpunkt in der Zukunft) und der konkrete, bei Vertragsabschluss festgelegte, Preis geregelt. Index, der die Konsumneigung der privaten Haushalte widerspiegelt. Greenback ist eine alternative Bezeichnung für die US-Währung Dollar. Grexit ist ein Wortspiel (engl. für Greece und Exit), das das mögliche Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum behandelt. Anleihe mit festem Rückzahlungstermin (Standard). Eine hawkische (hawk engl. für Falke) Geldpolitik ist eine in Hinblick auf Leitzinserhöhungen eher aggressive Geldpolitik. Der ifo Geschäftsklimaindex (kurz: ifo Index) ist ein Konjunkturindikator für Deutschland, der auf der Basis von Befragungen von rund 7000 Unternehmen vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung monatlich ermittelt wird und ein Frühindikator für die wirtschaftliche Ermittlung darstellt. Es gibt zahlreiche Unterindizes für einzelne Branchen. Importe im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Der Index der Universität of Michigan ist ein Indikator für das Konsumklima der privaten Haushalte. Die Bewertung Investment-Grade wird von Rating-Agenturen für Unternehmen, Wertpapiere oder Kredite mit hoher Bonität vergeben (Rating mindestens BBB-). Jedes am Markt gehandelte Wertpapier hat eine ISIN (International Securities Identification Number oder Wertpapierkennnummer). Der ISM-Index ist ein Konjunkturindikator bzw. Geschäftsklimaindex für die USA, der auf der Basis einer Umfrage unter US-Unternehmen monatlich ermittelt wird. Er wird als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung angesehen. Es gibt den ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe und den ISM-Index für den Dienstleistungssektor. Der ISM wird vom Institute for Supply Management erstellt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist eine Organisation zur Sicherstellung des internationalen Zahlungsverkehrs und zur Bereitstellung von internationalen Reserven zur Liquiditätssicherung. Eine Jumboanleihe hat ein Emissionsvolumen von mindestens einer Milliarde Euro. Bei der Kerninflationsrate werden die Preisentwicklungen des Lebensmittel- und Energiesektors nicht mit berücksichtigt. Ein Indikator, der angibt, wie sich die Schweizer Konjunktur in der nahen Zukunft entwickeln dürfte. Der Langfristtender ist ein geldpolitisches Instrument der EZB, bei dem die Notenbank den Geschäftsbanken Zentralbankgeld mit einer Laufzeit von drei oder mehr Monaten zur Verfügung stellt. Targeted-LTRO sind einem bestimmten Zweck zugeschrieben. Der Leitzins ist der Zinssatz, der von einer Zentralbank festgelegt und gesteuert wird. Je nach Zentralbank werden Zinssätze mit unterschiedlichen Laufzeiten gesteuert. Die US-Notenbank zielt beispielsweise auf den Übernachtzinssatz (Laufzeit: 1 Tag), die Europäische Zentralbank auf einen Geldmarktsatz mit einer Laufzeit von einer Woche und die Schweizer Notenbank auf den Libor für Schweizer Franken mit einer Laufzeit von drei Monaten. Besonders riskante Kredite, die beispielsweise im Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen vergeben werden. Die London Interbank Offered Rate (Libor) ist ein täglich festgelegter Referenzzinssatz im Interbankengeschäft, zu HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE 7

8 Makroprudenzielle Maßnahmen Minutes mom Mortgage REITs Non Farm Payrolls Non-Investment Grade Partizipationsrate Peripheriespreads Pfandbrief PMI-Index QE-Programm qoq Rendite Renditekurve (Zinsstrukturkurve) Rezession Staatsanleiherendite Staatsanleiheauktionen Soft Bullet-Struktur Sovereign-Bonität Sterling Swap Tapering Troika US-Treasuries (Notes) Verbraucherpreisindex yoy ytd ZEW-Index Zinsstrukturkurve Quelle: HSH Nordbank dem sich Banken gegenseitig Geld leihen. Der 3-Monats-Libor ist z.b. der Zinssatz heute für ein über drei Monate laufendes Geldmarktgeschäft. Der Libor gilt bei vielen Finanzmarktgeschäften als Referenzgröße für die Zielrendite. Man spricht dann z.b. von dem 3-Monats-LIBOR Basispunkten. Sollen die Finanzmarktstabilität erhöhen, in dem verbindliche Regeln eingeführt werden (z.b. Eigenkapitalanforderungen für Banken). Sitzungsprotokoll von Notenbanken, z.b. der Bank of England oder des Federal Reserve System. Veränderung von Finanz- und Konjunkturdaten gegenüber dem Vormonat (mom = month-on-month). Mortgage REITs (Real Estate Investment Trust) sind ein handelbares Finanzierungsvehikel aus den USA, das anders als klassische Immobilien-REITs nicht in Immobilien-Aktien, sondern in Hypothekenverbriefungen investiert. Zeigen die Veränderung der saisonbereinigten Anzahl von neuen Stellen außerhalb des landwirtschaftlichen Sektors innerhalb eines Monats in den USA. Die Bewertung Non-Investment Grade wird von Rating-Agenturen für Unternehmen, Wertpapiere oder Kredite mit niedriger Bonität vergeben (Rating maximal BB+). Die Partizipationsrate ist ein Arbeitsmarktindikator. Sie ergibt sich aus dem Anteil der Erwerbstätigen aus der Wohnbevölkerung im erwerbsfähigen Alter zur Gesamtbevölkerung. Peripheriespreads sind die Risikoaufschläge der Peripheriestaatsanleiherenditen gegenüber den Renditen deutscher Staatsanleihen mit der gleichen Laufzeit. Im Rahmen der Finanzmarktkrise innerhalb der Eurozone wird unterschieden zwischen der Peripherie (das sind die Länder, die von der Staatsschuldenkrise erfasst waren, wozu in der Regel Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien gezählt werden) und den Kernländern (das sind in der Regel Deutschland, Finnland, Niederlande und Österreich). Von einer Bank begebene Anleihe, die durch eine Realsicherheit besichert ist. Dem Investor bietet neben der Bonität der emittierenden Bank im Fall einer Insolvenz eine sogenannte Deckungsmasse größere Sicherheit. Gemäß dem deutschen Pfandbriefgesetz kann man unterscheiden in Hypothekenpfandbrief (Deckung durch hypothekarisch besicherte Immobilienkredite), Öffentlicher Pfandbrief (Deckung durch Kredite und Anleihen an die öffentliche Hand), Schiffspfandbrief (Deckung durch hypothekarisch besicherte Schiffskredite) und Flugzeugpfandbrief (Deckung durch hypothekarisch besicherte Flugzeugkredite). Das deutsche Pfandbriefgesetz legt bestimmte Bedingungen fest, durch die die Qualität der Deckungs-Vermögenswerte sichergestellt werden sollen. Pfandbriefähnliche Anleihen aus anderen Ländern werden im Allgemeinen Covered Bonds genannt. Siehe dazu auch Covered Bonds. Der PMI-Index ist ein Konjunkturindikator bzw. ein Geschäftsklimaindex. PMI steht für Purchasing Manager Index und wird von dem Unternehmen Markit für zahlreiche Länder und Regionen insbesondere für die beiden Sektoren Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungssektor auf der Basis einer Umfrage unter Einkaufsmanagern erstellt. Die PMI-Indizes werden als wichtige Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes oder einer Region angesehen. Quantitative Easing (QE) ist eine extreme Form der expansiven Geldpolitik. Die Zentralbank kauft dabei direkt Wertpapiere wie Staatsanleihen an, um Zentralbankgeld zur Verfügung zu stellen und Zinsen niedrig zu halten. Veränderung von Finanz- und Konjunkturdaten gegenüber dem Vorquartal (qoq = quarter-on-quarter). Ganz allgemein gibt die Rendite das Verhältnis von Auszahlungen zu den Einzahlungen einer Kapitalanlage an und wird meist in Prozent und pro Jahr angegeben. In der Regel beziehen sich unsere Research-Publikationen auf Anleiherenditen, die sich laufend ändern können und vom Kupon und vom Wertpapierkurs abhängen. Die Rendite und der Kurs einer Anleihe bewegen sich bei einer Anleihe mit einem festen Kupon umgekehrt zueinander. Die Renditekurve (auch: Zinsstrukturkurve) zeigt an, welche Renditen für Anleihen verschiedener (Rest-)Laufzeiten eines Emittenten (z.b. der Bundesrepublik Deutschland) gezahlt werden. Eine Renditekurve wird steiler, wenn ein Anstieg der Zinssätze erwartet wird. Investoren werden sich für kürzere Laufzeiten entscheiden und nicht Wertpapiere mit einer längeren Laufzeit kaufen, die daraufhin eher unattraktive Renditen aufweisen. Eine Rezession ist ein wirtschaftlicher Abschwung. Ein Land befindet sich technisch gesehen in einer Rezession, wenn dessen Bruttoinlandsprodukt in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen gesunken ist. Rendite einer Staatsanleihe (siehe Rendite). Staaten wie die USA und Deutschland versteigern Staatsanleihen im Rahmen von Staatsanleiheauktionen. Die Termine für diese Auktionen stehen im Regelfall bereits mehrere Monate vorher fest. Anleihe mit Option des Emittenten auf Verschiebung des Rückzahlungstermins. Bonität eines Staates, also die Kreditwürdigkeit eines Staates. Sterling ist eine verkürzte Schreibweise der britischen Währung Pfund Sterling. Ein Austausch zukünftiger Zahlungsströme, bei der jede Partei die Zahlungsverbindlichkeiten der anderen übernimmt. Zielsetzung ist die Ausnutzung von komparativen Vorteilen (Arbitrage). Häufige Formen sind Zins- und Währungsswaps. Ein Zins-Swapsatz ist ein Zinssatz, der sich im Rahmen eines derartigen Tauschgeschäftes ergibt. Der fünfjährige Euro-Swapsatz ergibt sich aus dem Tausch des zukünftigen variablen Zahlungsstroms, der in der Regel auf der Basis des Drei-Monats-Euribors festgestellt wird, gegen einen festen Zinssatz. Letzterer ist der Euro Zins-Swapsatz. Tapering bezeichnet die Reduktion von Anleiheankäufen durch die Notenbank über einen längeren Zeitraum. Institution aus Europäischer Kommission, EZB und IWF zur Überwachung der Hilfsprogramme für Krisenländer. Staatsanleihen, die von der US-Zentralregierung emittiert werden und eine Laufzeit von mehr als einem Jahr bis zu zehn Jahren Laufzeit haben. Bei US-Securities wird zwischen US-Bills, US-Notes und US-Bonds unterscheiden. US- Bills haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr, US-Notes haben eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren und US-Bonds eine Laufzeit von zehn bis dreißig Jahren. Der Verbraucherpreisindex ("Consumer Price Index", CPI) entspricht der Preissteigerung eines repräsentativen Warenkorbs von Konsumgütern und Dienstleistungen. Die offizielle Inflationsgröße der EZB ist ein harmonisierter Verbraucherpreisindex. Veränderung gegenüber dem gleichen Tag/Monat/Zeitraum des Vorjahres (yoy = year-on-year). Veränderung vom Jahresanfang bis zum aktuellen Zeitpunkt. Der ZEW-Index ist ein Konjunkturindex des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Der Indikator gibt die Differenz zwischen positiven und negativen Konjunkturerwartungen auf Sicht von sechs Monaten in Deutschland wieder. Siehe Renditestrukturkurve. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE 8

9 IMPRESSUM HSH NORDBANK AG HAMBURG: Gerhart-Hauptmann-Platz 50, Hamburg, Telefon , Fax KIEL: Martensdamm 6, Kiel, Telefon , Fax REDAKTION UND VERSAND Volkswirtschaft Dr. Cyrus de la Rubia Sintje Boie Stefan Gäde Chefvolkswirt Analystin Analyst Tel.: Tel.: Tel.: Redaktionsschuss dieser Ausgabe: 27. August 2015 WEITERE ANSPRECHPARTNER DER HSH NORDBANK Sparkassen, Banken und öffentliche Kunden Nord Florian Böge Tel.: Jörg Fangmeier Tel.: Nico Hamm Tel.: Ingo Kiesler Tel.: Brigitte Kiesling Tel.: Philipp Morszeck Tel.: Thomas Schmidt Tel.: Helge Strack Tel.: Jan Vassel Tel.: Christian Wiedner Tel.: Sparkassen, Banken und öffentliche Kunden Süd Thorsten Aberle Tel.: Thomas Benthien Tel.: Nicole Chatenay Tel.: Sebastian Evers Tel.: Frank Jesse Tel.: Sebastian Lang Tel.: Thorsten Rieper Tel.: Bodo Stadler Tel.: Steffen Wildner Tel.: Versicherungen, Versorgungswerke und Fonds Philipp Andrews Tel.: Dr. Julka Deimling Tel.: Dr. Bernd Kemmler Tel.: Anja Kunze Tel.: Tobias Linde Tel.: Dr. Bernd Nolte Tel.: Holger Pudimat Tel.: Corporate Sales Kristin Ehrhorn Tel.: Stefan Masannek Tel.: Debt Solutions Maik Laske Tel.: Klaus-Timm Voss Tel.: Jan Eibich Tel.: Christian Schanze Tel.: Claas Behrens Tel.: Disclaimer Die in dieser Publikation enthaltenen Marktinformationen sind zu allgemeinen Informationszwecken erstellt worden und ausschließlich zur Information bestimmt. Sie ersetzen weder eigene Marktrecherchen noch sonstige rechtliche, steuerliche oder finanzielle Information oder Beratung. Es handelt sich hierbei nicht um eine Kauf- oder Verkaufsaufforderung. Die HSH Nordbank AG weist darauf hin, dass die dargestellten Marktinformationen nur für Anleger mit eigener wirtschaftlicher Erfahrung, die die Risiken und Chancen des/der hier dargestellten Marktes/Märkte abschätzen können und sich umfassend aus verschiedenen Quellen informieren, bestimmt sind. Die in dieser Publikation enthaltenen Aussagen und Angaben basieren auf Informationen, die die HSH Nordbank AG gründlich recherchiert bzw. aus allgemein zugänglichen, von der HSH Nordbank AG nicht überprüfbaren Quellen, die sie für verlässlich erachtet, bezogen hat: Die HSH Nordbank AG hält die verwendeten Quellen zwar für verlässlich, kann deren Zuverlässigkeit jedoch nicht mit letzter Gewissheit überprüfen. Die einzelnen Informationen aus diesen Quellen konnten nur auf Plausibilität überprüft werden, eine Kontrolle der sachlichen Richtigkeit fand nicht statt. Zudem enthält diese Publikation Schätzungen und Prognosen, die auf zahlreichen Annahmen und subjektiven Bewertungen sowohl der HSH Nordbank AG als auch anderer Quellen beruhen und lediglich unverbindliche Auffassungen über Märkte und Produkte zum Zeitpunkt der Herausgabe darstellen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung übernehmen die HSH Nordbank AG und ihre Mitarbeiter und Organe keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen und Prognosen. Dieses Dokument kann nur gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in den jeweiligen Ländern verteilt werden, und Personen, die im Besitz dieses Dokuments sind, sollten sich über die anwendbaren lokalen Bestimmungen informieren. Diese Unterlagen enthalten nicht alle für wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen wesentliche Angaben und können von Informationen und Einschätzungen anderer Quellen/Marktteilnehmer abweichen. Weder die HSH Nordbank AG noch ihre Organe oder Mitarbeiter können für Verluste haftbar gemacht werden, die durch die Nutzung dieser Publikation oder ihrer Inhalte oder sonst im Zusammenhang mit dieser Publikation entstanden sind. Die HSH Nordbank AG weist darauf hin, dass eine Weitergabe der vorliegenden Materialien an Dritte nicht zulässig ist. Schäden, die der HSH Nordbank AG aus der unerlaubten Weitergabe dieser Materialien an Dritte entstehen, hat der Weitergebende in voller Höhe zu ersetzen. Von Ansprüchen Dritter, die auf der unerlaubten Weitergabe dieser Materialien beruhen, und damit im Zusammenhang stehenden Rechtsverteidigungskosten hat er die HSH Nordbank AG freizuhalten. Dies gilt insbesondere auch für eine Weitergabe dieser Publikation oder von Informationen daraus an U.S. Personen oder Personen in Großbritannien. Es handelt sich hierbei um eine Werbemitteilung. Diese Werbemitteilung genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegt nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen Die HSH Nordbank unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie-Str , Frankfurt am Main. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 27. August 2015 SEITE 9

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