WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN"

Transkript

1 IBERO-AMERIKA VEREIN 1 WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 7-8/2006 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft Statistik Entwicklung des deutschen Außenhandels mit Lateinamerika, Spanien und Portugal im Mai, Juni sowie Ausfuhren und Einfuhren im 1. Halbjahr 2006 Argentinien Bruttoinlandsprodukt - Industriesektor - Wechselkurs Handelsbilanz - Machterweiterung der Regierung - Neue Sozialministerin - Umfangreiche Wirtschaftsförderprogramme Preiskontrollen Außenbeziehungen Wirtschaftsboom hält an Inflationstempo etwas abgeschwächt Schwäche der Finanzmärkte Positive Entwicklung der Staatsfinanzen Argentinien-Rating verbessert - aber weiter Bedenken Kredite Unternehmen Kfz-Boom Branchen Informationen Bolivien Bruttoinlandsprodukt Handelsbilanz Wechselkurs Konflikt um Gasförderung zwischen Bolivien und Petrobras - Landreform in Gang gesetzt - Verfassungsgebende Versammlung tritt zusammen - Entwicklungsplan aufgestellt - Religionsunterricht läuft weiter - Abkommen mit Venezuela - Wirtschaftsentwicklung weiterhin positiv - Investoren ziehen sich zurück - Branchen - Unternehmen - Kredite Brasilien Bruttoinlandsprodukt Industriesektor Wechselkurs Handelsbilanz Lula führt im Wahlkampf Außenbeziehungen Wirtschaftsentwicklung befriedigend Inflationstempo rückläufig Erneute Zinssenkungen Finanzmärkte / Wechselkurs Staatsfinanzen auf Konsolidierungskurs Kredite Unternehmen Kfz Branchen Informationen Chile Bruttoinlandsprodukt - Industriesektor - Wechselkurs Handelsbilanz - Streik in weltgrößter Kupfermine beendet - Erste 100 Tage der Regierung Kabinettsumbildung Plan "Chile Compite" Reform der Pensionskassen Schülerproteste Mögliche Rückkehr zur CAN Streit um Gas mit Argentinien Annäherung an Bolivien u. Peru - Verhältnis zu den USA getrübt Abkommen mit China Verhandlungen mit Japan Präsidentin zu Besuch in Deutschland Wirtschaftsentwicklung - Inflation - Branchen Unternehmen Informationen Dominikanische Republik Bruttoinlandsprodukt - Ausländische Direktinvestitionen - Wechselkurs Handelsbilanz - PLD gewinnt Kongress- und Gemeindewahlen - Sorge um Kriminalität - Künstliche Insel geplant - Hohe Zustimmungsrate für Präsident Fernández - Außenbeziehungen: Ringen um DR-CAFTA - Freihandelsgespräche mit Taiwan - Wirtschaftliche Entwicklung - Staatsfinanzen - Inflation - Unternehmensgründung - 2. Platz im Latin American Globalization Index - Branchen - Weltbank zu Wachstum, Metrobau und Bildung - Sonstige Branchen - Unternehmen - Informationen Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006

2 2 IBERO-AMERIKA VEREIN Honduras Bruttoinlandsprodukt Wechselkurs Handelsbilanz Konflikt zwischen Regierung und Lehrern beigelegt - Internationale Auschreibung der Kraftstoffimporte - Reform der Bergwerkgesetze - Freihandelsvertrag mit USA (DR-CAFTA) in Kraft - Freihandelsgespräche mit Taiwan - Freihandelsgespräche CA-3 Kolumbien - Wirtschaftliche Entwicklung - Staatsfinanzen - Inflation - Branchen: Energiekrise: Expansion der Biokraftstoffproduktion geplant - Lohnveredelungsindustrie expandiert / Neuer Industriepark eingeweiht - Sonstige Branchen - Unternehmen - Kredite - Informationen Kolumbien Bruttoinlandsprodukt - Industriesektor - Wechselkurs Handelsbilanz - 2. Amtszeit Präsident Uribes Glücks-Index Kabinettsumbildungen Außenbeziehungen Wirtschaftsentwicklung weiter positiv Inflation / Zinsniveau Finanzmärkte auf Erholungskurs Staatsfinanzen konsolidiert Kredite Unternehmen Umfangreiche Privatisierungen - Branchen Informationen Kuba Bruttoinlandsprodukt Wechselkurs Handels- und Dienstleistungsbilanz - Vorläufiger Wechsel an Regierungsspitze Raúl Castro für vorsichtige Wirtschaftsöffnung? Außenbeziehungen Volkswirtschaft boomt Wirtschaftsfaktor Streitkräfte Unternehmen / Branchen Internationale Messe Havanna Mexiko Bruttoinlandsprodukt - Industriesektor Wechselkurs - Handelsbilanz Politisches Chaos in Mexiko: López Obrador mobilisiert zivilen Widerstand - Wirtschaftliche Entwicklung - Inflation Branchen: Kfz-Branche - Sonstige Branchen Unternehmen Informationen Peru Bruttoinlandsprodukt Handelsbilanz Wechselkurs Comeback von Alan García - Regierungsprogramm - Wahlergebnis spaltet das Land - Oppositionsmehrheit im Kongreß - Zusammensetzung des Kabinetts - Außenbeziehungen: Chavez Einfluß gemindert - Fujimori weiterhin in Chile - USA: TLC noch in diesem Jahr? - Handelsgespräche mit Singapur - Freihandelsvertrag mit Chile - Wirtschaftsboom hält an - Inflation gering - Investitionsklima günstig - Goldbergwerk nach Protesten kurzzeitig geschlossen - Branchen - Unternehmen - Kredite - Informationen Uruguay Bruttoinlandsprodukt Wechselkurs Handelsbilanz Prozess gegen Argentinien vorerst entschieden Venezuela - offizielles Mitglied im Mercosur Freihandelsvertrag mit den USA Verkauf der NBC Inflation Staatsfinanzen - Wirtschaftsentwicklung Kredite Unternehmen Branchen Informationen Venezuela Bruttoinlandsprodukt Industriesektor Wechselkurs Handelsbilanz Präsidentschaftswahlkampf Kabinettsumbildungen Außenbeziehungen Rekord-Wirtschaftswachstum Inflationssprung Staatsfinanzen trotz Erdöleinnahmen problematisch Rekord-Erdölerlöse Unternehmen Bankenprovisionen eingefroren Branchen Informationen Zentralamerika Bruttoinlandsprodukt Assoziierungsabkommen mit EU geplant - Wirtschaft: Wachstumsprognose - Geldtransfers steigen - Mesoamerikanische Energieinitiative - Branchen - Unternehmen - Informationen Stellenangebot der DEG Stellenanzeigen Diplom-Betriebswirtin Sprachwissenschaftlerin International erfahrener Vertriebsingenieur Gro - und Au enhandelskaufmann Diplom Ökonom Außenwirtschaftler Praktikumstelle Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006

3 IBERO-AMERIKA VEREIN 3 Stammdatenänderungsformular Anlagen zum Heft: Bericht der deutschen Botschaft in Buenos Aires über den Bergbausektor in Argentinien, inkl. Anlage Unternehmerreise nach Brasilien Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006

4 IBERO-AMERIKA VEREIN e.v. Wirtschaftsvereinigung für Lateinamerika, Spanien und Portugal Asociación de la Economía Privada para América Latina, España y Portugal Associação da Economia Privada para a América Latina, Espanha e Portugal Business Association for Latin America, Spain and Portugal Alsterglacis Hamburg Herausgeber: Christoph G. Schmitt Nachdruck oder Vervielfältigung der Texte nur mit Genehmigung des Ibero-Amerika Vereins und Quellenangabe

5 IBERO-AMERIKA VEREIN 1 TRANSPARENZLISTE des Gesprächskreises Lateinamerika (GLA) Stand: Zusammengestellt vom Ibero-Amerika Verein Datum Art der Veranstaltung/Veranstalter 2006 Juli Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage 2006 in Berlin: XXIV. Unternehmertreffen, XXXIII. Sitzung der Deutsch-Brasilianischen Gemischten Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage haben sich zur bedeutendsten bilateralen Wirtschaftsveranstaltung entwickelt. Sie bieten eine ideale Plattform zur Ausweitung der Geschäftsbeziehungen zwischen beiden Ländern und zur Knüpfung neuer Kontakte. (Information: 8. Neueste Entwicklungen im brasilianischen Recht, Symposium der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit Sociedade de Estudos Jurídicos Brasil- Alemanha (Anmeldung und Informationen: PAACE Automechanika Mexico - International Trade Exposition in for Automotive OE, Aftermarket and Re-manufacturing in Mexico City/Mexiko, 24. Lateinamerika Geschäftsmöglichkeiten für den deutschen Mittelstand, in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmer Baden in Freiburg (Informationen: Hr. Ulrich Kaltenbach Tel: ) August MERCOFRIO - Fair and Congress for Air Conditioning, Refrigeration, Heating and Ventilation, in Porto Alegre/Brasilien (Weitere Informationen: Hannover Fairs Sulamerica Ltda, ) 21. Erneuerbare Energien in Lateinamerika, in der Handelskammer Hamburg (Informationen: Hr. Ulrich Kaltenbach Tel: ) ALIMENTEC - Internationale Fachmesse für Nahrungs- und Genußmittel, Nahrungsmitteltechnologie und Verpackungsmaschinen, Gastronomie- und Hotelbedarf in Bogota/Kolumbien (Kontakt: Deutsch-Kolumbianische Industrie- und Handelskammer, Tel: , Fax: , September 5. Wirtschaftstag auf der Botschafterkonferenz INTERVITIS INTERFRUCTA Sudamérica - Internationale Messe für Weinanbautechnologie in Talca/Chile (Kontakt: Fundación Fimaule, Av. B. O'Higgins No. 99, Casilla 23, Talca, Tel: , Fax: , I. Internationale Messe INTERDIDACTIC-COLOMBIA auf dem Messegelände Corferias in Bogota, Kolumbien, für Unternehmen und Einrichtungen, die in der Berufsausbildung tätig sind. Weitere Informationen: und direkt Frau Mónica Salazar, Managerin der für die Organisation der Messe zuständigen Gesellschaft Value Trade Corp., Tel: / Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Transparenzliste (31.8.)

6 2 IBERO-AMERIKA VEREIN EXPOCRUZ Industrie- und Landwirtschaftsausstellung in Santa Cruz/Bolivien Markteintritt in die Länder Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela, Beratungstage in der IHK Essen (Anmeldung und Informationen: Hr. Tobias Slomke, Tel: , Foro de Inversión 2006 in Mexiko (Anmeldung und Informationen: Mexikanische Handelsdelegation, Tel: , Encuentro Sectorial AL-Invest: Cueros, Pieles y Manufacturas, im Rahmen der Expocruz in Santa Cruz/Bolivien. (Informationen: Enviro-Pro in Mexico City/Mexiko Internationale Fachmesse und Kongress für Umwelttechnologie und Recycling (Informationen: Fr. Scharowa, Rueda de Negocios Internacional Bolivia, im Rahmen der Expocruz in Santa Cruz/Bolivien. (Informationen: Expoamérica Bolívar 2006 in Puerto Ordaz/Venezuela, Internationale Businessmesse, 28. Brasilien intensiv Chancen durch Handel und Investition, Seminar der IHK Pfalz in Ludwigshafen (Kontakt: oder ) Oktober XXVI Feria Internacional de Bogotá, in Bogota/Kolumbien Die bedeutendste Industriemesse Kolumbiens und der gesamten Andenregion (Informationen: Negocios & Ferias Ltda., Fr. Eva Bitterle, Tel: , Fax: , MERCOPAR - International Fair of Industrial Integration in Caxias do Sul/Brasilien, Europäisch-lateinamerikanisches Wirtschaftstreffen der Schifffahrts- und Hafenindustrie AL-Invest Gestión Portuaria y Multimodal 2006 in Panama City/Panama (Informationen: Chu Consulting GmbH, Fr. Larissa Josowic, Tel: , 19. Ländertag Mercosur Markt für Maschinen und Anlagen, anläßlich des Ibero-Amerika- Tages in Stuttgart 20. IBERO-AMERIKA-TAG 2006 in Stuttgart; Konferenz "Lateinamerika Chancen für den Mittelstand" und Galadiner Europäisch-lateinamerikanisches Unternehmertreffen der Entsorgungsindustrie AL-Invest Clean Technologies 2006 in Köln (Informationen: Chu Consulting GmbH, Fr. Bety Chu, Tel: , Fax: , BioFach América Latina 2006 in São Paulo/Brasilien FIHAV 2006 Feria Internacional de La Habana, Havanna/Kuba, Bedeutendste Industrie- und Handelsmesse Kubas (Kontakt: PABEXPO Pabellon de Exposiciones, Tel: , Fax: , November FIMAI Internationale Fachmesse für Umwelttechnik und Energietechnik in São Paulo/ Brasilien, (Kontakt: Bayern International, Fr. Ulrike Dufner, Tel: , Fax: , Expo BellaSalud - Fachmesse für Wellness und Gesundheit in Tegucigalpa/Honduras, (Kontakt: Eventia, Hr. Jose A. Quan, Tel: (504) , Fax: (504) Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Transparenzliste (31.8.)

7 IBERO-AMERIKA VEREIN , AL-Invest Unternehmertreffen EQUINA internationales Wirtschaftstreffen zwischen europäischen und lateinamerikanischen Unternehmern der Reitsportindustrie anlässlich der Fieracavalli 2006 in Verona (Weitere Informationen: CHU CONSULTING GmbH, Fr. Larissa Josowic, Tel.: , Fax: , 14. Brasilien nach der Wahl - Wachstumsbranchen im Überblick, Veranstaltung der IHK Pfalz in Ludwigshafen (Informationen: oder ) RIO 6 LAREF 2006, in Rio de Janeiro/Brasilien, Die Plattform für Erneuerbare Energien in Lateinamerika, (Informationen: erneuerbare energien Kommunikations- und Informationsservice GmbH, Tel: , Fax: ) IAV-Unternehmerreise der Branche Erneuerbare Energien nach Zentralamerika (Informationen: Hr. Ulrich Kaltenbach, ) Unternehmerreise nach Brasilien, organisiert von der IHK zu Essen in Zusammenarbeit mit dem IAV (Informationen und Anmeldung: Fr. Veronika Lühl, Tel.: (0201) , Alle Angaben ohne Gewähr Die Aufstellung über Messen in Lateinamerika ist erhältlich beim: Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.v. (AUMA) Lindenstr. 8 D Köln Tel.: 0221 / Fax: 0221 / Abkürzungen AA = Auswärtiges Amt AHK = Auslands- Industrie- und Handelskammer BDI = Bundesverband der Deutschen Industrie BGA = Bundesverband des Deutschen Gross- und Außenhandels BMWA = Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit BMZ = Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung DIHK = Deutscher Industrie- und Handelskammertag FEAL = Foro Empresarial Alemán-Latinoamericano im IAV GLA = Gesprächskreis Lateinamerika GTZ = Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit IAV = Ibero-Amerika Verein IHK = Industrie- und Handelskammer LAI = Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft (BDI, BGA, DIHK, IAV, AHKn in LA) Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Transparenzliste (31.8.)

8 IBERO-AMERIKA VEREIN 1 HALBJAHRESSTATISTIK DER DEUTSCHEN AUSFUHR NACH LATEINAMERIKA, SPANIEN UND PORTUGAL, IN 1000 LÄNDER 1. Halbjahr Halbjahr Halbjahr 2006 Veränderung in % 1. Halbj. 05 zu 06 Argentinien ,88 Bahamas ,36 Barbados ,49 Belize ,73 Bolivien ,92 Brasilien ,04 Chile ,74 Costa Rica ,67 Dominikanische Republik ,38 Ecuador ,91 El Salvador ,27 Grenada ,13 Guatemala ,40 Guyana ,55 Haiti ,05 Honduras ,15 Jamaika ,16 Kolumbien ,71 Kuba ,22 Mexiko ,12 Nicaragua ,38 Panama ,37 Paraguay ,60 Peru ,16 Suriname ,25 Trinidad und Tobago ,84 Uruguay ,01 Venezuela ,63 zusammen: ,67 Sonstige ,45 Lateinamerika/Karibik gesamt: ,27 Weltweit ,88 Anteil der lateinamerik./ 2,04% 2,30% 2,10% 3,01 karibischen Länder Portugal ,23 Spanien (inkl. Kanar. Inseln) ,14 Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden Statistik Ausfuhr 1.Halbjahr 2006 ( )

9 IBERO-AMERIKA VEREIN 1 HALBJAHRESSTATISTIK DER DEUTSCHEN EINFUHR AUS LATEINAMERIKA, SPANIEN UND PORTUGAL, IN 1000 LÄNDER 1. Halbjahr Halbjahr Halbjahr 2006 Veränderung in % 1. Halbj. 05 zu 06 Argentinien ,39 Bahamas ,68 Barbados ,79 Belize ,37 Bolivien ,21 Brasilien ,48 Chile ,38 Costa Rica ,79 Dominikanische Republik ,28 Ecuador ,59 El Salvador ,61 Grenada ,65 Guatemala ,86 Guyana ,81 Haiti ,88 Honduras ,37 Jamaika ,16 Kolumbien ,52 Kuba ,68 Mexiko ,43 Nicaragua ,75 Panama ,21 Paraguay ,72 Peru ,40 Suriname ,11 Trinidad und Tobago ,13 Uruguay ,05 Venezuela ,85 zusammen: ,48 Sonstige ,76 Lateinamerika/Karibik gesamt: ,30 Weltweit ,01 Anteil der lateinamerik./ 2,03% 2,25% 2,36% 16,20 karibischen Länder Portugal ,66 Spanien (inkl. Kanar. Inseln) ,08 Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden Statistik - Einfuhr 1.Halbjahr 2006 ( )

10 IBERO-AMERIKA VEREIN 1 ENTWICKLUNG DES DEUTSCHEN AUSSENHANDELS MIT LATEINAMERIKA, SPANIEN UND PORTUGAL IN 1000 Juni 2006 EINFUHR AUSFUHR Argentinien Bahamas Barbados Belize Bolivien Brasilien Chile Costa Rica Dominik. Republik Ecuador El Salvador Grenada Guatemala Guyana Haiti Honduras Jamaika Kolumbien Kuba Mexiko Nicaragua Panama Paraguay Peru Surinam Trinidad u. Tobago Uruguay Venezuela zusammen: Sonstige: Lateinamerika/Karibik gesamt: Weltweit: Anteil der lateinamerik./karibischen Länder 2,41% 2,11% Portugal Spanien (einschl. Kanarische Inseln) Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden Statistik - Juni 2006 ( )

11 IBERO-AMERIKA VEREIN 1 ENTWICKLUNG DES DEUTSCHEN AUSSENHANDELS MIT LATEINAMERIKA, SPANIEN UND PORTUGAL IN 1000 Mai 2006 EINFUHR AUSFUHR Argentinien Bahamas Barbados Belize Bolivien Brasilien Chile Costa Rica Dominik. Republik Ecuador El Salvador Grenada Guatemala Guyana Haiti Honduras Jamaika Kolumbien Kuba Mexiko Nicaragua Panama Paraguay Peru Surinam Trinidad u. Tobago Uruguay Venezuela zusammen: Sonstige: Lateinamerika/Karibik gesamt: Weltweit: Anteil der lateinamerik./karibischen Länder 2,34% 1,99% Portugal Spanien (einschl. Kanarische Inseln) Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden Statistik Mai 2006 ( )

12 IBERO-AMERIKA VEREIN 1 Argentinien Argentinien: Bruttoinlandsprodukt / Industriesektor / Wechselkurs BIP-Wachstum Juni 2006 Statistikinstitut Indec: EMAE 8,2 % BIP-Wachstum 1. Halbjahr 2006 Indec: EMAE 8,0 % BIP-Wachstum 2006 Prognose Zentralbank 7,7 % BIP-Wachstum 2006 Prognosen Banco Santander / Economist 7,5 % BIP-Wachstum Statistikinstitut Indec: EMAE 9,2 % Industrieproduktion 2006 Unternehmerprognose lt. CEP-Umfrage 7,0 % Industrieproduktion Januar-Juli 2006 Indec: EMI 7,6 % Industrieproduktion Indec: EMI 7,7 % Wechselkurs US$/Peso ( ) Arg$ 3,105 Argentinien: Handelsbilanz (Indec) Jahr 2006 gegenüber 2005 Export Juni US$ 3,817 Mrd 12 % Export Juli US$ 3,794 Mrd 6 % Export kumuliert US$ 25,335 Mrd 12 % Import Juni US$ 2,860 Mrd 5 % Import Juli US$ 2,854 Mrd 21 % Import kumuliert US$ 18,460 Mrd 16 % Handelsbilanzsaldo Januar-Juli US$ 6,875 Mrd 1 % Machterweiterung der Regierung Am verabschiedete die argentinische Abgeordnetenkammer mit einer Mehrheit von 134 zu 91 Stimmen die umstrittenen Super- Vollmachten für Präsident Néstor Kirchner und seine Regierung. Damit wird der Präsident zum einem ermächtigt, Staatsausgaben anders zu verwenden, als im vom Parlament verabschiedeten Haushaltsgesetz vorgeschrieben. Zum anderen wird ihm das Regieren per Dekret erleichtert. Bei einer Umfrage unter führenden Geschäftsleuten Argentiniens erklärten 94,7 %, daß sie von diesen außerordentlichen Vollmachten keine positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft erwarten. Die Opposition beschuldigt die Regierung sogar, auf diese Weise die Republik abzuschaffen und den Kongreß zu schwächen. Präsident Kirchner entgegnete den Kritikern, daß es sich bei diesen Vollmachten um ein ganz normales Instrument der Finanzverwaltung handele, über das alle argentinischen Provinzregierungen und die Mehrheit der Gemeindeverwaltungen des Landes schon seit längerem verfügen. Im übrigen wird sich wahrscheinlich gar nicht viel ändern: In den ersten drei Jahren seiner Amtszeit hat Präsident Kirchner bereits 201 Dekrete unterzeichnet. Den 61 Dekreten seines dritten Amtsjahres standen lediglich 35 Gesetzesprojekte gegenüber, die die Regierung dem Parlament vorgelegt hat. Im Jahr 2005 hatte die Regierung auch ohne Zustimmung des Parlaments rund ein Fünftel der im Budget vorgesehenen Staatsausgaben anders verwendet als vorgeschrieben. Im August 2006 konnte Planungsminister Julio De Vido seine Befugnisse ausweiten: Die Generaldirektion für die Produktion von Militärgütern wurde aus dem Wirtschaftsministerium ausgegliedert und seinem eigenen Ressort unterstellt. Neue Sozialministerin Auf Bitten von Präsident Kirchner kehrte seine Schwester Alicia an die Spitze des Sozialentwicklungsministeriums zurück. Vor 8 ½ Monaten hatte sie diesen Posten aufgegeben, um Senatorin für Santa Cruz zu werden. Ihr Nachfolger, Juan Carlos Nadalich, erklärte sich bereit, wieder Stellvertreter der Ministerin zu werden. Soziale Fragen und damit das Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Land (31.08.)

13 2 IBERO-AMERIKA VEREIN Ministerium für Sozialentwicklung werden in der Wahlkampfperiode des kommenden Jahres eine strategische Rolle spielen. Umfangreiche Wirtschaftsförderprogramme Energieversorgungsplan: Die argentinische Regierung hat im August 2006 Maßnahmen angekündigt, um die Energieversorgung für die nächsten Jahre auch bei anhaltend hohen Wachstumsraten sicherzustellen. Geplant ist vor allem der Bau neuer Wärmekraftwerke. Darüber hinaus soll auch der Bereich der Kernenergie weiter ausgebaut werden. Das bereits begonnene dritte Atomkraftwerk des Landes, Atucha II, soll mit Investitionen von US$ 600 Mio fertig gestellt und noch 2009 o- der 2010 ans Netz gehen. Die Lebensdauer des Atommeilers Embalse soll durch Modernisierungen verlängert werden. Außerdem soll ein viertes Kernkraftwerk wahrscheinlich mit kanadischer Technologie (AECL) errichtet und die Urananreicherung wieder aufgenommen werden. Derzeitig tragen die beiden funktionierenden Atomkraftwerke Embalse und Atucha I mit 9 % zur Energieerzeugung des Landes bei. Wohnungsbauprogramm: Am verfügte die argentinische Regierung eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung des Baus von Mietwohnungen und des Erwerbs von selbst genutztem Wohnungseigentum. Dazu gehören Steuererleichterungen, die Ausweitung der Hypothekenkreditmöglichkeiten, die vorgezogene Mehrwertsteuerrückerstattung u.s.w. Die maximale Laufzeit für Wohnungsbaukredite wird von 20 auf 30 Jahre heraufgesetzt. Durch die vorgezogene Mehrwertsteuerrückerstattung verringern sich die Baukosten um rund 5 %. Von dem Wohnungsbauprogramm profitieren also nicht nur die zukünftigen Mieter und Wohnungseigentümer, sondern auch die Bauwirtschaft. Technologieförderung: Am verabschiedete die Regierung ein drittes Programm zur technologischen Modernisierung, das auf eine Verbesserung und Ausweitung der Produktionskapazitäten des Landes hinzielt. Für das Programm werden insgesamt US$ 510 Mio zur Verfügung stehen. Dazu trägt die Interamerikanische Entwicklungsbank mit US$ 280 Mio bei. Preiskontrollen Die Versuche der argentinischen Regierung, durch staatliche Interventionen bei der Preisbildung das Inflationstempo abzubremsen, zeigen weiterhin widersprüchliche Erfolge. Durch den Exportstopp für Rindfleisch gelang es zwar, den Preis für dieses Produkt bei den Produzenten um etwa ein Drittel zu senken; das Preisniveau für die argentinischen Verbraucher ging dagegen nicht einmal um 10 % zurück. Statt dessen verlor die argentinische Fleischwirtschaft Einnahmen, wichtige Exportpositionen und Entwicklungschancen im Inland. Betroffen sind nicht nur Großunternehmen der Fleischwirtschaft: Von den rund argentinischen Rinderzüchtern besitzen weniger als Tiere. Außerdem verloren Tausende von Beschäftigten der Fleischwirtschaft ihre Arbeitsplätze z.b. in Kühlhäusern. Die Regierung zahlt inzwischen Arbeitslosenunterstützung an die Entlassenen. - Ende Juli 2007 organisierten Argentiniens Rinderzüchter einen Streik gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung. Um den Streik zu entschärfen, kündigte die Regierung Ende Juli 2006 ein nationales Programm zur Förderung der Fleischwirtschaft an. U.a. soll der Rinderbestand in den nächsten vier Jahren um 12 Mio Tiere auf etwa 62 Mio erhöht werden. Jährlich sollen somit t Rindfleisch mehr produziert werden. Bestandteile des Programms sind auch günstige Kredite. Die Regierung will zur Finanzierung des Maßnahmeplans bis zum Jahr 2010 rund US$ 250 Mio ausgeben. Mitte Juli 2006 ermahnte die argentinische Regierung auch die Automobilhersteller des Landes, ihre Preise unter Kontrolle zu halten. Konkret wurden sie aufgefordert, die Preiserhöhungen zwischen 1 bis 3 % vom Juli wieder zurückzunehmen. Planungsminister Julio De Vido verteidigte am auf dem I. Foro Empresario im Hotel Sheraton die Preiskontrollpolitik der Regierung mit folgenden Worten: Die Gewinne der Unternehmen müßten gerecht und vernünftig sein, damit die Preise auf einem akzeptablen Niveau blieben. Dies gelte für alle Bereiche der Wirtschaft. Um das Preisniveau von Milchprodukten zu halten, erklärte sich die Branche zu freiwilligen Exportbeschränkungen bereit. Im Gegenzug verfügte die Regierung eine Verringerung der Exportsteuern für Milchpulver von 15 auf 10 % und für Kuhmilchkäse von 10 auf 5 %. Außenbeziehungen Bolivien: Anfang Juli 2006 akzeptierte Argentinien eine kräftige Erhöhung des Preises für bolivianische Erdgas- Lieferungen von US$ 3,40 auf US$ 5 pro Mio BTU. Der neue Preis gilt vorläufig bis Ende des Jahres und wird dann erneut angepasst. Im Gegenzug ging Bolivien eine langfristige Lieferverpflichtung über 20 Jahre ein. Diese Verpflichtung über Erdgaslieferungen bis zu 20 Mio cbm pro Tag ermöglicht den Bau einer zweiten Erdgas- Pipeline zwischen beiden Ländern. Die etwa km lange Pipeline wird rund US$ 1 Mrd kosten. Chile: Mitte Juli 2006 verfügte die argentinische Regierung, daß die Verteuerung der Erdgasbezüge aus Bolivien um rund US$ 110 Mio in vollem Umfang und unverzüglich an Chile weitergegeben werden soll, da Chile in etwa die gleiche Menge aus Argentinien bezieht, die Argentinien aus Bolivien erhält. (Eine Direktlieferung von staatlichem bolivianischen Erdgas nach Chile ist wegen der historisch bedingten Streitigkeiten um den bolivianischen Zugang zum Meer bis heute nicht möglich.) Chile besteht dagegen erst einmal auf einer Einhaltung der Lieferverträge mit Argentinien, die eine solche Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Land (31.08.)

14 IBERO-AMERIKA VEREIN 3 Preiserhöhung nicht vorsehen. - Kurz davor hatte die argentinische Regierung eine weitere Maßnahme beschlossen, die e- benfalls in Chile auf Unverständnis stieß und als diskriminierend bezeichnet wurde: Den argentinischen Tankstellen in den Grenzregionen wird erlaubt, die gleichen Benzinpreise wie in den Nachbarländern zu berechnen. Damit soll vermieden werden, daß Bürger der Nachbarländer billig in Argentinien tanken. Mercosur: Auf dem Mercosur- Gipfel vom in der argentinischen Stadt Córdoba wurden nur wenige konkrete Vereinbarungen getroffen. Dazu gehört u.a. eine Ausweitung des zollbegünstigten Handels mit Kuba. Dies war auch der Grund, warum das kubanische Staatsoberhaupt als Gast an dem Gipfel teilnahm. Mexiko und Bolivien wurden ausdrücklich aufgeforddert, dem Mercosur als Vollmitglieder beizutreten. Diese Tür stünde auch den anderen Andenländern offen. Vertreter Mexikos auf dem Gipfeltreffen war der Außenminister Luis Ernesto Derbez, der sich für eine Assoziierung seines Landes aussprach. Dies könne aber ein Schritt in Richtung auf eine Vollmitgliedschaft werden. Brasilien hat den Vorsitz im Mercosur im zweiten Halbjahr 2006 inne. Präsident Lula kündigte an, daß er sein Hauptaugenmerk darauf verwenden will, einen Ausgleich mit den beiden weniger entwickelten Ländern Uruguay und Paraguay zu finden. Präsident Kirchner nutzte die Gelegenheit, um die USA für die angekündigte Streichung der Importpräferenzen für Argentinien zu kritisieren. Dies sein ein unfreundlicher Akt. Im Jahr 2005 hatten im Rahmen dieses Programms argentinische Unternehmen Waren im Wert von US$ 600 Mio zollfrei in die USA exportieren können. Wirtschaftsboom hält an Im Juli 2006 erzielte die argentinische Wirtschaft nach Angaben des Statistikinstitutes INDEC gegenüber dem Vorjahresmonat ein Wachstum von 8,2 %. Kumuliert ergab sich damit für das erste Halbjahr 2006 ein BIP-Zuwachs um 8 %. Für das Gesamtjahr liegt die Wachstumsprognose der Zentralbank Argentiniens nunmehr bei 7,7 %; der Binnenkonsum wird demnach um 6,8 % zunehmen. Private Experten gehen für das laufende Jahr von einem Wirtschaftswachstum von 7,5 % aus. Getragen wird das Wachstum weiterhin vom Export und vom Anstieg des Binnenkonsums. - Davon profitierte insbesondere die Industrie Argentiniens, die im Juni um 8,9 % zulegte und im Juli um 8,8 %. Kumuliert ergab sich dadurch für die ersten sieben Monate des Jahres ein Industriewachstum von 7,6 %. Wachstumsmotoren waren die Automobilindustrie, der Sektor Baustoffe und die Erdölraffinerie. Etwas unter dem Durchschnitt, aber immer noch mit hohen Zuwachsraten, positionierten sich die Textilindustrie und die Chemie. - Bei einer Umfrage unter den 100 größten Unternehmen des Landes durch das Centro de Estudios para la Producción gaben 75 % der Unternehmen bekannt, daß sie Investitionen in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten vorgenommen hätten. Wie die Unternehmens-Universität Argentiniens (UA- DE) mitteilte, sind allerdings im Zwölfmonatszeitraum bis Mai 2006 die Produktionskosten der argentinischen Industrie im Durchschnitt um 13,2 % angestiegen. In den ersten sieben Monaten 2006 exportierte Argentinien Waren im Wert von US$ 25,3 Mrd. Das waren 12 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Importe stiegen gleichzeitig um 16 % auf US$ 18,5 Mrd an. Dadurch blieb der Handelsbilanzüberschuß mit US$ 6,8 Mrd in etwa auf dem Niveau des Vorjahresergebnisses. Das zweite Quartal 2006 schloß mit einer offiziellen Arbeitslosenrate von 10,4 % ab. Das waren 1,7 Prozentpunkte weniger als der Vergleichswert des Vorjahres. Insgesamt waren somit im zweiten Quartal ,67 Mio Personen ohne Arbeit. Dazu kommen weitere 1,9 Mio Unterbeschäftigte. 4,88 Mio Argentinier müssen darüber hinaus ihren Lebensunterhalt auf dem grauen Markt verdienen und haben somit keinen Zugang zu Sozialleistungen. Im ersten Halbjahr 2006 nahmen die Löhne im Durchschnitt um 8,13 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zu. Dieser Wert lag über der Inflationsrate. Die Sozialpartner einigten sich darauf, den Mindestlohn in drei Stufen bis November 2006 von Arg$ 740 auf Arg$ 800 pro Stunde anzuheben. Inflationstempo etwas abgeschwächt Im Juli 2006 wurde eine Inflationsrate von 0,6 % registriert. Damit lag sie im dritten Monat hintereinander unter 1 %. Zugelegt hatten insbesondere die Dienstleistungen, deren Kosten um 2 % nach oben gegangen waren. Im Bildungsbereich waren die Kosten gegenüber dem Vormonat mit einem Plus von 4 % steil nach oben gegangen. Die Zwölfmonatsinflationsrate betrug Ende Juli 10,6 %. Somit lag das Inflationstempo immer noch im zweistelligen Bereich. Im Jahr 2005 hatte die Inflationsrate bei 12,3 % gelegen. Argentinien: Inflation 2005 (Quelle: Indec) Januar 1,3 % Februar 0,4 % März 1,2 % April 1,0 % Mai 0,5 % Juni 0,5 % Juli 0,6 % kumuliert 5,5 % Zwölfmonatsrate 10,6 % Inflation ,3 % Schwäche der Finanzmärkte Die Börse Buenos Aires durchlebte im August 2006 eine erneute Schwächeperiode, so daß der Merval-Index am nach einigem Schlingern mit einem Stand von 1.648,80 Punkten abschloß. Damit lag er unter dem Stand Ende des ersten Halbjahres. Das Geschäftsvolumen war deutlich zurückgegangen; unter den Anlegern herrschte eine abwartende Haltung vor. Auch die Kurse der Mehrzahl der Auslandsanleihen der argentinischen Regierung waren leicht nach unten gegangen. Dagegen war der Risikoaufschlag für argentini- Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Land (31.08.)

15 4 IBERO-AMERIKA VEREIN sche Papiere etwas angestiegen und hatte Mitte August einen Stand von 319 Punkten erreicht. Ende Juli 2006 hatte die argentinische Regierung eine Anleihe über US$ 500 Mio mit einer fünfjährigen Laufzeit und einer jährlichen Rendite von 8,34 % auf den internationalen Finanzmärkten plazieren können. Die Nachfrage hatte die angebotene Anleihensumme um das Fünffache überstiegen. Positive Entwicklung der Staatsfinanzen Im Juli 2006 legten die Steuereinnahmen Argentiniens nach Angaben der Administación Federal de Ingresos Públicos gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 26,7 % auf Arg$ 12,69 Mrd zu. In den ersten sieben Monaten des Jahres hatte die Regierung damit Arg$ Mrd an Steuereinnahmen erzielt. Dieser Betrag lag um 7,4 % über dem Budget und entsprach 62,7 % der Planvorgabe für das Gesamtjahr. Auch aufgrund des Zuwachses bei den Steuereinnahmen erwirtschaftete die Regierung in den ersten sieben Monaten des Jahres einen Primärüberschuss von Arg$ 14,67 Mrd. Dieser Betrag lag um 9,4 % über dem des entsprechenden Vorjahreszeitraums und entsprach damit 75 % des Planziels für das Gesamtjahr. Anfang August löste die argentinische Regierung vorfristig US$ 2,333 Mrd einer im Jahr 2012 fälligen Anleihe (Boden 2012) ab, um die Zinslast zu verringern. Die Mittel dafür stammten aus kürzlich neu aufgelegten Anleihen und aus Dollarkäufen der Zentralbank. Argentinien-Rating verbessert aber weiter Bedenken Anfang August 2006 stufte die Ratingagentur Fitch die Bonität argentinischer Staatsanleihen in Fremdwährung von CCC+ auf B- herauf. Das Rating der Anleihen in Arg$ wurde von B- auf B verbessert. Die Erhöhung der Bonitätsnote wurde mit dem hohen Wachstum der argentinischen Wirtschaft und dem gesunkenen Fremdkapitalbedarf der Regierung in Buenos Aires begründet. Obwohl auch andere Rating- Agenturen derzeitig mit der Situation in Argentinien relativ zufrieden sind, beabsichtigen sie keine Ratingverbesserung für Argentinien. Moody's befürchtet, daß die Wirtschaft zu schnell gewachsen sei und schließt deshalb einen Konjunkturabsturz nicht aus. Dazu könnte eine Verschlechterung der externen Faktoren und möglicherweise auch die 2007 bevorstehenden Präsidentschaftswahl beitragen. Standard & Poor s sieht eine Gefahr für die weitere Expansion der Wirtschaft im Bereich der Energieversorgung. Hier sei Argentinien mit großen Risiken konfroniert. Weitere Probleme seien das immer noch zu hohe Inflationstempo, die Gefahr einer erneuten Beschleunigung des Inflationstempos, die immer noch sehr hohe Verschuldung und die Schwäche der politischen Institutionen. Der Internationale Währungsfonds lobte Argentinien für das hohe Wachstum. Einen wesentlichen Beitrag dazu habe die Verringerung der Schuldenlast durch die Umschuldung im Jahr 2005 geleistet. Nun sei eine Rückführung der Staatsausgaben und weitere Leitzingserhöhungen notwendig. - Die Analysten der Wallstreet befürchten ebenfalls eine Energiekrise, eine Zunahme des Inflationstempos und vor allem den wachsenden Interventionismus der Regierung. - Die EU schließlich mahnte eine Verbesserung der Rechtssicherheit an, um das Investitionsklima zu verbessern. Kredite 1. bewilligt Interamerikanische Entwicklungsbank: US$ 580 Mio für eine Hochspannungsüberlandleitung von km Länge zwischen dem Nordosten und dem Nordwesen des Landes. Projektträger: Ministerio de E- conomía, Buenos Aires Interamerikanische Entwicklungsbank: US$ 180 Mio für ein soziales Entwicklungsprogramm der argentinischen Provinz Córdoba. Das Programm umfaßt die Bereiche Bildung, Gesundheitsfürsorge, Wohnungsbau und Verbesserung der öffentlichen Verwaltung. Projektträger: Provinzregierung Córdoba. Weltbank: US$ 110 Mio für ein Stadtentwicklungsprojekt mit einer Laufzeit von sechs Jahren mit folgenden Schwerpunkten: Verbesserung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Instandsetzung und Neubau von Straßen sowie Stärkung der kommunalen Verwaltung. Projektträger: Ministerio de Planificación Federal, Fax: / , verantwortlich Pablo Abal Medina Weltbank: US$ 70 Mio zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in sechs argentinischen Provinzen. Projektträger: Ministerio de Planificación e Infrastructura, Fax: / beantragt European Bank for Reconstruction and Development: US$ 50 Mio für ein Projekt zur Verbesserung der Abfallbeseitigung in Gemeinden Argentiniens, die Tourismus-Zielgebiete sind. Projektträger: Ministerio de Salud y Desarrollo Social de la Provincia de Mendoza, Ciudad Mendoza Unternehmen DaimlerChrysler Argentina hat US$ 1,5 Mio in die Ausweitung der Kapazitäten des Teilelagers Virrey del Pino investiert. Dabei spielen auch die Pläne für die Einführung von neuen Modellen eine zentrale Rolle. Deutz Agro Motores will nach Zeitungsmeldungen noch vor Ende dieses Jahres mit der Produktion von Motoren für Straßenbaumaschinen in Argentinien beginnen. Das deutsche Immobilienunternehmen Engel & Völkers hat mit argentinischen Partnern das Joint Venture-Unternehmen E&V Argentina de Campos SRL gegründet. Das Unternehmen wird sich hauptsächlich mit dem Kauf und Verkauf von landwirtschaftlichen Grundstücken in Argentinien an ausländische Investoren beschäftigen. Peugeot-Citroën wird in Córdoba in einer bestehenden Fabrik eine Produktionslinie für Gangschaltungs- Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Land (31.08.)

16 IBERO-AMERIKA VEREIN 5 kästen errichten. Dafür sind Investitionen von US$ 20 Mio vorgesehen. Die Produktion soll im Mai des kommenden Jahres aufgenommen werden. Die holländische Agrenco-Gruppe will mit Investitionen von US$ 12 Mio den Hafen von Puerto Guazú ausbauen. Dieser Entscheidung vorausgegangen ist ein Abkommen mit dem brasilianischen Unternehmen ALL über den Eisenbahntransport von brasilianischem Getreide zur Verschiffung in diesem Hafen. Das französische Unternehmen Carrefour will in den nächsten zwei Jahren rund US$ 150 Mio in die Eröffnung von 30 neuen Supermärkten in verschiedenen Teilen Argentiniens investieren. Das englisch-australische Bergbauunternehmen Río Tinto will mit Investitionen von rund US$ 700 Mio eine Kaliumsalzförderanlage in der Provinz Mendoza errichten. Die Mine soll im Jahr 2009 in Betrieb genommen werden und jährliche Exporterlöse von US$ 400 Mio erwirtschaften. Mit einer Investition von US$ 4 Mio wird Wal-Mart in der Provinz La Rioja den ersten Supermarkt dieser Kette errichten. Das US-Unternehmen First Data International hat für rund US$ 240 Mio Argencard, den Betreiber von MasterCard-Kreditkarten in Argentinien und Uruguay übernommen. Blotting Argentina will mit Investitionen von US$ 12 Mio im Industriepark der Stadt Santiago del Estero eine neue Fabrik für Gipspanele errichten. Das kanadische Unternehmen Petrolífera Petroleum hat eine Investition von US$ 32 Mio in der Provinz Río Nero angekündigt. Bei diesem Projekt handelt es sich um die Förderung von Niedrigdruck-Erdgas. Das kanadische Unternehmen Northern Orion Resources Inc. hat angekündigt, in die Erschließung des Vorkommens Agua Rica in Catamarca US$ 1 Mrd investieren zu wollen. Dieses Vorkommen verfügt über Reserven von 21,8 Mrd Pfund Kupfer, 1,7 Mrd Pfund Molybdän und 13,3 Mio Unzen Gold. Für US$ 1 Mio hat Honda in Florencio Varela eine Produktionslinie für Mopeds eingerichtet. Bridgestone Firestone hat für US$ 4 Mio eine neue Produktionslinie für Kleintransporter-Reifen in seinem Werk in Argentinien aufgebaut. Das argentinische Unternehmen Atanor hat mit der chinesischen Anhui Hoaxing Chemical Industry Comp. ein Joint Venture über die Produktion von Herbiziden im Industriepark Hexian in China vereinbart. Beide Unternehmen sind zu je 50 % beteiligt. Insgesamt werden Investitionen von US$ 45 Mio erforderlich sein. Dabei handelt es sich um das bisher größte Direktengagement eines argentinischen Unternehmens in der Volksrepublik China. Das brasilianische Erdölunternehmen Petrobrás und die Bergbaufördergesellschaft der argentinischen Provinz Santo Cruz (Fomicruz) werden insgesamt US$ 420 Mio in die Erdgas-Prospektion und Förderung in dieser Provinz investieren. Petrobrás wird an der gemeinsamen Gesellschaft mit 87 % beteiligt sein. Für US$ 22,5 Mio hat die mexikanische Telmex das argentinische Telekommunikations- und Informatikunternehmen Ertach übernommen. Der Banco de Servicios y Transacciones erwarb für US$ 19,7 Mio die Finanzierungsgesellschaft Credilogros, die über 35 Filialen und 230 Mitarbeiter verfügt. Das Unternehmen Materfer in Córdoba, das bisher auf die Reparatur und den Bau von Eisenbahnwaggons spezialisiert war, wird nun auch die Produktion von Bussen übernehmen. Dafür sind Investitionen von US$ 21 Mio vorgesehen. Das neue Busmodell wurde von eigenen Ingenieuren entworfen. Anfänglich sollen pro Jahr 500 Einheiten hergestellt werden. Eine argentinische Investorengruppe unter Führung von Roggio hat von der französischen Suez die Aktienmehrheit an Aguas Cordobesas übernommen. Die argentinische Regierung hat zwei neue Wärmekraftwerke ausgeschrieben, deren Errichtung in Campana und Timbúes US$ 800 Mio kosten wird. Insgesamt werden die beiden Kraftwerke eine Produktionskapazität von MW haben. Für das Projekt haben folgende Unternehmen Offerten abgegeben: Siemens, Alstom, Mitsubishi und General Electric. Siemens und Alstom sowie das spanische Unternehmen Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles sind auch an der Errichtung der ersten Schnellzugverbindung zwischen Buenos Aires, Rosario und Córdoba interessiert. Alle Firmen haben sich im Rahmen von Konsortien zusammen mit argentinischen Unternehmen für das Projekt beworben. Kfz-Boom In den ersten sieben Monaten 2006 wurden in Argentinien fast Kfz produziert. Das bedeutet gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einen Zuwachs um 26,4 %. Der Export stieg um 22,4 % auf Einheiten an. Im Inland wurden rund Kfz abgesetzt; das waren 13,8 % mehr als in der Vorjahresperiode. Die Branchenorganisation ADEFA ist weiterhin zuversichtlich, in diesem Jahr neue Kfz in Argentinien absetzen und somit einen Rekord aufstellen zu können. Kfz (Quelle: ADEFA) 2006 Produktion Juni Produktion Juli Kumuliert Veränd. zu ,4 % Absatz an Händler Juni Absatz an Händler Juli Kumuliert Veränd. zu ,8 % Export Juni Export Juli kumuliert Veränd. zu ,4 % Gesamtjahr Prognose Absatz an Händler 2006 Absatz an Händler Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Land (31.08.)

17 6 IBERO-AMERIKA VEREIN Branchen Die Umsätze der Supermärkte Argentiniens stiegen nach Angabe der nationalen Statistikbehörde INDEC im ersten Halbjahr 2006 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 17,1 % an. Im Juli folgte eine weitere kräftige Umsatzzunahme um 9,3 %. Diese Angaben sind allerdings nicht inflationsbereinigt. Im ersten Halbjahr 2006 erzielten die argentinischen Banken Gewinne von Arg$ 1,8 Mrd. Dieser Betrag überschritt damit bereits den Gewinn des Sektors im Gesamtjahr 2005 von Arg$ 1,79 Mrd. Im Jahr 2002 war wegen der Beendigung der Pesobindung an den US-Dollar und der anschließenden starken Abwertung des Arg$ ein Verlust von Arg$ 16,5 Mrd entstanden. Erst seit Mitte des Jahres 2004 schreiben die argentinischen Banken wieder schwarze Zahlen. Im Juni 2006 erzielten die argentinischen Versicherungsunternehmen Prämienumsätze in Höhe von Arg$ 1,397 Mrd. Das waren 15,2 % mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im Juni 2006 ging die argentinische Erdgasproduktion gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 7,3 % zurück. Ähnlich verhält es sich im Erdölsektor, der im laufenden Jahr mit einem Rückgang der Produktion zwischen 3 und 5 % rechnen muß. Nach Meinung von Experten könnte Argentinien schon in 1 ½ Jahren den Selbstversorgungsgrad verlieren. Das Land wäre dann gezwungen, Erdöl zu importieren, um den eigenen Bedarf decken zu können. In den ersten fünf Monaten 2006 erzielten die argentinischen Pharmaunternehmen Exporterlöse von US$ 158,3 Mio. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Anstieg um 23,1 %. Gleichzeitig erhöhten sich die Importe des Sektors um 22,1 % auf US$ 310,6 Mio. Im ersten Halbjahr 2006 nahm der Verbrauch öffentlicher Dienstleistungen in Argentinien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 % zu. Im ersten Semester 2006 stieg die Milchproduktion in Argentinien um 9,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum an. Der Export von Molkereiprodukten brachte der Branche gleichzeitig Erlöse in Höhe von US$ 337 Mio. Das war ein Zuwachs um 17,5 %. Informationen Die Nachrichten für Außenhandel veröffentlichten vom folgende Argentinien-Beiträge: Argentinien und Bolivien einig über Gaslieferungen Import von Dentalausrüstung legt deutlich zu Geschäft der Reifenhersteller läuft rund Wirtschaftswachstum scheint sich derzeitig nicht bremsen zu lassen Moody's warnt vor Konjunkturabsturz Ansprechpartner: Peter Rösler Nach Angaben der Asociación Construya erzielte der Bausektor im ersten Halbjahr 2006 einen Umsatzzuwachs um 20,7 %. Im Juli setzte sich diese Tendenz mit einem weiteren Anstieg um 27,9 % fort. - Die Zahl der Baugenehmigungen stieg im ersten Halbjahr 2006 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 29 % an. Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Land (31.08.)

18 IBERO-AMERIKA VEREIN 1 Bolivien Bolivien: Bruttoinlandsprodukt BIP-Wachstum 2006 (Juli) - Prognose Zentralbank 4,1 % BIP-Wachstum 2006 (Januar-Juni) - Zentralbank 4,33 % Bolivien: Handelsbilanz (Banco Central) Jahr 2006 Vergleich zu 2005 Exporte (Januar-Juni) 2006 US$ 1,81 Mrd. 49,9 % Importe (Januar-Juni) 2006 US$ 1,38 Mrd. 30,8 % Handelsbilanzsaldo 1. Quartal US$ 498 Mio. 272 % Exporte - Gesamtjahr 2005 US$ 2,686 Mrd. Importe - Gesamtjahr 2005 US$ 2,265 Mrd. Handelsbilanzsaldo - Gesamtjahr 2005 US$ 424 Mio. Wechselkurs US$/Bolivianos ( ) Bs$ 8,05 Konflikt um Gasförderung zwischen Bolivien und Petrobras Die bolivianische Gesellschaft für Einnahmen aus Öl- und Erdgasvorkommen YPFB und die brasilianische Petrobras haben den Dialog wieder aufgenommen. Der Konflikt um die Gaspreiserhöhung stehe weiteren Verhandlungen nicht mehr im Wege. Die technischen Details der Zusammenarbeit sollen Gegenstand des Dialoges sein, so Manuel Morales Olivera, Unternehmensberater von YPFB. Bis dato hatte die bolivianische Regierung Gespräche zwischen YPFB und der brasilianischen Petrobras abgesagt. Laut dem bolivianischen Minister für Erdöl- und Erdgasvorkommen, Andrés Soliz, habe Petrobras die bolivianischen Gesetze nicht akzeptiert und daher käme es von bolivianischer Seite zu keiner Verlängerung des Handelsvertrages. Petrobras hatte eine Gaspreiserhöhung von US$ 4 auf US$ 7 pro Mio. BTU (British Thermal Unit) nicht akzeptiert. Das Unternehmen hätte nur dann eingewilligt, wenn YPFB die Erhöhung des Gasvolumens genehmigt hätte. Außerdem fordere Petrobras gemeinsam mit der französischen Total die Exploration von Ergasvorkommen im Nordosten Boliviens. Mitte August hatten beide Seiten beschlossen, innerhalb der nächsten 60 Tage für alle genannten Konfliktpunkte einen Konsens zu finden. Käme es nicht zur Übereinstimmung, sei es laut Soliz möglich, dass Bolivien vor ein internationales Schiedsgericht trete. Ende August erließ der bolivianische Staat ein Dekret, nachdem die in Bolivien tätigen größten Gasunternehmen, wie Repsol, Petrobras und Total in den kommenden vier Monaten insgesamt US$ 150 Mio. zahlen müssen, um weiterhin in Bolivien tätig zu bleiben. Die Summe werde von YPFB dafür genutzt, die Kontrolle der Produktionskette selbstständig zu übernehmen. Im Prozess um Beweise für geheime Gaslieferungen von Repsol an Petrobras ordnete die Staatsanwaltschaft in Santa Cruz einen weiteren Durchsuchungsbefehl an. Bei diesen Gaslieferungen sei dem bolivianischen Staat angeblich ein Schaden von rund Euro 150 Mio. entstanden. Ende August kam es zur Festnahme des Syndikus Saúl Encinas Miranda. Auch andere Ex- Manager von Repsol sind angeklagt worden. Landreform in Gang gesetzt In einem feierlichen Akt hat Präsident Evo Morales Anfang August in der Gemeinde Ucureña Traktoren an ländliche Kleinkommunen verschenkt und damit den Beginn der Agrarreform eingeleitet. Ucureña war bereits vor 53 Jahren Ausgangspunkt der ersten Bodenreform des Landes. Morales will ein Fünftel des Landes in Staatsbesitz überführen und an die indigene und bislang landlose Bevölkerung verteilen. Insbesondere Frauen sollen von dieser Neuverteilung profitieren. Dafür wurde ein Gesetz geschaffen, das es ermöglichen soll, landwirtschaftlich nicht genutzte Flächen zu enteignen Zur Zeit befindet sich Boliviens Grundbesitz überwiegend in den Händen von privaten Eigentümern. Unter diesen formiert sich Widerstand gegen die Pläne der Regierung. Offenbar haben sich bereits einige Landbesitzer zu Komitees zusammengeschlossen, um gezielt Druck auf die Regierung in La Paz auszuüben. Auch der nationale Landwirtschaftsverband warnte davor, mit der Reform die Agrarwirtschaft des Landes zu zerstören. Verfassungsgebende Versammlung tritt zusammen Bei der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung am 2. Juli 2006 erhielt die Regierungspartei Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Bolivien 2 (31.8.)

19 IBERO-AMERIKA VEREIN 2 MAS 53% der Stimmen. Damit wurde die Zweidrittelmehrheit verfehlt, die notwendig gewesen wäre, um die Verfassung nach eigenen Wünschen gestalten zu können. Die Oppositionspartei Podemos erlangte 25% der Stimmen. Die Abgeordneten haben nun ein Jahr lang Zeit, um eine neue Verfassung zu erarbeiten. Über deren endgültige Fassung wird per Volksentscheid voraussichtlich 2007 entschieden. Ziele der neuen Verfassung sollen die verstärkte Integration der indigenen Bevölkerung, die Schaffung einer weiterverarbeitenden Industrie und die Neuordnung des Staatsaufbaus sein. Gleichzeitig fand mit den Wahlen die Abstimmung über das Autonomiegesuch der östlichen und reicheren Provinzen Boliviens statt. Diese hatten aus wirtschaftlichen Gründen für eine größere Unabhängigkeit vom Zentralstaat plädiert. Morales hatte hier die Bevölkerung auf seiner Seite, weshalb dieses Ansinnen zurückgewiesen wurde. Entwicklungsplan aufgestellt Anfang Juni 2006 wurde der seit März angekündigte Entwicklungsplan zur Armutsbekämpfung und Unterstützung der Solidaritätsbewegung (Propaís) sowie ein Notfallplan zur Schaffung von Arbeitsplätzen (Plane) von der Regierung veröffentlicht. Die Pläne dienten laut dem Minister für Planung und Entwicklung, Carlos Villegas, zur Förderung von Investitionen und Wirtschaftswachstum. So solle ein Wachstum von 7% jährlich erreicht, die Armut von 63% auf 50% reduziert, jährlich Arbeitsplätze geschaffen und das Pro-Kopf-Einkommen von US$ auf US$ erhöht werden. Die drei Instrumente zur Realisierung des Planes bestünden laut Morales zum einen aus der Verstaatlichung, der Wiedergewinnung und Industrialisierung der natürlichen Ressourcen, zum zweiten aus der Anwendung neuer Produktionstechnologien und zum dritten aus der Unterstützung der Zentralbank. Rund US$ 360 Mio. würden laut Villegas zur Umsetzung des Entwicklungsplanes benötigt. Dafür kämen rund US$ 100 Mio. für 200 kleinere Unternehmensvorhaben aus Venezuela, der Rest aus staatlichen und privaten Kassen Boliviens. Der Entwicklungsplan zeigt die deutliche Tendenz der Regierung, den Neoliberalismus in Bolivien einzudämmen. Das 1985 zur Stabilisierung der Wirtschaft erlassene Dekret wurde nach 21 Jahren außer Kraft gesetzt. Es bremste damals zwar die Hyperinflation, schaffte es in zwei Jahrzehnten jedoch nicht, ein stabiles Wirtschaftswachstum zu erreichen. Die Verstaatlichung der Erdgasindustrie war der erste Schritt der Regierung, dem bisherigen Kurs entgegenzuwirken. Ob der jetzt angestrebte Wirtschaftskurs mit starker staatlicher Partizipation und den oben beschriebenen Zielen des Entwicklungsplans die Lage des Landes verbessern wird, bezweifeln viele Stimmen. Religionsunterricht läuft weiter Nachdem die bolivianische Regierung beschlossen hatte, nur noch Religionsgeschichte zu lehren, hatte es Mitte Juli starke Proteste von Seiten der katholischen Kirche und von Eltern gegeben. Morales warf der katholischen Kirche daraufhin vor, sie führe sich aufgrund der Intoleranz seiner Bildungspläne auf wie zu Zeiten der Inquisition. Das Bildungsministerium gab an, die Struktur des Religionsunterrichts insofern zu verändern als dass er sowohl auf der katholischen, als auch auf protestantischen und nicht zuletzt auf dem spirituellen Glauben der autochthonen Völker beruhen solle. Anfang August nahm die Regierung ihre Entscheidung zurück, so dass der katholische Religionsunterricht nun wieder aufgenommen wird. Abkommen mit Venezuela Ende Mai 2006 vereinbarten der venezolanische Präsident Hugo Chávez und Evo Morales eine Reihe neuer bilateraler Wirtschaftsabkommen. Wichtigstes Vorhaben ist dabei die Gründung der gemeinsamen Aktiengesellschaft Petroandina, an der Bolivien mit 51% beteiligt sein wird. Aufgabe und Ziel der Gesellschaft ist der Aufbau eines Petrochemiewerkes, einer Gastrennungsanlage und eine Filiale, die sich um die Zertifizierung der Gasreserven kümmert. Außerdem kündigte Chávez großzügige Unterstützungen für Bolivien an. Bolivien soll im Gegenzug Sojabohnen liefern und Bargeld zahlen. Möglicherweise hat sich Chávez mit diesem bilateralen Abkommen absichtlich zum größten Konkurrenten Boliviens um den Gasexport mit Brasilien und Argentinien gemacht. Wirtschaftsentwicklung weiterhin positiv Aufgrund der anhaltenden Rohstoffhausse an den Weltmärkten verläuft die wirtschaftliche Entwicklung Boliviens weiter positiv. Laut des Statistikinstituts INE verzeichnete Bolivien mit US$ 2,1 Mrd. in den ersten sieben Monaten 2006 einen Exportboom. Der Verkauf von Mineralien und Kohlenwasserstoffen stieg um 122% bzw. 61% zum vergleichbaren Zeitraum 2005 an. Abgenommen hat dagegen der Export von Agrarprodukten sowie von Jagd- und Fischerzeugnissen. Die Importe stiegen im ersten Halbjahr zum vergleichbaren Zeitraum 2005 um 33,1% an. Dabei wurden vorrangig Transportgüter importiert. Auch der Import industriell gefertigten Güter stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28,8% an. Größter Importeur war in den Monaten Januar bis Mai Argentinien. Im Vergleich zum Vorjahr zur selben Zeit beträgt der Anstieg der Importe Argentiniens 24%. Auch der Import Brasiliens und der USA stieg um 15% bzw. 6,1% an. Der Import Chiles wuchs um 79%. Im Gegenzug importierte Bolivien aus diesen Ländern rund 58% seines Gesamtimports. Bolivien: Inflation 2006 (Statistikinstitut INE) 2006 Januar 0,40% Februar 0,32% März -0,28% April 0,14% Mai 0,84% Juni 0,62% Juli 0,56% Kumuliert 2,63% Zwölfmonatsrate 4,55% Inflation ,91 % Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Bolivien 2 (31.8.)

20 IBERO-AMERIKA VEREIN 3 Die Inflationsrate ist zwischen Januar und Juli 2006 im vergleichbaren Zeitabschnitt 2005 von 3,4% auf 2,1% gesunken. Mitte August fiel der US$ und blieb bei 8,05 für den Verkauf und 7,95 für den Kauf der bolivianischen Pesos. Dies bedeutet vor allem für die Exporteure, die ihre Einnahmen in US-Dollar erhalten, einen Verlust. Laut Aussage der Regierung belief sich die Nettoauslandsinvestition im ersten Halbjahr dieses Jahres um US$ 103,5 Mio. Die Bruttoauslandsinvestitionen belaufen sich auf US$ 210 Mio.. Dies seien rund US$ 4 Mio. mehr als im ersten Semester Die Staatsschulden belaufen sich auf US$ 7,6 Mrd., bzw. 81% des BIP. Investoren ziehen sich zurück Auslandsinvestoren zogen im ersten Halbjahr 2006 rund US$ 107 Mio. aus Bolivien zurück. Der Investitionsrückzug fand insbesondere in der Erdgasindustrie statt, hauptsächlich bedingt durch die Ungewissheit des Resultats der Verstaatlichung. Nach Angaben der Branchenkammer Öl- und Gasvorkommen (CBH) haben mehr als 30 in- und ausländische Zuliefererunternehmen Ihre Aktivitäten in Bolivien deutlich reduziert oder eingestellt. Im Vergleich zu rund US$ 600 Mio. im Jahr 2000 auf seien für dieses Jahr nur noch Investitionen i.h.v. US$ 100 Mio. vorgesehen. Branchen Die Versteigerung der geplanten Erdgasleitung zwischen Bolivien und Argentinien wird laut der argentinischen und bolivianischen Regierung im Dezember vollzogen. Die Investition beträgt rund US$ 1,2 Mrd. Außerdem ist ein Gastrennungswerk mit einem Investitionsvolumen von US$ 250 Mio. geplant. Laut dem bolivianischen Vizepräsidenten Alvaro García Linera und dem argentinischen Planungsminister Julio De Vido, solle das seit Juni 2005 beschlossene Energieabkommen nun beschleunigt werden. Das Vorhaben habe für beide Seiten Vorteile. De Vido gab auf einem Treffen mit dem bolivianischen Vizepräsidenten an, dass Argentinien zunächst die gesamte Finanzierung der Arbeiten ü- bernehme. Der norwegische Minister für Entwicklung und internationale Kooperation, Erik Solheim, sagte der bolivianischen Regierung technische Hilfe für die Erschließung der Erdgasvorkommen zu. Solheim gab an, dass die norwegische Seite während der Unterstützung stets offen und transparent handeln werde. Dieselbe Transparenz fordert er ebenfalls von der staatlichen Seite Boliviens sowie von allen beteiligten Privatunternehmen. Unternehmen Das indische Unternehmen Jindal Steel will in den nächsten 10 Jahren in den Bau eines Stahlwerks sowie die Erschließung von Erzminen in Bolivien investieren. Insgesamt handelt es sich um ein Investitionsvolumen von rund US$ 2,3 Mio.. Davon entfielen 80% auf das Stahlwerk und 20% auf die Erzförderung. Der russische Gaskonzern Gazprom wird US$ 2 Mio. in Boliviens Gasindustrie investieren. Geplant wird der Bau neuer Pipelines und die Erschließung neuer Felder. Die bolivianische Regierung verstaatlicht sechs Privatunternehmen. Darunter fällt die Empresa Nacional de Telecomunicaciones (Entel), das E- lektrizitätswerk Corani, Valle Hermoso y Guaracachi und die Eisenbahnunternehmen Andina und Oriental. Anfang August gab die spanische Vizepräsidentin María Teresa Fernández de la Vega an, Repsol werde bestimmt in Bolivien tätig bleiben. Zur Zeit arbeite Spanien an einem juristischen Rahmenvertrag, der die finanzielle Situation für die spanische und bolivianische Seite regeln soll. Frau Fernández de la Vega sei sehr zuversichtlich, dass es zu einer Übereinstimmung zwischen ihr und Morales kommen werde. Laut eigener Auskunft unterschrieb das iranische Unternehmen IRNA mit der bolivianischen Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung, Celinda Sosa, eine Absichtserklärung, die bilaterale Kooperation im Industrie- und Bergbaubereich voranzutreiben. Kredite 1. beantragt: OPEC Fund: US$ 10,7 Mio Darlehen für die Instandsetzung bzw. Erweiterung von neun U- niversitäten. Projektträger: Ministerio de Educación, Avenida Arce No. 2147, La Paz, Tel.: / , Sra. Patricia Marin. Interamerikanische Entwicklungsbank: US$ 108 Mio zur Verbesserung der Infrastruktur auf nationaler Ebene, besonders zwischen Beni und La Paz. Des Weiteren soll die Verbindung zwischen La Paz und San Borja verbessert werden..., Projektträger: Servicio Nacioanl de Caminos, Av. 20 de octubre 1829, La Paz, Casilla 1485, La Paz, Tel.: / , E- Mail: Joel Branski 2. bewilligt: Interamerikanische Entwicklungsbank:: US$ 15 Mio für die Unterstützung der Koordination und Konsolidierung des institutionellen Reformprozesses zur Erhöhung der Effizienz der Betreuung der öffentlichen Einnahmen; Projektträger: Ministerio de Hacienda, Casilla 3744, La Paz, Kotakt: Tel.: / , Fax: /391089, Joel Branski Wirtschaftliche Mitteilungen Nr. 7-8/2006 Bolivien 2 (31.8.)

Länder Lateinamerikas und der Karibik

Länder Lateinamerikas und der Karibik Länder Lateinamerikas und der Karibik 1 Antigua und Barbuda 2 Argentinien 3 Bahamas 4 Barbados 5 Belize 6 Bolivien 7 Brasilien 8 Chile 9 Costa Rica 10 Dominica 11 Dominikanische Republik 12 Ecuador 13

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN IBERO-AMERIKA VEREIN 1 WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 9/2006 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative

Mehr

Länder-Daten Argentinien

Länder-Daten Argentinien Länder-Daten Argentinien Allgemeines Landesfläche: 2,780.400 km 2 Bevölkerungsdichte (1997): 13 Einwohner/km 2 Bevölkerung total (1997): 37,4 Mio Einwohner Bevölkerungs: 1,15% 2001 2002 BIP (Milliarde

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN IBERO-AMERIKA VEREIN 1 WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 6/2006 Inhaltsverzeichnis Kurzinformation Impressum Editorial Aufstellung mit der neuen Zusammensetzung der Gremien des IAV (Stand 26.6.2006) Aktuelle

Mehr

IT-Markt in Argentinien und Brasilien

IT-Markt in Argentinien und Brasilien IT-Markt in Argentinien und Brasilien Diego N. Cortina Allianz der deutschen Kammern im Mercosur Mercosur-Projektbüro Frankfurt Mercosur Kammernetz 6 Auslandshandelskammern (AHKs) Asunción Buenos Aires

Mehr

Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013

Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013 Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013 1. Am 14. Februar 2014 veröffentlichte das Nationale Statistikinstitut die erste Schätzung für das Wirtschaftswachstum in Rumänien im vierten Quartal

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 3/2007 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Die Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft

Mehr

Chris Schmidt - istockphoto. Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest

Chris Schmidt - istockphoto. Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest Chris Schmidt - istockphoto Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest 03.12.2015 1. Wirtschaft und Handel 2. Investitionen 3. Perspektiven 4. Zukunftsbranchen 5. Freihandel 2 Wirtschaft

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN IBERO-AMERIKA VEREIN 1 WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 2/2005 Inhaltsverzeichnis Kurzinformation Editorial Aktuelle Lateinamerika-Termine Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 10/2007 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Die Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft

Mehr

Rede des argentinischen Botschafters Daniel Polski

Rede des argentinischen Botschafters Daniel Polski Rede des argentinischen Botschafters Daniel Polski Informationsveranstaltung: Windenergie in Argentinien, Paraguay und Uruguay 15. Mai 2014, VKU Forum Berlin 1. Einleitung: Ich freue mich sehr, Sie hier

Mehr

Deutsche Investitionen in Mittel- und Südamerika

Deutsche Investitionen in Mittel- und Südamerika Umfang und Zielrichtung deutscher Investitionen Deutschland lag, nach den USA und Großbritannien, in 2005 an dritter Stelle bei den weltweit wichtigsten Quellen für Direktinvestitionen. Nach einer Umfrage

Mehr

P R E S S E M E L D U N G

P R E S S E M E L D U N G Paris/Mainz, März 2015 Quartals-Update Länderbewertungen und Bewertungen Geschäftsumfeld Coface stuft zwei europäische Länder hoch und nimmt Brasilien auf negative watch Geschäftsumfeld in Russland auf

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 2/2008 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Die Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN IBERO-AMERIKA VEREIN 1 WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 4/2004 Inhaltsverzeichnis Kurzinformation Editorial Lateinamerika - stärkeres Wachstum als erwartet Aktuelle Lateinamerika-Termine Transparenzliste

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN IBERO-AMERIKA VEREIN 1 WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 12/2006 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative

Mehr

SOZIALWIRTSCHAFTLICHE LAGE VON ST. PETERSBURG (JAHRESERGEBNIS 2011)

SOZIALWIRTSCHAFTLICHE LAGE VON ST. PETERSBURG (JAHRESERGEBNIS 2011) SOZIALWIRTSCHAFTLICHE LAGE VON ST. PETERSBURG (JAHRESERGEBNIS 2011) Sankt Petersburg gehört der Gruppe der Regionen Russlands mit dem überdurchschnittlichen Stand der Wirtschaftsentwicklung an. Das Bruttoregionalprodukt

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN IBERO-AMERIKA VEREIN 1 WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 7-8/2004 Inhaltsverzeichnis Kurzinformation Editorial Aktuelle Lateinamerika-Termine Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative

Mehr

IBERO-AMERIKA VEREIN e.v.

IBERO-AMERIKA VEREIN e.v. IBERO-AMERIKA VEREIN e.v. ALSTERGLACIS 8 20354 HAMBURG Tel.: +49 40 4 13 43 13 Fax: +49 40 45 79 60 Homepage: www.ibero-amerikaverein.de E-Mail: info@ibero-amerikaverein.de Unternehmerreise nach Mexiko

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: El Salvador

Wirtschaftsdaten kompakt: El Salvador 159990 Wirtschaftsdaten kompakt: El Salvador Stand: Mai 2013 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 21.041 qkm 2013: 6,3 Millionen Bevölkerungswachstum 2013: 0,3% Fertilitätsrate Geburtenrate Altersstruktur

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Investment I Einfach I Anders. Chile ein Investment für Quint:Essence?

Investment I Einfach I Anders. Chile ein Investment für Quint:Essence? Investment I Einfach I Anders Chile innerhalb des Quint:Essence-Investmentprozesses Land: Chile Nr. Indikator Bewertung 1. Ausfallindikator 1,4 2. Länderindikator: aufstrebende Länder 3,0 2. Länderindikator

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Bechtle AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Zwischenbericht Bechtle auch im dritten Quartal deutlich über Vorjahr

Bechtle AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Zwischenbericht Bechtle auch im dritten Quartal deutlich über Vorjahr Bechtle AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Zwischenbericht Bechtle auch im dritten Quartal deutlich über Vorjahr 11.11.2015 / 07:30 --------- Bechtle auch im dritten Quartal deutlich über Vorjahr - Umsatz

Mehr

Wirtschaftsbeziehungen Österreich - Lateinamerika

Wirtschaftsbeziehungen Österreich - Lateinamerika Wirtschaftsbeziehungen Österreich - Lateinamerika Alexander Solar Regionalmanager Nord/Lateinamerika AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH Geistiges Eigentum in Lateinamerika schützen wie und wozu? 25. November

Mehr

Grundlagen der Kooperation: Argentinien

Grundlagen der Kooperation: Argentinien 1 von 8 1/1/2009 9:00 PM Grundlagen der Kooperation: Argentinien 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Überblick Regierungs- und Ressortabkommen Einzelvereinbarungen Bilaterale Gremien und Beauftragte Vertretung

Mehr

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014 LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA Oktober 2014 Herausgeber BAKBASEL Redaktion Max Künnemann Adresse BAK Basel Economics AG Güterstrasse 82 CH-4053 Basel T +41 61 279 97 00 F +41 61 279 97 28 info@bakbasel.com

Mehr

- Argentinien 9.11.2007-1. Argentinien

- Argentinien 9.11.2007-1. Argentinien - Argentinien 9.11.2007-1 Argentinien Basisdaten im Überblick 2005 2006 2007 BIP-Wachstum Statistikinstitut Indec: EMAE 9,2 % 8,5 % 8,0 % p Industriewachstum Indec: EMI 7,7 % 8,3 % 6,5 % p Export - Indec

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien

Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien 159440 Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien Stand: Mai 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 2.780.400 qkm 2014: 42,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 0,9%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Aktuelle Themen Deutschland Europa International

Aktuelle Themen Deutschland Europa International Aktuelle Themen Deutschland Europa International 19. März 1999 Nr. 115 Ausländische Direktinvestitionen in Lateinamerika Verlieren die internationalen Unternehmen die Geduld? Die konjunkturellen Aussichten

Mehr

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007 Die brasilianischen Kapitalmärkte in Ihrer Komplexität sind selten im Blickpunkt der deutschen Presse. Vor allem fehlt es an einem regelmäßigen Überblick über die Geschehnisse im brasilianischen Markt.

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Mexiko

Wirtschaftsdaten kompakt: Mexiko 159520 Wirtschaftsdaten kompakt: Mexiko Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 1.964.375 qkm 2014: 119,6 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,2%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

CreditPlus überschreitet Zwei-Milliarden- Grenze beim Konsumentenkreditbestand

CreditPlus überschreitet Zwei-Milliarden- Grenze beim Konsumentenkreditbestand Pressemitteilung 02/11 Ressorts: Wirtschaft, Banken, Handel, Verbraucher CreditPlus überschreitet Zwei-Milliarden- Grenze beim Konsumentenkreditbestand 2010 hat die Bank das Geschäftsfeld Automotive weiter

Mehr

ABO Wind AG. Berlin 24.11.2011

ABO Wind AG. Berlin 24.11.2011 ABO Wind AG Berlin 24.11.2011 Übersicht 1. Der Argentinische Energiemarkt 2. Wieso in Argentinien investieren? 3. ABO Wind Profil: Funktionen und Tätigkeiten 4. Unsere Projekte in Argentinien 1. Argentinischer

Mehr

Preisliste "0180 Callthrough"

Preisliste 0180 Callthrough Deutschland Festnetz 01801110086 0,0390 Deutschland Mobilfunk 01805110086 0,1400 INTERNATIONAL Ägypten 01805110086 0,1400 Ägypten (Mobilfunk) 01803110086 0,0900 Albanien 01803110086 0,0900 Algerien 01803110086

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Übersicht über das Zahlungsverfahren beim Bundesamt für Justiz

Übersicht über das Zahlungsverfahren beim Bundesamt für Justiz Übersicht über das Zahlungsverfahren beim Bundesamt für Justiz Hinweis: Eine Gewähr dafür, welche Form der Beglaubigung zur Vorlage deutscher Führungszeugnisse im Ausland erforderlich ist, wird nicht übernommen.

Mehr

Promovierende, Hochschuladministratoren, Wissenschaftler (Promovierte, Professoren), Aufenthalt 3 bis 6 Monate

Promovierende, Hochschuladministratoren, Wissenschaftler (Promovierte, Professoren), Aufenthalt 3 bis 6 Monate Afghanistan 825,00 900,00 Ägypten 425,00 450,00 Albanien 300,00 325,00 Algerien 425,00 475,00 Andorra 400,00 425,00 Angola 1.050,00 1.125,00 Anguilla (brit.) 1.350,00 1.475,00 Antiguilla und Barbuda 1.350,00

Mehr

Kommentartext Kontinente im Überblick Amerika

Kommentartext Kontinente im Überblick Amerika Kommentartext Kontinente im Überblick Amerika Als Amerika wird der gesamte Doppelkontinent zwischen dem 84. Breitengrad im Norden und dem 56. Breitengrad im Süden bezeichnet. Rund 15 000 Kilometer dehnt

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Venezuela

Wirtschaftsdaten kompakt: Venezuela 159580 Wirtschaftsdaten kompakt: Venezuela Stand: November 2013 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 912.050 qkm 2013: 30,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2013: 1,4%* Fertilitätsrate Geburtenrate

Mehr

12. Argentinien. 13. Bolivien

12. Argentinien. 13. Bolivien Amerika Aufgaben zum Atlas 2010 (Antworten auf diesen Doppelbogen oder auf Häuschenblätter) Ziele: Du kannst topografische Karten, Wirtschaftskarten und Klimakarten aus dem Atlas lesen und kennst die Lage

Mehr

ECUADOR Der kleine Andenstaat mit großem Potential

ECUADOR Der kleine Andenstaat mit großem Potential ECUADOR Der kleine Andenstaat mit großem Potential Markteintrittsstrategien und Marktbarrieren www.renewables-made-in-germany.com ECUADOR - Basisdaten 15 Millionen Einwohner 256.370 km² BIP 2013: 89,6

Mehr

Haupthandelsströme Erdgas

Haupthandelsströme Erdgas Haupthandelsströme Erdgas Haupthandelsströme Erdgas Handelsströme per Pipeline * und in Form von Flüssiggas (LNG) ** in Milliarden Kubikmeter, 2008 Handelsströme per Pipeline* und in Form von Flüssiggas

Mehr

Wachstumsmarkt Asien FOKUSNIEDERSACHSEN. NIHK: Asien als Handelspartner immer wichtiger Märkte öffnen sich, Exporte steigen

Wachstumsmarkt Asien FOKUSNIEDERSACHSEN. NIHK: Asien als Handelspartner immer wichtiger Märkte öffnen sich, Exporte steigen Wachstumsmarkt Asien NIHK: Asien als Handelspartner immer wichtiger Märkte öffnen sich, Exporte steigen Viele niedersächsische Unternehmen sind mit den Handelsmöglichkeiten in Asien noch nicht zufrieden.

Mehr

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 2013

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 2013 www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 Inhalt im Überblick 2. Quartal 3 IPOs IPOs in Q2 4 Evonik und RTL Group 5 Veränderungen zwischen Bookbuildingspanne, Emissionspreis und erstem Preis 7 Kapitalerhöhungen

Mehr

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. August 2012 Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Die deutschen Unternehmen profitieren aktuell von ausgesprochen guten Finanzierungsbedingungen. Sie haben einen

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Peru

Wirtschaftsdaten kompakt: Peru 159550 Wirtschaftsdaten kompakt: Peru Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 1.285.216 qkm 2014: 31,4 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,0% * Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Presseinformation. Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen. Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen

Presseinformation. Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen. Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen Presseinformation Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen Mario Mehren: Wintershall-Strategie hat sich bewährt 2. Juni 2015 Michael Sasse Tel.

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 4/2007 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Die Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft

Mehr

Embajada de Suiza. Chiles Wirtschaft. St. Gallen, June 18 th 2009 / Carlo Zingg

Embajada de Suiza. Chiles Wirtschaft. St. Gallen, June 18 th 2009 / Carlo Zingg Chiles Wirtschaft Wirtschaftsregionen Norden Chiles Bergbau (vor allem Kupfer) Zentral Chile Verarbeitende Industrie Dienstleistungen Süden Chiles Fischerei Forstwirtschaft Wirtschaftliche Indikatoren

Mehr

WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN?

WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN? FACTSHEET WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN? Am 11. Juni dieses Jahres verkündeten die Finanzminister der 7 reichsten Nationen (G7) einen neuen Plan für den Erlass der Auslandsschuld

Mehr

Finanzierungsrechnung der Schweiz 2004

Finanzierungsrechnung der Schweiz 2004 Kommunikation Postfach, CH-8022 Zürich Telefon +41 44 631 31 11 Fax +41 44 631 39 10 Zürich, 21. November 2006 Finanzierungsrechnung der Schweiz 2004 Finanzvermögen der Privathaushalte zur Hälfte in der

Mehr

P R E S S E M E L D U N G. Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen

P R E S S E M E L D U N G. Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen Hongkong / Mainz, März 2015 Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen 2015 langsameres Wachstum und mehr notleidende Kredite zu erwarten Eine neue Studie von

Mehr

Pressemitteilung. Colliers International: Keine Sommerpause auf deutschem Bürovermietungsmarkt

Pressemitteilung. Colliers International: Keine Sommerpause auf deutschem Bürovermietungsmarkt Pressemitteilung Colliers International: Keine Sommerpause auf deutschem Bürovermietungsmarkt - Zunahme von 15 Prozent beim Flächenumsatz - Leerstandsquoten an allen Standorten rückläufig München, 2. Oktober

Mehr

Investitionsgelder fließen in den Euro

Investitionsgelder fließen in den Euro Investitionsgelder fließen in den Euro 17. Januar 2011 In den letzten Wochen ist die Euro-Schuldenkrise erwacht. Anleihen von Portugal, Griechenland und Irland wurden stark verkauft, wobei die portugiesischen

Mehr

Seite 1 von 5. In folgenden Ländern kannst du surfen, MMS versenden und empfangen: Datenroaming Down- & Upload Preis pro 100 KB

Seite 1 von 5. In folgenden Ländern kannst du surfen, MMS versenden und empfangen: Datenroaming Down- & Upload Preis pro 100 KB Seite 1 von 5 bob weltweit für bigbob, bigbob 2009, bigbob 2011, bigbob 8,80, bob vierer 2008, bob vierer 2011, minibob, smartbob, smartbob 2011, smartbob XL, smartbob XL 9,90, superbob In folgenden Ländern

Mehr

Deutsche ins Ausland AUFENTHALTSKOSTEN Studierende und Promovierende bei Workshops und bei der Teilnahme an

Deutsche ins Ausland AUFENTHALTSKOSTEN Studierende und Promovierende bei Workshops und bei der Teilnahme an EU-* bis zu 6 e, pro Afghanistan 800,00 71,00 19,00 Ägypten 800,00 38,00 19,00 Albanien 800,00 68,00 19,00 Algerien 800,00 60,00 30,00 Andorra 62,00 20,00 Angola 1025,00 83,00 26,00 Argentinien 800,00

Mehr

Deutsche ins Ausland Pauschalen REISEKOSTEN für Hin- und Rückreise Studierende/ Promovierende, Aufenthalt bis zu 3 Monate

Deutsche ins Ausland Pauschalen REISEKOSTEN für Hin- und Rückreise Studierende/ Promovierende, Aufenthalt bis zu 3 Monate zu 3 6 Afghanistan 825,00 900,00 1.100,00 1.150,00 Ägypten 425,00 450,00 550,00 600,00 Albanien 300,00 325,00 400,00 425,00 Algerien 425,00 475,00 575,00 600,00 Andorra 400,00 425,00 525,00 550,00 Angola

Mehr

Sonae Sierra verzeichnete im 1. Quartal Nettogewinne in Höhe von 22,9 Millionen Euro

Sonae Sierra verzeichnete im 1. Quartal Nettogewinne in Höhe von 22,9 Millionen Euro Düsseldorf, 14. Mai 2008 Wachstum von 20 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Sonae Sierra verzeichnete im 1. Quartal Nettogewinne in Höhe von 22,9 Millionen Euro Die Nettoumsatzrendite wuchs um 31 % auf

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien

Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien 159440 Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 2.780.400 qkm 2014: 42,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,0%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Bevölkerungsentwicklung in Lateinamerika

Bevölkerungsentwicklung in Lateinamerika Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Bevölkerungsentwicklung in Lateinamerika Von Steffen Kröhnert Der Begriff

Mehr

Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele

Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele VDMA Mitgliederversammlung NRW Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele Ralph Lerch, Head Export

Mehr

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand 1. Thailand Thailand Hauptstadt: Bangkok Währung: Thai Baht (THB) ca 1:42 Fläche:

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Ecuador

Wirtschaftsdaten kompakt: Ecuador 159480 Wirtschaftsdaten kompakt: Ecuador Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 283.561 qkm* 2014: 16,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,4%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Offshore. Investieren Sie in die Versorgung von Öl- und Gasplattformen.

Offshore. Investieren Sie in die Versorgung von Öl- und Gasplattformen. Offshore Eine der wichtigsten Baustellen der Welt liegt vor den Küsten: offshore. Dort wird immer mehr Öl und Gas gefördert. Eine der großen Herausforderungen: Die Plattformen täglich mit Material zu versorgen.

Mehr

Redemittel zur Beschreibung von Schaubildern, Diagrammen und Statistiken

Redemittel zur Beschreibung von Schaubildern, Diagrammen und Statistiken Balkendiagramm Säulendiagramm gestapeltes Säulendiagramm Thema Thema des Schaubildes / der Grafik ist... Die Tabelle / das Schaubild / die Statistik / die Grafik / das Diagramm gibt Auskunft über... Das

Mehr

Deutsche Investitionen in China

Deutsche Investitionen in China Osnabrück 28. April 24 Deutsche Investitionen in China Kann man es sich leisten, nicht dabei zu sein? Tamara Trinh, Deutsche Bank Research Übersicht Deutschland China: Die bilateralen Beziehungen Investoren

Mehr

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS P. Danejko, D. Kruk, E. Rakowa, I. Totschizkaja, A. Tschubrik, G. Schimanowitsch EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS Summary Eine Analyse der marktwirtschaftlichen

Mehr

Chancen für deutsche Unternehmen in Mexiko Mexiko-Stadt, 4.5.2015

Chancen für deutsche Unternehmen in Mexiko Mexiko-Stadt, 4.5.2015 Chris Schmidt - istockphoto Chancen für deutsche Unternehmen in Mexiko Mexiko-Stadt, 4.5.2015 Peter Buerstedde Direktor, Büro für Mexiko und Kuba Germany Trade & Invest Inhalt: Interne und externe Faktoren

Mehr

Taiwan: Gute Geschäftsmöglichkeiten für KMUs

Taiwan: Gute Geschäftsmöglichkeiten für KMUs Taiwan: Gute Geschäftsmöglichkeiten für KMUs Dr. Roland Wein, Executive Director, Deutsches Wirtschaftsbüro Taipei 1 Gliederung Taiwan im Überblick Taiwan: High-Tech Partner Deutschland Taiwan Ausblick

Mehr

Business-Chancen in Peru und Bolivien für deutsche Anbieter aus dem Bereich der Bauwirtschaft Lima Santa Cruz, 10. - 14.

Business-Chancen in Peru und Bolivien für deutsche Anbieter aus dem Bereich der Bauwirtschaft Lima Santa Cruz, 10. - 14. Business-Chancen in Peru und Bolivien für deutsche Anbieter aus dem Bereich der Bauwirtschaft Lima Santa Cruz, 10. - 14. November 2014 BMWi-Markterschließungsprogramm für KMU Ihre Vorteile Sie sind ein

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Kolumbien

Wirtschaftsdaten kompakt: Kolumbien 159510 Wirtschaftsdaten kompakt: Kolumbien Stand: November 2013 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 1.138.910 qkm 2013: 47,2 Millionen* Bevölkerungswachstum 2013: 1,1%* Fertilitätsrate Geburtenrate

Mehr

Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren

Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren P R E S S E I N F O R M A T I O N Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren Trotz starkem Franken und stotternden Schweizer Ausfuhren nach China und Hongkong bleiben eidgenössische Entscheidungsträger

Mehr

Abgehende Verbindungen von Deutschland ins Ausland

Abgehende Verbindungen von Deutschland ins Ausland Abgehende Verbindungen von Deutschland ins Ausland Anrufe in Fest- und Mobilfunknetze Einheit Preis 1 Europa pro Minute 2 0,29 USA / Kanada pro Minute 2 0,29 Übrige Welt pro Minute 2 0,99 SMS in Fest-

Mehr

Starke Zunahme der Anbieter in Berlin: Anzahl der Hotels, Kongresszentren, Locations

Starke Zunahme der Anbieter in Berlin: Anzahl der Hotels, Kongresszentren, Locations 1. Executive Summary Seit Beginn der Erfassung des Berliner MICE Marktes in 2002 hat sich der Tagungs- und Kongressbereich in Berlin überaus dynamisch entwickelt. Die Zahl der Anbieter stieg von 245 im

Mehr

Pressemitteilung. Tübingen und Linz, 6. Februar 2013

Pressemitteilung. Tübingen und Linz, 6. Februar 2013 Pressemitteilung Prognose zur Entwicklung der Schattenwirtschaft in Deutschland im Jahr 2013 Tübingen und Linz, 6. Februar 2013 Schattenwirtschaftsprognose 2013: Relativ günstige Wirtschaftsentwicklung

Mehr

Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors im Jahr 2011 1

Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors im Jahr 2011 1 Geldvermögensbildung und Finanzierung des privaten Sektors im Jahr 2011 1 Michael Andreasch 2 1 Finanzverhalten des Haushaltssektors 1, 2 Das verfügbare Einkommen des Haushaltssektors 3 betrug im Jahr

Mehr

Peru und Bolivien Wachstumsmärkte in der Andenregion Marktchancen und Markterschließung in Peru und Bolivien

Peru und Bolivien Wachstumsmärkte in der Andenregion Marktchancen und Markterschließung in Peru und Bolivien Peru und Bolivien Wachstumsmärkte in der Andenregion Marktchancen und Markterschließung in Peru und Bolivien Stefan Schnepp, Leiter DEinternational AHK Peru Stuttgart, 2011 Übersicht Einwohner: 10,42 Mio.

Mehr

Kilometergeld und Reisekosten

Kilometergeld und Reisekosten Kilometergeld und Reisekosten 1. Kilometergeld Fahrzeug pro km Motorfahrrad und Motorrad mit einem Hubraum bis 250 ccm 0,14 Motorrad mit einem Hubraum über 250 ccm 0,24 PKW und Kombi 0,42 Zuschlag für

Mehr

Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2015

Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2015 Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2015 Firmeninsolvenzen sinken um 4,4 Prozent Anstieg auf Jahressicht möglich / In fünf Bundesländern steigen die Firmenpleiten bereits an 1. Überblick In den ersten sechs

Mehr

EXPO REAL Diskussionsforum Oblast Moskau. Eingangsstatement. Stefan Albat

EXPO REAL Diskussionsforum Oblast Moskau. Eingangsstatement. Stefan Albat EXPO REAL Diskussionsforum Oblast Moskau Montag, 05.10.2015 um 10:00 Uhr Messe München Messegelände, Halle B1, Stand Nr. 220, 81823 München Eingangsstatement Stefan Albat Stv. Hauptgeschäftsführer vbw

Mehr

Liste der Vertragsstaaten. des Abkommens vom 28. Juli 1951 und/oder des Protokolls vom 31. Januar 1967 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge

Liste der Vertragsstaaten. des Abkommens vom 28. Juli 1951 und/oder des Protokolls vom 31. Januar 1967 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge Liste der Vertragsstaaten des Abkommens vom 28. Juli 1951 und/oder des Protokolls vom 31. Januar 1967 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge Stand: 23. Oktober 2014 Vertragsstaaten: Vertragsstaaten des

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Übersicht Wer handelt mit wem? Das Gravitationsmodell Einfluss der Größe einer Volkswirtschaft auf den Handel Weitere Faktoren, die den Handel beeinflussen Entferungen

Mehr

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, 4. Quartal 2010 Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Zum Jahresende 2010 hält das Konjunkturhoch

Mehr

AUSSEN WIRTSCHAFTS TAG

AUSSEN WIRTSCHAFTS TAG AUSSEN WIRTSCHAFTS TAG der Agrar- und Ernährungswirtschaft 17. Juni 2010, Berlin Klaus Grimmel Deutsche Botschaft Warschau Wirtschaftsdienst, Referent für Landwirtschaft und Umwelt 01 Deutsche Botschaft

Mehr

Iran ein Bericht zur aktuellen Lage Teheran, September 2015. Amir Alizadeh Stellv. Geschäftsführer

Iran ein Bericht zur aktuellen Lage Teheran, September 2015. Amir Alizadeh Stellv. Geschäftsführer Iran ein Bericht zur aktuellen Lage Teheran, September 2015 Amir Alizadeh Stellv. Geschäftsführer Hintergrund Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer Gegründet 1975 Über 2.000 Mitgliedsfirmen 25

Mehr

Offene Immobilienfonds haben Auslandsanteil weiter ausgebaut. Breites Spektrum unterschiedlicher Größen im Objektbestand. Investment-Information

Offene Immobilienfonds haben Auslandsanteil weiter ausgebaut. Breites Spektrum unterschiedlicher Größen im Objektbestand. Investment-Information Investment-Information Offene Immobilienfonds haben Auslandsanteil weiter ausgebaut Bundesverband Investment und Asset Management e.v. Breites Spektrum unterschiedlicher Größen im Objektbestand Frankfurt

Mehr

1 IMAP M&A Consultants AG Februar 2011. 9. Corporate M&A-Kongress 17./18. november 2011

1 IMAP M&A Consultants AG Februar 2011. 9. Corporate M&A-Kongress 17./18. november 2011 1 IMAP M&A Consultants AG Februar 2011 9. Corporate M&A-Kongress 17./18. november 2011 Karl Fesenmeyer, Vorstand IMAP Internationale Unternehmensberatung für Mergers & Acquisitions Spezialisiert auf mittelgroße

Mehr

IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2011

IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2011 IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2011 Hotellerie bleibt auf Wachstumspfad Hotelverband Deutschland (IHA) Berlin, 8. August 2011 IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2011: Hotellerie bleibt auf Wachstumspfad

Mehr

Willkommen. 18 November 2015

Willkommen. 18 November 2015 Willkommen 18 November 2015 Markteinstieg und Marktchancen für deutsche Unternehmen in Neuseeland Monique Surges New Zealand German Business Association Quelle: Worldbank Group Doing Business Ratings Juni

Mehr

IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2013

IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2013 IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2013 Deutsche Hotellerie bleibt auch bei moderaterem Wirtschaftswachstum Jobmotor Hotelverband Deutschland (IHA) Berlin, 5. August 2013 IHA-Hotelkonjunkturbarometer

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Costa Rica

Wirtschaftsdaten kompakt: Costa Rica 151020 Wirtschaftsdaten kompakt: Costa Rica Stand: Mai 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 51.100,0 qkm 2014: 4,8 Millionen Bevölkerungswachstum 2014: 1,2% Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

HDH. Aufschwung in Deutschland setzt sich fort. Möbel: Kapazitätsauslastung steigt ordentlich. Holz: Kleines Umsatzminus im März

HDH. Aufschwung in Deutschland setzt sich fort. Möbel: Kapazitätsauslastung steigt ordentlich. Holz: Kleines Umsatzminus im März Aufschwung in Deutschland setzt sich fort Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute, die Bundesregierung und die internationalen Institutionen gehen für 2015 und 2016 derzeit von einem stabilen Wirtschaftswachstum

Mehr

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft Rede Michael Glos, MdB Bundesminister für Wirtschaft und Technologie anlässlich der Veranstaltung zum 60. Jahrestag der Währungsreform am 16. Juni 2008 um 10:00

Mehr

Entwicklung der italienischen Fliesenindustrie

Entwicklung der italienischen Fliesenindustrie Entwicklung der italienischen Fliesenindustrie ANALYSE der HANSA Unternehmensberatung Autor: Carlo A. Cit ITALIEN Hat die italienische Fliesenindustrie bis 2008 jährlich über 600 Millionen Quadratmeter

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015 Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 215 Patrick Franke Senior Economist Verl, 18.3.215 Geldpolitik seit der Krise 2 Finanzkrise? Schuldenkrise? Konjunkturelle Schwäche?

Mehr