Newsletter. Inhaltsübersicht. 1. Linder & Gruber News... Seite Energietechnische Analyse von Beherbergungsbetrieben zum Nulltarif...

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Newsletter. Inhaltsübersicht. 1. Linder & Gruber News... Seite 2. 2. Energietechnische Analyse von Beherbergungsbetrieben zum Nulltarif..."

Transkript

1 Newsletter. Nr. 5 / Mai Inhaltsübersicht 1. Linder & Gruber News... Seite 2 2. Energietechnische Analyse von Beherbergungsbetrieben zum Nulltarif... Seite 2 3. Steuerliche Absetzung eines Arbeitszimmers... Seite 2 4. Steuerliche Abzugsfähigkeit von Reisekosten... Seite 3 5. Essensbons im Visier der Finanz... Seite 4 6. Literaturtipp Mai Seite 5 7. Erfolgreiche Unternehmensfinanzierung... Seite 5 8. Tücken bei der Zusammenfassenden Meldung... Seite 6 9. Eigenimport von Neufahrzeugen aus der EU... Seite Linder & Gruber Zinsbarometer... Seite 7 Herausgeber: Linder & Gruber GmbH Steuer- und Wirtschaftsberatung GmbH Martin-Luther-Straße 160, 8970 Schladming Quelle: Linder & Gruber Infomedia

2 1. Linder & Gruber News Entschuldigung Urlaubsbedingt erfolgt die Übermittlung des Newsletters Mai 2010 verspätet! Personelle Veränderungen Nach 9-jähriger Tätigkeit in unserer Kanzlei hat sich der berufliche Lebensweg von Daniela Neumayer- Knauß verändert. Seit 1. Mai 2010 unterstützt sie die Abteilung Rechnungswesen eines unserer größten Mandanten, der Firma Snowboard Dachstein-Tauern GmbH. Das Team von Linder & Gruber wünscht ihr auch auf diesem Weg eine erfolgreiche berufliche und private Zukunft! Alle bisher von Daniela wahrgenommenen Arbeiten wurden auf die Mitarbeiter des bestehenden Teams verteilt! 2. Energietechnische Analyse von Beherbergungsbetrieben zum Nulltarif Für kurze Zeit besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Förderaktion Ski-WM 2013 Schladming, die energietechnische Erstanalyse von Beherbergungsbetrieben praktisch kostenlos zu beanspruchen. Nach anfänglichen Zweifeln, ob die bestehende Förderaktion im Rahmen des Klimafonds überhaupt noch weiter geführt werden kann, gibt es nunmehr, eingeschränkt auf Beherbergungsbetriebe, die Möglichkeit um einen Nettobetrag von 100,- sich von kompetenter Seite beraten zu lassen. Im Fall Ihres Interesses ersuchen wir darum mit unserer Kanzlei, Herrn Herbert Guschelbauer, in Kontakt zu treten! Wir stellen die erforderlichen Kontakte her und unterstützen bei der Aufbereitung der Förderanträge. > mehr Information 3. Steuerliche Absetzung eines Arbeitszimmers Aufwendungen der Lebensführung sind "reines Privatvergnügen". Eine steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für die Privatwohnung ist aber für ein "Arbeitszimmer" möglich. Unter den Begriff des Arbeitszimmers fallen im privaten Wohnungsverband liegende beruflich genutzte Räumlichkeiten. Unter den Begriff Wohnungsverband versteht man jene Einheit, die das private Wohnbedürfnis des Steuerpflichtigen abdeckt. Dazu gehört etwa eine Miet- oder Eigentumswohnung, ein Einfamilienhaus samt Garten und Gartenhäuschen oder Ähnliches. Das Arbeitszimmer liegt dann im Wohnungsverband, wenn es von der Wohnung aus begehbar ist. Ein weiterer separater Eingang ändert nichts an der Qualifikation im Wohnungsverband. Ausschließliche Verwendung im Rahmen der Berufsausübung Nicht unter den Begriff Arbeitszimmer fallen im Wohnungsverband liegende Räumlichkeiten, die aufgrund ihrer Ausstattung von vornherein ausschließlich für die Verwendung im Rahmen der Berufsausübung bestimmt sind. Hierzu zählen beispielsweise: Ordinations- und Therapieräumlichkeiten Labors und Fotostudios mit entsprechender Einrichtung Film- und Tonstudios Kanzleiräumlichkeiten, die auch von Kunden frequentiert werden Lagerräume Werkstätten Die Kosten für derartige Räumlichkeiten sind ohne Einschränkungen absetzbar, sofern diese nicht auch für private Zwecke genutzt werden. Sänger, Musiker, Komponist, Dichter, Maler, Heimarbeiter und Teleworker Alle übrigen Arbeitszimmer können nur dann steuerlich abgesetzt werden, wenn ** Linder & Gruber Infomedia Seite 2

3 1. das Arbeitszimmer für die berufliche Tätigkeit unbedingt notwendig ist und auch tatsächlich nahezu ausschließlich beruflich genutzt wird UND 2. wenn der Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit dem Berufsbild nach im Arbeitszimmer gelegen ist. Nach Ansicht der Finanzverwaltung ist das zweite Kriterium Tätigkeitsmittelpunkt im Arbeitszimmer jedenfalls nicht erfüllt bei: Lehrern, Richtern, Politikern, Dirigenten, Schauspielern, Vortragenden oder Vertretern. Hingegen wurde ein Tätigkeitsmittelpunkt im häuslichen Arbeitszimmer bei folgenden Berufen bejaht: Sänger, Musiker, Komponist, Dichter, Maler, Heimarbeiter, Teleworker. Gesamtnutzfläche nach m²-schlüssel aufteilen Sind die oben angeführten Kriterien erfüllt, liegt ein steuerlich anzuerkennendes Arbeitszimmer vor und man kann die auf die Nutzfläche des Arbeitszimmers entfallenden Miet- und Betriebskosten, steuerlich absetzen. Nach einem m²-schlüssel wird die Gesamtnutzfläche einfach aufgeteilt. Bei Eigentumswohnungen können 1,5% der auf die Wohnung entfallenden Anschaffungskosten, Strom-, Heiz-, Müllentsorgungskosten sowie die Einrichtungsgegenstände des Arbeitszimmers (Leuchtkörper, Bücherregal, Schreibtisch, Drehsessel etc.) steuerlich abgesetzt werden. Bei den Einrichtungsgegenständen ist darauf zu achten, dass diese nur bei Anschaffungskosten bis maximal 400 netto sofort abgesetzt werden können. Teurere Einrichtungsgegenstände müssen über ihre Nutzungsdauer verteilt abgeschrieben werden (im Regelfall 3 bis 4 Jahre) und können nur in Höhe der jährlichen Abschreibung (Anschaffungskosten dividiert durch Nutzungsdauer) steuerlich geltend gemacht werden. Tipp: Die Ermittlung des Mittelpunkts der gesamten beruflichen Tätigkeit kann mitunter Schwierigkeiten bereiten, wenn mehrere Tätigkeiten zusammentreffen (z.b. Lehrer, Sachbuchautor und Vortragender). Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. 4. Steuerliche Abzugsfähigkeit von Reisekosten Nach österreichischer Rechtsprechung sind bei Verbindung einer Geschäftsreise mit privaten Reisezwecken die gesamten Reisekosten nicht abzugsfähig. In Deutschland hat der Bundesfinanzhof nun anders entschieden. Die Kosten können dort im Verhältnis der Zeitanteile aufgeteilt werden. Der Bundesfinanzhof hat in Deutschland kürzlich seine Ansicht zu Reisen mit privatem Anteil revidiert: Lässt sich die Reise eindeutig in beruflich und privat veranlasste Abschnitte trennen (etwa ein Urlaub vor oder nach einer Dienstreise), sind die auf den beruflich veranlassten Teil entfallenden Kosten abzugsfähig. Die Aufteilung der Kosten kann im Verhältnis der Zeitanteile erfolgen. Sowohl die Aufenthalts- als auch die Hin- und Rückreisekosten sind zu aliquotieren. Ist allerdings eine objektive Trennung beruflich und privat bedingter Aufwendungen nicht möglich, bleibt es bei der Nichtabzugsfähigkeit der gesamten Reiseaufwendungen. Ob die österreichische Judikatur oder Verwaltungspraxis dem "deutschen Modell" folgen wird, bleibt abzuwarten. Bis es soweit ist, sind Diskussionen mit dem Betriebsprüfer vorprogrammiert. Bis dahin gilt jedenfalls folgende Rechtsprechung: Betriebsausgaben für Fachmesse Nimmt ein Unternehmer etwa an einer Fachmesse in Deutschland teil, so sind die in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten unter folgenden Bedingungen als Betriebsausgabe abzugsfähig: 1. die Reise muss (fast) ausschließlich betrieblich bedingt sein, 2. die Fortbildung muss zum Erwerb von Kenntnissen dienen, die eine einigermaßen konkrete Verwertung im Unternehmen zulassen, 3. das Reiseprogramm und die Durchführung müssen nahezu ausschließlich auf interessierte Teilnehmer im Tätigkeitsbereich des Steuerpflichtigen zugeschnitten sein und 4. Privatzeiten dürfen nicht mehr Zeit in Anspruch nehmen als die sonst verfügbare Freizeit während der beruflichen Tätigkeit. Eine Fortbildung im Ausmaß von 8 Stunden pro Tag ist Voraussetzung. Eine Reise, bei der außerberufliche Programmpunkte nicht entsprechend in den Hintergrund treten, wird dem privaten Lebensbereich zugeordnet. Sie ist dann zur Gänze nicht steuerlich abzugsfähig. ** Linder & Gruber Infomedia Seite 3

4 Welche Ausgaben können abgezogen werden? Abzugsfähig sind unter den oben genannten Voraussetzungen: die Kosten für die An- und Abreise, Seminarkosten, Skripten, Taggelder sowie die tatsächlichen Nächtigungskosten. Tipp: Als Nachweis sollte jedenfalls das Kursprogramm aufbewahrt werden! Wenn Sie aber 4 Tage an einem beruflich veranlassten Seminar teilnehmen und anschließend noch 3 Tage einen Wellness-Urlaub anhängen, erkennt die Finanz die gesamten Reisekosten außer Skripten und Teilnahmegebühren an Berufsveranstaltungen wie einem Kongress steuerlich nicht an (sog. "Aufteilungsverbot"). Die gesamten Kosten für die An- und Abreise sowie die Hotelkosten steuerlich nicht zu verwerten. Gleiches gilt, wenn ein Urlaub vorangestellt oder angehängt wird, außer es handelt sich um einen vernachlässigbaren Freizeittag. Dieser Tag ist allerdings steuerlich nicht abzugsfähig. 5. Essensbons im Visier der Finanz Fährt ein in der Wiener Mariahilferstraße arbeitender Verkäufer zum Stephansplatz in ein Lokal essen, droht dem Arbeitgeber die Nachversteuerung der dafür ausgegebenen Essensmarken. Nicht nur in Wien, auch in den anderen Bundesländern sollte bezüglich der Einlösung von Essensmarken nun besonders aufgepasst werden. Erhält ein Dienstnehmer einen Sachbezug, stellt dieser einen Teil seines Arbeitsentgeltes dar, der auch steuerpflichtig ist. Ausnahmen von der Steuerpflicht bilden aber Essensmarken unter Einhaltung bestimmter Kriterien. So sind Gutscheine für Mahlzeiten bis zu 4,40 pro Arbeitstag steuerfrei, wenn diese nur am Arbeitsplatz oder in einer nahe gelegenen Gaststätte zur dortigen Konsumation eingelöst werden. Können die Essensbons auch zur Bezahlung von Lebensmitteln verwendet werden, sind sie bis zu 1,10 pro Arbeitstag steuerfrei. Die Steuerbefreiung setzt die tatsächliche Einlösung zur Konsumation einer Mahlzeit im Betrieb oder in einer nahe gelegenen Gaststätte voraus. Der Arbeitgeber kann den erhöhten Betrag von 4,40 erst nach tatsächlicher Einlösung des Gutscheins steuerfrei stellen. Bis dahin kann er jedoch 1,10 pro Arbeitstag ansetzen. Wenn allerdings sichergestellt wird, dass die Speisen nur in einem Gasthaus in unmittelbarer Nähe der Firma oder in der Betriebskantine abgegeben, diese nicht nach Hause mitgenommen und von den Mitarbeitern nur an Arbeitstagen eingelöst werden können, darf der Arbeitsgeber den erhöhten Betrag sofort steuerfrei stellen. Welche Gaststätte ist nicht steuerschädlich? Bekommt der Dienstnehmer beim Wirt ein Vollmenü, das einem üblichen Kantinenessen entspricht, und befindet sich der Wirt in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz, so sind Gutscheine für Mahlzeiten bei ihm bis 4,40 steuerfrei. Der Begriff "in einer nahe gelegenen Gaststätte" ist nicht an eine absolute Entfernung gebunden, sondern richtet sich nach den ortsüblichen Verhältnissen. In der Nähe der Firma ist sie jedenfalls dann, wenn die Einnahme einer Mahlzeit während der zur Verfügung stehenden Mittagspause unter Berücksichtigung der anfallenden Wegzeiten möglich ist. Entfernungen bis zu 15 Minuten Fußweg sind ebenso wenig schädlich wie die Verwendung eines Verkehrsmittels auf Grund der besonderen Lage des Arbeitsplatzes. Auch die Einlösung der Essensmarken bei mehreren verschiedenen Gaststätten ist zulässig. Schädlich für die Anwendung des erhöhten Freibetrages von 4,40 ist der Umstand dann, wenn Essensbons in Gaststätten eingelöst werden können, die nicht in der Nähe des Arbeitsplatzes liegen. Vorsicht! Die Finanz legt in jüngster Vergangenheit bei Betriebsprüfungen besonderes Augenmerk auf die Entfernung derartiger Gaststätten und Restaurants und die Einhaltung der Kriterien bezüglich steuerfreier Essensmarken! ** Linder & Gruber Infomedia Seite 4

5 6. Literaturtipp Mai 2010 Die 5 Gebote für exzellente Führung Wie Ihr Unternehmen in guten und in schlechten Zeiten zu den Gewinnern zählt Hans H. Hinterhuber Frankfurter Allgemeine Buch März 2010 Hinterhuber zählt zu den europaweit anerkannten Fachleuten im Bereich Unternehmensstrategie und Leadership. In seinem neuesten Werk eröffnet er den Zugang zu folgenden 5 Erfolgsfaktoren. Exzellente Führung Gute Strategien Die richtigen Mitarbeiter Taktische Maßnahmen mit rasch spürbaren Wirkungen Glück Dieses Buch bildet eine hervorragende Grundlage, eigene Erfolgsfaktoren zum Thema Unternehmensführung auf den Prüfstand zu stellen! > mehr Information 4ED62082D8EF}&rub={578068FF-8A2F-45EF-BF99-724AF6D103E9} 7. Erfolgreiche Unternehmensfinanzierung Banken fragen nicht nur nach Sicherheiten, sondern vor allem nach detaillierten Unterlagen zur wirtschaftlichen Situation des Unternehmens, bevor sie Kredit geben. Kreditgeschäft ist Risikogeschäft mit diesem Statement bringen viele Bankenvertreter ihr Tageswerk auf den Punkt. Die viel zitierten Basel II Bestimmungen, also jenes Regelwerk, das die Banken dazu verpflichtet, ihr Risiko auch nachvollziehbar zu dokumentieren, soll eine freizügige und damit zu riskante Kreditvergabe verhindern. Wirtschaftlich bedeutet das: Je geringer die Bonität des Kreditnehmers, umso riskanter ist die Kreditgewährung und umso stärker werden die Eigenmittel der Bank gebunden. Dies verteuert die Kreditgewährung für die Bank. Daher fragen Banken nicht nur nach Sicherheiten, sondern vor allem auch nach detaillierten Unterlagen zur wirtschaftlichen Situation des Unternehmens. Unternehmer brauchen professionelle Kredit-Unterlagen Aus Unternehmenssicht bedeutet das: Aktuelle, schlüssige Unterlagen, sorgfältig und leicht nachvollziehbar aufbereitet, sind die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Kreditgespräch. Dazu gehören die Darstellung der wirtschaftlichen Unternehmensentwicklung anhand des letzten Jahresabschlusses (mit Vorjahresvergleich) und ein Überblick über die Geschäftsentwicklung für das aktuelle Wirtschaftsjahr. Eine ordentliche Planungsrechnung zumindest für das nächste Jahr sollte nicht fehlen. Das Planbudget zeigt die künftige Ertragsentwicklung in Form einer Gewinn- und Verlustrechnung auf. Der Finanzplan zeigt die erwarteten Ein- und Auszahlungen. Banken interessiert dabei vor allem, ob und wann finanzielle Engpässe zu erwarten sind und ob der gewährte Kredit auch verlässlich hinsichtlich Raten und Zinsen bedient werden kann. Dabei geht es weniger um den viel zitierten Blick in die Kristallkugel, als viel mehr um eine realistische Abschätzung der Bandbreite der wirtschaftlichen Entwicklung im Sinne von Best Case / Worst Case-Szenarien. Professionelles, wirtschaftliches Monatsberichtswesen Dies liegt letztlich auch im Interesse des Unternehmers selbst. Daher richten immer mehr Klein- und Mittelbetriebe ein professionelles, wirtschaftliches Monatsberichtswesen durch geeignete Software und unterstützt durch praxisgerechte Beratung ein. Aus einer schlichten Buchhaltung wird geschickt organisiert ein entscheidungsorientiertes Führungsinstrument für den Unternehmer und eine passable Unterlage für Bankgespräche. ** Linder & Gruber Infomedia Seite 5

6 8. Tücken bei der Zusammenfassenden Meldung Erbringt ein Unternehmer grenzüberschreitende Dienstleistungen an einen Unternehmer im übrigen Gemeinschaftsgebiet, so ist der Umsatz seit in der Zusammenfassenden Meldung (ZM) zu erfassen. Das führt nun zu einem Verwaltungsmehraufwand bei Freiberuflern. Berät etwa ein österreichischer Rechtsanwalt einen deutschen Unternehmer, so bestimmt sich der Leistungsort nach der so genannten Generalklausel. Die Beratungsleistung ist danach dort steuerbar, wo der Empfänger sein Unternehmen betreibt - also in Deutschland. In Österreich ist diese sonstige Leistung nicht steuerbar. In solchen Fällen kommt es jedoch zwingend zum Übergang der Steuerschuld auf den Leistungsempfänger, dem deutschen Unternehmer ("Reverse Charge"). Es ist also eine Rechnung ohne Umsatzsteuer mit Hinweis auf den Übergang der Steuerschuld auszustellen. Diese sonstigen Leistungen sind zwar nicht in der österreichischen Umsatzsteuervoranmeldung, sehr wohl aber seit in der ZM zu erfassen. Von dieser neuen Meldeverpflichtung sind jene Dienstleistungen zwischen Unternehmen nicht betroffen, bei denen sich der Leistungsort nicht nach der Generalklausel bestimmt, wie etwa bei Grundstücksleistungen, Kultur/Bildung/Wissenschaft/Sport/Unterhaltung, Personenbeförderung und Ähnlichem. Meldezeitraum der Zusammenfassenden Meldung Die ZM ist jeweils für einen Kalendermonat zu erstellen. Nur für Unternehmer, deren Umsätze im Vorjahr nicht höher als waren, ist analog zur Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) das Quartal der Meldezeitraum. Die Meldung hat unabhängig vom Zeitpunkt der Rechnungsausstellung für den Monat zu erfolgen, in dem die sonstige Leistung ausgeführt wird. Dieser Zeitpunkt verschiebt sich nicht um ein Monat, wenn die Rechnung erst im Folgemonat ausgestellt wird. Der Zeitpunkt des Zuflusses des Honorars hat keinen Einfluss auf den Meldezeitraum der ZM! Ferner ist zu beachten, dass die ZM bis spätestens zum Monatsletzten des Folgemonats (und nicht wie die UVA bis zum 15. des zweitfolgenden Monats) abzugeben ist. Probleme für Freiberufler wie Rechtsanwälte und Ärzte Diese Bestimmung bringt gerade für so genannte "Ist-Versteuerer" wie etwa Rechtsanwälte oder Ärzte einige Probleme mit sich. Denn bei diesen richtet sich die Umsatzsteuer-Fälligkeit nach dem Zufluss (= Vereinnahmung) des Honorars, die Erfassung dieser sonstigen Leistungen in der ZM jedoch nach dem Leistungszeitpunkt - also bereits vor Eingang des Entgelts, womöglich auch noch vor Rechnungslegung. Dies bedeutet für eine grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung eines Freiberuflers, dass seine sonstige Leistung bereits in der ZM zu melden ist, bevor der Zufluss der Gegenleistung erfolgt ist oder überhaupt eine Rechnung ausgestellt wurde und daher eigentlich noch gar kein Beleg in der Buchhaltung vorhanden ist. Tipp: Sprechen Sie mit uns bezüglich der künftigen Abstimmung zwischen Ihnen und der Buchhaltung um unangenehme Überraschungen, wie etwa Säumniszuschläge wegen verspäteter Einreichung der ZM, zu vermeiden! 9. Eigenimport von Neufahrzeugen aus der EU ** In allen Fällen des Eigenimports von KFZ (Neu- oder Gebrauchtfahrzeugen) aus der EU in das Inland soll nun bei der Vorschreibung der NoVA der 20%ige NoVA-Erhöhungsbetrag außer Ansatz gelassen werden. Dieser Erhöhungsbetrag von 20% widerspricht nämlich dem Gemeinschaftsrecht. Die Finanz hat daher in Reaktion auf ein aktuelles Verwaltungsgerichtshof-Erkenntnis ihre Rechtsauffassung betreffend Eigenimporten von Kraftfahrzeugen aus anderen EU-Mitgliedstaaten geändert. Hatte man bisher ein gebrauchtes Kraftfahrzeug aus der EU oder einem Drittland nach Österreich eingeführt und erstmals im Inland zum Verkehr zugelassen, war ja der 20%ige NoVA-Erhöhungsbetrag außer Ansatz zu lassen. Für Neufahrzeuge galt dies aber nicht. Sie wurden weiterhin mit dem Erhöhungsbetrag belastet. Der Zweck dieser Bestimmung war, bei Importen von Neu-KFZ die in der Bemessungsgrundlage der NoVA fehlende Umsatzsteuer zu kompensieren. Verschlechterung bei Eigenimport aus Drittland Zu einer Verschlechterung kommt es hingegen bei Eigenimporten aus dem Drittland in das Inland. In solchen Fällen wird künftig sowohl bei Neu- als auch bei Gebrauchtfahrzeugen (bisher nur bei ** Linder & Gruber Infomedia Seite 6

7 Neufahrzeugen) der 20%ige NoVA-Zuschlag erhoben werden. Binnen eines Jahres ab Bekanntgabe des NoVA-Betrages (Selbstberechnung) oder ab Bekanntgabe des festzusetzenden Bescheides kann die Erstattung des Erhöhungsbetrages beantragt werden. Tipp: Kontaktieren Sie uns rasch, um den Antrag auf Rückerstattung des zu Unrecht entrichteten 20%igen Erhöhungsbetrages nicht zu verabsäumen! 10. Linder & Gruber Zinsbarometer * Tageszinssätze vom 14. Mai 2010 Euribor CHF-Libor Yen-Libor 1 Monat 0,36 0,08 0,28 3 Monat 0,62 0,08 0,42 6 Monat 0,73 0,40 0,42 AWS-Zinssatz Quartal April - Juni 2010 Quelle: AWS variabel 3,375 AWS fix 4,250 AWS-Zinssatz Historie ** Linder & Gruber Infomedia Seite 7

Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband

Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband Viele Unternehmer verwenden für die Ausübung ihrer gewerblichen Tätigkeit einen im Wohnungsverband gelegenen Raum als Arbeitszimmer. Die Kosten dafür sind nur dann

Mehr

Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband

Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband Viele Unternehmer verwenden für die Ausübung ihrer gewerblichen Tätigkeit einen im Wohnungsverband gelegenen Raum als Arbeitszimmer. Die Kosten dafür sind nur dann

Mehr

Haben Sie bei manchen Ausgaben Ihre Zweifel, ob Sie diese steuerlich absetzen können?

Haben Sie bei manchen Ausgaben Ihre Zweifel, ob Sie diese steuerlich absetzen können? . Betriebsausgaben ABC Haben Sie bei manchen Ausgaben Ihre Zweifel, ob Sie diese steuerlich absetzen können? Alle Ausgaben, die durch ihre Tätigkeit als Zahnarzt veranlasst sind, sind steuerlich absetzbar.

Mehr

ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010

ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010 ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010 Gesetzliche Grundlagen: Ab 2010 sind auf Grund der RL 2008/8/EG in allen EU-Mitgliedstaaten bestimmte sonstige Leistungen in die ZM aufzunehmen.

Mehr

Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein

Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein 1. Umsatzsteuerpflichtige Tatbestände... 11 1.1 Welche Leistungen unterliegen der Umsatzsteuer?... 11 1.2 Was versteht man unter Eigenverbrauch?... 18 1.3 Einfuhr von

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 17 GZ. RV/4387-W/02 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des X, vertreten durch Y, vom 12. August 2002 gegen den Bescheid des Finanzamtes Z vom

Mehr

Eigenverbrauch. Grundsätzliches

Eigenverbrauch. Grundsätzliches Eigenverbrauch Grundsätzliches Der Eigenverbrauch soll verhindern, dass etwas ohne Umsatzsteuerbelastung in den Endverbrauch gelangt. Der Vorsteuerabzug, den der Unternehmer für Leistungen, welche für

Mehr

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen 1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen Wird ein PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt, stellt es für steuerliche Zwecke sog. notwendiges Betriebsvermögen dar. Wird ein PKW hingegen lediglich zu weniger

Mehr

Dienstleistungen an ausländische Unternehmer B2B Leistungen

Dienstleistungen an ausländische Unternehmer B2B Leistungen Dienstleistungen an ausländische Unternehmer B2B Leistungen Wenn Sie an ausländische Unternehmer Dienstleistungen erbringen, haben Sie eine Fülle von Steuervorschriften zu beachten. Dieses Infoblatt soll

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen

Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen Prüfung des Orts der sonstigen Leistung Ab dem 1.1.2010 gelten neue Regelungen für die Bestimmung des

Mehr

Klienteninfo Jänner 2012

Klienteninfo Jänner 2012 Fuchshuber Steuerberatung GmbH Wirtschaftstreuhänder Steuerberater Zauneggerstraße 8, 4710 Grieskirchen Tel.: 07248/647 48, Fax: 07248/647 48-730 office@stb-fuchshuber.at www.stb-fuchshuber.at Firmenbuchnummer:

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Ralf Stahl 1 Die Themen Vereinsorganisation Buchführung Umsatzsteuer Kostenrechnung 2

Mehr

Art der Einkünfteermittlung (1)

Art der Einkünfteermittlung (1) Art der Einkünfteermittlung (1) Betriebliche Einkünfte - ermitteln Gewinn - Wertänderungen/Veräußerung von Betriebsvermögen steuerwirksam Möglichkeiten: - Betriebsvermögensvergleich ( 124f BAO bzw 189

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 18 GZ. RV/1308-W/03 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw. gegen den Bescheid des Finanzamtes St. Pölten betreffend Einkommensteuer für

Mehr

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung SEITE 6 1 Einleitung Ein Unternehmer, der eine steuerpflichtige Lieferung durchgeführt bzw. eine steuerpflichtige Leistung erbracht hat, schuldet im Normalfall die auf das Entgelt entfallende Umsatzsteuer

Mehr

Merkblatt Dienstwagen und Lohnsteuer 2004

Merkblatt Dienstwagen und Lohnsteuer 2004 1 Merkblatt Dienstwagen und Lohnsteuer 2004 Ermittlung des Sachbezugs bei privater Pkw-Nutzung durch Arbeitnehmer (inkl. Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte) In unserem Beispielsfall erhält der

Mehr

Als Werbungskosten sind Umzugskosten jedoch nur abziehbar, wenn sie auch tatsächlich betrieblich oder beruflich veranlasst sind.

Als Werbungskosten sind Umzugskosten jedoch nur abziehbar, wenn sie auch tatsächlich betrieblich oder beruflich veranlasst sind. Umzugskosten - Steuerrecht Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 1.1 Steuerrechtliche Einordnung von Umzugskosten 1.2 Höhe und Umfang der Abziehbarkeit der Werbungskosten 2. Arbeitgeberseitige Umzugskostenerstattung

Mehr

Kfz-Kosten für Selbständige

Kfz-Kosten für Selbständige Kfz-Kosten für Selbständige Die Frage, in welcher Form Kfz-Kosten und eine typischerweise anfallende Privatnutzung steuerlich zu berücksichtigen sind und wie dies steueroptimal gestaltet werden kann, beschäftigt

Mehr

Was sind Betriebsausgaben beim Sportler?

Was sind Betriebsausgaben beim Sportler? Was sind Betriebsausgaben beim Sportler? Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die durch den Betrieb (selbständige Tätigkeit) verursacht werden, also alles, was den Betrieb zum Laufen bringt und am Laufen

Mehr

Sonder-KlientenInfo. Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010

Sonder-KlientenInfo. Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010 Sonder-KlientenInfo Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010 Mit dem Budgetbegleitgesetz 2009 wurde die EU-Richtlinie 2008/8/EG (Mehrwertsteuer-Paket) umgesetzt, die zu einer grundsätzlichen Neuregelung

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Innsbruck Senat 3 GZ. RV/0267-I/02 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw. gegen den Bescheid des Finanzamtes Lienz betreffend Einkommensteuer für

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Graz Senat 1 GZ. RV/0204-G/07 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., gegen die Bescheide des Finanzamtes Graz-Stadt vom 11. Oktober 2006 und vom 10.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 9 GZ. RV/3521-W/02 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw. gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 21/22 betreffend Einkommensteuer für

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 15 GZ. RV/1992-W/10, Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 9/18/19 Klosterneuburg vom 27. April

Mehr

Das KFZ im Steuerrecht. Informationsveranstaltung

Das KFZ im Steuerrecht. Informationsveranstaltung Das KFZ im Steuerrecht Informationsveranstaltung Übersicht Normverbrauchsabgabe Differenzbesteuerung Ausfuhrlieferungen Vorsteuerabzug Reparaturen für ausländische Abnehmer Leistungskalkulation Werkstätten

Mehr

Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen

Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen Erwirbt der Unternehmer einen Pkw, den er sowohl betrieblich als auch privat nutzen wird, stellt sich oftmals die Frage nach

Mehr

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis Steuerberater Steffen Feiereis Merkblatt Vorsteuervergütungsverfahren Inhalt 1 Allgemeines 2 Regelung seit 01.01.2010 3 In Deutschland ansässige Unternehmen 3.1 Unternehmerbescheinigung 3.2 Vorsteuervergütungsverfahren

Mehr

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT ZUR UMSATZSTEUER 2010 DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE FÜR ANWALTLICHE DIENSTLEISTUNGEN BEI AUSLANDSBEZUG Das Umsatzsteuergesetz wurde mit Wirkung zum 01.01.2010 geändert.

Mehr

I M N A M E N D E R R E P U B L I K!

I M N A M E N D E R R E P U B L I K! Verwaltungsgerichtshof Zl. 2012/15/0067 8 I M N A M E N D E R R E P U B L I K! Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Zorn und die Hofrätin Dr. Büsser sowie die Hofräte

Mehr

Neuregelung des Reisekostenrechts durch die Lohnsteuerrichtlinien 2008. Volker Kieser Steuerfachwirt MERGET + PARTNER

Neuregelung des Reisekostenrechts durch die Lohnsteuerrichtlinien 2008. Volker Kieser Steuerfachwirt MERGET + PARTNER Neuregelung des Reisekostenrechts durch die Lohnsteuerrichtlinien 2008 Volker Kieser Steuerfachwirt MERGET + PARTNER Bisherige Unterscheidung (bis 31.12.2007) Dienstreise bzw. Geschäftsreise Einsatzwechseltätigkeit

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Graz Senat 1 GZ. RV/0661-G/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vom 2. Jänner 2008 gegen den Bescheid des Finanzamtes Graz-Stadt vom 4. Dezember

Mehr

Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern

Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern Die Umsetzung der Mehrwertsteuer- Systemrichtlinie, der EU-Rechnungsrichtlinie als auch aktuell die neue obligatorische Gelangensbestätigungen (eingeführt

Mehr

Durch diese Fehler verschenken die meisten Unternehmer jährlich tausende Euro Steuern

Durch diese Fehler verschenken die meisten Unternehmer jährlich tausende Euro Steuern Durch diese Fehler verschenken die meisten Unternehmer jährlich tausende Euro Steuern Gutscheine für Mitarbeiter Gutscheine im Wert von 44 pro Mitarbeiter Steuerfrei und sozialabgabenfrei 44 sind für Mitarbeiter

Mehr

Merkblatt Reisekosten (bis 2007)

Merkblatt Reisekosten (bis 2007) Merkblatt Reisekosten (bis 2007) Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines... 2 2. Wann sind Reisekosten Betriebsausgaben?... 2 3. Fahrtkosten... 3 4. Übernachtungskosten... 4 5. Verpflegungskosten... 4 6. Reisenebenkosten...

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 9 GZ. RV/4736-W/02 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw. gegen die Bescheide des Finanzamtes für den 9., 18. und 19. Bezirk und Klosterneuburg

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Linz Senat 5 GZ. RV/0585-L/04 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., vertreten durch MGI - Linz Steuerberatung GmbH, 4020 Linz, Reuchlinstraße 35

Mehr

Anleitung zum Vordruck "Einnahmenüberschussrechnung - EÜR"

Anleitung zum Vordruck Einnahmenüberschussrechnung - EÜR Anleitung zum Vordruck "Einnahmenüberschussrechnung - EÜR" (Gewinnermittlung nach 4 Abs. 3 EStG) Diese Anleitung soll Ihnen das Ausfüllen dieses Vordrucks erleichtern. Weitere Hinweise entnehmen Sie der

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

Merkblatt. Reisekosten sicher abrechnen. Inhalt. 1 Allgemeines 2 Befristung 3 Fahrtkosten 4 Übernachtungskosten

Merkblatt. Reisekosten sicher abrechnen. Inhalt. 1 Allgemeines 2 Befristung 3 Fahrtkosten 4 Übernachtungskosten Reisekosten sicher abrechnen Inhalt 1 Allgemeines 2 Befristung 3 Fahrtkosten 4 Übernachtungskosten 5 Verpflegungskosten 6 Reisenebenkosten 7 Was ist für die Umsatzsteuer zu beachten? 1. Allgemeines Müssen

Mehr

Sicher durch die Steuer steuern

Sicher durch die Steuer steuern Sicher durch die Steuer steuern Die private Nutzung des betrieblichen PKWs HLB Ratgeber I/2013 Das (Dienst-)Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Ob Freiberufler, Gewerbetreibender oder Angestellter Firmenwagen

Mehr

Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2010

Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2010 Linz, am 18. Dezember 2009 Aktuelle Informationen rund um Steuern, Betriebswirtschaft und Personalverrechnung INFORM Steuerjournal Ausgabe 3/2009 Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2010 Mit dem

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat (Wien) 16 GZ. RV/3668-W/09 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., W, vertreten durch H & L Barghouty SteuerberatungsgmbH, 1090 Wien, Rotenlöwengasse

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 15 GZ. RV/2166-W/11 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des D. W., Wien, vertreten durch Kalcik & CO Steuerberatungsges.m.b.H., Steuerberatungskanzlei,

Mehr

Es weihnachtet! - pünktlich zur Weihnachtsfestsaison : Neues zu Betriebsveranstaltungen -

Es weihnachtet! - pünktlich zur Weihnachtsfestsaison : Neues zu Betriebsveranstaltungen - Es weihnachtet! - pünktlich zur Weihnachtsfestsaison : Neues zu Betriebsveranstaltungen - Die unendliche Geschichte kann man erleben, wenn bei steuerlichen Außenprüfungen Feststellungen zu Betriebsveranstaltungen

Mehr

Steuererklärung 2014 Kein Buch mit 7 Siegeln. Mödling, 11. März 2015 Festsaal, Haus der Wirtschaft

Steuererklärung 2014 Kein Buch mit 7 Siegeln. Mödling, 11. März 2015 Festsaal, Haus der Wirtschaft Steuererklärung 2014 Kein Buch mit 7 Siegeln Mödling, 11. März 2015 Festsaal, Haus der Wirtschaft www.kps-partner.at Eigentümergeführte Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei KPS steht für die

Mehr

UMSATZSTEUER. Die Neuerungen ab 2010

UMSATZSTEUER. Die Neuerungen ab 2010 Mag. Dieter Welbich Beeideter Wirtschaftsprüfer & Steuerberater Unternehmensberater Baldinger & Partner Unternehmens- und Steuerberatungsgesellschaft mbh, www.bup.at UMSATZSTEUER Die Neuerungen ab 2010

Mehr

wir danken für die Gelegenheit, zu dem Entwurf der Lohnsteuer- Änderungsrichtlinien 2011 (LStÄR 2011-E) Stellung nehmen zu können.

wir danken für die Gelegenheit, zu dem Entwurf der Lohnsteuer- Änderungsrichtlinien 2011 (LStÄR 2011-E) Stellung nehmen zu können. An das Bundesministerium der Finanzen Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Düsseldorf, 11. Juni 2010 515 Entwurf einer Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum

Mehr

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 2 1.1. STEUERLICHE GRUNDLAGEN... 2 1.2. FORMANFORDERUNGEN... 2 1.2.1. E-Mail-Rechnungen... 2 1.2.2. Fa-Rechnungen... 2 2. FEHLERFOLGEN...

Mehr

Angemessene Anschaffungskosten

Angemessene Anschaffungskosten Angemessene Anschaffungskosten Grundsatz: Keine Prüfung, Anschaffungskosten von betrieblich verwendeten Wirtschaftsgütern angemessen sind entscheiden ist nur ob die Wirtschaftsgüter überhaupt betrieblich

Mehr

Künstlersozialkasse Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen.

Künstlersozialkasse Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Künstlersozialkasse Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Die Verpflichtung zur Zahlung der Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse (KSK) besteht seit vielen Jahren, trotzdem sind sich viele

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Steuerrechtliche Aspekte der Marktplatz-Methode

Steuerrechtliche Aspekte der Marktplatz-Methode Steuerrechtliche Aspekte der Marktplatz-Methode Vorbemerkung Die Idee der Marktplatz-Methode ist in den Niederlanden entstanden und verfolgt die Idee eines Zusammentreffens von gemeinnützigen Organisationen

Mehr

Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften

Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften Mag. Lahner, Dr. Kreilmeier/Raiffeisenverband OÖ März 2003 Rechtliche Einordnung der Wassergenossenschaften Wassergenossenschaften sind Körperschaften öffentlichenrechts.

Mehr

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA)

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Voranmeldungszeitraum Unter Voranmeldungszeitraum versteht man jenen Zeitraum, für den Sie die Umsatzsteuer selbst berechnen eine Umsatzsteuervoranmeldung erstellen und

Mehr

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Begriff der Dienstreise Eine Dienstreise liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer über Auftrag des Arbeitgebers seinen Dienstort (Büro, Betriebsstätte, Werksgelände,

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

Der Patient. im Mittelpunkt. www.pharmig.at www.aerztekammer.at

Der Patient. im Mittelpunkt. www.pharmig.at www.aerztekammer.at Der Patient im Mittelpunkt www.pharmig.at www.aerztekammer.at Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pharmaindustrie Eine Information von Ärztekammer und Pharmig ÄRZTESCHAFT UND PHARMAINDUSTRIE ARBEITEN

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 17 GZ. RV/0033-W/05 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vom 27. August 1998 gegen den Bescheid des Finanzamtes Oberwart vom 29. Juli

Mehr

Steuern und Finanzamt Was kommt auf mich zu? Claudia Probst Steuerberatung Bachstr.8 85057 Ingolstadt Tel. +49841/4936204 Fax.

Steuern und Finanzamt Was kommt auf mich zu? Claudia Probst Steuerberatung Bachstr.8 85057 Ingolstadt Tel. +49841/4936204 Fax. Steuern und Finanzamt Was kommt auf mich zu? Claudia Probst Steuerberatung Bachstr.8 85057 Ingolstadt Tel. +49841/4936204 Fax. +49841/4936205 Steuern und Finanzamt Was kommt auf mich zu? Herzlich willkommen!

Mehr

Nettolohn-Optimierung

Nettolohn-Optimierung Nettolohn-Optimierung Durch den Einsatz von Lohn- und Gehaltsbausteinen, die vom Gesetzgeber besonders gefördert werden, kann eine Absenkung der Lohnkosten erreicht werden, sofern sie zusätzlich zum vereinbarten

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 18 GZ. RV/0163-W/06 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des FT, AdrBw, OrtBw, gegen den Bescheid des Finanzamtes 666 betreffend Umsatzsteuer 2004

Mehr

Reisekosten ab 2014. 2. Welche Aufwendungen kann der Arbeitnehmer als Reisekosten geltend machen?

Reisekosten ab 2014. 2. Welche Aufwendungen kann der Arbeitnehmer als Reisekosten geltend machen? Reisekosten ab 2014 1. Allgemeines Die Reisekosten zählen zu den bedeutendsten Werbungskosten bei der Besteuerung von Arbeitnehmern. Dies gilt ab 2014 umso mehr, da der Gesetzgeber umfangreiche Änderungen

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Graz Senat 6 GZ. RV/0750-G/06, RV/0751-G/06 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., gegen die Bescheide des Finanzamtes Graz-Stadt vom 25. November

Mehr

4.3.2 Erstattung von Fahrtkosten mit dem Privatfahrzeug des Arbeitnehmers

4.3.2 Erstattung von Fahrtkosten mit dem Privatfahrzeug des Arbeitnehmers 4.3.2 Erstattung von Fahrtkosten mit dem Privatfahrzeug des Arbeitnehmers Sofern der Arbeitnehmer für betriebliche Fahrten ein privates Fahrzeug nutzt, kann der Arbeitgeber ihm die entstandenen Aufwendungen

Mehr

Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland. Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11.

Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland. Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11. Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11. Juni 2010 Seminar UNI-BUD in Kolberg 11.-12.06.2010 BM Partner Revision GmbH

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat (Wien) 9 GZ. RV/0604-W/11 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vom 25. November 2010 gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 4/5/10 vom

Mehr

Welche Reisekosten darf ich als Unternehmer geltend machen?

Welche Reisekosten darf ich als Unternehmer geltend machen? Welche Reisekosten darf ich als Unternehmer geltend machen? Bei Geschäftsreisen entstehen Kosten für Fahrt, Übernachtung oder Verpflegung. Schön wäre es, wenn man diese Reisekosten vollständig als Betriebsausgabe

Mehr

Rechnungen - Das muss drinstehen

Rechnungen - Das muss drinstehen Rechnungen - Das muss drinstehen Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Graz Senat 2 GZ. RV/0395-G/02 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw. gegen die Bescheide des Finanzamtes Graz-Stadt betreffend Einkommensteuer für

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Pernt/Berger, HB Einnahmen-Ausgaben-Rechner 3

Inhaltsverzeichnis. Pernt/Berger, HB Einnahmen-Ausgaben-Rechner 3 Vorwort... V Autorenverzeichnis... VII Abkürzungsverzeichnis... XV Literaturverzeichnis... XVII 1. Einführung... 1 1.1. Wann wird man Unternehmer?... 1 1.2. Einkunftsarten... 1 1.2.1. Einkünfte aus Land-

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 2 GZ. RV/0013-F/10 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des a, vertreten durch Troll/Dalpiaz, Wirtschaftstreuhänder, 6900 Bregenz, Arlbergstraße

Mehr

6.5.3 Unentgeltliche oder teilentgeltliche Verpflegung bei Geschäftsreisen ab dem 1.1.2014

6.5.3 Unentgeltliche oder teilentgeltliche Verpflegung bei Geschäftsreisen ab dem 1.1.2014 6.5.3 Unentgeltliche oder teilentgeltliche Verpflegung bei Geschäftsreisen ab dem 1.1.2014 Wie Geschäftsreisen abgerechnet werden, wird von den Unternehmen unterschiedlich gehandhabt. Die Unternehmen selbst

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Grundregel für Kleinunternehmer Als Kleinunternehmer haben Sie umsatzsteuerlich ein Wahlrecht: Verrechnung ohne Umsatzsteuer: Sie verrechnen Ihrem Kunden keine Umsatzsteuer,

Mehr

Achten Sie auf diese Regeln

Achten Sie auf diese Regeln Achten Sie auf diese Regeln 19 Achten Sie auf diese Regeln Die Einnahmen-Überschussrechnung wird auch einfache Buchführung genannt. Nomen est omen denn die Konzeption ist relativ unkompliziert. Bevor wir

Mehr

Aktuelle Informationen aus Rechtsprechung, Gesetzgebung und Verwaltung für unsere Mandanten

Aktuelle Informationen aus Rechtsprechung, Gesetzgebung und Verwaltung für unsere Mandanten Aktuelle Informationen aus Rechtsprechung, Gesetzgebung und Verwaltung für unsere Mandanten Lohnsteuer 01/2010 Inhaltsverzeichnis Lohnsteuerliche Folgen aus der Absenkung des Umsatzsteuersatzes für Beherbergungsumsätze

Mehr

Merkblatt. Geschenke und Bewirtungskosten. Inhalt

Merkblatt. Geschenke und Bewirtungskosten. Inhalt Geschenke und Bewirtungskosten Inhalt 1 Aufwendungen für Geschenke 1.1 Wann liegt steuerrechtlich ein Geschenk 1.2 Wie teuer dürfen Geschenke sein? 1.3 Welche Aufzeichnungen sind in der Buchhaltung vorzunehmen?

Mehr

NEUE MELDEPFLICHTEN DER ZUSAMMENFASSENDEN MELDUNG AB 1.7.2010

NEUE MELDEPFLICHTEN DER ZUSAMMENFASSENDEN MELDUNG AB 1.7.2010 MANDANTENINFORMATION Sonderausgabe August 2010 Themen dieser Ausgabe Neuerungen zum Umsatzsteuerrecht Neue Meldepflichten der Zusammenfassenden Meldung ab 1.7.2010 Meldepflicht für innergemeinschaftliche

Mehr

3 Laufende Kosten des Firmenwagens... 26

3 Laufende Kosten des Firmenwagens... 26 Inhaltsverzeichnis 1 Planung/Überlegungen vor der Anschaffung eines PKW... 15 1.1 Zuordnung bei der Einkommensteuer... 15 1.2 Zuordnung bei der Umsatzsteuer... 16 1.2.1 Zuordnung zum umsatzsteuerlichen

Mehr

ALLGEMEINES ZU REISENKOSTEN

ALLGEMEINES ZU REISENKOSTEN REISEKOSTEN UND DIÄTEN - 1 - ALLGEMEINES ZU REISENKOSTEN Prinzipiell lassen sich die Aufwendungen für eine Reise - sei es nun eine Dienstreise eines Dienstnehmers oder eine Geschäftsreise des Unternehmers

Mehr

05. April 2008 Einfache Buchführung Dozent: Wilfried Tönnis. Veranstalter: www.kmsi.de Ansprechpartner: Jutta Brombach, Dip.

05. April 2008 Einfache Buchführung Dozent: Wilfried Tönnis. Veranstalter: www.kmsi.de Ansprechpartner: Jutta Brombach, Dip. Veranstalter: www.kmsi.de Ansprechpartner: Jutta Brombach, Dip. Pädagogin Vorgründungskosten Werbungskosten Bildungscheck -> Kosten im Vorhinein der Geschäftskosten absetzbar -> Fort-/Weiterbildung...

Mehr

Alles zum Pflegegeld

Alles zum Pflegegeld Ein Ratgeber zur Österreichischen Zeitschrift für PFLEGERECHT Greifeneder / Liebhart Alles zum Pflegegeld recht.verständlich F 10 Kapitel 1 Pflegegeld Frage 10: Welche Gruppen von Nicht-Österreichern sind

Mehr

2. Welche Aufwendungen kann der Arbeitnehmer als Reisekosten geltend machen?

2. Welche Aufwendungen kann der Arbeitnehmer als Reisekosten geltend machen? ï» Dok.-Nr.: 0922981 Grasmück, Volker Checkliste vom 29.07.2013 Reisekosten ab 2014 - Checkliste 1 Allgemeines 2 Checkliste 2.1 Voraussetzungen für das Vorliegen einer Auswärtstätigkeit 2.2 Prüfungspunkte

Mehr

Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren

Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren Starten Sie Lexware scout Buchhaltung entweder direkt über die Schaltfläche auf der Startseite oder über das Menü Extras. Die Kontodaten der aktuellen Firma werden

Mehr

Checkliste 2013. Pendlerregelung neu. Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2013. Was Sie über die aktuelle Pendlerregelung wissen sollten Seite 2

Checkliste 2013. Pendlerregelung neu. Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2013. Was Sie über die aktuelle Pendlerregelung wissen sollten Seite 2 5/2013 Checkliste 2013 Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2013 Beilage Pendlerregelung neu Was Sie über die aktuelle Pendlerregelung wissen sollten Seite 2 INHALT: 1 Was Sie über die aktuelle Pendlerregelung

Mehr

Teppiche und Tapisserien, Antiquitäten sind dem Grunde nach angemessen. Allerdings müssen hier zusätzliche Punkte untersucht werden.

Teppiche und Tapisserien, Antiquitäten sind dem Grunde nach angemessen. Allerdings müssen hier zusätzliche Punkte untersucht werden. . Betriebsausgaben ABC, Folge 2 Luxuswirtschaftsgüter Normalerweise wird vom Finanzamt nicht untersucht, ob eine Ausgabe notwendig oder zweckmäßig, oder der Höhe nach angemessen ist. Bei bestimmten Wirtschaftsgütern

Mehr

SONDER- KLIENTEN-INFO

SONDER- KLIENTEN-INFO 20 Neufeldweg 3, 80 Graz Tel: +43 (0) 316 42428-0, Fax: -31 office@binder-partner.com www.binder-partner.com LG für ZRS Graz, FN 2201a SONDER- KLIENTEN-INFO ZUR ERINNERUNG: FRISTVERKÜRZUNG BEI ZUSAMMENFASSENDER

Mehr

Home Office, Fahrtkosten und Sonstige Betriebliche Kosten Steuerforum am 28. Mai 2014

Home Office, Fahrtkosten und Sonstige Betriebliche Kosten Steuerforum am 28. Mai 2014 Home Office, Fahrtkosten und Sonstige Betriebliche Kosten Steuerforum am 28. Mai 2014 1 } Betriebsausgaben sind grundsätzlich alle Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind aber: } Der Gesetzgeber

Mehr

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden Leitfaden Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss sich um einen Unternehmer handeln (Ein Verein ist Unternehmer, wenn er nachhaltig mit Wiederholungsabsicht tätig ist um Einnahmen zu erzielen) Es

Mehr

Beratung aktuell Nr. 1/2010

Beratung aktuell Nr. 1/2010 Dr. Hans M. Slawitsch Wirtschaftstreuhandgesellschaft KG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft 8020 Graz, Strauchergasse 16 - Tel. 0316 / 71 29 45 Fax 50 LG für ZRS Graz: FN 11740 s DVR:

Mehr

STEUERLICH ABZUGSFÄHIGE KOSTEN VOR PRAXISGRÜNDUNG

STEUERLICH ABZUGSFÄHIGE KOSTEN VOR PRAXISGRÜNDUNG STEUERLICH ABZUGSFÄHIGE KOSTEN VOR PRAXISGRÜNDUNG Sozietät von Laffert & Wanke Wirtschaftsprüfer / Steuerberater 29221 Celle, Fritzenwiese 37 1 Vorfeld der Niederlassung Sie tragen sich mit dem Gedanken,

Mehr

Dipl.-Kfm. MANFRED SPEIDEL, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer

Dipl.-Kfm. MANFRED SPEIDEL, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer Merkblatt Bewirtungskosten I. Allgemeines Die Bewirtungskosten stehen im Spannungsfeld zwischen nicht abzugsfähigen Kosten der allgemeinen Lebensführung und betrieblich bzw. beruflich veranlassten Kosten,

Mehr

Personalvertretung. Pendlerpauschale Fahrtkostenzuschuss Pendlereuro. Personalvertretung Pflichtschullehrer/innen Zentralausschuss

Personalvertretung. Pendlerpauschale Fahrtkostenzuschuss Pendlereuro. Personalvertretung Pflichtschullehrer/innen Zentralausschuss ZA Personalvertretung Pflichtschullehrer/innen Zentralausschuss Personalvertretung Pendlerpauschale Fahrtkostenzuschuss Pendlereuro August 2014 INHALTSVERZEICHNIS FAHRTKOSTENZUSCHUSS ( 20B GEHG)... 3 ANSPRUCH...

Mehr

Ein Schulförderverein übernimmt die Essenszubereitung und -ausgäbe. Daneben werden keine weiteren Leistungen erbracht.

Ein Schulförderverein übernimmt die Essenszubereitung und -ausgäbe. Daneben werden keine weiteren Leistungen erbracht. Anlage Umsatzsteuerliche Behandlung von Schulverpflegung 1. Umsatzsteuerbefreiungen Nach Artikel 132 Abs. 1 Buchst, i MwStSystRL ist die Erziehung von Kindern und Jugendlichen, der Schul- oder Hochschulunterricht,

Mehr

USt-Gelangensbestätigung

USt-Gelangensbestätigung Sonderrundschreiben USt-Gelangensbestätigung Neuregelung ab 01. Oktober 2013 BMF-Schreiben vom 16. September 2013 - 2 - Inhaltsverzeichnis 1. Die Grundproblematik der innergemeinschaftlichen Lieferung

Mehr

LIEFERUNGEN. EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen.

LIEFERUNGEN. EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen. LIEFERUNGEN Steuerkennzeichen EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen. Das Unternehmen weist auf der Rechnung die österreichische Steuer aus. Die TU

Mehr

Entfernungspauschale 2013/2014

Entfernungspauschale 2013/2014 13 Entfernungspauschale 2013/2014 Das Bundesfinanzministerium hat im Schreiben vom 3.1.2013 (IV C 5 S 2351/ 09/10002; 2012/1170915) dazu Stellung genommen, was bei der Ermittlung der Entfernungspauschale

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 15 GZ. RV/0287-W/12 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., vertreten durch Ernst & Young Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs GmbH,

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 11 GZ. RV/2011-W/05 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw. gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 12., 13., 14. Bezirk und Purkersdorf

Mehr