Neue GEFMA Richtlinie zu Nachhaltigkeit im FM

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1 Neue GEFMA Richtlinie zu Nachhaltigkeit im FM Pelzeter, Pohl FM Kongress 2014, Frankfurt

2 Druckfrisch!! Nachhaltigkeit im Facility Management Grundlagen und Konzeption Entwurf GEFMA 160 Einsprüche möglich bis: Die Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren weltweit zu einem zentralen Thema geworden. Dies gilt für Politik und Gesellschaft, ebenso wie für die Immobilienwirtschaft, für die die Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Daher ist auch die FM-Branche in der Pflicht zu definieren, wie eine nachhaltige Entwicklung in der Beziehung zwischen FM-Kunde, Gebäude, ggf. separaten Nutzern des Gebäudes und FM-Dienstleister umgesetzt werden soll. Diese Richtlinie legt dafür die Grundlagen durch die Definition von Nachhaltigkeit im FM und von Schnittstellen zur Nachhaltigkeit der Immobilie. Durch die Benennung von Themenfeldern und Kriterien zur Identifikation von Nachhaltigkeit im FM wird Orientierung gegeben. Darüber hinaus bietet die Richtlinie eine Basis für die Entwicklung eines spezifischen Nachhaltigkeits-Konzeptes, das auch für die Nachhaltigkeits-Berichterstattung genutzt werden kann. Dieses Nachhaltigkeits-Konzept und seine Umsetzung können mittels einer auf die Richtlinie aufbauenden Zertifizierung analysiert und bewertet werden. Eine Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Facility Services je Immobilie und entsprechendem FM-Vertrag - wird damit ermöglicht. Inhalt Seite Seite

3 Neue GEFMA Richtlinie zu Nachhaltigkeit im FM Inhalt 1. Fragestellung 2. Status Quo der Nachhaltigkeitsbewertung im FM 3. Entwicklung der Richtlinie 4. Inhalte der Richtlinie 5. Anwendungsbereich 6. Fazit

4 1. Fragestellung Was ist der Status Quo der Nachhaltigkeit im FM Wie bewertet man Nachhaltigkeit im FM bei unterschiedlichsten Rahmenbedingungen

5 2.Status Quo der Nachhaltigkeitsbewertung im FM

6 3. Entwicklung der Richtlinie Ressourcen: Kennzahlen Kummert, May, Pelzeter Bewertungssysteme Graubner, Pohl GEFMA AK Nachhaltigkeit + Möglichmacher-Initiative mit Gebäudeeignern, Dienstleistern, Beratern, Forschern Leitung: Pelzeter, Bourscheidt, Häusser

7 Vorgehen

8 4. Inhalte der Richtlinie Themenfelder

9 Vom N.-Leitbild zum N.-Konzept Die Ausgestaltung von nachhaltigen FM-Prozessen bedarf somit einer engen Zusammenarbeit zwischen FM-Dienstleister und -Kunden. Ideal wäre die Erarbeitung eines gemeinsamen Leitbildes für die Erbringung von Facility Services auf strategischer, taktischadministrativer und operativer Ebene. Vgl. ipv Dieses Leitbild sollte außer allgemeinen Zieldefinitionen auch konkrete Teilziele benennen, damit eine Priorisierung möglicher Maßnahmen zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung unterstützt wird.

10 24 Kriterien zu Nachhaltigkeit im FM Themenfeld Ökologische Qualität Kriterium 1.1 Energiemanagement 1.2 Wassermanagement 1.3 Entsorgungsmanagement 1.4 Havariemanagement Ökonomische Qualität 2.1 Nutzungskostenmanagement Soziokulturellfunktionale Qualität 3.1 Nutzerzufriedenheitsmanagement 3.2 Stör- und Beschwerdemanagement 3.3 Rechtskonformität 3.4 Raumluft- und Trinkwasserqualität 3.5 Gebäudesicherheitsmanagement 3.6 Arbeitssicherheitsmanagement (eig. MA) Qualität der FM- Organisation Details der Services 4.1 Betriebsstrategie 4.2 Personal-Konzept, -Einsatz, -Organisation 4.3 Ablauforganisation / Prozesse 4.4 Dokumentation und Berichtswesen 4.5 Beschaffung 5.1 Flächenmanagement 5.2 Betreiben nach Instandhaltung nach DIN TGM Projekte (Modernisierung u.a.) 5.5 Reinigung 5.6 Außenanlagen inkl. Winterdienst 5.7 Catering 5.8 Security

11 Plan-Do-Check-Act als Prinzip Nutzungskostenmanagement 1. Konzept zum Nutzungskosten-Controlling (PLAN) 2. Nutzungskostenermittlung (DO) 3. Soll-Ist-Nutzungskosten-Abgleich (CHECK) 4. Nutzungskostenoptimierung (ACT)

12 Ziele und Aspekte je Kriterium Ziel Die Nachhaltigkeitsrelevanz des Kriteriums ergibt sich einerseits aus dem Beitrag von Lebensmitteln einer Verpflegung zum Inputstrom an Materialien und Produkten im Zuge der Nutzung und Bewirtschaftung von Gebäuden (siehe dazu auch Kriterium Nr. 16 Beschaffung). Durch die Beschaffung nachhaltiger Lebensmittel können Belastungen für Umwelt (z.b. Vermeidung von Pestizid- Einsatz) und Gesellschaft (z.b. Produkte aus Fairem Handel) reduziert werden. Andererseits kann die Bereitstellung von Verpflegung auch einen Einfluss auf die Gesundheit und insbesondere die Zufriedenheit der Gebäudenutzer entfalten. 5.7 Catering Aspekt Die Bereitstellung von Verpflegung erfordert eine umfangreiche Verwendung von Nahrungs- und Lebensmitteln, die insbesondere bei der Produktion erhebliche Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit haben können. Weiterhin ist der Einsatz der Nahrungsund Lebensmittel bzw. deren Komposition in Speiseplänen und Menüs entscheidend für Gesundheit und Zufriedenheit der zu verpflegenden Gebäudenutzer. Als Qualitätsmerkmale eines nachhaltigen Caterings gelten: Beschaffung und Verwendung nachhaltiger Nahrungs- und Lebensmittel Bedarfsgerechte und nutzungsspezifische Speisepläne und Menüs Qualitätskontrolle und (erforderlichenfalls) kontinuierliche Qualitätsverbesserung.

13 5. Anwendungsbereich Ausschreibung/Angebot Gestaltung FM-Verträge Durchführung/Monitoring von Facility Services

14 Darauf aufbauend: Zertifikat Geprüfte Nachhaltigkeit in Konzeption und Umsetzung von Facility Services Kriteriensteckbriefe liegen vor Systemgrenze: (Büro-)Gebäude, vorhandene und beeinflussbare Services Anwendungsstart: geplant ab Juli 2014.

15 6. Fazit Nachhaltigkeit im Facility Management Grundlagen und Konzeption Entwurf GEFMA 160 Systematische Konzeption von Nachhaltigkeit im Facility Management Bezogen auf Gebäude, Nutzer, ggf. Vertrag Am Plan-Do-Check-Act-Prozess ausgerichtet Zertifizierung in Vorbereitung

16 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Pelzeter: Pohl:

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