Bestimmung von Schaderregern an Kern-, Stein- und Beerenobst

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1 Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau (Landwirtschaft einschließlich Wein-, Obst- und Gemüsebau) für den Unterricht an landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen (Initiiert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau) BLE 2009 Berufsschule Gartenbau Bestimmung von Schaderregern an Kern-, Stein- und Beerenobst B6 Vorbeugender Pflanzenschutz und Nützlingseinsatz Autor: Gliederung 1 Schäden an Baumobst zur Zeit der Winterruhe Schäden an Apfel (A), Birne (B) und Quitte (Q) während der Vegetationszeit Schäden an Kirsche (K) sowie Pflaume, Zwetschge, Reneklode und Mirabelle (P) während der Vegetationszeit Schäden an Pfirsich (Pf) und Aprikose (A) während der Vegetationszeit Schäden an Stachelbeere (St), Johannisbeere (J) Schäden an Brombeere (B), Himbeere (H) Schäden an der Erdbeere... 37

2 Kurzcharakterisierung Mit Hilfe dieser Bestimmungsschlüssel soll das sichere Erkennen und Bestimmen der verschiedenen Schaderreger an den verschiedenen Obstkulturen in den unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Obstgehölze erleichtert werden. Quellenangabe: Alle Bestimmungsschlüssel sind dem Buch von Friedrich/Rode: Pflanzenschutz im integrierten Obstbau, 3. völlig neubearbeitete Auflage, Ulmer Verlag 1996, in gekürzter Form entnommen. 1 Schäden an Baumobst zur Zeit der Winterruhe 1.1 Auffällige, mehr oder weniger schadhafte Veränderungen an Stamm, Ästen, Wurzel, Holz und Rinde Am Baum hängen gebliebene, verdorrte, mumifizierte Früchte, metallisch glänzend oder dunkelbraun gefärbt Triebschäden: Triebspitzen vertrocknet, unter der blätternden Rinde grauschwarze Flecken, besonders bei schorfempfindlichen Birnensorten Möglicher Schaderreger Fruchtmonilia Schorf Vereinzelte, tief in das Holz hinein ragende Fraßgänge bis 1 cm ø Weidenbohrer, Blausieb Etwa zündholzstarke Fraßgänge im Splintholz Krebsartige Wucherungen an Stamm, Ästen und Zweigen, offen (z. B. an Wundrändern) oder geschlossen zur Knolle An abgestorbenen Zweigen besonders des Steinobstes zahlreiche hellrote, kugelige Pusteln, dazwischen häufig (im Winter) dunkelrote, größere, kugelige Pilzfrüchte An der Wurzel knollige, blumenkohlartige Wucherungen Apfelbaumglasflügler Obstbaumkrebs, Wundkrebs, Frostkrebs, Blutlauskrebs Rotpustelkrankheit Wurzelkropf 2 BLE 2009

3 1.2 Veränderungen der natürlichen Struktur von Holz und Rinde Schaderreger äußerlich nicht erkennbar An der Rinde von Apfelbäumen zunächst feine, dann tiefere Rindenrisse, Borkenbildung an zwei- bis mehrjährigen Trieben Größere Rindenpartien in den oberen Schichten abgestorben, braun verfärbt, etwas eingesunken, oft von einem deutlich erkennbaren Riss begrenzt Rindengewebe (Apfel) fault unter violettbrauner Verfärbung und Erweichung, besonders im unteren Stammteil in Rissen oft gelbliches Kallusgewebe, Gewebe später vertrocknet, bei stammumfassendem Befall Kümmerwuchs, evtl. Absterben des Baumes, sortenbedingte Befallsunterschiede Rindengewebe auch in höheren Regionen des Astgerüstes bis in das Holz abgestorben, braun verfärbt, leicht eingesunken, obere Rindenschicht hebt sich ab Zweige beim Apfel wie mit starker Kraft zusammengedrückt aussehend, Wülste und Verdrehungen am Trieb Möglicher Schaderreger Rindennekrose Rindenbrand Kragenfäule Bakterienbrand Flachästigkeit Zweige und stärkere Triebe sterben ab, wie verbrannt aussehend Feuerbrand 1.3 Schädlinge an Stamm und Ästen Käfer: In Rindenrissen versteckt etwa 4 mm lange, graubraune, mit einer hellgrauen Querbinde gekennzeichnete Rüsselkäfer besonders am Apfel, jedoch auch bei anderen Obst- und Nadelbäumen Raupen oder Puppen: In Schlupfwinkeln der Rinde gelblich gefärbte, etwa 3 cm lange Kokons, darin eine 15 bis 20 mm lange lachs- bis fleischrote Raupe oder Puppe bei Apfel u. a. Obstarten sowie an Zaunpfählen usw. An der Rinde beim Apfel, vorwiegend in Knospennähe, in festem, grauem Gespinst eine etwa 5 bis 10 mm lange, rotbraune bzw. graugrüne Raupe Möglicher Schaderreger Apfelblütenstecher Apfelwickler Roter oder Grauer Knospenwickler 3 BLE 2009

4 Schädlinge an Stamm und Ästen (Forts.) An dünnen Zweigen des Apfels wenige Millimeter große, graubraune Flecken in Form eines Schildchens, beim Ablösen desselben darunter kleine, schmutzig gelbe Raupen Meist an Zweiggabeln angesponnen etwa 5 mm lange, sackartige Gebilde, darin eine kleine, graugrüne, gelbliche Raupe An Triebteilen schuppenförmige, wenige Millimeter lange Gebilde, teils vereinzelt, teils in großen Mengen den Trieb bedeckend, unbeweglich, rund, oval oder kommaförmig gestaltet, grau bis braun, hornartig hart An stärkeren Ästen sowie am Stamm beim Apfel, im Herbst und Winter besonders am Wurzelhals und an oberflächennahen Wurzeln Kolonien von Läusen, die mit einem dichten, watteähnlichen Überzug versehen sind Vereinzelt bis zahlreich vorhandene hellgrüne bis rötlich braun gefärbte, etwa 0,5 mm große, ovale Eier vorwiegend am Fruchtholz im peripheren Kronenbereich Am Fruchtholz, häufig auch an Triebspitzen, tiefschwarze, stark glänzende, in einigen Fällen mit Wachs überpuderte, ovale, etwa 0,5 mm lange Eier In den Falten des Fruchtholzes und an Zweiggabeln 0,1 mm große, stark glänzende, kreisrunde, zwiebelförmige, rot gefärbte Eier, oft das Holz dicht bedeckend Stammgrund insbesondere von jüngeren Bäumen (hauptsächlich Apfel) wird benagt, wobei der Holzkörper ringsum freigeschält ist, besonders unter einer Schneedecke oder einer Schicht organischer Stoffe Möglicher Schaderreger Apfelbaumgespinstmotte Sackträger- oder Futteralmotte Schildläuse Blutlaus Frostspanner Blattläuse Obstbaumspinnmilbe Feldmaus 4 BLE 2009

5 2 Schäden an Apfel (A), Birne (B) und Quitte (Q) während der Vegetationszeit Schäden zur Zeit der Winterruhe siehe unter Schäden in der Zeit vom Knospenaufbruch bis zum Beginn der Blüte Alle oder einzelne Äste bleiben gegenüber anderen im Wachstum zurück oder stellen das Wachstum ein. Knospenaustrieb ungleichmäßig, Blätter in der Entwicklung gehemmt Fraßschäden an Wurzeln Wühlmaus, Maulwurfsgrille, Engerlinge + Bohrlöcher in Stamm und Ästen Borkenkäfer, Rindenwickler, Blausieb, Wei- + denbohrer Krebsartige Wucherungen am Trieb Obstbaumkrebs, Blutlaus + Frostrisse, scharf umgrenzte, absterbende Frostplatten Frostschäden + Dürr bleibende Spitzen beim Austrieb; Spitzendürre Schorf + Ein Teil der Blatt- und Blütenknospen vertrocknet, Zweige verkahlen, abgestorbene Knospen mit einem Birnenknospenstecher Bohrloch Sich entwickelnde Blätter gallenartig auf gebeult, eingerollt oder gefaltet, gelblich, evtl. rot verfärbt, in den Apfelfaltenlaus Hohlräumen Blattläuse Besonders im Bereich von Wundstellen von Bohrgängen durchsetztes Rindengewebe, darin 2 bis 5 mm tief unter der Oberfläche bis 25 mm lange, weißlich gelbe Raupen mit brauner Kopfkapsel und braunem Nackenschild Apfelbaumglasflügler BLE 2009

6 2.1.2 Fraßschäden an Knospen und Blättern Kleine, anfangs 1 mm lange, später bis 2,5 cm lange, durch katzbuckelnde Fortbewegung gekennzeichnete, hellgrüne Raupen, mit dunkelgrünem Rückenstreifen, seitlich je drei weißliche Längsstreifen Fraßschäden bis etwa Ende Mai Kleiner Frostspanner und andere Spannerarten + Etwa 3,5 cm lange, braune Raupen mit 2 dunklen Rückenlinien und gelben Seiten, spannerartige katzbuckelnde Fortbewegung Fraßschäden bis etwa Ende Juni Austreibende Knospen durch Spinnfäden zusammengehalten, im Gespinst eine etwa 1 cm lange, braunrote bzw. eine etwa 2 cm lange, graugrüne Raupe Fraßschäden der graugrünen Raupe etwa bis Mitte Mai, der braunroten etwa bis Anfang Juli Etwa ab Ende April Fraßschäden an Knospen, Blätter vom Rande her angenagt; nur bei warmer Witterung 4 bis 6 mm lange, schwarze Käfer vorhanden In der Mitte junger Blätter Fraßstellen, auf diesen in einem etwa 8 mm langen Köcher kleine Raupen Käfer: An aufbrechenden Knospen fressende, rot oder grün schillernde, kleine Rüsselkäfer Fraßschäden durch Käfer etwa bis Ende Juni Knospen im Wachstum nachlassend, mit einem in das Innere führenden Bohrloch versehen Großer Frostspanner + Roter bzw. Grauer Knospenwickler - Schmalbauch - Sackträger- oder Futte ralmotte - Apfelfruchtstecher - Apfelblütenstecher Fraß an Knospen oder Früchten durch Vögel Schäden durch Vögel Austrieb und erste Blättchen kümmernd, welk, verkrüppelt, evtl. verfärbt, mit nadelstichgroßen Saugstellen Aufbrechende Knospen matt, grau, welk; darin stark glänzende, hellgrüne Kottröpfchen; tief im Knospengrund zunächst rötliche bis gelbgrüne, plattgedrückte, durchscheinende, etwa 2 mm lange Larven Saugstellen etwa bis Ende Mai Frühjahrsapfelblattsauger BLE 2009

7 Austrieb und erste Blättchen kümmernd, welk, verkrüppelt, evtl. verfärbt, mit nadelstichgroßen Saugstellen (Forts.) Anfänglich an jungen Trieben, später an jungen Blättern saugende, blattlausähnliche, platt gedrückte, gelblich gefärbte Larven mit roten Augen Saugtätigkeit bis Mitte Juni Birnenblattsauger Junge Blätter oft eingerollt oder verkrüppelt, an Blättern und Jungtrieben lausartige Insekten Saugtätigkeit den gesamten Sommer über oder nur bis Frühsommer Auf den Blättern meist pockenartige, oft rötlich verfärbte Auftreibungen oder Blattränder gerollt bzw. knorpelig verdickt - Bäume treiben nur schwach aus, Austrieb welkt, Bäume stehen locker im Boden, beim Rütteln an den betreffenden Bäumen bemerkt man Wurzelfraß Blattläuse Birnenpockenmilbe u. a. Gallmilben Große Wühlmaus Größere Blattflecken, Blattüberzüge, Verfärbungen der grünen Blattmassen, krankhafte Veränderungen an Blättern und Trieben Blätter von Langtrieben mit beiderseitigem, mehlartigem Überzug, stark verschmälert; klein bleibend, steil nach oben gestellt, Triebbefall primär und sekundär Auf den Blättchen zunächst mattgrüne, später grau, dann braun werdende, eingesunkene Flecken Auf Blattstielen bzw. Blättchen grünlich graue, matte Flecken Apfelmehltau Apfelschorf Birnenschorf, Quittenschorf Dichte, weiße Beläge über krebsartigen Wucherungen an Stamm, Ästen und Zweigen Am Trieb Kolonien von Läusen, die durch watteähnliche Wachsausscheidungen gekennzeichnet sind Blutläuse BLE 2009

8 2.2 Schäden zur Zeit der Blüte Fraßschäden an Trieben, Blättern und Blüten Vgl. zunächst Fraßschäden unter und Blättchen aufbrechender Knospen durchlöchert, Fraßstellen verfärbt Braunfärbung der zur Kuppel geschlossenen Blütenblätter; Blüteninhalt von einer evtl. schon ins Puppenstadium übergegangenen, etwa 7 mm langen, gelblichen Larve leer gefressen Bäume werden allmählich welk, Blätter, Äste oder der ganze Baum sterben ab, Baum steht locker im Boden, beim Rütteln an den betreffenden Bäumen bemerkt man Wurzelfraß Apfelblütenstecher Apfelblütenstecher Große Wühlmaus Blattflecken, Löcher in den Blättern, Verfärbung von Blättern und Blüten tierische Schädlinge nicht auffindbar Vgl. zunächst unter Blätter auf der Unterseite fleckenweise oder mehr oder weniger vollständig mit weißem Überzug, Blattbefall Blütenbüschel welken plötzlich und sterben ab, Blattbüschel bleiben ungeschädigt Apfelmehltau Monilia + Blüte vertrocknet am Zweig, kein weiterer Austrieb Feuerbrand + Graugrüne, runde, leicht aufgewölbte, teilweise schwärzlich überzogene Flecken auf der Oberseite und/oder diffuse Verfärbungen vor allem entlang der Blattadern mit schwärzlichem Überzug unterseits Blätter graugrün bis braun verfärbt, evtl. vorzeitiger Blattfall; nur bei Vergrößerung erkennbare Milben zahlreich vorhanden, jedoch keine Spinnmilben Schorf + Gallmilben - 8 BLE 2009

9 2.3 Schäden zur Zeit der Fruchtentwicklung Schäden an Stamm, Ästen und Wurzeln Am Stamm, besonders bei Berlepsch und Cox Orange, dicht über der Veredlungsstelle blauviolett verfärbte, sich allmählich bräunende Rindenpartien Kragenfäule Rinde platzt in breiten Bändern schuppenartig auf Viröse Rindenschäden Absinken geschädigter Rindenpartien, evtl. Fruchtkörper aus runzelig stachliger Oberfläche Triebe und Äste absterbend, Blätter, Blüten und Früchte wie verbrannt aussehend, Triebe hakenförmig gekrümmt Krötenhautkrankheit - Feuerbrand Fraßschäden u. a. Verletzungen an Trieben, Blättern und Früchten Vgl. zunächst Fraßschäden unter und Früchte angefressen oder angebohrt; Fraßgang in abgefallenen, nussgroßen Früchten, von wanzenartig riechendem Kot gefüllter Hohlraum, manchmal eine gelbliche, 22-füßige Larve Fraßschäden bis Anfang Juli Junge Früchte völlig ausgehöhlt, im Hohlraum manchmal eine gelbliche, mit 11 Fußpaaren versehene Larve Einzelne junge Früchte kugelig angeschwollen, später unter Schwarzfärbung absterbend, im Kerngehäuse kleine, weiße Made Apfelsägewespe Birnensägewespe - Birnengallmücke Fraßgang in Früchten, Kerne angefressen, in der Frucht ein rötliches, mit 8 Fußpaaren versehenes Räupchen An Blättern Kräuselungen und schwarze, nekrotische Flecken, Früchte zunächst rötlich gefleckt, später evtl. narbig verkrüppelt Apfelwickler, Bodenseewickler Futterwanze, Nordische Apfelwanze, Rotbeinige Baumwanze BLE 2009

10 Fraßschäden u. a. Verletzungen an Trieben, Blättern und Früchten (Forts.) Blätter seltener Früchte angefressen, Blätter an Früchten angesponnen, Frucht leicht angefressen, zwischen Blatt und Frucht eine etwa 1 cm lange, rötliche Raupe Fraßschäden etwa bis Anfang Juli Raupen verursachen Schäden an Laub und Früchten, Schäden an Früchten bedeutsamer, evtl. Wachstumsleistung der Bäume durch starken Befall beschränkt Roter Knospenwickler Fruchtschalenwickler + Fraßgruben an Früchten, Fruchtstiele angenagt, im Kernhaus abgefallener Früchte eine fressende Larve Fraßschäden an Blättern; raupenähnliche, etwa 2 cm lange, gelborange gefärbte Larven mit dunklen Seitenlinien in einem 10 bis 20 cm langen Gespinst Fraßschäden ab Juni bis zum Herbst Junge Früchte kugelig, unregelmäßig verdickt, später schwarz werdend, fallen ab. Im Inneren bis 50 kleine, weiße Maden An Blättern knorpelig verdickte Einrollungen der Ränder, evtl. gelblich rötlich verfärbt Schwarze, keulenförmige, schleimüberzogene, etwa 1 cm lange Larven skelettieren die Blätter Fraßschäden gegen den Herbst hin stärker werdend Apfelfruchtstecher Birnengespinstmotte Birnengallmücke Birnenblattgallmücke Kirschblattwespe + Fraßschäden im Inneren von Blättern: Fensterflecken zwischen Ober- und Unterseite des Blattes, verursacht durch eine kleine, graue, schwarzköpfige Raupe Fraßschäden von Juli bis zum Blattfall Sackträger- oder Futteralmotte - Von der Mittelrippe des Blattes ausgehende und zu dieser zurückkehrende Fraßgänge, darin grüne, 3 mm lange Räupchen 1. Generation frisst Anfang Juni, 2. Generation bis etwa August, 3. Generation bis Oktober Gangminen ähnlich der Schlangenminiermotte, doch kürzer und breiter, darin gelbe Raupe, bis 3 mm lang, Generationen ähnlich der Schlangenminiermotte Schlangenminiermotte - Apfelblattminiermotte Kreisrunde, sich bräunende Minen von der Größe eines Pfennigstückes 1. Raupengeneration bis etwa Juli, 2. Generation bis September Fleckenminiermotte (Pfennigminiermotte) - 10 BLE 2009

11 2.3.3 Starker Fruchtfall ohne sichtbare Schäden an den Früchten Natürlicher Fruchtfall bei zu starkem Behang, manchmal sortenbedingt, oder indirekter Schaden Blattläuse + Starker Fruchtfall im Anschluss an eine Spritzung Spritzschäden Blätter (Triebe) kümmernd, evtl. verfärbt Blätter besonders auf kalkreichen Böden in regenreichen Jahren oder bei Staunässe chlorotisch gelbgrün bleibend Birnenchlorose Blätter von Läusen besiedelt Blattläuse + Blätter unterseits von platt gedrückten Larven mit 2 Paar Flügelschuppen besiedelt, zahlreiche Honigtropfen ausscheidend Sommerapfelblattsauger Zahlreiche weißliche Flecken, schließlich braunrote Verfärbung der Blätter; vorwiegend bei anhaltend heißer Witterung am Blatt kleine, etwa 1 mm lange, rötliche Milben, oft unter feinen Spinnfäden, daneben zahlreiche orange gefärbte Eier Blätter zu klein, verdickt, spröde, rosettenartig angeordnet Einzelne Blätter welken gleich nach dem Entfalten ab, trocknen ein, hängen schlaff herab, verfärben sich rotbraun und überziehen sich später mit einem hellgrauen Sporenbelag Welkeerscheinungen an Blättern und Trieben einiger Äste Obstbaum- und/oder Gemeine Spinnmilbe Bormangel Spitzendürre der Quitte (Monilia) Obstbaumkrebs, Bakterienbrand, Monilia, Feuerbrand Blätter hellgelb, Blattrippen filigranartig grün bleibend Eisenmangel + Braune, linsenartige Flecken zwischen den Blattadern Magnesiummangel Blätter vom Rande her braun werdend, vertrocknend Kaliummangel + Blätter zwischen den Hauptnerven gelbgrün verfärbt Manganmangel Weiße oder leuchtend gelbe, deutlich hervortretende, scharf umrissene Blattzeichnung Apfelmosaik BLE 2009

12 Blätter (Triebe) kümmernd, evtl. verfärbt (Forts.) Auf Blättern schwärzliche, 2 bis 3 mm große Flecken Bakterienbrand An Langtrieben oft zahlreiche Blätter vom Rande her eingerollt, knorpelig verdickt, spröde, darin weißliche/ rosarote, bis 3 mm lange Maden Braun gefleckte Blätter rollen sich oder sind stark gekräuselt, daran gelbe bis dunkelbraune, bei Beunruhigung abspringende, Honigtau produzierende Larven Knorpelig verdickte Einrollungen der Blattränder, unter der Aufrollung bis 2 mm lange, gelbliche bis rötliche Larven Apfelblattgallmücke Birnenblattsauger Birnenblattgallmücke Weitere Fleckenbildung, Risse, Überzüge und sonstige Schädigungen an Früchten, Blättern und Trieben Blätter von Langtrieben mit beiderseitigem, weißem, mehlartigem Überzug, stark verschmälert, klein bleibend, steil nach oben gestellt Graugrüne, später braun werdende Flecken an Blättern. An Früchten runde Flecken mit schwarzem oder braunem (vertrocknendem) Inneren und silbrig weißlichem Rand; an älteren Früchten tiefe Risse Apfelmehltau, Triebbefall primär und sekundär Apfelschorf Rußartiger, evtl. abwischbarer Blattbelag Rußtau + Grau gefärbte, später braun werdende Flecken, zunächst an den Fruchtstielen, dann an der Frucht selbst, Früchte an Befallsstellen tief aufreißend Blätter mit grauen, weißlich bestäubten Läusen bedeckt, Blätter spiralig eingerollt Auf der Oberseite des Blattes wenige Millimeter große, leuchtend orangefarbene Flecken; auf den entsprechenden Stellen der Blattunterseite kurze Zeit später knorpelige, gitterartige Gebilde Birnenschorf Mehlige Birnenlaus Birnengitterrost BLE 2009

13 Weitere Fleckenbildung, Risse, Überzüge und sonstige Schädigungen an Früchten, Blättern und Trieben (Forts.) Faulflecken um Stichstellen an Früchten, Bohrstellen von Obstmaden, Schorfrisse, um diese herum konzentrische Ringe graugelber Pilzsporenlager Ende Juni an der Basis der Kelchblätter von Früchten anfangs rötliche, später braun werdende Verfärbungen. Um den Kelch herum faulig wässrige Schadstellen, darunter Fruchtfleisch erweicht, ab September Faulstellen austrocknend Auf Früchten scharf umrissene, zunächst grün, dann braun werdende Flecken, allmählich in Fäulnis übergehend, Blätter angerissen An Trieben bleiben sich dunkelbraun verfärbende, vertrocknete Blätter sowie abgestorbene Früchte hängen; Spitzendürre deutet sich an Fruchtmonilia + Apfelkelchfäule Hagelschäden + Quittenmonilia Schäden zur Zeit der Fruchtreife Fraßschäden an bzw. in oft bereits abgefallenen Früchten Vgl. zunächst Fraßschäden unter Im August/September wiederum zahlreiche angebohrte Früchte, die rötliche Raupe des Apfelwicklers beherbergend, 2. Generation Einbohröffnung mit eingesunkenen Höfen, Früchte von dünnen Fraßgängen durchzogen, darin zahlreiche, etwa 7 mm lange, zunächst weiße, später rötlich werdende Raupen mit schwarzem Kopf Apfelwickler + Apfelmotte (Ebereschenmotte) Unter an die Frucht angesponnenen Blättern Schale oberflächlich benagt Apfelschalenwickler, Fruchtschalenwickler Wenig bis tief in das Fruchtfleisch hineingehende, unregelmäßig gestaltete Fraßstellen Wespenfraß, Ameisen + 13 BLE 2009

14 2.4.2 Fraß- bzw. Saugschäden an Früchten, oft zugleich an Blättern Vgl. zunächst Fraßschäden unter Graugrüne bis steingraue zylindrische Raupen mit schwarzem Kopf und schwarzbraunem Nacken- und Analschild, anfangs am Rand junger Blätter, später in faustgroßen Gemeinschaftsgespinsten Reifende Früchte, besonders zwischen zwei Früchten oder unter einem der Frucht anliegenden Blatt flach benagt Verkrüppelte Früchte mit dunkelroten Flecken, im Fleck je eine Schildlaus; Triebe mit Schildläusen überzogen Apfelbaumgespinstmotte Fruchtschalenwickler, Knospenwickler - San-José-Schildlaus Flecken, Verfärbungen, Risse, Steinzellenbildung, Schimmelbildung auf Früchten, gelegentlich auch auf Blättern Auf Birnen leicht eingesunkene, dunkelgrüne Flecken, Früchte oft stark deformiert. Unter der Fruchtschale Steinzellenkomplexe Durch Längs- und Querrisse verunstaltete Früchte Steinfrüchtigkeit der Birne und Quitte Viröse Rauschaligkeit, Witterungseinflüsse, Kupferschaden - + Meist nach Süden zu auf der Frucht scharf umrissene, gelbrot bis braun verfärbte Flecken Frucht von Verletzungsstelle aus faulend; Schale braun werdend, graugelbe Sporen auf den Faulstellen An schorfbefallenen Früchten neben großen Flecken zahlreiche kleine, schwarze Punkte Früchte vollständig verfaulend, allmählich braun bis schwarz werdend, als Fruchtmumien am Baum überwinternd Dicht unter der Schale liegende, braun werdende Nester verkorkten Gewebes, evtl. auch tiefer im Fruchtfleisch Sonnenbrand + Fruchtmonilia (Polsterschimmel) + Spätschorf + Schwarzfäule (Monilia) + Stippigkeit BLE 2009

15 Flecken, Verfärbungen, Risse, Steinzellenbildung, Schimmelbildung auf Früchten, gelegentlich auch auf Blättern (Forts.) Fruchtfleisch ganz oder begrenzt wässrig, glasig Glasigkeit Steinzellen im Inneren genussreifer Früchte Bormangel Besonders in regenreichen Jahren dunkelbrauner Belag aus unregelmäßigen Flecken, die ineinander übergehen können und sich von der Frucht abreiben lassen Fliegenschmutzfleckenkrankheit (Regenfleckenkrankheit) Schäden, die erst während der Lagerung sichtbar werden bzw. entstehen Fraßschäden Früchte grob angefressen, Nagetierzähne im Abdruck sichtbar, Frucht zerschrotet, Fruchtfleisch abgenagt, aber nicht gefressen, Kerne herausgenagt Fraß durch Ratten und Mäuse Lagerkrankheiten Früchte faulen ganz oder teilweise. Auf sich verbräunenden Schadstellen ringförmig angeordnete, graugelbe Sporenlager Blauschwarz sich färbende, metallisch glänzende Früchte schrumpfen, Fruchtfleisch faulig, bitter, braun, Schale lederartig Polsterschimmel + Monilia-Schwarzfäule + 15 BLE 2009

16 Lagerkrankheiten (Forts.) Stecknadelkopfgroße und größere, wie Fliegenschmutz aussehende schwärzliche Flecken, vergrößern sich auf dem Lager und bilden oft den Ausgang von Fäulnis Von Schadstellen ausgehende Verblassungen des Fruchtfleisches, Schale wird runzelig, wellig, Fruchtfleisch wässrig; später auf der Faulstelle ein in Form von Sporenringen angeordneter grüner Belag Scharf umgrenzte, braune Faulstellen um Schorfflecken herum entstehend, sich später über die gesamte Frucht ausbreitend. Anfangs weiße, später grau bis braun werdende Schimmelpolster Dunkelbraun sich verfärbende Faulstellen, aus denen zahlreiche kleine, schwarze Gebilde hervorbrechen Von punktförmigen, vergrünten, etwas eingesunkenen Flecken ausgehende, nicht selten tief in das Fruchtfleisch hinein reichende, bitter schmeckende Nester braun gefärbten Gewebes Lagerschorf Parasitär bedingte Fruchtfäulen, die unabhängig davon, wann die Infektion erfolgte, erst nach der Einlagerung an Bedeutung gewinnen. Vom Kernhaus ausge- Fusariumfäule - hende, nach außen zu fortschreitende Verbräunung des Fruchtfleisches, auch das gesund erscheinende Fleisch schmeckt bitter Zunächst nebeneinander liegende, später miteinander verschmelzende, gegenüber der Umgebung uhrglasartig vertiefte Flecken Früchte von graugrünem, wie behaart aussehendem Schimmelbelag teilweise oder vollständig überzogen Gleosporiumfäulen des Kernobstes Grünfäule Braunfäule (Nectria-Fäule) Grauschimmel Schwarzfäule - Stippigkeit Fruchtfleisch nesterweise glasig durchscheinend Glasigkeit Bräunung der Fruchtschale, besonders an der weniger rot gefärbten Seite der Früchte bei Kaltlagerung, Fruchtfleisch zunächst gesund, später erweichend Scharf umgrenzte oder auch schlierenartig diffuse Bräunung des Fruchtfleisches, ohne dass der Schaden zunächst von außen sichtbar wird Schalenbräune, Hautbräune Fleischbräune BLE 2009

17 Lagerkrankheiten (Forts.) Apfel von zahlreichen kleinen, dunklen Flecken übersät, in deren Mitte sich jeweils ein helles Pustelchen, die Lentizelle, befindet Lentizellenfleckenkrankheit Vom Kernhaus ausgehende Zersetzung des Fruchtfleisches, das verbräunt und mit kleinen, weißen oder gelblichen Fruchtkörpern durchsetzt ist Auf der Fruchtschale zunächst kleine, braune Faulflecken, Fäule breitet sich schnell auf die gesamte Frucht aus Fusariumfäule Cladosporium-Fäule Schäden an Kirsche (K) sowie Pflaume, Zwetschge, Reneklode und Mirabelle (P) während der Vegetationszeit Schäden zur Zeit der Winterruhe siehe unter Schäden in der Zeit vom Knospenaufbruch bis zum Beginn der Blüte bzw. Laubentwicklung Alle oder einzelne Äste treiben gegenüber anderen zögernd oder überhaupt nicht aus. Blätter gelblich, in der Entwicklung gehemmt Möglicher Schaderreger K P Fraßschäden an der Wurzel Wühlmaus, Maulwurfsgrille, Engerlinge Bohrlöcher in Stamm und Ästen Borkenkäfer, Blausieb, Weidenbohrer Bevorzugt an Kirsche, aber auch an anderen Obstarten an der Rinde Gummifluss sowie bis 1 cm lange Kotsäckchen an Befallsstellen; meist Stamm- und Astbasis Rindenwickler 17 BLE 2009

18 Alle oder einzelne Äste treiben gegenüber anderen zögernd oder über-aupt nicht aus. Blätter gelblich, in der Entwicklung gehemmt (Forts.) Möglicher Schaderreger K P Rindengewebe vorwiegend innerhalb der Astvergabelung dunkler gefärbt und eingesunken, Befallsstellen zeigen Gummifluss Pilzfruchtkörper am Stamm oder im Erdboden in unmittelbarer Nähe des Stammes Astgruppen mit völlig veränderter Wuchsform, besenartig dicht, Blätter klein Dürr bleibende Spitzen bei sonst gesundem Austrieb, Gummifluss an Schadstellen Frostschäden Baumschwämme Hexenbesen Zweigmonilia + - Absterben einzelner Zweige, später ganzer Astpartien und der Bäume selbst Knospen einiger Astpartien sterben ab, Kurztriebe gestaucht Dunkle Flecken auf den Blütenstielen, Kelch- und Blütenblätter werden schwärzlich Ast- und Baumsterben Nekrotische Ringfleckenkrankheit Steinobstbakteriose Fraßschäden an Knospen und Blättern Anfangs 1 mm lange, später bis 2,5 cm lange, durch katzbuckelnde Fortbewegung erkennbare, hellgrüne bis graugrüne Raupen mit dunklem Mittelstreifen, seitlich je drei weißliche Längsstreifen Fraßschäden bis etwa Ende Mai Etwa 3,5 cm lange, braune Raupen mit zwei dunklen Mittellinien und gelben Seitenstreifen, ebenfalls spannerartige katzbuckelnde Fortbewegung Fraßschäden bis Ende Juni An zusammengesponnenen Blatt- und Blütenbüscheln graugrüne bis schwarzgrüne Raupen mit stark gekörnter Körperoberfläche und schwärzlichen Warzen mit braunen Härchen. Kopf-, Nacken- und Afterschild schwarz Möglicher Schaderreger K P Kleiner Frostspanner u. a. Spannerarten Großer Frostspanner Pflaumenknospenwickler 18 BLE 2009

19 Fraßschäden an Knospen und Blättern (Forts.) Auf jungen Blättern Fraßstellen, in der Mitte etwa 8 mm lange Köcher mit kleinen Raupen Schäden bis etwa Ende Juni Etwa ab Ende April Fraßschäden an Knospen, Blätter vom Rand her benagt; nur bei warmer Witterung 4 bis 6 mm lange, schwarze Käfer vorhanden; in Baumschulen oft sehr schädlich Möglicher Schaderreger K P Sackträger- oder Futteralmotten Schmalbauch Erste Blättchen und Jungtriebe kümmernd, welk, verkrüppelt, evtl. verfärbt, mit nadelstichgroßen Saugstellen Junge Blättchen eingerollt oder verkrüppelt, an Blättern und Jungtrieben lausartige Insekten Gerollte oder leicht gekrümmte Blätter, auf der Unterseite dick mit stecknadelkopfgroßen, lausartigen, schwarzen Insekten besetzt Auf Blättern, besonders am Neuwuchs, starker Läusebefall bei nur geringer Blattrollung, Läuse wie mit Mehl bestäubt aussehend Möglicher Schaderreger K P Blattläuse Schwarze Kirschblattlaus + - Mehlige Pflaumenlaus Blattflecken, Verfärbungen der grünen Blattmasse, krankhafte Veränderungen an Blättern und Trieben Möglicher Schaderreger K P Hervorbrechende Blättchen zeigen kleine, karminrote, allmählich sich auf einige Millimeter vergrößernde Flecken, Schrotschusskrankheit innerhalb derer das Blattgewebe abstirbt und ausfällt Auf Blättern kleine, rötlich braune, hell umrandete Flecken Steinobstbakteriose Olivgrüne oder violette Flecken auf Blättern, oft ringförmig, Scharkakrankheit hellgrüne Linien, meist entlang der Hauptadern - + Rundliche, violett bis dunkelbraun werdende, unscharf begrenzte Flecken, auf der Unterseite an den entsprechenden Stellen kleine, weiße Flecken Sprühfleckenkrankheit BLE 2009

20 Blattflecken, Verfärbungen der grünen Blattmasse, krankhafte Veränderungen an Blättern und Trieben (Forts.) Hellgrüne, leuchtend gelbe Flecken, Linien, Bänderungen oder Ringe, bei manchen Pflaumensorten besonders deutlich ausgeprägt Blätter graugrün bis braun verfärbt, evtl. vorzeitiger Blattfall. Nur in Vergrößerung erkennbare kleine Milben zahlreich vorhanden, jedoch keine Spinnmilben Auf älteren Blättern der Sauerkirsche hellgrüne Ringe und Linien, später Laub gerollt, Wuchshemmungen bei Süßkirschen oft nur vereinzelte Blätter mit hellgrünen, leicht verwaschenen Ringen, Linien oder Tupfen Blätter nehmen Silberglanz an, verkümmern; Äste sterben nach und nach ab und weisen meist gehäuft stehende braune oder violette Fruchtkörper in Form schmaler Konsolen auf Blätter hellgrün bis gelb verfärbt, Adernverbänderungen oder Blattchlorose Möglicher Schaderreger K P Bandmosaik der Pflaume - + Gallmilben - + Chlorotische Ringfleckenkrankheit, Nekrotische Ringfleckenkrankheit Bleiglanz - + Bandmosaik - + Scharf begrenzte, schmale, den Hauptadern folgende, hellgrüne, unregelmäßige Linien Linienmosaik - + Anfänglich auf einzelne Astpartien beschränkte, schmale, runzelige, gedrehte, dunklere Blätter mit rauer Oberfläche Weidenblättrigkeit Schäden zur Zeit der Blüte Fraßschäden an Trieben, Blättern und Blüten Vgl. zunächst Fraßschäden unter Blütenblätter mit braun umrandeten Löchern, am Fruchtknoten von 1 bis 6 mm langen, schmutzig grünen Raupen benagt Knospen angenagt, Kirschblüten durch Fraß eines kleinen Käfers an Kelch und Fruchtknoten geschädigt Möglicher Schaderreger K P Kirschblütenmotte + - Goldgrüner Kirschfruchtstecher BLE 2009

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