Kooperationsknigge Bausteine erfolgreicher Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft

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1 Kooperationsknigge Bausteine erfolgreicher Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft 22./23. November 2004 Brücken bauen

2 Überblick Das bbw als Garant für gute Kooperation Erfahrungen vor Ort: Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft Effektiv zusammenarbeiten aber wie? Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren Zusammenarbeit aufbauen Schritt für Schritt

3 bbw e.v.: Daten und Fakten Gründung: 1969 durch die Bayerischen Arbeitgeberverbände Umstrukturierung zur Unternehmensgruppe: 1998 inzwischen über 30 Gesellschaften und Beteiligungen 46 Mitgliedsverbände, 22 Mitgliedsfirmen und 26 Förderer Anzahl der Mitarbeiter: bundesweit 3.000

4 Brücken bauen - Wirtschaft im Dialog im bbw e.v. Der Dialog und die Vernetzung zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Staat sind Voraussetzung für kontinuierliche gemeinsame Weiterentwicklung. Schule - Wirtschaft Bundeswehr - Wirtschaft Hochschule - Wirtschaft Behörden - Wirtschaft Kirchen - Wirtschaft

5 Wirtschaft im Dialog - Aktivitäten im Bereich Schule Lehrerfortbildung Planspiele Wettbewerbe Projekte Arbeitskreise - Netzwerk Unterstützung der Schulen ist eines unserer wichtigen Ziele

6 Landesebene: Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Bayern Regional: 100 regionale Arbeitskreise Ziel: Brücken bauen zwischen Wirtschaft und Schule über: Information: gegenseitige Transparenz, gemeinsames Wissen aufbauen Kommunikation: gemeinsame Fragestellungen, Interessen und Aufgaben erkennen Kooperation: gemeinsam Handeln in vielfältigster Form

7 Lehrerfortbildung Schwerpunkt auf wirtschaftsrelevanten Fragen und Vernetzung Schule-Wirtschaft Seminarprogramm mit Angeboten zu Sponsoring, Marketing u.a. Informationsveranstaltungen mit Betriebsbesichtigung Projekt Ganztagsschulen Projekt Lehrer in der Wirtschaft Schulentwicklung Großtagungen

8 Beispiel: Projekt Technik Zukunft in Bayern Interesse an technischen Berufen fördern, Technologiekompetenz stärken Beispiel: Technik für die Jüngsten Theaterstück, Malblöcke, Technikgeschichten Beispiel: Technik für Mädchen Camps, Projekttage

9 JUNIOR - Schülerunternehmen Unternehmerisches Denken und Handeln fördern Schüler gründen ein zeitlich befristetes JUNIOR-Unternehmen. JUNIOR ist kein Planspiel, sondern es werden wirkliche Produkte angeboten und vermarktet.

10 BLiK - Berufe live im Klassenzimmer Berufsvorbereitung interessanter und realitätsnäher machen Schlüsselqualifikationen bei Schülern und Auszubildenden verbessern BLiK schaltet live vom Klassenzimmer per Videokonferenz in einen Betrieb der Metall- oder Elektrobranche

11 Computergestützte Wirtschaftsplanspiele Play the Market Oekowi -Systemtraining Neuentwicklung: Planspielkonzept für Hauptschulen

12 Projekt in Planung: Online-Börse Kooperation Schule-Wirtschaft Bayernweite Umsetzung einer regional ausgerichteten Online-Börse mit: Praktika für Schüler Praktika für Lehrkräfte Betriebserkundungen Unterrichtsbeiträge der Unternehmen Vermittlung von Partnerschulen und -unternehmen Tools zur Vor-, Nachbereitung und Begleitung von Praktika Öffentlicher Datenbank und passwortgeschützter Datenbank

13 Projekt in Planung: Managementprogramm für Schulleiter in Kooperation mit Unternehmen und Schulen vor Ort Gefördert durch den Sparkassenverband Bayern Projektträger: Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft

14 Publikationen und Unterrichtsmaterialien Schullaufbahnentscheidung und Berufsorientierung unterstützen Schullaufbahnentscheidung leichtgemacht Orientierungshilfe zur Schullaufbahnentscheidung Was soll ich nur werden Orientierungshilfe zur Berufswahl für Schüler, aber auch für Lehrer und Eltern Leitfaden Praxisklasse Ratgeber für Unternehmen zur Betreuung von Schülern aus Praxisklassen Lernzirkel Berufsorientierung Anregungen und Materialien zur Berufsorientierung für alle Schularten Neue Entwicklung: Best-practice für das Fach Arbeit-Wirtschaft- Technik an Hauptschulen für die Jgst. 5-6 und 7-9 in Zusammenarbeit mit dem ISB

15 Grundsätze der Schule-Wirtschaft-Arbeit im bbw e.v. Partnerschaftliche Arbeit und die Kommunikation in Augenhöhe zwischen Schule und Wirtschaft Schulart- und branchenübergreifende Arbeit Langfristigkeit und Kontinuität unseres Engagements Hohe Qualität unserer Angebote und Projekte Persönliche und individuelle, bedarfsorientierte Betreuung unserer Kooperationspartner Netzwerk mit 100 regionalen Arbeitskreisen mit ehrenamtlichem Engagement der Beteiligten vor Ort.

16 Faktoren für erfolgreiche Zusammenarbeit Tragfähige Kooperationen mit Partnerunternehmen aufbauen 1. Wissen, was man will - konkrete Ziele, konkrete Projekte und Vorstellungen zur Kooperation 2. Professionelle Recherche und sorgfältige Auswahl der Kooperationspartner 3. Die Situation und Sichtweise des Unternehmensvertreters verstehen 4. Gut vorbereitete Information und Präsentation des Anliegens/des schriftlichen Informationsmaterials 5. Win-Win Kooperationen bieten 6. In Vorleistung gehen mit Angeboten auf Unternehmen zugehen 7. Gute interne Vorbereitung 8. Persönliche Kontakte zu Unternehmensvertretern aufnehmen und pflegen 9. Flexibilität und Kreativität im Umgang mit eigenen Vorstellungen 10. Das erste Nein als Herausforderung begreifen

17 Faktoren für erfolgreiche Zusammenarbeit Tragfähige Kooperationen mit Partnerunternehmen aufbauen 11. Nachhaltige und zielgerichtete Zusammenarbeit Vertrauen als Basis für dauerhafte Kooperation 12. Abschluss eines Kooperationsvertrags 13. Kooperation ist keine Einbahnstraße Vorsicht vor überzogenen Erwartungshaltungen 14. Dienstleistungsgedanke in der Schule Die Wirtschaft als Kunde 15. Selbstbewusstes Auftreten der Schule (Was haben wir als Schule zu bieten?) 16. Kundenpflege 17. Transparenz, Information und Kommunikation im Verlauf des Projektes 18. Öffentlichkeitsarbeit Tue Gutes und rede darüber! 19. Meilensteine definieren, evaluieren und: Feiern!

18 Brücken bauen Schritt für Schritt Tragfähige Kooperationen mit Partnerunternehmen aufbauen Entwickeln einer konkreten Projektidee Interne Kommunikation Auswahl geeigneter Partnerunternehmen Kontaktaufnahme zu Unternehmen Abschluss einer Kooperationsvereinbarung Projektdurchführung Begleitende Medienarbeit Begleitende Evaluation Transfer und Multiplikation

19 Sponsoring - eine Art der Kooperation zwischen Schule-Wirtschaft Sponsoring ist die gezielte Bereitstellung von Geldmitteln, Sachmitteln und Dienstleistungen für Einzelpersonen, Organisationen, Veranstaltungen oder sonstige Projekte zur Erreichung kommunikativer Ziele. (Prof. Bruhns) Sponsoring als Teil der Unternehmenskommunikation/Teil der Marketingstrategie: Ziele der Wirtschaft Positives Firmenimage Steigerung des Markenwertes Bekanntheit des Unternehmens Erschließung neuer Zielgruppen Erhaltung des Absatzmarktes Abbau von Vorurteilen und Distanzen zum Unternehmen in der Region Personalmarketing Ziele der Schule Schulprofil umsetzen/verbessern Besondere Materialien und Ausstattungen für den Unterricht Materielle und ideelle Unterstützung schulischer Veranstaltungen Expertenwissen und beratung für Schüler und Lehrkräfte Unterstützung bei Berufsorientierungsmaßnahmen Lehrerweiterbildung in sozioökonomischen Themen

20 Public Private Partnership - eine innovative Art der Kooperation zwischen Schule-Wirtschaft

21 Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft die Mühe lohnt! Zusammenkommen ist ein Anfang. Zusammenbleiben ist ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ist ein Erfolg Henry Ford I.; ( ), Gründer der Ford Motor Company Kontakt: Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.v., Infanteriestr. 8, München Tel.: 089/ ,

22 Viel Erfolg für Ihre künftige Zusammenarbeit mit der Wirtschaft & herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Michaela Stelzer Leitung Lehrerfortbildung

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