Übung zur Vorlesung Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE)

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1 1 Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen Lehrstuhl für Revisionsund Treuhandwesen Dr. Andreas Mammen Dr. Ralf Wißmann Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE) Wintersemester 2012/2013 Übung zur Vorlesung Grundlagen des Rechnungswesens (GRREWE)

2 2 Aufgabe 30) Wirtschaftsprüfer W prüft die vom Vorstand dotierten Rücklagen der C-AG für das Geschäftsjahr Aus rechnungslegungspolitischen Gründen möchte der Vorstand, der zusammen mit dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss feststellt, die Rücklagen möglichst hoch dotieren. Satzungsmäßige Bestimmungen über die Einstellung in die Rücklagen und die Begrenzung ihrer Dotierungen sind nicht gegeben. Bei der Überprüfung der Gewinnverwendung für das Geschäftsjahr 2008 ergaben sich keine Beanstandungen. Für das Geschäftsjahr 2009 liegen folgende Daten vor: Jahresüberschuss Verlustvortrag aus dem Vorjahr Einstellung in Gesetzliche Rücklage Einstellung in andere Gewinnrücklagen = Bilanzgewinn 7.800

3 Dadurch ergaben sich in der Bilanz auf der Passivseite: Grundkapital Fremdkapital Gesetzliche Rücklage * andere Gewinnrücklagen * Bilanzgewinn Aufgabe: (1) Überprüfen Sie die rechtliche Zulässigkeit der Rücklagendotierung und führen Sie auf den folgenden Konten die erforderlichen Abschlussbuchungen durch. Körperschaftsteuerliche Änderungen sollen unberücksichtigt bleiben (GK = Grundkapital, FK = Fremdkapital). (2) Wie hoch ist das Eigenkapital der C-AG am Ende des Geschäftsjahres 2009? * Die geplante Dotierung der Rücklagen ist schon berücksichtigt.

4 4 (3) Die Hauptversammlung beschließt im August 2010, dass ein Dividendensatz von 4 % des Grundkapitals ausgeschüttet werden soll. Der Restgewinn (Spitzenbetrag) ist vorzutragen. Wie lauten die entsprechenden Buchungen? Steuerliche Auswirkungen sind nicht zu berücksichtigen. a) Buchung vor der Hauptversammlung b) Buchung nach der Hauptversammlung (4) Wie viel Dividende bekommt Aktionär A für das Jahr 2009, der 12 Aktien der C-AG zum Kurswert von 210 (Nennwert 100 ) pro Stück hält? Steuerliche Auswirkungen sind nicht zu berücksichtigen. (5) Wie würden sich die entsprechenden Buchungen nach der Hauptversammlung ändern, wenn die Aktionäre eine Einstellung von des Bilanzgewinns in die anderen Gewinnrücklagen und eine Ausschüttung des Restgewinns beschließen? Steuerliche Auswirkungen sind nicht zu berücksichtigen.

5 Lösung Vorüberlegung: Komponenten offener Rücklagen 5 Offene Rücklagen Kapitalrücklage ( 266 Abs. 3 A. II. HGB) Betrag, der bei Ausgaben von Anteilen über den Nennbetrag erzielt wird (Agio) ( 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Betrag, der bei Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen und Optionsrechten über den Rückzahlungsbetrag hinaus erzielt wird ( 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB) Betrag von Zuzahlungen, die Gesellschafter gegen Gewährung eines Vorzugs für ihre Anteile leisten ( 272 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Betrag von anderen Zuzahlungen, die Gesellschafter in das Eigenkapital leisten ( 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) Gewinnrücklagen ( 266 Abs. 3 A. III. HGB) Gesetzliche Rücklage ( 272 Abs. 3 Satz 2 HGB; 150 AktG) Rücklage für eigene Anteile ( 272 Abs. 4 HGB) Satzungsmäßige Rücklagen ( 272 Abs. 3 Satz 2 HGB; 29 Abs. 1 Satz 1 2. HS GmbHG) Andere Rücklagen ( 272 Abs. 3 Satz 2 HGB; 58 Abs. 1 Satz 1, 58 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2, 58 Abs. 2 a Satz 1 AktG; 29 Abs. 4 Satz 1 GmbHG) Eingefordertes Nachschusskapital ( 42 Abs. 2 Satz 3 GmbHG)

6 (1) Überprüfung der Rücklagendotierung: 6 Dotierung der Gesetzlichen Rücklage nach 150 Abs HS AktG: 0,05 ( ) = 940. Die Dotierung kann in voller Höhe vorgenommen werden, da nach Dotierung die gesetzliche Rücklage ( ) und die Kapitalrücklagen (hier: 0) nicht den zehnten Teil des Grundkapitals ( ) übersteigen ( 150 Abs HS AktG). Dotierung der anderen Gewinnrücklagen nach 58 Abs. 2, Satz 1 und 4 i.v.m. Abs. 1 Satz 3 AktG = 0,5 ( ) = Die Dotierung kann in voller Höhe vorgenommen werden, da Vorstand und AR immer berechtigt sind, 1/2 des Jahresüberschusses in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen, auch wenn sie 1/2 des Grundkapitals übersteigen (Umkehrschluss aus 58 Abs. 2 Satz 2 AktG). Verbuchung der Rücklagendotierung s. nächste Seiten (zuvor Stornierung der bisherigen Rücklagenbuchungen)

7 Es gelten folgende Symbole: AB = Anfangsbestand agr = andere Gewinnrücklagen BG = Bilanzgewinn EaGR= Einstellung in andere Gewinnrücklagen EB = Endbestand EgR = Einstellungen in die gesetzliche Rücklage FK = Fremdkapital GK = Grundkapital gr = Gesetzliche Rücklage Jü = Jahresüberschuss VV = Verlustvortrag aus dem Vorjahr * 7

8 8 S Jahresergebniskonto H S Bilanzergebniskonto H Summe Summe VV (1) Jü Aufwand Ertrag (2) EgR 940 (1) Jü (3) EaGR (4) BG S Gesetzliche Rücklage H S andere Gewinnrücklagen (5) EB AB (2) (6) EB AB (3) * Buchungssatz: Bilanzergebniskonto an Eröffnungsbilanzkonto

9 9 S Schlussbilanzkonto 2009 H S Eröffnungsbilanzkonto 2010 H Summe GK GK Summe Aktiva FK (4) BG (5) gr (6) agr FK BG gr agr Aktiva Hinweis: Bei den Buchungen (2) und (3) wird in der Praxis über das (Zwischen-) Konto Einstellungen in Gewinnrücklagen gebucht ( 158 Abs. 1 Nr. 4 AktG).

10 (2) Positionen des Eigenkapitals ( 266 Abs. 3 i.v.m. 268 Abs. 1 HGB): Grundkapital (= Gez. Kapital) Gesetzliche Rücklagen andere Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Summe Eigenkapital = (3) a) Buchung vor der HV: Eröffnungsbilanzkonto an Ergebnisverwendungskonto b) Buchung nach der HV: Ergebnisverwendungskonto an - Sonstige Verbindlichkeiten (Nettodividende + KapESt) -Bilanzergebniskonto 930 (= Gewinnvortrag)

11 (4) 48 (12 Aktien á 100 = (Nennwert) 0,04 = 48 ). 11 (5) Ergebnisverwendungskonto an - Sonstige Verbindlichkeiten andere Gewinnrücklagen

12 Aufgabe 31) 12 Die der Schlussbilanz des Vorjahres entsprechende Eröffnungsbilanz eines Lebensmitteleinzelhändlers hat folgendes Aussehen. Aktiva A. Anlagevermögen I. Sachanlagen B. Umlaufvermögen I. Waren II. Forderungen III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Eröffnungsbilanz A. Eigenkapital B. Verbindlichkeiten Passiva

13 13 Ergänzende Angaben zur Eröffnungsbilanz: Bei der Position Forderungen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Guthaben bei Kreditinstituten beläuft sich auf ; der Kassenbestand beträgt Der Posten Verbindlichkeiten ( ) setzt sich aus den beiden Passivkonten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ( ) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ( ) zusammen. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich folgende Geschäftsvorfälle ereignet: (1) Wareneinkauf auf Ziel (2) Kauf von Briefpapier und sonstigen Schreibwaren 200 ; die Bezahlung erfolgt durch Bankscheck. (3) Aufnahme eines Bankdarlehens in Höhe von ; der Betrag wird auf dem Girokonto bereitgestellt. (4) Bareinlage (5) Die jährliche Miete für die Geschäftsräume wird durch Banküberweisung bezahlt (6) Begleichung einer Lieferantenverbindlichkeit mittels Bankscheck

14 14 (7) Die Bank belastet das Girokonto mit einer Annuität von (Tilgungsanteil 3.000, Zinsanteil ). (8) Begleichung der privaten Strom-, Wasser- und Gasrechnung durch Überweisung vom betrieblichen Bankkonto (9) Ein Kunde begleicht seine Rechnung durch Barzahlung (10) Der Einzelhändler lässt Werbeprospekte drucken und verteilen; den Rechnungsbetrag in Höhe von bezahlt er sofort in bar. (11) Ein Großhändler beteiligt sich zur Hälfte an den Werbeaufwendungen (s. Geschäftsvorfall Nr. 10) und sendet dem Einzelhändler einen Verrechnungsscheck zu. (12) Entnahme von Waren für den Eigenverbrauch 500 (Buchwert und steuerlicher Teilwert stimmen überein). (13) Die Reparatur der Schreibmaschine wird bar bezahlt 100. (14) Der Einzelhändler hat einen Lottogewinn von erzielt und zahlt den Betrag auf das betriebliche Bankkonto ein. (15) Kauf vom Briefmarken gegen bar 150 ; die Briefmarken werden sofort verbraucht. (16) Kauf von Regalen gegen Rechnung (17) Überweisung der Kfz-Versicherung

15 15 (18) Belastung des Girokontos mit Telefongebühren 800. (19) Die privat veranlassten Telefongespräche (s. Geschäftsvorfall Nr. 18) belaufen sich wertmäßig auf 200. (20) Für das bei seiner Hausbank angelegte Festgeld erhält der Einzelhändler eine Zinsgutschrift über (21) Kassenendbestand gemäß Inventur Die Salden der übrigen Bestandskosten stimmen mit den Inventurergebnissen überein. Aufgabe: (a) Eröffnen Sie die Bestandskonten unter Verwendung des Eröffnungsbilanzkontos. (b) Erstellen Sie die Buchungssätze und geben Sie an, ob es sich um erfolgsneutrale oder erfolgswirksame Vorgänge handelt. (c) Verbuchen Sie die Geschäftsvorfälle auf T-Konten und schließen Sie diese ab. (d) Erstellen Sie die Schlussbilanz zum Hinweis: Verwenden Sie bei der Erstellung und Verbuchung der Geschäftsvorfälle nachstehende Erfolgskonten:

16 - Allgemeine Verwaltungsaufwendungen - Mietaufwendungen - Zinsaufwendungen - Werbeaufwendungen - Aufwendungen des Fuhrparks - Sonstige betriebliche Aufwendungen - Zinserträge. Umsatzsteuerliche Auswirkungen sind nicht zu berücksichtigen. 16

17 17 Lösungen Zu (a): Eröffnungsbuchungen Sachanlagen an Eröffnungsbilanzkonto Waren an Eröffnungsbilanzkonto Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Eröffnungsbilanzkonto Guthaben bei Kreditinstituten an Eröffnungsbilanzkonto Kasse an Eröffnungsbilanzkonto Eröffnungsbilanzkonto an Eigenkapital Eröffnungsbilanzkonto Eröffnungsbilanzkonto an Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

18 18 Zu (b): Buchungssätze (1) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Waren an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Allgemeine Verwaltungsaufwendungen an Guthaben bei Kreditinstituten 200 (3) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Guthaben bei Kreditinstituten an Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (4) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Kasse an Privatkonto (5) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Mietaufwendungen an Guthaben bei Kreditinstituten 8.500

19 19 (6) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (7) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall - Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Zinsaufwendungen an an Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten (8) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Privatkonto an Guthaben bei Kreditinstituten (9) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Kasse an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (10) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Werbeaufwendungen an Kasse (11) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Guthaben bei Kreditinstituten an Werbeaufwendungen 1.000

20 20 (12) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Privatkonto an Waren 500 (13) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Allgemeine Verwaltungsaufwendungen an Kasse 100 (14) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Guthaben bei Kreditinstituten an Privatkonto (15) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Allgemeine Verwaltungsaufwendungen an Kasse 150 (16) Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall Sachanlagen an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (17) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Aufwendungen des Fuhrparks an Guthaben bei Kreditinstituten 1.200

21 21 (18) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Allgemeine Verwaltungsaufwendungen an Guthaben bei Kreditinstituten 800 (19) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Privatkonto an Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 200 (20) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Guthaben bei Kreditinstituten an Zinserträge (21) Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall Sonstige betriebliche Aufwendungen an Kasse 100 Zu Geschäftsvorfall (21): Da der buchmäßige Kassenendbestand ( ) größer ist als der Kassenendbestand gemäß Inventur ( ), ergibt sich ein Kassenfehlbetrag in Höhe von 100. Für den Ansatz in der Bilanz ist der tatsächlich vorhandene Bestand maßgeblich; Folgen: (1) Der Kassenbestand ist im Schlussbilanzkonto mit anzusetzen. (2) Der Fehlbetrag in Höhe von 100 erhöht als sonstiger betrieblicher Aufwand den Verlust und hat somit negative Auswirkungen auf das Eigenkapital.

22 22 Ergänzende Anmerkungen: Die Kassenfehlbeträge können auch auf einem gesonderten Aufwandskonto erfasst werden. Bei Kassenfehlbeträgen wird aus Gründen der Vorsicht der Fehlbetrag unmittelbar als Aufwand verbucht. Kassenüberschüsse dürfen dagegen nicht als (sonstige betriebliche) Erträge ausgewiesen; sie stellten vielmehr Sonstige Verbindlichkeiten dar (Buchungssatz: Kasse an Sonstige Verbindlichkeiten). Die unterschiedliche Behandlung von Fehlbetrag und Überschuss ist darauf zurückzuführen, dass bei Letzterem grundsätzlich die Möglichkeit einer Rückerstattung des Mehrbetrages an den Geschädigten besteht. Der Kassenüberschuss hat deshalb zunächst Verbindlichkeitscharakter. Erst dann, wenn nicht mehr mit einer Aufklärung des dem Überschuss zugrunde liegenden Sachverhalts zu rechnen ist, sind in entsprechender Höhe die Sonstigen Verbindlichkeiten erfolgswirksam aufzulösen (Buchungssatz: Sonstige Verbindlichkeiten an Sonstige betriebliche Erträge).

23 23 Zu (c): Abschlussbuchungen: - Abschluss der Erfolgskonten: GuV-Konto an Allgemeine Verwaltungsaufwendungen GuV-Konto an Mietaufwendungen GuV-Konto an Zinsaufwendungen GuV-Konto an Werbeaufwendungen GuV-Konto GuV-Konto an Aufwendungen des Fuhrparks an Sonstige betriebliche Aufwendungen 100 Zinserträge an GuV-Konto 1.400

24 24 - Abschluss des GuV-Kontos und des Privatkontos: Eigenkapital an GuV-Konto (Verlust) Privatkonto (Einlagenüberschuss) an Eigenkapital Abschluss der Bestandskonten: Schlussbilanzkonto an Sachanlagen Schlussbilanzkonto an Waren Schlussbilanzkonto Schlussbilanzkonto an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Guthaben bei Kreditinstituten Schlussbilanzkonto an Kasse

25 Eigenkapital an Schlussbilanzkonto Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an Schlussbilanzkonto an Schlussbilanzkonto Zu (d): Übergang vom Schlussbilanzkonto zur Schlussbilanz Entsprechend der Gliederung der Eröffnungsbilanz sind - das Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand zu einer gleich lautenden Einheit sowie - die Konten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu dem Posten Verbindlichkeiten zusammenzufassen. Die übrigen Positionen des Schlussbilanzkontos können unmittelbar in die Schlussbilanz übertragen werden.

26 26 Soll Eröffnungsbilanzkonto Haben Eigenkapital Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sachanlagen Waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Guthaben bei Kreditinstituten Kasse Soll Sachanlagen Haben EBK (AB) (16) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen SBK (EB)

27 27 Soll Waren Haben EBK (AB) (1) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (12) Privatkonto SBK (EB) Soll Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Haben EBK (AB) (9) Kasse SBK (EB)

28 28 Soll Guthaben bei Kreditinstituten Haben EBK (AB) (3) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (11) Werbeaufwendungen (14) Privatkonto (20) Zinserträge (2) Allg. Verwaltungsaufwendungen (5) Mietaufwendungen (6) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (7) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten/Zinsaufwendungen (8) Privatkonto (17) Aufwendungen des Fuhrparks (18) Allg. Verwaltungsaufwendungen SBK (EB)

29 29 Soll Kasse Haben EBK (AB) (4) Privatkonto (9) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (10) Werbeaufwendungen (13) Allg. Verwaltungsaufwendungen 100 (15) Allg. Verwaltungsaufwendungen (21) Sonstige betriebliche Aufwendungen 100 SBK (EB gemäß Inventur) Soll Eigenkapital Haben Verlust (GuV-Konto) SBK (EB) EBK (AB) Einlagenüberschuss (Privatkonto)

30 30 Soll Privatkonto Haben (8) Guthaben bei Kreditinstituten (12)Waren (4) Kasse 500 (14)Guthaben bei Kreditinstituten (19)Allg. Verwaltungsaufwendungen Saldo (Eigenkapital) Soll Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Haben (7) Guthaben bei Kreditinstituten SBK (EB) EBK (AB) (3) Guthaben bei Kreditinstituten

31 31 Soll Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Haben (6) Guthaben bei Kreditinstituten SBK (EB) EBK (AB) (1) Waren (16) Sachanlagen Soll Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Haben (2) Guthaben bei Kreditinstituten (13) Kasse 200 (19) Privatkonto 100 GuV-Konto (15) Kasse (18) Guthaben bei Kreditinstituten

32 32 Soll Mietaufwendungen Haben (5) Guthaben bei Kreditinstituten GuV-Konto Soll Zinsaufwendungen Haben (7) Guthaben bei Kreditinstituten GuV-Konto Soll Werbeaufwendungen Haben (10) Kasse (11 Guthaben bei Kreditinstituten GuV-Konto Soll Aufwendungen des Fuhrparks Haben (17) Guthaben bei Kreditinstituten GuV-Konto 1.200

33 33 Soll Sonstige betriebliche Aufwendungen Haben (21) Kasse 100 GuV-Konto 100 Soll Zinserträge Haben GuV-Konto (20) Guthaben bei Kreditinstituten Soll GuV-Konto Haben Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Mietaufwendungen Zinserträge Verlust (Eigenkapital) Zinsaufwendungen Werbeaufwendungen Aufwendungen des Fuhrparks Sonstige betriebliche Aufwendungen

34 34 Soll Schlussbilanzkonto Haben Sachanlagen Waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Guthaben bei Kreditinstituten Kasse Eigenkapital Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

35 35 Aktiva Schlussbilanz Passiva A. Anlagevermögen A.Eigenkapital I. Sachanlagen B. Verbindlichkeiten B. Umlaufvermögen I. Waren II. Forderungen III.Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

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