Die Sprache der Bilder: Stereotype vermeiden

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1 Die Sprache der Bilder: Stereotype vermeiden STEREOTYP Ausschließlich Männer Mann als Chef, Frau als Mitarbeiterin BESSER Ausschließlich Frauen Mann und Frau auf gleicher Ebene Dialog MINT-Lehre

2 (Re-)Präsentation von Gender in Sprache und Text Übung: Ein Vater wird mit seinem Sohn in einen furchtbaren Verkehrsunfall verwickelt. Der Vater stirbt am Unfallort. Der Sohn wird schwer verletzt mit Blaulicht in die nächste Klinik eingeliefert und sofort in den Operationssaal gebracht. Der diensthabende Chirurg betritt den Raum und denkt, es handelt sich um einen Routinefall. Beim Anblick des Jungen erbleicht er jedoch und stammelt: Es ist mein Sohn! Erste Frage: Irrte sich der Chirurg, log er? Zweite Frage: Wer ist der diensthabende Arzt? Dritte Frage: Welche Bilder hatten Sie im Kopf? (Douglas R. Hofstadter, Professor für Cognitive Science) Dialog MINT-Lehre

3 3. Gendersensible Kommunikationsgestaltung Eine geschlechtergerechte Sprache muss beide Geschlechter sichtbar und hörbar machen Die Sprache muss eindeutig sein. Männliche Personenbezeichnungen sollen nur da verwendet werden, wo ausschließlich Männer gemeint sind Bei männlichen Formulierungen sind Frauen mitgedacht Kein generisches Maskulinum! Dialog MINT-Lehre

4 Der Gebrauch männlicher Personenbezeichnungen für Frauen und Mädchen ist diskriminierend weil er Frauen unsichtbar macht weil er dem Grundsatz der Gleichbehandlung von Frau und Mann widerspricht weil Frauen gedankliche Mehrarbeit leisten müssen, um erst einmal entscheiden zu können, ob sich eine (maskuline) Personenbezeichnung überhaupt auf sie bezieht weil er die Stereotypen darüber, was Frauen und Männer können und sollen, reproduziert und verstärkt Aber: Auch Männer sind von unsensiblem Sprachgebrauch betroffen Ein Experiment zu geschlechtersensibler Sprache in journalistischen Beiträgen: Zwei-Gruppen-Design: Gruppe 1 ohne gendersensible Sprache, Gruppe 2 mit gendersensibler Sprachgestaltung Signifikanter Unterschied bei männlichen Befragten bei Texten mit gendersensibler Sprache stieg gefühlter Frauenanteil Dialog MINT-Lehre

5 Möglichkeiten, beide Geschlechter anzusprechen: 1.Verwendung der weiblichen und männlichen Form Explizite Verwendung der weiblichen und männlichen Form: Studentinnen und Studenten Schreibung mit Schrägstrich: z.b.: Forscher/innen bzw. Forscher/-innen Schreibung mit großem Binnen-I: z.b. StudentInnen, TeilnehmerInnen 2. Vermeidung der Geschlechtsbezeichnung durch Verwendung des Plurals: Statt: Jeder, der Besser: Alle, die /Personen, die Geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen: die Leitung statt der Leiter; Studierende statt Studenten Funktions- und Institutionsbezeichnungen: die Projektvertretung Umformulierungen Dialog MINT-Lehre

6 Gender- und diversitygerechte Didaktik Vermeidung der heimlichen Lehrpläne : Gerade technische Sachverhalte in einer Weise vermitteln, die die Verschiedenheit von Fachzugängen (Geschlechter, techniknahes oder fernes Umfeld, mit und ohne Vorkenntnisse etc.) berücksichtigt Herstellung gleichberechtigter Lernchancen und eines Lernklimas, das es allen Teilnehmenden ermöglicht, sich ihren Lernbedürfnissen entsprechend einzubringen In Sprache, Texten und Bildern werden beide Geschlechter gleichwertig behandelt Lerninhalte orientieren sich an den Interessen beider Geschlechter Beide Geschlechter kommen quantitativ und qualitativ ausgewogen zum Zug Dialog MINT-Lehre

7 Zukunftskompetenzen für Studierende der Ingenieurwissenschaften Analytisches, interdisziplinäres Denken Komplexe Zusammenhänge erfassen können Einfühlungsvermögen in die Wünsche der Kunden und Kundinnen Wissen um kulturelle Unterschiede in Denken und Handeln Probleme lösen wollen Projekte managen Spaß an Teamarbeit haben Fremdsprachenkenntnisse Kreativität! Dialog MINT-Lehre

8 Der Einfluss von Inhalten: Nicht Technik an sich, sondern Technik wofür Ingenieurwissenschaften als Problemlösungen und internationale Kooperationen und Ökologie und Gesellschaft und Medizin Dialog MINT-Lehre

9 Danke fürs Mitmachen! Dialog MINT-Lehre

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