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1 Offenlegungsbericht der Landsparkasse Schenefeld Offenlegung nach 26a KWG zum und Offenlegung nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht) Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines 2. Risikomanagement 3. Anwendungsbereich 3. 1 Gruppenhierarchie 4. Eigenmittelstruktur 4. 1 Eigenmittelinstrumente 5. Angemessenheit der Eigenmittelausstattung 5. 1 Ansatz zur Beurteilung der Angemessenheit des internen Kapitals 6. Adressenausfallrisiko Allgemein 6. 1 Definition von in Verzug und Not leidend 6. 2 Bildung der Risikovorsorge 6. 3 Definition des Gesamtbetrags der Forderungen 7. Adressenausfallrisiko Kreditrisiko-Standardansatz (KSA) 7. 1 Nominierte Rating-Agenturen und KSA-Forderungsklassen mit Rating 8. Adressenausfallrisiko Beteiligungen 8. 1 Definition des Beteiligungsbegriffs 8. 2 Zielsetzung der Beteiligungen 8. 3 Bewertung der Beteiligungen 9. Kreditrisikominderungstechniken 9. 1 Aufrechnungsvereinbarungen 9. 2 Bewertung und Verwaltung 9. 3 Hauptarten der verwendeten Sicherheiten 9. 4 Konzentrationsrisiken 10. Marktrisiko Arten der Marktrisiken 11. Zinsänderungsrisiko 12. Operationelles Risiko Ansatz für die Eigenkapitalunterlegung 13. Derivate Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen Interne Kapitalallokation Hereinnahme von Sicherheiten Korrelation Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ratingherabstufung 14. Informationen zum Vergütungssystem nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht) 14.1 Allgemeine Angaben zum Vergütungssystem 14.2 Geschäftsbereiche 14.3 Ausgestaltung des Vergütungssystems Zusammensetzung der Vergütungen Vergütungsparameter Art und Weise der Gewährung 14.4 Vorstandsvergütung 14.5 Einbindung externer Berater 14.6 Quantitative Angaben gem. 7 Abs. 2 Satz 1 InstitutsVergV Seite 1 von 14

2 1. Allgemeines Die Offenlegung basiert auf den gesetzlichen Bestimmungen des 26a des Kreditwesengesetzes (KWG) in Verbindung mit den der Solvabilitätsverordnung (SolvV), die die europäischen Richtlinien in nationales Recht umsetzen. Hierbei ist zwischen qualitativen und quantitativen Anforderungen zu unterscheiden. Die Landsparkasse Schenefeld kommt ihren Offenlegungspflichten bei den qualitativen Anforderungen im Wesentlichen durch den veröffentlichten Lagebericht zum Jahresabschluss nach. Ergänzende Informationen hierzu sowie die quantitativen Daten (Angabe in Mio. Euro ()), die überwiegend in tabellarischer Form erfolgen, werden in dieser Veröffentlichung publiziert. Auf Offenlegungsanforderungen, die für die Sparkasse nicht relevant sind, wird in diesem Bericht nicht eingegangen. Dieses sind insbesondere: - konsolidierte Angaben, da keine Institutsgruppe vorliegt - Angaben zum 335, da nur relevant bei IRBA-Ansatz - Angaben zum 334 (Verbriefungen), da kein Bestand vorhanden 2. Risikomanagement Nähere Informationen zu den folgenden Aspekten des Risikomanagements können dem im Rahmen des Lageberichts veröffentlichten Risikobericht entnommen werden: Va) Organisation des Risikomanagements Vb) Management der Risikoarten 1.) Adressenausfallrisiken einschl. Beteiligungsrisiko 2.) Marktpreisrisiken 3.) Operationelle Risiken 4.) Liquiditätsrisiken 5.) sonstige Risiken 6.) Integration der Risikoarten im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse Vc) Zusammenfassende Beurteilung der Risikolage Der Lagebericht ist im elektronischen Bundesanzeiger, Rubrik: Jahresabschlüsse / Jahresfinanzberichte, veröffentlicht. 3. Anwendungsbereich 3.1 Gruppenhierarchie Die Landsparkasse Schenefeld gehört keiner Institutsgruppe an. Somit sind keine Konsolidierungen erforderlich. Die Offenlegung erfolgt auf Einzelinstitutsebene. 4. Eigenmittelstruktur 4.1 Eigenmittelinstrumente Das Kernkapital besteht ausschließlich aus der Sicherheitsrücklage. Ein Teil des Ergänzungskapitals besteht aus Genußrechtsverbindlichkeiten sowie aus längerfristigen nachrangigen Verbindlichkeiten. Die Konditionen für diesen Eigenmittelbestandteil sind im Anhang zum Jahresabschluss unter Erläuterungen zur Jahresbilanz Passiva Posten 9 ausgewiesen. Seite 2 von 14

3 Tabelle 01: Eigenkapitalstruktur Quelle: testierter Jahresabschluss 2010 Eigenkapitalstruktur ( 324 (2) SolvV) offene Rücklagen 15,604 Gesamtbetrag Kernkapital nach 10 Abs. 2a KWG 15,584 Gesamtbetrag Ergänzungskapital nach Abzug der Abzugspositionen und Drittrangmittel Gesamtbetrag des modifizierten Eigenkapital und der anrechenbaren Drittrangmittel 12,292 27, Angemessenheit der Eigenmittelausstattung 5.1 Ansatz zur Beurteilung der Angemessenheit des internen Kapitals Im Rahmen der integrierten Betrachtung sämtlicher Risikoarten wird mindestens vierteljährlich eine Risikotragfähigkeitsbetrachtung durchgeführt, die sicherstellt, dass die eingegangenen Risiken von der Sparkasse nicht nur im Planszenario, sondern auch im Risikoszenario verkraftet werden können. Dabei werden die Risiko- und Verlustpotenziale für die ertragsorientierte Betrachtung über alle Risikoarten zusammengefasst und den Risikodeckungsmassen gegenübergestellt. Aus der Risikotragfähigkeitsbetrachtung werden ertragsorientierte Limitsysteme abgeleitet, die gewährleisten, dass die Risiko- bzw. Verlustpotenziale jederzeit durch die vorhandenen Risikodeckungsmassen getragen werden können. Tabelle 02: Kapitalanforderungen Kapitalanforderungen ( 325 (2) Nr. 1-4 SolvV) Eigenkapitalanforderung Kreditrisikostandardansatz Zentralregierungen 0 Regionalregierungen und örtliche Gebietskörper- 0 schaften Sonstige öffentliche Stellen 0,014 Multilaterale Entwicklungsbanken 0 Internationale Organisationen 0 Institute 0,004 Gedeckte Schuldverschreibungen KI 0 Unternehmen 14,467 Mengengeschäft 10,372 Seite 3 von 14

4 durch Immobilien besicherte Positionen 0 Investmentanteile 0,025 Sonstige Positionen 0,327 Überfällige Positionen 0,725 Risiken aus Beteiligungswerten Beteiligungswerte im Standardansatz 0,344 Marktrisiken des Handelsbuches Standardansatz 0 Operationelle Risiken Basisindikatoransatz 1,392 Gesamt 27,670 Tabelle 03: Kapitalquoten Quelle: testierter Jahresabschluss 2010 Kapitalquoten ( 325 (2) Nr. 5 SolvV) Gesamtkapitalquote in % Kernkapitalquote in % Landsparkasse Schenefeld 8,06 4,51 6. Adressenausfallrisiko Allgemein 6.1 Definition von in Verzug und Not leidend Ein Geschäft gilt als in Verzug, wenn Beträge in Form von nicht geleisteten Zins- / Tilgungszahlungen oder sonstigen Forderungen seit mehr als 90 Tagen ausstehen. Als Not leidend werden Forderungen eingestuft, bei denen - zumindest für einen Teilbetrag - die Rückzahlung unwahrscheinlich ist. 6.2 Bildung der Risikovorsorge Die Landsparkasse Schenefeld verfügt über Steuerungsinstrumente mittels derer rechtzeitig erhöhte Risiken identifiziert werden, um Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Nähere Einzelheiten werden im Lagebericht (Kapitel V Risikomanagement und -controlling der Sparkasse ) sowie im Anhang unter Abschnitt C Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben. 6.3 Definition des Gesamtbetrags der Forderungen Die folgenden quantitativen Angaben bilden das maximale Kreditrisiko ab, dem die Sparkasse ausgesetzt ist. Das Forderungsvolumen basiert für Kredite und offenen Zusagen auf Buchwerten, für Wertpapiere und Derivategeschäfte auf Marktwerten. Gebildete Einzelwertberichtigungen wurden nicht gekürzt. Seite 4 von 14

5 Tabelle 04: Gesamtbetrag der Forderungen nach kreditrisikotragenden Instrumenten bzw. Durchschnitt aus den vier Quartalen Gesamtbetrag der Forderungen nach kreditrisikotragenden Instrumenten ( 327 (2) Nr. 1 SolvV) Kredite, Zusagen und andere nichtderivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere Derivative Instrumente Gesamtbetrag der Forderungen Durchschnittlicher Gesamtbetrag der Forderungen 434,553 0,714 0, ,844 3,237 0,812 Tabelle 05: Geografische Hauptgebiete nach kreditrisikotragenden Instrumenten Geografische Hauptgebiete nach kreditrisikotragenden Instrumenten ( 327 (2) Nr. 2 SolvV) Kredite, Zusagen und andere nichtderivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere Derivative Instrumente Inland 433,225 0,410 0,662 Europa ohne DE 0,273 0,304 0 Andere Gebiete 1, Gesamt 434,553 0,714 0,662 Tabelle 06: Hauptbranchen nach kreditrisikotragenden Instrumenten Hauptbranchen nach kreditrisikotragenden Instrumenten ( 327 (2) Nr. 3 SolvV) Kredite, Zusagen und andere nichtderivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere Derivative Instrumente Banken 33, ,662 Privatpersonen 298, Unternehmen/ Selbständige öffentliche Haushalte Banken Ausland 98,18 0, , Seite 5 von 14

6 Privatpersonen 1, Ausland Unternehmen/ 0,050 0,304 0 Selbständige Ausland öffentliche Haushalte Ausland Gesamt 434,553 0,714 0,662 Tabelle 07: Vertragliche Restlaufzeiten nach kreditrisikotragenden Instrumenten Vertragliche Restlaufzeiten nach kreditrisikotragenden Instrumenten ( 327 (2) Nr. 4 SolvV) Kredite, Zusagen und andere nichtderivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere bis 3 Monate 53,481 0, Monate bis 1 Jahr 30,731 0, Jahr bis 5 Jahre 38,581 0,100 0,162 > 5 Jahre 311, ,500 Gesamt 434,553 0,714 0,662 Derivative Instrumente Tabelle 08: Not leidende und in Verzug geratene Kredite nach Hauptbranchen Quelle: Spalten SolvV-Meldung per Spalte testierter Jahresabschluss 2010 Notleidende und in Verzug geratene Kredite je Hauptbranche ( 327 (2) Nr. 5 SolvV) Gesamtinanspruchnahme aus notleidenden und in Verzug geratenen Kredite (mit Wertberichtigungsbedarf) Bestand EWB Bestand PWB Bestand Rückstellungen Nettozuführungen/Auflösungen von EWB/ Rückstellungen; Direktabschreibungen; Eingänge auf abgeschriebene Forderungen saldiert (+ Aufwand; - Ertrag) Kredite in Verzug (ohne Wertberichtigungsbedarf) Banken Privatpersonen 8,728 5,334 0,003 0,774 2,313 Unternehmen/ Selbständige öffentliche Haushalte Banken Ausland Privatpersonen Ausland 0,170 0,179 0,068 1,574 3, ,068 0, ,040 0,052 Seite 6 von 14

7 Unternehmen/Selbständ ige Ausland öffentliche Haushalte Ausland Gesamt 8,966 5,572 2,584 0,071 2,388 5,430 Tabelle 09: Not leidende und in Verzug geratene Kredite nach geografischen Hauptgebieten Quelle: Spalten SolvV-Meldung per Spalte testierter Jahresabschluss 2010 Notleidende und in Verzug geratene Kredite je geografischem Hauptgebiet ( 327 (2) Nr. 5 SolvV) Gesamtinanspruchnahme aus notleidenden und in Verzug geratenen Kredite (mit Wertberichtigungsbedarf) Bestand EWB Bestand PWB Bestand Rückstellungen Kredite in Verzug (ohne Wertberichtigungsbedarf) Inland 8,898 5, ,071 5,378 Europa ohne 0,050 0, ,004 Deutschland Andere Gebiete 0,018 0, ,048 Gesamt 8,966 5,572 2,584 0,071 5,430 Tabelle 10: Entwicklung der Risikovorsorge Quelle: testierter Jahresabschluss 2010 Entwicklung der Risikovorsorge Anfangsbestand der Periode Veränderungen Endbestand der Periode ( 327 (2) Nr. 6 SolvV) EWB 3,930 1,642 5,572 Rückstellungen 0,150-0,079 0,071 PWB 1,572 1,012 2, Adressenausfallrisiko Kreditrisiko-Standardansatz (KSA) 7.1 Nominierte Rating-Agenturen und KSA-Forderungsklassen mit Rating Die Risikogewichte werden anhand aufsichtsrechtlicher Vorgaben bestimmt. Für die folgenden KSA-Forderungsklassen haben wir jeweils die anerkannten externen Ratingagenturen Standard & Poors sowie Moodys benannt: a) Zentralregierungen b) Regionalregierungen/örtliche Gebietskörperschaften c) Sonstige öffentliche Stellen d) Multilaterale Entwicklungsbanken e) Institute Seite 7 von 14

8 f) Von Kreditinstituten emittierte gedeckte Schuldverschreibungen g) Unternehmen Tabelle 11: Höhe des Adressenausfallrisiko-Exposures Höhe des Adressenausfallrisiko-Exposures ( 328 (2), 329 SolvV) Risikogewicht in % vor Kreditrisikominderung nach Kreditrisikominderung 0 32,754 35, ,925 1, ,230 0, , , , , ,068 5, Sonstige RW/ Kapitalabzug 0 0 Gesamt 405, , Adressenausfallrisiko Beteiligungen 8.1 Definition des Beteiligungsbegriffs Die hier ausgewiesenen Positionen entsprechen der Zuordnung der Forderungsklasse Beteiligungen nach der Solvabilitätsverordnung (SolvV). Der Beteiligungsbegriff der SolvV ist weiter gefasst als der des Handelsrechts. Er stellt unabhängig von der Besitzabsicht der Sparkasse auf die im Anlagebuch gehaltenen Beteiligungsinstrumente ab, wodurch sich zwischen diesem Bericht und dem handelsrechtlichen Jahresabschluss Abweichungen ergeben können. Seite 8 von 14

9 8.2 Zielsetzung der Beteiligungen Die Landsparkasse Schenefeld verfolgt bei Ihren Beteiligungen nachstehende Ziele: - Strategische Beteiligungen Sie folgen dem Verbundgedanken und sind Ausdruck der Geschäftsstrategie der Sparkassen-Finanzgruppe. Diese Beteiligungen werden meist über die regionalen Sparkassen- und Giroverbände gehalten und sind nicht disponibel. Eine Gewinnerzielungsabsicht steht nicht im Vordergrund. - Funktionsbeteiligungen Sie dienen dazu betriebliche Aufgaben zu bündeln und zu spezialisieren. Hierzu zählen insbesondere die Verwaltung von Immobilien, regionale Wirtschaftsfördergesellschaften sowie Unternehmen, die Anbieter von Nebendienstleistungen sind. 8.3 Bewertung der Beteiligungen Nähere Informationen sind im Kapitel Anhang des Jahresabschlusses unter Abschnitt C Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu finden. Der Jahresabschluss ist ebenfalls im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Tabelle 12: Wertansätze für Beteiligungsinstrumente Quelle: testierter Jahresabschluss 2010 Wertansätze für Beteiligungsinstrumente Buchwert beizulegender Zeitwert Börsenwert ( 332 Nr. 2a + b SolvV Aktien börsennotiert andere Sonstige Beteiligungen börsennotiert andere 4,177 4,177 0 Seite 9 von 14

10 Tabelle 13: Realisierte und unrealisierte Gewinne / Verluste aus Beteiligungsinstrumenten nach HGB Quelle: testierter Jahresabschluss 2010 Realisierte und unrealisierte Gewinne/ Verluste aus Beteiligungsinstrumenten (HGB) ( 332 Nr. 2c + d SolvV) realisierter Gewinn/ Verlust aus Verkauf/ Abwicklung Latente Neubewertungsgewinne/ - verluste insgesamt davon im Ergänzungskapital berücksichtigte Beträge Gesamt Kreditrisikominderungstechniken 9.1 Aufrechnungsvereinbarungen Aufrechnungsvereinbarungen können im Rahmen von derivaten Geschäften genutzt werden. Die Landsparkasse Schenefeld hat keine Aufrechnungsvereinbarungen geschlossen. 9.2 Bewertung und Verwaltung Die implementierten Risikosteuerungsprozesse beinhalten eine regelmäßige, vollständige Kreditrisikobeurteilung der besicherten Position einschließlich der Überprüfung der rechtlichen Wirksamkeit und der juristischen Durchsetzbarkeit der hereingenommenen Sicherheiten. Die Intervalle richten sich nach Art und Höhe der jeweiligen Sicherheit. Werden uns Informationen bekannt, die auf eine wesentliche (negative) Risikoänderung hindeuten, wird die jeweilige Sicherheit abhängig von Ihrer Art und Höhe außerordentlich überprüft. 9.3 Hauptarten der verwendeten Sicherheiten Für die aufsichtliche Anrechnung werden folgende Sicherheiten genutzt: - Finanzielle Sicherheiten 9.4 Konzentrationsrisiken Die Verfahren zur Erkennung und Steuerung potenzieller Konzentrationen sind im Rahmen der Gesamtbanksteuerung integriert. Aufgrund des diversifizierten Portfolios im Kreditgeschäft bestehen derzeit keine Konzentrationsrisiken im Bereich der Sicherungsinstrumente. Seite 10 von 14

11 Tabelle 14: Gesamtbetrag des gesicherten Exposures (ohne Verbriefungen) Gesamtbetrag des gesicherten Exposures (ohne Verbriefungen) ( 336 Nr. 2 SolvV) Standardansatz Zentralregierungen Finanzielle Sicherheiten Sonstige/ physische Sicherheiten Regionalregierungen und örtliche Gebietskörperschaften Sonstige öffentliche Stellen Multilaterale Entwicklungs banken Internationale Organisationen Institute Gedeckte Schuldverschreibungen KI Unternehmen 1, Mengengeschäft 1, durch Immobilien besicherte Positionen Investmentanteile Beteiligungen sonstige Positionen überfällige Positionen 0, Gesamt 2, Garantien, Kreditderivate und sonstige Personalsicherheiten Die qualitativen Anforderungen zu den Kapiteln Marktrisiko, Zinsänderungsrisiko und operationelles Risiko werden wie im Kapitel 2 Risikomanagement beschrieben im Rahmen des Lageberichts ausgewiesen. 10. Marktrisiko 10.1 Arten der Marktrisiken Die Marktrisiken umfassen: - Zinsänderungsrisiko (siehe unter 11.) - Währungsrisiko - Aktienkursrisiko - Sachwertrisiko - sonstiges (Preis-) Risiko Seite 11 von 14

12 Tabelle 15: Eigenkapitalanforderungen für Marktrisiken Eigenkapitalanforderungen für Marktrisiken ( 330 (1) SolvV) Marktrisiken Zinsänderungsrisiko Eigenkapitalanforderung für Marktrisiken nach Standardmethode ermittelt 0 Aktienpositionsrisiko 0 Währungsrisiko 0 Rohstoffpreisrisiko 0 Sonstige 0 Gesamt Zinsänderungsrisiko Tabelle 16: Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch Quelle: Treasury-Report Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch Rückgang der Erträge Zuwachs der Erträge ( 333 (2) SolvV) Basispunkt des Zinsschocks (x) Zinsschock (+/- x BP) - 2, , Operationelles Risiko 12.1 Ansatz für die Eigenkapitalunterlegung Der bankaufsichtliche Anrechnungsbetrag zur Eigenkapitalunterlegung für das operationelle Risiko wird anhand des Basisindikatoransatzes ermittelt. Zum beträgt der Wert 1,392 Mio. Euro. 13. Derivate Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen 13.1 Interne Kapitalallokation Die Derivate werden mit ihrem Kreditäquivalenzbetrag auf die genehmigten Kontrahentenlimite angerechnet, die aufgrund der Bonitätseinstufung und Besicherungssituation diesen eingeräumt wurden Hereinnahme von Sicherheiten Die Hereinnahme von Sicherheiten erfolgt in Abhängigkeit der jeweiligen Geschäfte und Bonitäten. Seite 12 von 14

13 13.3 Korrelation Im Rahmen der Steuerung derivativer Adressenausfallrisikopositionen werden die Risikobeiträge von Markt- und Kontrahentenrisiken additiv behandelt. Daher erfolgt keine Betrachtung von Korrelationen dieser Risiken Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Nähere Informationen sind im Anhang zum Jahresabschluss Teil C Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu finden Ratingherabstufung Die Landsparkasse Schenefeld selbst wird nicht extern geratet. Daher kann es keine Verträge geben, die sie bei einer Ratingherabstufung zur Leistung von Sicherheiten bzw. zu einem Nachschuss von Sicherheiten verpflichten. Tabellen 17 und 18: Derivate Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen Quelle: testierter Jahresabschluss 2010 Fair Value (Positive Wiederbeschaffungswerte) vor Aufrechnung und Sicherheiten ( 326 (2) Nr. 1 SolvV) Zinsbezogene Derivate 0,158 Währungsbezogene Derivate 0 Aktien-/ Indexbezogene Derivate 0 Kreditderivate 0 Warenbezogene Derivate 0 Sonstige Derivate 0 Summe 0,158 Kontrahentenrisiko ( 326 (2) Nr. 2 SolvV) Laufzeitmethode Marktbewertungsmethode Kontrahentenausfallrisikopositionen 0 0, Informationen zum Vergütungssystem nach 7 Instituts-Vergütungsverordnung (Vergütungsbericht) 14.1 Allgemeine Angaben zum Vergütungssystem Die Landsparkasse Schenefeld ist tarifgebunden. Aus diesem Grund finden auf die Arbeitsverhältnisse der Sparkassenbeschäftigten die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst, insbesondere der TVöD-Sparkassen, Anwendung. Seite 13 von 14

14 14.2 Geschäftsbereiche Die Landsparkasse Schenefeld verfügt über folgende Geschäftsbereiche: a) Markt (Vertrieb Privat- und Firmenkunden) b) Marktfolge (Betrieb) und Stabsbereich [Anmerkung: Den Geschäftsbereichen ist jeweils ein Vorstandsmitglied zugeordnet.] 14.3 Ausgestaltung des Vergütungssystems In den Geschäftsbereichen a) und b) können die Beschäftigten neben der Tarifvergütung in untergeordnetem Umfang Prämien aus einem zielorientierten Vergütungssystem erhalten, dessen Ziele aus der Unternehmensstrategie abgeleitet und im Wege eines durchgängigen Prozesses funktionsspezifisch bis auf die Ebene des einzelnen (Vertriebs-)Mitarbeiters heruntergebrochen sind Zusammensetzung der Vergütungen Die Beschäftigten der Sparkasse erhalten die tarifliche Vergütung nach dem TVöD-Sparkassen. Daneben erhält ein Teil der in den Geschäftsbereichen a) und b) tätigen Mitarbeiter eine zielorientierte variable Vergütung, für die angemessene Obergrenzen festgelegt wurden. Diese Prämien stellen den einzigen variablen Vergütungsbestandteil übertariflicher Art dar Vergütungsparameter Vergütungsparameter sind die quantitativen und qualitativen Bestimmungsfaktoren, anhand derer die Leistung und der Erfolg der Mitarbeiter/innen bzw. Vorstände oder einer institutsinternen Organisationseinheit gemessen werden. Dabei setzt sich der Gesamtzielerreichungsgrad aus funktionsspezifischen Einzel- und Teamzielen zusammen. Diese Ziele sind auf einen langfristigen und nachhaltigen Geschäftserfolg ausgerichtet und berücksichtigen grundsätzlich auch qualitative Ziele Art und Weise der Gewährung 14.4 Vorstandsvergütung Die Prämien aus einer zielorientierten übertariflichen Vergütung werden jährlich nach Ablauf des Geschäftsjahres als Einmalzahlung ausbezahlt. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der Sparkasse besteht aus einer Festvergütung (Jahresgrundbetrag) und einer variablen Zulage Einbindung externer Berater Eine Einbindung externer Berater ist nicht erfolgt Quantitative Angaben gem. 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 InstitutsVergV Die festen Vergütungen der Landsparkasse Schenefeld betragen TEUR. Die variablen Vergütungen betragen 229 TEUR (einschl. Courtagen). 80 Beschäftigte insgesamt erhalten variable Vergütungen. In diesen Angaben sind auch die festen bzw. variablen Vergütungen der Vorstände enthalten. Schenefeld, den Der Vorstand Eicke Paustian Seite 14 von 14

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