Kachelofenforum ISH März 2015 NEUBAU UND MODERNISIERUNGSMARKT EINFLUSSGRÖßEN FÜR DIE EINZELFEUERSTÄTTE

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1 Kachelofenforum ISH März 2015 NEUBAU UND MODERNISIERUNGSMARKT EINFLUSSGRÖßEN FÜR DIE EINZELFEUERSTÄTTE Alexander Brink-Dlugi Berater Marktforschung Heinze GmbH A DOCUgroup Company Bremer Weg 184 D Celle Tel.: Nr. 1

2 Allgemeine Wirtschaftsentwicklung Nr. 2

3 Politische Rahmenbedingungen Ein kurzer Rückblick Nr. 3

4 Politische Rahmenbedingungen Nr. 4

5 Klimatische Rahmenbedingungen Einfluss des Wetters und der Temperaturen auf die Baukonjunktur 1. Quartal 2. Quartal Extrem harter Winter Verschiebung der 2013 erlaubt nur Bauaktivitäten bewirkt geringe Bauaktivität hohe Bauaktivität Sehr milder Winter Vorgezogene Bauprojekte 2014 ermöglicht ins 1. Quartal sorgen mit für hohe Bauaktivität geringere Bauaktivität Veränderungs- Starke Überzeichnung rate 2013/2014 des Wachstums des Rückgangs Nr. 5

6 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Motto ausgewählter Institute vom Juni 2014: IfW : RWI : DIW : Aufschwung festigt sich Aufschwung in Deutschland auf breiter Basis Binnenwirtschaft treibt deutsche Konjunktur kräftig an Ifo : Deutscher Aufschwung setzt sich fort Nr. 6

7 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Motto ausgewählter Institute vom September 2014: IfW : Deutschland: Aufschwung abermals unterbrochen RWI : Nur vorübergehende Störung - Aufschwung bleibt intakt Ifo : Geschäftsklima weiter verschlechtert DIW : Vorerst gedämpftes Expansionstempo Nr. 7

8 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Motto der Gemeinschaftsdiagnosen vom Frühjahr und Herbst 2014 Frühjahr Deutsche Konjunktur im Aufschwung Aber Gegenwind von der Wirtschaftspolitik Herbst Deutsche Wirtschaft stagniert Jetzt Wachstumskräfte stärken Nr. 8

9 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Aktuelle Prognosen des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ausgewählter Institute im Vergleich zum 1. Halbjahr Prognosen Halbjahr Quelle Jahr/ Monat 2. Halbjahr Jahr/ Monat IWF 1,9 1, ,4 1, OECD 1,7 2, ,5 1, IfW 2,0 2, ,4 1, Gemeinschaftsdiagnose 1,9 k.a ,3 1, Bundesregierung 1,8 2, ,3 1, Nr. 9

10 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Aktuelle Prognosen zu den Bauinvestitionen ausgewählter Institute im Vergleich Quelle Gemeinschaftsdiagnose IfW Gemeinschaftsdiagnose Ausgabe April 2014 September 2014 Oktober 2014 Jahr Wohnungsbau 4,4 2,2 3,3 3,3 3,4 2,2 Wirtschaftsbau 1,7 3,2 2,3 0,3 2,7 0,7 Öffentlicher Bau 10,3 1,4 4,7-0,3 4,3 4,6 Bauinvestitionen 4,3 2,4 3,2 2,0 3,3 2,1 Nr. 10

11 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Konjunktur in Deutschland IFO - Geschäftsklima Prof. Sinn (IFO), Februar 2015 Die Zufriedenheit mit der aktuellen Lage hat etwas abgenommen. Jedoch blicken die Unternehmen erneut zuversichtlicher auf den weiteren Geschäftsverlauf. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich robust gegenüber den geopolitischen Unsicherheiten. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima abermals leicht verschlechtert. Der Index liegt aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Baufirmen waren wieder etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Der Ausblick auf das kommende halbe Jahr trübte sich jedoch leicht ein. Nr. 12

12 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Konjunktur in Deutschland Rahmendaten der Entwicklungen Konsumklima seit Jahresende verbessert GfK, Die sich zuletzt zuspitzende Lage in der Ostukraine, die anhaltenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland sowie die Ereignisse um Griechenland beeindrucken die deutschen Konsumenten derzeit offenbar kaum. Sie zeigen sich zunehmend optimistisch, wie der stabile Aufwärtstrend der Konjunkturerwartung belegt. Der Einbruch bei den Energiepreisen stärkt die Kaufkraft der privaten Haushalte und lässt Spielraum für weitere Anschaffungen. Folglich legen sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zu. Eine weitere wichtige Stütze des Konsumklimas bleibt die Sparneigung, die im Februar erneut gesunken ist und damit ein neues historisches Tief erreicht hat. Quelle: GfK Marktforschung Heinze Marktforschung Nr. 13

13 Ergebnisse einer Befragung von privaten Neubauern zum Thema Schornstein und Heizung Nr. 14

14 Schornsteinquote Ist für Ihr Haus ein Schornstein geplant bzw. bereits realisiert? Angaben in % / n=485* Ja, mit Schornstein 75 Nein, ohne Schornstein 25 Nr. 15

15 Schornsteinquote regional Kreuzauswertung nach Wirtschaftsregion mit Schornstein Gesamt Nord West Mitte Süd Ost Nr. 16

16 Nutzung der Schornsteinzüge Wofür ist der Schornsteinzug vorgesehen? Angaben in % / (mit Schornstein) 1. Schornsteinzug (n=357) Schornsteinzug (n=132) Schornsteinzug (n=11) Hauptheizung Zusatzheizung anderes (Reserve) Nr. 18

17 Kamin-/Kachelofen/offener Kamin Haben oder planen Sie einen Kamin-/Kachel-/Küchenofen oder einen offenen Kamin? Angaben in % / n=505 Ofen/Kamin vorhanden 32 Kamin-/Ofenquote regional Ofen/Kamin geplant 31 kein Ofen/Kamin keine Angabe Nord West Mitte Süd Ost Nr. 19

18 Kamin-/Kachelofen/offener Kamin - Entwicklung Vergleich mit früheren Studien Nr. 20

19 Aktuelle Entwicklung und Prognose der Bautätigkeit Nr. 21

20 Monatliche Entwicklung der Baugenehmigungen Baugenehmigungen im Wohnungsbau in Deutschland Zahl der genehmigten Wohnungen pro Monat und Veränderungsrate der Jahre in % = Jahreswert Nov: Quelle: Statistisches Bundesamt, monatliche Istzahlen - Neubau Nr. 22

21 Monatliche Entwicklung der Baugenehmigungen Baugenehmigungen im Wohnungsbau in Deutschland Anzahl Wohnungen J F M A M J J A S O N D Veränderung zum jeweiligen Vorjahresmonat in % J F M A M J J A S O N D 2013/ Quelle: Statistisches Bundesamt, monatliche Istzahlen - Neubau Nr. 23

22 Monatliche Entwicklung der Baugenehmigungen Baugenehmigungen im Eigenheimbau in Deutschland Zahl der genehmigten Wohnungen pro Monat und Veränderungsrate der Jahre in % = Jahreswert Nov: Quelle: Statistisches Bundesamt, monatliche Istzahlen - Neubau Nr. 24

23 Monatliche Entwicklung der Baugenehmigungen Baugenehmigungen im Eigenheimbau in Deutschland Anzahl Wohnungen J F M A M J J A S O N D Veränderung zum jeweiligen Vorjahresmonat in % J F M A M J J A S O N D 2013/2014 Quelle: Statistisches Bundesamt, monatliche Istzahlen - Neubau Nr. 25

24 Monatliche Entwicklung der Baugenehmigungen Baugenehmigungen im Mehrfamilienhausbau in Deutschland Zahl der genehmigten Wohnungen pro Monat und Veränderungsrate der Jahre in % = Jahreswert Nov: Quelle: Statistisches Bundesamt, monatliche Istzahlen - Neubau Nr. 27

25 Monatliche Entwicklung der Baugenehmigungen Baugenehmigungen im Mehrfamilienhausbau in Deutschland Anzahl Wohnungen J F M A M J J A S O N D Veränderung zum jeweiligen Vorjahresmonat in % J F M A M J J A S O N D / Quelle: Statistisches Bundesamt, monatliche Istzahlen - Neubau Nr. 28

26 Entwicklungen im Wohnungsbau Mehrfamilienhausbau nach Gebäudearten Mietwohnbau und Eigentumswohnungen legen etwa gleichermaßen zu Wohnheime bleiben wachstumsstark (wachsende Nachfrage von Senioren und Studenten und hohe Zahl an Asylbewerbern) Gebäudearten in WE Gebäudearten in Prozent zum Vorjahr Januar bis November EGT** Mietwohnungen Wohnheime ,3 8,6 9,6 EGT** Mietwohnungen Wohnheime **) EGT = Eigentumswohnungen Quelle: Statistisches Bundesamt und Heinze Marktforschung Nr. 29

27 Zuwachs von +7,1% im Wohnungsbau im Jahr 2014 Entwicklung der Baugenehmigungen im Wohnungsbau Anzahl der Wohnungen Veränderung zum Vorjahr in % 25 23, , ,1 14, ,4 2,1 6,9 5, ,8 Eigenheime Mehrfamilienhäuser Sonstige Wohnungen Quelle: Heinze Marktbericht Januar 2015, Prognose 2014/2015, Datenstand Oktober 2014 Nr. 30

28 2014 werden Wohnungen genehmigt Entwicklung der Baugenehmigungen im Wohnungsbau Anzahl der Wohnungen in Eigenheime Mehrfamilienhäuser Sonstige Wohnungen Quelle: Heinze Marktbericht Januar 2015, Prognose 2014/2015, Datenstand Oktober 2014 Nr. 31

29 Wohnbau 2014 deutlich über Vorjahresniveau (+13,1%) Entwicklung der Baufertigstellungen im Wohnungsbau Anzahl der Wohnungen Veränderung zum Vorjahr in % , ,9 16,7 10,8 16,0 12, ,2 1,9 1,2 Eigenheime Mehrfamilienhäuser Sonstige Wohnungen Quelle: Heinze Marktbericht Januar 2015, Prognose 2014/2015 Nr. 32

30 2014 werden Wohnungen fertig gestellt Entwicklung der Baufertigstellungen im Wohnungsbau Anzahl der Wohnungen in Eigenheime Mehrfamilienhäuser Sonstige Wohnungen Quelle: Heinze Marktbericht Januar 2015, Prognose 2014/2015 Nr. 33

31 Ergebnisse aus Befragungen von privaten Modernisierungen Nr. 34

32 Marktvolumen nach Zielgruppen und weiteren Kriterien Marktvolumen für den Bereich Heizung nach Ausgabenklassen 2013 unter u. mehr Marktvolumen in % Maßnahmen in % Quelle: F+i-Haushaltspanel, eigene Berechnungen Nr. 35

33 Volumen in % Marktvolumen nach Zielgruppen und weiteren Kriterien Marktkonzentration der Nachfrage im Bereich Heizung im Jahr Modernisierer in % Quelle: F+i-Haushaltspanel, eigene Berechnungen Nr. 36

34 Marktvolumen nach Zielgruppen und weiteren Kriterien Marktvolumen Heizung 2013 nach Einkommensklassen Anteile in % unter , bis unter bis unter ,4 12, bis unter , bis unter , bis unter , bis bis ,2 4,5 über ,7 Quelle: F+i-Haushaltspanel, eigene Berechnungen Nr. 37

35 Hochgerechnete Modernisierungsmaßnahmen Anzahl eingebauter Kamin- und Kachelöfen Quelle: F+i-Haushaltspanel, eigene Berechnungen Nr. 38

36 Befragung der Heizungsmodernisierer Wie viel Prozent der Heizungsmodernisierer haben im Rahmen ihrer Maßnahme einen Kamin-/Kachelofen eingebaut? Basis: Heizungsmodernisierer Nr. 39

37 Entwicklung und Struktur des Modernisierungsvolumens Nr. 40

38 Modernisierungsvolumen Bauvolumen 2013 in Preisen von ,0% 17,9% 12,4% 48,7% Neubau Wohnbau Neubau Nichtwohnbau Modernisierung Wohnbau Modernisierung Nichtwohnbau Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Berechnungen der Heinze Marktforschung Nr. 41

39 Modernisierungsvolumen Bauvolumenrechnung in Preisen von 2005 in Mrd. EURO Veränderung zum Vorjahr in % Wohnungsbau 139,8 144,4 148,8 0,2 3,2 3,1 Neubau 37,6 39,5 41,1 4,2 5,0 4,0 Modernisierung 120,2 104,8 107,7-1,2 2,6 2,7 Nichtwohnbau 70,1 70,7 72,7-2,1 0,9 2,7 Neubau Modernisierung 26,0 25,7 26,4 44,1 45,1 46,2-1, ,1 2, ,6 3,5 3,0 Quelle: Heinze Marktbericht September 2014, DIW Strukturdaten zur Produktion im Baugewerbe 2013 Nr. 42

40 Modernisierungsvolumen Bauvolumensrechnung - Wohnungsbau in Preisen von 2005 in Mrd. 120,0 100,0 80,0 60,0 40,0 20,0 0, Neubau Modernisierung Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Berechnungen der Heinze Marktforschung Nr. 43

41 Zusammenfassung und Ausblick Nr. 45

42 Neubau- und Modernisierungspotential: Ausblick Positive Neubauentwicklung in 2015, aber mittelfristig bleibt die Modernisierung für die Kachelofenbranche der Wachstumsmotor Der Neubau entwickelt sich 2015 insgesamt positiv. Der Mehrfamilienhausbau bleibt dabei das Zugpferd Die energetische Modernisierung bleibt auch mittelfristig der wesentliche Treiber für eine weiterhin positiven Modernisierungsmarktentwicklung Die demographische Entwicklung verschafft dem altersgerechten Bau und damit auch der Modernisierung mittel- und langfristig gute Absatzchancen. Die zunehmende Wanderung zurück in die Ballungsräume verursacht hohe Umbauund Modernisierungskosten. Nr. 46

43 Neubau- und Modernisierungspotential: Ausblick Modernisierungsprognose bis 2018 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Nr. 47

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