DCOM und.net. B. Sc. Tobias Buchloh. Seminar Software-Entwurf Fachgebiet Software Engineering, Institut für Angewandte Informatik Universität Hannover

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1 DCOM und.net B. Sc. Tobias Buchloh Seminar Software-Entwurf Fachgebiet Software Engineering, Institut für Angewandte Informatik Universität Hannover

2 Gliederung Motivation Einordnung (D)COM.NET COM+ Vergleich Fazit 2

3 Motivation Presentation Business Logic Data 3

4 Komponenten Eine Komponente ist das, was man einzeln kaufen kann um daraus ein System zu bauen. Unbekannter Verfasser Eine Komponente ist ein abgeschlossener, binärer Software-Baustein, der eine anwendungsorientierte, semantisch zusammengehörende Funktionalität besitzt, die nach Außen über Schnittstellen zur Verfügung gestellt wird. Lehrbuch der Software-Technik I, Balzert schnittstelle komponente 4

5 Komponenten-basierte Entwicklung Komponentenmodelle: Client: JavaBeans von SUN COM/ActiveX und.net von Microsoft Server: COM+ von Microsoft Enterprise JavaBeans von SUN CORBA von OMG Eigenschaften: Sprachunabhängigkeit Interoperabilität Plattformunabhängigkeit Verteilbarkeit Versionierbarkeit Erst wenig Unterstützung durch Sprachkonstrukte schnittstelle komponente 5

6 Einordnung Design Patterns OOP UML lösen Design-Probleme Programmiertechnik Hilfsmittel OOAD wichtiger Bestandteil Software-Entwurf Metriken beurteilen entsteht Architektur Teil Client/Server Sonderfall n-schichten implementieren J2EE.NET DCOM 6

7 (D)COM (Distributed) Component Object Model Software-Architektur für verteilte Komponenten Binärstandard Löst die Probleme Interoperabilität Sprachunabhängigkeit Verteilbarkeit (Versionierbarkeit) Visual Basic (Plattformunabhängigkeit) C++ Java 7

8 (D)COM Einsatz (und Buzzwords) Integraler Bestandteil von Windows Komponenten beliebiger Größe einzelne Widgets Office-Anwendungen Datenbanken Einsatz in ActiveX OLE Automation DDE 8

9 (D)COM Interfaces Typisierung und Zugriff über Interfaces Gemeinsames Basisinterface IUnknown Identifizierung von Objekten und Interfaces über GUID Interfaces ändern sich nie Sprachenunabhängige Beschreibung über IDL 9

10 Interface Definition Language (IDL) sprachenunabhängige Beschreibung Schnittstellen Type Libraries MIDL-Compiler 10

11 Ortstransparenz client ITux tux Rechner 1 oder Prozess 1 Rechner 2 oder Prozess 2 client ITux tux Interceptor ITux proxy ITux stub 11

12 Objekterzeugung Component Object Library ist Teil des Betriebssystems Statische Factory-Methode findet Komponenten, erzeugt Instanzen und sorgt für Interaktion Komponenten leben in einem Server.DLL.EXE entfernter Rechner ITux {BA DBE} {FFE AABE} client ITux {BA DBE} proxy 12

13 Beispiel (Client) 13

14 Beispiel (Server) Microsoft Visual Studio ATL COM AppWizard kümmert sich um: Applikationsgerüst IDL DLL Registrierung der COM Komponenten Registrierung der DLL mit RegSrv32 14

15 Nachteile von (D)COM Keine direkten Sprachkonstrukte Keine einheitliche Fehlerbehandlung Keine Garbage Collection (IUnknown) Verteilt Quellcode auf viele Dateien IDL Header Implementierung Type Libraries Benötigt System-Registry RPC-Schnittstelle hatte massive Sicherheitsprobleme DLL Hell 15

16 .NET (Marketing-)Strategie von Microsoft Software verbindet Informationen Menschen Maschinen Beinhaltet.NET Framework IDE's (Visual Studio.NET 2003) Server (Windows Server, BizTalk, SQL Server) Client Software (Windows XP, CE) Authentisierungsdienste (Passport) Ziel: schnelle Entwicklung von vernetzten Anwendungen 16

17 .NET Framework Version 1.1 Seit Januar 2002 Besteht aus: Common Language Specification (CLS), Visual Basic, C++, Smalltalk, Java, Scheme,... Common Type System (CTS) Common Intermediate Language (CIL) Laufzeit-Umgebung (CLR) Klassenbibliothek (FCL) Vereinfacht Entwicklung, Kommunikation und Verteilung von Komponenten-basierten Anwendungen Standardisiert durch die ECMA 17

18 Programmiersprachen CTS ermöglicht Programmiersprachen-unabhängige Vererbung / Verwendung Alle.NET Programmiersprachen werden ge- managed Direkte Sprachunterstützung für Komponenten in C# durch explizite: Properties Events Metadaten Integrierte Hilfe und Dokumentation Kein striktes programmieren gegen Interfaces 18

19 Verteilte Komponenten in.net Benutzt Internet-Standards zur Kommunikation (RPC) HTTP XML SOAP Interaktion über verschiedene Plattformen Einfaches passieren von Firewalls Implementiert durch: Web Services.NET-Remoting Presentation XML Binär Business Logic XML Binär Data 19

20 Assemblies Programme bzw. Komponenten werden in Assemblies ausgeliefert.dll oder.exe-datei enthält Typ-Informationen und Metadaten Versionierung durch Strong-Names Gemeinsam genutzte Komponenten im GAC des Systems Mehrere Versionen einer Assembly können im selben Adressraum koexistieren Keine Registrierung nötig! => Keine DLL Hell 20

21 Beispiel (einfacher Web-Service) Umwandlung in SOAP-Datentypen übernimmt IDE Aufruf über SOAP-Nachricht an den Web-Server Benötigt Internet-Information-Server (IIS) und Visual Studio.NET 21

22 Alternative Implementierungen Zwei freie Open-Source Projekte: Mono, Implementierung für Unix Unterstützt von Novell CLI, CLR, CTS sind schon brauchbar Ziel ist die komplette Implementierung der FCL (inkl. System.Windows.Form) dotgnu, Implementierung für Handhelds Keins hat den vollen Funktionsumfang Patentrechtliche Probleme! 22

23 COM+ (Services) Kann von.net und COM-Komponenten genutzt werden.net Enterprise Services Nachfolger von Microsoft Transaction Server (MTS) Bietet verschiedene Lösungen für wiederkehrende Probleme Transaktionen Object Pooling Just-In-Time Object Activation Security Event Support Component Message Queueing Presentation Component Load Balancing Business Logic Data 23

24 Beispiel Transaktionen 24

25 Showdown der Technologien Eigenschaft J2EE DCOM.NET Sprachenunabhängigkeit Plattformunabhängigkeit Interoperabilität Verteilbarkeit Versionierbarkeit O O + Einfachheit O

26 Fazit COM und.net erlauben Komponenten-basierte Programmierung (D)COM Komponenten- Aufsatz für Programmiersprachen Komplizierte und fehleranfällige Programmierung.NET Gesamtkonzept für Komponenten-basierte Anwendungen Vereinfacht die Entwicklung und Verteilung Basiert auf Internet-Standards Aber (noch) keine Plattformunabhängigkeit Abhängigkeit von einem Anbieter COM+ Bietet fertige Lösungen für wiederkehrende Probleme Sehr gute Werkzeug-Unterstützung (VS.NET) 26

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