Friedrich-Ebert-Schule. Informationen für Eltern von Schulanfängern

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1 Friedrich-Ebert-Schule Schule für Kinder Grundschule des Main-Kinzig-Kreises Bleichstr Schöneck Informationen für Eltern von Schulanfängern Schulleitung: Bernhard Engel Torsten Streicher Sekretariat: Brigitte Kaufmann Tel Fax Internet:

2 Liebe Eltern, wir begrüßen sie ganz herzlich an der Friedrich-Ebert- Schule und wünschen Ihnen, dass Sie und Ihr Kind sich bald wohl bei uns fühlen. Dieses Heftchen soll beim Übergang von der Vorschulzeit zur Schule eine Hilfe sein. Es soll Anregungen für Überlegungen und Entscheidungen bieten. Vielleicht gibt es Ihnen die Bestätigung, dass Ihr Kind sich bisher vielversprechend entwickelt hat und Sie somit voller Zuversicht der Schulzeit entgegenblicken können. Sollten Sie aber an der einen oder anderen Stelle ins Grübeln geraten, sprechen Sie am besten sofort die Erzieherinnen im Kindergarten an oder fragen Sie in der Schule nach, damit sie in den verbleibenden Monaten bis zur Einschulung eventuell noch Maßnahmen ergreifen können. Die Schulleitung der Friedrich-Ebert-Schule und auch Frau Kaufmann im Sekretariat sind gerne bereit, Ihnen weiterzuhelfen. Auf eine gute Zusammenarbeit freuen sich Bernhard Engel Schulleiter Torsten Streicher Stellvertreter

3 Ablauf des Einschulungsverfahrens zum Schuljahr 2010/ Elternabend in der Schule (10. September 2009) 2. Anmeldegespräche in der Schule (ab 14. September 2009) 3. eventuell Vorlaufkurs zur Sprachbildung (ab Nov. 2009) 4. Schulärztliche Untersuchung (Termine werden mitgeteilt) 5. Besuch der Kindergärten in der Schule (Frühjahr 2010) 6. Kennenlerntag in der Schule (19. April 2010) 7. Gespräche mit den Kindergärten 8. Gespräche mit einzelnen Eltern (nach Absprache) 9. Benachrichtigung über Einschulung (Juli 2010) 10. Einschulungsfeier und 1. Schultag (17. August 2010)

4 So erkennen sie selbst, ob Ihr Kind schulfähig ist Denkentwicklung Kennt Ihr Kind alle Farben? Weiß Ihr Kind seinen Namen und sein Alter? Kennt es den Würfel und die Würfelzahlen von 1 bis 6? Kann es sonst Mengen erfassen? Kennt Ihr Kind die Bedeutung von größer, kleiner, länger und kürzer, mehr und weniger? Spielt es gern Memory, Karten- und Würfelspiele oder mit Puzzles? Spricht Ihr Kind deutlich, und kann es alle Laute aussprechen? Kann Ihr Kind kleine Geschichten nacherzählen? Schaut es gerne Bilderbücher an? Schreibt es Kritzelbriefe? Kann es kleine Melodien oder Lieder behalten? Lernt es kleine Gedichte oder Reime leicht auswendig? Ist es neugierig? Kann es ein technisches Gerät bedienen (Radio, Telefon)? Entwickelt Ihr Kind beim Spielen eigene Ideen? Körperliche Entwicklung und Bewegungsentwicklung Sieht und hört Ihr Kind gut? Kann es auf einem Bein hüpfen, balancieren, rückwärts gehen? Beherrscht es selbstständig alltägliche Verrichtungen (anund ausziehen, Schuhe binden, auf die Toilette gehen, Nase putzen)? Kann es mit Buntstiften, Schere und Papier umgehen? Kann es den Stift mit Daumen und Zeigefinger halten? Kann es die Mensch-Zeichnung malen?

5 Sozial-emotionale Entwicklung Geht Ihr Kind gerne in den Kindergarten? Freut es sich auf die Schule? Nimmt es von sich aus Kontakt zu anderen Kindern auf? Freut es sich darauf, etwas Neues zu lernen? Traut es sich an neue Aufgaben heran? Kann es Enttäuschungen wegstecken? Kann es sich allein beschäftigen? Kann Ihr Kind aufmerksam zuhören und auch abwarten? Kann es konzentriert arbeiten, auch ohne direkten Kontakt zu einem Erwachsenen? Hat es Anschluss zu Nachbarkindern? Kommt es mit anderen gleichaltrigen Kindern gut klar? Beachtet es Gebote und Verbote? Kann es sich in eine Gruppe einfügen? Kann es sich von Ihnen und der gewohnten Umgebung für mehrere Stunden trennen? Ist es selbstbewusst und nicht übervorsichtig? Will es schon mithelfen? Übernimmt es kleine Pflichten in der Familie? Geht es selbstständig kleine Botengänge machen (kleine Einkäufe, Briefkasten,...)? Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit JA beantwortet haben, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind fit für die Schule ist. Überwiegen unsichere Antworten oder mussten Sie häufig NEIN antworten, sollten Sie sich unbedingt mit Kindergarten und Schule beraten. Zusammenstellung nach: E. Aust, P.-M. Hammer, Auch das Lernen kann man lernen, Ratingen 1997 und: D. Haarmann, I. M. Naegele, Schulanfang heute, Weinheim 1999

6 Vorzeitige Einschulung Wenn Sie Ihr Kind vorzeitig einschulen möchten, sind noch andere Überlegungen anzustellen. Diese Fragen sollen Ihnen bei der Entscheidung helfen: Wirkt Ihr Kind verspielt oder verträumt? War Ihr Kind oft krank, hat es körperliche Schwächen (sehen, hören, usw.)? Hat Ihr Kind wenig Kontakt zu anderen Kindern? Spielt es überwiegend mit jüngeren Kindern? Spricht Ihr Kind undeutlich oder kaum verständlich? Ist Ihr Kind ein Frühchen oder ein Spätentwickler? Brauchte es eine längere Entwicklungszeit als andere Kinder? Trotzt es noch häufig? Kann es sich nur über einen kurzen Zeitraum allein mit einer Sache (außer Fernseher, Computerspiele o. ä.) beschäftigen? Wenn Sie häufiger als zweimal mit JA geantwortet haben, sollten Sie Ihr Kind auf keinen Fall vorzeitig einschulen!

7 Wünsche der Schule an die Eltern Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind! Fördern sie die Bewegung Ihres Kindes! Lesen Sie Ihrem Kind so oft es geht vor! Singen Sie mit Ihrem Kind! Fördern Sie die Neugier Ihres Kindes! Hören Sie Ihrem Kind zu! Setzen Sie Ihrem Kind Grenzen, wo es nötig ist! Lassen Sie Ihr Kind aber auch mal im Matsch spielen! Nehmen Sie sich noch mehr Zeit für Ihr Kind!

8 Ein Kind braucht seine Ruhe, die Kleider und die Schuhe, die Mahlzeit und den Raum, Wiese, Luft und Baum. Ein Kind braucht gute Schulen und auch mal Schlamm zum Suhlen und oft ein gutes Wort und Freunde hier und dort. Ein Kind braucht sehr viel Freude und gute Nachbarsleute, Lust auf den nächsten Tag und jemand, der es mag. Irmela Bender

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