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1 , Schlüchtern Bericht für den Zeitraum bis Vorwort des Vorstandsvorsitzenden Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde, die Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser sind in den ersten 4 Monaten 2006 um rund 30 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese kräftige Steigerung ist insbesondere auf Vorzieheffekte bei der Eigenheimzulage zurückzuführen. Viele Bauherren haben noch zum Jahresende 2005 ihre Bauanträge eingereicht, um letztmalig in den Genuss der Förderung zu kommen. Zum Jahresbeginn sind diese Genehmigungen dann in die Statistiken eingeflossen. Die Entwicklung der Baugenehmigungen ist daher nur bedingt aussagekräftig für die Beurteilung der aktuellen Marktentwicklung. Der Rückgang der Besucherzahlen in vielen Musterhausausstellungen signalisiert bereits die sinkende Nachfrage nach Eigenheimen. Auch die geplante Mehrwertsteuererhöhung zum hat bisher noch nicht zu erkennbaren Vorzieheffekten geführt. BIEN-ZENKER hat im ersten Halbjahr 2006 Aufträge in Höhe von 58,6 Mio. akquiriert. Die Auftragseingänge liegen damit in den ersten sechs Monaten 7,1 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Insbesondere im Bauträgerbereich konnten wir nicht an die Vorjahreszahlen anknüpfen, da keine neuen Projekte an den Vertrieb übergeben werden konnten. Im Fertighausbau hielt die verstärkte Nachfrage nach ausgebauten, schlüsselfertigen Häusern an, die bereits zu Beginn des Jahres zu erkennen war. Der Rückgang beim B.O.S. Ausbauhaus ist im Wesentlichen auf eine geringere Nachfrage der Schwellenhaushalte zurückzuführen. Mit der Einführung der neuen Hausreihe B.O.S.-IDEAL, die inzwischen gut vom Markt angenommen wird, haben wir auch für dieses Kundensegment wieder ein attraktives Hausprogramm im Angebot. Die Umsätze erhöhten sich im ersten Halbjahr 2006 um 16 % auf 58,8 Mio. und auch bei der Gesamtleistung konnten wir zulegen. Das Ergebnis verbesserte sich im Halbjahresvergleich um 0,7 Mio. von - 3,2 Mio. auf - 2,5 Mio.. Für das gesamte Geschäftsjahr gehen wir weiterhin davon aus, dass wir unser Umsatzziel von 155 Mio. erreichen werden. Mit dem bereits laufenden Projekt Pythagoras wollen wir unsere strategische Marktposition festigen und die Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig verbessern. Schlüchtern, im August 2006 Erich Weichselbaum Vorsitzender des Vorstands Bericht für den Zeitraum Seite - 1 -

2 Bericht des Vorstands/Konzernlagebericht Auftragslage Im ersten Halbjahr 2006 verminderten sich die Auftragseingänge von 63,1 Mio. auf 58,6 Mio.. Der Rückgang der Verkaufszahlen ist insbesondere auf das Bauträgergeschäft zurückzuführen. In diesem Segment reduzierten sich die Bestelleingänge von 13,8 Mio. auf 9,9 Mio.. Das Bauträgergeschäft unterliegt als Projektgeschäft größeren Schwankungen. Im Vorjahr hatte zudem die Baumaßnahme in Oberursel Vertriebsstart und zu guten Verkaufserfolgen geführt. Im Segment Fertighausbau war ein Rückgang der Auftragseingänge um 1,2 % zu verzeichnen. Während im Fertighausbau in Österreich die Bestelleingänge zugenommen haben (+ 28,2 %), war im Inland die Nachfrage nach Fertighäusern rückläufig (- 14,6 %). Die starken Rückgänge beim B.O.S.-Ausbauhaus konnten von den übrigen Produktgruppen nicht kompensiert werden. Mit dem im ersten Halbjahr 2006 neu eingeführten B.O.S.- Ausbauhaus IDEAL bietet BIEN-ZENKER nach Auslaufen der Eigenheimzulage für die Zielgruppe der Ausbauhaus-Kunden wieder ein attraktives Hausprogramm an. Die Hausreihe wird über die bestehende Kooperation mit der OBI-Baumarktkette vertrieben. Bei den individuell geplanten und ausgebauten Häusern war eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Der Auftragsbestand im Konzern liegt mit 96,0 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres (96,2 Mio. ). Umsatzentwicklung Im ersten Halbjahr erhöhten sich die Umsätze um 8,2 Mio. auf 58,8 Mio.. Im Fertighausbau stiegen die Umsätze um 10,6 Mio.. Im Wohnbau verminderte sich das Abrechnungsvolumen auf Grund zeitverschobener Fertigstellungen um 2,4 Mio.. Im Segment Fertighausbau erhöhten sich die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr sowohl im Inland (+ 25,7 %) als auch im Ausland (+ 22,8 %). Insgesamt konnten 424 Bauvorhaben an die Kunden übergeben werden. Im Wohnbau erwarten wir auf Grund der geplanten Fertigstellungen von mehreren Projekten erst zum Ende des Geschäftsjahres 2006 ein größeres Abrechnungsvolumen. Investitionen Die Investitionsausgaben belaufen sich im ersten Halbjahr auf 1,0 Mio. nach 0,9 Mio. im Vorjahr. Sie entfallen im Wesentlichen auf zwei neu gebaute Musterhäuser und die Ersatzbeschaffung im Bereich der Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Abschreibungen verminderten sich von 2,4 Mio. auf 2,1 Mio.. Personal Ende Juni 2006 waren 774 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Personalbestand um 26 Personen vermindert. Dieser Rückgang resultiert noch aus den Personalfreisetzungen im letzten Jahr. Der Personalaufwand verringerte sich im Halbjahresvergleich bei gestiegenen Umsätzen um 0,3 Mio. von 17,6 Mio. auf 17,3 Mio.. Bericht für den Zeitraum Seite - 2 -

3 Finanzlage Der Bestand an flüssigen Mitteln verbesserte sich im Halbjahresvergleich um 5,1 Mio.. Im ersten Halbjahr 2006 wurde aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein Mittelzufluss von 0,3 Mio. erzielt nach einem Mittelabfluss von 14,3 Mio. im Vorjahr. Das Nettoumlaufvermögen (working capital) verminderte sich im ersten Halbjahr 2006 um 2,3 Mio., während es sich im Vorjahr um 11,8 Mio. erhöht hatte. Die gute Finanzlage und die Eigenkapitalquote von 37 % sind eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung des Konzerns. Ergebnisentwicklung und Ausblick Im Konzern verbesserte sich das Halbjahresergebnis von - 3,2 Mio. auf - 2,5 Mio.. Die erhöhte Bauleistung im Fertighausbau und die Auswirkungen aus dem Kosteneinsparungsprogramm haben zu dieser Ergebnisverbesserung geführt. Für das gesamte Geschäftsjahr 2006 werden Umsätze in Höhe von 155,0 Mio. nach 144,8 Mio. im Vorjahr erwartet. Mit dem erhöhten Abrechnungsvolumen im zweiten Halbjahr 2006 wird sich die Ertragslage weiter verbessern. Im zweiten Halbjahr werden verstärkte Anstrengungen unternommen, um den Verkauf im Inland zu steigern. Zwischenabschluss Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2006 wurde wie der Jahresabschluss 2005 nach den Regeln der IFRS/IAS erstellt. Für die Erstellung des Zwischenabschlusses wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im letzten Jahresabschluss angewandt. Eine Prüfung des Zwischenabschlusses erfolgte nicht. Schlüchtern, BIEN-ZENKER AG Der Vorstand Bericht für den Zeitraum Seite - 3 -

4 BIEN-ZENKER Konzern auf einen Blick per per in Mio. EUR in Mio. EUR Auftragseingang 58,6 63,1 Auftragsbestand 96,0 96,2 Umsatz 58,8 50,6 Gesamtleistung 67,2 63,5 Konzernergebnis (IFRS) -2,5-3,2 Investitionen 1,0 0,9 Anzahl der Mitarbeiter Bericht für den Zeitraum Seite - 4 -

5 Konzernbilanz für den Zeitraum bis Aktiva TEUR TEUR A. LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen Grundstücke und Bauten Technischen Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Anlagen im Bau III. Finanzanlagen Beteiligungen Übrige Finanzanlagen Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte IV. Latente Steuern B. KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE I. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe In Ausführung befindliche Bauaufträge und zum Verkauf bestimmte Grundstücke und Gebäude II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Vermögensgegenstände III. Liquide Mittel Bilanzsumme Bericht für den Zeitraum Seite - 5 -

6 Konzernbilanz für den Zeitraum bis Passiva TEUR TEUR A. EIGENKAPITAL Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Neubewertungsrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Bilanzgewinn/-verlust Eigene Anteile B. LANGFRISTIGES FREMDKAPITAL Langfristige Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten Pensionsrückstellungen Sonstige langfristige Rückstellungen Latente Steuern C. KURZFRISTIGES FREMDKAPITAL Kurzfristige Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten Steuerrückstellungen Sonstige kurzfristige Rückstellungen Bilanzsumme Bericht für den Zeitraum Seite - 6 -

7 Konzern-Eigenkapitalspiegel für den Zeitraum bis Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Neubewertungsrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Bilanz- gewinn/- verlust Eigene Anteile TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Stand 01. Januar Entnahmen Einstellungen Jahresergebnis Konsolidierungsmaßnahmen Stand 30. Juni Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Neubewertungsrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Bilanz- gewinn/- verlust Eigene Anteile TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Stand 01. Januar Entnahmen Einstellungen Jahresergebnis Konsolidierungsmaßnahmen Stand 30. Juni Bericht für den Zeitraum Seite - 7 -

8 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum bis TEUR TEUR Umsatzerlöse Bestandsveränderung Vorräte Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Gesamtleistung Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe b) Aufwendungen aus dem Kauf von Grundstücken c) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen Abschreibungen Anlagevermögen Sonstige betriebliche Aufwendungen Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Finanzergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresergebnis Bericht für den Zeitraum Seite - 8 -

9 Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom bis (in TEUR) (in TEUR) Konzernergebnis Abschreibungen Anlagevermögen Veränderung langfristige Rückstellungen Veränderung latente Steuern Konzern-Cashflow Verluste/Gewinne aus Anlagenabgängen Bestandsveränderung Vorräte Veränderungen Liefer- und Leistungsforderungen Veränderung sonstige kurzfristige Vermögenswerte Veränderung kurzfristige Rückstellungen Veränderungen Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten Veränderung übrige Verbindlichkeiten Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Verrechnung der Ausgleichsposten aus Kapitalkonsolidierung u.a. Eigenkapitalveränderungen Veränderung Bankverbindlichkeiten Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Ausgaben für Investitionen in das Anlagevermögen Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen Cashflow aus Investitionstätigkeit Veränderung des Finanzmittelstandes Finanzmittelbestand am Jahresanfang Finanzmittelbestand am Bericht für den Zeitraum Seite - 9 -

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