Ralf Lehmann. Wandel von der Telekommunikation zu Unified Communications

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1 Ralf Lehmann Wandel von der Telekommunikation zu Unified Communications

2 GABLER RESEARCH

3 Ralf Lehmann Wandel von der Telekommunikation zu Unified Communications Veränderungsprozesse für Unternehmen durch internetbasierte Innovation Mit einem Geleitwort von Univ.-Doz. Dr. Helena Nizka RESEARCH

4 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar. Dissertation Universität Bratislava, Auflage 2012 Alle Rechte vorbehalten Gabler Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2012 Lektorat: Marta Grabowski Jutta Hinrichsen Gabler Verlag ist eine Marke von Springer Fachmedien. Springer Fachmedien ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften. Umschlaggestaltung: KünkelLopka Medienentwicklung, Heidelberg Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier Printed in Germany ISBN

5 Geleitwort Das aktuelle globalisierte Geschäftsumfeld erfordert von den Unternehmen die Fähigkeit schnell und wirksam auf Veränderungen in diesem Umfeld reagieren zu können. Das bedeutet, dass Unternehmen über relevante Informationen zur richtigen Zeit und in richtiger Qualität verfügen müssen, um die Marktsituationänderungen zu begreifen und auf diese auch zu reagieren. Die durch die modernen Kommunikstions- und Informationstechnologien verfügbare aktuelle und relevante Informationen sind zum Instrument des Konkurrenzkampfes geworden und gehören neben den materiellen, finanziellen und personellen zu den wichtigsten Ressourcen des Unternehmens. Der effektive Umgang mit den Informationen ist ein wichtiger Bestandsteil der moderner Unternehmenskultur. Zu den wichtigsten Faktoren des Markterfolgs gehört der Informationsaustausch und Vernetzung zwischen Verkäufer und Käufer und das gilt für beide Bereichen - B2C und B2B. Die Telekommunikstionshranche als Anbieter von Telekommunikstions-Lösungen für Unternehmenkuoden steht vor wichtigen Herausforderungen wie z. B. wachsendes Volumen der übertragenen Daten, steigende Anforderungen zur Erfüllung der Kundenbedürfirisse, gesetzliche Änderungen oder Konkurrenzksmpf innerhalb der Branche. Die Teilnehmer des Telekommunikstionsmarktes auf der Angebotsseite bringen auf den Markt Jahr für Jahr neue Produkte, welche die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Menschen verbessern sollen. Das Konzept von Unified Commuoications (UC) erfülte sehr effektiv diese Aufgabe und basiert auf der Konvergenz von Telekommunikations- und Infonnationstechnologie sowie Unternehmenssoftware. Mit der Einführung der sechs UC-Kernmodule werden flexible und agile Kommunikstionsprozesse angestrebt, welche Mitarbeiter und Entscheidungsträger unabhängig von geografischen, zeitlichen und organisatorischen Grenzen miteinander verbinden. UC-Systerne integrieren (traditionelle und neue) Kommunikationsmedien (Telefon, Fax, , Instant Messaging, VoIP, Video) und Endgeräte mit Präsenzinformationen und weiteren Kooperationsfunktionen (z.b. Kouferenz, Gruppenarbeit). Unternehmen sind dadurch in der Lage, die Produktivität ihrer Mitarbeiter und Teams zu steigern und deutlich die Kosten ihrer Infrastruktur zu senken. Unified Commuoications Technologien helfen dabei, die Aufwendungen für Trsinings, Bfuofläche, Wartung und Reisekosten einzusparen. Eheufalls ermöglicht es der Einsatz von Unified Commuoications Lösungen, Prozesse zu beschleunigen und schneller auf neue Anforderungen zu reagieren. V

6 Dieses Buch gibt grundlegende Anhaltspunkte, Infonnationen und Hinweise, welche Möglichkeiten die Konzeption Unified Communications - vor dem Hintergrund vergaogener, gegenwärtiger und zukünftiger Entwicklungen - den Unteroehmen zur Verfiigong stelt. Der Leser erhält eine gete Einführung in die interessaate Thematik der Telekommunikationsbraoche und seiner Vergaogenheit, Gegenwart und Zukonft. Bmtislava, im Oktober 2011 Helena Nizka VI

7 Vorwort Diese Arbeit entstand von 2008 bis 2011 neben meiner hauptberuflichen Tatigkeit im Management der Siemens AG und Siemens Enterprise Communications GmbH und verbindet meine praktischen Erfahrungen in diesen Unternebmen der Kommunikationsindoatrie mit der wissenschaftlichen Perspektive des PhD. - Studiums an der Comenius Universität. Über jedes Feedback dazu auf meine -Adresse würde ich mich freuen. Meinen Kollegen der Siemens Enterprise Communications wünsche ich alles Gute fiir die noch kommenden Veränderungsprozesse, die anregenden Diskussionen mit ihnen haben mir sehr geholfen. Bei meinen (Ex-)Kollegen Bernd Schur, Jfugen Tbeisen und Cbristian Pöttinger bedanke ich mich fiir die Unterstützung und die konstruktiven Rückmeldungen in den verschiedenen Entwurfsstadien der Arbeit. An der Comenius Universität gilt mein besonderer Dank meiner Betreuerin Frau Universitäts-Dozentin Dr.lng. Nizka. sowie den Opponenten und Gutachtern meiner Arbeit Herrn Professor Slahor und Professor Pekar sowie Professor Ba1bar von der Ökonomischen Universität Bratislava. Weiterhio bedanke ich mich herzlich bei meinen Eltern Astrid und Siegfiied, die die Grundlagen meiner Entwicklung gelegt haben. Vor allem aber bedanke ich mich bei meiner Frau Andrea fiir die beständige Unterstützung, Begleitung und Liebe in meinem Leben. München, im Oktober 2011 RalfLebmann vn

8 Abstrakt Dissertationsarbeit RalfLehmann Titel: Telekommunikation wird zu Unified Communications - Unternehmen durch auf Internet basierende hmovation Univerzita Komenskeho v Bratislave, Fakulta managementu Doktormutter: doc. Ing. Helena Nizka, PhD Veränderungsprozesse für Der Markt für Telekmmnunikationssysterne für Unternehmen ist, trotz aller technologischen Veränderuog von analoger Übertraguog bis zur digitalen Übertraguog über das Internet, über Jahrzehnte stabil uod von nur wenigen Unternehmeo als Anbieter geprägt. Erst die aktoelle Entwicklung der Integration der Sprachkonununikation in das übergreifenden internetbasierenden Kommunikationskonzept "Unified Conununication" führt zo grondlegenden Veränderungen des trsditiooellen GeachäftsmodeUs dieaer Branche. Damit zeichnen sich wesentlichen Veränderungen des Anbietermarktes ab, deren Darstellung uod Analyse das grondlegende Ziel dieser Arbeit ist. Treiber dieser disroptiven Veränderung sind die fortschreitende Entwicklung der Informations- und Konununikationstechnologie zum umfassenden Internet sowie die korrespondierende Wechselwirkong des Internets und unserer Gesellschaft mit den darsus eotstehenden Veränderungen der Geschäftsmodelle. Bereits fortgeschrittene Entwicklungsprozesse in der Musik, Foto- und Filmindustrie zeigen das Potential dieaer Veränderungswelle auf, die als fünfte,)ange WeUe" der technologiachen KoojunktorweUeo Schuropeters betrschtet wird. Der Transfer auf vergleichbare Branchen, wie die Buchindustrie, die Informationstechnologie und ebeo auch die Telekonununikationslösungen für Unteroehmen zeigt auch hier deutliches Veränderungspoteotial auf. Arotell!, das neben den technologischen Veränderungen auch die Veränderongeo der betroffeoeo GeachäftsmodeUe betrachtet. Im Ergebnis ergibt sich ein Beitrag zur hmovationsforschung mit der Darstellung der Veränderung durch die aktueueo technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungeo in Verbindung mit dem Internet uod mit einem Vorschlag zur Organisationseotwicklung betroffener Unternehmen. Schlagwörter: Unified Communications, GescbäftamodeU, Internet, hmovationsmanagement IX

9 Abstract Thesis: Dissertation RalfLehmann Title: Telecommunications Becomes Unified Communications - Change processes in Companies by Innovations Based on the Internet. Comenius University in Bratislava, Faculty ofmaoagement Supervisor: doc. Ing. Helena Nizka, PhD. The telecommonications systems market for corporate custorners has been exceptionally stable for decades despite the profound techoological chaoges in the form of transition from analog transmission to digital techoologies and controlled by few provider firms. It is only current developments in the integration ofvoice communication into the targer Internet-based communication concept of "Unified Communication" that has been driving material changes to the traditional business mode~ hence potentially significant makeover in the provider market the outline and analysis of which is the key aim of this paper. Among the dtivers of the disruptive trends have been the stcady advances in information and communication techoologies towards an ali-embracing Internet environment and the resulting interactions between the Internet and society along with follow-up chaoges to business models. The potential ofthis momentum for change that has been seen as the "lang wave" within the sense of waves of techoological leaps according to Schumpeter has been evideoced by advanced developments in branches such as the music, photographic and fiho industties. On transposing the developments to comparable branches such as the publishing industry, IT manufacturers and not least providers of telecomm.unications solutions for corporate customers, these imply significant potential for change as weil. On the example of a particular firm active in the telecornmunications sector, the needed changes are explored to corporate organisations in the wake of the changes to business models. In the process, specifically the importance of inoovation management is highlighted that accounts apart from the advances in technologies also far changes in the business models concemed. Tbc final contribution to innovation research inc1udes the outline of impacts of current trends in techoologies and in society with regard to the Internet and suggested evolutionary organisational models for the firms concerned. Keywords: Unified Communications, business model, Internet, innovation management x

10 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... XIII Tabellenverzeichnis... XVII Abkürzungsverzeichnis... XIX I. Einleitung und Motivation... I 1.1 Management Summary (english)... I 1.2 Beschreibung der Arbeitsaufgabe Methoden und Literatur Telekommunikationsausrüstung für Unternehmen: Betrachtungen des Marktes Telekommunikation als Unternehmensfunktion Information und Kommunikation im Unternehmen Modelle der Kommunikation Definition des Untersuchungsbereich als Teil des TK-Marktes Entwicklung der Kommunikationssysteme Analogtechnik Digitalisierung Entwicklung des Internets Veränderungen durch Voice over Internet Protocol (VoIP) VoIP als disruptive Innovation Entwicklung des Marktes der Hersteller Aktuelle Entwicklung: "Unified Communications" (UC) Änderungen im Kommunikationsverhalten Herausforderungen der Unternehmen in der Kommunikation Definition und Elemente von Unified Communications Einordnung von UC im Marketingkonzept CRM Geschäftsvorteile durch Unified Communications Erfahrungen der Nutzer Erste Auswirkungen von UC auf den Telekommunikationsmarkt Betrachtung der Veränderungsprozesse Veränderungsprozesse im Geschäftsumfeld Grundlagen des Innovationsmanagements Technologieentwicklung und Konjunkturzyklen Treiber der Veränderungen Entwicklung der Datenverarbeitung und -übertragung Wechselwirkungen,,Neuer Medien" und gesellschaftlicher Entwicklung XI

11 3.2.3 Geschäftsmodelle im Internet OpenSource als Geschäftsmodell des Internets Auswirkungen der Veränderungsprozesse differeoziert nach Branchen Überblick und Systematik der Differeozierung Digitale Musik: Voo der Schallplatte zum On1iue-Slreaming Digitales Bild: Vom analogen Bild zur Online-Gallerie Digitaler Film: voo VHS zu YouTube, E.Book: voo Gutenberg zu Google Branchen der Informationsteclmologie Allgemeine Branchen Marktsnbieter im Kommunikatioosmarkt für Unterneinnen Zusammenfassung und Ausblick Literaturverzeichnis undan1agen Literatur- und Quellenverzeichnis Anlage I: Online-Befragung einer Pilotgruppe von Unified Communications Nutzern im Vertrieb im August Anlage 2: Top 50 Websites in Deutschland Anlage 3: Absatz Tonträger von 1973 bis XII

12 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Faktoren im betrieblichen Transformationsprozess... 7 Abbildung 2: Betriebliche Produktionsfaktoren Abbildung 3: Rollen der Information im Unternehmen... 8 Abbildung 4: Konununikation Mensch zu Mensch Abbildung 5: Konununikationsformen in Unternehmen... 9 Abbildung 6: Konununikationsmodell über digitalen Überttagungskana! Abbildung 7: Konununikationskanal mit Vermittiungsschicht Abbildung 8: Untersochungsbereich im Telekonununikationsmarkt....l2 Abbildung 9: Leitungsvermittlung analoger Signale Abbildung 10: Kodierong, Übertragung und Dekodierong Abbildung 11: TCPIIP Schichtenmodell Abbildung 12: Mobile Datenübertragungsraten in der Entwicklung, Massstab logarithmisch Abbildung 13: Workllowsysteme in globalen Unternehmen Abbildung 14: Schichten der ICT Architektor Abbildung 15: Schichten der IT Architektor aufgelöst in IT-Subsysteme Abbildung 16: Enterprise Application Integration auf Basis von Webservices Abbildung 17: Komplexe Konununikationsumgebung Abbildung 18: SEN Definition für Unified Conununications Abbildung 19: UC Modell von BerlecoD Abbildung 20: Die CRM-Bereiche Abbildung 21: Bausteine einer E-CRM-Lösung ergänzt um UC Abbildung 22: Bausteine einer E-CRM-Lösung im holistischen Marketing Abbildung 23: Hersteller im UC - Umfeld Abbildung 24: Status von UC in deutschen Unternehmen Abbildung 25: Verfiigbare UC Funktionen in Unternehmen, die schon VoIP nutzen Abbildung 26: Genutzte UC Funktionen und wertvollstes UC Feature Abbildung 27: Genutzte UC Funktionen einer Pilotgruppe im Vertrieb Abbildung 28: Neue Wettbewerber im UC-Markt Abbildung 29: Abgrenzung des hmovationsmanagements Abbildung 30: Bezugssystem der individuellen Neuheit der hmovation Abbildung 31: Abbildung 29: Dichtefunktion der Norma1verteilung Abbildung 32: Kategorien der Adaption von Innovation bei Anwendern XIII

13 Abbildung 33: Aggregierte Normalverteilungsfunktion Abbildung 34: Moore's erossing the Chasm Abbildung 35: Hypecycle gemäß Gartner Abbildung 36: Beziehung von Technologie zom GeschäftsmodelL Abbildung 37: Business Model Definition nach Osterwalder...49 Abbildung 38: Wertschöpfungskette differenziert nach Volumensgeschäft und LösungsgeschäfL Abbildung 39: Komplexität versus Volumengeschäft in der Compotertechnik Abbildung 40: Innovationszyklus im Core-Context Konzept Abbildung 41: Disruptive Innovation Theory Abbildung 42: Produktlebenszyklus Abbildung 43: Phasenmodell gemäß Schumpeter Abbildung 44: Kondratieff-, Juglar- und Kitchin-Zyklen gem. Schnmpeter...57 Abbildung 45: Überlagerte Zyklen, Quelle: Eigene Darstellung Abbildung 46: Die langen Konjunkturwellen und die zugehörigen Basisinnovationen Abbildung 47: Entwicklung des BIP Deotschlands in Mi!. Euro, auf Basis der Marktwerte Abbildung 48: Veriinderungen des BIP Deutschlands auf Basis der Marktwerte Abbildung 49: Veriinderungen m Vergleich zur 5. KondratieffWelle Abbildung 50: Reales Weltwirtschaftswachstom, jährlich und 5-jähriger Durehschnitt, Abbildung 51: Funktionaler Aufbau eines Rechners im Netz Abbildung 52: Anzahl Transistoren pro CPU und Logarithmus zur Basis Abbildung 53: Entwicklung der Transistoranzahl pro CPU (linear und Log2) über 50 Jahre Abbildung 54: Entwicklung der Rechen1eisutung von Intel CPUs (linear und Log2), Abbildung 55: Entwicklung der Kosten pro Rechen1eistungseinheit, linear und Log Abbildung 56: Entwicklung der DRAM Kapazität in Bit, linear und Log Abbildung 57: Entwicklung der DRAM Preise pro MBit, linear und Log Abbildung 58: Aufzeichnungsdichte Magnetplattenspeicher in Mbit/ern', linear und Log2. 69 Abbildung 59: Preisentwicklung bei Magnetplattenspeicher, linear und Log Abbildung 60: Übertragungskapazität über Transatlantikkabel, linear und Log Abbildung 61: Kosten in $ pro KBit der Transatlantischen Übertragung, linear und Log Abbildung 62: Internet der Zukunft mit bestimmenden Faktoren Abbildung 63: Cornputer- und Internetnutzung in dentschen Haushalten Abbildung 64: Internetnutzung in verschiedenenaitersgruppen Abbildung 65: Internetnutzung in verschiedenen Bildungsstufen XIV

14 Abbildung 66: Intemetaktivitäten für private Zwecke in Abbildung 67: Intemetnutzung für private Zwecke nach Altersklassen Abbildung 68: Struktur des Web Abbildung 69: Traditionelle Web-Darstellung und AJAX für interaktive Webanwendungen, Abbildung 70: Kategorien von Webseiten, traditionell und Web Abbildung 71: Teilnalnue an sozialen Netzwerken nach Altersgruppe Abbildung 72: Typen der Marktstruktur Abbildung 73: Preisbildung in Monopol und vollkommenem Wet!bewerb Abbildung 74: Profitmaximierung bei.. Artificially Scarce Goods Abbildung 75: Augebots- und Nachfragekurve für Netzwerkgüter Abbildung 76: Google Geschäftsmodell über eigene Webseiten Abbildung 77: Googles Geschäftsmodell über Partnerwebseiten Abbildung 78: Marktanteil von Server Betriebssystemen weltweit Abbildung 79: Marktanteil der Webserver, weltweit Abbildung 80: Marktanteil von pe Betriebssystemen weltweit Abbildung 81: Geplanter Ersatz für vorhandene Officelösung Abbildung 82: Marktanteil Browser weltweit - berufliche und persönliche Nutzung Abbildung 83: Maslows Bedürfuispyramide Abbildung 84: Übersicht der digitalisierbaren Güter Abbildung 85: Veränderungen durch Digitalisierung Abbildung 86: Wertschöpfungskette der Musikindustrie Abbildung 87: Absatz an Tonträgem über die letzten 25 Jahre Abbildung 88: Umsatzverteilung der Wamer Music in 2007 und Abbildung 89: Weltweiter Umsatz der Musikindustrie und AbsatzlStück Abbildung 90: Geschäftsmodell in der Photoindustrie Abbildung 91: Auslieferung analoger/digitaler Kameras in Tausend Stück Abbildung 92: Verkaufvon Filmen in Deutschland in Mio. Stück Abbildung 93: Photoproduktion in Deutschland in Mio Stück Abbildung 94: Kinobesuche in Deutschland Abbildung 95: Umsatz nach Kaufmedium in Deutschland Abbildung 96: Filmvorfiihrungen, -verkäufe und -leihvorgänge in Deutschland Abbildung 97: Wertschöpfungskette der Buchindustrie Abbildung 98: "Physikalisch" und im digitalen "Kindle"-Format lieferbare Bücher Abbildung 99: Buchpreise und E-Bookpreise (in ) mit Umsatzverteilung Abbildung 100: Wertschöpfungskette des IKT-Sektors xv

15 Abbildung 101: weltweite PC Auslieferung in Millionen Stück/Jahr Abbildung 102: PC Wertschöpfungskette 1990 und Abbildung 103: Umsatzentwicklung von Apple mit Aufteilung in Kategorien Abbildung 104: Konvergenz der Endgeräte Abbildung 105: Ge.prächsvolumen Fe.tnetz und Mobilfunk in Deotsch1and Abbildung 106: Umsatzanteile von Serverrechnern in Abbildung 107: Wertschöpfungskette SaaS Abbildung 108: Verteilung der Wert.chöpfung im deotschen BIP Abbildung 109: Um.ätze in deo Branchen des deotschen Einzelhsndels Abbildung 110: Informations- und Kaufverhslten der Textilkäufer (mit Internetan.chlu ~ Abbildung 111: Wert.chöpfung.kette ebay Abbildung 112: Entwicklung der Amazon Umsätze Abbildung 113: Wert.chöpfungskette einer Pau.chalrei.e Abbildung 114: Buchung und lnfonnation über das Internet in Deutschland Abbildung 115: Be.chäftigte im deotschen Bankgewerbe Abbildung 116: Werbeeinnahmen in Deut.chland 2008 und Abbildung 117: Zeitlicher Wertetlu im TK-Geschätlsmodell Abbildung 118: Wert.chöpfungskette TK Direktvertrieb Abbildung 119: Wert.chöpfungskette über Systemhaus/Serviceprovider Abbildung 120: SEN Auf.tellung Abbildung 121: Vorschlag zur Entflechtung der SEN Organi.ation Abbildung 122: Entflechtung der Geschäft.modelle durch Trennung Produkt- und Service XVI

16 Tabellenverzeichnis Tabelle I: PAIN POINTS von Unternehmen Tabelle 2: Die drei Grundmuster der Geschäftsmodelle Tabelle 3: Die KondratiefI-Zyklen bei Schumpeter, Quelle: Nach (Schumpeter, 1939)...59 Tabelle 4: Entwicklung der Intel Mikroprozessoren Tabelle 5: Entwicklung der DRAM Speicherkapazität Tabelle 6: Entwicklung der DRAM Preise Tabelle 7: Aufzeichnungsdichte bei Magnetplattenspeicher, Quelle: Gerecke (2008, S. 7).69 Tabelle 8: Preisentwicklung Magnetplattenspeicher, Quelle (Gerecke, 2008, S. 7) Tabelle 9: Übertragungsraten über verschiedene Schnittstellen und Entfernungen Tabelle 10: Telegraphy und Telefonieübertragung über transatlantische Entfernung Tabelle 11: Glasfaserüberttagung über transatlantische Entfemung Tabelle 12: Kosten der transatlantischen Übertragung in Dollar pro KBit Tabelle 13: Computer- und Internetnutzuog in deutschen Haushalten Tabelle 14: Nichtnutzer des Internets in Deutschland Tabelle 15: Internetaktivitäten fiirprivate Zwecke, QI2008 nachaitersgroppen Tabelle 16: Differenzierong der Top 50 Webseiten Deutschlands Tabelle 17: Klassifizierung der Güter Tabelle 18: Wichtige Lizenzen mit wesentlichen Bedingungen Tabelle 19: Marktsnteile PC, Stückzahlen 1996,2001 und Tabelle 20: Entwicklung von Umsatz und Mitarbeiteranzahl der SEN Tabelle 21: Absatz TonträgernachAtt xvn

17 Abkürzungsverzeichnis AJAX.... Asynchronous Javascript and XML - Internet Protokol154 ARPA.... Advanced Research Projects Agency - Amerikanische Behörde AT&T....American Telephon & Telegraph - Amerikanisches Telekonnnunikationsunternehmen B2B... Business to Business - Marketingbegriff B2C... Business to Consumer - Marketingbegriff BSD... Berkeley Software Distribution - Open Souree Lizenztyp BWL... Betriebswirtschaftslehre CD... Compact Disc CDDL... COmmon Development and Distribution License - Open Source Lizenztyp CEBP... Commumcations Enabled Business Processes - Begriff der Informationstechnologie cpu... Central Processing Unit - Zentralprozessor CRM... Customer Relationship Management DD&.... Deutsche Demokratische Republik DrY... Do IT Yourself - Branchenbezeichnung DNA.... Desoxyribonuclein Scid - Träger der genetischen Informationen DRAM... Dynamic Random Aceess Memory - Typ von Speicherbauateinen DV... DatenverarlJeitung DVD....Digital Versatile Disc - Standard für Datenspeichenmg auflaserdisk EAI... Enterprise Application Integration - Standard der Informationstechnologie ECC... E-Connnerc.,.Cenler Handel- deutsche Vereinigung der Vermarkter hn Internet EMEA... Europe. Middle East andafrica - Geschäftsregion EPL... Eclipse Public License - Open Souree Lizenztyp ERG... Existence, Relatedness and Growth - Psychologische Theorie ERP... Enterprise Ressource Planning EUR.... Euro FMC... Fixed Mobile Convergence - Verschmelzung von Mobilfunk und Festnetztelefonie FSF... Free Software Foundation - Open Source Software Gremium FTP... File Transfer Protocol- Internet Protokoll GDP... Gross Domestic Product - amerikanischer Begriff der Volkswirtschaftslehre, entsprechend... dem deutschen Bruttoinlandsprodukt GEZ. Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik... Dentschland GPL..... GNU General Public License - Open Souree Lizenztyp GPS....Global Positioning System - Satellitengesru1ztes Navigationssystem GPT... GEC-Plessey Telecommunications - historisches englisches... Telekommunikationsuntemehmen GSM... Global Systern for Mobile communications - Mobilfunktstandard HD... Hard Disk - Festplatte HiFi... High Fidelity - Qualitätsstandard für Audio XIX

18 HTI'P... Hypertext Transfer Protocol- Internet Protokoll let... Information and Communication Technology mc... Intem.ational Electrotechnical Commission - Normierungsgremium. der Elektronik: IETF... Internet Engineering Task Force - Internet Gremium IM... Instant Messaging - Internet Protokoll!P... Internet Protocol- Internet Protokoll ISDN... lntegrated Services Digital Network - Standard der Telekommunikatioo IT... Informations Technology - Inform.ationstechnologie ITK... Infonnationstechnologie und Telekooununikatioo KEP... Kurier-, Express- und Paketdienstleister - Branchenbezeichnung khz... Kilohertz - Einheit der Frequenz LAMP... Linux Apache MySQL PHP - Internet Server Software auf Open Souree Basis LAN... Loca1 Area Network - Standard der Informationstechnologie LP... Langspielplatte LTE... Long Tenn Evolutioo - Zukünftiger Mobilfunkstandard Mac... Macintosh - Computennarke vonappie MP3... Standard für Audi<>-Koropessioo MPL... Mozilla Public License Dm... Nano Meter - Längeneinheit von IlMilliarde Meter NWG... Network Working Group - historisches Internet Gremium OS... Operating System - Betriebssystem eines Computers P2P... Peer-To-Peer - Architektur verteilter Anwendungen PBX... Private Branch Exchaoge - Telekommunikatioosanlage für Unternehmen PC... Personal Computer PC! Periphal Cornponen! Interconnect - Bus System im PC PCIe... Periphal Component Interconnect Express - Weiterentwicklung von PCI RAM... Random Access Memory - Arbeitspeicher RFC... Request For Comments - Technische/organisatorische Dokumente zum Internet ROPO... Research Online Purchase omine - Marketinghezeichnung S2M... Leitungsstandard der Telekooununikation ssas... Software as a Service - Architekturkonzept im Internet SCM... Supply Chain Management SEN... Siemens Enterprise Communications - Deutsches Telelrommunikationsunternehmen SOA.... Service OrientedArchitecture - Standard der Informationstechnologie SOAP... Simple Object Acess Protocol- Standard der Informationstechnologie SONET... Synchronous Optica1 Network - Leitungsstandard in der Telekommunikatioo SQL... Struetuted Query Language - Standard für Datenbaokabfragen T &N... Telekommunikations und Normalzeit - historisches Telekommunikationsunternehmen in... Deutschland xx

19 TCP... Transmission Control Protocol- Internet Protokoll TDM... Tim.e Division Multiplex - Verfahren in der Telekommunikation zur Mehrfachnutzung von... Leitungen TK... Telekommunikation TV... Television - Fernsehen ue... Unified Communications UDP... User Datagram Protocol - Internet Protokoll UMTS... Universal Mobile Telecommunications System - Mobilfunkstandard USB.... Universai Seriel Bus - Datenübertragungsstaodanl PC zur Peripherie Y Nonn für serielle Datenüber!raguog VAR... Value Added Reseller - Marketingbegriff VHS... Video Home System - Video Standard zur Au1Dahme aufmagoetbaod VoIP... Voice over Internet Protokoll- Internet Protokoll WAN... Wide Area Network - Staodanl der Informationstechnologie x86... Reihe von abwärtskompatlölen Intel-Prozessoren, deren Bezeichnung mit "86" endet XML... extensible Markop Laoguage - Internet Staodanl z.b... zum Beispiel XXI

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