DIE INTERNETFALLE. Das Buch zum Vortrag: Die Internetfalle (erschienen beim Verlag Frankfurter Allgemeine Buch 10/2010)

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1 DIE INTERNETFALLE Thomas R. Köhler Tel: +49(0) Das Buch zum Vortrag: Die Internetfalle (erschienen beim Verlag Frankfurter Allgemeine Buch 10/2010) Im Internet bin ich anonym, ich kann tun und lassen was ich will Facebook, Google und XING wissen alles über mich. Diese beiden Aussagen illustrieren die Bandbreite der Vorstellungen, die sich in denköpfendernutzerfestgesetzthaben,wennesumdiefragendes Digitalen Ichs im Online-Zeitalter geht. 30 Millionen Menschen nutzen allein in Deutschland soziale Netzwerke im Internet. Aber kaum jemand kennt die Hintergründe und Zusammenhänge der Web 2.0- Welt, jenseits immer wiederkehrender Pressemeldungen über Datenklau, Cyberstalking, Identitätsdiebstahl und Online-Mobbing. Das Buch zeigt, dass Digitale Identität kein Debattierfeld für Theoretiker ist, sondern jeden Nutzer etwas angeht. Die Internetfalle liefert einen Blick hinter die Kulissen der Webwelt und bietet konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit den eigenen Daten im Internet. soweit der Verlag zum Buch. Rezension von 3sat(Sendung bookmark vom ): Die Internetfalle ist pointierte, sehr gut verständliche Information, ein unbedingt empfehlenswerter Kompass durch den Internet- Dschungel. Wer jetzt noch in die Falle tappt, kann nicht behaupten, er wäre nicht gewarnt worden. Ein Exemplar von Die Internetfalle steht in Kürze in der Stadtbibliothek Paderborn zur Verfügung!

2 Weitere Bücher von Thomas R. Köhler Aktuelle Buchpublikation von Thomas R. Köhler zu ICT-Themen: IT von A bis Z (Buchverlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frankfurt 2008) Die leise Revolution des Outsourcing IT-Services aus dem Netz (Buchverlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frankfurt 2007) Reorganizing Data and Voice Networks (ArtechHouse Publishers, USA/UK, 2006 in englischer Sprache) Netzwerk-Konsolidierung: Unternehmensnetze mit Communications Resourcing (Addison-Wesley Verlag, September 2004). holt Autor Thomas R. Köhler [ ] den Leser ab, indem er ihm die Folgen der technologischen Innovationen und ihre Auswirkungen auf die Netzwerkökonomie sowie die wirtschaftlichen Veränderungen aufzeigt. [ ] Köhlers Fachbuch ist inhaltlich hervorzuheben, weil es eines der wenigen wirklich neutral gehaltenen Bücher über das Thema Outsourcing ist und weil Köhler nicht nur die Materie versteht, sondern mit seinem unterhaltsamen Schreibstil eine kurzweilige Lektüre eines komplexen Themas bietet. Aus: Buch-Rezension in der Computerwoche Aktuelle Medienberichte in Q4/ Januar 2011: TV Auftritt als IT-Experte in ARD: Tagesthemen TV Auftritt als IT-Experte in Bayerisches Fernsehen: Rundschau Interview in 3sat: bookmark : Interview in Deutschlandradio: Interview Computerwoche Online: Interview Mainpost(ganze Seite Wochenendausgabe ) Titelstory Computerwoche (Print: , 4 Seiten), online hier: Interview Magazin Best Practice 4/2010, online hier: auf PDF klicken, S.32/33) Auszeichnung WuV Buch der Woche (siehe Printmagazin) Buchtipp zum Thema Cybermobbing in Lisa (Print) [ ] Foto: Computerwoche (2010)

3 DIE INTERNETFALLE Generation Online und die Folgen Web2 und das Individuum Web2 für Unternehmen

4 DIE INTERNETFALLE Generation Online und die Folgen Web2 und das Individuum Web2 für Unternehmen

5 *Anzahl der SMS-Nachrichten die eine 13-Jährige aus Kalifornien im einem Monat verschickt hat

6 Anzahl der Nutzer von Facebook im Januar weltweit [wäre Facebook ein Land, wäre es das nach China und Indien das Land mit der drittgrössten Einwohnerzahl] Digitale Eingeborene

7 : Die Eingeborenen des Internets. Fliessender Übergang zwischen Arbeit und Freizeit (d.h. Konflikte vorprogrammiert) Aufgewachsen mit Technologie (Handy/Internet) Anderer Umgang mit Technologien Anderes Wertesystem als vorhergehende Generationen In Kontakt bleiben Konsumerisierung der Informationsverarbeitung IT?.. Collaboration? No Problem! Company Network Die Nutzer haben entdeckt/ erlebt: Rolle als Home IT Manager und System Administrator Presence, IM, P2P Voice & Video Always On immeronline Informationsverarbeitung ist ganz einfach kein Wunder dass man das gerne ins Unternehmen mitbringt

8 TRANSFER Tools (Webanwendungen, Mobilgeräte, Software) die privat als nützlich empfunden werden wandern in die Unternehmen Nutzung von Nichtunternehmens IT-Ausrüstung Anteil der Nutzer Nutzung von nicht-firmeneigenem IT-Equipment (HW/SW) in Firmennetzen 45% 40% 35% 30% 25% Unternehmen müssen sich zunehmend mit Fremdtechnologien ausder Konsumentenwelt auseinandersetzen Herausforderungen: Management, Sicherheit Unified Communications hilftdie Anforderungen der Nutzer aktiv zu adressieren. 20% 15% Mitarbeiter Kontraktarbeiter Quelle: Gartner, 2005 und 2008

9 DIE INTERNETFALLE Generation Online und die Folgen Web2 und das Individuum Web2 für Unternehmen Der Internet-Effekt Jeder kennt jeden?!

10

11

12 Special Interest Communities netmoms: über 2 Mio registrierte User, 95% weiblich, Unique Users /Monat, ca Community- Beiträge täglich.!

13 Special Interest Communities [ ] Beispiel: Mashups

14

15 Neu: Ortsbasierte Services und die Nebenwirkungen?

16 Internetsucht Gibt es das? Risikofaktor: Mashups

17 verfolgt von Cookies Auch Flash hinterlässt Spuren

18

19 Google Streetview Heute (02.02.) auf Heise.de

20 Schutz? DIE INTERNETFALLE Generation Online und die Folgen Web2 und das Individuum Web2 für Unternehmen

21 Zeit ohne Geheimnisse Wie das Internet die Kommunikation verändert hat

22 und was macht man mit der Erkenntnis? Unternehmen versuchen: Neue Arten der Kundenansprache zu finden, Beispiel: Idee:Burger King honoriert zehn gekündigte Facebook Freundschaften mit einem gratis Whopper. Umsetzung:Facebook App zum Kündigen der Freundschaften, das die gekündigten Freunde per App informiert. Die Botschaft: Friendshipisstrong, but the Whopper is stronger. Folgen:Nach einer Woche und gut 230Tsd gekündigten Freundschaften wurde die Aktion gestoppt.

23 Der Anwender wird zum (Co-)Designer Der Anwender wird zum (Co-)Werber

24 Unternehmen nutzen den direkten Kontakt Faktor Innovation Wie (er)findet man Innovation wirklich?

25 Faktor Innovation Goldcorp Crowdsourcing Goldcorp CEO Rod McEwen Faktor Innovation Tchibo Ideas

26 Verbesserung der Kommunikation

27 Bessere Zusammenarbeit mit Unified Communications (Schematische Darstellung) Web2 Aktivitäten unter der Lupe

28 In Social Media aktive Unternehmen Was Prozentsatz, würdest Du der mit in Social 15 Minuten Media Freizeit aktiven anstellen? Marken Versicherung Kosmetik Haushaltselektronik Bankwesen Reisen Telekommunikation Mode 1,4 1,9 2,5 4,2 5,3 5,6 6,4 Internet Brands 20,1 Unterhaltungselektronik 22,5 Automotive 30,4 Quelle: Studie aus 2010 Social Media für Unternehmen Unternehmensstrategie definiert erfüllt Geschäftsnutzen definiert Social Media Strategie Listen - Talk - Co-create bedingt zahlt ein auf manifestiert Kultur Formate & Medien bedingt manifestiert Fähigkeiten & Ressourcen Quelle: Detecon

29 Alles unter Kontrolle? Alles eine Frage der Technik?

30 Meine Empfehlungen für Unternehmen Erster Schritt: Aktives Zuhören Erkennen von Risiken für die eigene Reputation (durch Social Media Monitoring) Aufgreifen von Anregungen aus der Community Zweiter Schritt: Aktives Engagement Erste Testballons Sammeln von Erfahrungen Nutzung interner (dezentraler) Initiativen Nicht vergessen: Rahmen schaffen Planung (Ziel, Roadmap, Budgets, Partnering) Entwicklung Social Media Policy(Ergänzung zur Internet-Policy) und das Wichtigste: Bleiben Sie authentisch! Meine Empfehlungen für Endanwender (uns alle) Überlegen Sie sich gut, welchem SocialMedia Anbieter Sie Ihr Vertrauen schenken Schreiben Sie keine Beiträge, laden Sie keine Fotos oder Videos hoch, die Sie nicht auch an der Plakatwand am Hauptbahnhof lesen wollen Nicht vergessen: Anonymität gibt es nicht dauerhaft Lügen haben im Internet kurze Beine aber langen Atem und das Wichtigste: Bleiben Sie authentisch und werden Sie unverwechselbar!

31 Vielen Dank für Ihr Interesse Weblog zum Thema:

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