Soziale Kompetenzgruppen in der Oberlinschule. Schülern mit ASS fällt es schwer,...

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1 Soziale Kompetenzgruppen in der Oberlinschule Irina Dinter, Annett Baeker, Madeleine Schneider, Diana Wedler, Maik Teriete Soziale Kompetenzgruppen für Schüler mit ASS aktuell in der Oberlinschule: Grundstufe: S(ch)okogruppe (1./ 2. Klasse) Spielgruppe (4. Klasse) Sekundarstufe: SoKo Gruppe Schulbereich GE: eine neue Gruppe am Start Soziale Kompetenzgruppen für Schüler mit ASS sind... eine wichtige Hilfe zur sozialen Integration in den Klassenverband, wichtiger Bestandteil der autismusspezifischen Förderung, seit ca. sieben Jahren im schulischen Angebot der Oberlinschule verankert. Schülern mit ASS fällt es schwer,... an eher offenen Gruppensituationen teilzunehmen (z.b. Morgenkreis, Pausen); soziale Alltagssituationen zu meistern; Gespräche und Small Talk zu führen; mit Gleichaltrigen zusammen zu sein und Freunde zu finden. 1

2 Konzeptioneller Rahmen SOKO Autismus (2002) KONTAKT (2008) SOKO Autismus: kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientiert an Social Skill Groups / TEACCH "Erfahrungsraum" statt starres Verhaltenstraining Lernen durch gemeinsames Handeln/Erleben Interessen und Stärken der TN als Ausgangspunkt Strukturierung und Visualisierung (TEACCH) stark strukturierte Spiele, Gruppengespräche, Pausen mit Snacks KONTAKT Verhaltenstherapeutisch und spielerisch ausgerichtete Interventionen im Gruppenrahmen. Evaluiertes Trainingsprogramm zur Verbesserung der Fähigkeiten der Kommunikation, sozialen Interaktion, sowie der Empathie und Anpassungsfähigkeit. 3-Stufen-Modell mit dazugehörenden Therapiebausteinen, ansteigender Schwierigkeitsgrad. 1. Stufe: Kontakt untereinander, Gruppenregeln; 2. Stufe: Emotionen mit sozialen Situationen verknüpfen, 3. Stufe: Soziale Fertigkeiten, Transfer. Organisatorischer Rahmen der Sozialen- Kompetenz-Gruppen in der Oberlinschule: Wann? Mittagsband, AG-Zeiten Wie lange? Ein bis zwei Stunden Wer nimmt teil? Vier bis sieben Kinder oder Jugendliche mit ASS, teilweise Teilnehmer ohne ASS Wer leitet die Gruppe? Mindestens zwei Personen 2

3 und nun zur Praxis: Vorstellung von drei Soziale-Kompetenz-Gruppen in der Oberlinschule: Schokogruppe:A. Baeker; M. Schneider Spielgruppe: D. Wedler; I. Dinter SOKO-Gruppe: M. Teriete Willkommen in der S(ch)oko- Gruppe Unsere Jüngsten üben soziale Kompetenz Annett Baeker/ Madeleine Schneider (Grundstufe) 1 Mädchen (8J.) 3 Jungen (8/ 9 J.) 2 Pädagogen Seit September 2010 ZEIT 1x wöchentlich (Fr) ca min Ort Förderraum der Kl. 2 Ortswechsel Ablauf immer gleich, Inhalte wechseln 3

4 Ablauf Raum vorbereiten gegenseitiges Abholen Begrüßungsspiel Aktion1 ggf. Aktion 2 Drehspiel Drehspiel Tschüß Aktionen (Wünsche) verstecken spielen etwas einkaufen zu Mc Donalds gehen schaukeln eine Geschichte vorlesen etwas aus Holz bauen neues Spiel spielen etwas malen etwas basteln Aktionen (umgesetzt) verstecken spielen Bingo spielen mit Fahrzeugen fahren Karten spielen activity spielen Topf schlagen Schoko - Spiel etwas malen etwas basteln etwas aus Holz bauen Stärken alle mögen sich zwei Kinder können trösten ein Kind ist geduldig alle haben Vorlieben drei Kinder können Kompromisse schließen ein Kind kann sich arrangieren Schwächen Probleme in der Orientierung drei Kinder können schlecht mit verlieren umgehen ein Kind spielt nicht gern mit anderen Ziele Gruppenidentität schaffen Kontakte untereinander herstellen (Soziale) Regeln verstehen, erlernen und einhalten Selbst- und Fremdwahrnehmung üben UND DAMIT Grundlegende Emotionen wahrnehmen und benennen 4

5 Gruppenidentität Kontakte (s. a. Aktionen) (Soziale) Regeln 5

6 Selbst- und Fremdwahrnehmung Emotionen Fazit Wir kennen uns. Wir mögen uns. Wir spielen miteinander. Wir vermissen den, der fehlt. Wir sind eine tolle Schokotruppe! SOKO der Grundstufe Spielgruppe Gruppenleiter: I. Dinter, D. Wedler Teilnehmer: Anzahl: Alter: Klasse: Bildungsgang: Diagnosen: Sprachniveau: 5 Jungen zwischen 9 und 11 Jahren aus zwei Klassen im 4. Schuljahr Förderschwerpunkt Lernen Geistige Entwicklung Atypischer Autismus frühkindlicher Autismus heterogen

7 Stärken und Schwierigkeiten im sozialen Kontext Stärken: viele Ideen zeigt Fürsorge achtet auf Regeln behält den Überblick führt an den Plan zurück witzig Schwierigkeiten: beharrt auf starre Abläufe und feste räumliche Strukturen bei Angespanntheit aggressiver Umgangston Zurückstellung eigener Bedürfnisse Verbalisierung eigener Wünsche und Bedürfnisse Kontaktaufnahme zu anderen Wichtige Förderziele von sich erzählen und eigene Befindlichkeiten äußern sich abstimmen Kompromisse schließen und mittragen Lösungsstrategien bei Konflikten kennen und anwenden Rücksicht nehmen Zeitlicher und räumlicher Rahmen Gleichbleibender, strukturierter Ablauf einmal wöchentlich während der Schulzeit ca. 75 Minuten im Mittagsband Förderraum der schulischen Beratungsstelle für Schüler mit ASS manchmal Aktivitäten auf dem Pausenhof 27 Aufgabenverteilung, Besprechen der Vorhaben Gesprächsrunde Spiel Pause Abschlussrunde 7

8 Aufgabenverteilung Ablaufplan Gesprächsrunde Pause Spiel Fahrzeugstaffel Murmelbahn, kneten Bingo Activity Rollenspiele eigene Spiele 31 8

9 Beim Spielen sollen die Kinder: Spaß haben Aufmerksamkeit auf Mitspieler richten sich mit dem Partner abstimmen abwechseln, abwarten Misserfolge akzeptieren 34 Abschlussrunde Entwicklung bis heute: gelungen: Schüler haben Spaß bleiben dabei neue, kreative Ideen Bewertung wird differenzierter schwierig: Zeit im Mittagsband Dauer - variabler Spiel noch sehr parallel wenig direkter Kontakt untereinander

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