Programm 2015 Seminare und Workshops

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1 Programm 2015 Seminare und Workshops

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3 Programm 2015 Seminare und Workshops

4 Herausgeber DAAD Deutscher Akademischer Austauschdienst German Academic Exchange Service Postfach , Bonn (Germany) Kennedyallee 50, Bonn (Germany) Internationale DAAD-Akademie Projektkoordination Dr. Gabriele Althoff (verantwortlich), Birgid Fehrenbach, Frauke Zurmühl Gestaltung & Satz LPG Loewenstern Padberg GbR, Bonn Druck Köllen Druck + Verlag GmbH, Bonn Auflage September Redaktionsschluss: August 2014 Fotonachweise Ikhlas Abbis (S. 21), aboutpixel.de [Mark Chambers (S. 50), Heiko Küverling (Titel)], Sina Bremer / DAAD (S. 65), Dörte Hagenguth (S. 31, 102, 110), Peter Himsel / David Ausserhofer (S. 26, 43, 56, 61, 74, 91, 107), Norbert Hüttermann (S. 35, 53, 88), Eric Lichtenscheidt (S. 46, 70, 97, 131), Christian Padberg (S. 126), pixelio [ Sascha Böhnke (S. 83), Janna Dierks (S. 78), Katharina Wieland Müller (S. 85)], Uwe Wenzel (S. 38), African_ Union.svg (S. 80), Daniel Ziegert (S. 116) DAAD Die in dieser Broschüre verwendete männliche Form schließt stets die weibliche Form mit ein. Diese Publikation wird aus Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.

5 Inhalt 4 Vorwort 6 Seminare und Workshops Chronologische Übersicht Kursangebot 17 Internationalisierung 39 Hochschulverwaltungen 59 Lehrende und Wissenschaftsmanager 75 Übergreifende Angebote 76 Themenreihe: Regionalkompetenz 86 Themenreihe: Interkulturelle Kompetenz 100 Themenreihe: Rechtliche Aspekte der Internationalisierung 104 Themenreihe: Im internationalen Vergleich 109 Inhouse Seminare und Trainings 117 GATE-Germany Internationales Hochschulmarketing 134 Das Modulzertifikat Internationalisierung 136 Ihre Ansprechpartner/innen 137 Allgemeine Hinweise und Teilnahmebedingungen 3

6 Vorwort 4 Wieder haben wir ein Jahr lang den Diskurs um Internationalisierung von Forschung, Lehre und Verwaltung an Hochschulen verfolgt, uns mit Seminarteilnehmenden, mit deutschen, ausländischen Referenten sowie mit Kolleginnen und Kollegen aus dem DAAD ausgetauscht. Viele der Ideen, die in diesem Prozess entwickelt wurden, sind in das neue Jahresprogramm der ida eingeflossen. Immer häufiger werden in letzter Zeit wieder ganz grundsätzliche Fragen gestellt: Warum inter na tio na lisieren wir eigentlich? Was wollen wir erreichen? Reicht es uns, immer mehr ausländische Studierende, Graduierte und Wissenschaftler zu empfangen und sie gut zu betreuen? Warum wollen wir immer mehr deutschen Studierenden, Lehrenden und Verwaltungsangestellten eine substan tielle Auslandserfahrung ermöglichen? Haben wir uns unserer Vision schon angenähert, unsere Ziele erreicht, wenn die Statistiken Jahr für Jahr höhere Mobilitäts zahlen und bessere bibliometrische Daten ausweisen? Visionäre Ziele der Internationalisierung wie Frieden, Verständigung, Toleranz sind bei weitem nicht erreicht, geschweige denn obsolet. Die Rückbesinnung auf Grundsätzliches findet sich auch im ida-programm wieder und spiegelt sich in Seminartiteln wie Internationalisierung und globale Verantwortung oder Internationalisierung als Beitrag zu mehr Toleranz. Auf der individuellen Ebene wünschen wir uns junge Menschen, die nicht nur auf den globalisierten Arbeitsmarkt vorbereitet sind, sondern auch in ihrem Denken

7 und Handeln Verantwortung für globale Belange wie Umwelt, Klima, Gesundheit, Nahrungssicherheit zu übernehmen bereit sind. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz sind Voraussetzungen dafür. Die sollten auch Mitarbeitende in Hochschulen erfüllen, seien sie im wissenschaftlichen oder im nichtwissenschaftlichen Bereich tätig. Einen Schwerpunkt im neuen ida-programm bildet das Angebot insbesondere an Fachsprachkursen für Angestellte der Hochschulverwaltung. Seit 2010 bietet die ida Kurse für diese wichtige Zielgruppe an. Die Palette der Kurse wurde stetig erweitert, auch wegen des allerorten gemeldeten Bedarfs. Von ausgewiesenen Fachsprachenexperten haben wir neue Kurse konzipieren, Materialien und Glossare erstellen lassen. All das, was die ida zusammen mit ihren Sprachdozentinnen in den letzten fünf Jahren erarbeitet hat, soll bis zur Jahreswende in einem Reader Englisch für die Hochschulverwaltung zusammengefasst werden. Das ist nur eine von vielen spannenden Aufgaben im kommenden Jahr, auf die sich das Team der ida freut. Dr. Gabriele Althoff 5

8 Programm 2015 Seminare und Workshops Chronologische Übersicht Januar Kurs / Seite 16. Januar / 87 Interkulturelle Grundlagen deutsch-russischer Hochschulkooperationen Januar / 101 Die rechtliche Situation internationaler Studierender Januar / 60 Qualität in internationalen Studienprogrammen Januar / 18 Strategieentwicklung in Internationalisierungs prozessen Januar / 42 Berufungsverhandlungen in englischer Sprache führen Januar / 77 Regionalkompetenz Australien 6

9 Januar Fortsetzung Kurs / Seite Januar / 103 Zuwendungsrecht im DAAD Zuwendungen zur Projektförderung Januar / 44 Englisch für Studierendensekretariate Februar Kurs / Seite Februar / 79 Regionalkompetenz Finnland 9. Februar / 89 Interkulturelle Sensibilisierung: Indien Februar / 62 Internationalisierung und globale Verantwortung Februar / 90 Methoden zur Vermittlung interkultureller Kompetenz Februar / 45 Basiskurs: Englisch für Angestellte der Hochschulverwaltung, Niveaustufe A Februar / 63 Lehre in der Fremdsprache Teaching in English (Bonn) 7

10 März Kurs / Seite März / 19 Das ABC der Internationalisierung März / 64 Wissenschaftskooperation mit Entwicklungsländern März / 120 GATE-Germany: Digitale Marketing-Trends im Hochschulbereich März / 20 Englisch in Beratungs- und Betreuungssituationen März / 22 Veränderungsmanagement im Internationalisierungs prozess März / 47 Englisch für Personalreferate März / 66 Lehre in der Fremdsprache Englisch für Dozenten (London) März / 105 Promovendenbetreuung im internationalen Vergleich März / 66 Lehre in der Fremdsprache Englisch für Dozenten (London) 25. März / 92 Interkulturelle Grundlagen deutsch-türkischer Hochschulkooperation März / 48 Englisch für Forschungsdezernate 8

11 März Fortsetzung Kurs / Seite März / 49 Kollegiale Beratung: Internationale Alumni-Arbeit an Hochschulen April Kurs / Seite April / 80 Regionalkompetenz Afrika: Einblicke und Strategien für einen vielschichtigen Kontinent 16. April / 93 Interkulturelle Sensibilisierung: Arabische Welt April / 23 Praxisworkshop: Beratungsgespräche zielgerichtet führen April / 121 GATE-Germany: Englisch für das Hochschulmarketing (Printmedien) April / 51 Englisch für Prüfungsämter April / 24 Englischkurs: Kommunikation und Etikette im internationalen akademischen Kontext April / 122 GATE-Germany: Partner und Vertriebswege für das internationale Hochschulmarketing April / 81 Regionalkompetenz Kolumbien 9

12 Mai Kurs / Seite Mai / 52 Englisch für Studienberatungen Mai / 25 Messung der Internatio nalität durch Rankings und Benchmarking-Projekte Mai / 27 Studieneingangsphase für internationale Studierende Mai / 94 Fortbildung zum Trainer für interkulturelle Kompetenz an Hochschulen, Modul Mai / 67 Internationalisierung des dualen Studiums Mai / 123 GATE-Germany: Vom Welcome-Package bis zum Alumni-Verein Juni Kurs / Seite Juni / 28 Projektmanagement im Internationalisierungs prozess Juni / 124 GATE-Germany: Soziale Netzwerke Aktuelle Trends und Einsatz für das Hochschulmarketing 10

13 Juni Fortsetzung Kurs / Seite Juni / 54 Kollegiale Beratung: Zulassung ausländischer Studienbewerber Juni / 82 Regionalkompetenz China Juni / 94 Fortbildung zum Trainer für interkulturelle Kompetenz an Hochschulen, Modul Juni / 29 Und nach dem Studium? Verbleib ausländischer Absolventen in Deutschland Juni / 30 Kooperation von Akade mischen Auslands ämtern / International Offices und Sprachzentren Juni / 106 Alumnikonzepte im internationalen Vergleich Juli Kurs / Seite Juli / 44 Englisch für Studierendensekretariate 11

14 August Kurs / Seite August / 96 Interkulturelle Grundlagen deutschchinesischer Hochschulzusammenarbeit August / 55 Interkulturelle Sensibilisierung für Angestellte der Hochschulverwaltung September Kurs / Seite September / 98 Verhandeln in internatio nalen / interkulturellen Kontexten September / 125 GATE-Germany: Web-Controlling Steuerung des internationalen Hochschulmarketings September / 66 Lehre in der Fremdsprache Englisch für Dozenten (London) September / 127 GATE-Germany: Marketing in Großbritannien September / 66 Lehre in der Fremdsprache Englisch für Dozenten (London) September / 95 Fortbildung zum Trainer für interkulturelle Kompetenz an Hochschulen, Modul September / 108 Hochschulautonomie im internationalen Vergleich 12

15 September Fortsetzung Kurs / Seite September / 68 Konzeption und Didaktik internationaler Studien gänge Praxisbeispiele aus der Lehre September / 47 Englisch für Personalreferate 30. September 2. Oktober / 69 Englisch für die Wissenschaftskooperation Oktober Kurs / Seite Oktober / 19 Das ABC der Internationalisierung Oktober / 45 Basiskurs: Englisch für Angestellte der Hochschulverwaltung, Niveaustufe A Oktober / 128 GATE-Germany: Grundlagen des internationalen Hochschulmarketings Oktober / 57 Englisch für Angestellte der Hochschulverwaltung, Niveaustufe B Oktober / 71 Internationale Studiengänge mit doppeltem oder gemeinsamem Abschluss Oktober / 129 GATE-Germany: Gewinnung und Bindung ausländischer Nachwuchs wissenschaftler 13

16 Oktober Fortsetzung Kurs / Seite Oktober / 32 Auslandspraktika: Beratung und Vermittlung Oktober / 58 Einführung in die Internationalisierung für Verwaltungsangestellte Oktober / 95 Fortbildung zum Trainer für interkulturelle Kompetenz an Hochschulen, Modul 4 November Kurs / Seite November / 130 GATE-Germany: Englisch für das Hochschulmarketing (Internet) November / 33 Mobilität von Wissenschaftlern: Ziele, Beratung, Förderung November / 72 Internationale Sommer schulen: Inhalt, Organi sation, Rekrutierung und Förderung November / 73 Einführung in die Internationalisierung für Wissenschaftsmanager November / 34 Zentral dezentral: Koordinierung des Internationalisierungs prozesses November / 103 Zuwendungsrecht im DAAD Zuwendungen zur Projektförderung 14

17 November Fortsetzung Kurs / Seite November / 132 GATE-Germany: Zulassung und inter natio nales Hochschulmarketing November / 36 Wie werden deutsche Hochschulen attraktiv für inter na tionale Professo rinnen und Professoren? November / 99 Interkulturelle Sensibilisierung für Fortgeschrittene 30. November 1. Dezember / 23 Praxisworkshop: Beratungsgespräche zielgerichtet führen Dezember Kurs / Seite Dezember / 37 Internationalisierung als Beitrag zu mehr Toleranz Dezember / 133 GATE-Germany: Studierenden gewinnung in Südost asien (Indonesien, Malaysia, Singapur) Dezember / 84 Regionalkompetenz Spanien 15

18 Inhouse-Seminare Kurs / Seite auf Anfrage 60 / 112 Inhouse-Training: Berufungsverhandlungen in englischer Sprache führen auf Anfrage 61 / 113 Inhouse-Training: Lehre in der Fremdsprache, Basiskurs und Wahlmodule auf Anfrage 62 / 114 Inhouse-Training: Englisch für Forschungs dezernate auf Anfrage 63 / 115 Inhouse-Training: Erstellen wissenschaftlicher Texte in englischer Sprache 16

19 Kursangebot Internationalisierung

20 01 Strategieentwicklung in Internationalisierungsprozessen Januar 2015 Es gibt viele gute Gründe eine Hochschule international auszurichten. Ein wichtiges Etappenziel auf dem Wege zur Internationalisierung ist eine aussagekräftige Strategie. So können die verschiedenen Organisationseinheiten der komplexen Organisation Hochschule am besten auf das gemeinsame Ziel Internationalisierung eingeschworen werden und die verschiedenen Partikularinteressen am effektivsten integriert werden. Doch wie entwickelt man eine Internationalisierungsstrategie? In diesem Seminar werden die verschiedenen Elemente einer Strategieentwicklung vorgestellt, diskutiert und von den Teilnehmern anhand ihrer eigenen Praxisbeispiele angewendet. Außerdem werden einige grundlegende Prinzipien des internen Marketings vorgestellt, die bei der Strategieentwicklung einer Hochschule berücksichtigt werden sollten. Termin, Ort: Januar 2015, Bonn Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 280, Euro Anmeldung: bis 20. Dezember 2014 unter 18

21 02 Das ABC der Internationalisierung März / Oktober 2015 Einführungsseminar für neue Mitarbeiter/innen im Akademischen Auslandsamt / International Office Von A wie Auslandsmobilität über P wie PROMOS bis Z wie Zulassung von ausländischen Studienbewerbern : Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Akademischen Auslandsamt werden mit einer Fülle von Begriffen, Programmen und Fakten konfrontiert. Dieses Einführungsseminar verschafft Ihnen einen ersten Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Förderungsmöglichkeiten des DAAD. Langjährige AAA- Mitarbeiter berichten aus ihrem Arbeitsalltag und geben praktische Tipps. Das virtuelle Fachinformationsportal der Akademischen Auslandsämter Oktopus sowie wichtige Informationsquellen werden vorgestellt. Außerdem sollen die EU-Programme nicht zu kurz kommen. Während der Veranstaltung haben die Seminarteil nehmer ausreichend Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den Dozenten und untereinander. Termine, Ort: März 2015, Bonn Oktober 2015, Bonn Zielgruppe: Hochschulmitarbeiter/innen, die erst seit kurzem für Information, Beratung und Betreuung zuständig sind Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 31. Januar 2015 / 6. September 2015 unter 19

22 03 Englisch in Beratungs- und Betreuungssituationen März 2015 Mit der Einführung internationaler Studiengänge in englischer Sprache ist die Zahl ausländischer Studierender mit nur begrenzten Deutschkenntnissen erheblich gestiegen. Trotz zahlreicher Informations- und Gesprächs angebote ist nach wie vor die erste und wichtigste Kontaktstelle das Auslandsamt / International Office. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen nicht nur Gespräche in englischer Sprache führen, sondern auch komplizierte Formblätter erläutern, die Terminologien von Prüfungs- und Universitätssystemen verständlich übersetzen sowie mit unterschiedlichen Mentalitäten und Reaktionen von Studierenden aus aller Welt umgehen können. Sprachliche, inhaltliche und kommunikative Probleme, die sich in Beratungssituationen mit inter nationalen Studierenden ergeben, werden im konkreten Erfahrungsaustausch diskutiert, Lösungsversuche werden erarbeitet. Im Vordergrund stehen die Vertiefung der Kommunikationsfähigkeit in der englischen Sprache, die Erweiterung der entsprechenden Begrifflichkeit sowie die Gesprächsführung in interkulturellen Situationen. Auf Gruppenarbeit und persönliches Engagement wird Wert gelegt. Die Seminarsprache ist Englisch. Termin, Ort: März 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Akademischen Auslandsämter / International Offices sowie Studiengangs koordinatoren mit guten bis sehr guten Englischkenntnissen (mindestens B2) Teilnehmerzahl: 16 Teilnahmebeitrag: 330, Euro Anmeldung: bis 10. Februar 2015 unter 20

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24 04 Veränderungsmanagement im Internationalisierungsprozess März 2015 Die Internationalisierung einer komplexen Organisation wie einer Hochschule ist ein umfangreiches und langfristig angelegtes Projekt. Hierzu bedarf es unter anderem einer Internationalisierungsstrategie, einer effektiven Projektplanung und eines professionellen Veränderungsmanagements. Das sogenannte Change Management ist in vielen Organisationen inzwischen ein unverzichtbar gewordenes Instrument zur Steuerung komplexer Veränderungen geworden. In diesem Praxis-Seminar werden die verschiedenen Elemente eines erfolgreichen Veränderungsmanagements (wie z. B. Nutzenanalyse, Stakeholder Management oder dialogorientierte Kommunikation) vorgestellt und dis kutiert und von den Teilnehmern im Rahmen ihrer eigenen Praxisbeispiele angewendet. Termin, Ort: März 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen von Hochschulen, die bereits erste Schritte in Richtung Internationalisierung unternommen haben Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 280, Euro Anmeldung: bis 11. Februar 2015 unter 22

25 05 Praxisworkshop: Beratungsgespräche zielgerichtet führen April / 30. November 1. Dezember 2015 Zeit für Beratung ist allenthalben ein knappes Gut. Beratungs gespräche müssen daher nicht nur mit Sensibi lität und interkulturellem Verständnis, sondern auch effizient und zielgerichtet geführt werden. Das gilt für deutsche Studierende, die einen Auslands aufenthalt anstreben und für internationale Studierende gleichermaßen. Zu ungeduldig oder zu routiniert zu kommunizieren, sich im Beratungsalltag aufzureiben oder gar abzustumpfen, sind Gefahren, denen sich die Beraterinnen aus den Akademischen Auslandsämtern sehr bewusst sind. Im Workshop werden Beratungssituationen diskutiert, Gespräche analysiert, verschiedene Kommunikationsaspekte herausgearbeitet. Dabei wird soweit möglich an die konkreten Erfahrungen der Teilnehmer/innen angeknüpft. Interaktive Phasen werden durch kurze theoretische Inputs ergänzt. Termine, Orte: April 2015, Bonn 30. November 1. Dezember 2015, Berlin Zielgruppe: Hochschulmitarbeiter/innen, die Beratungs gespräche durchführen Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 280, Euro Anmeldung: bis 15. März 2015 / 30. Oktober 2015 unter 23

26 06 Englischkurs: Kommunikation und Etikette im internationalen akademischen Kontext April 2015 Auch diejenigen, für die Internationalisierung zur täglichen Routine gehört, finden sich regelmäßig in Situationen, die mit Unsicherheit verbunden sind, spielen doch gerade in der internationalen Hochschul zusammen - arbeit nicht nur die Inhalte, also das Was der Kommunikation, sondern auch das Wer und Wie eine wichtige Rolle. Wer von den ausländischen Partnern darf denn überhaupt verhandeln und entscheiden? Wer hat welche Befugnisse, wer muss seine Vorgesetzten einbeziehen? Und mit welchen unverfänglichen Fragen findet man das heraus? Wer begrüßt ausländische Delegationen? Und wie begrüßt man sie? Wie findet man die richtigen Worte, um sowohl Verbundenheit als auch Respekt auszudrücken? Und oft finden die wichtigsten Absprachen nicht im for - mellen Kontext, sondern bei den eher informellen Zu sammen künften statt. Wie kann man beim Abend essen, Empfang oder in der Pause ein Gespräch eröffnen? Welche Themen sind unverfänglich? Wie funktioniert überhaupt der Small Talk? Wie bleibt ein Gespräch im Fluss, wie kann man es beenden, wenn man noch weitere Kontakte knüpfen oder pflegen will? Und, last but not least, wie funktioniert das alles auf Englisch? In Wortschatzarbeit, Übungen und Rollen spielen werden diese und andere Fragen der Teil nehmenden bearbeitet. Termin, Ort: April 2015, Bonn Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten Teilnehmerzahl: 12 Teilnahmebeitrag: 300, Euro 24 Anmeldung: bis 20. März 2015 unter

27 07 Messung der Internationalität durch Rankings und Benchmarking-Projekte Mai 2015 Im Zuge des nationalen und internationalen Wettbewerbs kann die Internationalität einer Institution als wichtiges Profilierungsmerkmal dienen. In vielen Hochschulen werden die Entwicklung und Implementierung von Internationalisierungskonzepten aktiv vorangetrieben. Um eine tragfähige Strategie weiter zu entwickeln und sie für das Profil der Hochschule zu nutzen, ist es hilfreich, sich mit anderen Institutionen vergleichen zu können. Auf Basis der bekanntesten Rankings ist ein solcher Vergleich nur bedingt möglich, da sie den Grad der Internationalisierung einer Hochschule gar nicht oder nur geringfügig berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Projekte initiiert, in denen Indikatoren zur Messung der Internationalität entwickelt wurden, wie zum Beispiel die vom DAAD, der HRK und der Humboldt-Stiftung entwickelten Profildaten. Auch ein neues Ranking wurde konzipiert, das U-Multirank vom Centrum für Hochschulentwicklung. Im Rahmen des Seminars wird ein Überblick über die Internationalisierungsindikatoren der bekanntesten Rankings gegeben, und es werden weitere Projekte zur Identifizierung und Messung von Internationalisierungs - indikatoren vorgestellt. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie die Ergebnisse von Hochschulen für die eigene Internationalisierungsstrategie genutzt werden. Termin, Ort: Mai 2015, Bonn Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 6. April 2015 unter 25 Modulzertifikat Internationalisierung

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29 08 Studieneingangsphase für internationale Studierende Mai 2015 Noch nie war die Zahl ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen höher. Mehr als sind zur Zeit eingeschrieben. Die Qualität der Ausbildung, die Reputation der Hochschule, die persönliche Sicherheit und gute Betreuung stehen ganz oben auf der Wunschliste ausländischer Studierender, wenn es um die Wahl des Studienortes geht. In den letzten Jahren hat sich an vielen deutschen Hochschulen eine Willkommenskultur entwickelt, die auch international nicht unbemerkt geblieben ist. Verbesserungspotential gibt es dennoch, zumal der Studienerfolg internationaler Bachelor-Studierender noch immer hinter dem ihrer deutschen Kommilitonen zurückbleibt. Ein guter Einstieg in das Studium kann die Aussicht auf den Studienerfolg verbessern. Dazu gehören Orientie rungs phasen, Wohnraumvermittlung, (teilweise kosten pflichtige) Willkommenspakete, Begleitung bei Behörden gängen, Buddyprogramme, Sprachunterricht und Sprachtandems, Pflichtberatungen und vieles mehr. Im Seminar wird eine Übersicht über die Vielzahl bestehender Angebote gegeben. Praxisbeispiele werden vorgestellt und analysiert. Interaktiv werden Modelle zur Gestaltung der Studieneingangsphase erarbeitet. Termin, Ort: Mai 2015, Berlin Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Akademischen Auslandsämter / International Offices Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 6. April 2015 unter 27

30 09 Projektmanagement im Internationalisierungsprozess Juni 2015 Internationalisierung der Hochschule ist eine Querschnitts - aufgabe. Viele Akteure aus Wissenschaft und Verwaltung wirken an der Umsetzung von Internationalisierungskonzepten oder an einzelnen Projekten mit. Oft sind es die Leiter und Mitarbeiter der Akademischen Auslandsämter, die als Internationalisierungsexperten Aufgaben bei der Entwicklung und Implementierung von Projekten, die die ganze Hochschule betreffen, übernehmen. Aber auch Vizepräsidenten für Internationalisierung, Referenten des Präsidialstabs oder Professoren sind mit der Koordinierung von solchen Internationalisierungsprojekten, die das Zusammenwirken vieler erfordern, betraut. Sie planen kleinere (und größere) Projekte, definieren die Ziele, beschaffen die Ressourcen und sind für Umsetzung und Auswertung zuständig. Das Seminar vermittelt die Grundlagen des Projektmanagements und bezieht sie auf den Internationalisierungsprozess. Projektziele, Auswahl des Projektteams, Strukturierung, Roter Faden, Meilensteine, Projektcontrolling sind einige der Themen, in die das Seminar einführt. Termin, Ort: Juni 2015, Berlin Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten aus Akademischen Auslandsämtern / International Offices, Wissenschaft und Verwaltung Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 400, Euro Anmeldung: bis 4. Mai 2015 unter 28

31 10 Und nach dem Studium? Verbleib ausländischer Absolventen in Deutschland Juni Der Diskurs über Mobilität und Rekrutierung ausländischer Studierender hat in den letzten Jahren einen neuen Akzent bekommen. Einheitlich waren die Zielsetzungen nie, denn für manche Länder sind inter nationale Studierende ein Wirtschaftsfaktor; andere wollen durch die Ausbildung einen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit leisten und wieder andere benennen institutionelle Effekte durch Internationalisation at Home als Priorität. In immer mehr neueren Internationalisierungs strategien wird die Anwerbung ausländischer Studierender mit demographischen Fragen verbunden und das Ziel for - muliert, den Bedarf an Fach- und Führungskräften durch ausländische Hochschulabsolventen zu decken. Das gilt auch für Deutschland. Der DAAD hat zu diesem Themenkomplex Studien erarbeiten lassen und eine differenzierte Stellungnahme vorgelegt. Im Seminar werden die unterschiedlichen indi vi duellen und gesellschaftlichen Interessen transparent gemacht. Es wird herausgearbeitet, unter welchen Bedingungen der Verbleib ausländischer Absolventen sowohl für das Gast- als auch für das Heimatland zu einem Kompetenzzuwachs führen kann. Daran anknüpfend wird an Beispielen veranschaulicht, wie ausländische Studie rende auf die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet werden können. Termin, Ort: Juni 2015, Bonn Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 23. Mai 2015 unter Modulzertifikat Internationalisierung

32 11 Kooperation von Akademischen Auslands ämtern / International Offices und Sprachzentren Juni 2015 Fast Studiengänge werden in Deutschland auf Englisch unterrichtet. Müssen ausländische Studie rende überhaupt noch Deutsch sprechen? Ja, sie müssen! Denn die Auslandserfahrung beschränkt sich nicht auf Hörsaal, Bibliothek und Labor. Beim Hochschulsport, in der Mensa und abends in der Kneipe wird über angesagte Musik, Urlaubserfahrungen und Fußball ergebnisse auf Deutsch gesprochen. Nicht nur das soziale und kulturelle Leben erfordert Deutschkenntnisse, auch im Umgang mit Behörden und Hochschulverwaltung wird ein gewisses Maß an Deutsch vorausgesetzt. Sprachzentren vermitteln die erforderliche Sprach kompetenz, spielen folglich eine wichtige Rolle im Internationalisierungs prozess und sind wichtige Partner der AAA. Die AAA wiederum kennen die spezifischen Situationen, in denen Deutschkenntnisse für ausländische Studierende und Lehrende wichtig sind. Sie kennen aber auch die andere Seite, nämlich die Arbeitseinheiten in der Hochschule, die mit ausländischen Studierenden und Lehrenden in Englisch kommunizieren müssen, und können wichtige Hinweise geben, wie die Sprachzentren die Hochschulverwaltung im Inter natio nali sierungsprozess unterstützen können. Neben Impulsvorträgen und Praxisbeispielen steht kollegiale Beratung im Zentrum dieses Kurses. Termin, Ort: Juni 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Akademischen Auslandsämter / International Offices und Sprachzentren Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 22. Mai 2015 unter 30

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34 12 Auslandspraktika: Beratung und Vermittlung Oktober 2015 Für die Beschäftigungsfähigkeit in einer globalisierten Arbeitswelt spielen Auslandspraktika eine wichtige Rolle. Wie beim Studium im Ausland werden kulturelle Erfahrungen gemacht und fremdsprachliche Kompetenzen erweitert. Einen hohen Stellenwert hat die Integration in ein Team aus dem Gastland. Arbeitsorganisation und Prozesse können von den im Studium erlernten abweichen, Lösungsstrategien erscheinen dem Fremden mitunter als unkonventionell. So können im Auslandspraktikum Erfahrungen gemacht werden, die zu größerer Flexibilität, Toleranz und interkultureller Kompetenz beitragen. Die Wege ins Auslandspraktikum aber können mit Stolper steinen gepflastert sein. Die Informations - angebote sind zwar vielfältig, mitunter aber auch unübersichtlich, Fördermöglichkeiten können je nach Fach und Zielregion unterschiedlich sein. Im Seminar werden die relevanten Informationen zu Praktikumsprogrammen und Fördermöglichkeiten im europäischen und außereuropäischen Ausland gebündelt. Fachvorträge zu Praktika in Übersee runden das Programm ab. Termin, Ort: Oktober 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Akademischen Auslandsämter / International Offices Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 28. September 2015 unter 32

35 13 Mobilität von Wissenschaftlern: Ziele, Beratung, Förderung November 2015 Rat und Information suchen in den Akademischen Aus - lands ämtern nicht nur die Studierenden. Auch viele Wissen schaftler wenden sich an die Internationalisierungs profis, wenn es darum geht, Kontakte zu aus ländischen Hochschulen zu knüpfen oder zu vertiefen, Lehrund Forschungserfahrung im Ausland zu sammeln oder an internationalen Tagungen teilzunehmen. In großen Kooperationsprojekten stehen in der Regel hinreichend Mittel für Informations-, Abstimmungsund Forschungsreisen von Wissenschaftlern zur Verfügung. Aber fast jedes große Projekt hat einmal klein angefangen: durch die Betreuung eines ausländischen Doktoranden, eine Einladung zu einem Vortrag oder einer Vorlesung im Ausland, durch eine gemeinsame Publikation. Auch die kleinen Aktivitäten erfordern Mobilität. Im Seminar werden Basisinformationen zur Dozentenmobilität vermittelt, ein Überblick über Fördermöglichkeiten des DAAD und anderer Organisationen gegeben. Praxisphasen, in denen an Fallbeispielen gearbeitet wird, runden das Programm ab. Termin, Ort: November 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Akademischen Auslandsämter / International Offices Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 8. Oktober 2015 unter 33

36 14 Zentral dezentral: Koordinierung des Internationalisierungsprozesses November 2015 Wer innerhalb einer Hochschule ist eigentlich für die Internationalisierung zuständig? Traditionell waren die Akademischen Auslandsämter die wichtigsten Ansprechpartner und Akteure. In dem Maße, in dem die internationale Ausrichtung einer Universität, Hochschule oder auch Fakultät an Bedeutung gewinnt, entstehen zusätzliche Arbeitseinheiten. Internationalisierungsbeauftragte und International Offices der Fakultäten, Vizepräsidenten für Internationalisierung, Präsidialstäbe nehmen sich des Themas an. Während die zentralen AAA meist über langjährige Erfahrung, bewährte Routinen, große Kontaktnetze im In- und Ausland verfügen, liegt die fachliche Expertise bei den Fakultäten. Dort wird beurteilt, ob das fachliche Spektrum eines ausländischen Fachbereichs vielversprechend für Studierendenaustausch, Doppelabschlüsse oder gemeinsame Forschungsprojekte ist. Für gelungene Internationalisierung braucht man beides. Deshalb ist die Koordinierung von zentralen und dezentralen Internationalisierungsmaßnahmen zu einer dringlichen Aufgabe geworden. Im Seminar werden verschiedene Modelle der Koordinierung vorgestellt bzw. erarbeitet. Der Schwerpunkt liegt beim Austausch durch moderierte kollegiale Beratung. Termin, Ort: November 2015, Bonn Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 15. Oktober 2015 unter Modulzertifikat Internationalisierung 34

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38 15 Wie werden deutsche Hochschulen attraktiv für inter na tionale Professorinnen und Professoren? November 2015 Professorinnen und Professoren aus dem Ausland können eine wichtige Rolle im Prozess der Inter nationa lisierung einer Hochschule spielen. Dies gilt für Forschung, Lehre und internationale Kooperation gleicher maßen. Exzellenzinitiative und Humboldt professuren zielen insbesondere auf Spitzen wissen schaftler/innen, die den Auf- und Ausbau von Forschungs schwerpunkten vorantreiben. Aber auch für die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses und für die Lehre spielen Professoren aus dem Ausland eine herausgehobene Rolle. Sie unterrichten nicht nur in einer Fremdsprache, sondern sind oft auch durch ein anderes Verständnis von Lehre und Betreuung geprägt. So können sie einen wichtigen Beitrag zur Wertschätzung der Lehre und zur akademischen Kultur leisten. Zudem bringen ausländische Wissenschaftler zumeist eine Vielzahl von Kontakten zu ihrem akademischen Heimatland mit, die für Studierenden austausch, gemeinsame Betreuung von Doktoranden oder für Forschungs kooperationen genutzt werden können. Im Seminar wird ein Themenspektrum abgedeckt, das von Anwerbung und Berufung über Besoldung und administrative Hürden bis hin zu Willkommenskultur und Dual Career Service reicht. Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte veranschaulichen, was bereits gut ist und was noch besser werden kann. Termin, Ort: November 2015, Bonn Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 27. Oktober 2015 unter Modulzertifikat Internationalisierung 36

39 16 Internationalisierung als Beitrag zu mehr Toleranz Dezember 2015 Internationalisierung ist ein interessengeleiteter Prozess, der im gelungenen Fall zu Nutzen und Gewinn für inund ausländische Partner führt. Das lässt sich an Studien und Statistiken ablesen. Aber alle, die das Privileg eines längeren Auslandsaufenthalts genossen haben, wissen, dass Internationalisierung mehr bedeutet als Zugang zu komplementärem Wissen, Nutzung von Forschungsanlagen und Bibliotheken auf der institutionellen Ebene sowie Vorbereitung auf den globalen Arbeitsmarkt und Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse. Die interkulturellen und anderen Kompetenzen, die individuell erworben werden, führen nicht in jedem, aber im besten Fall zu größerer Toleranz für Eigenheiten und Schwächen der Menschen in den Gastländern, zur Erkenntnis, dass nicht nur der deutsche Weg der Organisation von Lehre, Forschung und Betreuung zum Ziel führt. Wie aber können solche individuellen Erfahrungen eine institutionelle Wirkung entfalten und dazu beitragen, dass die Hochschule als Ganzes charakterisiert ist durch Toleranz, Weltoffenheit, Verständnis und die Bereitschaft, sich auf Neues und Anderes einzulassen? In diesem Seminar wird aus verschiedenen Perspektiven reflektiert, welche nicht unmittelbar auf den Nutzen orientierten Ziele mit Internationalisierung verbunden sind. Termin, Ort: Dezember 2015, Bonn Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 1. November 2015 unter Modulzertifikat Internationalisierung 37

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41 Kursangebot Hochschul - verwaltungen

42 Zertifikat Internationalisierungskompetenz Internationalisierung ist für viele deutsche Hochschulen zu einer Kernaufgabe geworden. Bei der Umsetzung von Internationalisierungsstrategien zeigt sich, dass nicht nur Serviceeinrichtungen, sondern nahezu alle Dezernate der klassischen Hochschulverwaltung von Internationalisierungsmaßnahmen betroffen sind. Arbeitsbereiche haben sich verändert, neue Aufgaben sind hinzu gekommen. Das macht die Arbeit spannend, erfordert aber auch Kenntnisse und Kompetenzen, die in den traditionellen Stellenprofilen für das nichtwissen schaft liche Personal an Hochschulen nicht vorgesehen waren. Um den veränderten und gestiegenen Anforderungen entsprechen zu können, ist eine Weiterqualifizierung im Bereich Internationalisierung sinnvoll. Das Zertifikat Internationalisierungskompetenz bescheinigt den Erwerb von Kompetenzen in drei relevanten Bereichen: p Hintergrundwissen zu Internationalisierungsprozessen, p Interkulturelle Kommunikation, p Englischkenntnisse, die für den Arbeitsplatz relevant sind. Voraussetzung für den Erwerb des Zertifikats ist der Besuch von je einer Veranstaltung aus den genannten Feldern. In einem Lerntagebuch sollen Erwartungen, Zielsetzungen, erworbene Kenntnisse und Transfermöglichkeiten auf den Arbeitsbereich dokumentiert werden. Darüber hinaus muss ein Englischtest absolviert werden. Weitere Informationen finden Sie unter 40

43 für Angestellte der Hochschulverwaltung Informationen zu den Englischkursen Auch auf einem niedrigen allgemeinsprachlichen Niveau können bereits fachsprachliche Kompetenzen erworben werden. Die verwaltungsspezifischen Englischkurse der ida haben zum Ziel, dass die Teilnehmenden die für ihren Arbeitsplatz relevante mündliche und schriftliche Kommunikation erfolgreich durchführen können. Für den Erwerb des Zertifikats ist die erfolgreiche Teilnahme an einem der fachspezifischen Kurse erforderlich: Englisch für Studierendensekretariate, Englisch für Personal referate, Englisch für Prüfungsämter, Englisch für Studienberatungen, Englisch für Forschungsdezernate.(Das Angebot wird sukzessive ausgebaut). Für die Teilnahme werden allgemeinsprachliche Englisch kenntnisse auf dem Niveau B1 bis B1+ vorausgesetzt. Potentielle Teilnehmer können kostenfrei den Online-Englisch-Test des TestDaF-Instituts nutzen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Wir beraten Sie auch gern zu alternativen Einstufungstests. Sollte das Testergebnis weit unter B1 liegen, empfehlen wir, vorbereitend an einem der beiden verwaltung s- spezifischen Sprachkurse teilzunehmen. p Basiskurs Englisch für Angestellte der Hochschulverwaltung (Eingangsniveau A2) p Englisch für Angestellte der Hochschul verwaltung (Eingangsniveau B1) Die fachspezifischen Englischkurse enden mit einem mündlichen und schriftlichen Test. Für den Erwerb des Zertifikats wird eine Prüfungsgebühr von 60 Euro erhoben, 40 Euro entfallen auf die Englischprüfung, 20 Euro auf die Bewertung des Lerntagebuchs. 41

44 17 Berufungsverhandlungen in englischer Sprache führen Januar 2015 Im Zuge der Internationalisierung deutscher Hochschulen gewinnt die Berufung ausländischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zunehmend an Bedeutung. Mit vielen von ihnen müssen die Berufungsverhandlungen auf Englisch geführt werden. Reicht das Standard- Englisch noch aus, um Grundfragen nach Ausstattung und wissenschaftlichen Mitarbeitern zu klären, so verlangen andere Fragen einen sehr speziellen Wortschatz: die Modalitäten des Umzugs, Reisekosten für Familienmitglieder, Vermittlung von adäquaten Arbeitsplätzen für Partner und Anerkennung von im Ausland erworbenen Pensionsansprüchen sind nur einige der Themen, die Mitarbeiter der Personalabteilung auf Englisch beherrschen und verhandeln müssen. Der Sprachkurs richtet sich an alle Hochschulangestellten, die in Berufungsverhandlungen miteinbezogen werden. Neben der Wortschatzarbeit werden spezifische Verhandlungssituationen eingeübt. Termin, Ort: Januar 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Personalabteilungen und Fakultätsleitungen Teilnehmerzahl: 14 Teilnahmebeitrag: 330, Euro Anmeldung: bis 22. Dezember 2014 unter 42

45

46 18 Englisch für Studierendensekretariate Januar / Juli 2015 Was heißt Studienzeitbescheinigung auf Englisch? Wie erkläre ich ausländischen Studierenden, was Rückmeldung, Beurlaubung vom Studium oder Beglaubigung bedeutet? Die Internationalisierungsbestrebungen deutscher Hochschulen sind verbunden mit erhöhten Anforderungen an die Mitarbeiter/innen von Serviceeinrichtungen für Studierende. Das gilt auch für deren Sprachkompetenz im Englischen. Denn eine steigende Anzahl ausländischer Studierender beginnt das Studium ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen und lernt die Sprache studienbegleitend. Gerade für solche Studierenden sind die Orientierung an der Universität und die Planung des Studiums schwieriger als für deutsche Kommilitonen/ innen. Abläufe in der Verwaltung und die dazugehörigen Fachbegriffe bleiben oft ein Buch mit sieben Siegeln. Der Bedarf an Erklärungen ist verständlicherweise hoch. Im Zentrum des Seminars stehen daher die Erarbeitung eines berufsrelevanten Fachwortschatzes und die Übung typischer Gesprächssituationen. Termine, Orte: Januar 2015, Bonn Juli 2015, Berlin Zielgruppe: Mitarbeiter/innen von Studierendensekretariaten Teilnehmerzahl: 14 Teilnahmebeitrag: 330, Euro Anmeldung: bis 23. Dezember 2014 / 16. Juni 2015 unter 44

47 19 Basiskurs: Englisch für Angestellte der Hochschulverwaltung Niveaustufe A Februar / Oktober 2015 Die Verwaltungsausbildung ist auf das deutsche System, deutsches Recht und deutsche Richtlinien ausgerichtet, der Erwerb von Kompetenzen in einer Fremdsprache hat allenfalls einen niedrigen Stellenwert. Immer häufiger aber müssen Angestellte der zentralen Hochschulverwaltung und der Fakultäten mit ausländischen Studierenden, Lehrenden und Gastwissenschaftlern kommunizieren. Viele verfügen nur über eingerostetes Schulenglisch und haben verständlicherweise Hemmungen, Englisch zu sprechen oder zu schreiben. Der Basiskurs empfiehlt sich als (Wieder-)Einstieg für diejenigen, die ihr Englisch auffrischen wollen und aktuell nur über Anfängerkenntnisse verfügen. Auch auf dem vergleichsweise niedrigen Niveau ist es möglich, neben allgemeinsprachlichen auch fachsprachliche Kompetenzen zu erwerben. Folglich werden im Kurs mündliche und schriftliche Situationen eingeübt, die im Universitäts- und Verwaltungsalltag häufig vorkommen, der entsprechende Wortschatz wird erweitert. Rollenspiele, Partner- und Einzelübungen sowie eine große Portion Humor beim Lehren und Lernen sorgen für einen lockeren und angstfreien Ablauf des Kurses. Termine, Orte: Februar 2015, Berlin Oktober 2015, Bonn Zielgruppe: Angestellte der Hochschulverwaltung Teilnehmerzahl: 12 Teilnahmebeitrag: 500, Euro Anmeldung: bis 27. Januar 2015 / 15. September 2015 unter 45

48

49 20 Englisch für Personalreferate März / September 2015 Personaldezernate gehören zu den Arbeitsbereichen von Universitäten und Hochschulen, die im Zuge der Inter nationalisierung mit einer Fülle neuer Aufgaben konfrontiert worden sind. Neu berufene ausländische Professoren und Nachwuchswissenschaftler haben gerade am Anfang ihrer Tätig - keit viele Fragen. Und oft reichen ihre Sprachkenntnisse noch nicht aus, um die Fragen auf Deutsch zu stellen oder die Antworten auf Deutsch zu verstehen. So sehen sich die Kolleginnen und Kollegen aus den Personalreferaten damit konfrontiert, Formulare, Umzugsmodalitäten, Renten- und Versicherungsfragen auf Englisch erklären zu müssen. Nicht alle sind darauf ausreichend vorbereitet. Im Kurs wird der relevante Wortschatz vermittelt, mündliche und schriftliche Kommunikation werden geübt, typische Gesprächssituationen werden in Rollenspielen simuliert. Auch Small Talk und das Schaffen einer angenehmen Gesprächsatmosphäre spielen eine Rolle. Das kann über so manche sprachliche Hürde hinweg helfen. Termine, Orte: März 2015, Berlin September 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Personalabteilungen Teilnehmerzahl: 14 Teilnahmebeitrag: 330, Euro Anmeldung: bis 16. Februar 2015 / 27. August 2015 unter 47

50 21 Englisch für Forschungsdezernate März 2015 Forschungsdezernate unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihrer jeweiligen Universität in Fragen der strategischen Planung, Durchführung und Drittmittelfinanzierung von Forschungsaktivitäten. Egal, ob sie Antragsverfahren begleiten, beim Aushandeln von Verträgen unterstützen, die Finanzen von Drittmittelprojekten europäischer und internationaler Förderorganisationen verwalten: vielfach sind gute und sehr spezifische Englischkenntnisse gefragt. Dies gilt umso mehr, wenn ausländische Wissenschaftler persönlich, telefonisch oder auch per Mail informiert und beraten werden möchten. Zudem werden ausländische Nachwuchswissenschaftler häufig aus Drittmitteln finanziert, und mitunter liegt die Personal sach bear bei tung für diese Mitarbeiter ebenfalls im Forschungs dezernat. Im Sprachkurs für Forschungsdezernate soll die sprachliche Sicherheit in Beratungssituationen erhöht werden. Ein fachlich relevanter Wortschatz sowie idiomatische Wendungen und Redemittel werden erarbeitet. In Diskussionen, Kurzreferaten, interaktiven Gruppenarbeiten und Simulationen wird insbesondere die mündliche Kommunikationsfähigkeit verbessert. Termin, Ort: März 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen von Forschungsdezernaten Teilnehmerzahl: 14 Teilnahmebeitrag: 330, Euro Anmeldung: bis 26. Februar 2015 unter 48

51 22 Kollegiale Beratung: Internationale Alumni- Arbeit an Hochschulen März 2015 Internationale Alumni sind Botschafter ihrer Universitäten und Ansprechpartner für potenzielle Studierende in ihren Herkunftsländern. Sie können die interna tio nale Reichweite und das Renommee deutscher Hochschulen im Ausland erhöhen. Sie können auch dabei helfen, Partner für die wissenschaftliche Kooperation in Lehre und Forschung zu gewinnen. All dies gelingt aber nur durch kontinuierliche und nachhaltige internationale Alumni-Arbeit. In dem neuen ida-format der moderierten kollegialen Beratung werden die Ideen, Erfahrungen und Erfolge, aber auch die Rückschläge der Teilnehmenden in den Mittelpunkt gestellt. Sie sollen sich in wechselnden Gruppen zu von ihnen festgelegten und erarbeiteten Fragen, zu Hürden und Herausforderungen in ihrem Arbeitsalltag austauschen und beraten. In diesem Prozess entwerfen sie Ansätze und Lösungen für die internationale Alumni-Arbeit. Termin, Ort: März 2015, Bonn Zielgruppe: alle an der Thematik Interessierten Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 27. Februar 2015 unter 49

52

53 23 Englisch für Prüfungsämter April 2015 Immer dann, wenn es um besonders wichtige Dinge geht, wollen ausländische Studierende sicher sein, dass sie alles richtig verstanden haben. Das gilt insbesondere für alle Fragen, die mit Prüfungen zusammenhängen. Viele ausländische Studierende in englischsprachigen Studiengängen sprechen noch nicht genug Deutsch, um Auskünfte zu geltenden Studien- und Prüfungsordnungen sowie zum Studienaufbau zu verstehen. Sie haben Fragen zu Modulhandbüchern und einzelnen Modulen. Zudem muss sicher gestellt sein, dass sie alle wichtigen Informationen zu Fristen, Zulassung zur Prüfung, Klausur- und Klausureinsichtsterminen, Regeln des Klausurablaufs nicht nur bekommen, sondern auch verstehen. Das funktioniert vielfach nur, wenn die komplexen Regeln und Abläufe auf Englisch kommuniziert und erklärt werden. Um den Kolleginnen und Kollegen der Prüfungsämter das Kommunizieren in der Fremdsprache zu erleichtern, wird im Kurs das fachspezifische Vokabular erarbeitet und eingeübt. Ein Katalog mit häufigen Fragen (FAQ) und Antworten wird auf Englisch gemeinsam erstellt. Für typische Situationen wird ein Gesprächsleitfaden erarbeitet. Dialoge und kleine Rollenspiele runden das Programm ab. Termin, Ort: April 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Prüfungsämter Teilnehmerzahl: 14 Teilnahmebeitrag: 330, Euro Anmeldung: bis 19. März 2015 unter 51

54 24 Englisch für Studienberatungen Mai 2015 Ist mein Studienfach das richtige für mich? Wie organisiere ich mein Studium und wie studiere ich richtig und effizient? Wie komme ich mit meiner Prüfungsangst klar und was mache ich, wenn ich eine Prüfung nicht bestanden habe? Wie gehe ich mit dem hohen Erwartungs druck meiner Familie um? Und was kann ich tun, wenn ich mich fremd und allein fühle? Solche Fragen beschäftigen nicht nur deutsche, sondern oft stärker noch ausländische Studierende. Die Hemmschwellen, Hilfe zu suchen, sind insbesondere dann hoch, wenn die Deutschkenntnisse für ein Beratungs gespräch nicht ausreichen. Ziel des Seminars ist es daher, Mitarbeitern sowohl der zentralen als auch der fachbezogenen Studienberatung die Fachsprachkenntnisse und idiomatischen Wendungen zu vermitteln, die sie in die Lage versetzen, aus ländischen Studierenden auf Englisch die Hilfestellungen und Betreuungsangebote zukommen zu lassen, die sie besonders benötigen. Neben dem Erarbeiten und Üben des beratungsrelevanten Vokabulars stehen die Diskussion typischer Beratungssituationen, das Trainieren schwieriger Gespräche und der geleitete Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt des Kurses. Dabei wird insbesondere die mündliche Kommunikationsfähigkeit verbessert. Termin, Ort: Mai 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der zentralen Studienberatung und Fachstudienberater/innen Teilnehmerzahl: 14 Teilnahmebeitrag: 330, Euro Anmeldung: bis 3. Februar 2015 unter 52

55

56 25 Kollegiale Beratung: Zulassung ausländischer Studienbewerber Juni 2015 Die Zulassung ausländischer Studierender ist ein Dauerthema. Sowohl die entsprechenden rechtlichen Vorgaben als auch die Organisation des Zulassungsprozesses in der Hochschule können je nach Bundesland und Hochschule variieren. Das gilt für das Masterstudium noch stärker als für das grundständige Studium. Manche Hochschulen bieten alles aus einer Hand an und lassen alle administrativen Prozesse für ausländische Studierende bis zur Einschreibung in den Händen der Akademischen Auslandsämter. Andere vertrauen auf Erfahrung und Routine der Studierendensekretariate oder von Uniassist. Die in Anabin hinterlegten Bewertungen und Fallbeispiele sind hilfreich für die tägliche Arbeit. Aber jeder Fall ist anderes, und darum bleibt ein gehöriges Maß an Unsicherheit. Im Workshop wird nur ein kurzer Input zum aktuellen Stand der Ausländerzulassung, neuen Pilotprojekten (NRW) und Vorschlägen (DAAD) gegeben. Im Mittelpunkt stehen die Themen, Fragen, Fälle der Teil nehmenden. Sie werden vorab und zu Beginn des Seminars gesammelt und strukturieren den Ablauf im Format der moderierten kollegialen Beratung. Termin, Ort: Juni 2015, Bonn Zielgruppe: Mitarbeiter/innen der Zulassungsstellen und Akademischen Auslandsämter / International Offices Teilnehmerzahl: 20 Teilnahmebeitrag: 200, Euro Anmeldung: bis 11. Mai 2015 unter 54

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