Heute für morgen Zeichen setzen!

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Heute für morgen Zeichen setzen!"

Transkript

1

2 INHALT MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN SPEDITIONEN UND LOGISTIK Netzwerktreffen im Bundesministerium 4 TITELTHEMA Arbeiten in der KEP-Branche 5 BAG-Bericht zu den Arbeitsbedingungen in der KEP-Branche 6 7 AKTIVITÄTEN Einstellungsstopp bei der Post AG verhindert 8 Schweigeminute 8 BRIEFDIENSTE Vergabe 8 Arbeitszeitrichtlinie für selbstständige Lkw-Fahrer Mit der Einbeziehung selbstständiger Fahrer in die EU-Arbeitszeitrichtlinie für den Straßenverkehr konnte ver.di auf europäischer Ebene einen Erfolg verbuchen (siehe bewegen 10/2011). Nun steht die Umsetzung der Richtlinie in Deutschland an. Zum Jahreswechsel hat die Bundesregierung den Entwurf eines Arbeitszeitgesetzes für selbstständige Kraftfahrer auf den Weg gebracht. Der Bundesrat hat im Februar eine Stellungnahme abgegeben. Mit dem Gesetz soll die Arbeitszeit der selbstständigen Fahrer entsprechend der angestellten Fahrer im Durchschnitt auf 48 Stunden pro Woche beschränkt werden beziehungsweise auf bis zu 60 Stunden, wenn sie innerhalb von vier Monaten im Durchschnitt 48 Stunden beträgt. Nächster Schritt wird die Beratung im Bundestag sein. ver.di begrüßt, dass endlich auch in Deutschland umgesetzt wird, was andere EU-Staaten bereits getan haben. Gleiche Arbeitszeitregelungen für alle Berufskraftfahrer in Europa sind wichtig im Kampf gegen Wettbewerbsverzerrung und Lohndumping. Mit der Regelung wird ein Stück Druck aus dem Gewerbe genommen. Der Anreiz, angestellte Fahrer in die teilweise selbstausbeuterische Selbstständigkeit zu drängen, wird durch gleiches Recht für alle verringert. red Besoldungsrunde Beamte Die Tarif- und Besoldungsrunde für die Beschäftigten und Beamtinnen und Beamte des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen hat im März begonnen. Davon betroffen sind auch die Beamtinnen und Beamten der Deutschen Post AG und bei der Postbank Filialvertrieb AG. ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes eine lineare Erhöhung der Vergütungen um 6,5 Prozent, mindestens 200 Euro. Für die Beamtinnen und Beamten fordert ver.di eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des erzielten Tarifergebnisses. Aber: Ohne Druck passiert nichts. Die Beamtinnen und Beamten bei der Post AG und der Filialvertrieb AG sind aufgefordert, begleitend zu den Verhandlungen an Aktionen der ver.di-betriebsgruppen und von ver.di vor Ort teilzunehmen. Unsere Forderungen sind berechtigt. Wir sind es wert! red TARIF DP Technischer Service GmbH: Beschäftigte erhalten Schutz und mehr Geld 9 MITBESTIMMUNG Europäischer Betriebsrat für Kühne und Nagel geht an den Start 10 SERVICE Reise nach Kärnten 11 Termine Heute für morgen Zeichen setzen! Unter diesem Motto verteilen Kolleginnen des Fachbereiches Logoboxen an ihre Kolleginnen, die mehr ver.dient haben. Ab dem 8. März, dem Internationalen Frauentag, bis zum Equal Pay Day am 23. März machen ver.di-frauen aufmerksam auf die Entgeltungleichheit von Frauen und Männern. Die Entgeltgleichheit ist ein Schwerpunkt der ver.di-frauen- und Gleichstellungspolitik. Nach wie vor verdienen Frauen in Deutschland im Durchschnitt fast ein Viertel weniger als Männer. Dazu haben die ver.di-frauen konkrete Forderungen an die Politik. In einer Postkartenaktion an die Kanzlerin fordern sie gesetzlich verbindliche Regelungen zur Durchsetzung von Entgeltgleichheit. Sabine Springinsgut Weitere Informationen unter Foto: ver.di 2 be wegen 02 I 2012

3 MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN Mehr Geld im Portemonnaie Bei der Postbank Filialvertrieb AG erhalten die rund 5000 Tarifbeschäftigten als zweiten Erhöhungsschritt aus der Tarifrunde im Dezember 2010 zum 1. April dieses Jahres 2,9 Prozent höhere Entgelte. Zum 1. Februar vorigen Jahres stiegen ihre Vergütungen um 1,8 Prozent. Darüber hinaus gelang es, die rund 5000 Beamten durch die Fortführung der Postbankzulage bis Juni 2013 am Tarifergebnis zu beteiligen. Auch die rund Beamtinnen und Beamten der Deutschen Post AG erhalten aus dem Ergebnis der Tarifverhandlungen vom Januar 2012 die Postzulage bis zum 31. März nächsten Jahres. Das Entgelt der Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG steigt zum 1. April 2012 linear um vier Prozent. Für die Beschäftigten der Federal Express Corporation schloss ver.di Mitte Februar 2011 einen Tarifvertrag ab. Vom 1. März bis zum 31. Juli 2011 erhielten sie 2,5 Prozent mehr Geld und seit dem 1. August 2011 bis zum 31. August 2012 weitere 2,65 Prozent. Zum 1. April 2012 bekommen alle Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 125 Euro. Beschäftigte in Speditionen und Logistik in Rheinland- Pfalz bekommen ebenfalls zum 1. April mehr Geld. In der Tarifverhandlung im April vorigen Jahres wurde eine zweite Erhöhung zum 1. April 2012 in Höhe von 2,1 Prozent vereinbart, die erste Erhöhung von 2,2 Prozent erfolgte zum 1. April red Aufsichtsratswahlen im Postbankkonzern Im Konzern der Deutschen Postbank AG fanden am 29. Februar Aufsichtsratswahlen statt. Daran nahmen aus den verschiedenen Unternehmen des Konzerns 268 Delegierte teil. Sie hatten sechs betriebliche Arbeitnehmervertreter, drei Gewerkschaftsvertreter und einen leitenden Angestellten zu wählen. Mit überragender Mehrheit, die Splittergruppen auch nicht ansatzweise eine Chance gab, wurden die ver.di-kandidatinnen und Kandidaten gewählt. Der ver.di-vorsitzende Frank Bsirske wurde gewählt. Ebenso Rolf Bauermeister, Bundesfachgruppenleiter Postdienste, und Gerd Tausendfreund, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Finanzdienstleistungen. Seitens der betrieblichen Vertreter aus dem Unternehmen Postbank Filialvertrieb AG wurden Bernd Rose, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und Susanne Bleidt, Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtbetriebsrats, gewählt. Die weiteren Arbeitnehmervertreter sind: Renate Treis, Deutsche Postbank AG; Hans-Jürgen Kummetat, Deutsche Postbank AG; Timo Heider, BHW Bausparkasse; Eric Stadler, BCB AG. Wolfgang Zimny, Deutsche Postbank AG, wurde als leitender Angestellter gewählt. Das Ergebnis ist ein starkes Votum für ver.di. Karoline Haustein Nicht warten mitmachen! Um es gleich zu sagen: Wir wollen mehr Menschen für ver.di interessieren und am liebsten auch als Mitglied gewinnen. Um etwas durchzusetzen, darf man über Gewerkschaften nicht nur reden. Man muss mitmachen. Der Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik will 2012 eine positive Mitgliederentwicklung erreichen. Das heißt mehr neue Mitglieder gewinnen als den Fachbereich aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen. Das geht nur mit Hilfe aller Mitglieder, denn nur Menschen überzeugen Menschen. Wechsel bei der Bundesnetzagentur Seit 1. März ist Jochen Homann neuer Präsident der Bundesnetzagentur. Homann war Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Er löst Matthias Kurth (SPD) ab, dessen Vertrag im Februar dieses Jahres auslief. Kurth war zehn Jahre im Amt. Die Bundesnetzagentur ist für die Kontrolle der Strom-, Gas-, Bahn- und Telekommunikationsmärkte zuständig. Die Behörde ist dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellt. red Gemeinsam sind wir stark! Gemeinsam hohe Fachlichkeit! Tipps für ein Gespräch mit der Kollegin oder dem Kollegen erhaltet ihr vor Ort bei euren ver.di-vertrauensleuten und ver.di-betriebsräten. Ebenso einen Fächer, den ihr den interessierten Kolleginnen und Kollegen mitgeben könnt. Gemeinsam eine gute Zukunft! be wegen 02 I

4 SPEDITIONEN UND LOGISTIK Die Zeichen der Zeit erkennen Das Netzwerktreffen im Verkehrsministerium bestätigt: Die Anforderungen an die Beschäftigten in Spedition und Logistik sind hoch In Deutschland nehmen Güterverkehr und Logistik nach dem Handel und der Automobilindustrie den dritten Platz und damit eine Spitzenposition in der Volkswirtschaft ein. Im Sektor sind rund acht Prozent aller Erwerbstätigen beschäftigt. Die Qualität von Infrastruktur und logistischen Dienstleistungen, Termintreue sowie Effizienz und die zentrale Lage in Europa machen Deutschland zu einem führenden Logistikstandort. All das hat bereits die vorige Bundesregierung bewogen, Entwicklungsstrategien für die Branche auszuarbeiten und 2008 einen Masterplan Güterverkehr und Logistik vorzulegen. Dieser Plan erfuhr eine Weiterentwicklung unter schwarz-gelbem Vorzeichen. Das Papier wird seitdem als Aktionsplan Güterverkehr und Logistik Logistikinitiative für Deutschland bezeichnet, umfasst fünf Kernziele und insgesamt 30 Maßnahmen (siehe bewegen 12/2010). Den offenen, transparenten Dialog mit Experten aus der Verkehrswirtschaft, Wissenschaft und Verbänden sucht das Bundesverkehrsministerium mit so genannten Netzwerktreffen, wo die praktische Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Aktionsplanes debattiert werden soll. Ein solches Treffen fand auch am 14. Februar 2012 in Berlin statt. Neben der Vermarktung des Logistikstandortes Deutschland standen bei dem Treffen die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen der Branche im Mittelpunkt. Wolfgang Severing, Referatsleiter Marktbeobachtung vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) in Köln, konfrontierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Verbänden und Unternehmen mit den Kernaussagen aus dem aktuellen Marktbeobachtungsbericht (siehe dazu nachfolgenden Artikel zum dritten Monitoring-Bericht zu den Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik). Die Branche kämpfe mit einer zunehmenden Überalterung, so Severing. Der Anteil der Beschäftigten unter 25 Jahren läge deutlich unter, der Anteil der über 55-Jährigen dagegen deutlich über dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Zunehmende berufliche Anforderungen resultierten aus technischen Neuerungen, hoher sozialer Kompetenz und großer körperlicher Belastung. Arbeitszeiten von 45 Stunden und mehr seien keine Seltenheit, lange Abwesenheiten von zu Hause sowie Belastungsfaktoren wie Übermüdung, Stress und mangelnde Gesundheitskontrolle prägten vielfach die Arbeitsbedingungen. Gründe für bereits existierende Fachkräfteengpässe sah der BAG-Experte im demografischen Wandel, in fehlendem Brancheninteresse junger Leute, aber auch in teilweise mangelnder Ausbildungsreife sowie Ausbildungsabbrüchen. Die Quintessenz der nachfolgenden Debatte: Offensichtlich anerkennen vor allem große Unternehmen der Branche inzwischen einen Fachkräftemangel nicht nur bei Berufskraftfahrern, sondern zunehmend auch im kaufmännischen Bereich. Man diskutiert verstärkte Ausbildungsaktivitäten, trifft dabei auf praktische Probleme und räumt ein, dass man in der Branche noch nicht gelernt hat, um junge Leute zu buhlen. Aus Sicht von ver.di sollte klar sein, die beste Werbung sind gute Arbeitsbedingungen. Dazu erklärte ver.di-vize Andrea Kocsis am Rande des Netzwerktreffens: ver.di hat im Ringen um gute Arbeit in der Speditions- und Logistikbranche seit langem auf Fachkräfte- und Nachwuchsprobleme hingewiesen und dabei bessere Arbeits- und Entlohnungsbedingungen für die Beschäftigten in den Fokus gerückt. Die Probleme sind zum großen Teil hausgemacht. Dass die Unternehmen Fachkräftemangel jetzt auch einräumen, zeugt von mehr Realismus. Wichtig ist natürlich, dass etwas getan wird. Also mehr ausbilden, sich aktiv in die Fortentwicklung der Tariflandschaft einbringen und im Betrieb auf alternsgerechte Arbeitsbedingungen achten. neh Foto: C. v. Polentz 4 be wegen 02 I 2012

5 TITELTHEMA Arbeiten in der KEP-Branche Die Arbeitsbedingungen bei den Kurier-, Express- und Paketdiensten sind Medienthema geworden. Es war die Stiftung Warentest, die im Zuge einer Untersuchung über die Dienstleistungsqualität in ihrer Ausgabe vom Dezember 2010 auch den Blick auf die Arbeitsbedingungen bei den Paketdiensten richtete. Starker Leistungsdruck, schwere körperliche Arbeit, permanenter Kundenkontakt kennzeichnen die Arbeit des Zustellers, der Zustellerin. Scheinselbstständigkeit, Stücklohn, ausbeuterische Praktiken durch Subunternehmerketten, an deren Ende für den, der die eigentliche Arbeit macht, kaum noch was übrig bleibt das ist in der Branche Realität. Allerdings nicht nur. Arbeiten in der KEP-Branche kann nicht über einen Kamm geschoren werden. Sondern es gibt große Unterschiede je nach Unternehmen und je nach Bereich, also ob man in der Verwaltung, der stationären Bearbeitung oder aber in der Zustellung tätig ist. Fünf Unternehmen dominieren auf dem deutschen Markt: Die Deutsche Post AG, UPS, DPD, GLS sowie Hermes. Zu den eher größeren Unternehmen zählen auch trans-o-flex, TNT Express, Fed Ex oder die Posttochter Deutsche Post Express Germany. Insgesamt bieten rund 3000 Unternehmen auch regional, als Kleinfirma mit weniger als zehn Beschäftigten und als Ein-Personen-Betrieb KEP-Dienste an. Die KEP-Branche ist für ver.di kein weißer Fleck. Vielmehr gibt es bei den großen Unternehmen überall Betriebsräte. Bei der Deutschen Post AG flächendeckend. Bei DPD, Hermes und UPS an vielen Standorten. Ähnliches gilt für GLS. Auch die Deutsche Post Express Germany hat Betriebsratsstrukturen. Bei trans-o-flex wurden diese durch gezielte Umstrukturierungen weitestgehend zerschlagen. Bei der Deutschen Post AG gilt für die Beschäftigten ein bundesweiter Haustarifvertrag. UPS, DPD und Hermes sind über die regionalen Flächentarifverträge in der Tarifbindung. Der Haustarifvertrag der Deutschen Post AG erfasst Verwaltung, stationäre Bearbeitung und Zustellung. Historisch aus den Sanierungstarifverträgen für die damalige Frachtpost kommend, sind bis heute 990 Zustellbezirke im reinen Paketbereich fremd vergeben. Der derzeitige entsprechende Vertrag, der im Zuge des Tarifergebnisses zu Schutzpaket und Altersteilzeit im Oktober 2011 zwischen ver.di und dem Arbeitgeber geschlossen wurde, gilt bis 31. Dezember Bezogen auf die Zahl der Beschäftigten in der Zustellung (Brief, Verbund, Paket) liegt die Fremdvergabequote bei der Deutschen Post AG bei 1,6 Prozent. Auch bei UPS, DPD und Hermes sind die eigenen Beschäftigten bei Tarifbindung durch den Flächentarifvertrag geschützt. Das gilt vor allem für Verwaltung und stationäre Bearbeitung. Der Haken im Bereich der Zustellung ist hier: Es gibt außer bei UPS, wo rund 60 Prozent der Zustellerinnen und Zusteller eigene Beschäftigte sind, keine eigenen Zustellorganisationen. Hermes, DPD und GLS arbeiten ausschließlich über Subunternehmen. Gleiches gilt für trans-o-flex und die Deutsche Post Express Germany. Dass bei den meisten der mit der Liberalisierung auf den Markt gekommenen Unternehmen mit Subunternehmern in der Zustellung gearbeitet wird, ist kein deutsches, sondern ein europaweites Phänomen. Das zeigt ein europäisches Forschungsprojekt zu den Arbeitsbedingungen der KEP-Fahrer, an dem sich ver.di beteiligt hat. Was kann man tun? Gewerkschaftliche und betriebsrätliche Stärke zu organisieren, bleibt das A und O. Auch wenn das schwierig ist. Denn nach den Erfahrungen der Betriebsräte aus den großen KEP-Unternehmen wird beides von den Subunternehmen mit aller Macht unterbunden. Die Politik ist gefragt, den missbräuchlichen Einsatz von Scheinselbstständigkeit zu unterbinden und mögliche Kontroll- oder Gesetzeslücken zu schließen. Auch der von den DGB-Gewerkschaften geforderte einheitliche gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro würde helfen, die Situation bei den Subunternehmen zu stabilisieren. sis Foto: C. v. Polentz be wegen 02 I

6 TITELTHEMA Dritter Monitoring-Bericht zu den Arbeitsbedingungen Deutschland gehört zu den bedeutendsten Logistikstandorten der Welt. Die Standortvorteile im Herzen Europas und als Schnittstelle weltweit vernetzter Handels- und Verkehrsströme sowie Wertschöpfungsketten sollen, so der erklärte Wille der Politik, weiter ausgebaut werden. Die Branche gilt national bereits als drittgrößter Wirtschaftssektor, mit weiter wachsender Tendenz. Bereits mit dem Masterplan Güterverkehr und Logistik, den die Bundesregierung 2008 verabschiedete, wurde auch unter der Beteiligung von ver.di beschlossen, die zum Teil schwierigen Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in diesem Wirtschaftsbereich regelmäßig in den Blick zu nehmen. Das dem Bundesverkehrsministerium zugeordnete Bundesamt für Güterverkehr (BAG) wurde mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung, auch Monitoring genannt, für die Schlüsselbranche beauftragt. Das wird mit dem von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer erarbeiteten Aktionsplan Güterverkehr und Logistik fortgesetzt. Das BAG hat im Herbst vergangenen Jahres den dritten Bericht zur Auswertung der Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik vorgelegt. Er geht von einer weiter steigenden Nachfrage nach Speditions-, Logistik- und Transportdienstleistungen aus und rückt einen wachsenden Personalbedarf in weiten Teilen der Branche ins Blickfeld. Nachwuchsgewinnung als zentrale Herausforderung Die im Straßen-, Eisenbahn- und Binnenschiffsgüterverkehr beförderte Gütermenge stieg laut BAG-Monitoring 2011 weiter. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum lag sie um 12,4 Prozent höher, die Verkehrsleistung wuchs um 4,3 Prozent. Obwohl sich die Arbeitsmarktsituation in den einzelnen Berufsgruppen durchaus unterscheide, nehme in der gesamten Güterverkehrs- und Logistikbranche der Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu. Besonders gelte das auch für Berufskraftfahrer und Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen. Die Nachwuchsgewinnung wird im BAG- Bericht als eine der zentralen Herausforderungen gesehen. Das gelte vor dem Hintergrund des demografischen Wandels umso mehr, da ein Großteil der am Markt tätigen Unternehmen bisher nicht selbst ausbilde. Kritisch beleuchtet werden die Arbeitsbedingungen in der Branche, die häufig von langen und unregelmäßigen Arbeitszeiten und Schichtdiensten geprägt seien. Der konjunkturelle Aufschwung habe darüber hinaus zu einer wachsenden Zahl von Überstunden geführt. Übermäßig lange Arbeitszeiten zum Teil auch Verstöße gegen die gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten bergen zudem hohe Sicherheits- und Unfallrisiken. Hinsichtlich der Vergütung stellt das BAG eine positive Tendenz fest. Das Entgeltniveau vor der Wirtschaftskrise sei wieder erreicht, in einigen Bereichen sei das Interesse, qualitativ gutes Personal zu halten, auch an der Bezahlung ablesbar. KEP-Branche: Viele Frauen und viel Teilzeit Der Bericht geht ausführlich auf die Situation der einzelnen Marktsegmente ein. In dieser Ausgabe von bewegen wollen wir den Bereich von Kurier-, Express- und Paketdiensten genauer beleuchten. Die Marktbeobachtung fasst die Befunde dazu unter der Rubrik der Fachkräfte für Kurier-, Express- und Paketdienste zusammen. Allerdings muss man bei der Lektüre der Ergebnisse beachten: Statistische Zahlen liegen nur für abhängig Beschäftigte vor. Die Datensammlung über die Bundesanstalt für Arbeit beziehungsweise das Statistische Bundesamt ist in der Definition nicht deckungsgleich und daher nicht direkt vergleichbar. Dennoch liefern uns die Zahlen des BAG-Berichtes Aufschluss über die Struktur der Beschäftigten. Die Anzahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter im Segment der Postverteiler hat in dem Zeitraum zwischen 2000 und 2010 leicht zugenommen von Beschäftigten auf Beschäftigte. Nicht erfasst da es dazu keine entsprechende Statistik gibt sind die geringfügig Beschäftigten und die Selbstständigen. Diese nehmen aber nach den Erkenntnissen des Bundesamtes einen vergleichsweise hohen Anteil ein. Während es geringfügig Beschäftigte vor allem im Bereich der Briefzustellung gibt, sind Selbstständige vor allem als Kurierfahrer tätig, so das BAG. Ein Blick auf die Altersstruktur zeigt, dass auch hier der Anteil Erwerbstätiger über 50 Jahre kontinuierlich gestiegen ist. Er erfasst inzwischen mehr als ein Viertel aller Beschäftigten. Bemerkenswert hoch liegt mit 57,1 der Prozentsatz von Frauen unter den Postverteilern. Das BAG sieht hier einen Zusammenhang zur in der Berufsgruppe weit verbreiteten Teilzeitbeschäftigung. Arbeitszeiten unter 18 Stunden finden sich hier dreimal so häufig wie im Durchschnitt aller bundesdeutschen Berufsgruppen. Die körperlichen Anforderungen in der Zustellung, egal ob zu Fuß, per Fahrrad, Pkw oder Lkw, werden als so beträchtlich eingeschätzt, dass sie körperliche Ausdauer und eine robuste physische Konstitution erfordern. Das gilt speziell für Be- und Entladevorgänge, das Tragen von Sendungen zum Empfänger sowie für das Sortieren von Paketen. Doch damit nicht genug: Gutes Deutsch in Wort und Schrift werden 6 be wegen 02 I 2012

7 TITELTHEMA ebenso vorausgesetzt wie grundlegende mathematische Kenntnisse und der sichere Umgang mit Daten. Im direkten Kundenkontakt sind Kontaktfreudigkeit, Höflichkeit und Geduld, ansonsten generell Genauigkeit, Ordnungssinn, Pünktlichkeit und Teamfähigkeit gefragt. Arbeitszeiten und körperliche Anforderungen Betrachtet man die Arbeitszeitstatistik der Berufsgruppe, so fällt auf, dass 29 Prozent der Erwerbstätigen weniger als 21 Stunden wöchentlich tätig sind. Das betrifft vor allem teilweise geringfügig Beschäftigte und Teilzeitkräfte in der Briefzustellung sowie Kurierfahrer in Nebentätigkeit. Bei knapp über 30 Prozent der Beschäftigten liegt die Wochenarbeitszeit zwischen 36 und 39 Stunden, rund 17 Prozent arbeiten 40, knapp 10 Prozent sogar 41 und mehr Wochenstunden. Nachtarbeit ist besonders in den Verteilzentren und bei Kurierunternehmen verbreitet. Hohen Zeitdruck und damit verbundenen Stress konstatiert der BAG-Bericht vor allem in der Paketzustellung. Hier wird auch von dauerhaften Stresssituationen und hohen physischen und psychischen Belastungen für die Beschäftigten gesprochen, um innerhalb ihres Zustellbezirkes alle Pakete rechtzeitig auszuliefern. Mit Blick auf die beträchtlichen Beschäftigungszahlen sind die Ausbildungsaktivitäten in der KEP-Branche eher gering, obgleich seit 2005 ein Anstieg der Ausbildungsquoten feststellbar ist. Zur Fachkraft KEP ließen sich 2010 insgesamt 2158 junge Leute aller Lehrjahre ausbilden. Der überwiegende Teil der Azubis wird bei der Deutschen Post AG ausgebildet. Für die anderen Unternehmen der Branche stellt der Bericht des BAG eine Ausbildungs zurückhaltung fest. Aus Sicht von ver.di wäre es gut, wenn sich auch die anderen Unternehmen der Branche aktiv in die Ausbildung junger Menschen einbringen würden. neh Arbeitsanforderungen eingehend untersucht Fragen an Lydia Siepmann, Referentin im Referat Marktbeobachtung, Bundesamt für Güterverkehr (BAG) zum jährlichen Monitoring-Bericht bewegen: Wie werden die Arbeitsbedingungen im jährlichen Monitoring untersucht? Lydia Siepmann: Das Bundesamt für Güterverkehr hat den gesetzlichen Auftrag zur Marktbeobachtung. Um ein ausgewogenes und differenziertes Bild der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktsituation in den verschiedenen Berufsfeldern zu erhalten, wird eine Vielzahl verschiedener Informationsquellen und Marktdaten ausgewertet. Eine sehr wichtige Informationsbasis ist der direkte Gesprächskontakt mit zahlreichen Branchenvertretern. Derzeit sind insgesamt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marktbeobachtung des Bundesamtes im Außendienst tätig. Sie arbeiten dezentral im gesamten Bundesgebiet und stehen in unmittelbarem Kontakt zu Verantwortlichen von Verbänden, Unternehmen der Transport-, Speditions- und Logistikbranche sowie Vertretern unterschiedlicher Arbeitnehmerorganisationen. Im Rahmen der zahlreichen Expertengespräche werden u. a. Themen zur Beschäftigungs-, Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation, zu berufsspezifischen Anforderungen und Arbeitsbedingungen sowie etwaigen Problemfeldern behandelt. Alle Gespräche werden auf freiwilliger Basis durchgeführt und vertraulich behandelt. Neben den Erkenntnissen aus den Expertengesprächen wertet das Bundesamt eine Vielzahl an weiteren Datenquellen und Statistiken aus. Dazu zählen u. a. die Arbeitsmarktstatistiken der Bundesagentur für Arbeit, Datenquellen des Instituts für Arbeitsmarktund Berufsforschung sowie Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. bewegen: Die Unternehmen der Branche stehen vor einer demografischen Herausforderung. Welche Ansatzpunkte bietet da die Marktbeobachtung? Lydia Siepmann: Die Arbeitsanforderungen der einzelnen Berufsgruppen werden eingehend untersucht. Hierbei finden nach Möglichkeit besondere Belastungen insbesondere physischer und psychischer Art für bestimmte Altersgruppen sowie Herausforderungen, die aus der Altersstruktur resultieren, Berücksichtigung. Soweit sich im Zeitablauf interessante Entwicklungen ergeben, erfahren diese ggf. besondere Beachtung. Ein regelmäßiger Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Ausbildungssituation in den einzelnen Berufsfeldern. Hierbei werden sowohl das Ausbildungsengagement des Gewerbes als auch das Interesse junger Leute an einer Tätigkeit in der Logistikbranche analysiert. bewegen: Sollten auch die betriebliche Gesundheitsförderung und der Umgang mit Überstunden künftig im Monitoring eine stärkere Rolle spielen? Lydia Siepmann: Die Auswirkungen der Arbeitsbelastungen der Beschäftigten auf das gesundheitliche Wohlbefinden sind Bestandteil des Berichts. Neben Effekten, die auf eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit Einfluss haben, werden beispielsweise das durchschnittliche Renteneintrittsalter sowie eine mögliche frühzeitige Erwerbsunfähigkeit in der Branche und soweit möglich in den jeweiligen Berufsgruppen betrachtet. Eine entscheidende Komponente für die Beschreibung der Arbeitsbedingungen ist die Arbeitszeit. Diese ist in der Transport-, Speditions- und Logistikbranche häufig lang und unregelmäßig. Es zeigen sich jedoch mitunter deutliche Unterschiede in Abhängigkeit vom Berufsfeld, dem jeweiligen Marktsegment sowie der Unternehmensgröße. Die Entwicklung der Arbeitszeiten sowie der Umgang mit möglichen Überstunden werden daher auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil der Untersuchung sein. Foto: BAG be wegen 02 I

8 AKTIVITÄTEN Einstellungsstopp bei der Post AG verhindert Anfang Februar wollte die Deutsche Post AG einen Einstellungsstopp erlassen. Auch sollte es weder Vertragsverlängerungen noch die Erhöhung von Wochenarbeitszeiten geben. Dagegen haben ver.di und der Gesamtbetriebsrat protestiert. Für eine alternsgerechte Beschäftigung ist unabdingbar, ausreichend Personal zu haben. Urlaubssperren und das Versagen von Überstundenabbau sind der falsche Weg. Das Einhaken von ver.di und Gesamtbetriebsrat haben Wirkung gezeigt. Die Deutsche Post AG ist von einem generellen Verbot von Vertragsverlängerungen, Wochenarbeitszeiterhöhungen und Einstellungen abgerückt und zu einer abgestuften Genehmigungspraxis mit dem deutlichen Hinweis auf die Einhaltung freier Tage und zugesagten Urlaubs gegangen. Das ist ein Erfolg. Schweigeminute Bundesweit gedachten Beschäftigte in Deutschland in einer Schweigeminute am 23. Februar der Opfer rechtsextremistischer Gewalt. Sie folgten damit einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftbundes (DGB) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Mit der Schweigeminute wurde der ermordeten neun Kleinunternehmer türkischer und griechischer Herkunft sowie einer Polizistin gedacht. Zugeschrieben werden die Morde drei mutmaßlichen Rechtsterroristen. Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus dürfen in diesem Land keinen Platz haben. Auch die Mitglieder des Fachbereiches hielten, wie hier im Briefzentrum Freising der Deutschen Post AG, gemeinsam inne. red Foto: ver.di BRIEFDIENSTE Soziale Vergabe von Briefdienstleistungen Ein Land umgeht das eigene Gesetz Brandenburg schont Briefdienste bei Mindestlohn. Das titelte die Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland am 6. März Was ist da geschehen? Seit dem 1. Januar 2011 gibt es in dem rot-rot regierten Bundesland Brandenburg einen vergabespezifischen Mindestlohn. Er beträgt acht Euro in der Stunde. Da es in Deutschland nach wie vor keinen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn gibt, behelfen sich zunehmend mehr Bundesländer mit einem vergabespezifischen Mindestlohn. Dieser gilt dann bei der Vergabe öffentlicher Aufträge für die Auftragnehmer bindend. Er hilft, Lohndumping bei der Ausführung öffentlicher Aufträge zu verhindern. Neben Berlin (derzeit 7,50 Euro, soll auf 8,50 Euro angehoben werden), Bremen (8,50 Euro) und Rheinland-Pfalz (8,50 Euro) gibt es inzwischen auch in Nordrhein-Westfalen (8,63 Euro) einen vergabespezifischen Mindestlohn. Baden-Württemberg plant dessen Einführung in Höhe von 8,50 Euro ebenfalls. Brandenburg nun hat, kaum war das Gesetz erlassen, eine vorläufige Ausnahme in die Ausführungsbestimmung hinein formuliert: Der Stundenlohn von acht Euro soll nicht für die Briefzustellung, erbracht im Stücklohn, und auch nicht für die Paketzustellung gelten. Auf die kleine Anfrage eines Landtagsabgeordneten der CDU hin teilte die Landesregierung in ihrer Antwort mit, dass diese Ausnahme gemacht worden sei, nachdem seitens eines Verbandsvertreters aus der Verlagsbranche auf die Schwierigkeiten der Zeitungszustellung in der Fläche hingewiesen worden sei. Aus Sicht von ver.di ist das ein Unding. Sinn eines vergabespezifischen Mindestlohnes in der Brief- und Paketdienstebranche ist es, ordentliche Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen und nicht, die Zeitungszustellung auf dem platten Land zu subventionieren. Der Tariflohn für die Zustellung nach dem Flächentarifvertrag Brandenburg liegt derzeit bei 9,79 Euro und nach dem Haustarifvertrag der Deutschen Post AG bei 10,70 Euro. Schon ein vergabespezifischer Mindestlohn von acht Euro bringt also die tariflichen Beschäftigungsverhältnisse unter Druck. Die Landesregierung geht allerdings noch einen Schritt weiter, indem sie die tariflichen Löhne in Konkurrenz zu einer Stücklohnvergütung unterhalb von acht Euro stellt. Wendet Brandenburg die Ausnahmeregelung dauerhaft an, dann wirkt sie wie ein Bestandsschutz für Ausbeutung, sagt dazu die stellvertretende ver.di-vorsitzende Andrea Kocsis. Die Landesregierung ist dringend aufgerufen, den politischen Willen des Parlamentes umzusetzen und den vergabespezifischen Mindestlohn von acht Euro in der Stunde für alle Beschäftigten verbindlich zu verlangen. Inzwischen hat die an der Regierung in Brandenburg beteiligte Partei die Linke auf ihrem Landesparteitag beschlossen, dass der vergabespezifische Mindestlohn auf zehn Euro erhöht werden sollte. Statt theoretischer Beschlüsse wäre mitunter praktisches politisches Handeln hilfreicher. Dazu hat die Landesregierung nun die Chance! sis 8 be wegen 02 I 2012

9 TARIF Beschäftigte der Posttochter demonstrierten in Bonn Deutsche Post Technischer Service GmbH Beschäftigte erhalten Schutz und mehr Geld In den Tarifverhandlungen für die 700 Beschäftigten der Deutschen Post Technischer Service GmbH, die unter anderem die Packstationen der Post AG warten und in der Haustechnik tätig sind, konnte ver.di am 24. Februar in der vierten Verhandlungsrunde einen Abschluss erzielen. Wir wollten einen langen Ausschluss von Kündigungen und spürbar mehr Geld. Dieses Ergebnis gibt den Beschäftigten Sicherheit und Perspektive. Der Durchbruch ist gelungen, weil der Arbeitgeber den Druck in den Betrieben sehr deutlich gespürt hat, sagte die ver.di-vize Andrea Kocsis zu diesem Erfolg. So hatten sich am 22. Februar rund 600 Beschäftigte der Deutschen Post Technischer Service GmbH an einer Kundgebung von ver.di vor der Bonner Zentrale des Unternehmens sowie des Konzerns Deutsche Post DHL beteiligt und ihren Unmut über den schleppenden Verhandlungsverlauf gezeigt. Ohne dieses deutliche Signal wäre das nachfolgende Ergebnis nicht erreicht worden. Beendigungskündigungen Der Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen wurde tarifvertraglich um 48 Monate bis zum 31. Dezember 2015 verlängert. Noch bis kurz vor Ende der Verhandlungen wollte der Arbeitgeber vor dem Hintergrund geplanter Partnerschaften mit anderen Unternehmen die Verlängerung dieses Schutzes mit Vorbehalten beziehungsweise an Revisionsklauseln koppeln. Dem konnte erfolgreich begegnet werden: Die Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen steht ohne Wenn und Aber. Entgelttabellen Die Monatsgrundentgelttabellen sowie Richtbeträge zur Ermittlung des variablen Entgelts für die Tarifbeschäftigten und die beurlaubten Beamten werden in zwei Stufen linear angehoben: Ab 1. Mai dieses Jahres um drei Prozent und zum 1. Juli 2013 um weitere 2,5 Prozent. Die Entgelttabellen sind erstmals zum 30. Juni 2014 kündbar. Damit wurde eine Laufzeit der Entgelttabellen von 30 Monaten akzeptiert. Doch ist es damit gelungen, dass die Tarifverhandlungen zukünftig nicht mehr parallel laufen: Gegenstand künftiger Tarifverhandlungen ist das Entgelt oder der Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen. Besitzstandsregelungen Im Jahr 2010 wurde die Besitzstandsregelung für Beschäftigte der Deutschen Post Real Estate Germany GmbH modifiziert. Das bedeutet, dass die Besitzstandzulage statt mit dem vollen Prozentsatz der linearen Entgelterhöhung künftig mit der Hälfte der linearen Entgelterhöhung dynamisiert wird. Im Gegenzug partizipieren Beschäftigte mit Besitzstand künftig stärker vom variablen Entgelt. Beschäftigte mit einer Besitzstandszulage, die niedriger ist als die Hälfte der Richtgröße der variablen Vergütung, wurden bisher benachteiligt. Sie erhielten die variable Vergütung nur hälftig. Beispiel: Einem Beschäftigten in der Entgeltgruppe 5 mit einer jährlichen Besitzstandzulage von 200 Euro wurden bisher insgesamt 2687 Euro vom variablen Entgelt abgezogen. Künftig erhält dieser Beschäftigte eine variable Vergütung von 5173 Euro (Richtgröße 5373 Euro abzüglich 200 Euro). Die Modifizierung wird auf die Beschäftigten mit Besitzstandszulage bei der Deutschen Post Technischer Service GmbH übertragen. Boris Kusserow Sicherheit plus mehr Geld fordern wir, sagten die Beschäftigten keine Schokolade Die Deutsche Post Technischer Service GmbH hatte eine ganz eigene Form entwickelt, um die Leistung der Beschäftigten im vergangenen Geschäftsjahr zu würdigen: Schokolade plus Firmenhochglanzprospekt in einer Papiertüte des Unternehmens verpackt. Postwendend legten die Beschäftigten die milde Gabe dem Unternehmen vor die Tür. Fotos: ver.di be wegen 02 I

10 MITBESTIMMUNG Mitglieder des engeren Ausschusses und die Vertreterin der Europäischen-Transportarbeiter-Föderation (ETF) (oben, von links): Mark Pryor aus Großbritannien, Thomas Sorg aus Deutschland, Renate Matous aus Österreich, Christina Tilling von ETF, Said Belhay aus Frankreich und Michael Kalis, Deutschland (unten). Foto: ver.di Langer Atem Der Europäische Betriebsrat für das Unternehmen Kühne und Nagel geht an den Start Am 23. Februar 2012 konstituierte sich der Europäische Betriebsrat von Kühne und Nagel. Kühne und Nagel, ein international tätiges Logistikunternehmen, hat in Europa zirka Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Deutschland arbeiten rund Beschäftigte. An der konstituierenden Sitzung des Europäischen Betriebsrates (EBR) von Kühne und Nagel in der Nähe von Brüssel nahmen 29 Delegierten aus 23 europäischen Ländern teil. Zum Vorsitzenden des EBR wählten die Delegierten einstimmig den Vorsitzenden des Konzernbetriebsrates von Kühne und Nagel Deutschland Michael Kalis. Kalis ist gelernter Speditionskaufmann und seit 35 Jahren Betriebsrat in Frankfurt. Der engere Ausschuss des EBR besteht mit dem Vorsitzenden aus fünf Personen. Besetzt wurde der Ausschuss mit Vertretern aus Österreich, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Bereits seit 1996 haben Konzernund Gesamtbetriebsrat von Kühne und Nagel Deutschland versucht, einen EBR ins Leben zu rufen (siehe bewegen 06-07/2010). In anderen Ländern gab es ähnliche Versuche. Das Schweizer Management verhinderte die Gründung eines EBR, indem es beispielsweise die dafür notwendigen Daten und Beschäftigtenzahlen der europäischen Schwestergesellschaften nicht herausgab. Der Konzernbetriebsrat von Kühne und Nagel Deutschland klagte bis zum Europäischen Gerichtshof. Der Europäische Gerichtshof erklärte in seinem Urteil im Jahr 2004 die deutsche Geschäftsleitung von Kühne und Nagel als größte Landesgesellschaft in Sachen EBR-Gründung für zuständig. Die deutsche Geschäftsleitung von Kühne und Nagel bemühte sich fortan, die notwendigen Daten und Informationen für die Arbeit der Europäischen Betriebsräte Newsletter für Europäische Betriebsräte Beschäftigtenzahlen in den europäischen Schwestergesellschaften herauszufinden. Dort weigerte man sich auf Betreiben der Konzernzentrale einhellig, die Daten offen zu legen. Das deutsche Management war daraufhin gezwungen, die Unternehmen der eigenen Gruppe in anderen europäischen Ländern auf Herausgabe der Daten zu verklagen. Hierzu wurden in Abstimmung mit dem Konzernbetriebsrat Musterprozesse in Schweden, Österreich und der Slowakei geführt. Diese dauerten rund fünf Jahre. Alle Klagen führten dazu, dass die Unterlagen an Kühne und Nagel Deutschland übergeben wurden und damit die Verhandlungen zur Bildung des EBR beginnen konnten. Unter diese Probleme soll jetzt ein Schlussstrich gesetzt werden, das erklärten Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter gemeinsam auf der konstituierenden Sitzung des EBR. Man wolle nach vorne blicken und die Möglichkeiten des EBR positiv nutzen. Und die Kolleginnen und Kollegen des EBR fangen auch nicht bei Null an. Sie hatten ihr Netzwerk über Ländergrenzen hinweg bereits geknüpft, denn der Austausch der Arbeitnehmervertretungen zu Konzernstrategien und Verlagerungstendenzen ist geboten. Sie konnten sich zudem auf die Unterstützung der Gewerkschaften verlassen, die ETF hatte federführend die Verhandlungen zur Bildung des EBR begleitet. red 10 be wegen 02 I 2012

11 TERMINE AHLEN BeG Senioren Münsterland-Süd FB 9, 10, Mitgliedertreff, 1. Mittwoch im Monat, Uhr, AWO-Haus, Freiheit 1. ALBSTADT-EBINGEN BeG Senioren Zollernalb, Stammtisch, 3. Donnerstag im Monat, Uhr, Gasthaus Grüne Au. ASCHAFFENBURG BeG Senioren FB 9, 10, 1. Donnerstag im Monat, 15 Uhr, Aschaffenburger Schloss, Turmstube. BERLIN BeG Senioren Charlottenburg/Spandau FB 10, öffentliche Sitzung, 26. März, 23. April, 18 Uhr, Zur Sorgenpause, Krowelstr. 7. BeG Senioren Pankow/Weißensee/Prenzlauer Berg FB 10, Sprechstd., 3. Dienstag im Monat, Uhr, Volkssolidarität, Wichertstr. 71. BeG Senioren Steglitz/Zehlendorf FB 10, Sprechstd., 1. Montag im Monat, Uhr, Ratskeller, M.-Buber-Str. 9. BeG Senioren Tempelhof/Neukölln FB 10, Sprechstd., 16. April, 12 Uhr, Café Klatsch, Alt-Tempelhof 46; Tempelhofer Feld, 23. März; Britzer Garten, 20. April, Tel. Franz-Peter Arndt 0 30/ BeG Senioren Reinickendorf/Wedding FB 10, Sprechstd., 2. Dienstag im Monat, Uhr, ver.di-kieztreff, Otawistr. 9; Mitgliedertreff, 21. März, 15 Uhr, Restaurant am Kienhorstpark, Ollenhauerstr. 64 a; Stammtisch, 24. April, 11 Uhr, Restaurant Dorfquelle, Alt-Wittenau 36, Ecke Eichborndamm m. Anmeld. Spargelfahrt, 23. Mai. BOCHUM BeG Senioren FB 10, Sprechstd., 1. Freitag im Monat, Uhr, Postamt, Multifunktionsraum, Eingang Ferdinandstr.; Info-Treff, 26. März, Uhr, Haus der Begegnung, Alsenstr. 19 a. BOTTROP BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 1. Montag im Monat, Uhr, Gaststätte Hürter, Gladbecker Str. 19 a. BRAUNSCHWEIG/SALZGITTER OV Senioren FB 9, 10, Treffen, letzter Dienstag im Monat, 15 Uhr, G-Hotel, Dresdenstr. 10, Kontakt: R. Klose, Tel / BREMEN OV Senioren FB 9, 10, Treff, 1. Dienstag im Monat, 15 Uhr, DGB-Haus, Bahnhofsplatz. CASTROP-RAUXEL BeG Senioren FB 10, Stammtisch, jd. Dienstag, Uhr, Gaststätte Kulisse, Münsterstr. 1 b. CRAILSHEIM BeG Senioren FB 9, 10, Monatstreff, letzter Mittwoch im Monat, 14 Uhr, ESV-Gaststätte, Horaffenstr. DORTMUND-LÜNEN BeG Senioren FB 10, Sprechstd., letzter Dienstag im Monat, Uhr, ver.di-haus, Königswall 36. DUISBURG BeG Postfilialen, Mitgliederversammlung m. Wahlen, 26. April, Uhr, Café Museum, Friedrich- Wilhelm-Str. 64. BeG Senioren FB 10, Mitgliederversammlung, 21. März, 15 Uhr, DGB-Haus. DÜSSELDORF BeG Senioren FB 10, Stammtisch, 2. Dienstag im Monat, 14 Uhr, Goldener Kessel, Schumacher Altstadt, Bolker Str. 44. ESCHWEGE/NIDDAWITZHAUSEN BeG Senioren Werra- Meißner FB 9, 10, Info-Veranstaltung, 17. April, 14 Uhr, Gaststätte Rost, An der B 27. ESSEN BeG Senioren FB 10, Info-Vormittag, 2. Mittwoch im Monat, Uhr, Gaststätte Sternquelle, Schäferstr. 17. FÜRTH BeG Senioren FB 1, 9, 10, Stammtisch, 1. Dienstag im Monat, 14 Uhr, Pfarrzentrum St. Heinrich, Heinrichsklause, Sonnenstr. 21; Frühlingswanderung, 21. März; Besuch Bayreuth, 19. April. GAU-BICKELHEIM Sprechstd. m. d. Polizei, 1. Dienstag im Monat, Uhr, Autohof. GIESSEN OV Sped/KEP/Log Mittelhessen, Stammtisch, 1. Samstag im Monat, Uhr, Gaststätte Justus im Hessischen Hof, Frankfurter Str. 7. GÖPPINGEN BeG Senioren FB 10, Frühjahrsspaziergang Neidlinger Tal, 26. April, 14 Uhr, Fahrgemeinschaft: Süßen Feuerwehr-P 13 Uhr, Geisl. TVA-Platz 13 Uhr, GP EWS Arena Uhr, Anmeld. Maria Richthammer. GÜTERSLOH BeG Senioren FB 9, 10, Info-Treff, jd. Donnerstag, Uhr, Friedrich-Ebert-Str., Eingang Posthof. HAGEN BeG Senioren FB 10, Info-Nachmittag, 25. April, 15 Uhr, AWO-Altentagesstätte Altenhagen, Frauenhofer Str. 18. HALLE BeG Post, Treffpunkt Bowlingstar, 21. März, 10 Uhr, Delitzscher Str. 63a, Anmeld. Tel / HAMBURG BeG Senioren Hamburg Süd FB 9, 10, Treff Mo-Mo, 1. Montag im Monat, 15 Uhr; Jahreshauptversammlung mit Wahlen, 26. März, 16 Uhr, Kantine Postamt, Harburger Poststr. 1. HEILBRONN BeG Senioren FB 9, 10, Seniorentreff, 3. Donnerstag im Monat, 14 Uhr, Gaststätte Wirtshaus am Pfühlpark, Schlitzstr. 78. A PACKERL GAUDI IN KÄRNTEN ver.di hat viele Seiten. Dazu gehört auch gemeinsam zu reisen und zu feiern. Der Bereich Seniorenpolitik in ver.di lädt erneut zum Freizeit-, Kultur- und Gewerkschaftstreffen ein. Vom 7. bis 13. Oktober 2012 gilt es, Kärnten in Österreich zu entdecken. Einige Reiseplätze sind noch frei. Das Programm und ausführliche Informationen sind zu finden unter Das Buchungstelefon ist zu erreichen unter / (0,12 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom) und über das Buchungsfax / red Foto: Ruefa be wegen 02 I

12 TERMINE XOXOXOXOXOXOXOXOXOX IBBENBÜREN UND UMGEBUNG ver.di-senioren, Treff, 1. Donnerstag im Monat, 10 Uhr, Büro OV Ibbenbüren, Wilhelmstr. 7. KAISERSLAUTERN BeG Senioren FB 9, 10, Treff, 1. Mittwoch im Monat, Uhr, Brauhaus an der Gartenschau, Forellenstr. 6. KASSEL BeG Senioren FB 9, 10, Jahreshauptversammlung, 22. März, 14 Uhr, Eppo s Clubhaus. KEMPTEN BeG Senioren FB 9, 10, Jahreshauptversammlung, 25. April, 14 Uhr, Gaststätte Allgäuhalle Kotternerstr. KIRCHHEIM/TECK BeG Senioren FB 10, Stammtisch, 3. Mittwoch im Monat, 15 Uhr, Rosi s Hasenstüble, Siechenwiesen 1. LÜDENSCHEID OV Lenne/Volme FB 10, Sprechstd., 1. Freitag im Monat, Uhr, Frachtbüro-Innendienst, Postamt, Tel / MANNHEIM Senioren FB 10, Monatstreff, 2. April, 14 Uhr, Clubhaus ESC-Blau-Weiß-Mannheim, Am Neckarplatt. Alle Termine findet ihr auch im Internet unter MAYEN Sprechstd. für alle DGB-Mitglieder, jd. Montag, Uhr, DAA, Hahnengasse 4; jd. Mittwoch, Uhr, Gebäude Bhf. Mayen Ost. MOSBACH BeG VE Odenwald, Mitgliederversammlung, 27. März, 14 Uhr, Gasthof Lamm. MÜNCHEN BeG Senioren FB 1, 9, 10, Führung durch den Winthirfriedhof, 24. April, 14 Uhr, Treffpunkt Friedhofseingang, Winthirstr. 15, U- u. Tramhalt Rotkreuzplatz, Anmeld. Tel. 0 89/ MÜNSTER BeG Senioren FB 9, 10, Info-Nachmittag, 2. April; Mitgliederversammlung, 28. März, 15 Uhr, Kasino der Telekom, Dahlweg 100. NEUSS: BeG Senioren FB 10, Sprechstd., 2. April, Uhr, ver.di-geschäftsstelle, Hammer Landstr. 5, 3. Etage; Vorstand, VL, Gesprächsrunde für Mitgl. aus Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch, 12. April, 15 Uhr, Haus Noah, Berghäuschensweg 28 a, Hst. Meertal, Bus 841, 854, 874. NÜRNBERG BeG Senioren FB 1, 9, 10, Jahreshauptversammlung und Anmeld. für Maifahrt, 5. April, Uhr, Gaststätte Genossenschaftssaalbau, Matthäus-Hermann- Platz 2; Staatspolitisches Seminar in Schney, 23. April, Abf Uhr, Langwasser Süd. OLDENBURG OV Senioren FB 9, 10, Digitalfotos, 2. Dienstag im Monat, 9 Uhr, Vereinslokal Postsportverein Ambiente, Alexanderstr. 488; Basteln, Malen, Skat, Klönen, 2. Dienstag im Monat, 9 Uhr, Dragoner Stuben, Bundeswehrgelände, Ulmenstr.; alle drei Wochen Jakkolo; alle vier Wochen Kegeln, Info: Punke, Tel / ; Fahrten, Info: Lojowsky, Tel / ORTENAU BeG Senioren FB 9, 10, Sprechstd., jd. Mittwoch, Uhr, ver.di-geschäftsstelle Offenburg, Okenstr. 1 c. RATINGEN BeG Senioren FB 10, Sprechstd., jd. Dienstag, Uhr, Poststr , Zi. 210, Tel / REUTLINGEN BeG Senioren FB 10, Stammtisch, 2. Donnerstag im Monat, Uhr, Sportparkgaststätte. ROSENHEIM BeG Senioren FB 10, Busausflug nach München, 12. April, Abf. Wasserburg, Rosenheim, Prien, Anmeld. K. Scheuring, Tel / ; Info-Veranstaltung, 23. April. SCHWÄBISCH GMÜND BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 2. Dienstag im Monat, Uhr, Casino Altenheim St. Anna. ULM BeG Senioren FB 9, 10, Monatstreff, 5. April, m. Anmeld. Jahresfeier, Uhr, Krone, Ulm-Söflingen. WARBURG BeG Senioren Diemeltal, FB 9, 10, Info-Nachmittag, 27. März, 15 Uhr, Café Blome, Sternstr. 37. WEIDEN BeG Senioren Nordoberpfalz FB 9, 10, Schlachtschüsselessen, 22. März, 17 Uhr, Hösl Bräuschenke Rothenstadt, Anmeld. bis 7. März; Info-Veranstaltung, 4. April, 14 Uhr, Gaststätte Bräustüberl. WOLFENBÜTTEL OV Senioren FB 9, 10, Sprechstd., jd. Mittwoch, Uhr, ver.di-büro, 1. Etage, Rosenwall 1; ver.di-lohnsteuer-service, Tel / WORMS BeG Senioren FB 9, 10, Sprechstd., 1. Mittwoch im Monat, Uhr; Stammtisch, Uhr, Gerd-Lauber-Haus, Brucknerstr. 3 A. WÜRZBURG BeG Senioren FB 9, 10, Seniorenwandergruppe, jd. Mittwoch im Landkreis, Info: 09 31/ ; Versammlung, 15. April, Uhr, Vierjahreszeiten ; Fahrt nach Ochsenfurt, 21. März, 13 Uhr; Fahrt nach Handthal Forellenhof, 18. April, 13 Uhr. ZERBST BeG Senioren FB 9, 10, Osterbasteln, 26. März, 10 Uhr, Postamt I. Etage. ZWICKAU BeG Senioren FB 10, Wanderung mit Förster, 26. April, 14 Uhr, Treff am Waldparkplatz, Anmeld. bis 21. April. REDAKTIONSSCHLUSS: Heft 03/2012: 26. März 2012 Heft 04/2012: 23. April 2012 IMPRESSUM bewegen Nr. 02/2012, 11. Jahrgang Herausgeber: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Bundesvorstand: Frank Bsirske, Andrea Kocsis Redaktion: Dr. Sigrun Schmid (verantwortlich), Gabriele Sander, Dr. Helma Nehrlich Anzeigenverkauf: Gabriele Sander, ver.di, Telefon 0 30/ , Fax 0 30/ , Redaktionsanschrift: ver.di Bundesverwaltung, Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik, Berlin, Telefon 0 30/ , Fax 0 30/ Erscheinungsweise: 8 Ausgaben pro Jahr Druckauflage: Gesamtherstellung: apm AG, Darmstadt, Kleyerstraße 3, Darmstadt, Titelfoto: C. v. Polentz 12 be wegen 02 I 2012

Abschluss in Baden-Württemberg

Abschluss in Baden-Württemberg INHALT MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN TITELTHEMA Gemeinsam für eine gute Zukunft von jungen Menschen sorgen 4 5 Interviews mit jungen Aktiven 5 BEAMTE Besoldungserhöhung für Bundesbeamte durchgesetzt

Mehr

Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik

Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik Präsentation von Lydia Siepmann,, im Rahmen des 8. Treffens des RKW-Arbeitskreises Handelslogistik am 23. November 2011 in Köln 1 Agenda 1. Transport- und

Mehr

Andrea Kocsis Stellvertretende ver.di-vorsitzende Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik

Andrea Kocsis Stellvertretende ver.di-vorsitzende Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik Andrea Kocsis Stellvertretende ver.di-vorsitzende Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik Statement zum Tarifabschluss zum Generationenvertrag und Schutzpaket bei der Deutschen

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister -

KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister - KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister - Wolfhard Bender Vorstandsvorsitzender AGV Postdienste e.v. Bonn, 26. November 2007 Mindestlohn für Briefdienstleister Themen Wer sind

Mehr

Tarifrunde 2015. Wir lassen uns nicht abhängen! Informationen der GEW Hessen

Tarifrunde 2015. Wir lassen uns nicht abhängen! Informationen der GEW Hessen Tarifrunde 2015 Wir lassen uns nicht abhängen! Informationen der GEW Hessen Zusammenstellung: GEW Kreisverband-Groß-Gerau Harald Freiling (Stand 1.11.2014) Tarifrunde 2015: Worum geht es? Verhandlungen

Mehr

Zehn gute Gründe. für einen Streik am 16. Juni STREIK RECHT IST MENSCHEN RECHT

Zehn gute Gründe. für einen Streik am 16. Juni STREIK RECHT IST MENSCHEN RECHT Zehn gute Gründe für einen Streik am 16. Juni STREIK RECHT IST MENSCHEN RECHT Die hessische Landesregierung weigert sich, die Gehaltserhöhungen für den öffentlichen Dienst auf die Beamtinnen und Beamten

Mehr

Mindestlohn und Tariftreue

Mindestlohn und Tariftreue DGB Berlin-Brandenburg Fair statt prekär! Tarifpolitische Konferenz 7. Dezember 2007 in Berlin Mindestlohn und Tariftreue Soziale Mindeststandards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Thorsten Schulten

Mehr

RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT

RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT RENTE RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT INFORMATIONEN ZUR VERLÄNGERUNG DER LEBENSARBEITSZEIT UND ZU DEN CHANCEN ÄLTERER BESCHÄFTIGTER DIE MITTE. Rente mit 67 Entwicklungen am Arbeitsmarkt Informationen

Mehr

Erläuterungen zur Tarifeinigung vom 1. April 2014

Erläuterungen zur Tarifeinigung vom 1. April 2014 Tarifrunde TVöD (Bund und Kommunen) 2014 Erläuterungen zur Tarifeinigung vom 1. April 2014 Entgelterhöhung Die Tabellenentgelte werden zum 1. März 2014 um 3,0 Prozent erhöht, mindestens aber um 90 Euro.

Mehr

Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013

Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013 Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013 Große Anfrage Fraktion DIE LINKE Zur Situation der Call-Center-Branche in Sachsen-Anhalt Seit Gründung der Call-Center-Unternehmen sind die Arbeitsbedingungen

Mehr

Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG. Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006

Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG. Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006 Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006 Hrsg. von der Pressestelle des Landesbezirks Berlin-Brandenburg Dr. Andreas Splanemann,

Mehr

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Deutscher Bundestag Drucksache 18/1045 18. Wahlperiode 04.04.2014 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Beate Müller-Gemmeke, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Brigitte Pothmer,

Mehr

Ausbildung schafft Wettbewerbsvorteile

Ausbildung schafft Wettbewerbsvorteile KEP-Ausbildung Ausbildung schafft Wettbewerbsvorteile 3. Postlizenznehmerforum 10. November 2005 Bonn 1 KEP-Ausbildung Ende Exklusivlizenz 2008 Änderung der Anforderungen des Briefmarktes ist zu erwarten

Mehr

Bericht. des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. zur Verkehrsministerkonferenz (VMK) am 02./03. April 2014 in Leipzig

Bericht. des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. zur Verkehrsministerkonferenz (VMK) am 02./03. April 2014 in Leipzig Bericht Berlin, 17.04.2014 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Verkehrsministerkonferenz (VMK) am 02./03. April 2014 in Leipzig TOP 4.2 Aktionsplan Güterverkehr und Logistik

Mehr

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben Befragung von Großbetrieben in Deutschland Unternehmen stehen heute angesichts vielfältiger Lebensentwürfe von Arbeitnehmern vor gestiegenen Herausforderungen, qualifizierte Beschäftigte nicht nur zu gewinnen,

Mehr

Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020

Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020 - Februar 2011 Harald Hagn Referat Sonderaufgaben und statistische Analysen Telefon: 0361 37-84110 e-mail: Harald.Hagn@statistik.thueringen.de Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020

Mehr

Beamtenpolitische Fachtagung in Berlin

Beamtenpolitische Fachtagung in Berlin INHALT MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN SPEDITIONEN UND LOGISTIK Zukunftsprojekt für Logistikbranche in Niedersachsen 4 Verkehrspolitik im Dialog 4 Keine Verschlechterung des steuerlichen Reisekostenrechts

Mehr

LOHNTARIFVERTRAG. für die gewerblich Beschäftigten in der. Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland

LOHNTARIFVERTRAG. für die gewerblich Beschäftigten in der. Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland LOHNTARIFVERTRAG für die gewerblich Beschäftigten in der Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 29. Oktober 2009 gültig ab 1. Oktober 2009 Zwischen dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks,

Mehr

be wegen Gängelung zum Prinzip erhoben Keine wöchentliche Ruhezeit im Lkw Seite 6 Befristungspolitik der Deutschen Post AG Heft 8/2014

be wegen Gängelung zum Prinzip erhoben Keine wöchentliche Ruhezeit im Lkw Seite 6 Befristungspolitik der Deutschen Post AG Heft 8/2014 be wegen F A C H B E R E I C H P O S T D I E N S T E S P E D I T I O N E N L O G I S T I K Heft 8/2014 Befristungspolitik der Deutschen Post AG Gängelung zum Prinzip erhoben Keine wöchentliche Ruhezeit

Mehr

WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH?

WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH? WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Mindestlohngesetz vom 2.1. bis 31.3. www.mindestlohn.de 1 WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH?

Mehr

Billiglöhne für Briefzusteller: Postboten von Job-Centern müssen mit Hartz IV aufstocken

Billiglöhne für Briefzusteller: Postboten von Job-Centern müssen mit Hartz IV aufstocken Billiglöhne für Briefzusteller: Postboten von Job-Centern müssen mit Hartz IV aufstocken Ob in Zwickau, Chemnitz oder Oldenburg: Überall lassen öffentliche Auftraggeber ihre Post vom billigsten Anbieter

Mehr

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin (030) 227

Mehr

be wegen Logisch Logistik! Gemeinsam gegen Rechts Seite 9 ver.di-konferenz zur Zukunft der Logistik Heft 05/2013

be wegen Logisch Logistik! Gemeinsam gegen Rechts Seite 9 ver.di-konferenz zur Zukunft der Logistik Heft 05/2013 be wegen F A C H B E R E I C H P O S T D I E N S T E S P E D I T I O N E N L O G I S T I K Heft 05/2013 ver.di-konferenz zur Zukunft der Logistik Logisch Logistik! Gemeinsam gegen Rechts Seite 9 INHALT

Mehr

Informationen für den Engineering-Bereich

Informationen für den Engineering-Bereich Informationen für den Engineering-Bereich 2. Auflage vom Betriebsrat und der IG Metall 3 Liebe Kollegin, lieber Kollege, mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen die IG Metall vorstellen. Dazu gehören unter

Mehr

akut Mit Tarifverträgen im Handwerk gewinnen Fakten und Argumente

akut Mit Tarifverträgen im Handwerk gewinnen Fakten und Argumente akut Mit Tarifverträgen im Handwerk gewinnen Fakten und Argumente Deshalb Tarifverträge: Impressum Herausgeber: DGB Bundesvorstand, Abteilung Mitbestimmungspolitik / Handwerkspolitik Henriette-Herz-Platz

Mehr

be wegen Illegal ist unsozial Postbank Filialvertrieb Vereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung Seiten 8 9 Handeln gegen Schwarzarbeit in der Branche

be wegen Illegal ist unsozial Postbank Filialvertrieb Vereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung Seiten 8 9 Handeln gegen Schwarzarbeit in der Branche be wegen F A C H B E R E I C H P O S T D I E N S T E S P E D I T I O N E N L O G I S T I K Heft 03/2012 Handeln gegen Schwarzarbeit in der Branche Illegal ist unsozial Postbank Filialvertrieb Vereinbarung

Mehr

Mindestlohn und Arbeitsbedingungen. und KEP-Branche. Ein Bericht aus dem Monitoring der Brief- und KEP-Märkte in Deutschland

Mindestlohn und Arbeitsbedingungen. und KEP-Branche. Ein Bericht aus dem Monitoring der Brief- und KEP-Märkte in Deutschland Mindestlohn und Arbeitsbedingungen in der Brief- und KEP-Branche Ein Bericht aus dem Monitoring der Brief- und KEP-Märkte in Deutschland 2 KONTINUIERLICHER BESCHÄFTIGUNGS- ZUWACHS Der durchweg positive

Mehr

und Gewerkschaftsversammlungen, Park- und Rastanlagen

und Gewerkschaftsversammlungen, Park- und Rastanlagen INHALT MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN TITELTHEMA DPD GeoPost in Duisburg Outsourcing zurückgedreht 4 5 KEP-BRANCHE Keine Ausweitung der prekären Beschäftigung Eigenzustellung ist das Ziel 6 ver.di-aktionen

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 119 Berlin www.bmwi.de

Mehr

DIE IG METALL KENNENLERNEN. Die IG Metall auf einen Blick: wir.die-igmetall.de Das Über-Uns-Portal: Reinschauen lohnt sich!

DIE IG METALL KENNENLERNEN. Die IG Metall auf einen Blick: wir.die-igmetall.de Das Über-Uns-Portal: Reinschauen lohnt sich! FB Mitglieder und Erschließungsprojekte Frankfurt am Main SIND IG METALL IG Metall Vorstand Wenn möglich, bitte beim Betriebsrat oder bei der IG Metall vor Ort abgeben. DIE IG METALL KENNENLERNEN Die IG

Mehr

Was bedeutet das MindestLohngesetz

Was bedeutet das MindestLohngesetz Was bedeutet das MindestLohngesetz für mich? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Mindestlohngesetz vom 2.1. 2015 bis 31.3. 2015 www.mindestlohn.de 1 Was bedeutet das Mindestlohngesetz

Mehr

Kleiner Streifzug durch große Gesetze

Kleiner Streifzug durch große Gesetze Mehr wissen über die Arbeitswelt Kleiner Streifzug durch große Gesetze Gutes Recht für faire Verhältnisse Vereinigungsfreiheit schon gehört? für jedermann und für alle Berufe Das Recht, sich in Gewerkschaften

Mehr

die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Bremen haben beschlossen, beim Bundesrat den in der Anlage mit Begründung beigefügten Antrag für eine

die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Bremen haben beschlossen, beim Bundesrat den in der Anlage mit Begründung beigefügten Antrag für eine Bundesrat Drucksache 62/10 04.02.10 Antrag der Länder Rheinland-Pfalz, Bremen Der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz Mainz, den 4. Februar 2010 An den Präsidenten des Bundesrates Herrn Bürgermeister

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

Postpolitik der neuen Regierung. Handbuch für Vertrauensleute neu aufgelegt. Tarifverträge bei Stute Logistics

Postpolitik der neuen Regierung. Handbuch für Vertrauensleute neu aufgelegt. Tarifverträge bei Stute Logistics INHALT AKTIVITÄTEN Der Mindestlohn ist ein Meilenstein Interview mit der ver.di-vize Andrea Kocsis 3 4 POSTDIENSTE Briefdienstleister Pin Mail AG Tarifvertrag erkämpft 5 TITELTHEMA Deine Stimme wähl Dir

Mehr

im Beruf Gespräche führen: Bei einem Bewerbungsgespräch wichtige Informationen verstehen und eigene Vorstellungen äußern

im Beruf Gespräche führen: Bei einem Bewerbungsgespräch wichtige Informationen verstehen und eigene Vorstellungen äußern 1 Arbeiten Sie mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner. Was denken Sie: Welche Fragen dürfen Arbeitgeber in einem Bewerbungsgespräch stellen? Welche Fragen dürfen sie nicht stellen? Kreuzen Sie an. Diese Fragen

Mehr

Wie viele Unternehmen sind in Schwaben von der Einführung der Rente mit 63 betroffen?

Wie viele Unternehmen sind in Schwaben von der Einführung der Rente mit 63 betroffen? Abschlagsfreie Rente mit 63 Was bedeutet das für die Unternehmen? Standort & Monitoring Die abschlagsfreie Rente mit 63 wird von vielen als Wahlgeschenk der großen Koalition bezeichnet. Wer 45 hre in die

Mehr

45 Hochschulen in Professorinnenprogramm erfolgreich

45 Hochschulen in Professorinnenprogramm erfolgreich Pressemitteilung HAUSANSCHRIFT POSTANSCHRIFT Hannoversche Straße 28-30, 10115 Berlin 11055 Berlin TEL 030/18 57-50 50 FAX 030/18 57-55 51 presse@bmbf.bund.de www.bmbf.de/ E-MAIL HOMEPAGE 05. Juni 2009

Mehr

Modell Pädiatrie P Bremerhaven Erfahrungen mit dem Schichtdienst. A. Renneberg Klinik für Kinder und Jugendliche Klinik Am Bürgerpark Bremerhaven

Modell Pädiatrie P Bremerhaven Erfahrungen mit dem Schichtdienst. A. Renneberg Klinik für Kinder und Jugendliche Klinik Am Bürgerpark Bremerhaven Modell Pädiatrie P Bremerhaven Erfahrungen mit dem Schichtdienst A. Renneberg Klinik für Kinder und Jugendliche Klinik Am Bürgerpark Bremerhaven Einleitung Die wöchentliche Arbeitszeit eines Arztes beträgt

Mehr

MEHR BEWIRKEN! BESCHÄFTIGTE ENTLASTEN FORDERUNGEN ZUR PERSONALPLANUNG

MEHR BEWIRKEN! BESCHÄFTIGTE ENTLASTEN FORDERUNGEN ZUR PERSONALPLANUNG MEHR BEWIRKEN! BESCHÄFTIGTE ENTLASTEN FORDERUNGEN ZUR PERSONALPLANUNG 23.08.2013 EVG VB Mitbestimmung 1 SELBSTVERSTÄNDNIS DER EVG Zuhören und spiegeln Einfach im Hier und Jetzt sein Eigene, klare Position

Mehr

In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster.

In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster. In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster.de In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl

Mehr

Demographischer Wandel

Demographischer Wandel Demographischer Wandel Zukunftsgespenst oder betriebliche Realität? Entwicklung der letzten Jahre Umbau der Sozialsysteme Reform des Arbeitsmarktes Förderung des Wirtschaftswachstums Die Rente mit 67 Als

Mehr

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bundesministerium für Arbeit und Soziales Bundesministerium für Arbeit und Soziales Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Gebäudereinigerhandwerk Vom 27. Februar 2008 Auf Grund des 1 Abs. 3a des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vom 26.

Mehr

Die Interessenvertretung im Post- und Transportsektor Struktur und Politik

Die Interessenvertretung im Post- und Transportsektor Struktur und Politik Die Interessenvertretung im Post- und Transportsektor Struktur und Politik ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg, Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik Branchenkonferenz am 18.01.2003 in Stuttgart

Mehr

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau P R E S S E M I T T E I L U N G Neue Untersuchung zu Top-15 Bürostandorten 2,2 Millionen mehr Bürobeschäftigte seit Finanzbranche auf Schrumpfkurs und Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Mehr

Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen

Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen Gesundheitsökonomische sind Rechenwerke, die sich mit Fragestellungen der Gesundheitswirtschaft beschäftigen halten Informationen zu Art und Umfang der erbrachten Leistungen und der dafür eingesetzten

Mehr

Brauerforum 2014. Den demografischen Wandel gestalten tarifvertragliches Beispiel und Lösung aus der Praxis

Brauerforum 2014. Den demografischen Wandel gestalten tarifvertragliches Beispiel und Lösung aus der Praxis Brauerforum 2014 Den demografischen Wandel gestalten tarifvertragliches Beispiel und Lösung aus der Praxis Kombimodell TV Altersteilzeit-Zeitwertkonto zwischen Deutsche Post AG und ver.di 15.01.2014, BZO

Mehr

Vorschrift. Gewerkschaft organisiert wurde. Regierung zu stützen oder zu stürzen. werden

Vorschrift. Gewerkschaft organisiert wurde. Regierung zu stützen oder zu stürzen. werden KWW - Infobrief 4/2003 Arbeitsblätter zur Unterrichtseinheit Arbeitsrecht (2) Tarifauseinandersetzungen A Der Streik Streiks sind gemeinsame und planmäßige Arbeitsniederlegungen durch eine größere Zahl

Mehr

Leit-Faden Beteiligung verändert. Leichte Sprache. Dr. Katrin Grüber Claudia Niehoff IMEW

Leit-Faden Beteiligung verändert. Leichte Sprache. Dr. Katrin Grüber Claudia Niehoff IMEW Leit-Faden Beteiligung verändert Leichte Sprache Dr. Katrin Grüber Claudia Niehoff IMEW Impressum Leit-Faden Beteiligung verändert Leichte Sprache Wer hat den Text geschrieben? Dr. Katrin Grüber hat den

Mehr

Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen!

Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen! Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen! 1. Stand der Debatte 2. Arbeiten bis 67 Wie soll das gehen? 3. Rente ab 67 Programm für Rentenkürzung und Altersarmut 4. Falsche Prämissen der Rente

Mehr

nachfolgend erhalten Sie ANA aktuell mit den folgenden Themen:

nachfolgend erhalten Sie ANA aktuell mit den folgenden Themen: ANA Postfach 11 01 64 30856 Laatzen An unsere Mitgliedsunternehmen ANA aktuell 32/2013 Sehr geehrte Damen und Herren, Laatzen, 06.12.2013 +49 (0) 511 98490-34 wichert@chemienord.de nachfolgend erhalten

Mehr

Checkliste zum gesetzlichen Mindestlohn

Checkliste zum gesetzlichen Mindestlohn Checkliste zum gesetzlichen Mindestlohn 1 Allgemeines Ab dem 01.01.2015 gilt erstmals ein flächendeckend zu zahlender, gesetzlicher Mindestlohn für alle Branchen von 8,50 Euro brutto pro Zeitstunde. Alle

Mehr

Newsletter 02/2014 Aktuelle Informationen aus dem DGB Bildungswerk Hessen e.v.

Newsletter 02/2014 Aktuelle Informationen aus dem DGB Bildungswerk Hessen e.v. Aktuelle Informationen aus dem DGB Bildungswerk Hessen e.v. Liebe Bildungsurlaubsteilnehmerin, lieber Bildungsurlaubsteilnehmer, liebe Interessierte! Im aktuellen Newsletter findet Ihr diese Themen: Unser

Mehr

Zusammenfassung... 3. 1. Hintergrund... 4. 2. Angaben zu den Unternehmen... 6. 3. Beschäftigte der Lizenznehmer... 10

Zusammenfassung... 3. 1. Hintergrund... 4. 2. Angaben zu den Unternehmen... 6. 3. Beschäftigte der Lizenznehmer... 10 12. März 2014 Bericht der Bundesnetzagentur an den Beirat über die Ergebnisse der Untersuchung der wesentlichen Arbeitsbedingungen bei den Lizenznehmern im lizenzpflichtigen Briefbereich (Briefe bis 1.000

Mehr

für die gewerblichen Beschäftigten in der Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 23. August 2011 gültig ab 1.

für die gewerblichen Beschäftigten in der Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 23. August 2011 gültig ab 1. LOHNTARIFVERTRAG für die gewerblichen Beschäftigten in der Gebäudereinigung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 23. August 2011 gültig 1. Januar 2012 Zwischen dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks,

Mehr

Auswertung. Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Region Bremen-Weser-Elbe. Stand: Juli 2010

Auswertung. Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Region Bremen-Weser-Elbe. Stand: Juli 2010 Auswertung Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Region Bremen-Weser-Elbe Stand: Juli 2010 Gewerkschaft NGG Region Bremen-Weser-Elbe Hillmannplatz 6 28195 Bremen Tel.: 0421-1655256 Fax: 0421-1655258

Mehr

Pflege 2009. Soziales

Pflege 2009. Soziales Pflege 2009 Von Gerhard Hehl In Rheinland-Pfalz gab es im Dezember 2009 rund 106 400 e Menschen. Fast die Hälfte erhielt ausschließlich Pflegegeld, 21 Prozent wurden ambulant, weitere 30 Prozent stationär

Mehr

Teilzeitbeschäftigte 209

Teilzeitbeschäftigte 209 Teilzeitbeschäftigte 209 Teilzeitbeschäftigte Erläuterungen zur Teilzeitarbeit Der Gesetzgeber verfolgt seit Ende 2000, in Kraft getreten zum 01.01.2001, mit dem Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 2. Quartal 2010 Der Aufschwung in der Hamburger Wirtschaft hat im 2. Quartal 2010 nochmals an Fahrt gewonnen.

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche ohne Schulabschluss in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.

Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente. Für 2,60 Euro mehr im Monat: Stabile Beiträge sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.net Fürs Alter vorsorgen: Ja, aber gemeinsam.

Mehr

AKTIONSTAG AM 05.06.2014

AKTIONSTAG AM 05.06.2014 AKTIONSTAG AM 05.06.2014 WAS IST DIR WICHTIG? WAS BEWEGT DICH IN DER AUSBILDUNG? WELCHE WÜNSCHE HAST DU AN EIN GUTES DUALES STUDIUM? IM RAHMEN DER KAMPAGNE REVOLUTION BILDUNG HAT DIE IG METALL JUGEND BAWÜ

Mehr

IMMER WIEDER: THEMA 48 STUNDEN

IMMER WIEDER: THEMA 48 STUNDEN MAIN-POST WÜRZBURG, 10./11.09.2003 IMMER WIEDER: THEMA 48 STUNDEN MAINPOST WÜRZBURG, 06.10.2004 WÜRZBURGER ANWALT PLÄDIERTE VOR EUROPÄISCHEM GERICHTSHOF Luxemburg - Luxemburg ist der Sitz des höchsten

Mehr

TEILZEITAUSBILDUNG/DUALES STUDIUM IN TEILZEIT BEI DER DEUTSCHEN TELEKOM AG TAGUNG DER KAUFMÄNNISCHEN AUSBILDUNGSLEITER 14.-15.05.

TEILZEITAUSBILDUNG/DUALES STUDIUM IN TEILZEIT BEI DER DEUTSCHEN TELEKOM AG TAGUNG DER KAUFMÄNNISCHEN AUSBILDUNGSLEITER 14.-15.05. TEILZEITAUSBILDUNG/DUALES STUDIUM IN TEILZEIT BEI DER DEUTSCHEN TELEKOM AG TAGUNG DER KAUFMÄNNISCHEN AUSBILDUNGSLEITER 14.-15.05.13 Anne Gonschor, Leiterin Ausbildungszentrum Hannover öffentlich 17.05.2013

Mehr

An die Stuttgart, 12.09.2007 Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen, Verwaltungsstellen im Bezirk Baden-Württemberg

An die Stuttgart, 12.09.2007 Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen, Verwaltungsstellen im Bezirk Baden-Württemberg Industriegewerkschaft Metall Bezirk Baden-Württemberg Bezirksleitung Baden-Württemberg Stuttgarter Str. 23 70469 Stuttgart Telefon: 0711/16581(0)-73/25 Telefax: 0711/16581-47 An die Stuttgart, 12.09.2007

Mehr

Arbeitsbedingungen in der krankenhäuslichen Pflege in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden

Arbeitsbedingungen in der krankenhäuslichen Pflege in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden Arbeitsbedingungen in der krankenhäuslichen Pflege in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden Im Herbst 2011 bildete sich eine Arbeitsgruppe unabhängiger deutscher und niederländischer Gewerkschaften

Mehr

Frauen wählen ein soziales Europa

Frauen wählen ein soziales Europa Frauen wählen ein soziales Europa Pressekonferenz mit Gabriele Heinisch-Hosek, Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Evelyn Regner, Europaabgeordnete Mittwoch, 14. Mai 2014, 9:00 Uhr Ort:

Mehr

ARD-DeutschlandTREND: März 2015. ARD- DeutschlandTREND März 2015 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen

ARD-DeutschlandTREND: März 2015. ARD- DeutschlandTREND März 2015 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen ARD- DeutschlandTREND März 2015 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen Untersuchungsanlage Grundgesamtheit: Stichprobe: Autor: Redaktion WDR: Wissenschaftliche Betreuung und Durchführung: Erhebungsverfahren:

Mehr

bei der DHL Solutions Retail und Fashion

bei der DHL Solutions Retail und Fashion INHALT MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN TITELTHEMA Arbeitstagung der Betriebsräte: Gute Arbeit in der Logistik meine Zukunft in der Logistik 4 5 JUGEND Ausbildung: Postkonzern im Tiefschlaf 6 Notfallkarte

Mehr

Arbeitszeit-, Mehrarbeits-, Überstundenund Zeitzuschlagsbeispiele

Arbeitszeit-, Mehrarbeits-, Überstundenund Zeitzuschlagsbeispiele 01. Juni 2011 Arbeitszeit-, Mehrarbeits-, Überstundenund Zeitzuschlagsbeispiele für Mitarbeiter, die den Anlagen 31, 32 oder 33 zu den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) des Deutschen Caritasverbandes zugeordnet

Mehr

Anforderungen an alter(n)sgerechte Führungskompetenzen in Unternehmen der Ernährungswirtschaft

Anforderungen an alter(n)sgerechte Führungskompetenzen in Unternehmen der Ernährungswirtschaft Anforderungen an alter(n)sgerechte Führungskompetenzen in Unternehmen der Ernährungswirtschaft Fachtagung Faire Arbeit. Gutes Leben 12. September 2012, Bildungszentrum Oberjosbach Workshop 2: Führung und

Mehr

Aktionswoche Gute Arbeit Guter Lohn

Aktionswoche Gute Arbeit Guter Lohn INHALT MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN TITELTHEMA Unbefristeter Arbeitskampf: Post AG verweigert Konfliktlösung 4 7 BEAMTINNEN UND BEAMTE Altersteilzeit kommt: Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung des

Mehr

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Fachkräfte sichern Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion

Mehr

PRESSE-INFORMATION. Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region. Köln, 25. Juli 2012

PRESSE-INFORMATION. Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region. Köln, 25. Juli 2012 Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region Köln, 25. Juli 2012 Um den wachsenden Aufgaben eines rasant expandierenden Logistikmarktes gerecht zu werden, hat der Rat der Stadt Köln

Mehr

Die Beschäftigung Älterer als Herausforderung für die Interessenvertretung

Die Beschäftigung Älterer als Herausforderung für die Interessenvertretung Die Beschäftigung Älterer als Herausforderung für die Interessenvertretung Älter werden im Betrieb Arbeiterkammer Oberösterreich Linz 4. 2. 2014 Gefühl der Nutzlosigkeit Früher haben Sie älter werden

Mehr

Landgerichte und Oberlandesgerichte in Deutschland. (alphabetisch sortiert)

Landgerichte und Oberlandesgerichte in Deutschland. (alphabetisch sortiert) Gerichtsverzeichnis - e und e in Deutschland 1 Ich bin bundesweit für Versicherungsunternehmen und Unternehmen aus der Immobilienbranche tätig. Hier finden Sie eine Übersicht sämtlicher e und e, alphabetisch

Mehr

Ausland Strategische Ausrichtung der IHK-AHK-DIHK Organisation. RA Steffen G. Bayer, DIHK Berlin Nürnberg am 04. September 2012

Ausland Strategische Ausrichtung der IHK-AHK-DIHK Organisation. RA Steffen G. Bayer, DIHK Berlin Nürnberg am 04. September 2012 Bildung Made in Germany Deutsche Duale Berufsbildung im Ausland Strategische Ausrichtung der IHK-AHK-DIHK Organisation RA Steffen G. Bayer, DIHK Berlin Nürnberg am 04. September 2012 Wir sind eine starke

Mehr

Wie viele Berufe haben die Menschen?

Wie viele Berufe haben die Menschen? Wie viele Berufe haben die Menschen? Analysen auf der Grundlage der Scientific Use Files der Mikrozensen zur Mehrfachbeschäftigung Dieter Bögenhold und Uwe Fachinger Vortrag auf der 5. Nutzerkonferenz

Mehr

Landesverband Brandenburg. Jägerstr. 18 14467 Potsdam Tel: 0331/9 79 31-0 Fax: 0331/9 79 31-19 info@gruene-brandenburg.de www.gruene-brandenburg.

Landesverband Brandenburg. Jägerstr. 18 14467 Potsdam Tel: 0331/9 79 31-0 Fax: 0331/9 79 31-19 info@gruene-brandenburg.de www.gruene-brandenburg. Landesverband Brandenburg Jägerstr. 18 14467 Potsdam Tel: 0331/9 79 31-0 Fax: 0331/9 79 31-19 info@gruene-brandenburg.de www.gruene-brandenburg.de Was macht eigentlich eine Landesvorsitzende? Muss ein

Mehr

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013 randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 213 ifo Personalleiterbefragung Flexibilität im Personaleinsatz Ergebnisse im 2. Quartal 213 Das ifo Institut befragt im Auftrag der Randstad Deutschland GmbH

Mehr

Die vorliegenden Verhaltensmaßregeln dürfen allerdings auch höhere Anforderungen als die bestehenden Gesetze eines Landes enthalten.

Die vorliegenden Verhaltensmaßregeln dürfen allerdings auch höhere Anforderungen als die bestehenden Gesetze eines Landes enthalten. Verhaltensmaßregeln 1 Einführung Die folgenden Verhaltensmaßregeln sind der Mindeststandard zur Erreichung unserer Ziele, der ständigen Verbesserung unseres Produktionsumfelds und der Arbeitsbedingungen

Mehr

Fachkräfte sichern. Altbewerber in der Ausbildung

Fachkräfte sichern. Altbewerber in der Ausbildung Fachkräfte sichern Altbewerber in der Ausbildung Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 1119 Berlin www.bmwi.de Redaktion Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung

Mehr

M+E-Materialien. Frauen in Führungspositionen in der M+E-Industrie

M+E-Materialien. Frauen in Führungspositionen in der M+E-Industrie M+E-Materialien Frauen in Führungspositionen in der M+E-Industrie Ergebnisse einer Unternehmensbefragung im April/Mai 2011 2011 Arbeitgeberverband Gesamtmetall Postfach 06 02 49 10052 Berlin www.gesamtmetall.de

Mehr

Informationen für Arbeitnehmer Wissenswertes über Minijobs

Informationen für Arbeitnehmer Wissenswertes über Minijobs Informationen für Arbeitnehmer Wissenswertes über Minijobs +++ Kostenlos Minijobs in Privathaushalten suchen und finden +++ www.haushaltsjob-boerse.de +++ Minijobs Bei Minijobs sind zwei Arten von Beschäftigungen

Mehr

Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung

Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung STATISTIK AKTUELL PFLEGESTATISTIK 2011 Foto: Helene Souza / pixelio.de 2 STATISTIK AKTUELL - PFLEGESTATISTIK 2013 IMMER MEHR PFLEGEBEDÜRFTIGE WERDEN ZU HAUSE VERSORGT

Mehr

Frauen fördern Chancengleichheit schaffen

Frauen fördern Chancengleichheit schaffen Frauen fördern Chancengleichheit schaffen Gute Gründe Es gibt viele gute Gründe, warum es sich für Unternehmen lohnt, die Potenziale von Frauen gezielt zu fördern. Potenziale von Frauen nutzen: Unternehmen,

Mehr

Mindestlohn Tarifvertrag Briefdienstleistungen

Mindestlohn Tarifvertrag Briefdienstleistungen Mindestlohn Tarifvertrag Briefdienstleistungen Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik KEPnet 3. Strategieforum Brief Montag, 26.11.2007 Stadthalle Bonn Bad Godesberg 1 Stephan Teuscher Agenda

Mehr

Pressemeldung. Nummer 10, 28. Dezember 2010. Durchschnittlicher Heizölverbrauch im 10-Jahresrückblick um 16,5 Prozent gesunken

Pressemeldung. Nummer 10, 28. Dezember 2010. Durchschnittlicher Heizölverbrauch im 10-Jahresrückblick um 16,5 Prozent gesunken Durchschnittlicher Heizölverbrauch im 10-Jahresrückblick um 16,5 Prozent gesunken Techem-Studie belegt starke regionale Unterschiede in deutschen Städten - Durchschnittlich 16,5 Prozent weniger Heizölverbrauch

Mehr

Rente und Lebensarbeitszeit

Rente und Lebensarbeitszeit Stefanie Janczyk, Ressort Allgemeine Sozial- und Arbeitsmarktpolitik Rente und Lebensarbeitszeit Forum auf der Bezirkfrauenkonferenz des IG Metall Bezirks Frankfurt 2. bis 3.4.2012 in Frankenthal Rentensituation

Mehr

Die Folgen des demographischen Wandels für Arbeitsmarkt, Arbeit und soziale Sicherungssysteme

Die Folgen des demographischen Wandels für Arbeitsmarkt, Arbeit und soziale Sicherungssysteme Prof. Dr. Ernst Kistler Internationales Institut für Empirische Sozialökonomie, ggmbh 86391 Stadtbergen Die Folgen des demographischen Wandels für Arbeitsmarkt, Arbeit und soziale Sicherungssysteme Vortrag

Mehr

marxistische linke e.v.

marxistische linke e.v. Regionaltreffen Frankfurt/Rhein Main am 27.05.14 Diskussion über die Beschäftigtenbefragung der IG Metall Auf ihrem Treffen am 27.05.14 hat sich die Regionalgruppe Rhein Main der marxistischen linke mit

Mehr

Gehaltsatlas 2014 Eine Studie über den Zusammenhang von Regionen und Gehalt

Gehaltsatlas 2014 Eine Studie über den Zusammenhang von Regionen und Gehalt ein Unternehmen von Gehaltsatlas 0 Eine Studie über den Zusammenhang von Regionen und Gehalt Seite /9 Wie wirken sich geografische Regionen auf das Gehalt aus? Welche regionalen Unterschiede gibt es zwischen

Mehr

Verw r altun u g n sst elle Saarbrücken Über Geld spricht an man nicht? Wir schon.

Verw r altun u g n sst elle Saarbrücken Über Geld spricht an man nicht? Wir schon. Über Geld spricht man nicht? Wir schon. Unser Engagement Ihr Vorteil Die IG Metall hat das Vertrauen von 2,2 Millionen Mitgliedern. Über 52.000 Betriebsräte gehören der IG Metall an. (71Prozent aller Betriebsräte

Mehr

Rundschreiben zum Mindestlohn

Rundschreiben zum Mindestlohn Rundschreiben zum Mindestlohn gültig ab dem 01.01.2015 nach Mindestlohngesetz (MiLoG) Februar 2015 Der Mindestlohn ist ein festgeschriebenes Arbeitsentgelt, das jedem Arbeitnehmer in Deutschland zusteht.

Mehr

Elternumfrage 2013 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Elternumfrage 2013 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 1 Elternumfrage 2013 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Berlin, März 2013 2 Ausgangslage und Einordnung Die Elternumfrage 2013 ist Teil des Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor

Mehr

Hiermit übersende ich den von der Bundesregierung beschlossenen

Hiermit übersende ich den von der Bundesregierung beschlossenen Deutscher Bundestag 6. Wahlperiode Drucksache VI/2028 Sachgebiet 450 Bundesrepublik Deutschland Der Bundeskanzler I/4 (II/2) 350 07 Ze 1/71 Bonn, den 29. März 1971 An den Herrn Präsidenten des Deutschen

Mehr

STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt. Institut für Freie Berufe Nürnberg

STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt. Institut für Freie Berufe Nürnberg STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Anwälte der RAK Frankfurt 1 STAR: Berufliche Zufriedenheit der befragten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Kammer Frankfurt Institut für Freie Berufe

Mehr

Übergänge in die Rente flexibel und abgesichert?

Übergänge in die Rente flexibel und abgesichert? Übergänge in die Rente flexibel und abgesichert? Forum C Regelungen des Altersübergangs in Großbetrieben Den demografischen Wandel gestalten tarifvertragliches Beispiel und Lösung aus der Praxis Kombimodell

Mehr

T H E M E N S E R V I C E

T H E M E N S E R V I C E Interview Wichtig ist, was jemand weiß und kann Der DQR macht Aufstiegschancen sichtbar Anhand des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) lassen sich Bildungswege in Deutschland und europaweit leichter

Mehr