»Symphonie des Waldes«

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1 Brandauer... da bin ich daheim 2/2013 D A S J O U R N A L F Ü R D E N B I E R - G E N I E S S E R W W W. B I E R I G. A T IN DIESER AUSGABE»Symphonie des Waldes«Brandauer zum Genießen..... Seite 3 Die Werfenwenger Weis 2013 In dieser Ausgabe des Bierigen Blattls präsentiert uns Marian, Koch im Bierhaus, eines seiner Lie b lingsrezepte. Die Vorbereitungen zur diesjährigen Ausgabe der bekannten Volks - kultur veranstaltung, der Werfenwenger Weis 2013, laufen bereits auf Hochtouren. Zehn Tage lang wird Werfenweng wieder Bühne für Volks kultur in höchster Qualität mit Musik, Tanz, Mundart und Kunst handwerk sein. Da Schurli Burli Seite 4 Wenn jemand einen herzigen Teddybären mit großer sozialer Ausprägung und um - fang reichem Wiener Schmäh kennen lernen will, muss er uns im Schlossbräu besuchen. Backe backe Kuchen! Seite 4 Irgendwann stellt sich jeder junge Mensch die obligatorische Frage: welchen Beruf wer de ich wohl wählen? Was könnte mir Spaß machen? Wo liegen meine Talente? Wiener Concert Schrammeln.. Seite 5 DIE WERFENWENGER Weis ist wohl eine der bekanntesten Volkskulturveranstaltungen im Salzburger Land und auch darüber hinaus. Alle drei Jahre findet sie statt, so auch wieder in diesem Jahr vom 30. August bis 8. September Das Werfenwenger Hochtal mit seiner einzigartigen Bergkulisse des Tennengebirges ist zehn Tage lang Bühne für Musikanten, Volkstänzer, Sänger und andere Künstler aus dem gesamten Alpenraum. Die Festspiele der Volkskultur begeis - tern jedes Mal viele Besucher aufgrund des hochkarätigen Programmes und der besonderen Veranstaltungsorte. Im Jahr 2010 stand die achte Weis unter dem Motto Im Natur-Garten, die heurige neunte Ausgabe wurde mit Symphonie des Waldes betitelt. Egal ob seltene, traditionelle Musikinstrumente, Musik und Lieder zur Jagd, moderne Klänge oder abstrakte Holzkunstwerke, das diesjährige Thema zeigt die Vielfalt der Volkskultur rund um Holz und Wald. Neben einheimischen Künstlern werden auch zahlreiche Gruppen aus dem In- und Ausland für unvergessliche Momente während der Werfenwenger Weis 2013 sorgen. Alle drei Jahre hilft praktisch der gesamte Ort am Gelingen der Veranstaltungsreihe mit, hunderte von freiwilligen Helfern sind ab Ende August täglich im Einsatz. Der Erfolg dieser Veranstaltung ist wohl auch darin begründet, dass Gäste aus nah und fern den Enthusi - asmus der Werfenwengerinnen und Wer fen wenger spüren und dadurch zahlreich kommen. Sollten die Wet ter - bedingungen stimmen, werden zur Werfenwenger Weis 2013 insgesamt ca Besucher erwartet. Grillbuffet im Bierhaus Lesen Sie hier den historischer Hintergrund zur moderierten Musikveranstaltung die in Brandauers Schlossbräu am 2. Juni 2013 stattfand. Bei schönem Wetter wird täglich von Uhr gegrillt. Schmankerln vom Grill, da zu Ofenerdäpfel und verschiedene Saucen. Frische Salate vom Buffet mit Dressing Ihrer Wahl. Preis pro Person: Erwachsene: 13,90 Kinder bis 11,99 Jahre: 8, Erwerben Sie Brandauers Grill-Armband bei unserem Service personal und genießen Sie Gegrilltes vom Buffet nach Lust und Laune. Auf Ihren Besuch freuen sich Thomas Brandauer und sein Team. Grill-Aktion! Sonntag u. Montag abends pro Person nur Euro 10,90

2 E D I T O R I A L Foto: Weinwurm Thomas Brandauer, Gastronom Sehr verehrte Gäste, geschätzte Mitarbeiter, liebe Freunde! Aus gegebenem Anlass möchte ich in die sem Editorial auf eine ganz besondere Veranstaltung im Brandauers Schloss - bräu hinweisen: Am Mittwoch, den 28. Au gust ab 18:30 Uhr findet in Zusam - men arbeit mit den CULTURBrauern eine»bierig-kulinarische ÖSTER - REICH REISE«statt. Folgende neun österreichische Familienund Traditionsbrauereien bilden den Zu sam menschluss der CULTURBrauer: Brauerei Schloss Eggenberg, Brau com - mune Freistadt, Brauerei Hirt, Mohren - brau erei, Brauerei Murau, Bierbrauerei Schrems, Trumer Privatbrauerei, Zillertal Bier und die Privatbrauerei Zwettl. Sie ver - körpern jahrhundertlange Brau tradi ti on gepaart mit geballter Innovations kraft. Sinn und Ziel der Veranstaltung ist es, den Gästen einen faszinierenden Überblick über die heimische Privatbrau-Sze - ne und die österreichische Sorten vielfalt zu geben. Bei der Veranstaltung werden an den Bier-Stationen je eine ausgewähl - te Bier sorte der neun CULTUR Brauer als Kost probe ausgeschenkt. Dazu gibt es die Möglichkeit, Spezia li tä ten aus der Region der jeweiligen Brau erei als kleine Happen zu verkosten. So entsteht eine»bierig-kulinarische Rei se«durch Österreich. Als weitere Attrak tion veranstalten wir ein großes Bier quiz, bei dem es Sachpreise der neun CUL TUR Brauer sowie Gutscheine in Brand auers Betrieben zu gewinnen gibt. Der Pauschalpreis für diese Veran stal - tung beträgt 20,-. Weitere Infor ma tio - nen finden Sie im Laufe des Som mers auf unserer Home page sowie in Österreichs Medien. Ich freue mich auf Ihren Besuch zur»bierig-kulinarischen Reise«im Brandauers Schlossbräu! Die Werfenwenger Weis bietet ein vielfältiges Programm Konzerte und Volksmusikabende im Waldhaus mit seiner ganz besonderen Atmosphäre, Freiluftveranstaltungen, Frühschoppen, ein eigenes Kinderprogramm und ein Festumzug - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Feierlich eröffnet wird die Werfenwenger Weis am Freitag, den 30. August, mit der Ouvertüre zur Symphonie des Waldes. Die Programmhighlights 2013 sind vielfältig: Ein internationales Alphorntreffen, eine Trilogie mit den bekanntesten Mundartdichtern, ein Volkstanzabend, Konzerte der bekannten Gruppe Faltenradio und der Musikkapelle Villnöss aus Südtirol, Volksmusikabende, für jeden ist etwas dabei. Aber auch das Querschläger-Quartett mit kugalat und mugalat und Herbert Pixner mit Na und?! geben der Werfenwenger Weis 2013 besondere Farbtupfer. Die einzelnen Veranstaltungen tragen klingende Namen wie Klarinette trifft Geige, Jagerisch gsungen, gspielt und vazählt oder Blasmusikfest am Waldrand. Holz im Klang nennt sich die Vernissage des internationalen Künstlersymposiums, das im Rahmen der heurigen Werfenwenger Weis stattfinden wird. Geplant ist dabei ein musikalischer Spaziergang von einem Kunstwerk zum anderen. Insgesamt hat das Organisationsteam unter der Leitung von Bürgermeister Dr. Peter Brandauer keine Mühen gescheut und ein für alle Altersgruppen attraktives Programm zusammengestellt, das durch ein hochwertiges kulinarisches Angebot und verschiedene künstlerische und handwerkliche Besonderheiten vor Ort noch verfeinert wird. Neu ist bei der heurigen Werfenwenger Weis ein eigenes Programm für die Kinder. An drei Tagen werden unsere jüngsten Besucher eingeladen, mit Reinhard Simbürger mit Naturmaterialien aus dem Wald eigene Musikinstrumente zu bauen. Am vierten Tag wird noch Forstmeister Konrad Esterl mit Tierstimmen aus dem Wald die Kinder begeistern. War beim letzten Mal das Naturgartenhaus ganz aus Glas der spezielle Veranstaltungsort, so ist heuer das eigens errichtete Waldhaus der besondere Rahmen für viele der Veranstaltungen. Der Zuhörer wird das Gefühl haben, er sitzt mitten im Wald zwischen den Baumstämmen. Das Waldhaus wird für ungefähr 400 Personen Platz, die Gastronomie und eine große Bühne bieten, erzählt Bürgermeister Brandauer, wir freuen uns jetzt schon auf die vielen Besucher aus nah und fern! Aktuelles zum Stand der Vorbereitungen und das gesamte Programm finden alle Interessierten auf der Homepage n Kontakt: Tourismusverband Werfenweng Birgit Hafner 0043(0) oder 0043(0) Mit bierigen Grüßen Thomas Brandauer 2

3 Das süße Gold Honig ist zweifellos eines unserer natürlichsten Lebensmittel und für viele ein Genuss. Honig ist ein, von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau zur eigenen Nahrungsversorgung erzeugtes, Lebensmittel. von Ilona Hauffe, Restaurant- u. Hotelleiterin Bierhaus Mauer HONIG ist nicht nur das älteste Süßungsmittel der Menschheit, er ist auch ein Heilmittel. Da er antibakteriell und entzündungshemmend wirkt, wird Honig bei Erkältungen und auch zur Wundenbehandlung verwendet. Durch den hohen Gehalt an Zucker entzieht er den Bakterien Wasser, sie trocknen aus und können sich nicht mehr vermehren. Vorsicht ist bei schlecht heilenden Wunden geboten, hierfür gibt es in Apotheken medizinischen Honig als Spezialverband, Wundauflage oder Wundgel. Wir mögen den Honig wegen seines guten Geschmacks. Milch oder Tee mit Honig ist ein altes, bewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen und wirkt auch entspannend auf das Nervensystem. Honig besteht neben den verschiedenen Zukkerarten und Wasser aus etwa 200 Inhaltsstoffen. Schon in der Steinzeit nutzten die Menschen Honig als Nahrungsmittel und wussten damals schon, wie sie den Honig entnehmen konnten, ohne das Bienenvolk dabei zu zerstören. Seit es Ge - MARIAN Majerovsky, geboren am , wuchs zusammen mit seinem Bruder in Piestany, einer Kurstadt in der Slowakei auf. Als kleiner Junge verbringt er sehr viel Zeit im Restaurant seiner Tante, sein Lieblingsplatz war schon damals die Küche. Fasziniert von den großen Töpfen, Pfannen und dem guten Essen ist für ihn sehr bald klar, die Küche wird sein Leben. Nach Beendigung des Schuldaseins besucht er eine Hotelfachschule und erlernt den Beruf Koch und Kellner. Mit erfolgreichem Abschluss kehrt Marian wieder zurück, wo alles angefangen hat, in die Küche des Restaurants seiner Tante. Dort vertieft er seine Kenntnisse in der traditionellen slowakischen Küche. Die nächste»station«in seinem beruflichen Leben ist ein Bierlokal in Piestany, wo er 4 Jahre lang sein Wissen und Können einbringen kann. Im Jahr 2007 zieht es ihn nach Deutschland, wo er auf einem Rhein-Main- Flusskreuzfahrtschiff seine Erfahrungen in der internationalen Küche sammelt. Seit Mai 2010 verstärkt er das Team im Bierhaus. Durch seine Verlässlichkeit und seinen Fleiß ist er zu einem beliebten Mitarbeiter geworden. Und wenn er mal nicht hinter dem Herd steht, zieht es ihn zum Fischen oder Sportschießen. Dort findet er auch den Ausgleich zu seinem Beruf. n D I E W E I N E M P F E H L U N G Z U D I E S E M G E R I C H T SAUVIGNON BLANC 2012 WEINGUT PICHLER-SCHOBER 12,5% vol., trocken St. Nikolai/Sausal, Südsteiermark Mit dem Weingut und Buschenschank Pichler-Schober, am Beginn des südsteirischen Weinlandes, sind wir schon lange sehr verbunden. Die Sortentypizität hüpft mit grünem Paprika und frischen Kräutern förmlich aus dem Glas; auch am Gaumen grüner Paprika, moderate Säure, gute Länge, Marian der»fischer«marian, Koch im Bierhaus vege tabilische Noten, Paprika und Ribiselblätter klingen lange nach. Der ideale Begleiter für die Saiblings - filets in Brandauers Betrieben. Ihr Stefan Wagenbichler Leitung Einkauf & Betriebskoordination schichts schreibung gibt, werden Honig und Bienen erwähnt. Die älteste Darstellung von Bienen ist etwa v. Chr. auf Felszeichnungen in Ostspanien. Die alten Ägypter schätzten die Kraft des Honigs, als»speise der Götter«, Bienen wurden als Symbol der Pharaonen verehrt. Kleopatra wusste schon damals über die wohltuende Wirkung des Honigs und nahm regelmäßig ein Bad aus Milch und Honig. Die Griechen legten den Verstorbenen Honig ins Grab, als Symbol für ewiges Leben und auch die Römer nutzten das süße Naturprodukt als Genussmittel. Könige ließen ihren Leichnam mit Honig konservieren und einbalsamieren. Für viele Herrscher, darunter auch Napoleon, war die Biene das Wappentier. Auch in Europa war Honig lange Zeit ein heiliges Lebensmittel. In Indien ist es bis heute üblich, die Zunge eines Neugeborenen mit Honig zu bestreichen, Honig darf auch bei keinem Hochzeitsritual fehlen. Honig eignet sich nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch zum Backen und Kochen, für Salatdressings und besonders schmackhafte Marinaden. Man sollte allerdings einige Besonderheiten berücksichtigen: beim Backen zum Beispiel muss man beachten, dass der Honig den Kuchen schneller bräunt als Zucker. Will man einen Pudding mit Honig süßen, wird der Pudding wässrig, wenn man die Flüssigkeitsmenge um ein fünftel reduziert, gelingt das Rezept. Zur Aufbewahrung von Honig eignen sich besonders gut Gläser, da sie hygienisch und wiederverwendbar sind. Honig sollte immer luftdicht verschlossen sein, da er sonst Wasser zieht und nicht mehr so gut schmeckt. Bei richtiger Lagerung ist Honig beinahe unbegrenzt haltbar. Wenn Honig fest ist und kandiert, ist das keineswegs ein Hinweis, dass er schlecht oder alt ist. Genau das Gegenteil ist der Fall, es ist ein gutes Zeichen, er wurde nie mit Hitze behandelt. Wenn sie ihn wieder flüssig haben wollen, stellen Sie das Glas in ein Wasserbad und erwärmen sie den Honig vorsichtig. Es gibt eine große Sortenvielfalt und gerade bei einer gesunden und bewussten Ernährung kann man Honig durch seinen feinen Geschmack als natürlichen Süßmacher einsetzen. n Besuchen Sie das wunderschöne Weingut in der Südsteiermark! Weingut Pichler-Schober Mitteregg 26, A-8505 St.Nikolai im Sausal U N S E R R E Z E P T In dieser Ausgabe des Bierigen Blattls präsentiert uns Marian, Koch im Bier - haus, eines sei ner Lie b lings rezepte.»kreative Küche für flotte Leute«Gegrilltes Saiblings filet mit Honig-Apfelrisotto dazu Wildkräuter-Blätter teig segel mit roten Rübenfäden Risotto: Reis in Olivenöl anschwitzen mit Weißwein ablöschen und mit Rind - suppe aufgießen, die geschälten, ent - kern ten Äpfel würfelig schneiden und bei geben, wenn die Flüssigkeit verkocht und das Risotto schön breiig ist, mit Honig abschmecken. Wildkräuter-Blätterteigsegel: Kräu - ter hacken und den gekochten Erdapfel mit Olivenöl vermengen. Blätterteig aus - rollen, in Vierecke schneiden, mit Kräu - termasse füllen und einmal zu einem Dreieck um klap pen, die Rän der vorher mit Eigelb bestreichen. Bei 170 Grad Heiß luft für 10 min. backen. Rote Rübenfäden: Die Rüben in dün - ne Streifen schneiden und in 180 Grad heissem Fett kurz frittieren. Saib lingsfilet mit Salz, Pfeffer und Zi - tro ne würzen, mehlieren und in der Pfanne von beiden Seiten kurz anbraten. Gutes Gelingen wünscht Marian! E I N K A U F S L I S T E Zutaten für 4 Personen 800 g Saiblingsfilet 250 g Rundkornreis 2 Äpfel 3 EL Honig 1/8 Weißwein 250 ml Rindsuppe 2 gekochte rote Rüben 400 g Blätterteig 1 Ei frische Kräuter (Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin) 1 kl. gekochter Erdapfel Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitrone, Mehl 3

4 Da Schurli Burli ALS JÜNGSTER von 4 Kindern wurde Schurli als Sohn eines Postbeamten und einer Hausmeisterin in Hietzing geboren und wächst in dem, von der Mama betreuten, Gemeindebau in der Großfamilie auf. Die Mama ist übrigens eine Wenn jemand einen herzigen Teddybären mit großer sozialer Aus - prägung und umfangreichem Wiener Schmäh kennen lernen will, muss er uns im Schlossbräu besuchen und darauf hoffen, dass unser Schurli Burli gerade Dienst versieht. Ein Porträt von Thomas Brandauer der besten privaten Konditorinnen weit und breit und so wird das Schlossbräu- Team regelmäßig mit gebackenen Köstlichkeiten der süßen Art versorgt.»der Papa macht die Presswurst, die Mama die süßen Sachen, das ist gut für die Stimmung«, meint der Sohn dazu. Nach der Volksschule und der Sporthauptschule (kaum zu glauben, der Schurli ist ein guter Tennisspieler) besucht der junge Spross die Gastgewerbeschule am Judenplatz unter dem leider schon verstorbenen Direktor Prof. Franz Zodl (erster Fernsehkoch Österreichs) und macht somit die Dreifachlehre als Bürokaufmann, Koch und Kellner. Beim Bundesheer kommt der Rekrut natürlich nach der Grund aus- bildung in das Offizierscasino der Stiftskaserne als Ordinanz. Nach 6 Jahren in der Geisterstube in Hietzing folgen 11 lange Jahre im Weinbrunnen.»Alle Hütten, wo ich gearbeitet habe gibt s nimmer, hoffentlich ist das kein schlechtes Omen. Das Gute ist, ich bin immer bis zum letzten Tag geblieben«, versucht er mich zu beruhigen. Seit 15 Monaten arbeitet Schurli jetzt im Schlossbräu im Service und trägt mit seinem Gemeinschaftssinn und seiner liebvollen, humorigen Art zum guten Betriebsklima bei.»trotz Betriebsgröße habe ich ein familiäres Umfeld und viele positive Eindrücke. Ich gehe wirklich mit Freude arbeiten.«besonders liebt Schurli das Essen, das er wirklich zelebrieren kann:»ich genieße das Essen als Geschenk«. Neben seinem großen Hobby Fußball als Austrianer, macht er gerne Ausflüge mit seiner Ehefrau Gabi und dem zurzeit leider kranken Hund.»Mein besonderer Wunsch, auch wenn er abgedroschen klingt, ist: Gesundheit für die ganze Familie!«Lieber Schurli, Du bist eine schöne Berei - cherung für die Brandauer Familie! n Backe backe Kuchen! Irgendwann stellt sich jeder junge Mensch die obligatorische Frage: welchen Beruf werde ich wohl wählen? Was könnte mir Spaß machen? Wo liegen meine Talente? Ein Bericht von Barbara Randa, Servicemitarbeiterin im Schlossbräu FÜR MICH jedoch war immer schon klar: es kommt nur eine Kochbzw. Kellnerlehre in Frage. Ich musste mich zwischen Kochund Kellnerlehre entscheiden, was mir nicht schwer fiel, da ich immer schon gerne gekocht habe. So fing ich im September 2005 eine Lehre in einem Hotel im 1. Bezirk an. In einer Hotelküche gibt es verschiedene Abteilungen, welche ich als Lehrling alle absolvieren musste. So kam Barbara Randa ich auch in die Patisserie, die von einer leichten Mousse über feines Gebäck bis hin zu prachtvollen Torten, alles herstellt. Von der ersten Minute an fühlte ich mich dort rundum wohl. Es machte so viel Spaß süße Köstlichkeiten für Buffets zu arrangieren, Torten und Schnitten zu backen und den verschiedenen Cremes und Mousse den letzten Schliff zu geben. Es war einfach faszinierend, mit welch detailverliebten Aufgaben ich hier zu tun hatte. Und ich wurde nicht nur zu den üblichen Lehrlingsarbeiten verdonnert, sondern ich durfte auch meine Ideen und Vorschläge mit einbringen, dadurch machte das Arbeiten natürlich noch viel mehr Spaß. Im 3. Lehrjahr fabrizierte ich meine erste Geburtstagstorte ganz ohne Hilfestellung, und sie wurde wunderbar! Nachdem ich meine Lehre abgeschlossen hatte, wechselte ich ins Service und so wurde das Backen zu meinem Hobby. In meiner Freizeit stehe ich gerne in der Küche und arbeite mit Kreativität und Präzision an meinen neuesten Projekten, die dann auch meist zu einem gelungenen und viel bestaunten Unikat werden. Gerade im Kreise von Freunden und Familie darf mittlerweile bei keinem Anlass eine Torte von mir fehlen und so lange es mir so viel Spaß macht, lasse ich mich auch nicht lange darum bitten. n 4

5 Neue Wiener Concert Schrammeln Historischer Hintergrund zur moderierten Musikveranstaltung, die in Brandauers Schlossbräu am 2. Juni 2013 stattfand. Verfasst von HR Dr. Sieghard Neffe BRANDAUERS Schlossbräu am Hietzinger Platz hat schon eine lange Vorgeschichte. Bekannt und beliebt im alten Wien war das Gasthaus früher unter dem Namen»Zum Weissen Engel«. Den wunderschönen historischen Saal mit den weißen Stuckengeln und der Bühnennische, sowie den weitläufigen Gastgarten gab es wohl schon seit dem 18. Jahrhundert. Das Gasthaus»Zum Weissen Engel«war neben einigen anderen Lokalen in Hietzing (z.b.: Dommayers Casino / heute Parkhotel Schönbrunn oder das heute nicht mehr bestehende Vergnügungsetablissement Neue Welt) ein beliebtes Ausflugsziel, aber vor allem im 19. Jh. auch immer wieder Schauplatz von Musik- und Ballveranstaltungen. Vor allem Josef Lanner und auch die Strauss-Kapelle musizierten öfters dort und brachten auch ihre neusten Stücke zu Gehör. Im Stiftsarchiv Klosterneuburg fand ich kürzlich eine von Josef Lanner handgeschriebene Einladung zu einer»musikalischen Abendunterhaltung verbunden mit einem glänzenden Ballfeste«angekündigt für»montag den 23. August 1830 im Salon und Garten Zum Weissen Engel in Hietzing«. Die Einladung schildert sehr eindrucksvoll den typischen Verlauf und die Organisation einer solchen Veranstaltung. Begonnen hat die Veranstaltung mit der Lanner-Kapelle um 7.00 Uhr abends im von vielen Lampions festlich beleuchteten Gastgarten. Das Konzert sollte offenbar nicht nur ein mitreißendes Hörerlebnis werden, auch der stimmungsvolle -- visuelle Eindruck war ein wichtiger Teil der Inszenierung für die Besucher. Danach beginnt»im Salon um 9.00 Uhr am Abend ein glänzendes Ballfest«. Dabei waren unter anderen auch die neuesten Lanner-Kompositionen zu hören:»schnellsegler Ländler, Annen Einladungswalzer sowie die beiden Galop pen Bruder Lauf und Bruder Spring«.»Der Eintrittspreis ist für jede Person 24 Kreuzer«. Auch wie die Besucher von der Stadt nach Hietzing und wieder zurück fahren konnten, hat Lanner organisiert:»die Gesellschaftswägen (Anmerk.: von Pferden gezogene Stellwagen) gehen zu jeder Stunde in der Nacht um 30 Kreuzer Wiener Währung für die Person in die Stadt, und nach Hietzing«. Viele Besucher sind sicherlich auch zu Fuß gekommen, weil sie sich den Fahrpreis in der wohl nur für wenige»guten alten Zeit«nicht leisten konnten. Man wollte damals einfach aus dem (v.l.n.r.) Peter Uhler/Violine, Johannes Dickbauer/Violine, Walther Soyka/chromatische Knopfharmonika, Peter Havlicek/Kontragitarre»Bruder Spring«-Originalnoten von Joseph Lanner für viele grauen Alltag in eine schöne - re Welt dieser stimmungsvollen Musik und des Tanzes eintauchen. Für die gute fachliche Beratung danken möchte ich vor allem Herrn Norbert Rubey von der Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus. Für die Hilfe bei der Transskription der handschriftlichen Lanner-Einladung danke ich Herrn Dr. Leopold Cornaro. Diese Lanner-Einladung, die Herr Dr. Neffe im Stiftsarchiv von Klosterneuburg entdeckte, gab den Anstoß, am Originalschauplatz von 1830 wieder eine»musikalische Abendunterhaltung«zu veranstalten. Nachdem, neben Joseph Lanner, der übrigens auch sein Erstes Konzert in Hietzing, im damaligen Wirtshaus zum»weissen Engel«gab, einige Jahre später auch Johann Strauss Sohn und Franz von Suppé hier auftraten, waren auch Stücke von diesen Komponisten im Konzertprogramm. Nochmals aufgewertet wurde dieser Musikabend durch die Moderation von Thomas Strauss, der ein unmittelbarer Nachfahre der Straussfamilie ist. Das Konzert am 2. Juni 2013 war ein Geschenk von Thomas Brandauer an seine Gäste und ein beeindruckendes Musikerlebnis im Rahmen der Hietzinger Bezirksfestwochen. Auf ein Wiedersehen im Brandauers Schlossbräu»mit weißen Engeln«, Ihr Restaurantleiter Mag. Erwin Hafner. n Die handschriftliche Lanner-Einladung aus 1830 Air-Show am Spitzerberg Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Gäste, ich möchte Euch sehr gerne am 22. und 23. Juni 2013 zum großen Flugplatzfest einladen. Selbstverständlich können Sie auch gerne Schnupperflüge unternehmen: z.b. mit einem doppelsitzigen Segelflugzeug, Motorsegler, Motor- flugzeug sowie auch Gyrocopter. Es steht auch die Antonov (der größte Doppeldecker der Welt) für einen Rundflug zur Verfügung. Am Samstag um 15:00 Uhr kommt auch der Red Bull Air-Show Weltmeister Hannes Arch und zeigt sein Kunstflugprogramm. Am Samstag Abend rundet noch die Sonnwendfeier den erlebnisreichen Tag ab. Am Sonntag geht s wieder voll zur Sache und die Piloten der verschie - densten Flugzeugarten zeigen Ihnen wunderbare Flugshow-Einlagen und herr liche Stunts. Selbstverständlich wird für s»leib- liche Wohl«gesorgt. Ich würde mich sehr freuen, den einen oder anderen am Spitzerberg anzutreffen. Ihr Michael Oszwald, Verkauf und Kundenbetreung COME FLY AIRSHOW ab 10.00h & HANNES ARCH KOMMT SA, 15.00h Spitzerberg Samstag Sonnwendfeier 22. & 23. Juni spitzerberg.at 5

6 Auf den Deckel Dem nachgerade euphorischen Feedback auf die letzte Zwickel - kolumne im Bierigen Blattl nachgebend, wird auch diesmal wieder ein wissenschaftliches Thema Herz und vor allem Hirn der hochgeschätzten Leserschaft erfreuen. Es soll deshalb hier und jetzt die Rede von etwas sein, das sich vor allem dadurch auszeichnet, dass es meistens nicht gut drauf, dafür aber sehr gut drunter ist. Nein, keine Angst, es geht heute nicht um die Freundinnen von Richard Lugner, sondern: Vorhang auf für den Bierdeckel! Die Geschichte des Bierdeckels ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Das hat er, möchte man hochbezahlten Werbeprofis glauben, mit dem weiblichen Menstruationszyklus gemeinsam. So wird gemeinhin angenommen, der Bierdeckel wäre eine Erfindung des neunzehnten Jahrhunderts. Allerneueste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass die Geburtsstunde des Bierdeckels bereits viel früher geschla gen hat, um genau zu sein, 1500 Jahre v. Chr., kurz nach den babylonischen Erbfolgekriegen, um 18 Uhr. Dies belegen jüngst im ehemaligen Mesopotamien ausgegrabene Konsumationsbelege, anhand derer schlüssig nachvollzogen werden konnte, dass die damaligen Unter setzer noch aus purem Gold waren, was sich bei der Zeche ungut bemerkbar machte. Goldene Bierdeckel! Nicht lange dauerte es, bis phönizische Händler, die sich schon damals nichts schissen, auf diesen Zug aufsprangen. Der Bierdeckel wurde zum begehrten Handelsgut und zum Exportschlager. Hauptabnehmer waren die Griechen, die sich zu dieser Zeit noch was leisten konnten. Die Nachfrage nach den Bierdeckeln war riesengroß und so kam es unweigerlich zu Magister Zwickel (Schankberater a. D.) unhübschen Szenen, deren Hauptdarsteller hoffnungslos überladene phönizische Triremen waren, die mit ihrer wertvollen Fracht elend am Grunde des ägäischen Meeres endeten. Ein Umdenken bei der phönizischen Wirtschaftskammer war die Folge, und man entschloss sich kurzerhand auf logistisch anspruchslosere Materialien bei der Bierdeckelherstellung umzusteigen (Papyrus, Filz, Sklavenhaar). Hier ließen sich schon damals Trends erkennen, die bis in unsere moderne Zeit noch nachwirken: billiger und schneller produzieren, und wie lang das Klumpert hält, ist eh wurscht. Im Mittelalter war mit unserem Bierdeckel nicht viel anzufangen, er war und blieb, wo er hingehörte: unter den Humpen! Erst viele Jahrhunderte später, wir schreiben inzwischen das anbrechende zwanzigste Jahrhundert, wagte er sich wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Und mit welcher Wirkung! So konnte anhand von Bierdeckelfunden in der österreichischen Nationalbibliothek klar bewiesen werden, wo das berühmte und berüchtigte Manhattan-Project, das ja bekanntlich in der Entwicklung der Atombombe gipfelte, seinen Anfang genommen hatte. Es war Albert Einstein, der dem damaligen Schweizerhauschef Karl Kolarik auf einem Bierdeckel der Brauerei Budweis skizzierte, warum die Atombombe im Grunde eine Scheiß - idee ist. Abgeschlossen hatte Einstein seine Bierdeckelaufzeichnung mit den inzwischen legendären Worten "Roosevelt, du Depp!" Und überhaupt: Legion ist die Zahl historischer Großereignisse, die der Bierdeckel, diskret und von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet, ganz entscheidend mitgeprägt hat: die Mondlandung, der Fall der Berliner Mauer, Michael Jacksons Album "Thriller", die Einführung des Euros, die Eröffnung der Merkur-Filiale am Parhamerplatz in Hernals, usw., usf. Aber welche Bedeutung hat der Bierdeckel, mit all seinen historischen Verdiensten, in unserer heutigen modernen, aufgeklärten Zeit? Um es vorweg zu nehmen: Bierdeckel machen Spaß. Richtig Spaß! Man kann mit ihnen Hauserln bauen, man kann auf ihnen wichtige Telefonnummern, auf deren Wiederauffindung man nur mäßigen Wert legt, notieren. Wacklige Tische und Stühle lassen sich mit ihnen begradigen. Es lassen sich darauf wertvolle Notizen anfertigen, anhand derer man im Wirtshaus auf Stein und Bein schwören kann, man hätte doch bitte allerhöchstens zwei Biere getrunken. Mit dem Bierdeckel lassen sich auch gar treffliche Schlachten schlagen, soll heißen, sie lassen sich trefflich in die Richtung anderer Gäste schleudern (eine Sache, die zu Zeiten der Babylonier noch undenkbar war). Ach ja, und eines kann man mit Bierdeckeln natürlich auch noch machen: man kann sie unters Krügerl legen. Das ist aber fad. Brandauer News Brandauer News Vielen Dank! Sehr geehrte Herr Brandauer, wir möchten uns im Namen von Bianca und ihren Eltern ganz herzlich bei Ihnen und Ihren Gästen für die wertvolle Un - ter stützung bedanken! Dank Ihrer Spende er hielt die 17-jährige Bianca eine Therapieliege mit elektrischer Höhenverstellung. Gerade für die tägliche Körperpflege und die notwendigen Be we gungs - übungen wird die Liege sicher gute Dienste leis ten! Biancas Mutter wendet regelmäßig ver - schie dene Übungen bei Bianca an, um u. a. die Mus keln zu stärken und das Gewebe zu festigen. So bleibt Bianca beweglich und fühlt sich wohler. Das 17-jährige Mädchen erlitt am dritten Le bens - tag einen schweren Krampfanfall, bei ihr wurde das Dravet-Syndrom, eine sehr seltene und schwe - re Form von Epilepsie, diagnostiziert. Bian ca ist ist in allen Belangen auf Un ter stützung und Hilfe angewiesen. Gehen, sprechen oder selbstständig essen kann sie nicht. Sie wird liebevoll von ihren Eltern versorgt und gepflegt. Noch mals ein großes DANKESCHÖN und herzliche Grüße Britta Wittmann, Projektleitung Herzenswünsche, Stiftung Kindertraum Impressum: Herausgeber: Thomas Brandauer, Am Platz 5, 1130 Wien Redaktion: Alexandra Hierzinger Mitarbeiter dieser Ausgabe: Stefan Wagenbichler, Ilona Hauffe, Christa Eder, Mag. Zwickel, Peter Petrus, Barbara Randa Fotos: Ilona Hauffe, Thomas Haubenberger Layout / Graphik / Produktion: kurt treiber graphic design, Hernalser Hauptstraße 113/19, 1170 Wien Druck: E.I.S. Megaplan, Märzstraße 50, 1150 Wien P H I L O S O P H I S C H E S Reichtum und Besitz Das Wort Reichtum bezieht sich auf die Verfügbarkeit von materiellen und immateriellen Gütern, die das Leben bereichern. Heutzutage wird Reichtum häufig quantitativ auf Geld und Besitztümer bezogen, lässt sich aber grundsätzlich nicht auf materielle Güter reduzieren. Reichtum bezeichnet den Überfluss an geistigen oder gegenständlichen Werten, insbesondere die Tatsache des Besitzes von materiellen Gegenständen. Die Bedeutung des geistigen Reichtums wird meist unterschätzt, lässt sich aber aus materieller Sicht kaum darstellen. Im ursprünglichen christlichen Glauben predigt Jesus Christus:»Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel.«Reichtum stellt Men - schen nicht über andere, sondern im Chris tentum sollen Reiche den Armen helfen. Im Buddhismus wird Reichtum ähnlich wie im Christentum als»klotz am Bein«gesehen. Die vier Empfehlungen des Buddhismus sind klar:»dein Reichtum sollte ehrlich erworben sein, dich selbst zufrieden machen, du sollst spenden und vor allem nicht anhaften, weil du weißt, dass du alles wieder hergeben musst«. Der gute Umgang mit Reichtum gründet auf ethischen Richtlinien. In Bezug auf Geld sind es drei Eigenschaften, die uns gerade dann schwerfallen könnten, wenn wir viel besitzen. Ehrlichkeit bedeutet, dass wir prüfen, womit wir unser Geld verdienen und ob wir damit nicht jemandem schaden. Zügelung bedeutet, dass wir den Reichtum nicht nur genießen, sondern bescheiden bleiben, und mit Großzügigkeit schulen wir die Fähigkeit loszulassen. Allerdings sollte man auch beim Geben vernünftig bleiben. Im Buddhismus ist die innere Loslösung von jedem scheinbaren Besitz und sei es unser eigenes Selbst der Schlüssel für die wahre Freiheit:»Indem er so er - kennt, wird ein wohlunterrichteter edler Schüler ernüchtert... Wenn er er nüchtert wird, wird er begierdelos. Durch Be gier - de losigkeit ist sein Geist befreit. Wenn er befreit ist, kommt das Wissen: Er ist befreit. Nur die Verbesserung des Herzens führt zur wahren Freiheit.«Fichte 6

7 Die Journal-Seite für Kids Jakob Hunter in Brandauers Auftrag gegen Prof. Petrus Langweilig Wieder eine fast wahre Tiergeschichte Der Bieber und der Affe In letzter Zeit wurde viel, sehr viel, über das Äffchen vom Musikstar Justin Bieber berichtet. Angeblich hat Justin sein Afferl einfach im Flugzeug mitgenommen, ohne es beim deutschen Zoll am Flughafen anzumelden. Das fanden die Damen und Herren vom Zoll nicht lustig und nahmen Justin seinen Spielgefährten weg. Nicht aus Bös artig - keit sondern aus Gründen wie Gesundheit und Artenschutz. Justin hätte eigentlich nur die notwendigen Papiere wie z.b. Impfpass vorweisen müssen. Das tat der Bub aber nicht, im Gegenteil. Er ließ seinen kleinen Freund einfach dort und kümmerte sich auch nicht mehr um ihn. Stellt euch nur vor, wie es schon einem vergessenen Teddybär, einer vergessenen Puppe oder Schmusedecke geht, wenn sie»einfach«vergessen wird. Doch wie ich euch gleich berichten werde, ist diese Geschichte reines BlaBla. Ich habe nämlich das Äffchen, es heißt übrigens Mally, getroffen und seine Geschichte fand ich so spannend, dass ich sie euch unbedingt erzählen muss. Mit einem breiten Grinsen und einem Stück Banane in den Händen sagte er folgendes:»nicht Justin hat mich einfach vergessen, ich habe Justin vergessen.«ich war aus zwei Gründen sehr verwundert: Erstens erzählte mir ein Affe, er hätte einen Weltstar am Flughafenzoll vergessen und zweitens, dass dieser Affe mit mir und seiner Banane einfach so im Backstage Vip Bereich des Stadions saß.»ich habe nicht viel Zeit. Ich muß in einer Stunde auf die Bühne.«, sagte Mally mit vollem Mund. Ich verstand kein Wort. Nicht, weil er den Mund voll hatte, sondern weil er sagte, er müsse auf die Bühne und dass Justin angeblich beim deutschen Zoll auf seine Abholung warten soll. Was das Äffchen aber weiter erzählte, klang ehrlich und sehr glaubwürdig.»als Justin und ich uns kennen gelernt ha - ben, stellten wir fest, dass wir uns total ähnlich waren. Total süß, große Augen und unser Gesang war kaum voneinander zu un ter - scheiden. Bei einem Bananenshake er hat - te einen Eierlikörtulumba, glaub ich verein - barten wir folgendes: Wir sind beide sooo süß, können beide so etwas wie singen, also teilen wir uns den Stress mit den Konzerten, Fans oder TV-Auftritten. Das funktionierte toll und niemand bemerkte es. Es war egal, ob er oder ich auf der Bühne stand. Nachdem wir auch immer zu zweit in der Öffentlichkeit auftraten, gab es nie Zweifel wer jetzt eigentlich wer ist. Ich der Affe und er der Bieber oder umgekehrt. Es klappte alles perfekt. Bis zu dem Tag an dem Justin seinen Pass und alles Zeug vergessen hatte. Ehrlich gesagt hatte ich meinen Pass vergessen und so habe ich einfach seinen bei der Einreise nach Deutschland verwendet. Tja, dann war das Konzert und viele Auftritte hier und da. Es machte mir viel Spass und es war auch viel Stress. In dem ganzen Trubel und Jubel habe ich ganz vergessen Justin vom Zoll wieder abzuholen. Im Flugzeug ist er mir dann wieder eingefallen. Wohl zu spät. An - geblich sitzt er jetzt in einem Zoo! Aber ob ich oder er, ist doch egal, habe ich mir gedacht. Naja. Das ist die Geschichte. Ich muß jetzt los. Auf die Bühne!«Mally oder war es doch Justin, verabschiedete sich und ich fuhr nach Hause. Ich plante für die nächste Woche einen Aus - flug in diesen Zoo, um mich zu vergewissern, wer jetzt wirklich zufrieden dort mit seinen Artgenossen ist. Aber davon berichte ich euch beim nächsten Mal. Ihr glaubt mir nicht?!? Ich habe extra ein Foto von einem der beiden gemacht, als Beweis für euch. Und wenn euch das nicht reicht, so könnt ihr einfach in diesen Zoo fahren und euch selbst ein Bild machen. n Der Kapuzineraffe Affenwitze Der Affe Mally gehört zu den Kapuzineräffchen. Die heißen deswegen so, weil die Fellfärbung der Kutte des Ordens der Kapuziner ähnelt. Wenn du einen dieser Affen er - leben möchtest, ist es am einfachsten, wenn du einen Zoo be suchst. Ansonsten müsstest du zum amerikanischen Konti - nent fliegen, z.b. nach Brasilien oder Argentinien. Tagsüber legen sie dort weite Strecken zurück, auf der Suche nach Nahrung und zur Revier - kontrolle. Am liebsten essen die Affen Früchte und Samen, aber auch Insekten und manchmal Vogel - eier. Es sind sehr intelligente Äffchen. So benutzen sie zum Beispiel Stei ne zum Ausgraben von Wur - zeln oder zum Aufknacken von Nüssen. In der Nacht schlafen sie auf hohen Bäumen, um sich selbst davor zu schützen, überfallen zu werden. Vor allem vor Greif vögeln, Kat zen und Schlagen müssen sie sich wirklich in Acht nehmen. Wie Hunde oder Katzen markieren auch die Kapuziner äff - chen ihr Revier und verteidigen es gegen diese Feinde und an - dere ungebetene Eindring linge. Um das Revier und den Nach - wuchs besser verteidigen zu kön nen leben die Affen in Grup - pen zusammen. Diese Gruppen können aus bis zu 30 Tieren be stehen. Die Weib - chen bleiben ihr Leben lang in derselben Grup pe, die Männ - chen jedoch wechseln die Grup - pe, sobald sie erwachsen sind. Als gemeinsame Sprache ha - ben die Äffchen spezielle Laute entwickelt und die gegenseitige Fellpflege stärkt den Zusam - men halt in der Gruppe. In der freien Natur werden die Äffchen bis zu 25 Jahre alt. Im Zoo können sie bis zu 50 Jahre alt werden. Die Intelligenz der Ka pu - zineräffchen reicht sogar soweit, dass sie oft als Haus tiere gehalten werden oder in Tier shows zu sehen sind. In den USA werden sie sogar dazu ausgebildet, körperlich behinderten Menschen zu helfen, das alltägliche Leben zu erleichtern. Im Schimpansenkäfig ist Nachwuchs an - gekommen. Die ganze Schimpan sen fa - mi lie sitzt drum herum. Alle schauen das kleine Baby an und die Mutter schaut auch ganz ängstlich. Da sagt der Älteste:»Du, Mutter, mach dir nichts draus, zu erst sehen sie immer aus wie Men schen!ich habe meinen Affen abgerichtet. Gib ihm drei Euro und er rennt los und kauft dir Zigaretten.«Eine Stunde später be - schwert sich der Nach bar:»ich ha be deinem Affen sechs Euro gegeben aber er ist immer noch nicht da.«kein Wun - der, mit sechs Euro geht er ins Kino! Voller Begeisterung sagt ein Zoo be - sucher zum Wärter:»Im Affenkäfig spielen drei Affen Karten!Na und?«, brummt der Wärter.»Sie spielen doch nur um Erdnüsse.«7

8 B R A N D A U E R D A S G A N Z E J A H R Parken bei Brandauer in Mauer In der Tiefgarage kannst Du von Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von Uhr um Null Euro parken! Feiern bei Brandauer Vom Familienfest bis zur Firmenfeier (bis zu 600 Personen). Brandauer Betriebe bieten kulinarische Köstlichkeiten und Ambiente zum Wohlfühlen. Buffet- & Menü vor schlä ge erhalten Sie bei unseren Mitarbeitern und unserem Kundenbetreuer Michael Oszwald (Tel. 0676/ ). Bierig-kulinarische Öster reich reise Mittwoch, 28. Au gust ab 18:30 Uhr in Brandauers Schloss bräu. Der Pauschalpreis für diese Veran staltung beträgt 20,-/Person, inkl. Bierverkostung und Spezia li tä ten-happen aus der Region der jeweiligen Brau erei. Mittagsbuffet in allen Brandauer Betrieben Mo Fr (ausg. Feiertage) Uhr Pro Person Euro 8,50, Kinder bis 12 Jahre Euro 5,50 (unter 5 Jahre gratis): Suppe, Salat-Buffet und vier verschiedene Hauptspeisen Die Geschenkidee Gutscheine vom Brandauer einzulösen in einem der drei Betriebe Brandauer hat immer offen für Dich! Drei völlig unterschiedliche Lokaltypen einigt ein Konzept: Gutes Essen und Trin ken zu vernünftigen Preisen. Gas tro no mie mit Sym pathie. 365 Tage im Jahr. Schlafen bei Brandauer Unser Hotelbetrieb im venezianischen Re - naissanceschlössel im Bierhaus Mauer bietet ein ganz besonderes Ambiente. Güns tige Preise für Außergewöhnliches: (pro Tag & Zimmer inkl. Frühstücks-Buffet) Einzelzimmer 60,, Doppelzimmer 85, Grillbuffet im Bierhaus Ab Mai täglich bei Schönwetter von Uhr, Sonn- u. Feiertag Uhr Brandauer zückt den Steirerhut Herzhaftes aus dem Steirerland Brandauer hat immer Platz für Dich! Ob im Biedermeier-Festsaal oder unter Kas ta nienbäumen Indoor- und Gar tenplätze warten auf Dich. Brandauers Welt der Biere! Bis zu acht offene Biersorten sowie eine Auswahl an Flaschenbieren. Beachten Sie auch unsere saisonalen Bierangebote. und so findest Du uns: 1130 Wien Am Platz 5 Tel tägl. geöffnet von 10 bis 1 Uhr kein Ruhetag Wien Gesslgasse 4 Tel tägl. geöffnet von 10 bis 24 Uhr kein Ruhetag Wien Heiligenstädter Straße 31 Tel So Mi von 10 bis 1 Uhr, Do Sa von 10 bis 2 Uhr kein Ruhetag 8

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