TARGIT Management Studio. Benutzerhandbuch

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1 TARGIT Management Studio Benutzerhandbuch

2 Haftungsauschluss TARGIT stellt diese Veröffentlichung "so, wie sie ist", ohne Garantie irgendwelcher Art zur Verfügung. Informationen in dieser Veröffentlichung sind Änderungen vorbehalten und stellen keine Rechtsverpflichtung seitens dar.targit Copyright Die Software, die Informationen aus Datenbanken einschließt und in diesem Dokument beschrieben ist, wird unter einem Lizenzvertrag zur Verfügung gestellt und darf nur in Übereinstimmung mit den Vereinbarungsrichtlinien verwendet oder kopiert werden. Es ist gesetzwidrig, die Software zu kopieren. Es sei denn, dies wird im Lizenzvertrag ausdrücklich erlaubt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Veröffentlichung darf in irgendeiner Form oder durch irgendwelche Hilfsmittel, elektronische oder mechanische, einschließlich Fotokopien und Tonaufnahmen und egal zu welchem Zweck ohne schriftliche Genehmigung von TARGIT, rvervielfältigt oder übertragen werden TARGIT. Alle Rechte vorbehalten, einschließlich des Rechts der Vervielfältigung im Ganzen, teilweise oder in irgendeiner Form. TARGIT Aalborgvej 94, 9800 Hjørring Dänemark Tel: Fax: Handbuch Revison: 2K11, SR1

3 Inhalte Einführung... 1 TARGIT Management Studio... 1 TARGIT Server... 1 VFS... 1 Dynamische Perioden... 1 Die Grundlagen... 2 Server Registrierung... 2 Sprache ändern... 2 Das Hauptfenster... 2 Server Management... 3 System... 3 Setup... 3 Vordergrund... 3 Smiley... 3 Zahlenformatierung... 3 Oberfläche... 3 Hintergrund... 4 Microsoft Analysis Services... 4 Desktop... 4 Anfrageprotokollierung... 4 Online Lizenz Update... 4 Alarme und Benachrichtigungen... 5 Performance... 5 Performance... 5 Network Load Balancing... 6 CPU-Auslastung... 6 Aktive Anfragen... 6 Kreuztabellen in TARGIT NET... 6 Serviceabhängigkeiten... 6 Server Trace... 7 Verbindungen... 7 Impersonation: (Windows Sicherheit Impersonation / Delegierung)... 7 Max Anzahl Verbindungen:... 8 Zeit bis zum erneuten Verbindungsaufbau (Sekunden):... 8 Erweiterte Einstellungen: (Nur bei relationalen Datenquellen aktiv)... 9 PROPHIX... 9 Zusätzliche Datenquelle... 9 Inhalt der Protokolldatei Reporting Services Microsoft Search Server Editor für relationale Datenmodelle Anlegen eines neuen Datenmodells Inhalt i

4 Tabellen hinzufügen Hinzufügen von Verknüpfungen Schema überprüfen Navigation Struktur speichern Anlegen von Cubes Auswählen einer Faktentabelle Definieren von Measures Eigenschaften von Measures Definieren von Dimensionen Definieren gemeinsamer Dimensionen Dimensionseigenschaften Eigenschaften der Dimensionsebene Anlegen von Aggregationen Anlegen von Drill-Throughs Anlegen virtueller Cubes Konfiguration des GIS Mit MapInfo-Karten verbinden Lizenz Anmeldungen Sprache Berechnungen Ressourcen Hintergrund Karten Zeitplaner Planen von Berichten und Analysen Geplante Verarbeitung von Cubes Exportverzeichnis Sicherheit Gruppen Rollen Mitglieder Datenbanken Dokumente Kriterien Benutzer Anwendungsrechte Anhang A: Glossar ii TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

5 Einführung TARGIT Management Studio Der TARGIT Management Studio ist die Verwaltungsanwendung, mit der Sie TARGIT Server und TARGIT Hilfe Anwendungen konfigurieren. TARGIT Server Der TARGIT Server ist die Serveranwendung. Der TARGIT Server unterstützt viele Datenbanktypen und wird vorausgesetzt, um andere TARGIT Hilfe-Anwendungen auszuführen. Der TARGIT Server vereinfacht die Installation und Verwaltung von Client-Anwendungen, da nun auf den Clientrechnern keine Datenbankengines mehr installiert werden müssen. Zeitabhängige Aktivitäten wie zum Beispiel Benachrichtigungen und das Planen von Berichten werden ebenfalls vom TARGIT Server ausgeführt. VFS Das VFS (Virtual Datei System) ist im wesentlichen ein Verzeichnis, in dem sich alle diejenigen Dateien befinden, die von TARGIT Hilfe-Anwendungen benutzt werden, zum Beispiel Hintergrundgrafiken, Sprachtreiber usw.. Verbindet sich ein Anwender von einem Clientrechner aus mit dem TARGIT Server, so werden die Dateien auf den Clientrechner und dort in das VFS-Verzeichnis kopiert. Jeder Benutzer kann seine eigenen Sprachen, Hintergrundgrafiken usw. haben. Alle diese Dateien befinden sich auf dem TARGIT Server und werden beim Verbinden auf den Client kopiert. Dynamische Perioden TARGIT Server und die TARGIT Hilfe-Anwendung unterstützen dynamische Perioden, mit denen sich Daten zu einer dynamischen Zeitangabe in Beziehung setzen lassen, wie zum Beispiel: "Einnahmen in diesem Jahr, bis jetzt" verglichen mit "Einnahmen im letzten Jahr, gleicher Zeitraum". Beide Statements sind dynamisch, was bedeutet, dass der Zeitraum und die Daten entsprechend dem aktuellen Datum betrachtet werden. Damit diese leistungsfähige Funktion sowohl in multidimensionalen als auch in relationalen Datenbanken verwendet werden kann, müssen die Zeitdimensionen der Data Warehouse-Datenbank korrekt definiert und konfiguriert werden. Weitergehende Informationen zu diesem Thema können Sie von Ihrem Partner erhalten. Einführung 1

6 Die Grundlagen Server Registrierung Beim Starten des TARGIT Management Studio wird ein Dialog angezeigt. Ist der Server, mit dem Sie sich verbinden wollen, nicht mit aufgelistet, können Sie einen neuen Server registrieren, indem Sie die Schaltfläche 'Server registrieren' anklicken und den Namen oder die IP-Adresse des Servers und die Portnummer eintragen. Registrierte Server können durch Anklicken der Schaltfläche 'Server verwalten' administriert werden. Die Registrierung und Verwaltung eines Servers ist auch über das Kontextmenü möglich neben anderen Optionen wie zum Beispiel Verbinden, Starten und Anhalten des TARGIT Servers. Sprache ändern Sie können die im TARGIT Management Studio verwendete Sprache in jede beliebige andere Sprache ändern, sofern diese von der Anwendung unterstützt wird. Klicken Sie dazu in das Hilfemenü in der oberen linken Ecke und wählen Sie den Menüpunkt Sprache ändern. Das öffnet einen Dialog mit einer Auswahlliste, in der Sie aus allen unterstützten Sprachen auswählen können. Haben Sie eine Sprache ausgewählt, muss der TARGIT Management Studio neu gestartet werden, damit die Änderung wirksam wird. Das Hauptfenster Klicken Sie im Registrierungsdialog die Schaltfläche 'Server verwalten' an, wird Ihnen das TARGIT Management Studio-Hauptfenster angezeigt. Es ist in drei Bereiche unterteilt. Der linke Bereich zeigt eine Liste von Modulen. Wenn Sie auf ein Modul klicken, ändert sich der Hauptbereich auf der rechten Seite, wo weitere Interaktionen erfolgen. Über den beiden Bereichen befindet sich eine Informationsleiste, die Ihnen Details über das ausgewählte Modul anzeigt. 2 TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

7 Server Management System Das Modul System zeigt Serverinformationen über Hard- und Softwarekomponenten an. Weiterhin können Sie in diesem Modul den TARGIT Server anhalten und neu starten, z. B. wenn umfangreiche Änderungen der Serverkonfiguration einen Neustart erforderlich machen. Setup Das Modul Setup stellt Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die Einstellungen Ihres Servers zu verwalten. Die folgenden Abschnitte beschreiben diese Auswahlmöglichkeiten. Vordergrund Mit einem Klick auf die Schaltfläche 'Vordergrund' öffnen Sie einen neuen Dialog mit den folgenden Eigenschaften. Smiley Standardmäßig werden alle Analysen mit dem Smiley in der Werkzeugleite geladen. Dies erfordert eine gewisse Ladezeit und dies mag für große Analysen hinderlich sein. Das Laden der Smiley- Funktion wird durch diese Option ausgeschaltet. Zahlenformatierung Da diese Einstellung bei Neuinstallationen standardmäßig aktiviert ist, erfolgt die Formatierung entsprechend der Sprache des Systems clientseitig. Ist diese Einstellung deaktiviert, so findet die Formatierung der Zahlen entsprechend der Sprache des Systems auf dem Server statt, und in allen Clients wird dasselbe Zahlenformat angezeigt. Ein Vorteil bei der Verwendung von clientseitigen Formatierungen ist die Verkleinerung von Abfrageresultaten, vor allem bei Kreuztabellen. Sowohl die Server- als auch die clientseitige Formatierung kann durch Ändern der Zahlenformatierung bei den einzelnen Datenobjekten in den Clients überschrieben werden. Die Währungseinstellung entscheidet darüber, welche Währung verwendet wird. Hinweis: Beim Aktualisieren von Versionen, die älter sind als 4062, ist die clientseitige Formatierung deaktiviert, um Abwärtskompatibilität zu gewährleisten. Oberfläche The skin color of all clients may be changed by clicking any of the currently selected colors and either enter any of the HSV, RGB or HTML color codes or using the color picker to manually select a color. Server Management 3

8 When the default colors are changed the theme changes to Custom. To revert to the default skin select the Stealth theme. A classic color theme is also available. Hinweis: This setting requires an Enterprise license. Hintergrund Mit einem Klick auf die Schaltfläche 'Hintergrund' öffnen Sie einen neuen Dialog mit den folgenden Eigenschaften. Microsoft Analysis Services Die Eigenschaft Berechnete Elemente in Kriterienanfragen einschließen ermöglicht es festzulegen, ob Berechnete Elemente in eine Anfrage für mögliche Kriterienwerte eingeschlossen werden sollen. Sie ist nur dann von Interesse, wenn der Cube keine Kennzahlen enthält. Desktop Um im Windows Client die Option Zum Desktop hinzufügen zu aktivieren, können Sie die URL zum TARGIT NET Webserver eingeben. Anfrageprotokollierung Mit der Option Logging werden die Anfragen in der Systemdatenbank protokolliert. Die Option zum Einstellen der Dauer der Datenspeicherung wird verwendet, um die Zahl der Monate festzulegen, die die protokollierten Anfragen in der Systemdatenbank aufbewahrt werden sollen. Wird 0 (Null) ausgewählt, bleiben die Anfragen so lange gespeichert, bis sie manuell entfernt werden. Wurde die Protokollierung deaktiviert, wird die Protokollierung beendet, sobald die derzeit laufenden Zugriffe beendet werden. Wird die Protokollierung wieder aktiviert, so protokolliert sie nicht mehr die Zugriffe der zu diesem Zeitpunkt angemeldeten Anwender, sondern nur die Zugriffe derjenigen Benutzer, die sich von jetzt an anmelden. Wird die Verbindung zur Systemdatenbank geändert, während die Protokollierung aktiviert ist, wird die Protokolldatei weiterhin die alte Verbindung verwenden, bis die Protokollierung gestoppt und neu gestartrt wurde oder bis ein Neustart des TARGIT Server erfolgt ist. Online Lizenz Update Sie können das Automatische Lizenzupdate aktivieren und einen Zeitraum von einer Stunde auswählen, in dem das Update stattfinden soll. Die aktuelle Lizenz wird zu einem zufälligen Zeitpunkt innerhalb einer vorgegebenen Frist an den Lizenzserver gesendet, und auf eine aktuelle Lizenz hin geprüft. Ist ein Update nötig, z. B. weil die Lizenz abläuft oder eine geänderte Version verfügbar ist, wird die Lizenz automatisch aktualisiert 4 TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

9 Alarme und Benachrichtigungen Die Option Alarme und Benachrichtigungen dient dazu, s zu verschicken, wenn im TARGIT Server Fehler auftreten. Sie wird ebenfalls benutzt, um den Mailserver festzulegen, der für das Planen der Benachrichtigungen und Berichte und für ausgehende s verwendet wird. Fehlerberichte per werden standardmäßig von Name gesendet. Einige Mailserver erwarten als Absenderadresse einen voll qualifizierter Domainnamen. Ein Eingabefeld erlaubt das Festlegen einer Absenderadresse. Beispiele für Fehler können sein, dass eine vorliegende Anfrage ungültig ist oder der TARGIT Server sie nicht bearbeiten kann. Aktivieren Sie die Option Administrative Alarmmeldungen, so haben Sie die Möglichkeit, verschiede Benachrichtigungsstufen zu senden an einen oder mehrere -Adressen zu versenden. Hinweis: Um s an externe Adressen zu verschicken, muss der Mailserver so konfiguriert werden, dass er eine Weiterleitung vom TARGIT Server erlaubt. Dazu fügen Sie einfach die IP-Adresse des TARGIT Servers zu der Relay Allowed -Liste des Mailservers hinzu. Performance Die Performance-Optionen in TARGIT Management Studio bestehen aus zwei Einstellungen: Hinweis: Performanceüberwachung und Network Load Balancing sind nur mit einer Enterprise Server Lizenz verfügbar. Performance Maximale Anzahl aktiver Threads legt die Höchstzahl gleichzeitiger Threads fest, die TARGIT Server verwendet, um Clientanfragen abzuarbeiten. Obwohl jeder Client seinen eigenen Thread benutzt, können Sie mit dieser Einstellung die Zahl der aktiven Threads begrenzen. Ein aktiver Thread wird definiert als ein Thread, der gerade eine Anfrage bearbeitet. Ist die Anzahl aktueller Anfragen höher als die Anzahl verfügbarer Threads, werden die Anfragen gesammelt. Die Performance kann durch eine Erhöhung der Anzahl gleichzeitiger Threads gesteigert werden, allerdings auf Kosten der Systemressourcen (Speicher, CPU-Leistung, Plattenzugriff, etc.). Ist die Einstellung 0, so ist die Anzahl gleichzeitiger aktiver Threads nach oben nicht begrenzt. Standardwert ist die vierfache Zahl der Prozessorkerne. Mit der maximalen Anzahl der Sentinelthreads geben Sie an, wie viele Threads zum Suchen nach Sentinels verwendet werden sollen. Der Standardwert für einen Server mit einem Prozessor ist 1, für einen Server mit mehreren Prozessorkernen entspricht der Standardwert der halben Anzahl der Prozessorkerne. Sie sollten jedoch darauf achten, dass nicht die gesamte Rechenleistung für die Suche nach Sentinels aufgewandt wird. Auch wenn Sie eine höhere Zahl eingegeben haben, kann die Zahl der für die Sentinelsuche verwendeten Threads nicht höher sein als die Zahl der Prozessorkerne. Der Standardwert ist 0. Server Management 5

10 Network Load Balancing Werden mehrere TARGIT Server in einer Network Load Balancing (NLB)-Umgebung konfiguriert, können Sie diese Auswahlmöglichkeit aktivieren und die NLB-Parameter festgelegen. Das grundlegende Arbeitsprinzip besteht darin, dass Anfragen mehrmals abgewiesen werden können. Die Anzahl der Abbrüche richtet sich nach der aktuellen Auslastung des TARGIT Server und kann in Maximale Anzahl Abbrüche eingestellt werden. Die Grenzwerte, die ein Abweisen der Anfrage auslösen, basieren entweder auf der prozentualen CPU-Auslastung in einem bestimmten Zeitraum, auf der Anzahl aktiver Anfragen oder auf einer Kombination beider Parameter. Sind beide Grenzwert gesetzt, wird die Anfrage zurückgewiesen, sobald einer der Werte erreicht ist. CPU-Auslastung Markieren Sie diese Option und legen Sie die Maximalwerte für Zeitdauer und CPU-Auslastung fest, deren Überschreiten eine Zurückweisung der Anfrage auslösen. Die Standardwerte sind 95% innerhalb von 10 Sekunden. Aktive Anfragen Markieren Sie diese Option, um den Grenzwert zu aktivieren, und legen Sie die Zahl maximaler Anfragen fest, deren Überschreiten ein Zurückweisen der Anfrage auslösen soll. Der Standardwert ist viermal so hoch wie die Zahl der Prozessorkerne auf dem Rechner, auf dem der TARGIT Server ausgeführt wird. Kreuztabellen in TARGIT NET Manche Kreuztabellen benötigen eine lange Ladezeit. Um zu vermeiden, dass es beim Laden einer Analyse mit einer großen Kreuztabelle zu Wartezeiten kommt, können Sie ein limitiertes Laden der Daten aktivieren und damit die Anzahl der Zeilen bzw. Spalten, die in eine Kreuztabelle geladen werden, begrenzen. Diese Einstellung ist nur für TARGIT NET anwendbar. Überschreitet eine Kreuztabelle den angegebenen Wert, kann die Schaltfläche angeklickt werden, die sich im unteren Bereich des Kreuztabellenobjekts befindet, um alle Zeilen bzw. Spalten nachzuladen. Serviceabhängigkeiten Klicken Sie auf die Schaltfläche Serviceabhängigkeiten, wird Ihnen eine Liste aller auf dem Server vorhandenen Dienste und ihrer Beschreibungen angezeigt. Setzen Sie eine Markierung neben einem oder mehreren Diensten, so veranlassen Sie den TARGIT Server, mit dem Start solange zu warten, bis die markierten Dienste gestartet sind. Datenbankserver, auf die der TARGIT Server zugreift, sollten immer in der Liste der Abhängigkeiten geprüft werden, zumal dertargit Server ohne Zugang zur Data Warehouse-Datenbank nicht gestartet und ausgeführt werden kann. 6 TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

11 Server Trace Die Ablaufverfolgung für den Server (Server Trace) besteht aus zwei Auswahlmöglichkeiten, mit denen die Einstellungen in der registry geändert werden können. Log-Anfragen protokollieren Analyseanfragen im Ereignisprotokoll( zusätzlich zur Protokolldatei in der Systemdatenbank, sofern diese im Modul Allgemein aktiviert wurde). Die Option Log in Datei ist nur dann relevant, wenn der TARGIT Server als Dienst ausgeführt wird. Diese Option erlaubt das Protokollieren in eine Datei (ANTServer.LOG), was performanter ist als die Verwendung des Ereignisprotokolls der Anwendung. ANTServer.LOG befindet sich im Ordner...\ANTServer\. MDC-Anfragen, die an die Datenbank gesendet wurden, können ebenfalls protokolliert werden, sofern die Checkbox MDX aktiviert ist. Hinweis: Wegen der großen Menge an Daten, die an das Ereignisprotokoll oder die Protokolldatei gesendet werden, sollten Sie diese Möglichkeiten lediglich zum Zweck der Fehlersuche nutzen. Für das Protokollieren von MDX-Anfragen benötigen Sie eine Enterprise Server Lizenz. Verbindungen Wenn Sie auf das Modul Verbindungen klicken, wird Ihnen eine Liste aktueller Verbindungen und ihrer Eigenschaften angezeigt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Verbindung, öffnet sich ein Menü, in dem Sie die Möglichkeit haben, Verbindungen hinzuzufügen, zu löschen, zu deaktivieren oder die Eigenschaften der Verbindung anzusehen. Fügen Sie eine neue Verbindung hinzu, so öffnet sich ein neuer Dialog, in dem Sie multidimensionale, relationale oder weitere Verbindungen einrichten können.targit Management Studio unterstützt Verbindungen zu einem großen Spektrum an multidimensionalen Datenbanken: Microsoft Analysis Services 2000, 2005, 2008, DB2 Cube Views, Pentaho Mondrian Analysis Services und Prophix für Microsoft Analysis Services 2000 sowie relationale Datenbanken: SQL Server 2000, 2005, 2008, IBM DB2, Oracle, MySQL, InterSystems Caché und Generic. Darüber hinaus können andere Verbindungen zu Microsoft Reporting Services, Microsoft Search Server 2008 und GIS-Objekten eingerichtet werden. Wurde eine Datenbank ausgewählt, öffnet sich ein Dialog, in dem die Eigenschaften der Verbindung eingegeben werden können. Hinweis: Für das Arbeiten mit relationalen Datenbanken, multiplen Datenbanken, IBM DB2 Cube Views, Oracle Warehouse Builder und Pentaho Mondrian ist eine Enterprise Server-Lizenz erforderlich. Der Dialog für die Einrichtung von Datenbanken bietet Ihnen die folgenden Optionen an: Impersonation: (Windows Sicherheit Impersonation / Delegierung) Diese Funktion wird verwendet, um festzulegen, dass Benutzerzugriffe auf die Datenbank von der Cube Sicherheit kontrolliert werden sollen. Diese Option ist nur für Microsoft Analysis Services Cubes und bei der Verwendung der Windows Authentifizierung aktiv. Da die Sicherheit im Cube kontrolliert wird, funktioniert Impersonation nicht zusammen mit der Zeitplanung, da diese einen Benutzer erfordert, der zum Zeitpunkt der Ausführung angemeldet ist. Microsoft Analysis Services 2005 hat daher als Alternative zur üblichen Impersonation den sogenannten Aktuellen Benutzer eingeführt. Server Management 7

12 Wird nur der Benutzername (und nicht das Passwort) eingegeben, verhält sich Analysis Services so, als ob der Benutzer authentifiziert wurde, und alle Sicherheitseinstellungen der Datenbank werden berücksichtigt. Darüber hinaus können auf diese Weise geplante Aufträge ausgeführt werden. Beachten Sie, dass der Benutzer, um sich am Analysis Services anzumelden (d.h. den TARGIT Server auszuführen), hierfür Administrator-Rechte benötigt. Das ist nur für Analysis Services 2005 und 2008 möglich. Hinweis: Befinden sich TARGIT Server und Analysis Services auf unterschiedlichen Servern, müssen sie innerhalb derselben Domain sein, und der TARGIT Server Computer muss Delegierungsrechte haben. Beachten Sie bitte auch, dass die TARGIT Hilfe-Loginoption "Berechtigungsnachweise spezifizieren" nicht in Verbindung mit der "Impersonation" verwendet werden kann, wenn sich TARGIT Server und Analysis Services auf unterschiedlichen Servern befinden. In diesem Fall muss der Client in derselben Domäne sein wie der Server. "Non empty criteria" Diese Eigenschaft ist standardmäßig aktiviert und gewährleistet eine Filterung der in der Kriterienleiste angezeigten Dimensionswerte, die dazu führt, dass alle Elemente, die leere Ergebnisse liefern, ausgeblendet werden. "Non empty queries" Diese Eigenschaft ist standardmäßig aktiviert und filtert Dimensionselemente mit leeren Ergebnissen aus dem Datensatz. Die Verwendung von Subcubes Ein Subcube ist eine Teilmenge eines Cube, die auf den im Abfrageergebnis angewendeten Kriterien basiert. Die Verwendung von Subcubes ist standardmäßig aktiviert und führt in den meisten Fällen zu einer Verbesserung der Performance. Subcubes haben ihre Vor- und Nachteile, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden sollten. Max Anzahl Verbindungen: Diese Option wird verwendet, um die Anzahl der aktiven Verbindungen zum Backend-Datenbankserver zu begrenzen. Zeit bis zum erneuten Verbindungsaufbau (Sekunden): Um die Speicheranforderungen der Pivottabellen-Services beim Zugriff auf große Datenbanken zu reduzieren, ist es empfehlenswert, sich in bestimmten Abständen von der Datenbank zu trennen und sich danach neu zu verbinden. Die Gesamtanfragezeit zwischen jedem Trennen der Verbindung kann hier festgelegt werden. Die Standardeinstellung für nichtautomatisches Trennen bzw. Wiederverbinden ist 0 (Null). 8 TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

13 Erweiterte Einstellungen: (Nur bei relationalen Datenquellen aktiv) In den Einstellungen im unteren Teil des Einrichtungsdialogs für Datenbanken haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Parameter festzulegen und zu verändern, die den Zugang zu der ausgewählten relationalen Datenquelle betreffen. Wenn Sie an einer detaillierteren Erklärung dieser Einstellungen interessiert sind, schlagen Sie bitte in Ihrer Datenbankdokumentation nach. PROPHIX Eine Prophix Verbinduing ist eine Verbindung, die je nach der ausgewählten Verbindung auf einer Analysis Services 2000 oder 2008-Datenbank basiert.beim Erstellen einer PROPHIX-Verbindung müssen ein Servername und der Datenbankname des Analysis Services 2000 oder 2008 vorhanden sein. Außerdem sollte eine Dimension/Hierarchie und gegebenenfalls auch eine Kennzahl vorhanden sein. Beachten Sie, dass es in Analysis Services 2000 innerhalb einer einzelnen Dimension keine multiplen Hierarchien gab, sondern als separate Dimensionen angelegt wurden. Daher sollte für PROPHIX Analysis Services 2000-Verbindungen ein Dimensionsname referenziert werden (Standard ist der Dimensionsname 'Versions'). In Analysis Services 2008 können innerhalb jeder Dimension multiple Hierarchien verwendet werden. Aus diesem Grund muss eine bestimmte Hierarchie referenziertwerden. Das erfolgt durch eckige Klammern - standardmäßig ist die Hierarchie [Version].[Default]. Basierend auf der Dimension/Hierarchie und einer oder mehrerer Kennzahlen werden virtuelle Kennzahlen angelegt.wenn mehr als eine Kennzahl existiert, werden basierend auf der gewählten Dimension/Hierarchie und jeder der Kennzahlen virtuelle Kennzahlen mit eindeutigen Namen angelegt.ein Standardwert für das Zahlenformat kann in der Auswahlbox 'Zahlenformat' ausgewählt oder eingegeben werden. Für die Analysis Services 2000 Verbindung kann zudem auch die Cachegröße des Client festgelegt werden.der Standardwert ist 10%.Das bedeutet, dass das Caching jedes Clients 10 % des Serverspeichers belegt. Note: The specified number format only takes effect if client-side formatting is disabled in the Setup tab. Zusätzliche Datenquelle Die zusätzliche Datenquelle wird genutzt, um eine Verbindung zur Systemdatenbank einzurichten.targit Server verwendet die Systemdatenbank zum Speichern erweiterter Protokolldateien oder für Katalogtabellen. Um eine zusätzliche Datenquelle anzulegen, gehen Sie in das Modul 'Verbindungen', klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsbereich und wählen Sie 'Hinzufügen'. In den Verbindungstypen im Dialog wählen Sie 'Weitere' und dann 'Weitere relationale Datenbank'. Legen Sie einen geeigneten Namen für die Verbindung fest und klicken Sie Weiter. Dann definieren Sie eine Verbindungszeichenfolge, und zwar entweder manuell im Textfeld oder durch Anklicken des Links 'Verbindungsparameter ändern'. Das öffnet einen neuen Windowsdialog zur Spezifizierung der Datenverknüpfungseigenschaften. Dieser Dialog wird verwendet, um den Provider und die Verbindungsinformationen für die Datenbanken auszuwählen. Die Registerkarte Provider dient dazu, den OLE DB-Provider für die Datenbank festzulegen, z. B. Microsoft OLE DB Provider für ODBC-Treiber. Die Registerkarte Verbindung wird verwendet, um die aktuelle Datenbank auszuwählen und die Verbindung zu initialisieren. Weitere Informationen über die Server Management 9

14 Verwendung von Datenverknüpfungen finden Sie in der Microsoft Windows Dokumentation. Es wird empfohlen, für das Einrichten von Datenbanken den Windowsdialog zur Spezifizierung der Datenverknüpfungseigenschaften zu benutzen. Note: Right after a new auxiliary database is created, it is important to restart TARGIT Server to create the necessary tables. Das ist nur dann nötig, wenn die Datenbank für Protokolldateien verwendet wird. Wollen Sie hinterlegte Katalogtabellen benutzen, müssen Sie die Tabellen manuell anlegen. Inhalt der Protokolldatei Die erweiterte Protokolldatei wird in vier Tabellen in der Systemdatenbank gespeichert. Der Inhalt der vier Tabellen wird unten angezeigt: Tabelle TARGIT_LOG Spalten REQ_ID_SRV: Name des Servers, auf dem die Anfrage ausgeführt wird. REQ_ID: Die ID der Protokolldatei der Anfrage. CUBE: Name des abgefragten Cube. USERNAME: Name des Benutzers, der die Anfrage ausführt. IP: IP-Adresse des Benutzers, der die Anfrage gesendet hat. REQDATE: Datum, an dem die Anfrage gesendet wurde. REQTIME: Zeitmarke, die darüber informiert, wann die Anfrage gesendet wurde. REQSECONDS: Bearbeitungsdauer der Anfrage. CONTEXT: Der Kontext, in dem die Anfrage ausgeführt wurde. Das kann der Name einer Analyse sein, eines Berichtes oder N/A, wenn der Benutzer eine Analyse bzw. einen Bericht in TARGIT Hilfe manuell angelegt hat. Das Feld Context kann auch einen VFS-Pfad mit einem "*"-Symbol dahinter enthalten. Das kennzeichnet eine Analyse, die mit unterschiedlichen Kriterien gespeichert wurde. REQ: Komplette Anfrage für jede REQ_ID. TARGIT_LOGCRIT REQ_ID_SRV: Name des Servers, auf dem die Anfrage ausgeführt wird. REQ_ID: Die ID der Protokolldatei der Anfrage. DIM: Name der Dimension, für die das Kriterium angewendet wurde. OP: Operator, der im Kriterium spezifiziert wurde (z. B. >, <, = ). CRITERIAVALUE: Wert des Kriteriums (z. B ). CRITERIA: Vollständige Angabe des Kriteriums (z. B. Period=[Period].[All].&[2006]). TARGIT_LOGDIM REQ_ID_SRV: Name des Servers, auf dem die Anfrage ausgeführt wird. REQ_ID: Die ID der Protokolldatei der Anfrage. DIM: Name der abgefragten Dimension. TARGIT_LOGMEAS REQ_ID_SRV: Name des Servers, auf dem die Anfrage ausgeführt wird. REQ_ID: Die ID der Protokolldatei der Anfrage. MEAS: Name des abgefragten Measure. 10 TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

15 Reporting Services Wurde Reporting Services als Verbindung ausgewählt, ermöglicht ein Eingabefeld das Bearbeiten der URL zum Reporting Manager Web Interface.Diese URL benötigt TARGIT Hilfe, um sich mit Microsoft's Web Interface für Reporting Services zu verbinden. Die Standard-URL für das Reporting Manager Web Interface für SQL 2000, 2005 und 2008 ist 'http://servername/reports'. Microsoft Search Server 2008 Microsoft Search Server 2008 ist ein Produkt, das Unternehmensinformationen indiziert und sie dadurch für die Mitarbeiter schneller und einfacher auffindbar macht.targit unterstützt den Microsoft Search Server Wenn Sie eine Verbindung zu Microsoft Search Server 2008 einrichten, sind Ihre Suchobjekte nicht länger auf einen lokalen Rechner begrenzt, sondern umfassen alle Informationen, die auf dem Server verfügbar sind. Darüber hinaus aktiviert das Einrichten einer Verbindung zu einem Search Server die Verwendung von Suchobjekten in TARGIT NET. Verbindungen zu einem Unternehmensserver, auf dem Microsoft Search Server 2008 ausgeführt wird, können Sie in TARGIT Management Studio einrichten, indem Sie eine Verbindung vom Typ 'Weitere' hinzufügen und Microsoft Search Server 2008 wählen. Sie legen die Verbindung an, indem Sie einfach die Web Service URL des Suchservers eintragen und auf die Schaltfläche 'Anlegen' klicken. Editor für relationale Datenmodelle TARGIT Hilfe unterstützt multidimensionale ebenso wie relationale Datenquellen. Ist die Datenquelle für die TARGIT Server Datenbank relational, können Sie den Editor für Datenmodelle verwenden, um die Struktur eines Datenmodells, eines Cube oder einer Aggregation zu definieren. Öffnen Sie den Datenmodell-Editor, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die TARGIT Server Datenbank im Modul Verbindungen klicken und 'Datenmodell bearbeiten' wählen. Wurde das Datenmodell bearbeitet, kann es durch einen Rechtsklick auf die TARGIT Server Datenbank im Abschnitt Verbindungen und die Auswahl von 'Cubes verarbeiten' verarbeitet werden. Währen der Verarbeitung wird ein Fortschrittsbalken angezeigt.er kann geschlossen werden, ohne dass damit der Prozess unterbrochen wird.beachten Sie, dass das Datenmodell verarbeitet werden kann, falls irgendwelche Aktualisierungen aufgetreten sind und das Datenmodell von einem Anwender abgefragt wurde.dabei handelt es sich um einen Teilprozess - im Gegensatz zu dem Gesamtprozess, der über das Kontextmenü aufgerufen werden kann. Hinweis: Für TARGIT Server Datenbanken, die auf nichtrelationalen Datenquellen basieren, ist die Auswahlmöglichkeit deaktiviert. Sie benötigen eine Enterprise Edition Lizenz, um sich mit einer relationalen Datenquelle verbinden zu können. Server Management 11

16 Anlegen eines neuen Datenmodells Wenn Sie auf die Schaltfläche Neues Datenmodell erstellen klicken, löschen Sie alle ungespeicherten Änderungen der Struktur und leeren den Arbeitsbereich des Editors, um ein neues globales Datenmodell zu entwerfen. Für jede Datenbankverbindung kann ein Datenmodell definiert werden. Hinweis: Um ein neues Datenmodell anzulegen, muss der TARGIT Server neu gestartet werden. Veränderungen an einem bereits existierenden Datenmodell erfordern dagegen keinen Neustart des TARGIT Server. Tabellen hinzufügen Die Registerkarte Schema zeigt alle verfügbaren Fakten- und Dimensionstabellen an. Benötigte Tabellen fügen Sie dem globalen Datenmodell hinzu, indem Sie sie mit der Maus aus dem Bereich für das Schema in den Arbeitsbereich hinüberziehen oder im Register 'Schema' doppelt auf den Namen einer Tabelle klicken. Also double clicking a table name in the 'Schema' pane will add the table to the work area. Im relationalen Datenmodell werden alle Tabellen, die für die geplanten Cubes nötig sind, demselben Modell hinzugefügt. Das bedeutet, auf der Basis verschiedener Faktentabellen mehrere Cubes erstellt, so müssen alle notwendigen Faktentabellen (und Dimensionstabellen) in das Datenmodell aufgenommen werden. Um eine Tabelle aus dem Datenmodell zu entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Kopf der Tabelle und wählen Sie im Kontextmenü 'Tabelle löschen'. Hinzufügen von Verknüpfungen Wurden Tabellen einmal im Arbeitsbereich platziert, müssen sie zueinander in Beziehung gesetzt werden. Das geschieht, indem der Fremdschlüssel einer Tabelle mit dem Mauszeiger auf einen passenden Primärschlüssel einer anderen Tabelle gezogen wird. Die Verknüpfung wird anschließend automatisch validiert. Erlaubt sind nur gültige Verknüpfungen, d. h. Verknüpfungen zwischen Feldern kompatibler Datentypen. Um eine Verknüpfung zu entfernen, klicken Sie sie an und drücken Sie auf Ihrer Tastatur die Entf- Taste. Hinweis: Die Richtung der Verknüpfungen ist für das spätere Anlegen der Cubes wichtig. Verknüpfungen von Faktentabelle(n) und zu Dimensionstabelle(n) erfolgen in Form eines Sternschemas. Außerdem können Dimensionstabellen höherer Ebenen mit Dimensionstabellen niedrigerer Ebenen in Form eines Schneeflockenschemas verknüpft werden. 12 TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

17 Schema überprüfen Das Datenmodell kann durch Anklicken der in der Werkzeugleiste befindlichen Schaltfläche Schema überprüfen validiert werden. Navigation Ist der Arbeitsbereich ist nicht groß genug, um alle Tabellen zur selben Zeit anzuzeigen, finden Sie in der Registerkarte Navigation in der linken unteren Ecke eine Liste aller verfügbaren Tabellen. Wenn Sie auf eine Tabelle in dieser Liste klicken, dann scrollen Sie den Arbeitsbereich so, dass die angeklickte Tabelle sichtbar wird. Struktur speichern Durch Anklicken der Schaltfläche 'Struktur speichern' speichern Sie das aktuelle Schema und die Struktur des bzw. der Cubes. Anlegen von Cubes Wurde das Datenmodell definiert und gespeichert, kann es zum Erstellen von Cubes verwendet werden. Wechseln Sie in die Registerkarte,Würfel, um auf der Basis des globalen Datenmodells mit dem Anlegen der Cubes zu beginnen. Jeder Cube beruht auf nur einer Faktentabelle und einer beliebigen Anzahl von Dimensionstabellen, und aus diesen Tabellen werden die Measures und Dimensionen ausgewählt. Auswählen einer Faktentabelle Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf die Schaltfläche 'Neuer Cube'. Ein Dialog erfragt, welche Faktentabelle Sie für den neuen Cube auswählen wollen. Die Faktentabelle kann aus einer Liste aller verfügbaren Tabellen im Datenmodell ausgewählt werden. Wählen Sie die Faktentabelle und den Name des Cube aus und klicken Sie anschließend OK. Die ausgewählte Faktentabelle wird im Editor für Datenmodelle mit einem gelben Tabellenheader gekennzeichnet. Die Tabellenheader der verbundenen Dimensionstabellen werden blau unterlegt. Alle anderen Tabellen, die nicht mit der aktuellen Faktentabelle verbunden sind (wie es durch die Richtung der Verknüpfungen bestimmt wurde) werden deaktiviert und abgeblendet. Server Management 13

18 Definieren von Measures Measures befinden sich immer in der Faktentabelle. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der Measure-Felder und wählen Sie im Kontextmenü 'Als Measure einfügen'. Der Bereich 'Würfel' im Editor zeigt sofort das ausgewählte Feld im Ordner 'Measures' des aktuellen Cubes an. Alternativ dazu können Sie Measure-Spalten mit dem Mauszeiger von der Tabelle in den im Bereich 'Würfel' befindlichen Ordner 'Measures' hinüberziehen. Um ein Measure zu entfernen, klicken Sie im Ordner 'Measures' mit der rechten Maustaste auf das Measure und wählen Sie im Kontextmenü 'Measure löschen'. Eigenschaften von Measures Im linken unteren Bereich des Editors können die Eigenschaften der Measures bearbeitet werden. Aggregationsname Geben Sie einen gewünschten Namen des Measures ein. Spalte Datentyp Datengröße Aggregation Formatierung In Spalte befindet sich standardmäßig der Name des ausgewählten Feldes. Er kann in einen arithmetischen Ausdruck mit ein oder mehr Feldnamen geändert werden, was zusammen mit dem ausgewählten Aggregationstyp das Measure definiert. Wählen Sie den Datentyp aus der Auswahlliste. Geben Sie die Größe des Feldes ein. Wählen Sie den Aggregationstyp aus der Auswahlliste. Um ein Measure zu formatieren, sind verschiedene Formatoptionen verfügbar. (Weitere Informationen finden Sie im White Paper über relationale Datenquellen.) Hinweis: Ein arithmetischer Ausdruck, der in das Feld 'Spalte' eingegeben wird, wird mit dem ausgewählten Aggregationstyp zu einem SQL-Select-Statement kombiniert, das an den relationalen Datenprovider übermittelt wird. Das bedeutet, dass nur Ausdrücke, die der Datenprovider akzeptiert, für den ausgewählten Aggregationstyp eingegeben werden können. Für den Fall, dass Sie den Microsoft SQL Server verwenden, sind die vier grundlegenden arithmetischen Operatoren (Addieren '+ ', Subtrahieren '-', Multiplizieren '*', Dividieren '/') gültig, ebenso wie die Verwendung von Anführungszeichen. Es ist sehr empfehlenswert, die Aggregationen und verwendeten Ausdrücke in einem manuellen SQL-Select-Statement auf ihre Gültigkeit auf der Datenbank zu testen. Definieren von Dimensionen Dimensionen können sich in Faktentabellen ebenso wie in Dimensionstabellen befinden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf irgendein Dimensionsfeld in der Tabelle und wählen Sie im 14 TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

19 Kontextmenü 'Als Dimension einfügen'. Der linke Bereich des Editors zeigt im Ordner 'Dimensionen' des aktuellen Cube sofort das ausgewählte Feld an. Hierarchische Dimensionen, d. h. Dimensionen mit mehreren Ebenen, können Sie erzeugen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf irgendein Dimensionsfeld in der Tabelle klicken und im Kontextmenü 'Als Ebene einfügen' wählen. Die neue Ebene wird in die aktuell ausgewählte Dimension im Cubes- Bereich des Editors eingetragen. Alternativ dazu können Dimensionen mit dem Mauszeiger aus der Tabelle in den Ordner 'Dimensionen' im Bereich 'Würfel' gezogen werden. Dimensionsebenen können Sie anlegen, indem Sie die gewünschten Felder mit der Maus aus der Tabelle zu einer existierenden Dimension im Ordner 'Dimensionen' herüberziehen. Elementeigenschaften können Sie anlegen, indem Sie mit dem Mauszeiger Tabellenfelder auf die Dimensionsebenen im Ordner Dimensionen herüberziehen. Voraussetzung dafür ist, dass das Feld Dimensionsebene und das Feld Elementeigenschaft' aus derselben Tabelle stammen. Wollen Sie eine Dimension, eine Dimensionsebene oder eine Elementeigenschaft entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld im Ordner 'Dimensionen' und wählen Sie im Kontextmenü 'Dimension löschen', 'Ebene löschen' oder 'Elementeigenschaft löschen'. Definieren gemeinsamer Dimensionen Gemeinsame Dimensionen werden ebenso angelegt und entfernt, wie es schon oben für normale Dimensionen beschrieben wurde. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Dimensionsfeld und wählen Sie im Kontextmenü 'Als gemeinsame Dimension einfügen'. Anschließend zeigt der linke Bereich des Editors sofort das ausgewählte Feld im Ordner 'Gemeinsame Dimensionen' an. In Abhängigkeit von der Beziehung zwischen der Faktentabelle des Cube und der Dimensionstabelle der gemeinsamen Dimensionen können zu jedem Cube gemeinsame Dimensionen hinzugefügt werden. Das bedeutet, dass die beiden Tabellen im Datenmodell verbunden werden müssen. Klicken Sie im Bereich für die Cubes mit der rechten Maustaste auf den Ordner 'Dimensionen' und wählen Sie im Kontextmenü 'Bestehende Dimension hinzufügen'. Wählen Sie die gewünschten Dimensionen aus der Liste der bestehenden Dimensionen und klicken Sie 'OK'. Die gemeinsamen Dimensionen erscheinen nun in der Liste der Dimensionen für den aktuellen Cube, und zwar mit einem anderen Symbol als die normalen' Dimensionen. Dimensionseigenschaften Im linken unteren Bereich des Editors können die Dimensionseigenschaften geändert werden. Server Management 15

20 Aggregationsname Geben Sie den gewünschten Namen der Dimension ein. Beschreibung Typ Geben Sie eine Beschreibung ein, die in TARGIT Hilfe als Mouseover-Text anzeigen werden soll. Häufig verwendete Typen sind regular oder time. Eine Dimension, die Datumsinformationen enthält, muss als Typ time definiert werden, damit die Vorhersagefunktion von TARGIT Hilfe genutzt werden kann. Eigenschaften der Dimensionsebene Im linken unteren Bereich des Editors können die Eigenschaften der Dimensionsebene geändert werden. Aggregationsname Geben Sie den gewünschten Namen der Dimensionsebene ein. Tabelle Namensspalte Schlüsselspalte Sortiert nach Eindeutig Name der Tabelle, die die Dimension enthält. Diese Eigenschaft ist nicht editierbar. Wählen Sie die Spalte, die die Daten enthält, die in TARGIT Hilfe angezeigt werden sollen. Wählen Sie die Spalte für eine alternative Sortierung der Dimensionswerte, die in der Namensspalte angezeigt werden. Name oder Schlüssel. Legt fest, ob die Ausgabe entsprechend der Werte der Namensspalte oder entsprechend der Werte der Schlüsselspalte sortiert werden soll. false oder true Anlegen von Aggregationen Aggregationen sind vorberechnete Werte jeder möglichen Kombination von ausgewählten Dimensionen. Der Zweck der Aggregationen besteht darin, die Performance der Analyse zu verbessern, da Werte nicht erst zum Abfragezeitpunkt, sondern bereits im Vorfeld berechnet werden. Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf die Schaltfläche 'Neue Aggregation erstellen'. Die Dialogbox 'Neue Aggregation erstellen' enthält drei Registerkarten: Tabellen, Spalten und Measures. Tabellen Spalten Wählen Sie die Tabellen, die die Dimensionen enthalten, die in die Aggregation aufgenommen werden müssen. Wählen Sie die Spalten aus den ausgewählten Tabellen, die in die Aggregation eingeschlossen werden sollen. Beachten Sie, dass nur diejenigen Spalten verfügbar sind, die tatsächlich verwendet wurden, um Dimensionen zu 16 TARGIT Management Studio Anwenderhandbuch

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