MEINEN EIGENEN WEG GEHEN Situation von selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich. Wirtschaftsimpulse für Frauen in Forschung und Technologie

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1 MEINEN EIGENEN WEG GEHEN Situation von selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich Wirtschaftsimpulse für Frauen in Forschung und Technologie Autorinnen: Bente Knoll & Elke Szalai

2 w-fforte Wirtschaftsimpulse für Frauen in Forschung und Technologie w-fforte ist ein Programm für Frauen in naturwissenschaftlicher Forschung und Technologie. Es wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit umgesetzt. w-fforte rückt die Karriereoptionen für Frauen in der Forschung, im Management oder als Selbstständige sowie Unternehmerinnen im Arbeitsfeld Naturwissenschaft und Technologie in den Mittelpunkt und versucht, hier neue Gestaltungsmöglichkeiten zu schaffen. Einer der Schwerpunkte betrifft die Beauftragung und Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten. So werden im Bereich Knowledge Base, es ist eine der drei Aktionslinien von w-fforte, primär Studien über und mit Frauen in Forschung und Technologie vergeben. Ein weiterer Fokus betrifft Zukunftsthemen der Forschungs- und Technologiepolitik mit integriertem Genderaspekt sowie die fundierte Aufbereitung von Informationen und Daten. Es zeigt sich, dass gerade zu spezifischen, gender- und organisationsübergreifenden Fragestellungen wenige bis keine Forschungsarbeiten vorliegen. Ziel ist die Erweiterung von Grundlagenwissen und die Ermöglichung von neuen Sichtweisen und Zugängen zu Problemlagen von Frauen in Forschung und Technologie. Ein Schwerpunkt dabei liegt im Bereich moderne Berufsbilder und Arbeitswelten. Das Programm w-fforte ist eingebettet in die interministerielle Initiative fforte, die von den vier Ministerien BMUKK, BMWF, BMVIT und BMWA getragen wird. Mehr unter

3 Impressum: Meinen eigenen Weg gehen. Situation von selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich Eine Studie im Auftrag von w-fforte Wirtschaftsimpulse für Frauen in Forschung und Technologie. w-fforte ist ein Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und findet im Rahmen der Initiative fforte statt. Für den Inhalt verantwortlich: DI in Dr in. Bente Knoll DI in Elke Szalai Technisches Büro für Landschaftsplanung Unternehmensberatung A-1070 Wien, Zieglergasse 28 Juni 2007 Copyright 2007 by: Herausgeberin, Medieninhaberin und Herstellerin: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbh (FFG) A-1090 Wien, Sensengasse 1 Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger jeder Art oder der Nachdruck, auch von Auszügen liegen ausschließlich bei der Herausgeberin. Beratung: Comunicative Public Relations GmbH Grafik und Gestaltung: Paul Weihs vol.1 Fotonachweis: Bestellmöglichkeiten:

4 Österreich verzeichnet in den letzten Jahren eine hohe Gründungsdynamik. Rund 30 % der heimischen Unternehmen werden von Frauen gegründet, ein positiver Trend, der sich vermehrt durchsetzt. Für die Ingenieurwissenschaft gilt diese dynamische Entwicklung nicht, denn leider sind in Österreich Frauen als Technikerinnen nach wie vor unterrepräsentiert und nur wenige - je nach Fachgebiet zwischen 3 % und 6 % - wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Das Phänomen, dass Frauen das Arbeitsfeld Naturwissenschaft und Technik in Österreich selten wählen, ist in den letzten Jahren verstärkt in das Bewusstsein der politisch Verantwortlichen gerückt. Österreich liegt hier im europäischen Vergleich weit hinten. Besser zu verstehen, warum wir uns in dieser Situation befinden und auf Basis dieses genaueren Verständnisses diesem Phänomen auch gegensteuern, ist daher schon seit einigen Jahren das Ziel der Initiative fforte, Frauen in Forschung und Technologie, an der sich aufeinander abgestimmt mehrere Ministerien beteiligen. w-fforte - Wirtschaftsimpulse für Frauen in Forschung und Technologie - das Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft abgewickelt wird, rückt hochqualifizierte Frauen in unterschiedlichen beruflichen Verantwortungen, sei es als Gründerinnen, Unternehmerinnen oder Unternehmensnachfolgerinnen, Managerinnen, Erfinderinnen oder Forscherinnen in den Mittelpunkt. Studien, die im Rahmen von w-fforte beauftragt werden, dienen der Erweiterung von Grundlagenwissen und der Ermöglichung von neuen Sichtweisen und Zugängen zu Problemlagen von Frauen in Forschung und Technologie. Mit Meinen eigenen Weg gehen liegt nunmehr eine Studie vor, die sich erstmals mit der Situation von selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich beschäftigt. Sie zeigt, in welchen Bereichen selbstständige Ingenieurinnen arbeiten, eröffnet Einblicke in das Arbeitsumfeld, zeigt die Beweggründe, diese Karriereoption zu wählen und beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen unter denen eine selbstständige Berufslaufbahn in diesem Bereich gewählt wird. Damit wird ein realistisches Bild einer derzeit von Frauen noch selten gewählten Arbeitsform mit all ihren Schwierigkeiten, aber auch mit vielen positiven Elementen, gezeichnet - der Grad an Zufriedenheit mit dem von ihnen gewählten Beruf ist bei den interviewten Ingenieurinnen jedenfalls erfreulich hoch! Uns diente die hier vorliegende Studie dazu, zu erkennen, wo es Rahmenbedingungen gibt, die es zu verändern gilt, um Frauen vermehrt zum einen für das Berufsfeld Technik und Naturwissenschaft, zum anderen für die Karriereoption Selbstständigkeit zu motivieren. Interessierten Frauen soll sie Einblick in ein bis dato noch wenig beleuchtetes Berufsfeld geben und damit Mut machen, einen Weg zu überlegen, der heute noch unüblich, aber in seinen Möglichkeiten große Zukunftschancen bietet. Vorwort Sabine-Pohoryles Drexel Programm-Verantwortung w-fforte Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit Gabriele Gerhardter Programm-Management w-fforte Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft 2 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte

5 Die vorliegende Studie beschäftigt sich erstmals mit der Situation von selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich. Sie zeigt, in welchen Bereichen sie arbeiten, eröffnet Einblicke in das Arbeitsumfeld, zeigt die Beweggründe, diese Karriereoption zu wählen und beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen unter denen eine selbständige Berufslaufbahn in diesem Bereich gewählt wird. Die Forschungsfragen, die dieser Studie zu Grunde liegen, sind unter anderem: Wie viele selbstständige Ingenieurinnen gibt es in Österreich? Wie schaut ihre Lebens- und Arbeitssituation aus? In welchen Bereichen sind sie tätig? Wie erleben selbstständige Ingenieurinnen ihre berufliche Situation? Welche Motive haben zur Selbstständigkeit bewogen? Um die Situation adäquat analysieren zu können, wurde in einer Vollerhebung an alle selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich ein umfangreicher Fragebogen verschickt. Darüber hinaus wurden mit ausgewählten Personen, die in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern, in verschiedenen Bundesländern und unterschiedlich lange selbstständig arbeiten, vertiefende Interviews geführt. Damit liefert die Studie erstmals eine quantitative und qualitative Datenbasis zu selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich und stellt Informationen rund um das Thema Selbstständigkeit zur Verfügung. Die wesentlichen Ergebnisse der Studie kurz zusammengefasst: Frauen sind als selbstständige Ingenieurinnen in Österreich eine numerische Minderheit: Es gibt in Österreich 411 Architektinnen, 213 Einzelunternehmerinnen mit dem Gewerbe Technische Büros Ingenieurbüros und 120 Einzelunternehmerinnen mit der Gewerbeberechtigung Baumeister, 65 Ingenieurkonsulentinnen und 45 Personen- bzw. Kapitalgesellschaften mit dem Gewerbe Technische Büros Ingenieurbüros haben eine geschäftsführende Gesellschafterin. Zusammenfassung Ingenieurinnen gründen mit eigenen Ersparnissen: Im Zuge der Gründung des eigenen Unternehmens investierten circa 41 % der Befragten bis zu Euro, knapp 21 % zwischen und Euro. 10,5 % gaben in der Gründungsphase zwischen und Euro aus. Die Geldmittel für die Unternehmensgründung nahmen fast zwei Drittel der befragten Ingenieurinnen vom Ersparten, ein Viertel nahm einen Kredit bei einer Bank auf. Ingenieurinnen arbeiten meist als Einzelunternehmerinnen mit Bürostandorten in ganz Österreich auch in peripheren Lagen: 80 % der befragten Ingenieurinnen führen ein Einzelunternehmen. 42 % der österreichischen Ingenieurinnen-Büros befinden sich in Wien bzw. im näheren Umkreis von Wien, 20 % in den Landeshauptstädten Graz, Innsbruck, Salzburg, Linz und Klagenfurt. In etwa 130 Orten gibt es jeweils nur ein einziges Ingenieurinnenbüro hier ist es auffallend, dass sich vereinzelte in peripheren Lagen befinden. Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 3

6 Entgegen der häufig vermuteten Annahme haben Ingenieurinnen keine 60-Stunden-Erwerbsarbeitswoche, sondern sind einer normalen Arbeitsbelastung ausgesetzt: Ein Drittel der befragten Ingenieurinnen arbeitet für die selbstständige Tätigkeit als Ingenieurin 41 bis 50 Stunden pro Woche. 20 % arbeiten 31 bis 40 Stunden in der Woche für das eigene Unternehmen. Jeweils etwa 17 % bzw. 16 % arbeiten im traditionellen Sinn besonders wenig, nämlich 21 bis 30 bzw. im traditionellen Sinn besonders viel, nämlich 51 bis 60 Stunden in der Woche. Der Anteil der Frauen, die mehr als 60 Stunden pro Woche mit der Erwerbsarbeit beschäftigt sind, ist verschwindend gering. Über ein Drittel der selbständigen Ingenieurinnen stehen auf mehreren beruflichen Standbeinen: Davon haben etwa 30 % eine weitere selbstständige Tätigkeit, ein Viertel hat ein befristetes Anstellungsverhältnis und immerhin knapp 23 % haben zusätzlich zu ihrer selbständigen Tätigkeit ein unbefristetes Anstellungsverhältnis. Etwa 60 % der befragten Frauen tragen vorwiegend selbst die Verantwortung für die Haus- bzw. Familienarbeit, wobei bei diesen auch die allein lebenden Frauen mitgerechnet sind. Knapp 41 % wenden unter 10 Stunden, 34,5 % 10 bis 20 Stunden in der Woche für die Haus- bzw. Familienarbeit auf. Zum Verdienst der Ingenieurinnen: Fast die Hälfte der selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich machte im Jahr 2005 einen Umsatz unter Euro. Bei knapp 23 % der Ingenieurinnen lag der Umsatz zwischen und Euro. Etwa 4 % der Befragten gaben an, dass ihr Umsatz über Euro liegt. Ein Großteil der Befragten kann von ihrem Einkommen leben. 17 % der Befragten müssen jedoch für ihren Lebensunterhalt auf Ersparnisse zurückgreifen und 9,5 % werden von ihrer Familie oder Verwandten finanziell unterstützt. Ingenieurinnen wollen mit ihrem Namen sichtbar sein: Als Gründe bzw. Motive, die zur Selbstständigkeit bewogen haben, wird von knapp der Hälfte der befragten Ingenieurinnen der Wunsch unter dem eigenen Namen zu arbeiten genannt. Knapp 41 % geben an, dass es in der Familie bzw. in der Verwandtschaft Selbstständige gibt. 30 % der befragten Ingenieurinnen geben als Motiv für das Selbstständigsein Unzufriedenheit in Anstellungsverhältnissen an. Die Selbstständigkeit macht Ingenieurinnen zufrieden: 93 % aller selbstständigen Ingenieurinnen sind mit dem Aspekt eigenverantwortliches Arbeiten an Projekten sehr bzw. eher zufrieden. Mit der Möglichkeit der Zeiteinteilung sind 51 % Ingenieurinnen mit Kindern sehr zufrieden jedoch nur knapp 37 % der Ingenieurinnen, die ohne Kinder in ihrem Haushalt leben. Der Raum für Privatleben und das Einkommen liegen bei allen Ingenieurinnen auf der Zufriedenheitsskala eher im unzufriedenstellenden Bereich. Zusammenfassung 4 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte

7 Meinen eigenen Weg gehen. Situation von selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 6 2. Methodische Vorgehensweise 8 3. Zugang zum Berufsfeld Selbstständige Ingenieurin Selbstständige Ingenieurinnen... Ein erster Einblick Gründungserfahrungen Tätigkeitsbereiche und Gesamtarbeitsalltag Finanzielle und wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen Als Frau/als Ingenieurin Frau-Sein im Ingenieurberuf Rat an jüngere Kolleginnen Was bleibt zu tun? Literatur Anhang Interviewpartnerinnen 44 Abbildungsverzeichnis 48 Über die Autorinnen 51 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 5

8 Wenn in ExpertInnen-Gesprächen, Publikationen oder auch im allgemeinen in der öffentlichen Meinung von Frauen in der Technik die Rede ist, oder von Schwierigkeiten für Frauen in männerdominierten technischen Bereichen, dann wird dies meist in Kombination mit Technischen Universitäten, mit dem akademischen Berufsfeld bzw. mit der außeruniversitären Forschung oder in Verbindung mit Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von großen (internationalen) Konzernen diskutiert. Und ist von selbstständigen Frauen die Rede, dann werden oftmals die - sehr stark divergierenden - Frauenanteile in den einzelnen Sparten der Wirtschaftskammer beleuchtet. So liegt der Frauenanteil in der Sparte Bank und Versicherung bei fast 47 % und in der Sparte Industrie bei knapp 9 %. (vgl. Heckl, Eva et al.: 2005, 13f.) Wie gestaltet sich nun die Selbstständigkeit von Frauen im technisch-ingenieurwissenschaftlichen Bereich? Wie leben und arbeiten selbstständige Frauen in der Technik, in den Ingenieurwissenschaften, in den Ingenieurberufen? Um dieses Spannungsfeld zu beleuchten und um jene Frauen sichtbar zu machen, die sich als Ingenieurinnen selbstständig gemacht haben, hat die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) über das Programm w-fforte Wirtschaftsimpulse für Frauen in Forschung und Technologie, eine Initiative des BMWA im Rahmen von fforte, das Büro KnollSzalai Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung mit der Erstellung einer Studie beauftragt, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben und Arbeiten, den Alltag, die derzeitige berufliche Praxis, die Gründungsphase, die Entwicklung des Unternehmens sowie die Situation selbstständiger Frauen in einer Männerdomäne aus Sicht der Ingenieurinnen selbst zu erforschen. Die Studie liefert erstmals eine quantitative und qualitative Datenbasis zu selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich, sie stellt Informationen rund um die Selbstständigkeit zur Verfügung und legt ihr besonderes Augenmerk auf die speziellen Rahmenbedingungen von Gründerinnen im Ingenieurswesen. Einleitung Zu Beginn wird im Kapitel Methodische Vorgehensweise der Begriff der selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich für diese Studie definiert und eingegrenzt. Der Forschungsprozess und die verwendeten Methoden werden dargestellt und beschrieben. Das Kapitel Zugang zum Berufsfeld Selbstständige Ingenieurin stellt die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen dar, innerhalb deren sich Frauen und Männer in Österreich derzeit als TechnikerIn/IngenieurIn selbstständig machen und ein eigenes Büro gründen können. Im Kapitel Selbstständige Ingenieurinnen... Ein erster Einblick werden die Bürostandorte der selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich geografisch verortet, das Alter sowie die Ausbildungswege werden dargestellt. Die unterschiedlichen Befugnisse, die die Ingenieurinnen haben, der Status der Befugnisse (aufrecht oder ruhend) sowie die verschiedenen Gründe für eine Ruhendmeldung der Befugnis werden im Detail erläutert. Ebenso werden die unterschiedlichen Organisationsformen, mit denen die Ingenieurinnen ihre Unternehmen führen, beleuchtet. Das Kapitel Gründungserfahrungen gibt einen Einblick, wann die Unternehmen gegründet wurden, wie lange nach der Befähigungsprüfung die Befugnis tatsächlich aufrecht gemeldet wurde. Ein Schwerpunkt in diesem Abschnitt sind die vielfältigen 6 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte

9 Motive, die zur Gründung und zum Selbstständig werden der Ingenieurinnen geführt haben. Die Höhe der Investitionen, die die Ingenieurinnen im Zuge der Gründung getätigt haben sowie die Frage, woher das Geld stammt, werden ebenfalls thematisiert. Das Kapitel Tätigkeitsbereiche und Gesamtarbeitsalltag von selbstständigen Ingenieurinnen zeigt auf, dass die fachliche Arbeit sowie die anderen Tätigkeiten, die die Interviewpartnerinnen als ganz wichtig für ihren Arbeitsalltag bezeichnen, äußerst vielfältig sind. Auch von den Arbeitszeiten her ist eine große Heterogenität festzustellen. Das Kapitel gibt weiters einen Einblick in die reale Büropraxis der Ingenieurinnen, es wird auch der Frage nach weiteren MitarbeiterInnen nachgegangen. Zum Gesamtarbeitsalltag von Ingenieurinnen gehören neben der selbstständigen Tätigkeit auch interessanterweise weitere berufliche Standbeine sowie das Privatleben und etwaige Familien- und Versorgungsarbeit für andere. Den Abschluss dieses Kapitels bildet die Frage nach der Zufriedenheit mit der Situation als selbstständige Ingenieurin. Das Kapitel Finanzielle und wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen präsentiert Zahlen zum Umsatz und zum Gewinn der selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich und macht deutlich, wie Ingenieurinnen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das Kapitel Als Frau/als Ingenieurin Frau-Sein im Ingenieurberuf stellt die Erfahrungen der Interviewpartnerinnen, sich in dem Spannungsfeld zwischen Beweis der technischen Kompetenz und dem Frau-Sein positionieren zu müssen, vor. In den Interviews wurden die Ingenieurinnen gebeten, Tipps zu geben, die für (jüngere) Kolleginnen, die sich auch im technisch-ingenieurwissenschaftlichen Feld selbstständig machen wollen, nützlich sind. Im Kapitel Rat an jüngere Kolleginnen sind diese Hinweise zusammengefasst. Was bleibt zu tun? : Im abschließenden Kapitel zeigen die Autorinnen auf, welche Veränderungsschritte aus Sicht von selbstständigen Ingenieurinnen zu setzen sind, um die Rahmenbedingungen innerhalb deren Ingenieurinnen in Österreich derzeit tätig sind, zu verbessern. Im Anhang befinden sich in einer Übersicht Kurzinformationen über die Interviewpartnerinnen. Ein herzlicher Dank für das Interesse und die Unterstützung gilt allen voran Mag. a Sabine Pohoryles-Drexel vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie Mag. a Gabriele Gerhardter von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft. Dank an Mag. a Andrea Hoyer-Neuhold und Mag. a Adelheid Clementi vom ZSW Zentrum für Sozialforschung und Wissenschaftsdidaktik für die Beratung bei der Erstellung des Fragebogens und für die statistische Auswertung der Fragebögen. Dank an Claudia Prokisch für das gewissenhafte Transkribieren der Interviews. Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 7

10 Mit der vorliegenden Studie wird erstmals in Österreich eine Datengrundlage zu selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich und deren Situation geschaffen. Eine Literatur- und Internetrecherche, durchgeführt Anfang 2006, ergab, dass es in Österreich keine entsprechenden Untersuchungen, weder quantitativ noch qualitativ, zur Situation von selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich gibt. (vgl. Knoll, Bente et al.: 2006) Definition In einem ersten Schritt wurden die selbstständigen Ingenieurinnen wie folgt definiert: Frauen, die bei der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten ihre Befugnis entweder aufrecht oder ruhend gemeldet haben. Ziviltechniker ist die gesetzliche Bezeichnung für Mitglieder der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten. Diese Bezeichnung Architekt, Ingenieurkonsulent für... (hier wird das jeweilige Fachgebiet eingesetzt) darf nur von Kammermitgliedern geführt werden. Ziviltechniker sind selbstständig tätige Planer auf dem Gebiet des jeweils absolvierten Studiums. Sie arbeiten als Planungs- und Beratungsprofis in den vielfältigsten Tätigkeitsfeldern und unterliegen in ihren Entscheidungen keinen Zwängen. Sie sind neben ihrer Planungstätigkeit berechtigt Gutachten zu erstellen sowie ihre Auftraggeber bei der Behörde zu vertreten und Urkunden zu errichten. Als Zeichen der staatlichen Befugnis und Beeidigung führen sie das Bundeswappen der Republik Österreich. (http://www.arching.at/wien/newcomer [ ]) Frauen, die bei der Wirtschaftskammer das Gewerbe Technisches Büro Ingenieurbüros aufrecht oder ruhend gemeldet haben. Methodische Vorgangsweise Technische Büros Ingenieurbüros treten nicht als HerstellerInnen auf, sondern als BeraterInnen, ErstellerInnen von Plänen, Berechnungen, Gutachten und Studien. Daneben führen sie Untersuchungen und Messungen durch und treten bei der Überwachung der Durchführung und Abnahme von Projekten auf. In allen diesen Tätigkeitsfeldern sind Technische Büros Ingenieurbüros hochqualifizierte Spezialisten, denn der Befähigungsnachweis, den der Inhaber eines Technischen Büros erbringen muss, ist der strengste, den die österreichische Gewerbeordnung kennt: Die erfolgreiche Ablegung der Matura an einer Berufsbildenden Höheren Schule oder das Absolvieren eines Universitäts- oder Fachhochschulstudiums, daran anschließend eine langjährige Fachpraxis sowie die erfolgreiche Ablegung einer strengen Befähigungsprüfung sind erforderlich, bevor ein Technisches Büro Ingenieurbüro gegründet werden darf. (http://www.ingenieurbueros.at/asp/fachverband/fra meset.asp?lid=de&mid=14470&mymid=&bereich=de_ FV&MMARK=DE_FV&OpenMainMID=14460 [ ]) Frauen, die bei der Wirtschaftskammer das Gewerbe Baumeister aufrecht oder ruhend gemeldet haben. Der Baumeister ist berechtigt, 1. Hochbauten, Tiefbauten und andere verwandte Bauten zu planen und zu berechnen, 2. Hochbauten, Tiefbauten und andere verwandte Bauten zu leiten, 3. Hochbauten, Tiefbauten und andere verwandte Bauten [...] auch auszuführen und Hochbauten, Tiefbau- 8 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte

11 ten und andere verwandte Bauten abzubrechen, 4. Gerüste aufzustellen, für die statische Kenntnisse erforderlich sind, 5. zur Projektentwicklung, -leitung und -steuerung, zum Projektmanagement sowie zur Übernahme der Bauführung, 6. im Rahmen seiner Gewerbeberechtigung zur Vertretung seines Auftraggebers vor Behörden und Körperschaften öffentlichen Rechts. (Auszug aus der Gewerbeordnung dok_detail_html.wk?angid=1&docid= [ ]) Datenrecherche: Nach der Definition und Eingrenzung des Forschungsgegenstandes wurden umfangreiche Recherchen bei der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten nach der Anzahl der Frauen und Männer, die ihre Befugnis bei eben dieser Kammer entweder aufrecht oder ruhend gemeldet haben, durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten (zuständig für die Bundesebene) über keine diesbezüglichen Daten und Angaben verfügt. Daher wurde die Anfrage an die vier Länderkammern (Länderkammer Wien, Niederösterreich, Burgenland; Länderkammer Steiermark und Kärnten; Länderkammer Oberösterreich und Salzburg; Länderkammer Tirol und Vorarlberg) gestellt. Die Bereitschaft der vier Länderkammern lediglich die Anzahl derjenigen Frauen und Männer, die ihre Befugnis entweder aufrecht oder ruhend gemeldet haben, die genauen Tätigkeitsfelder (IngenieurkonsulentIn für...) sowie die zahlenmäßige Entwicklung der BefugnisinhaberInnen in den letzten fünf Jahren für die Bearbeitung der vorliegenden Studie zur Verfügung zu stellen, war unterschiedlich groß. Sichtbar wird diese unterschiedliche Bereitschaft u.a. daran, dass in den Abbildungen 6 und 7 unterschiedliche Stichtage herangezogen werden mussten. Doch konnten letztendlich zumindest mit dem Stichtag 31. Dezember 2005 bzw. April 2006 alle Daten erhoben werden. Eine Zuordnung nach Geschlecht und genauen Tätigkeitsbereichen (IngenieurkonsulentIn für...) ist mit dem vorhandenen Material nicht möglich. Über die Service-GmbH der Wirtschaftskammer Österreich konnten zwar die Anzahl der EinzelunternehmerInnen mit den Gewerbeberechtigungen Technisches Büro Ingenieurbüros und Baumeister sowie deren Status (aufrecht oder ruhend) erhoben werden, jedoch ist eine geschlechtsspezifische Auswertung der genauen Spezifikationen der Technischen Büros nach den bestimmten Fachgebieten aufgrund der unterschiedlichen Datengrundlagen der Bundesländer derzeit nicht möglich. Zu den Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften, deren gewerberechtliche GeschäftsführerInnen eine der beiden Gewerbeberechtigungen haben, konnten wir über die Wirtschaftskammer keine geschlechtsspezifisch aufgeschlüsselten Daten erhalten. Die Adressen der Frauen, die als gewerberechtliche Geschäftsführerinnen das Gewerbe Technisches Büro Ingenieurbüros aufrecht bzw. ruhend gemeldet haben, mussten über das Firmenbuch erhoben werden. Aus den etwa Datensätzen wurden die 45 gewerberechtlichen Geschäftsführerinnen samt deren Adressen einzeln (!) herausgesucht. Um die Situation von selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich adäquat analysieren zu können, wurden im Rahmen der Studie folgende quantitativen und qualitativen Methoden miteinander kombiniert. Fragebogenerhebung Die Befragung der selbstständigen Ingenieurinnen erfolgte schriftlich mittels eines 12-seitigen standardisierten Fragebogens, bei dem neben allgemeinen Unternehmensdaten (Status und Art der Befugnisse, Bürogröße, Umsatz, Gewinn), dem persönlichen Hintergrund (Alter, beruflicher Werdegang, wie Maturaform, ggf. Studium, Ausbildung, Lebenszusammenhang, Kinder, familiäre Verpflichtungen etc.) auch besonderer Fokus auf die Unternehmensgründung (Gründungsmotive, Beratungsbedarf) sowie auf den Aspekt der Zufriedenheit mit der Situation als selbstständige Ingenieurin gelegt wurde. Eigentlich war es der beste und durchdachteste Fragebogen, den ich seit langem bekommen habe. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass er auch auf die Ziviltechnikerinnen eingeht, die ansonsten eher ein Schattendasein führen. (Fragebogen 2061) Für die Adressen der selbstständigen Ingenieurinnen für die Fragebogenerhebung musste ähnlich wie bei der Recherche nach der Anzahl von selbstständigen Frauen und Männern im Ingenieurberuf allgemein auf unterschiedliche Quellen zurückgegriffen werden. Die Adressen der Architektinnen und Ingenieurkonsulentinnen, an die der Fragebogen verschickt wurde, wurden uns nur von einer der vier Länderkammern zur Verfügung gestellt, die Adressen derjenigen Ingenieurinnen, die in den restlichen sieben Bundesländern ihren Bürostandort haben, wurden von uns über die öffentlich zugängliche Datenbank der Bundeskammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten, das ZiviltechnikerInnen- Verzeichnis (http://www.zt.co.at/baik/frbody.asp?page=search [ ]), erhoben. Die Adressen der Frauen, die als Einzelunternehmerinnen Mitglied bei der Wirtschaftskammer sind, wurden über das Mitgliederservice zur Verfügung gestellt, die Adressen der gewerberechtlichen Geschäftsführerinnen von Personengesellschaften bzw. Kapitalgesellschaften entnahmen wir dem Firmenbuch. Die Fragebögen wurden im Juni 2006 an die Grundgesamtheit der selbstständigen Ingenieurinnen (858 Befugnisinhaberinnen 1 ) versandt, wobei diejenigen Ingenieurinnen, die mehrere Befugnisse haben (beispielsweise eine ruhende Ingenieurkonsulentinnen- Befugnis und ein aufrechtes Gewerbe Technisches Büro), den Fragebogen doppelt zugeschickt bekommen haben. 220 Fragebögen wurden zeitgerecht retourniert und sind in die Auswertung miteinbezogen. Die Mehrfach-Fragebögen abgezogen (bei den 220 retournierten Fragebögen waren es immerhin 14 Fälle) beträgt der Rücklauf somit 26 %. Interviews mit selbstständigen Ingenieurinnen Mit 21 ausgewählten Ingenieurinnen wurden vertiefende Leitfaden-Interviews geführt. Großteils fanden diese Gespräche persönlich vor Ort in den Büros der Ingenieurinnen statt, wenige Interviews wurden telefonisch durchgeführt. In den Gesprächen konnten die Tätigkeitsfelder und die weiteren Standbeine der selbstständigen Ingenieurinnen näher spezifiziert sowie die Gründungsmotive und Entwicklung des Unternehmens im Detail 1 Die Differenz zu den Zahlen in Abbildung 6 und 7 kommt durch die unterschiedlichen Stichtage, die bei der Datengrundlage verwendet wurden, zustande. Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 9

12 erfasst werden. Auch auf die unternehmerischen sowie persönlichen Perspektiven wurde in den Gesprächen genauer Bezug genommen. Die Auswahl der Interviewpartnerinnen erfolgte einerseits nach Art der Befugnis bzw. des Gewerbes und andererseits nach dem Standort des Unternehmens in Österreich. Es war den Bearbeiterinnen ein Anliegen eine fachliche sowie regionale Streuung der Informationen zu erhalten. Eine vollständige Liste der Interviewpartnerinnen findet sich im Anhang des vorliegenden Berichts. Auswertung Die durch die oben beschriebenen Methoden gewonnenen Daten wurden umfassend aus einer ingenieurwissenschaftlichen Genderperspektive ausgewertet. Die Bearbeiterinnen sind als Ingenieurinnen und Technikerinnen selbstständig tätig und bringen die Sicht aus der Praxis ein. Die im vorliegenden Bericht abgedruckten Zitate stammen einerseits aus den Gesprächen mit den Ingenieurinnen, diese sind dann mit der Codierung Ingenieurin Zahl versehen. Weitere Zitate stammen von den schriftlichen Anmerkungen auf den Fragebögen, diese sind dann mit Fragebogen Zahl versehen. Die Interviews sind im Dialekt transkribiert und wurden für diesen Bericht von den Autorinnen in eine einheitliche Form und Sprache gebracht. Methodische Vorgangsweise 10 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte

13 Um sich in Österreich als TechnikerIn/IngenieurIn selbstständig zu machen, ein eigenes Büro zu gründen ist der Abschluss einer einschlägigen Berufsbildenden Höheren Schule oder eines (ingenieurwissenschaftlichen) Studiums nicht ausreichend. Ingenieurwissenschaftliche Studiengänge sind fast alle Studienrichtungen der Technischen Universität Wien und Graz (außer Informatik selbstständige InformatikerInnen fallen in den Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie und nicht in den Fachverband der Technischen Büros Ingenieurbüros), der Universität für Bodenkultur Wien, der Montanuniversität Leoben bzw. von ausgewählten Studienrichtungen der Universitäten, wie Geografie, Biologie und Ökologie sowie die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge an Fachhochschulen. Nach der Matura bzw. nach dem Studium muss eine kommissionelle Befähigungsprüfung abgelegt werden. Zur Gründung des eigenen Ingenieurbüros ist darüber hinaus noch der Nachweis von einschlägiger unselbstständiger Berufserfahrung notwendig. Die kommissionelle Prüfung kann in Österreich entweder bei der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten [sic!] oder bei der Wirtschaftskammer/Fachgruppe der Technischen Büros Ingenieurbüros abgelegt werden. Für die meisten ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen können es sich die GründerInnen quasi aussuchen, bei welcher (gesetzlich verpflichtenden) Interessensvertretung ( Architektenkammer oder Wirtschaftskammer) die Prüfung abgelegt wird. Laut dem Statistischen Taschenbuch des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur liegt im ingenieurwissenschaftlichen Feld der Frauenanteil bei AbsolventInnen von Universitäten bei knapp 22 % und von Fachhochschulen bei knappen 19 %. Erstabschlüsse (Bakkalaureats- und Diplomstudien) im ingenieurwissenschaftlichen Bereich an Universitäten und Studienabschlüsse an Fachhochschul-Studiengängen in den Bereichen Technik und Ingenieurwissenschaften in Österreich (Studienjahr 2003/2004) Ingenieurwissenschaftliche Studien an Universitäten 18,8 % 81,2% Bereich Technik und Ingenieurwissenschaften an Fachhochschulen 21,9 % 78,1% 0% 25% 50% 75% 100% Angaben in Prozent Frauen Männer Zugang zum Berufsfeld Selbstständige Ingenieurin 3 Abbildung 1 So wurden im Studienjahr 2003/04 an österreichischen Universitäten Erstabschlüsse von Bakkalaureats- und Diplomstudien von Männern und 601 von Frauen abgelegt. An den Fachhochschulen in Österreich schlossen in den Bereichen Technik und Ingenieurwissenschaften im gleichen Zeitraum Männer und 293 Frauen das Studium ab. Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 11

14 Zugang zum Berufsfeld Selbstständige Ingenieurin Erstabschlüsse (Bakkalaureats- und Diplomstudien) im ingenieurwissenschaftlichen Bereich an Universitäten und Studienabschlüsse an Fachhochschul-Studiengängen in den Bereichen Technik und Ingenieurwissenschaften in Österreich (Studienjahr 2003/2004) Abbildung StudentInnen an der TU Wien A 293 B 1265 A: Ingenieurwissenschaftliche Studien an Universitäten B: Bereich Technik und Ingenieurwissenschaften an Fachhochschulen Angaben in absoluten Zahlen Versicherungsmathematik (Bakk.) 50% Architektur 45% Raumplanung und Raumordnung 38% Technische Chemie 35% Informatik und -management UF 29% Technische Mathematik 27% Vermessung und Geoinformation 26% Bauingenieurwesen 20% Doktorat der Technischen Wissenschaften 20% 80% Technische Physik 17% Informatik 16% Verfahrenstechnik 15% Wirtschaftsingenieurwesen - MB 11% 89% Maschinenbau 9% Elektrotechnik 8% Frauen 65% 71% 73% 74% 80% 83% 84% 85% 91% 92% 50% 55% 62% Männer Die geschlechtsspezifische Aufbereitung der AbsolventInnen- Zahlen jener Studiengänge und -richtungen, deren Abschluss die Voraussetzung für die Befähigungsprüfung für ein Ingenieurbüro ist, macht exemplarisch aus dem Studienjahr 2003/04 deutlich: Die Ingenieurwissenschaften sind eine männerdominierte Disziplin, Frauen sind schon während der Ausbildung eine numerische Minderheit. Der Blick in die Praxis der selbstständigen IngenieurInnen in Österreich macht deutlich, dass der Weg in die Selbstständigkeit einer ist, den grundsätzlich wenige AbsolventInnen von Universitäten bzw. Fachhochschulen wählen. Die Möglichkeit, sich als AbsolventIn einer ingenieurwissenschaftlichen Studienrichtung selbstständig zu machen, wird in den Ausbildungen nicht ausreichend vermittelt. Während dem Studium war für mich der Gedanke in diesem Beruf selbstständig zu sein einfach unmöglich. Das konnte ich mir nicht vorstellen. Ich hab gedacht, als Frau hat man sicher nicht die Möglichkeit, ein technisches Büro wirklich erfolgreich zu führen. (Ingenieurin 12, S. 1, 24-27) AbsolventInnen an der TU Wien Raumplanung und Raumordnung 45% Technische Chemie 40% Architektur 39% Technische Mathematik 35% Vermessung und Geoinformation 33% Doktorat der Technischen Wissenschaft 13% 87% Informatik 12% Bauingenieurwesen 11% Wirtschaftsingenieurwesen - MB 6% 94% Technische Physik 6% Maschinenbau 2% Elektrotechnik 2% Verfahrenstechnik 88% 89% 94% 98% 98% 100% 60% 61% 65% 67% 55% 0% 25% 50% 75% 100% Angaben in Prozent Frauen Männer 0% 25% 50% 75% 100% Angaben in Prozent Frauen Männer Abbildung 3 Quelle: Statistisches Jahrbuch BM:BWK (Stand: Wintersemester 2004) Abbildung 4 Quelle: Statistisches Jahrbuch BM:BWK (Stand: Studienjahr 2003/04) 12 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte

15 An dieser Stelle ist ein Bezug zu den AbsolventInnen-Zahlen von technischen Universitäten herzustellen. Von allen technischen Studiengängen ist das Architektur-Studium sowohl von den StudentInnen (Frauenanteil an der TU Wien beispielsweise bei 45 %) als auch von den AbsolventInnen (Frauenanteil an der TU Wien beispielsweise bei 39 %) her jenes mit relativ gesehen eher höheren Frauenanteilen. Die Zahlen zeigen ganz deutlich: Frauen sind auch im selbstständigen Ingenieurberuf eine numerische Minderheit. Lediglich bei der Befugnisgruppe der ArchitektInnen ist ein Frauenanteil von knappen 11 % festzustellen. Von allen EinzelunternehmerInnen mit dem Gewerbe Technisches Büro Ingenieurbüros sind nicht einmal 6 % weiblich. Bei den IngenieurkonsulentInnen, den Personengesellschaften bzw. Kapitalgesellschaften, die das Gewerbe Technisches Büro Ingenieurbüros angemeldet haben und bei den BaumeisterInnen erreicht der Frauenanteil nicht einmal 3 %. In absoluten Zahlen gesehen gibt es in Österreich mit aufrechter und ruhender Befugnis Architekten, Ingenieurkonsulenten, Einzelunternehmer mit dem Gewerbe Technisches Büro Ingenieurbüros und Einzelunternehmer mit dem Gewerbe Baumeister. Die Frauenanteile sind, wenn die gleiche Skalierung auf der Ordinate verwendet wird, fast nicht zu erkennen. Männer- und Frauenanteil bei selbstständigen IngenieurInnen in Österreich ArchitektInnen 10,9% 89,1% IngenieurkonsulentInnen 2,5% 97,5% Techn. Büros (EinzelunternehmerInnen) 5,7% 94,3% Techn. Büros (Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften) 2,9% 97,1% BaumeisterInnen (EinzelunternehmerInnen) 2,9% 97,1% 0% 25% 50% 75% 100% Angaben in Prozent Frauen Männer Abbildung 5 Anzahl der selbstständigen IngenieurInnen in Österreich Architektinnen Architekten Ingenieurkonsulentinnen * Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften Ingenieurkonsulenten Technische Büros (Einzelunternehmerinnen) Technische Büros (Einzelunternehmer) Technische Büros * mit weibl. Geschäftsführung k.a. 45 k.a Technische Büros * mit männl. Geschäftsführung Baumeisterinnen (Einzelunternehmerinnen) k.a Baumeister (Einzelunternehmer) Angaben in absoluten Zahlen Frauen ruhende Befugnis Frauen aufrechte Befugnis Männer ruhende Befugnis Männer aufrechte Befugnis Abbildung 6 In absoluten Zahlen ausgedrückt: Es gibt in Österreich sowohl aufrecht als auch ruhend 411 Architektinnen, 213 Einzelunternehmerinnen mit dem Gewerbe Technische Büros Ingenieurbüros und 120 Einzelunternehmerinnen mit der Gewerbeberechtigung Baumeister, 65 Ingenieurkonsulentinnen und 45 Personen bzw. Kapitalgesellschaften mit dem Gewerbe Technisches Büro Ingenieurbüros haben eine weibliche geschäftsführende Gesellschafterin. Was mir erschreckend aufgefallen ist: Bei meinem Abschluss an der TU waren noch die Hälfte Frauen, danach bei der Arbeit in den Büros waren es dann sehr wenige und bei der Ziviltechnikerprüfung waren 100 Männer und 3 Frauen, die da den Kurs gemacht haben und bei der Prüfung, glaub ich, war eine Frau, die dann wirklich die Ziviltechnikerprüfung gemacht hat. Und also man merkt einfach, dass das Verhältnis einfach rapide nach unten geht und ich würde mir wünschen, dass dagegen gesteuert wird, weil ich weiß, dass die Frauen diesen Beruf genauso gut ausüben können wie die Männer. (Ingenieurin 6, S. 9, 43-51) Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 13

16 Auffallend ist vor allem bei Frauen, die bei der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten ihre Befugnis gemeldet haben, dass der Anteil der ruhenden Befugnisse bei 41 % bei den Architektinnen und bei 43 % bei den Ingenieurkonsulentinnen liegt. Die Gründe für die Ruhendmeldung werden fundiert durch die Fragebogen-Auswertung im Kapitel 4 näher beschrieben. Auch in der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten bzw. in der Wirtschaftskammer sind Frauen in den Entscheidungspositionen unterschiedlich vertreten. Wir haben jetzt im Juli Wahlen gehabt. Und ich bin gewählt worden und jetzt die erste Frau im Sektionsvorstand der Ingenieurkonsulenten, bei uns die erste im Kammervorstand gemeinsam mit einer Architektin. [...] Bei uns in der Kammer repräsentiere ich so ungefähr 0,23 %, das haben die Kollegen letztens ausgerechnet. Ich glaube, das empfinden sie als sehr wenig bedrohlich. (Ingenieurin 14, S.13, und S. 3, 23-24) Anzahl der selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich Architektinnen 169 Ingenieurkonsulentinnen Technische Büros (Einzelunternehmerinnen) k.a * Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften Angaben in absoluten Zahlen 52 Technische Büros * mit weibl. Geschäftsführung Baumeisterinnen (Einzelunternehmerinnen) Frauen ruhende Befugnis Frauen aufrechte Befugnis Abbildung 7 Zugang zum Berufsfeld Selbstständige Ingenieurin 14 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte

17 Aufgrund der Postadressen, die für den Versand der Fragebögen erhoben wurden, wurde eine geografische Verortung der etwa 830 Bürostandorte der selbstständigen Ingenieurinnen vorgenommen. An die 42 % der österreichischen Ingenieurinnen- Büros befinden sich in Wien bzw. im näheren Umkreis von Wien (etwa 345 Büros), an die 20 % in den Landeshauptstädten Graz (69 Büros), Innsbruck (31 Büros), Salzburg (28 Büros), Linz (19 Büros) und Klagenfurt (12 Büros). Die etwa 350 restlichen Ingenieurinnenbüros in Österreich, die von Frauen geführt werden, verteilen sich auf die anderen Landeshauptstädte, ausgenommen Eisenstadt, auf einige Bezirksstädte bzw. Gemeinden im Umland von größeren Städten. In 130 Orten gibt es jeweils nur ein einziges Ingenieurinnenbüro hier ist es auffallend, dass sich diese vereinzelt in peripheren Lagen befinden, so beispielsweise im nördlichen Wald- und Mühlviertel oder im Südburgenland. Bürostandorte der selbstständigen Ingenieurinnen in Österreich 1 Büro 2 Büros 3 Büros 4-9 Büros Klagenfurt 12 Mödling 13 Linz 19 Salzburg 28 Innsbruck 31 Graz 69 Wien 309 Abbildung 8 Quelle: Knoll & Szalai oeg Selbstständige Ingenieurinnen Ein erster Einblick Wie schon im Kapitel 2 Methodische Vorgangsweise ausgeführt wurden 220 Fragebögen zeitgerecht retourniert und werden in der Folge für die weiteren Auswertungen herangezogen. Frauen in ganz unterschiedlichem Alter nahmen an der Befragung teil. Dadurch zeigt sich, dass sich die gestellten Fragen sowohl an Berufseinsteigerinnen wie auch an Frauen, die jahrelang in der Praxis waren bzw. sind, gleichermaßen richteten. Auch die persönlichen Interviews wurden mit unterschiedlich alten Frauen, die bereits verschieden lang schon selbstständig tätig sind, geführt. 4 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 15

18 Alter der selbstständigen Ingenieurinnen Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Angaben in absoluten Zahlen Selbstständige Ingenieurinnen Ein erster Einblick Abbildung 9 Maturaformen der selbstständigen Ingenieurinnen Gymnasium 36,8% Realgymnasium 35,5% HTL 12,7% HBLA u.ä. 5,9% HAK 3,6 Ausländische Reifeprüfung 3,2 Berufsreifeprüfung 1,4% k.a. 0,9% 0% 25% 50% Angaben in Prozent Abbildung 10 Zur Ausbildung der Ingenieurinnen lässt sich feststellen, dass jeweils mehr als ein Drittel der befragten Ingenieurinnen die Matura an einem Gymnasium (knapp 37 %) bzw. an einem Realgymnasium (35 %) abgelegt hat. Knapp 13 % haben die Matura an einer Höheren Technischen Lehranstalt gemacht. 87,3 % der befragten Ingenieurinnen haben ein Studium absolviert und zwar meist an einer Universität. Die Abschlüsse an einer Fachhochschule spielen (noch) eine untergeordnete Rolle: Lediglich 3,6 % aller Abschlüsse wurden an einer Fachhochschule erworben. Es wird sich in Zukunft zeigen, welchen Weg die knapp 300 Absolventinnen von Fachhochschulen (Stand Wintersemester 2003/04) (vgl. Abbildung 2) einschlagen werden. Bei der wesentlichen Frage nach den Befugnissen (Architektin, Ingenieurkonsulentin, Inhaberin eines Technischen Büros, Baumeisterin) konnten die Ingenieurinnen am Fragebogen mehrere Antworten geben, daher liegt die Gesamtsumme der Befugnisse bei 229 Befugnissen im Ingenieurinnenbereich und bei 18 weiteren Befugnissen, wie beispielsweise Zeichenbüro, Modellbau, Grafikdesign, Gärtnerin, IT-Consultant, Elektroinstallation. Einige Ingenieurinnen sind auch zusätzlich Mediatorinnen, allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige oder haben eine akkreditierte Prüfstelle. Die folgende Grafik zeigt die Anzahl und Art der Befugnisse, die die befragten Frauen in Österreich haben und entspricht nicht der absoluten Anzahl der befragten Ingenieurinnen. 16 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte

19 Art der Befugnisse, die die Ingenieurinnen besitzen 120 Was die Ziviltechniker von den anderen unterscheidet, ist, dass wir natürlich Urkundspersonen sind, und auch grundbücherliche Urkunden ausstellen können. (Ingenieurin 14, S. 8, 33-35) Abbildung 11 Befugnis "Architektin" Befugnis "Ingenieurkonsulentin" Gewerbe "Technisches Büro" Angaben in absoluten Zahlen (Mehrfachantworten) Frauen ruhende Befugnis Frauen aufrechte Befugnis Auch bei der Frage nach der Mitgliedschaft bei einer Kammer konnten mehrere Antworten angekreuzt werden: 130 Frauen sind bei der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten, 106 Frauen bei der Wirtschaftskammer Mitglied, 10 Frauen sind bei einer weiteren gesetzlichen Interessensvertretung Mitglied. In den meisten ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen können es sich die Gründerinnen quasi aussuchen, bei welcher gesetzlich verpflichtenden Interessensvertretung ( Architektenkammer oder Wirtschaftskammer) die Prüfung abgelegt wird. Eine Ausnahme bilden hier vor allem Statikerinnen und Architektinnen. Die Berufsbezeichnung Architektin darf nur geführt werden, wenn eine Mitgliedschaft bei der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten vorliegt. Man hat ja keine andere Wahl. Architekten und Statiker haben keine andere Wahl. Kulturtechnik, Wasserwirtschaft, da kann man sich aussuchen, ob Wirtschaftskammer oder Ziviltechnikerkammer. Statik darf man als technisches Büro nicht erstellen. (Ingenieurin 8, S. 7, 33-36) Warum bin ich Ziviltechnikerin und hab kein technisches Büro? Der einzige Grund dafür ist eigentlich der Siegel. Nur mit dem Ziviltechnikersiegel besitzt ein Gutachten automatisch diese Beweiskraft und das kommt bei meinen Kunden an, als ob ein bisschen mehr drinnen ist. Der Ziviltechniker ist so wie ein technischer Notar und das wirkt irgendwie schwerer vom Gewicht her als technisches Büro. (Ingenieurin 9, S. 11, 20-31) 4 73 Gewerbe "Baumeisterin" 4 weitere Befugnis Ingenieurinnen gaben an, dass sie derzeit ihre Befugnis ruhend gemeldet haben bzw. in der Vergangenheit schon einmal die Befugnis ruhend gemeldet hatten. Als häufige Gründe für die Ruhendmeldung wurden zu hohe Kammerbeiträge (54 %) und schlechte Auftragslage (knapp 44 %) genannt und zwar zu fast 80 % von Architektinnen. Auch der Grund Kinderpause wird zu 70 % von Architektinnen und zu etwa 20 % von Frauen mit dem Gewerbe Technisches Büro angegeben. Ein Hindernis für mich, die Befugnis aufrecht zu stellen, waren die Kosten. (Ingenieurin 5, S. 5, 43) Gründe für die Ruhendmeldung einer/mehrerer Befugnisse Zu hohe Kammerbeiträge 54,3% Schlechte Auftragslage 43,8% Kinderpause 24,8% Anderer Grund 15,2% Andere private Lebensumstände 14,3% LebenspartnerIn hat eine aufrechte Befugnis 13,3% Kooperationen mit anderen fachverwandten Büros 13,3% Aufgabe der selbstständigen Tätigkeit 11,4% Wechsel zur Wirtschaftskammer 4,8% Auslandsaufenthalt 4,8% Wechsel zur Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten 1% 0% 15% 30% 45% 60% Angaben in Prozent (Mehrfachantworten) Abbildung 12 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 17

20 Als weitere Gründe für eine (zwischenzeitliche) Ruhendmeldung der Befugnis wurden auf den Fragebögen direkt Pension, Insolvenz eines Kunden bzw. verschiedene Aspekte die Sozialversicherungsregelungen betreffend ( Versicherung der Ing- Kammer zu teuer und unflexibel ) angegeben. Die Organisationsform, in der die befragten Ingenieurinnen tätig sind, ist zu 80 % ein Einzelunternehmen, das heißt die einzelne Frau haftet mit ihrem gesamten Privatvermögen für das Unternehmen und ist alleine für die Entwicklung und Zukunft der Firma sowie auch für die Angestellten verantwortlich. Also, ich bin eigentlich sehr zufrieden, wie das jetzt hier im Büro läuft. Ich seh es absolut nicht als Nachteil, dass ich ein Ein-Fraubüro bin und gewisse Leistungen zukaufe. (Ingenieurin 3, S. 8, 20-22) In den Interviews formulierten einige der Ingenieurinnen auch den Wunsch nach einer Veränderung der Organisationsform, weg vom Einzelunternehmen hin zu einem Unternehmen, das von mehreren Personen gemeinsam geführt wird. Meine langfristige Perspektive ist, dass ich zumindest einen Partner in irgendeiner Form in die Firma hereinnehmen werde. Denn die Aufträge sind so gut, dass ein Zweiter mitarbeiten könnte. [...] Aber das Problem daran ist, dass ich noch niemand Richtigen im Auge hab. (Ingenieurin 9, S. 3, und S. 5, 17-20) 10,5 % der befragten Ingenieurinnen haben eine Kapitalgesellschaft (GmbH oder AG) und 8,6 % arbeiten in der Personengesellschaft (KG, KEG, OEG, OHG). Von diesen 48 Ingenieurinnen führen 58 % mit einem/einer GesellschafterIn ihr Unternehmen. Weitere 16,7 % haben zwei MitgesellschafterInnen und 14,6 % haben drei bis sechs MitgesellschafterInnen. 2 Die Angaben nach dem Geschlecht der MitgesellschafterInnen zeigen, dass eine große Mehrheit (72,9 %) keine Frau als Mitgesellschafterin haben, nur 12,5 % eine Frau und weitere 4,2 % zwei Frauen (keine Angabe: 10,4 %). Hingegen haben 54,2 % der Ingenieurinnen, die keine Einzelunternehmerinnen sind, einen männlichen Mitgesellschafter, 25 % zwei bis fünf Männer und nur 10,4 % keinen Mann als Mitgesellschafter (keine Angabe: 10,4 %). Selbstständige Ingenieurinnen Ein erster Einblick Organisationsformen der selbstständigen Ingenieurinnen Einzelunternehmen 80,0% Kapitalgesellschaft (GmbH oder AG) 10,5% Personengesellschaft (KG, KEG, OEG, OHG) 8,6% Andere 0,9% 0% 25% 50% 75% 100% Angaben in Prozent Abbildung Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 2 Die auf 100 % fehlenden 10,5 % ergeben sich dadurch, dass manche Ingenieurinnen zwar angaben, dass sie keine Einzelunternehmerinnen sind, sie diese Frage nach den MitgesellschafterInnen aber nicht beantwortet haben.

21 Da es zu Frauen als Gründerinnen allgemein wenig Literatur gibt (vgl. Heckl, Eva et al.: 2005, 5f.) und speziell auf dem Gebiet der Gründungserfahrungen und Hintergründe von Ingenieurinnen nahezu keine Forschungsarbeiten zu finden sind, beschäftigt sich das nächste Kapitel damit, welche Motive es für eine Firmengründung gibt, welche Form von Beratung einer zur Seite stehen kann und was eigentlich alles mit dem Gründen zusammenhängt, was damit verbunden ist, und auch was es bedeutet sich zu einer Gründung zu entscheiden. Gründen und Selbstständig werden ist ein Prozess, bei dem es nicht allein darum geht, den eigenen Lebensunterhalt ab einem bestimmten Zeitpunkt selbst erwirtschaften zu müssen, sondern beim Gründen geht es im größten Ausmaß um Vollverantwortlichkeit. Es geht um einen Einschnitt in die eigene Biografie, um eine Veränderung des beruflichen Lebens und auch des privaten Lebens, denn der Schritt hinein in die Selbstständigkeit bringt viel Neues, Ungewohntes aber auch Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und wie dieses Kapitel auch aufzeigt Zufriedenheit. Bei der Frage nach dem Jahr, in dem die erste Befähigungsprüfung abgelegt wurde, zeigt die folgende Grafik deutlich, dass nicht nur jüngere Ingenieurinnen und Frauen, die aktiv im Berufsleben stehen an der Befragung teilgenommen haben. Auch pensionierte Ingenieurinnen gaben uns Einblick in ihre spezifische Situation. Im Jahresvergleich wird auch deutlich, dass die Anzahl der selbstständigen Ingenieurinnen erfreulicherweise kontinuierlich steigt: So sind es im Zeitraum 1986 bis 1990 erstmals 24 Frauen, die eine Befähigungsprüfung abgelegt haben zuvor waren es immer unter 10 Frauen, die die Prüfung absolviert haben. In den 1990er Jahren sind es 96 Frauen und in der ersten Hälfte der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts sind es bereits 71 Frauen, die den Befähigungsnachweis im ingenieurwissenschaftlichen Bereich erbracht haben. Jahre (in Gruppen), in denen die Ingenieurinnen ihre erste Befähigungsprüfung abgelegt haben Gründungserfahrungen vor Angaben in absoluten Zahlen Abbildung 14 Knoll & Szalai oeg im Auftrag von w-fforte 19

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