Impulse für die Lehramtsausbildung: TUM School of Education

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1 Kristina Reiss Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Mathematikdidaktik Impulse für die Lehramtsausbildung: TUM School of Education Workshop Qualifikation und Ziele in der Lehramtsausbildung Mathematik in NRW April 2010

2 Die Ausgangssitua,on Die Erwartungen an Bildung steigen Vom Fachwissen zu Kompetenzen Schlüsselqualifika?onen Selbststeuerung, Orien?erungen, Überzeugungen Soziale Kompetenzen Bildungsgerech?gkeit ZukunEschance Lernen Wie bereiten wir Lehrkräfte auf diese Anforderungen vor?

3 Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer Berufsbildung als»pforte zur Menschenbildung«Das Leben bietet noch genügend Zeit, Wissen zu vertiefen und zu erweitern. Was aber den jungen Lehrern nicht früh und nicht tief genug gesagt werden kann, woran er vom ersten Tage des Berufes unbedingt arbeiten muss, das ist eine empfängliche, liebevolle, heitere, von reiner Lebensfreude getragene Lehrerpersönlichkeit. G. Kerschensteiner ( ) Pädagoge, Ehrendoktor der THM, Pionier der Berufsbildung in Deutschland

4 Inhalte der Ausbildung Paradigma: Lehrkräfte als professionelle Experten (vgl. etwa Bromme, 1997; Shulman, 1987) Fachliches Wissen Curriculares Wissen Philosophie des Schulfachs Allgemeines pädagogisch-psychologisches und didaktisches Wissen Fachspezifisches pädagogisch-psychologisches und didaktisches Wissen

5 Eine stärkere Ausrichtung auf das Berufsfeld auf den Wissensbedarf für die Handlungsebene von LehrkräEen auf ein Verständnis der Bedingungsfelder von Unterricht und Schule auf wich?ge und häufige Entscheidungssitua4onen auf typische, gravierende Problemkonstella4onen auf das Wechselspiel von Wissen, Rou4nen und Berufsethos auf zentrale Aspekte der Professionalität von LehrkräEen (z.b. Standards, Zusammenarbeit, Qualitätssicherung)

6 Eine bessere wissenschaeliche Fundierung Solide und souveräne Fachlichkeit, anschlussfähig an neue wissenschaeliche Entwicklungen Vertrautheit mit einschlägiger Forschung zu relevanten Problemen von Unterricht und Schule Evidenzbasierte professionelle Entscheidungen Reflexion von Handlungen in Bezug auf Wissen, Rou?nen und Berufsethos

7 TUM School of Education. Die dreizehnte. EDU

8 Organisa?on der TUM School of Educa4on Die School of Educa4on verwaltet die Ressourcen für die Lehrerbildung. Sie trägt die Verantwortung für Studierbarkeit, Kohärenz, Relevanz und für die Qualität der Lehre. Die School pflegt systema?sch den Austausch mit Schulen. Die School ist die professionelle Heimat für die Lehramtsstudierenden. Die School ini?iert und fördert Bildungsforschung

9 Ziele der TUM School of Educa4on Eine berufsfeldbezogene wissenschaeliche Lehrerbildung im Sinne einer abges?mmten fachlichen fachdidak?schen und pädagogischen Qualifizierung für einen inhaltlich anspruchsvollen, kogni?v unterstützenden und mo?va?onal anregenden Unterricht, sowie für die professionelle Zusammenarbeit und Qualitätssicherung an den Schulen

10 Förderung professioneller Kompetenzen Entwurf eines Curriculums Mathema?k Lehramt an Gymnasien

11 Förderung professioneller Kompetenzen Verzahnung von FachwissenschaE und Fachdidak?k im Hinblick auf Schule und Unterricht

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15 Förderung professioneller Kompetenzen Verzahnung von ErziehungswissenschaE und Fachdidak?k anhand konkreter Fragestellungen

16 Lernorte der TUM School of Educa4on Die TUM selbst mit ihren Fakultäten/Ins?tuten Schulen (mit Referenz- und Partnerschulen, Cluster; TUMKolleg) Medienlabor TUMLAB im Deutschen Museum TUMScience Labs und Schülerforschungszentren Koopera?onen (Mädchen in WissenschaE und Technik, Theoprax, Hands- on Universe)

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18 Lernort TUM Kolleg Oao von Taube Gymnasialer Oberstufenzug für technisch und naturwissen- schaelich hoch interessierte Schüler und Schülerinnen: Förderung in den MINT- Fächern

19 Forschungsschwerpunkte der TUM School of Educa4on Unterricht an Schulen und Hochschulen (Muster, Wirkungen, Innova?onen Kompetenzentwicklung und Assessment LehrkräEe Pädagogisches Personal (Diagnose, Kompetenzen, Entwicklung) Schule (Koopera?on, Ganztagsprogramme, Leitung und Management, Qualitätsentwicklung) Außerschulische Lernorte (Bildungskonzepte und Lerneffekte, Zusammenarbeit Schule)

20 Die (ganz simple) Philosophie der TUM School of Educa?on Exzellente Absolventinnen und Absolventen Dozentinnen und Dozenten Lehrerinnen und Lehrer Motivierte Studentinnen und Studenten Interessierte Schülerinnen und Schüler

21 Danke für Ihr Interesse!

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