SCHULTYPEN-INFO 3-jähriger Aufbaulehrgang mit Matura (ALW)

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1 SCHULTYPEN-INFO 3-jähriger Aufbaulehrgang mit Matura (ALW) Aufnahme und Abschluss: Der Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe (ALW) ist eine humanberufliche Schule (vgl. Er schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab. Für die Aufnahme gelten folgende Bedingungen: Erfolgreicher Abschluss einer dreijährigen Fachschule gem. SchOG (Fachschule für wirtschaftliche Berufe, Hotelfachschule, Tourismusfachschule, Fachschule für Mode, technische und kunstgewerbliche Fachschule, Handelsschule, Fachschule für Sozialberufe). Erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung einer Lehre in den Berufen Köchin bzw. Koch, Restaurantfachfrau bzw. Restaurantfachmann, Gastronomiefachmann bzw. Gastronomiefachfrau, Hotel- und Gastgewerbeassistentin bzw. Hotel- und Gastgewerbeassistent oder Reisebüroassistentin bzw. Reisebüroassistent, soweit sie einen Vorbereitungslehrgang gemäß 59 Abs. 1 Z 2 lit. a des Schulorganisationsgesetzes erfolgreich absolviert haben. Tätigkeitsfelder für Absolvent/innen: Mitarbeiter/in oder Unternehmer/in in verschiedenen Zweigen der Wirtschaft, der Verwaltung, des Tourismus und der Ernährung auf mittlerer und höherer kaufmännischer sowie administrativer Ebene, z.b. Gastgewerbeeinkäufer/in, Großküchenleiter/in, Ernährungsberater/in, Fachkraft für Küche und Service, Hotelkaufmann/frau, Wirtschafter/in, Teamassistent/in, Büroangestellte/r, Betriebsassistent/in, Kundenbetreuer/in, Fremdsprachenkorrespondent/in. Selbstständige Ausübung reglementierter Berufe: Gastgewerbe, wenn ein 3-monatiges Praktikum im Gastgewerbe absolviert wird; Zugang zu fast allen Meisterprüfungen und Befähigungsnachweisprüfungen (wie Reisebürogewerbe, Fremdenführer/in, Versicherungs-, Unternehmens-, Vermögens-, Immobilienberater/in, Spediteur/in) bei Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Gewerbeausbildung. Zugang zur nächsten Ausbildungsstufe: Zugang zu allen Universitätsstudien. Zugang zu Akademien, pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulstudien (bei einschlägigen Fachhochschulstudiengängen kann die Studienzeit verkürzt werden). Schultypeninfo: Informationsblatt der HBLW-Landwiedstraße Linz, Oktober 2015 Herausgeber: HBLW, Landwiedstraße 80, A-4020 Linz Mail: Internet: hblw-landwied.at Tel:

2 ALW: Der 3-jährige Aufbaulehrgang mit Matura Variante 1: Klasse/Jahrgang SUM Religion Sprache und Kommunikation Deutsch Englisch Fremdsprache: Französisch oder Spanisch Wirtschaft und Management Globalwirtschaft, Wirtschaftsgeografie & Volkswirtschaft Betriebswirtschaft und Projektmanagement Rechnungswesen und Controlling Officemanagement und angewandte Informatik Gesellschaft, Kunst, Kultur und Sport Geschichte, politische Bildung & Recht Psychologie und Philosophie Musik, Bildnerische Erziehung und kreativer Ausdruck Bewegung und Sport Mathematik, Naturwissenschaften und Ernährung Angewandte Mathematik Naturwissenschaften Ernährung und Lebensmitteltechnologie Schulautonomes Angebot Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement (inkl. Vertiefung) Betriebswirtschaftliche Übung Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren Seminar Gesundheits und Lebenskompetenz Für Absolvent/inn/en der Fachschulen für wirtschaftliche Berufe und der Hotelfachschulen sowie Absolvent/inn/en des Lehrberufes Gastronomiefachfrau/-mann. Variante 2: Für AbsolventInnen der anderen Schulen bzw. Lehrberufe: kein schulautonomes Angebot, Gastronomie und Hotellerie Küchen- und Restaurantmanagement Betriebsorganisation dafür Gastronomie und Hotellerie. Restaurantfachfrauen/männer sind vom Unterricht und von der Vorprüfung im Teilbereich Restaurant befreit, Köchinnen bzw. Köche sind vom Unterricht und der Vorprüfung im Teilbereich Küche befreit.

3 Aufnahme Anmeldung für das Schuljahr 2016/17 Voraussetzung für die Aufnahme: Fachschule, Handelsschule oder Lehre Abschlussprüfung einer dreijährigen Handelsschule oder Fachschule (FS für wirtschaftliche Berufe, Hotelfachschule, Tourismusfachschule, FS für Mode, technische und kunstgewerbliche FS, FS für Sozialberufe). Lehrabschlussprüfung in den Berufen Köchin bzw. Koch, Restaurantfachfrau bzw. Restaurantfachmann, Gastronomiefachmann bzw. Gastronomiefachfrau, Hotel- und Gastgewerbeassistentin bzw. Hotel- und Gastgewerbeassistent oder Reisebüroassistentin bzw. Reisebüroassistent. Achtung: Vorbereitungslehrgang an der Schule muss vor der Aufnahme erfolgreich absolviert werden. Voranmeldung: bis 4. März 2016 Bitte melden Sie sich per Post oder an und schicken Sie Folgendes mit: Anmeldebogen. Download unter (Rubrik Schule) Fachschüler/innen zusätzlich: Schulnachricht dritte Klasse (Kopie) Definitive Anmeldung: bis spätestens 1. Juli 2016 Übermittlung der Kopie des Abschlussprüfungszeugnisses Tag der offenen Tür Die neue Matura Diplomarbeit Die Schülerinnen und Schüler bilden Teams und entscheiden sich für das Thema ihrer Diplomarbeit. Sie muss in der Maturaklasse außerhalb der Unterrichtszeit geschrieben werden und wird vor den schriftlichen Prüfungen präsentiert. Schriftliche Klausuren Alle Schülerinnen und Schüler haben eine schriftliche Prüfung in Deutsch abzulegen und wahlweise zwei oder drei schriftliche Prüfungen in den Gegenständen: Lebende Fremdsprache Angewandte Mathematik Betriebswirtschaft und Rechnungswesen Mündliche Prüfungen Werden zur schriftlichen Prüfung vier Gegenstände gewählt, bleiben für die mündliche Prüfung zwei; wählt man drei schriftliche, dann sind es auch drei mündliche Prüfungen.

4 Pflichtpraktikum Zwei Monate bis zum Eintritt in den 3. Jahrgang Einsatzbereiche und Ziele: Das Pflichtpraktikum ist Teil des Lehrplans und dient der Erweiterung und Vertiefung der im Unterricht erworbenen Kompetenzen. Es kann in Betrieben des Tourismus (Hotellerie und Gastronomie) und der Ernährung sowie in Betrieben der Privatwirtschaft oder in öffentlichen Unternehmen (Bereiche: Einkauf und Verkauf, Rechnungswesen, Marketing, Büro und Assistenz, Verwaltung) abgelegt werden. Auch ein Praktikum im Ausland ist möglich. Ziele des Praktikums sind: Einblick in die Organisation von Betrieben Umsetzung der in der Schule erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Berufsalltag Persönliche Weiterentwicklung durch Berufserfahrung Kenntnisse über Rechte und Pflichten von Arbeitnehmer/innen Sicherheit im korrekten Umgang mit Vorgesetzten und Arbeitskolleg/inn/en Zeitpunkt: Das Praktikum ist bis zum Eintritt in den 3. Jahrgang zu absolvieren. Absolvent/ innen der dreijährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe und der Hotelfachschule bzw. des Lehrberufes Gastronomiefachfrau/-mann können Teile des Praktikums auch in den Ferien vor dem Beginn des 1. Jahrgangs des Aufbaulehrganges machen. Grundsätzlich wird allen Schüler/inne/n empfohlen, das Praktikum bis zum Beginn des 2. Jahrgangs zu beenden, damit in den Ferien zwischen dem Jahrgang ausreichend Zeit zum Schreiben der Diplomarbeit bleibt. Wirtschaftsbetrieb: Vorteile des Praktikums in einem Wirtschaftsbetrieb: Umsetzung und Ergänzung von Fachwissen aus den wirtschaftlichen Fächern (Rechnungswesen, Betriebswirtschaft). Die Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse unterstützen die Leistungsfähigkeit im darauf folgenden Schuljahr in den angeführten Gegenständen. Einblicke in den Berufsalltag. Hotellerie und Gastronomie: Das Pflichtpraktikum in einem gastronomischen Betrieb abzulegen, wird besonders jenen Schüler/inne/n empfohlen, die eine Vorprüfung zur Reife- und Diplomprüfung ablegen müssen. Die Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse unterstützen den Lernzuwachs in Küchen- und Restaurantmanagement. Durch die fachliche Vertiefung im Praktikum erfolgt eine sehr gute Vorbereitung auf die Vorprüfung zur Reifeprüfung, die im 3. Jahrgang stattfindet. Das Praktikum ermöglicht einen direkten Zugang zum Gastgewerbe; es kann sofort nach der Reife- und Diplomprüfung ein gastronomischer Betrieb eröffnet werden. Die Praktikantinnen und Praktikanten werden laut Kollektivvertrag wie Lehrlinge im letzten Lehrjahr eingestuft.

5 Schulautonome Angebote Praxis und projektorientierte Gegenstände Vorbereitung auf die Matura: Wir haben die Stundentafel so gestaltet, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Herausforderungen der Zentralmatura vorbereiten können: verstärkter Mathematik-Unterricht, zusätzliche Stunden in den Fremdsprachen, das Seminar Gesundheits und Lebenskompetenz sowie - ebenfalls als Vorbereitung für die Matura - eine betriebswirtschaftliche Übung und ein Training für das wissenschaftliche Arbeiten und das Präsentieren. Unternehmens und Dienstleistungsmanagement: Der Gegenstand Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement (UDLM) fördert unternehmerisches Denken durch die Planung und Durchführung praxisorientierter Aufträge. Die Schülerinnen und Schülern arbeiten viel gemeinsam und erwerben dabei soziale und personale Kompetenzen wie Kommunikations und Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Der Gegenstand ist fachübergreifend, projektorientiert und praxisbezogen. Wir erarbeiten konkrete Serviceangebote für Schule und Nachbarschaft und befassen uns mit Themen aus dem Gesundheits und Sozialbereich. Betriebswirtschaftliche Übungen: Schwerpunkte sind die vertiefende Wiederholung und Aktualisierung der Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen Betriebswirtschaft sowie Rechnungswesen und Controlling aller Jahrgänge durch die Lösung von umfangreichen Fallbeispielen und Fallstudien mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren: Das Seminar vermittelt die Grundlagen für das Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten sowie das Präsentieren. Es bereitet auf die Diplomarbeit vor, die alle Schülerinnen und Schüler als Bestandteil der Matura abzulegen haben. Gesundheits und Lebenskompetenz: Der Gegenstand bietet eine praxisnahe Einführung in Themen der Gesundheitsförderung und Alltagsbewältigung. Von den drei Wochenstunden sind zwei für alle Schülerinnen und Schüler dieselben, in einer besteht eine Wahlmöglichkeit: Wochenstunde 1: Konfliktmanagement am Beispiel Mediation Wochenstunde 2: Gesundheit durch Bewegung Wochenstunde 3: Wahlmöglichkeit sowie Möglichkeit für ein Zertifikat Erste Hilfe und Pflegemaßnahmen (mit dem Zertifikat Babyfit oder Pflegefit ) Ausbildung zu Bewegungspeers: Aufgabe der Bewegungspeers ist es, an unserer Schule mehr Bewegung in den täglichen Unterricht zu bringen. Damit soll die Leistungsfähigkeit und Konzentration verbessert werden.

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