Höchstpunktzahl / akzeptierte Mindestpunktzahl

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Höchstpunktzahl / akzeptierte Mindestpunktzahl"

Transkript

1 Bewerber ID (Wird von der Prüfungsaufsicht ausgefüllt) UNIVERSITÄT HELSINKI GERMANISCHE PHILOLOGIE Aufnahmeprüfung TEIL: SPRACHWISSENSCHAFT Für internationale Bewerber/innen Bitte nicht aufschlagen, bevor die Prüfung beginnt! Bitte tragen Sie alle Antworten in dieses Formular ein! Inhalt Bergmann - Pauly - Stricker: Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft Höchstpunktzahl / akzeptierte Mindestpunktzahl Insgesamt max. 40 P. / min. 14. P. Punkte der Bewerberin/des Bewerbers In allen Teilen der Aufnahmeprüfung/Einstufungsprüfung muss die angegebene Mindestpunktzahl erreicht werden, andernfalls gilt die Prüfung als nicht bestanden. In diesem sprachwissenschaftlichen Teil der Aufnahmeprüfung ist die akzeptierte Mindestpunktzahl 14 Punkte. Schreiben Sie weder Ihren Namen noch Ihr Personenkennzeichen / Ihre Sozialversicherungsnummer (und auch nicht Ihr Geburtsdatum) auf das Prüfungsblatt. Die Prüfungsaufsicht schreibt Ihre Bewerbungsnummer auf das Papier. Die Namen derjenigen, die in der Einstufungsprüfung angenommen wurden, werden am am Schwarzen Brett des Instituts (Unionink. 40 B, 5. Stock) sowie per bekannt gegeben. 1 / 6

2 Teil: Sprachwissenschaft Höchstpunktzahl: 40 Punkte / akzeptierte Mindestpunktzahl: 14 Punkte (Bergmann - Pauly - Stricker: Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft) I (max. 5 Punkte) Entscheiden Sie, welche von den angegebenen Alternativen richtig sind! Kreuzen Sie die entsprechende Variante an! Nur eine Variante ist jeweils richtig. Die Punktvergabe gestaltet sich wie folgt: richtige Antwort: 1 Punkt; falsche Antwort und unbeantwortete Aufgabe: 0 Punkte. 1. Die deutschen Konsonanten [p] und [b] sind a. dental-alveolare Plosive. b. velare Plosive. c. labiale Plosive. 2. Im Satz Die Zahl derer, die mit dem Existenzminimum auskommen müssen, wird immer größer handelt es sich bei dem Pronomen derer um a. ein ontisches Element. b. ein kataphorisches Element. c. ein anaphorisches Element. 3. Den Übergang von einem frei vorkommenden Lexem zu einem gebundenen, grammatischen Morphem nennt man a. Idiomatisierung. b. Lexikalisierung. c. Grammatikalisierung. 4. Die Beziehung der Wörter Blume und Rose: a. Blume ist Hyperonym zu Rose. b. Blume ist Hyponym zu Rose. c. Blume ist Antonym zu Rose. 5. Onomastik heißt das sprachwissenschaftliche Teilgebiet, a. das sich mit der Herkunft der Wörter beschäftigt. b. das sich mit der morphologischen und semantischen Beschreibung der Wörter und des Wortschatzes befasst. c. das sich mit der Namenforschung beschäftigt. 2 / 6

3 II (max. 18 Punkte) Beantworten Sie die folgenden Fragen möglichst kurz auf Deutsch. 1. Definieren Sie kurz den Begriff Polysemie. Geben Sie ein deutsches Beispiel. (2 P.) 2. Was wird unter Langue und Parole verstanden? (2 P.) 3. Was für eine Grammatik ist eine präskriptive Grammatik? (1 P.) 4. Periodisierung des Deutschen: In welche vier Hauptabschnitte lässt sich die Geschichte der deutschen Sprache einteilen? Geben Sie auch die jeweiligen ungefähren Zeiträume an! (3 P.) 3 / 6

4 5. Was wird unter Deixis verstanden? (1 P.) 6. Was ist ein Soziolekt? (1 P.) 7. Im Bereich der Semiotik unterscheidet man zwischen drei Typen von sprachlichen Zeichen. Nennen Sie diese drei Zeichentypen und erläutern Sie, wie man diese drei Typen charakterisieren kann. (6 P.) 8. Im Bereich der Syntax spricht man von Gliedsätzen und Gliedteilsätzen. Was sind diese? Geben Sie jeweils ein deutsches Beispiel. (2 P.) 4 / 6

5 III (max. 17 Punkte) Beantworten Sie die folgenden Fragen auf Deutsch. 1. Analysieren Sie die Wortbildung der folgenden Wörter. Definieren Sie bei jedem Wort auch den Wortbildungstyp. (6 P.) Haustür süßsauer freundlich 2. Definieren Sie kurz den Begriff Morphem. Analysieren und klassifizieren Sie die Morpheme in den Wörtern Freundschaft, gehe und Himbeere (7 P.) 5 / 6

6 3. Was wird unter Verbvalenz verstanden? Definieren Sie den Begriff kurz und analysieren Sie den folgenden Satz aus der Sicht der Valenzgrammatik. (4 P.) Meine Mutter hilft mir morgen beim Kochen. 6 / 6

Bewerber ID (Wird von der Prüfungsaufsicht ausgefüllt) insg. max. 30 P. / min. 10 P. max. 30 P. / min. 10 P.

Bewerber ID (Wird von der Prüfungsaufsicht ausgefüllt) insg. max. 30 P. / min. 10 P. max. 30 P. / min. 10 P. Bewerber ID (Wird von der Prüfungsaufsicht ausgefüllt) UNIVERSITÄT HELSINKI GERMANISCHE PHILOLOGIE / ÜBERSETZEN DEUTSCH Aufnahmeprüfung TEIL: DEUTSCHE SPRACHE (A. Grammatik und Wortschatz; B. Literatur

Mehr

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft ROLF BERGMANN PETER PAULY STEFANIE STRICKER Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft Vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage von ROLF BERGMANN und STEFANIE STRICKER Mit Beiträgen von URSULA GÖTZ

Mehr

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft ROLF BERGMANN PETER PAULY STEFANIE STRICKER Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft Vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage von ROLF BERGMANN und STEFANIE STRICKER Mit Beiträgen von URSULA GÖTZ

Mehr

Thea Schippan. Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache

Thea Schippan. Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache Thea Schippan Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache Max Niemeyer Verlag Tübingen 2002 Inhaltsverzeichnis 1. Gegenstand und Aufgaben einer deutschen Lexikologie 1 1.1. Der Wortschatz als integrative

Mehr

Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft

Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft Annette Endruschat Jürgen Schmidt-Radefeldt Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft Gunter Narr Verlag Tübingen Inhalt Vorwort 9 Abkürzungen und Abbildungsverzeichnis 12 1 Weltsprache Portugiesisch

Mehr

Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache

Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache Katja Kessel/Sandra Reimann Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache A. Francke Verlag Tübingen und Basel Inhalt Vorwort XI I. Syntax 1. Was ist ein Satz? Zur Satzdefinition 1 2. Das Verb 2 3. Satzklassifikation

Mehr

Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Herbstsemester 2011/2012 Assist. Daumantas Katinas

Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Herbstsemester 2011/2012 Assist. Daumantas Katinas Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache Herbstsemester 2011/2012 Assist. Daumantas Katinas 7.9.2011 Überblick 15 Lehrveranstaltungen Teilnahmepflicht an 10 Veranstaltungen 1 schriftliche Kontrollarbeit

Mehr

AVS - M 01. Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft/ Verantwortlich:

AVS - M 01. Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft/ Verantwortlich: AVS - M 01 1. Name des Moduls: Basismodul I: Grundlagen und Methoden der AVS Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft/ 3. Inhalte / Lehrziele Die Studierenden werden in diesem Basismodul vertraut

Mehr

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft Hans-Dieter Fischer Horst Uerpmann Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft Ein Arbeitsbuch 4., erweiterte und aktualisierte Auflage Ehrenwirth Inhalt Vorwort 9 Literatur zur (deutschen) Sprachwissenschaft

Mehr

Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 9. Aufgabe 1.

Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 9. Aufgabe 1. Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 9. Aufgabe 1. Jack greets Mary really quickly. Nr. Linkssatzform Eingabe Schritt 1 S Jack greets Mary really quickly 2 NP VP Jack greets Mary really quickly EXPAND

Mehr

Modul 7.2: Pragmatik I Semantik vs. Pragmatik

Modul 7.2: Pragmatik I Semantik vs. Pragmatik Modul 7.2: Pragmatik I Semantik vs. Pragmatik Daniel Gutzmann Institut für Linguistik Daniel Gutzmann Semantik vs. Pragmatik 1 / 17 Pragmatik in der Linguisik Pragmatik in der Linguisik Daniel Gutzmann

Mehr

Das kleine Übungsbuch Einführung in die Germanistik_2. Problemkreis 3

Das kleine Übungsbuch Einführung in die Germanistik_2. Problemkreis 3 Das kleine Übungsbuch Einführung in die Germanistik_2 Problemkreis 3 Strukturlinguistik: Syntax Als Schlüsseldisziplin der bedeutungsbildenden Ebene des Satz ist Syntax zu betrachten. Als Grundeinheit

Mehr

Germanistische Sprachwissenschaft

Germanistische Sprachwissenschaft 5 Gabriele Graefen / Martina Liedke Inhalt Vorwort... 13 Grundlagen... 15 Germanistische Sprachwissenschaft Deutsch als Erst-, Zweit- oder Fremdsprache 2., überarbeitete Auflage Mit CD-ROM 1 Sprache Sprachen

Mehr

Semantik. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI

Semantik. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Semantik Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Was ist Semantik? Semantik (griech.: semantikos = zum Zeichen gehörig) ist Bezeichnung für wissenschaftliche Teildisziplin (u.a. der Philosophie, Semiotik

Mehr

Wortbildung und Wortbildungswandel

Wortbildung und Wortbildungswandel Germanistik Kira Wieler Wortbildung und Wortbildungswandel Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2 Wortbildung... 2 2.1 Morphologische Grundbegriffe... 2 2.2 Arten der Wortbildung... 3 2.3

Mehr

Auswahlbibliographie zum Studium der anglistischen Sprachwissenschaft

Auswahlbibliographie zum Studium der anglistischen Sprachwissenschaft Helga Höhlein, Peter H. Marsden, Clausdirk Poliner Auswahlbibliographie zum Studium der anglistischen Sprachwissenschaft Mit Kommentaren Max Niemeyer Verlag Tübingen 1987 INHALT Seite Allgemeine Hilfsmittel.

Mehr

Was ist Sprache? Kessel/Reimann: S Volmert: S Dr. Marina Iakushevich. Einführung in die Germ. Sprachwissenschaft WS 09/10

Was ist Sprache? Kessel/Reimann: S Volmert: S Dr. Marina Iakushevich. Einführung in die Germ. Sprachwissenschaft WS 09/10 Was ist Sprache? Kessel/Reimann: S. 133-135 Volmert: S. 9-17 Dr. Marina Iakushevich 1 Was ist Sprache? Wat man so spricht Kommunikationsmittel Mittel des Denkens Dialekt und Hochsprache Wortschatz und

Mehr

GRUNDLAGEN DER GERMANISTIK. Herausgegeben von Christine Lubkoll, Ulrich Schmitz, Martina Wagner-Egelhaaf und Klaus-Peter Wegera

GRUNDLAGEN DER GERMANISTIK. Herausgegeben von Christine Lubkoll, Ulrich Schmitz, Martina Wagner-Egelhaaf und Klaus-Peter Wegera GRUNDLAGEN DER GERMANISTIK Herausgegeben von Christine Lubkoll, Ulrich Schmitz, Martina Wagner-Egelhaaf und Klaus-Peter Wegera 48 Typologische Variation im Deutschen Grundlagen Modelle Tendenzen von Thorsten

Mehr

III. Sprachliche Ebenen

III. Sprachliche Ebenen III. Sprachliche Ebenen 1. Wie viele Ebenen? 2. Modelle der Struktur gesprochener ; 3. Typologie und Universalien. 1. Sprachstratifikation (Wie viele Ebenen gibt es in der?) Das Problem bei der Definition

Mehr

Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik

Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik Terminus Sprache, Phonologie und Grammatik Terminus Sprache Beinhaltet 4 verschiedene Bedeutungen Langage: menschliche Fähigkeit Langue: eine bestimmte Sprache, Untersuchungsgebiet der Linguistik Parole:

Mehr

Übungsmaterial zur Klausur

Übungsmaterial zur Klausur Übungsmaterial zur Klausur Was ist eine Varietät? Was ist der Hauptgrund für das Sprachensterben? Welchen Aufschluss verspricht das Studium der vom Aussterben stark bedrohten Kleinsprachen für die Wissenschaft?

Mehr

Lexikalische Semantik. Herbstsemester 2011/2012 Einführung in die Lexikologie den 28. September 2012

Lexikalische Semantik. Herbstsemester 2011/2012 Einführung in die Lexikologie den 28. September 2012 Lexikalische Semantik Herbstsemester 2011/2012 Einführung in die Lexikologie den 28. September 2012 Aufbau der Lehrveranstaltung Überprüfung von Hausaufgaben Wiederholung des Stoffes mit Hilfe von Portalingua

Mehr

Morphologie I Kessel/Reimann, S.91-96, 61-70

Morphologie I Kessel/Reimann, S.91-96, 61-70 Morphologie I Kessel/Reimann, S.91-96, 61-70 Volmert, S. 87-98 Dr. Marina Iakushevich 1 Segmentierung einer sprachlichen Äußerung Segmentieren Sie folgende sprachliche Äußerung: Die Kinder spielen. 2 Definition

Mehr

Universität Hamburg Institut für Germanistik I Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester 2006 (Prof. Dr. Walther v.

Universität Hamburg Institut für Germanistik I Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester 2006 (Prof. Dr. Walther v. Universität Hamburg Institut für Germanistik I Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester 2006 (Prof. Dr. Walther v.hahn) Lexikologie Wort- und Wortschatzwissenschaft Sonja Pfeiffer Gliederung

Mehr

Morphologie. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI

Morphologie. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Morphologie Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Morphologie Was ist ein Wort? Morphologie ist linguistische Teildisziplin, die sich mit dem Gestalt, Flexion (Beugung) und Bildung von Wörtern beschäftigt.

Mehr

Einführung in die germanistische Linguistik

Einführung in die germanistische Linguistik Einführung in die germanistische Linguistik PhDr. Tamara Bučková, PhD. Karlsuniversität in Prag tamara.buckova@volny.cz Problemkreis I Allgemeine Linguistik Thema 4 Ansätze zur Klassifizierung linguistischer

Mehr

Geschichte: Indische Grammatiker. Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe. Geschichte: Griechische Grammatiker

Geschichte: Indische Grammatiker. Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe. Geschichte: Griechische Grammatiker Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2008 Indische Grammatiker Pānini, 5. Jhd. v. Chr. Wortstruktur: Basen und Affixe Einteilung

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren)

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren) Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (morphembasiert mit Transduktoren) Dozentin: Wiebke Petersen 7. Foliensatz Wiebke Petersen Einführung CL 1 Morphologische Grundbegrie Wort / Lexem: abstrakte

Mehr

Germanistische Linguistik

Germanistische Linguistik b a c h e l o r - w i s s e n Albert Busch / Oliver Stenschke Germanistische Linguistik Eine Einführung R7 Guntef Narr Verlag Tübingen Inhalt Inhalt Vorwort 1 Themenblock i: Sprache und Zeichen Einheit

Mehr

Grammatik des Standarddeutschen. Michael Schecker

Grammatik des Standarddeutschen. Michael Schecker Grammatik des Standarddeutschen Michael Schecker Einführung und Grundlagen Nominalgruppen Nomina Artikel Attribute Pronomina Kasus (Subjekte und Objekte, Diathese) Verbalgruppen Valenz und Argumente Tempora

Mehr

Französische Sprachwissenschaft

Französische Sprachwissenschaft Monika Sokol Französische Sprachwissenschaft Eine Einführung mit thematischem Reader Gunter Narr Verlag Tübingen Inhalt Alphabetisches Verzeichnis der Reader-Texte ' XIII 1. Einleitender Überblick 1 1.1.

Mehr

Geschichte der Psycholinguistik

Geschichte der Psycholinguistik Wörter und Morpheme Buchstaben à Zeichen für Sprachlaute Wörter à Zeichen für Bedeutung, Begriffe oder Konzepte Die Relation von Wort zu Bedeutung ist relativ beliebig (Pinker, 1994); z.b.: Hund = chien

Mehr

Rechtschreibung in Geschichte und Gegenwart

Rechtschreibung in Geschichte und Gegenwart Germanistik Wolfram Baier Rechtschreibung in Geschichte und Gegenwart Studienarbeit Humboldt-Universität zu Berlin Institut für deutsche Sprache und Linguistik Hauptseminar: Wie mache ich ein Buch? Dozent:

Mehr

WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE

WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE Bs: Eindringlichkeit Eindringlichkeit Eindringlich keit + Eindringlich / keit Traurig / keit Haltbar / keit Regsam / keit SUBSTANTIVE Übel / keit SUBSTANTIV bei Abtrennung von

Mehr

Linguistik für Anfänger

Linguistik für Anfänger Heidrun Pelz Linguistik für Anfänger Ho ff mann und Campe Inhalt 1 1.1 1.2 2 2.1 2.2 3 3.1 3.1.1 3.1.1.1 3.1.1.2 3.1.1.3 3.1.2 3.1.2.1 3.1.2.1.1 3.1.2.1.2 3.1.2.1.3 3.1.2.1.4 3.1.2.2 3.2 3.2.1 3.2.1.1

Mehr

Einführung in die französische Morphologie

Einführung in die französische Morphologie Nikolaus Schpak-Dolt Einführung in die französische Morphologie 2., neu bearbeitete Auflage Max Niemeyer Verlag Tübingen 2006 Inhalt Abkürzungen und Symbole Phomembestand XI XII Einleitung 1 l._ Gegenstandsbereich

Mehr

Name: Hörverstehen. 1. Welche Antwort passt? Kreuze an. 2. Kreuze an: richtig oder falsch? 3. Welche Telefonnummer ist richtig?

Name: Hörverstehen. 1. Welche Antwort passt? Kreuze an. 2. Kreuze an: richtig oder falsch? 3. Welche Telefonnummer ist richtig? Test zu den Lektionen 1 und 2 Name: 1. Kurs Deutsch Hörverstehen 1. Welche Antwort passt? Kreuze an. 0. a) Es geht b) Ich heiße Gregor X 1. a) Danke, sehr gut b) Guten Morgen 2. a) Ich bin Gregor b) Danke,

Mehr

Deutsch. Bachelor Lehrveranstaltungen

Deutsch. Bachelor Lehrveranstaltungen en Dozent/in:: Dr. Radka Ivanova Christo Stanchev Stanislava Stoeva. e Gegenwartssprache Sprachpraktischer Kurs Mikaela Petkova - Kesanlis Lilia Burova Denitza Dimitrova Georgi Marinov Diana Nikolova Dr.

Mehr

Klausur Sprachwissenschaft Deutsch

Klausur Sprachwissenschaft Deutsch Systematische Vorbereitung, Druckdatum: Donnerstag, 20. Mai 2004 1 Klausur Sprachwissenschaft Deutsch Phonetik & Phonologie des Deutschen Laut = Phon, besteht aus einer charakteristischen Mischung von

Mehr

HKV Handelsschule KV Schaffhausen KBM/HMS Berufsbildungszentrum BBZ SH

HKV Handelsschule KV Schaffhausen KBM/HMS Berufsbildungszentrum BBZ SH HKV Handelsschule KV Schaffhausen KBM/HMS Berufsbildungszentrum BBZ SH TBM Deutsch Aufnahmeprüfung 2012 Name Vorname Kandidatennummer Ausbildung HMS KVM MMK Teile A C Textverständnis Wortschatz / Grammatik

Mehr

Was ist ein Wort? Morphologie I Einf. in die Linguistik

Was ist ein Wort? Morphologie I Einf. in die Linguistik Morphologie I Einf. in die Linguistik Was ist ein Wort? Ich will Rad fahren Ich will radfahren Ich will Räder fahren *Ich will räderfahren 1 Wenn es flektiert ist, ist es ein Wort. (und wenn es keine sichtbare

Mehr

Syntax und Morphologie

Syntax und Morphologie Syntax und Morphologie Einführungskurs 1. Vorlesung Beschreibung linguistischer Phänomene Für viele Linguisten ist das primäre Ziel, sprachliche Phänomene zu beschreiben Beschreibung: einer Einzelsprache;

Mehr

Übung Morphologie, Phonologie und Semantik

Übung Morphologie, Phonologie und Semantik Übung Morphologie, Phonologie und Semantik Bitte kreuzen Sie bei den Multiple-Choice-Aufgaben diejenige(n) Antwort(en) an, die Sie für richtig halten. Es können keine, eine, mehrere oder alle Antworten

Mehr

Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg

Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester 2006 Morphologie Walther v.hahn v.hahn Universität Hamburg 2005 1 Morphologie: Definition Definitionen: Morphologie ist die Lehre von den Klassen

Mehr

Einführung in die Syntax und Morphologie. Vorlesung mit Übung WS 2010/2011, Computerlinguistik

Einführung in die Syntax und Morphologie. Vorlesung mit Übung WS 2010/2011, Computerlinguistik Einführung in die Syntax und Morphologie Vorlesung mit Übung WS 2010/2011, Computerlinguistik 02 Bedeutung von Sprache 1. Die menschliche Kommunikationsfähigkeit schlechthin (Satz A). 2. Eine bestimmte

Mehr

Philologische Fakultät Institut für Germanistik

Philologische Fakultät Institut für Germanistik Universität Leipzig,, Beethovenstr. 1, 047 Leipzig Modul 04-003-11: Grundlagen der Germanistischen Sprachwissenschaft 1.-2.FS, Klausur 90min V: Sprachliche Kommunikation/ Variation S: Einführung in die

Mehr

Sonst kommst du dran! Aufgaben

Sonst kommst du dran! Aufgaben MAJA GERBER HESS Sonst kommst du dran! Aufgaben IIIB I NSTITUTO A USTRIACO G UATEMALTECO Lösungen 1. Kurzbiographie: Aufgabe 1: Ordne bitte die Sätze! Lösung: 1c), 2k), 3h), 4e), 5j), 6a), 7g), 8d), 9b),

Mehr

POL - M Name des Moduls: Basismodul Sprachausbildung Polnisch 1 (Haupt- und Nebenfach)

POL - M Name des Moduls: Basismodul Sprachausbildung Polnisch 1 (Haupt- und Nebenfach) POL - M 01 1. Name des Moduls: Basismodul Sprachausbildung Polnisch 1 (Haupt- und Nebenfach) 3. Inhalte / Lehrziele Erwerb und Vertiefung von Polnisch-Grundkenntnissen insbesondere in folgenden Bereichen:

Mehr

Deutsch Serie 3 Sprachprüfung (40 Min.) Verfassen eines Textes (40 Min.)

Deutsch Serie 3 Sprachprüfung (40 Min.) Verfassen eines Textes (40 Min.) Aufnahmeprüfung 2007 Deutsch Serie 3 Sprachprüfung (40 Min.) Verfassen eines Textes (40 Min.) Hilfsmittel: Duden nur für das Verfassen eines Textes Name... Vorname... Adresse...... Maximal erreichbare

Mehr

BM-AUFNAHMEPRÜFUNG 2013

BM-AUFNAHMEPRÜFUNG 2013 KBS KBL KKS: Aufnahmeprüfung 03 Deutsch Kaufmännische Berufsschule Lachen BM-AUFNAHMEPRÜFUNG 03 DEUTSCH 6. März 03 Name, Vorname Nr. Zeit 80 Minuten Note Hinweise Die Prüfung umfasst 7 Seiten. Bitte sofort

Mehr

Italienische Sprachwissenschaft

Italienische Sprachwissenschaft bachelor-wissen Martin Haase Italienische Sprachwissenschaft 2. Auflage Inhalt Inhalt Vorwort...................................................... 9 Themenblock 1: Sprache und Linguistik Einheit 1: Sprache..............................................

Mehr

Aufgabe 01 IA/IV Spurensuche. Sonsalla, Thomas. Potsdam, den

Aufgabe 01 IA/IV Spurensuche. Sonsalla, Thomas. Potsdam, den Seite 1 Der Begriff der Semiotik Ursprung der Semiotik Semiotik, die: hergeleitet aus dem Altgriechischen (techne semeiotike),was mit die Lehre von (Kenn-)Zeichen übersetzt werden kann. Die Semiotik ist

Mehr

Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die Staatsexamensklausur Sprachwissenschaft

Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die Staatsexamensklausur Sprachwissenschaft Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die Staatsexamensklausur Sprachwissenschaft Modul Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft LA an Grundschulen Rek 1. Bestimmen Sie Tempus, Person und Numerus,

Mehr

S. Kipf (2006) 256f. Vgl. Menge (2009) XIVf. Göttinger Forum für Altertumswissenschaft 17 (2014)

S. Kipf (2006) 256f. Vgl. Menge (2009) XIVf. Göttinger Forum für Altertumswissenschaft 17 (2014) Christian TOURATIER, Lateinische Grammatik. Linguistische Einführung in die lateinische Sprache. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2013, 400 S. Der Versuch, die Ansätze der generativen Grammatik

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Semantik I. PD Dr. Alexandra Zepter

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Semantik I. PD Dr. Alexandra Zepter Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Semantik I PD Dr. Alexandra Zepter Systemorientierte theoretische Linguistik Syntax Morphologie Phonetik/Phonologie Graphematik (Semiotik) Semantik Pragmatik:

Mehr

Plank, WS 03/04, EinfLing, M&S 4b 1 Morphologische Analyse:

Plank, WS 03/04, EinfLing, M&S 4b 1 Morphologische Analyse: Plank, WS 03/04, EinfLing, M&S 4b 1 Morphologische Analyse: Segmentieren in Morphe (gegebenenfalls) Zusammenfassen von Morphen als Realisierungen eines Morphems Erfassen von Allomorphie-Beziehungen (Art

Mehr

Deutsch Serie 1 Sprachprüfung (40 Min.) Verfassen eines Textes (40 Min.)

Deutsch Serie 1 Sprachprüfung (40 Min.) Verfassen eines Textes (40 Min.) Aufnahmeprüfung 2012 Deutsch Serie 1 Sprachprüfung (40 Min.) Verfassen eines Textes (40 Min.) Hilfsmittel: Duden nur für das Verfassen eines Textes Name... Vorname... Adresse...... Maximal erreichbare

Mehr

Lexikologie als Wissenschaft und Lehrfach Gegenstand und Aufgaben der Lexikologie. Geschichte der deutschen Lexikologie als Wissenschaft. Innere Bezie

Lexikologie als Wissenschaft und Lehrfach Gegenstand und Aufgaben der Lexikologie. Geschichte der deutschen Lexikologie als Wissenschaft. Innere Bezie Lexikologie als Wissenschaft und Lehrfach Шакирова Л.Р., канд.пед.наук,, доц. каф. ЛиП Lexikologie als Wissenschaft und Lehrfach Gegenstand und Aufgaben der Lexikologie. Geschichte der deutschen Lexikologie

Mehr

Die Analyse elektronischer Textkorpora als Methode linguistischer Untersuchungen

Die Analyse elektronischer Textkorpora als Methode linguistischer Untersuchungen Die Analyse elektronischer Textkorpora als Methode linguistischer Untersuchungen Stefan Engelberg Seminar, Marmara-Universität Istanbul, FS 2009 http://www.ids-mannheim.de/ll/lehre/engelberg/ Webseite_Korpusanalyse/Korpusanalyse.html

Mehr

Die Wortbildung des Deutschen. Wortbildungsmittel

Die Wortbildung des Deutschen. Wortbildungsmittel Die Wortbildung des Deutschen Wortbildungsmittel Voraussetzungen und Ziele der Wortbildungsanalyse Bildung von Wörtern folgt best. Wortbildungstypen Bildung nach Vorbild eines bereits bekannten Wortes

Mehr

Grammatik im engen Sinn: Grammatik = Syntax Von syntaxis = Zusammenordnung.

Grammatik im engen Sinn: Grammatik = Syntax Von syntaxis = Zusammenordnung. Grammatik im engen Sinn: Grammatik = Syntax Von syntaxis = Zusammenordnung. Elemente: - Morphosyntax: Flexionen mit syntaktischer Funktion (Kasus, Tempus, Genus Verbi etc.) - Distribution ( Was kann womit

Mehr

Wort, Name, Begriff, Terminus

Wort, Name, Begriff, Terminus Wort, Name, Begriff, Terminus Seminar Ib Sommersemester 2006 Walther v.hahn E-mail: vhahn@informatik, uni-hamburg.de WWW: http://nats-www.informatik.unihamburg.de/~vhahn/ Tel: 428 83-2434 oder - 2433 Sekretariat,

Mehr

Nikolaus Schpak-Dolt. Einführung in die Morphologie des Spanischen

Nikolaus Schpak-Dolt. Einführung in die Morphologie des Spanischen Nikolaus Schpak-Dolt Einführung in die Morphologie des Spanischen Max Niemeyer Verlag Tübingen 1999 Inhalt Abkürzungen und Symbole XI Einleitung f. 1 1. Gegenstandsbereich der Morphologie 1 2. Diachronie

Mehr

Grundkurs Linguistik - Syntax

Grundkurs Linguistik - Syntax Grundkurs Linguistik - Syntax Jens Fleischhauer fleischhauer@phil.uni-duesseldorf.de Universität Düsseldorf; Abteilung für Allgemeine Sprachwissenschaft 19.11.2015; WS 2015/2016 1 / 24 Jens Fleischhauer

Mehr

b liegt zwischen a und c.

b liegt zwischen a und c. 2 DIE ANORDNUNGSAXIOME 5 (2.4) a, b, c R : (a < b 0 < c) ac < bc Monotoniegesetz der Multiplikation Bezeichnungen a > b : b < a (> wird gelesen: größer als ) a b : a < b oder a = b a b : a > b oder a =

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (1): morphembasierte Morphologie mit Transduktoren

Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (1): morphembasierte Morphologie mit Transduktoren Einführung in die Computerlinguistik Morphologie (1): morphembasierte Morphologie mit Transduktoren Dozentin: Wiebke Petersen 14.6.2010 Wiebke Petersen Einführung CL SoSe 2010 1 Morphologische Grundbegrie

Mehr

STILISTIK. PhDr. Tamara Bučková, Ph.D. Lehrstuhl für Germanistik an der Päd. Fakultät der Karlsuniversität in Prag

STILISTIK. PhDr. Tamara Bučková, Ph.D. Lehrstuhl für Germanistik an der Päd. Fakultät der Karlsuniversität in Prag STILISTIK PhDr. Tamara Bučková, Ph.D. Lehrstuhl für Germanistik an der Päd. Fakultät der Karlsuniversität in Prag tamara.buckova@pedf.cuni.cz MIKROSTILISTIK Problemkreis VII STILFIGUREN (Syntaktische Stilfiguren)

Mehr

3 Art des Leistungsnachweises: 80 % Vortragender/ Vortragende:

3 Art des Leistungsnachweises: 80 % Vortragender/ Vortragende: Titel des Kurses Morphologie 1 3 Art des Morphologie als eine der grundlegenden linguistischen Disziplinen. Die Seminare geben einen Überblick über das deutsche Verb: Klassifikation von Verben und ihre

Mehr

Lesekompetenz fördern

Lesekompetenz fördern Beispiel für die Anwendung der 5-Schritte-Methode in der Volksschule Die 5-Schritte-Methode hilft Schülerinnen und Schülern, unterschiedlichste Texte sinnerfassend zu lesen und zu verstehen. Sie erleichtert

Mehr

Wort. nicht flektierbar. flektierbar. Satzgliedwert. ohne Satzwert. mit Fügteilcharakter. ohne. Fügteilcharakter

Wort. nicht flektierbar. flektierbar. Satzgliedwert. ohne Satzwert. mit Fügteilcharakter. ohne. Fügteilcharakter Wort flektierbar nicht flektierbar mit Satzwert ohne Satzwert mit Satzgliedwert ohne Satzgliedwert mit Fügteilcharakter ohne Fügteilcharakter mit Kasusforderung ohne Kasusforderung Modalwort Adverb Präposition

Mehr

Einführung in die französische Sprachwissenschaft

Einführung in die französische Sprachwissenschaft Einführung in die französische Sprachwissenschaft Ein Lehr- und Arbeitsbuch von Horst Geckeier und Wolf Dietrich ERICH SCHMIDT VERLAG Vorwort 5 Inhalt 7 Bibliographische Grundinformation 12 I. Realia zur

Mehr

Formale Methoden 1. Gerhard Jäger 23. Januar Uni Bielefeld, WS 2007/2008 1/18

Formale Methoden 1. Gerhard Jäger 23. Januar Uni Bielefeld, WS 2007/2008 1/18 1/18 Formale Methoden 1 Gerhard Jäger Gerhard.Jaeger@uni-bielefeld.de Uni Bielefeld, WS 2007/2008 23. Januar 2008 2/18 Das Pumping-Lemma Sein L eine unendliche reguläre Sprache über ein endliches Alphabet

Mehr

Simullda. Structured Interlingua MultiLingual Lexical Database Application. Sonja Weber

Simullda. Structured Interlingua MultiLingual Lexical Database Application. Sonja Weber Simullda Structured Interlingua MultiLingual Lexical Database Application Sonja Weber 1 Gliederung Background Begriffsklärung Multilinguale Datenbanken WordNet Maschinelle Übersetzung Formale Begriffsanalyse

Mehr

Einführung in die französische Sprachwissenschaft

Einführung in die französische Sprachwissenschaft Einführung in die französische Sprachwissenschaft von Horst Geckeier t und Wolf Dietrich 4., durchgesehene Auflage ERICH SCHMIDT VERLAG Vorwort 5 Inhalt 7 Bibliographische Grundinformation 12 I. Realia

Mehr

Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache

Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache Karl-Ernst Sommerfeldt / Günter Starke Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache 3., neu bearbeitete Auflage unter Mitwirkung von Werner Hackel Max Niemeyer Verlag Tübingen 1998 Inhaltsverzeichnis

Mehr

TSC - M 01. Summe aus dem Pflichtbereich 10 12

TSC - M 01. Summe aus dem Pflichtbereich 10 12 TSC - M 01 1. Name des Moduls: Basismodul Sprachausbildung Tschechisch 1 (Haupt-und Nebenfach) 2. Fachgebiet / Verantwortlich: Tschechische Philologie / Kristina Kallert Prof. Dr. Marek Nekula 3. Inhalte

Mehr

Was ist ein Wort? Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer Di. 12:15-13:45 Do.! 12:15-13:45 Fr.! 12:15-13:45

Was ist ein Wort? Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer Di. 12:15-13:45 Do.! 12:15-13:45 Fr.! 12:15-13:45 Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer Di. 12:15-13:45 Do.! 12:15-13:45 Fr.! 12:15-13:45 Infos etc. http://ling.uni-konstanz.de => Lehre Einführung in die Linguistik Phonetik:! Phonologie:!

Mehr

Interdisziplinäre fachdidaktische Übung: Modelle für Sprachen in der Informatik. SS 2016: Grossmann, Jenko

Interdisziplinäre fachdidaktische Übung: Modelle für Sprachen in der Informatik. SS 2016: Grossmann, Jenko Interdisziplinäre fachdidaktische Übung: Modelle für Sprachen in der SS 2016: Grossmann, Jenko Die Beschreibung orientiert sich am Begriffssystem der Beschreibung natürlicher Sprachen Sprache in der steht

Mehr

Der Status der Einheit Wort im Französischen

Der Status der Einheit Wort im Französischen Sprachen Rainer Kohlhaupt Der Status der Einheit Wort im Französischen Studienarbeit Der Status der Einheit Wort im Französischen von Rainer Kohlhaupt Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 2 2. Verschiedene

Mehr

Infos etc. => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik

Infos etc.  => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45 Infos etc. http://ling.uni-konstanz.de => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik Zur Erinnerung: Kerngebiete

Mehr

Semiotik: Die Lehre von den Zeichen

Semiotik: Die Lehre von den Zeichen Semiotik: Die Lehre von den Zeichen Gegenstand: Natur von Zeichen und ihr Verhältnis zu dem, was sie bezeichen Was ist ein Zeichen? Beispiele # (, k *... / Stellvertreter-Funktion: Zeichen steht für/verweist

Mehr

PROTOKOLLBOGEN ZUM EINSATZ IM KINDERGARTEN

PROTOKOLLBOGEN ZUM EINSATZ IM KINDERGARTEN Einschätng des Sprachförderbedarfs im Jahr vor der Einschulung (Protokollbogen-Kindergarten) PROTOKOLLBOGEN ZUM EINSATZ IM KINDERGARTEN Beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise m Ausfüllen des Protokollbogens!

Mehr

Beispiele für die Aufnahmeprüfung an der HAK/HAS St. Johann

Beispiele für die Aufnahmeprüfung an der HAK/HAS St. Johann Beispiele für die Aufnahmeprüfung an der HAK/HAS St. Johann A) SCHREIBRICHTIGKEIT 1. Im folgenden Text sind 6 Rechtschreibfehler: Unterstreiche die Wörter im Text, und schreibe die richtige Fassung in

Mehr

Zur Definition von Internationalismen

Zur Definition von Internationalismen Zur Definition von Internationalismen EMURA Saki 1. Einleitung 2. Hauptteil 2-1. Definition 2-2. Klassifizierung 2-2-1. Weite Gebiete und enge Gebiete I. Weite Gebiete Internationalismen II. Enge Gebiete

Mehr

Vom 7. Juli a) In Abs. 2 Nr. 1 wird das Wort Module durch das Wort Vertiefungsmodule ersetzt.

Vom 7. Juli a) In Abs. 2 Nr. 1 wird das Wort Module durch das Wort Vertiefungsmodule ersetzt. Siebte Satzung zur Änderung der Fachstudien- und Prüfungsordnung für das Fach Germanistik im Zwei-Fach-Bachelorstudiengang an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-

Mehr

Deutschkenntnisse von Vorschulkindern Elternfragebogen. Deutsch

Deutschkenntnisse von Vorschulkindern Elternfragebogen. Deutsch Deutschkenntnisse von Vorschulkindern Elternfragebogen Deutsch Die Unterlagen zur Erhebung der Deutschkenntnisse wurden von der Universität Basel für das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt entwickelt.

Mehr

FRA - M Wie häufig wird das Modul angeboten Alle Kurse werden jedes Semester angeboten. Siehe Vorlesungsverzeichnis.

FRA - M Wie häufig wird das Modul angeboten Alle Kurse werden jedes Semester angeboten. Siehe Vorlesungsverzeichnis. FRA - M 01 1. Name des Moduls: Basismodul Französische Sprache I 2. Fachgebiet / Verantwortlich: Romanistik (Französisch) / Emmanuel Faure. Inhalte / Lehrziele Vertiefung der Gymnasiumkenntnisse (etwa

Mehr

Wortarten Merkblatt. Veränderbare Wortarten Unveränderbare Wortarten

Wortarten Merkblatt. Veränderbare Wortarten Unveränderbare Wortarten Wortarten Merkblatt Veränderbare Wortarten Deklinierbar (4 Fälle) Konjugierbar (Zeiten) Unveränderbare Wortarten Nomen Konjunktionen (und, weil,...) Artikel Verben Adverbien (heute, dort,...) Adjektive

Mehr

Sprachwissenschaft. Verlag J. B. Metzler Stuttgart. Weimar. Grammatik -Interaktion - Kognition. Herausgegeben von Peter Auer

Sprachwissenschaft. Verlag J. B. Metzler Stuttgart. Weimar. Grammatik -Interaktion - Kognition. Herausgegeben von Peter Auer Sprachwissenschaft Grammatik -Interaktion - Kognition Herausgegeben von Peter Auer Mit Beiträgen von Heike Behrens, Pia Bergmann, Alice Blumenthal-Drame, Andrea Ender, Susanne Günthner, Martin Hilpert,

Mehr

Romanische Wortbildung

Romanische Wortbildung Jens Lüdtke Romanische Wortbildung Inhaltlich - diachronisch - synchronisch STAUFEENBÜRG VERLAG INHALT Abkürzungen x Vorwort 1 0. Einleitung 3 1. Allgemeine Grundlagen 7 1.1. Wortbildung und sprachliche

Mehr

vom Inhalt 1 Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen

vom Inhalt 1 Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen AMTLICHE MITTEILUNGEN Verkündungsblatt der Bergischen Universität Wuppertal Herausgegeben vom Rektor NR_104 JAHRGANG 43 17.11.2014 Prüfungsordnung (Fachspezifische Bestimmungen) für den Teilstudiengang

Mehr

Ringvorlesung Einführung in die Sprachwissenschaft

Ringvorlesung Einführung in die Sprachwissenschaft Deutsche Grammatik Institut für Deutsche und Niederländische Philologie Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften FU Berlin Stefan.Mueller@fu-berlin.de 10. Dezember 2015 Mailliste für alle mit

Mehr

2 Sprachliche Einheiten

2 Sprachliche Einheiten 2 Sprachliche Einheiten Inhalt Semiotische Begriffe Wörter Wortbestandteile Wortzusammensetzungen Wortgruppen Text und Dialog Wort- und Satzbedeutung 2.1 Semiotische Begriffe Semiotische Begriffe Semiotik

Mehr

Die S äußern Vermutungen darüber, worum es in den nächsten beiden Lektionen geht.

Die S äußern Vermutungen darüber, worum es in den nächsten beiden Lektionen geht. ektion 51: Flirten Wortschatz: Grammatik: Freundschaft und Beziehungen Relativpronomen (Wiederholung), generalisierendes Relativpronomen, Nebensatz mit während / bis, reflexive Verben, Reflexivpronomen

Mehr

Sprachwissenschaft: Literaturwissenschaft:

Sprachwissenschaft: Literaturwissenschaft: Anlage 2: Modulhandbuch für Lehramt an Grundschulen Modulname L1/Modul 1: Grundlagen der Sprach- und Literaturwissenschaft I (Basismodul) 4 Veranstaltungen (Pflicht): 2 Vorlesungen à 2 SWS mit je 1 Tutorium

Mehr

LEHRPLAN FÜR DAS AKZENTFACH LATEIN

LEHRPLAN FÜR DAS AKZENTFACH LATEIN LEHRPLAN FÜR DAS AKZENTFACH LATEIN A. STUNDENDOTATION Klasse 1. 2. 3. 4. Wochenstunden 3 3 x x B. DIDAKTISCHE KONZEPTION Das Akzentfach Latein schliesst an den Lateinlehrgang der Bezirksschule an und führt

Mehr

Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen

Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen Lemmatisierung und Stemming in Suchmaschinen Hauptseminar Suchmaschinen Computerlinguistik Sommersemester 2016 Stefan Langer stefan.langer@cis.uni-muenchen.de Trefferquote (Recall) und Genauigkeit (Precision)

Mehr

3 Empirische Überstzung des Forschungsproblems (X aus 5)

3 Empirische Überstzung des Forschungsproblems (X aus 5) Eigene MC-Aufgaben 3 Empirische Überstzung des Forschungsproblems (X aus 5) 1. Wie kann man die Präzisierung der Aufgabenstellung (A) bezeichnen und worin soll ihr Ergebnis (B) bestehen? (A) dimensionale

Mehr

Schulcurriculum Gymnasium Korntal-Münchingen

Schulcurriculum Gymnasium Korntal-Münchingen Klasse: 10 Seite 1 Minimalanforderungskatalog; Themen des Schuljahres gegliedert nach Arbeitsbereichen Übergreifende Themen, die dem Motto der jeweiligen Klassenstufe entsprechen und den Stoff des s vertiefen,

Mehr

Morphologie! Zusammenfassung Phonologie! Zusammenfassung Phonetik! Neues Thema:" artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik!

Morphologie! Zusammenfassung Phonologie! Zusammenfassung Phonetik! Neues Thema: artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik! Zusammenfassung Phonetik! artikulatorische Phonetik:! Terminologie: Phon (kleinste distinktive sprachliche Einheit); Teilbereiche:! artikulatorische Phonetik! akustische Phonetik! auditive Phonetik! akustische

Mehr