Alles, was Sie über IT-Outsourcing und Cloud-Services wissen müssen

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1 Ein Special in Kooperation mit der Presenting-Partner Platin-Partner DER UNABHÄNGIGE KONGRESS FÜR ENTSCHEIDUNGSTRÄGER MIT ALLEN RELEVANTEN THEMEN ZUM ERFOLGREICHEN IT-OUTSOURCING VON UNTERNEHMEN FÜR UNTERNEHMEN Bildquelle: Fotolia Alles, was Sie über IT-Outsourcing und Cloud-Services wissen müssen SWISS IT SOURCING FORUM: 8. März 2012, 7:30 17:00 Uhr, Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf > > > > > > > > > > ONLINE-ANMELDUNG: < < < < < < < < < < > > > > > > > > > > < < < < < < < < < < Outsourcing-Strategien und Praxis: Strategien zur Konsolidierung, Standardisierung oder Industrialisierung Multi-Sourcing-Ansätze Zentralisierung versus Dezentralisierung. Cloud- Services und Anwendung: Neue Businessmodelle und deren ökonomische Relevanz Wege in die Nutzung von Cloud-Services Cloud: Sicherheitsrisiken beherrschbar Saas, Iaas, Paas geschenkt, die Cloud kann viel mehr die Businesspotenziale der Cloud. Sourcing- Optionen der Zukunft: Dynamic Computing Services für schnelle und erfolgreiche Marktaktionen > Referenten und Programm Seiten 14 16

2 HP: SWISS SOFTWARE CLOUD Schweizer Software in die Cloud Mit dem Projekt «Swiss Software Cloud» bringt HP Schweizer Softwareanbieter in die Cloud. Das erleichtert den Schritt insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen, ihre gewohnte Software als Dienstleistung aus dem Cloud Service Center von HP zu beziehen. Viele Schweizer Softwarehäuser beobachten den Trend hin zu Cloud Computing mit Argusaugen und fragen sich, wie sie ihre Geschäftsmodelle im neuen Paradigma anpassen müssen. HP hilft bei diesem Wechsel mit Rat und Tat: Im Januar 2012 hat HP die Initiative «Swiss Software Cloud» gestartet. Damit wird HP Anwendungen von Schweizer Unternehmen im Software as a Service Modell (SaaS) aus seinen beiden europäischen Cloud Service Centers anbieten. Zielgruppe für HP sind Schweizer Softwarefirmen, die ihre Produkte noch nicht aus der Cloud anbieten. Ihnen zeigt HP nicht nur den Weg ins Cloud Modell auf, sondern hilft ihnen ganz praktisch, in die Cloud zu kommen. Sie lernen im Zuge der Initiative auch in Workshops, das Cloud Angebot markttechnisch richtig aufzugleisen und mit dem geeigneten Preismodell an den Kunden zu bringen. Die Kostenmodelle sind dabei so attraktiv, dass es für die Softwarefirmen selbst bei anfänglich nur wenigen Kunden Sinn macht, auf die HP Cloud zu setzen. Anvisiert werden dabei existierende Kunden der jeweiligen Unternehmen, denen eine attraktive Variante zum traditionellen Modell geboten werden kann, aber auch neue Kunden: Das Cloud Modell ist zur Ausweitung des Kundenstamms geeignet. Bereits zugesagt haben beispielsweise der CRM Anbieter BSI, der Hersteller der Geschäfts und Dokumentenmanagementlösung für öffentliche Verwaltungen ABF oder der Co Browsing Spezialist Unblu. Insgesamt wollen momentan 10 Firmen in die Swiss Software Cloud, weitere werden folgen. HP wird für sie einen Schweizer Marktplatz oder B to B App Store für Cloud Anwendungen schaffen. Ziel ist es, eine möglichst breite Palette von Schweizer SaaS Anwendungen auf die Plattform zu holen, um damit künftig praktisch sämtliche Geschäftsprozesse abdecken zu können. Im Idealfall so die Vision soll ein Kunde die Swiss Software Cloud als One Stop Shop für sämtliche IT Belange nutzen können. Er kann aber auch eine bereits installierte Anwendungslandschaft durch zusätzliche Apps aus der HP Cloud ergänzen. Mit der Initiative «Swiss Software Cloud» wird HP Anwendungen von Schweizer Unternehmen im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) aus seinen beiden europäischen Cloud Service Centers anbieten. Bildquelle: Fotolia Volkswirtschaftlich bedeutsam Von diesem Marktplatz werden alle profitieren: Die Softwareanbieter dürfen sich neben dem Marketingeffekt auch Synergieeffekte erhoffen, denn die einzelnen Anwendungen können zu Gesamtlösungen gebündelt werden. Die Verkaufsmannschaft von HP wird den Swiss Cloud Marktplatz nach besten Kräften fördern, was für die Anbieter eine enorme Stärkung der Vertriebskraft bedeutet. HP selbst kann sich als Betreiber einer leistungsfähigen und sicheren Plattform profilieren. Bedeutsam ist die Initiative aber auch für die Schweiz als Volkswirtschaft: Denn das Rennen um die vorderen Plätze im Cloud Wettlauf wird zunehmend international ausgetragen. Die Schweiz hat ein grosses Interesse daran, hochwertige Cloud Services im In und Ausland anzubieten. Tiefe Einstiegshürde Im Modell stellt HP Infrastrukturdienstleistungen zur Verfügung. Für Entwicklung, Wartung und den Verkauf sowie für die Verrechnung und somit für den Endkundenkontakt ist der Softwareanbieter selbst verantwortlich. Auch den Transfer der eigenen Lösung in die Cloud mitsamt Bestandeskunden muss der Softwarepartner selbst bewerkstelligen. HP kann hierbei jedoch unterstützen, indem man Herstellern aufzeigt, was es braucht, um ihre Lösung SaaSfähig zu machen. Die Einstiegshürden wurden von HP dabei bewusst tief angesetzt: Die kleinstmögliche Infrastruktur einheit für den Cloud Betrieb, inklusive eines Gigabytes RAM kostet den Softwareanbieter knapp 500 Franken pro Monat, was anfällt, sollte die Rechenleistung auch tatsächlich gebraucht werden. Erbracht wird die Dienstleistung aus einem der beiden europäischen Cloud Service Centers von HP, die beide in der Schweiz stehen. Die Swiss Software Cloud stösst insbesondere bei KMUs auf grosses Interesse: Tiefere Kosten und höhere Flexibilität sind ihnen gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten wichtig. Und die Verbindung des bekannten Softwareanbieters mit dem grössten IT Anbieter der Welt steht für Vertrautheit und Sicherheit die beiden wichtigsten Kriterien beim Wechsel in die Cloud. Autorin: Yvonne Thoma, Business Manager für Utility & Cloud Services bei HP. 2

3 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM EDITORIAL Herzlich willkommen zum Swiss IT Sourcing Forum 2012! Peter Bertschinger, Senior Business Manager, uvision AG Es freut uns sehr, dass sich auch in diesem Jahr rund 400 Entscheidungsträger aus diversen Branchen über die aktuellen Fakten und Trends im IT-Outsourcing- und Cloud-Services-Bereich informieren und wichtige Fragen diskutieren. Das Swiss IT Sourcing Forum findet am 8. März 2012 zum dritten Mal, neu im Mövenpick Hotel in Zürich/Regensdorf, statt. Mit rund 10 Referaten über managementfokussierte strategische Themen, aber auch über aktuelle Best Practices Cases aus den Unternehmen, und den 30 Forumspartnern alles Top-Anbieter im Outsourcing- und Cloud-Services-Umfeld, wird dieses Forum zu einer hochkarätigen und zukunftsorientierten Businessplattform für Entscheidungsträger. Welche Cloud-Modelle sind für wen sinnvoll? Welche werden sich durchsetzen? Cloud Computing kennt vier Modelle: Die Public Cloud, wo die Ressourcen durch ein Dienstleistungsunternehmen angeboten werden. Bei der Private Cloud werden unternehmenseigene Rechenzentrumsressourcen angeboten und genutzt. Die Hybrid Cloud ist eine nahtlose Erweiterung von Private-Cloud-Dienstleistungen des eigenen Unternehmens mit solchen der Public Cloud in Form von Infrastruktur (IaaS), Entwicklungsplattform (PaaS) und Applikationen (SaaS). Und schliesslich ermöglicht die Community Cloud Unternehmen mit ähnlichen Bedürfnissen und gleich gelagerten Interessen in einer geschlossenen Umgebung, ähnlich einer Private Cloud, zu partizipieren. Am Swiss IT Sourcing Forum stellen wir aktuelle Sourcing- und Cloud- Services-Cases vor, die aufzeigen, wie solche Projekte geplant und realisiert und wie die Kosten variabilisiert werden können. Von erfahrenen Experten werden konkrete Themen und cloudbasierte Lösungen diskutiert; dabei geht es auch um die Frage, wie Cloud-Services in Zukunft aussehen und genutzt werden können und welche regulatorischen Anforderungen es schliesslich brauchen wird, um die optimalen Rahmenbedingungen und Transparenz für eine unternehmensübergreifende integrative Zusammenarbeit im Kontext von Informationsabgleich und Know-how-Transfer zu schaffen. Als Veranstalter dieses Forums setzt uvision alles daran, Ihnen einen erstklassigen Anlass zu bieten: Spannende Vorträge und Diskussionen, die die Basis für gute Gespräche mit interessanten Menschen bilden, Förderung des Erfahrungsaustausches über die innovativen Informationstechnologien und verstärktes Wachstum der Sourcing-Community, wo Angebot und Nachfrage als Marktplatz aufeinandertreffen und sich daraus konkrete Geschäftsmöglichkeiten entwickeln. Es freut uns sehr, Sie ganz herzlich zu diesem B2B-Fachkongress begrüssen zu dürfen. Gleichzeitig danken wir allen Partnern und Referenten für ihre grossartige Unterstützung. 3

4 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM FACHARTIKEL Der Provider wird strategischer Partner Unternehmen stehen mehr denn je vor der Entscheidung, bestimmte IT-Leistungen selbst zu erbringen oder von Dritten in Anspruch zu nehmen. Agilität und Flexibilität sind gefordert, nicht nur von den Unternehmen, sondern immer stärker auch von den IT-Partnern. Marc Römer Durch die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen des Business wird die IT in wesentliche Managemententscheidungen und Innovationsvorhaben frühzeitig eingebunden. Damit ist die IT in der Lage, Innovationen so zu beschleunigen, dass sich Unternehmen schneller und erfolgreicher am Markt bewegen können. Mit dem richtigen Management der IT lassen sich dann klar Wettbewerbsvorteile erzielen. Doch woher die IT-Leistungen beziehen? In eigenes Equipment, Personal und Know-how investieren? Die für das eigene Unternehmen richtige Antwort zu finden, ist nicht einfacher geworden. Solange es nur um Kostenreduktion ging, war die Situation einigermassen übersichtlich. Aber darum geht es ja längst nicht mehr. Kostenüberlegungen, so ermittelte das Marktforschungsunternehmen Gartner in der Survey Analysis «Look Beyond Cost Reduction», spielen beispielsweise bei deutschen CIOs nur eine geringe Rolle für die Outsourcing-Entscheidung. In der genannten Untersuchung sehen 56 Prozent der Befragten Geschwindigkeit, Agilität und Innovation als wesentliche Outsourcing-Gründe, gefolgt von dem Zugriff auf technisches oder Branchen-Know-how (39 Prozent) und der Konzentration auf das Kerngeschäft (37 Prozent). Mit 15 Prozent der Nennungen landen Kostenüberlegungen erst auf Platz 11. Wert- und innovationsbasiertes Outsourcing Das bedeutet also, dass das bisherige, allein auf Kostenreduktion zielende klassische Outsourcing durch ein wert- und innovationsbasiertes Outsourcing ersetzt wird. Die Schnittstelle verläuft daher heute nicht mehr zwischen IT-Abteilung und IT-Dienstleister, sondern zwischen den Geschäftsprozessen auf Seiten des Kunden und dem IT-Partner auf der anderen Seite. Das moderne Outsourcing orientiert sich an den Geschäftsprozessen. Die Outsourcing-Aktivitäten werden daher zunehmend vom Business beeinflusst und die IT-Services konsequenterweise an ihrem Beitrag zum gesamten Geschäftserfolg gemessen. Statt der IT-Abteilung bestimmt zunehmend die Fachabteilung über die IT-Produkte sie hat die Prozesshoheit. Die Prozessperformance ist letztlich das Mass für die Leistungsfähigkeit von IT-Services, seien sie selbst oder extern erbracht. Wichtigstes Argument ist Agilitätsgewinn Den Vorteilen des externen Leistungsbezugs nämlich Kosten variabilisieren, Know-how einkaufen, technologisch flexibler werden, sich auf das Wesentliche konzentrieren können, die Agilität des Unternehmens erhöhen Der Provider als Partner und nicht mehr nur als Lieferant: An diesen Gedanken müssen sich noch einige Unternehmen gewöhnen. Bildquelle:Fotolia (was heute das wichtigste Argument für eine Outsourcing-Entscheidung ist) stehen das Risiko eines möglichen Know-how-Verlustes oder die Abhängigkeit von dem Provider gegenüber. Dies sind typische weiche Faktoren, die nur schwer zu bewerten sind und vor allem langfristig betrachtet werden müssen. Wird beispielsweise im Unternehmen entwickeltes Know-how nach aussen verlagert, ist es nur noch schwer gegen den Wettbewerb zu verteidigen. Oder erbringt der Provider nicht die notwendige Leistungsqualität, droht dem Kunden ein Imageschaden. Somit ist der Begriff Outsourcing gar nicht mehr zeitgemäss. Der Dienstleister wird zum strategischen Partner des Kunden. Die Positionierung und damit das Image des Unternehmens ist unter anderem ein Resultat dieser professionellen Partnerschaft. Das setzt ein starkes Vertrauensverhältnis voraus. Der Provider als Partner und nicht mehr nur als Lieferant: An diesen Gedanken müssen sich noch einige Unternehmen gewöhnen. CIO in der Schlüsselrolle Eine Schlüsselrolle im Outsourcing spielt der CIO, weil die aus dem Outsourcing resultierende Transformation aktiv angestossen werden muss, weil das Management des Partners herausfordernd ist und weil der CIO als Enabler das sensible Bindeglied zwischen den Businessanforderungen und dem Partner darstellt. Zudem muss er die Veränderungen und Effizienzsteigerungen seiner IT- Organisation begleiten. Das Potenzial der extern zu beziehenden Leistungen steigt stetig. Die Partnerwahl, das Partnermanagement, die Vertragsgestaltungen und vor allem die Aufnahme der Businessanforderungen sind herausfordernde Aufgaben. Das bedingt Geschäfts- und betriebswirtschaftliches sowie Prozess-Know-how. Letztlich erfordert die Umsetzung eines Outsourcing- Konzepts vom CIO eine hohe Kommunikationskompetenz, ein Erfolgsfaktor, der fast immer unterschätzt wird. Unternehmen werden dann im Sinne ihrer Wettbewerbsfähigkeit erfolgreich IT-Konzepte umsetzen, wenn sie ihre Bedürfnisse sehr genau kennen. Dies ist Grundvoraussetzung für die Suche nach der besten Lösung. Der Provider wird Partner und ist nicht mehr nur Lieferant. An diesen Gedanken muss man sich gewöhnen. Dr. Marc Römer ist Head Business Development und Mitglied der Geschäftsleitung der Swisscom IT Services AG. 4

5 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM FACHARTIKEL CASE Variable Kostenfaktoren Entscheiden Sie bewusst, wann Sie im Rahmen eines Outsourcings von den Vorzügen einer Abkürzung profitieren wollen oder ob Sie wirklich den langen steinigen Weg der komplexen Kostenmodelle wählen müssen. Sie kennen das, nach monatelangen Verhandlungen und dutzenden von Meetings mit etlichen Personen hat man endlich den ersehnten Vertrag in den Händen. Beide Parteien freuen sich, dass sie in Abhängigkeit mit der sich stellenden Herausforderung das beste Konstrukt definiert und das Maximum aus den Verhandlungen herausgeholt haben. Das Maximum heisst in den meisten Fällen, dass sie Flatrates pro Monat, pro Device, pro CPU und dergleichen, oder Fallpauschalen pro Ticket, pro Intervention oder pro Transaktion vereinbart haben. Parallel haben Sie dort, wo sie sinkende Volumen erwarten, eine tiefe Basisfee mit variablen Elementen eingefordert und on-top einen Year-over-Year-Rabatt erreicht. Trotz intensiver Due-Dilligence-Phase zeichnen sich nach einer Einwärmrunde bereits erste Anzeichen ab, wo der Provider unpräzise, unrichtige Variablen in der Kalkulation eingesetzt hat. Manchmal sind diese falschen Annahmen zugunsten des Providers und manchmal nicht. Im optimalen Fall heben sie sich auf. Zum Glück werden meist die wesentlichen Variablen im Vertrag festgehalten oder gar eine Mehr-Minder-Vereinbarung getroffen. Wenn solche Vereinbarungen fehlen und keine vernünftige Korrektur möglich ist, hat dies meist unangenehme Folgen für die gelieferte Qualität. Was müssen wir also tun? Fragen Sie gezielt nach den Variablen und Abhängigkeiten und definieren Sie, wie sich Veränderungen dieser Variablen auf den Preis auswirken. Da die meisten Leistungen heute von «gesharten Teams» erbracht werden, bleibt es Ihnen nicht erspart, sich weiterhin mit den Details der Variablen auseinanderzusetzen. Als Lösungsalternative bietet sich bei dedizierten Mandaten ein Top-down- Approach an. Kunde und Serviceprovider tauschen von Beginn an die anvisierte Zahl «unten rechts» gegenseitig aus und vereinbaren diese Grösse als fixen Betrag. Parallel dazu werden die Leistungen wie gewohnt klar beschrieben, die einzusetzenden Skillsets definiert, die Anzahl FTEs für den Service und eine Überprüfungsphase vereinbart. Wenn es Ihnen dann noch gelingt, kundenfreundliche, kernige IT-Profis für Ihr Vorhaben zu erhalten, ist die gewünschte Qualität sicher gestellt und Sie haben ein gutes, schnelles Geschäft gemacht. Gratulation! Autor: Daniel Heller, Pidas Zehnder Group wählt itelligence zum Hosting-Partner itelligence AG Althardstrasse 80 CH-8105 Regensdorf Zehnder produziert und vertreibt weltweit Heizkörper unterschiedlichster Art, Deckenstrahlplatten zur Heizung und Kühlung, Lüftungs- und Luftreinigungsprodukte sowie integrierte Systeme für ausgewählte Marktsegmente. Zehnders Produkte und Systeme werden unter mehreren internationalen und nationalen Marken verkauft. Mit dem Wachstum kam auch die Entscheidung, die Geschäftsprozesse im Grundsatz zu vereinheitlichen und neu zu definieren und diese durch ein integriertes, gruppenweites ERP- System, basierend auf SAP, zu unterstützen. Die zahlreichen lokalen Lösung werden schrittweise mit dem neuen zentralen System ersetzt. Dabei steht für den Hersteller von Komplettlösungen die Fokussierung auf das Kerngeschäft und eine reibungslose SAP-Einführung im Vordergrund. Das im aargauischen Gränichen ansässige Unternehmen strebte langfristig die Reduktion der IT-Kosten sowie eine stabile, sichere Umgebung für seine gesamte SAP-Landschaft an. So entschied sich Zehnder für ein Hosting mit der itelligence AG während und nach der Einführungsphase. «Wir entschieden uns für itelligence, da sich der international tätige SAP Komplettdienstleister nicht nur im Outsourcing umfangreicher SAP-Systeme bestens auskennt, sondern das gesamte Leistungsspektrum in Verbindung mit SAP in der fertigenden Industrie abdecken kann. Das alles jedoch immer mit dem Blick eines KMUs, gepaart mit einem attraktiven Preisangebot. Das war für uns wichtig», so die Meinung von Franz Furrer, Head of Group IT, Zehnder Group. Zwölf Monate lang begleitete itelligence Zehnder zuerst während der SAP-Einführung. «Im Hosting während der Einführungsphase profitierten wir hauptsächlich vom Know-how unseres Partners. Wir konnten uns auf die anspruchsvolle Aufgabe, die gesamte Systemumgebung auf die Einführung vorzubereiten, konzentrieren. Hätten wir uns auch um die betrieblichen Aspekte kümmern müssen, so wäre der Aufwand grösser, das Risiko höher und die gesamte Durchlaufzeit für die Vorbereitung länger geworden. In der produktiven Nutzung der nun neu geschaffenen SAP-Umgebung werden wir vor allem von der Flexibilität in Bezug auf die erforderlichen IT-Kapazitäten, aber auch bezüglich inhaltlicher Änderungen der Systemlandschaft profitieren und dies bei einem gesichert hohen Qualitätsniveau», brachte Franz Furrer an. Die bestehende SAP-Umgebung mit bis zu 15 Instanzen für ERP, PI, Webdispatcher, XECO, BI und Solution Manager wird in den Rechenzentren der itelligence AG gehostet. Die Services werden auf einer sehr stabilen Windows-basierten, hoch virtualisierten Plattform zur Verfügung gestellt, sodass die ambitionierten Systemanforderungen bewältigt werden können. Diese Plattform gewährleistet neben einer hohen Ausfallsicherheit auch Flexibilität für Erweiterungen, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden, wobei der Service-Desk der itelligence Zehnder rund um die Uhr und an 7 Tagen in der Woche zur Verfügung steht. «Wir können uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren und wissen mit itelligence einen Partner an unserer Seite, der uns mittelstandsgerecht den Rücken dafür freihält», so Furrer. 5

6 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM STATEMENTS Eros Fregonas, CEO der Swisscom IT Services AG und Mitglied der Swisscom- Konzernleitung Die Auslagerung der IT-Infrastruktur an einen sicheren und stabilen Partner wird für Unternehmen zunehmend relevanter. Bedeutsam sind sowohl das Application Management wie das traditionelle Outsourcing. Auch gewinnen neue Ansätze wie das Cloud Computing immer mehr an Bedeutung. Unsere Kunden und der Markt erwarten, dass wir uns zu einem Service-Integrator wandeln. Unsere cloudbasierten Plattformen werden über die nächsten Jahre konvergieren und unseren Kunden erlauben, verschiedenste IT-Services zu beziehen. Dies tun wir immer in einer engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Ganz generell werden wir weiterhin die Effizienz, Agilität und Performance unserer IT-Services erhöhen. Dazu gehört auch die Umsetzung unserer RZ- Strategie mit einem Neubau in Bern Wankdorf. Das Outsourcing-Angebot bauen wir laufend aus, ebenso die Workplace- und Printing-Services sowie SAP- Dienstleistungen. Andy Hinder, Director Service Delivery der Getronics (Schweiz) AG Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage liegt Outsourcing nach wie vor im Trend. Wir machen die Erfahrung, dass unsere Kunden nach einer Vereinfachung des globalen Delivery-Modells suchen mit einer schlanker Governance, standardisierten Services sowie Kostentransparenz, -sicherheit und -flexibilisierung. Cloud-Lösungen werden laufend weiterentwickelt und beginnen sich zu etablieren. Der «Pay-per-Use-Ansatz respektive die Kostenvariabilisierung lässt sich aus unserer Sicht besser realisieren. Speziell Private-Cloud- Lösungen stehen dabei im Vordergrund. Allerdings bleibt noch viel zu tun im Umfeld der Security, wo es entsprechende Regeln braucht. Getronics setzt einen primären Schwerpunkt auf Infrastructure-as-a-Service mit speziellem Fokus auf das Consulting-Angebot. Der Aufbau und Betrieb von IaaS, insbesondere von Private-Cloud-Lösungen, wird in absehbarer Zeit ein Bereich bleiben, der spezifisches Consulting und Engineering-Know-how benötigt. Hauke Stars, Country General Manager der HP (Schweiz) GmbH Ja. Der wichtigste Treiber für Outsourcing ist Kostensenkung oder -flexibilisierung. Weil die IT-Budgets 2012 eher sinken, werden viele Unternehmen Outsourcing und Cloud-Services genauer ansehen und Umstellungen erwägen. Bei praktisch allen Kunden sind hybride Umgebungen aus traditioneller IT und Cloud-Lösungen die Realität. Wir sind darauf eingestellt und können solche Umgebungen managen, was für die Kunden von grösster Bedeutung ist. Wir sehen Potenzial beim traditionellen IT-Outsourcing. Daneben wollen wir unsere Cloud-Services direkt und über unsere Businesspartner noch besser im Markt verankern. Ein Schwerpunkt ist sicher unser Banking Service Center, wo wir aus zwei Finmakonformen Rechenzentren Dienstleistungen für die Finanzindustrie erbringen. Generell ist Security ein Thema hier haben wir umfassende Lösungen. Isabelle Welton, Vorsitzende der Geschäftsleitung von IBM Schweiz Outsourcing in all seinen Facetten ist gerade in Zeiten von hohem Kostendruck absolut im Trend. Mit Cloud Computing ist eine weitere Sourcing-Option marktreif geworden, die es Organisationen ermöglicht, durch die Integration und Verknüpfung unterschiedlicher Bereitstellungsmodelle grosse Flexibilität zu erreichen und Kosten einzusparen. Mit Cloud Computing ist es möglich, eine für den Kunden massgeschneiderte Lösung zu entwickeln. Das kann über eine Private, eine Public oder eine Hybrid Cloud sein. Je nach Einsatzmöglichkeit kommen unterschiedliche Lösungen zum Zug. Mit der Initiative «Smarter Planet» hat IBM bereits viele Projekte mit dem Ziel initiiert, Technik für intelligente Lösungen einzusetzen, um die Herausforderungen unserer Zeit zu anzugehen. Zudem stehen die Themen Cloud Computing und Analytics ganz oben auf unserer Agenda. Bruno Morandi, CEO und Partner der in4u AG Outsourcing liegt auch 2012 klar im Trend. Kostendruck sowie eine zunehmende Dynamik und Komplexität bringen die Informatikabteilungen an ihre Grenzen. Serviceprovider wie die in4u AG können diese Bedürfnisse dank ihrer skalierbaren Infrastrukturen und Ressourcen kostengünstiger und effizienter abdecken. Business-IT wird zum Service und Business-Software wird als Service aus der Cloud bezogen. Für KMUs gewinnt die Private Cloud an Bedeutung, sie wird kombiniert und ergänzt mit den Public Clouds. Hybrid Clouds bilden ein neues erfolgversprechendes Servicemodell, um die individuellen Anforderungen der KMUs abzudecken. Sicherheit und Compliance nehmen eine wichtigere Rolle ein. Die in4u AG begegnet diesen Anforderungen mit ihrer «Swiss Cloud Services». Der Fokus liegt auf der Standardisierung, Automatisierung und Virtualisierung der eigenen hochverfügbaren Datacenter-Infrastruktur. SaaS-Angebote, die eine Multitenancy-Architektur unterstützen, stehen zur Verfügung und werden weiterentwickelt. Rainer Egli, Vorsitzender der GL und VR-Vizepräsident der isource AG Absolut. Das widerspiegelt sich in den zunehmenden Anfragen und unseren steigenden Kundenzahlen. Zusätzlich unterstützen grosse Public-Cloud-Anbieter mit dem entsprechenden Marketingbudget das Sourcing- Business und bringen die entsprechenden Impulse. Private Cloud-Lösungen realisiert isource bereits erfolgreich seit der Gründung im Jahr Erste Public- Cloud-Lösungen, in dem die Anbieter in der Regel als Reseller agieren, wurden erfolgreich implementiert. Dennoch bleiben die viel diskutierten Nachteile und Unsicherheiten von Public-Lösungen bis heute ungelöst und lassen Endkunden mit Vorsicht walten, wenn es um die Sicherheit ihrer Daten geht. isource baut die eigene Infrastruktur (IaaS und PaaS) in Richtung «Cloudifizierung» weiter aus. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Private Cloud mit punktuellem Anschluss an die Public Cloud, um letztlich Hybrid- Lösungen anzubieten. Automatisierung und Desktop- Integration (DaaS) sind dabei die entscheidenden Erfolgsfaktoren. 6

7 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM STATEMENTS Matthias Keller, Geschäftsführer der Paninfo AG und der ACP Deutschland Holding Herbert Lörch, CEO der SAPERION AG Thomas Wagner, CEO, Gründer und VR-Präsident der WAGNER AG Ja, denn erstens stehen viele Unternehmen aufgrund des herausfordernden Marktumfelds unter starkem Kostendruck. Outsourcing kann eine Möglichkeit sein, die Kosten zu senken und planbarer zu machen. Und zweitens wird es insbesondere für KMUs aufgrund der Ressourcenknappheit im Arbeitsmarkt zunehmend schwieriger, gute Fachkräfte zu rekrutieren. Outsourcing bietet auch dafür eine interessante Alternative. Wir haben bei der Umsetzung unserer Projekte mehrheitlich gute Erfahrungen gemacht. Für standardisierte Services erachte ich es als äusserst sinnvoll, die Cloud- Variante mit einem erfahrenen Provider zu prüfen. Unser Erfolg im Servicegeschäft beruht auf drei Pfeilern: IT-Consulting (Welche Lösung ist für den Kunden die mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis?), IT- Engineering (Lösungsimplementierung) und IT-Sourcing (Betrieb der Infrastruktur, Cloud Computing und As-a-Service-Modelle). Unser Brückenschlag zwischen technischen Optimierungslösungen und betriebswirtschaftlichen Überlegungen bleibt auch 2012 im Fokus. Outsourcing wird immer häufiger praktiziert. Mit der Bewegung «Cloud» sind nun nebst den reinen Infrastruktur services auch gute Möglichkeiten entstanden, um Applikationen und Geschäftsprozesse als Services zu beziehen. Dies verändert die IT-Sourcing- Strategie vieler Unternehmen nachhaltig und lässt auch im Bereich des ECM eine gros se Nachfrage entstehen. Aus organisatorischer, aber auch finanzieller Sicht sind sie durchwegs positiv. Es ist aber festzuhalten, dass eine Cloud-Initiative eine gute Vorbereitung und konsequente Durchführung benötigt. Dabei sind zwingend auch Aspekte des Change Managements einzubeziehen. Wir fokussieren uns 2012 noch stärker auf die Vorbereitung von branchen- beziehungsweise themenzentrierten Standardservices im Kontext von ECM. Der Selfservice-Gedanke oder die Pay-by-Use-Modelle stehen im Mittelpunkt. Die Themen Datenschutz und Datensicherheit sind von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund kooperieren wir ausschliesslich mit anerkannten und geprüften Infrastrukturanbietern. Der Trend zum Outsourcing geht weiter. Durch neue Möglichkeiten und Technologien wird Outsourcing für immer mehr Unternehmen attraktiv. Die «wirklichen» Cloud-Services, sprich die standardisierten und vollautomatisch bereitgestellten und betriebenen Services sind Realität geworden. Wir konnten im vergangenen Jahr etliche Cloud-Projekte umsetzen und eine eigene Schweizer Cloud-Plattform für Private- und Public-Cloud-Services realisieren. Wir investieren weiter, um unseren Kunden optimierte IT-Services anbieten zu können. Wir kombinieren das Beste aus beiden Welten: Optimierte individuelle Services da, wo sie unseren Kunden einen Marktvorteil ermöglichen, Standardservices, wo diese ausreichen und eine Kosteneinsparung ergeben. Dies bringt unseren Kunden grosse Vorteile und Nutzen. IT-as-a-Service von Paninfo ein Fallbeispiel Die Ausgangslage Die Firma Enzler Reinigungen beschäftigt mehr als 2000 qualifizierte Mitarbeiter und sorgt in über 800 Objekten in der ganzen Schweiz für perfekte Sauberkeit. Der perfekte Service bedingt auch effiziente administrative Prozesse. Eine reibungslos funktionierende IT-Infrastruktur mit garantierten Verfügbarkeiten ist daher für die Enzler Reinigungen unabdingbar. Hauptsitz: Haldenstrasse 23 CH-8306 Brüttisellen Tel Fax Die zentralen Kundenbedürfnisse IT ist eine abstrakte Thematik und Entscheidungen sind in unserer Branche meist rational begründbar. Oft gleichen sich daher die Bedürfnisse eines KMU an die IT-Infrastruktur. Dennoch ist jeder Kunde individuell und hat seine eigenen Bedürfnisse. Outsourcing ist nicht per se die beste Lösung. Für ein erfolgreiches Outsourcing-Projekt ist es von zentraler Bedeutung, die wahren Beweggründe des Kunden bis ins letzte Detail zu verstehen, um eine für ihn optimale Lösung designen und implementieren zu können. Für Enzler Reinigungen standen die Themen Verfügbarkeit, Sicherheit, Unabhängigkeit, Kundenähe sowie die planbare Kostentransparenz als Entscheidungskriterien im Vordergrund. Die massgeschneiderte Lösung Das «IT-as-a-Service»-Modell der Paninfo ist ein komplettes Full-Outsourcing-Paket.»IT-as-a-Service» mit Paninfo beinhaltet die detaillierte Aufnahme der gewünschten IT- Services im Sinne einer Due Diligence, die komplette zur Erbringung der Services notwendige Hard- und Software in einem hochsicheren Rechenzentrum, sowie sämtliche Beratungs-, Integrations- und Betriebsdienstleistungen. Die Enzler Reinigungen erhielt damit die gewünschte vertraglich zugesicherte Verfügbarkeit der Systeme und maximale Sicherheit in einem professionellen Rechenzentrum. Dank einer dedizierten Kundeninfrastruktur, die der Kunde jederzeit zurückkaufen kann, bleibt die Unabhängigkeit vom IT-Provider gewährleistet. Und dies alles für einen festen monatlichen Pauschalpreis. Die gelebte Kundennähe rundet das «IT-as-a- Service»-Modell der Paninfo ab. In der Sprache des Kunden «Die garantierte und klar geregelte Leistung rund um unsere IT war für uns ein zentrales Bedürfnis. Dass wir dies nun ohne Investitionskosten zu einem vertraglich fixierten Monatsbetrag bei Paninfo beziehen können, erlaubt uns zusätzlich, unsere Kosten nachhaltig und transparent zu planen», so Karl Enzler, Inhaber und Geschäftsführer der Enzler Reinigungen AG. «Wir haben im Markt verschiedene Angebote geprüft und verglichen. Die Paninfo hat uns mit dem exakt auf unsere Bedürfnisse ausgelegten und preiswerten Lösungsansatz überzeugt.» Von Matthias Keller, Paninfo AG 7

8 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM STATEMENTS Oliver Schalch, CEO der Bison IT Services AG Marco Dottarelli, Managing Director der Equinix (Switzerland) GmbH Stefan Peter, Managing Partner der nexellent ag Wir haben im Januar bereits mehrere Anfragen erhalten und gehen von einer stabilen Nachfrage aus. Neben Vor- und Nachteilen, die aus dem Outsourcing bekannt sind, ermöglicht Cloud Computing neuartige Dienstleistungen und auch Wettbewerbsvorteile. So nutzt ein ERP-Unternehmen unsere Cloud- Infrastruktur, um Interessenten vollautomatisiert und modular seine Software zum Testen zur Verfügung zu stellen. Was bisher mit einer langwierigen lokalen Installation verbunden war, steht nun innerhalb von drei Minuten bereit: mit sehr viel geringerem Verwaltungsaufwand beim Endkunden, beim Softwareanbieter und bei uns. Auf die pragmatische Nutzung von Cloud Computing, das heisst Beratung unserer Kunden zu Zielarchitektur (z. B. Hybrid), Migration und Betrieb. Vorgelagert prüfen wir neue Geschäfts- und Prozessmöglichkeiten, wie das oben erwähnte Beispiel zu Cloud-Projekten aufzeigt. Ist Oursourcing 2012 im Trend? Die Unternehmen konzentrieren sich vermehrt auf ihre Kernkompetenzen. Deshalb ziehen die Firmen ein Outsourcing in Betracht. Verstärkt wird die Entwicklung durch den steigenden Kostendruck, was wiederum auch eine vermehrte Nachfrage nach Colocation-Lösungen nach sich zieht. Was sind Ihre Erfahrungen in realisierten Cloud- Die Nachfrage nach Private-, Public- oder Hybrid- Cloud-Projekten sehen wir seit zirka 24 Monaten vermehrt auch in der Schweiz. Equinix bietet in ihren Rechenzentren zahlreichen Cloud-Providern eine ideale Infrastruktur, um Projekte erfolgreich umzusetzen. Wichtig war den Kunden bei der Auswahl eines Partners klar die Expansionsfähigkeit in andere Länder und Regionen sowie die finanzielle Stabilität. Wir werden unser Financial-Ecosystem rund um die SIX Swiss Exchange weiter ausbauen. Zudem fokussieren wir uns auf die vertikalen Märkte Networks, Cloud- & IT-Services und Enterprises. Und auf Expansion: Wir werden unser 5. Datacenter in Zürich eröffnen und eines unserer Rechenzentren in Genf erweitern. Das Interesse an IT-Outsourcing ist weiterhin gross. Allerdings haben sich die Anforderungen in den letzten 24 Monaten immer mehr verschoben. Ging es früher darum, die eigene Infrastruktur in ein zentrales und professionelles Rechenzentrum auszulagern, so entscheiden sich viele Firmen heute oft für Cloud-Services. Was sind die Erfahrungen aus realisieren Cloud- Der Markt zeigt sich sehr offen für die Möglichkeiten, die sich durch die Cloud-Ansätze bieten. Dass Infrastrukturen dank Cloud flexibler, skalierbarer und kostengünstiger sind als der Aufbau eigener Plattformen, begeistert vor allem die CIOs und CFOs. Allerdings werden wohl langfristig nur Cloud-Anbieter erfolgreich sein, die neben dem Betrieb von Infrastrukturen ihre Kunden auch bei Migra tionen unterstützen können. Die Schwerpunkte liegen in der Weiterentwicklung unserer Cloud-Services. Wir arbeiten daran, diese auch um das Modul «Virtual Datacenter» zu erweitern. Dies ermöglicht unseren Kunden dann, ihre gesamten Infrastrukturen in einer Private Cloud zu betreiben und Ressourcen noch schneller und flexibler zu verwalten. Revolution durch neue Cloud-Strukturen nexellent, der bekannte ICT-Serviceprovider aus Glattbrugg, bietet exakt auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene und jederzeit flexibel anpassbare ICT-Dienstleistungen. «Infrastructure-as-a-Service» (Iaas) heisst die wichtigste Technologie. «Wir positionieren uns als Anbieter kompletter Infrastrukturlösungen und stellen nicht einfach Cloud Computing auf Knopfdruck bereit», hält Managing Partner Stefan Peter fest. Den neuen Ansprüchen hinsichtlich Leistung, Kapazität und Ausbaufähigkeit genügte die bisherige konventionelle IT-Outsourcing- Lösung nicht mehr. «Wir hätten einfach da und dort die Kapazität ausbauen können. Wir EMC Computer Systems AG Hardturmstrasse 181 CH-8005 Zürich URL / Mail haben uns aber dagegen entschieden, weil die gewünschte Flexibilität und Skalierbarkeit nur mit einem Technologiesprung zu erreichen war», sagt Enrico Goldhahn, Product Manager. Daher hat nexellent die gesamte Netzwerk-, Server- und Storage-Infrastruktur neu konzipiert. Die neue Speicherlösung auf Basis von EMC VNX erlaubt es dem IaaS-Provider, seinen Kunden zuverlässige Dienste und flexible Service Level Agreements zu offerieren. «Mit den Cloud-Lösungen findet die eigentliche IT-Revolution statt, und nexellent ist von Anfang an dabei.» Mit EMX VNX mehr Leistung In seinen Rechenzentren betreibt nexellent je eine EMC VNX. Die neue Storage-Lösung zeichnet sich nicht nur durch höhere Leistung aus, sie arbeitet auch effizienter. Dies gilt für Energieverbrauch und Platzbedarf. Das System wird mit FAST (Fully Automated Storage Tiering), Thin Provisioning und Kompression zur Optimierung der Performance betrieben. Für die synchrone Datenspiegelung zwischen den Rechenzentren sorgt EMC Mirrorview. FAST erlaubt es, die Datenhaltung anhand der Nutzungsfrequenz zu optimieren, spart damit Kosten und kann diese Vorteile an die Kunden weitergeben. Für Goldhahn eine der wichtigsten Vorteile der EMC VNX. Für die Server- und Netzwerkumgebung setzt nexellent auf das Unified Computing System von Cisco (UCS), das eine sehr hohe Serverdichte auf kleinstem Raum bietet und die durchgängige Virtualisierung aller Infrastrukturbereiche erlaubt. Dazu kommt eine einheitliche, effiziente Konfiguration und Verwaltung. Als Softwarebasis nutzt das UCS die marktführende Virtualisierungstechnologie von VMware. EMC arbeitet eng mit Cisco und VMware zusammen, sodass Server, Virtualisierungsplattform und Storage ideal aufeinander abgestimmt sind. Gut hat dies gemäss Stefan Peter auch mit EMC geklappt. Die Migration auf die neue Storage-Lösung war innerhalb zweier Wochen erledigt. «Wir waren überrascht, dass alles so reibungslos ablief. Wir fühlen uns mit dieser Konfiguration jetzt und in Zukunft gut aufgehoben.» 8

9 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM STATEMENTS Daniel Heller, Leiter Managed Services Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung von Pidas Michael Kozlowski, General Manager der SoftwareONE AG Schweiz Urs Rufer, CEO der terreactive AG In diesem Jahr gibt es drei wichtige Faktoren, die den Markt beeinflussen. Erstens laufen etliche Outsourcing-Verträge aus. Zweitens hält die Problematik der generellen Knappheit an guten IT-Profis an. Und der dritte Punkt betrifft die generelle Maturität des Outsourcing-Themas. Es existieren mittlerweile zu den gängigen Arten von Outsourcing ausreichend Best- Practice-Service-Beschreibungen und SLAs. Wir haben gelernt, dass die Firmen rasch bereit sind, Verträge abzuschliessen und einige Tests in der Wolke durchzuführen. Wenn es aber darum geht, gewisse Schritte im Prozess in die Public Cloud auszulagern, sind sie eher zurückhaltend. Die strategischen Schwerpunkte liegen in der Erweiterung der Customer-Care-Consulting-Mandate und im Ausbau einer Reihe von Managed-IT-Services. Wir investieren gezielt in die Workplace Services für mittelgrosse sowie grosse Firmen und wollen damit Synergien mit bestehenden Mandaten erreichen. Software-Beschaffungsprozesse sowie softwarespezifische Betriebsabläufe werden in Zukunft vermehrt ausgelagert. Das beginnt bei einem extern unterstützten Einkaufsprozess und geht bis zur kompletten Übernahme des gesamten Software-Lifecycle-Prozesses durch den Lizenzierungsspezialisten. Wir haben grundsätzlich sehr gute Erfahrungen mit der Cloud gemacht. Es kommt aber ganz auf die spezifischen Anforderungen des Kunden an. Die Cloud bietet ganz entscheidende Vorteile. Das kann so weit gehen, dass ein Unternehmen praktisch keine eigene IT mehr unterhalten muss und Software als reinen Service bezieht. Für die Cloud spricht auch die Tatsache, dass die künftige Generation von IT-Leitern gewohnt ist, Software browsergestützt als Service zu beziehen. Wir fokussieren uns auf Software-Licensing, Software Asset Management, Software-Procurement-Prozesse und Cloud Sourcing. Auf jeden Fall. Wir stellen fest, dass sich Firmen dazu entschliessen, ganze Bereiche, die für sie nicht zentral sind, auszulagern. Der Bereich Perimetersicherheit eignet sich dazu sehr gut. Die Erfahrungen sind durchaus positiv. Als Anbieter von Audits helfen wir unseren Kunden bei der Beurteilung von Risiken im Zusammenhang mit Cloud- Diensten. Unsere Fokusthemen sind System- beziehungsweise Security Monitoring als Service und Perimeter-Security-Outsourcing. Adcubum setzt auf terreactive AG Kontinuierliches Wachstum hatte bei Adcubum zur Folge, dass die Platzverhältnisse am Hauptsitz knapp wurden. Ein Umzug an einen neuen Standort sollte Abhilfe schaffen. Dabei stellte sich auch die Frage, wie die künftige IT- Infrastruktur inklusive deren Sicherheit organisiert und betrieben werden soll. In einem Grundsatzentscheid hat Adcubum beschlossen, die IT in ein Rechenzentrum auszulagern und die komplette Security im Sinne der klaren Gewaltentrennung von einem externen Partner als Managed Services zu beziehen, um den Anforderungen an einen professionellen Schutz gerecht zu werden. terreactive AG Kasinostrasse 30 CH-5001 Aarau T: F: Auf der Suche nach einem geeigneten Sicherheitspartner stiess Adcubum auf terreactive AG. Und nach kurzem Evaluationsverfahren haben die Sicherheitsspezialisten aus Aarau den Zuschlag erhalten. Danach ging es an die Umsetzung. Aus Sicht von Adcubum war es bezüglich der Sicherheitsaspekte besonders wertvoll, mit terreactive AG einen Partner zu haben, der vollkommen unabhängig ist und Fragen der Technologien und nicht solche der eingesetzten Produkte in den Vordergrund rückt. Im Zentrum stand immer die Gesamtlösung. So entstand nach und nach, von der Firewall bis zum Monitoring, eine massgeschneiderte Sicherheitsumgebung auf Enterprise-Level, die optimal auf die Bedürfnisse von Adcubum zugeschnitten und stets auf neustem technologischen Stand ist. Professionalisierung durch Auslagerung Weil Adcubum seit der Implementierung des neuen Sicherheitskonzepts alle Dienstleistungen als Managed Services bei terreactive AG bezieht, entsteht für die interne IT-Abteilung markant weniger Aufwand das setzt Ressourcen für andere Tätigkeiten wie die Weiterentwicklung der eigenen Softwarelösung frei. Denn alle eingesetzten Security-Komponenten werden permanent durch terreactive AG überwacht und die Konfigurationen gesichert, damit eine mögliche Abweichung vom Normalbetrieb frühzeitig erkannt wird und angemessen darauf reagiert werden kann. Damit wird die Verfügbarkeit aller Systeme rund um die Uhr gewährleistet. «Ein sehr starkes Team» Christian Pfister, IT-Leiter bei Adcubum, zieht nach Abschluss des Projekts und gelungenem Umzug eine positive Bilanz: «Die von terreactive AG implementierte und betriebene Sicherheitslösung hat sich bestens bewährt und erfüllt alle unsere Anforderungen. Am meisten beeindruckt hat uns während dieser Zeit der intensiven Zusammenarbeit die hohe Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und das grosse Engagement aller Beteiligten an diesem Projekt wir waren wirklich ein starkes Team!» 9

10 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM STATEMENTS CASE René Regez, CEO Bechtle Schweiz Outsourcing und Outtasking sind vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Mittel, um Kosten zu sparen. Die Kunden schaffen intern freie Kapazitäten, um sich ihrem Kerngeschäft zu widmen. Als IT-Dienstleister bieten wir Outsourcing und Outtasking mittels standardisierten Prozessen an. Der Kunde behält jederzeit den Kostenüberblick und kann sich auf die vereinbarten SLAs verlassen. Wir sind noch weit von pfannenfertigen Cloud-Lösungen entfernt. Schon heute stehen uns hervorragende Projekt-Bausteine für den Weg dorthin zur Verfügung. Im Zentrum steht hier das Umdenken vom Technologie- zum Service-Ansatz. Bechtle als Konzern baut auf zwei Säulen: Systemhäuser und E-Commerce. In beiden Bereichen arbeiten Spezialistenteams, die die Bedürfnisse der Kunden kennen und entsprechend umsetzen. Wir verzeichnen einen steigenden Bedarf an Managed Services, die wir schweizweit anbieten können. Christophe Touton, General Manager von Xerox AG Schweiz und Österreich Auch 2012 ist der Trend zum Outsourcing ungebrochen. Gerade die schwierige wirtschaftliche Lage begünstigt diese Entwicklung, da durch Outsourcing deutliche Kosteneinsparungen möglich sind. Von Outsourcing Partnern werden heute aber nicht nur Kosteneinsparungen erwartet, sondern auch Innovationsstrategien und die flexible Gestaltung von Services und Service Levels, um das Kerngeschäft der Kunden optimal zu unterstützen. Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten Cloud Unsere Managed Print Services basieren fast ausschliesslich auf Private Clouds. Hier haben wir schon einige Erfahrungen gesammelt und sehen grosses Potenzial zum Beispiel für Mobile-Print-Solutions. In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass unsere Kunden stets Innovationen erwarten. Wir wollen deshalb in Zukunft noch intensiver nach neuen Lösungen forschen. Neue Angebote sind etwa die nächste Generation der MPS im Back-End-Bereich sowie die XPSund XPPS-Angebote für mittelgrosse Unternehmen. Thomas Goetti Geschäftsleiter Comicro-Netsys AG Outsourcing, massgeschneidert und auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt, ist für uns der grosse Trend bei mittelständischen Unternehmen. Um ein hohes Qualitätsniveau zu erreichen, sind ein professionelles IT-Service-Management und Redundanz an qualifiziertem Fachpersonal erforderlich. Beides ist für mittlere Unternehmen zu vertretbaren Kosten kaum zu erreichen. Cloud Consulting ist in der Zwischenzeit eine gesuchte Dienstleistung bei unseren Kunden. Dabei geht es darum, zu analysieren, welche «Clouds» sich denn nun für ein Unternehmen anbieten, wie Migrationsprozesse in und auch wieder aus einer solchen Cloud aussehen und welche Schnittstellen zur übrigen IT- Landschaft des Kunden gemanaged werden müssen. Comicro-Netsys stellt dagegen den professionellen Betrieb der IT Security, Netzwerk-, Server- und Storageinfrastruktur sicher, betreibt den ServiceDesk und erbringt die Desktop-Services. LUCERNE FESTIVAL testet Ticket-Shop in der Cloud Das LUCERNE FESTIVAL im Sommer, zu Ostern und am Piano (im Herbst) bietet seinen Besuchern dreimal im Jahr die Möglichkeit, Musik unter Mitwirkung weltweit führender Orchester, Dirigenten und Musiker in einzigartiger Qualität zu erleben. Der Ansturm auf die begehrten Plätze ist hoch. Immer mehr Tickets für die Konzerte werden über den Webshop des LUCERNE FESTIVAL verkauft. Dieser muss aufgrund der hohen Nachfrage nach den verfügbaren Sitzplätzen wachsende Anforderungen erfüllen. Insbesondere beim Verkaufsstart, wenn tausende Onlinenutzer gleichzeitig einen Platz reservieren möchten, entstehen hohe Belastungsspitzen für die IT-Infrastruktur. Um IBM Schweiz AG Vulkanstrasse Zürich auch dann einen reibungslosen Service über den Ticket-Webshop bieten zu können, suchte das LUCERNE FESTIVAL nach einer effizienten Möglichkeit, seinen Webshop zu testen und fit für zukünftiges Wachstum zu machen. Entschieden hat sich das LUCERNE FES- TIVAL für IBM SmartCloud Enterprise, das regelmässige Belastungs- und Funktionstests des Webshops in der Cloud ermöglicht. Hierfür werden alle technischen Ressourcen für die Tests in der öffentlichen Cloud-Lösung von IBM abgebildet. In der virtuellen Server-Infrastruktur wurde eine speziell auf die Anforderungen des LUCERNE FESTIVAL abgestimmte Testumgebung aufgesetzt und die nötigen Test-Scripts entwickelt. Besonderen Wert legte das Festival dabei auf den Einsatz von Open- Source-Software, um die Kosten überschaubar zu halten. Stefan Hofstetter, IT-Verantwortlicher des LUCERNE FESTIVAL, erklärt: «Der Bezug der Ressourcen aus der Cloud bietet für uns die optimale Kombination aus Schnelligkeit und Kosteneffizienz. Wir müssen die IT-Infrastruktur für die Belastungstests nicht dauerhaft bereitstellen und unterhalten und Bildquelle: LUCERNE FESTIVAL, Peter Fischli können je nach Bedarf auf unsere Testumgebung zurückkommen.» Über IBM SmartCloud Enterprise hat die IT-Abteilung schnellen und sicheren Zugriff auf die Testumgebung und die für die Tests nötigen Hardware-Ressourcen wann immer neue Tests gewünscht werden. Stefan Hofstetter weiter: «Wir wollen unseren Besuchern ein erstklassiges Konzerterlebnis bieten und das fängt mit der Kartenbestellung an. Durch unsere regelmässigen Tests in der IBM-Cloud möchten wir auch hier höchste Qualität sicherstellen.» 10

11 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM STATEMENTS Philipp Sander, Group Chief Commercial Officer und Mitglied der Ge schäfts leitung, Scalaris AG Stefan Metzger Country Managing Director Schweiz, Cognizant Technology Solutions AG Hans Blindenbacher, Geschäftsführer und Delegierter des Verwaltungsrates der Econis AG Ganz klar ja. Jedoch führt der Trend weg von lediglichen Infrastruktur-Outsourcing-Projekten, hin zu Business-Prozess-Outsourcing-Projekten inklusive Applikationen. Aus Trendsicht entscheiden sich immer mehr KMU-Betriebe für das Outsourcing ihrer dokumentennahen Prozesse. Der Reifegrad des DLM-Cloud-Anspruchs hat in den letzten zwei bis drei Jahren enorm zugenommen, wobei die Entwicklung von Cloud-Lizenzmodellen mit den grössten IT-Herstellern und die Homogenisierung der verschiedenen Architekturschichten, sprich Netzwerk, HW und Betriebssysteme, Datenbanken, Middleware und Applikationen, die grössten Herausforderungen waren. Document Lifecycle Management in the Cloud für Dienstleister, KMUs und Fachabteilungen in Grossunternehmen, wobei vordefinierte industrie-, abteilungs- und themenspezifische Prozesse im Vordergrund stehen. Ich erachte es als falsch, bei Outsourcing einfach von einem «Trend» zu sprechen. In den letzten Jahren hat sich Outsourcing zu einem Mittel moderner Unternehmensführung entwickelt. Standen früher hauptsächlich Kosteneinsparungen im Vordergrund, so geht es heute vermehrt um Business-Transformation und Innovation. Heute beschränken sich die meisten Cloud-Projekte auf Technologie-Fragen. Das wahre Potenzial von Cloud wird sich jedoch erst in Zukunft zeigen, wenn naheliegende Transformationen möglich werden bzw. fundamental neue Businessmodelle entstehen, von denen wir heute noch keine Vorstellung haben. Ein starker Fokus liegt 2012 in den Bereichen Beratung mit unserer stark wachsenden Consulting-Organisation, Dienstleistungen im Bereich IT-Infrastruktur sowie Prozess-Outsourcing. Selbstverständlich werden auch unsere klassischen Services, wie zum Beispiel Testing, Anwendungsentwicklung und -wartung einen hohen Stellenwert haben. Bei aktuellen Umfragen ist Outsourcing vor IT-Sicherheit, Social Media oder E-Energy erneut an erster Stelle. Lieferanten machen riesige Investitionen, um entsprechende Services bereitzustellen. Diese Fakten sowie die steigenden Angebote von Cloud Services bestätigen, die Nachfrage nach Cloud Services nimmt zu. Businesskunden verfolgen eher Privat-Cloud-Lösungen, für Privatkunden ist Software-as-a-Service auf dem Vormarsch und wird prioritär durch die grossen Softwareanbieter angeboten. Cloud-Services sind die momentanen Innovationstreiber für die Bereitstellung und Nutzung von IT-Leistungen der Gegenwart und Zukunft. Econis fokussiert sich auf Privat-Cloud-Services mit hoher Sicherheit für Geschäftskunden. Als Serviceprovider für ganzheitliche Services stellen wir unseren Kunden unter anderem Infrastructure-as-a-Service und Platform-as-a-Service aus unseren Servicezentren oder vor Ort zur Verfügung. Jacques Boschung, Managing Director von EMC Schweiz Ja, ganz klar. Outsourcing ist nicht nur ein Trend, sondern ist ein businesskritisches Element für das Unternehmen. Kunden setzen vermehrt auf hybride Modelle, das heisst nicht nur die Private Cloud wird im hauseigenen Rechenzentrum betrieben, sondern zugekaufte/ zugemietete Dienstleistungen über externe Dienstleistungsanbieter werden vermehrt bezogen. Was sind die Erfahrungen aus realisierten Cloud- Unsere Erfahrungen mit Cloud-Projekten ist durchwegs positiv. Wir helfen unseren Kunden, ihren Weg in die IT-as-a-Service mit Leichtigkeit zu begehen. Dies geschieht über verschiedene Zwischenlager wie etwa Storage-as-a-Service, Back-up- und Archiving-as-a- Service, bis hin zu Application-as-a-Service. Auf welche Themen fokussiert sich ihre Firma 2012? Neben IT-Transformation im Storage-, Back-up-, Virtualisierungsumfeld und Trust wird Big Data eines unserer Themenschwerpunkte sein, denn sowohl die kostengünstige Speicherung wie auch die zielgerichtete Analyse von Big Data werden für Unternehemen einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellen. Roland Lüthi, Leiter Business Unit Technology & Outsourcing Services und Mitglied der Geschäftsleitung von itelligence Schweiz Ja, man könnte sogar sagen, dass wir im Outsourcing-2.0-Zeitalter angekommen sind weg von einer rein technologischen Sicht und hin zu einem integrativen Ansatz von Technologie und Applikationen. Unternehmenskritische Daten in eine gemeinsame Infrastruktur mit vielen unbekannten Nutzern auszulagern, bereitet vielen Firmen Kopfschmerzen, und das nicht zu Unrecht. itelligence sieht deshalb besonders viel Potenzial in «Private Clouds». Viele Kunden wollen, dass ihre Daten in der Schweiz, der EU oder den USA bleiben. Deshalb geben wir eine Garantie über den Rechenzentrumsstandort, Datensicherheit und -zugriff. Im Bereich Outsourcing hat das Thema Application- Support Priorität. Unserer Kunden suchen nicht nur einen Provider, bei dem sie ihre Systeme parken, sondern einen Partner, der ihnen hilft, das Beste aus ihrer IT herauszuholen. Darum übernehmen wir für unsere Kunden den erfolgreichen Betrieb und die Weiterentwicklung ihrer Systeme und Applikationen. Thomas Keller, Leiter des Zentrums für Wirtschaftsinformatik an der School of Management and Law der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW Gemäss unseren Studien zum «IT-Sourcing-Management 2011 Status quo und Zukunft» ist zu schliessen, dass der bestehende Trend auch 2012 seine Fortsetzung finden wird. Der am häufigsten aufgeführte Hinderungsgrund, nämlich Sicherheitsaspekte, wird zunehmend relativiert und verliert damit an Wichtigkeit. Der häufigste Grund für Cloud-Projekte sind immer noch finanzieller Natur. Es zeigt sich jedoch, dass diese Gründe als Motivator zukünftig nicht mehr genügen werden. Zunehmend wichtiger werden strategische Überlegungen wie auch Chancen, die sich durch technologische Veränderungen ergeben. Ebenfalls entscheidend für erfolgreiche Cloud-Projekte sind die Partner. Es zeigt sich einmal mehr, dass das schwächste Glied in der Kette die Gesamtperformance bestimmt. Wir konzentrieren uns auf die Schaffung von Transparenz in den Angeboten von Outsourcing-Anbietern. Das wird ein schwieriges Unterfangen sein, doch das unternehmerische Potenzial rechtfertigt diesen Einsatz. 11

12 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM PORTRÄTS Presenting- & Platin-Partner Swisscom IT Services ist eine führende Schweizer IT- Dienstleisterin. Das Kerngeschäft des Unternehmens umfasst Integration und Betrieb von komplexen IT- Infrastrukturen einschliesslich der Kernbankenlösungen Avaloq und Finnova, die Bereitstellung und den Betrieb von SAP-Lösungen sowie das BPM und alle Consulting- Dienstleistungen zu diesen Geschäftsbereichen. Swisscom IT Services betreut ihre Kunden in den Geschäftsbereichen Outsourcing Services, Workplace Services, SAP Services und Finance Services. Swisscom IT Services steht für Schweizer Werte wie Solidität, Verlässlichkeit, Kompetenz und Erfolg und ist eine zuverlässige Partnerin für Kunden, Mitarbeitende und Aktionäre. Mit ihren Lösungen und Dienstleistungen unterstützt Swisscom IT Services die Kunden bei der Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Swisscom IT Services ist qualitäts- und sicherheitsbewusst und nach ISO 9001, ISO sowie ISO zertifiziert. Wir haben uns überdies verpflichtet, bei allen unseren Aktivitäten die Umwelt schonend zu behandeln und auch entsprechende Produkte einzusetzen. Swisscom IT Services verfügt über ein Umweltmanagement-System gemäss ISO Als weltweit grösstes Technologieunternehmen bietet HP ein Portfolio, das Drucklösungen, Personal Computing, Software, Services und IT-Infrastruktur umfasst und so Cloud- und Konnektivitätslösungen vereint. Dies ist die Grundlage für eine nahtlose, sichere und kontextbezogene Funktionalität in einer vernetzten Welt. HP erzielt 70 Prozent seines Umsatzes mit Hardware. Da immer mehr Unternehmen IT-Ressourcen als Dienstleistungen beziehen wollen, steigt die Bedeutung des Servicesektors deutlich. HP ist stark im traditionellen IT-Outsourcing verankert. Mit dem HP Banking Service Center hat das Unternehmen in den letzten Jahren ein sehr umfassendes Angebot für die Finanzindustrie und öffentliche Verwaltungen aufgebaut. Dem Marktbedürfnis von Unternehmen, Ressourcen schnell und automatisiert von einem darauf spezialisierten Anwender zu beziehen, ist HP mit dem Aufbau von zwei europäischen Cloud Service Centers in der Schweiz begegnet. Hier werden Infrastrukturservices, ERP, CRM, Mail- oder Kollaborationsanwendungen erfolgreich als Cloud-Services angeboten. Das Zentrum für Wirtschaftsinformatik (ZWI) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) befasst sich mit der interdisziplinären Lehre der Wirtschaftsinformatik, die ihre Wurzeln sowohl in der Betriebswirtschaftslehre als auch in der Informatik hat. Die Leistungen des ZWI sind in folgende vier Bereiche gegliedert: Lehre, Weiterbildung, Angewandte Forschung und Entwicklung sowie Beratungsdienstleistungen. Das ZWI bietet einen «Bachelor-Studiengang (BSc)», einen «Master-Studiengang (MSc)» in Wirtschaftsinformatik sowie einen «Master of Advanced Studies (MAS)»- Studiengang in Wirtschaftsinformatik und in Business Analysis an, die sowohl die Grundausbildung wie auch die Weiterbildung in der Wirtschaftsinformatik adressieren. Im Fokus der Aktivitäten des ZWI steht die Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen durch Verbesserung der Qualität, der Produktivität und des Innovationsgrades. Gold-Partner Mit zwölf Standorten und knapp 600 Mitarbeitenden ist Bechtle einer der grössten System-Integratoren in der Schweiz. Wir bieten ein modular aufgebautes, bedürfnis orientiertes Dienstleistungs- und Produktportfolio für die gesamte Unternehmens-IT. Bechtle folgt dem Prinzip «Plan-Build-Run». Dabei setzt das Unternehmen auf etablierte Partnerschaften mit allen namhaften Hard- und Softwareanbietern. Cognizant ist ein führender Anbieter von IT-, Consulting- und Geschäftsprozess-Services. Mit rund Mitarbeitern (Stand: 1. Januar 2012) und mehr als 50 globalen Entwicklungs- und Kompetenzzentren, die das Technologie-, Branchenund Methodenwissen bündeln, gehört der Dienstleister zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen weltweit. Weitere Informationen auf oder Twitter: Cognizant. Econis ist Ihr spezialisierter Anbieter von Infrastruktur-Services und Lösungen und Partner bei der Umsetzung Ihrer individuellen Sourcing- Strategie. Unsere Schwerpunkte: Erbringung von IT- Dienstleistungen wie die Beratung, Konzeption und Integration von IT-Systemen sowie der Betrieb und Unterhalt von IT-Infrastrukturen. smart. innovativ. persönlich. EMC unterstützt mit seinen Technologien und Lösungen Firmen dabei, den maximalen Nutzen aus ihrem Informationsbestand zu ziehen. Dabei hilft EMC Organisationen von der Entwicklung über den Aufbau bis hin zur Verwaltung von flexiblen, skalierbaren und sicheren Informationsinfrastrukturen die zukünftig vollständig virtualisiert sein werden. Getronics ist mit einem Umsatz von 1,9 Milliarden Euro (2011) und einer globalen Präsenz von Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von ICT- Dienstleistungen und -Lösungen. Schwerpunkte sind Workspace Management, Connectivity, Datacenter- Services und Consulting-Dienstleistungen. Mit unserem Global-Service-Delivery-Modell bieten wir weltweit eine konsistente Servicequalität. IBM Schweiz ist seit 1927 verlässlicher Dienstleistungs- und Innovationspartner. Sie sorgt dafür, dass sich Hardware, Software und Dienstleistungen zu optimalen Kundenlösungen zusammenfügen. Mit der «Smarter Planet»- Agenda gehen wir die Herausforderungen unserer Gesellschaft an und entwickeln nachhaltige Lösungen. Die in4u AG ist ein international erfahrenes Unternehmen der ICT-Branche mit einzigartigem Know-how rund um Strategie, Aufbau und Betrieb von Informatikinfrastruktur. Dank über 30 Jahre Erfahrung im Bereich Datacenter und einer konsequenten Fokussierung auf Qualität und Sicherheit kann die in4u AG individuell und kompetent auf die Anforderungen und Erwartungen der Kunden eingehen. isource konzentriert sich seit der Gründung im Jahr 1999 auf branchenneutrale Sourcing-Lösungen. Unsere Services, die aus unseren drei Rechenzentren heraus erbracht werden, umfassen cloudbasierende Lösungen bis hin zu hochverfügbaren und desasterrecovery-fähigen Architekturen. Compliance-konforme Lösungen, Transparenz im Pricing und On-Demand- Services sind für uns selbstverständlich. Die Paninfo AG ist ein führendes Schweizer IT- Dienstleistungsunternehmen. Die Firma profiliert sich als kompetenter Partner für IT-Consulting, IT- Engineering und IT-Sourcing und zählt namhafte Grossunternehmen und KMUs zu ihren Kunden gegründet, beschäftigt die Paninfo heute 82 Mitarbeitende, davon 8 Lernende, mit Standorten in Brüttisellen, Frauenfeld und Gerlafingen. Der europäische Softwarehersteller SAPERION bietet eine leistungsstarke Softwareplattform für Enterprise Content Management. Die Produkte unterstützen die effiziente Verwaltung sämtlicher Unternehmensinformationen sowie die Automatisierung und Optimierung der Geschäftsabläufe.... Neu auch aus der Cloud Simply managed. Ihr Dienstleister für Projekte, Outsourcing und Cloud- Lösungen. Wir erstellen zukunftsweisende Konzepte, setzen Projekte professionell um und stellen einen reibungslosen Betrieb sicher. Als Outsourcing- Partner bieten wir massgeschneiderte IT-Services in verschiedenen Modellen an. Unsere Schweizer Cloud- Plattform ermöglicht modernste Cloud-Services, automatisiert und standardisiert. Die Evolution der Dokumenten-Industrie von optischen zu digitalen Systemen, von Schwarz/ Weiss zu Farbdruck und von Papier zu elektronischen Dokumenten widerspiegelt die Führung der Xerox Produkte- und Dienstleistungen in einem weltweit expandierenden Markt. Wir helfen unseren Kunden mit Beratungs- und Outsourcing-Dienstleistungen. 12

13 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM PORTRÄTS Silber-Partner Die Kernkompetenzen der Bison IT Services AG liegen in den Bereichen Consulting, Engineering und Operations von IT-Infrastrukturen. Ein umfassender Service Desk und ein eigenes Repair Center garantieren höchste Verfügbarkeit und schnelle Reaktionszeiten. Die mehr als 200 qualifizierten Mitarbeitenden bieten an den vier Standorten Büron (LU), Basel, Bern und Winterthur massgeschneiderte IT-Lösungen. Professionelle IT-Services Selektives Outsourcing Cloud-Strategie-Consulting IT-Infrastructure Security Service Management Education Equinix ist der weltweit führende Anbieter von sicheren und carrierneutralen Colocationund Datacenter-Services. In der Schweiz ist Equinix mit 6 Rechenzentren präsent. Als SAP-Hosting-Partner bietet itelligence seinen Kunden eine professionelle 24x7-Rundum-Betreuung inkl. Remote Services, ASP und Helpdesk-Konzepten in unseren weltweit 8 Rechenzentren (CH, DE, PL, USA, MY). Auf Basis unserer ISO zertifizierten Prozesse und unserem erfahrenen Team, die mit den aktuellsten Technologien vertraut sind, garantieren wir Ihnen einen State-of-the Art-Betrieb Ihrer Applikationen. Mit KYOCERA Managed Document Services können Sie bedeutende Einsparpotenziale erschliessen. Wir analysieren Ihre Infrastruktur, die tatsächlichen Kosten und die spezifischen Anforderungen. Durch systematische Auswertung der erfassten Daten entwickeln wir eine individuelle Optimierungsstrategie. KYOCERA MITA verfügt als weltweit einziger Hersteller über eine einheitliche Systemplattform. nexellent ist ein Schweizer Infrastructure-as-a- Service-Provider von hochwertigen ICT-Lösungen und bietet Geschäftskunden ein umfassendes Dienstleistungsspektrum an. Dieses beinhaltet die Services Colocation/Housing, Infrastructure-as-a- Service, Serverhosting und Netzwerk. PIDAS Business & IT Services Global 7x24 IT Service Desk, Kompetenter On-Site Field Support, Skill Services top IT-Fachkräfte, Zuverlässige Break- Fix Services, IT-Infrastruktur-Projekte, IT Service Management Solutions, Public Cloud Services Als spezialisiertes Beratungsunternehmen begleiten wir seit über 12 Jahren Unternehmen im gesamten Sourcing-Lifecycle. Fachkompetenz, langjährige Erfahrung und das Bestreben nach individuell auf Sie zugeschnittene Lösungen machen uns zu einem wertvollen Partner. Scalaris, Anbieter von Document Lifecycle Management Cloud für Dienstleister, KMU und Grossunternehmen. Die SoftwareONE AG ist Schweizer Licensing- Spezialist der ersten Stunde. Seit 1985 unterstützen wir Unternehmen und Organisationen beim Software Licensing und beim Software Asset Management. Wir verwalten über 4000 Softwareverträge für Kunden auf der ganzen Welt. SoftwareONE ist Microsoft Large Account Reseller (LAR) und Adobe Certified Reseller Platinum in Europa, USA und Asien. www. softwareone.com terreactive AG ist der Vertrauenspartner für umfassende IT-Sicherheit und Outsourcing. Das unabhängige Schweizer Unternehmen wurde 1996 gegründet und spezialisierte sich auf IT-Sicherheit und IT-Outsourcing. Zu den Kunden zählen namhafte Firmen aus der Finanz, Verwaltung und Industrie. Global Partner Media Partner Veranstalter Eleven Canterbury provides a collaborative platform for senior financial services executives to advise, mentor, and coach innovative technology companies. We help financial institutions by making the innovation discovery process efficient and effective. We help innovative technology companies better understand the value that their offerings bring to financial institutions, all the while expanding their reach and creating market buzz about their solution. 13

14 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM REFERENTEN Robert Bornträger Mitglied der Konzernleitung, CEO Division IT & Logistics, SIX Group Marcel Gavillet CFO, Mitglied der Gruppenleitung, HOCHDORF-Gruppe Outsourcing-Strategien & Business Alignment Ensuring Success Teilnehmer Executive-Panel-Diskussion 2 Konvergenz der Strategien: Produktion und IT Als Milchverarbeiter ist die HOCHDORF-Gruppe auf eine sehr hohe Verfügbarkeit der Produktion und der IT angewiesen. Um den Anforderungen in beiden Bereichen gerecht zu werden, ist eine abgestimmte Strategie ein Muss. Standardisierung und Industrialisierung sind wichtige Faktoren für das erfolgreiche Zusammenspiel. Hansjörg Bühler Leiter Fachgruppe Sourcing, SwissICT Ernst Hegg Member of SWISS IT Management, Swiss International Air Lines Ltd. Cloud & Outsourcing Session B Moderator Best-Practice- und Experten-Panel-Diskussion Cloud-Business-Modelle und organisatorische Praxis Teilnehmer Executive-Panel-Diskussion 1 Konrad Bussmann CFO, Mitglied der Geschäftsleitung, ewl energie wasser luzern Patrick Heinzer CIO, KVT-Koenig AG Provider-Evaluation und Sourcing-Vorteile Die Anforderungen an die zukünftige IT hat sich aufgrund der 2009 entwickelten ewl-it-strategie grundlegend verändert. Nach einer systematischen Erhebung der Bedürfnisse in den Fachbereichen wurden die zukünftigen Anforderungen und der Sourcing-Grad definiert und in den Evaluationsprozess eingebaut. Durch ein fundiert abgesichertes Outsourcing soll die Professionalität des IT- Management-Prozesses wesentlich verbessert und die Ressourcen auf ewl- Kernkompetenzen fokussiert werden. Hybrid-Cloud-Modell: Anwendung und Erfahrungsbericht Ist der strategische Entscheid, die IT auszulagern, einmal gefällt, stellt sich die Frage nach dem passenden Sourcing-Ansatz für die einzelnen IT-Bereiche. Als erfolgreiches und international tätiges Schweizer KMU hat sich KVT-Koenig für ein hybrides Cloud-Modell entschieden. Die Beweggründe dafür sowie die daraus gewonnenen Erfahrungen und «Lessons learned» werden von Patrick Heinzer, CIO, praxisnah dargestellt. Dr. Jochen Decker Leiter Operations Management, SBB Stefan Hofstetter-Schüssler Head of IT, LUCERNE FESTIVAL Outsourcing-Strategien & Business Alignment Ensuring Success Teilnehmer Executive-Panel-Diskussion 2 LUCERNE FESTIVAL meistert die Online-Ticket Herausforderungen in der Cloud Das Referat zeigt auf, wie LUCERNE FESTIVAL ihren Ticket-Webshop in der Cloud betreibt und mittels regelmässiger Belastungstests dafür sorgt, dass ihre Website den Belastungsspitzen gewachsen und auch für zukünftiges Wachstum vorbereitet ist. Diese werden in der IBM SmartCloud Enterprise aufgesetzt und von dort ausgeführt. Prof. Dr. Urs Gasser RA/LL:M: (Harv.), Executive Director, Berkman Center for Internet & Society, Harvard University & Visiting Professor, KEIO University, Japan Cloud und Sicherheit im gesellschaftlichen Wandel Prof. Dr. Urs Gasser zeichnet eine Skizze der Parameter Cloud, Sicherheit und gesellschaftlicher Wandel im Vergleich zwischen den Kontinenten Asien, Amerika und Europa. Er forscht unter anderem zur Regulierung digitaler Medien und Technologien und steht aktuell in der Definition eines «Code of Contact», der die Grundnormen der Verfügbar- und Erreichbarkeit definiert und vor allem der Erwartung des ständigen Online-Seins entgegenwirkt. Im Kontext der rechtlichen und regulatorischen Veränderungen werden die Anforderungen und Auswirkungen für die Mediennutzung in Zukunft aufgezeigt und ihre Bedeutung für Unternehmen und Cloud-Anbieter als Synthese abgeleitet. Stefan Iseli IT Manager, Fleurop-Interflora Wege zur Nutzung von Cloud-Services Der Entscheid für den Plattformeinkauf als «_Service_» wurde bei Fleurop genauestens unter die Lupe genommen. Anhand der klar definierten Ausgangslage und gewünschten Ziele fiel der Entschluss deutlich für eine IaaS- Lösung. Der Vortrag geht auf die wichtigsten «Make or Buy»-Fragen anhand der Fleurop-E-Commerce-Plattform ein und zeigt somit mögliche Wege und Ansätze für die Private Cloud. 14

15 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM REFERENTEN Peter Kaufmann CIO, Franke Artemis Group JP Rangaswami Chief Scientist, salesforce.com Outsourcing-Strategien & Business Alignment Ensuring Success Teilnehmer Executive-Panel-Diskussion 2 Cloud-Szenarien 2020 Potentials and Future of Cloud Services Der gebürtige Inder wurde mehrfach ausgezeichnet; 2010 zählte ihn das Magazin «Wired» zudem zu den 100 einflussreichsten «Digital Powerbrokers» weltweit. Als Chief Scientist bei salesforce.com fokussiert sich JP Rangaswami auf die zentrale Frage, wie Unternehmen in Zukunft Cloud-Services-Plattformen optimal nutzen können. Prof. Dr. Thomas Keller Leiter Zentrum für Business Information & Technology, ZHAW School of Management and Law Cloud & Outsourcing Session A Moderator Best-Practice- und Experten-Panel-Diskussion Bruno Schwager CIO, Ammann Group Kostenflexibilität in der IT Führen Exernalisierung und Variabilisierung zu einem kostenbewussten Verhalten der Anwender? Cloud-Sourcing-Ansätze versprechen unter anderem Kostenflexibilität mit daraus resultierender Kostentransparenz bis auf den einzelnen IT-Nutzer. Doch was sind die Auswirkungen der neuen Rahmenbedingungen auf das IT- Kostenbewusstsein im Unternehmen? Bruno Schwager, CIO der Ammann Group, beleuchtet das intern aktuelle Thema aus den verschiedensten Perspektiven: vom Kostenstellenverantwortlichen, über die Nutzer, bis zur internen IT und den Auswirkungen auf die Prozessorganisation. Christian Klezl Vice President Cloud Computing, IBM Northeast Europe Dr. Udo Wilski CTO, Loyalty Partner Solutions Erfahrungsbericht: Wie Unternehmen unter Einsatz von Cloud Computing Ihren Geschäftsnutzen erhöhen Cloud: Zukunftstrend, Technologie, Architektur, Modell, Revolution der Paradigmen oder nur ein zeitgemässes Modewort? Wo liegt das Potenzial, was ist zu berücksichtigen und wie konkret ist die Bedrohung durch exponierte Datensicherheit? Sie erfahren anhand aktueller Praxisbeispiele, wie Cloud Computing heute mehrwertstiftend und businessrelevant eingesetzt wird, welches die Erfolgsfaktoren sind und mit welchen Resultaten gerechnet werden kann. Steuern agiler Softwareprojekte mit einem automatischen KPI-Cockpit aus der Cloud Im Rahmen eines strategischen Projekts wurden umfangreiche Aktivitäten in Indien konsolidiert, Kosten reduziert und die Skalierbarkeit gesteigert. Parallel erfolgte die Definition der zur Überwachung und Steuerung des Projekts geeigneten Kennzahlen. Diese werden in Form eines Online-Cockpits dargestellt. Der Vortrag beleuchtet, wie effizient die Steuerung und Kontrolle des Projekts mit einem automatisierten, kennzahlengestützten Cockpit ist und was für Vorteile es dem Anwender in der Praxis bieten kann. Michael Matzke CTO, nexellent ag Wege zur Nutzung von Cloud-Services (Co-Referent) Die Zukunft gehört den virtuellen Rechenzentren! Welche Nutzen und Marktvorteile eröffnen sich Unternehmen, die zukünftig ihre Netzwerkund Rechenressourcen aus modernen Cloud-Rechenzentren beziehen? Dr. Bruno Messmer Leiter Consulting, Swisscom IT Services AG Snapshot IT-Otusourcing und Cloud-Services 2012 Im Referat werden die IT-Megatrends, wie sie am letzten IT Sourcing Forum vorgestellt worden sind, durch neue Trendbeobachtungen angereichert und mit den Erfahrungen aus Kundenworkshops und Sourcing-Analysen 2011 erweitert. Zu den drei wichtigsten Megatrends «Cloud-Plattformen», «Client Evolution» und «Next Generation Sourcing» werden ausserdem die neusten Portfolio-Elemente von Swisscom IT Services und die ersten Erfahrungen mit neuen Cloud-Lösungen vorgestellt. Abschliessend werden einige Trends und deren Auswirkungen auf Geschäft und Gesellschaft bis 2020 aus der Optik von Swisscom präsentiert. 15

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