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3 VORWORT Sehr geehrte Leserinnen und Leser, sehr geehrte BCA Partnerinnen und Partner, wenn Sie dieses Heft der TOPNEWS druckfrisch in Händen halten, ist es noch ziemlich genau einen Monat bis zu einem Termin, der gerade für unsere Branche bedeutsamer werden könnte als in den vergangenen Jahren oder gar Jahrzehnten: der nächsten Bundestagswahl. Es handelt sich zwar bereits um die zweite Wahl nach dem Krisenjahr 2008, doch war bis 2009 bei Weitem noch nicht so viel in seiner Folge und Auswirkung für die Finanzmärkte und die Finanzdienstleister geschehen wie seitdem bis heute. Die Verschärfung der Beratungspflichten, neue Mindestanforderungen an Risikomanagement und Compliance, Neuregelungen für offene Immobilienfonds und den grauen Kapitalmarkt, teilweises Verkaufsverbot bestimmter Finanzinstrumente an privat, Neuregelungen in der Gewerbeordnung und, und, und. Alles ist uns noch deutlich in Erinnerung und heute Berufsalltag. Doch wer die nun vermeintlich eingekehrte Ruhe nach Einführung des 34f GewO für das Ende der Fahnenstange hält, liegt mit Sicherheit falsch neue Regulierungsprojekte auf europäischer und auch Bundes-Ebene sind längst in der Pipeline. Dazu kommen weitergehende Vorstellungen verschiedener (Oppositions-)Parteien, die mangels Gesetzgebungsmöglichkeit bisher den Wunsch-Status nicht verlassen haben. Womit wir beim Leitthema dieser TOPNEWS sind. Wir haben zunächst einmal uns und dann eben diversen, sich zur Wahl stellenden Parteien die Frage genauer gesagt 12 Fragen - gestellt, was auf uns zukommen könnte, wenn sie in der kommenden Legislaturperiode Regierungsverantwortung übernähmen. Zum Rücklauf ist zu sagen, dass sich zumindest die namhaften bzw. großen Parteien viel Mühe gegeben und uns umfangreiche Antworten geliefert haben. Einen Teil davon finden Sie in unserem Leitartikel auf den folgenden Seiten. An dieser Stelle eine kleine Innovation in unserer TOP- NEWS: Da wir im Heft nur begrenzten Platz haben, Ihnen jedoch die kompletten Antwortpapiere der Parteien nicht vorenthalten oder zensieren wollen, stellen wir Ihnen diese in zeitgemäßer digitaler Form als PDF zum Download zur Verfügung. Wie, lesen Sie im Artikel. Doch nicht nur die Politik beschäftigt uns in dieser Ausgabe. Mit unserem etwas doppelsinnigen Titel Unternehmen Wahl wollen wir auf den (zweiten) roten Faden hinweisen, der sie durchzieht. Eine möglichst breite (Aus-)Wahl nämlich, der wir uns als Ihr Dienstleistungsunternehmen verpflichtet sehen, um Ihnen in nach wie vor anhaltenden Zeiten von Niedrigzinsen und volatilen Wertpapieren bei der Findung und Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten zu helfen. Nicht zufällig sehen wir dabei gerade auch Unternehmen und Gewerbe im Fokus. Denn die hier oft etwas komplexeren Beratungsansätze sind es beispielsweise, die noch gutes Geld versprechen. Mit neuen und umfassenden Prozessen und Dienstleistungen bis hin zum kompletten Outsourcing unterstützt, können hier sogar spartenfremde Vermittler einen erfolgreichen Einstieg finden. Um Unternehmen geht es heute auch in weiteren Beiträgen. Ob es die Analysen unseres Investment Research powered by Drescher & Cie. betrifft hinter jedem Aktien- und Immobilienfonds, aber auch hinter allen Sachwerten stehen jeweils Unternehmen. Aber auch Compliance und die damit verbundenen Wohlverhaltensregeln für Unternehmen und ihre Mitarbeiter spielen eine Rolle hier übrigens am Beispiel unseres eigenen Unternehmens, der BfV Bank für Vermögen dargestellt. Apropos unser Unternehmen: Zum Unternehmen Wahl gehören natürlich auch die Bildungsangebote und Veranstaltungen der BCA, über die wir berichten. Erste Wahl für Sie: das 61. BCA Partner Meeting in sechs Städten, zu dem wir Sie herzlich einladen und bei dem Sie tatsächlich erstmals die Wahl haben, welche Programmpunkte zum Tragen kommen sollen. Womit sich der Themenkreis schließt. Wir wünschen Ihnen Spaß beim Lesen und wahlweise viele neue Erkenntnisse! Oliver Lang Vorstand der BCA AG Dr. Jutta Krienke Vorstand der BCA AG Dr. Frank Ulbricht Vorstand der BCA AG 3 / 2013 TOPNEWS 3

4 ÜBERSICHT AKTUELLES 6 UNTERNEHMEN WAHL Was die Finanzdienstleister erwartet, wenn diese oder jene Partei die Bundestagswahl am 22. September gewinnt. 12 MIT DER BCA AKADEMIE ZUM SACHKUNDENACHWEIS 14 OFFEN FÜR BEGEGNUNGEN Am 27. Juni 2013 war Tag der offenen Tür bei der BCA AG. 15 ALLES EINE FRAGE DES HANDLINGS 15 LANGJÄHRIGER BCA PARTNER BLEIBT BCA TREU 16 WIR SIND WELTMEISTER! BCA Eventmanager und Präsident des FrankfurterFootbag e.v. Eurik Lindner erfolgreich auf der Footbag-WM 2013 in Montreal. INVESTMENT 18 DIE NEUE WELT DER OFFENEN IMMOBILIENFONDS 20 VERMÖGENSVERWALTENDE FONDS IM HÄRTETEST 22 ROHSTOFF-INVESTMENTS 24 BUNDESTAGSWAHL IMPULSGEBER FÜR DIE AKTIENMÄRKTE? 27 SIND AKTIEN INZWISCHEN (ZU) TEUER? Perspektiven für Aktieninvestments. 28 DAS GANZ EIGENE STRATEGIE-DEPOT Individuelles Portfoliomanagement mit PRIVATE INVESTING. 30 COMPLIANCE KEINE ANGST VOR PRINZIPIEN Was ist Compliance? Definition und Erklärung. 32 DIE SPEZIALITÄTEN DER DWS ALTERSVORSORGE-LÖSUNGEN Oder wo Sie DWS Lösungen neben Riester ebenfalls noch einsetzen können. 34 AKTUELL PRAXISNAH KRITISCH Bericht über die regionalen Sachwert-Expertenrunden im Sommer HOHE SACHWERT-EXPERTISE EINES IMMOBILIENENTWICKLERS Project Reale Werte überzeugt durch AIFM-Konformität. 38 ZUR RICHTIGEN ZEIT IM RICHTI- GEN MARKT MIT DEN RICHTIGEN PARTNERN Deutsche Finance Group Zugangswege zu profitablen Investments. 4 TOPNEWS 3 / 2013

5 VERSICHERUNG 40 ZIELGRUPPE: UNTERNEHMER/-IN Heiß begehrt und schwer umworben! 42 UNTERNEHMEN GEWERBE Gewerbeversicherung eröffnet neue Vertriebschancen in volatilen Zeiten. 44 MEHRWERTE DURCH DIE BCA VERSICHERUNGSVERTRAGSVER- WALTUNG 46 ZIELGRUPPE BEAMTE 48 ES IST SINNVOLLER, ZUKÜNFTIGE GARANTIEN AN DAS ZINSNIVEAU ZU KOPPELN 50 DIE STUTTGARTER BAV-LÖSUNG FÜR MINIJOBBER In einem Umfeld extrem niedriger Kapitalmarktzinsen zielt Perspektive, das neue Vorsorgekonzept von Allianz Leben, auf zusätzliche Renditechancen. 52 AUSSICHT AUF MEHR 54 MAßGESCHNEIDERTE FINAN- ZIERUNGEN UND UNABHÄNGIGE BAU- SPARBERATUNG 56 DIE KFZ-RALLYE KANN BEGINNEN! Neuer Vergleichsrechner und mehr Kfz-Anbieter in BCA Business plus. DIVERSES 57 DIE AKTUELLE -ECKE Versicherer können sich grundsätzlich nicht weigern, mit Maklern zu korrespondieren. PARTNER 58 ERFOLGREICH IM TRENDMARKT 50 PLUS MIT DER BCA AKADEMIE Wie sich GenerationenBerater (IHK) erfolgreich am Markt positionieren. 60 IHR BCA-BUNDESTAG SIE HABEN DIE WAHL 62 DIE WAHLPROGRAMME 63 IHRE BCA STELLT SICH VOR 3 / 2013 TOPNEWS 5

6 AKTUELLES Unternehmen Wahl Was die Finanzdienstleister erwartet, wenn diese oder jene Partei die Bundestagswahl am 22. September gewinnt Die zweite Bundestagswahl nach dem Krisen-Schwerpunktjahr 2008 steht vor der Tür. Für die Finanzdienstleister und insbesondere auch die freien Vermittler hat sich seitdem eine ganze Menge geändert. Vor allem in regulatorischer Hinsicht, im Zeichen des Verbraucher- und Anlegerschutzes. In Form zahlreicher neuer Gesetze, Verordnungen und Richtlinien. Was manchem Makler seitdem kaum mehr bewältigbar erscheint, geht manchen, insbesondere in der Opposition befindlichen, Parteien noch lange nicht weit genug, schenkt man ihren Wahlprogrammen Glauben. Wobei die offiziellen Programme noch weit entfernt von detaillierten Absichtserklärungen zu Detailfragen aus der Welt und Branche der Finanzdienstleistungen sind. Doch wen soll man wählen, wenn man gar nicht genau weiß, was auf den eigenen Beruf und damit das eigene Leben zukommen könnte, wenn diese oder jene Partei die Bundestagswahl gewänne? Die TOPNEWS gab sich mit den allgemeinen Parteiprogrammen nicht zufrieden, sondern fragte bei 11 großen und relevanten (von 68 insgesamt zugelassenen) Parteien mit ganz konkreten Fragestellungen zu Fachthemen aus der Finanzbranche an. 6 Parteien darunter alle großen Volksparteien haben geantwortet, 5 weitere leider nicht. Wer geantwortet hat, tat dies ausführlich. Um mit dem in dieser TOPNEWS zur Verfügung stehenden Platz auszukommen, stellen wir nachstehend die Antworten auf die aus unserer Sicht für die tägliche Vermittlertätigkeit relevantesten 6 von insgesamt 12 gestellten Fragen im Originaltext vor und gegenüber. Als kleine Entscheidungshilfe für Ihre Wahl im September. Übrigens: Wer die kompletten Antworten der Parteien auf alle 12 Fragen im Original lesen möchte, findet sie als PDF zum Download per Smartphone über den nachstehend abgedruckten QR-Code oder durch Eingabe der darunter stehenden (Kurz-)URL in den Webbrowser am PC. Angefragt CDU/CSU SPD FDP Die Linke Grüne Piraten REP (Die Republikaner) AfD (Alternative f. Deutschland) DKP Graue (Graue Panther) Frauen (Feministische Partei Die Frauen) geantwortet Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein Nein Nein Nein Bleibt uns noch, Ihnen eine gute Wahl zu wünschen Ihre TOPNEWS-Redaktion Zu den kompletten 12 Antworten der Parteien: bit.ly/parteiantworten 6 TOPNEWS 3 / 2013

7 Die Fragen und die Antworten der Parteien Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und wie stehen Sie zum Erhalt der Privaten Krankenversicherung (PKV), wenn Sie die Regierungsverantwortung übernehmen? CDU/CSU: Durch erfolgreiche Reformen haben CDU und CSU die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung stabil gehalten. Krankenkassen und Gesundheitsfonds haben erhebliche Rücklagen gebildet. Mit der erweiterten Möglichkeit der Kassen, die Beiträge über Prämienrückerstattungen sowie Zusatzbeiträge zu gestalten, haben wir den Wettbewerb gestärkt. Krankenkassen, deren Rücklagen die gesetzliche Mindestreserve um ein Mehrfaches übersteigen, sollen in Zukunft zur Prämienrückerstattung an ihre Mitglieder verpflichtet werden. Wir bekennen uns zum Wettbewerb der Krankenkassen. Eine staatliche Einheitsversicherung für alle lehnen wir ab. Die private Krankenversicherung mit ihren individuellen Kapitalrücklagen, um steigende Kosten im Alter abzudämpfen, leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Umsetzung von Neuerungen im Gesundheitswesen. SPD: Die SPD setzt sich für die Bürgerversicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung ein, um in Zukunft die Finanzierung der Versorgung gerechter zu gestalten. Dies ist notwendig, da uns der Demografische Wandel und der medizinisch-technisch Fortschritt vor enorme Herausforderungen stellt. Ab dem Tag der Einführung werden alle Versicherten in der solidarischen Bürgerversicherung versichert. Die Abrechnung zu Lasten der Kostenträger erfolgt über eine einheitlich-verbindliche Honorarordnung. Bisher PKV-Versicherte können über ihren Wechsel in die Bürgerversicherung binnen einer festzusetzenden Frist selbstständig entscheiden. Ihre Altverträge genießen Bestandsschutz, sofern sie sich für einen Verbleib im PKV-System entscheiden. Die PKV-Unternehmen erhalten zudem die Gelegenheit die solidarische Bürgerversicherung selbst anzubieten. Es gelten dann für sie dieselben Konditionen wie für Kassen des öffentlichen Rechts. FDP: Wahlfreiheit für den Bürger ist der FDP ein wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen. Dazu gehört auch eine starke private Krankenversicherung. Die Dualität von gesetzlicher und privater Krankenversicherung hat in Deutschland zu guten Ergebnissen geführt. Ein einheitlicher Krankenversicherungsmarkt auf Basis der GKV-Strukturen wie von den Anhängern der Bürgerversicherung gefordert birgt dagegen die Gefahr, dass unser gutes Versorgungsniveau aufs Spiel gesetzt und eine Zwei-Klassen-Medizin befördert wird. Die Linke: Das Nebeneinander von gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) als Vollversicherung ist unsinnig und einmalig in Europa. Es manifestiert eine Zwei-Klassen-Medizin. Die PKV schwächt nicht nur die Solidarität, sondern gefährdet auch die finanzielle Stabilität der GKV. Die PKV selbst ist als eigenständiges Versicherungssystem langfristig nicht überlebensfähig. Bereits derzeitig existierende Finanzierungsprobleme werden sich in Zukunft ohne neue junge Mitglieder verstärken. Außerdem führt sie bei nicht wenigen privat Versicherten zu sozialen Härten, wie der neue Notlagentarif, den die Bundesregierung einführt, erneut verdeutlicht. Unser Konzept einer solidarischen Bürgerinnen und Bürgerversicherung sieht die Abschaffung der PKV als Vollversicherung vor und will sie auf Zusatzversicherungen beschränken. Den Beschäftigten der Versicherungsunternehmen wird ein sozial verträglicher Übergang in die gesetzlichen Krankenkassen ermöglicht. Grundsätzlich werden alle Einkommen aus unselbständiger und selbständiger Arbeit sowie alle sonstigen Einkommensarten wie Kapital-, Miet- und Pachterträge bei der Bemessung des Beitrags zugrunde gelegt. Durch den niedrigeren Beitragssatz von knapp über 10 Prozent wären bis zu einem Einkommen von Euro im Monat noch deutliche Einsparungen spürbar. Die unteren und mittleren Einkommen würden entlastet werden. Umfragen bestätigen: Viele Menschen empfinden die Zwei-Klassen-Medizin als zutiefst ungerecht. Auch viele privat Versicherte sind insbesondere angesichts explodierender Zahlungen im Alter einer solidarischen Finanzierung gegenüber aufgeschlossen. Die Beiträge der GKV steigen, weil sie aus sinkenden Lohn- und Gehaltsanteilen gezahlt werden. Die am schnellsten wachsenden Einkommen (Gewinne und Kapitalerträge) werden nicht herangezogen. Das Einbeziehen aller Einkunftsarten ist logisch und sinnvoll. Damit bleibt für kleine und mittlere Einkommen mehr Netto. Die Binnennachfrage wird gestärkt mit positiven Effekten für die Beschäftigung. Für DIE LINKE stellt eine solidarische und gerechte Finanzierung die Grundlage einer qualitativ hochwertigen Versorgung dar. Mit einer Basisabsicherung sind wir nicht zufrieden. Alles medizinisch Notwendige muss allen zur Verfügung gestellt werden. Wer darüber hinaus weitere Wünsche hat etwa ein Einbettzimmer kann dieses über private Zusatzversicherungen abdecken. Grüne: Die GKV ist ein leistungsfähiges und in ihren Grundprinzipien bewährtes System. Doch sie hat zwei große Strukturprobleme: An ihrer Finanzierung sind ausgerechnet die 10 Prozent der Bevölkerung nicht beteiligt, die im Durchschnitt besonders einkommensstark sind. Zudem ist ihre Beitragsbemessungsbasis einseitig auf Löhne und Lohnersatzeinkommen ausgerichtet. Angesichts des abnehmenden Anteils der Löhne am Volkseinkommen erodiert so die Finanzierungsbasis der GKV. Darüber hinaus führt die Trennung von GKV und PKV zu schweren Fehlanreizen. Art und Ausmaß der Behandlung eines Patienten sind vielfach nicht von der Schwere seiner Erkrankung, sondern von der Art seines Krankenversicherungsschutzes abhängig. Auf Ärztinnen und Ärzte wirken massive Anreize, sich vor allem in Regionen mit vielen Privatversicherten niederzulassen regionale Über- und Unterversorgung sind die Folge. Wir setzen sich deshalb für die Einführung einer Bürgerversicherung ein. Ihr soll die gesamte Wohnbevölkerung angehören. Beiträge werden auch auf Vermögenseinkommen und Gewinne erhoben. Für bereits bestehende PKV-Verträge besteht Bestandsschutz. Neben den öffentlich-rechtlichen Krankenkassen können auch private Krankenversicherer die Bürgerversicherung anbieten. Piraten: Die Diskussionen in den zuständigen Fachgremien gehen davon aus, dass das System der gesetzlichen Krankenversicherung sich in den vergangenen Jahrzehnten trotz vieler Herausforderungen bewährt hat. Auf der Einnahmenseite wird die Verbreiterung der Beitragsbasis diskutiert, d.h. auch die Einbeziehung weiterer Einkommensarten. Eine Abschaffung der Gesetzlichen Krankenversicherung wurde nicht erwogen, dafür dürfte es auch künftig keine Mehrheiten bei den PIRATEN geben. Einem Ausbau von Transparenz und einer stärkeren Beteiligung von Patienten und Versicherten an den Entscheidungen der Selbstverwaltung stehen die PIRATEN positiv gegenüber. Die Private Krankenversicherung als Vollversicherungsangebot muss sich im Wettbewerb mit der Gesetzlichen Krankenversicherung behaupten können. Es sieht nicht danach aus, dass sie dazu in der Lage ist, ohne den Versicherten teilweise horrende Beitragssteigerungen vor allem in fortgeschrittenem Alter zuzumuten. Da sie und ihre Eigentümer dabei keine soziale Verantwortung jenseits gesetzlicher Pflichten gezeigt haben, war es mehrfach nötig, dass der Gesetzgeber sich des Schutzes der Versicherten annahm. Dieser Schutz ist sicherlich ausbaufähig, dafür dürfte es bei den PIRATEN eine Mehrheit geben. Fehlanreize bei den Leistungserbringern in der Krankenversorgung durch höhere Leistungsvergütung gegenüber der GKV sollen durch geeignete Vorgaben vermieden werden. Die Finanzierung des Gesundheitssystems betrachten wir als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher sehen wir in der Einbeziehung sämtlicher Bürgerinnen und Bürger in die Sozialversicherung unter Berücksichtigung möglichst aller Einkommensarten ein sinnvolles Modell zur Finanzierung dieses Systems. Wir erkennen allerdings die Einschränkungen der Wahlfreiheit in dieser Art der Finanzierung für Bürgerinnen und Bürger sowie die Anbieter privater Krankenversicherungen an und verstehen ihre Bedenken. Daher setzen wir uns für einen Volksentscheid ein, um einen gesellschaftlichen Konsens in dieser wichtigen Frage des gemeinschaftlichen Zusammenlebens zu erreichen 3 / 2013 TOPNEWS 7

8 Welche stärkenden Maßnahmen sehen Sie ergänzend zur ersten Säule, der GRV für die 2. Säule der Altersvorsorge (Riester und betriebliche Altersvorsorge)? CDU/CSU: Wir wollen die betriebliche Altersversorgung zukunftsfest machen und zielgenau weiterentwickeln. Für CDU und CSU ist es wichtig, dass gerade auch in kleinen Unternehmen die betriebliche Altersvorsorge eine größere Verbreitung findet. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen über die Möglichkeiten und Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge sowie über die Entgeltumwandlung zu informieren und dafür zu werben. Denn jeder Arbeitnehmer in Deutschland hat den Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. Mit dem bereits in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebrachten Produktinformationsblatt haben wir die staatlich geförderte private Altersvorsorge transparenter und damit attraktiver gemacht. Der Verbraucher kann nun besser zwischen den verschiedenen Angeboten entscheiden und wird einheitlich und nachvollziehbar über die Kosten der Produkte aufgeklärt. CDU und CSU wollen auch die private Altersversorgung zukunftsfest machen und zielgenau weiterentwickeln. SPD: Die Ergänzung der Anwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung durch die betriebliche Altersversorgung (Zweite Säule) und der geförderten Altersvorsorge (Dritte Säule) sind notwendig, um den im Erwerbsleben erreichten Lebensstandard auch im Alter halten zu können. Aus Sicht der SPD kommt der betrieblichen Altersversorgung dabei die zentrale Rolle zu, da sie einerseits die Vorteile einer günstigeren Kostenstruktur und andererseits ein höheres Maß an Sicherheit aufweist. Der Verbreitungsgrad der betrieblichen Altersversorgung soll durch die Erleichterung der Allgemeinverbindlichkeit auch in den Branchen und Regionen erhöht werden, in denen sie aufgrund geringer Tarifbindung gegenwärtig nur wenig genutzt wird. Dabei ist die finan-zielle Beteiligung der Arbeitgeber zu erhöhen. Die Akzeptanz der geförderten privaten Altersvorsorge soll durch deutliche Verbesserung der Kostentransparenz und der Effizienz gefördert werden. FDP: Wir wollen die Alterssicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung zukunftsfest machen und sie zu einem stärkeren Maße durch private oder betriebliche Vorsorge ergänzen. Wir brauchen eine Mischung aus umlagefinanzierter und kapitalgedeckter Vorsorge, um unterschiedliche Risiken und Sicherheiten auszugleichen. Wir lehnen daher mit Blick auf die Generationengerechtigkeit eine Rücknahme der vergangenen Rentenreformen ab, die auf eine Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus, eine Stabilisierung der Beiträge und den Ausbau privater Vorsorge ausgerichtet waren. Eine Einheitsversicherung, zum Beispiel durch die Einbeziehung der berufsständischen Versorgungswerke, lehnen wir ab. Dazu gilt es, die verschiedenen Wege privater und betrieblicher Altersvorsorge zu verbessern und zu ergänzen. So wollen wir auch die Option prüfen, ob in Abstimmung mit Arbeitgebern und Tarifparteien die verstärkte Nutzung übertragbarer Vorsorgepläne auf Basis von Altersvorsorgesondervermögen möglich ist. Die Linke: DIE LINKE will die gesetzliche Rente stärken. Sie soll wieder allein den Lebensstandard im Alter sichern können. Kapitalgedeckte Formen der Altersvorsorge können sie ergänzen, sollen sie aber nicht auch nicht teilweise ersetzen müssen. Denn das umlagefinanzierte Solidarsystem der gesetzlichen Rente hat sich, gerade vor dem Hintergrund der Finanzkrise, als sicherer, effizienter, umfassender im Schutz und dabei für die Beschäftigten sogar als preiswerter erwiesen. Grüne: Bei der Weiterentwicklung der betrieblichen Altersvorsorge ist uns die Sicherheit besonders wichtig. Wer in die betriebliche Altersversorgung einzahlt, muss auch sicher sein, dass die Gelder gut und sicher angelegt sind. Deswegen ist für uns eine ausreichende Hinterlegung mit Eigenkapital sehr wichtig. Dabei treten wir dafür ein, dass gerade kleinere Anbieter nicht überfordert werden. Wir setzen uns auch dafür ein, dass die Mitnahme und Übertragbarkeit von Betriebsrenten auch über die Ländergrenzen der EU hinweg vereinfacht und verbessert wird. Piraten: Der Gesetzgeber hat im Jahre 2004 das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) beschlossen, wodurch auf die Kapitalauszahlung einer betrieblichen Altersvorsorge in Form einer kapitalgebundenen Direktversicherung der volle Sozialversicherungsbeitrag der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung durch den Versicherten zu entrichten ist ( 248 Satz 1 SGB V i.d.f. von Artikel 1 Nr. 148 GMG). Diese Beitragspflicht wurde damit auf Einmalleistungen aus einer Kapitallebensversicherung ausgeweitet und zwar auch rückwirkend auf sog. Altverträge. Somit ergibt sich bei einer einmaligen Auszahlung von aus einer Direktversicherung und dem aktuellen Beitragssatz von 15,5% (Krankenversicherung) und 2,2% (Pflegeversicherung) ein Beitrag von Betroffene müssen in Folge dessen 10 Jahre lang 147,50 pro Monat Beiträge an die Krankenkasse entrichten. Die Piratenpartei sieht durch die rückwirkende Beitragspflicht für Altverträge den Vertrauens- und Bestandsschutz für die Verträge missachtet. Dazu hat der Arbeitgeber keine Sozialversicherungsbeiträge für die Beiträge während der Ansparphase bezahlt. Wir fordern, dass die Beitragspflicht zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung für Altverträge wieder komplett aufgehoben wird. Die Piraten setzen sich generell für die Einführung einer Informationspflicht gegenüber den Versicherten vor dem Vertragsabschluss einer betrieblichen Altersvorsorge ein. Staat und Versicherungsunternehmen sollen über die Beitragszahlungen im Alter transparent und umfassend informieren. Insgesamt sollte eine Neuregelung der betrieblichen Altersvorsorge mit klaren und transparenten Regeln erfolgen. Die derzeitige Regelung, dass Verträge steuerlich gefördert werden, im Alter jedoch die Sozialversicherungspflicht voll greift, macht die betriebliche Altersvorsorge oft zu einem Verlustgeschäft, fördert stattdessen die private Versicherungswirtschaft und begünstigt vor allem die Arbeitgeber. Außerdem verringern sich durch die betriebliche Altersvorsorge die Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, was das Solidarsystem durch ein geringeres sozialversicherungspflichtiges Bruttogehalt zusätzlich schwächt. Die Piratenpartei Niedersachsen setzt sich dafür ein, die Förderung der privaten Rentenversicherung durch die sogenannten Riestervertäge zu beenden. Altverträge bleiben davon unberührt. Es ist bereits vielfach nachgewiesen worden, dass die Riester-Rente nur der Versicherungswirtschaft einen Gewinn bringt. Aus Gerechtigkeitsüberlegungen wäre es ebenfalls überlegenswert, dass der Staat mit den gleichen Beiträgen fördert, wenn jemand zusätzlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. 8 TOPNEWS 3 / 2013

9 Wie bewerten Sie den Pflege-Bahr? CDU/CSU: CDU und CSU stellen die Würde der Pflegebedürftigen und die Menschlichkeit im Umgang mit ihnen weiterhin in den Mittelpunkt ihrer Pflegepolitik. Wir verstehen Pflege als einen wichtigen Dienst am Mitmenschen. Die von CDU und CSU eingeführte Pflegeversicherung hat sich bewährt. Sie muss auch in Zukunft verlässlich dazu beitragen, den Fall der Pflegebedürftigkeit abzusichern und eine würdevolle Pflege und Betreuung zu bieten. Dafür wollen wir die Pflegeversicherung weiterentwickeln. Zugleich entbindet sie jedoch den Einzelnen nicht davon, seine Eigenverantwortung und Eigeninitiative wahrzunehmen. Mit der staatlichen Förderung einer privaten Pflegezusatzversicherung unterstützen wir die Menschen dabei, eigenverantwortlich für den Fall der Pflegebedürftigkeit vorzusorgen. SPD: Er ist offensichtlich gescheitert, da er von den Kunden so gut wie nicht nachgefragt wird. FDP: Damit jeder Bürger, der möchte, eine Pflegezusatzversicherung abschließen kann, haben Union und FDP Anfang dieses Jahres die staatliche Förderung privater Pflegezusatzversicherungen auf den Weg gebracht. Gesundheitsprüfungen, Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse seitens der Versicherer haben wir ausgeschlossen. Die staatliche Förderung beträgt für jeden Versicherten 5 Euro pro Monat bei einem Eigenbeitrag des Versicherten von monatlich 10 Euro. Die Versicherung muss im Pflegefall mindestens ein Pflegegeld von 600 Euro in Pflegestufe III garantieren. Je früher mit der Vorsorge begonnen wird, desto geringer sind naturgemäß die monatlichen Belastungen. Eine Gesellschaft mit weniger Kindern muss stärker durch Sparen Vorsorge bilden. Deshalb müssen wir diesen Weg des Ausbaus der Kapitaldeckung im Interesse eines auch künftig bezahlbaren Pflegeversicherungsschutzes fortsetzen. Die Linke: Die mit fünf Euro im Monat geförderte private Pflegezusatzversicherung ( Pflege- Bahr ) ist zu stoppen. Damit hat Schwarz-Gelb einen weiteren Schritt zur Demontage des Sozialstaats und zur Abwicklung der solidarischen Finanzierung durchgesetzt. Der Einstieg in die Privatisierung der Pflegevorsorge ist unsozial, volkswirtschaftlich unsinnig und benachteiligt Geringverdienende und Menschen mit Behinderungen. Während Geringverdienende und Menschen mit einem potentiellen Pflegerisiko sich den Pflege-Riester nicht werden leisten können, ist es Besserverdienenden und Gesunden möglich, auf günstigere, nicht geförderte Produkte zurückzugreifen. Das zementiert am Ende die Zweiklassen-Pflege. Stattdessen ist die solidarische Finanzierung auszubauen. Alle Einkommen und Einkommensarten müssen in die Verantwortung genommen werden. Mit unserem Modell einer solidarischen Bürgerinnen- und Bürgerversicherung in der Pflege würden soziale Gerechtigkeit und eine stabil finanzierte Pflegeabsicherung gleichermaßen ermöglicht. Mit einer wissenschaftlichen Studie konnte nachgewiesen werden, dass der Beitragssatz trotz eingerechnetem Ausgleich des Realwertverlusts und einer sofortigen Erhöhung der Sachleistungen um 25 Prozent dauerhaft unter 2 Prozent gehalten werden kann. Finanzielle Sicherheit und die Grundlage für eine weiterreichende Pflegereform sind also nachweislich solidarisch gerecht gestaltbar. DIE LINKE akzeptiert die Teilkaskofinanzierung der Pflegeversicherung nicht. Pflege ist eine gesellschaftliche Aufgabe und Teil der Daseinsvorsorge. Grüne: Auch wenn wir die private Vorsorge als notwendiges und sinnvolles zweites Element der Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit sehen, halten wir den Pflege-Bahr für einen Irrweg. Die Policen sind nur für diejenigen attraktiv, die auf die staatliche Förderung angewiesen sind. Deshalb können sie nicht das halten, was sie versprechen Piraten: Eine konkrete Beschlusslage zu dieser Frage gibt es nicht. Jedoch sagt Dr. Robert Arnold, Listenkandidat der PIRATEN NRW: Der Pflege-Bahr wird kritisch gesehen, da er in erster Linie der privaten Versicherungswirtschaft nutzt. Der Pflege-Bahr bedeutet eine staatliche Mini-Zulage für eine kleine private, freiwillige und kapitalgedeckte Pflegeversicherung, deren Nutzen zweifelhaft ist. Dabei wird unnötige Bürokratie geschaffen. Wie gut langfristig kapitalgedeckte Sicherungssysteme funktionieren, sehen wir aktuell in der privaten Rentenversicherung, die gerade den Garantiezins abschafft und in der Privaten Krankenversicherung, die mit horrenden Beitragssteigerung Kunden belastet, die den Versicherer praktisch nicht mehr wechseln können, weil sie dann Altersrückstellungen verlieren würden. Planen Sie weitere Regulierungen im Finanzvermittlermarkt (Investment, Versicherung, Bausparen o.ä.)? CDU/CSU: Langfristig bestehen durchaus noch Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bei der Regulierung des Finanzvermittlermarktes. Aber hier gilt es, sorgfältig und überlegt vorzugehen, um nicht über das Ziel hinaus zu schießen. SPD: Auf europäischer Ebene werden derzeit wichtige Regulierungen für den Finanzdienstleistungssektor erörtert (u.a. Überarbeitungen der Finanzmarkt- und der Vermittlerrichtlinie MiFID II bzw. IMD 2, PRIPs-Verordnung, Hypothekarkreditrichtlinie). Die SPD erwartet hiervon Verbesserungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher, nicht zuletzt mehr Transparenz. Ob weitergehender nationaler Regelungsbedarf besteht, lässt sich naturgemäß erst nach Abschluss der Gesetzgebungsverfahren auf europäischer Ebene beurteilen. FDP: Grundsätzlich sieht die FDP keine Notwendigkeit, in die Vergütungssysteme von Versicherungen einzugreifen. Die Begrenzung der Provisionen bei der Vermittlung von privaten Krankenversicherungen war ein Ausnahmefall, der auf inzwischen weit verbreitete Geschäftsmodelle zurückgeht, bei denen Kunden regelmäßig zur Rotation zwischen verschiedenen PKV-Angeboten bewegt werden, um die Neukundenprovision mehrfach zu verdienen ( Umdeckung ). Das geschah häufig zum Nachteil der Versicherten, wenn damit der Verlust von Altersrückstellungen verbunden war. Hintergrund sind offenbar sehr hohe Wechselprämien, die mit dem bis zu 15-fachen der Monatsbeiträge beziffert waren. Die Branche selbst hat solche Praktiken verurteilt, konnte aber nicht erfolgreich dagegen wirken. Ein Provisionsdeckel in Kombination mit verlängerten Stornohaftungszeiten erschien der einzig gangbare Weg, Missbrauch zu vermeiden, und wurde auch von der Branche positiv bewertet. Die FDP hat sich aufgrund des relativ schwerwiegenden Eingriffes für eine Provisionsobergrenze von 9,9 Monatsbeiträgen eingesetzt, um, statt wie von anderen Parteien gefordert weitergehend in den Markt einzugreifen, zunächst die Reaktion des Marktes abzuwarten. Die Entscheidung hat sich aus heutiger Sicht als richtig erwiesen. Die Linke: Finanzieller Verbraucherschutz ist institutionell durch einen Finanz-TÜV und eine Verbraucherschutzbehörde für den Bereich Finanzmärkte zu stärken. Hierzu haben wir diverse Anträge und Entschließungsanträge eingebracht, zuletzt im Zusammenhang mit der Stärkung der Honorarberatung (Bundestagsdrucksache 17/13248).. Grüne: Wir wollen die IMD II in wesentlichen Punkten an die MiFiD II angleichen, um die Konsistenz der beiden Regulierungstexte zu verbessern. Dazu gehören im Wesentlichen die Offenlegung der Provisionen und sonstigen Zahlungen die der Vermittler erhält, sowie Offenlegung aller Kosten (d.h. Vertragsabschluss- u. Vermittlungskosten). Eines unserer zentralen Anliegen ist es, dass all diejenigen, die versicherungsberatend und vermittelnd tätig sind, nachgewiesenermaßen qualifiziert sind und sich fortwährend beruflich fortbilden. Deshalb sollte jeder Versicherungsvermittler eine Mindestqualifikation vor einer objektiven Stelle nachzuweisen haben. Die weitreichenden Ausnahmen für gebundene Vertreter, wonach lediglich die Versicherungsunternehmen die Sachkunde des gebundenen Vermittlers bescheinigen brauchen, erachten wir für falsch. Darüber hinaus fordern wir, den Beratungsverzicht abzuschaffen, sowie eine Berücksichtigung von ökologischen, sozialen oder ethischen Anlageformen in Produktinformationen und der Beratung. Piraten: Eine konkrete Beschlusslage gibt es nicht. Allerdings ist die Diskussion dahingehend, dass für den Verbraucher jederzeit ersichtlich sein muss, wer, wann, wie und welche Provisionen erhält, auch eine transparente Darstellung der Kalkulationsgrundlagen ist erforderlich, um dem Verbraucher zu ermöglichen, die Renditemöglichkeiten und Risiken der Finanzanlage zu beurteilen. 3 / 2013 TOPNEWS 9

10 Wie stehen Sie im Zusammenhang mit MiFID II zu einem Provisionsverbot bei der Finanzvermittlung? CDU/CSU: CDU und CSU halten nichts davon, den Anlegern vorzuschreiben, welchen Weg der Anlageberatung sie wählen sollten. Beide Anlageberatungsformen haben ihre Vor- und Nachteile und bergen ihre entsprechenden Risiken und Chancen. Jeder Anleger muss letztendlich für sich entscheiden können, welche Form der Anlageberatung er bzw. sie für die geeignetste hält, seinen bzw. ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. SPD: Vermögens- und Vorsorgeentscheidungen binden die Verbraucherinnen und Verbraucher oft langfristig und mit hohen Beträgen. Entsprechend umsichtig sollte die Auswahl des Finanz- bzw. Versicherungsprodukts erfolgen. Leider weisen die Anlageberatung und -vermittlung in Deutschland noch immer Schwächen und Fehlanreize auf, wie sich im Zuge der Finanzkrise erneut bestätigte. Deshalb will die SPD hierzulande die unabhängige Honorarberatung in Finanzangelegenheiten etablieren. Was für vermögende Kunden eine Selbstverständlichkeit ist, soll für den durchschnittlichen privaten Anleger zu einer gleichwertigen Option zur provisionsbasierten Beratung werden. Kernpunkte unseres Konzepts sind die Schaffung eines Berufsbildes, einer Vergütungsregelung und die Verpflichtung der Emittenten, Finanzprodukte auch zu Nettotarifen anzubieten. Erforderlich sind klare Begrifflichkeiten, ein Bezeichnungsschutz sowie eine deutliche Abgrenzung zwischen Finanzberatung und -vermittlung. Selbstverständlich muss eine umfassende individuelle Verbraucherberatung das gesamte Angebot an Finanzprodukten berücksichtigen, also Vermögensanlagen ebenso wie Versicherungen und Darlehen. Flankierend soll die Öffentlichkeit gezielt über die Unterschiede zwischen dem honorar- und dem provisionsgestützten Vertrieb aufgeklärt werden. Die SPD befürwortet das Provisionsabgabeverbot. Ein generelles Verbot von Provisionen scheint uns nicht sinnvoll. FDP: k.a. Die Linke: Sowohl für Finanzanlagen (MiFID II) als auch für Versicherungen (IMD) einschließlich fondsgebundener Lebensversicherungen (PRIPS) hält es DIE LINKE für dringend notwendig, dass alle Anbieter künftig über alle anfallende Kosten transparent informieren. Dies beinhaltet auch die konsequente Offenlegung von Provisionen und sonstigen Vertriebsanreizen. Im Versicherungsbereich sind hier keine Ausnahmen zu machen, auch nicht in Form von fünfjährigen Übergangsfristen für Nicht-Leben-Produkte, wie es die IMD II vorsieht. DIE LINKE unterstützt die verpflichtende Angabe einer Gesamtkostenquote (Total expense ratio) in Prozent und in Euro. Mittelfristig fordern wir, die provisionsbasierte Vermittlung und Beratung zu Gunsten einer unabhängigen Beratung, unter anderem durch Verbraucherzentralen und Honorarberaterinnen und -berater, zu ersetzen. Grüne: Wir sind für eine produktübergreifende Gleichbehandlung in der Regulierung von Finanzprodukten. Entsprechend sprechen wir uns nicht gegen die Beibehaltung der provisionsgestützten Beratung aus. Jedoch lehnen wir provisionsgetriebene Beratung ab, bei welcher lediglich die Höhe die Provision und nicht der Bedarf der KundInnen im Vordergrund steht und bei welcher Provisionen nicht verständlich in Euro und Cent offengelegt werden Piraten: Eine Provisionsberatung sollte gegenüber dem Verbraucher ganz klar die Abhängigkeiten des Vermittlers aufzeigen und transparent und nachvollziehbar sein. Vor allem Freiheit und Transparenz bestimmen das Leitbild zur Finanzordnung der Piratenpartei. Das bedeutet, dass jeder frei sein soll in seiner Entscheidung, gleichzeitig jedoch auch die nötige Transparenz ersichtlich sein soll, um frei entscheiden zu können. Eine Provisionsberatung ist unter dem Aspekt, dass dem Verbraucher gegenüber Abläufe und Abhängigkeiten transparent und verständlich dargestellt werden, eine praktikable Alternative. Auch eine Provisionsberatung hat ihre Schattenseiten. Bei einer ordnungsgemäßen Aufklärung der Bürger, wie Provisionsberatung funktioniert und wer wie profitieren kann, ist jedoch kein Grund für ein Verbot ersichtlich. Dabei ist anzumerken, dass schwarze Schafe und Missbrauch der Abhängigkeit des Verbrauchers nicht ausgeschlossen werden können. Die von der Europäischen Kommission geplanten und von Binnenmarktkommissar Michel Barnier präsentierten größten Einschnitte betreffen eine Ausweitung des Anwendungsumfangs der Neuregelung der Versicherungsvermittlerrichtlinie im Vergleich mit der bislang gültigen ersten Richtlinie von Konsequenz dieser Neuerung ist, dass nicht wie bisher lediglich die Versicherungsvermittler von dem Regelwerk betroffen sind, sondern alle Vertriebskanäle. Dies bedeutet, dass auch der Direkt- und der Internetvertrieb unter dem Dach der neuen Vermittler-Richtlinie zusammengefasst würden. In der Interpretation strittig ist aktuell noch, ob dies auch den Vertrieb via Bankschalter umfasst. Zudem ist eine Verabschiedung der so genannten PRIPS-Richtlinie vorgesehen, zu der auch die Kapitallebensversicherung zählt. Die Vorlage vereinfachter und standardisierter Produktinformationsblätter (Beipackzettel) vor Vertragsschluss soll verpflichtend eingeführt werden. Darüber hinaus müssen Vermittler ihre Kunden über ihre Marktposition informieren. Außerdem sind Bestimmungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten vorgesehen, die auch die Offenlegung der Vermittlerprovision umfassen. Allerdings soll hierfür im Bereich der Schadenversicherungen eine zusätzliche Umsetzungsfrist von fünf Jahren eingeplant werden. Politisches Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen Rahmens, unabhängig vom gewählten Vertriebsweg. Die Entwürfe sind eine deutliche Verbesserung im Sinne des Verbrauchers. Eine Provisionsberatung sollte gegenüber dem Verbraucher ganz klar die Abhängigkeiten des Vermittlers aufzeigen und transparent und nachvollziehbar sein. Vor allem Freiheit und Transparenz bestimmen das Leitbild zur Finanzordnung der Piratenpartei. Das bedeutet, dass jeder frei sein soll in seiner Entscheidung, gleichzeitig jedoch auch die nötige Transparenz ersichtlich sein soll, um frei entscheiden zu können. Eine Provisionsberatung ist unter dem Aspekt, dass dem Verbraucher gegenüber Abläufe und Abhängigkeiten transparent und verständlich dargestellt werden, eine praktikable Alternative. Auch eine Provisionsberatung hat ihre Schattenseiten. Bei einer ordnungsgemäßen Aufklärung der Bürger, wie Provisionsberatung funktioniert und wer wie profitieren kann, ist jedoch kein Grund für ein Verbot ersichtlich. Dabei ist anzumerken, dass schwarze Schafe und Missbrauch der Abhängigkeit des Verbrauchers nicht ausgeschlossen werden können. 10 TOPNEWS 3 / 2013

11 Zu guter Letzt (Finanzdienstleister machen zahlreiche Kundenbesuche): Wie stehen Sie zu einem Tempolimit auf den deutschen Autobahnen? CDU/CSU: Wir wollen keinen bevormundenden Staat, der den Menschen vorschreibt wie sie sich fortbewegen sollen. Deshalb lehnen CDU und CSU ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen ab. Beschränkungen müssen gezielt verkehrlichen Gegebenheiten oder zeitlichen Erfordernissen gerecht werden. Grüne: Wir wollen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen einführen als letztes Land auf der Welt. Dies dient nicht nur der Verkehrssicherheit, dem Lärm- und Umweltschutz, sondern sorgt auch für einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss mit weniger Staus und Unfällen. SPD: Das Wort des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück gilt: ein generelles Tempolimit steht nicht im SPD-Regierungsprogramm und ist kein Projekt der kommenden Legislaturperiode. Bereits heute haben wir auf der Mehrzahl der Bundesautobahnen in bestimmten Abschnitten Geschwindigkeitsbegrenzungen, um Verkehrssicherheit zu erhöhen oder Anwohner vor Lärm zu schützen. FDP: Die FDP ist gegen ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Bereits jetzt sind sensible und unfallgefährdete Autobahnabschnitte temporeguliert. Hier ein starres Limit einzuführen wäre wirkungslose Symbolpolitik und dient auch nicht der Verkehrssicherheit. Die Linke: DIE LINKE setzt sich für ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen ein. Das nutzt dem Klima und rettet Menschenleben. Piraten: Dazu gibt es noch keinen Bundesbeschluss. Jedoch sagen die Piraten NRW:»Die PIRATEN lehnen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ab, da dies unserem freiheitlichen Anspruch widerspricht. Der überwiegende Teil deutscher Autobahnen ist ohnehin schon tempolimitiert. Viele Autobahnabschnitte auch, um Autofahrer zur Kasse zu bitten. Wo es nötig ist, etwa wegen Gefahrenstellen oder zum Lärmschutz, gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen. Weitere Limitierungen lassen sich nicht vermitteln. Stattdessen fordern die PIRATEN flexible Tempolimits, die an die jeweilige Verkehrssituation angepasst sind. Bei hohem Verkehrsaufkommen lässt sich durch passend gesetzte Geschwindigkeitsbeschränkungen der Verkehr im Fluss halten, während die Limits bei freier Strecke aufgehoben werden können.«verbote werden tendenziell von Piraten eher abgelehnt. 3 / 2013 TOPNEWS 11

12 Autorin: Kristina Linde, Assistentin des Vorstandes der BCA AG Mit der BCA Akademie zum Sachkundenachweis Seit dem 01. Juli diesen Jahres müssen Vermittler, die offene Investmentfonds und/oder Geschlossene Fonds vermitteln wollen, eine Erlaubnis gemäß 34f vorweisen bzw. beantragt haben. Sofern Sie nicht unter die Alte Hasen Regelung fallen oder durch eine entsprechende Berufsqualifikation die erforderliche Sachkunde nachweisen können, müssen Sie sich bis zum 31. Dezember 2014 einer IHK-Sachkundeprüfung unterziehen. Um Ihnen hierfür eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen, hält die BCA ein passgenaues Schulungsangebot für Sie bereit. Egal ob Sie Präsenzseminare oder ein internetbasiertes Selbststudium bevorzugen - die neu geschaffene BCA Akademie bietet für jeden Lerntyp das richtige Angebot. In Kooperation mit der Deutschen Makler Akademie (DMA) bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich in Präsenzseminaren auf die Sachkundeprüfung gemäß 34f vorzubereiten. Als BCA-Partner erhalten Sie auf die ohnehin bereits sehr attraktiven Konditionen der DMA einen exklusiven Sonderrabatt über die BCA Akademie. Abhängig von Ihren Vorkenntnissen können Sie sich für ein oder mehrere der folgenden fünf Seminare entscheiden: Kundenberatung Vertrieb von Finanzdienstleistungen Investmentfonds Geschlossene Fonds Vorbereitung verkaufspraktische Prüfung Zunächst sollten Sie allerdings den Online-Orientierungstest der DMA absolvieren, der Ihnen bei der Auswahl der für Sie individuell richtigen Lernbausteine hilft. Auf unserer Website finden Sie den Test, der aus 40 Fragen besteht. Möchten Sie sich ortsunabhängig auf die Prüfung zum Sachkundenachweis vorbereiten und dabei Ihr Lerntempo selbst bestimmen, ist das BCA e-learning Programm genau richtig für Sie. Mit über 80 Lernstunden, vermittelt über Kurzfilme und auch Lerndateien, erhalten Sie den gesammelten Lernstoff auf modularer Basis, welcher im Rahmen der Prüfung des Sachkundenachweises abgefragt wird. Abhängig von Ihren Vorkenntnissen, legen Sie Ihre Lernziele fest und stellen Ihren persönlichen Lehrplan zusammen. 12 TOPNEWS 3 / 2013

13 Aus folgenden Inhalten können Sie im Rahmen des Programms wählen: Der Kunde steht im Mittelpunkt Geldanlageformen Allgemeine rechtliche Grundlangen Rechtliche Grundlagen für Investmentfonds Vermittlerrecht Märkte für Finanzanlagen Die Investmentidee Investmentfonds (Offene Fonds) Depotkonten Anlageprogramme Geschlossene Fonds Sonstige Vermögensanlagen und Genossenschaftsanteile Steuerliche Behandlung Vermögenswirksame Leistungen Die Riester-Förderung Kurzbeschreibung Egal für welche Art von Schulung Sie sich entscheiden Ihre BCA unterstützt Sie bei der Vorbereitung zur Sachkundeprüfung. NOCH FRAGEN? Dann wenden Sie sich sehr gerne an unseren Kundenservice:

14 Artikel: Michael Peters, Teamleiter Kundenservice der BCA AG Offen für Begegnungen Am 27. Juni 2013 war Tag der offenen Tür bei der BCA AG Nach dem Umzug aus Bad Homburg nach Oberursel im Dezember 2012 und auch danach noch folgenden kleineren Einzugsarbeiten war es im Juni soweit. Presse und lokale Politik, vor allem aber auch die BCA/BfV Partner wurden in das neue Gebäude der BCA AG und BfV AG nach Oberursel in die Hohemarkstraße geladen. In diesem Rahmen waren auch die Türen aller Büros geöffnet, um sich die Räumlichkeiten mal genauer ansehen zu können. Kleine Workshops auf jedem Stockwerk luden dazu ein, auch mit den Mitarbeitern des Hauses einen regen Austausch zu finden. Ab 14 Uhr flanierten also die Partner durch die Stockwerke und Büros und lernten somit auch mal die Menschen kennen, deren Stimmen sie zuvor oft schon viele Male am Telefon gehört hatten. Ob Kompetenzcenterkräfte im Bereich Versicherungen oder Investment, die Kolleginnen und Kollegen der Bank für Vermögen oder die freundlichen Damen aus der Zentrale; alle standen für Gespräche bereit. Ein langjähriger BCA Top Partner ließ es sich bei der Gelegenheit nicht nehmen, ein paar Flaschen Wein an die Personen zu verteilen, die ihm im Hintergrund über all die Jahre viel Administrationsarbeit abgenommen haben. Im Anschluss an das Workshop- und Vortragsprogramm ließ man den Tag bei einem kalten Getränk und Snacks ausklingen. Alle anwesenden Partner, die Mitarbeiter und Vorstände der BCA und auch der anwesende Aufsichtsratsvorsitzende waren einhellig der Meinung, dass es zu gegebener Zeit eine Wiederholung dieses Events erfordere. Auch wenn es nachvollziehbar war, dass die Mehrzahl der anwesenden Partner aus dem Rhein-Main-Gebiet und Umgebung waren, so hat es doch auch einige aus weiteren Gefilden nach Oberursel verschlagen. 14 TOPNEWS 3 / 2013

15 +++ Alles eine Frage des Handlings +++ Nachlese zu den BCA Regionalforen mit Handlingseminaren Bei den letzten Terminen der BCA vor Ort, den Veranstaltungen unter dem Titel BCA Regionalforum im Februar und März 2013 war philosophisches Handlingseminar angesagt. Viele Themen galt es zu adressieren, viele Fragen zu beantworten, die Live-Nutzung der BCA Software Business plus war Teil der Veranstaltung. Oder auch: Nur Teil der Veranstaltung. Diesmal ging es in medias res. An acht Standorten hieß es: Vier Stunden Business plus HANDLING LIVE. Nach einer Bestandsaufnahme der Fragen und Wünsche der Makler vor Ort konnte im Workshopkreis von 15 bis 25 Teilnehmern intensiv Praxis geübt werden. Inklusive der Neuerungen der vergangenen Monate konnten die teilnehmenden Kollegen sich noch besser mit der Informations-, Kommunikations- und Abwicklungsplattform vertraut machen. Neben Grundfunktionen (Kunden und Dokumente verwalten, Depotreporting, Abrechnung usw.) und erweiterten Funktionen (Office: Abfragegenerator, Seriendepotreports) gab es naturgemäß in diesen -34f-GewO-Zeiten einen Schwerpunkt beim Beratungsworkflow. Was kommt wohin in den WpHG Bogen und ins Beratungsprotokoll? Auch der Value Planner in der Basic- und Professional-Variante wurde besprochen. Mein Portfolio, ein neues Werkzeug zur schnellen Erstellung von Anlagevorschlägen, wurde an jedem Standort gut aufgenommen. Nicht fehlen durften die Versicherungsthemen, vom Softfair-Vergleichsrechner über die Risikovoranfragebögen bis hin zu den Ausblicken in den Testserver: ein neues Berechnungstool für die Kfz-Versicherung und der aktuelle Stand der Ausprogrammierung der zukünftigen VesicherungsVertragsVerwaltung konnten ebenfalls positive Resonanz für sich verbuchen. Dass auch Hinweise auf das 5-Punkte-Enthaftungskonzept im Beteiligungsbereich, und wo die Informationen hierzu in Business plus zu finden sind, ebenso wenig fehlten wie der neue Bausparpool, den die Kollegen professionell in OnLive, dem BCA Web-TV, vorstellten, versteht sich von selbst. Makler, die über das Haftungsdach der Bank für Vermögen abwickeln, saßen neben Kollegen, die Ihre Erlaubnis nach 34f zumindest beantragt und in vielen Fällen auch schon erhalten haben, und konnten so den direkten Austausch über die Argumente beider Varianten besprechen. +++ Langjähriger BCA Partner bleibt BCA treu +++ Werner Bünker jetzt Seniorberater bei der BCA Partnergesellschaft Comfort Finance Unabhängig, neutral und fair, so habe ich alle meine Kunden betreut. Als erfolgreicher Finanzberater und Vermögensverwalter weiß Werner Bünker genau, was Kunden in Sachen Geldanlage und Vermögensverwaltung erwarten, heute mehr denn je. Nach einer Bankausbildung und verschiedenen Positionen im klassischen Bankgeschäft war er seit 1989 als Geschäftsführer in der eigenen Vermögensverwaltungsgesellschaft aktiv. Der berufliche Schritt Abb.: Werner Bünker in die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit war das beste, was mir passieren konnte, ist er überzeugt. Nun findet er nach 24 Jahren als selbstständiger Finanzbetreuer die Zeit gekommen, sein Lebenswerk weiterzugeben und betreut seine Kunden als Seniorberater der Comfort Finance AG. Jetzt will Werner Bünker vor allem mehr Zeit haben für die Familie, seine Frau, zwei Kinder und vier Enkel. Endlich kann er mehr Zeit auf dem Golfplatz verbringen. Ich bin leidenschaftlicher Golfer, sagt Werner Bünker über sich selbst. Was er nicht sagt: Er ist sogar einer der besten Seniorengolfer in ganz Westfalen. Sein persönlicher Einsatz hat sich gelohnt, privat, beruflich und auch im Sport. Als Schatzmeister des Golf-und Landclubs Coesfeld ist Werner Bünker bekannt und geschätzt. Ich bleibe auf jeden Fall aktiv und mittendrin, sagt der Sportsmann. Und lässt nicht den leisesten Zweifel daran, dass er auch das in die Tat umsetzen wird. Mehr als 200 Kunden hat er zuletzt in Sachen Geldanlage und Vermögensverwaltung betreut, gute Kontakte geknüpft und viele seiner Kunden persönlich schätzen gelernt. Hervorragende Sachkenntnisse und Fairness zeichneten Werner Bünker immer aus und seine Kunden profitierten davon. Dieses sensible Geschäft wollte ich gegen Ende meiner beruflichen Laufbahn in kompetente und vertrauenswürdige Hände weitergeben, so Werner Bünker. Und die hat der Coesfelder Jahrgang 1946 bei der Comfort Finance AG gefunden. Für uns ist das ein ganz seltener Glücksfall, freut sich Ralf Weimar, Vorstandssprecher der Comfort Finance. Nach Terminvereinbarung steht Werner Bünker seinen Kunden weiterhin in allen Finanzangelegenheiten zur Seite, jetzt im Team mit 15 Comfort-Finance-Beratern, qualifizierten Assistenten und modernster technischer Ausstattung. Wichtig war Werner Bünker, den Stab unbedingt an eine Gesellschaft zu überreichen, die die gesamte Palette von Finanzprodukten und Versicherungen bundesweit und international anbietet und die Kunden unabhängig beraten kann. Mit ihrem Konzept der Vermögensberatung hatte die Comfort Finance daher die Nase vorn, als Werner Bünker die Zukunft geregelt hat. Das einheitliche Fazit wieder mal: sehr gut und unbedingt wiederholenswert.

16 Artikel: Peter Meiser, Redaktion TOPNEWS Wir sind Weltmeister! BCA Eventmanager und Präsident des FrankfurterFootbag e.v. Eurik Lindner erfolgreich auf der Footbag-WM 2013 in Montreal Es müssen nicht immer die Fußballprofis, die Schumis und Ski-Asse sein, die man als Champions feiert. Es gibt auch unbekanntere Sportarten und Sportler, die sich voll einsetzen und ebenfalls in ihren Disziplinen auf Weltniveau unterwegs sind. Ein solches Beispiel findet sich ganz aktuell sogar bei der BCA. Marketingkollege Eurik Lindner kehrte soeben als frisch gekürter Weltmeister Footbag Doubles Net Masters aus Kanada zurück. Grund und Anlass genug für ein Interview. TOPNEWS: Eurik, vielen ist die Sportart Footbag - auch Hacky Sack genannt - (noch) nicht so geläufig. Worum geht es da? Eurik Lindner: Es gibt im wesentlichen zwei Spielarten Footbag Freestyle und Netz. Während es beim Freestyle darum geht, möglichst viele, möglichst schwierige Kunststücke durchzuführen, ohne dass der Footbag dabei herunterfällt, wird Footbag Netz (wie der Name schon sagt) übers Netz auf einem Spielfeld ausgeübt, das die Maße eines Badmintonfeldes hat. Es gibt zwei Netz-Variationen: Doppel und Einzel. Beim Doppel, das ich hauptsächlich spiele, dürfen die beiden Spieler eines Teams den Ball maximal dreimal abwechselnd berühren, um diesen ins Spielfeld des gegnerischen Teams zu kicken bzw. zu schmettern. Beim Einzel darf der Spieler den Ball hingegen nur zweimal berühren. Gespielt wird um Punkte. Entstanden ist das Ganze genau vor 40 Jahren 1973 als die Amerikaner John Stalberger und Mike Marshall nach einer einfachen Trainings- und Therapiemöglichkeit im Gefolge einer Knieoperation suchten. Und wie kamst Du zum Footbag? Das war, glaube ich, Damals kam ein Freund aus den USA zu Besuch und brachte einen Footbag mit. Wir spielten mit einigen Kumpels einfach in der Runde drauf los und versuchten den Ball oben zu halten. In der Folge hat es mich immer mehr interessiert, ich habe mich informiert und in Frankfurt einen Verein gefunden, der intensiv Footbag betreibt. Hier habe ich das Spiel am Netz kennengelernt, mitgespielt, geliebt und gleich das erste Turnier gewonnen. Wie verbreitet und bekannt ist der Sport in Deutschland und international? In den USA, wo Footbag entstanden ist, ist er wesentlich bekannter als hierzulande. Da wird er zum Beispiel viel mehr auf den Schulhöfen gespielt und es gibt auch viel mehr Vereine. In Deutschland gibt es (erst) sechs Vereine für die Disziplin Netz, mit denen man ständig in Kontakt ist: in Frankfurt, Aachen, Berlin, Dresden, Hamburg und Kiel. Alles ist sehr familiär. Auch international existiert ein sehr enges Netzwerk und es gibt Plattformen, über die man sich austauscht, zum Beispiel auch über facebook. Erfahrt Ihr bei der Teilnahme an Veranstaltungen und Turnieren, vor allem auch international, Unterstützung? Hier in Deutschland gibt es schon Sponsoring. Aber nur für Veranstaltungen bzw. Turniere, nicht für die Spieler. Zum Beispiel durch die Stadt, durch einzelne Unternehmen oder auch Footbag-Hersteller. Wenn wir verreisen, müssen wir das alles noch selbst tragen, aber durch das schon besagte familiäre Netzwerk unter uns ist für Übernachtung und Verpflegung in der Regel gesorgt. Wie lief denn die WM in Montreal ab? Insgesamt haben 140 Spieler teilgenommen. Davon 40 in der Kategorie Master und das Turnier dauerte eine Woche. Am Sonntag ging s los mit Einzelspielen, Montag und Dienstag folgten dann die Doppel- Spiele. Freitag und Samstag waren die Endspieltage. Das Ausscheidungsverfahren kann man mit einer Fußball-WM vergleichen: von ersten Gruppenspielen bis zu den Achtel-, Viertel- und Halbfinals und schließlich ins Endspiel. 16 TOPNEWS 3 / 2013

17 Abb.: Eurik Lindner mit Footbag-Legende Kenny Shults Gab es auch Gelegenheit, Land und Leute kennenzulernen? Für mich persönlich leider nicht so viel. Eigentlich nur immer auf dem Weg zwischen Hotel und Halle, oder wenn man abends mal zusammen ausging. Um alles organisatorisch unterzukriegen, war halt ein sehr straffer Zeitplan angesagt. Wann ist die nächste WM? Die Weltmeisterschaften finden jährlich, meist Anfang August, statt. Momentan ist Venezuela im Gespräch als nächster Austragungsort. Wieviel Trainingsaufwand fällt mit dem Footbag an? Ich persönlich trainiere rund dreimal in der Woche. Sommers wenn das Wetter gut ist auch öfters im Park und winters in der Halle. Wie siehst Du die Perspektiven für Footbag? Das ist schon sehr länderspezifisch. Generell kommt insbesondere der Freestyle bei der Jugend gut an. International entwickelt es sich derzeit recht aktiv. So sind gerade unter anderen die Franzosen, Osteuropäer wie zum Beispiel die Polen, und die Latein- und Südamerikaner im Kommen. Welche Ambitionen hast Du für Dich persönlich? Nachdem ich in dem Sport ja eine Menge erreicht habe, habe ich selbst keine besonderen Ziele mehr. Als Präsident unseres Vereins will ich versuchen, Footbag einfach bekannter zu machen. Das Wichtigste ist mir bei alledem einfach, dass der Spaß daran anhält. Danke für Deine Zeit und weiterhin viel Erfolg! WEITERE INFORMATIONEN facebook 3 / 2013 TOPNEWS 17

18 INVESTMENT Artikel: Björn Drescher, Drescher & Cie. Die neue Welt der offenen Immobilienfonds Mit der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuch Mitte Juli wird sich die Welt der offenen Immobilienfonds und damit auch ihr Vertriebsalltag in Deutschland entscheidend verändern. Ausschlaggebend für diese Einschätzung ist weniger die Summe der gesetzlichen Novellierungen, so viel ändert sich gegenüber dem "Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz" (AnsFuG) dann doch nicht, als vielmehr die Bedeutung und Reichweite der neuen Spielregeln. Besonders schwer dürfte in diesem Zusammenhang der Wegfall jenes Freibetrages von Euro pro Kalenderhalbjahr wiegen, der es Anlegern mit durchschnitt - lichen Anlagesummen seit Jahresanfang erlaubte, die Mindestanlagefristen und Verkaufsankündigungen außer Acht zu lassen. Zukünftig wird nun jeder neue Investor sein Geld für mindestens zwei Jahre an einen Fonds binden und den Verkauf seiner Anteile zwölf Monate vorher unwiderruflich anzeigen müssen. Das wird den langfristigen Charakter, der einer Immobilienanlage grundsätzlich innewohnt, unterstreichen und den in der Vergangenheit häufig zu beobachtenden Missbrauch offener Immobilienfonds als Geldmarktersatz in der Zukunft unterbinden. Gleichzeitig wird diese Maßnahme die Fonds aber auch einen Großteil jener Flexibilität kosten, die ihre Anleger in der Vergangenheit zu schätzen wussten. Um es klar zu sagen, diese Fristen verkörpern die härteste Kapital - bindung an ein Produkt, die man in der Publikumsfondsindustrie überhaupt kennt und erweisen sich auch im Vergleich zu alternativen Anlageformen des Renten- und Festgeldbereichs als schwerfällig und inflexibel. Umso mehr, als die Verkaufsankündigungen zu Anteilpreisen erfolgen, die der Verkäufer zum Zeitpunkt der Abgabe seiner Willenserklärung nicht einmal kennt. Das wird sich auf den Absatz der Fonds hemmend auswirken. Zum einen von daher, als es Teilen der bisherigen Kundschaft inzwischen direkt (z.b. gemischte Sondervermögen) oder indirekt untersagt ist, Anteile an offenen Immobilienfonds zu erwerben. Beispielsweise dürfen Versicherungen und Pensionsfonds schon seit einiger Zeit nicht mehr investieren, da die Fristen nicht mit den Liquiditätsanforderungen des Versicherungsaufsichtsgesetz in Einklang gebracht werden können. Zum anderen in sofern, als die stark schwankenden Börsen vielen Anlegern das Gefühl vermitteln, jederzeit handlungsfähig sein zu müssen und mit Immobilienfonds nur zeitverzögert auf Ereignisse oder Entwicklungen reagieren zu können. Vor diesem Hintergrund steht zu erwarten, dass die Privatanleger in den offenen Immobilienfonds zukünftig wieder stärker unter sich sind und dass die Immobilienfondsbranche abseits des Spezialfondsgeschäfts in den kommenden Jahren geringere Mittelzuflüsse verzeichnen wird. Bestehende offene Immobilienfonds werden vermutlich schrumpfen, da sie nicht im gleichen Verhältnis neue Anleger für sich begeistern können, wie sie alte verlieren, deren Anlagehorizonte erreicht wurden oder deren Ausschüttungen nicht wieder reinvestiert werden können. Neue Fonds werden das Licht der Welt schon bald entdecken, vermutlich aber nicht mehr jenes rasche Wachstum an den Tag legen, das einstmals bei früheren Absatzrennern wie dem TMW Immobilien Weltfonds oder dem Morgan Stanley P2 Value zwischenzeitlich zu beobachten war. Zudem darf man davon ausgehen, dass sich das Universum offener Immobilienfonds schon in einigen Jahren deutlich segmentierter präsentieren wird, als man es heute kennt. Verbot sich die pauschale Rede von "den" Immobilienfonds schon in der Vergangenheit, wird dies in Zukunft in jedem Fall so sein. Schließlich wird es dann jene überlebenden Fonds geben, die in der Krise liquide blieben und sie dank angestammten Absatzwegen meistern konnten und jene Fonds später Geburt, die nach neuem Investmentrecht aufgelegt werden. Sie werden sich bis auf weiteres nicht nur durch ihre Größe unterscheiden, sondern auch durch den mit ihr einhergehenden Grad der Diversifizierung. Große, regional über viele Objekte gestreute Fonds mit älterem Bestand werden bis auf weiteres kleineren, jüngeren, konzentrierten 18 TOPNEWS 3 / 2013

19 Fonds gegenüberstehen, die vermutlich als "Weiterentwicklung" vermarktet werden und sich durch Spezialisierung und höhere Renditen von der Konkurrenz abzugrenzen suchen. Höhere Renditen sollten die neuen Fonds ungeachtet der Qualität ihrer Zielinvestments und ihrer bilanziellen Spielräume allein schon von daher erwarten lassen, als sie gegenüber den heutigen Fonds keine Rücksicht auf jene Anleger nehmen müssen, die vor dem 21. Juli investierten und in der Liquidierung ihrer Anteile größere Freiheiten genießen. Mit anderen Worten: sie sollten bis auf weiteres mit niedrigeren Kassenhaltungen auskommen, was die Objektrenditen vergleichsweise wenig belasten wird. Eine ganz wesentliche Bedeutung kommt im "neuen Zeitalter" den depotführenden Stellen, mithin den Depotbanken und Plattformen der Anleger zu. Sie sind für die Überwachung der Einhaltung der Fristen verantwortlich und werden für sich pragmatisch entscheiden müssen, was geht und was nicht geht: Sparplan, Auszahlplan, etc. Und auch ihre Transparenz und ihr Reporting sind wichtig, führen die meisten Immobilienfondsgesellschaften doch keine Register mehr und sind zur Überwachung ihrer Anteilinhaberstruktur auf Informationen angewiesen. Gespannt sein darf man auch auf die Rolle des Börsenhandels mit Immobilienfondsanteilen. Angesichts der Fristen, die eingehalten werden müssen wenn die Anteile an die Kapitalverwaltungsgesellschaften zurückgegeben werden sollen, könnte dem Zweitmarkt an den Börsen, so er organisiert wird, eine gewisse Ventilfunktion zukommen. Die hat allerdings auch ihren Preis: höhere Volatilität der Kurse. Hatte der Börsenhandel mit Immobilienfondsanteilen vor der Krise keine Bedeutung, wird sich das zukünftig vermutlich ändern. Im Sinne der Liquidität der Anteile sollten Investoren und Anbieter zumindest ein Interesse an einem funktionierenden Zweitmarkt haben. Es ließe sich noch lange und vortrefflich über weitere Aspekte diskutieren: z.b. die Absenkung der Fremdkapitalquoten (von 50 auf max.30%), auch über verkürzte Bewertungsintervalle und Ausschüttungsbedingungen. Diese Vorgaben sind indes nicht wirklich neu und waren schon Bestandteil des AnsFuG, das zu Jahresbeginn bereits in Kraft trat. Viel interessanter dürfte die Frage sein, in wieweit die Novellierungen dazu geeignet sind, die in der Vergangenheit zu beobachtenden Liquiditätsengpässe offener Immobilienfonds zukünftig zu verhindern und die Fristeninkongruenz zu lösen, wie es Wille und erklärtes Ziel des Gesetzgebers ist. Und die Antwort dürfte in einem beherzten "kommt drauf an" zu suchen sein. Die Legislative hat die Rahmenbedingungen verändert und damit jene unpopulären Maßnahmen durchgesetzt, die sich die Branche selbst vermutlich nie verordnet hätte. Kein Hund legt bekanntermaßen seinen eigenen Wurstvorrat an und sich selbst ganz bestimmt nicht an die Kette. Ebenso entscheidend wird es aber nun darauf ankommen, was aus diesen Bedingungen gemacht wird und was alle Beteiligten, seien sie nun Anbieter, Berater, Vermögensverwalter oder Anleger aus der jüngeren Geschichte offener Immobilienfonds gelernt haben. Denn in einigen Jahren werden auch die neuen Fonds größer geworden sein, die alten Fonds immer noch groß sein und Anleger ihre Anteile von neuen Krisen verunsichert veräußern wollen. Wollen dann wieder alle zur gleichen Zeit durch die gleiche Tür, durch das Nadelöhr, sind ihre Verkaufsanzeigen mit 12 monatiger Ankündigung unwiderruflich und müssen bedient werden. Dann wird sich zeigen, wie zielgruppenspezifisch die Gesellschaften ihre Produkte konzipiert und vertrieben haben, wie liquide ihre Objektbestände dank vorausschauender Auswahl und aktivem Portfoliomanagement sein werden, ob sie Klumpenrisiken vermieden haben und welches Vertrauen ihrer Anleger sie besitzen. Der zuletzt genannte Punkt ist nebenbei bemerkt sicherlich auch im Zusammenhang zu den Abwicklungs - szenarien bestehender Fonds zu sehen. Wer dauerhaft mit den Kunden im Geschäft bleiben will sollte sich mehr Mühe geben, als an mancher Stelle in diesen Tagen zu beobachten ist. Und Anleger und Berater werden zeigen können, ob sie die Immobilienfonds mittlerweile als das verstanden haben, was sie immer waren: eine Assetklasse mit eigenständigem Chance-Risiko-Profil und keine Eier legende Wollmilchsau. Sie wollen sorgfältig ausgewählt und anderen Anlageklassen mit Augenmaß und langfristigem Anlagehorizont beigemischt werden und können zwischenzeitlich auch mit Kursschwankungen und Verlusten verbunden sein. Die Zeiten der an der Schnur gezogenen Charts, die lediglich durch Ausschüttungen unterbrochen wurden, dürften der Vergangenheit angehören. Anders formuliert: Das neue Kapitalanlagegesetzbuch allein wird eine Duplizität der Ereignisse nicht verhindern können, verantwortliches Handeln aller Beteiligten in der Wertschöpfungskette schon. Und an dieser Stelle darf man durchaus verhalten optimistisch in die Zukunft schauen. Man wird sich mehr Gedanken bei der Kapitalanlage in offene Immobilienfonds machen, in höherem Maße für Chancen und Risiken sensibilisiert sein. Die Erwartungshaltung wird eine andere sein und das ist auch gut so. Immobilienfonds werden in der Zukunft tendenziell eher mit den Erträgen und Schwankungen von Rentenanlagen verglichen werden, als mit dem Geldmarkt, wie es in früheren Zeiten zu beobachten war. Auf diesem Wege sollte es zu weniger "Missverständnissen" und "Missbräuchen" kommen, von denen das Verhältnis zwischen Immobilienfonds und ihren Anteilinhabern jahrzehntelang gekennzeichnet war. Wie man es auch dreht und wendet: die Anlageklasse Immobilien wird auch nach dem 21. Juli gebraucht und will abgedeckt werden. Ihre Eigenschaften sind gerade auch im aktuellen Marktumfeld viel zu attraktiv, als das man auf sie verzichten könnte: Sachwert, stabiler Cashflow, steuerliche optimierte Renditen (Spekulationsfrist, Doppelbesteuerungsabkommen) und einiges mehr. Es geht also weniger um die Frage "ob" Immobilien in das Depot gehören, als vielmehr "wie" man sie verpacken sollte. Da das Investitionsvolumen der Gewerbeimmobilien im Regelfall die finanziellen Möglichkeiten einzelner Investoren übersteigt, liegt dabei der Gedanke einer gemeinschaftlichen Anlage nahe. Aktiengesellschaften? Bei dieser Verpackung wären die Kurse vielen Anlegern zu volatil, wie ein Blick auf die historischen Verläufe der REITs belegt. Beteiligungen? Die Anbieter geschlosssener Fonds - lösungen werden durch das Kapitalanlagegesetzbuch ebenfalls neuen Regularien unterworfen und müssen sich erst einmal wieder aufstellen und zudem definieren, wofür sie stehen und welche Vorteile sie gegenüber anderen Anlageformen bieten. Kurzum, wer in Immobilien über Standardlösungen investieren will, kommt an offenen Immobilienfonds nicht vorbei und wird sich mit den gesetzlichen Änderungen anfreunden müssen. 3 / 2013 TOPNEWS 19

20 Artikel: Dirk Arning, Drescher & Cie Vermögensverwaltende Fonds im Härtetest Im Mai und Juni dieses Jahres löste die Ankündigung einer schrittweise weniger lockeren US-Geldpolitik Kursrückgänge bei den wichtigsten Asset-Klassen, Anleihen und Aktien, auch Rohstoffen, aus. Dieses Szenario bedeutete einen Härtetest für vermögensverwaltende Strategien, denn die im Grundsatz richtige Aufteilung auf verschiedene Asset-Klassen konnte nicht vor größeren Verlusten schützen. Wie haben sich Multi-Asset- und Mischfonds in diesem Umfeld geschlagen? Wer in Aktien investiert, hat gelernt mit zwischenzeitlichen Kursrückschlägen umzugehen. Überraschender war für viele Investoren der Gegenwind am Anleihemarkt, der ihnen im Mai und Juni entgegenschlug: Insbesondere Staatsanleihen hoher Bonität, die in den Jahren zuvor zum letzten verbliebenen Hort der Stabilität geworden waren, erlitten Kursverluste, als die US-Notenbank die Sorgen um ein Ende ihrer extrem lockeren Geldpolitik bestätigte. Dies wurde offenbar von vielen Marktteilnehmern als Beginn einer großen Zinswende verstanden. Das, was 30 Jahre lang richtig war, nämlich auf Staatsanleihen mit hoher Bonität und langen Laufzeiten zu setzen, könnte sich jetzt als falsch erweisen. Zumindest hat sich das Verhältnis aus geringen Zinserträgen zu Kursrisiken deutlich verschlechtert. Möglich, dass schon der Mai den Beginn einer längeren Anleihen-Baisse brachte. Viel wird davon abhängen, wie rasch sich der Konjunkturaufschwung in den USA vollzieht, wie lange Europa in der Rezession bleibt und ob die Inflation unter Kontrolle bleibt. Anders als in den USA gibt es in der Euro - zone bislang wenige Signale, die für eine unmittelbar bevorstehende Wirtschaftserholung sprechen. Tröstlich daran ist, dass damit auch die Inflation zumindest in diesem Jahr überschaubar bleiben dürfte. Eine Fortsetzung des steilen Abwärtstrends der Anleihekurse ist somit unwahrscheinlich. Rechnen sollte man aber mit einer mehrjährigen Phase niedriger Kuponerträge, die oft von Kursverlusten übertroffen werden. Damit hat eine der wichtigsten Asset-Klassen massiv an Attraktivität verloren. Gutes Timing und richtige Selektion von Anleihen werden wichtiger so wie dies ganz ähnlich auch für Aktieninvestments gilt. Das erste Halbjahr 2013 bot mithin ein Umfeld, um vermögensverwaltende Fonds, Multi-Asset- und Mischfonds einem Härtetest zu unterziehen. Die in den vergangenen Jahren in der Gunst deutscher Anleger stark gestiegenen vermögensverwalten Misch- und Multi-Asset-Fonds haben stets betont, flexibel auf diese absehbare Herausforderung reagieren zu können. Nach Ablauf des ersten Kalenderhalbjahres ist es deshalb legitim, das Sechs-Monats-Ergebnis und das Ausmaß des Rückschlages zu betrachten. Auch wenn das so entstehende Bild nur eine Momentaufnahme darstellt, liefert es doch eine Indikation dafür, wie gut oder schlecht die jeweilige Strategie mit einem herausfordernden Umfeld fertig wird. Die Strategien der Mischfonds und Multi-Asset-Fonds sind sehr unterschiedlich selbst wenn im Ergebnis ähnliche Ergebnistreiber und Risiko-Profile entstehen. Während klassische Mischfonds nur in den Asset-Klassen Aktien und Anleihen unterwegs sind, knüpft so manche Definition von Multi-Asset daran an, dass weitere Asset-Klassen, 20 TOPNEWS 3 / 2013

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