Konzeption der Kinderkrippe Fidelio

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1 Seite 1 von 20 Konzeption der Kinderkrippe Fidelio Ostpreußenstraße München Kinderschutz e.v. Liebherrstraße München Tel. (089) Fax (089) Bank für Sozialwirtschaft Konto (BLZ ) Steuernummer 143/218/00514 Amtsgericht München VR 7605 Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband LV Bayern e.v.

2 Seite 2 von 20 Gliederung 1. Leitbild des Trägers 2. Einleitung 3. Grundlagen 3.1 Gesetzliche Grundlagen 3.2 Finanzielle Grundlagen 3.3 Lage des Hauses und Einzugsgebiet 4. Konzeptionelle Grundhaltungen 4.1 Beispiel für einen Tagesablauf 4.2 Inklusion 4.3 Transkulturelle Verständigung und Kompetenz 4.4 Geschlechterbewusste Pädagogik (Gender Mainstreaming) 4.5 Partizipation 5. Pädagogischer Rahmen 5.1 Eingewöhnung 5.2 Situationsorientierte Pädagogik 5.3 (Teil)offene Gruppen 5.4 Gruppenübergreifendes Arbeiten 5.5 Das Freispiel 5.6 Übergang in den Kindergarten 6. Praxisansatz und Umsetzung (Förderschwerpunkte) 6.1 Gesundheitliche Bildung Ernährung Bewegung Entspannung Körperpflege und Sauberkeitserziehung Natur- und Umwelterfahrungen 6.3 Musikalische Bildung 6.4 Kreativität und Fantasie 6.5 Sprachliche Bildung und Förderung 7. Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern 8. Struktureller Rahmen 8.1 Aufnahmebedingungen 8.2 Öffnungs- und Schließzeiten 8.3 Räumlichkeiten 8.4 Gruppenstruktur 8.5 Zusammenarbeit im Team 9. Kooperation und Vernetzung

3 Seite 3 von Leitbild des Trägers Der Kinderschutz e.v. ist anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Träger von Kindertagesstätten sowie Vormundschafts- und Betreuungsverein von Münchner Bürgerinnen und Bürgern gegründet, setzen wir uns aktiv für den Schutz und die Förderung junger Menschen und ihrer Familien ein. Als soziales Dienstleistungsunternehmen helfen wir ihnen, ihre Rechte und Pflichten zu erkennen und unterstützen sie dabei, diese aktiv wahrzunehmen. In unserem Handeln sind wir parteipolitisch und konfessionell ungebunden. Unser Anspruch ist es, zur bestmöglichen Zeit am bestmöglichen Ort die bestmögliche Hilfe zu leisten. Unser Anliegen ist es, Rahmenbedingungen für einen gelungenen Entwicklungsprozess von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu schaffen. Wir tragen mit unserer Arbeit dazu bei, die Lebenschancen benachteiligter und von Ausgrenzung bedrohter Menschen zu verbessern. Jedes gelungene Angebot der Beratung, Begleitung und Förderung bedeutet für uns, dass Zukunft möglich wird: Die Zukunft unserer Klientinnen und Klienten, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unserer Partnerinnen und Partner und die Zukunft unseres Vereins. Verantwortung übernehmen wirksam sein Qualität anbieten wirtschaftlich handeln zusammen arbeiten Zukunft gestalten

4 Seite 4 von Einleitung Familie als Lebensform hat eine essentielle Bedeutung für die heutige und zugleich für die zukünftige Gesellschaft: Sie macht gemeinschaftliche Werte im Alltag erfahrbar und bewahrt sie im Generationentransfer. 1 Angesichts immer komplexerer Herausforderungen an Familien bei der Bewältigung ihres Lebens- und Familienalltags kommt der Kinderkrippe als familienergänzende und -unterstützende Bildungseinrichtung für Kinder und Eltern gleichermaßen eine bedeutende Rolle zu. Unsere Kindertageseinrichtung ist Ort des Vertrauens, der Geborgenheit, des Schutzes, der Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt und transkultureller Verständigung für Kinder wie Eltern. positiver Begegnungs- und damit Entwicklungsraum für Kinder und Eltern und trägt durch diese Erfahrungen zu einer Vertiefung sozialer Beziehungen in Nachbarschaft und Sozialraum bei. 3. Grundlagen 3.1 Gesetzliche Grundlagen Die gesetzliche Grundlage bietet das Kinder und Jugendhilfegesetz SGB VIII. Mit den 22, 22a und 24 sind die Förderaufträge für die Kindertageseinrichtungen zur Betreuung, Erziehung und Bildung des Kindes sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Beteiligung beschrieben. Des Weiteren wird darin der Rechtsanspruch auf Tagesbetreuung von Kindern bis zum Schuleintritt dargelegt. Mit 8a SGB VIII wird der Schutzauftrag für Kinder bei Gefährdungen des Kindeswohls in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gewährleistet. Das Bayerische Kinderbildungs-und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) regelt die Fördervoraussetzungen für die Betreuung von Kindern und die Maßgaben für die Bildungs- und Erziehungsarbeit. Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) ist Grundlage für die pädagogische Arbeit mit den Kindern in Tageseinrichtungen. Als inklusive Einrichtung sind für uns auch das Sozialgesetzbuch SGB XII Sozialhilfe (Insbesondere 53 ff, 75 ff), die Verordnung nach 60 des SGB XII (Eingliederungshilfe-Verordnung), der Bayerische Rahmenvertrag zu 79 SGB XII, das Bayerisches Ausführungsgesetz zum Sozialgesetzbuch (AG SG), das Sozialgesetzbuch SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen und die 1 vgl. Leitlinie Kinder- und Familienpolitik LH München (2007)

5 Seite 5 von 20 Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (AVBayKiBiG) maßgeblich. 3.2 Finanzielle Grundlagen Unsere Kindertageseinrichtung erhält die gesetzliche Förderung durch das BayKiBiG und wird zusätzlich durch die Münchner Förderformel gefördert. Somit unterliegen wir der Gebührenordnung der Landeshauptstadt München. Je nach Buchungszeiten werden monatliche Besuchsgebühren erhoben. Im Einzelfall kann wirtschaftliche Jugendhilfe gemäß 90 SGB VIII beantragt werden. Die Besuchsgebühr für das dritte und alle folgenden Kinder, die städtische oder nichtstädtische Einrichtungen wie Kinderkrippe, Kindertageseinrichtungen, Kooperationseinrichtung, Hort, Kindertageszentrum oder eine vergleichbare Eltern-Kind-Initiative besuchen, wird erlassen. 3.3 Lage des Hauses und Einzugsgebiet Unsere Kinderkrippe befindet sich im Stadtteil Denning der bayerischen Landeshauptstadt München. Denning befindet sich im östlichen Teil des Stadtbezirks 13 Bogenhausen zwischen Englschalking im Norden und Zamdorf im Süden. Das Ortsbild Dennings ist heute durch Wohngebiete mit Einfamilienhäusern, die von Gärten umgeben sind, geprägt. Lediglich in der Siedlung Denninger Straße- Warthestraße am Südende Dennings gibt es Hochhäuser. Das älteste noch erhaltene Anwesen in Denning ist die Gaststätte Alter Kernhof an der Ecke Ostpreußen-Denninger Straße. Die Hauptachse Dennings ist die Ostpreußenstraße, in der sich über 100 Geschäfte und Dienstleistungsunternehmen befinden. Im Kerngebiet Dennings gibt es nur kleinere Grünanlagen wie z.b. am Posener Platz oder am Platz Zur Deutschen Einheit. Dafür erstreckt sich der Denninger Anger entlang der gesamten Südgrenze Dennings, und im Westen gibt es ein grünes Band in Nord-Süd-Richtung. In direkter Nachbarschaft der Kinderkrippe Fidelio befindet sich die Baumschule Bösel. Wir sind gut mit den Buslinien (Haltestelle Englschalkinger Straße) zu erreichen. Von da aus sind es nur wenige Meter bis zur Ostpreußenstraße 84. Die Kinder kommen überwiegend aus dem Stadtbezirk Bogenhausen. Es besteht die Möglichkeit, dass Kinder aus ganz München bei uns aufgenommen werden.

6 Seite 6 von Pädagogische Grundlagen 4.1 Beispiel für einen Tagesablauf 7:30 Uhr Öffnung der Kinderkrippe 7:30 8:00 Uhr Frühdienst 8:00 9:00 Uhr Freispiel 9:00 9:15 Uhr Begrüßungskreis 9:15 9:45 Uhr Frühstück 9:45 11:30 Uhr Angebotsphase, Freispiel 11:30 12:00 Uhr Mittagessen 12:00 14:00 Uhr Schlafen / Mittagsruhe 14:00 17:00 Uhr Snack am Nachmittag, Freispiel 17:00 Uhr Schließung der Kinderkrippe Wir passen den Tagesablauf den Bedürfnissen der Kinder an. 4.2 Inklusion Die Inklusion von Kindern mit besonderem Förderbedarf in Kindertageseinrichtungen ist uns ein Anliegen. "Was gar nicht erst getrennt wird, muss später nicht mühsam integriert werden! 1 Da die Ausgrenzung von Menschen mit Handicap noch immer die Norm ist, ist es unser gemeinsames Ziel eine gesellschaftliche Situation anzustreben, in der es selbstverständlich und alltäglich ist mit Menschen in all ihren Verschiedenheiten und Handicap zu leben und sie in ihrem Anderssein zu akzeptieren. Für diesen selbstverständlichen Umgang zwischen Menschen gibt es letztendlich nur eine Möglichkeit des Lernens: die alltägliche Begegnung von Kindheit an. Hinzu kommt, dass seit März 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ratifiziert und damit geltendes Recht ist. Werden im Laufe der Zeit Förderbedarfe offensichtlich, sorgen wir in enger Zusammenarbeit mit den Eltern für die Förderung in unserer Einrichtung und beziehen bei Bedarf Fachdienst, Beratungsstellen und Therapeuten in die Arbeit mit ein. Entsprechend setzt sich auch unser Team zusammen. Pädagogische Umsetzung: Wir nehmen das Kind in seiner ganzen Persönlichkeit wahr. Grundlage unseres pädagogischen Handelns ist genaues Beobachten und Wahrnehmen des einzelnen Kindes sowie der Gruppe, um dort ansetzen zu können, wo die Fähigkeiten und Bedürfnisse liegen. 1 Alt-Bundespräsident Richard von Weizäcker

7 Seite 7 von 20 Voraussetzung dafür ist ständige Reflexion des Beobachtenden, des eigenen Handelns und der Reaktion der Kinder. Besondere Bedeutung kommt dem Wahrnehmen und Beachten von Beziehungen der Kinder untereinander und zwischen Kindern und Pädagogen zu. Wir schaffen durch unser Handeln, eine Atmosphäre von gegenseitiger Akzeptanz und Zusammengehörigkeit. Die Unterschiedlichkeit wird als eine Chance gesehen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu bereichern. Unser gemeinsames pädagogisches Angebot ist für die Kinder mit und ohne Handicap bestimmt. Es nehmen alle Kinder gleichermaßen an unseren Projekten und Aktivitäten teil: Dies setzen wir um durch: Bildungs- und Chancengleichheit Bildung bedeutet mehr als reine Wissensaneignung und den Erwerb von Kulturtechniken. In einem ganzheitlichen Bildungsverständnis zielt sie ab auf den Erwerb von Schlüsselkompetenzen d.h. u.a. Selbstwertgefühl, positive Selbstkonzepte, das Erleben von Autonomie, Kompetenz und Selbstwirksamkeit, Empathie-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktmanagement. (11, Bayer. Bildungs- und Erziehungsplan BEP) Räumlichkeiten, welche den Kindern Sicherheit und Geborgenheit geben, Raum für Handlungsspielräume eröffnen und überschaubar sind Materialien, welche Neugierde und Interesse beim Kind wecken und es jedem Kind ermöglichen, sich Bildung und Wissen ganzheitlich und individuell anzueignen Wahrnehmung der sensiblen Phasen nach dem Motto Alles hat seine Zeit, versuchen wir sogenannte Entwicklungsfenster beim Kind sensibel zu erkennen und entsprechend zu nutzen Orientierung an Stärken und Fähigkeiten, um die Möglichkeit zu geben, den eigenen Selbstwert zu entdecken und zu einem positiven Selbstkonzept zu gelangen Raum für Autonomie, durch den Grundsatz Hilf mir es selbst zu tun entwickelt das Kind lebenspraktische Fähigkeiten. Der Begriff Inklusion schließt die Vielfalt und die Achtung der Kulturen mit ein. Die Offenheit für interkulturelles Handeln ist für uns nicht nur selbstverständlich, sondern ist ethisch unverzichtbar. Gelebt wird dieser Gedanke in unserer Kinderkrippe mit Kindern aus Zwei-Nationen-Familien. 4.3 Transkulturelle Verständigung und Kompetenz Das Konzept der Transkulturalität basiert auf einem inklusiven Verständnis von Kultur. Jedes Lebewesen ist dabei von kulturellen Anteilen geprägt. Kultur liegt dort vor, wo eine geteilte Lebenspraxis besteht. Wir verstehen die Kinderkrippe als Ort der gemeinsam praktizierten Kultur. Wir streben dabei eine

8 Seite 8 von 20 Kultur der Inklusion, also der Verbindung und der Anerkennung von Identitäten an. Dies fördert einen gegenseitigen kommunikativen Austausch, so dass Verständigungsmöglichkeiten zunehmen. Für unsere pädagogische Arbeit bedeutet dies, dass wir mit den Mädchen und Jungen Wissen und Erfahrungen der eigenen und anderer Kulturen aufgreifen und ihnen vermitteln, dass diese nebeneinander Raum haben und sich verbinden können. Mütter und Väter aus unterschiedlichen Kulturen werden im Rahmen von Elternveranstaltungen miteinander in Kontakt gebracht. Dabei gibt es z.b. über schöne kulinarische Begegnungen außerdem Anschlussmöglichkeiten zu Verständigung über gemeinsame Wertehaltungen. Transkulturelle Kompetenz ist die unabdingbare Fähigkeit, um in verschiedenen sozialen Kontexten adäquate Handlungsformen zu finden und Menschen in ihren individuellen Lebenssituationen vorurteilsfrei begegnen zu können. Für unsere pädagogische Arbeit heißt das, dass wir die Mädchen und Jungen dabei unterstützen: Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit, Sensibilität und Einfühlungsvermögen, Neugierde, Offenheit und Interesse für sich selbst und andere Menschen und Lebenswelten/-entwürfe zu leben Verantwortung für sich selbst, für andere und für die Natur zu übernehmen ihre Gefühle auszudrücken, Erwartungshaltungen anderer zu erkennen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. 4.4 Geschlechterbewusste Pädagogik (Gender Mainstreaming) Ausgehend von den Ergebnissen der neueren Geschlechterforschung, die die ersten Lebensjahre von Kindern für die Entwicklung der geschlechtlichen Identität als besonders wichtig belegen, kommt den Kindertageseinrichtungen als Gestaltungs- und Erfahrungsraum, in der Mädchen und Jungen ihre Aneignungsprozesse von Weiblichkeit und Männlichkeit vollziehen, eine besonders bedeutungsvolle Funktion zu. Geschlechterbewusste Pädagogik bedeutet für uns, dass wir uns mit der eigenen geschlechtlichen Rolle und unserer eigenen pädagogischen Praxis auseinandersetzen und diese im Team reflektieren. Mädchen und Jungen in ihrem Spielgeschehen und ihren Interaktionsstilen beobachten, dokumentieren und evaluieren das Spiel- und Kommunikationsverhalten in geschlechterhomogenen wie geschlechterheterogenen Gruppen analysieren und daraus Rückschlüsse für geschlechtersensible pädagogische Interventionen und Angebote ziehen. Mädchen und Jungen den gleichen Zugang zu allen Angeboten der Kindertageseinrichtung ermöglichen und darauf achten, dass keine Ausgrenzung von Mädchen und Jungen erfolgt die individuelle geschlechtliche Entwicklung der Kinder berücksichtigen und uns sensibel für die individuelle (biographische) Lebenssituation der Kinder zeigen. Dies bedeutet, dass wir den Dialog mit Mädchen und Jungen im homogenen und heterogenen Gruppengeschehen

9 Seite 9 von 20 führen und somit zu einer Erweiterung von Sichtweisen und Empfindungen beitragen. Müttern und Vätern vermitteln, dass sie beide als Frauen und Männer für den Erziehungs- und Entwicklungsprozess ihres Kindes wichtig sind. Frauen (Mütter) und Männer (Väter) im Hinblick auf eine geschlechtersensible Pädagogik ansprechen, mit ihnen den Dialog für eine geschlechterbewusste Erziehung und Entwicklung ihres Kindes suchen im Einzelgespräch wie im angeleiteten Austausch von Müttern und Vätern bei Elternabenden. Des Weiteren bedeutet dies, dass unsere Kindertageseinrichtungen sich darum bemühen, Männer in die Angebotsstruktur der pädagogischen Arbeit einzubinden, um Mädchen und Jungen, Müttern und Vätern die Möglichkeit zu geben, dass sie geschlechterbewusste Umgang durch männliches Fachpersonal erfahren sowie auch dem überwiegend weiblichen Fachpersonal eine Möglichkeit zu geschlechtergerechtem Austausch zu geben. 4.5 Partizipation Ausgehend von der UN-Konvention über die Rechte des Kindes und der Bedeutung von Partizipation als Schlüssel zu Bildung und Demokratie, ist es unser Ziel, die Mädchen und Jungen an den sie selbst betreffenden Fragestellungen und Planungen des Betreuungsalltags in der Kinderkrippe mit ihren Meinungen, Wünschen und Entscheidungen zu beteiligen. Für unsere pädagogische Arbeit bedeutet dies, dass wir, die Kinder dazu ermuntern, ihre Bedürfnisse, Gefühle, Wünsche, Meinungen, aber auch ihre Kritik wahrzunehmen, zu äußern und zu vertreten und dies mit Unterstützung unserer Moderation in Gruppensituationen, z.b. im Morgenkreis, zu üben darauf achten, dass Gesprächsregeln, wie ausreden lassen, zuhören, still sitzen, praktiziert und eingehalten werden, darauf achten, dass die Kinder lernen, ihre Interessen mit denen anderer in Einklang zu bringen. In der Zusammenarbeit mit den Eltern bedeutet dies, dass wir mit Müttern und Vätern intensive Dialoge führen, in denen wir uns mit ihnen über ihre Kinder und ihre Ideen, Meinungen und Wünsche zu verschiedensten Fragen der pädagogischen und strukturellen Betreuungspraxis verständigen, mit den Eltern Themen der kindlichen Meinungsäußerung und Partizipation im familiären Alltag besprechen.

10 Seite 10 von Pädagogischer Rahmen 5.1 Eingewöhnung Der Eintritt in die Kinderkrippe - ein bedeutsamer Übergang! Damit dieser erste wichtige Schritt in die Selbstständigkeit eines Kindes für alle Beteiligten eine gute Erfahrung wird, arbeiten wir in dieser besonderen Phase nach gemeinsamen Grundbedingungen und Regeln: Eingewöhnung auf Basis des Berliner + Münchner Modells Individuelle Eingewöhnungszeit für jedes Kind unter Berücksichtigung seiner Biografie, seiner Persönlichkeit und der jeweiligen Eltern-Kind-Bindung Offenheit und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Mitarbeiterinnen Sicherheit und Geborgenheit durch verlässliche Elternbegleitung in der Grundphase Eltern sind in der Eingewöhnungsphase der Anker des Kindes, nicht der Steuermann Trennungsängste erkennen und im Dialog gemeinsam abbauen Gemeinsame Reflexion nach Abschluss der Eingewöhnung Die drei Phasen der Eingewöhnung: 1. Kennenlernphase Vorgespräch mit Eltern über Dauer und Modalitäten der Eingewöhnung 2. Grundphase Mindesteingewöhnungszeit 2-3 Wochen orientiert an den Bedürfnissen der jeweiligen Kindes. Das Tempo bestimmt das Kind. Mindestens 3-7 Tage Elternbegleitung Eingewöhnungsrituale entstehen lassen Bindungsaufbau zur Bezugserzieherin 3. Abschlussphase Die Eltern verabschieden sich für Minuten und bleiben täglich ein wenig länger weg. Nach Rückkehr der Eltern verlässt das Kind die KiTa. Es soll lernen: Zeit ohne Eltern = Zeit zum Spielen.

11 Seite 11 von (Teil)offene Gruppen Während der Freispielphasen haben die Kinder die Möglichkeit entsprechend ihrer Interessen und Bedürfnisse ihren Raum zu wählen. Wir haben den unterschiedlichen Gruppen Schwerpunkte zugeordnet. So finden die Kinder einen Bauraum, einen Rollenspielraum, einen Wahrnehmungsraum und einen weiteren Gruppenraum (Funktion steht noch nicht fest!). Zusätzlich haben wir ein kleines Atelier, einen Flur, der als Bewegungsbereich eingerichtet wurde, eine Erlebniswelt für Kleingruppenarbeiten und spezielle Förderungen. Für die Kinder, die einen festen Bezugsraum benötigen, stellen die pädagogischen Mitarbeiterinnen Material zur Verfügung. So wird jedes Kind entsprechend seiner Entwicklung und seiner Bedürfnisse begleitet und gefördert. Die Kinder werden Stück für Stück mit der offenen Form vertraut gemacht und können recht schnell in Begleitung einer pädagogischen Mitarbeiterin oder auch alleine ihrem Forscherdrang in einem anderen Raum nachgehen. 5.3 Situationsorientierte Pädagogik

12 Seite 12 von 20 Grundsaetze von Bernhard O. Schoch - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons 5.4 Gruppenübergreifendes Arbeiten Durch das (Teil)offene Konzept ermöglichen wir den Kindern, neue Spielräume kennen zu lernen und durch das Erleben neuer Spielsituationen außerhalb der Stammgruppe ihren Erfahrungsraum zu erweitern. Das offene Konzept ermöglicht es, den unterschiedlichen Individualitäten, den verschiedenen Altersgruppen und Bedürfnissen der Kinder Rechnung zu tragen. Die Angebote sind so ausgerichtet, dass die verschiedenen Altersgruppen angesprochen werden. Die Kleinsten werden in ihrer Stammgruppe weiter betreut, gebildet und erzogen. 5.5 Das Freispiel Als Freispiel wird der Zeitabschnitt der pädagogischen Arbeit in der Kinderkrippe bezeichnet, in dem die Kinder ihr Spielmaterial, den Spielort und die/den Spielpartner/in eigenständig wählen. Ausgehend von dem Aspekt, dass Kinder Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke aus ihrem Lebensumfeld ausschließlich im Spiel be- und verarbeiten, ist diese Zeit für die Entwicklung des Kindes besonders wichtig. Über verschiedene Medien und in verschiedenen Spielbereichen kann das Kind seinen momentanen Gefühlen und Stimmungen, seiner Freude, Trauer und Wut Ausdruck verleihen und sie verarbeiten. Durch die Vielfalt an Spiel- und Beschäftigungsmaterial lernen Kinder, sich mit neuen Einflüssen auseinander zu setzen und durch aktives Tun ihren Aktionsradius zu erweitern. Die Freispielzeit schenkt Raum für ein freies und soziales Miteinander. Erste Freundschaften werden geknüpft, Regeln gemeinsam erarbeitet, Konflikte ausgetragen und gelöst. 5.6 Übergang in den Kindergarten Wir bauen einen Kontakt zu den angrenzenden Kindergärten auf und führen die Kinder, für die der Übergang ansteht, an den neuen Bereich heran. Es finden gegenseitige Besuche und gemeinsame Aktionen statt. 6. Praxisansatz und Umsetzung (Förderschwerpunkte) Bei der Umsetzung der Förderschwerpunkte geben wir den Kindern Zeit und Raum für ihre Entwicklung auf der Basis Emmi Pikler s Grundsatz Lasst mir Zeit und helfen ihnen, ihren Lebensweg zu gehen. Hilf mir, es selbst zu tun ist ein Satz, den Maria Montessori geprägt hat und den wir im Alltag aus

13 Seite 13 von 20 Überzeugung weiterleben. Jedes Kind ist ein eigenständiges Individuum und so wie es da ist wertvoll. Unser Anspruch ist es ihm Rüstzeug für eine gelingende Zukunft mitzugeben. Die Bildung der Kinder findet tagtäglich statt. Es gibt einzelne Angebote, Förderangebote und auch kleine Projekt, die sich am Alltag der Kinder und dem Jahreslauf orientieren. Es werden auch immer wieder Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht. Die Entwicklung der Kinder wird in Portfolios dokumentiert. Außerdem beobachten und dokumentieren wir nach Petermann, Petermann + Koglin Gesundheitliche Bildung Gesundheitliche Bildung umfasst eine enge Kooperation und Verständigung mit den Eltern. Dazu gehört, ihren Blick für eine gesunde Entwicklung ihres Kindes zu schärfen und diese Erkenntnisse in den häuslichen Lebensalltag zu transferieren. Unter dem Grundsatz Gesundheit ist ein Zustand von körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden, bieten wir den Kindern Möglichkeiten an, sich ihrem Selbst ganzheitlich bewusst zu werden und es im Handeln umzusetzen: Vermittlung von Wissen über Nahrungsmittel: Was ist gut für mich? Was schadet mir? Einüben von Körperpflege und Körperhygiene Wickelbereiche in angenehmer Atmosphäre Vermittlung von Entspannungstechniken gezielte Erholungsphasen das Einüben von Handlungsstrategien bei psychischen Belastungssituationen im sozialen Miteinander Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes Sensibilisierung für Eigen- und Fremdwahrnehmung Förderung von Spaß und Freude an der Bewegung Erkennen von Gefahrenquellen Ernährung Eine ausgewogene Ernährung, mit frischen, gesunden Zutaten sowie das gemeinsame Essen in der Gruppe nimmt eine wesentliche Rolle im Tagesablauf ein. Frühstück, Mittagessen und Snack am Nachmittag sind feste Bestandteile im Tagesablauf. Als Getränke stehen den Kindern jederzeit Wasser und ungesüßter Tee zur Auswahl bereit. Unsere hauswirtschaftliche Kraft bereitet jeden Tag das Mittagessen frisch zu. Hierbei achten wir auf einen nährstoffoptimierten Speiseplan entsprechend des durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.v. empfohlenen Programms "FIT KID - Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas". Einschränkungen durch Allergien, ebenso Ernährungsbesonderheiten durch den kulturellen Hintergrund werden berücksichtigt. Die Mahlzeiten sind nicht nur eine immer wieder kehrende

14 Seite 14 von 20 Alltagssituation, sondern bieten eine vielfältige Lernerfahrung für die Kinder. Wir pflegen eine Esskultur mithilfe von ritualisierten Tischregeln. Wir beginnen mit einem Tischspruch und danach essen wir gemeinsam. Den Kindern wird der Umgang mit Besteck, das eigenständige Nehmen des Essens, selbstständiges Essen, Tisch decken, abdecken, kehren und wischen ermöglicht Bewegung Was wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen, wie wir Situationen erleben und auf diese reagieren und wie wir uns bewegen und handeln ist ein immerwährender sich aktualisierender Prozess des ganzen Menschen, aktiv eingebunden in unsere Umwelt. So betrachten wir das Kind als ein lernendes Individuum, das angewiesen ist auf Erfahrungen mit sich und seiner Umwelt und unterstützen es dabei. Dabei geben wir den Kindern Raum und Zeit um die äußeren sichtbaren Bewegungen in Einklang mit dem inneren Erleben zu bringen. Die Kinder brauchen dafür Erfahrungen aus allen sinnlichen Bereichen. Diese Wahrnehmung sammeln sie indem dem ihnen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten gegeben werden. Kinder brauchen hierbei Übungen in der eigenen Fortbewegung, Matten und Böden auf denen es rutschen, robben, krabbeln und auch laufen lernen kann. Außerdem sollen Krippenkinder vielfältigen Umgang mit Materialien haben, die sie auch mit dem Mund ertasten dürfen, um diese kennen zu lernen. Vom Fassen zum Erfassen lautet hier die Regel. Krippenkinder üben, lernen und erforschen ganz von alleine im aktiven Umgang mit den Dingen. Dabei erlernt das Kind auch eine zielgerichtete Auge- Hand-Koordination, die für die Entwicklung der gesamten Feinmotorik von großer Bedeutung ist. Als Pädagogen unterstützen wir die Kinder in ihrem Forscher-, Bewegungs- und Entwicklungsdrang und geben ihnen positive Rückmeldungen. Mit einfachen Liedern und Fingerspielen unterstützen wir die Selbstwahrnehmung, aber auch die Beziehungsfähigkeit und Freude an Rhythmus, Wiederholungen und Sprache Entspannung Zu einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung gehört ebenso die Entspannung. Entspannung bedeutet für das Kind Zeit und Raum zu haben, sich zurückziehen, zu sich zu kommen und sich fallen zu lassen. Hierzu bieten wir den Kindern: Rückzugsmöglichkeiten in Nischen und Ecken zum Kuscheln und Ausruhen Angebote wie Sinnesreisen, sowie Angebote zur Körperwahrnehmung

15 Seite 15 von Körperpflege und Sauberkeitserziehung Körperpflege und Hygiene sind eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit und damit das Wohlbefinden jedes Kindes. Dazu gehört das selbstverständliche Händewaschen nach Benutzung der Toilette, vor dem Umgang mit Nahrungsmitteln und bei Bedarf. Wir möchten, dass die Kinder sich und ihren eigenen Körper im geschützten Raum kennen lernen können. Eine besondere Bedeutung lassen wir der Sauberkeitserziehung zukommen. Somit werden alle Kinder entsprechend ihres persönlichen Bedürfnisses gewickelt. Das Kind entwickelt von sich aus das Bestreben sich von den Windeln zu verabschieden, um autonom auf die Toilette zu gehen. Die Bezugsperson begleitet diesen wichtigen Prozess des selbständig Werdens individuell und achtsam im engen Kontakt mit den Eltern. Die Kinder sagen/ zeigen uns wann! Natur- und Umwelterfahrungen Naturerfahrungen bieten die besten Voraussetzungen für ganzheitliche Entwicklungsprozesse. Über das Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen in Verbindung mit Bewegung und dem Umgang mit Naturmaterialien werden wichtige Verknüpfungen im Gehirn geschlossen. Zum Beispiel wird auf unterschiedlich beschaffenen Untergründen der Gleichgewichtssinn geschult. Umweltbewusstsein wird durch Naturerfahrung gefördert. Deshalb verbringen wir viel Zeit im Garten oder wir gehen spazieren. Wenn die Kinder die Natur bewusst erfahren, können sie auch umweltbewusst handeln. 6.3 Musikalische Bildung Die Musik gehört von Anfang an zur Erfahrungswelt der Kinder. Jedes Kind hat Rhythmus im Blut und ist empfänglich für Musik. Mit dem zwanglosen Umgang mit der Musik, dem Wahrnehmen von Tönen bereits im Säuglingsalter, dem Nachahmen einfacher Melodien, dem kennen lernen von körpereigenen Instrumenten bis hin zum Erlernen von Kinderliedern und Singspielen, eröffnet sich den Kindern die Welt der Musik in seiner gesamten Vielfalt. Durch spontane und gezielte Angebote, fördern wir die ganzheitliche Entwicklung des einzelnen Kindes. Geschult werden: das Gehör, die Konzentration und Merkfähigkeit, das Rhythmusgefühl, die Sprache, das Selbstwertgefühl, das Sozialverhalten. Gemeinsames Singen und Musizieren gehört als festes Element zu unserem pädagogischen Alltag.

16 Seite 16 von Kreativität und Fantasie Kinder brauchen Freiraum, Anregung und Ermutigung, um ihre Fähigkeiten und ihre Fantasie zu entdecken und kreativ umzusetzen. Kreativität braucht Zeit, Spiel- und Experimentierbereitschaft, erfordert Neugier und Geduld. Wir geben den Kindern die Möglichkeit Fragen stellen zu dürfen und Lösungen zu finden. Mit Hilfe unterschiedlicher Materialien und Techniken unterstützen wir die Kinder beim Experimentieren und sich Auszudrücken. Die Kinder können ein Grundverständnis für Farben und Formen entwickeln. Wir begleiten sie dabei wertschätzend und. In ihrem kreativen und fantasievollen Spiel erfahren die Kinder Spaß und Freude. 6.5 Sprachliche Bildung und Förderung Die Bildung der Sprache beginnt bereits vor der Geburt eines Kindes und ist ein lebenslang andauernder Prozess. Wendlandt, Wolfgang: Sprachstörungen im Kindesalter. Materialien zur Früherkennung und Beratung. Stuttgart, New York 1992, Seite 9

17 Seite 17 von 20 Sprache ermöglicht dem Kind/ Menschen die Welt zu verstehen, Kontakt zu seiner Umwelt aufzunehmen und Beziehungen aufzubauen. Den Spracherwerb gestaltet das Kind aktiv mit und es ist auf Eindrücke und Anregungen von außen angewiesen. Damit der Prozess der Sprachentwicklung optimal verlaufen kann, benötigt das Kind Vorbilder. Wir unterstützen die Sprechfreude der Kinder durch Lautund Fingerspiele, Reime und Verse, Singen, Musizieren und durch das Erzählen und Vorlesen von Bilderbüchern und Geschichten und nicht zuletzt durch ständiges Sprechen mit den Kindern im Alltag. Da die Kinder vor allem durch Nachahmung in Verbindung mit Interaktion und Wiederholungen lernen, begleiten wir Lieder und Spiele mit Gesten. 7. Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern Die Grundlage für eine gelingende Zusammenarbeit mit den Eltern liegt in der Gesprächsbereitschaft und Offenheit, die Vertrauensbildung ermöglichen und das Signal setzen, dass Eltern, Kinder und pädagogische Fachkräfte während der gesamten Kinderkrippenzeit miteinander einen gemeinsamen Weg gehen. Dieses Miteinander bedeutet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern im Sinne einer Erziehungspartnerschaft. Voraussetzung dafür ist eine selbstverständlich wertschätzende Grundhaltung. Dafür ist ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Eltern und pädagogischem Fachpersonal unerlässlich, der Aufschluss über die Entwicklung des Kindes in der Kinderkrippe und zu Hause gibt. Hierzu bieten wir: Elterngespräche Elternabende Informationen für Eltern Eltern-Kind-Aktionen Jährlich stattfindende Elternbefragungen ermöglichen uns unsere Qualität zu überprüfen. Unser Elternbeirat wird bei allen wichtigen Entscheidungen informiert und gehört. Er ist eine Brücke zwischen Träger, Eltern und pädagogischen Personal in der Kinderkrippe Fidelio.

18 Seite 18 von Struktureller Rahmen 8.1 Aufnahmebedingungen Die Aufnahme eines Kindes erfolgt nach Dringlichkeitsstufen. Diese sind in der jeweiligen gültigen Kinderkrippensatzung festgelegt. Die Satzungen für die Kinderkrippen sind im Internet unter einsehbar. 8.2 Öffnungs- und Schließzeiten Montag Freitag 7:30 17:00 Uhr, an gesetzlichen Feiertagen geschlossen Wir haben jährlich die zweite Hälfte im August (2 Wochen) und vom des Folgejahres geschlossen. Weitere Schließtage für Fortbildungen des Teams, Betriebsversammlungen und Betriebsausflug werden frühzeitig bekannt gegeben. 8.3 Räumlichkeiten Die Kinderkrippe Fidelio besteht aus 4 Gruppenräumen mit direkt angrenzenden Schlafräumen, die außerhalb der Ruhephasen auch zu Lern-, Bewegungs- und Begegnungsorten umfunktioniert werden. Zwei Gruppen steht jeweils ein Waschraum mit Wickelbereich, Toiletten, Waschbecken und Dusche zur Verfügung. Alle Gruppen teilen sich einen Garderobenbereich. Zusätzlich haben wir ein kleines Atelier, eine Erfahrungswelt und einen zur Bewegung einladenden Flur. Ein besonderes Flair entsteht durch die inspirierenden Spiel- und Erlebnislandschaften der Firma Schilling und der Kunst von Daniel Bräg. In der Küche wird täglich das Essen für die Kinder frisch zubereitet. Weiterhin gehören ein Mitarbeiterraum, Personaltoiletten, eine behindertengerechte Toilette, ein Hauswirtschaftsraum, eine Putzkammer und ein Raum im Eingangsbereich für Kinderwagen zu unserem Raumangebot. Zum Gebäude gehört dann noch ein ganzheitlich gestaltetes Außengelände mit Sand-Wasserspielbereich, Rutsche, großer Rasenfläche und Ruhebereich. 8.4 Gruppenstruktur Wir haben in unserer Kinderkrippe Platz für maximal 48 Kinder. In unseren vier Gruppen nehmen wir Kinder unterschiedlichen Geschlechts, mit oder ohne Handikap, im Alter von 6 Monaten bis drei Jahren auf. Dadurch entsteht ein geschwisterähnliches Sozialgefüge. Pro Gruppe haben wir einen Kontingentplatz.

19 Seite 19 von Zusammenarbeit im Team Wir sind ein interdisziplinäres Team und kommen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands und der Welt. Bei dem derzeitigen Personalschlüssel sind für eine Kinderkrippengruppe zwei pädagogische Mitarbeiterinnen zuständig. Dieses Grundpersonal wird durch Zusatzkräfte und Praktikanten ergänzt. Leiterin, Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen, Sozialassistenten, Fördererzieherin, Sozialpädagogin für die Kooperation mit dem Jugendamt (Hilfeplan) und hauswirtschaftliche Kraft arbeiten Hand in Hand. Somit können wir eine breitgefächerte Krippenpädagogik leben. Unsere unterschiedlichen Ausbildungen und Lebensläufe ermöglichen uns eine konstruktive und produktive Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder. Wir haben einen regelmäßigen und intensiven fachlichen Austausch über den pädagogischen Alltag. Dies geschieht in Teamrunden. Je nach Bedarf nehmen Fachleitung, Therapeuten oder weitere Kooperationspartner daran teil. Supervisionen und Fortbildungen dienen uns zur Qualitätssicherung. 9. Kooperation und Vernetzung Wir sind eingebunden in die vielseitigen Aktivitäten der stadtteilbezogenen Vernetzungsarbeit (REG- SAM). Es werden im Sinne der Eltern und Kinder enge Kooperationen zu den sozialen Einrichtungen im Quartier aufgebaut. Wir vernetzen uns im Besonderen mit: unserer vereinsinternen Ambulanten Erziehungshilfe (AEH) innerhalb unserer Sozialregion Au/ Haidhausen/ Bogenhausen der Erziehungsberatungsstelle einem Fachdienst für Kinder mit besonderem Förderbedarf der Frühförderstelle Ärzten, Psychologen und Therapeuten den umliegenden Kindertagesstätten der Stadt München Berufsschulen und Fachschulen München, Juni 2015

20 Seite 20 von 20 offen individuell bildend vielfältig inklusiv partizipatorisch innovativ

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