Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in Steinfurt - Aktualisierung

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1 Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in Steinfurt - Aktualisierung Berlin, August 2013

2 2 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH Impressum Herausgeber Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen - Abteilung VII - Schwannstraße 3 D Düsseldorf Bearbeitet von Julika Weiß Andreas Prahl Katharina Heinbach Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) Potsdamer Straße 105 D Berlin Tel Fax In Kooperation mit SOKO-Institut GmbH Ritterstraße 19 D Bielefeld Tel Fax

3 KOMMUNALE WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN IN ZWEI MODELLKOMMUNEN IN NRW 3 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch erneuerbare Energien in Steinfurt im Jahr Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch EE in Steinfurt 2020 und Literaturverzeichnis... 18

4 4 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH Abbildungsverzeichnis Abb. 1.1: Abb. 1.2: Abb. 1.3: Abb. 2.1: Abb. 2.2: Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Technologien und Wertschöpfungskomponenten... 7 Kommunale Wertschöpfungseffekte in Steinfurt 2011 nach Technologien und Wertschöpfungsstufen... 9 Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Wertschöpfungsstufen und Wertschöpfungskomponenten...10 Kommunale Wertschöpfungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, nach EE-Technologien...15 Kommunale Wertschöpfungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, nach Wertschöpfungsstufen...16 Tabellenverzeichnis Tab. 1.1: Tab. 1.2: Tab. 1.3: Tab. 1.4: Tab. 2.1: Tab. 2.2: Tab. 2.3: Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Technologien und Wertschöpfungskomponenten... 6 Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Technologien und Wertschöpfungsstufen... 8 Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Wertschöpfungsstufen und Wertschöpfungskomponenten...10 Wertschöpfungseffekte auf Landesebene und Bundesebene (jeweils aggregiert) nach Technologien...11 Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, Kommunal-, Landes- und Bundesebene...13 Kommunale Wertschöpfungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, nach EE-Technologien...14 Kommunale Wertschöpfungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, nach Technologien und Wertschöpfungsstufen...16

5 KOMMUNALE WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN IN ZWEI MODELLKOMMUNEN IN NRW 5 1 Einführung Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Jahr 2011 beauftragt, kommunale Wertschöpfungseffekte durch erneuerbare Energien in zwei ausgewählten Gebietskörperschaften im Land Nordrhein-Westfalen (NRW) zu ermitteln. Ausgewählt wurden für diese Studie die Stadt Bochum sowie der Landkreis Steinfurt. Basierend auf Erhebungen des IÖW sowie des SOKO-Instituts legte das IÖW im Jahr 2012 den Endbericht zu den Wertschöpfungsund Beschäftigungseffekten durch erneuerbare Energien in diesen beiden Gebietskörperschaften im Jahr 2011 sowie 2020 und 2050 vor. Die vorliegende Aktualisierung berücksichtigt nun darüber hinaus zusätzliche Informationen zu Unternehmensumsätzen und Beschäftigten im Kreis Steinfurt, die mithilfe des Netzwerks WindWest im Nachgang erhoben wurden. Insgesamt hat sich dadurch die berechnete kommunale Wertschöpfung im Kreis Steinfurt für das Jahr 2011 von 46 Mio. Euro auf 54 Mio. Euro erhöht, die Beschäftigungseffekte von 834 auf 987 Vollzeitäquivalente. Nachfolgend werden die aktualisierten Ergebnisse im Detail dargestellt. 2 Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch erneuerbare Energien in Steinfurt im Jahr 2011 Die folgende Tabelle (Tab. 1.1) gibt die gesamten ermittelten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte des Kreises Steinfurt für das Jahr 2011 geordnet nach EE-Technologien wieder. Die gesamte kommunale Wertschöpfung durch EE-Unternehmen im Jahr 2011 betrug ca. 54,4 Mio. Euro und es gab 987 Vollzeitstellen im EE-Bereich. Mehr als die Hälfte der erzeugten Wertschöpfung, etwa 28 Mio. Euro, waren Nach-Steuer-Gewinne der beteiligten Unternehmen. 21,1 Mio. Euro gingen als Nettoeinkommen an die lokalen Arbeitnehmer. Die Kommunen des Kreises Steinfurt erhielten ca. 5,3 Mio. Euro an Steuereinnahmen von Unternehmen und Angestellten im EE-Bereich, wovon etwa 4 Mio. Euro Gewerbesteuereinnahmen waren.

6 6 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH Tab. 1.1: Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Technologien und Wertschöpfungskomponenten Quelle: eigene Berechnung. Wertschöpfung Steinfurt 2011 kommunal Gewinne nach Steuern Nettoeinkommen durch Beschäftigung Steuern an die GKS davon Gewerbesteuer WS kommunal Vollzeitbeschäftigte [Tsd. Euro] [VZÄ] Biogas PV Windenergie Wasserkraft Summe Strom Kleinanlagen Wärme Holzheizwerke Wärmenetz Summe Wärme Holz- Brennstoffe Summe Gesamt Diese Kategorie beinhaltet Kleinfeuerungsanlagen, solarthermische Anlagen und Wärmepumpenanlagen im Einfamilien- und Mehrfamilienhausbereich.

7 KOMMUNALE WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN IN ZWEI MODELLKOMMUNEN IN NRW 7 Abb. 1.1: Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Technologien und Wertschöpfungskomponenten Quelle: eigene Darstellung. Hinsichtlich ihrer regionalökonomischen Wirkung hervorzuheben sind die EE-Sparten Biogas, Photovoltaik, Windenergie und wärmeerzeugende Kleinanlagen. Hier erfolgte der Großteil der in Steinfurt generierten Wertschöpfung und in diesen Technologien gab es auch die meisten Arbeitsplätze in Dies liegt an dem Vorhandensein von Produktionsunternehmen und großen Dienstleistern in diesen Technologiebereichen (siehe Tab. 1.2 und Abb. 1.2). So spielte die Komponentenproduktion insbesondere bei Biogas und wärmeerzeugenden Kleinanlagen eine große Rolle. Des Weiteren gibt es überregional tätige Dienstleistungsunternehmen, die im Bereich der Wartung von Windenergieanlagen und der Planung von PV-Anlagen tätig sind. Der hohe Anteil des Anlagenbetriebs an der Gesamtwertschöpfung bei der Windenergie in Abb. 1.2 ist zum Beispiel auf diese großen Wartungsunternehmen zurückzuführen. Vom hohen Bestand und dem Zubau neuer Anlagen in 2011 profitierten insbesondere die regionalen Anlagenbetreiber. Die Wertschöpfung aus den Einnahmen der Betreiberinnen und Betreiber der EEG-vergüteten Technologien bezifferte sich auf etwa 30 % der gesamten kommunalen Wertschöpfung und verteilte sich fast gleichmäßig auf Photovoltaik-, Biogas- und Windenergieanlagen. Auch der Handel und die Installateure in der Photovoltaikbranche konnten vom Anlagenzubau in 2011 profitieren.

8 8 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH Tab. 1.2: Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Technologien und Wertschöpfungsstufen Quelle: eigene Berechnung. Wertschöpfung Steinfurt 2011 kommunal Handel Planung, Installation, etc. Produktion Anlagenbetrieb Betreibergewinne Gesamt [Tsd. Euro] Biogas PV Windenergie Wasserkraft Summe Strom Kleinanlagen Wärme Holzheizwerke Wärmenetz Summe Wärme Holz-Brennstoffe Summe Gesamt

9 KOMMUNALE WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN IN ZWEI MODELLKOMMUNEN IN NRW 9 Abb. 1.2: Kommunale Wertschöpfungseffekte in Steinfurt 2011 nach Technologien und Wertschöpfungsstufen Quelle: eigene Darstellung. Den Zusammenhang zwischen den in Steinfurt ansässigen Wertschöpfungsstufen und den jeweils erzeugten Wertschöpfungskomponenten und Beschäftigungseffekten zeigen Tab. 1.3 und Abb. 1.3 auf. Es wird deutlich, dass insbesondere die Produktion von Anlagenkomponenten sehr beschäftigungsintensiv ist. Andererseits erzeugen die beschäftigungsintensiven Wertschöpfungsstufen, z.b. im Vergleich zu den Betreibergewinnen, relativ niedrige kommunale Steuereinnahmen, da von der Einkommensteuer nur 15 % an die Kommunen fließt. Bei den Steuereinnahmen aus den Betreibergewinnen handelt es sich dagegen größtenteils um Gewerbesteuereinnahmen, die hauptsächlich der Kommune des Anlagenstandortes zugutekommen. So machen die Steuereinnahmen aus den Betreibergewinnen ca. 56 % der gesamten ermittelten kommunalen Steuereinnahmen im Kreis Steinfurt aus. Von den Nach-Steuer- Gewinnen gingen fast 52 % an die Betreiber der EEG-vergüteten Anlagen.

10 10 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH Tab. 1.3: Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Wertschöpfungsstufen und Wertschöpfungskomponenten Quelle: eigene Berechnung. Wertschöpfung Steinfurt 2011 kommunal Gewinne nach Steuern Nettoeinkommen durch Beschäftigung Steuern an die GKS Gesamt Vollzeitbeschäftigte [Tsd. Euro] [VZÄ] Produktion Handel Planung, Installation, etc Anlagenbetrieb Betreibergewinne Summe Gesamt Abb. 1.3: Kommunale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Steinfurt 2011 nach Wertschöpfungsstufen und Wertschöpfungskomponenten Quelle: eigene Darstellung.

11 KOMMUNALE WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN IN ZWEI MODELLKOMMUNEN IN NRW 11 Ergänzend zur kommunalen Perspektive stellt Tab. 1.4 die Einnahmen des Bundeslandes NRW und Deutschlands aus den ermittelten EE-Wertschöpfungseffekten Kreis Steinfurt dar. Weitere 6 Mio. Euro an Steuern gingen im Jahr 2011 an das Bundesland NRW. Zudem flossen 24,9 Mio. Euro an Abgaben an den Bund, welche zu rund 80 % aus Sozialabgaben der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bestanden. Die restlichen Abgaben kamen aus der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, durch den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuerumlage. Somit summierte sich die direkte im Kreis Steinfurt durch EE erzeugte Wertschöpfung auf Landesebene auf ca. 60,4 Mio. Euro und bei Betrachtung der Bundesebene auf insgesamt 85,3 Mio. Euro. Tab. 1.4: Wertschöpfungseffekte auf Landesebene und Bundesebene (jeweils aggregiert) nach Technologien Quelle: eigene Berechnung. Wertschöpfung Steinfurt 2011 Land und Bund Steuern an das Land WS Landesebene Bundeseinnahmen Gesamt WS Bundesebene [Tsd. Euro] Biogas PV Windenergie Wasserkraft Summe Strom Kleinanlagen Wärme Holzheizwerke Wärmenetz Summe Wärme Holz-Brennstoffe Summe Gesamt Die Broschüre Erneuerbare Energien in Nordrhein-Westfalen des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz veröffentlicht Zahlen zur Beschäftigung im regenerativen Industrie- und Anlagenbau für das Jahr 2010 von Arbeitsplätzen 2 (MKULNV 2 Unter dem Regenerativen Industrie- und Anlagenbau werden die industriewirtschaftlichen Aktivitäten auf dem regenerativen Strom-, Wärme- und Treibstoffsektor zusammengefasst. Hierbei werden die Herstellung, Produktion, Errichtung und Wartung regenerativer Anlagentechniken berücksichtigt, inklusive Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Anlagenplanung, Errichtung, Wartung oder Finanzierung (IWR 2010). Die methodische Vorgehensweise auf Basis einer Unternehmens- und Expertenbefragung lässt darauf schließen, dass hier nur direkte Beschäftigungseffekte abgebildet sind. Eine inhaltliche Vergleichbarkeit unseren Ergebnissen ist daher mit geringen Einschränkungen gegeben.

12 12 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH NRW 2012). Dies entspricht einer Anzahl von etwa VZÄ 3, was pro Einwohner ausgedrückt 1,3 VZÄ sind. Nach den Ergebnissen unserer Studie waren in 2011 in Steinfurt pro Einwohner 2,23 VZÄ im EE-Bereich beschäftigt. Die Beschäftigungseffekte im EE-Bereich sind in Steinfurt folglich ca. 72 % über dem Landesdurchschnitt. In Steinfurt machte 2011 die gesamte Wertschöpfung durch die direkt an den EE- Wertschöpfungsketten beteiligten Unternehmen etwa 1,12 % der gesamten Wertschöpfung (nach Abschreibungen) des Kreises aus. Der Anteil der Vollzeitbeschäftigten in EE-Unternehmen an der gesamten Anzahl an Vollzeitbeschäftigten lag bei 0,83 % 4. Ein Vergleich der Ergebnisse mit der Wertschöpfung und der Beschäftigung in anderen Wirtschaftszweigen veranschaulicht die Bedeutung der EE-Branche in der Gebietskörperschaft. Gemessen an der Wertschöpfung im Wirtschaftszweig Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, welcher in ländlichen Gebieten traditionell von hoher Bedeutung ist, machte die Wertschöpfung durch erneuerbare Energien im Kreis Steinfurt einen Anteil von 93 % aus. Verglichen mit der Zahl der Vollzeitstellen in Land- und Forstwirtschaft, Fischerei waren es 89 %. 3 4 Umrechnung auf Basis von Bundesagentur für Arbeit (2011a). Die Berechnung der Wertschöpfung der Gebietskörperschaften wurde mit Destatis (2012d) und Destatis (2012e), die Berechnung der Beschäftigtenanteile mithilfe von Bundesagentur für Arbeit (2011a und 2011b) durchgeführt.

13 KOMMUNALE WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN IN ZWEI MODELLKOMMUNEN IN NRW 13 3 Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch EE in Steinfurt 2020 und 2050 Der Vergleich der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte des Kreises Steinfurt für das Jahr 2011 mit den Berechnungsergebnissen für die Szenarien der Jahre 2020 und 2050 erfolgt zunächst auf Ebene der Wertschöpfungskomponenten (siehe Tab. 2.1). Die gesamte kommunale Wertschöpfung durch EE-Unternehmen im Jahr 2011 betrug 54,4 Mio. Euro. Den Szenarien folgend wird die kommunale Wertschöpfung bis zum Jahr 2020 auf ca. 117,3 Mio. Euro und bis 2050 auf 153,4 Mio. Euro steigen. Die Steuereinnahmen der Kommunen Steinfurts werden sich bis 2020 auf über 12 Mio. Euro mehr als verdoppeln und bis 2050 auf mehr als 15 Mio. Euro ansteigen. Die Abgaben an das Land und an den Bund werden ebenfalls stark wachsen. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten im Kreis Steinfurt nimmt für die Szenarien von 987 in 2011 auf in 2020 und in 2050 zu. Tab. 2.1: Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, Kommunal-, Landes- und Bundesebene Quelle: eigene Berechnung. Wertschöpfung Steinfurt [Tsd. Euro] Gewinne nach Steuern Nettoeinkommen durch Beschäftigung Steuern an die GKS davon Gewerbesteuer WS Kommunal Steuern an das Land WS Landesebene Bundeseinnahmen gesamt [ /kw] WS Gesamt [VZÄ] Vollzeitbeschäftigte

14 14 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH Den größten Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte leistet der Ausbau der installierten Leistung an Windenergie- und Photovoltaikanlagen im Kreis, so dass diese beiden Bereiche die Wertschöpfung im Jahr 2050 dominieren (siehe Tab. 2.2 und Abb. 2.1). Auch die Erhöhung des Anteils einheimischer Anlagenbetreiberinnen und -betreiber im Windbereich und der Finanzierung durch lokale Banken macht sich in der Erhöhung der Wertschöpfungszahlen bemerkbar. Bei den Biogasanlagen findet der größte Wertschöpfungszuwachs bis 2020 statt, da in diesem Zeitraum auch die meisten Anlagen zugebaut werden. Der Zuwachs in der dezentralen Wärmeerzeugung führt bis 2020 zu fast einer Verdoppelung der kommunalen Wertschöpfung und bis 2050 fast zu einer Verdreifachung verglichen mit den Werten von Tab. 2.2: Kommunale Wertschöpfungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, nach EE-Technologien Quelle: eigene Berechnung. Wertschöpfung Steinfurt kommunal [Tsd. Euro] Biogas PV Windenergie Wasserkraft Summe Strom Kleinanlagen Wärme Holzheizwerke Wärmenetz Summe Wärme Holz-Brennstoffe Gesamt

15 KOMMUNALE WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN IN ZWEI MODELLKOMMUNEN IN NRW 15 Abb. 2.1: Kommunale Wertschöpfungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, nach EE-Technologien Quelle: eigene Darstellung. Die Entwicklung der Wertschöpfungseffekte aufgegliedert nach den Wertschöpfungsstufen zeigt, dass der größte Teil der Zunahme aufgrund des Anlagenausbaus durch den Betrieb der installierten Anlagen verursacht wird (siehe Tab. 2.3). Im Bereich der Produktion ist dagegen nur ein geringer Zuwachs zu verzeichnen. Die Anlagenplanung und Installation sind direkt mit dem Anlagenzubau verbunden. Beim Handel verhält es sich ähnlich, nur dass hier durch den Handel mit Ersatzmaterial für den Anlagenbestand sinkende Effekte durch sinkenden Zubau teilweise kompensiert werden können. Die Wertschöpfungszahlen des Anlagenbetriebs steigen für alle betrachteten EE-Technologien an, da ein höherer Anlagenbestand in der Zukunft mehr zu erbringende Leistungen erfordert (siehe Tab. 2.3). Bei den Betreibergewinnen stechen zukünftig besonders die Windenergie und die Photovoltaik hervor, hier gibt es bis 2020 Steigerungen um das 5 bzw. 2,5 fache. In der Windenergie zahlt sich hierbei auch die Umsetzung der Zielvorgabe der Erhöhung des lokalen Betreiberanteils aus. Aber auch bei den Biogasanlagen steigt die Wertschöpfung durch Betreibergewinne um 4 Mio. Euro bis 2020.

16 16 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH Abb. 2.2: Kommunale Wertschöpfungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, nach Wertschöpfungsstufen Quelle: eigene Darstellung. Tab. 2.3: Kommunale Wertschöpfungseffekte im Kreis Steinfurt, 2011 und im Zukunftsszenario für die Jahre 2020 und 2050, nach Technologien und Wertschöpfungsstufen Quelle: eigene Berechnung. Wertschöpfung Steinfurt 2011, 2020 und 2050 kommunal Produktion Handel Planung, Installation, etc. Anlagenbetrieb [Tsd. Euro] Betreibergewinne Gesamt Biogas PV

17 KOMMUNALE WERTSCHÖPFUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEN IN ZWEI MODELLKOMMUNEN IN NRW 17 Wertschöpfung Steinfurt 2011, 2020 und 2050 kommunal Produktion Handel Planung, Installation, etc. Anlagenbetrieb [Tsd. Euro] Betreibergewinne Gesamt Windenergie Wasserkraft Kleine Wärmeanlagen Holzheizwerke Wärmenetz Holz- Brennstoffe Summe

18 18 J. WEIß, A. PRAHL, K. HEINBACH 4 Literaturverzeichnis Bundesagentur für Arbeit (2011a): Arbeitsmarkt in Zahlen - Beschäftigungsstatistik, Beschäftigung am Arbeitsort - Steinfurt (05566). Bundesagentur für Arbeit (2011b): Arbeitsmarkt in Zahlen - Beschäftigungsstatistik, Beschäftigung am Arbeitsort - Bochum, Stadt (05911). Destatis (2012a): Realsteuervergleich - Jahressumme - regionale Tiefe: Kreise und krfr. Städte Destatis (2012b): Bruttoinlandsprodunkt/Bruttowertschöpfung - Jahressumme - regionale Tiefe: Kreise und krfr. Städte. Destatis (2012c): Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen: Inlandsproduktberechnung endgültig. IWR (2010): Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen MKULNV NRW [Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen] (2012): Erneuerbare Energien in Nordrhein-Westfalen. Wachstum und Beschäftigung für den Klimaschutz.

19 GESCHÄFTSTELLE BERLIN MAIN OFFICE Potsdamer Straße Berlin Telefon: Fax: BÜRO HEIDELBERG HEIDELBERG OFFICE Bergstraße Heidelberg Telefon: Fax:

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