HNU Working Paper. Konzeption und Gestaltung von Management Dashboards

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "HNU Working Paper. Konzeption und Gestaltung von Management Dashboards"

Transkript

1 HNU Working Paper Nr. 18 Olaf Jacob, Nina Weiß, Jörn Schweig Konzeption und Gestaltung von Management Dashboards 08/2011 Dr. Olaf Jacob, Professor für Informationsmanagement, Nina Weiß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Jörn Schweig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm University of Applied Sciences Wileystraße 1, D Neu-Ulm

2 1 Abstrakt Der vorliegende Arbeitsbericht entwirft ein 4-stufiges Architekturmodell zum Entwickeln von Management Cockpits. Als die drei wesentlichen Schritte zu einem Management Cockpit werden Abstraktion, Visual Encoding und Screendesign beschrieben. Klassische lineare Vorgehensmodelle wie das Wasserfallmodell sind für die Einführung von Management Cockpits eher ungeeignet und deswegen wird zur Entwicklung von Dashboards ein evolutionäres Vorgehen angewandt. Nach einer Konzeptphase, die vor allem die Informationsbedarfsanalyse beinhaltet, erfolgt eine iterative Umsetzung einzelner Module. Hier ist das Ziel, zügig Prototypen zu entwickeln und die späteren Benutzer frühzeitig in die Umsetzung einzubeziehen. JEL-Klassifizierung: M10 Freie Schlagwörter Management Cockpits, Dashboards, Dasboarddesign, Datenvisualisierung

3 2 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Einführung Problemstellung Zielsetzung Aufbau der Arbeit Grundlagen Begriffsdefinition CPM als Bezugsrahmen für Dashboards Anforderungen an Dashboards Modell für die Gestaltung von Management Dashboards Abstraktion Aufgabenanalyse Informationsbedarfsanalyse Anwendungsbeispiel Visual Encoding Expressivität, Effektivität und Angemessenheit Regeln zur Datengestaltung nach Few Wahrnehmung und Gestaltgesetze Visuelle Aufmerksamkeit Farben Schriften Elementendesign Grafik- Elemente Text Tabelle Kuchendiagramm Säulen- bzw. Balkendiagramm Liniendiagramm Sparklines Bullet Graph Box plots Scatterplots Karten... 32

4 Icons Verwendung von Design Elementen Auswahl abhängig von der visuellen Wahrnehmung Auswahl abhängig vom Datentyp und der Skala Screendesign Modi Styleguide Orientierung Zusammenfassung und Ausblick Quellenverzeichnis... 41

5 4 Abbildungsverzeichnis Abbildung 01: CPM-Architekturmodell [BPM Standard Group 2004] Abbildung 02: Dashboard-Ausprägungen nach Kriterien differenziert [Gluchowski/Dittmar 2008, S. 218] Abbildung 03: Information Dashboard Design [Munzner 2009, S. 2] Abbildung 04: Vier Ebenen Modell Dashboard-Design [Eigene Darstellung] Abbildung 05: Prinzip der Prägnanz [Stapelkamp 2007, S. 108] Abbildung 06: Prinzip der Ähnlichkeit [Stapelkamp 2007, S. 108] Abbildung 07: Prinzip der Nähe [Stapelkamp 2007, S. 111] Abbildung 08: Prinzip der gemeinsamen Region [Stapelkamp 2007, S. 111] Abbildung 09: Prinzip der Verbundenheit von Elementen [Stapelkamp 2007, S. 111] Abbildung 10: Prinzip der zeitlichen Synchronizität [Stapelkamp 2007, S. 111] Abbildung 11: Farbskala Achromatopsie [Stapelkamp 2007, S. 88] Abbildung 12: Grafik versus Symbol [eigene Darstellung] Abbildung 13: Bunt- und Unbunt-Kontrast [Stapelkamp 2007, S. 66] Abbildung 14: Hell- und Dunkel-Kontrast [Stapelkamp 2007, S. 68] Abbildung 15: Überblick ISO 9241 [Beuth 2004, DIN EN ISO 9241-(1)10] Abbildung 16: Kuchendiagramm mit und ohne Größenangabe Abbildung 17: Bullet Graph [Few 2006, S ] Abbildung 18: Box Plot, eigene Darstellung in Anlehnung an [Turkey 1977] Abbildung 19: Dot Plot (links) und Scatterplot (rechts) Abbildung 20: Grafik-Elemente und ihre Bewertung nach dem Grad der Entschlüsselbarkeit ihrer Informationen [Robbins 2005, S. 61] Abbildung 21: Zuordnung von Grafik-Elementen zu Datentypen, in Anlehnung an [Few 2006, S. 131 ff. und Fahrmeir 2006] Abbildung 22: Übersichtsplan Nutzergruppen [Thissen 2003, S. 59] Abbildung 23: Nutzererwartungen und Prioritätszonen [Nielsen/Pernice 2010, S.66]39

6 Abbildung 24: Evolutionäres Vorgehensmodell [Becker et al. 2006, ]

7 6 1 Einführung 1.1 Problemstellung Bisher wurde eine Vielzahl unterschiedlichster Konzepte aus dem Bereich des Informationsmanagements in Unternehmen eingeführt, welche mit Schlagwörtern wie Corporate Performance Management, Balanced Scorecard, Business Intelligence oder Business Activity Monitoring (BAM) umschrieben werden können. Obwohl jedes Konzept nicht dasselbe Ziele verfolgt, verbindet sie ein gemeinsames Element: Die entscheidungsunterstützenden Führungsinformationen. Eine zentrale Frage, die damit an Bedeutung gewinnt ist, welche Führungsinformationen wie aufbereiten werden müssen, damit jedes Konzept für sich gesehen Erfolg hat. Das gilt sowohl für das klassische papiergebundene Berichtswesen als auch für moderne Management Cockpits. Management Cockpits, auch Dashboards genannt, stellen ein wichtiges Tool zur Darstellung von Informationen dar und werden in Unternehmen immer häufiger eingesetzt: Bisher setzen 51% aller Unternehmen Dashboards ein, weitere 17% planen den Einsatz von diesen in absehbarer Zeit. Ein weiteres Drittel der Unternehmen, die bereits ein Dashboard im Einsatz haben, verwenden die Anwendung bevorzugt und vorrangig (statt anderen Tools) zur Erstellung von Berichten und Analysen [TDWI Report Series 2005 zitiert nach Eckerson 2006, W. S. 6]. Die schnelle Verbreitung von Dashboards als Tool zur Informationsvermittlung hat viele Gründe, einige davon sind [Eckerson 2011, S. 7 f.]: - Mit ihnen kann die Unternehmensstrategie in messbare Größen und Ziele heruntergebrochen und an die verschiedenen Gruppen/Individuen in Unternehmen angepasst werden. - Es können die messbaren Größen und Ziele nach Bedarf und schrittweise an eine neu ausgerichtete Unternehmensstrategie angepasst werden. - Manager erlangen einen tieferen Einblick in laufende Prozesse und auf die zukünftige Unternehmens-Performance damit wirken Dashboards der Überraschung unvorhergesehener Probleme entgegen. - Informationen werden transparent gemacht. - Sie helfen Mitarbeiter zu ermutigen, besser und vor allem abteilungsübergreifend zusammenzuarbeiten. - Dashboards fördern den Dialog zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern darüber, wie die Unternehmensperformance verbessert werden kann. - Dashboards fördern den Wettbewerb innerhalb der Unternehmung zwischen Peer- Groups, verbessern die Mitarbeitermotivation und -produktivität. - Dashboards konsolidieren und integrieren Informationen dadurch, dass Begriffe allgemeingültig definiert und einheitliche Regeln sowie Metriken verwendet werden. Entscheidend für die Nutzung von Dashboards durch die Mitarbeiter eines Unternehmens ist, - dass nur diejenigen Informationen angezeigt werden, die auch tatsächlich benötigt werden [Tufte 2003, S. 34], - dass diese richtig und unverzerrt wiedergegeben sowie in einer angemessenen Zeit entschlüsselt werden können [Ware 2007, S. 23] und - die Benutzeroberfläche nach den Kriterien guten Designs und ergonomischen Gesichtspunkten (Usability) gestaltet wurde [DIN EN ISO ].

8 7 Beispiele aus der Praxis zeigen jedoch, dass dies bisher größtenteils eine Ausnahme und nicht die Regel ist [Few 2006]. 1.2 Zielsetzung Das Ziel dieses Arbeitsberichtes ist die Erstellung einer How-to-Design-a-Dashboard - Checkliste, die eine Anleitung zur Erstellung guten Dashboard Designs darstellen soll. Als Grundlage hierfür dienen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des Dashboard-Designs, der Wahrnehmungspsychologie, des Screendesigns und des Informationsmanagements. Mit dem Arbeitsbericht wird zweierlei angestrebt: Einerseits wird versucht ein allgemeines Modell für die Gestaltung eines Management Dashboards zu entwerfen. Andererseits soll der Arbeitsbericht aber auch wichtige Best Practices aufzeigen, die bei der Gestaltung von Management Dashboards zu berücksichtigen sind. Dadurch sollen konkrete Handlungsanweisungen abgeleitet werden können. 1.3 Aufbau der Arbeit Zunächst wird ein allgemeines Modell für die Gestaltung von Management Dashboards entwickelt. Dieses gliedert den Entwurf in drei Handlungsebenen: Abstraktion, Visual Encoding und Screen Design. Nachdem im Kapitel zwei das allgemeine Modell entworfen wird, werden in den Kapiteln drei bis fünf die drei Handlungsebenen beschrieben.

9 8 2 Grundlagen 2.1 Begriffsdefinition Stephen Few definiert ein Dashboard als visual display of the most important information needed to achieve one or more objectives; consolidated and arranged on a single screen so the information can be monitored at a glance [Few 2006, S. 34]. Rivard und Cogswell vergleichen ein Dashboard mit der Armaturenbrett-Anzeige eines Autos, da dieses ebenso wie ihr im Auto verbautes Pendant auf einen Blick den aktuellen Betriebszustand des Unternehmens offenbart. Anstelle der gefahrenen Kilometer oder des Ölstandes werden aktuelle Key Performance Indikatoren, sog. KPIs, über das Dashboard angezeigt und über einfache Grafiken, Tabellen und intuitive Indikatoren visualisiert [Rivard/Cogswell 2004]. Knapp ein Jahr später definiert Malik ebenfalls den Begriff Dashboard. Im Wesentlichen ist seine Interpretation eine Kreuzung der beiden vorangegangenen Definitionen, die um alert mechanisms erweitert wurde: A dashboard is a rich computer interface with charts, reports, visual indicators, and alert mechanisms that are consolidated into a dynamic and relevant information platform [Malik 2005 S. ix]. Eckerson beschreibt ein Dashboard als multilayered application built on a business intelligence and data integration infrastructure that enables organizations to measure, monitor, and manage business performance more effectively. Synonym für multilayered application verwendet er die beiden Begriffe business information system und performance management system [Eckerson 2006, S. 10]. Damit verdeutlicht Eckerson, dass Dashboards für ihn weit mehr als nur grafische Anzeigen von Informationen sind: Für ihn sind sie das Werkzeug, zur Erreichung strategischer Ziele im Rahmen des (Corporate) Performance Managements. Diese Definitionen zeigen, wie sich der Begriff Dashboard im Laufe der vergangenen Jahre verändert hat: Während 2004 Dashboards noch als grafische Anzeige von Informationen im engeren Sinne bezeichnet wurden, werden diese 2006 nur zwei Jahre später als integraler Bestandteil des (Corporate) Performance Managements gesehen. 2.2 CPM als Bezugsrahmen für Dashboards Als Bezugsrahmen soll der vielfach definierte Begriff Corporate Performance Management (CPM) dienen, mit welchem ein integriertes Managementkonzept zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Unternehmensleistung beschrieben wird. Der Begriff Corporate Performance Management (CPM) wird in der Literatur synonym auch als Business Performance Management (BPM), Enterprise Performance Management (EPM) und gelegentlich auch nur als Performance Management (PM) bezeichnet [Oehler 2006, S. 37]. Stellvertretend für alle Definitionen, die CPM unterschiedlich beschreiben, sollen nur die von der Gartner Group und der BPM Standards Group angeführt werden [BPM Standards Group S. 11]: Gartner definiert CPM als an umbrella term that describes the methodologies, metrics, processes and systems used to monitor and manage the business performance of an enterprise [Gartner 2001, S. 1]. Damit erklärt Gartner Methoden, Metriken, Prozesse und IT-Systeme zur Überwachung und Steuerung von Unternehmensleistung zu Bestandteilen von CPM. Der Begriff Corporate Performance Management (CPM) selbst fungiert dabei als Überbegriff und fasst ebengenannte Bestandteile als gleichwertig zusammen. Während Gartner die CPM-Bestandteile nicht nach ihrer Wertigkeit sortiert, ist dies bei der BPM Standard Group der Fall: Diese hebt in ihrer Definition Prozesse als Bestandteil eines geschlossenen Regelkreislaufes (closed-loop) im Unternehmen besonders hervor, stärkt damit deren Bedeutung und betrachtet IT-Systeme als Werkzeug, um die

10 9 Unternehmensprozesse zu unterstützen. Somit sind die Bestandteile von CPM nicht gleichwertig, sondern besitzen eine unterschiedliche Wertigkeit. Die BPM Standards Group definiert: BPM is a set of integrated, closed-loop, management and analytic processes, supported by technology, that address financial as well as operational activities. BPM is an enabler for businesses in defining strategic goals, and then measuring and managing performance against those goals. Core BPM processes include financial and operational planning, consolidation and reporting, modelling, analysis, and monitoring of key performance indicators (KPIs) linked to organisational strategy [BPM Standards Group 2004]. Auf den ersten Blick scheint es, als würden sich die beiden Definitionen widersprechen, denn beide Experten messen den Unternehmensprozessen unterschiedliche Bedeutung bei. Genauer betrachtet fällt jedoch auf, dass zwischen den Definitionen von Gartner und der BPM Standards Group einige Jahre liegen, in denen sich die Bedeutung der Prozesssicht verändert hat. Insbesondere die BPM Standard Group Definition manifestiert das neue Prozessbewusstsein, welches aus der sukzessiven Zunahme der Prozessautomatisierung in Unternehmen resultiert. Dies zeigt, dass die unterschiedliche Bedeutung von Unternehmensprozessen beider Definitionen ein Relikt der jüngsten Vergangenheit ist, die durch die zunehmende Prozessautomatisierung gekennzeichnet ist [Oehler 2006, S. 40]. Führt man sich zudem vor Augen, dass CPM fest in den Geschäftsprozessen verankert ist, ist dieses neue Prozessbewusstsein nicht überraschend entstanden. Neben der Prozesssichtweise haben auch betriebswirtschaftliche und technikorientierte Ansätze Einfluss auf das Corporate Performance Management (CPM) die Autoren diverser Beiträge konnten sich bislang jedoch nicht einigen, welcher der genannten Ansätze federführend ist. Dies scheint laut Oehler auch nicht notwendig, da es vielmehr darauf ankommt, die Betrachtungsweise zu ändern, möchte man CPM in seinem ganzen Ausmaß begreifen. Das heißt: Statt darüber zu diskutieren, welcher der drei Ansätze nun mehr zur Begriffsbildung CPM beigetragen habe, solle die Realisierung einer integrierten Unternehmenssteuerungsarchitektur, die zur Entscheidungsunterstützung beitrage, in den Vordergrund gerückt werden [Oehler 2006, S. 40]. Um dieses oberste Ziel zu erreichen, müssen alle Ansätze zusammengeführt und aus fachlicher Sicht integriert werden. Dafür müssen zunächst die fachlichen Anforderungen, dann die Daten betrachtet werden. Ein Beispiel für ein CPM-Architekturmodell liefert die BPM Standard Group (Abbildung 1).

11 10 Abbildung 01: CPM-Architekturmodell [BPM Standard Group 2004] 2.3 Anforderungen an Dashboards Informationen aus Dashboards können nach verschiedenen Kriterien ausgegeben werden. Gluchowski und Dittmar unterscheiden neun Kriterien, die jeweils mit zwei bis vier Merkmalsausprägungen umschrieben werden. Die neun Kriterien sind - Reichweite, - Zweck, - Datentyp, - Anwendungsbereich, - Messgröße/Kennzahlen, - Informationsspektrum, - Aktualisierungshäufigkeit, - Interaktivität und - Darstellungstechnik [Gluchowski/Dittmar 2008, S. 218]. Jede Merkmalsausprägung dieser Kriterien kann dabei beliebig mit einer anderen Merkmalsausprägung eines anderen Kriteriums kombiniert werden. Je nach Anzahl und Art der Kombinationen ergeben sich eine Vielzahl von Möglichkeiten Granularität und Domäne in die Gestaltung von Führungsinformationen einfließen zu lassen.

12 11 Abbildung 02: Dashboard-Ausprägungen nach Kriterien differenziert [Gluchowski/Dittmar 2008, S. 218] Malik definiert Charakteristika eines Dashboards und fasst diese mit dem Begriff SMART zusammen. Jeder Buchstabe des Akronyms steht dabei für eine eigene Anforderung. Im Einzelnen setzt sich SMART aus folgenden Charakteristika zusammen [Malik 2005, S. 8]: - Synergetic: Ein Dashboard muss ergonomisch und optisch effektiv gestaltet sein, um für den User relevante Informationen über die verschiedenen Aspekte in einer einzigen Bildschirmansicht darstellen zu können. - Monitor-KPIs: Muss die kritischen KPIs anzeigen, die für eine effektive Entscheidungsfindung für den Einsatzbereich des Dashboards erforderlich sind. - Accurate: Die dargestellten Informationen müssen sehr präzise sein, um das volle Vertrauen der Nutzer für das Dashboard gewinnen zu können. Die zu Grunde liegenden Dashboard-Daten müssen getestet und valide sein. - Responsive: Vordefinierte Schwellenwerte müssen berücksichtigt und die visuelle Darstellung auf dem Dashboard (z. B. Sound-Alarme, s, Pager, Blinker) mit sofort nachvollziehbaren Meldungen ergänzt werden, die in kritischen Situationen die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich ziehen. - Timely: Muss die neuesten Informationen für eine effektive Entscheidungsfindung anzeigen. Die Informationen müssen in Echtzeit und zur rechten Zeit angezeigt werden. 2.4 Modell für die Gestaltung von Management Dashboards Nachfolgend wird ein Modell für die Gestaltung eines Management Dashboards entworfen. Nach Munzner fallen bei der Entwicklung vier grundlegende Aufgaben an [Munzner 2009, S. 2]: 1. Domain Problem Characterization 2. Abstraction Design

13 12 3. Encoding und Interaction Design 4. Algorithm design Abbildung 03: Information Dashboard Design [Munzner 2009, S. 2] Die erste Ebene beinhaltet die Analyse der Herausforderungen und der Daten des Themenbzw. Einsatzbereichs des Dashboards. Die zweite Ebene überführt den Themenbereich in logische Operationen und Daten des zukünftigen Benutzers. Die dritte Ebene entwirft die visuellen Designelemente und Interaktionsmodelle zur Unterstützung der logischen Operationen. Die vierte Ebene schafft schließlich einen Algorithmus, der das Design automatisch ausführt. Auf der ersten Ebene geht es um die Analyse des Einsatzbereichs, insb. seines Vokabulars, seiner Begrifflichkeit und seiner Daten. Hier entsteht ein konzeptionelles Modell des Einsatzbereichs. Die zweite Ebene überführt den spezifischen Einsatzbereich in ein abstraktes Modell des zukünftigen Dashboards. Während die erste Phase weitgehend von der Begrifflichkeit des Fachgebietes geprägt ist, dominiert in der zweiten Ebene die Begrifflichkeit des zukünftigen Dashboards aus IT-Sicht. In der Sprache des Software Engineerings könnte man für die erste Ebene auch den Begriff Anforderungsanalyse und für die zweite Ebene den Begriff Sollkonzept wählen. Die zweite Ebene definiert die konkreten Vorgaben an die Visualisierung, die dann auf der dritten Ebene stattfindet. Dazu gehören insbesondere die Leistungen/Funktionen des Dashboards für den anvisierten Anwender sowie die Daten und Kennzahlen, die das Dashboard präsentieren soll. Hierbei ist festzulegen, wie die vorhandenen Rohdaten aufbereitet und später präsentiert werden sollen (z.b. auf einer Nominal- oder Ordinalskala). Die Herausforderung dabei besteht darin, das richtige Datenformat zu finden, damit die nachfolgende Visualisierung das fachliche Problem adäquat darstellen kann. Die dritte Ebene definiert die visuelle Darstellung und das Interaktionsmodell des Dashboards. Dazu überführt sie die Ergebnisse der zweiten Ebene (Abstraktion) in ein visuelles Konzept, das problemgerecht und prägnant ist. Hierbei ist zum einen das richtige Darstellungsmittel für die definierten Datenformate und Kennzahlen zu wählen, z.b. ein Säulen- oder Balkendiagramm für ein eindimensionales Datenformat. Daneben sind sinnvolle Designelemente wie Position, Größe, Textur oder Farbe zu wählen. Aufbauend auf dem Konzept von Munzner leiten wir ein 4-Ebenen-Modell für die Gestaltung eines Management Dashboards ab (Abbildung 4).

14 13 Abbildung 04: Vier Ebenen Modell Dashboard-Design [Eigene Darstellung] Ebene 1: Aufgaben Ebene 2: Analytische Operationen Ebene 3: Designelemente Ebene 4: Dashboard Zwischen diesen vier Ebenen bestehen drei zentrale Entwurfsaufgaben: - Abstraktion - Visual Encoding - Screendesign Diese Aufgaben werden in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben und die grundsätzlichen Gestaltungsfelder erläutert.

15 14 3 Abstraktion Die Aufgabe der Abstraktion ist es, im Sinne eines Sollkonzepts ein analytisches Modell des Dashboards zu entwerfen. Darunter verstehen wir Aussagen darüber, welchen Informationsbedarf des Entscheidungsträgers das Dashboard adressieren soll und welche Entscheidungssituationen und Aufgaben das Dashboard unterstützen soll. Die Abstraktion wird oftmals nur unzureichend durchgeführt. Dies liegt vor allem daran, dass die aus dem Software Engineering bekannten Entwurfsmethoden nur zum Teil auf die spezifischen Belange von Dashboards angewendet werden können. So bleibt die Abstraktion oftmals eine intuitive, wenig formalisierbare Aufgabe des Entwicklers. This abstraction stage is often the hardest to get right. Many designers skip over the domain problem characterization level, assume the first abstraction that comes to mind is the correct one, and jump immediately into the third visual encoding level because they assume it is the only real or interesting design problem [Munzner 2009, S. 2]. Es fallen dabei vor allem die zwei Analysen an: - Aufgabenanalyse und - Informationsbedarfsanalyse 3.1 Aufgabenanalyse Die Aufgabenanalyse hat das Ziel, den Anwendungsbereich des Dashboards zu beschreiben. Dazu sind über die Ziele des Dashboards die Operationen des Anwenders zu entwerfen. Die Ergebnisse der Aufgabenanalyse sind: - Ziel des Dashboards ( Framing Statement ) Das Framing-Statement definiert das Ziel des Dashboards. Es sollte an einem klaren Geschäftsziel ausgerichtet sein. - Operationen des Benutzers mit dem Dashboard/Basisfragen Die Operationen des Benutzers mit dem Dashboard definieren den Funktionsumfang des Dashboards. In der Literatur existieren verschiedene Taxonomien für generische Basisoperationen eines Dashboards. o o Amar und Stasko schlagen die Operationen expose uncertainty, concretize relationships, formulate cause and effect, determine domain parameters, multivariate explanation, confirm hypotheses vor [Amar/Stasko 2004, S. 146 f.]. Amar, Eagan und Stasko unterscheiden die Operationen retrieve value, filter, compute derived value, find extremum, sort, determine range, characterize distribution, find anomalies, cluster, correlate [Amar et al S. 113]. Als praktikabler Ansatz zur Ableitung der Operationen des Dashboards empfiehlt es sich, Fragen zu formulieren, auf die der Benutzer Antworten vom Dashboard erwartet. Die Fragen führen zu den Operationen des Dashboards. 3.2 Informationsbedarfsanalyse Die Informationsbedarfsanalyse hat das Ziel, die Daten zu analysieren und zu entwerfen, auf die das Dashboard aufsetzen und visualisieren soll. Die Ergebnisse der Datenanalyse sind:

16 15 - Kritische Erfolgsfaktoren Die von Rockart vorgeschlagene Methode der kritischen Erfolgsfaktoren geht davon aus, dass sowohl auf Unternehmensebene als auch auf der Ebene einzelner Entscheidungsträger eine Reihe von Faktoren existieren, die den Erfolg der Aufgabenerfüllung ausmachen. Die Identifikation dieser Erfolgsfaktoren steht am Beginn der Informationsbedarfsanalyse. Aus den Erfolgsfaktoren leitet sich dann der Informationsbedarf ab [Rockart 1979, S ]. - Kennzahlen und Dimensionen Zentrales Merkmal eines Dashboards ist die Berechnung von Kennzahlen. Die gewünschten Kennzahlen sind festzulegen und die Dimensionen, nach denen die Kennzahlen analysiert werden sollen [Malik 2005, S ]. - Zielwerte für Kennzahlen Falls Zielwerte für Kennzahlen gewünscht sind, sind diese zu erarbeiten. - Vergleichswerte für Kennzahlen Falls Vergleichswerte für Kennzahlen berücksichtigt werden sollen, sind diese zu benennen. - Schwellwerte und Alerts Falls Schwellwerte oder kritische Werte für Kennzahlen von Bedeutung sind, sind diese zusammen mit gewünschten Alarmen festzulegen [Malik 2005, S und 59-67] - Navigationsstruktur und Detaillierungsgrad Die Zusammenhänge zwischen Kennzahlen im Sinne einer Navigationsstruktur sind zu erarbeiten. Hierbei ist zugleich festzulegen, wie detailliert Daten für den Anwender analysiert werden sollen (drill-down). 3.3 Anwendungsbeispiel Die bisherigen Ausführungen sollen nun an einem Beispiel illustriert werden: Für den Leiter Marketing eines Konsumgüterunternehmens soll ein Dashboard erstellt werden. Nach ersten Interviews wurde folgende Analyse als besonders für ihn wichtig identifiziert: - Umsatzanalyse - Kundenbesuchsanalyse - Kundenpotentialanalyse - Angebotserfolgsanalyse Nachfolgend soll die Kundenbesuchsanalyse näher beschrieben werden: Detailbeschreibung Kundenbesuchsanalyse Ziel der Analyse ( Framing Statement ) Ziel der Kundenbesuchsanalyse ist die Analyse des Zusammenhangs zwischen der Häufigkeit von Kundenbesuchen und dem erzielten Umsatz. Die ADM des Unternehmens besuchen regelmäßig die Kunden. Ziel ist eine Analyse des Usachen-Wirkungsgefüges zwischen Kundenbesuchen und Umsatz. Operationen / Basisfragen

17 16 - Wie häufig wurden Kunden vom Außendienst besucht? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Kundenbesuchen und dem Umsatz? - Ist der Zusammenhang bei A-Kunden stärker als bei B-Kunden? Kritische Erfolgsfaktoren - Kundennähe - Verstehen der Wünsche der Kunden Kennzahlen und Dimensionen Besuchshäufigkeit mit den Dimensionen Mitarbeiter, Kunde, Kundenklasse und ADM Zielwerte für Kennzahlen Bei A Kunden sollten pro Euro Umsatz max. 5 Besuche erforderlich sein. Vergleichswerte für Kennzahlen Vorjahresvergleich Schwellwerte und Alerts Kunden, bei denen 5 Besuche stattgefunden haben und die in dem Betrachtungszeitpunkt noch nicht bestellt haben, sollen ausgewiesen werden.

18 17 4 Visual Encoding Werden wichtige Regeln zur Visualisierung von Inhalten in Dashboards nicht berücksichtigt, hat die Visualisierung versagt und Informationen werden entweder nur sehr langsam oder gar falsch vom Betrachter entschlüsselt. Damit dies nicht passiert, müssen einige Anforderungen an gute Visualisierung von Informationen berücksichtigt werden. In den nachfolgenden Abschnitten werden diese Anforderungen erläutert. Das Kapitel schließt mit einer Beschreibung ausgewählter Grafik-Elemente. 4.1 Expressivität, Effektivität und Angemessenheit Expressivität wird genau dann erreicht, wenn eine Grafik nur diejenigen Elemente verwendet, die dazu notwendig sind eine Aussage unverfälscht an den Betrachter zu vermitteln. Sie enthält keine überflüssigen Elemente mehr, sog. Chartjunk 1 wurde vollständig entfernt. Der Grad an Expressivität ist zudem von Struktur und Art der zu visualisierenden Daten abhängig [Schumann/Müller 2000, S. 9 f.]. Obwohl die grafische Darstellung von Daten immer mit verschiedenen Grafikelementen möglich ist, eignen sich einige Grafik-Elemente besser zur Darstellung von Sachverhalten als andere. Wie gut sich Grafik-Elemente zur Visualisierung von Daten eignen, drückt die Effektivität aus [Schumann/Müller 2000, S. 11 f.]. Neben der Expressivität ist die Effektivität bei der Auswahl geeigneter Visualisierungselemente nicht alleine ausschlaggebend. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn dem Aufwand (z.b. den Kosten) zur Datenvisualisierung kein Nutzen in angemessener Weise gegenübersteht. Hier rückt die Betrachtung von Angemessenheit in den Vordergrund [Schumann/Müller 2000, S. 12]. Wann welches Grafik-Element für welchen Datentypus verwendet werden kann, kann der Klassifikation aus Abschnitt entnommen werden. 4.2 Regeln zur Datengestaltung nach Few Werden die von Few identifizierten Design-Fehler ins Gegenteil umgekehrt, erhält man als Ergebnis eine Checkliste mit Regeln guten Dashboard-Designs [Few 2006, S ]: - Alle relevanten Informationen müssen auf einem Blick wahrgenommen bzw. auf einer Bildschirmseite angezeigt werden können - Daten müssen im Rahmen eines passenden Kontexts dargestellt werden - Informationen dürfen nicht zu detailliert sein - Es müssen angemessene Maßeinheiten gewählt werden - Es müssen angemessene Grafik-Elemente gewählt werden 1 Der Begriff Chartjunk stammt von Tufte. Er bezeichnet damit Elemente einer Grafik, die keinen Inhalt vermitteln und lediglich dazu dienen, Grafiken aufzuhübschen [Tufte 2003, S. 34].

19 18 - Nur eine sinnvolle Auswahl an Grafik-Elemente verwenden, um Informationen darzustellen - Die Grafik-Elemente müssen angemessen 2 gestaltet sein - Quantitative Daten müssen in einer angemessenen Weise verschlüsselt werden - Die Daten müssen richtig am Bildschirm platziert werden - Wichtige Informationen müssen ausreichend hervorgehoben werden - Keine dekorativen Elemente ohne Inhalt verwenden - Farben sparsam einsetzen Diese Regeln sind schon sehr viel konkreter als nur die Nennung und Beschreibung der zuvor beschriebenen Grund-Anforderungen Expressivität, Effektivität und Angemessenheit. Jedoch definieren Sie ebenfalls nur das Ziel. Der Weg um dieses Ziel zu erreichen kann unter Anwendung von Gestaltgesetzen beschritten werden. 4.3 Wahrnehmung und Gestaltgesetze Für das Design von Dashboard-Elementen existieren grundlegende Richtlinien, die Beachtung finden sollten. So gibt es etwa Gestaltrichtlinien, die ursprünglich aus dem Bereich der Wahrnehmungspsychologie stammen. Um Wahrnehmung beurteilen zu können, ist zu berücksichtigen, dass das Wahrgenommene nicht nur im Ganzen zu betrachten ist, sondern stets auch die Elemente im Einzelnen, die das Ganze bilden und unterschiedlich wahrnehmbar machen, je nachdem, wie sich die einzelnen Elemente gegenseitig beeinflussen [Stapelkamp 2007, S. 18]. Gestaltgesetze oder besser Gestaltprinzipien, dienen dem strukturierten Anordnen von kleinen Teilen zu einem Ganzen [Stapelkamp 2007, S. 18]. Folgend ein Auszug aus den Gestaltgesetzen, die beim Design von Screen-Elementen hilfreich sind [Stapelkamp 2007, S.106 ff.]. Das Prinzip der Prägnanz Das Prinzip der Prägnanz, auch bekannt als Prinzip der guten Gestalt, ist ein zentrales Prinzip der Gestaltpsychologie. Die Anordnung aus verschiedenen Elementen, wird stets so gesehen, dass die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist. In Abbildung 5 wird das Gesamtbild als eine Gruppierung von fünf Kreisen wahrgenommen (Abbildung 5a)) und nicht als eine Anordnung der eigentlich neun Einzel-Elemente (Abbildung 5b)). Verwendet werden sollten deswegen möglichst einfache Grundstrukturen [Stapelkamp 2007, S. 108]. 2 Angemessene Gestaltung muss effizient sein. Dafür müssen Aufwand und Nutzen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen [Schumann/Müller 2000, S. 12].

Was ist hier vorgefallen? Ein unerfahrener Benutzer eines Softwaresystems hat ein Problem, welches er nicht selbstständig lösen kann.

Was ist hier vorgefallen? Ein unerfahrener Benutzer eines Softwaresystems hat ein Problem, welches er nicht selbstständig lösen kann. Was ist hier vorgefallen? Ein unerfahrener Benutzer eines Softwaresystems hat ein Problem, welches er nicht selbstständig lösen kann. Moderne Softwaresysteme sollen ihre Anwender bzgl. der Benutzbarkeit

Mehr

... Bitte Namen und Matrikelnummer oben eintragen.

... Bitte Namen und Matrikelnummer oben eintragen. Prof. Dr. Rolf Linn B.Sc. Prüfung Seite 1......... Vorname Nachname Matrikelnummer Bitte Namen und Matrikelnummer oben eintragen. Bitte prüfen Sie die Vollständigkeit: Die Klausur besteht aus den Aufgaben

Mehr

Johannes Rahn 29.07.2010. Usability und User Experience

Johannes Rahn 29.07.2010. Usability und User Experience Johannes Rahn 29.07.2010 Usability und User Experience Seite 2 Inhalt Begriffsdefinitionen: Was ist Usability und was User Experience? Was sind die Unterschiede? Warum ist Usability und User Experience

Mehr

1.2.1 Gestaltpsychologie

1.2.1 Gestaltpsychologie 1.2 Gestaltgesetze 1.2.1 Gestaltpsychologie... 40 1.2.2 Gesetz von der einfachen Gestalt... 41 1.2.3 Gesetz der Nähe... 42 1.2.4 Gesetz der Gleichheit... 43 1.2.5 Gesetz der Geschlossenheit... 44 1.2.6

Mehr

Cockpits und Standardreporting mit Infor PM 10 09.30 10.15 Uhr

Cockpits und Standardreporting mit Infor PM 10 09.30 10.15 Uhr Cockpits und Standardreporting mit Infor PM 10 09.30 10.15 Uhr Bernhard Rummich Presales Manager PM Schalten Sie bitte während der Präsentation die Mikrofone Ihrer Telefone aus, um störende Nebengeräusche

Mehr

Software Engineering und Projektmanagement 2.0 VO

Software Engineering und Projektmanagement 2.0 VO Software Engineering und Projektmanagement 2.0 VO Inhalte der Einheit Was ist Usability? Wieso ist Usability wichtig? Vorlesung 2009W Usability Engineering (Christoph Wimmer) Sicherheit in der Softwareentwicklung

Mehr

GESTALT-THEORIE HERKUNFT GRUNDGEDANKE GESTALTQUALITÄTEN

GESTALT-THEORIE HERKUNFT GRUNDGEDANKE GESTALTQUALITÄTEN - Juliane Bragulla - GESTALT-THEORIE - unter der Bezeichnung Gestaltpsychologie bekannt - ist überdisziplinäre Theorie, die die menschliche Organisation der Wahrnehmung zum Gegenstand hat - versucht zu

Mehr

Anleitung zur Online-Demo 2013

Anleitung zur Online-Demo 2013 Anleitung zur Online-Demo 2013 Inhaltsangabe Der Einstiegsbericht Intro I. Vordefinierte Berichte II. Berichts-Komponenten III. Download Hilfe-Dokument IV. In 5 Schritten zum ersten Bericht Logout I. Vordefinierte

Mehr

Intelligente Unternehmens- und Prozesssteuerung durch CPM

Intelligente Unternehmens- und Prozesssteuerung durch CPM Intelligente Unternehmens- und Prozesssteuerung durch CPM 5. IIR Forum BI, Mainz, Sept. 2006 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner, Ventana Research Advisor und Research Advisor am Institut für Business

Mehr

1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,17 1,17 1,18

1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,17 1,17 1,18 3. Deskriptive Statistik Ziel der deskriptiven (beschreibenden) Statistik (explorativen Datenanalyse) ist die übersichtliche Darstellung der wesentlichen in den erhobenen Daten enthaltene Informationen

Mehr

The Need for Speed. CeBIT 2011. Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner und Ventana Research Advisor

The Need for Speed. CeBIT 2011. Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner und Ventana Research Advisor The Need for Speed CeBIT 2011 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner und Ventana Research Advisor The Need for Speed Industrialisierung, Agilität und Compliance die Rolle von Performance Management

Mehr

Auflösung von Displays und Pixelbildern. Unterlagen für den Workshop Designing Interactions in XS Stand März 2012

Auflösung von Displays und Pixelbildern. Unterlagen für den Workshop Designing Interactions in XS Stand März 2012 Unterlagen für den Workshop Designing Interactions in XS Stand März 2012 Nutzungsumfeld und -situationen Kategorisierung von Geräten Eingabe für mobile Geräte Displaytechnologien Auflösung von Displays

Mehr

Erstellen von Postern mit PowerPoint

Erstellen von Postern mit PowerPoint Erstellen von Postern mit PowerPoint Ziel Wer soll durch das Poster angesprochen werden? Welche Informationen sollen durch das Poster übermittelt werden? Ein Poster kombiniert Abbildungen und Texte, um

Mehr

Social Business Erfolgsmessung

Social Business Erfolgsmessung Social Business Erfolgsmessung Praxisbericht aus dem Social Business Projekt bei der Robert Bosch GmbH 8.10.2013, Cordula Proefrock (Robert Bosch GmbH), Dr. Christoph Tempich (inovex GmbH) 1 The Bosch

Mehr

User Interface Guidelines - Möglichkeiten und Grenzen

User Interface Guidelines - Möglichkeiten und Grenzen Folie Titel User Interface Guidelines - Möglichkeiten und Grenzen Ellen Reitmayr relevantive AG World Usability Day Berlin 3. November 2005 www.openusability.org Übersicht 1 Einführung Wozu User Interface

Mehr

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

SAP BW + Microsoft Excel Viel genutzt, oft unterschätzt

SAP BW + Microsoft Excel Viel genutzt, oft unterschätzt Corporate Performance Management SAP BW + Microsoft Excel Viel genutzt, oft unterschätzt Martin Krejci, Manager CPM Matthias Schmidt, BI Consultant Kristian Rümmelin, Senior BI Consultant Braincourt GmbH

Mehr

FH Trier Entwicklung gebrauchstauglicher Systeme

FH Trier Entwicklung gebrauchstauglicher Systeme Entwicklung gebrauchstauglicher Systeme Inhalt: Gebrauchstauglichkeit: Was ist das? Wie erreicht man das? Begriffe: MMI MMK MCI MMI HMI HCI CHI UCD GUI FH Trier Mensch-Maschine-Interaktion Mensch-Maschine-Kommunikation

Mehr

Business Intelligence

Business Intelligence Business Intelligence TOP Priorität für CIOs? Köln 08. Mai 2007 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner, Ventana Research Advisor und Research Advisor am Institut für Business Intelligence BI TOP Priorität

Mehr

Analyse alt- und mittelpaläolithischer Steinartefaktinventare mittels Parallelkoordinatenplots

Analyse alt- und mittelpaläolithischer Steinartefaktinventare mittels Parallelkoordinatenplots Einleitung Analyse alt- und mittelpaläolithischer Steinartefaktinventare mittels Parallelkoordinatenplots von Irmela Herzog Im Rahmen der Herbsttagung der AG DANK (Datenanalyse und Numerische Klassifikation)

Mehr

Software Ergonomie. als Teil des Software Engineerings

Software Ergonomie. als Teil des Software Engineerings Software Ergonomie als Teil des Software Engineerings Prof. Dr. Ing. Markus Dahm Informatik + Software Ergonomie FH Düsseldorf FB Medien Prof. Dr.-Ing. Markus Dahm RWTH Aachen Wer? Elektrotechnik, TI,

Mehr

? Michaela Lummer Sylvia Wiesehütter

? Michaela Lummer Sylvia Wiesehütter Software - Ergonomie? Referenten: Martina Truschzinski Michaela Lummer Sylvia Wiesehütter Gliederung Grundbegriffe Software Software-Ergonomie Normen und Richtlinien DIN 66234 DIN 66272 VDI-Richtlinie

Mehr

Wahrnehmung und wahrnehmungsgerechte Gestaltung

Wahrnehmung und wahrnehmungsgerechte Gestaltung Wahrnehmung und wahrnehmungsgerechte Gestaltung 37 Gestalt in der Wahrnehmungspsychologie (1) Kants Idee des Vorwissens beeinflusste u.a. die Entwicklung der Gestaltpsychologie, der zufolge einige Aspekte

Mehr

Redemittel zur Beschreibung von Schaubildern, Diagrammen und Statistiken

Redemittel zur Beschreibung von Schaubildern, Diagrammen und Statistiken Balkendiagramm Säulendiagramm gestapeltes Säulendiagramm Thema Thema des Schaubildes / der Grafik ist... Die Tabelle / das Schaubild / die Statistik / die Grafik / das Diagramm gibt Auskunft über... Das

Mehr

ISO 15504 Reference Model

ISO 15504 Reference Model Prozess Dimension von SPICE/ISO 15504 Process flow Remarks Role Documents, data, tools input, output Start Define purpose and scope Define process overview Define process details Define roles no Define

Mehr

Prozesse als strategischer Treiber einer SOA - Ein Bericht aus der Praxis

Prozesse als strategischer Treiber einer SOA - Ein Bericht aus der Praxis E-Gov Fokus Geschäftsprozesse und SOA 31. August 2007 Prozesse als strategischer Treiber einer SOA - Ein Bericht aus der Praxis Der Vortrag zeigt anhand von Fallbeispielen auf, wie sich SOA durch die Kombination

Mehr

Junisphere Systems AG 23.11.2010. Aligning Business with Technology. One step ahead of Business Service Management. Intelligentes ITSM

Junisphere Systems AG 23.11.2010. Aligning Business with Technology. One step ahead of Business Service Management. Intelligentes ITSM Aligning Business with Technology One step ahead of Business Service Management Intelligentes ITSM Agenda Junisphere s Lösung Use cases aus der Praxis Zentrale Informatik Basel-Stadt ETH Zürich Ausblick

Mehr

Die Schweizer sind Weltmeister...

Die Schweizer sind Weltmeister... Nefos GmBH 07.03.2013 Die Schweizer sind Weltmeister... 2 ...im App-Download! Jeder Schweizer hat im Schnitt 19 kostenpflichtige Apps auf seinem Smartphone! 3 Top Mobile Trends In two years, 20% of sales

Mehr

Neue Produkte 2010. Ploetz + Zeller GmbH Truderinger Straße 13 81677 München Tel: +49 (89) 890 635-0 www.p-und-z.de

Neue Produkte 2010. Ploetz + Zeller GmbH Truderinger Straße 13 81677 München Tel: +49 (89) 890 635-0 www.p-und-z.de Neue Produkte 2010 Ploetz + Zeller GmbH Truderinger Straße 13 81677 München Tel: +49 (89) 890 635-0 Ploetz + Zeller GmbH. Symbio ist eine eingetragene Marke der Ploetz + Zeller GmbH. Alle anderen Marken

Mehr

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part XI) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

Mobile User Experience

Mobile User Experience Mobile User Experience "Mobile First" in der Praxis "auch mobil"? Franz Koller 23. April 2013 USABILITY UND USER EXPERIENCE USABILITY UND USER EXPERIENCE USABILITY DEFINITION Aufgabenangemessenheit Das

Mehr

job and career at HANNOVER MESSE 2015

job and career at HANNOVER MESSE 2015 1. Überschrift 1.1 Überschrift 1.1.1 Überschrift job and career at HANNOVER MESSE 2015 Marketing Toolkit DE / EN 1 Inhalte Smart Careers engineering and technology 1 Logo Seite 3 2 Signatur Seite 4 3 Ankündigungstext

Mehr

Business Intelligence im praktischen Einsatz bei Verkehrsunternehmen

Business Intelligence im praktischen Einsatz bei Verkehrsunternehmen Business Intelligence im praktischen Einsatz bei Verkehrsunternehmen Version 1.3 / JUL-2013 Seite 1 / 5 Wittenberger Weg 103 Fon: +49(0)211 / 580 508 28-0 Datenmanagement in Verkehrsunternehmen Die Anforderungen

Mehr

LOG AND SECURITY INTELLIGENCE PLATFORM

LOG AND SECURITY INTELLIGENCE PLATFORM TIBCO LOGLOGIC LOG AND SECURITY INTELLIGENCE PLATFORM Security Information Management Logmanagement Data-Analytics Matthias Maier Solution Architect Central Europe, Eastern Europe, BeNeLux MMaier@Tibco.com

Mehr

mit Nexis Analyser Medien analysen durchführen?

mit Nexis Analyser Medien analysen durchführen? Wie kann ich mit Nexis Analyser Medien analysen durchführen? Informationen nachvollziehbar darstellen Aktuelle Studien zeigen: Grafische Darstellung von Informationen wird immer wichtiger* Veränderungen

Mehr

job and career at IAA Pkw 2015

job and career at IAA Pkw 2015 1. Überschrift 1.1 Überschrift 1.1.1 Überschrift job and career at IAA Pkw 2015 Marketing Toolkit job and career Aussteller Marketing Toolkit DE / EN Februar 2015 1 Inhalte Smart Careers in the automotive

Mehr

Eine ISO-Norm für Wissensmanagement?

Eine ISO-Norm für Wissensmanagement? Eine ISO-Norm für Wissensmanagement? 09.12.2014 von Christian Katz Die aktuelle Revision der ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme) lädt ein, über die Harmonisierung aller Managementsystem-Normen nachzudenken:

Mehr

Social Media trifft Business

Social Media trifft Business Social Media trifft Business Intelligence Social Media Analysis als Teil der Unternehmenssteuerung Tiemo Winterkamp, VP Global Marketing Agenda Social Media trifft Business Intelligence Business Intelligence

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Auswahl alter Klausuraufgaben aus einer ähnlichen Vorlesung Maßgeblich für die Prüfung sind die Vorlesungsinhalte!

Auswahl alter Klausuraufgaben aus einer ähnlichen Vorlesung Maßgeblich für die Prüfung sind die Vorlesungsinhalte! Auswahl alter Klausuraufgaben aus einer ähnlichen Vorlesung Maßgeblich für die Prüfung sind die Vorlesungsinhalte! Aufgabe 1: Grundlagen (5 Punkte) a) Definieren Sie kurz Usability und User Experience.

Mehr

ITIL & TOGAF die Doppelspitze für IT Governance

ITIL & TOGAF die Doppelspitze für IT Governance 1 ITIL Day 2014 ITIL & TOGAF die Doppelspitze für IT Governance Referenten: Arif Chughtai, Matthias Gessenay 2 Referenten Arif Chughtai mail@arifchughtai.org www.arifchughtai.org Matthias Gessenay matthias.gessenay@corporatesoftware.ch

Mehr

Diagramme aus Tabellen erstellen mit Calc (LibreOffice 4)

Diagramme aus Tabellen erstellen mit Calc (LibreOffice 4) Voraussetzungen Es muss eine Tabelle vorliegen, in der die Zahlen, die grafisch dargestellt werden sollen, zusammenhängend markiert werden können. Beispiel: Es ist sinnvoll, zunächst die Zellen zu markieren,

Mehr

Messen von Usability. Wie kann man eine GUI unter dem Gesichtspunkt Usability bewerten?

Messen von Usability. Wie kann man eine GUI unter dem Gesichtspunkt Usability bewerten? Messen von Usability Wie kann man eine GUI unter dem Gesichtspunkt Usability bewerten? 1 Motivation Warum Usability messen? Usability Probleme frühzeitig erkennen Unterschiedliche Bedienelemente / Interaktionsmöglichkeiten

Mehr

Neue Dimensionen bei Benutzerfreundlichkeit und Design

Neue Dimensionen bei Benutzerfreundlichkeit und Design Neue Dimensionen bei Benutzerfreundlichkeit und Design Ab Planon Accelerator 6.0 und Planon Software Suite Release 2014 Ein innovativer Spezialist mit über 30 Jahren Erfahrung im CAFM Bereich Ein Partner,

Mehr

Internetagentur für Digitale Transformation

Internetagentur für Digitale Transformation Ein paar Keyfacts Internetagentur für Digitale Transformation 45 Feste Mitarbeiter 10 TOP 10 unter inhabergeführten Agenturen in K & F Eine Auswahl unserer Partner 15 Jahre Erfahrung Internet Apps Online-

Mehr

ENTERPRISE PERFORMANCE MANAGEMENT FÜR EPM. Sie.

ENTERPRISE PERFORMANCE MANAGEMENT FÜR EPM. Sie. ENTERPRISE PERFORMANCE MANAGEMENT FÜR EPM Sie. WIE SIEHT DIE PERFORMANCE IHRES UNTERNEHMENS AUS? ZIELE MUSS MAN MESSEN KÖNNEN Ihre Mitarbeitenden bilden nicht nur einen grossen Kostenblock in Ihrer Aufwandsrechnung,

Mehr

Online-Vorlesung FG-UB-Adv. Leadership Teil 1

Online-Vorlesung FG-UB-Adv. Leadership Teil 1 Online-Vorlesung FG-UB-Adv. Leadership Teil 1 Autor und Dozent: PQRST e.u. - Ing. Erich Freitag A-3443 Sieghartskirchen, Hauptplatz 2 Rückmeldungen (Anmerkungen, Fehlerhinweise, Ergänzungen u.dgl.) zu

Mehr

Text Bild Relation. David Manikowski Jacques Sauvaget

Text Bild Relation. David Manikowski Jacques Sauvaget Text Bild Relation David Manikowski Jacques Sauvaget Inhalt Arten von Abbildern Kognitive Bildverarbeitung Eindeutige alphanumerische Ergänzungen Beziehungen zwischen Bild und Text Abbilder (Definition)

Mehr

Kanton St.Gallen Design Guidelines Web-Auftritt des Kantons St.Gallen

Kanton St.Gallen Design Guidelines Web-Auftritt des Kantons St.Gallen Design Guidelines Web-Auftritt des Kantons St.Gallen Version 8.0 - CQ5-Redesign Juli 2011 Inhalt 1. Geltung und Reichweite der Guidelines 2. Visual Design Basics 3. Style Guide Internet «sg.ch» 4. Style

Mehr

SOA und Business Intelligence. Whitepaper von Thomas Volz

SOA und Business Intelligence. Whitepaper von Thomas Volz SOA und Business Intelligence Whitepaper von Thomas Volz I N H A LT 1 Zielsetzung dieses Whitepapers 2 Was ist SOA? 3 Warum ist das gerade jetzt ein Thema? 3 Was ist der Nutzen für den BI-Anwender? 4 Wird

Mehr

Website-Usability - Überprüfung der Gebrauchstauglichkeit von Websites

Website-Usability - Überprüfung der Gebrauchstauglichkeit von Websites Website-Usability - Überprüfung der Gebrauchstauglichkeit von Websites Wie kann man die Gebrauchstauglichkeit feststellen? Es gibt hierzu unterschiedliche Möglichkeiten und Ansätze, die teilweise an die

Mehr

Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen

Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen Ist die Bilderdatenbank über einen längeren Zeitraum in Benutzung, so steigt die Wahrscheinlichkeit für schlecht beschriftete Bilder 1. Insbesondere

Mehr

OPNET s Application Response Expert (ARX)

OPNET s Application Response Expert (ARX) OPNET s Application Response Expert (ARX) Root Cause Analyse und End2End Monitoring für Web Anwendungen Summary Werden im IT Betrieb Probleme durch die Anwender gemeldet, müssen schnell Informationen aus

Mehr

SOA im Zeitalter von Industrie 4.0

SOA im Zeitalter von Industrie 4.0 Neue Unterstützung von IT Prozessen Dominik Bial, Consultant OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH Standort Essen München, 11.11.2014 OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH 2014 Seite 1 1 Was ist IoT? OPITZ CONSULTING

Mehr

COBIT. Proseminar IT Kennzahlen und Softwaremetriken 19.07.2010 Erik Muttersbach

COBIT. Proseminar IT Kennzahlen und Softwaremetriken 19.07.2010 Erik Muttersbach COBIT Proseminar IT Kennzahlen und Softwaremetriken 19.07.2010 Erik Muttersbach Gliederung Motivation Komponenten des Frameworks Control Objectives Goals Prozesse Messen in CobiT Maturity Models Outcome

Mehr

Wie misst man Qualität?

Wie misst man Qualität? Software Systems Engineering Wie misst man Qualität? Dr. Privat-Doz. A Herrmann Institut Software Systems Engineering Ziele dieses Workshops Workshop Wie misst man Qualität? Methoden lernen: Herleitung

Mehr

Business Intelligence mit MS SharePoint Server

Business Intelligence mit MS SharePoint Server Business Intelligence mit MS SharePoint Server Business Intelligence mit MS SharePoint Server Business Intelligence mit MS SharePoint Server erleichtert es den Entscheidungsträgern, auf Informationen jederzeit

Mehr

Über dieses Buch. Kapitel 1. 1.1 Einleitung

Über dieses Buch. Kapitel 1. 1.1 Einleitung Kapitel 1 Über dieses Buch 1.1 Einleitung Dieses Buch behandelt das Vorgehensmodell Kanban und seinen Einsatz in Softwareentwicklungsprojekten. Kanban ist ein Vorgehensmodell der schlanken Softwareentwicklung

Mehr

job and career for women 2015

job and career for women 2015 1. Überschrift 1.1 Überschrift 1.1.1 Überschrift job and career for women 2015 Marketing Toolkit job and career for women Aussteller Marketing Toolkit DE / EN Juni 2015 1 Inhalte Die Karriere- und Weiter-

Mehr

Komplexität der Information - Ausgangslage

Komplexität der Information - Ausgangslage Intuition, verlässliche Information, intelligente Entscheidung ein Reisebericht Stephan Wietheger Sales InfoSphere/Information Management Komplexität der Information - Ausgangslage Liefern von verlässlicher

Mehr

So importieren Sie einen KPI mithilfe des Assistenten zum Erstellen einer Scorecard

So importieren Sie einen KPI mithilfe des Assistenten zum Erstellen einer Scorecard 1 von 6 102013 18:09 SharePoint 2013 Veröffentlicht: 16.07.2012 Zusammenfassung: Hier erfahren Sie, wie Sie einen KPI (Key Performance Indicator) mithilfe des PerformancePoint Dashboard Designer in SharePoint

Mehr

Das Wesentliche im Blick.

Das Wesentliche im Blick. Das Wesentliche im Blick. Unternehmen effektiv steuern mit relevanten Daten im Management Dashboard CP-Cockpit ist ein Modul der Corporate Planning Suite. Den Blick auf das Wesentliche lenken. Effektiv

Mehr

Formatierungsempfehlungen und technische Tipps zur Manuskripterstellung beim Ausgangsformat DIN A4 für das Druckformat DIN A5

Formatierungsempfehlungen und technische Tipps zur Manuskripterstellung beim Ausgangsformat DIN A4 für das Druckformat DIN A5 Formatierungsempfehlungen und technische Tipps zur Manuskripterstellung beim Ausgangsformat DIN A4 für das Druckformat DIN A5 Der Leitfaden für eine Veröffentlichung im Universitätsverlag Ilmenau (Stand:

Mehr

Überwachen und Analysieren von Geschäftsabläufen - Business Activity Monitoring mit WebSphere Business Monitor

Überwachen und Analysieren von Geschäftsabläufen - Business Activity Monitoring mit WebSphere Business Monitor Überwachen und Analysieren von Geschäftsabläufen - Business Activity Monitoring mit WebSphere Business Monitor Philipp Königs Manager WebSphere Technical Sales IBM Software Group, Germany pkoenigs@de.ibm.com

Mehr

Agenda ITIL v3 Framework

Agenda ITIL v3 Framework Agenda ITIL v3 Framework Overview & Allgemeines ITIL Service Lifecycle Service Strategies Service Design Service Transition Service Operation Continual Service Improvement ITIL V3 Continual Service Improvement

Mehr

Exercise (Part II) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part II) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part II) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

Workshop Web-Projekte

Workshop Web-Projekte Workshop Web-Projekte 1 Bekanntmachen Prof. Dr. Susann Kowalski - FH Köln - Fakultät für Wirtschaftswissenschaften - Organisation und Datenverarbeitung E-Learning Software-Engineering für Web-Projekte

Mehr

Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Stuttgart

Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Stuttgart Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Abschlussarbeit im Bereich Business Process Management (BPM) Effizienzsteigerung von Enterprise Architecture Management durch Einsatz von Kennzahlen Braincourt

Mehr

Customer Experience Week

Customer Experience Week Customer Experience Week Die Macht der Sterne Einfluss von Bewertungen auf die Kaufentscheidung Sebastian von Dobeneck BIG Social Media Senior Account Manager www.big-social-media.de Wem vertrauen Kunden?

Mehr

Informationssystemanalyse People Capability Maturity Model 6 1

Informationssystemanalyse People Capability Maturity Model 6 1 Informationssystemanalyse People Capability Maturity Model 6 1 People Capability Maturity Model Neben dem CMM, welches primär zur Verbesserung des Entwicklunsprozesses eingesetzt wird, existiert mit dem

Mehr

Human-Computer Interaction

Human-Computer Interaction Human-Computer Interaction Masterstudiengang Medieninformatik WS 2013 / 2014 Prof. Dr. Robert Strzebkowski Usability Grundlagen / Einige wesentliche Ansätze 4& Agenda 1.! HCI / Software-Ergonomie / Usability

Mehr

Vom Intranet zum Knowledge Management

Vom Intranet zum Knowledge Management Vom Intranet zum Knowledge Management Die Veränderung der Informationskultur in Organisationen von Martin Kuppinger, Michael Woywode 1. Auflage Hanser München 2000 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de

Mehr

Towards Automated Analysis of Business Processes for Financial Audits

Towards Automated Analysis of Business Processes for Financial Audits Towards Automated Analysis of Business Processes for Financial Audits Michael Werner Universität Hamburg michael.werner@wiso.uni hamburg.de Max Brauer Allee 60 22765 Hamburg StB Prof. Dr. Nick Gehrke Nordakademie

Mehr

Online-Befragung als neues Instrument zur Beurteilung der Benutzerfreundlichkeit interaktiver Software am Beispiel einer Internet-Anwendung

Online-Befragung als neues Instrument zur Beurteilung der Benutzerfreundlichkeit interaktiver Software am Beispiel einer Internet-Anwendung Online-Befragung als neues Instrument zur Beurteilung der Benutzerfreundlichkeit interaktiver Software am Beispiel einer Internet-Anwendung Michael Richter, UBS AG 1 Einleitung Beim Versuch, den Dialog

Mehr

Corporate Design Leitfaden

Corporate Design Leitfaden Corporate Design Leitfaden Seite 1 Corporate Design Warum ist uns das Corporate Design (CD) so wichtig? In Zeiten immer stärkeren Wettbewerbs ist es notwendig und wichtig, dass wir uns durch eine klare

Mehr

Messdaten auswerten und visualisieren 5 Tipps, die passende Darstellungstechnik für ein Messsystem zu finden

Messdaten auswerten und visualisieren 5 Tipps, die passende Darstellungstechnik für ein Messsystem zu finden Messdaten auswerten und visualisieren 5 Tipps, die passende Darstellungstechnik für ein Messsystem zu finden 27.05.13 Autor / Redakteur: Nach Unterlagen von National Instruments / Hendrik Härter Messdaten

Mehr

Beim Schreiben von kürzeren Text reicht es völlig, wenn Sie

Beim Schreiben von kürzeren Text reicht es völlig, wenn Sie 5 Vorlagen gestalten In diesem Kapitel: n Gestaltungsbereiche und -werkzeuge n Designs bearbeiten n Formatvorlagen erstellen n Formatvorlagen prüfen n Formatvorlagen ändern n Mit Dokumentvorlagen arbeiten

Mehr

Employment and Salary Verification in the Internet (PA-PA-US)

Employment and Salary Verification in the Internet (PA-PA-US) Employment and Salary Verification in the Internet (PA-PA-US) HELP.PYUS Release 4.6C Employment and Salary Verification in the Internet (PA-PA-US SAP AG Copyright Copyright 2001 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr

Systemen. Stand der Umsetzung von BSC-Systemen. 3/4 der Unternehmen setzen Balanced Scorecard als neues Instrument der Unternehmensführung ein.

Systemen. Stand der Umsetzung von BSC-Systemen. 3/4 der Unternehmen setzen Balanced Scorecard als neues Instrument der Unternehmensführung ein. Stand der Umsetzung von BSC-Systemen Systemen BSC eingeführt keine Überarbeitung 11% kein Interesse 26% BSC eingeführt Überarbeitung geplant 5% BSC geplant 58% n = 141 3/4 der Unternehmen setzen Balanced

Mehr

Usability & Softwareergonomie

Usability & Softwareergonomie Usability & Softwareergonomie Dr. Martina Manhartsberger VÖSI - 14.12.06 About Interface Consult GmbH Gründung: 1994 Positionierung: - Erste österreichische Usability Agentur - Wissenschaftlicher Background

Mehr

1 Zusammenfassung/Summary

1 Zusammenfassung/Summary 1 Zusammenfassung/Summary Zusammenfassung: Wissensdatenbanken gewinnen zunehmend an Bedeutung, wenn es darum geht, die Informationen, die ungeordnet in einem Unternehmen vorliegen, zu strukturieren und

Mehr

6 Architektur-Mittel (WOMIT)

6 Architektur-Mittel (WOMIT) 6 Architektur-Mittel (WOMIT) Abb. 6-1: Positionierung des Kapitels im Ordnungsrahmen. Dieses Kapitel befasst sich mit der WOMIT-Dimension des architektonischen Ordnungsrahmens, indem es grundlegende Konzepte

Mehr

Wo sind meine Daten? Ein Gesundheitscheck Ihrer Datenhaltung. KRM/Wildhaber Consulting, Zürich 2014

Wo sind meine Daten? Ein Gesundheitscheck Ihrer Datenhaltung. KRM/Wildhaber Consulting, Zürich 2014 Wo sind meine Daten? Ein Gesundheitscheck Ihrer Datenhaltung 1 KRM/Wildhaber Consulting, Zürich 2014 Kreditkartendaten gestohlen u Die Geheimdienste zapfen systematisch Rechner an u Cloud Lösungen sind

Mehr

Einführung in die Chartdarstellung

Einführung in die Chartdarstellung Einführung in die Chartdarstellung Chartarten: 1. Linien-Chart 2. Bar-Chart 3. Candelstick-Chart 4. Renko-Chart 5. Point & Figure Chart 6. Equivolume-Chart 7. Constant Volume Bar Chart 8. Kagi-Chart 9.

Mehr

Solution Description. Intelligente Steuerung im Logistik Management. Alegri International Service GmbH, 2007

Solution Description. Intelligente Steuerung im Logistik Management. Alegri International Service GmbH, 2007 Solution Description Intelligente Steuerung im Logistik Management Alegri International Service GmbH, 2007 Inhalt Logistik-Begriff Controlling-Instrumente t t Definierte Punkte zur Messung des Logistikprozesses

Mehr

Quiz Generator 3.0. stallwanger IT.dev process and controlling controlling development implementation www.stallwanger.net info@stallwanger.

Quiz Generator 3.0. stallwanger IT.dev process and controlling controlling development implementation www.stallwanger.net info@stallwanger. stallwanger IT.dev process and controlling controlling development implementation www.stallwanger.net info@stallwanger.net Quiz Generator 3.0 Copyright (C) 2007 2010,. All rights reserved. Vorwort: Bei

Mehr

Visual Business Analytics Visueller Zugang zu Big Data

Visual Business Analytics Visueller Zugang zu Big Data Visual Business Analytics Visueller Zugang zu Big Data Dr.-Ing. Jörn Kohlhammer Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) Fraunhoferstraße 5 64283 Darmstadt Tel.: +49 6151 155-646 Fax:

Mehr

Ohne CAPA geht es nicht

Ohne CAPA geht es nicht ZKS Köln Ohne CAPA geht es nicht Corrective and Preventive Actions in der klinischen Forschung Jochen Dress Christine Georgias Heike Mönkemann Ursula Paulus BMBF 01KN0706 2 Axiom Qualität in der klinischen

Mehr

Die BPM-Trilogie BPMN, CMMN, DMN mehr als Schlagworte?

Die BPM-Trilogie BPMN, CMMN, DMN mehr als Schlagworte? Die BPM-Trilogie BPMN, CMMN, DMN mehr als Schlagworte? Wann Sie die neuen Standards anwenden sollten und wie wir die Konzepte dahinter vermitteln können Präsentation auf dem Process Solutions Day 2015

Mehr

Einleitung. Was ist das Wesen von Scrum? Die Ursprünge dieses Buches

Einleitung. Was ist das Wesen von Scrum? Die Ursprünge dieses Buches Dieses Buch beschreibt das Wesen von Scrum die Dinge, die Sie wissen müssen, wenn Sie Scrum erfolgreich einsetzen wollen, um innovative Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen. Was ist das Wesen

Mehr

Mein erstes Tableau-Dashboard. Tableau Software Schritt für Schritt kennenlernen und ein erstes Dashboard erstellen

Mein erstes Tableau-Dashboard. Tableau Software Schritt für Schritt kennenlernen und ein erstes Dashboard erstellen Tableau Software Schritt für Schritt kennenlernen und ein erstes Dashboard erstellen Vorgehensweise 1) Datenaufbereitung in Microsoft Excel 2) Tableau - Datenimport 3) Erstellung verschiedener Tableau-Arbeitsblätter

Mehr

Technische Integration des Informationssystems über SAP (1/6)

Technische Integration des Informationssystems über SAP (1/6) Technische Integration des Informationssystems über SAP (1/6) Software Systemsoftware Anwendungssoftware Betriebssysteme Standardsoftware Individualsoftware Übersetzungsprogramme Dienstprogramme andere

Mehr

»Selbst denkende«management-werkzeuge für die virtuelle Welt

»Selbst denkende«management-werkzeuge für die virtuelle Welt »Selbst denkende«management-werkzeuge für die virtuelle Welt André M. Braun Team Lead Sales Germany EMC IONIX 2 Dinge werden komplexer! Junkers G38 grösstes Land Verkehrsflugzeug seiner Zeit 3 Dinge werden

Mehr

Oracle Business Process Analysis Suite. Gert Schüßler Principal Sales Consultant

<Insert Picture Here> Oracle Business Process Analysis Suite. Gert Schüßler Principal Sales Consultant Oracle Business Process Analysis Suite Gert Schüßler Principal Sales Consultant 1 Geschäftsprozesse Zerlegung am Beispiel Kreditvergabe Antrag aufnehmen Antrag erfassen Schufa Kunden

Mehr

UNIGRAZONLINE. With UNIGRAZonline you can organise your studies at Graz University. Please go to the following link: https://online.uni-graz.

UNIGRAZONLINE. With UNIGRAZonline you can organise your studies at Graz University. Please go to the following link: https://online.uni-graz. English Version 1 UNIGRAZONLINE With UNIGRAZonline you can organise your studies at Graz University. Please go to the following link: https://online.uni-graz.at You can choose between a German and an English

Mehr

Data Mining-Projekte

Data Mining-Projekte Data Mining-Projekte Data Mining-Projekte Data Mining stellt normalerweise kein ei nmaliges Projekt dar, welches Erkenntnisse liefert, die dann nur einmal verwendet werden, sondern es soll gewöhnlich ein

Mehr

Zuverlässige und einfach zugängliche Informationen in Echtzeit für alle Beteiligten

Zuverlässige und einfach zugängliche Informationen in Echtzeit für alle Beteiligten PLANON Managementinformationen Zuverlässige und einfach zugängliche Informationen in Echtzeit für alle Beteiligten Mit dem steigenden Bedarf hin zu mehr Kosteneffizienz und Agilität bei Immobilien- und

Mehr

PIMP MY CHART Excel Dashboard 3x3 Musterbericht & Anleitung

PIMP MY CHART Excel Dashboard 3x3 Musterbericht & Anleitung PIMP MY CHART Excel Dashboard 3x3 Musterbericht & Anleitung Mit Excel Dashboard 3x3 von PIMP MY CHART erhalten Sie stets einen aktuellen und graphisch ansprechenden Überblick über die wichtigsten Kennzahlen

Mehr

Qualität 1. 1 Qualität

Qualität 1. 1 Qualität Qualität 1 1 Qualität Nach dem Durcharbeiten dieses Kapitels sollten Sie die Qualität für ein Softwaresystem definieren können, typische Qualitätskriterien kennen, Qualitätskriterien messbar festlegen

Mehr

EDV & Multimedia Interaktionsdesign

EDV & Multimedia Interaktionsdesign Universität Bayreuth Angewandte Medienwissenschaft: Digitale Medien Wintersemester 2010/2011 EDV & Multimedia Interaktionsdesign 13 Evaluation Prof. Dr. Jochen Koubek Evaluation Konzeption Evaluation ist

Mehr