Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

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1 Foto: Wald und Holz NRW Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, wir freuen uns über trockenes und kaltes Wetter, das uns die Holzernte erleichtert. Und wir hoffen, dass es auch über den Jahreswechsel frostig und windstill bleibt. Mit Schrecken werden sich viele von Ihnen an den Januar 2007 erinnern. Vor zehn Jahren fegte Kyrill über unser Land hinweg und beraubte viele Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer ihrer gesamten forstlichen Existenz. Der Orkan hat bei aller Zerstörung auch die Erkenntnis gebracht, dass der Klimawandel reale Gefahren mit sich bringt, auf die wir zum Schutz Die Änderung des Bundeswaldgesetzes ist auf der Zielgeraden. Bundesregierung und Bundesrat haben beschlossen, dass künftig die Forstdienstleistungen bis zur Registrierung und Bereitstellung des Rohholzes öffentlichen Interessen dienen und damit nicht zur Holzvermarktung zählen. Die Gesetzesänderung soll noch in dieser Legislaturperiode in Kraft treten und damit für Klarheit und Verlässlichkeit in der Diskussion um die Zukunft der forstlichen Zusammenschlüsse und unsere Beförsterung sorgen. Mit dieser Weihnachtsausgabe unseres Waldblatt NRW möchte ich Ihnen eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit wünschen. Einen guten Rutsch in das Jahr 2017, in dem wir uns besonders mit dem Baum des Jahres der Fichte beschäftigen werden und mit den Menschen, die unsere Wälder in NRW pflegen und erhalten. unserer Wälder reagieren müssen. Am 10. Januar 2017 werden wir auf einer Pressekonferenz darüber sprechen, Ihr Andreas Wiebe was wir zehn Jahre nach Kyrill gemeinsam mit dem Waldbesitz bereits erreicht haben und welche Aufgaben noch vor uns liegen. Der Orkan hat auch gezeigt, dass sich die Folgen von Katastrophen besser bewältigen lassen, wenn Solidarität konsequent vor Eigennutz gestellt wird. Eine Botschaft, die gut in die Weihnachtszeit passt, denn ich bin der festen Überzeugung, dass wir die Herausforderungen der nächsten Jahre mit einer unabhängigen Einheitsforstverwaltung und einem gut organisierten, starken und engagierten Waldbesitz gemeinsam meistern werden. Gute Nachrichten bietet derzeit die Politik. Inhalt WET - Waldentwicklungstypen für NRW... 2 Internes Monitoring in der PEFC-Zertifizierung... 4 Neues Programm berechnet Klimaschutzleistungen des Waldes... 6 Förderung aktuell... 8 Eichen-Boom hält unvermindert an Waldzustandsbericht Aus Ihrem Regionalforstamt Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein, Vormwalder Straße 9, Hilchenbach Telefon: /

2 WET - Waldentwicklungstypen für NRW Waldbau für eine ungewisse Zukunft Forstleute müssen heute Entscheidungen für die Entwicklung gesunder und stabiler Wälder im nächsten Jahrhundert treffen. Für diese Aufgabe müsste man Hellseher sein, denn niemand kann heute zuverlässig vorhersagen, unter welchen klimatischen Bedingungen unsere Wälder in fernen Jahrzehnten wachsen müssen. Sicher ist nur: Es wird anders, wahrscheinlich stürmischer, wahrscheinlich wärmer. Wir brauchen also ein Waldbaukonzept, das sowohl die gegenwärtigen örtlichen Wuchsbedingungen, als auch die ungewisse Zukunft berücksichtigt. Der Orkan Kyrill hat uns in NRW gezeigt, dass eine Risikominimierung durch die Stabilisierung der Waldbestände besondere Priorität haben muss. Mehrschichtige Mischbestände aus Laub- und Nadelbäumen stehen im Fokus. Das Konzept Klimaplastische Wälder auch bekannt unter dem Projektbegriff Wald2050.NRW verfolgt daher eine flexible Waldbaustrategie, die verschiedene Klimaoptionen berücksichtigt. Das Projekt Wald2050.NRW Ein Kernelement des neuen Waldbaukonzepts ist die Definition und Zusammenstellung verschiedener Waldentwicklungstypen für NRW. Für jeden Entwicklungstyp werden waldbauliche Ziele hergeleitet, die das jeweilige Standortpotential (Wärmehaushalt, Nährstoffversorgung, Wasserversorgung) und den aktuell aufstockenden Bestand (Baumartenzusammensetzung, Struktur, Bestandesentwicklung) berücksichtigen. Um das Projekt Wald2050.NRW kümmern sich gemeinsam Experten aus dem NRW Umweltministerium, Wald und Holz NRW, dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und Vertreter und Vertreterinnen des privaten und kommunalen Waldbesitzes. Manfred Kebbel und Heiner Heile vom Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen arbeiten derzeit als Projektkernteam mit zahlreichen Experten an der Definition forstlicher Waldentwicklungstypen und den damit verbundenen waldbaulichen Handlungsempfehlungen. In einem weiteren Schritt sollen die Waldentwicklungstypen in digitalen Karten dargestellt werden. Das Projekt Wald2050.NRW will Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern in NRW helfen, die richtigen waldbaulichen Entscheidungen zu treffen, um ihre Waldbestände fit für den Klimawandel zu machen. Alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in NRW können damit gemäß ihrer betrieblichen Zielsetzung aktiv den Klimaschutz mitgestalten. Zu Besuch bei den Nachbarn An Konzepten für klimastabile Wälder wird auch in anderen Bundesländern gearbeitet. Einer Einladung aus Gießen folgend, konnte das Projektkernteam aus NRW an einem internen Waldbautraining der hessischen Forstkollegen teilnehmen. Stefan Nowack vom Landesbetrieb Hessen-Forst kann bereits auf eine mehrjährige Erfahrung mit dem hessischen Waldbaukonzept und dessen Umsetzung in die Praxis zurückgreifen. Projektleiter Manfred Kebbel (1.v.r., Wald und Holz NRW) während der Diskussion Eine naturnahe Wirtschaftsweise gewährleistet dabei in Hessen die Balance zwischen Ökonomie, Ökologie und Seite 2

3 berechtigten Erwartungen der Gesellschaft. Das Ziel ist ein gemischter, strukturreicher Dauerwald, der in besonderem Maße geeignet ist, diese vielfältigen Ansprüche unter dem Blickwinkel des Klimawandels zu erfüllen. Diese Zielsetzung besteht in gleichem Maße für die Wälder in NRW. Revierleiterin Birgit Wetzel aus dem hessischen Forstamt Weilrod hat in Teilen ihres Revieres bereits dauerwaldartige Strukturen herausgepflegt und aus einem ehemaligen Fichtenbestand mit Buchen-Voranbau und Fichtennaturverjüngung, unter Ergänzung von Douglasie und den Lichtbaumarten Birke, Kiefer und Eiche aus natürlicher Sukzession, einen strukturreichen, stabilen Mischbestand geformt. An einem solchen Waldbild konnten sich die Entwicklungsempfehlungen der novellierten Hessischen Waldbaufibel auf ihre Praxistauglichkeit messen lassen. Dabei wurden die dringende Notwendigkeit eines adäquaten Rückegassensystems und Sicherheitsaspekte bei der Bestandespflege vor dem Hintergrund der augenscheinlichen Bestandesdichte diskutiert. Das beeindruckende Bestandesbild spricht für sich. Revierleiterin Birgit Wetzel (2. v. l.), Gastgeber Stefan Nowack (4. v. l., Hessen-Forst, Leiter Abt. II), Projektleiter Manfred Kebbel (1. v. l., Wald und Holz NRW) und die Riege der Hess. Waldbautrainer neben Daniel Zimmermann, Bereichsleiter Produktion des Hessischen Forstamts Weilrod, 1. v. r.) Am Ende der Exkursion konnte das Projektkernteam aus NRW viele Anregungen und Ideen für die Erarbeitung eines neuen Waldbaukonzeptes und dessen praktische Umsetzung in NRW mitnehmen und von den Erfahrungen der hessischen Forstkollegen profitieren. Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch werden auch in der Zukunft kontinuierlich fortgesetzt. Heiner Heile Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald Klimaplastische Wälder 2050 NRW Strukturreicher Dauerwald im hessischen Forstamt Weilrod Seite 3

4 Internes Monitoring in der PEFC-Zertifizierung tritt in Kraft Forstleute setzen sich für praxistaugliche Lösung ein Zertifikate haben nach wie vor einen hohen Stellenwert als Nachhaltigkeits-Weiser in der Waldbewirtschaftung. Für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer können Sie aber nicht nur ein Aushängeschild in den Diskussionen um einen verantwortungsvollen Umgang mit den heimischen Wäldern sein, sondern auch betrieblichen Mehrwert erzeugen. Wichtig für PEFC-zertifizierte Betriebe in NRW: Ab 2017 gibt es Neuerungen im Bereich des Audit. In jedem Bundesland gibt es regionale PEFC-Arbeitsgruppen, die jeweils alle landesspezifischen Angelegenheiten, beispielsweise die Erstellung des Regionalen Waldberichtes, Audits, Beschwerdeverfahren und Schulungen abwickeln. Zu den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe in NRW gehören neben Vertretern des Waldbesitzes, der Berufs-, Interessen- und Naturschutzverbände, auch Forstleute von Wald und Holz NRW. Wir verfolgen das Ziel, unser forstfachliches Wissen und die jahrzehntelangen Erfahrungen aus der Betreuung privater und kommunaler Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in die Arbeitsgruppe einzubringen. Damit helfen wir, praxistaugliche Antworten auf aktuelle Herausforderungen der Zertifizierung zu finden. Zusätzliches Vertrauen durch mehr Qualität Weltweit müssen Zertifizierungsstandards kontinuierlich weiterentwickelt werden, um mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen Schritt zu halten. Dies gilt auch für PEFC. Um dem aktuellen Anspruch von PEFC-International gerecht zu werden, hat die NRW-Arbeitsgruppe das Interne Monitoring entwickelt. Das darin ganz aktuell enthaltene interne Audit soll die Zertifizierung qualitativ weiter entwickeln. Außerdem soll es den beteiligten Waldbesitz bei der Erfüllung der anspruchsvollen Standards unterstützen. Wie das interne Audit funktioniert Bisher gab es für Waldbesitzende nur die Prüfung des kompletten PEFC-Anforderungskatalogs durch einen externen Auditor. Wenn hier Abweichungen von den Standards festgestellt werden, sind bei Hauptabweichungen Sanktionen die Folge. Das interne Audit will für die gravierenden Themen vorbeugend Lösungen anbieten. Das interne Audit findet, genau wie das externe Audit, jährlich auf 10 % der zertifizierten Waldfläche statt. Dabei wird jede Waldbesitzart ihrem Anteil an der zertifizierten Waldfläche entsprechend berücksichtigt. Einzelne Themen werden mit regionalem Schwerpunkt ausgewählt. Durchgeführt wird das interne Audit von der Regionalbeauftragten von PEFC-NRW, Frau Pauls. Im Fokus stehen in der Region in vorangegangenen externen Audits bekannte und wiederkehrende Problemthemen. Die Themen, die im internen Audit behandelt werden, legt ebenfalls die PEFC-NRW-Arbeitsgruppe jährlich fest. Für 2017 stehen die drei Themen Arbeitsschutz/Unfallverhütung, Mitgliederverwaltung sowie Wildverbiss/ Schälschäden im Vordergrund. Moderne Waldbewirtschaftung setzt auf hohe Arbeitsqualität und schonenden Umgang mit den Ressourcen unserer Wälder. (Foto: Wald und Holz NRW) Seite 4

5 Nutzen für den Waldbesitz Neben dem erfolgreichen Audit, bieten sich für Waldbesitzende auch interne Vorteile. Das interne Audit ist nicht einfach nur eine weitere Kontrolle. Es soll vielmehr dazu beitragen, den Qualitätsstandard der Waldbewirtschaftung weiter zu steigern und als Beratungsinstrument dienen. Egal ob die Arbeitssicherheit im Wald gefördert, der Wildbestand auf ein waldverträgliches Maß angepasst oder die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren gestärkt wird. Auf lange Sicht lohnt sich die Mühe auch für das betriebliche Ergebnis. Hinzu kommt eine bessere Außendarstellung der heimischen Forstwirtschaft ein wichtiger gesellschaftlicher Aspekt in Zeiten einer zunehmend kritischen Öffentlichkeit. Oft genug hängt die öffentliche Wahrnehmung von der Waldbewirtschaftung eines einzelnen Betriebes ab. Ein mehr an Qualität bringt schlussendlich einen Zugewinn an Glaubwürdigkeit. Und Glaubwürdigkeit ist im 21. Jahrhundert die Basis der Nachhaltigkeit, die viele Menschen suchen. Für uns selbstverständlich Die hohen Standards der Zertifizierungssysteme gehören für unsere Försterinnen und Förster zum Alltag. Waldbesitzende, die durch Wald und Holz NRW betreut werden, können sich soweit gewünscht auf eine zertifizierungskonforme Beratung durch Ihren Förster oder Ihre Försterin verlassen. Welche Maßnahmen schließlich auf Ihren Flächen umgesetzt werden, entscheiden Sie als Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer natürlich selber. Waldarbeit gehört zu den gefährlichsten Arbeiten in Deutschland. Die Arbeitssicherheit steht daher im Fokus des internen Audits (Foto: Wald und Holz NRW) Seite 5

6 Neues Programm berechnet Klimaschutzleistungen des Waldes Kommunen übernehmen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der nationalen Klimaschutzziele. Hierzu werden bereits in etwa 180 Kommunen in NRW entsprechende Konzepte zur Reduktion der klimaschädlichen CO 2 -Emissionen vorbereitet oder bereits umgesetzt. Wald, Forstwirtschaft und Holzverwendung leisten sowohl auf nationaler Ebene als auch im Rahmen internationaler Klimaabkommen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Allerdings gab es bisher keine Möglichkeit, diese Klimaschutzleistungen auf lokaler Ebene exakt zu berechnen. Mit dem als Projekt im Waldklimafonds entwickelten Softwaretool BEKLIFUH ist das jetzt möglich. BEKLIFUH steht für Bewertung der Klimaschutzleistungen der Forst- und Holzwirtschaft auf lokaler Ebene. Mit BEKLIFUH können anhand von individuellen Nutzungsszenarien auch die zukünftigen Klimaschutzeffekte des Waldes, wie z.b. durch Baumartenwechsel und veränderte Bewirtschaftungsmethoden oder eine alternative Holzverwendung berechnet und bewertet werden. Aktuell betragen die Klimaschutzleistungen der deutschen Forst- und Holzwirtschaft rund 127 Mio. t CO 2 pro Jahr, das entspricht rund 14 % der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Im industriell geprägten Nordrhein-Westfalen sind es rund 6 %. In den Betrieben der Forst- und Holzwirtschaft wird das klimapositive Wirtschaften sowohl bei der nachhaltigen und multifunktionalen Bewirtschaftung der Wälder als auch bei der ressourceneffizienten Verarbeitung des nachwachsenden Rohstoffes Holz, z.b. zu Bauprodukten oder Holzwerkstoffen für die Möbelproduktion, in vorbildlicher Weise umgesetzt. Dies wird durch den im Dezember 2015 verabschiedeten Klimaschutzplan NRW und den unmittelbar vor der Klimakonferenz von Marrakesch im November dieses Jahres beschlossenen Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung anerkannt. Das Softwaretool BEKLIFUH wurde am 24. November 2016 im Rahmen einer projektbegleitenden Abschlussveranstaltung im Malkasten Düsseldorf privaten und kommunalen Waldbesitzern, den Forstverwaltungen der Länder, Hochschulen und Ministerien sowie den Akteuren im kommunalen Klimaschutz und den Umweltverbänden vorgestellt. Zu der Veranstaltung konnten die Projektpartner rund 100 Teilnehmer begrüßen. (Foto: PK Media - Wald und Holz NRW) Seite 6

7 Im Rahmen der Podiumsdiskussion berichteten die am Projekt beteiligten Testbetriebe über Ihre Erfahrungen mit dem Softwaretool BEKLIFUH und die Perspektiven für dessen weitere Nutzung, von links nach rechts: Roland Schockemöhle (Wald und Holz NRW), Dr. Eberhard Piest (Gräflich von Spee sche Forstbetriebe), Beate Schmies (WDR), Nicole Schmalfuß (Städt. Forstamt Freiburg) und Dr. Marcus Knauf (Knauf Consulting). (Foto: PK Media - Wald und Holz NRW) Im Rahmen des Klimaabkommens von Paris nehmen Wälder eine Schlüsselrolle im Klimawandel ein. Gleichzeitig wird im Abkommen die positive Klimawirkung von Wäldern, nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Holznutzung genannt. Waldverluste durch ungeregelte Nutzung, insbesondere in den Tropen, verstärken die weltweiten Treibhausgaseffekte. Die heimischen Wälder und die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft leisten dagegen einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Klimas. Dies erfolgt zum einen durch die Speicherung des klimaschädlichen CO 2 im Wald, im Boden und in Holzprodukten, zum anderen auch durch die Verwendung von Holz als Ersatz für energieintensive Bau- und Werkstoffe sowie fossile Energieträger. (Foto: PK Media - Wald und Holz NRW) zur Waldbewirtschaftung und Holznutzung zu simulieren. Anhand dieser Szenarien werden die Klimaschutzeffekte errechnet, die das Gesamtsystem Wald-Holz durch CO 2 - Speicherung und Substitution erzielt. Die Ergebnisse können dann vor Ort als sichere und fachlich fundierte Beiträge in kommunale und regionale Klimaschutzkonzepte eingebracht werden. Mit Unterstützung durch den Waldklimafonds des Bundes wurde das Softwaretool BEKLIFUH von den Projektpartnern Universität Hamburg / Zentrum Holzwirtschaft, Knauf Consulting, Deutscher Städte- und Gemeindebund sowie Wald und Holz NRW entwickelt. BEKLIFUH ermöglicht es Forstbetrieben über wissenschaftlich fundierte Waldwachstums- und Holzverwendungsmodelle Szenarien Das Softwaretool BEKLIFUH kann ab Januar 2017 über das Webportal von Wald und Holz NRW durch alle Waldbesitzer kostenlos genutzt werden. Martin Schwarz Wald und Holz NRW Fachbereich Holzwirtschaft, Forschung, Klimaschutz Seite 7

8 Förderung aktuell: Aufwertung von Kyrillflächen durch Kalkung und Kulturpflege - Sonderregelung Eschentriebsterben Das Land NRW, der Bund und die EU fördern jedes Jahr den Erhalt und die Entwicklung stabiler, leistungsfähiger Wälder. Grundlage für den Privatwald in NRW ist aktuell die Förderrichtlinie für forstliche Maßnahmen im Privatwald vom In der Richtlinie sind die zahlreichen Fördermöglichkeiten fünf Kategorien zugeordnet. Naturnahe Waldbewirtschaftung Naturschutzmaßnahmen im Wald Erstaufforstungen Forstwirtschaftlicher Wegebau Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse Bodenlebewesen gefördert. Eine daraus resultierende, bessere Versorgung der Waldbäume steigert deren Vitalität und damit die Stabilität der Waldbestände. Aufgrund der Gemeinwohlleistungen vitaler Wälder werden die Kalkungen mit bis zu 90 % gefördert. Damit bleibt der Eigenanteil regelmäßig unter 25 /ha, zzgl. MwSt. Zur individuellen Beurteilung der Kalkungsnotwendigkeit sind im Vorfeld Bodenanalysen der Flächen zu erstellen. Gerade im kleinteiligen Privatwald sind Kompensationskalkungen nur im Zusammenschluss vieler Waldbesitzenden sinnvoll. Gesunder Boden Gesunder Wald Intakte Böden sind die Grundvoraussetzung für vitale, klimastabile Wälder und sichern einen Großteil der Trinkwasserversorgung in NRW. Die Säureeinträge über Luftschadstoffe und der Biomasseentzug vergangener Jahrhunderte (Streunutzung) sind auch heute vielerorts noch ein Problem. Viele der großen Kyrillflächen Südwestfalens leiden unter einer zusätzlichen Störung des Nährstoffhaushalts. Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass Kompensationskalkungen geschädigte und gefährdete Böden vitalisieren können. Die Säuren im Boden werden abgepuffert, Stoffkreisläufe werden angekurbelt und die Vielfalt der Der Spacer ist eine Alternative, die sich zum Freischneiden von Sturmschadensflächen eignet. (Foto: Wald und Holz NRW) Eine andere Herausforderung die Kyrill hinterlassen hat sind die großen Kulturflächen im Sauerland. In der Förder-periode wurde daher auch die Jungbestandspflege für geförderte, aber auch nicht geförderte Kulturen aufgenommen. Bis zu 440 /ha können Waldbesitzende einmalig für Freischneidearbeiten beantragen. Ziel der Pflegemaßnahme muss allerdings sein, die geförderten bzw. förderfähigen Baumarten freizustellen. Der nächste Stichtag in der Förderung ist der 15. März. Waldkalkung ist keine Düngung, sondern soll lediglich gestörte Bodenverhältnisse verbessern. (Foto: Robert Jansen Wald und Holz NRW) Wichtig: Geförderte Maßnahmen dürfen erst nach Genehmigung der Förderung begonnen werden. In begründeten Fällen kann jedoch ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beantragt werden. Seite 8

9 Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter Sprechen Sie Ihre Försterinnen und Förster vor Ort direkt an und lassen sich zu Ihren Fördermöglichkeiten beraten! Eschentriebsterben - neue Fördermöglichkeit geschaffen Das Eschentriebsterben schreitet weiter voran. Um betroffene Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer zu unterstützen, hat das NRW-Umweltministerium eine Sonderregelung in der Förderrichtlinie getroffen. Bisher war der Umbau von Eschenbeständen nicht förderfähig, da Eschen als standortheimisch und in der Regel standortgerecht gelten. Ab sofort können sich Waldbesitzende den Umbau von Eschenbeständen, die aufgrund des Eschentriebsterbens abgängig sind, fördern lassen. Denn die Pilzerkrankung zwingt dort Waldbesitzende zu einem Baumartenwechsel im Folgebestand. Damit werden erkrankte Eschenbestände ähnlich wie Waldbestände mit nicht standortgerechter Bestockung bewertet. Wichtig: Die Erkrankung der Bestände ist zu dokumentieren und schriftlich in den Förderantrag auf zu nehmen. Die Ausnahmeregelung gilt nur für Eschenbestände, die vor 2009 begründet wurden. Weitere Informationen Freischneiden mit dem Spacer auf Seite 9

10 Eichen-Boom hält unvermindert an Waldbesitzende sollten Chance nutzen Auch in der Saison 2016/2017 ist die Nachfrage nach Eichenstammholz ungebrochen. Die Preise stiegen erneut um gegenüber dem Vorjahr. Für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bietet sich damit die Pflege der Eichenbestände in der aktuellen Holzeinschlagssaison an. Alle Schneideholz-Qualitäten sind problemlos am Markt absetzbar. Bei C-Qualitäten für die Erzeugung von Landhausdielen und Bauholz, insbesondere Fachwerk, kann die Mengennachfrage der Sägeindustrie sogar nicht erfüllt werden. Astrein! Die besten Stämme des Landes werden auf den Meistgebotsterminen von Wald und Holz NRW angeboten. Die Bereitstellung ist aufwendiger als bei Massensortimenten, der erzielbare Verkaufserlös rechtfertigt aber den Aufwand. (Foto: Wald und Holz NRW) Die sehr begehrten, besseren Starkholz-Qualitäten sollten unbedingt auf den vier landesweiten Meistgebotsterminen angeboten werden. Diese finden im Frühjahr 2017 statt. Eine Übersicht der Meistgebotstermine finden Sie auf unserer Internetseite unter Gefragter Rohstoff: Eichenstämme in C-Holz Qualität, hier auf dem Lagerplatz eines Sägewerks (Foto: Sägewerk Hagedorn). Eichen-Landhausdielen gehören zu den ältesten Formen der Holzböden. Als unbehandelte Variante oder kerngeräuchert, gedämpft, weiß-geölt oder thermisch behandelt liegen sie als Bodenbelag voll im Trend. Dieses ökologische, einzigartige Produkt ist wegen seiner natürlichen Eigenschaften nicht mit dem Laminat vergleichbar. Es hat eine einzigartige Textur und hohe Qualität. Eiche ist das klassische Material für Möbel in Deutschland. Hierzulande wird Eichenholz vorwiegend zu Massivholzmöbeln verarbeitet. Seine Haltbarkeit macht Eichenholz außerdem zu einem beliebten Holz in der Baubranche. Als Balken im Fachwerkbau kann Eichenholz mehrere hundert Jahre überdauern. Die Landeswaldinventur bestätigt: Mit hohen Eichenvorräten passt der Aufbau unserer heimischen Wälder gut zu der Nachfrage der Sägeindustrie. Nutzen Sie die gute Marktsituation, um notwendige Pflegemaßnahmen in Ihren Eichenbeständen vorzunehmen. Nutzungspotentiale entdecken Die Aushaltung der Eiche gestaltet sich sehr differenziert. Gerade das Eichenwertholz erfordert einen genauen, prüfenden Blick. Kleinste Qualitätsmerkmale, wie die Größe, Anzahl und Lage von Astnarben, bestimmen maßgeblich die späteren Verwendungsmöglichkeiten. Auch die Sortierung von Losen, in denen mehrere Stämme gebündelt angeboten werden, erfordert Fachwissen und ein hohes Maß an Sorgfalt. Ist die Qualitätsdifferenz der einzelnen Stämme zu hoch, werden die guten Qualitäten nur unzureichend in Wert gesetzt. Weitere Informationen zu der Qualitätssortierung stehen in den Unterlagen der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel, kurz RVR. Diese finden Sie auf unserer Internetseite Sprechen Sie gerne Ihre Försterin oder Ihren Förster vor Ort an! Ihr zuständiges Forstamt finden Sie hier. regionalforstaemter/ Seite 10

11 Waldzustandsbericht 2016: Eschentriebsterben weiter auf dem Vormarsch Der Zustand der Wälder in NRW hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verschlechtert. 29 % aller Bäume in NRW weisen eine deutliche Verlichtung der Kronenbelaubung auf, während bei 43 % bereits eine schwache Kronenverlichtung festgestellt wurde. Eschentriebsterben (Foto: Lutz Falkenried, Wald und Holz NRW) Sorgenkind bleibt die Esche. Deren Erkrankung, das Eschentriebsterben, hat sich zunehmend ausgebreitet (Grafik: Wald und Holz NRW) Wegen eines erneuten Mastjahres fällt der Belaubungszustand der Buche in diesem Jahr schlechter aus als Die deutlichen Schäden haben sich auf % verdoppelt. Hingegen setzt sich der positive Trend der Eichen fort. Der Anteil an Eichen ohne Kronenverlichtung stieg von 19 auf 30 %. Auch die Kiefer erholt sich seit 2013 stetig. Die deutlichen Schäden sind bei ihr im Vergleich zum letzten Jahr um 3 % auf 13 % gesunken. Auch wenn nur wenige Kiefern eine völlig gesunde Krone aufweisen, bleibt sie die Baumart mit den geringsten Verlichtungswerten. Die Fichte hat sich kaum verändert. Auffällig war eine mittlere Intensität bei der Zapfenbildung. und den Bestand stark beeinträchtigt. Eine aktive Bekämpfung des pilzbedingten Triebsterbens ist im Wald nicht möglich. Waldbesitzenden wird geraten, in selektiven Sanitärhieben, stark befallene Eschen zu entnehmen und auf Eschen-Naturverjüngung zu setzen. Zusätzlich wollen Experten von Wald und Holz NRW ab dem nächsten Jahr gezielt Eschen vermehren, die eine gewisse Resistenz gegen den Pilz aufweisen. Dafür suchen Sie in vom Eschentriebsterben befallenen Beständen gesunde oder nur wenig beeinträchtigte Einzelbäume. Private und Kommunale Waldbesitzer können den heimischen Eschen helfen, indem sie bereits Ausschau nach solchen Exemplaren halten. Eine detaillierte Information wird es 2017 vom Team des Waldschutzmanagement geben. Im Hinblick auf den Waldzustand unter dem Einfluss des Klimawandels betonte Andreas Wiebe: Bei der Gestaltung klimaplastischer Wälder setzen wir auch auf nicht heimische Baumarten, wie die Douglasie oder die Roteiche. Die haben sich als sehr widerstandsfähig erwiesen und passen gut nach NRW. Seite 11

12 Liebe Waldbäuerinnen, liebe Waldbauern, liebe Waldfreunde, zum Jahresausklang wünschen wir Ihnen vom Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein die Ruhe und Stille für den Blick nach innen, nach vorn, aber auch zurück auf das so schnell wieder vergangene Jahr. Die Umsetzung der neuen Verträge über die ständige tätige Mithilfe stand an. 99 % aller Waldbesitzer im Forstamt haben mit uns diese Verträge abgeschlossen welch ein Zeichen des Vertrauens! gemischten Wäldern dem Klimawandel zu trotzen und der Umweltzerstörung ein wenig Einhalt zu gebieten. Wenn wir immer so weiter machen, werden Wüsten wachsen, das Wasser knapp werden und die Menschen werden fliehen. Gesunde, stabile Wälder mit kluger Forstwirtschaft und sanfter Naturschutzarbeit können ein wenig helfen dem vorzubeugen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten. Das Leitungsteam vom Forstamt, wie alle Mitarbeitenden bei uns, bedanken sich herzlich für das gute Miteinander im letzten Jahr, für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit. Wir alle wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr. Forstamtsleitung und Verantwortliche des Waldblatts (Foto: Wald und Holz NRW) Forstwirtschaftlich gute Erträge, hohe Umsätze, kluge Programme zur Jungwuchspflege nach Kyrill und andere Investitionen in Ihren Wäldern für die künftigen Generationen wurden getätigt immer mit guter Beratung unserer Försterinnen und Förster vor Ort. Über das in unserem Forstamt erarbeitete Verbissgutachten für NRW haben wir nun endlich die ersten Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Wald und Wild in unseren Wäldern. Viele Gespräche, Informationsrunden, Versammlungen und Beratungen haben wir gemeinsam geführt und zusammen viele neue Ideen und Ansätze geboren. Aber wir haben auch immer wieder negative Entwicklungen, Sorgen und Zukunftsängste diskutiert. Die teilweise viel zu hohen waldschädlichen Wildbestände, die Inanspruchnahme von Wald durch Besiedlung und Verkehr und teilweise völlig übertriebene Freizeitansprüche im Wald kümmerten uns genauso, wie die ganz große Herausforderung mit unseren möglichst stabilen artenreichen und Herzlichst Ihr Diethard Altrogge Leiter des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein Seite 12

13 Traditionell und zukunftsorientiert: Der Stadtwald Hilchenbach Fast 50 Jahre Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hilchenbach und der Landesforstverwaltung Die Bewirtschaftung von Wald kann immer nur mit langfristigen Perspektiven erfolgen, um auch zielführend zu sein. Dieser Leitgedanke ist positiv übertragbar auf die Zusammenarbeit von der Stadt Hilchenbach und der Landesforstverwaltung von Nordrhein-Westfalen. Seit fast 50 Jahren arbeitet man Hand in Hand, in der heutigen Zeit im Rahmen eines Vertrages über ständige tätige Mithilfe in Zusammenschlüssen. Die Stadt Hilchenbach ist Müsen und Wilhelmsburg. Ansprechpartner Seitens Wald Bürgermeister Menzel und Revierleiter Hoffmann im Gespräch (Foto: Christa Vitt-Lechtenberg) und Holz NRW sind Manfred Gertz und Ekkehard Hoffmann, für den Fachbereich 3 Mitglied in den Forstbetriebsgemeinschaften Hilchenbach- Bauen/Liegenschaften der Stadt Günter Dittmann. Bürgermeister Holger Menzel, seit gut einem Jahr im Amt, traf sich nun mit Ekkehard Hoffmann, Leiter des Forstbetriebsbezirks Dahlbruch, um mehr über die 158 Hektar stadteigenen Wald zu erfahren. Denn in seinem Amt erreichen ihn die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger als Erholungssuchende, aber genauso muss er auch den Wald als Wirtschaftsfaktor für den Haushalt der Kommune betrachten. Drei Hektar des Waldes werden sogar als Beerdigungswald genutzt. Nach Beratung und Beschluss durch die Stadt kann diese Planung durch Ekkehard Hoffmann umgesetzt werden. Hierzu gehört u.a. der Einschlag von knapp 500 Festmetern Holz, die Pflege von Kulturen oder wegebauliche Maßnahmen. Zu dem Treffen brachte Forstbetriebsbeamter Hoffmann auch aktuelle Kartenmaterialien mit. Durch farbliche Kennzeichnungen konnte er Bürgermeister Menzel verdeutlichen, welche Flächen vor fast zehn Jahren hauptsächlich durch den Sturm Kyrill gebeutelt wurden. Fast 51 Hektar, großflächig bestockt mit alter Fichte, waren betroffen. Das 23fache des damalig normalen Jahreseinschlages ging zu Boden. Die Stadt Hilchenbach musste kurzfristig neue Pläne für die Zukunft schmieden. Für diese Flächen wurden nach eingehender Beratung mit Wald und Holz NRW neue Prämissen festgelegt: der Wald für die Zukunft sollte gerüstet sein gegen Sturm und Klimaveränderungen. Praktisch hieß das, alters- und baumartengemischte Waldbestände sollten aufgebaut werden. Die Stadt Hilchenbach hatte Glück im Unglück. Drei Hektar der brachliegenden Fläche waren bereits vor dem Sturm mit Buchen unter der abgängigen Fichte vorangebaut worden. Desweitern waren 29 Hektar schon vorverjüngt. Vor allem Fichten, Birken, Douglasien, Eichen und Buchen hatten sich angesamt. Übrig blieben nur 18 Hektar, die teilweise mit Hilfe von Fördermitteln aufgeforstet werden mussten. Doch Kyrill bestimmt noch heute die aktuellen Wirtschaftspläne mit. Dringend steht die Pflege dieser Kulturflächen an. Viel zu hoch ist die Anzahl der Bäumchen auf den selber verjüngten Flächen. Sie müssen reduziert werden, um z.b. Hauptbaumarten oder seltene Baumarten zu fördern und für mehr Stabilität in den Beständen zu sorgen. Bei der Bewirtschaftung des Waldes vertraut die Stadt Hilchenbach auf die Kompetenzen des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein. An diesen Tagen wird von forstlicher Seite aus ein Vorschlag für den jährlichen Wirtschaftsplan der Stadt Hilchenbach erstellt. Alle darin vorgeschlagenen Maßnahmen, in denen die Bezüge der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen berücksichtigt werden, erfolgen unter der Prämisse der multifunktionalen Forstwirtschaft. Am Ende des Gesprächs schließt sich der Kreis. Bürgermeister Menzel unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit des Waldes in Bezug auf den Gemeinnutz und die Wirtschaftlichkeit für die Stadt Hilchenbach. Den Wunsch nach einem zukunftsfähigen Wald möchte Wald und Holz NRW mit einer vertrauensvollen und gute Zusammenarbeit auch weiterhin erfolgreich unterstützen. Christa Vitt-Lechtenberg Seite 13

14 Effektive Bejagungsmöglichkeit geschaffen Waldgenossen, Förster und Jäger gehen neue Wege Als die Orkane Kyrill (2007) und Emma (2008) über das Land fegten sowie nachfolgende Kalamitäten weitere Fichtenbestände hinwegrafften, entstanden in Teilen des Siegerlandes und auch andernorts Kahlflächen von bisher nie dagewesenem Ausmaß. Die ungewollt eingetretene Situation bot plötzlich die Chance für den schon länger angestrebten und auch bereits partiell begonnenen Waldumbau auf großer Fläche. Da wo früher fast ausschließlich Fichtenreinbestände gestanden hatten, sollte nun ein anderer Wald, vorwiegend aus Douglasien, Lärchen, Küstentannen und Weißtannen, natürlich unter Beteiligung der Baumart Fichte sowie aus Buchen, Eichen, Esskastanien und Wildkirschen entstehen. Um das waldbauliche Ziel ohne großflächigen Gatterbau zu erreichen, ist die Reduktion der Wildbestände auf ein für den Wald verträgliches Maß notwendig. Beim Abschluss neuer Pachtverträge hat jeder Waldbesitzer/Verpächter gute Möglichkeiten, Einfluss auf das Bejagungskonzept im eigenen Revier zu nehmen. Die Stürme machten aber nicht an den Genossenschaftsgrenzen halt. Es entstanden vielerorts große Sturmwurfflächen, die über Besitz- und damit auch Jagdreviergrenzen hinausgehen. Die erfolgreiche Bejagung solcher Flächen scheitert mancherorts auf Grund ihrer Lage im Grenzgebiet mehrerer Genossenschaften und der vorgeschriebenen Grenzabstände für Ansitzeinrichtungen ( LJG-NRW). Um dem Abhilfe zu schaffen, haben sich die Waldvorsteher der WG Unglinghausen (Eberhard Kämpfer) und der WG Kredenbach A (Dr. Hartmut Müller) mit dem betreuenden Förster vom Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein (Martin Sorg) und den beteiligten Jägerinnen und Jägern (Christina und Gerhard Schott sowie Wilfried Berger) Baumartenverteilung / Pflanzschema auf einer 8,5 ha großen Kyrillfläche in der Waldgenossenschaft Kredenbach A. Mittig liegend (weiß) zwei kurz vor der Pflanzung angelegte Jagdflächen. (Foto: S. Weber) Aus ehemaligen Fichtenreinbeständen sind so gemischte Bestände mit unterschiedlichen Baumarten geworden (Abb. 1). Diese Flächen sind unter anderem für Rehe auf Jahre hinaus ein Paradies mit viel Deckung und Äsung im Überfluss. Die neu gepflanzten Bäumchen aus der Baumschule schmecken den Rehen besonders gut und werden gerne gefegt. geeinigt, eine Bejagungsmöglichkeit genau auf der Grenze der beiden Genossenschaften anzulegen. Diese Fläche ergänzt das Mosaik aus bereits früher angelegten Jagdflächen. Da beide Genossenschaften bei der Anpflanzung im Jahre 2010 (Nachbesserung 2011/12) einen Grenzabstand für eine später benötigte Rückegasse frei gehalten haben, fielen bei der Anlage der Schneise keine gepflanzten Bäumchen dem Mulcher zum Opfer. Der Hochsitz wurde im August 2016 gemeinsam errichtet. Er steht seitdem den Unglinghäuser Jägern in den ungeraden und den Seite 14

15 Das Beispiel zeigt was möglich ist, wenn die Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Maßnahme soll im kommenden Jahr auch an anderer Stelle praktiziert werden. E. Kämpfer (WG Unglinghausen) Dr. H. Müller (WG Kredenbach A) M. Sorg (FBB Kindelserg/RFA Siegen-Wittgenstein) Hochsitz an der neuen Jagdschneise, die beiderseits der Reviergrenze verläuft, mit dem Grenzstein in der Schneisenmitte. (Foto: U. Hinz) Kredenbacher Kollegen in den geraden Wochen zur Verfügung. Geschossen werden darf nicht nur auf der Schneise, sondern darüber hinaus auch nach beiden Seiten, also in beide Reviere. Die Jagdschneise verläuft in Längsrichtung der Grenze zwischen den Waldgenossenschaften Unglinghausen (links) und Kredenbach A (rechts). Ein alter Grenzstein steht mitten auf der Schneise vor dem neu errichteten Hochsitz. Die Anlage solcher Jagdschneisen ist ein weiterer Baustein des Jagdkonzeptes, dessen Ziel eine wildbiologisch sinnvolle und gleichzeitig effektive Rehwildbejagung ist. Seite 15

16 Europäische Republik als Utopie: Ulrike Guérot offenbart auf Hohenroth Vision eines Netzwerks der Regionen Verein Waldland Hohenroth und Regionalforstamt luden Politikwissenschaftlerin zum siebten Salongespräch. Was Ulrike Guérot fordert, ist nicht weniger als ein Europa, in dem alle Bürger gleich vor dem Recht sind. Gleichheit, so kritisiert die Gründerin und Direktorin des European Democracy Lab beim siebten Salongespräch auf Hohenroth, sei in der EU bei Themen wie Wahlrecht, Steuern oder sozialem Recht nicht gegeben. Für die promovierte Politikwissenschaftlerin Grund genug die Dekonstruktion der Nationalstaaten und die Gründung einer europäischen Republik zu fordern. In ihrem vergangenen April erschienenen Buch Warum Europa eine Republik werden muss! denkt Guérot Europa neu. Statt der Brüsseler Trilogie aus Rat, Kommission und Parlament plädiert sie für ein republikanisches Zwei- Kammern-System mit europäischem Abgeordnetenhaus und Senat sowie einem direkt gewählten Präsidenten. Die Dekonstruktion der Nationalstaaten soll dabei aber kein Kulturraub sein. Vielmehr soll ein Netzwerk europäischer Regionen geschaffen werden, das dafür sorgt, dass EU- Bürger von Portugal bis Griechenland zu gleichem Recht kommen. Das Alltägliche bleibt in der Provinz und den Metropolen, das Große geht an die Republik. So könne die europäische Demokratie der Zukunft aussehen, beschreibt die Europa-Expertin ihre Vorstellungen. Solange man die Bürger der 28 EU-Mitgliedsländer in Konkurrenz stelle, könne kein europäisches Wir-Gefühl einkehren. In ihrer politischen Utopie eines Europas des gleichen Rechts stecke auch ihre Wut über die Verfehlungen der EU in den vergangenen Jahren. Viele der nationalen Parlamentarier, mit denen sie gesprochen habe, hätten schlicht keine Lust über europäische Politik zu reden. Die Bürger Europas hingegen hätten ihr ein anderes Bild vermittelt: 70 Prozent der europäischen Bürger wollen Europa. Niemand möchte Populismus, Nationalismus, Rückfall in Nationalstaatlichkeiten. Ulrike Guérot und Heiner Manderbach (Foto: Wald und Holz NRW) Aber die meisten wollen nicht mehr diese EU: dieses Regieren, Binnenmarkt, dieses Trockene, Technokratische! Besonders die Jugend Europas, deren Stimme für Guérot zu wenig Gehör findet, sehne sich nach einem vereinten Europa, in dem die Souveränität bei den Bürgern und nicht bei den Nationalstaaten liegt. Kritische Fragen zur Sicherheit Europas und Deutschlands im Zuge der Flüchtlingskrise, die das Publikum im Anschluss an das von Dirk Manderbach geführte Interview stellte, begegnet Guérot mit Gelassenheit und Weitsicht. Sicherheit ist kein Wert. Die Menschen, die wir verehren, wollten keine Sicherheit, sondern Freiheit. Wer sich schützen wolle, müsse teilen. Heiner Manderbach Seite 16

17 Wolfgang Braukmann verabschiedet sich aus dem aktiven Dienst Wer Wolfgang Braukmann kennt, würde ihn beschreiben als einen herzlichen Menschen mit vielseitigen Interessen und großem Engagement. Dies zeigt sich nicht nur in seinem privaten Umfeld, sondern hatte auch maßgeblichen Einfluss auf sein forstliches Berufsleben. Wieder im Siegerland wurde sein berufliches Engagement von seiner Familie vielseitig unterstützt. Sieben Jahre später endete der Außendienst für Wolfgang Braukmann. Sein Schreibtisch stand von nun an im Forstamtsgebäude. Er war dort tätig als Funktionsbeamter, wurde nach Neuorganisationen Dezernent für das Dezernat II (Hoheit) im Forstamt Hilchenbach, Leiter des Fachgebiets Hoheit im Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein und zuletzt übernahm er die Leitung der Schwerpunktaufgabe Gemeinschaftswaldgesetz NRW für die Zentrale des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Hier schließt sich der Kreis für Wolfgang Braukmann. Ein roter Faden führt von dem Erleben der Haubergswirtschaft als Kind, der Betreuung von Privatwaldbesitzern Wolfgang Brauckmann (Foto: Christa Vitt-Lechtenberg) Schon als Kind wurde das Interesse von Wolfgang Braukmann an der Natur geweckt. Die großelterlichen Vorfahren waren bereits im Wald und insbesondere im Hauberg aktiv. Die Vorfahren mütterlicherseits waren seit 1730 Forstleute. Von dieser Passion ließ er sich anstecken und beschloss seine Berufswahl auch danach auszurichten. begann Wolfgang Braukmann seine Ausbildung zum Waldfacharbeiter im Kreisforstamt Siegen-Nord. Nach erfolgreichem Abschluss und einjähriger Tätigkeit als Forstwirt entschied er sich noch einmal die Schulbank zu drücken, um Forstwirtschaft in Göttingen studieren zu können. als Förster, der letzten Tätigkeit in der Verwaltung zur Unterstützung des Gemeinschaftswaldes hin zum privaten Engagement als Waldvorsteher der WG Bockenbach- Eichen. Nach Jahren beruflichen Werdegangs verabschiedet sich Wolfgang Braukmann nun aus seiner aktiven Zeit als Berufstätiger. Er war in dieser Zeit nicht nur ein guter Förster für die Waldbesitzenden, sondern auch ein sehr wertgeschätzter und liebgewonnener Kollege. Zum Glück gibt es sicher weiterhin noch genügend Anlässe zur Begegnung. Bis dahin, mach es gut, nodda! Christa Vitt-Lechtenberg Anschließend konnte Wolfgang Braukmann als Anwärter erste praktische Erfahrungen im Sauerland beim Einsatz von Maschinen sammeln. Es schlossen sich Tätigkeiten als sogenannter Beamter zur besonderen Verwendung und die Übernahme des Forstbetriebsbezirks Fredeburg an. zog es ihn privat und auch dienstlich zurück in die Heimat: Versetzung in das Forstamt Siegen-Nord, mit dem Auftrag der Leitung des FBB Krombach. Seite 17

18 Verabschiedung von Karl-Heinz Forster Zukünftig Kurator des Stifts Keppel Am wurde Karl-Heinz Forster als Kurator des Stifts Keppel verabschiedet. Über all die Jahre der Tätigkeit im Kuratorium lenkte Forster somit auch die Belange des Stiftwaldes mit. Es entstanden, durch eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit, wunderschöne Wälder, bunt gemischt und strukturiert, betriebswirtschaftlich interessant erfolgte die Gründung des Vereins Waldland Hohenroth e.v.. Karl-Heinz Forster wurde Gründungsmitglied und übernahm sogar den Vorsitz. Mit seiner Unterstützung und einem großen Netzwerk von Unterstützern konnte das alte Stallgebäude in Hohenroth zu einem sehenswerten Informationszentrum umgebaut werden. Noch heute hat er das Amt des Ehrenvorsitzenden inne. Er verabschiedete sich mit den Worten: Ich bleibe euch verbunden, werde Hohenroth häufig besuchen und wir werden auch weiterhin unsere Erfahrungen austauschen. Karl-Heinz Forster (Foto: privat) Schon seit fast 30 Jahren gibt es Verbindungen zwischen Forster und der Forstverwaltung im Raum Siegen-Wittgenstein. Herr Forster, der mit Verhandlungsgeschick, diplomatischen Fähigkeiten und einzigartigem Humor lange Zeit als Oberkreisdirektor tätig war, prägte bei Belangen des Waldes eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Forstämtern in diesem Raum. Er und Herr Altrogge hatten diesbezüglich immer einen guten Draht. Seite 18

19 Aktuelles aus dem Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein Personalentwicklungen: Franziska Horn Franziska Horn begann ihre Ausbildung zur Forstwirtin im Regionalforstamt Kurkölnisches Sauerland am 1. August Den Antrieb diesen Beruf zu erlernen, hatte sie, weil sie schon immer gerne mit Holz arbeitete und einer Tätigkeit im Freien nachgehen wollte. Der Berufswunsch festigte sich durch ein Schulpraktikum. Zum Sommer 2015 beendete Franziska Horn ihre Ausbildung, erhielt für ein Jahr einen Anschlussvertrag im gleichen Forstamt und wechselte anschließend für eine Festanstellung zum Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein. Seitdem unterstützt sie die teilautonome Forstwirtrotte im FBB Elberndorf. Franziska Mahlke Auch Franziska Mahlke absolvierte ihre Ausbildung zur Forstwirtin im Regionalforstamt Kurkölnisches Sauerland. Ihre Gesellinnenprüfung legte sie 2011 ab und arbeitete drei weitere Jahre im Raum Olpe begann Franziska Mahlke ihre Tätigkeit im Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein. Die Aufgabe hier war es, neben der normalen Tätigkeit als Forstwirtin auch die Ausbildungsrotte zu unterstützen. Zum wechselt sie nun in das Regionalforstamt Münsterland, um nach Abschluss ihrer Prüfung als Forstwirtschaftsmeisterin eine Ausbildungsrotte im Forstbetriebsbezirk Tiergarten aufzubauen. Franziska Horn (Foto: Wald und Holz NRW) Franziska Mahlke (Foto: Christa Vitt-Lechtenberg) Seite 19

20 Daniel Braun Nach erfolgreicher Beendigung des Vorbereitungsdienstes im Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein erhielt Daniel Braun einen Zeitvertrag zur Unterstützung des Projektteams Wildmonitoring. Dieses gehört zum Fachbereich Landeseigener Betrieb in Münster. Sein Sitz ist aber am Dienstort Hilchenbach. Somit bleibt Daniel Braun in der Region und kann des Weiteren noch das Cluster Wald und Holz in Siegen- Wittgenstein unterstützen. Daniel Braun (Foto: Christa Vitt-Lechtenberg) Seite 20

21 Termine und Veranstaltungen Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene April Jagd und Ethik Das höfische Leben, die Jagd und die Falken; Ausstellungseröffnung (Foto: Christa Vitt-Lechtenberg) Februar From Dusk Till Dawn Eintopfwanderung März Winterversammlung 2017 für Waldgenossenschaften, Forstbetriebsgemeinschaften und Kommunale Waldbesitzer in Hohenroth; Beginn 18:00 Uhr Winterversammlung 2017 in Kreuztal, Eichener Hamer; Beginn 18:00 Uhr Raum und Zeit für MICH Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene Eintopfwanderung Oasentag für Frauen Leben, Wald und Werte Mai Im Bann von Avatar Abenteuer: Ja - Gewalt: Nein Kräuterwanderung Den frühen Tag genießen Seite 21

22 Große Wirkung mit kleiner Ausrüstung Leben, Wald und Werte Vögel rund um das Forsthaus Hohenroth Unterwegs mit Eurem Bewegungsengel Jagd und Ethik Das höfische Leben, die Jagd und die Falken Literarischer Dialog Schule der Zukunft Bildung für Nachhaltigkeit BNE- Modul Biodiversität und Vielfalt Kräuterwanderung dem Schaf in den Suppentopf geschaut Juli Grundkurs Kamerabedienung Kräuterwanderung wenn die Birke in die Salatschüssel wandert Kräuterwanderung dem Schaf in den Suppentopf geschaut Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene Vereinsfest 2017 Verein Waldland Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene Juni / Motorsägenlehrgang für Frauen Weitere Infos unter Uni-Big-Band Abenteuer: Ja Gewalt: Nein Märchenspaziergang im Wald An- und Abmeldungen für das Waldblatt senden Sie bitte formlos per an Seite 22

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