Neuronale Mechanismen einfacher Entscheidungen II: Repräsentation und Integration von Wertsignalen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Neuronale Mechanismen einfacher Entscheidungen II: Repräsentation und Integration von Wertsignalen"

Transkript

1 Fachrichtung Psychologie Vorlesung WS 2013/14 Kognitive Neurowissenschaft Neuronale Mechanismen einfacher Entscheidungen II: Repräsentation und Integration von Wertsignalen Thomas Goschke 1

2 Literatur Lehrbuchkapitel Purves et al. (2013). Principles of Cognitive Neuroscience (2nd. ed.). Sinauer Associates. Chapter 14: Decision Making. Rangel, A. & Clithero, J. A. (2014). The computation of stimulus values in simple choice. In Glimcher, P. W. & Fehr, E. (2014). Neuroeconomics. Decision making and the brain (2nd Ed.). Chapter 8. London: Academic Press. Übersichtsartikel Rangel, A., Camerer, C., & Montague, P. R. (2008). A framework for studying the neurobiology of value-based decision making. Nature Reviews Neuroscience, 9(7), Fehr, E., & Rangel, A. (2011). Neuroeconomic Foundations of Economic Choice Recent Advances. Journal of Economic Perspectives, 25(4), Rangel, A., & Hare, T. (2010). Neural computations associated with goal-directed choice. Current Opinion in Neurobiology, 20(2),

3 Lernen Modifikation von Erwartungen, Bewertungen, Präferenzen, Zielen Der Prozess des Entscheidens: Ein Rahmenmodell Repräsentation der aktuellen Situation Externe Reize; momentane Bedürfnisse; Handlungsmöglichkeiten; antizipierte Handlungskonsequenzen Bewertung alternativer Optionen Subjektiver Wert & Kosten; Risiko & Wahrscheinlichkeit; zeitliche Distanz Verrechnung und Auswahl Vergleich des Werts alternativer Optionen; Integration zu einer Entscheidung / Auswahl eines Ziels (Intentionsbildung) Handlungsausführung Ausführung zieldienlicher Handlungen; Abschirmung des Ziels gegen konkurrierende Gewohnheiten oder Impulse Selektive Aufmerksamkeit Bewertung des Ergebnisses Ist das Handlungsergebnis besser oder schlechter als erwartet?

4 4 Neuronale Korrelate einfache Wahlentscheidungen

5 Einfache Entscheidungen: Fünf Teilaspekte 1. Vor einer Entscheidung berechnet das Gehirn Wertsignale für jede Option 2. Entscheidungen beruhen auf einem Vergleich der Wertsignale, der durch Drift-Diffusions-Modelle beschrieben werden kann 3. Wertsignale werden berechnet, indem Informationen über die Attraktivität der Attribute jeder Option integriert werden 4. Die Berechnung und der Vergleich von Werten kann durch Aufmerksamkeitsprozesse moduliert werden 5. Wenn die gewählte Option eintritt / konsumiert wird, berechnet das Gehirn ein Nutzensignal 6

6 Neuronale Kodierung von Wertsignalen Entscheidungen beruhen auf der Berechnung und dem Vergleich der Werte und Kosten verschiedener Optionen Entscheidungswerte sind Signale, die während des Entscheidungsprozesses berechnet werden und Vorhersagen über über die hedonistischen Effekte alternativer Optionen darstellen Entscheidungsverhalten wird kausal durch diese Wertsignale bestimmt 7

7 Stimulus values and action costs Einfache Ja/Nein Entscheidung: Proband kann bestimmte Anstrengung aufwenden, um ein Gut zu erhalten Psychometrische (logistische) Wahlfunktionen: Wahrscheinlichkeit einer JA- Entscheidung steigt mit dem Reiz-Wert und sinkt mit den Handlungskosten 8 Rangel & Clithero (2013). In: Glimcher & Fehr, Neuroeconomics. Academic Press

8 Wie kann man herausfinden, ob, wie und wo das Gehirn Wertsignale berechnet? (1) Erhebe Verhaltensdaten um subjektive Bewertungen von Reizen zu messen Ratings ( Wie sehr würden Sie es wünschen, diesen Gut zu erhalten? Gebote ( Wie viel wären Sie bereit zu zahlen, um das Gut zu erhalten?) Faktisches Wahlverhalten (2) Messe neuronale Aktivität während des Entscheidungsprozesses (3) Verwende statistische Methoden um zu testen, ob neuronale Aktivität n bestimmten Hirnregionen durch die Wertsignale moduliert wird Ist neuronale Aktivität signifikant mit bestimmten Wertsignalen korreliert, wird dies als Beleg dafür interpretiert, dass neuronale Prozesse in dieser Hirnregion in die Berechnung / Repräsentation des Wertsignals involviert sind 9

9 An fmri study of willingness-to-pay Plassmann, O Doherty, & Rangel (2007). J. Neuroscience. Hungrige Probanden konnten bestimmten Geldbetrag setzen, um Süßigkeiten/Snacks zu kaufen, die sie nach dem Experiment essen konnten Der subjektive Wert (= Bereitschaft zu zahlen) korrelierte mit Aktivierung im ventromedialen Präfrontalkortex (vmpfc) 10

10 Ventromedialer präfrontaler Kortex W. W. Norton

11 Gibt es im Gehirn eine gemeinsame Währung für unterschiedliche Arten von Werten? Zahlreiche Studien haben Evidenz dafür gefunden, dass der vmpfc eine zentrale Rolle bei der Kodierung des Werts unterschiedlicher Reize spielt Unterschiedliche werthaltige Reize Geldgewinne, Nahrungsmittel, attraktive Gesichter, Spenden für Wohltätigkeitsorganisationen Unterschiedliche Entscheidungsparadigmen binäre Wahlen; Kaufentscheidungen; Auktionen & Wetten; Präferenzratings 12

12 Neuronale Korrelate von Stimulus-Wert-Signalen im ventromedialen Präfrontalkortex Aktivierungen im vmpfc in fmrt-studien, in denen sich Probanden zwischen unterschiedlichen Optionen (Konsumprodukte, Nahrungsmittel, Geldgewinne, Spenden) entscheiden sollten 14 Rangel & Hare (2010). Current Opinion in Neurobiology, 20(2),

13 Aktivität im vmpfc korreliert mit dem erwarteten Wert von monetären und primären Verstärkern Region im vmpfc, deren Aktivierung mit dem subjektiven Wert sowohl von Geld als auch Fruchtsaft korreliert war 15 Kim et al. (2011). Cereb Cortex, 21,

14 Aktivierung im vmpfc spiegelt subjektive Präferenzen für Coke vs. Pepsi 16 McClure et al. 2004, Neuron

15 Neuronale Wertsignale im vmpfc für unterschiedliche Arten von Belohnungen Probanden sollten zwischen einem konstanten Referenzitem und drei Arten von Gütern wählen: Geldgewinne Snacks Tand aus dem Caltech Bookstore Aktivierung im vmpfc korrelierte mit den Stimulus-Werten unabhängig von der Art der Objekte 17 Chib et al. (2009).

16 Aktivierung im ventromedialen Präfrontalkortex in Reaktion auf soziale und monetäre Werte Bilder lächelnder vs. ärgerlicher Gesichtern Geldgewinne vs. Verluste 18 Lin et al. (2012) Soc Cogn Affect Neurosci 2012, 7:

17 Wertsignale im vmpfc sagen die Bereitschaft vorher, für soziale Verstärker zu zahlen Smith et al (2010). J. Neurosc. Phase1: Probanden sahen passiv Gesichter oder erhielten Geldgewinne Phase 2: Probanden mussten sich entscheiden, wie viel Geld sie bezahlen wollten, um ein Gesicht anzusehen, wobei sie wählen konnten, ob sich mehr Geld für ein attraktives Gesicht oder weniger Geld für ein weniger attraktives Gesicht ausgeben wollten 20

18 Wertsignale im vmpfc sagen die Bereitschaft vorher, für soziale Verstärker zu zahlen Smith et al (2010). J. Neurosc. Relative vmpfc Aktivierung auf Gesichter und Geldgewinne (Phase 1) sagte die spätere Bereitschaft vorher, in Phase 2 Geld gegen attraktive Gesichter zu tauschen Probanden mit der größten Aktivierung für soziale relativ zu monetären Belohnungen waren eher bereit, Geld gegen attraktiven Gesichter zu tauschen Probanden mit der geringsten Aktivierung für sozial relativ zu monetären Belohnungen waren selten bereit, Geld gegen attraktive Gesichter zu tauschen 21

19 Trading social rewards for juice in a pay-per-view task (Deaner et al., 2005, Current Biology) Männliche Affen wurden trainiert, eine Blickbewegung zu einem von zwei Zielreizen (T1 oder T2) zu machen T1 Saft; T2 Saft + Gelegenheit, das Gesicht eines anderen Affen, eines Weibchens oder ein graues Quadrat anzuschauen Saftmengen wurden so variiert, dass der relative Wert jedes Bildes (in Safteinheiten) ermittelt werden konnte 23 Die Affen waren bereit, substantielle Mengen von Saft aufzugeben, um die Weibchen oder ranghöhere Affen der eigenen Gruppe anschauen zu können

20 Neuronale Korrelate prosozialen Verhaltens Wohltätige Spenden Aktivierungen in Hirnregionen (ventrales Striatum), die Belohnung und positive Verstärkung vermitteln (Harbaugh et al., 2007) Aktivierung in Hirnregionen, die mit sozialer Kognition (Empathie, mind reading ) assoziiert werden (lateraler Parietalkortex, medialer Frontalkortex) (Tankersley et al., 2007; Waytz et al., 2012) 24

21 Hypothese eines einheitlichen Wertsignals Information aus kortikalen und subkortikalen Regionen konvergiert in einem einheitlichen Wertsignal, das das Wahlverhalten bestimmt Dieses Wertignal wird im vmpfc repräsentiert 25 (1) vmpfc (2) OFC (3) DLPFC (4) Insula (5) Primary motor cortex (M1) (6) Posterior parietal cortex (7) frontal eye fields (8) Visual cortex (9) Amygdala (10) Striatum. Wertsignale werden moduliert durch interne Zustände (Arousal, Sättigung, Bedürfnisse, Emotionen etc.) Levy & Glimcher (2012). Curr. Op. Neurobiol.

22 30 Mögliche Konfundierungen

23 Mögliche Konfundierungen: Salienz Der subjektive Wert von Reizen ist häufig mit anderen Reizmerkmalen konfundiert Arousal Aufmerksamkeit motivationale Relevanz Salienz (Auffälligkeit; Bedeutsamkeit) Wert und Salienz können in Experimenten, in denen nur zwischen positiven Belohnungen entschieden werden soll, nicht separiert werden Erfordert Design mit appetitiven und aversiven Reizen

24 Separierung von Wert- und Salienzsignalen (Litt et al., 2011) Probanden sollten für attraktive und aversive Nahrung entscheiden, ob sie diese am Ende des Experiments essen wollten (eine zufällig ausgewählte Entscheidung wurde am Ende umgesetzt) Wertsignale sollten monoton mit Attraktivität der Items steigen Salienzsignale sollten U-förmigen Zusammenhang zeigen: hoch für attraktive & aversive Items; niedrig für neutrale Items 32

25 Separierung von Wert- und Salienzsignalen (Litt et al., 2011) Value signals Saliency signals 33

26 Mögliche Konfundierungen: Separierung von Reizwerten und Handlungskosten Neuronale Aktivität, die Kombination von Reizwerten und Handlungskosten kodiert, kann fälschlich als reines Reizwertsignal interpretiert werden z.b. neuronale Aktivität, die die Differenz von Reizwert minus Handlungskosten kodiert 40

27 Mögliche Konfundierungen: Separierung von Reizwerten und Handlungskosten Wunderlich et al. (2010) Probanden sollten sich zwischen zwei Reizen entscheiden, die zu einem Gewinn oder keinem Gewinn führen konnten Stimulus-Bedingung (SC): Probanden erfuhren erst nach der Entscheidung, welche Handlung (Blickbewegung oder Tastendruck) erforderlich waren, um die gewählte Option zu erhalten 41 Handlungsbedingung (AC): Probanden sahen sofort die Reiz-Handlungs- Assoziationen

28 Separierung von Reizwerten und Handlungskosten Wunderlich et al. (2010) Aktivierung im vmpfc war signifikant mit dem mittleren Wert der beiden Reize in SC-Durchgängen korreliert (also bevor die Probanden die Handlungskosten einschätzen konnten) 44 Die Aktivierung in dieser Region korrelierte nur mit dem Wert der gewählten Reize in SC-Durchgängen, nicht aber in AC-Durchgängen und nicht zum Zeitpunkt der Darbietung der Reiz- Handlungs-Assoziation in SC- Durchgängen Wunderlich et al. (2010). Economic choices can be made using only stimulus values. PNAS.

29 Weitere mögliche Konfundierungen: Reaktionszeitunterschiede Unterschiede in Reaktionszeiten müssen berücksichtigt werden, wenn man neuronale Reaktionen auf Reizwerte untersuchen möchte 45 Academic Press.

30 52 Wie werden Werte verschiedener Optionen zu einer Entscheidung integriert?

31 Wie werden die Werte unterschiedlicher Optionen und deren Attribute zu einer Entscheidung integriert? Gut Menge Zeit Risiko Ambiguität Kosten Motivation Ungeduld Risikoneigung Ambiguitäts -aversion Entscheidung 53

32 Evidenz aus Studien mit Einzelzellableitungen, dass Neurone im Parietalkortex Wert- und Wahrscheinlichkeitsinformation integrieren Platt & Glimcher (1999) Affen wurden trainiert, zu einem von 2 Zielreizen zu blicken Höhe u. Wahrscheinlichkeit einer Saftbelohnung, die die Affen für bestimmte Blickbewegungen erhielten, wurde variiert Neuronen im posterioren Parietalkortex (lateral interparietal area; LIP) kodierten den Handlungswert (d.h. sie waren sensitiv für Belohnungshöhe u. Wahrscheinlichkeit) 55

33 Schlussfolgerung Auswahl einer Handlung bzw. eines Handlungsziels beruht darauf, dass neuronale Repräsentationen unterschiedlicher Reaktionen durch ihren relativen Wert moduliert werden Dadurch wird die Reaktionsauswahl in Richtung von Handlungen gelenkt, die die höchste Belohnung versprechen 57

34 Informationsintegration bei perzeptuellen Entscheidungen (Heekeren et al., 2004, Nature) Probanden sollten entscheiden, ob Bilder ein Gesicht oder Haus zeigen Bilder waren unterschiedlich stark verrauscht 60

35 Informationsintegration bei perzeptuellen Entscheidungen (Heekeren et al., 2004, Nature) Gut erkennbare im Vergleich zu verrauschten Gesichter lösen stärkere Aktivierung in gesichtsselektiven Regionen aus (fusiform face are; FFA) Gut erkennbare im Vergleich zu verrauschten Häusern lösen stärkere Akivierung in hausselektiven Regionen aus (parahippocampal place area; PPA) 61

36 Informationsintegration bei perzeptuellen Entscheidungen (Heekeren et al., 2004, Nature) Repräsentation sensorischer Evidenz in kategorienspezifischen Hirnregionen Vergleich & Integration sensorischer Evidenz Gibt es eine Hirnregion, in der die sensorische Evidenz für Gesichter und Häuser zu einem Entscheidungssignal integriert wird? 63

37 Informationsintegration bei perzeptuellen Entscheidungen (Heekeren et al., 2004, Nature) Ein Entscheidungsareal sollte zwei Kriterien erfüllen (1) Aktivierung sollte am stärksten sein, wenn Evidenz für eine der Kategorien maximal ist (d.h. bei klar erkennbaren Gesichtern oder Häusern) (2) Die Aktivierung sollte mit der Differenz der Aktivierungen in den gesichts- und hausselektiven Regionen korrelieren 64 Eine Region im dorsolateralen Präfrontalkortex erfüllte beide Kriterien: Stärkere Aktivierung für einfache als für schwierige Entscheidungen Korrelation der Aktivierung mit der Differenz von haus- und gesichtsspezifischer Aktivierung

38 66

39 Das Drift-Diffusions-Modell für einfache Entscheidungen Trends in Cognitive Science 68 Während einer Entscheidung wird kontinuierlich Information akkumuliert und zu einem Entscheidungssignal (R) verrechnet, das die Wertdifferenz der Optionen repräsentiert Der Akkumulationsprozess ist inhärent verrauscht und stochastisch Evidenz für eine Option lenkt den Driftprozess in Richtung auf die zugehörige Schwelle Die Drift-Rate ist proportional zur Qualität der Evidenz Höhe der Schwelle hängt davon ab, wie sicher der Entscheider sein will Reaktionszeit Entscheidung fällt, wenn das Entscheidungssignal eine der Schwellen überschreitet

40 69 Das Drift-Diffusions-Modell für einfache Entscheidungen

41 Empirische Evidenz für das Drift-Diffusion-Modell: Random dot motion task 71 Affen werden trainiert, durch eine Blickbewegung zu signalisieren, in welche Richtung sich ein Teil von Punkten in einem Feld zufällig bewegender Punkte bewegt Variiert wird der Anteil von Punkten, die sich kohärent in eine bestimmte Richtung bewegten

42 72 Evidenz für das Drift-Diffusions-Modell Feuern von Neuronen im LIP-Areal in der Dot-Motion-Task (Roitman & Shadlen, 2002)

43 How decisions evolve: Temporal dynamics of action selection Scherbaum, Dshemuchadse, Fischer, & Goschke (2010). Cognition. Stefan Scherbaum Maja Dshemuchadse Compatible Incompatible

44 How decisions evolve: Temporal dynamics of action selection Scherbaum, Dshemuchadse, Fischer, & Goschke (2010). Cognition. RT congruent incongruent

45 How decisions evolve: Temporal dynamics of action selection Scherbaum, Dshemuchadse, Fischer, & Goschke (2010). Cognition. Continuous Mouse Trajectory

46 P(Inhabitation) How decisions evolve: Temporal dynamics of action selection Scherbaum, Dshemuchadse, Fischer, & Goschke (2010). Cognition. (Scherbaum, Dshemuchadse, Fischer, Goschke, 2010)

47 Trajectory Angle How decisions evolve: Temporal dynamics of action selection Scherbaum, Dshemuchadse, Fischer, & Goschke (2010). Cognition. Time-varying influences on the movement trajectory congruent incongruent Time Bins (%)

48 Tracectory Angle Regression Regression Regression Regression How decisions evolve: Temporal dynamics of action selection Scherbaum, Dshemuchadse, Fischer, & Goschke (2010). Cognition. Arrow Direction Arrow Location Previous response congruent incongruent Time Bins

49 Strength of influence (β-weight) How decisions evolve: Temporal dynamics of action selection Scherbaum, Dshemuchadse, Fischer, & Goschke (2010). Cognition. Arrow Direction Irrelevant Location Previous response Time bins (%)

Neuronale Mechanismen einfacher Entscheidungen

Neuronale Mechanismen einfacher Entscheidungen Fachrichtung Psychologie Vorlesung WS 2013/14 Kognitive Neurowissenschaft Neuronale Mechanismen einfacher Entscheidungen Thomas Goschke 1 2 Thema der heutigen Vorlesung I. Was bestimmt unsere Entscheidungen?

Mehr

Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien

Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien Experimentelles Design funktioneller Bildgebungsstudien Matthias Gamer Institut für Systemische Neurowissenschaften Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Übersicht Design funktioneller Aktivierungsstudien

Mehr

Was geschieht im Gehirn süchtiger Patienten?

Was geschieht im Gehirn süchtiger Patienten? Wege aus der Alkoholabhängigkeit: Lernbezogene neuroadaptive Veränderungen bei Alkoholabhängigkeit Miriam Sebold Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité- Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte

Mehr

Psychophysiologische Emotionsforschung

Psychophysiologische Emotionsforschung Übersicht Psychophysiologische Emotionsforschung Einleitung Emotion und Motivation Emotion und Wahrnehmung Emotinales Priming Modell Core Affekt beteiligte Gehirnregionen neuronale Schaltkreise Manuel

Mehr

Mechanismen des Entscheidungsverhaltens nach Kokainmissbrauch

Mechanismen des Entscheidungsverhaltens nach Kokainmissbrauch Mechanismen des Entscheidungsverhaltens nach Kokainmissbrauch Funktionale Veränderungen im präfrontalen Cortex von KokainkonsumentInnen Referentin: Hanna Müsche Worum geht es? Studie zur neurophysiologischen

Mehr

Bielefeld Graphics & Geometry Group. Brain Machine Interfaces Reaching and Grasping by Primates

Bielefeld Graphics & Geometry Group. Brain Machine Interfaces Reaching and Grasping by Primates Reaching and Grasping by Primates + 1 Reaching and Grasping by Primates Inhalt Einführung Theoretischer Hintergrund Design Grundlagen Experiment Ausblick Diskussion 2 Reaching and Grasping by Primates

Mehr

Exekutive Funktionen. Basis für erfolgreiches Lernen. Laura Walk Dipl. Sportwissenschaftlerin ZNL. Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen

Exekutive Funktionen. Basis für erfolgreiches Lernen. Laura Walk Dipl. Sportwissenschaftlerin ZNL. Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen Exekutive Funktionen Basis für erfolgreiches Lernen Laura Walk Dipl. Sportwissenschaftlerin ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen Inhaltsübersicht 1. Exekutive Funktionen 2. Körperliches

Mehr

Meditation ändert Hirnstrukturen

Meditation ändert Hirnstrukturen Meditation und Wissenschaft 2010 Meditation ändert Hirnstrukturen Ulrich Ott & Britta Hölzel Bender Institute of Neuroimaging Universität Gießen Massachusetts General Hospital Boston, MA Externe Forschungseinheit

Mehr

DIE BEDEUTUNG DER MOTIVATION FÜR DEN LERNERFOLG

DIE BEDEUTUNG DER MOTIVATION FÜR DEN LERNERFOLG GERHARD ROTH DIE BEDEUTUNG DER MOTIVATION FÜR DEN LERNERFOLG INSTITUT FÜR HIRNFORSCHUNG UNIVERSITÄT BREMEN G. Roth, 2014 LEHREN UND LERNEN SIND EINE SACHE DES VERTRAUENS UND DER MOTIVATION Folgende Faktoren

Mehr

HMPAO-SPECT bei Major Depression. H. Brockmann, H.-J. Biersack Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin

HMPAO-SPECT bei Major Depression. H. Brockmann, H.-J. Biersack Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin HMPAO-SPECT bei Major Depression H. Brockmann, H.-J. Biersack Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin Einfluss einer antidepressiven Therapie mit Citalopram auf den regionalen zerebralen Blutfluss Typische

Mehr

Biologische Psychologie I

Biologische Psychologie I Biologische Psychologie I Kapitel 7 Mechanismen der Wahrnehmung, des Bewusstseins und der Aufmerksamkeit Organisationsprinzipien eines sensorischen Systems: Primärer und sekundärer sensorischer Kortex

Mehr

Allgemeine Psychologie: Sinnesphysiologie. Sommersemester 2008. Thomas Schmidt

Allgemeine Psychologie: Sinnesphysiologie. Sommersemester 2008. Thomas Schmidt Allgemeine Psychologie: Sinnesphysiologie Sommersemester 2008 Thomas Schmidt Folien: http://www.allpsych.uni-giessen.de/thomas Literatur Rosenzweig et al. (2005), Ch. 8-10 Sinnesphysiologie Prinzipien

Mehr

Limbische Hirnzentren

Limbische Hirnzentren Dr.Dr.R.Beck Wie das Gehirn die Seele macht (G. Roth, Neurobiologie der Pschotherapie, Schattauer, 2003, S. 28 ff. Neurobiologie:Limbisches Sstem Ventrales tegmentales Areal (VTA), entrales Höhlengrau

Mehr

Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion: Implikation für zukünftige Anwendungen

Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion: Implikation für zukünftige Anwendungen Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion: Implikation für zukünftige Anwendungen Sascha Mahlke Technische Universität Berlin Zentrum Mensch-Maschine-Systeme Perspektiven auf Emotionen in der MTI Nutzungserleben

Mehr

Stress & kognitive Flexibilität (Aufgabenwechsel) Luca Spliethoff

Stress & kognitive Flexibilität (Aufgabenwechsel) Luca Spliethoff Stress & kognitive Flexibilität (Aufgabenwechsel) Dresden, 08.12.2015 Luca Spliethoff Franziska Keßler Gliederung 1. Einleitung: Was ist kognitive Flexibilität? 2. Metaanalyse von Shields et al. (2015)

Mehr

Neurofeedback, transkranielle Wechselstrom-Stimulation

Neurofeedback, transkranielle Wechselstrom-Stimulation Modulation von Hirnaktivität: Neurofeedback, steady-state Potentiale und transkranielle Wechselstrom-Stimulation Prof. Dr. Christoph Herrmann Allgemeine Psychologie Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Mehr

Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen.

Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen. Wirtschaftspsychologie - Einführung Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen. Ziel: Erklären und Vorhersagen von wirtschaftlichem

Mehr

Neurobiologische Grundlagen der Psychotherapie

Neurobiologische Grundlagen der Psychotherapie Neurobiologische Grundlagen der Psychotherapie Marc-Andreas Edel Übersicht 1. Psychotherapie ist ein komplexes System aus Gen-Umwelt- Interaktionen Sie wirkt auf das Produkt aus genetischen Voraussetzungen

Mehr

fmri Brain Pong und Schick-Schnack-Schnuck

fmri Brain Pong und Schick-Schnack-Schnuck fmri Brain Pong und Schick-Schnack-Schnuck 1 Inhalt 1. Einleitung 2. Verfahren 1. MRI 2. BOLD 3. fmri 4. Neurofeedback 3. Anwendungen 1. Brain Pong 2. Schnick-Schnack-Schnuck 4. Medizinische Implikationen

Mehr

Neurobiologie der Alkoholabhängigkeit

Neurobiologie der Alkoholabhängigkeit Neurobiologie der Alkoholabhängigkeit Andreas Heinz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Charité Universitätsmedizin Berlin Charité Campus Mitte & St. Hedwig Krankenhaus Schädlicher Gebrauch z.b.

Mehr

Emotionen als Aspekt des Nutzungserlebens: Implikation für die Praxis. Sascha Mahlke Technische Universität Berlin Zentrum Mensch-Maschine-Systeme

Emotionen als Aspekt des Nutzungserlebens: Implikation für die Praxis. Sascha Mahlke Technische Universität Berlin Zentrum Mensch-Maschine-Systeme Emotionen als Aspekt des Nutzungserlebens: Implikation für die Praxis Sascha Mahlke Technische Universität Berlin Zentrum Mensch-Maschine-Systeme Nutzungserleben (user experience) Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion

Mehr

zu Schmerzbahnen und Schmerzverarbeitung

zu Schmerzbahnen und Schmerzverarbeitung alles gute :) stada.de Didaktisches Hirnmodell Ein Aufklärungsmodell für die Praxis von PD Dr. med. Norbert Kohnen zu Schmerzbahnen und Schmerzverarbeitung Warum ein didaktisches Hirnmodell zum Problemkreis

Mehr

Zeit für Veränderung: Gehirnentwicklung im Jugendalter

Zeit für Veränderung: Gehirnentwicklung im Jugendalter Institut für Systemische Neurowissenschaften Zeit für Veränderung: Gehirnentwicklung im Jugendalter Uli Bromberg, Dipl.-Psych. Anfangsalter bei Mädchen Hormonelle Ausschüttung: 6-10 J. Äußerliche Zeichen:

Mehr

Neurobiologische Grundlagen der ADHS Update Teil 2

Neurobiologische Grundlagen der ADHS Update Teil 2 Neurobiologische Grundlagen der ADHS Update Teil 2 Tobias Banaschewski Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim Korrelate

Mehr

DissoziativeBewegungsstörungen inderpsychosomatik

DissoziativeBewegungsstörungen inderpsychosomatik DissoziativeBewegungsstörungen inderpsychosomatik Neurologisch?Psychisch?Beides? Dr.GereonSchädler ChefarztPädiatrie2 (Neuropädiatrie-Sozialpädiatrie-Psychosomatik) Agenda 1. Definitionen,Erscheinungsformen

Mehr

6 höhere Funktionen der Wahrnehmung - Teil 2. Referent: Philipp Schneider

6 höhere Funktionen der Wahrnehmung - Teil 2. Referent: Philipp Schneider 6 höhere Funktionen der Wahrnehmung - Teil 2 Referent: Philipp Schneider Überblick Agnosien Warringtons zweistufiges Objekterkennungsmodell Prosopagnosie Unterschiede zwischen Gesichts- und Objekterkennung

Mehr

Lernen braucht Sport und Bewegung. Dr. Sabine Kubesch ZNL. Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen

Lernen braucht Sport und Bewegung. Dr. Sabine Kubesch ZNL. Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen Lernen braucht Sport und Bewegung Dr. Sabine Kubesch ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen Exekutive Funktionen Arbeitsgedächtnis Inhibition / kognitive Kontrolle Verhalten Aufmerksamkeit

Mehr

Einführung in die Linguistik, Teil 4

Einführung in die Linguistik, Teil 4 Einführung in die Linguistik, Teil 4 Menschliche Sprachverarbeitung im Rahmen der Kognitionswissenschaft Markus Bader, Frans Plank, Henning Reetz, Björn Wiemer Einführung in die Linguistik, Teil 4 p. 1/19

Mehr

Neue methodische Ansätze zur Augmentation der Wirksamkeit von Psychotherapie bei Zwangsstörungen. Tobias Freyer

Neue methodische Ansätze zur Augmentation der Wirksamkeit von Psychotherapie bei Zwangsstörungen. Tobias Freyer Neue methodische Ansätze zur Augmentation der Wirksamkeit von Psychotherapie bei Zwangsstörungen Tobias Freyer Wissenschaftssymposium der Oberberg Klinik Schwarzwald 09.05.2015 Psychotherapie der Zwangsstörung

Mehr

Rückblick. Übersicht. Einleitung. Activity Engagement Theory (AET) Studie Zusammenfassung und zukünftige Forschung Literatur. Annahmen Vorhersagen

Rückblick. Übersicht. Einleitung. Activity Engagement Theory (AET) Studie Zusammenfassung und zukünftige Forschung Literatur. Annahmen Vorhersagen When Combining Intrinsic Motivations Undermines Interest: A Test of Acitvity Engagement Theory Higgins, E., Lee, J.; Kwon, J. & Trope, Y. (1995) Proseminar Intrinsische und Extrinsische Motivation 12.

Mehr

Wie lernen Kinder und was lernen sie wann am besten. Barbara Stumper Dipl.-Psychologin und Logopädin

Wie lernen Kinder und was lernen sie wann am besten. Barbara Stumper Dipl.-Psychologin und Logopädin + Wie lernen Kinder und was lernen sie wann am besten Barbara Stumper Dipl.-Psychologin und Logopädin + Gliederung 2 n WIE lernen Kinder Sprache? n WAS? n WANN? + Wie lernen Kinder Sprache? 3 n Gebrauchsbasierter

Mehr

Die Wirkung antizipierter Verhaltenseffekte auf die Verhaltensinitiierung

Die Wirkung antizipierter Verhaltenseffekte auf die Verhaltensinitiierung Die Wirkung antizipierter Verhaltenseffekte auf die Verhaltensinitiierung Wilfried Kunde, Joachim Hoffmann & Philipp Zellmann Psychologisches Institut III Universität Würzburg Röntgenring 11 97070 Würzburg

Mehr

Webdesign und Werbung: Ihre Aufmerksamkeit bitte!

Webdesign und Werbung: Ihre Aufmerksamkeit bitte! Übersicht Webdesign und Werbung: Ihre Aufmerksamkeit bitte! Prof. Dr. Peter König Institut für Kognitionswissenschaft Universität Osnabrück pkoenig@uos.de www.cogsci.uos.de/~nbp/ Tel: 0541 969 2399 3 Was

Mehr

Nach Mischel variiert das Verhalten situationsspezifisch und ist nicht dispositionsmäßig abhängig. Wechselbeziehungen (Interaktionen) zwischen

Nach Mischel variiert das Verhalten situationsspezifisch und ist nicht dispositionsmäßig abhängig. Wechselbeziehungen (Interaktionen) zwischen Amelang & Bartussek: Teil IV / 6B 222 19.3 PERSÖNLICHKEITSTHEORETISCHE POSITIONEN VON MISCHEL: Mischels Kritik an eigenschaftstheoretischer Persönlichkeitsforschung: Eigenschaftstheoretische Persönlichkeitsforschung

Mehr

Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus

Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus Universität des Saarlandes Centrum für Evaluation (CEval) Vorlesung Konsumentenverhalten Folienskript: Download unter www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl2/lehre/downloads.php/skripte

Mehr

1.12. Multivariate Dekodierung von fmrt-daten: Auf dem Weg zu einer inhaltsbasierten kognitiven Neurowissenschaft

1.12. Multivariate Dekodierung von fmrt-daten: Auf dem Weg zu einer inhaltsbasierten kognitiven Neurowissenschaft Februar 2012 XVIII. Jahrgang D 13882 F ISSN 0947-0875 1.12 n... Neurowissenschaftliche Gesellschaft Multivariate Dekodierung von fmrt-daten: Auf dem Weg zu einer inhaltsbasierten kognitiven Neurowissenschaft

Mehr

Kybernetik Intelligent Agents- Action Selection

Kybernetik Intelligent Agents- Action Selection Kybernetik Intelligent Agents- Action Selection Mohamed Oubbati Institut für Neuroinformatik Tel.: (+49) 731 / 50 24153 mohamed.oubbati@uni-ulm.de 26. 06. 2012 Intelligent Agents Intelligent Agents Environment

Mehr

Neuromarketing Was kann die Hirnforschung für das Marketing leisten?

Neuromarketing Was kann die Hirnforschung für das Marketing leisten? Dr. Bernd Weber Leiter NeuroCognition-Imaging Life&Brain GmbH Bonn, Deutschland Neuromarketing Was kann die Hirnforschung für das Marketing leisten? Neuromarketing what can brain research do for marketing?

Mehr

Psyche, Gewichtsregulation und Übergewicht (Adipositas)

Psyche, Gewichtsregulation und Übergewicht (Adipositas) Psyche, Gewichtsregulation und Übergewicht (Adipositas) - eine Einführung- Prof. Dr. med. Georg Juckel LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin

Mehr

Kommentierter SPSS-Ausdruck zur logistischen Regression

Kommentierter SPSS-Ausdruck zur logistischen Regression Daten: POK V AG 3 (POKV_AG3_V07.SAV) Kommentierter SPSS-Ausdruck zur logistischen Regression Fragestellung: Welchen Einfluss hat die Fachnähe und das Geschlecht auf die interpersonale Attraktion einer

Mehr

Beispielbild. Lernen & Gedächtnis. Prinzipien der Klassischen Konditionierung. SoSe 2007

Beispielbild. Lernen & Gedächtnis. Prinzipien der Klassischen Konditionierung. SoSe 2007 Beispielbild Lernen & Gedächtnis Prinzipien der Klassischen Konditionierung SoSe 2007 Typen von konditioniertem Verhalten Angst Konditionierte Aversionen Wird durch die konditionierte emotionale Reaktion

Mehr

Dr. Heidemarie Keller

Dr. Heidemarie Keller Reliabilität und Validität der deutschen Version der OPTION Scale Dr. Heidemarie Keller Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin Philipps-Universität Marburg EbM & Individualisierte

Mehr

Der tägliche Umgang mit Energie wie kann die Umweltpsychologie beim Energiesparen helfen?

Der tägliche Umgang mit Energie wie kann die Umweltpsychologie beim Energiesparen helfen? Der tägliche Umgang mit Energie wie kann die Umweltpsychologie beim Energiesparen helfen? M.Sc.-Psych. Jennifer Zielinski AG Umwelt- und Kognitionspsychologie Ruhr-Universität Bochum AG Umwelt- Kognitionspsychologie

Mehr

Studiendesign/ Evaluierungsdesign

Studiendesign/ Evaluierungsdesign Jennifer Ziegert Studiendesign/ Evaluierungsdesign Praxisprojekt: Nutzerorientierte Evaluierung von Visualisierungen in Daffodil mittels Eyetracker Warum Studien /Evaluierungsdesign Das Design einer Untersuchung

Mehr

Zentralnervöse nozizeptive Verarbeitung

Zentralnervöse nozizeptive Verarbeitung Zentralnervöse nozizeptive Verarbeitung Thomas Weiss Biologische und Klinische Psychologie der Friedrich-Schiller Schiller-Universität Jena Schmerz International Association for the Study of Pain (IASP)

Mehr

Neurobiologie und Pädagogik. - Neuropädagogik? -

Neurobiologie und Pädagogik. - Neuropädagogik? - Neurobiologie und Pädagogik - Neuropädagogik? - Dr. med. Nikolaus Barth LVR-Klinikum Essen / Institut der Universität Duisburg-Essen Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit Friedrich Schiller (1759 1805)

Mehr

Wie beeinflussen Lebensmittelkennzeichnungen den Konsumenten?

Wie beeinflussen Lebensmittelkennzeichnungen den Konsumenten? Wie beeinflussen Lebensmittelkennzeichnungen den Konsumenten? Prof. Dr. Michael Siegrist Institute for Environmental Decisions IED Consumer Behavior Übersicht Einflussfaktoren auf das Essverhalten Überblick

Mehr

Empathie und prosoziales Verhalten

Empathie und prosoziales Verhalten Empathie und prosoziales Verhalten 1. Entwicklungskonzept der Empathie 2. Geschlechterspezifische Unterschiede der Empathie 3. Entwicklungsabhängige Veränderung im prosozialen Verhalten 4. Individuelle

Mehr

Grenzen des Homo Oeconomicus: Grundprinzipien menschlicher Entscheidungen

Grenzen des Homo Oeconomicus: Grundprinzipien menschlicher Entscheidungen Grenzen des Homo Oeconomicus: Grundprinzipien menschlicher Entscheidungen Prof. Dr. Jörg Rieskamp Abteilung für Economic Psychology, Fakultät für Psychologie Universität Basel Das in der Wirtschaftstheorie

Mehr

Gestaltung von Computersimulationen

Gestaltung von Computersimulationen Gestaltung von Computersimulationen Prof. Dr. Günter Daniel Rey Professur E-Learning und Neue Medien 7. Gestaltung von Computersimulationen 1 Überblick Computersimulationen Probleme beim Lernen mit Simulationen

Mehr

Aussagefähigkeit funktioneller Bildgebung bei leichten HWS-Traumen

Aussagefähigkeit funktioneller Bildgebung bei leichten HWS-Traumen Aussagefähigkeit funktioneller Bildgebung bei leichten HWS-Traumen PD Dr. med. habil. Rainer Scheid, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig Jahrestagung ANB 2010 Inhalt 1.

Mehr

Computerspiele & Sozialverhalten: Effekte gewalttätiger und prosozialer Computerspiele. Prof. Dr. Tobias Greitemeyer Universität Innsbruck

Computerspiele & Sozialverhalten: Effekte gewalttätiger und prosozialer Computerspiele. Prof. Dr. Tobias Greitemeyer Universität Innsbruck Computerspiele & Sozialverhalten: Effekte gewalttätiger und prosozialer Computerspiele Prof. Dr. Tobias Greitemeyer Universität Innsbruck 1 Medienkonsum In der heutigen Zeit sind wir vielfältigem Medienkonsum

Mehr

Lerntheoretische und kognitive Modelle

Lerntheoretische und kognitive Modelle Klinische Psychologie I WS 06/07 Lerntheoretische und kognitive Modelle 05.12.2006 Prof. Dr. Renate de Jong-Meyer Entwicklung der klassischen Lerntheorien Thorndike versteht unter LERNEN die Bildung von

Mehr

Erhalt von sportlicher Expertise im Alter: Was wir von älteren Spitzensportlern lernen können. Prof. Dr. Jörg Schorer (Universität Oldenburg)

Erhalt von sportlicher Expertise im Alter: Was wir von älteren Spitzensportlern lernen können. Prof. Dr. Jörg Schorer (Universität Oldenburg) Erhalt von sportlicher Expertise im Alter: Was wir von älteren Spitzensportlern lernen können Prof. Dr. Jörg Schorer (Universität Oldenburg) Altersstereotypen von Studierenden Krankheit Demenz Prostata

Mehr

Selbstkritik und neue Horizonte: Transparenz in der Psychologie

Selbstkritik und neue Horizonte: Transparenz in der Psychologie Forum klinische Forschung / Recherche Clinique 30.1.2013, Schweizer Nationalfonds / Fonds National Suisse Selbstkritik und neue Horizonte: Transparenz in der Psychologie Mirjam A. Jenny Max Planck Institut

Mehr

Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten Prosoziales Verhalten Drei verwandte Begriffe Hilfreiches Verhalten, prosoziales Verhalten, Altruismus Hilfreiches Verhalten Prosoziales Verhalten Altruismus Prosoziales Verhalten ist dann gegeben, wenn

Mehr

Kann man Menschen in den Kopf schauen?

Kann man Menschen in den Kopf schauen? Kann man Menschen in den Kopf schauen? Naturwissenschaft für Querdenker 20. Juni 2013 Florian Scharf Grafik aus Gerrig & Zimbardo (18.Auflage, S.249) ... und dann gibt es da noch wissenschaftliche Gebiete,

Mehr

Ist ein Situational Judgement Test zur Messung kognitiver Anteile der Gesprächskompetenz praktikabel für den Einsatz im Medizinstudium?

Ist ein Situational Judgement Test zur Messung kognitiver Anteile der Gesprächskompetenz praktikabel für den Einsatz im Medizinstudium? Ist ein Situational Judgement Test zur Messung kognitiver Anteile der Gesprächskompetenz praktikabel für den Einsatz im Medizinstudium? Claudia Kiessling, Martin R. Fischer Was möchte ich Ihnen heute präsentieren?

Mehr

Theoretischer Hintergrund, Zielsetzungen und Fragestellungen der Studie

Theoretischer Hintergrund, Zielsetzungen und Fragestellungen der Studie Benennleistung von Nomen und Verben bei Patienten mit Alzheimer Demenz Veronika Gschwendtner Theoretischer Hintergrund, Zielsetzungen und Fragestellungen der Studie Allgemeines Ziel: Replikation bisheriger

Mehr

Dem Lernen auf der Spur Irren ist menschlich Fehlerverarbeitung und mehr

Dem Lernen auf der Spur Irren ist menschlich Fehlerverarbeitung und mehr Klein, Tilmann A. et al. Irren ist menschlich Fehlerverarbeitung und mehr Tätigkeitsbericht 2008 Neurobiologie Dem Lernen auf der Spur Irren ist menschlich Fehlerverarbeitung und mehr Klein, Tilmann A.;

Mehr

Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression

Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression O D D S, O D D S - R A T I O, L O G I T T R A N S F O R M A T I O N, I N T E R P R E T A T I O N V O N K O E F F I Z I E N T E N, L O G I S T I S C H E

Mehr

Aufmerksamkeit und Gedächtnis bei anderen Störungen I. - Alkoholabhängigkeit - Nikotinabhängigkeit

Aufmerksamkeit und Gedächtnis bei anderen Störungen I. - Alkoholabhängigkeit - Nikotinabhängigkeit Aufmerksamkeit und Gedächtnis bei anderen Störungen I - Alkoholabhängigkeit - Nikotinabhängigkeit Untersuchung der selektiven Aufmerksamkeit bei Alkoholabhängigen Beispiel für eine Emotional Stroop-Untersuchung

Mehr

Im Zweifelsfall entscheide man sich für das Richtige Wie unser Gehirn Entscheidungen fällt

Im Zweifelsfall entscheide man sich für das Richtige Wie unser Gehirn Entscheidungen fällt Im Zweifelsfall entscheide man sich für das Richtige Wie unser Gehirn Entscheidungen fällt Prof. Christian Ruff, PhD Laboratory for Social and Neural Systems Research (SNS-Lab) Universität Zürich Was ist

Mehr

WAS MANAGER ÜBER IHR GEHIRN WISSEN SOLLTEN

WAS MANAGER ÜBER IHR GEHIRN WISSEN SOLLTEN Prof. Dr. rer. nat. John-Dylan Haynes Charité Universitätsmedizin Berlin WAS MANAGER ÜBER IHR GEHIRN WISSEN SOLLTEN John-Dylan Haynes Was Manager über ihr Gehirn wissen sollten 1 John-Dylan Haynes Was

Mehr

Companion Technologie

Companion Technologie Companion Technologie Emotionen erkennen, verstehen und kai.bielenberg@haw-hamburg.de Agenda 1. Einleitung a. Was war nochmal Companion Technologie? b. Teilbereiche c. Warum Emotionen? 2. Ansätze a. Facial

Mehr

Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit?

Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit? Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit? Anna Wirtz und Friedhelm Nachreiner Gesellschaft für Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologische Forschung

Mehr

Sozialpsychologie. Vorlesung I. Thema: Reaktanz

Sozialpsychologie. Vorlesung I. Thema: Reaktanz Sozialpsychologie Vorlesung I Thema: Reaktanz Die Theorie der psychologischen Reaktanz (Brehm, 1966, 1972) 1. Personen glauben an die Freiheit, bestimmte Verhaltensweisen ausführen zu können. 2. Freiheit

Mehr

Datenanalyse mit SPSS spezifische Analysen

Datenanalyse mit SPSS spezifische Analysen Datenanalyse mit SPSS spezifische Analysen Arnd Florack Tel.: 0251 / 83-34788 E-Mail: florack@psy.uni-muenster.de Raum 2.015 Sprechstunde: Dienstags 15-16 Uhr 25. Mai 2001 2 Auswertung von Häufigkeitsdaten

Mehr

Anhang A: Fragebögen und sonstige Unterlagen

Anhang A: Fragebögen und sonstige Unterlagen Anhang Anhang A: Fragebögen und sonstige Unterlagen A.: Flyer zur Probandenrekrutierung 46 A.: Fragebogen zur Meditationserfahrung 47 48 A.3: Fragebogen Angaben zur Person 49 5 5 A.4: Termin- und Einladungsschreiben

Mehr

Die Chancen des Altruismus

Die Chancen des Altruismus Die Chancen des Altruismus Hans-Werner Bierhoff Vortrag CaSu Fachtage, 30.11.2012 Gliederungsübersicht Wie lässt sich Altruismus definieren? Altruismus in der Positiven Psychologie Was denken Studierende

Mehr

Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen)

Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen) Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen) Vorlesung H14 Werner Wicki 1 Wurzeln der Theorie: Kritik am Behaviorismus Klassische und operante Konditionierung können zentrale Lernprozesse, wie zum Beispiel

Mehr

Aufmerksamkeit und Bewusstsein

Aufmerksamkeit und Bewusstsein Aufmerksamkeit und Bewusstsein Istvan Tiringer Institut für Verhaltenswissenschaften Top-down Verarbeitung Bewusstsein Es existieren mehrere heterogene Formen von Bewusstsein und Aufmerksamkeit. Voraussetzung

Mehr

Beispielbild. Lernen & Gedächtnis. Operante Konditionierung: Verstärkung. SoSe 2007

Beispielbild. Lernen & Gedächtnis. Operante Konditionierung: Verstärkung. SoSe 2007 Beispielbild Lernen & Gedächtnis Operante Konditionierung: Verstärkung SoSe 2007 Einführung Belohnung ist das einfachste Prinzip, um ein erwünschtes Verhalten häufiger auftreten zu lassen! Oder? Lernen

Mehr

Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich

Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich Prof. Dr. Lutz Jäncke Grundfrage der Neuropsychologie (kognitiven Neurowissenschaft) Zusammenhang zwischen Gehirn und Verhalten Wie sind die grundlegenden

Mehr

Neurofeedback als Behandlung bei ADHS: Möglichkeiten und Grenzen

Neurofeedback als Behandlung bei ADHS: Möglichkeiten und Grenzen Neurofeedback als Behandlung bei ADHS: Möglichkeiten und Grenzen Univ.-Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann LWL-Universitätsklinik Martin Hamm Holtmann der Ruhr-Universität Klinik für Psychiatrie Bochum und Psychotherapie

Mehr

Macht Bewegung schlau? Der Einfluss von Sport und Bewegung auf die geistige Leistungsfähigkeit

Macht Bewegung schlau? Der Einfluss von Sport und Bewegung auf die geistige Leistungsfähigkeit Macht Bewegung schlau? Der Einfluss von Sport und Bewegung auf die geistige Leistungsfähigkeit Tim Hartmann Departement für Sport, Bewegung & Gesundheit, Universität Basel SNE Symposium Solothurn, den

Mehr

Neuroweb: Wie man Webshops durch Einfachheit erfolgreicher macht

Neuroweb: Wie man Webshops durch Einfachheit erfolgreicher macht Neuroweb: Wie man Webshops durch Einfachheit erfolgreicher macht Goldmedia Custom Research GmbH Dr. Florian Kerkau Oranienburger Str. 27 10117 Berlin Research@Goldmedia.de I www.goldmedia.com Tel. +49

Mehr

KNP-3: Methoden der kognitiven Neuropsychologie II

KNP-3: Methoden der kognitiven Neuropsychologie II KNP-3: Methoden der kognitiven Neuropsychologie II 1 04.05. Geschichte der kognitiven Neurowissenschaft (1) 2 11.05. Funktionelle Neuroanatomie (2) & (3) 3 18.05. Methoden der kognitiven Neurowissenschaft

Mehr

Das Leben (k)ein Glücksspiel? Risikoentscheidungen (Entscheidungen unter Unsicherheit): Vorschau

Das Leben (k)ein Glücksspiel? Risikoentscheidungen (Entscheidungen unter Unsicherheit): Vorschau Vorschau Das Leben (k)ein Glücksspiel? Oswald Huber Risikoentscheidungen Klassische Entscheidungstheorie: Lotterie-Paradigma Fokus auf Risikoentschärfung - wie entscheiden Menschen wirklich? Risikoentschärfung

Mehr

Von der Untersuchungsfrage zu statistischen Hypothesen, und wie war das nochmal mit dem α- und

Von der Untersuchungsfrage zu statistischen Hypothesen, und wie war das nochmal mit dem α- und Von der Untersuchungsfrage zu statistischen Hypothesen, und wie war das nochmal mit dem α- und β-fehler? Sven Garbade Fakultät für Angewandte Psychologie SRH Hochschule Heidelberg sven.garbade@hochschule-heidelberg.de

Mehr

Wenn Wahrnehmung und Handlung zusammengehen: Ein Handlungskonzept-Modell der Reiz-Reaktions-Kompatibilität

Wenn Wahrnehmung und Handlung zusammengehen: Ein Handlungskonzept-Modell der Reiz-Reaktions-Kompatibilität Wenn Wahrnehmung und Handlung zusammengehen: Ein Handlungskonzept-Modell der Reiz-Reaktions-Kompatibilität Bernhard Hommel Max-Planck-Institut für psychologische Forschung, München Von Reiz-Reaktions-

Mehr

Literatur zu den Vorlesungen Allgemeine Psychologie I

Literatur zu den Vorlesungen Allgemeine Psychologie I Literatur zu den Vorlesungen Allgemeine Psychologie I gültig ab WiSe 2015/2016 Primäres Lehrbuch B.G.1 Lernen, Gedächtnis und Wissen (Hilbig) Lieberman, D.A. (2012). Human learning and memory. Cambridge:

Mehr

Gestaltungsempfehlungen

Gestaltungsempfehlungen Professur E-Learning und Neue Medien Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Lehren und Lernen mit Medien I Gestaltungsempfehlungen Überblick Auswahl der Empfehlungen Gestaltungseffekte Empirische

Mehr

der Psychologie: Allgemeine Psychologie basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof.

der Psychologie: Allgemeine Psychologie basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof. Einführung in die Fächer der Psychologie: Allgemeine Psychologie Dr. Tobias Ley basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof. Aljoscha Neubauer Allgemeine Psychologie Die Allgemeine

Mehr

Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung

Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften, Fachrichtung Psychologie Dr. Markus Mühlhan Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung Warum sind neurobiologische

Mehr

Entscheidungsfindung bei Tier und Mensch: Beispiele aus der biologischen Grundlagenforschung. Heiner Römer

Entscheidungsfindung bei Tier und Mensch: Beispiele aus der biologischen Grundlagenforschung. Heiner Römer Entscheidungsfindung bei Tier und Mensch: Beispiele aus der biologischen Grundlagenforschung Heiner Römer Kriterien bei der Partnerwahl (aus der Sicht von Weibchen) Männchen unterscheiden sich in: Ressourcen

Mehr

Der Konsument als Erfolgsfaktor Über die Psychologie des Kaufverhaltens

Der Konsument als Erfolgsfaktor Über die Psychologie des Kaufverhaltens Der Konsument als Erfolgsfaktor Über die Psychologie des Kaufverhaltens 1 Wien Mai 2012 Prof. Dr. Arnd Florack Angewandte Sozialpsychologie und Konsumentenverhaltensforschung Universität Arnd Florack Wien

Mehr

Psychophysiologische Konzepte Messmethodische Grundlagen

Psychophysiologische Konzepte Messmethodische Grundlagen 1 26.04.06 Psychophysiologische Konzepte 2 3.05.06 Messmethodische Grundlagen 3 10.05.06 Elektrophysiologische Verfahren (EEG/EKP) 4 17.05.06 Bildgebende Verfahren (PET / fmri / EROS) 5 24.05.06 Gehirnerkrankungen

Mehr

Der dorsale Strom in der auditorisch-motorischen Integration beim Sprechen: Untersuchungen mit der funktionellen Magnetresonanztomographie

Der dorsale Strom in der auditorisch-motorischen Integration beim Sprechen: Untersuchungen mit der funktionellen Magnetresonanztomographie Der dorsale Strom in der auditorisch-motorischen Integration beim Sprechen: Untersuchungen mit der funktionellen Magnetresonanztomographie Bremen 1. Einleitung Das Ziel der folgenden Studie war die Untersuchung

Mehr

Belohnungsbezogene Lernfähigkeit im Verlauf des Alkoholentzuges

Belohnungsbezogene Lernfähigkeit im Verlauf des Alkoholentzuges Belohnungsbezogene Lernfähigkeit im Verlauf des Alkoholentzuges Klinische Studie mit Patienten im Qualifizierten Entzug der LWL-Klinik Dortmund Juliane Römling, M.Sc., Christine Czybulka Institut für kognitive

Mehr

Die Befragung. Armin Scholl. Sozialwissenschaftliche Methode und kommunikationswissenschaftliche Anwendung. UVK Verlagsgesellschaft rnbh

Die Befragung. Armin Scholl. Sozialwissenschaftliche Methode und kommunikationswissenschaftliche Anwendung. UVK Verlagsgesellschaft rnbh 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Armin Scholl Die Befragung Sozialwissenschaftliche Methode und kommunikationswissenschaftliche

Mehr

Bremer Institut für Pädagogik und Psychologie (bipp) www.bipp-bremen.de

Bremer Institut für Pädagogik und Psychologie (bipp) www.bipp-bremen.de Bremer Institut für Pädagogik und Psychologie (bipp) www.bipp-bremen.de Evaluation des LOS Projektes Fit for Life II vom.0.06 bis 0.06.07 Ergebnisdarstellung Kurzbeschreibung der Maßnahme: Anzahl der geförderten

Mehr

Die VWFA (visuelle Wort-Form Area)

Die VWFA (visuelle Wort-Form Area) Die VWFA (visuelle Wort-Form Area) Einige Jahre nachdem Kinder gelernt haben, Buchstaben in Wörter zu dekodieren, bildet sich eine perzeptuelle Expertise, durch die Gruppen von Buchstaben mühelos in Wörter

Mehr

Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung. Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel

Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung. Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel Wie lernen wir Angst zu haben? Wie kann das Gehirn die Angst wieder loswerden? Angst und Entwicklung

Mehr

Soziale Vorstellungen über Steuern und EU-Steuern in Österreich

Soziale Vorstellungen über Steuern und EU-Steuern in Österreich Soziale Vorstellungen über n und -n in Österreich Gliederung Theorie compliance Soziale Repräsentationen (Vorstellungen) Soziale Identität Soziale Vorstellungen über n Studie Forschungsfragen Datenerhebung

Mehr

Beobachtung. Marktforschung. Für die Lehrveranstaltung WS 2012/13. Sarah Thelen MA. Sarah Thelen MA

Beobachtung. Marktforschung. Für die Lehrveranstaltung WS 2012/13. Sarah Thelen MA. Sarah Thelen MA Beobachtung Für die Lehrveranstaltung Marktforschung WS 2012/13 Was gilt als empirische Beobachtung? 1 direkte Beobachtung menschlicher Handlungen, z.b. Konsumverhalten, Bewegung in Geschäftsräumen, Blickbewegung;

Mehr

Option Analysis of Plattform Decisions. Raeed Mayrhofer

Option Analysis of Plattform Decisions. Raeed Mayrhofer Option Analysis of Plattform Decisions Raeed Mayrhofer Softwareplattform ist ein Bündel von Funktionen, das das Ausführen von Applikationen ermöglicht bildet gemeinsam mit Hardware und Know-how die IT-Infrastruktur

Mehr

Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13. Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15

Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13. Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15 5 Inhalt Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13 Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15 1.1 Alltagspsychologie und wissenschaftliche Psychologie 15 1.2 Sammlung von Tatsachenwissen Erforschung von Gesetzmäßigkeiten

Mehr

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Überlegungen zum exp. Design. Adrian Schwaninger & Stefan Michel

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Überlegungen zum exp. Design. Adrian Schwaninger & Stefan Michel Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie Adrian Schwaninger & Stefan Michel Einführung ins Experimentieren 1. Fragestellung und Hypothesen 2. Variablen und Operationalisierung UV und Störvariablen

Mehr

Vorlesung Marktkommunikation. Sommersemester 2013 Lehrstuhl für E-Business

Vorlesung Marktkommunikation. Sommersemester 2013 Lehrstuhl für E-Business Vorlesung Marktkommunikation Sommersemester 2013 Lehrstuhl für E-Business 2 Kursinhalt Was ist Marktkommunikation und wie funktioniert sie? Modelle der Marktkommunikation (Mikroökonomik) Was bewirkt Marktkommunikation?

Mehr