* 1978 Landshut Werkstudent bei Latz und Partner, Kranzberg

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2 V i t a D a n i e l a B ü c k i n g Dipl.-Ing. TU München, Landschaftsarchitektin, ByAK * 1978 Landshut 2001 Praktikum bei Haderstorfer Garten- und Landschaftsbau, Landshut Studienbegleitendes Praktikum und Werkstudent bei Wartner & Zeitzler, Landshut Werkstudent bei Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München 2004 Werkstudent bei Latz und Partner, Kranzberg 2004 Mitarbeit als selbstständiger Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur bei Wartner & Zeitzler, Landshut Projektleiter in Festanstellung bei Latz und Partner, Kranzberg 2008 Eintrag in die Architektenliste der Bayerischen Architektenkammer als Landschaftsarchitektin 2008 Projektleiter in Festanstellung bei Latz und Partner, London Projektleiter im Landschaftsarchitekturbüro Pawsey & Prowse, Cairns, Australien Selbständige Projektleitung bei Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München 2009 Gründung des Landschaftsarchitekturbüros zusammen mit Daniela Reingruber

3 V i t a D a n i e l a R e i n g r u b e r Dipl.-Ing. TU, Landschaftsarchitektin, ByAK * 1978 Kraiburg am Inn 1999 Praktikum bei Georg Thalmeier Galabau, Obertaufkirchen 2001 Praktikum bei Lohrer.Hochrein Landschaftsarchitekten, Waldkraiburg 2002 Werkstudent bei Lohrer.Hochrein Landschaftsarchitekten, Waldkraiburg Auslandspraktikum bei Forrec Limited in Toronto, Canada 2003 Werkstudent bei Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München Projektleiter in Festanstellung bei Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München Projektleiter in Festanstellung bei Lohrer.Hochrein Landschaftsarchitekten, München 2008 Eintrag in die Architektenliste der Bayerischen Architektenkammer als Landschaftsarchitektin Selbständiger Mitarbeiter bei Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München 2009 Gründung des Landschaftsarchitekturbüros zusammen mit Daniela Bücking

4 P r o j e k t e A u s w a h l Objektplanung - Freianlagen Kinderkrippe Obertaufkirchen, seit Fitness- und Generationenpark Ampfing, seit Freianlagen Kindergarten und - krippe Schwindegg, seit Freianlagen Feuerwehr Münchsmünster, seit Freianlagen Kinderkrippe Münchsmünster, seit Freianlagen Kinderkrippe Galopperstraße, München, seit Klosteranlage Neumarkt St. Veit, seit Freianlagen Kinderkrippe Rechtmehring, Neugestaltung Ortsmitte Gundelsheim, Gemeinde Gundelsheim, seit Neugestaltung Innenhof Schule Oberding, Freianlagen Penny Markt Schwindegg, Freianlagen Spielcenter Dorfen, Freianlagen Lagerhalle Haag, Neugestaltung Kreisverkehr Aschau, Gemeinde Aschau, 2008 Privatgärten - Privatgarten München II, Privatgarten Landshut, Privatgarten Ampfing, Privatgarten Travemünde, Privatgarten Au in der Hallertau, Privatgarten Unterzarnham, Privatgarten Icking l, Privatgarten Icking ll, Privatgarten Bad Endorf, Privatgarten Ilse, Privatgarten Aschau ll, Privatgarten Trier, Privatgarten Waldkraiburg, Privatgarten München l, 2007 Schloßgärten - Barockgarten Schloß Schützenau, Kraiburg, Barockgarten Schloß Guttenburg, Guttenburg, 2006 Bauleitplanung - Grünordnungsplan und Umweltbericht Heldenstein, Grünordnungsplan und Umweltbericht Wohngebiet Erharting, Gemeinde Erharting, Grünordnungsplan und Umweltbericht Thann, Gemeinde Aschau, Grünordnungsplan und Umweltbericht Gewerbegebiet Sonnenfeld, Gemeinde Aschau, Grünordnungsplan und Umweltbericht Wohngebiet Sonnenfeld, Gemeinde Aschau, 2010/ Grünordnungsplan und Umweltbericht Wohngebiet Otto-Hahn Straße, Gemeinde Aschau, Grünordnungsplan und Umweltbericht Biogasanlage Aßling, Gemeinde Aßling, Grünordnungsplan und Umweltbericht Wohngebiet Unterbierwang, Gemeinde Gars, Grünordnungsplan und Umweltbericht Wohngebiet Thann, Gemeinde Aschau, Grünordnungsplan und Umweltbericht Mischgebiet Sonnenfeld, Gemeinde Aschau, Grünordnungsplan und Umweltbericht Wohngebiet Sonnenfeld, Gemeinde Aschau, Grünordnungsplan und Umweltbericht Wohngebiet Ramsau Innenbereich, Gemeinde Ramsau, Grünordnungsplan und Umweltbericht Gewerbegebiet Lengmoos, Gemeinde Gars, 2010

5 P r o j e k t e I A u s w a h l - Grünordnungsplan und Umweltbericht Mesmering Sonnenwiese Gemeinde Obertaufkirchen, Grünordnungsplan und Umweltbericht Gewerbegebiet Strass ll Gemeinde Obertaufkirchen, Ausgleichsplanung Landsberger Straße, München, Grünordnungsplan Am Dornbergweg 2, Gemeinde Erharting, Freiflächengestaltungsplan Kinderkrippe Aschau, Freiflächengestaltungsplan Privatgarten Landshut, 2011 Konzepte und Studien - Gestaltungskonzept Schloß Marzoll, Bad Reichenhall, 2007 Moderationen - Moderation im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts in Gundelsheim, Moderation im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts in Schierling, 2010 Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) - Handlungsfeld Grün- und Freiraumstruktur für ein Städtebauliches Entwicklungskonzept für Landsberg am Lech, seit 2010

6 K i n d e r k r i p p e G a l o p p e r S t r a ß e, M ü n c h e n Das Konzept der Freianlagen antwortet auf die Baukörper der Architektur. Ein großzügiger Eingangsbereich aus Plattenbelag führt am Kreuzungsbereich der Galopper Straße und Theodor Kolber Straße zum Eingang der Kinderkrippe und in den Kinderwagenabstellraum. Diese Belagsöffnung wird im hinteren Gartenbereich als zentraler Spiel- und Aufenthaltsbereich für die Kinder weitergeführt. Diese Belagsöffnung wird im hinteren Gartenbereich als zentraler Spiel- und Aufenthaltsbereich für die Kinder weitergeführt. In der Belagsachse befinden sich zahlreiche bunte Spielfelder unterschiedlicher Materialität (bunte Betonplatten/ -pflaster), das Ende dieser Achse markieren Spielgerätehäuschen, die mittels einer Pergola verbunden werden und so einen weiteren geschützten Spielraum darstellt. Parallel zum Gebäude entwickeln sich im zwei Spielbänder mit unterschiedlichen Spielelementen und Materialien als Spielhügel und Spielmulde. Bauherr: Stadt München

7 K i n d e r k r i p p e S c h w i n de g g Der neue Eingangsbereich wird von einem Verbindungsbau überstellt und markiert somit eine klare und geordnete Eingangssituation. Im Verbindungsbau sind Fahrradstellplätze, Abstellplätze für Kinderwägen und Müll untergebracht. Ein Belag aus großformatigen Platten, der durch Bänder aus Granit gegliedert sind, führt in den Innenhof. Der Innenhof wird zur gemeinsam bespielbaren Fläche. Die umlaufende Belagsfläche unterstreicht den Hofcharakter. Im klar gegliederten Innenhof sind zahlreiche Funktionen untergebracht: Sitzmauern dienen als Warteraum für Eltern oder als Sitzgelegenheiten für die Kinder. Eine Tartanbahn bietet auch bei schlechtem Wetter eine Spielfläche. Der große Sandspielplatz ist eine weitere Attraktion im Innenhof. Im südlichen Garten werden die vorhandenen Spielgeräte in eine Spielhügellandschaft integriert. Bauherr: Gemeinde Schwindegg Architekt: Th. Schwarzenböck

8 F i t n e s s p a r k A m p f i n g In Ampfing in Oberbayern wird eine bestehende Grünanlage zum Fitnesspark erweitert. Es entsteht ein Generationenpark und neuer Treffpunkt mit Seniorenfitnessgeräte und Spielgeräte für Kinder in einer organisch modellierten Fläche. In die Hügel werden immer wieder Sitz- und Aufenthaltsflächen eingeschoben, um während der Fitnessübungen pausieren zu können. Bauherr: Gemeinde Ampfing

9 K l o s t e r a n l a g e N e u m a r k t S t. V e i t Neugestaltung eines historischen Klosterinnenhofes am Napoleonsflügel in Neumarkt St. Veit im Zuge einer Neunutzung des alten Klostertraktes als Pfarrhaus. Der neue Zugang wird behindertengerecht angeschlossen, der historische Innenhof wird mit hochwertigen Materialien, einem Wasserbecken und Pflanzbeeten aufgewertet und dient als kleiner Konzertsaal für Veranstaltungen. Der nördlich gelegenen Pfarrgarten wird als Schattengarten ausgebildet, eine Kiesfläche umrahmt die zentrale Terrasse mit Sitzmöglichkeit für den gesamten Gemeinderat. Hochbeete unterstreichen die alte historische Mauer. Eine neue Treppenanlage führt vom Parkplatz zum Innenhof. Das aus dem zentralen Platz ankommende Wasser wird als Wassertreppe herausgearbeitet und auf unterster Ebene versickert. Bauherr/ Maßnahmenträger : Erzbischöfliches Ordinariat, München

10 K i n d e r k r i p p e R e c h t m e h r i n g Der bestehende Kindergarten, ein Altbau um 1920, wird um eine Kinderkrippe erweitert. Die Spielflächen, wie zum Beispiel ein weicher Gummibelag oder eine Sandspielfläche, werden unmittelbar am Gebäude angeordnet. Sie werden aus der umgebenden Terrasse, die aus Platten in einem Format von 80 x 40 cm besteht, herausgestanzt. Spielelemente aus natürlichen Materialien und ein entsprechendes Pflanzkonzept komplementieren die Spielangebote. Weidentunnel, Weidentipi und eine Erdmulde werden zu Rückzugsräumen, Spieltiere aus Holz bieten den Kleinen die Möglichkeit, sich zu bewegen. DieFrüchte der gewählten Pflanzensind essbar, Blätter und Früchte können zum Spielen und Basteln verwendet werden. Der neue Eingangsbereich von Krippe und Kindergarten liegt in Mitten eines Vorplatzes aus Wassergebundener Decke, welcher auch Parkmöglichkeiten bietet. Eine Erdmodellierung akzentuiert die bestehende Obstwiese. Im Schatten der Obstbäume laden Sitzblöcke aus Beton zum Verweilen ein und grenzen die Obstwiese vom Vorplatz ab. LPH 1-9 seit 2010

11 N e u g e s t a l t u n g O r t s m i t t e G u n d e l s h e i m Im Gestaltungskonzept der neuen Ortsmitte wird der Dorfplatz zwischen Altem Rathaus, Markuskirche und Leitenbach zum neuen Mittelpunkt des Ortes. Der Dorfplatz wird von einer Fläche aus wassergebundener Decke gebildet, welche im zentralen Bereich von einem Baumdach überstanden wird. Südlich des Baumdachs ermöglichen Stufen einen Zugang zum Wasser. Eine lange Sitzmauer, die sich aus der neuen räumlichen Kante des Platzes, dem Limes, entwickelt, wird zum Treffpunkt am Wasser. Räumlichen Endpunkt des Platzes bildet die Markuskirche, die durch eine Fläche aus Sandsteinplatten eine steinerne Plattform erhält. Entlang des Leitenbachs entsteht ein besinnlicher Kirchweg mit neuen Sitzmöglichkeiten. Endpunkt dieses Weges ist die bestehende Wehranlage, die mit einem neuen Steg überquert werden kann. Am geplanten Kiesstrand laden Sitzstufen zum Verweilen ein. Die Wehranlage soll künftig illuminiert und somit zu einem Abendtreffpunkt werden.

12 N e u g e s t a l t u n g I n n e n h o f S c h u l e O b e r d i n g

13 P r i v a t g a r t e n L a n d s h u t Das Hanggrundstück im Herzen Landshut befindet sich unweit der Burg Trausnitz. Es zeichnet sich durch seine extreme Hanglage aus, der Garten klappt sich beinhahe aus der Horizontalen in die Vertikale. Verschiedene Sitzplätze laden an diversen Stellen zum Grillen, Sonnenbaden und Relaxen ein und sollen erhalten bzw. verschönert werden. Diversen Einbauten aus der Bauzeit des älteren Wohngebäudes und Elemente, gilt es zu erhalten und herauszuarbeiten gilt, um die Einzigartigkeit des Gartens zu unterstreichen. Diverse Klinkermauern durchziehen das Gelände und überspitzen die Geländesituation durch Rasenböschungen. Direkt am Haus entsteht eine großzügige umlaufende Sitzfläche aus Holz- und Klinkerbellag. Vorentwurf Entwurf

14 P r i v a t g a r t e n M ü n c h e n II Der Privatgarten erhält durch geschnittenen Hecken eine klare Zonierung, Elemente wie Sandkasten für die Kinder und Staudenbeete werden darin eingefasst. Als besonderes Element wird im Norden eine Sitzecke mit Feuerstelle um 45cm versenkt, eine Mauer integriert einen Grill und fungiert als Aussenküche. Ein Belagsmaterial aus Naturstein zieht sich um das gesamte Gebäude und wird durch verschiedene Verlegemuster aufgelockert. Im Vorgarten wird der leichte Höhenunterschied von 50cm ebenfalls durch ein Heckenspiel verschieden hoher Heckenelemente überspielt. Obstbäume werden hier verstreut eingesetzt. Eine Bestandskiefer im Süden des Gartens erhält als spezieller Blickfang ein modernes Baumhaus für Kinder und Erwachsene.

15 P r i v a t g a r t e n A m p f i n g er Entwurf sieht eine Dreiteilung des Gartens vor: Einen Vorgarten mit großen Splittflächen, der von einer Buchshecke verschiedene Schatten-Staudenkissen umrahmt. Von dort gelangt man in das Heckencarré mit Blühstauden und Trittsteinen aus Naturstein, die zum Hauptgarten führen. Ein großzügiger Patchwork Natursteinbelag führt am Wasserbecken und den Gemüsehochbeeten vorbei zum südlichen Sitzplatz an der Trockenmauer aus Naturstein. Verschieden große Kiesflächen unterstreichen die geschwungene Linienführung im Garten. Spaliergehölze im Westen des Gartens bieten Sichtschutz zum Nachbarn. Die Staudenflächen werden durch hohe Eibenformen untergliedert. Vorentwurf u.entwurf 07I 2010

16 P r i v a t g a r t e n T r a v e m ü n d e Der Entwurf beinhaltete eine Neuplanung der Vorfahrt sowie der Vorgartensituation. Eine geschwungene Linie lockert die Einfahrt auf und verlängert optisch die Pflanzfläche. Eine Zufahrt zur Garage ist jedoch dennoch möglich. Zentral befindet sich ein mehrstämmiger Solitärbaum mit schönem Blüh- und Herbstaspekt in einer Kiesfläche. Die Kante wird mittels einer Stahlbandeinfassung (bodenbündig, nicht direkt sichtbar) hergestellt. Diese Linienführung findet sich ebenfalls im Vorbeet wieder. Anstelle der Tanne sieht der Entwurf eine Magnolie (Magnolia soulangiana) vor. Der störende Müll wird hier hinter einer Scheibe aus Cortenstahl versteckt und ist jedoch für die Müllabfuhr direkt zugänglich. Die Zugangstreppe wird zur besseren Begehbarkeit mit Natursteinblockstufen neu hergestellt und erhält ebenfalls eine Stahlscheibe aus Cortenstahl zur Absturzsicherung. Einen weiteren schönen Herbstaspekt bildet das Pfaffenhütchen in einer weiteren Pflanzfläche, das mit verschiedenlaubigen Gräsern umfasst wird. Buchskugeln werden in den Pflanzflächen verstreut.

17 B a r o c k g a r t e n S c h l o ß G u t t e n b u r g, G u t t e n b u r g Schloß Guttenburg ist ein bezaubernder Ort, in dem Kunst, Geschichte, Phantasie und pure Schönheit im Großen und im Detail eine nahezu vergessene Welt offenbaren. Die Neuinterpretation der barocken Gartenanlage zwischen Halsgraben und Burg geschah auf Basis der historischen Gartenform. Weitläufige Rasenfelder werden von unregelmäßig geschnittenen Buchshecken umrandet. Wie in einem Spiel werden Kegel und Kugeln über die vier Rasenfelder verteilt. Den Mittelpunkt der Anlage bildet eine breite Mittelachse mit Wasserbecken. Eine Kombination aus, mit verschiedenfarbigem Kies belegten, Kieswegen, historischen Steinmauern, modernen Wasserbecken aus rostigem Stahl und verschiedenen Buchsformen interpretieren den Garten neu und werden zur Kulisse für die barocke Schloßanlage. Die Burg ist eine Mimose, sagt der Schloßherr Nico Forster. An grauen Tagen macht sie sich klein und krumm, als sei sie depressiv, wenn die Sonne scheint, wirkt sie selbstbewusst und heiter.

18 B a r o c k g a r t e n S c h l o ß S c h ü t z e n a u, K r a i b u r g Der Barockgarten von Schloß Schützenau wird auf Grundlage der historischen Gartenform neu interpretiert. Die ursprüngliche Kreuzform wird mit Klinkerwegen nachgezeichnet. Die Rautenform aus der Fassade des Schlosses spiegelt sich in der Gartenanlage wieder. Die Klinkerwege sind im Fischgrätmuster belegt und werden seitlich mit einem Einzeiler eingefasst. Es entstehen vier Rasenfelder, die durch Buchshecken eingerahmt werden. Innerhalb der Rasenfelder befinden sich Rosenbeete und ein Wasserbecken mit Pavillon. Acht Buchskugeln markieren den Mittelpunkt des Gartens und umspielen den rautenförmigen Brunnen, der ebenfalls aus Klinker besteht. Angrenzend an die bestehende Terrasse aus Polygonalplatten wird eine Staudenbeet angelegt. Auch die umfriedende Mauer wurde aus Klinkern hergestellt. Zwischen die einzelnen Säulen werden Platten aus rostigem Stahl eingehängt. Aus den Stahlplatten wird ein barockes Muster herausgefräst.

19 W e t t b e w e r b e Realisierungswettbewerbe - Realisierungswettbewerb Wohnbebauung mit Einzelhandelsnutzung an der Isoldenstraße in München zusammen mit Eck Fehmi Zett Architekten, Landshut, 2011 Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren - Realisierungswettbewerb Neugestaltung Ortsmitte und Neubau Bürgerhaus in Marquartstein, zus. mit Architekturbüro Moosreiner, Freising, 2011 Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren - Wettbewerb Feuerwehrgerätehaus und Kinderkrippe in Münchsmünster zusammen mit Eck Fehmi Zett Architekten, Landshut, München, und 1. Preis - Erschließung der Residenz Würzburg und Neugestaltung der Hofstraße, 2010 zusammen mit Homann.Zehl Architekten Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren - Kinderkrippe Flughafen München, 2010 zusammen mit Architekturbüro Moosreiner, Freising geladener Wettbewerb - Leineschloß Hannover, 2009 zusammen mit Ring Architekten, München Ideen- und Planungswettbewerbe - Am S-Bahnhof Planegg München, zusammen mit Moosmang Architekten, Gräfelfing, Preis, geladener Wettbewerb - Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 Planungswettbewerb für das Olympische Dorf und das Mediendorf zusammen mit Architekturbüro Moosreiner, Freising Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren - Ideenwettbewerb Hanns-Seidel Platz München, 2010 zusammen mit Ring Architekten, München Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren

20 A M S - B A H N H O F, P L A N E G G, 2. P r e i s Als einzige Würmtalgemeinde schließt die Gemeinde im Bahnhofsbereich nur einhüftig an die Bahnlinie an, die zweite Seite wird durch die Mischwälder vonmaria Eich gebildet. Der städtebauliche Abschluss der Bahnhofstrasse soll diesem Umstand Rechnung tragen und die Sichtachse zur Waldkulisse im Hintergrund offenhalten, ja sogar fokussieren. Nahezu rechtwinklig dazu bildet der durchgängig begehbare Grünraum entlang der Bahn die zweite, wichtige Achse, die durch bahnbegleitende Bebauung und Begrünung im Entwurf weiter herausgearbeitet wird. Der Schnittpunkt beider Achsen ist freigehalten. Von Anfang an soll der neue Bahnhofplatz eine komplette räumliche Fassung erhalten. zus. mit Moosmang Architekten

21 I S O L D E N S T R AS S E M Ü N C H E N

22 N e u g e s t a l t u n g O r t s m i t t e u n d N e ub a u B ü r g e rh a u s i n M a r q u a r t s te i n Das Konzept sieht eine Platzabfolge vor, die an der Kirche beginnt und von Bürgerhaus, und Rathaus räumlich gefasst wird. Der Marktplatz wird aufgeweitet und erhält eine großzügige Wasserstelle. Die entstandene Platzfläche kann für Feste und Märkte genutzt werden. Die wichtigen Überquerungen über die Bundesstraße werden thematisiert und mit großzügigen, auffallenden Zebrastreifen markiert. Der alte Brunnen am Markplatz wird wird zu einem wichtigen Punkt, der als Gelenk zwischen Markplatz und Rathausplatz fungiert. Ein Roter Faden führt von der Kirche über den neuen Rathausplatz und über den Markplatz in den historischen Ortskern. Wettbewerb mit Bewerbungsverfahren, zus. mit Johannes Moosreiner, Freising, 2011

23 K i n d e r k r i p p e u n d F e u e r w e h r g e rä t e h a u s in Münchsmünster, 2. und 1. Preis Gegenstand des Wettbewerbes waren zwei Bauaufgaben auf zwei getrennt liegenden Wettbewerbsgebieten in Münchsmünster. - Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und von Wohnungen - Der Neubau eines Gebäudes für eine Kinderkrippe, eine Krabbelgruppe und einen Jugendtreff. Beschränkter Wettbewerb als Einladungswettbewerb zusammen mit Eck Fehmi Zett Architekten, Landshut im Oktober 2011

24 o l y m p i s c h e u n d p a r a o l y m p i s c h e W i n te r s p i e l e i n M ü n c h e n

25 R e s i d e n z W ü r z b u r g

26 K i n d e r k r i p p e F l u g h a f e n M ü n c h e n

27 L e i n e s c h l o ß H a n n o v e r

28 K o n t a k t Altdorf Aicher Weg Altdorf tel l mob l Aschau Eichenstraße Aschau am Inn tel l mob l

29 P r o j e k t e f ü r L a t z u n d P a r t n e r, K r a n z b e r g Projekte in Projektleitung - Campusgelände der Universität Weihenstephan, Freising Neugestaltung eines Zentralen Campusplatzs mit Stellplätzen (3,6 ha) - Esch-Sur-Alzette, Luxemburg Umgestaltung eines Rathausplatzes mit darunterliegendem Parkhaus (8.800 qm) - Assoufid, Marrakech, Marokko Entwicklung einer Oase zu einer Erholungslandschaft für sanften Tourismus - Place Flagey, Brüssel, Belgien Neugestaltung eines Stadtplatzes mit Tiefgarage - Japanischer Garten, Tegernsee Gestaltung eines Japanischen Privatgartens Projekte in Projektmitarbeit - Neugestaltung des Zugangsbereichs der Gedenkstätte Dachau - Mondorf, Luxemburg Neugestaltung eines neuen Stadtzentrums mit zentralem Stadtplatz (8,6 ha) - St. Chamond, Frankreich Rekonversations- und Entwicklungsplanung eines Industriegeländes (45 ha) - Port Rambaud, Lyon, Frankreich Metamorphose eines ehemaligen Industriehafens zu einem öffentlichen Park - Tanger, Marokko Städtebaulicher Entwurf zur Neugestaltung eins Stadviertels an Tangers Steilküste - Evry, Frankreich Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die städtebauliche Entwicklung

30 P r o j e k t e f ü r L a t z u n d P a r t n e r, K r a n z b e r g Wettbewerbe - Milan Fiera, Italien Umbau der ehemaligen Messe Mailand zu Wohnungsgebäuden mit zentraler Parkanlage - Hiriya, Israel, 1. Preis Metamorphose eines Müllberges (118 ha) - Tangshan, China, 1. Preis Sanierung der Quartiere innerhalb existierender Strukturen (2800 ha) - Parco Dora, Turin, 1. Preis Konversion ehemaliger Industrieflächen zu einem Stadtpark - Stahlhof Esch, Luxemburg, 3. Preis Gestaltung eines Stadtplatzes mit Integration von historischen Industrieelementen (1,1 ha) - Zeche Zollverein, Essen, 2. Preis Umgestaltung der ehemaligen Kokerei zum Landschaftspark - Friedhof in Leuven, Belgien - Le Plan Toulon, Frankreich, 1.Preis Erschließungs- und Gestaltungskonzept für einen Naturpark - Kaoshiung, Tangshan, 2. Preis Städtebaulicher Wettbewerb entlang einer Hafenanlage - Haut Rouen, Frankreich, 1. Preis Gestaltung eines Stadtquartiers (17 ha) - Woolwich Squares, London, 2. Preis Neugestaltung eines Stadtplatzes - Olympiahotel München

31 E s c h - S u r - A l z e t t e, L u x e m b u r g Der Rathausplatz ist der Erste der drei Plätze, der im Sinne des Gestaltungsentwurfs für die Altstadt realisiert wird. Über die neu herzustellende Aufenthalts- und Raumqualität hinaus, hat die Gestaltung zum Ziel, markante Straßenzüge und Bauwerke, sowie Strukturen herauszuarbeiten, die für die Stadt von Bedeutung sind. Als Symbol für die Geschichte der Stadt Esch liegen in der Mitte des Platzes vier Stahlplatten als Replik auf die Geschichte der Stadt Esch. Des Beige des Luxemburger Sandsteins und das Grau des Schiefers, als charakteristische Farben im Stadtbild von Esch werden in den Farben des Belags wiedergegeben. Auf dem Platz wird die Alzette in Form einer Brunnenanlage symbolisiert.

32 P l a c e F l a g e y, B r ü s s e l, B e l g i e n Die Neugestaltung des Platz Flagey sieht eine multifunktionale Platzfläche aus belgischem Granit (Blaustein) vor, welche Markstände, ein Zirkuszelt und Fontänenfelder integriert und verschiedene Nutzungen ermöglicht. Dieser gesamtheitliche Belag fasst die verschiedenen Fahrspuren (Tram, Bus, Auto) zusammen und lässt so eine großzügige Platzfläche entstehen. Speziell für Place Flagey entwickelte Einbauten (Tiefgaragenaufgänge, Tramdach, geschwungene Bänke) und ein Beleuchtungskonzept geben dem urbanen Raum eine hohe Aufenthaltsqualität. In die Belagsfläche integrierte, bis zu 7m hohe, Fontänen sowie einzelne Baugruppen verbinden den Platz mit den Stauseen im Süden.

33 J a p a n i s c h e r G a r t e n, T e g e r n s e e Reisen nach Fernost inspirierten die Bauherren zur Umgestaltung Ihres Gartens am Tegernsee. So werden die Voralpenlandschaft mit Kiesbänken, Hangquellen und Felsenpfaden, die fernöstliche Philosophie mit speziell geformenten Kiefern und mitgebrachten Versatzstücken im Inneren zitiert, die Landschaft außen über Blickbezüge geborgt und mit einbezogen. Regenwasser wird in drei Tosbecken aus Granit aufgefangen. Es verliert sich über Wasserläufen in der Wiese, bis es in den Teich einsickert. Holzgeschnitzte Wasserspeier in Form von Drachenköpfen sollen die bösen Geister fernhalten. Das mediterrane Zentrum des Gartens ist ein Zengarten mit einer weißen Magnolie.

34 S t. C h a m o n d, F r a n k r e i c h Ein 45 ha großes Industriegebiet innerhalb der industriellen Achse Lyon - St. Etienne in einem Tal zwischen Autobahn und Innenstadt gelegen soll umgenutzt und zu einem neuen Stadtquartier entwickelt werden. Die hier noch existierende Eisen- und Waffenindustrie wird das Areal bis Ende 2006 räumen. An ihrer Stelle sollen Erholungsflächen und Wohnbereiche, Handels- und Gewerbezonen in einer von sanften Hügeln umgebenen Parklandschaft entstehen. Alte Strukturen und Elemente wie die großen Hallen, Testrampen und Teststrecken, die hohen Stützmauern und ein Schornstein sollen als industrielles Erbe erhalten und in den Umwandlungsprozess dieses wichtigen Teiles der Stadt integriert werden.

35 H a u t R o u e n, F r a n k r e i c h Die Parkanlage befindet sich auf den Hügeln der Stadt, an denen sich zwei historische Achsen überlagern: die landschaftliche Achse mit den alten, typisch für die Region, landwirtschaftlichen Strukturen und der städtischen Nord-Süd Achse, welche die Viertel von Grand mare und der Lombardie verknüpft. Im Norden und Süden sieht der Entwurf ruhige, offene Wiesenflächen vor. Die mit einer Baumreihe begleitete nördliche Promenade integriert Kinderspielplätze, öffentliche Gartenanlagen und einen Kindergarten. Die extensive Fläche im Süden der Obstwiese wird durch eine Pergola, sowie von Heckenstrukturen, welche die Sportflächen abschirmen und gleichzeitig rahmen, räumlich strukturiert. Bestehende Strukturen werden erhalten, erneuert und in die Parkarchitektur eingegliedert. Die zentralen Bereiche des Parkes werden von neuen Strukturen aus den Sechziger Jahren verbunden. 1. Preis im beschränkten internationalem Wettbewerb

36 P r o j e k t e f ü r L a t z u n d P a r t n e r, L o n d o n Projekte in Projektleitung - Lauriston School, London, England Ausführungsplanung für die Außenanlagen einer Schule im Norden Londons - Barnard Park, London Erstellung eines Masterplans für den Barnard Park im Zentrum von London (4,5 ha) - Grimaldi Park, London Sensible Neugestaltung eines ehemaligen Friedhofes zu einem öffentlichen Park - Erstellung von Bewerbungen für Projekte, Machbarkeitsstudien, Wettbewerbe sowie von Angeboten im englischsprachigen Raum

37 B a r n a r d P a r k, L o n d o n In einem sozial schwachen Viertel im Zentrum Londons befindet sich diese 4 ha große Parkanlage. Diese stark vernachlässigte Anlage sieht in der neuen Planung ein Erholungsgebiet für alle Altersstufen vor. Verschiedene Spielmöglichkeiten für Kleinkinder und Jugendliche werden in die Parkanlage integriert. Im Süden soll das momentan verwaiste Pub sowie ein Gemeindehaus am Adventure Playground einen neuen Stadtplatz im Viertel bilden. Die Beauftragung erfolgte seitens der Gemeinde Islington über einen gewonnen Wettbewerb. Eine intensive Bürgerbeteiligung begleitete die ersten Entwurfsphasen, um die Ansprüche der Bürger in die Planung zu integrieren.

38 G r i m a l d i P a r k, L o n d o n Der Joseph Grimaldi Park befindet sich im Stadtteil Islington im Zentrum Londons. Der Park wurde im 18. und 19. Jahrhundert als Friedhof genutzt und später von den Grabsteinen befreit und als öffentliche Parkfläche umfunktioniert. Die negativen Seiten des Parks, die hohen Mauern der ehemaligen Friedhofsnutzung und damit fehlende Sichtbeziehungen sind auch die große Chance eine einzigartige Grünfläche für den verbauten Stadtteil Islington zu kreieren. Jedem einzelnen Raum wird im Gestaltungskonzept ein eigener Charakter zugeordnet, ein Kinderspielplatz sowie ein Basketballplatz werden in die Nutzung integriert. Die Flächen mit nachweisbar ehemaligen Gräbern, die sich zur stark befahrenen Pentonville Road orientieren, werden zu kontemplativen Räumen mit einer unversiegelten Kiesfläche, Sitzbänken und geschnittenen Ligustern. Die Umgestaltung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit einem Künstler, der die Tatsache, dass der erste Clown Joseph Grimaldi hier beerdigt wurde, weiter inszeniert hat.

39 P r o j e k t e f ü r L o h r e r. H o c h r e i n L a n d s c h a f t s a r c h i t e k t e n, M ü n c h e n Projekte in Projektleitung - Industrielle Folgelandschaft Lago Laprello, Heinsberg Umnutzung einer Industriebrache in eine Erholungslandschaft (10 ha, 3,5 Mio. ) - Bajuwarenstrasse WA 8.0 bis 8.4, München Gestaltung der Aussenanlagen für einen Wohnungsbau (1,5 ha, ) - Domplatz Meißen Neugestaltung des Domplatzes (8.000 qm, 2,6 Mio. ) - Umgestaltung Schuhhagen, Greifswald Neugestaltung einer Fußgängerzone (3.500 qm, ) - Grünverbindung Mangfall-Innenstadt, Rosenheim Anlage einer Grünverbindung im Zuge der LAGA 2010 (7 ha, 1,5 Mio. ) - Bajuwarenstrasse WA 10 Süd, München Gestaltung der Aussenanlagen für eine Wohnungsbau (4.200 qm, ) - GOP und Umweltbericht Oberer Stadt nördlich der Bahn, Stadt Mühldorf - Dorferneuerung, Mittergars Durchführung einer Dorferneuerung und Gestaltung der Mariensäule (4.000 qm, ) - Stadtpark Neumarkt i. d. Oberpfalz Entwurf zur Neugestaltung des Stadtparks in Neumarkt (2 ha, ) - Bajuwarenstrasse WA 7, München Gestaltung der Aussenanlagen für einen Wohnungsbau (2.400 qm, ) - Lokschuppen Rosenheim Gestaltung der Vorplatzes im Zuge der LAGA 2010 ( qm, ) - GOP und Umweltbericht Lohmühlsiedlung Mühldorf, Stadt Mühldorf

40 P r o j e k t e f ü r L o h r e r. H o c h r e i n L a n d s c h a f t s a r c h i t e k t e n, M ü n c h e n Projekte in Projektleitung - Galeriegarten Rosenheim Umbau des Galeriegartens im Zuge der LAGA 2010 (1.700 qm, ) - Strukturkonzept zur Freiraumplanerischen Verbindung Markthallenareal - See, Radolfzell - Städtebauliches Entwicklungskonzept für die Kurinsel Mettnau, Stadt Radolfzell - Wohnen am Ludwigkai, Würzburg Gestaltung des Innenhofs mit Quartiersplatz (7.800 qm, ) - GOP und Umweltbericht Gewerbe- und Industriegebiet südlich der A 94 Gemeinde Ampfing - Stadtpark Dessau Neuanlage des Vorparks Süd (7.500 qm, ) - Bajuwarenstrasse WA 3 Süd, München Gestaltung der Aussenanlagen für einen Wohnungsbau (1.600 qm, ) - Städtebauliches Entwicklungskonzept für die Stadt Weiden in der Oberpfalz - Städtebauliches Entwicklungskonzept für die Stadt Dachau, München - GOP und Umweltbericht Sondergebiet Photovoltaikanlage, Gemeinde Ampfing - GOP, Umweltbericht und Genehmigungsplanung Am Stadtwall Tei A und Teil B Stadt Mühldorf - Grundschule Ampfing Neugestaltung der Aussenanlagen und des Vorplatzes ( ) - Hauptschule Ampfing Neugestaltung des Eingangsbereichs zur Mittagsbetreuung ( ) - Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau 2018, Stadt Weiden

41 L a g o L a p r e l l o, H e i n s b e r g Eine Industriebrache in diesem Fall ein ehemaligen Kiesabbaugeländes, der Lago Laprello, wird rekultiviert und in ein stadtnahes Freizeit- und Naherholungsgebiet umgestaltet. Eine verbindende Seepromenade wird zum Hauptgestaltungselement. Flugdächer mit bunten Stahlstützen markieren den Anfangs- und Endpunkt der Seepromenade. Mit Stahlkanten eingefasste Rasenstufen zeichen den Verlauf der Promenade nach. Auch die Bänke folgen der Linienführung der Promenade. Schwimmstege und ein langer Inselsteg ermöglichen den Zugang zum Wasser. Dicht bepflanzte Karrees wechseln sich ab mit lichten Kiesstränden und großen Holzdecks.

42 U m g e s t a l t u n g S c h u h h a g e n, G r e i f s w a l d Der Schuhhagen ist eine der Haupteinkaufsstrassen in Greifswald. Ein Plattenteppich aus hellgrauen Granitplatten prägt zukünftig als zentral verlaufendes Band den Schuhhagen. Die sich seitlich anschließenden Bereiche vor den Schaufenstern zeichnen sich durch die Verwendung von hellgrauem Kleinsteinpflaster in passé deutlich ab. Ein behindertenfreundliches Leitsystem wird in den Plattenteppich integriert. Die Ausstattungslinie zeichnet sich neben einer ästhetischen Gestaltung auch durch eine hochwertige Ausführung aus seidenmatt poliertem Edelstahl aus. Die Ausstattung im Bereich des Schuhhagen beschränkt sich aufgrund der beengten Raumsituation auf die Verwendung von Fahrradbügel, Poller und Abfalleimer. Des Weiteren werten Pflanzkübel und zwei Infosäulen den Schuhhagen auf. Die Beleuchtung erfolgt durch die vorhandenen Kandelaberwandleuchten des Typs Greifswald. 40 Lichtfliesen schaffen zusätzlich zur Grundbeleuchtung eine Effektbeleuchtung und illuminieren den Schuhhagen.

43 U m g e s t a l t u n g d e s D o m p l a t z e s, M e i ß e n Die Einheit des Domplatzes und der ruhige Grundcharakter, welcher die Gebäude in den Vordergrund rückt, sollen gewahrt und gestärkt werden. Es entsteht eine großzügige, ruhige Pflasterfläche aus dem vorhandenem Wildpflaster mit den historischen Rinnengliederungen und weitgehend frei von festen Einbauten. Akzente bilden zum einen die vorhandenen Bäume und der am ursprünglichen Ort neu interpretierte Brunnen, zum anderen der neu gestaltete Garten vor dem Zwischenbau zum Kornhaus. Der Brunnen bildet Blickfang und Treffpunkt vor dem Dom. Er greift die historische Lage und Drehung wieder auf und zeigt sich gestalterisch deutlich als neuer Einbau. Alle neuen Ausstattungsgegenstände zeichnen sich durch ihre Materialität in dunklem Stahl und eine klare, neue Formensprache vom Bestand ab. Der Parterregarten, der sich um 1900 vor dem Verbinderbau befand wird als zeitgenössische Form eines Buchsknotenparterres neu gestaltet.

44 W o h n u n g s b a u a n d e r B a j u w a r e n s t r a ß e, M ü n c h e n

45 G r u n d s c h u l e u n d H a u p t s c h u l e, A m p f i n g Die bestehende Grundschule wird um eine Sporthalle und Freianlagen erweitert. Spielflächen, wie zum Beispiel ein neues Klettergerüst, in die Pflasterfläche integrierte Bodenspiele und ein Stiefelwaschbecken sind Teil der Freianlagen. Der steinerne Vorplatz, in den das Ampfinger Wappen integriert wurde, erhält ein illuminiertes Platanendach. Die nördliche Platzkante wird von einer Sitzbank eingefasst. Die Hauptschule Ampfing wird um eine Mittagsbetreuung erweitert. Die große, schattige Terrasse wird von einem Bestandsbaum überstanden und geht über in eine Kiesfläche. Trittplatten, Stauden- und Heckenelemente gliedern die Kiesfläche und lösen die Terrasse auf.

46 S t a d t g a r t e n, N e u m a r k t

47 P r o j e k t e f ü r P a w s e y a n d P r o w s e, C a i r n s Projekte in Projektleitung - Privatgarten Hamilton Island Entwurf und Ausarbeitung eines Privatgartens am Great Barrier Reef - Privatgarten Tablelands Entwurf eines Versace Privatgartens in den Tablelands - Privatgarten Port Douglas Entwurf und Ausarbeitung eines Privatgartens im tropischen Port Douglas

48 P r i v a t g a r t e n H a m i l t o n I s l a n d Direkt neben dem Grundstück des Beatles George Harrison erhebt sich dieses Grundstück mit Blick auf das Great Barrier Reef auf Hamilton Island. Die extreme Höhenlage wird mittels Trockenmauern aufgefangen, der großzügige Pool lässt den Blick über eine Infinity Edge (unsichtbare Kante) auf das Meer frei. Das Pflanzkonzept sieht eine intensive, tropische Bepflanzung am Haus vor. Die Sichtschutzpflanzungen werden aus heimischen Gehölzen hergestellt. Im Haus befinden sich vermietbare Ferienapartments. Die Gartenanlage im Süden steht den Besuchern und der nördliche Teil mit verschiedenen Terrassen und Blickwinkeln dem Bauherren zur Verfügung.

49 P r o j e k t e f ü r R a i n e r S c h m i d t L a n d s c h a f t s a r c h i t e k t e n, M ü n c h e n Projekte in Projektleitung - Große Moschee Algier, Algerien Gestaltung der Freianlagen zusammen mit KSP Architekten - General Electric, Garching Gestaltung der Freianlagen mit Parkplätzen für das neue Headquater (5 ha, 1,7 Mio. ) - Bayerisches Nationalmuseum, München Gestaltung des Vorplatzes des Bayerischen Nationalmuseums (3.500 qm, ) - Studentenwohnheim Garching, München Anlage der gemeinsamen Aufenthaltsflächen (2.600 qm, ) - Gutenberg Gymnasium, Erfurt Neugestaltung der Freiräume für das Gutenberg Gymnasium (1 ha, ) - FH Augsburg Stammgelände, Augsburg Erstellung eines Konzepts für das Stammgelände (1,5 ha) - FH Augsburg Südgarage, Augsburg Anlage eines Innenhofs mit Wassertreppen für den Neubau der FH (1 ha, 1,5 Mio. ) Projekte in Projektmitarbeit - Campeon, München Neubau des Infineon Headquaters mit Parkanlage und Platzflächen (62 ha, 37 Mio. ) - Kongresszentrum in Bonn, Masterplanung (16 ha) - Pelkovenstraße, München Gestaltung der Außenanlagen für einen Gewerbebau (2.500 qm, ) - Franzstraße, München Neugestaltung repräsentativer Innenhöfe und Dachgärten in den Feilitzhöfen (2.000 qm, )

50 G r o ß e M o s c h e e, A l g e r i e n In der Bucht von Algier, östlich der historischen Innenstadt gelegen, bildet die Anlage den zentralen und initialen Baustein einer neuen Stadtentwicklung Algiers. Das Zentrum vereint verschiedene religiöse und kulturelle Einrichtungen sowie unterschiedliche Bildungsinstitutionen. Im Westen befindet sich der Ort zur Kontemplation mit Eingangsarkaden, Minarett und Kulturzentrum, im Osten befindet sich der Versammlungsort für Gläubige. Eine Gartenanlage leitet vom Moscheenkomplex hinüber zur südlich gelegenen Koranschule und dem urbanen Zentrum. Die Freiflächen untergliedern sich in zwei Teilbereiche, die intensiven Gärten auf der Tiefgarage zwischen Moschee und den südlichen Gebäuden, sowie die großzügige Parkanlage im Osten.

51 B a y e r i s c h e N a t i o n a l m u s e u m, M ü n c h e n Für die Neugestaltung des Platzes vor dem Bayerischen Nationalmuseum wurde das Thema des abgesenkten Forums, das schon die Platzgestaltung Anfang des 20. Jahrhunderts prägte, wieder aufgegriffen und neu interpretiert. Die Idee, mit dem Forum als gestalterisches Element einen Raum zu vergrößern und zu inszenieren, ist damals wie heute gleich. Anstatt der barocken Formensprache ornamentaler Pflanzungen, geschwungener Formen und geschnittener Buchskegel besitzt das heutige Forum aber eine klare Linearität und Geometrie. Als wichtigstes gestalterisches Element des Vorplatzes vereint das Forum ästhetische und funktionale Ansprüche: es dient als Aufenthaltsbereich für Besucher und erweckt so den Platz zu neuem Leben. Gerahmt wird das Forum von einer Fläche, auf der sich eine Abfolge von breiten und schmalen Belagsstreifen wie ein Teppich über den Platz legt. Akzentuiert wird die Platzfläche von zwei Baumgruppen aus Magnolien und in der Dunkelheit heben Lichtinstallationen wichtige Gestaltungselemente hervor.

52 G u t e n b e r g g y m n a s i u m, E r f u r t Mit der bestechenden Idee einer Schülerplattform gewannen die Münchner Architekten Koch + Partner und Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten den ersten Preis im Wettbewerb. Ihren Anfang findet die Schülerplattform, die in der Mittelachse des Bestandsgebäudes platziert ist, auf dem öffentlichen Gutenbergplatz, von dem aus sie mit einer sanften Freitreppe zum Haupteingang der Schule aufsteigt. Unter ihr verbergen sich hier die Ausstellungs- und Kommunikationsräume. Sie schiebt sich weiter durch das Foyer des Altbaus mit Pausencafe bis in den rückwärtigen Schulhof über die Aula und die Sporthallen. Die auch als Bühne nutzbare Plattform bildet gewissermaßen die demokratische Basis unter dem majestätischen Altbau. Sie führt die Längsachse der hier mündenden öffentlichen Straße durch das Gebäude hindurch und versammelt die öffentlichen Räume der Schule. Das neue Gestaltungskonzept lädt Schüler und Lehrer sowie Eltern mit einer weltoffenen, heiteren und freundlichen Atmosphäre zum Lernen und Kommunizieren ein.

53 K o n t a k t Altdorf Aicher Weg Altdorf tel l mob l Aschau Eichenstraße Aschau am Inn tel l mob l

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