Modernes Fernstudium in Deutschland Chancen und Perspektiven für unsere Gesellschaft

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1 Modernes Fernstudium in Deutschland Chancen und Perspektiven für unsere Gesellschaft Rektor Univ.-Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer HUREMA-Symposium in Kharkov, 26. September

2 FernUniversität in Hagen Errichtet im Dezember 1974 durch Beschluss des Landtags von Nordrhein-Westfalen Die einzige Fernuniversität in Deutschland Profil der Studierenden und Studienstatus Jahre = Altersschwerpunkt 80 % berufstätig 28 % bereits abgeschlossenes Studium 60% Teilzeitstudium 11% Vollzeitstudium 12% Akademiestudierende 4% Zweithörer Stand WS 2005/06 10% Weiterbildungsstudierende 2

3 Die FernUniversität auf einen Blick Stand WS 2005/ Universität Fakultäten Studienzentren Professoren/innen (Köpfe) Wiss. Mitarbeiter/innen (Köpfe) Tutoren und Mentoren Weitere Mitarbeiter/innen (Köpfe) Kurse (Vorlesungen) Studierende Euro Haushaltsvolumen

4 Studierende in den Fakultäten Fakultät Wirtschaftswissenschaft 43% Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften 26% Rechtswissenschaftliche Fakultät 10% Fakultät Mathematik und Informatik 21% Informatik 13% Mathematik 4% Elektrotechnik und Informationstechnik 4% 13% 4% 4% 43% 10% Stand SS % 4

5 Grundständige Studienangebote im Wandel Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften BA Kulturwissenschaften BA Politik und Organisation BA Bildungswissenschaft MA Politische Steuerung und Koordination (Governance) MA Philosophie Philosophie im europäischen Kontext MA Formierung der europäischen Moderne MA Soziologie Individualisierung und Sozialstruktur MA eeducation / Bildung und Medien 2007 BA/MA Psychologie der Veränderung mittelfristig 5

6 Grundständige Studienangebote im Wandel Fakultät Mathematik und Informatik BSc/ MSc Mathematik BSc/ MSc Informatik MSc Systems Engineering bis SS 2007 MSc Elektro- und Informationstechnik ab WS 2007/08 Master of Computer Science BSc Wirtschaftsinformatik MSc Wirtschaftsinformatik mittelfristig Fakultät Wirtschaftswissenschaft BSc Wirtschaftswissenschaft MSc Wirtschaftswissenschaft WS 2007/08 BSc Wirtschaftsinformatik MSc Wirtschaftsinformatik mittelfristig 6 Rechtswissenschaftliche Fakultät Bachelor of Laws (LL.B.) Master of Laws (LL.M.) 2007

7 7 Studienzentren in Deutschland

8 8 Studienzentren im Ausland

9 Internationale Vereinigungen Nikolmann 9

10 Struktur des Lehrangebots Regelstudienangebote Weiterbildungsangebote Akademiestudien Besondere Weiterbildungsstudien Abschluss - akademischer Grad Abschluss - Zertifikat nach Maßgabe der PrüfO Abschluss - Zertifikat / Zeugnis - akademischer Grad Gebühren - Bezugsgebühr / SWS 20 - Gebühren nach StKFG Gebühren - Bezugsgebühr / SWS 20 - Betreuungsgebühr / SWS 10,00 Gebühren Individuelle Berechnung und Festsetzung für jedes Weiterbildungsangebot 10

11 Vergleich Absolventen/Professur in NRW Mittelwert 1998 bis ,0 18,0 16,0 14,0 12,0 10,0 8,0 Landesdurchschnitt Uni/GH 6,1 6,0 4,0 2,0 0,0 BN MS K AC BO DO D BI E DU PB SI W DSH K HA Quelle: Stammblätter der Hochschulen NRW

12 Die neue FernUniversität In der neuen FernUniversität nutzen die Lernenden den PC als Lernstation Informationsagenten Kommunikationszentrum Sie lernen blended learning 12 wo und wann ihnen das recht ist in Kombination von virtuellen und traditionellen Formen der Wissensvermittlung (blended learning) im persönlichen Kontakt in Hagen und in den Studienzentren

13 Der Bologna-Prozess Umsetzung der Reformelemente an der FernUniversität Gestufte Studienstruktur (3 Zyklen: BA, MA, Dr.) Integration berufsqualifizierender Elemente, insbes. im ersten Zyklus (Bachelor-Studium) Modularisierung des Studienangebotes, ECTS, studienbegleitende Prüfungen Qualitätssicherung: Akkreditierung und Evaluation Internationalisierung des Studiums 13

14 14

15 Transfer in die Regionen: Transfer über Köpfe durch wissenschaftliche Aus- und Weiterbildung von Studierenden: berufstätige Studierende sind die Klammer zwischen Wissenschaft und Praxis (spezifisches Studierendenprofil) durch Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Fachliche Kompetenzen aus Forschung und Entwicklung Besondere didaktische Qualifikation Besondere Medienkompetenz Verbesserung der Bedingungen für die strukturierte Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses unter Nutzung moderner I&K- Technologien und der Neuen Medien Beispiel: Historisches Promotionskolleg Gesellschaftliche Interessen und politische Willensbildung Beispiel: Promovendinnennetzwerk 15

16 Hagen Doctoral Academy Excellence in Practice Exzellenz beim Einsatz der Neuen Medien im Blended Learning in Verknüpfung mit der Forschung für eine neue Ebene des Wissenstransfers Exzellenz für die Praxis in Kooperation mit der Praxis und außeruniversitären Forschungsinstituten Exzellenz durch Interdisziplinarität Exzellenz durch Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Promotion Exzellente Betreuungsmaßnahmen 16

17 Weiterbildendes Studium Angebotsformen Akademiestudien Freie Belegung einzelner Kurse aus dem grundständigen Studienangebot on demand Strukturierte Weiterbildung Belegung von Weiterbildungspaketen zu speziellen Themen aus dem grundständigen Studienangebot Besonderes Weiterbildungsstudium nach 90 HG Zulassung zu zielgruppenspezifischen (kostenpflichtigen) Studienangeboten, die häufig exklusiv für/mit externen Kooperationspartnern entwickelt wurden 17

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