EU Abwicklung. 1. Generelle Angabe hinterlegen Eigene USt.ID Nummer hinterlegen EU Länderkennzeichnen

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1 EU Abwicklung Mit der Apiras BusinessLine-Finanzbuchhaltung können die Buchungen im Rahmen der EU automatisch durchgeführt und die entsprechenden Dokumente automatisch erstellt werden. Auf den folgenden Seiten werden Ihnen die einzelnen Punkte erklärt, die Sie beim Einrichten für die o.g. Verfahren brauchen. 1. Generelle Angabe hinterlegen 1.1. Eigene USt.ID Nummer hinterlegen Hinterlegen Sie im Firmenstamm die Steuernummer des Mandanten für den Druck der UVA, sowie die eigene USt.ID Nummer. Letztere wird beim Druck der Zusammenfassenden Meldung benötigt EU Länderkennzeichnen Unter «Basisdaten/Basisdaten1/Länder», ordnen Sie den EU Ländern die korrekten zweistelligen, alphanumerischen EU Kennzeichen zu. Nur so werden diese Länder als EU-Teilnehmer erkannt. Seite 1

2 1.3. Einrichten und Ergänzen der Steuerschlüssel Für das korrekte Erstellen der UVA muß beim Wareneinkauf innerhalb der EU die Umsatzsteuer gebucht werden, die jedoch nur eine fiktive Steuer darstellt (es entsteht weder eine Zahllast noch eine Forderung). Als Basis für die Berechnung ist der normale inländische Steuersatz zu berücksichtigen, der auch für den inländischen Verkauf gelten würde. Seite 2

3 1.4. Vorbelegungswerte für die Buchhaltung hinterlegen In diesem Arbeitsgebiet hinterlegen Sie u.a. die Konten für die Gewährung von Skonti und Ausbuchungen für steuerfreie Lieferungen innerhalb der EU. Hinweis: Nur wenn die Vorbelegung der Konten richtig eingegeben ist, funktionieren die automatischen Buchungen von Skonto und Ausbuchungen. Seite 3

4 2. Verkauf von Waren innerhalb der EU Umsätze in der EU müssen in der Umsatzsteuervoranmeldung (im folgenden: UVA) sowie in der Zusammenfassenden Meldung (im folgenden: ZM) korrekt berücksichtigt werden Einrichten des Kundenstamms (bzw. Debitoren) Die in der EU erzielten Umsätze der Debitoren werden in der UVA und ZM ausgewiesen. Hierfür hinterlegen Sie im Debitorenstamm die USt.ID Nummer des Debitoren. Achtung: Ohne die USt.ID Nummer wird nicht erkannt, daß für dieses Konto die Verfahren der EU gelten. Achtung: Bei deutschen Kunden darf die USt. ID Nummer nicht hinterlegt werden Ansonsten werden die Steuern auf den Rechnungsbelegen nicht korrekt ausgewiesen 2.2. Einrichten der Warengruppe Die Angaben der Konten in der Warengruppe steuern die Übergabe an die Finanzbuchhaltung. Achten Sie darauf, daß das richtige EU Erlöskonto hinterlegt ist. Seite 4

5 2.3. Rechnung schreiben Anhand der USt.ID Nummer erkennt die BusinessLine, daß keine Steuer berechnet werden darf, wenn an einen Kunden aus der EU geliefert wird. Die Bearbeitung des Beleges erfolgt ansonsten wie gewohnt. Seite 5

6 Auf dem Beleg steht nun nicht nur der Betrag des Artikels (Brutto = Netto) sondern außerdem der Hinweis auf die EU Richtlinien (roter Pfeil). Hinweis: Natürlich kann diese Rechnung/Buchung auch im Rechnungsausgangsbuch nachvollzogen werden. Seite 6

7 2.4. Übergabe der Rechnungen an die FiBu Nach der Übergabe an die Finanzbuchhaltung (Menü «Vertrieb/Fakturierung/Rechnungen freigeben»), kann im entsprechenden Stapel die Buchung nachvollzogen werden. Die Buchung läuft korrekt auf das in der Warengruppe hinterlegte Erlöskonto (roter Pfeil). Seite 7

8 2.5. Zusammenfassende Meldung und UVA drucken Im Menü «FiBu/Auswertungen» drucken Sie die Zusammenfassende Meldung sowie die UVA aus. Hier wird jeder EU Kunde mit der Gesamtsumme seiner Umsätze nachgewiesen. Hinweis: Die Zusammenfassende Meldung der BusinessLine ist amtlich genehmigt worden. Seite 8

9 3. Einkauf von Waren innerhalb der EU (Innergemeinschaftlicher Erwerb) 3.1. Einrichten der Kreditoren (bzw. Lieferanten) Die in der EU getätigten Einkaufe müssen in der Umsatzsteuervoranmeldung (Im folgenden: UVA) ausgewiesen werden. Hierfür hinterlegen Sie im Kreditorenstamm die USt.ID Nummer des Kreditors. Achtung: Ohne die USt.ID Nummer wird nicht erkannt, daß für dieses Konto die Verfahren der EU gelten. Achtung: Bei deutschen Kreditoren darf die USt. ID Nummer nicht hinterlegt werden Ansonsten werden die Steuern auf den Rechnungseingangsbelegen nicht korrekt ausgewiesen Seite 9

10 3.2. Einrichten der Einkaufs-Warengruppe Im Menü «Einkauf/Stammdaten/Einkaufs-Warengruppe» hinterlegen Sie das entsprechende Konto für den EU Erwerb. Achtung: Dieses Konto versehen Sie auf jeden Fall mit einem Steuerschlüssel, in dem Konten für den innergemeinschaftlichen Erwerb hinterlegt sind (s. Punkt 1.3.) 3.3. Eingangsrechnungen schreiben Nachdem Eingangsrechnungen erfaßt wurden, und die Rechnungsfreigabe erfolgte, kann im Rechnungseingangsbuch nachvollzogen werden, wie in der Finanzbuchhaltung gebucht wird. Im nachfolgenden Beispiel wurde eine Eingangsrechnung an einen österreichischen Lieferanten in seiner Landeswährung (Schilling/ATS) geschrieben. Seite 10

11 Das Rechnungseingangsbuch weist den Betrag in der Währung aus, den Umrechnungskurs und den sich daraus ergebenden Buchungsbetrag in DM (Soll und Haben) Übergabe der Rechnungen an die FiBu Nach der Übergabe an die Finanzbuchhaltung (Menü Einkauf/Rechnungen freigeben), kann im entsprechenden Stapel die Buchung nachvollzogen werden. Seite 11

12 Die Buchung läuft korrekt auf das in der Warengruppe hinterlegte Aufwandskonto. Außerdem werden die Vorsteuer und die Umsatzsteuer korrekt gebucht (rote Pfeile). Hinweis: Die Zusammenfassende Meldung der BusinessLine ist amtlich genehmigt worden UVA drucken Im Menü «FiBu/Auswertungen» drucken Sie nun die UVA. Seite 12

13 Seite 13

14 Hinweis: Der Betrag läuft nur dann in die richtige Zeile der UVA, wenn diese im Sachkonto korrekt zugeordnet ist. In diesem Fall sind das die Konten 5431 für EG-Erwerb, dessen Betrag in Zeile 97 fließt und 1403 für die Vorsteuer, die in Zeile 61 läuft. Hinweis: Die Umsatzsteuervoranmeldung der BusinessLine ist amtlich genehmigt. Seite 14

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