Geschichte: Indische Grammatiker. Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe. Geschichte: Griechische Grammatiker

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Geschichte: Indische Grammatiker. Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe. Geschichte: Griechische Grammatiker"

Transkript

1 Einführung in die Morphologie Geschichte, Grundbegriffe Anke Lüdeling Sommersemester 2008 Indische Grammatiker Pānini, 5. Jhd. v. Chr. Wortstruktur: Basen und Affixe Einteilung der Komposita: Tadpurusa (Determinativkompositum): Haustür, hellblau, Hauptstadt,... Bahuvrihi (Possessivkompositum): Starrkopf, Kahlkopf, Rotkehlchen,... Dvandva (Kopulativkompositum): Prinzgemahl, Gottmensch, naßkalt, süßsauer, schwarzweiß, Philosophische Beschäftigung mit Sprache: Sokrates, Platon, Aristoteles, 5./4. Jhd. v. Chr. (grammatische Kategorien) Stoiker, 4./3. Jhd. v. Chr. bis 4. Jhd. n. Chr.: Sprache als Schlüssel zum Verständnis des Denkens Sprachunterricht (Lernergrammatiken) Flexion: paradigmenbasiert, nicht morphembasiert, Wortarten, grammatische Kategorien Gibt es eine notwendige Verbindung zwischen der Form und der Bedeutung eines Wortes? Naturalismus, Onomatopoetica, Lautsymbolik, Regeln der Veränderung vs. Konventionalismus Analogie (Sprache ist im Wesentlichen regelmäßig) vs. Anomalie (es gibt viele Unregelmäßigkeiten, unregelmäßige Flexionsformen, Homonymie, Synonymie) Mittelalter Lateinische Lernergrammatiken (Deklination, Paradigma) Konzepte ähnlich denen der Antike Grammatiken der Landessprachen (Vernakular) später: arabischer Einfluss Modistae (13. Jhd., Paris) Scholastiker: sprachliche Universalien?

2 Vergleichende Sprachwissenschaft 18. und 19. Jhd.: sprachvergleichende Datensammlungen (seit dem Mittelalter) Sprachen werden in Gruppen zusammengefasst (Sprachfamilien, genetische Metaphern) Anfang 19. Jhd.: Sprachwissenschaft wird eigenes Fach an den Universitäten Vergleichende Sprachwissenschaft Schlegel, Humboldt, Rask, Grimm, Schleicher,... diachrone Betrachtung Lautverschiebung (Lautgesetze) Wortbildungsarten vs. Flexion Sprachtypologie Junggrammatiker bis Hermann Paul Trennung von Flexion und Wortbildung: Wohin gehört die Wortbildung? Zur Syntax oder zur Morphologie? deskriptiv, diachron, aber mehr Blick auf neuere Sprachstadien Lehnwörter und Analogie, um Ausnahmen von Lautgesetzen zu erklären Zusammensetzungen (Großvater), Ableitungen (großväterlich), Zusammenbildungen (Hofhaltung, Freilassung) Strukturalismus de Saussure amerikanischer Strukturalismus (Indianersprachen): Bloomfield, Harris synchron gesprochene Sprache Unterscheidung langue parole immer noch verwendete Beschreibungsmittel Haustür lachte verkaufen süßlich

3 küchen tür schlief ver drieß en weiner lich küchen tür schlief ver drieß en weiner lich morph o logie morpho logie morph ologie morpho syntax traum ologie Grundbegriffe: Morphem Morphem kleinste bedeutungstragende Einheit Ein Morphem ist die kleinste, in ihren verschiedenen Vorkommen als formal einheitlich identifizierbare Folge von Segmenten, der (wenigstens) eine als einheitlich identifizierbare außerphonologische Eigenschaft zugeordnet ist. (Grewendorf et al. 1987) abstrakte Einheit Was ist mit den Pluralmarkierungen? Häuser, Pferde, Sonnen, Häschen, Korpora Grundbegriffe: freie vs. gebundene Morpheme freie Morpheme Haus, Musik, Wort, lach, rot gebundene Morpheme -bar, -heit, be- Was ist mit unregelmäßigen Formen? schlief, besser, war Was ist mit neoklassischen Elementen? psych(o), (o)logie, bio, anthrop(o) Grundbegriffe: Allomorphie Morph: Realisierung eines Morphems Allomorphie: (bedingte) Realisierung eines Morphems kann lexikalisch, morphologisch oder phonologisch bedingt sein knife knives, ox oxen Frau en, Tanne n, Stift e Bäum e, Häus er cat s, dog s, horse s Grundbegriffe: Unikal cranberry morph (Unikal) Schornstein, Himbeere Warum sind Unikale interessant? Sind Unikale Morpheme?

4 Grundbegriffe: Suppletion Ablaut und Suppletion (vollständig vs. teilweise) trinken trank gut besser, sein ist war (NB: (psycholinguistisch) Suppletion eher bei häufigen Wörtern, vielleicht wg. besserer Unterscheidbarkeit, Pinker 1999) Grundbegriffe: Basis, Stamm, Wurzel 1 Basis vs. Stamm vs. Wurzel (Vorsicht: in der Literatur werden diese Begriffe manchmal unterschiedlich verwendet! Wir verwenden die Definitionen von Bauer 1988) Basis: an eine Basis können weitere Elemente angehängt werden. Die Basis kann selber komplex sein! Les ung, Haus tür en, un freundlich Grundbegriffe: Basis, Stamm, Wurzel 2 Stamm: an einen Stamm können Flexionselemente angehängt werden. Ein Stamm kann selber auch komplex sein. Tür en, unfreundlich er Wurzel: eine Wurzel ist das, was übrig bleibt, wenn alle Affixe abgeschnitten sind. un freund lich er Grundbegriffe: Affixe 1 gebundene Morpheme: Affix Affixe, die außen an eine Basis angehängt werden: Präfix: be-, ent-, ver-, un-,... beweinen, entgleisen, verschreiben, unangenehm Suffix: -ung, -bar, -abel, -lich,... Entgleisung, lesbar, präsentabel, freundlich Zirkumfix: Ge- -e, ge- -t Gequengele, gequengelt Grundbegriffe: Affixe 2 Affixe, die in einen Stamm eingefügt werden (der Stamm wird dadurch diskontinuierlich): Infixe (Beispiele aus Bauer 1988, 23) Chrau (Vietnam): vǒh wissen - v an ǒh weise căh erinnern c an ăh,übrig Tagalog (Philippinen) sulat schreiben s um ulat geschrieben (Imperfekt) s in ulat,wurde geschrieben (Plusquamperfekt) Strukturalismus: Grundbegriffe Form vs. Funktion 1:1 Abbildung von Form und Funktion Frau en les bar FRAU PLURAL LESEN POSS viele-zu-eins-abbildung von Form auf Funktion Häus er Ge quatsch e HAUS PLURAL QUATSCHEN ITERATIV

5 Strukturalismus: Grundbegriffe eins-zu-viele-abbildung von Form und Funktion (portmanteau morph) lach te Frau en LACHEN 1.P.SG. PRÄT FRAU PL NOM FEM 58 5

Segmentierung (Beispielanalyse)

Segmentierung (Beispielanalyse) Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer Di. 12:15-13:45 Do.! 12:15-13:45 Fr.! 12:15-13:45 Infos etc. http://ling.uni-konstanz.de => Lehre Einführung in die Linguistik Segmentierung (Beispielanalyse)

Mehr

Morphologie Einleitung. System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Genus

Morphologie Einleitung. System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Genus System der deutschen Sprache nominale Kategorie: Genus Beat Siebenhaar Frank Liedtke Einleitung! Morphem als kleinste bedeutungstragende Einheit! als Lehre von den Morphemen! Agglutination! Flexion! Genus,

Mehr

SEMANTISCHE INFORMATION [NPnominativ1, NPakkusativ2]

SEMANTISCHE INFORMATION [NPnominativ1, NPakkusativ2] Lexikon und Morphologie Lexikon Vokabular, bzw. Zeichenvorrat...enthält die bedeutungstragenden Bausteine der Sprache, aus denen komplexe Strukturen mit komplexen Bedeutungen zusammengesetzt werden: Lexeme

Mehr

Ein bisschen Werbung. Einführung in die Morphologie Einleitung, Grundbegriffe I. Morphologie. 'Morphologie' Was ist ein Wort? Was ist ein Wort?

Ein bisschen Werbung. Einführung in die Morphologie Einleitung, Grundbegriffe I. Morphologie. 'Morphologie' Was ist ein Wort? Was ist ein Wort? Ein bisschen Werbung Einführung in die Morphologie Einleitung, Grundbegriffe I Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2005 "Morphology is the conceptual centre of linguistics. This

Mehr

Sprache ist die wichtigste Kommunikationsform des Menschen.

Sprache ist die wichtigste Kommunikationsform des Menschen. 1. WAS IST SPRACHE? Sprache ist die wichtigste Kommunikationsform des Menschen. Sprache [ ] ist eine Methode zur Übermittlung von gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen

Mehr

Morphologie & Syntax

Morphologie & Syntax Morphologie & Syntax SS 2010 Wiederholungsklausur ame, Vorname Matrikelnummer 1. Morphologische Struktur (3 P.) Geben Sie die morphologische Struktur des Stamms Bundesausbildungsförderungsgesetz durch

Mehr

Morphemunterstütztes Grundwortschatz- Segmentierungstraining (MORPHEUS)

Morphemunterstütztes Grundwortschatz- Segmentierungstraining (MORPHEUS) Morphemunterstütztes Grundwortschatz- Segmentierungstraining (MORPHEUS) von R. Kargl & C. Purgstaller MORPHEUS Rechtschreibtraining 4. bis 8. Klassenstufe Einsatz im Förder- und Regelunterricht, Förderung

Mehr

Sprachtypologie 1. Sitzung (14. April) Alena Witzlack-Makarevich SoSe 2015

Sprachtypologie 1. Sitzung (14. April) Alena Witzlack-Makarevich SoSe 2015 Sprachtypologie 1. Sitzung (14. April) Alena Witzlack-Makarevich SoSe 2015 1 Gegenstand der Sprachtypologie Wie erklären Sie einem Erstsemester, was der Gegenstand und die Ziele der Sprachtypologie sind?

Mehr

Die Betonung der Wörter

Die Betonung der Wörter Die Betonung der Wörter I. Anmerkungen zur Notation Der Vokal der betonten Silbe wird markiert. EH]HLFKQHWHLQHQkurzen Vokal, einen langen Vokal. Bei Diphtongen (au, äu, eu, ei) spielt die Unterscheidung

Mehr

Überblick. VL: Einführung in die Korpuslinguistik. Historische Linguistik: Sprachwandel. Historische Linguistik: Sprachwandel. lexikalischer Wandel

Überblick. VL: Einführung in die Korpuslinguistik. Historische Linguistik: Sprachwandel. Historische Linguistik: Sprachwandel. lexikalischer Wandel Überblick VL: Einführung in die Korpuslinguistik Anke Lüdeling anke.luedeling@rz.hu-berlin.de Sommersemester 2004 Phänomene generell: Korpora & 'recent change' morphologischer Wandel -itis Arbeit mit Stefan

Mehr

VI Morphologische Exponens

VI Morphologische Exponens Fortmann, Proseminar Morphologie / Universität Konstanz Wintersemester 2006/07 VI Morphologische Exponens Die Bedeutung, welche durch ein Morphem einer Lautform assoziiert wird, ist nach Gehalt und Umfang

Mehr

Einführung in die englische Sprachgeschichte

Einführung in die englische Sprachgeschichte MANFRED GORLACH Einführung in die englische Sprachgeschichte 5., völlig überarbeitete Auflage Universitätsverlag C.WINTER Heidelberg Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Vorwort Abkürzungen xi xiii

Mehr

GRUNDLAGEN DER ROMANISTIK. Herausgegeben von Ulrich Detges, Thomas Klinkert, Elmar Schafroth und Ulrich Winter. Band 15

GRUNDLAGEN DER ROMANISTIK. Herausgegeben von Ulrich Detges, Thomas Klinkert, Elmar Schafroth und Ulrich Winter. Band 15 GRUNDLAGEN DER ROMANISTIK Herausgegeben von Ulrich Detges, Thomas Klinkert, Elmar Schafroth und Ulrich Winter Band 15 Einführung in die spanische Sprachwissenschaft Ein Lehr- und Arbeitsbuch Begründet

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft Jan Bruners

Einführung in die Sprachwissenschaft Jan Bruners Einführung in die Sprachwissenschaft Jan Bruners Morphologie 2: Wortbildung Allgemein Im Gegensatz zur Flexion ([der] Wald, [des] Waldes, [die] Wälder) ist die Wortbildung ein prinzipiell unbeschränkter

Mehr

Lerninhalte ALFONS Lernwelt Deutsch 5. Klasse

Lerninhalte ALFONS Lernwelt Deutsch 5. Klasse Seite 1 Turmzimmer 1: Lesen und Raten 1. Rückwärts lesen, vorwärts schreiben 7. Ohrentraining 2. Rückwärts hören, vorwärts schreiben 8. Europäerinnen und Europäer 3. Fremdwortgalgen 9. Europäische Leckereien

Mehr

Einführung. 1. Einführung. Einführung. 2.1 Sprachfamilien. 2.2 Stammbaum der Indogermania. 2.3 Sprachtypen. 3. Typologischer Wandel.

Einführung. 1. Einführung. Einführung. 2.1 Sprachfamilien. 2.2 Stammbaum der Indogermania. 2.3 Sprachtypen. 3. Typologischer Wandel. Einführung Vorlesung: Wortschatzerweiterungen 12. Veranstaltung: Typologischer im Gegenwartsdeutschen? 4.7. + 11.7.2012 Christine Römer Institut für germanistische Sprachwissenschaft E-Mail: Christine.Roemer@uni-jena.de

Mehr

Aufkleber der Gruppe:

Aufkleber der Gruppe: Praxis 9 Theorie Bewertung.doc Situation: Theorie A e m e F g e ng nom ne ol n: A nm e r k ung : D i e g e s t e l l t e n A u f g a be n w e r d e n n a c h d e n a k t u e l l g ü l t i g e n L e h r

Mehr

Kontrastive Linguistik und Übersetzung

Kontrastive Linguistik und Übersetzung Kontrastive Linguistik und Übersetzung SS 2015 15.04.2014 DIE KONTRASTIVE LINGUISTIK UND IHRE URSPRÜNGE IN DER SPRACHWISSENSCHAFT Coseriu: die historische Sprache = Gefüge von Sprachtradi8onen, ein historisch

Mehr

Proseminar Sprachgebrauch M03,3: Einführung in die Computerlinguistik (CL)

Proseminar Sprachgebrauch M03,3: Einführung in die Computerlinguistik (CL) Proseminar Sprachgebrauch M03,3: Einführung in die Computerlinguistik (CL) Leitung: Paul Rössler (Univ. Wien), Dieter Merkl (TU Wien), Gudrun Kellner (Univ.+TU Wien) WiSe 2008 Proseminar Sprachgebrauch

Mehr

POS-ID Modul/Unit/Leistung CP Ja Nein Note

POS-ID Modul/Unit/Leistung CP Ja Nein Note Sprachnachweise Kleines Latinum Englisch (B2 CEF) weitere moderne europäische Fremdsprache (B1 CEF) 601040 Ergänzungsmodul 1: Alte Geschichte (großes 601011 Vorlesung: griechische oder römische Geschichte

Mehr

Wortlisten: Voraussetzung für gute Trennmuster

Wortlisten: Voraussetzung für gute Trennmuster DANTE-Herbsttagung 2013 (02.11.2013, Universität zu Köln) Wortlisten: Voraussetzung für gute Trennmuster Referent: B. Sc. cand. geogr. Tobias Wendorff tobias.wendorff@tu-dortmund.de @rub.de Zum Referenten

Mehr

Suchmaschinen verstehen Einsatz einer didaktischen Suchmaschine im Unterricht

Suchmaschinen verstehen Einsatz einer didaktischen Suchmaschine im Unterricht Suchmaschinen verstehen Einsatz einer didaktischen Suchmaschine im Unterricht Informationen im Internet zu finden ist ein Kinderspiel! Wer sich für die Entwicklung des Ozonlochs interessiert, gibt auf

Mehr

Matrikel Note Vermerk Status

Matrikel Note Vermerk Status Wirtschaftsingenieurwesen ABT 43450 5,0 NE NB FP = Fachprüfung, PL =, SL = Studienleistung, BA = Bachelorarbeit Wirtschaftsingenieurwesen ET 41765 5,0 NE NB 43611 1,7 BE FP = Fachprüfung, PL =, SL = Studienleistung,

Mehr

Morphologie. Grundlagen. Begriffsklärung. Morphologie ist die Lehre von den Formen. Sie ist Teilgebiet verschiedener Wissenschaftszweige, z.b.

Morphologie. Grundlagen. Begriffsklärung. Morphologie ist die Lehre von den Formen. Sie ist Teilgebiet verschiedener Wissenschaftszweige, z.b. Begriffsklärung Morphologie ist die Lehre von den Formen. Sie ist Teilgebiet verschiedener Wissenschaftszweige, z.b.: Morphologie 1. Biologie 2. Geologie 3. Sprachwissenschaft Der Begriff wurde von Johann

Mehr

Morphologische Aspekte der chemischen Fachsprache im Deutschen

Morphologische Aspekte der chemischen Fachsprache im Deutschen DEUTSCHES INSTITUT DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ Morphologische Aspekte der chemischen Fachsprache im Deutschen Wissenschaftliche Prüfungsarbeit im Fach Deutsch vorgelegt im Rahmen der Ersten

Mehr

Syntax und Morphologie. Einführungskurs. Vorlesung

Syntax und Morphologie. Einführungskurs. Vorlesung Syntax und Morphologie Einführungskurs. Vorlesung Wortbildung WBK und Wortgruppe (I) Zwei Arten der Verknüpfung von Zeichen: Syntaktische Verbindung als Wortgruppe oder Satz Wortbildungskonstruktion (WBK)

Mehr

Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl. Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl

Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl. Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl Mein Verben Mini Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl Mein Verben Mini Der Infinitiv - die

Mehr

Semantic Web Technologies I!

Semantic Web Technologies I! www.semantic-web-grundlagen.de Semantic Web Technologies I! Lehrveranstaltung im WS11/12! Dr. Elena Simperl! DP Dr. Sebastian Rudolph! M.Sc. Anees ul Mehdi! www.semantic-web-grundlagen.de Logik Grundlagen!

Mehr

Linguistik in der Schule. Unterrichtsentwurf für die Sekundarstufe II

Linguistik in der Schule. Unterrichtsentwurf für die Sekundarstufe II Linguistik in der Schule Unterrichtsentwurf für die Sekundarstufe II Teilbereich: Germanistische Linguistik / Morphologie Fach: Deutsch, Sekundarstufe II Thema: Sprachliche Zweifelsfälle: Grammatische

Mehr

Wortfamilie zahl- Wortfamilie wahl- Wortfamilie fahr-

Wortfamilie zahl- Wortfamilie wahl- Wortfamilie fahr- Wozu sind eigentlich Wortfamilien hilfreich? Bestimmt bist du auch manchmal unsicher, wie ein Wort richtig geschrieben wird. Wenn du nun zum Beispiel nicht mehr genau weißt, ob man Spielzeug mit ie oder

Mehr

1. Anzahl der Sprachen auf der Erde. 1.1 Probleme bei der Bestimmung der Zahl. 1.2 Das Sprachensterben. 2.1 Sprachfamilien

1. Anzahl der Sprachen auf der Erde. 1.1 Probleme bei der Bestimmung der Zahl. 1.2 Das Sprachensterben. 2.1 Sprachfamilien Modul: Sprachtheorie 10. Veranstaltung Klassifikation der Sprachen Christine Römer Universität Jena Institut für germanistische Sprachwissenschaft E-Mail: Christine.Roemer@uni-jena.de http://www.personal.uni-jena.de/~xcr/v2/?start

Mehr

Lösung für Lehrerinnen und Lehrer Grammatik-Lapbook Teil 1: Wortarten

Lösung für Lehrerinnen und Lehrer Grammatik-Lapbook Teil 1: Wortarten Lösung für Lehrerinnen und Lehrer Grammatik-Lapbook Teil 1: Wortarten Es wird zunächst eine Grundform für das Lapbook erstellt. Dabei bietet es sich an, aus Tonkarton ein Buch zu falten (siehe auch Arbeitsblatt

Mehr

Verfügbare Deutsche Korpora (gesprochene und geschriebene Texte)

Verfügbare Deutsche Korpora (gesprochene und geschriebene Texte) Verfügbare Deutsche Korpora (gesprochene und geschriebene Texte) Chatkorpus von Michael Beißwenger http://www.linse.uni-due.de/tl_files/pdfs/publikationen-rezensionen/chatkorpus_beisswenger_2013.pdf Hamburg

Mehr

Liste linguistischer Grundbegriffe (für Romanisten)

Liste linguistischer Grundbegriffe (für Romanisten) Liste linguistischer Grundbegriffe (für Romanisten) Bei der Meldung zur Bakkalaureatsprüfung wird die Kenntnis der folgenden sprachwissenschaftlichen Begriffe sowie die Fähigkeit, diese knapp zu definieren

Mehr

Fragen. Was ist ein Laut? Was tun Menschen mit Lauten? Was ist eine Theorie über Laute? Wie lassen sich Laute darstellen?

Fragen. Was ist ein Laut? Was tun Menschen mit Lauten? Was ist eine Theorie über Laute? Wie lassen sich Laute darstellen? Fragen Was ist ein Laut? Was tun Menschen mit Lauten? Was ist eine Theorie über Laute? Wie lassen sich Laute darstellen? Wie lassen sich Laute darstellen? Das Internationale Phonetische Alphabet Jochen

Mehr

Einführung in die spanische Sprachwissenschaft

Einführung in die spanische Sprachwissenschaft Grundlagen der Romanistik (GrR) 15 Einführung in die spanische Sprachwissenschaft Ein Lehr- und Arbeitsbuch Bearbeitet von Wolf Dietrich, Horst Geckeler Neuausgabe 2006. Taschenbuch. 201 S. Paperback ISBN

Mehr

Modulhandbuch Studiengang Bachelor of Arts (Kombination) Linguistik Prüfungsordnung: 2008 Nebenfach

Modulhandbuch Studiengang Bachelor of Arts (Kombination) Linguistik Prüfungsordnung: 2008 Nebenfach Modulhandbuch Studiengang Bachelor of Arts (Kombination) Linguistik Prüfungsordnung: 2008 Nebenfach Sommersemester 2012 Stand: 04. April 2012 Universität Stuttgart Keplerstr. 7 70174 Stuttgart Kontaktpersonen:

Mehr

Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen

Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen Technische Universität Dortmund Institut für deutsche Sprache und Literatur Oktober 2012 Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen Sprachliche Grundbildung (vertieftes Studium)

Mehr

- Überblick über Formen der Wortbildung im Deutschen -

- Überblick über Formen der Wortbildung im Deutschen - WORT-STRUKTUR - Überblick über Formen der Wortbildung im Deutschen - An dieser Stelle soll die morphologische Struktur komplexer Wörter ins Blickfeld genommen werden, während semantische Aspekte hier weitgehend

Mehr

Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen. Sprachliche Grundbildung (Studiengang ohne Vertiefung)

Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen. Sprachliche Grundbildung (Studiengang ohne Vertiefung) Technische Universität Dortmund Institut für deutsche Sprache und Literatur Oktober 2012 Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen (Studiengang ohne Vertiefung) Grundlagen der

Mehr

Universität Leipzig. Wintersemester 1978/79 Intensivkurs Portugiesisch (10 Wochen zu 20 Stunden)

Universität Leipzig. Wintersemester 1978/79 Intensivkurs Portugiesisch (10 Wochen zu 20 Stunden) Universität Leipzig August-Leskien-Institut Fachhochschule Köthen Technische Universität Chemnitz Universität Tübingen Universität München Universität Trier Universität Heidelberg Universität Jena Universität

Mehr

Interlineare Morphemglossierung

Interlineare Morphemglossierung Interlineare Morphemglossierung Das in diesem Abschnitt vorgestellte Verschriftungssystem wird im Gegensatz zu den bisher beschriebenen nicht in erster Linie benutzt, um Äußerungen gesprochener Sprache

Mehr

RUBRIEKSINDELING In.Du. Instituut Duits

RUBRIEKSINDELING In.Du. Instituut Duits RUBRIEKSINDELING In.Du Instituut Duits Februari 2010 A AK ART FT ANTHOLOGIEN, SAMMELWERKE VON TEXTEN ALTERTUMSKUNDE KUNSTGESCHICHTE AUSLÄNDISCHE LITERATUR (Texte) H. Eccl KIRCHENGESCHICHTE / THEOLOGIE

Mehr

Morphologie. Was ist Morphologie? Was ist Morphologie?

Morphologie. Was ist Morphologie? Was ist Morphologie? Was ist Morphologie? Morphologie ist die Lehre von den Formen. Sie ist in vielen Wissenschaftszweigen ein Teilgebiet, z.b.: Morphologie Was ist Morphologie? Man soll öfter das untersuchen, was von den

Mehr

Diagnosetest zur Ermittlung von Metafähigkeiten. - Name/Lerngruppe

Diagnosetest zur Ermittlung von Metafähigkeiten. - Name/Lerngruppe Diagnosetest zur Ermittlung von Metafähigkeiten - Name/Lerngruppe Dr. R. Vetters, Prof. Dr. V. Pietzner, 2015 Liebe Schülerinnen und Schüler, Um eure Lernprozesse besser zu verstehen, möchte ich folgenden

Mehr

Darf ich fragen, ob?

Darf ich fragen, ob? Darf ich fragen, ob? KB 3 1 Ergänzen Sie die Wörter. Wörter HOTEL AIDA D o p p e l z i m m e r (a) mit H l p n i n (b) ab 70 Euro! E n e i m r (c) schon ab 49 Euro. Unsere R z p t on (d) ist Ferienhaus

Mehr

Lerninhalte ALFONS Lernwelt Deutsch 6. Klasse

Lerninhalte ALFONS Lernwelt Deutsch 6. Klasse Seite 1 Turmzimmer 1: Beliebte Stolpersteine 1 1. Ableitung von b, d, g 7. -ig oder -lich im Auslaut 2. ai oder ei 8. end- oder ent- 1 3. f oder v oder w 9. end- oder ent- 2 4. W oder V, w oder v 10. seid

Mehr

Wortartenbestimmung nach Peter Eisenberg

Wortartenbestimmung nach Peter Eisenberg Seminar: Wortarten Dozent: Prof. Dr. Öhlschläger Referent: Erik Heinig Literatur: Wortartenbestimmung nach Peter Eisenberg Eisenberg, Peter: Das Wort, Grundriß der deutschen Grammatik. Metzler.2004 Eisenberg,

Mehr

Statistische Verfahren in der Computerlinguistik. Einführung in die Computerlinguistik Sommersemester 2009 Peter Kolb

Statistische Verfahren in der Computerlinguistik. Einführung in die Computerlinguistik Sommersemester 2009 Peter Kolb Statistische Verfahren in der Computerlinguistik Einführung in die Computerlinguistik Sommersemester 2009 Peter Kolb Übersicht Statistische vs. symbolische Verfahren in der CL Statistik beschreibende Statistik

Mehr

1. Schreiben Sie die Wörter richtig. Schreiben Sie auch der, das, die. ( S.61)

1. Schreiben Sie die Wörter richtig. Schreiben Sie auch der, das, die. ( S.61) Lektion 6 Einkaufen 1. Schreiben Sie die Wörter richtig. Schreiben Sie auch der, das, die. ( S.61) a) buchlunghand die Buchhandlung g) gemetzrei b) menstandblu h) quebouti c) hauskauf i) theapoke d) permarktsu

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

Literatur und Sprache Li 1 Allgemeines 1.1 Nachschlagewerke, Bibliografien, Einführungen Spezielle Nachschlagewerke und Bibliografien s. in den entsprechenden Sachgruppen bei Li 1.2 9.4 1.2 Allgemeine

Mehr

LANGSOFT, Sprachlernmittel, Schweiz. DOKUMENTATION und Präsentation

LANGSOFT, Sprachlernmittel, Schweiz. DOKUMENTATION und Präsentation LANGSOFT, Sprachlernmittel, Schweiz DOKUMENTATION und Präsentation 1. Eintragung. Zuerst registriert am 27.05.1994 in Graubünden, Schweiz, Reg. No 1.350.000.133. Erneut registriert am 09.12.1996 in Graubünden,

Mehr

Vorlesung Öhlschläger: WS 2010/11 Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft Theoretische und methodische Grundlagen

Vorlesung Öhlschläger: WS 2010/11 Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft Theoretische und methodische Grundlagen Vorlesung Öhlschläger: WS 2010/11 Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft Theoretische und methodische Grundlagen 6. Wortbildung 6.1 Einleitende Bemerkungen 6.2 Funktionen der Wortbildung 6.3

Mehr

Fachspezifische Bestimmungen für das Fach Deutsch im Bachelorstudium für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sowie Berufskollegs

Fachspezifische Bestimmungen für das Fach Deutsch im Bachelorstudium für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sowie Berufskollegs Fachspezifische Bestimmungen für das Fach Deutsch im Bachelorstudium für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sowie Berufskollegs Entwurf: Stand vom 07. August 2012 redaktionelle Überarbeitung nach

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

Modulhandbuch. Linguistik

Modulhandbuch. Linguistik Universität Stuttgart Institut für Linguistik Modulhandbuch Bachelor of Arts Linguistik Nebenfach Stand: März 2008 Inhalt 1. Einführung 3 2. Aufbau des Studiums 4 3. Studienplan 5 4. Basismodule 6 5. Kernmodule

Mehr

3. Stilkontrolle. 4. Terminologiekontrolle

3. Stilkontrolle. 4. Terminologiekontrolle Heinz Dieter Maas Multilingualität in Mpro Im folgenden soll das System Mpro vorgestellt werden, an dem seit genau dem 20. Dezember 1992 im Institut für Angewandte Informationsforschung in Saarbrücken

Mehr

M. Kienpointner/Lehrveranstaltungen 1982-2015

M. Kienpointner/Lehrveranstaltungen 1982-2015 M. Kienpointner/Lehrveranstaltungen 1982-2015 I. Institut für Sprachwissenschaft (1982-2000) / Institut für Sprachen und Literaturen Bereich Sprachwissenschaft (2000ff.) / Universität Innsbruck SS 1982:

Mehr

Terme stehen für Namen von Objekten des Diskursbereichs (Subjekte, Objekte des natürlichsprachlichen Satzes)

Terme stehen für Namen von Objekten des Diskursbereichs (Subjekte, Objekte des natürlichsprachlichen Satzes) Prädikatenlogik Man kann den natürlichsprachlichen Satz Die Sonne scheint. in der Prädikatenlogik beispielsweise als logisches Atom scheint(sonne) darstellen. In der Sprache der Prädikatenlogik werden

Mehr

Staatsexamen Lehramt an Grundschulen Englisch

Staatsexamen Lehramt an Grundschulen Englisch 04-ANG-1101 (englisch) Lehrformen Einführung in die englischsprachige Literatur und Kultur Introduction to British Literature and Cultural Studies 1. Semester Professuren für Britische Literaturwissenschaft

Mehr

BILDUNGSSTANDARDS FÜR GRIECHISCH (3. FREMDSPRACHE) GYMNASIUM KLASSE 10, KURSSTUFE GRIECHISCH (3. FREMDSPRACHE) BILDUNGSPLAN GYMNASIUM

BILDUNGSSTANDARDS FÜR GRIECHISCH (3. FREMDSPRACHE) GYMNASIUM KLASSE 10, KURSSTUFE GRIECHISCH (3. FREMDSPRACHE) BILDUNGSPLAN GYMNASIUM BILDUNGSSTANDARDS FÜR GRIECHISCH (3. FREMDSPRACHE) 391 GYMNASIUM KLASSE 10, KURSSTUFE GRIECHISCH (3. FREMDSPRACHE) 392 LEITGEDANKEN ZUM KOMPETENZERWERB FÜR GRIECHISCH (3. FREMDSPRACHE) GYMNASIUM KLASSE

Mehr

Verlaufsform. Verlaufsform. Aufbau (Zusammensetzung) Gliederung. Verlaufsform. Ähnliche Phänomene. Einleitung Geschichte der Verlaufsform :

Verlaufsform. Verlaufsform. Aufbau (Zusammensetzung) Gliederung. Verlaufsform. Ähnliche Phänomene. Einleitung Geschichte der Verlaufsform : Ruhr-Universität Bochum Germanistisches Institut Hauptseminar WS `04/`05 Dozentin: Dr. Pittner Referentinnen: Victoria Gilmuddinova, Nadine Herbst & Julia Kunze Verlaufsform Gliederung Einleitung Geschichte

Mehr

Gliederung. Das TIGER-Korpus: Annotation und Exploration. TIGER-Korpus. 1. TIGER-Korpus. entstanden im Projekt TIGER (1999 heute) beteiligte Institute

Gliederung. Das TIGER-Korpus: Annotation und Exploration. TIGER-Korpus. 1. TIGER-Korpus. entstanden im Projekt TIGER (1999 heute) beteiligte Institute Das TIGER-Korpus: Annotation und Exploration Stefanie Dipper Forschungskolloquium Korpuslinguistik, 11.11.03 Gliederung 1. TIGER-Korpus 2. Annotation 3. Visualisierung 4. Suche, Retrieval 5. Demo 6. Repräsentation

Mehr

Grammatik und Sprachkompetenz. Zur Relevanz der lateinischen Grammatik Christian Touratiers für den Lateinunterricht an Schulen 1

Grammatik und Sprachkompetenz. Zur Relevanz der lateinischen Grammatik Christian Touratiers für den Lateinunterricht an Schulen 1 Seiten 151 bis 166 Bianca Liebermann Grammatik und Sprachkompetenz. Zur Relevanz der lateinischen Grammatik Christian Touratiers für den Lateinunterricht an Schulen 1 Wenn die Vorstellung der Lateinischen

Mehr

Einführung in die Linguistik, Teil 4

Einführung in die Linguistik, Teil 4 Einführung in die Linguistik, Teil 4 Syntax - Das Berechnen syntaktischer Strukturen beim menschlichen Sprachverstehen Markus Bader, Frans Plank, Henning Reetz, Björn Wiemer Einführung in die Linguistik,

Mehr

wie ein Nomen gebraucht

wie ein Nomen gebraucht RC SCHREIBEN ALPHA-LEVEL 2 2.2.06 K8/E hören wie ein Satzanfang Freizeit Hier wird die Punktsetzung eingeführt die Großschreibung am Satzanfang wiederholt (siehe Alpha-Level 1, K10). Nun kommen aber andere

Mehr

Lateinische Inschriften am Essener Dom

Lateinische Inschriften am Essener Dom Lateinische Inschriften am Essener Dom Inschriften nennt man Schriftzeichen, die auf Gegenständen angebracht sind, die eigentlich nicht der Wiedergabe geschriebener Texte dienen. Texte, die auf Papier,

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Einführung in die Computerlinguistik Überblick

Einführung in die Computerlinguistik Überblick Einführung in die Computerlinguistik Überblick Hinrich Schütze & Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 2015-10-12 1 / 19 Was ist Computerlinguistik? Definition

Mehr

Jugendbegegnung - Junge Migranten in Europa

Jugendbegegnung - Junge Migranten in Europa Jugendbegegnung - Junge Migranten in Europa (Text von Steffi Lachnit; geschrieben für Jugend für Europa*) Über 50 Jugendlichen aus Deutschland, England und Schweden trafen sich zu einer internationalen

Mehr

Automatische Morphemanalyse

Automatische Morphemanalyse Automatische Morphemanalyse Johannes Stiehler Wozu? noch immer viele europäische Sprachen ohne befriedigende Morphologie ermöglicht es, verschiedene Sprachstadien morphologisch zu vergleichen ohne Wochen

Mehr

Regeln zur Pluralbildung

Regeln zur Pluralbildung Es gibt 8 verschiedene Pluralendungen im Deutschen: Pluralendung Beispiele (Singular -> Plural) -e r Tisch -> e Tische -"e (mit Umlaut) e Hand -> e Hände -(e)n e Tante -> e Tanten -er s Kind -> e Kinder

Mehr

Das Verb. Die grammatischen Kategorien des Verbs

Das Verb. Die grammatischen Kategorien des Verbs Das Verb. Die grammatischen Kategorien des Verbs Das Verb ist eine Wortart, die eine Tätigkeit (eine Handlung), einen Vorgang oder einen Zustand ausdrückt. Das deutsche Verb hat folgende grammatische Kategorien:

Mehr

Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen Brüderchen und Schwesterchen (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Einem Mädchen und einem Jungen war die Mutter gestorben. Die Stiefmutter war nicht gut zu den beiden Kindern. Darum sagte der Junge

Mehr

UNTERRICHTSPLaN LEkTIoN 6

UNTERRICHTSPLaN LEkTIoN 6 Lektion 6 Ich brauche kein Büro. UNTERRICHTSPLaN LEkTIoN 6 1 Arbeiten am See a CD 1.36 führen Sie ein kurzes Einstiegsgespräch auf Deutsch zum foto. Was sehen die TN? Wie geht es der Person? Welche Gegenstände

Mehr

Sprachwissenschaftliche Vorlesung: Germanistische Sprachwissenschaften

Sprachwissenschaftliche Vorlesung: Germanistische Sprachwissenschaften 1 Sprachwissenschaftliche Vorlesung: Germanistische Sprachwissenschaften Gehalten von Franz Patocka im Wintersemester 2011/12 Mitschrift von Philipp Brenner 2 Inhaltsverzeichnis: 1. Wichtige Begriffe aus

Mehr

Sommersemester 2006 Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus. Der Begriff Begriff. Walther v.hahn

Sommersemester 2006 Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus. Der Begriff Begriff. Walther v.hahn Sommersemester 2006 Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Der Begriff Begriff Walther v.hahn Begriff in der Psychologie Typisch menschliche biologische Disposition Bestimmte Phase in der kindlichen

Mehr

Die monatliche Selbstuntersuchung der Brust

Die monatliche Selbstuntersuchung der Brust Die monatliche Selbstuntersuchung der Brust Kein Problem: die monatliche Selbstuntersuchung der Brust Hormone steuern nicht nur den weiblichen Monats zyklus, sondern beeinflussen auch das Brustgewebe.

Mehr

1 / 12. Ich und die modernen Fremdsprachen. Fragebogen für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse Februar-März 2007

1 / 12. Ich und die modernen Fremdsprachen. Fragebogen für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse Februar-März 2007 1 / 12 Fachbereich 05 : Sprache Literatur - KulturInstitut für Romanistik Abt. Didaktik der romanischen Sprachen Prof. Dr. Franz-Joseph Meißner Karl-Glöckner-Str. 21 G 35394 Gießen Projet soutenu par la

Mehr

Berichte aus der Medizinischen Informatik und Bioinformatik. Günther Schadow. Krankenhauskommunikation mit HL7

Berichte aus der Medizinischen Informatik und Bioinformatik. Günther Schadow. Krankenhauskommunikation mit HL7 Berichte aus der Medizinischen Informatik und Bioinformatik Günther Schadow Krankenhauskommunikation mit HL7 Analyse, Implementation und Anwendungeines Protokollstandards für medizinische Datenkommunikation

Mehr

VK: Geschichte der Sprachwissenschaft LV-Leiter: ao. Univ.Prof. Dr. Thomas Lindner. Eugenio Coseriu

VK: Geschichte der Sprachwissenschaft LV-Leiter: ao. Univ.Prof. Dr. Thomas Lindner. Eugenio Coseriu Eugenio Coseriu Leben 27. Jul. 1921: geboren in Mihileni, Bessarabien 1939 1940: Studium der Neuphilologie und Rechtswissenschaften an der Universität Iai 1940 1944: Studium der Romanistik und Slawistik

Mehr

Polyvalenter Bachelor Lehramt Englisch

Polyvalenter Bachelor Lehramt Englisch 04-023-1101 Pflicht Lehrformen Einführung in die englischsprachige Literatur und Kultur 1. Semester Professuren für Britische Literaturwissenschaft und Kulturstudien Großbritanniens jedes Wintersemester

Mehr

Einführung in die Morphologie

Einführung in die Morphologie Polysemie Einführung in die Morphologie Derivation und Semantik In diesem Kapitel diskutieren AF die Interaktion der Semantik (Lehre von der Bedeutung sprachlicher Ausdrücke) und der Morphologie, insbesondere

Mehr

INTRO VERSE 1 Auf uns HI-C7514

INTRO VERSE 1 Auf uns HI-C7514 2 Au uns Text: Julius Hartog, Andreas Bourani, Thomas Olbrich S INTRO q = 126 4 /B E7 Musik: Julius Hartog, Andreas Bourani, Thomas Olbrich Arrangement: Oliver ies M A T 4 4 4 B? 4 5 VERSE 1 /B E7? J Ó

Mehr

Adjektiv und Adjektivgruppe

Adjektiv und Adjektivgruppe Sprachbeschreibung 1 11 Adjektiv & Adjektivgruppe Uwe Helm Petersen Adjektiv und Adjektivgruppe 1 Eigenschaften des prototypischen Adjektivs Prototypische Adjektive haben folgende Eigenschaften: (i) Semantisch

Mehr

Translation und Technik

Translation und Technik Peter A. Schmitt Translation und Technik STAÜEFENBÜRG VERLAG Inhalt Vorwort 9 1 Hintergrund 11 1.1 Entwicklung der Übersetzungsbranche 11 1.2 Übersetzungsqualität und Imageprobleme 15 1.3 Technical Writing

Mehr

Kerpen HomeNet Das intelligente Verkabelungssystem für Wohnhäuser, Büros und vieles mehr

Kerpen HomeNet Das intelligente Verkabelungssystem für Wohnhäuser, Büros und vieles mehr Kerpen HomeNet Das intelligente Verkabelungssystem für Wohnhäuser, Büros und vieles mehr The Quality Connection Vernetzung nach Wunsch Genial einfach einfach bequem Jedes Zimmer ist multifunktional: Heute

Mehr

Die Geschichte von Mutter und Kind in den 9 Monaten der Schwangerschaft bis zur Geburt

Die Geschichte von Mutter und Kind in den 9 Monaten der Schwangerschaft bis zur Geburt Die Geschichte von Mutter und Kind in den 9 Monaten der Schwangerschaft bis zur Geburt Das Rennen um das Ei Hier erfährst du, wie das Leben eines neuen Menschen beginnt und wie auch deines einmal begonnen

Mehr

Hinweise zu besonderen Unterrichtsformen (IDAF, benotete STAO) werden violett und fett gedruckt vor den Lerninhalten aufgeführt.

Hinweise zu besonderen Unterrichtsformen (IDAF, benotete STAO) werden violett und fett gedruckt vor den Lerninhalten aufgeführt. Hinweise zu besonderen Unterrichtsformen (IDAF, benotete STAO) werden violett und fett gedruckt vor den Lerninhalten aufgeführt. Beide Basel, BM2 (2 Semester), Erste Landessprache (Gruppe 1) 1. Semester

Mehr

Erstspracherwerb. Sprachentwicklung: Wortschatz

Erstspracherwerb. Sprachentwicklung: Wortschatz Erstspracherwerb Sprachentwicklung: Wortschatz Gliederung: 1. Welche 3 Phasen der lexikalischen Entwicklung werden bei Kindern unterschieden? 2. Welche sprachlichen Inhalte lernt das Kind 3. Wie verläuft

Mehr

Tutorium Algorithmen & Datenstrukturen

Tutorium Algorithmen & Datenstrukturen June 16, 2010 Binärer Baum Binärer Baum enthält keine Knoten (NIL) besteht aus drei disjunkten Knotenmengen: einem Wurzelknoten, einem binären Baum als linken Unterbaum und einem binären Baum als rechten

Mehr

Sprachen und Kulturen studieren an der Universität Würzburg

Sprachen und Kulturen studieren an der Universität Würzburg Sprachen und Kulturen studieren an der Universität Würzburg Philosophische Fakultät I Prof. Dr. Judith Meinschaefer Neuphilologisches Institut Romanistik Im Folgenden: Was studieren? Welche Sprachen und

Mehr

In dieser Straße liegt der Wohnung von meiner Gastfamilie

In dieser Straße liegt der Wohnung von meiner Gastfamilie Ich bin aus Frankreich am 8. April 2009 nach Deutschland gekommen. Ich war ein bisschen aufgeregt. Aber als zwei weibliche Personen mir gesagt haben: Hallo!, bin ich entspannter geworden. Am Anfang meines

Mehr

Duden Schülerhilfen. Englisch 5. Klasse Übungen zu Wortschatz und Wortlehre. Dudenverlag Mannheim Leipzig Wien Zürich

Duden Schülerhilfen. Englisch 5. Klasse Übungen zu Wortschatz und Wortlehre. Dudenverlag Mannheim Leipzig Wien Zürich Duden Schülerhilfen Englisch 5. Klasse Übungen zu Wortschatz und Wortlehre von Alois Mayer mit Illustrationen von Detlef Surrey 2., aktualisierte Auflage Dudenverlag Mannheim Leipzig Wien Zürich Inhalt

Mehr

Im Original veränderbare Word-Dateien

Im Original veränderbare Word-Dateien DaF Klasse/Kurs: Thema: Tempus 3 A Übung 3.1: Bilden Sie folgende Zeitformen! 1. Person Singular Präsens wohnen 2. Person Singular Präteritum gehen 3. Person Singular Perfekt lachen 1. Person Plural Futur

Mehr

Einführung in die praktische Philosophie

Einführung in die praktische Philosophie Einführung in die praktische Philosophie Vorlesung 1. Was ist praktische Philosophie? Claus Beisbart TU Dortmund Sommersemester 2011 Ziel der heutigen Vorlesung In der ersten Vorlesung möchte ich Sie an

Mehr

Morphologie (5) Wortarten (2) Part-of-Speech Tagging Stemming

Morphologie (5) Wortarten (2) Part-of-Speech Tagging Stemming Morphologie (5) Wortarten (2) Part-of-Speech Tagging Stemming Robert Zangenfeind Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU München 24.11.2014, 9 c.t. Zangenfeind: Morphologie 1 / 18 Wdh.: Klassifizierung

Mehr

er atomare Aufbau der Materie

er atomare Aufbau der Materie er atomare Aufbau der Materie 6. Jhd. v. Chr.: Thales von Milet Wasser = Urgrund aller Dinge 5. Jhd. v. Chr.: Demokrit Atombegriff 5. Jhd. v. Chr.: Empedokles vier Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft (unterstützt

Mehr