Das Treiben von Blumenzwiebel/ Tulpe

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1 Das Treiben von Blumenzwiebel/ Tulpe 1. Kulturmethoden Temperaturbehandlung und Stadium Kistentreiberei von 9 C (vorgekühlten) und ungekühlten Tulpen Gewächshaus, Gefäße und Pflanzerde Pflanzmassnahmen Kistentreiberei Bewurzlungsraum und Einschlag Gewächshausklima Kulturmaßnahmen Kultur von 5 C Tulpen im Gewächshausboden Gewächshaus und Gewächshauseinrichtung Kulturmassnahmen 5 C Tulpen Kultur von 9 c-(vorgekühlten) und ungekühlten tulpen im gewächshausboden Ernte und Verarbeitung Pflanzenschutz, Krankheiten und Abweichungen Klasseneinteilung... 48

2 1. Kulturmethoden 1.1 Einleitung Die Tulpe gehört zu den Zwiebelgewächsen, die erst blühen, wenn sie genug Kühlung erhalten haben und ausreichende Stiellänge entwickelt haben. Bei der Freilandkultur in Regionen, wo im Winter lange genug ausreichend tiefe Temperaturen herrschen, erhalten die Tulpenzwiebeln von Natur aus die nötige Kühlung, um im Frühjahr mit der richtigen Stiellänge zu blühen. Forschungen haben ergeben, daß Tulpenzwiebeln, die den Kühlbedarf schon vor den Wintermonaten erhalten haben, schon früher blühen können. Diese Methode, um Tulpen schneller als in der Freilandkultur zur Blüte zu bringen, nennt man Treiben. Je nach Klima des Ortes, an dem die Tulpenzwiebeln produziert wurden, ist schon eine Blüte ab Dezember möglich. Das Klima beeinflußt nämlich die Entwicklung des neuen Tulpentriebes bis zum Zeitpunkt des Rodens und, sofern die Zwiebeln nicht im Kühlraum weiterbehandelt werden, sogar darüber hinaus. Der Blütezeitpunkt von Tulpen kann auch hinausgezögert werden. Seit einigen Jahren werden sogar im September bis November blühende Tulpen auf den Markt gebracht. Diese sogenannten "Eistulpen" entstehen aus Zwiebeln, die über einen langen Zeitraum bei tiefen Temperaturen gelagert worden sind. Um den Beginn der Kühlung vorziehen zu können, müssen die Zwiebeln zuvor verschiedenen Temperaturbehandlungen ausgesetzt werden. Entscheidend dabei ist, daß man die Zwiebeln erst dann kühlen darf, wenn die Blüte im Zwiebelinnern vollständig angelegt ist. Oft muß man sogar noch ein wenig länger warten. Als kühl empfinden Tulpen Temperaturen von 9 C und darunter. Allerdings reagieren sie verschieden auf unterschiedliche Kühltemperaturen. So bewirken "hohe" Kühltemperaturen im Gegensatz zu "niedrigen": kürzere Blütenstiele größere Blüten längere Gewächshausperiode weniger Blütenvertrocknung (bei früher Blüte) schnellere Ausbildung von Trieb und Wurzeln Es gibt drei Methoden, um Tulpen zur Blüte zu bringen: Kistentreiberei, Kultur im Gewächshausboden und Verspätung in Kisten. Bei jeder dieser Methoden unterscheidet man eine oder mehr Kühlbehandlungen. In der Abbildung 1. sind diese Methoden und die Treiberei im Freien schematisch dargestellt. 2

3 1.2 Kistentreiberei 9 C- (vorgekühlte) und ungekühlte Tulpen Bei dieser Methode werden die Zwiebeln in Kisten gepflanzt, die anschließend in den Bewurzlungsraum oder den Einschlag im Freien gestellt werden. Wenn die Zwiebeln die erforderliche Kühlung vollständig im Bewurzlungsraum oder auf natürliche Art und Weise im Freien erhalten, spricht man von "ungekühlten Tulpen". Bei den sogenannten 9 C-Tulpen wird den trockenen Zwiebeln ein Teil der erforderlichen Kühlung zugeführt, bevor sie in Kisten gepflanzt werden und die restliche Kühlung erhalten. 1.3 Treiberei im Gewächshausboden 5 C-Tulpen Dabei erhalten die trockenen Zwiebeln die komplette Kühlung, während sie in einem Kühlraum bei 5 C oder 2 C gelagert werden. Sofort nach Abschluß der Kühlbehandlung werden die Zwiebeln in den Gewächshausboden gepflanzt, wo die Blumenkultur beginnen kann. 1.4 Treiberei im Gewächshausboden 9 C-(vorgekühlte) und ungekühlte Tulpen Ungekühlte Tulpen erhalten die Kühlung größtenteils oder vollständig auf natürliche Weise im Gewächshausboden (Teilabschnitt XII). Bei 9 C-Tulpen erhalten die trockenen Zwiebeln einen Teil der Kühlung im Kühlraum bei 9 C. 1.5 Verspätung in Kisten; Eistulpen Diese Tulpen werden im November in Kisten gepflanzt, wo sie anschließend in 2 bis 4 Wochen bei 9 C bewurzeln. Nach der Bewurzlungsphase werden die Kisten mit den eingepflanzten Zwiebeln bei Temperaturen von -1,5 bis -2 C eingefroren und gelagert. Um Austrocknen der Kisten während der Lagerung zu vermeiden, werden sie in der Regel mit Plastikfolie eingewickelt. Im allgemeinen werden die Kisten nach dem Sommer ins Gewächshaus oder an einen kühlen Ort im Freien gestellt, wo die Tulpen zur Blüte gelangen. Auf diese Art und Weise wird im Herbst ein beschränktes Tulpensortiment zur Blüte gebracht. Leider lassen sowohl Qualität als auch Haltbarkeit dieser Tulpen noch viel zu wünschen übrig. Deshalb wird an dieser Stelle nicht weiter auf diese Kulturmethode eingegangen. 3

4 2. Temperaturbehandlung und Stadium 2.1 Stadium G Schon sehr früh bildet sich im Innern der Tulpenzwiebel der neue Trieb. Das Blatt und später die Blüte werden kurz vor und nach dem Ernten der Zwiebeln angelegt. Der Zeitpunkt, an dem die Blütenbildung in der Zwiebel abgeschlossen und die Blüte vollständig angelegt ist, wird "Stadium G" genannt ("G" ist dabei die Abkürzung des griechischen Wortes Gynoeceum, was Stempel bedeutet).,br> Da sich die Phase der Blattbildung größtenteils im Boden vollzieht, beeinflußt das Klima in der Wachstumssaison die Entwicklungsgeschwindigkeit dieser und indirekt der darauffolgenden Phase und damit auch auf den Zeitpunkt, an dem Stadium G erreicht wird. Von entscheidender Bedeutung für eine richtige Behandlung von Tulpenzwiebeln ist, daß die 5 C- oder 9 C-Kühlbehandlung der für die erste Blüte bestimmten Zwiebeln zum richtigen Zeitpunkt einsetzt, und zwar nachdem sie die notwendige Zwischentemperatur über den bekannten Mindestzeitraum erhalten haben. Zu früh einsetzende Kühlung führt zu Schäden, während man bei einem zu späten Beginn Zeit verliert. Konkret bedeutet das für Blumengärtner, daß (vorgekühlte) 9 C-Tulpen für die Kistentreiberei und die ersten, für die Freilandkultur bestimmten 5 C-Tulpen in einem Jahr, in dem Stadium G spät eintritt, später geliefert werden und zur Blüte gelangen als in einem frühen Jahr. 2.2 Zwischentemperatur Unter Zwischentemperatur versteht man die Temperatur, die den Zwiebeln vom Zeitpunkt, an dem die Blüte vollständig angelegt - d.h. Stadium G erreicht - ist, bis zum Anfang der Kühlung der (trockenen oder gepflanzten) Tulpenzwiebeln zugeführt wird. Die optimale Zwischentemperatur beträgt 20 C. Sie ist günstig für die Wurzelbildung und trägt bei den meisten Sorten dazu bei, Blütenvertrocknung zu vermeiden. Ab dem 15. Oktober wird die Zwischentemperatur auf 17 C gesenkt. Die Mindestdauer der Zwischentemperaturbehandlung hängt von der Kulturmethode und Sorteneigenschaft ab. Es ist ratsam, die empfohlene Wochenzahl einzuhalten. Die besagte Mindestanzahl der Zwischentemperaturwochen gilt für Zwiebelgröße 12/+. Wenn aber in der Treiberei die Zwiebelgrößen 11/12 und 10/11 verwendet wurden, muß die Zwischentemperatur um 1-1½ bzw. 2-3 Wochen verlängert werden. Die Zwischentemperatur ist für Tulpengärtner übrigens nicht ganz so wichtig, weil der Lieferant der Zwiebeln dafür sorgt, daß die Zwiebeln sie schon während der Lagerung in den Niederlanden erhalten. 4

5 2.3 Stadiumuntersuchung Stadium G ist erreicht, sobald die Blüte im Zwiebelinnern vollständig angelegt ist. Zählt man dazu nun die Zahl der vorgeschriebenen Zwischentemperaturwochen, erhält man den Zeitpunkt, an dem die Kühlung einsetzen darf. Leider kann man diesen Zeitpunkt nicht vom Kalender ablesen, da sich die Stadien nicht in jedem Jahr und bei jeder Partie gleich entwickeln. Vielmehr spielen dabei eine Reihe von Faktoren eine Rolle, wie das Klima der vorangegangenen Wachstumssaison, der Zeitpunkt des Rodens, die Temperaturbehandlung nach dem Roden, die Sorteigenschaft und die Zwiebelgröße. Wann genau die Blüte vollständig angelegt ist, kann man mit Hilfe der Stadiumuntersuchung feststellen. Dabei wird die Zwiebel vorsichtig aufgeschnitten. Dann wird der Vegetationspunkt, ohne ihn zu beschädigen, freigelegt und anschließend mit einem binokularen Mikroskop (25- bis 30fache Vergrößerung) oder, falls die Blüte schon ganz angelegt ist, einer Handlupe (10fache Vergrößerung) untersucht. Für die Bezeichnung der verschiedenen Stadien werden folgende international gebräuchliche botanische Begriffe für die Organe der Blüte verwendet: P A G = Perianth (Blütenhülle) = Anthere (Staubbeutel) = Gynoeceum (Stempel) Mit Hilfe von Ziffern werden die Reihen angegeben. Plus- und Minus-Zeichen hinter dem Stadium bezeichnen die Übergangsformen zwischen den Stadien. 5

6 2.4 Erkennungsmerkmale rkmale der Stadien Die aufeinanderfolgenden Stadien sind folgendermaßen zu erkennen: Blattbildungsphase: Stadium I Stadium II Vegetationspunkt flach, Laubblattbildung Vegetationspunkt rund, Ende Laubblattbildung Blütenbildungsphas e: Stadium P1 Stadium P2 Stadium A1 Stadium A2 Stadium A2+ Stadium G Stadium G+ die äußeren 3 Blütenhüllblätter sind angelegt die inneren 3 Blütenhüllblätter sind angelegt die äußeren 3 Staubbeutel sind angelegt die inneren 3 Staubbeutel sind angelegt der Stempelansatz ist sichtbar, aber noch flach dreieckig gewellter Fruchtknotemit Stempel ist angelegt alle Blütenteile, einschl. Stempel, sind gut sichtbar 6

7 3. Kistentreiberei von 9 C (vorgekühlten) und ungekühlten Tulpen 3.1 Vorteile der Kistentreiberei Die Kistentreiberei ist die am weitesten verbreitete Treibmethode für Tulpen. Das hat folgende Gründe: Kistentreiberei erlaubt eine bessere Planung, weil man weniger von der Außentemperatur abhängig ist. Kistentreiberei ermöglicht eine bessere Streuung der Arbeit. Es treten weniger Krankheiten auf, u.a. weil die Temperatur in der Bewurzlungsphase niedriger ist. Das ist für die Zukunft, wenn der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln eingeschränkt oder z.t. ganz verboten wird, ein wichtiger Faktor. Die Energiekosten bei der Kistentreiberei sind infolge der kürzeren Gewächshausperiode geringer. Mit Kistentreiberei lassen sich in einer Treibsaison mehr Tulpen pro qm Gewächshausfläche produzieren. 3.2 Kühlung Die Kühlphase ist wie gesagt notwendig, damit die Tulpen mit ausreichend langen Blütenstielen blühen. Neben dem günstigen Effekt auf das Längenwachstum bewirkt die Kühlung zudem ein zügigeres Wachstum, wenn die Blumen zur Blüte gebracht werden. Bei der Kistentreiberei erhalten entweder die trockenen Zwiebeln einen Teil der Kühlung im Kühlraum (9 C-(vorgekühlte) Tulpen), wonach die Restkühlung den gepflanzten Zwiebeln im Bewurzlungsraum oder Einschlag im Freien zugeführt wird, oder die volle Kühlung wird den gepflanzten Zwiebeln zugeführt. Im letztgenannten Fall spricht man von sogenannten "ungekühlten Tulpen". Die Kühldauer hängt von Sorteneigenschaft, Zwiebelgröße und geplantem Einbringezeitpunkt ab. In dem Leitfaden Teil 1 können Sie in der Tabelle "Tulpen Kistentreiberei" die Kühldauer pro geplantem Einbringezeitpunkt für eine Vielzahl von Sorten finden. Die Mindestanzahl der Zwischentemperaturwochen bezieht sich auf die Zwiebelgröße 12/+. Werden in den dafür geeigneten Perioden die Zwiebelgrößen 11/12 oder 10/11 eingesetzt, muß die Zwischentemperatur um 1-1½ bzw. 2-3 Wochen verlängert werden. Auch die Anzahl der Kühlwochen gilt für Zwiebelgröße 12/+. Werden von Sorten, die auch für frühe Blüte geeignet sind, für die mittelfrühe oder späte Blüte die Größen 11/12 oder 10/11 verwendet, kann man die Kühldauer bei Bedarf um 0-1 bzw. 1-2 Wochen verkürzen. Diese kleineren Zwiebelgrößen bilden dann ein etwas gedrungeneres Gewächs aus. 7

8 Wenn die Zwiebeln die erforderliche Kühlung erhalten haben, können die Kisten ins Gewächshaus gestellt werden. Die Verlängerung der Kühlphase hat Vor- und Nachteile. Eine Verlängerung um eine Woche ergibt eine Verkürzung der Gewächshausperiode um drei Tage und somit Einsparungen bei den Energiekosten. Die Verlängerung der Kühlung kann jedoch auch erhebliche Nachteile mit sich bringen, wie: lange Hälse, vor allem bei den dafür empfindlichen Sorten und kleineren Zwiebelgrößen kleinere Blüten höheres Risiko von Kippern schlaffes Blatt 3.3 Kühltemperatur Die Temperatur während der Kühlphase hängt vom Zeitpunkt der Kühlbehandlung ab. Sie ist unabhängig davon, ob die Kühlung den trockenen oder gepflanzten Zwiebeln zugeführt wird. Ab Mitte Oktober empfiehlt es sich allerdings, die Zwiebeln in gepflanztem Zustand zu kühlen. Die folgende Tabelle enthält die optimalen Kühltemperaturen pro Aufstellzeitraum. TABELLE 1. Optimale Kühltemperatur für die Kistentreiberei von 9 C-(vorgekühlten) und ungekühlten Tulpen. Kühltemperatuur 9 C 7 C 5 C 5-2 C 2-0 C (max. -2 C) Aufstellzeitraum bis 25. Oktober 25. Oktober - 5. November ab 5. November ab 1. Dezember abhängig von der Trieblänge Ob und wie lange eine Kühlung der trockenen Zwiebeln notwendig ist, hängt von folgenden Faktoren ab: der Kostenaspekt; Trockenkühlung von Zwiebeln nimmt weniger Platz ein und ist daher billiger. der Zeitpunkt, an dem man mit der Kühlung beginnen will oder kann (und damit indirekt der gewünschte Einbringezeitpunkt der Kisten ins Gewächshaus). Liegt dieser Zeitpunkt vor Mitte September, muß man den trockenen Zwiebeln die Kühlung vorab zuführen. Vor dem 15. September bilden sich die Zwiebelwurzeln nicht oder nur unzureichend aus. Die Dauer der Kühlung bei trockenen Zwiebeln kann zwischen 2 und 8 Wochen betragen. Eine Kühldauer von weniger als 2 Wochen ist nicht zu empfehlen; stattdessen sollte man früher pflanzen. Mehr als 8 Wochen Kühlung kann zu Problemen durch zu frühe, starke 8

9 Entwicklung von Wurzeln und Trieb führen. Zudem wird die Bewurzlungsperiode nach dem Pflanzen zu kurz. Darum wird nach dem 15. Dezember in der Regel nicht mehr gepflanzt. Nachdem die Tulpenzwiebeln in den Kisten gepflanzt wurden - gegebenenfalls nach vorangegangener Trockenkühlung - erhalten sie die erforderliche Kühlung im Bewurzlungsraum oder im Einschlag im Freien. Ab dem 1. Dezember muß die Temperatur im Bewurzlungsraum, abhängig vom Wachstum der Triebe, rechtzeitig gesenkt werden. Der Abstand zwischen der Spitze des Triebs und der Unterseite der darüberstehenden Kisten muß dabei mindestens 2 cm betragen. 3.4 Bestimmung des Blütezeitpunkts In der Kistentreiberei hängt der Zeitpunkt der ersten Blüte u.a. davon ab, wann der betreffende Kultivar Stadium G erreicht hat. Ab diesem Zeitpunkt erhalten die Sorten eine Woche oder länger die entsprechende Zwischentemperatur. Unmittelbar an die Zwischentemperatur schließt die Kühlbehandlung an. Bis zum 15. September muß man die Zwiebeln trocken kühlen, danach hat man die Wahl zwischen Trockenkühlung der Zwiebeln oder Kühlung der in den Kisten gepflanzten Zwiebeln. Allerdings müssen die Zwiebeln mindestens 6 Wochen lang in den Kisten stehenbleiben. Zählt man nun die Gewächshausperiode hinzu, erhält man den Erntezeitpunkt. Außer bei der ersten Blüte, bei der vom Erreichen von Stadium G ausgegangen wird, ermittelt man den Beginn der Kühlung, indem man vom gewünschten Blütezeitpunkt aus zurückrechnet. Beispiel: Gewünschter Blütezeitpunkt ca. 6. März minus 21 Gewächshaustage ergibt als Einbringezeitpunkt 14. Februar; davon werden 16 Kühlwochen abgezogen, was bedeutet, daß die Kühlphase am 25. Oktober einsetzen muß. Auch dabei darf ein Teil der benötigten Anzahl der Kühlwochen den trockenen Zwiebeln zugeführt werden, sofern die Zwiebeln ca. 6 Wochen lang in gepflanztem Zustand aufgestellt werden und die Trockenkühlung bis ca. 15. Dezember abgeschlossen ist. In dem Leitfaden Teil 1. finden Sie in der Tabelle "Tulpen Kistentreiberei" Daten, anhand deren man den richtigen Blütezeitpunkt ermitteln kann. 9

10 4. Gewächshaus, Gefäße und Pflanzerde 4.1 Einleitung Die Kistentreiberei von Tulpen stellt keine besonderen Anforderungen an das Gewächshaus. Gewächshäuser aus Glas oder Plastik sind gut für diesen Zweck geeignet. Auch was Licht betrifft, stellt die Tulpe keine hohen Ansprüche, weil sie kaum lichtempfindlich ist. Die Gewächshaushöhe sollte jedoch ± 3 Meter betragen, da sich das Klima dann besser steuern läßt und Schattierungsplanen angebracht werden können. Notwendig ist ferner eine gute Lüftungsanlage, wobei man die Wahl aus vielen Systemen hat. 4.2 Raumausnutzung In der Regel werden die Kisten im Gewächshaus auf Tabletts (Tische) gestellt, die aus den verschiedensten Materialien gefertigt sein können. Die Maße, ausgehend von der Reichweite von Menschen mit Normalgröße, sind wie folgt: Breite Seitentabletts Breite sonstige Tabletts Tabletthöhe Wegbreite evtl. Hauptweg 60 cm 120 cm 65 cm cm 200 cm In einem Gewächshaus mit Standardmaßen erhält man somit eine Raumausnutzung von ca. 70%, bei der Verwendung von Rolltischen bis zu ca. 85%. Statt auf Tabletts kann man die Kisten auch direkt auf den Boden stellen. Nach der Ernte werden sie dann nicht entfernt, sondern man stellt die nächsten Kisten einfach obendrauf. So entsteht auch eine Art "Tablett". Faustregel für die Anzahl Kisten bei einer Brutto Gewächshaus-fläche von 500 m2 (Ausnutzung 75%): Kisten (Maße 60 x 40 cm) geteilt durch 3 mal Brutto-Gewächshausfläche = 1500 Kisten. 10

11 4.3 Heizung A greenhouse heating system is absolutely vital to keep temperatures at a constant C. The system must have the following standard capacity in the coldest months of the year: 290 Wh per m2 greenhouse surface area. During other seasons 235 Wh per m2 suffices. For production in the border soil of the greenhouse appr. 350 Wh per m2 is standard. For the forcing of tulips pipe heating is preferred for its heat distribution capabilities. Although hot-air heating is also suitable, it is not ideal, particularly because of its inadequate air distribution capacity in the greenhouse. The resulting temperature fluctuations will yield an uneven crop and a greater number of rejects. Temperature fluctuations may be prevented by providing horizontal air ducting. Make sure that the hot-air heaters in the greenhouse (including hot-air blowers and CO2 burners) are adjusted properly. Failure to do so or leakage in flue pipes may mean ethyleneine Gewächshausheizung ist unabdingbar, um die Temperatur konstant auf C zu halten. Als Norm für die Heizleistung der Anlage gilt in den kältesten Monaten des Jahres 290 Wh pro m2 Gewächshausfläche. In den übrigen Jahreszeiten genügt 235 Wh pro m2. Für die Kultur im Gewächshausboden sind ± 350 Wh pro m2 die Norm. In der Tulpentreiberei werden Rohrheizungen bevorzugt, weil sie eine bessere Streuung der Wärme ermöglichen. Warmluftheizungen sind zwar ebenfalls geeignet, aber nicht optimal, vor allem, wenn sie den Luftstrom nicht gleichmäßig durch das Gewächshaus lenken. Die dadurch verursachten Temperaturschwankungen führen zu ungleichmäßigen Gewächsen und größeren Ausfällen. Größere Temperaturunterschiede lassen sich übrigens durch horizontale Gebläse ausgleichen. Außerdem muß man dafür sorgen, daß die Warmluftöfen im Gewächshaus (darunter Heißluftgebläse und CO2-Brenner) richtig eingestellt werden. Wenn man dies versäumt oder der Rauchgasabzug undicht ist, kann bei der Verbrennung A(ä)thylen freigesetzt werden und ins Gewächshaus gelangen. Neben unregelmäßigem Wuchs, sprödem Gewächs und einem Dünnerwerden der Wachsschicht der Blätter kann dieses Gas schon in kleinsten Konzentrationen (0,1 ppm) schwere Schäden durch Blütenvertrocknung verursachen. Darum sollte man die Einstellung der Öfen vor jeder Treibsaison überprüfen lassen. e is released during combustion. Besides uneven growth, slow growing crops and leaves with a thin surface wax layer, even the smallest concentration of this gas (0.1 ppm) in the greenhouse may cause great damage through flower blast. Therefore, have the heater checked before each forcing season. 11

12 4.4 Schattierungsanlage Durch Schattieren kann man das Klima besser regulieren und Energie sparen. Obwohl Tulpen keine grösseren Lichtansprüche stellen, ist Licht doch ein Qualitätsfaktor, der sich günstig auf Blattfarbe und Haltbarkeit auswirkt. Die Lichtempfindlichkeit einzelner Tulpensorten ist unterschied-lich. Sorten, die viel Blatt ausbilden oder zu einer blassen Blattfarbe neigen, sind beispielsweise empfindlicher gegen Lichtmangel als andere. Wieviel Licht man durch Schattieren wegnehmen darf, hängt daher vom angebauten Sortiment und dem Tempo, in dem getrieben wird, ab. Bevorzugt werden mobile Schattierungsanlagen, mit denen sich gegen Ende des Frühjahrs übermäßiger Lichteinfall vermeiden läßt. Schattierungsanlagen helfen auch, Energie zu sparen. Allerdings darf dies nicht auf Kosten der Qualität gehen. Darum sollten auch hier mobile, zur Not auch festinstallierte Schattierungen verwendet werden, die in jedem Fall eine offene Gewebestruktur haben. Isoliert man nämlich mit dichteren oder völlig undurchlässigen Stoffen, wie Plastikfolie, besteht die Gefahr, daß die relative Luftfeuchte im Gewächshaus zu hoch wird. Isolieren mit Plastikfolie, ohne daß für ausreichende Lüftung gesorgt wird, ist daher dringend abzuraten. Das kann zu Blütenvertrocknung, Botrytis-Befall sowie Kippen von Blatt, Stengel und Blüten führen. Dagegen helfen sorgfältige Kontrollen und rechtzeitiges Lüften oder, wenn nötig, das Entfernen von Folie oder Schattierungen im Frühjahr. 4.5 Bewässerungsanlagen Um den Feuchtigkeitsbedarf der Tulpen zu erfüllen, müssen sie während der gesamten Kultur regelmäßig Wasser bekommen. Die Bewässerung von Hand oder mit dem Schlauch ist sehr arbeitsintensiv. Immer häufiger gehen Gärtnereien dazu über, diese Aufgabe ganz oder teilweise zu mechanisieren. Bei den modernen Bewässerungsanlagen unterscheidet man zwei Systeme: Beregnungsleitungen und Tropfsysteme. Da der Wasserbedarf nicht bei allen eingebrachten Partien gleich groß ist, sollte die Bewässerungsanlage über eine Möglichkeit zur Regulierung der verabreichten Wassermenge verfügen. Beregnungsleitungen Gewächshausberegnung Dieses System erfordert wenig Aufwand und eignet sich besonders gut für die Anfangsphase der Kultur. Je weiter sich das Gewächs aber entwickelt, um so größer wird die Krankheitsgefahr. Das Gewächs wird dabei nämlich naß, was unter anderem zu einem starken Anstieg der Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus und damit zu geringerer Verdunstung der Gewächse führt. Kalkhaltiges Wasser hinterläßt zudem weiße Flecken auf Blatt und Blüten. Die Nachteile des Systems lassen sich einschränken, wenn die Beregnungsleitungen zwischen dem Gewächs, evtl. mit zusätzlichen Kappen, verlegt werden. Die zugeführte Wassermenge kann relativ einfach mit Hilfe von Bechern gemessen werden, die an verschiedene Stellen im Gewächshaus gestellt werden. 12

13 Sprühstäbe Sprühstäbe werden zwischen die Gewächse gestellt. Die Pflanzen werden dann nicht so naß wie bei der Gewächshausberegnung, und man kann auch während der Ernte sprühen. Nachteile des Systems sind der Arbeitsaufwand für das Anbringen und Wiederaufstellen der Stäbe vor und zwischen den einzelnen Kulturen und das Zurücksetzen der Stäbe, die bei der Ernte herausgezogen wurden. Tropfsysteme Da das Wasser bei diesem System nur sehr langsam aus den Tropfstellen austritt, bleibt das Gewächs trocken. Dadurch treten weniger Krankheiten auf, die Stiele bleiben sauber und der Energie- und Wasserverbrauch ist geringer. Die Wassermenge kann für jede Kiste genau eingestellt werden. Beim Einbringen kann es vorkommen, daß der Boden in den Kisten zu trocken ist, so daß Tropfsysteme alleine nicht ausreichen. Dann empfiehlt es sich, sofort nach dem Einbringen den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens zunächst von Hand oder über die Beregnungsleitung auf den richtigen Stand zu bringen. Bei den Tropfsystemen unterscheidet man zwei Typen, die beide gut geeignet sind. Tropfader fader-system Dieses System besteht aus einem Schlauch mit eingebauten Tropfstellen, die trotz hoher Strömungsgeschwindigkeit pro Stunde nur 1 bis 4 Liter Wasser abgeben. Die hohe Strömungsgeschwindigkeit des Wassers verhindert Verstopfungen des Systems. Im Schlauch befinden sich in regelmäßigem Abstand Tropfstellen. Die Anzahl der Tropfstellen hängt von der Bodenstruktur ab. Für normale Blumenerde nimmt man in der Regel vier Tropfstellen pro Kiste, die jeweils 1 Liter Wasser pro Stunde abgeben. Aufgrund der druckkompensierenden Eigenschaften des Tropfschlauchs ist die Wasserabgabe an der ersten und der letzten Tropfstelle exakt gleich. In-line line-system Grundsätzlich ähnelt dieses System dem Tropfader-System. Der Unterschied liegt darin, daß der Abstand zwischen den Tropfstellen frei gewählt werden kann. Da das System nicht druckkompensierend ist, beschränkt sich die Schlauchlänge auf maximal 60 Meter. Automatisierung Je nach Größe der kultivierten Partien wird das Gewächshaus in verschiedene Bewässerungssegmente aufgeteilt. Ein Beregnungsautomat sorgt dafür, daß die Bewässerung vollautomatisch geregelt wird und die Tropfzeiten exakt eingestellt werden können. 13

14 4.6 Treibkisten: Anforderungen In der Tulpentreiberei benötigt man die richtigen Treibkisten. In der Praxis werden oft die sogenannten Tulpenexportkisten verwendet. Dabei handelt es sich um 60 x 40 cm große Kunststoffbehälter mit einer Fußhöhe von 18 cm. Die Innenhöhe muß mindestens 8,5 cm betragen, damit genug Tulpensubstrat hineinpaßt. Wichtig ist dabei, daß die Erdschicht unter den gepflanzten Zwiebeln mindestens 5 cm dick ist. Sie verschafft nämlich den Pflanzen nicht nur Halt, sondern dient auch als Wasser- und Sauerstoffpuffer. Damit beugt man der Gefahr vor, daß die Zwiebeln durch ein Übermaß an Wasser und dem damit verbundenen Sauerstoffmangel ersticken. Zu starkes Austrocknen des Bodens führt zu Verfärbung der Spitzen der Blütenblätter, Eintrocknen der Blütenknospen und Gelbfärbung der Blätter. Ein wichtiger Faktor ist zudem die richtige Anzahl der Öffnungen oder Schlitze im Kistenboden. Mehr Öffnungen ergeben weniger Wurzeln am Boden der Kiste und damit eine Reduzierung der Trichoderma-Gefahr. Bei zuwenig Öffnungen besteht vor allem im Bewurzlungsraum die Gefahr, daß die Zwiebeln infolge zu hoher Feuchtigkeit ersticken und anschließend ertrinken. Zu große Öffnungen (breiter als 2 mm) führen zum Austrocknen und können zudem die Triebe beschädigen, die aus den darunterstehenden Kisten wachsen. Auch in den Seitenwänden dürfen sich nicht zu viele Öffnungen befinden. Dies kann ebenfalls zum Austrocknen oder Wegschwemmen der Blumenerde führen. Werden die Kisten im Bewurzlungsraum gestapelt, muß der Abstand zwischen zwei Ebenen mindestens 7 cm, vorzugsweise jedoch cm betragen. Außerdem sollten die Kisten stabil, handlich und gut zu stapeln sein. 4.7 Treibkisten: Reinigung Rhizoctonia, Pythium und Olpidium (siehe Teilabschnitt XIV, Augustakrankheit), die Erreger von Zwiebelgrundfäule, Wurzelfäule und Augustakrankheit, können in den Treibkisten überleben. Darum müssen vor Beginn der neuen Treibsaison gebrauchte Treibkisten aus Holz desinfiziert und gebrauchte Kunststoffkisten gereinigt werden. Um späteren Schäden am Gewächs vorzubeugen, sollte man die Kisten geraume Zeit vor Beginn der Treibsaison desinfizieren und einige Wochen lang gründlich ausdunsten lassen. Kunststoffkisten werden mit einem kräftigen Wasserstrahl saubergespritzt - Ecken nicht vergessen! 14

15 4.8 Substratmißungen Als Substrat in den Kisten wird in der Regel Pflanzerde verwendet. Die Erde besteht meist aus einem Torfgemisch mit Sand. Sie muß folgende Anforderungen erfüllen: Die Pflanzerde muß über die richtige Zusammensetzung verfügen. Ein gutes Gemisch ist 40-80% ein Jahr lang durchgefrorener Schwarzmoorboden (Düngetorf) % Torfstreu. Bevorzugt wird ein Gemisch aus 60% Düngetorf und 40% Torfstreu. Um Umfallen der Pflanzen zu vermeiden und das Wasser-Luft-Verhältnis im Substrat zu verbessern, vor allem aber zur Bekämpfung der Pilze Trichoderma und Botrytis cinerea, empfiehlt es sich, das Gemisch mit keimfreier Gartenerde oder grobem Sand (20%) anzureichern. Die Struktur darf weder zu grob, noch zu fein sein. Pflanzerde mit zu grober Struktur läßt sich schwer bearbeiten, und das Wasser fließt zu schnell ab. Eine zu feine Struktur reduziert die Durchlässigkeit und den Luftgehalt der Erde. Stauende Nässe muß abfließen können. Beim Transport sackt diese zu feuchte Erde in sich zusammen, und die Struktur verschlechtert sich noch mehr. Guter Wasser- und Lufthaushalt. Nicht geeignet ist Pflanzerde, in der Torfsorten mit eintrocknenden Eigenschaften verarbeitet worden sind. (Als Norm gilt: Der Luftanteil muß mindestens 20% betragen, und der Boden darf nach dem Trocknen um höchstens 30% schrumpfen.) Die Pflanzerde darf nicht zu sauer sein. Zu geringer ph-wert führt zu Wurzelbrand. Ideal ist ein ph-wert von 6 bis 7. Auch wenn eine Bodenanalyse mitgeliefert wurde, sollte man eine Bodenprobe machen lassen. Ist der ph-wert zu niedrig, muß der Boden nachbearbeitet werden. 1 kg kohlensäurehaltiger Kalk pro Kubikmeter hebt den ph-wert um den Faktor 0,3. Die Erde darf nicht zu salzig sein. Ein zu hoher Salzgehalt der Erde beeinträchtigt die Bewurzlung der Tulpen. Als Höchstwert gilt 0,8 gr Salz pro Liter Erde. Die Erde darf nicht zu leicht sein. 1 Kubikmeter leicht feuchte Pflanzerde muß mindestens 300 kg schwer sein, da die Pflanzen andernfalls zu locker in den Kisten sitzen. Die Erde muß keimfrei sein. 15

16 5. Pflanzmassnahmen Kistentreiberei 5.1 Pflanzzeitpunkt Der Pflanzzeitpunkt hängt von folgenden Faktoren ab: Datum; Pflanzen ist nur zwischen 15. September und 15. Dezember möglich geplanter Einbringezeitpunkt der Kisten Mindestaufpflanzdauer von sechs Wochen Temperatur im Bewurzlungsraum (ohne Klimaanlage) oder Einschlag verfügbarer Platz im Bewurzlungsraum Arbeitsplanung In der Vergangenheit wurden Tulpen für die späte Blüte im März und April oft zu früh gepflanzt. Die Kühlphase war dadurch zu lange. Nachteile waren zu lange Triebe beim Einbringen und die damit verbundene Bruchgefahr und zu lange und schlaffe Gewächse im Gewächshaus. Eine andere Folge war zu schnelles Wachstum, was zu kleineren Blüten, Blütenvertrocknung und Kippern führte. Deshalb sollte man nicht zu früh mit der Kühlung beginnen (siehe Teilabschnitt III, Bestimmung des Blütezeitpunkts), um eine Überschreitung der für den jeweiligen Zeitraum angegebenen Anzahl der Kühlwochen zu vermeiden. Im Herbst muß die Temperatur im Bewurzlungsraum oder Einschlag auf ca. 9 C abgesunken sein, bevor man pflanzen kann. Andernfalls nimmt die Gefahr des Befalls durch Augustakrankheit, Fusarium und/oder Pythium zu, es muß darüber hinaus die Kühldauer angepaßt werden. 5.2 Zwiebelgröße Für die Zwiebelgröße gelten folgende Regeln: die größten Zwiebeln haben den höchsten Blüteprozentsatz, was sich bei der frühesten Blüte am deutlichsten äußert kleinere Zwiebelgrößen bilden in der Regel kleinere Blüten aus, haben längere Hälse und der Ausfallprozent-satz ist höher im späteren Stadium der Saison können Gewächslänge und Blütengröße durch höhere Wachstumsgeschwindigkeit abnehmen; größere Zwiebelgrößen ergeben dann das beste Resultat 16

17 5.3 Pflanzmethode: : Einleitung Auf den Boden der Kiste kommt zunächst eine mindestens 5 cm dicke Schicht Pflanzerde, worauf die Zwiebeln gesetzt werden. Die Zwiebeln stehen dann stabil genug und haben genug Platz, um ein kräftiges Wurzelsystem zu entwickeln. Zudem bildet diese Schicht einen guten Wasser- und Sauerstoffpuffer, was die Gefahr des Erstickens oder Vertrocknens erheblich verringert. Die Tulpen werden von Hand aufrecht in die Kisten gesetzt. Dadurch erhält man später ein einheitliches Produkt mit gleichmäßiger Blüte, was die Ernte der Tulpenzwiebeln erheblich vereinfacht. 5.4 Pflanzmethode: Pflanzdichte Die Pflanzdichte hängt von der Blattmenge der Gewächse ab, die je nach Sorte, aber auch nach Pflanzzeitraum unterschiedlich ist. Folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Zwiebeln pro Kiste. TABELLE 2. Pflanzdichte von Tulpen in Kunststoffkisten (60 x 40 cm), gegliedert nach Zwiebelgröße, früher oder später Treiberei und Sorten mit viel, normalem oder wenig Blatt. Frühe Treiberei Späte Treiberei Blattmenge viel normal wenig viel normal wenig Zwiebelgröße 12/ Zwiebelgröße 11/ Zwiebelgröße 10/ Nach dem Pflanzen werden die Tulpenzwiebeln in den Kisten mit einer 1 bis 2 cm dicken Sandschicht abgedeckt, die verhindert, daß sich die Zwiebeln im Laufe ihrer Entwicklung aus der Erde herausdrücken und die Pflanzen bei der Ernte umfallen. Außerdem hält der Sand die Tulpen sauber. Die Qualität des Decksandes ist sehr wichtig. Wenn er zuviel feine Teilchen oder Schlick enthält, kann beim Angießen nach dem Pflanzen Verschlämmung auftreten, und die Zwiebeln ersticken infolge von Sauerstoffmangel. Darum sollte man stets grobkörnigen Sand (u.a. Flußsand) nehmen. 5.5 Planting method: Covering layer After planting, cover the tulip bulbs with a 1 to 2 cm thick layer of sand to prevent the bulbs from pushing up through the rooting medium during their development, causing the plants to fall over upon harvesting. The sand will also help to keep the tulips clean. The quality of the covering sand is very important. If it is too fine or contains too many fine particles or silt, the medium may pan after watering, causing the bulbs to suffocate due to a lack of oxygen. Therefore, always use course-grain sand (e.g. fluvial sand). 17

18 5.6 Pflanzmethode: P Bewässern Anschließend wird die Pflanzerde in den Kisten - auch in den Ecken - ordentlich befeuchtet. Als Faustregel für den richtigen Feuchtigkeitsgehalt des Bodens - obwohl sich das nicht verallgemeinern läßt und man damit nicht übertreiben sollte - gilt, daß beim Zusammendrücken der Erde mit der Hand kaum Wassertropfen mehr entweichen dürfen. So wird eine zügige, gute Wurzelentwicklung gewährleistet. Wenn man in trockenen Holzkisten pflanzt, muß man den Feuchtigkeitsgehalt der Erde kurz nach dem Pflanzen überprüfen und wenn nötig nochmals bewässern. 18

19 6. Bewurzlungsraum und Einschlag 6.1 Bewurzlungsraum: Temperatur Nachdem die Kisten in den Bewurzlungsraum gestellt worden sind, muß die Temperatur dort tief genug sein, und zwar: bis 25. Oktober 9 C bis 5. November 7 C bis 1. Dezember 5 C Nach dem 1. Dezember darf die Raumtemperatur, abhängig von dem Entwicklungsstadium der Triebe, auf 4-2 C sinken, später dann auf 2-1 C und eventuell auf maximal -1 C. Ab dem 1. Dezember muß man also rechtzeitig die Temperatur senken und darauf achten, daß der Abstand zwischen den Trieben und der darüberstehenden Kiste nicht kleiner als 2 cm wird. Ein Ansteigen der Temperatur ist unbedingt zu vermeiden, weil das zu einem Entwicklungsschub der Triebe führen kann. Die Temperatur muß vielmehr permanent herabgesetzt werden, und zwar gradweise. Wenn die Temperatur schon auf 0 bis -2 C abgesunken ist und dann wieder ansteigt, schießen die Triebe explosiv in die Höhe, ohne daß man sie noch aufhalten kann. In den ersten Wochen nach dem Pflanzen darf die Temperatur u.u. 11 C betragen. Eine Temperatur von 13 C ist jedoch in jedem Fall zu hoch und muß stets durch eine Verlängerung der Kühlphase kompensiert werden. Dafür gilt folgende Faustregel: Pro Woche und pro Grad erhöhter Temperatur wird die Kühlphase um einen Tag verlängert. In der Praxis ist das vor allem notwendig, wenn der Herbst mild ist und man nicht über einen Bewurzlungsraum mit Klimaanlage verfügt. 6.2 Feuchtigkeit und relative Luftfeuchte Im Hinblick auf eine gute Entwicklung von Wurzeln und Trieben im Bewurzlungsraum muß die Pflanzerde genügend Wasser und Sauerstoff enthalten. Ein Mangel oder ein Übermaß an Wasser führt rasch zu Problemen, wie Ersticken der Zwiebeln, schlechte Bewurzlung, Pythium, Kipper, Hohlstiele und Blütenvertrocknung. Regelmäßige Kontrollen des Feuchtigkeitsgehalts der Erde in den Kisten, und zwar an verschiedenen Stellen im Bewurzlungsraum (speziell bei den Ventilatoren), sind darum angebracht. Faustregel ist dabei, daß beim Zusammendrücken der Erde mit der Hand kaum Wassertropfen mehr entweichen dürfen. Austrocknen der Erde oder der aus den Kisten herauswachsenden Zwiebelwurzeln läßt sich vermeiden, indem man die Pflanzerde sofort nach dem Pflanzen ausreichend bewässert und die relative Luftfeuchte im Bewurzlungsraum auf 90-95% hält. Vertrocknete Zwiebelwurzeln bilden eine Angriffsfläche für Botrytis cinerea und, falls sich auf dem Boden der Kiste eine Wurzelschicht ohne Erde befindet, auch für Trichoderma. Die relative Luftfeuchte läßt sich problemlos auf 90-95% halten, indem man den Fußboden regelmäßig mit Wasser besprengt. Nicht zu empfehlen sind in diesem Zusammenhang Brausen, die an der Decke angebracht sind, da sie durch ein Zuviel an Wasser ein Ersticken der Zwiebeln verursachen können. 19

20 6.3 Bewurzlungsraum: Lüftung und Luftzirkulation Um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten, genügt schon das gelegentliche Öffnen der Türen bei den Kontrollgängen. Lüften in Räumen ohne Klimaanlage, um die Raumtemperatur zu senken, kann Austrocknen von Erde und Wurzeln verursachen. Auch in der Umgebung von Verdunstergebläsen besteht die Gefahr des Austrocknens. Dagegen helfen regelmäßige Kontrollen und, wenn nötig, bewässern. Für eine gleichmäßige Verteilung der Temperatur genügt eine schwache Luftzirkulation. Zu starke Zirkulation der Raumluft kann dagegen zum Vertrocknen der Wurzeln führen. 6.4 Bewurzlungsraum: Pflanzenschutz Direkte Bekämpfung von Krankheiten hat im Bewurzlungsraum kaum Sinn, weil die Temperaturen dort zu niedrig und die Treibkisten schlecht zugänglich sind. Manchen Krankheiten, wie Botrytis cinerea und Trichoderma, kann man aber vorbeugen, indem man im Bewurzlungsraum die richtigen Bedingungen für die Lagerung der Zwiebeln schafft. Wurden die Zwiebeln zudem vorab richtig desinfiziert (siehe Teilabschnitt XIV, Zwiebelbehandlung), lassen sich Krankheiten vermeiden. 6.5 Einschlag: Einleitung In Regionen, in denen die mittleren Temperaturen im Winter die in Tabelle 1 angegebenen Werte nicht überschreiten, kann man die Kisten mit den Tulpenzwiebeln statt in den Bewurzlungsraum auch in einen Einschlag im Freien stellen. 6.6 Einschlag: Bodenbeschaffenheit Der Boden im Einschlag muß keimfrei sein. Dazu empfiehlt es sich, den Einschlag jedes Jahr an einen neuen Platz zu verlegen. Auch Fruchtwechsel hat sich in diesem Zusammenhang bewährt. Außerdem kann man verseuchte Böden mit Hilfe einer allgemeinen oder zusätzlichen Bodendesinfektion aufbereiten. Als Kistensubstrat nimmt man am besten frische Pflanzerde (siehe dazu weiter Teilabschnitt IV). Dadurch kann man Krankheiten am besten vorbeugen. Erde aus dem Einschlag darf nur dann als Substrat verwendet werden, wenn sie keine Krankheitskeime enthält. Außerdem muß der Einschlag gut entwässert werden und eine ebene Bodenfläche haben. Die Kisten können auf den Boden gestellt oder eingegraben werden. Wenn sie auf dem Boden stehen, muß man darauf achten, daß die Unterseite der Kisten festen Kontakt mit der Standfläche hat, da andernfalls ein isolierender Zwischenraum entsteht, der die Übertragung der Bodenwärme behindert. Das begünstigt das Auftreten von Frostschäden. Danach werden die Zwiebeln in den Kisten zunächst mit einer ± 5 cm dicken Schicht aus grobkörnigem Sand und anschließend mit Kulturerde abgedeckt. Zuletzt wird der Einschlag sorgfältig mit Torfmull oder Stroh zugedeckt. Wann diese letzte Schicht aufgetragen wird, ist wetterabhängig. In einem milden Herbst kann es beispielsweise angebracht sein, den Einschlag schon früh abzudecken, damit weniger Wärme eindringt. 20

21 Werden die Kisten in den Boden eingegraben, empfiehlt es sich, zwischen den Zwiebeln und der aufgeschütteten Einschlagerde eine dünne Sandschicht anzubringen. Beim Einbringen der Kisten läßt sich die Erde dann nämlich leicht abschütteln, ohne daß die Triebe beschädigt werden. Auch bei Frost wird der Einschlag mit Erde oder Torfmull zugedeckt. Vor allem die Ränder des Einschlags müssen sorgfältig abgedeckt werden. Bei strengem Frost muß man den Einschlag zusätzlich mit Noppenfolie abdecken. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, sollte diese Folie jederzeit vorrätig sein! Gepflanzt wird nur, wenn die Temperaturen am Tag nicht zu hoch sind. Beim Pflanzen drückt man den Boden leicht an. Zu lockere Böden halten mehr Wasser fest, wodurch die Isolationskraft des Bodens abnimmt und Frost leichter in die Erde eindringen kann. Abends wird der Einschlag gründlich bewässert, vorzugsweise mit kaltem Wasser. 6.7 Einschlag: Temperatur Im Einschlag sollten dieselben Temperaturen herrschen, wie sie für den Bewurzlungsraum gelten (siehe Teilabschnitt III, Tabelle 1). Zur Vermeidung zu tiefer Kühltemperaturen oder Frostschäden kann man den Einschlag mit Stroh (2 kg/m2), bei Frost gegebenenfalls in Verbindung mit (Noppen-)Folie aus Plastik, abdecken. Zu hohe Einschlagtemperaturen senkt man durch Beregnen mit kaltem Wasser. Falls die Einschlagtemperatur infolge hoher Außentemperaturen anfangs zu hoch war, gilt dieselbe Faustregel wie für Bewurzlungsräume. 6.8 Einschlag: Einbringen Werden die Kisten bei Frost eingebracht, besteht die Gefahr, daß die Triebe während des Transports austrocknen oder erfrieren. Dann sollte man mit dem Einbringen warten, oder, falls dies nicht möglich ist, folgende Punkte beachten: die Kisten möglichst schnell, vorzugsweise mittags, transportieren die Deckschicht auf den Kisten erst nach dem Auftauen im Gewächshaus entfernen während des Transports die Kisten mit Plastikfolie abdecken die Zwiebeln im Gewächshaus erst gießen, wenn sie völlig aufgetaut sind, um Schäden zu vermeiden 6.9 Kontrolle Regelmäßig muß man an verschiedenen Stellen im Bewurzlungsraum die Feuchtigkeit in den Kisten, die Temperatur und die relative Luftfeuchte kontrollieren. Auch die Temperatur und die Bodenfeuchtigkeit im Einschlag muß regelmäßig kontrolliert werden. In trockenen Böden sinkt die Temperatur schnell ab und läßt sich bei anhaltender Kälte nur schwer wieder auf den richtigen Stand bringen. Um böse Überraschungen durch plötzlichen Frosteinfall zu vermeiden, sollte man den Einschlag rechtzeitig zusätzlich abdecken, gegebenenfalls mit Plastik-Noppenfolie. Die Thermometer und Hygrometer, mit denen die Kontrollmessungen ausgeführt werden, müssen einmal im Jahr geeicht werden. Falsche Sparsamkeit kann viel Geld kosten. 21

22 7. Gewächshausklima 7.1 Temperatur Die Tulpen können sofort nach dem Einbringen bei einer Gewächshaustemperatur von C aufgestellt werden. Aus Qualitätsgründen empfiehlt es sich aber, die Temperatur einige Grade tiefer zu halten. Die Kultur dauert dann allerdings ein paar Tage länger. Ab dem 1. Februar sollte die Temperatur C betragen. Temperaturschwankungen sollte man tunlichst vermeiden. Temperatursenkungen führen zu stagnierendem Wachstum und erhöhen die Gefahr, daß die Blüten vertrocknen und die Pflanzen "lange Hälse" ausbilden. Auch zu hohe Gewächshaustemperaturen sind riskant, weil sie das Wachstum zu sehr stimulieren, was ebenfalls Blütenvertrocknung zur Folge hat. Sorten, deren Kühlphase um 2 bis 3 Wochen überschritten wurde, benötigen eine 1 bis 2 C tiefere Temperatur im Gewächshaus, um doch noch gute Qualität zu entwickeln. Die Zuführung von Unterwärme ist nicht zu empfehlen, weil dadurch Wurzelverfall, Trichoderma und vor allem Blütenvertrocknung begünstigt werden. 7.2 Relative Luftfeuchte Entscheidend für das Gelingen der Kultur ist die relative Luftfeuchte im Gewächshaus. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit verlangsamt die Entwicklung des Gewächses und kostet dadurch Energie. Zu hohe relative Luftfeuchte erhöht die Gefahr von Kippern, Botrytis tulipae-befall, leichteren und schlafferen Gewächsen und Blütenvertrocknung. Die relative Luftfeuchte sollte mindestens 60% und höchstens 80% betragen. Sie muß regelmäßig - am besten knapp oberhalb des Gewächses - kontrolliert werden. Am besten mißt man sie mit Hygrometern, die natürlich korrekt eingestellt sein müssen. Wird das Gewächshausklima von einem Computer gesteuert, muß man die eingestellten Werte ebenfalls mit Hygrometern überprüfen. Vor allem in einem milden, feuchten Frühjahr kann die relative Luftfeuchte rasch auf über 80% ansteigen und muß daher besonders aufmerksam kontrolliert werden. Senken läßt sich die relative Luftfeuchte durch regelmäßiges Lüften. Bei ruhigem, trübem Wetter wird das Gewächshaus ein wenig beheizt und gleichzeitig gelüftet. Horizontale Lüftungsgebläse stimulieren die Verdunstung des Gewächses und tragen ebenfalls zur Senkung der Luftfeuchtigkeit bei. Zu geringe relative Luftfeuchte vermeidet man, indem man das Lüften reduziert und die Wege gegebenenfalls mit Wasser besprengt. 7.3 Licht Die Kultur unter lichtarmen Bedingungen - z.b. bei geschlossener Isolation - führt in Verbindung mit hoher relativer Luftfeuchte bei manchen Sorten zu blassem Blatt, langen, schlaffen Pflanzen, zu später Entfaltung der Krautblätter (sogenannte "Zigarren"), Kippern in Blatt und Stengel und geringerer Haltbarkeit der Blüten. Diese Sorten benötigen mehr Licht. Gegen Ende des Frühjahrs ist bei starkem Lichteinfall aus Qualitätsgründen u.u. leichtes Schattieren angebracht. Weitere Informationen stehen in Teilabschnitt IV, Schattieren. 22

23 8. Kulturmaßnahmen 8.1 Unterstellen/Vortreiben Wenn man die Tulpen im Gewächshaus unter den Tischen schon vortreibt, kann man in jeder Saison im Gewächshaus ein bis zwei Partien extra aufziehen. Zu Beginn der Treibsaison verkürzt sich die Treibdauer um maximal eine Woche, während sie im späteren Verlauf der Saison schrittweise um einige Tage verkürzt wird. Einen ähnlichen Effekt erzielt man, wenn man die Kisten vor dem Einbringen ins Gewächshaus zunächst - eventuell gestapelt -in einen sogenannten "Vortreibraum" stellt. Wie lange die Kisten unter den Tischen oder im Vortreibraum stehen müssen, hängt von den Sorteneigenschaften, der Trieblänge, der Temperatur vor Ort und dem Stadium der Treibsaison ab. Werden die Kisten gestapelt, ist zudem der Abstand zwischen den Kisten entscheidend dafür, wie weit die Triebe herauswachsen können. Das Vortreiben erfolgt unter Temperaturen bis maximal 16 C. Bei Stapelung der Kisten muß man genügend Zwischenraum für die aufkommenden Triebe lassen. Neben den besagten Vorteilen hat das Vortreiben jedoch auch Nachteile. Es ist eine arbeitsintensive Methode, die im späteren Stadium der Treibsaison zudem ein zu langes Gewächs und Krummwachsen des unteren Stengelabschnitts zur Folge haben kann. Auch besteht die Gefahr, daß aus den gestapelten Kisten herauswachsende Wurzeln, die mit Botrytis cinerea befallen sind, Flecken auf den Pflanzen verursachen. Trichoderma-anfällige Sorten dürfen übrigens nicht gestapelt werden; sie werden vielmehr sofort auf die Gewächshaustische gestellt und mit einer dünnen Sandschicht bedeckt, die sie vor dem Befall schützt. 8.2 Abdecken Das Abdecken der frisch eingebrachten Tulpenkisten mit Plastikfolie o.ä., um mehr Länge der Pflanzen zu erzielen, hat kaum Effekt. Im Gegenteil: Die Gefahr von Pocken (Botrytis tulipae) und Kippern nimmt zu. Wer sich dennoch für diese Methode entscheidet, muß Pflanzen, die Abweichungen aufweisen oder nicht aufgehen, was meist eine Folge von Fusarium- oder Botrytis-Befall ist, sofort nach dem Einbringen entfernen. 8.3 Bewässerungsmassnahmen erungsmassnahmen Während der Aufzucht müssen die Tulpen bewässert werden. Tulpen sind sehr empfindlich gegen Austrocknen, und der Wasservorrat in der Kiste ist relativ begrenzt. Entscheidend für die Bewässerung sind Methode, Zeitpunkt und Menge. Richtige Bewässerung trägt zur Vermeidung von Problemen, wie Blütenvertrocknung, Kippern, Hohlstielen, Schwitzern und Trichoderma, bei. Als Richtschnur wird drei- bis viermal pro Woche bewässert. Über die jeweils notwendige Wassermenge lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen machen, da sie von Wachstumsstadium, Wetter, Lüftung, Sorte und Bodentyp abhängig ist. Die Erde muß immer und überall feucht genug sein, also auch am Wochenende und vor allem am Boden der Kiste. Sowohl ein Übermaß als auch ein Mangel an Wasser kann in der Gewächshausphase Schäden verursachen. Ist mehr als die Hälfte der Tulpen geerntet, wird das Risiko von Ausfällen durch Trockenheit noch größer. Darum muß man bewässern, bis auch die letzten 23

24 Blumen geerntet sind, und zwar am besten nach dem Ernten der Blumen und von unten. Für die gesamte Dauer der Kultur gilt, daß möglichst vormittags bewässert wird, damit das Gewächs gut trocknen kann. Besondere Aufmerksamkeit sollte man dabei den Rändern und Ecken der Kisten und den Kisten, die in der Nähe von Heizungsrohren stehen, widmen. Regelmäßiges Bewässern ist sehr zeitaufwendig, wenn es von Hand mit einem Schlauch gemacht wird. Nicht zuletzt deshalb sind automatische Bewässerungsanlagen heutzutage stark im Kommen. Derzeit sind zwei Bewässerungssysteme für die Tulpenkultur geeignet (siehe Teilabschnitt IV, Bewässerungsanlagen). 8.4 Gewächshausperiode Die Dauer der Gewächshausperiode einer Tulpensorte hängt von Lagertemperatur und Kühlung der Zwiebeln sowie von der Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus während der Aufzucht ab. In dem Leitfaden Teil 1. sehen Sie in der Tabelle "Tulpen Kistentreiberei" die durchschnittliche Kulturdauer der verschiedenen Sorten. 8.5 Brilliant Star und Joffre Diese kleinen Sorten werden ausschließlich für die Blüte um Weihnachten gezogen und als kurze Pflanztulpen auf den Markt gebracht. Trotzdem muß man Jahr für Jahr darauf achten, daß die Aufzucht problemlos verläuft. Drohende Gefahren sind dabei Blütenvertrocknung und zu späte Blüte. Um dies zu vermeiden, sind folgende Hinweise zu beachten. Vom Lieferanten kann man erfahren, ab wann die Zwiebeln gepflanzt werden können. Manchmal ist das sofort nach Lieferung möglich, in anderen Fällen müssen sie zuvor noch eine Weile bei 17 C gelagert werden. Nach einer 10-wöchigen Kühlphase bei Temperaturen von nacheinander C können die Tulpen eingebracht werden. In dieser Phase darf die Temperatur unter keinen Umständen unter 5 C sinken. Unter Teilabschnitt VI, Temperatur, findet man eine Übersicht von dem Verlauf der Temperaturfolge während der Kühlphase. Ende November/Anfang Dezember kommen die Tulpen ins Gewächshaus. Die Gewächshaustemperatur kann nach ein bis zwei Tagen auf C eingestellt werden. Während der ca. 3-wöchigen Gewächshausphase bleibt die Temperatur bei C. Diese Temperatur ist notwendig, um die Weihnachtsblüte zu erzwingen. Da die Zwiebeln nämlich relativ wenig Kühlung erhalten haben, bilden sie nicht nur kurze Pflanzen aus, sondern wachsen auch recht langsam, was im schlimmsten Fall zu einer verspäteten Blüte führen kann. Eine Senkung der Gewächshaustemperatur wäre gefährlich, weil dadurch Wachstumsstillstand und Blütenvertrocknung eintreten kann. Sobald die Blumen das marktreife Stadium erreichen, kann man die Temperatur allmählich auf C senken. 8.6 Krankheitskontrolle Pflanzen, die im Wuchs zurückbleiben, sind möglicherweise von Pilzen, wie Fusarium (Säure), Pythium oder Botrytis tulipae (Brand), befallen oder haben zuwenig Kühlung erhalten. Auch Pflanzen mit hohlen Stielen bleiben im Wachstum zurück. Nach dem Einbringen muß man Pflanzen, die von Fusarium oder Botrytis befallen sind, umgehend entfernen. Damit beseitigt man zugleich die Hauptursache von A(ä)thylenschäden an den Nachbarpflanzen und den Ansteckungsherd einer Botrytisinfektion ("Pocken") des gesamten Tulpenbestandes im Gewächshaus. 24

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