Kohlenhydrate C n. O) n (H 2. z.b. C 6 O 6 O) 6 H 12 : C 6. Monosaccharide Di- und Oligosaccharide Polysaccharide (Glykane) Monosaccharide

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kohlenhydrate C n. O) n (H 2. z.b. C 6 O 6 O) 6 H 12 : C 6. Monosaccharide Di- und Oligosaccharide Polysaccharide (Glykane) Monosaccharide"

Transkript

1 Kohlenhydrate C n (H 2 O) n z.b. C 6 (H 2 O) 6 : C 6 H 12 O 6 Monosaccharide Di- und Oligosaccharide Polysaccharide (Glykane) Vortragender: Dr. W. Helliger Monosaccharide Reaktionen der Monosaccharide 1.) Bildung cyclischer Halbacetale: Polyhydroxyaldehyde Aldopentosen (8) D-Ribose 2-Desoxyribose Aldohexosen (16) D-Galactose Polyhydroxyketone Ketopentosen (4) D-Ribulose Ketohexosen (8) D-Fructose 2.) Veresterung: 3.) Acetal-Bildung (Glycosid-Bildung): α- + ATP Hexokinase α--6-phosphat + ADP α--6-phosphat 1

2 Disaccharide Saccharose ( Rohr- oder Rübenzucker ): Bausteine: u. D-Fructose Maltose ( Malzzucker ): Bausteine: u. Saccharose Lactose ( Milchzucker ): Bausteine: D-Galactose u. Lactose Polysaccharide Eigenschaften der Polysaccharide Cellulose Stärke Struktur-Polysaccharide: Cellulose Reserve-Polysaccharide: Stärke: 80% Amylopectin 20% Amylose Bausteine Glykosidische Bindung Aufbau Löslichkeit in Wasser ß(1,4) linear keine α(1,4) u. α(1,6) verzweigt nach Kochen α(1,4) u. α(1,6) st. verzw. gut quellfähig Biolog. Bedeutung Gerüstsubstanz Pflanzliche Depotsubst. Depotsubst. d. Säugetiere Struktur des -Moleküls Kohlenhydratverdauung ENZYM α-amylase α-amylase Maltase (α-glucosidase) Isomaltase Lactase Saccharase VORKOMMEN Speichel Pankreassekret SUBSTRAT Stärke Stärke u. Maltose Lactose Saccharose PRODUKT Maltose und Maltose und und Galactose und Fructose 2

3 -6-phosphat als zentrales Molekül im KH-Stoffwechsel Glykolyse (Embden-Meyerhof-Weg) α- Hexokinase α--6-phosphat α-fructose-6-phosphat Phosphofructokinase-1 ß-Fructose-1,6-bisphosphat Glycerinaldehyd- 3-phosphat (Glyceral-3-phosphat) Dihydroxyacetonphosphat (Glyceron-3-phosphat) 1,3-Bisphosphoglycerat 3-Phosphoglycerat Gluconeogenese Synthese der aus Nicht-KH-Vorstufen: Aminosäuren aus der Muskulatur Lactat aus Erythrocyten bzw. Muskeln Glycerol aus Fettabbau 2-Phosphoglycerat Phosphoenolpyruvat Pyruvatkinase Die bei der Glykolyse irreversiblen (stark exergonen) Schritte 1, 3 und 10 müssen bei der Gluconeogenese umgangen werden: Pyruvat -6-phosphatase -6-phosphat Fructose-6-phosphat Fructose-1,6-bisphosphatase Fructose-1,6-bisphosphat Phosphoenolpyruvat PEP-carboxykinase Pyruvat Oxalacetat Pyruvatcarboxylase Hexose-monophosphat-Weg (HMW) (Pentosephosphat-Weg) 1.) Oxidativer Teil (irreversibel): -6-phosphat + 2 NADP + + H 2 O Ribulose-5-phosphat + CO 2 2.) Nichtoxidativer Teil (reversibel): Ribulose-5-phosphat Ribulose-5-phosphat-Isomerase + 2 NADPH + 2 H + Ribose-5-phosphat Unter Beteiligung einer Epimerase, Transketolase und Transaldolase erfolgt nun eine Reihe von Umlagerungen, an deren Ende die Glykolyse-Zwischenprodukte Fructose-6-phosphat und Glyceral-3-phosphat stehen. Diese können über die Glykolyse abgebaut werden. Bei großem Bedarf an NADPH kann Fructose-6- phosphat nach Isomerisierung -6-phosphat regenerieren und dieses wieder in den oxidativen Zweig des HMW eintreten. Wird viel Ribose-5-phosphat benötigt, ist nur der nichtoxidative Zweig des HMW aktiv, der von Fructose-6- phosphat in der umgekehrten Richtung durchlaufen wird. 3

4 -Stoffwechsel Regulation des Kohlenhydrat-Stoffwechsels in der Leber Enzyme der ese und olyse - Synthase Adrenalin - Phosphorylase Adrenalin Enzyme der Glykolyse Enzyme der Gluconeogenese Pyruvatkinase Fructose- 2,6-bisP ATP Citrat ATP Acetyl-CoA -6- phosphatase Fructose-1,6- bisphosphatase Pyruvat- Carboxylase PEP- Carboxykinase Glucokinase Phosphofructokinase Acetyl- CoA Fructose-2,6- bisp Enzyme des Hexose-monophosphat-Wegs -6-phosphatdehydrogenase 6-Phosphogluconatdehydrogenase Auswirkungen eines mangels Verminderte -Aufnahme im Muskel- u. Fettgewebe Gesteigerte Gluconeogenese bedingt durch erhöhte Proteolyse in der Muskulatur Gehemmte Synthese und gesteigerter Abbau von in der Leber Gehemmte Glykolyse Die vier genannten Störungen sind verantwortlich für einen erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) 4

5 Verminderte Fettsäuresynthese durch erniedrigten umsatz im PPW Gesteigerter Fettabbau führt zu großen Mengen an Fettsäuren, die zum Teil in der Leber zur Synthese von Lipoproteinen verwendet werden (Hyperlipidämie). Der Rest wird zu Acetyl-CoA abgebaut und führt in der Folge zur Ausbildung von Ketonkörpern (metabolische Acidose) Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 5

Inhaltsverzeichnis - Kapitel

Inhaltsverzeichnis - Kapitel Inhaltsverzeichnis - Kapitel 1. Einleitung: Die Chemie des Lebens 2. Kohlenhydrate 3. Lipide und Membranen 4. Nukleinsäuren 5. Aminosäuren und Proteine 6. Enzyme und Katalyse 7. Vitamine & Kofaktoren 8.

Mehr

Grundzüge des Energiestoffwechsels I

Grundzüge des Energiestoffwechsels I Grundzüge des Energiestoffwechsels I 4.5 Grundzüge des Energiestoffwechsels 4.5.2 Glykolyse 4.5.3 Pyruvatdecarboxylierung 4.5.4 Citratzyklus 4.5.5 Glyoxylatzyklus und Gluconeogenese 4.5.6 Atmung, Endoxidation

Mehr

Kohlenhydrate und ihre Funktionen

Kohlenhydrate und ihre Funktionen Kohlenhydrate und ihre Funktionen Gliederung Monosaccharide Aufbau Nomenklatur Stereoisomerie/Konfiguration Zyklisierung O-glykosidische Bindung N-glykosidische Bindung Disaccharide Kohlenhydrate im Überblick

Mehr

Stoffwechsel. Metabolismus (3)

Stoffwechsel. Metabolismus (3) Vorlesung Zell- und Molekularbiologie Stoffwechsel Metabolismus (3) Überblick Stoffwechsel Glykolyse Citratcyklus Chemiosmotische Prinzipien 1 Glykolyse 1 Glucose und in der Glykolyse daraus gebildete

Mehr

Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02

Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02 (insgesamt 100 Punkte, mindestens 40 erforderlich) Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02 am 18.02.2002 von 08.15 09.45 Uhr Gebäude 52, Raum 207 Bitte Namen, Matrikelnummer und Studienfach unbedingt

Mehr

α- und β- Glucose können sich ineinander umwandeln

α- und β- Glucose können sich ineinander umwandeln Die Reaktionen der Zucker Zuckermoleküle können in verschiedenen Formen auftreten Zuckermoleküle zeigen, da sie in verschiedenen Formen auftreten können, ungewöhnliche Eigenschaften. Da diese auch für

Mehr

Biochemie/Monosaccharide1. Kohlenhydrate:

Biochemie/Monosaccharide1. Kohlenhydrate: Biochemie/Monosaccharide1 Kohlenhydrate: Unter Kohlenhydraten versteht man Stoffe, deren Moleküle neben Kohlenstoff die Elemente Wasserstoff und Sauerstoff im Verhältnis 2:1 enthalten. Zu den Kohlenhydraten

Mehr

Asmaa Mebrad Caroline Mühlmann Gluconeogenese

Asmaa Mebrad Caroline Mühlmann Gluconeogenese Gluconeogenese Asmaa Mebrad Caroline Mühlmann 06.12.2004 Definition: wichtiger Stoffwechselweg, bei dem Glucose aus Nicht-Kohlenhydrat-Vorstufen synthetisiert wird Ablauf bei längeren Hungerperioden dient

Mehr

Pentosephosphat. hosphatweg

Pentosephosphat. hosphatweg Pentosephosphat hosphatweg Wie aus dem Namen abzuleiten ist, werden C5-Zucker, einschließlich Ribose, aus Glucose synthetisiert. Das oxidierende Agens ist hierbei NADP + ; es wird zu NADP reduziert, das

Mehr

Photosynthese. Pflanzen nied. Eukaryoten (Rotalgen) Prokaryoten (Cyanobakterien) Cyanobakterium Anabaena. Abb. aus Stryer (5th Ed.

Photosynthese. Pflanzen nied. Eukaryoten (Rotalgen) Prokaryoten (Cyanobakterien) Cyanobakterium Anabaena. Abb. aus Stryer (5th Ed. Photosynthese Pflanzen nied. Eukaryoten (Rotalgen) Prokaryoten (Cyanobakterien) Cyanobakterium Anabaena Chloroplasten Photosynthese Licht CO 2 + H 2 O (CH 2 O) + O 2 Licht Lichtreaktion: 2 H 2 O O 2 +

Mehr

Kohlenhydrate. Prof. Dr. Albert Duschl

Kohlenhydrate. Prof. Dr. Albert Duschl Kohlenhydrate Prof. Dr. Albert Duschl Kohlenhydrate in der Nahrung Kohlenhydrate sind in zwei Formen in unserer Nahrung vorhanden: Als komplexe Zucker, wie Stärke in Getreideprodukten, und als einfache

Mehr

Funktion von Proteinen:

Funktion von Proteinen: Funktion von Proteinen: Transport und Speicherung Beispiel Myoglobin / Hämoglobin Myoglobin Hämoglobin Globin-Faltung ist konserviert Häm-Gruppe Cofaktoren, Coenzyme & Prosthetische Gruppen Cofaktor wird

Mehr

Beckers Welt der Zelle 8., aktualisierte Auflage. Jeff Hardin Gregory Bertoni Lewis Kleinsmith. Deutsche Bearbeitung von Wolf-Michael Weber

Beckers Welt der Zelle 8., aktualisierte Auflage. Jeff Hardin Gregory Bertoni Lewis Kleinsmith. Deutsche Bearbeitung von Wolf-Michael Weber Beckers Welt der Zelle 8., aktualisierte Auflage Jeff Hardin Gregory Bertoni Lewis Kleinsmith Deutsche Bearbeitung von Wolf-Michael Weber 9 Chemotropher Energiemetabolismus I: Glykolyse und Fermentation

Mehr

Oxidative Phosphorylierung und Gärung

Oxidative Phosphorylierung und Gärung Oxidative Phosphorylierung und Gärung Glykolyse: 2 Moleküle NAD + zu NADH reduziert -> NAD + muss anschließend wieder rasch regeneriert werden, da die Glykolyse sonst nicht mehr ablaufen kann: Unter aeroben

Mehr

Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel:

Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel: A. GRUNDLAGEN KH Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel: Zucker Getreideprodukte Hülsenfrüchte Kartoffeln Gemüse Obst Kohlenhydrate nehmen wir hauptsächlich aus pflanzlichen Nahrungsmitteln auf. Hauptsächlich:

Mehr

Parotis Pankreas. Dünndarm Bürstensaum. Amylose Amylopektin Glykogen. Maltose. Glucose. Isomaltose. Saccharose. Fructose. Lactose. Galaktose.

Parotis Pankreas. Dünndarm Bürstensaum. Amylose Amylopektin Glykogen. Maltose. Glucose. Isomaltose. Saccharose. Fructose. Lactose. Galaktose. Parotis Pankreas Dünndarm Bürstensaum Amylose Amylopektin Glykogen Saccharose Lactose Maltose Isomaltose Saccharase (Sucrase) Lactase Maltase Isomaltase Glucose Fructose Galaktose Abbau von Stärke und

Mehr

BIOCHEMIE. Prof. Manfred SUSSITZ. über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen:

BIOCHEMIE. Prof. Manfred SUSSITZ. über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen: BIOCHEMIE Prof. Manfred SUSSITZ über(be)arbeitet und zusammengestellt nach Internetvorlagen: Medizinische Fakultät, Universität Erlangen http://www2.chemie.uni-erlangen.de/projects/vsc/chemie-mediziner-neu/start.html

Mehr

Die innere Mitochondrienmebran ist durchlässig für: 1. Pyruvat 2. Malat 3. Aspartat 4. Citrat

Die innere Mitochondrienmebran ist durchlässig für: 1. Pyruvat 2. Malat 3. Aspartat 4. Citrat Der Malat-Shuttle Die innere Mitochondrienmebran ist durchlässig für: 1. Pyruvat 2. Malat 3. Aspartat 4. Citrat Die innere Mitochondrienmembran ist undurchlässig für: 1. Wasserstoffatomen > 2. Acetyl-

Mehr

Grundzüge des Kohlenhydratstoffwechsels

Grundzüge des Kohlenhydratstoffwechsels Grundzüge des Kohlenhydratstoffwechsels 4.2 Grundzüge des Kohlenhydratstoffwechsels 4.2.1 Mono-, Oligo- und Polysaccharide Funktionen der Kohlenhydrate Kohlenhydrate erfüllen im Organismus zahlreiche wichtige

Mehr

Stoffwechsel - Energiebereitstellung - Biomoleküle

Stoffwechsel - Energiebereitstellung - Biomoleküle Biochemie und Stoffwechsel Biochemie Aufklärung der Stoffwechselwege und -teilschritte Identifikation der Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukte (Stoffwechselprodukte) Enzyme sind Proteine mit Katalysatorwirkung.

Mehr

Kataboler und Anaboler Stoffwechsel

Kataboler und Anaboler Stoffwechsel Vorlesung Vom Molekül zur Zelle Ao.Univ.Prof. Dr. Georg Weitzer Fortsetzung von Block 3 nach Prof. Müllner, ab 8.1. Kataboler und Anaboler Stoffwechsel Aktuelle Folien unter http://homepage.univie.ac.at/georg.weitzer/lectures.html

Mehr

Kohlenhydrate Aminosäuren Peptide

Kohlenhydrate Aminosäuren Peptide Kohlenhydrate Aminosäuren Peptide Kohlenhydrate Kohlenhydrate = Saccharide Sie stellen zusammen mit Fetten und Proteinen den quantitativ größten verwertbaren (z.b. Stärke) und nicht-verwertbaren (Ballaststoffe)

Mehr

Di- und Polysaccharide

Di- und Polysaccharide Di- und Polysaccharide Glycoside und Disaccharide Zwischen Zucker- und Alkoholmolekülen kann eine Kondensationsreaktion 1 stattfinden, indem die H-Gruppe des Alkohols mit der H-Gruppe am C1-Atom des Zuckermoleküls

Mehr

Biochemie II. im Wintersemester 2009/2010. Joachim Wegener. Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg

Biochemie II. im Wintersemester 2009/2010. Joachim Wegener. Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg Biochemie II im Wintersemester 2009/2010 Joachim Wegener Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik Universität Regensburg 18.10.2010 1/14 Biochemie II im WS 2010 / 2011 All Dozenten auf einen

Mehr

Clinical definition of the metabolic syndrome

Clinical definition of the metabolic syndrome Metabolismus: Lehrbuch der Biochemie: Voet/Voet Kapitel 13: Einführung in den Stoffwechsel Kapitel 14: Glucose Katabolismus Kapitel 15: Glycogen Metabolismus und Gluconeogenese Kapitel 16: Citratcyclus

Mehr

VL Kurs 7: Kohlenhydrate. Angelika Stöcklinger

VL Kurs 7: Kohlenhydrate. Angelika Stöcklinger VL Kurs 7: Kohlenhydrate Angelika Stöcklinger Kohlenhydrate Produkte der Photosynthese Mono- Di-und Polysaccharide stellen zusammen mit Lipiden und Proteinen den größten Teil der Nahrung dar Monosaccharide

Mehr

Chemie der Kohlenhydrate

Chemie der Kohlenhydrate Chemie der Kohlenhydrate Grundlegendes Der Begriff Kohlenhydrate: Wurde ursprünglich aus der Formel für Glukose abgeleitet. C 6 H 12 O 6 = C 6 (H 2 O) 6 Bzw. allgemein: C n (H 2 O) m Diese missleitende

Mehr

SPEYER-KOLLEG AUGUST 2003 FACHKONFERENZ CHEMIE / BIOLOGIE

SPEYER-KOLLEG AUGUST 2003 FACHKONFERENZ CHEMIE / BIOLOGIE STOFFPLAN CHEMIE GRUNDKURS 1. Halbjahr (K 1) 1. ATOMMODELL Kern- / Hülle-Modell (nach Bohr / Sommerfeld vereinfacht) Ergebnisse des "Wellenmechanischen Atommodells" Quantenzahlen, "Orbitale"(s-, p-, d-)

Mehr

Zusatzinformationen Kohlenhydrate Monosaccharide

Zusatzinformationen Kohlenhydrate Monosaccharide Zusatzinformationen Kohlenhydrate Monosaccharide Monosaccharide Sind die einfachsten Kohlenhydrate. Müssen nicht enzymatisch gespalten werden und können deshalb vom Verdauungstrakt direkt ins Blut aufgenommen

Mehr

Kohlenhydrate. Prof. Dr. Albert Duschl

Kohlenhydrate. Prof. Dr. Albert Duschl Kohlenhydrate Prof. Dr. Albert Duschl Kohlenhydrate in der Nahrung Kohlenhydrate sind in zwei Formen in unserer Nahrung vorhanden: Als komplexe Zucker, wie Stärke in Getreideprodukten, und als einfache

Mehr

Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie

Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie Prüfungsnummer Bevor Sie beginnen + Teilen Sie sich Ihre Zeit gut ein! Die Arbeit umfasst 8 Aufgaben und sie haben 4 Stunden Zeit. Achten Sie

Mehr

Kohlenhydrate. - elementare Zusammensetzung: C, H, O C n (H 2. O) n Klassifizierung

Kohlenhydrate. - elementare Zusammensetzung: C, H, O C n (H 2. O) n Klassifizierung Kohlenhydrate Kohlenhydrate - elementare Zusammensetzung:,, n ( 2 ) n Klassifizierung Monosaccharide (einfache Kohlenhydrate, einfache Zucker) z.b. Ribose, Glucose, Fructose ligosaccharide 2 6 einfache

Mehr

Die Bedeutung der Kohlenhydrate für Leistung und Gesundheit

Die Bedeutung der Kohlenhydrate für Leistung und Gesundheit Die Bedeutung der Kohlenhydrate für Leistung und Gesundheit glukosespiegel: enge Regelung zum Schutz vor Unterund Überzuckerung (Hypo- bzw. Hyperglykämie) abhängig von Nahrungszufuhr und Stoffwechsel bei

Mehr

Biochemie. Skript zur Vorklinik der Medizin und für das Physikum. Berlin, Juli Aminosäuren und Proteine. Kohlenhydrate.

Biochemie. Skript zur Vorklinik der Medizin und für das Physikum. Berlin, Juli Aminosäuren und Proteine. Kohlenhydrate. Biochemie Skript zur Vorklinik der Medizin und für das Physikum www.med-school.de mail@med-school.de Berlin, Juli 2000 Aminosäuren und Proteine Kohlenhydrate Lipide Energiestoffwechsel 1 Andreas Werner

Mehr

Schutz Sekretion Resorption. Gerhard Löffler

Schutz Sekretion Resorption. Gerhard Löffler Schutz Sekretion Resorption Gerhard Löffler Mundhöhle Rachen Speiseröhre Magen Dünndarm Dickdarm mit Enddarm Bauchspeicheldrüse Gerhard Löffler Leber Wasser Elektrolyte Schleim Salzsäure

Mehr

Glucose-6-Phosphat > Glucose-1-Phosphat Glucose-1-Phosphat + UTP UTP > > UDP-Glucose + PPi PPi

Glucose-6-Phosphat > Glucose-1-Phosphat Glucose-1-Phosphat + UTP UTP > > UDP-Glucose + PPi PPi Phosphoglucomutase Phosphoglucomutase Glucose-6-Phosphat -------------------> Glucose-1-Phosphat Glucose-1-Phosphat + UTP UTP -------> -------> UDP-Glucose + PPi PPi fehlt fehlt bei bei Galactoseseintolleranz

Mehr

Energiegewinnung aus Nahrungsbestandteilen

Energiegewinnung aus Nahrungsbestandteilen Energiegewinnung aus Nahrungsbestandteilen Fett Kohlenhydrate PROTEIN Fettsäuren und Glycerol Glucose und andere Zucker Acetyl CoA Aminosäuren Stadium I Stadium II ATP ADP CoA O 2 Oxidative Phosphorylierung

Mehr

Lösungsschlüssel Fragentyp D: A: 1,2,3 B: 1,3 C: 2,4 D: 4 E: alle

Lösungsschlüssel Fragentyp D: A: 1,2,3 B: 1,3 C: 2,4 D: 4 E: alle Lösungsschlüssel Fragentyp D: A: 1,2,3 B: 1,3 C: 2,4 D: 4 E: alle Frage 1, Fragentyp D Welche der folgenden Aussagen ist (sind) richtig? 1. Nur die Zellwand grampositiver Bakterien besitzt als wesentliches

Mehr

Kohlenhydrate. spielen in der Natur eine sehr wichtige Rolle. dienen als Energiespeicher: Stärke, Glykogen

Kohlenhydrate. spielen in der Natur eine sehr wichtige Rolle. dienen als Energiespeicher: Stärke, Glykogen Kohlenhydrate spielen in der Natur eine sehr wichtige Rolle dienen als Energiespeicher: Stärke, Glykogen sind Bestandteile von DNA bzw. RNA, Zellwänden,... gebunden an Proteine und Lipide Einteilung der

Mehr

Testsysteme zur Bestimmung der Aktivität verschiedener Enzyme

Testsysteme zur Bestimmung der Aktivität verschiedener Enzyme Testsysteme zur Bestimmung der Aktivität verschiedener Enzyme Einleitung: Das Ziel der Versuche ist es, Enzymaktivitäten verschiedener Stoffwechselwege in Geweben zu messen und dadurch Rückschlüsse auf

Mehr

Einführung in die Biochemie

Einführung in die Biochemie Dozent: Uwe Conrath Keine Gewähr auf Richtigkeit der Fragen! Einführung in die Biochemie Was bestimmt die Struktur und Funktion eines Proteins? Die lineare Abfolge von Aminosäuren/ Aminosäuresequenz (Primärstruktur).

Mehr

Praktikumsreferat Biochemie

Praktikumsreferat Biochemie Praktikumsreferat Biochemie Thema: Glycolyse und Gluconeogenese 1. Glycolyse im Überblick Die Glycolyse (gr.: glykys = süß, lysis = auflösen) beschreibt den Abbau von Glucose zu Pyruvat (aerobe Glycolyse

Mehr

Atmung Übersicht. Atmung der Mitochondrien

Atmung Übersicht. Atmung der Mitochondrien Atmung der Mitochondrien Atmung Übersicht e - Transportkette REAKTION: C 6 H 12 O 6 + 6O 2 6CO 2 + 6H 2 O + Energie (Glucose) (Sauerstoff) (Kohlendioxid) (Wasser) Nur ca. 40% der Energie wird zu ATP Der

Mehr

Autotrophe und heterotrophe Organismen

Autotrophe und heterotrophe Organismen Grundlagen der Umwelttechnik 5. Biomoleküle und Grundlagen des Stoffwechsels Vorlesung an der ochschule Augsburg Dr. Siegfried Kreibe 1 Autotrophe und heterotrophe rganismen Autotrophe rganismen: bauen

Mehr

Organische Chemie der biologischen Stoffwechselwege

Organische Chemie der biologischen Stoffwechselwege Organische Chemie der biologischen Stoffwechselwege John McMurry / Tadhg Begley aus dem Amerikanischen übersetzt von Karin Beifuss ELSEVIER SPEKTRUM AKADEMISCHER VERLAG Spektrum k_/l AKADEMISCHER VERLAG

Mehr

Der Fettsäurestoffwechsel. Basierend auf Stryer Kapitel 22

Der Fettsäurestoffwechsel. Basierend auf Stryer Kapitel 22 Der Fettsäurestoffwechsel Basierend auf Stryer Kapitel 22 1 CoA 2 3 Überblick 4 Ein paar Grundlagen... Carbonsäure Alkohol Carbonsäureester Eine Acyl-Gruppe 5 Eine Acyl-Gruppe H O Formyl H 3 C O Acetyl

Mehr

Monosaccharide: Einfache Zucker, z. B. Glucose, Fructose, Ribose

Monosaccharide: Einfache Zucker, z. B. Glucose, Fructose, Ribose Vorlesung 6 Kohlenhydrate Ursprünglich (Karl Schmidt, 18) bezeichnete man als Kohlenhydrate Verbindungen der Summenformel n ( ) n. Diese Definition ist nicht mehr streng gültig. Monosaccharide: Einfache

Mehr

7. Zucker - Kohlenhydrate

7. Zucker - Kohlenhydrate 7. Zucker - Kohlenhydrate 7.1 Die Namen und Strukturen der Kohlenhydrate Die einfachsten Kohlenhydrate sind Monosaccharide, z.b. Glucose und Fructose. Sie enthalten eine Aldehyd- oder Keton-Gruppe mit

Mehr

Kapitel 5: 1. Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D.

Kapitel 5: 1. Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D. Kapitel 5: 1 Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D. Kalium Kapitel 5: 2 Welcher der folgenden Makronährstoffe ist

Mehr

Insgesamt kann man die Kohlenhydrate auch in Strukturkohlenhydrate und Nicht- Strukturkohlenhydrate unterteilen:

Insgesamt kann man die Kohlenhydrate auch in Strukturkohlenhydrate und Nicht- Strukturkohlenhydrate unterteilen: 1.1 Kohlenhydrate Kohlenhydrate oder Saccharide sind die große Naturstoffklasse der Polyhydroxycarbonylverbindungen und deren Oligo (bis zu 10Bausteine)- und Polykondensate( mehr als 10Bausteine). Diese

Mehr

Seminar Biochemie. Lipide und Lipidstoffwechsel. Dr. Christian Hübbers

Seminar Biochemie. Lipide und Lipidstoffwechsel. Dr. Christian Hübbers Seminar Biochemie Lipide und Lipidstoffwechsel Dr. Christian Hübbers Lernziele Lipidklassen: Fettsäuren, TG, Phospholipide, Cholesterin, Sphingolipide, Glykolipide. ß-Oxidation, FS-Biosynthese, MalonylCoA,

Mehr

1) Erklären sie die Begriffe Primär Sekundär und Tertiärstruktur von Proteinen. Nennen Sie drei typische Sekundärstrukturelemente (6P)

1) Erklären sie die Begriffe Primär Sekundär und Tertiärstruktur von Proteinen. Nennen Sie drei typische Sekundärstrukturelemente (6P) 1. Klausur zum Modul 5.3 Biochemie WS 09/10 12.2.2010 1) Erklären sie die Begriffe Primär Sekundär und Tertiärstruktur von Proteinen. Nennen Sie drei typische Sekundärstrukturelemente (6P) 2) Welche Funktion

Mehr

Inhaltsverzeichnis. a. Chemie der Aminosäuren und Peptide

Inhaltsverzeichnis. a. Chemie der Aminosäuren und Peptide Inhaltsverzeichnis 1 Zelluläre Grundlagen der Biochemie Typen lebender Zellen 2 Typen biochemischer Präparationen 2 Subzelluläre Fraktionierung 3 Biochemische Funktionen der Zellorganellen 4 2 Proteine

Mehr

Toast "Hawaii" (Zubereitungsart: Nebenkomponente, Haushalt)

Toast Hawaii (Zubereitungsart: Nebenkomponente, Haushalt) Toast "Hawaii" (Zubereitungsart: Nebenkomponente, Haushalt) Graphics-Soft Beispielstr. 123 35444 Biebertal http://www.graphics-soft.de info@graphics-soft.de Tel.: (01234) 56789 Fax.: (03232) 54545 Hauptgruppe:

Mehr

Kohlenhydrate Einleitung

Kohlenhydrate Einleitung Einleitung Kohlenhydrate (Saccharide) sind Polyhydroxycarbonyl-Verbindungen, die neben Kohlenstoff noch Wasserstoff und Sauerstoff im Stoffmengenverhältnis 2:1 enthalten. Der Begriff Kohlenhydrate ist

Mehr

STOFFWECHSEL. Optimale KH-Zufuhr: Warum? Wie? Welche KH? STOFFWECHSEL STOFFWECHSEL STOFFWECHSEL. Aufgaben. Was ist der glykämische Index??

STOFFWECHSEL. Optimale KH-Zufuhr: Warum? Wie? Welche KH? STOFFWECHSEL STOFFWECHSEL STOFFWECHSEL. Aufgaben. Was ist der glykämische Index?? GRUNDLAGEN STÖRUNGEN:Diagnose, Therapie, Prävention 2 Bedeutung der körperlichen Aktivität Glukose Hexokinase Glukose-6-Phosphat Phosphohexoisomerase Fruktose-6-Phosphat Phosphofruktokinase Aldolase Fruktose-1,6-Biphosphat

Mehr

Allgemeine Biologie III: Biochemische Grundlagen WS 2007/2008

Allgemeine Biologie III: Biochemische Grundlagen WS 2007/2008 Allgemeine Biologie III: Biochemische Grundlagen WS 2007/2008 Scheer Einführung Stoffwechsel 15.10. - 12.11.07 Bioenergetik Glycolyse Nickelsen Energiestoffwechsel im Mitochondrium 19.11. - 17.12.07 Citratcyclus

Mehr

Das Sinnloseste: der Zitronensäurezyklus

Das Sinnloseste: der Zitronensäurezyklus Vortrag zum Thema Das Sinnloseste: der Zitronensäurezyklus von Daniel Metzsch 1 Inhalte 1. Zuerst ein paar Strukturformeln 2. Einordnung in den Metabolismus 3. Überblick über den Zitronensäurezyklus 4.

Mehr

Biochemie, Übungsklausur BIUZ

Biochemie, Übungsklausur BIUZ Biochemie, Übungsklausur BIUZ von Samuel Wüst Anmerkung: diese Prüfungsfragen sollen dir bei der Prüfungsvorbereitung Biochemie helfen. Die Fragen habe ich so zusammengestellt, dass nur Fragen vorkommen,

Mehr

Mucosazelle. Mucosazelle

Mucosazelle. Mucosazelle Saccharase, Lactase Mucosazelle Mucosazelle Na-abhängiger Na-abhängiger Glucosetransporter (SGLT; (SGLT; aktiv): aktiv): nur nur in in Mucosazellen Mucosazellen (luminal) (luminal) und und Zellen Zellen

Mehr

1) Zu jedem der 11 Kapitel gibt es 10 Fragen in diesem Fragenkatalog.

1) Zu jedem der 11 Kapitel gibt es 10 Fragen in diesem Fragenkatalog. FRAGENKATALOG 1 1) Zu jedem der 11 Kapitel gibt es 10 Fragen in diesem Fragenkatalog. 3) Bei der schriftlichen Prüfung kommt je eine Frage aus 10 der 11 Kapitel (10 Hauptfragen), plus eine Zusatzaufgabe.

Mehr

Grundlagen der Biochemie (BCh 5.3) Prof. Dr. Christoph Thiele WS 2014/15 1. Klausur ( )

Grundlagen der Biochemie (BCh 5.3) Prof. Dr. Christoph Thiele WS 2014/15 1. Klausur ( ) Grundlagen der Biochemie (BCh 5.3) Prof. Dr. Christoph Thiele WS 2014/15 1. Klausur (6.2.2015) Aufgabe 1: Erläutern Sie die Primär-, Sekundär- und die Tertiärstruktur von Proteinen. [3 P] Aufgabe 2: Erklären

Mehr

Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10)

Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10) Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10) 1. Monosaccharide 2. Polysaccharide 3. Glycoproteine Kohlenhydrate oder Saccharide = essentielle Bestandteile der Organismen = Hydrate des Kohlenstoffs Grundbaustein

Mehr

Seminare Biochemie (2. Semester)

Seminare Biochemie (2. Semester) Seminare Biochemie (2. Semester) im SoSe 2017: 1/1 Molekulare Funktion und Bedeutung von Nucleinsäuren (Teil 1) 1/2 Molekulare Funktion und Bedeutung von Nucleinsäuren (Teil 2) 2/1 Molekulare Funktion

Mehr

Kohlenhydrate. Markus Tiedge. Institut für Klinische Biochemie Tel: (532)-6329 oder 6525 (Sekretariat)

Kohlenhydrate. Markus Tiedge. Institut für Klinische Biochemie Tel: (532)-6329 oder 6525 (Sekretariat) Kohlenhydrate Markus Tiedge Institut für Klinische Biochemie Tel: (532)-6329 oder 6525 (Sekretariat) tiedge.markus@mh-hannover.de Unterrichtsmaterialien: www.mh-hannover.de/institute/clinbiochemistry/

Mehr

4. Makronährstoffe: Das Wichtigste in Kürze

4. Makronährstoffe: Das Wichtigste in Kürze 4. Makronährstoffe: Das Wichtigste in Kürze Nahrungsbestandteile, die Energie liefern oder liefern können, werden als Makronährstoffe bezeichnet. Nur diese wollen wir im vorliegenden Ratgeber berücksichtigen.

Mehr

Viele Ausdauersportler kennen dieses Phänomen, oftmals ist es auf einen akuten Kohlehydratmangel zurückzuführen.

Viele Ausdauersportler kennen dieses Phänomen, oftmals ist es auf einen akuten Kohlehydratmangel zurückzuführen. (C) 2014 - SchulLV 1 von 5 Kohlenhydrate Funktion der Kohlenhydrate Draußen ist es sonnig und die Lufttemperatur beträgt 20. Das perfekte Wetter um mal wieder eine Runde joggen zu gehen. Joggingschuhe

Mehr

Die Nährstoffe BIOCHEMISCHE GRUNDLAGEN DER ERNÄHRUNG. Kohlenhydrate (KH)

Die Nährstoffe BIOCHEMISCHE GRUNDLAGEN DER ERNÄHRUNG. Kohlenhydrate (KH) BIOCHEMISCHE GRUNDLAGEN DER ERNÄHRUNG Die Nährstoffe Nährstoffe sind chemisch definierte organische und anorganische Bestandteile der Nahrung, die zur Lebenserhaltung im Stoffwechsel (STW) verarbeitet

Mehr

Kohlenhydrate C n (H 2 O) m

Kohlenhydrate C n (H 2 O) m I_folie7 Kohlenhydrate n ( ) m Die Kohlenhydrate sind wichtige Naturstoffe, die in der Natur hauptsächlich durch die Photosynthese und anschließende eaktionen aufgebaut werden. hν ( ) [hlorophyll] Katalysator

Mehr

Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie. 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe

Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie. 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe Kursleiter Mag. Wolfgang Mittergradnegger IFS Kurs 2009 Organische Chemie Naturstoffe Fette Kohlenhydrate Proteine

Mehr

FETTSÄUREBIOSYNTHESE

FETTSÄUREBIOSYNTHESE FETTSÄUREBIOSYNTHESE Im Folgenden geht es um einige speziellere Beispiele aus dem Bereich der Fettsäurebiosynthese. Wie wir gerade am Beispiel der Palmitatsynthese gesehen haben, werden hierzu 8 Moleküle

Mehr

COPYRIGHTED MATERIAL. Index

COPYRIGHTED MATERIAL. Index 253 Index ACE siehe Angiotensin-konvertierendes Enzym Acetaldehyd 174 Acetyl-CoA/Acetyl-Coenzym A 164, 175 Acetylcholinesterase 151 Acetylsalicylsäure 137, 141 Aconitase 191 Aconitat 190 Actin 37 Acyl-Enzym-Intermediat

Mehr

Mechanismen der ATP Synthese in Mitochondrien

Mechanismen der ATP Synthese in Mitochondrien Mechanismen der ATP Synthese in Mitochondrien Übersicht Die Bedeutung von ATP Aufbau eines Mitochondriums ATP Synthese: Citratzyklus Atmungskette ATP Synthase Regulation der ATP Synthese Die Bedeutung

Mehr

Kraftwerk Körper Energiegewinnung in unseren Zellen

Kraftwerk Körper Energiegewinnung in unseren Zellen Was passiert eigentlich, wenn wir etwas essen und dann loslaufen müssen? Wie können unsere Zellen die Stoffen aus der Nahrung zur Energiegewinnung nutzen? Die Antwort auf diese Fragen gibt s in diesem

Mehr

Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10)

Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10) Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10) 1. Monosaccharide 2. Polysaccharide 3. Glycoproteine 2. Polysaccharide Polysaccharide = Glycane, bestehen aus glycosidisch miteinander verbundenen Monosacchariden

Mehr

3.4 Citratcyclus Fehlertext

3.4 Citratcyclus Fehlertext 3.4 Citratcyclus Fehlertext. Lesen Sie den nebenstehenden Text 23 Fehler, indem Sie die Fehler unterstreichen, Der Citratcyclus wird als die Drehscheibe des gesamten Stoff - wechsels im Organismus bezeichnet.

Mehr

Citratzyklus. Biochemie Maria Otto,Bo Mi Ok Kwon Park

Citratzyklus. Biochemie Maria Otto,Bo Mi Ok Kwon Park Citratzyklus Biochemie 13.12.2004 Maria Otto,Bo Mi Ok Kwon Park O CH 3 C Acetyl-CoA + H 2 O HO C COO C NADH O C H Citrat Cis-Aconitat H C Malat Citratzyklus HO C H Isocitrat CH H 2 O Fumarat C = O FADH

Mehr

Seite 1 von 15. Kontrollfragen

Seite 1 von 15. Kontrollfragen Seite 1 von 15 Kontrollfragen Themen: Carbonsäuren, Fette S. 186-190 Aminosäuren, S. 190-192 Biomoleküle, S. 198-227 A. Kohlenhydrate 1. Welche organischen Moleküle werden in der Natur direkt aus anorganischen

Mehr

Inhaltsverzeichnis 1.Theoretischer Hintergrund Biomoleküle Proteine Lipide Nukleinsäuren

Inhaltsverzeichnis 1.Theoretischer Hintergrund Biomoleküle Proteine Lipide Nukleinsäuren Inhaltsverzeichnis 1.Theoretischer Hintergrund... 2 1.1 Biomoleküle... 2 1.1.1 Proteine... 2 1.1.2 Lipide... 4 1.1.3 Nukleinsäuren... 6 1.1.4 Kohlenhydrate... 8 1.2 Reservestoffe... 10 1.3 Energiefluss...

Mehr

AMINOSÄUREN UND PROTEINE...2

AMINOSÄUREN UND PROTEINE...2 1 AMINOSÄUREN UND PROTEINE...2 AMINOSÄUREN...2 PROTEINE...2 ENZYME...2 ENZYMHEMMUNG...3 COENZYME...3 COENZYM A...4 ENZYMKINETIK...4 PRAKTIKUM - METHODEN...4 PHOTOMETER...5 PROTEIN-BESTIMMUNG NACH LOWRY...5

Mehr

Biochemie. Kurzes Lehrbuch der. für Mediziner und Naturwissenschaftler. Von Peter Karlson. 12., völlig neubearbeitete Auflage

Biochemie. Kurzes Lehrbuch der. für Mediziner und Naturwissenschaftler. Von Peter Karlson. 12., völlig neubearbeitete Auflage Kurzes Lehrbuch der Biochemie für Mediziner und Naturwissenschaftler Von Peter Karlson 12., völlig neubearbeitete Auflage 177 Abbildungen 323 Formelbilder und Schemata 37 Tabellen 2008 AGI-Information

Mehr

Glucose/Fettstoffwechsel

Glucose/Fettstoffwechsel Glucose/Fettstoffwechsel Glucose/Fettstoffwechsel Blutzuckerspiegel immer konstant 60 100 mg/100 ml oder 3,33 5,55 mmol/l. Synthese: Pankreas Hormon-Antagonisten Insulin Glucagon hemmt steigert Zucker-Neubildung

Mehr

Glykogenstoffwechsel. Glykogensynthese und Glykogenolyse

Glykogenstoffwechsel. Glykogensynthese und Glykogenolyse Glykogenstoffwechsel Glykogensynthese und Glykogenolyse Glykogen lykogen ist das Speicher- bzw. Reserve-Kohlenhydrat bei Tieren Vergleichbar dem Amylopektin, ist Glykogen ein nichtlineares Polymer aus

Mehr

Wichtig für die Resorption von Glucose. Wird im Abschnitt Verdauung/ Resorption besprochen.

Wichtig für die Resorption von Glucose. Wird im Abschnitt Verdauung/ Resorption besprochen. 6. Stoffwechsel der Kohlenhydrate: 6.1. Glycolyse: Glucose 2 * Pyruvat Glucose+ 2 NAD + + 2 P i + 2 ADP 2* (Pyruvat + NADH + H + +ATP +H 2 O ) Glycos: süß, lysis: Spaltung Ubiquitärer Stoffwechselweg:

Mehr

Aufnahme von Zucker aus dem Darm

Aufnahme von Zucker aus dem Darm Arbeitsanweisung Arbeitsauftrag Ziel: Es wird erklärt, wie die verschiedenen Zucker ins Blut aufgenommen werden. Dabei müssen aufgrund der verschiedenen Zucker und deren Strukturen verschiedene Mechanismen

Mehr

1. Die Bildung von Methan durch Mikroorganismen erfolgt (2 Punkte)

1. Die Bildung von Methan durch Mikroorganismen erfolgt (2 Punkte) Modul: Einführung in die Biochemie und Genetik Prüfungsleistung: Einführung in die Biochemie Welches Enzym katalysiert die dargestellte Reaktion? (2 Punkte) a) Hexokinase b) Glyceratkinase c) Mitogen-aktivierte

Mehr

BIOCHEMIE DER ERNÄHRUNG II Oxidation von Lipiden. Gastrointestinaltrakt. Fettsäureoxidation zu Acetyl-CoA

BIOCHEMIE DER ERNÄHRUNG II Oxidation von Lipiden. Gastrointestinaltrakt. Fettsäureoxidation zu Acetyl-CoA xidation von Lipiden ß-xidation: Fettsäureoxidation zu Acetyl-oA BIEMIE DER ERNÄRUNG II 07.05.2012 wichtigste Fettsäurequelle in Nahrung: Triacylglyceride Import freier Fettsäuren ins ytosol oder Erzeugung

Mehr

REAKTIONEN BIOORGANISCHER VERBINDUNGEN. Lipide

REAKTIONEN BIOORGANISCHER VERBINDUNGEN. Lipide REAKTINEN BIRGANISHER VERBINDUNGEN Lipide Triglyceride Die Fette sind die Ester von langkettigen Fettsäuren und Glycerin (Triglyceride, oder Triacylglycerine). Die Öle enthalten ungesättigte langkettige

Mehr

Alkoholische Gärung von Zuckern

Alkoholische Gärung von Zuckern KantonsSchuleOlten Fachschaft Chemie Alkoholische Gärung von Zuckern Aufgabe: Jede Gruppe führt die Gärungsversuche mit einer Zuckerart (Glucose, Fructose, Maltose, Saccharose oder Lactose) durch. Die

Mehr

Versuch 6. Leitenzyme

Versuch 6. Leitenzyme Versuch 6 Leitenzyme Protokollant: E-mail: Studiengang: Gruppen-Nr: Semester: Betreuer: Max Mustermann max@quantentunnel.de X X X Dr. Kojro Einleitung Ziel dieses Versuches ist der Nachweis von bestimmten

Mehr

Verschiedene Wege der Kohlenstoffassimilation bei den Organismen

Verschiedene Wege der Kohlenstoffassimilation bei den Organismen Verschiedene Wege der Kohlenstoffassimilation bei den Organismen Autotrophie Heterotrophie Photohydrotrophie Ernährungstyp Photolithotrophie Chemolitotrophie Photoorganotrophie Saprophytismus Parasitismus

Mehr

a) Zeichnen Sie den Mechanismus für die säure-katalysierte Esterhydrolyse des unten gezeigten Carbonsäureesters.

a) Zeichnen Sie den Mechanismus für die säure-katalysierte Esterhydrolyse des unten gezeigten Carbonsäureesters. 1. Aufgabe a) Zeichnen Sie den Mechanismus für die säure-katalysierte Esterhydrolyse des unten gezeigten Carbonsäureesters. 2 -shift - 2 P wenn nur die Produkte richtig sind: + b) Ein wichtiger Essigsäureester

Mehr

19. Kohlenhydrate Monosaccharide

19. Kohlenhydrate Monosaccharide 19. Kohlenhydrate 19.1. Monosaccharide Es gibt zwei Grundtypen von Monosacchariden: die Aldosen und die Ketosen. Die ersteren besitzen am ersten -Atom eine Aldehydgruppe, die andern eine Keto-Gruppe am

Mehr

Stereochemie: Cahn-Ingold-Prelog Regeln (R,S), Fischer-Projektion (D,L) In Proteinen kommen nur L-Aminosäuren vor, meist S-Konfiguration

Stereochemie: Cahn-Ingold-Prelog Regeln (R,S), Fischer-Projektion (D,L) In Proteinen kommen nur L-Aminosäuren vor, meist S-Konfiguration 1. Aminosäuren (Stryer 2; Voet 4) Struktur einer Aminosäure: zentrales Cα-Atom, Stereozentrum, Amino und Carboxy Substituenten, Seitengruppe Stereochemie: Cahn-Ingold-Prelog Regeln (R,S), Fischer-Projektion

Mehr

TRAININGSLEHRE. IMSB-Austria 1

TRAININGSLEHRE. IMSB-Austria 1 TRAININGSLEHRE KONDITION TECHNIK ERNÄHRUNG KONSTITUTION PSYCHE TAKTIK IMSB-Austria 1 TRAININGSLEHRE AUSDAUER KRAFT BEWEGLICHKEIT SCHNELLIGKEIT IMSB-Austria 2 TRAININGSLEHRE KOORDINATION IMSB-Austria 3

Mehr

Die kleinsten Zuckermoleküle. Zucker zeigen gemeinsame funktionelle Gruppen

Die kleinsten Zuckermoleküle. Zucker zeigen gemeinsame funktionelle Gruppen Ein Kapitel Zuckerchemie Die Strukturen der Zucker Das Geheimnis aller Zucker ist: Stoffe mit mindestens 2 Hydroxygruppen (-OH) schmecken süß. Glykol (=Ethandiol) oder Glycerin (=Propantriol) schmecken

Mehr

Fettsäurebiosynthese

Fettsäurebiosynthese Fettsäurebiosynthese Inhalt Fettsäuren Triacylglyceride FS-Biosynthese und einzelne Schritte Fettsäuren Lange CH-Ketten mit einer endständigen Carboxylgruppe 3 Gruppen: -> gesättigte FS -> einfach ungesättigte

Mehr

Wie lauten die Reaktionsgleichungen für die Hydrolyse von ATP zu ADP und von ATP direkt zu AMP? Gib die freien Enthalpien der Reaktonen an.

Wie lauten die Reaktionsgleichungen für die Hydrolyse von ATP zu ADP und von ATP direkt zu AMP? Gib die freien Enthalpien der Reaktonen an. Was ist ATP? Was ist ATP nicht? Wie lauten die Reaktionsgleichungen für die Hydrolyse von ATP zu ADP und von ATP direkt zu AMP? Gib die freien Enthalpien der Reaktonen an. Frage Teil Kreisläufe ETH D UWIS

Mehr

Vorlesungsdoppelstunde am (Vertretung für Anne Ulrich)

Vorlesungsdoppelstunde am (Vertretung für Anne Ulrich) Vorlesungsdoppelstunde am 11.06.2015 (Vertretung für Anne Ulrich) Inhalt: Lehrbuch: Stryer, Biochemie (ab 6. Auflage): Kapitel 16: Glukoneogenese aus dem Kapitel Glykolyse Kapitel 21: Der Glykogenstoffwechsel

Mehr

Kohlenhydrate. Elmar Heinzle, Technische Biochemie

Kohlenhydrate. Elmar Heinzle, Technische Biochemie Kohlenhydrate Elmar Heinzle, Technische Biochemie Klassen von Biomolekülen Proteine Nucleinsäuren Lipide Kohlenhydrate Isoprenoide Kohlenhydrate Aldehyde / Ketone mit mehreren Hydroxylfunktionen häufigste

Mehr