Bundeswehr und deutsche NGOs in Afghanistan

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bundeswehr und deutsche NGOs in Afghanistan"

Transkript

1 Bundeswehr und deutsche NGOs in Afghanistan Referentinnen: Annika Krempel, Stefanie Jenner Forschungsseminar: Clausewitz und Analysen Internationaler Politik - Die Bundeswehr in Afghanistan Dozenten: Prof. Dr. Thomas Jäger/Rasmus Beckmann, M.A. 1

2 Gliederung 1. Vorstellung des theoretischen Rahmens 2. Innere und äußere Restriktionen 3. Arbeit der Bundeswehr und NGOs in Afghanistan 4. Fazit 2

3 Modell strategischen Handelns Äußere Restriktionen Innere Restriktionen Innere Restriktionen 3

4 Innere Restriktionen Exekutive (Außenpolitische) Richtlinienkompetenz des Kanzlers Verteidigungsminister hat Befehls- und Kommandogewalt im Frieden 4

5 Innere Restriktionen Legislative Zustimmung des Bundestages ist notwendig für Einsätze der Bundeswehr Bundeswehrgesetze 5

6 Innere Restriktionen Öffentliche Meinung Hohe Salienz Historisch begründete Abneigung gegenüber militärischen Einsätzen der Bundeswehr in Deutschland Großteil der Bevölkerung lehnt den Bundeswehreinsatz in Afghanistan ab 6

7 Innere Restriktionen Satzungen der jeweiligen Organisationen Spenden, öffentliche Zuwendungen Öffentliche Meinung 7

8 Äußere Restriktionen sicherheitspolitisches Bündnis NATO (unipolar/usa als sicherheitspolitische Supermacht) Wachsende Bedrohung durch Terror Globalisierung, Transnationalisierung und Internationalisierung 8

9 Äußere Restriktionen Sicherheitspolitische Lage in Afghanistan CIMIC 9

10 Die Bundeswehr Der Einsatz in Afghanistan Im Rahmen der International Security Assistance Force (ISAF) unterstützt sie die afghanische Regierung bei Herstellung und Wahrung der Inneren Sicherheit, solange einheimische Kräfte dazu noch nicht vollständig in der Lage sind. 10

11 CIMIC der Bundeswehr Funktion von CIMIC: Koordination und Zusammenarbeit zwischen Befehlshabern und zivilen Akteuren im Einsatzland einschließlich der nationalen Bevölkerung, lokalen Aufgabenträgern und internationalen, nationalen und nichtstaatlichen Organisationen Ziele von CIMIC: Support the Mission, Force Protection, Zusammenarbeit mit der zivilen Seite Mittel: Planung und Durchführung von Unterstützungsmaßnahmen und -projekten, Erkundung des Einsatzgebietes und Erstellung eines Lagebildes, Aufbau und Pflege von Beziehungen zu dem gesamten Spektrum der zivilen Akteure 11

12 PRTs Aufgabe: den wirtschaftlichen, politischen und zivilen Wiederaufbauprozess zu koordinieren und militärisch abzusichern Deutschland leitet zwei PRTs: in Kunduz seit 2003 und in Feyzabad seit 2004 Hauptziel der deutschen PRT- Strategie: Schaffung von Sicherheit bzw. Stärkung der Autorität der Zentralgierung sowie Förderung und Unterstützung des Wiederaufbaus der Zivilgesellschaft in Afghanistan Mittel: - kleinere infrastrukturelle Verbesserungsarbeiten, Beratung der Provinzgouverneuren, Aufbau von Schulen - Unterstützung der Reform des Sicherheitssektors, Entwaffnung und Demobilisierung Besonderheit der deutschen PRTs ist die zivil-militärische Doppelspitze 12

13 CIMIC in den PRTs Zentrale Aufgabe: Erstellung des zivilen Lagebilds in Form von so genannten District Profiles : -> 2 Ziele: - Beitrag zu militärischen Operationsplanung/führung - Wichtige Grundlage zur Unterstützung der lokalen Bevölkerung und der afghanischen Behörden 14 CIMIC- Soldaten in Kunduz und 9 CIMIC- Soldaten in Faizabad 13

14 NGOs Nicht-Regierungsorganisation, bezeichnet zivilgesellschaftlich angebundene Organisationen, die sich in Abgrenzung zum Staat und Markt verstehen. Ihr wesentliches Merkmal besteht darin, dass die nicht regierungsabhängig, also gegenüber dem Staat autonom sind und nicht profitorientiert arbeiten, also nicht von kommerziellen Interessen geleitet sind 14

15 NGOs in Afghanistan: Seit der sowjetischen Invasion 1979 Agieren hauptsächlich von Pakistan aus 1600 internationale NGOs in Afghanistan 15

16 Standpunkt der NGOs Alle großen NGOs lehnen CIMIC-Strategie ab Sie sind allerdings nicht gegen den militärischen Einsatz der Bundeswehr 16

17 Gründe Der zivile Aspekt steht bei Bundeswehr nicht im Vordergrund Vermischung von ziviler und militärischer Hilfe Gefahr für Mitarbeiter der NGOs CIMIC schadet dem Ansehen der NGOs als unabhängig und unparteiisch BW verstößt gegen Grundsätze der humanitären Hilfe und darf deswegen keine zivilen Hilfsprojekte 17

18 Folgen NGOs werden von der Bevölkerung Afghanistans nicht mehr als neutral, unabhängig und unparteiisch angesehen NGOs werde zur Zielscheibe von Terroristen NGOs werden für politische und militärische Ziele vereinnahmt 18

19 Auswirkungen Instrumentalisierung der humanitären Hilfe Humanitäre Organisationen sind Erfüllungsgehilfen für die politischen Ziele Militärische Intervention wird mit humanitärer Hilfe legitimiert (humanitäre Intervention) 19

20 FAZIT 20

21 Zweck, Ziel, Mittel Analyse Zweck Ziel Mittel Außenpolitik/ Grand Strategy Sicherheit in Deutschland Terrorbekämpfung Wiederaufbau der Infrastruktur Strategische Ebene Sicherheit in Afghanistan Wiederaufbau der Infrastruktur CIMIC in den PRTs Taktische Ebene Grundversorgung CIMIC in den PRTs Einfache Arbeiten (Brunnen bauen) 21

22 Zweck, Ziel, Mittel Analyse Zweck Ziel Mittel Außenpolitik/ Grand Strategy Gute Lebensbedingungen Funktionierender Staat Wiederaufbau der Infrastruktur Strategische Ebene Sicherheit in Afghanistan Wiederaufbau der Infrastruktur Entwicklungs hilfe Taktische Ebene Grundversorgung und Menschenrechte Entwicklungshilfe Einfache Arbeiten (Brunnen bauen) 22

23 ENDE 23

Die CIMIC-Strategie der NATO und die Bundeswehr am Beispiel des ISAF-Einsatzes

Die CIMIC-Strategie der NATO und die Bundeswehr am Beispiel des ISAF-Einsatzes Die CIMIC-Strategie der NATO und die Bundeswehr am Beispiel des ISAF-Einsatzes Forschungsseminar: Clausewitz und Analysen Internationaler Politik Die Bundeswehr in Afghanistan Referentinnen: Mirka Hellemacher,

Mehr

Unsere Bundeswehr in Afghanistan Für Sicherheit und Frieden

Unsere Bundeswehr in Afghanistan Für Sicherheit und Frieden Unsere Bundeswehr in Afghanistan Für Sicherheit und Frieden UNSERE BUNDESWEHR IN AFGHANISTAN Deutschland hat sich seit ihrem Beginn in 2001 an der ISAF Mission beteiligt. Dabei gilt es, der afghanischen

Mehr

Clausewitz und Analyse Internationaler Politik: Die Bundeswehr in Afghanistan. NATO, Bundeswehr und Afghanistan

Clausewitz und Analyse Internationaler Politik: Die Bundeswehr in Afghanistan. NATO, Bundeswehr und Afghanistan Clausewitz und Analyse Internationaler Politik: Die Bundeswehr in Afghanistan NATO, Bundeswehr und Afghanistan Referenten: Alexander Stahl, Kathrin Hülsen Universität zu Köln - Lehrstuhl für Internationale

Mehr

C l a u s e w i t z u n d d i e A n a l y s e i n t e r n a t i o n a l e r P o l i t i k : D i e B u n d e s w e h r i n A f g h a n i s t a n

C l a u s e w i t z u n d d i e A n a l y s e i n t e r n a t i o n a l e r P o l i t i k : D i e B u n d e s w e h r i n A f g h a n i s t a n C l a u s e w i t z u n d d i e A n a l y s e i n t e r n a t i o n a l e r P o l i t i k : D i e B u n d e s w e h r i n A f g h a n i s t a n D a s K o n z e p t d e r P r o v i n c i a l R e c o n s

Mehr

Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten

Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten Dr. Andreas Schockenhoff MdB Stellvertretender Vorsitzender 12. Ausgabe Seite 1 von 6 leere Seite Seite 2 von 6 Warum können wir mit ISAF jetzt aus Afghanistan

Mehr

AFGHANISTAN. Ist der einsatz der Bundeswehr

AFGHANISTAN. Ist der einsatz der Bundeswehr AFGHANISTAN Ist der einsatz der Bundeswehr In afghanistan friedensethisch gerechtfertigt? Ist der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan friedensethisch gerechtfertigt? Für die Christlich Demokratische

Mehr

Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten

Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten Dr. Andreas Schockenhoff MdB Stellvertretender Vorsitzender 13. Ausgabe Seite 1 von 6 leere Seite Seite 2 von 6 Warum engagieren wir uns nach 2014 weiter in

Mehr

Carl von Clausewitz: Vom Kriege. 1. Buch: Über die Natur des Krieges

Carl von Clausewitz: Vom Kriege. 1. Buch: Über die Natur des Krieges Carl von Clausewitz: Vom Kriege 1. Buch: Über die Natur des Krieges Gliederung: Einleitung Handlungstheorie Restrektionen Außenpolitik Einleitung Carl von Clausewitz geb. 1780 in Berg Sohn bürgerlicher

Mehr

Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung. des Deutschen Bundestages, Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,

Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung. des Deutschen Bundestages, Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Deutschen Bundestages, Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zum Thema "Zivil-militärische Zusammenarbeit" am 25. Oktober

Mehr

Welthungerhilfe in Afghanistan NRO Arbeit unter erschwerten Rahmenbedingungen

Welthungerhilfe in Afghanistan NRO Arbeit unter erschwerten Rahmenbedingungen Welthungerhilfe in Afghanistan NRO Arbeit unter erschwerten Rahmenbedingungen 1 Gliederung 1. Einführung 2. Projektarbeit der Welthungerhilfe in Afghanistan 3. Sicherheit und Zivil-Militärische Zusammenarbeit

Mehr

Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und das Völkerrecht. Vorbemerkungen

Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und das Völkerrecht. Vorbemerkungen Vorbemerkungen 1. Das geltende Völkerrecht kennt nicht den "gerechten Krieg" 2. Die UN-Charta trifft folgende grundlegenden Regelungen zur Anwendung von Waffengewalt: a) Sie verbietet den Staaten die Erstanwendung

Mehr

Die Rolle des BND im Irak- Krieg

Die Rolle des BND im Irak- Krieg Universität zu Köln Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik Seminarleitung: Prof. Thomas Jäger/Rasmus Beckmann Clausewitz und Außenpolitikanalyse Deutsche Außenpolitik im Intelligence-Bereich

Mehr

Die Stellung des Präsidenten im politischen System der USA und die inneren Restriktionen amerikanischer Außenpolitik

Die Stellung des Präsidenten im politischen System der USA und die inneren Restriktionen amerikanischer Außenpolitik Universität zu Köln Seminar für Politische Wissenschaft Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik Die Stellung des Präsidenten im politischen System der USA und die inneren Restriktionen amerikanischer

Mehr

Lehren aus Afghanistan: Maßnahmen und Ergebnisse

Lehren aus Afghanistan: Maßnahmen und Ergebnisse Tagungsbericht Lehren aus Afghanistan: Maßnahmen und Ergebnisse Pressedinner der Security and Defence Agenda (SDA) und der Verbindungsstelle Brüssel der Hanns-Seidel-Stiftung am 27. November 2007 in Brüssel

Mehr

Akteneinsichts- und Auskunftsansprüche. militärischen Bereich ausweitbar?

Akteneinsichts- und Auskunftsansprüche. militärischen Bereich ausweitbar? Akteneinsichts- und Auskunftsansprüche nach dem IFG im militärischen Bereich ausweitbar? Thilo Weichert, Leiter des ULD Quo Vadis NATO? Herausforderungen für Demokratie und Recht IALANA Deutsche Sektion

Mehr

Völkerrechtliche und verfassungsrechtliche Fragen zum ISAF-Einsatz in Afghanistan - Ergänzung zu WD 2-240/06

Völkerrechtliche und verfassungsrechtliche Fragen zum ISAF-Einsatz in Afghanistan - Ergänzung zu WD 2-240/06 Völkerrechtliche und verfassungsrechtliche Fragen zum ISAF-Einsatz in Afghanistan - Ergänzung zu WD 2-240/06 - Ausarbeitung - 2007 Deutscher Bundestag WD 2 014/07 Wissenschaftliche Dienste des Deutschen

Mehr

A7-0330/13

A7-0330/13 16.10.2013 A7-0330/13 Änderungsantrag 13 Willy Meyer, Jacky Hénin, Marie-Christine Vergiat, Paul Murphy, Miloslav Ransdorf, Nikolaos Chountis, Inês Cristina Zuber, João Ferreira Ziffer 1 a (neu) 1a. weist

Mehr

Rede im Deutschen Bundestag am 13. Februar Wir stehen langfristig zu dieser Unterstützung Rede zum ISAF-Einsatz der Bundeswehr

Rede im Deutschen Bundestag am 13. Februar Wir stehen langfristig zu dieser Unterstützung Rede zum ISAF-Einsatz der Bundeswehr Dr. Reinhard Brandl Mitglied des Deutschen Bundestages Rede im Deutschen Bundestag am 13. Februar 2014 Wir stehen langfristig zu dieser Unterstützung Rede zum ISAF-Einsatz der Bundeswehr Plenarprotokoll

Mehr

Deutscher Bundestag Drucksache 18/3246. Antrag. 18. Wahlperiode 19.11.2014. der Bundesregierung

Deutscher Bundestag Drucksache 18/3246. Antrag. 18. Wahlperiode 19.11.2014. der Bundesregierung Deutscher Bundestag Drucksache 18/3246 18. Wahlperiode 19.11.2014 Antrag der Bundesregierung Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte am NATO-geführten Einsatz Resolute Support Mission für die Ausbildung,

Mehr

EU Außen- und Sicherheitspolitik GASP-ESVP

EU Außen- und Sicherheitspolitik GASP-ESVP EU Außen- und Sicherheitspolitik GASP-ESVP Motive sicherheitspolitischer Integration Verhütung eines Weltkrieges Wirksamer Schutz nach außen (gegenüber Sowjetunion) Festigung regionaler Führung Wahrnehmung

Mehr

Verteidigung am Hindukusch?

Verteidigung am Hindukusch? Georg Löfflmann Verteidigung am Hindukusch? Die Zivilmacht Deutschland und der Krieg in Afghanistan Diplomica Verlag Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung: Deutschlands Verteidigung am Hindukusch...5 1.1 Forschungsfrage...7

Mehr

Deutscher Bundestag Drucksache 18/8762. Beschlussempfehlung und Bericht. 18. Wahlperiode des Auswärtigen Ausschusses (3.

Deutscher Bundestag Drucksache 18/8762. Beschlussempfehlung und Bericht. 18. Wahlperiode des Auswärtigen Ausschusses (3. Deutscher Bundestag Drucksache 18/8762 18. Wahlperiode 09.06.2016 Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses (3. Ausschuss) zu dem Antrag der Bundesregierung Drucksache 18/8624 Fortsetzung

Mehr

Dr. Reinhard C. Meier-Walser - Lehrveranstaltungen

Dr. Reinhard C. Meier-Walser - Lehrveranstaltungen Dr. Reinhard C. Meier-Walser - Lehrveranstaltungen Lehrveranstaltungen an der Ludwig-Maximilians-Universität München seit 1988 Lehrveranstaltungen an der Fachhochschule München (FB Betriebswirtschaft)

Mehr

Politik und Politische Bildung von Peter Filzmaier, Buch-Nr

Politik und Politische Bildung von Peter Filzmaier, Buch-Nr Arbeitsblätter Politik und Politische Bildung Internationale Beziehungen 1 Die Struktur des internationalen Systems 1. Definieren Sie den Terminus Internationale Beziehungen. 2. Aus welchen Gründen kann

Mehr

Diplomarbeit Der Einsatz des Österreichischen Bundesheeres in Afghanistan eine sicherheitspolitische Analyse

Diplomarbeit Der Einsatz des Österreichischen Bundesheeres in Afghanistan eine sicherheitspolitische Analyse Abstract Diplomarbeit Der Einsatz des Österreichischen Bundesheeres in Afghanistan eine sicherheitspolitische Analyse Die vorliegende Diplomarbeit analysiert den Einsatz des Österreichischen Bundesheeres

Mehr

Das Konzept der vernetzten Sicherheit aus der Perspektive des BMVg

Das Konzept der vernetzten Sicherheit aus der Perspektive des BMVg Online-Texte der Evangelischen Akademie Bad Boll Das Konzept der vernetzten Sicherheit aus der Perspektive des BMVg Generalmajor Erhard Bühler (Leiter des Einsatzführungsstab) Ein Beitrag aus a der Tagung:

Mehr

Europas Werte von innen und außen : Die EU als normative power?

Europas Werte von innen und außen : Die EU als normative power? Anne Faber Europas Werte von innen und außen : Die EU als normative power? Entwicklungspolitik 31.01.2012 Organisation Begrüßung TN-Liste Fragen? Sitzungsaufbau Einstieg: Diskussionsleitfrage Referat Fr.

Mehr

Souveränität (nach Stephen Krasner)

Souveränität (nach Stephen Krasner) Souveränität (nach Stephen Krasner) domestic sovereignty / innere Souveränität: Effektivität innerstaatlicher Herrschaft. interdependence sovereignty / Interdependenzsouveränität: effektive Kontrolle grenzüberschreitender

Mehr

vom 26. April 2007 Dem nachstehenden vom Landtag gefassten Beschluss erteile Ich Meine Zustimmung: Art. 1 Grundsätze

vom 26. April 2007 Dem nachstehenden vom Landtag gefassten Beschluss erteile Ich Meine Zustimmung: Art. 1 Grundsätze 974.0 Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 2007 Nr. 149 ausgegeben am 29. Juni 2007 Gesetz vom 26. April 2007 über die Internationale Humanitäre Zusammenar- beit und Entwicklung (IHZEG) Dem nachstehenden

Mehr

Machtpolitik und Wohlfahrtsdenken in den internationalen Beziehungen des 21. Jahrhunderts

Machtpolitik und Wohlfahrtsdenken in den internationalen Beziehungen des 21. Jahrhunderts Wendelin Ettmayer A 367878 Eine geteilte Welt - Machtpolitik und Wohlfahrtsdenken in den internationalen Beziehungen des 21. Jahrhunderts Trauner Verlag 2003 Inhaltsverzeichnis I. Teil: Machtpolitik als

Mehr

a) zu dem Antrag der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dağdelen, Frank Tempel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 18/6869

a) zu dem Antrag der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dağdelen, Frank Tempel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 18/6869 Deutscher Bundestag Drucksache 18/7974 18. Wahlperiode 23.03.2016 Beschlussempfehlung und Bericht des Innenausschusses (4. Ausschuss) a) zu dem Antrag der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dağdelen, Frank

Mehr

Deutschland im demografischen Wandel.

Deutschland im demografischen Wandel. Deutschland im demografischen Wandel. Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts? Prof. Dr. Norbert F. Schneider Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 3. Berliner Demografie Forum 10. April 2014

Mehr

Freundschaft und Solidarität mit Israel. Schweiz Suisse Svizzera. Israel Israël Israele

Freundschaft und Solidarität mit Israel. Schweiz Suisse Svizzera. Israel Israël Israele Freundschaft und Solidarität mit Israel Schweiz Suisse Svizzera Israel Israël Israele Oberes Galiläa Willkommen bei der Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI) Liebe Leserin, lieber Leser Damit die Menschen

Mehr

Staat und Politik

Staat und Politik 2. 2 - Staat und Politik - Grundlagen eines Staates - Staats- und Regierungsformen Grundlagen eines Staates - Fragenkatalog 1. Über welche drei gemeinsamen Merkmale verfügen alle Staaten? 2. Wie hoch war

Mehr

1 Einleitung. Höse, Kai Oppermann, S Vgl. Deutsche Außenpolitik Sicherheit, Wohlfahrt Institutionen und Normen; Thomas Jäger, Alexander

1 Einleitung. Höse, Kai Oppermann, S Vgl. Deutsche Außenpolitik Sicherheit, Wohlfahrt Institutionen und Normen; Thomas Jäger, Alexander 1 Einleitung Die deutsche Außenpolitik im Allgemeinen und die deutsche Außenpolitik in Bezug auf sicherheitspolitische Fragestellungen im Speziellen, befinden sich seit dem Ende des Ost- West Konfliktes

Mehr

Internationale Konfliktforschung I. Tutorat W12_ Ausblick: von «alten» zu «neuen» Kriegen

Internationale Konfliktforschung I. Tutorat W12_ Ausblick: von «alten» zu «neuen» Kriegen Internationale Konfliktforschung I Tutorat W12_05.12.2012 Ausblick: von «alten» zu «neuen» Kriegen Plan Rückblick Übung: Wahr oder falsch? Literatur Zweck Entwicklung der «Grenze» Nach 1945: die Norm territorialer

Mehr

Die EU und Russland in der Krise die Rolle Deutschlands. Dr. Sabine Fischer, SWP, Berlin Stiftung Demokratie Saarland 24.

Die EU und Russland in der Krise die Rolle Deutschlands. Dr. Sabine Fischer, SWP, Berlin Stiftung Demokratie Saarland 24. Die EU und Russland in der Krise die Rolle Deutschlands Dr. Sabine Fischer, SWP, Berlin Stiftung Demokratie Saarland 24. November 2014 Die EU und Russland in der Krise 1. Russland 1992-2014 2. EU-Russland

Mehr

EU Globalstrategie: Nach Brexit und US Wahlen der Militarisierungsschub?

EU Globalstrategie: Nach Brexit und US Wahlen der Militarisierungsschub? EU Globalstrategie: Nach Brexit und US Wahlen der Militarisierungsschub? Trump als Legitimationselement Die Amerikaner, denen wir viel verdanken, [ ] die werden nicht auf Dauer für die Sicherheit der Europäer

Mehr

Zwischen Krieg und Hoffnung

Zwischen Krieg und Hoffnung Geschichte - Erinnerung - Politik 15 Zwischen Krieg und Hoffnung Internierung der 2. polnischen Infanterieschützen-Division in der Schweiz 1940 45 Bearbeitet von Miroslaw Matyja 1. Auflage 2016. Buch.

Mehr

Sicherheit im Norden Europas

Sicherheit im Norden Europas Falk Bomsdorf Sicherheit im Norden Europas Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden Inhalt Seite Vorbemerkung 11

Mehr

Schweizer Aussenpolitik

Schweizer Aussenpolitik Anleitung LP Ziel: Die Schüler lernen, wie und wo sich der Schweizer Staat stark macht für die Einhaltung der Menschenrechte im Ausland. Arbeitsauftrag: Die Schüler lesen in Gruppen die Arbeitsblätter

Mehr

Inhaltsverzeichnis. A. Einleitung B. Europäische Ebene... 5

Inhaltsverzeichnis. A. Einleitung B. Europäische Ebene... 5 Inhaltsverzeichnis A. Einleitung... 1 B. Europäische Ebene... 5 I. Schaffung der ESVP... 5 1. Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG)... 6 2. Westeuropäische Union (WEU)... 8 3. Bilaterale Verteidigungspolitik...

Mehr

Schulcurriculum Gemeinschaftskunde (Stand: Juli 2012) Neigungskurs - Jahrgangsstufe 1und 2 (4-stündig)

Schulcurriculum Gemeinschaftskunde (Stand: Juli 2012) Neigungskurs - Jahrgangsstufe 1und 2 (4-stündig) Schulcurriculum Gemeinschaftskunde (Stand: Juli 2012) Neigungskurs - Jahrgangsstufe 1und 2 (4-stündig) Inhalte Kompetenzen Hinweise 1. Sozialstruktur und Sozialstaatlichkeit im Wandel 1.1 Gesellschaftlicher

Mehr

Bildungsplanreform 2016 Baden-Württemberg: Gemeinschaftskunde (Sekundarstufe I)

Bildungsplanreform 2016 Baden-Württemberg: Gemeinschaftskunde (Sekundarstufe I) Bildungsplanreform 2016 Baden-Württemberg: Gemeinschaftskunde (Sekundarstufe I) Gesellschaft Recht Politisches System Internationale Bezeihungen Zusammenleben in sozialen Gruppen Leben in der Medienwelt

Mehr

Zivile Konfliktbearbeitung

Zivile Konfliktbearbeitung Zivile Konfliktbearbeitung Vorlesung Gdfkgsd#älfeüroktg#üpflgsdhfkgsfkhsäedlrfäd#ögs#dög#sdöfg#ödfg#ö Einführung in die Friedens- und Konfliktforschung Wintersemester 2007/08 Marburg, 29. Januar 2008 Zivile

Mehr

Die Bundeswehr im Einsatz 4

Die Bundeswehr im Einsatz 4 Die Bundeswehr im Einsatz 4 Deutschland ist in den vergangenen 15 Jahren zu einem der größten Truppensteller für internationale Friedensmissionen geworden. Die Bundeswehr ist heute weltweit im Einsatz.

Mehr

Anja Seiffert Phil C. Langer Carsten Pietsch (Hrsg.) Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan

Anja Seiffert Phil C. Langer Carsten Pietsch (Hrsg.) Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan Anja Seiffert Phil C. Langer Carsten Pietsch (Hrsg.) Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan Schriftenreihe des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr Band 11 Anja Seiffert Phil C. Langer

Mehr

Vielfältige Formen Unterlagen für die Lehrperson. Autor: Patrick Gilliard

Vielfältige Formen Unterlagen für die Lehrperson. Autor: Patrick Gilliard Vielfältige Formen Unterlagen für die Lehrperson Autor: Patrick Gilliard 1 «Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt. Lehre ihn fischen, und er wird nie wieder hungern.» Chinesisches Sprichwort

Mehr

Freiwillig und unentgeltlich, aber nicht umsonst. Herausforderungen und Perspektiven Bürgerschaftlichen Engagements in Rheinland-Pfalz

Freiwillig und unentgeltlich, aber nicht umsonst. Herausforderungen und Perspektiven Bürgerschaftlichen Engagements in Rheinland-Pfalz Freiwillig und unentgeltlich, aber nicht umsonst. Herausforderungen und Perspektiven Bürgerschaftlichen Engagements in Rheinland-Pfalz Birger Hartnuß, Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in der Staatskanzlei

Mehr

2 12. Oktober 2011 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen im Rahmen und nach den Regeln eines Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit im Sin

2 12. Oktober 2011 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen im Rahmen und nach den Regeln eines Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit im Sin Deutscher Bundestag Drucksache 17/8166 17. Wahlperiode 14. 12. 2011 Antrag der Bundesregierung Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe

Mehr

Die Auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland im Bezug auf den Mittleren Osten

Die Auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland im Bezug auf den Mittleren Osten Universität zu Köln Seminar für Politische Wissenschaft Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik HS: Deutschland in der Internationalen Politik Wintersemester 2008/2009 Leitung: Prof. Dr.

Mehr

Philosophie des Vereins Support Ulm e.v.

Philosophie des Vereins Support Ulm e.v. Philosophie des Vereins Support Ulm e.v. Support Philosophie Sammeln von Geld- und Sachspenden zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Menschen in der Dritten Welt. Weitergabe der Spenden für

Mehr

LANDESVERSAMMLUNG DER FRAUEN- UNION DER CSU AM 15. OKTOBER 2016 IN AUGSBURG LEITANTRAG

LANDESVERSAMMLUNG DER FRAUEN- UNION DER CSU AM 15. OKTOBER 2016 IN AUGSBURG LEITANTRAG LANDESVERSAMMLUNG DER FRAUEN- UNION DER CSU AM 15. OKTOBER 2016 IN AUGSBURG LEITANTRAG Landesversammlung der Frauen-Union 15. Oktober 2016 Antrag: Die Rolle der Frauen in Entwicklungsländern stärken Beschluss:

Mehr

Die Global Strategy der EU eine Analyse

Die Global Strategy der EU eine Analyse August 2016 Die Global Strategy der EU eine Analyse P olicy Brief Univ. Prof. Dr. Leistung erbracht im Rahmen des Kooperationsprojekts BMLVS/DIONSihPol - oiip 1 Die Hohe Repräsentantin für Außen- und Sicherheitspolitik

Mehr

Effizientes Unterstützungsmanagement. für. Einsätze der Bundeswehr

Effizientes Unterstützungsmanagement. für. Einsätze der Bundeswehr Effizientes Unterstützungsmanagement für Einsätze der Bundeswehr 1 Agenda 1. Die Bundeswehr in einem veränderten Umfeld 2. Die Streitkräftebasis - Fähigkeitsträger zur Unterstützung von Einsatz und Grundbetrieb

Mehr

Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten

Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten DR. AND REAS SCHOCKENHOFF MdB S t e l l v e rt retende r V o rsitzend e r de r C D U /CSU - Bun d e s t a g s f rakt i o n Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten >>> Stichwort: Afghanistan Afghanistan:

Mehr

***I ENTWURF EINES BERICHTS

***I ENTWURF EINES BERICHTS Europäisches Parlament 2014-2019 Ausschuss für Wirtschaft und Währung 2016/0182(COD) 21.11.2016 ***I ENTWURF EINES BERICHTS über den des Europäischen Parlaments und des Rates zur Auflegung eines Unionsprogramms

Mehr

Stellungnahme. Stellungnahme der IJAB-Mitgliederversammlung zur jugendpolitischen Zusammenarbeit mit der Türkei

Stellungnahme. Stellungnahme der IJAB-Mitgliederversammlung zur jugendpolitischen Zusammenarbeit mit der Türkei Stellungnahme Stellungnahme der -Mitgliederversammlung zur jugendpolitischen Zusammenarbeit mit der Türkei Stellungnahme der -Mitgliederversammlung zur jugendpolitischen Zusammenarbeit mit der Türkei Stellungnahme

Mehr

Effizienz- und Effektivität von Entwicklungszusammenarbeit

Effizienz- und Effektivität von Entwicklungszusammenarbeit Höhere Kaderausbildung der Armee Militärakademie Effizienz- und Effektivität von Entwicklungszusammenarbeit Case Studies aus Afghanistan 2005-2008 und resultierende Folgerungen für die Zivil-Militärische

Mehr

Politische Stiftungen in Deutschland

Politische Stiftungen in Deutschland Politische Stiftungen in Deutschland Rechtliche Grundlagen, Finanzierung, Arbeitsformen Dr. Tobias Mörschel Friedrich-Ebert-Stiftung / Berlin Friedrich-Ebert-Stiftung 1 Politische Stiftung in Deutschland

Mehr

Aktuelle Probleme bundesrepublikanischer. Die BRD in internationalen Organisationen

Aktuelle Probleme bundesrepublikanischer. Die BRD in internationalen Organisationen Philosophische Fakultät Institut für Politikwissenschaft - Lehrstuhl für Internationale Politik - Seminarplan - Aktuelle Probleme bundesrepublikanischer Außenpolitik / Die BRD in internationalen Organisationen

Mehr

Gipfelerklärung zu Verteidigungsfähigkeiten: Auf dem Weg zu NATO-Streitkräften 2020

Gipfelerklärung zu Verteidigungsfähigkeiten: Auf dem Weg zu NATO-Streitkräften 2020 Gipfelerklärung zu Verteidigungsfähigkeiten: Auf dem Weg zu NATO-Streitkräften 2020 1. Als die Staats- und Regierungschefs des Bündnisses sind wir entschlossen, sicherzustellen, dass die NATO die erforderlichen

Mehr

Cyber Security Strategie

Cyber Security Strategie Cyber Security Strategie aus der Sicht des BM.I Kurt Hager, M.A. BM.I, Büro für Sicherheitspolitik Warum eine Cyber Sicherheitsstrategie? Cyber Space als Informations- und Kommunikationsraum, sozialer

Mehr

Great Game in Zentralasien

Great Game in Zentralasien Bergische Universität Wuppertal Great Game in Zentralasien [Wuppertal, 2011] Danksagung An dieser Stelle möchte ich mich bei all den Menschen bedanken, die mir bei der Erstellung dieser Arbeit behilflich

Mehr

DIE ZUKUNFT DER EU. 1. Die Geschwindigkeit beim Aufbau Europas

DIE ZUKUNFT DER EU. 1. Die Geschwindigkeit beim Aufbau Europas DIE ZUKUNFT DER EU 1. Die Geschwindigkeit beim Aufbau Europas Die Geschwindigkeit beim Aufbau Europas (Skala von 1 = steht still bis 7 = läuft so schnell wie möglich ) EU AT BE CY CZ DE DK EE EL ES FI

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Meyer, J. W. und R. L. Jepperson 2005. Die "Akteure"

Mehr

WESTLICHE DEMOKRATIEN UND HUMANITÄRE MILITÄRISCHE INTERVENTION

WESTLICHE DEMOKRATIEN UND HUMANITÄRE MILITÄRISCHE INTERVENTION 2004 U 635 WESTLICHE DEMOKRATIEN UND HUMANITÄRE MILITÄRISCHE INTERVENTION EINE ANALYSE DER NATO-INTERVENTION IM KONFLIKT UM DEN KOSOVO Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät

Mehr

Abitur 2005 AWT GK (Lehrer) Seite 2

Abitur 2005 AWT GK (Lehrer) Seite 2 Abitur 2005 AWT GK (Lehrer) Seite 2 Erwartungshorizont, Anforderungsniveau und Punkte: -A- Der Erwartungshorizont versteht sich hinsichtlich des nhalts, nicht aber im Hinblick auf die Punktverteilung,

Mehr

TERAS-INDEX. Terrorismus und Radikalisierung Indikatoren für externe Einflussfaktoren

TERAS-INDEX. Terrorismus und Radikalisierung Indikatoren für externe Einflussfaktoren Terrorismus und Radikalisierung Indikatoren für externe Einflussfaktoren Forschungsziel Erarbeitung von Indikatoren für den Einfluss deutschen außen- und sicherheitspolitischen Verhaltens auf islamistische

Mehr

Konflikt oder Zusammenarbeit zwischen der Entwicklungs und Sicherheitspolitik

Konflikt oder Zusammenarbeit zwischen der Entwicklungs und Sicherheitspolitik Dr. Klaus Reinhardt 82319 Starnberg,den 22.September 2005 Alpspitzstrasse 8a Tel. : + 49 8151 555 308 Fax : + 49 8151 555 309 Mobil: + 49 171 9 37 32 64 E-Mail: klreinhardt@aol.com Konflikt oder Zusammenarbeit

Mehr

Grundprinzipien der zwischenstaatlichen Beziehungen

Grundprinzipien der zwischenstaatlichen Beziehungen Grundprinzipien der zwischenstaatlichen Beziehungen Vorlesung vom 20. November 2013 Prof. Christine Kaufmann Modul Transnationales Recht Bachelor of Law LVB HS 2013 an der RWF und der WWF Wir laden Sie

Mehr

Strategisches Marketing für kommunale Zentren in Baden-Württemberg

Strategisches Marketing für kommunale Zentren in Baden-Württemberg Strategisches Marketing für kommunale Zentren in Baden-Württemberg Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie der Geowissenschaftlichen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität

Mehr

Ausgewählte Zahlen zur Official Development Assistance (ODA) der Bundesrepublik Deutschland

Ausgewählte Zahlen zur Official Development Assistance (ODA) der Bundesrepublik Deutschland Ausgewählte Zahlen zur Official Development Assistance (ODA) der Bundesrepublik Deutschland 2016 Deutscher Bundestag WD 2-3000 - 047/16 Seite 2 Ausgewählte Zahlen zur Official Development Assistance (ODA)

Mehr

Die Zukunft der Europäische Union

Die Zukunft der Europäische Union Eurobarometer-Umfrage, Angaben in Prozent der Bevölkerung, Europäische Union, Frühjahr 2011 Eurobarometer-Frage: Wie ist Ihre Meinung zu den folgenden Vorschlägen? Sind Sie dafür oder dagegen? gemeinsame

Mehr

gegenstrom Presseerklärung zur Gegenstrom Jam am Das Gegenstromprojekt veranstaltet am auf dem Dr. Ruhr Platz in der Bochumer In

gegenstrom Presseerklärung zur Gegenstrom Jam am Das Gegenstromprojekt veranstaltet am auf dem Dr. Ruhr Platz in der Bochumer In gegenstrom gegenstrom Presseerklärung zur Gegenstrom Jam am 09.05.2003 Das Gegenstromprojekt veranstaltet am 09.05.2003 auf dem Dr. Ruhr Platz in der Bochumer Innenstadt ab 18.00 eine Gegenstrom Jam mit

Mehr

Streitkräfte und nicht-staatliche Akteure

Streitkräfte und nicht-staatliche Akteure Forum Innere Führung l 37 Dieter Weingärtner Heike Krieger [Hrsg.] Streitkräfte und nicht-staatliche Akteure Nomos Forum Innere Führung herausgegeben vom Bildungswerk des Deutschen BundeswehrVerbandes

Mehr

1. Die Prioritäten der EU

1. Die Prioritäten der EU POLITIKPRIORITÄTEN UND THEMEN 1. Die Prioritäten der EU Welche drei von den Maßnahmen von der Liste sollte die EU nach Ihrer Meinung vorrangig behandeln? (in %, EU25) 2004 Frühjahr 2005 Kampf gegen Arbeitslosigkeit

Mehr

Parteien & Verbände. Bearbeitet von: Frau Corinna Girst

Parteien & Verbände. Bearbeitet von: Frau Corinna Girst Parteien & Verbände Bearbeitet von: Frau Corinna Girst 1. Die Parteien 1.1 Definition 1.2 Rechtliche Verankerung 1.3 Aufgaben 1.4 Aufbau 1.6 Parteienfinanzierung 1.7 Entwicklung des Parteiensystems seit

Mehr

' Hans-Christian Ströbele Mitglied des Deutschen Bundestages

' Hans-Christian Ströbele Mitglied des Deutschen Bundestages Hans-Christian Ströbele Hans-Christian Ströbele, MdB Platz der Republik 1 11011 Berlin Dienstgebäude: Dorotheenstr. 101 Zimmer JKH 1.622 10117 Berlin Tel.: 030/ 227 71503 Fax: 030/ 227 76804 hans-christian.stroebele

Mehr

Gesellschaftslehre Jahrgang 8

Gesellschaftslehre Jahrgang 8 Gesellschaftslehre Jahrgang 8 Industrielle Revolution und Strukturwandel SchülerInnen... Warum begann die Industrialisierung in England? beschreiben Schlüsselereignisse, epochale Errungenschaften und wesentliche

Mehr

Besonderheiten demokratischer Zwergstaaten

Besonderheiten demokratischer Zwergstaaten Besonderheiten demokratischer Zwergstaaten Das Fürstentum Monaco Referentin: Anke Barnewold 1 Eckdaten Geographische Lage: zur Mittelmeerküste offene Enklave im franz. Département Alpes-Maritimes zwischen

Mehr

Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken

Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken 28. November 2013, 16. ISSS Berner Tagung für Informationssicherheit "Cyber-Sicherheit: Chancen und Risiken" Ka Schuppisser Informatiksteuerungsorgan

Mehr

Europäische Entwicklungspolitik zwischen gemeinschaftlicher Handelspolitik, intergouvernementaler Außenpolitik und ökonomischer Effizienz

Europäische Entwicklungspolitik zwischen gemeinschaftlicher Handelspolitik, intergouvernementaler Außenpolitik und ökonomischer Effizienz 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Ralf Müller Europäische Entwicklungspolitik zwischen gemeinschaftlicher

Mehr

Zivilmacht und Ohnmacht: Deutschlands Einsatz in Afghanistan von Roswitha Wyrwich und Andrew Denison.

Zivilmacht und Ohnmacht: Deutschlands Einsatz in Afghanistan von Roswitha Wyrwich und Andrew Denison. Zivilmacht und Ohnmacht: Deutschlands Einsatz in Afghanistan von Roswitha Wyrwich und Andrew Denison www.transatlantic-networks.de Die NATO steht in Bukarest vor einem schwierigen Gipfeltreffen. Es wird

Mehr

Europas Werte von innen und außen : Die EU als normative power?

Europas Werte von innen und außen : Die EU als normative power? Anne Faber Europas Werte von innen und außen : Die EU als normative power? Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik und Schlussfolgerungen 07.02.2012 Organisation Begrüßung TN-Liste Fragen? Sitzungsaufbau

Mehr

Kreis Nordfriesland Fachdienst Jugend, Familie und Bildung SG KiTa/Kindertagespflege

Kreis Nordfriesland Fachdienst Jugend, Familie und Bildung SG KiTa/Kindertagespflege Kreis Nordfriesland Fachdienst Jugend, Familie und Bildung SG KiTa/Kindertagespflege Antrag auf Zuschuss zur Konzeptionsentwicklung und Aufbau familienunterstützender Angebote im Sinne eines Familienzentrums

Mehr

Themenbereiche und Konfl iktfelder zivil-militärischer Beziehungen

Themenbereiche und Konfl iktfelder zivil-militärischer Beziehungen Handreichung Themenbereiche und Konfl iktfelder zivil-militärischer Beziehungen Das Zusammenspiel militärischer, humanitärer und entwicklungspolitischer Akteure in Kriegs- und Nachkriegssituationen wird

Mehr

Einsatz in Afghanistan

Einsatz in Afghanistan DR. AND REAS SCHOCKENHOFF MdB S t e l l v e rt retende r V o rsitzend e r d e r C D U / C S U - B u n d e s t a g s f rakt i o n Einsatz in Afghanistan Fragen und Antworten 8. vollständig überarbeitete

Mehr

Fünf Jahre deutsche PRTs in Afghanistan:

Fünf Jahre deutsche PRTs in Afghanistan: Fünf Jahre deutsche PRTs in Afghanistan: Eine Zwischenbilanz aus Sicht der deutschen Hilfsorganisationen 2009 VENRO-Positionspapier 1/2009 1. Einleitung Das vorliegende Papier ist eine Fortschreibung des

Mehr

Feierstunde 20 Jahre Lachen Helfen : Festrede von Winfried Nachtwei am 2. September 2016 in der Waldkaserne Hilden

Feierstunde 20 Jahre Lachen Helfen : Festrede von Winfried Nachtwei am 2. September 2016 in der Waldkaserne Hilden Feierstunde 20 Jahre Lachen Helfen : Festrede von Winfried Nachtwei am 2. September 2016 in der Waldkaserne Hilden Guten Tag, liebe Mitglieder, Unterstützer und Freunde von Lachen Helfen! Herzlich danke

Mehr

Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen Neufassung 2000

Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen Neufassung 2000 Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen Neufassung 2000 ORGANISATION FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG Verfahrenstechnische Anleitungen I. Nationale Kontaktstellen Die Rolle

Mehr

Politik. erleben. .Schöningh. Sozialkunde. Karin Herzig, Wolfgang Mattes und Thorsten Schaller. Erarbeitet von

Politik. erleben. .Schöningh. Sozialkunde. Karin Herzig, Wolfgang Mattes und Thorsten Schaller. Erarbeitet von Politik erleben Sozialkunde Politische Bildung Herausgegeben von Erarbeitet von Wolfgang Mattes Karin Herzig, Wolfgang Mattes und Thorsten Schaller.Schöningh InhaLtsverzeichnis Individuell und gemeinsam

Mehr

1.3 Abwandlung der Theorie für die vorliegende Diplomarbeit 13

1.3 Abwandlung der Theorie für die vorliegende Diplomarbeit 13 INHALTSVERZEICHNIS Einleitung 7 Bemerkungen zur verwendeten Literatur 8 ERSTER TEIL: Internationale Konstellationsanalyse 9 1. Die Konstellationsanalyse nach Kindermann 9 1.1 Entstehung und Untersuchungsgegenstand

Mehr

: Friedensfest der Bielefelder Friedensinitiative auf dem Kesselbrink

: Friedensfest der Bielefelder Friedensinitiative auf dem Kesselbrink 100 Jahre 1. Weltkrieg mahnen: Krieg löst keine Probleme 30.08.2014: Friedensfest der Bielefelder Friedensinitiative auf dem Kesselbrink 1 / 5 Hier: Flyer zum Friedensfest am 30.8.2014 in Bielefeld als

Mehr

Status quo und Zukunft von Städtepartnerschaften Vortrag bei der Europäischen Akademie Berlin am

Status quo und Zukunft von Städtepartnerschaften Vortrag bei der Europäischen Akademie Berlin am Status quo und Zukunft von Städtepartnerschaften Vortrag bei der Europäischen Akademie Berlin am 29.05.2015 Städtepartnerschaften Städtepartnerschaften Förmlich, zeitlich und sachlich nicht begrenzte Städtepartnerschaft,

Mehr

Der internationale Terrorismus und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft

Der internationale Terrorismus und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft Geisteswissenschaft Simon Winzer Der internationale Terrorismus und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft Referat / Aufsatz (Schule) -1- Einleitung Diese Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des internationalen

Mehr

LERNWERKSTATT GESCHICHTE 4

LERNWERKSTATT GESCHICHTE 4 Renate Pokorny LERNWERKSTATT GESCHICHTE 4 Band 2 Vom Beginn der zweiten Republik bis heute 1NHALTSVERZEICHN15 Das Konzept- einige Ti s zur Lernwerkstatt Geschichte... 8 1 Weltgeschichte und ihre Folgen

Mehr

Rede. der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, anläßlich. der 50. Münchner Sicherheitskonferenz. München,

Rede. der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, anläßlich. der 50. Münchner Sicherheitskonferenz. München, 1 Rede der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, anläßlich der 50. Münchner Sicherheitskonferenz München, 31. Januar 2014 Es gilt das gesprochene Wort! 2 Münchner Sicherheitskonferenz

Mehr

Erster Teil: Die Ausgestaltung der palästinensischen Selbstregierung im Westjordanland und im Gaza- Streifen 5

Erster Teil: Die Ausgestaltung der palästinensischen Selbstregierung im Westjordanland und im Gaza- Streifen 5 Einleitung 1 Erster Teil: Die Ausgestaltung der palästinensischen Selbstregierung im Westjordanland und im Gaza- Streifen 5 1. Kapitel: Die Osloer Verträge 5 1. Die Entstehung und Entwicklung der Osloer

Mehr

Strategien der Demokratisierung

Strategien der Demokratisierung 7t Zwo AH2ZA Mark Arenhövel Transition und Konsolidierung in Spanien und Chile Strategien der Demokratisierung Focus Inhaltsverzeichnis Einleitung 10 Theoretische Vorüberlegungen 26 Zur Methode. Der Vergleich

Mehr