Blickhinter die Steckdose

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1 GROSSAUFLAGE AN ALLE KMU Die Zeitung für Gewerbe und UnternehmerInnen > 16. Oktober /2008 Interview Hajo Leutenegger Blickhinter die Steckdose Bildung Vom Leben lernen ThomasPfyffer, Redaktion «Zürcher Wirtschaft» Die «Zürcher Wirtschaft» traf einen zum Gespräch, der den Markt aus jeglichen Perspektiven kennt: Als ausgebildeter Ingenieur weiss er um das technisch Mögliche, als Verbands-Manager und ehemaliger Nationalrat um das politisch Durchsetzbare. Hajo Leutenegger blickt als Direktor des Energieversorgers Wasserwerke Zug auf über 20 Jahre Erfahrung zurückund kennt den Energiemarktwie kein Zweiter. Wo liegt die Zukunft der Energie die Energie der Zukunft? Fantasten werden enttäuscht. Die Rahmenbedingungen der Schweiz und eine ehrliche Politik weisen den Weg. Dasgrosse Interview ab Seite 12. Anzeige Manager verstehen etwas von Ökonomie (abgesehen von einigen entgleisten Finanz-Managern), Künstler von Kunst, Wissenschaftler von den Wissenschaften. Die Spezialisierung ist vielleicht unser Problem. In der Berufslehre lernt man auch viel vom Leben, was ganz nützlich sein kann. Aktueller Brennpunktzu Facetten der Bildung. KGV_ Pisa und weiter? 5 Darum HarmoS 8 IT: Engpassauf Zeit? 29 Neu: Vortragsreihe «Akzente» Für kürzere Bauzeiten. KGV_0001 KGV_0003 Eberhard Unternehmungen Kloten, Oberglatt, Rümlang, Luzern, Basel Telefon KGV_0004

2 der Zins der bringt, s Baukredite und Hypotheken ab1% Tel seit Basel Bern Luzern St. Gallen Zürich Lausanne Lugano KGV_0084

3 Mitteilungsblatt für die Mitglieder des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich Herausgeber Kantonaler Gewerbeverband Zürich KGV Badenerstrasse 21, Postfach Zürich Telefon Fax Redaktion ThomasPfyffer, Telefon Mitarbeiter: Christian Lüscher; Regula Nowak; Ursula Speich, Redaktorin BR Chefredaktor RobertE. Gubler, Zürcher Wirtschaft c/o CommunicatorsAG, Wengistrasse Zürich Telefon Fax Beiträge ThomasPfyffer, RobertE. Gubler, Martin Arnold, UrsMoser, Dieter Kläy, Rainer Erismann, Karl Lüönd, Alfred Breu, Rolf Ringger, Valeria Dora, Ursula Speich, Regula Nowak, Doris Fiala, Bruno Zuppiger, Jürg Stahl, Bruno Wermelinger, ThomasHeld, Kathrin Näf, Richard Späh, PeterSchwitter Zürcher Wirtschaft Auflage Expl. Erscheinungsort: Zürich Erscheinungsweise: 12-mal pro Jahr Nachdruck unterquellenangabe gestattet, Belegsexemplare erbeten Produktion Zürichsee Presse AG Leitung: Samuel Bachmann Layout: Brigitte Jäk, Laurent Brugger Seestrasse 86, 8712 Stäfa Telefon , Fax Druck DZO Druck Oetwil a. See AG Industriestrasse 7, 8618 Oetwil am See Telefon , Fax Gestaltungskonzept KOKO Konstruktive Kommunikation GmbH Seestrasse 567, 8038 Zürich Telefon , Anzeigenverwaltung Inweb AG, Postfach, 8153 Rümlang Telefon , Fax Annahmeschlussfür Inserate am 15. desvormonats Adressänderungen bitte direktan den Herausgeber Besuchen Sie uns im Internet: Über Unternehmen in der Schweiz zahlen im Jahr CHF für eine Mitgliedschaft bei Creditreform. Warum? Darum! Mehr Sicherheit dank Wirtschaftsauskünften. Verbesserte Liquidität.Weniger Verluste. Fünf kostenlose Auskünfte pro Monat. Freien Online-Zugriff auf wertvolle Infos. WeitereVorteile erfahren Sie direkt. GEMEINSAM GEGEN VERLUSTE. KGV_0005 Creditreform Egeli Zürich AG Binzmühlestrasse 13 CH-8050 Zürich Tel Fax Editorial Budget: Spiegel offener Hausaufgaben Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer Der Kanton Thurgau geht an die Realisierung einer «Flat-Rate-Tax» und will sich damit für einen Kantonswechsel der Zürcher Steuerzahler attraktiver machen. Der Kanton St. Gallen entscheidet über weitere Steuersenkungen. Zug und Schwyz haben bereits solche hinter sich. Appenzell, Ob- und Nidwalden liegen seit einiger Zeit im Steuerwettbewerb an der Spitze. Die Wachstumsinitiative Aargau zielt ebenfalls nicht nur auf den Heimmarkt, sondern auf die guten Steuerzahler Zürichs. Allen diesen Kantonen eigen ist der Wille zu schlanken Verwaltungsstrukturen, Beständigkeit bei den Investitionen und Rückbau der Staatsquote. Unter diesen Vorzeichen sind Budget und Finanzplanung deszürcher Regierungsrates zu beurteilen. Der Verwaltungsapparat des Kantons ist zu teuer und in vielen Bereichen zu wenig effizient. Die höheren Steuererträge der letzten Jahre, samt Sondereinnahmen aus Goldverkäufen, werden schneller ausgegeben als sie eingenommen wurden. Die Defizite steigen. Einziger Lichtblick sind die Investitionen. Das strukturelle Defizit wird seit Jahren thematisiert und ist noch immer nicht beseitigt. Die Reaktionen der Parteien auf das Budget verheissen wenig Gutes. Mit der Ablehnung desbudgetswerden weder Effizienz noch Wettbewerbsfähigkeit desstandortes gefördert. Alte, überflüssige Aufgaben werden angesichts möglicher Prügel von Seiten der Profiteure und von Seiten der Wählerinnen und Wähler sowie der Öffentlichkeit kaum in Frage gestellt. Das Besitzstanddenken der Verwaltung und der Personalverbände feiert Urständ. Unverfroren werden neue Stellen geschaffen, ohne die Existenz- oder die Effizienzfrage in Bezug auf die bestehenden zu stellen. Die Linken und Grünen foutieren sich um den Erhalt der guten Steuerzahler, die den Hauptteil unserer Steuererträge bringen. Sie verlangen noch mehr Steuern und torpedieren Steuererleichterungen, auch um den Preis, dassder Mittelstand dafür neue Lasten aufgebürdet bekommt. Die Bürgerlichen aber sollten sich endlich zu einer gemeinsamen Strategie eines schlanken und effizienten Staates durchringen. Die Haushalts- und Steuerfussrituale der letzten Jahre haben keinen sichtbaren Nutzen gebracht. DasTeam der Zürcher Regierung arbeitet gut, aber nicht gerade mutig. Es braucht die Allianz von Regierung und Parlament, mit alten Zöpfen in der Verwaltung über alle Direktionen hinweg aufzuräumen und im Gegenzug den finanziellen Spielraum für die unverzichtbaren Stellen zu erweitern. Von Experten wird der abbaubare Speckgürtel der Kantonalen Verwaltung mit 200 bis 300 Mio. Franken pro Jahr eingeschätzt. Damit könnte der Kanton problemlos Steuererleichterungen und höhere Investitionen gleichzeitig realisieren, ohne die Verschuldung noch weiter auszuweiten. Auf wen oder auf was warten wir noch? Freundliche Grüsse RobertE. Gubler, Präsident KGV 16. Oktober / Impressum 3 Editorial 3 Widersprüchliche Zielsetzungen? 4 Leistung fördern, Qualität sicherstellen 5 Selektion von Lernenden 7 Jahr der Informatik ein Berufsfeld kämpftum Beachtung 8 Berufsmesse Zürich macht Karriere 10 «Gaskraftwerke zu verbieten, istunehrliche Klimapolitik» 12 Nicht in Gefahr bringen, was gut funktioniert Wo ist unser Gold geblieben? 15 Etikettenschwindel bei der Energie-Abstimmung 16 Arbeitsplätze für die nächste Generation 17 Schuldenbremse desbundes muss wirksamer werden! 18 Keine neuen Milliardenlasten für die AHV 21 Umfahrung Eglisau jetzt! 22 Steuersubstratsichern 22 Suchen und finden im Internet Jahre Gebäudeversicherung deskantonszürich 26 Workshop Submission des Gewerbeverbandes der Stadt Zürich 29 Vom Maurer zur Designerin 30 Office Management für Profis 31 Internet-Treuhänder aber sicher 24 Unkompliziertund doch flexibel: Geht das? 33 Werbung nicht nur ein Blickfang in Zeitungen, Zeitschriften und auf Plakaten 34 EKZ-Energiecontracting lässt Orchideen blühen 35 Vortragsreihe: Setzen Sie einen Akzent 29 Einladung zum 12. Gewerbekongress 47 Zynisch? Zielbewusst? Politik! 6 Der Wadenbeisser 10 Die «flexible Frau» 41 Wenn der Lernende zum Opfer wird eine Schlägerei mit Folgen 41 Expovina Treffpunktder Weinfreunde 43 Auto: Einer wie sonst keiner 44 «Auto Zürich CarShow» synergy2008: Erfolgsfaktor Mitarbeiter 46 Der Lehrvertrag 37 Russisches Roulette: gefälschte Medikamente aus dem Internet 39 BEILAGE Volksinitiative für einen wettbewerbsfähigen Kanton Zürich 42

4 BrennpunktBildung Widersprüchliche Zielsetzungen? UrsMoser, Geschäftsführer Institutfür Bildungsevaluation Chancengleichheit und Ausschöpfung der Begabungsreserven sind zwei Kriterien, die der internationale Schulleistungsvergleich PISA zur Beurteilung von Bildungssystemen nutzt. Doch sind diese Ziele tatsächlich vereinbar? Internationale Schulleistungsvergleiche werden bereits seit mehr als vierzig Jahren durchgeführt. Aufmerksamkeit in Politik und Öffentlichkeit geniessen sie allerdings erst, seit sie im Auftrag der OECD organisiert werden. Seit der Veröffentlichung der ersten PISA-Ergebnisse ist es in der Schweiz zu einer regen Diskussion über erfolgreiche Schulsysteme gekommen. Der Grund dafür liegt in den Ergebnissen, die für die Schweiz nicht nur schmeichelhaft ausfallen. Zwischen 15 und 20 Prozent der Jugendlichen werden von der OECD als Risikogruppe bezeichnet, weil ihre schulischen Leistungen nicht für einen reibungslosen Übergang in die Berufsbildung genügen. Zudem weist PISA auch auf Mängel bei der Verwirklichung der Chancengleichheit hin. Der Schulerfolg hängt Das Institut für Bildungsevaluation istein assoziiertesinstitutder Universität Zürich und privatwirtschaftlich organisiert. Das Institut bietet ein wissenschaftlich orientiertes Dienstleistungsangebot für Bildungswesen, Wirtschaft und Verwaltung. Es führt insbesondere anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen Bildungsevaluation und Leistungsmessung durch. Ein Schwerpunkt bildet die Durchführung der Schweizerischen Beteiligung an PISA. Eine Übersicht über die Projekte befinden sich auf: «www.ibe.uzh.ch». in der Schweiz zu stark vom Elternhaus ab. Die Segregation nach bildungsrelevanten Merkmalen wird durch die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in die Schultypen der Sekundarstufe I noch verstärkt. Es ist kaum bestritten, dass es sich die Schweiz nicht leisten kann, so viele Jugendliche mit ungenügenden Schulleistungen aus der obligatorischen Schulbildung zu entlassen. Trotzdem wird die Forderung nach der Verwirklichung von Chancengleichheit in weiten Kreisen als Provokation aufgefasst. Die Schule darf sich nicht nur nach den vernachlässigten Kindern ausrichten, sondern muss die Begabungsreserven ausschöpfen, weil es sonst zu einer Nivellierung kommt, die weder der Wirtschaft noch den Jugendlichen nützt. Die Ausschöpfung der Begabungsreserven gelingt scheinbar am besten, wenn die Schüler am Ende der Primarschule in leistungshomogene Schultypen eingeteilt werden. Genau darauf verzichtet aber der PISA-Sieger Finnland und verbindet damit optimale Ausschöpfung von Begabungsreserven und Chancengleichheit. Weshalb also führen wir in der Schweiz nicht einfach das Schulsystem von Finnland ein und tragen somit dazu bei, dass weniger Jugendliche beim Übergang in die Berufsbildung an ungenügenden Schulleistungen scheitern? Schliesslich hat die Bildungsforschung überzeugend dargestellt, dass die Einteilung der Schüler in Schultypen nicht überdauernd leistbar istund die Chancengleichheit verringert, weil sich die Schere zwischen sozioökonomisch privilegierten und benachteiligten Schülern öffnet. Schulsysteme lassen sich eben nicht wie Wein und Käse importieren. Sie sind durch historische Entwicklungen und kulturelle Gegebenheiten geprägt. Es gibt allerdings durchaus Möglichkeiten, mit dem bestehenden Schulsystem die Jugendlichen besser auf die Wirtschaftvorzubereiten und Bildungswege möglichst offen zu halten, so dass die Chancen für einen erfolgreichen Berufseinstieg trotzselektion auch für Jugendliche mit geringer Unterstützung durch das Elternhaus erhalten bleiben. Notwendig sind Transparenz über die Anforderungen der Schule, flexible Schulsysteme, in denen dank besonderem Einsatz verpasste Chancen jederzeit gepackt werden können, und eine Beurteilung, die für Jugendliche und Eltern, für Schule und Wirtschaft, aussagekräftig und fair ist. Wer den Output der Schule überprüfen möchte, muss die Ziele genau definieren und auch bereit sein, die Anforderungen durch messbare Leistungen transparent zu machen. Dies ist das Herzstück der Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) und eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. Transparente Anforderungen führen zudem zu einer Entspannung der mit Unschärfe behafteten Einteilung in die Schultypen der Sekundarstufe I und könnten von den Schülern dazu genutzt werden, ihre Ziele im Unterricht besser zu verfolgen und mehr Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen. UrsMoser Wer Verantwortung für das Lernen übernimmt, sollte auch Chancen erhalten, angestrebte Bildungsabschlüsse zu erreichen. Die Einteilung in die Schultypen der Sekundarstufe I darf nicht irreversibel sein. Wenn Begabungsreserven ausgeschöpft werden sollen, muss die Schule ungewöhnliche Schullaufbahnen ermöglichen. Dazu müssen die unterschiedlichen Anforderungen von Schultypen anhand von Lerninhalten und Kompetenzen konkret umschrieben sein. Wechsel zwischen Schultypen werden so einfacher regelbar. Wer sich in der Schule anstrengt und erfolgreich lernt, hat das Recht auf eine leistungsbezogen Beurteilung. Die Einteilung in Schultypen kann zwar eine pädagogisch sinnvolle Lösung sein, darf aber nicht dazu führen, dasssie zugleich zu einem formal definierten Schulabschluss nach dem Motto «Ich bin ein A-, B- oder C-Schüler» führt. Diese Kategorisierung mag in der Automobilbranche Sinn machen, in der Schule entspricht sie einem unhaltbaren Zustand, weil gute Leistungen durch die Zugehörigkeit zu einem Schultyp überschattet werden. Eine leistungsbezogene Beurteilung dient der Ausschöpfung von Begabungsreserven und stellt zugleich Chancengleichheit her: Wer leistet, wird belohnt. Davon profitieren nicht nur Jugendliche, sondern vor allem auch die Schule, weil die von ihr ausgestellte Beurteilung von der Wirtschaftgenutzt werden kann. Begabungsreserven ausschöpfen bedeutet, den Jugendlichen Chancen zu bieten, erfolgreich zu lernen und zu leisten nicht nur für Übertritt an den Schnittstellen des Bildungssystems, sondern während der gesamten Schullaufbahn Oktober /2008

5 BrennpunktBildung Leistung fördern, Qualität sicherstellen Dieter Kläy, Präsident Bildungskommission KGV Am 30. November wird in Zürich und in weiteren vier Kantonen über das Konkordat der Erziehungsdirektorenkonferenz für die Volksschule (HarmoS) abgestimmt. Vorstand und Bildungskommission des KGV unterstützen die angestrebte Harmonisierung der Schulstrukturen und die damit verbundene Schaffung von Transparenz und Vergleichbarkeit. Das vorgeschlagene Konkordat ist eine Konsequenz aus der im Mai 2006 mit ca. 80% überdeutlich befürworteten neuen Bildungsverfassung, mit der sich der Souverän beim Schulwesen weniger Kantönligeist und damit leichtere Mobilität von Familien innerhalb der Schweiz wünschte. HarmoS soll für die ratifizierenden Kantone bereitsstarten, wenn zehn Stände mitmachen. Sechs sind bereits dabei. Der Nutzen ist dann gross, wenn möglichst viele und vorallem die grossen Kantone partizipieren. Chancengleichheit und Talentnutzung Während der obligatorischen Schulzeit werden wichtige Grundlagen für die weitere Ausbildung und die spätere berufliche Qualifikation geschaffen. Was hier gut oder schlecht läuft, hat entscheidende Folgen auf den weiteren Verlauf der Bildungs- und Ausbildungslaufbahn. Das Gewerbe hat deshalb ein ZurPerson Dieter Kläy, Dr. phil., Executive MBA HSG, istgeschäftsführer desarbeitgeberverbandes der grafischen Branche Viscom Region Ost- und Zentralschweiz und setzt sich intensiv mit dem Berufsbildungswesen auseinander. Politisch vertritt er die FDP seit 2003 im Kantonsrat und ist seit 2008 Vizepräsident der FDP des KantonsZürich. Er präsidiert neu die Bildungskommission deskgv. grossesinteresse an einem leistungsfähigen obligatorischen Schulsystem. Dafür ist es auch bereit, erhebliche Ressourcen einzusetzen. Unter den aktuellen schulpolitischen Bedingungen sind Wechsel von einem kantonalen Schulsystem in ein anderes für die betroffenen Kinder häufig mit Schwierigkeiten verbunden und für Eltern ein Grund, auf eine Veränderung des Arbeitsorts zu verzichten. Bei 26 verschiedenen kantonalen Schulsystemen besteht die Gefahr, dass identische schulische Leistungen der Kinder und Jugendlichen von Kanton zu Kanton und sogar regional sehr unterschiedlich beurteilt werden. Das führt zu Selektionsfehlern beim Übergang in weiterführende Schulen und bei der Lehrlingsauswahl seitens der Lehrbetriebe. Unter den Gesichtspunkten der Chancengleichheit und der Talentnutzung kann dies nicht weiter hingenommen werden. Der Übertritt ins Gymnasium oder in andere weiterführende Schulen ist in gewissen Kantonen einfacher zu erreichen als in anderen. Bei der Auswahl von geeigneten Lernenden haben die Arbeitgeber Schwierigkeiten, das Bildungsniveau der Schülerinnen und Schüler richtig einzuschätzen. Dies ist im Hinblick auf die optimale Nutzung der Talente und persönlichen Potenziale problematisch. Transparenz und Vergleichbarkeit Nur mit Transparenz kann auch ein gesunder Wettbewerb unter den Schulen entstehen. Um die möglichen Ursachen für die mangelnde Bildungseffizienz der schweizerischen obligatorischen Schule zu erkennen und zu korrigieren, ist eine bessere Evaluation und Messbarkeit der Schulleistungen nötig. Dies setzt deren schweizweite Transparenz und Vergleichbarkeit voraus. HarmoS schafft dazu die Grundlagen und ermöglicht eine professionellere Förderung der Bildungseffizienz und Bildungserfolge in der Schweiz. Durch die mit HarmoS eingeführte Angleichung der Bildungsziele und der Lerninhalte mittels überprüfter Bildungsstandards können solche Bewertungsunterschiede und ihre negativen Folgewirkungen künftig reduziert werden. HarmoS soll zu verstärktem Leistungs- und Kostenbewusstsein im Bildungswesen, aber nicht zu zusätzlichen Kosten und überbordender Bildungsbürokratie führen. Für das Gewerbe ist es wichtig, dassleistungsausweise bzw. Zeugnisse verlässlich sind und Schulwechsel innerhalb der Schweiz zu keinen grösseren Schwierigkeiten führen. Angleichung der Bildungsziele Die anvisierte Harmonisierung der Schulstrukturen, Lernziele sowie der regionalen Harmonisierung der Lehrpläne bringt eine grundlegende Verbesserung und vereinfacht die innerschweizerische Mobilität der Beschäftigten. Durch die eingeführte Angleichung der Bildungsziele mittels überprüfbarer Bildungsstandards können die unbegründeten Bewerbungsunterschiede und ihre negativen Folgewirkungen stark reduziert werden. Weil während der ersten Schuljahre wichtige Grundlagen für die weitere Ausbildung 16. Oktober /2008 Dieter Kläy und die berufliche Qualifikation der Jugendlichen gelegt werden, muss auch das Gewerbe ein grosses Interesse an einem leistungsfähigen und effizienten obligatorischen Schulsystem haben. Dabei soll der schulpolitische Gestaltungsspielraum der Kantone nicht unnötig eingeschränktwerden. Vereinbarkeit von Beruf und Familie Wirtschaft und Gewerbe plädieren seit mehreren Jahren für Massnahmen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. HarmoS nimmt dieses Anliegen auf und organisiertden Unterricht auf der Primarschulstufe vorzugsweise in Blockzeiten. Massnahmen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen, sind deshalb zu begrüssen. HarmoS nimmt dieses Anliegen mit der Feststellung auf, dass der Unterricht auf der Primarschulstufe vorzugsweise in Blockzeiten organisiert wird und ein bedarfsgerechtes, kostenpflichtiges Angebot für die Betreuung der Schüler ausserhalb der Unterrichtszeit besteht, das freiwillig genutzt werden kann. Aus gewerblicher Sicht ist HarmoS eine Chance, die genutzt werden muss. Das Konkordat weist den Weg, um im obligatorischen Schulsystem Transparenz und Vergleichbarkeit zu schaffen und auf dieser Grundlage die Qualität und Mobilitätsfreundlichkeit der Volksschule zu verbessern. Damit wird kein Blankocheck für zusätzliche finanzielle Mittel oder einen Ausbau der Bildungsbürokratie ausgestellt. Das Gegenteil muss der Fall sein. Jeder vom Gewerbe sauerverdiente und in die Bildung investierte Franken muss künftig mehr Erfolg bringen. Die Harmonisierung dient dem Abbau der Bildungsbürokratie und verdient deshalb ein Ja. 5

6 Bildung Lebenslauf Eine Kurzgeschichte von Franz Hohler 112 Seiten, CHF (empfohlener Verkaufspreis) Franz Hohler Auf der Strasse traf ich einen Nachbarn, den ich längernicht gesehen hatte, und fragte ihn, wie es ihm gehe. Er hatte ein Leben lang als Mechaniker bei ABB in Oerlikon gearbeitet, bis der Betrieb stillgelegt wurde. Dann musste er zuerst ins Werk Pratteln, bei Basel, und als es auch dort eng wurde, bot man ihm eine Stelle in Mannheim an. Er spricht italienisch und schweizerdeutsch und ertrug das Leben als Wochenaufenthalter unter fremden Kollegen mit einer fremden Sprache nicht, wurde schliesslich krank und ist jetzt zusammen mit jugendlichen Arbeitslosen in einem Beschäftigungsprogramm beim Demontieren von elektrischen und elektronischen Geräten. «Früher», sagte er mir, «war ich in der Konstruktion, heute bin ich in der Dekonstruktion.» Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Luchterhand Literaturverlages, München Kurz gesagt Neueste Technologie für «glow.ch» jdw/ush. Alle acht glow.das-glattal-gemeinden werden im Internet dank einem neuen Auftritt im Netz noch enger miteinander verknüpft. Die Website wurde auf den neusten technologischen Stand gebracht, die Homepage neu als Portal ausgestaltet und so Bassersdorf, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Rümlang, Wallisellen und Wangen-Brüttisellen im weltweiten Netz enger verknüpft. Die Portalfunktion erlaubt schnellsten Zugriff auf Dienstleistungen, aktuelle News, regionale Anlässe und weitere von Mitgliedern und KMU gewünschte Informationen. Dank neuester Technologie läuft glow.ch auf allen Betriebssystemen. Die Suchmaschine der jüngsten Generation sorgt für rasches Fündigwerden und bietet Zugang zu umfangreichen Fotogalerien. Berücksichtigt wurden die aktuellen Datenschutz-Richtlinien sowie eine hohe Behindertentauglichkeit. Die aufwendige Datenaufbereitung konnte dank der Mitwirkung zahlreicher Fachpersonen der Verbund-Gemeinden realisiertwerden. Info: Zynisch? Zielbewusst? Politik! Karl Lüönd, Publizistund Buchautor, Mit der Politik dersvp hatte ich im September noch mehr Mühe als im Normalbetrieb. Wie kann die Nationalratsfraktion einer Partei, die der Landesverteidigung verpflichtet zu sein vorgibt, sich grossmehrheitlich mit den linken und grünen Armeegegnern gemein machen und in einer unreinlichen Allianz das Rüstungsprogramm zu Fall bringen? Wir haben Grund zur Annahme, dass der reelle Schaden für die Armee begrenztbleibt. Was hingegen erreicht wurde, istdie öffentliche Demontage des abtrünnigen Bundesrats und die drastische Vorführung seiner Handlungsunfähigkeit. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dassschmid nach einer dramaturgischen Wartefrist seinen Rücktritt erklären wird. Nächstes Jahr wird es mit dem von Schmids Nachfolger präsentierten Rüstungsprogramm auch ganz schnell klappen. In der von Konkordanz und voreiliger Verständigung geprägten (verdorbenen?) Schweizer Polit-Landschaftfällt schon auf, werschlitzohrig, aber kompromisslos politisiert. Die SVP und der grün-linke Blocksind die einzigen, die eine Art von politischer Konzeption haben und die diese auch leben. Die SP istlange genug aus dem Takt gefallen (und von ihren Wählern abgestraft worden), weil sie grossethemen wie die öffentliche Sicherheit aus lauter Angst, politisch unkorrekt zu sein, ausgeklammert hat. Sie korrigiert dies aber Schritt für Schritt; dafür wird sie immer mehr Probleme mit den Gewerkschaften bekommen, womit ihr recht geschieht. Die Grünen verstehen es, ihre Kernanliegen mit überschiessenden Aktionen (z.b. der an sich dummen und masslosen Offroader- Initiative) effektvoll zu kommunizieren. Dieweil ersticken CVP und Freisinn in ihrer Kompromiss-Sucht. Das würdelose Gezerre in der früher liberalen FDP um das Verbandsbeschwerderecht und die willige Unterordnung unter die Scharia der Raucher-Verfolgung haben die Pelli-Truppe schwer beschädigt. Von der SVP lernen heisst siegen lernen. Im Dezember 2007 waren sie zwar schwach, weil sie sich schlicht nicht vorstellen konnten, mit der Wiederwahl von Christoph Blocher zu scheitern. Deshalb hatten sie entgegen Blochers Führungsprinzipien keinen «Plan B», d.h. keine Alternative. Sie bestätigten ihre Überrumpelung unfreiwillig durch ein ziemlich kopfloses Oppositionsgelübde. Wirklich funktionierthat diese Opposition nur bei der Vendetta gegen Samuel Schmid. Im Übrigen sind sie mit der Eintönigkeit einer Gebetsmühle bei ihren Kernthemen geblieben deshalb haben sie auch in kantonalen Wahlen gepunktet, sogar in Basel-Stadt. Etwas mehr Strategie, Stehvermögen und Schlitzohrigkeit würde auch den Parteien guttun, die mir sympathischer sind als die SVP. P.S. Wie der Hund aufs Metzgen warten die Rachsüchtigen auf den ersten groben Fehler von Evelyne Widmer-Schlumpf. Dann werden sie bei ihr genau dasselbe probieren wie bei Schmid nach der Blamage im Fall Nef Oktober /2008

7 BrennpunktBildung Selektion von Lernenden Regula Hunziker Benoist, Bildungsverantwortliche KGV Viele Lehrbetriebe betreiben einen grossen Aufwand, um die richtigen Lernenden für die Lehrstellen zu rekrutieren. Es werden Tests und Checks verlangt, die Jugendlichen müssen in der Schnupperlehre zeigen, was sie bereits können, sie sollen pünktlich, höflich, verantwortungsbewusst, kundenorientiert, kommunikativ und gepflegt sein. Sie müssen ein perfektes Bewerbungsdossier vorweisen. Mittels Mini-Assessments werden Teamverhalten und Entwicklungspotential von zukünftigen Lernenden eingeschätzt. Regula Hunziker Benoist Würden global tätige Finanzinstitute die Rekrutierung ihrer Kundenberaterinnen, Börsenhändler und Entscheidungsträger ähnlich sorgfältig gestalten, sähe die Situation auf den Finanzmärkten wohl andersaus. Im Selektionsprozess müssen eine ganze Reihe von Fragen beantwortet werden. Eignet sich diese Person für den gewählten Beruf? Wird sie eine 2- bis 4-jährige Ausbildung erfolgreich abschliessen können? Wird sie sich im Betrieb bewähren, sich im Team integrieren? Kann sie den Anforderungen der Berufsschule genügen? Zur Beantwortung dieser Fragen stehen verschiedene Hilfsmittel und Instrumente zur Verfügung. Die Auswahl und die Reihenfolge der angewendeten Instrumente sind sehr indiviuduell. Wichtig bei der Gestaltung desselektionsprozesses ist die Klarheit darüber, welchem Instrument welche Rolle zukommt und welche Information auf welche Fragestellung Antworten liefern kann. Eine gute Selektion beginnt vor dem Rekrutierungsprozess. Bei der Berufsinformation. Zuerst sind die kritischen Fragen zu stellen: Istdie Berufsinformation so gestaltet, dass die «Richtigen» sich für diesen Beruf entscheiden? Sind Anforderungen und Inhalte bekannt? Sind BerufsberaterInnen auf dem neuesten Stand? Bewerbungsdossier Das Bewerbungsdossier sagt viel über den Schüler / die Schülerin aus und beinhaltet die wichtigsten Informationen. Viele Jugendliche werden heute von von Beraterinnen, Coachesund Mentoren bei der Lehrstellensuche unterstützt. Wie viel wirklich noch aus der Feder der SchülerInnen stammt, ist deshalb schwer abzuschätzen. Wichtiger als die Darstellung und der Perfektionsgrad des Dossiers ist der allgemeine Eindruck, es sollte ein Hauch von Persönlichkeit und Begeisterung für den gewählten Beruf durchschimmern. Ein wichtiges Element des Bewerbungsdossierssind die Zeugnisnoten der letzten Schuljahre. Sie geben Auskunft über den Leistungsverlauf mehrerer Jahre. Die Interpretation der Zeugnisnoten ist leider durch die unübersichtliche Gliederung der Oberstufe schwierig geworden. Dem Wunsch nach vergleichbaren Standards werden die diversen heute gebräuchlichen Tests und Checks gerecht. Tests, Checks und Co. Bei den Tests, die zur Lernendenselektion hinzugezogen werden, handelt es sich in den meisten Fällen um Leistungstests. Sie messen die schulische bzw. kognitive Leistungsfähigkeit einer Schülerin, eines Schülers. Sie sagen aber nichts aus über Interessen, Eignung oder Persönlichkeit. Die Beurteilung von Testresultaten erfordert Fachwissen, Kenntnisse der Testanlage und Klarheit darüber, was ein «gutes» Resultat ist. Eine hohe Punktzahl bedeutet nicht in jedem Fall auch eine gute Eignung für den Beruf mit seinen vielfältigen Facetten. Tests und Checks können wertvolle Hinweise geben, vor allem für den schulischen bzw. theoretischen Teil einer Berufsausbildung. Sie sollten aber keineswegs als isoliertes Kriterium für die Vorselektion angewendet werden. Die Schnupperlehre war ursprünglich dafür gedacht, dasssich die SchülerInnen ein Bild über den Berufsalltag verschaffen können. Sie ist aber auch eine gute Gelegenheit für den zukünftigen Lehrbetrieb, einen umfassenderen Eindruck der Jugendlichen zu bekommen. Heute wird die Schnupperlehre auch als «Qualifikationspraktikum» angewendet, also einseitig zur Leistungsbeurteilung bereits im Selektionsprozess fortgeschrittener KandidatInnen gebraucht. Wird eine solche Form der Schnupperlehre praktiziert, sollte sie klar deklariertsein. Fairerweise sollten solche Betriebe parallel echte Schnuppermöglichkeiten anbieten. Das Interview oder Vorstellungsgespräch ist wohl das wichtigste Element des Selektionsprozesses. Dabei gilt die gleiche Faustregel wie bei der Personalselektion. Der Interviewer/die Interviewerin hat höchstens 40 %, der/die Kandidat/in 60% der Redezeit zur Verfügung. Idealerweise findet ein erstes Gespräch ohne Eltern statt. Der/die KandidatIn kann sich unbelasteter und freiervon offenen oder unterschwelligen Erwartungen der Eltern äussern und seine Persönlichkeit vielleicht ganz anders darstellen, als sie in den Augen der Eltern zu sein hat. Ein Kontakt mit den Eltern sollte aber selbstverständlich stattfinden. Erst dann wird klar, mit wie viel oder wenig Unterstützung während der Lehrzeit gerechnet werden kann. Zur Entscheidungsfindung sollten die Ergebnisse aller angewendeten Elemente nochmals hinzugezogen werden. Die berühmten Mosaiksteinchen ergeben nun ein Ganzes. Ein Entscheid für oder gegen eine Person bleibt aber niemals rein sachlich. Personalentscheide sind immer auch Bauchentscheide. Wie viel Aufwand auch immer betrieben wird, letztlich braucht es ein grosses Vertrauen in den jungen Menschen, dass er/sie es mit Unterstützung und Begleitung der für die Ausbildung verantwortlichen Personen schon packen wird. Vergessen wir nicht, dass die Lehrstellensuchenden mitten in einer Lebensphase stecken, die von einschneidenden Entwicklungsschritten und grossen inneren und äusseren Veränderungen geprägt ist. Stellen wir an diese Menschen nicht höhere Anforderungen als an uns selbst! KGV_ Oktober /2008 7

8 BrennpunktBildung Jahr der Informatik ein Berufsfeld kämpft um Beachtung Alfred Breu, Präsident Zürcher Lehrmeistervereinigung Informatik Kaum ein Produkt oder ein Prozess kommt heute ohne Informatik aus. Die Verkehrsampeln werden vom zentralen Computer aus bedarfsgemäss gesteuert, Software steuert Motoren und die Technik im Hotel, das Internet wurde zur Markthalle und Bibliothek. Ob Musik, Küchenmöbelproduktion oder Versicherungswesen sie alle kommen nicht mehr ohne Informatiker aus. Entsprechend wächst der Druck auf die Entwickler und Betreiber. Informatiker/-innen sind zunehmend als Produkte- und Prozess-Mitentwickler tätig, sie müssen mit dazu beitragen, dasseine Firma mit ihren Nicht-Informatik-Produkten im nationalen und internationalen Konkurrenzkampf die Nase vorne hat. Selbst der Kaffee Wurden bisher viele Dinge durch elektronische Schaltungen und Steuerungen gelöst, übernimmt heute die Software diese Aufgabe. Das beginnt schon beim Morgenkaffee oder spätestens danach, wenn das GPS-Gerät meldet, wie ich eine Adresse mit dem Auto ansteuere. Die Verfügbarkeit der IT-Systeme zählt inzwischen beinahe überall zu den kritischen Erfolgsfaktoren erfolgreicher Unternehmen. Der Bedarf an die Verfügbarkeit wächst auch in KMU mittlerweile in Richtung 7 x 24 Stunden, für technische Anpassungen stehen höchstensnoch einige Stunden am Wochenende zur Verfügung. Drohende Stromlücke und Klimaschutz: DieCO2-arme Kernenergiemussim Strommix erhalten bleiben. KeineExperimente mit unsererenergieversorgung Oktober /2008

9 Zwangsläufig wächst die Komplexität und damit wachsen auch die Anforderungen an die Fachleute. Ihre Rolle wechselt vom Bestellungs-Ausführenden auf Beteiligte am gesamten Geschäftsgeschehen. Jahr der Informatik zurimagekorrektur Rund Informatikerinnen und Informatiker sorgen dafür, dass wir arbeiten können, wann wir wollen und dass beispielsweise der neue Shop rechtzeitig an den Markt kommt und von den Benutzern geschätzt wird. Es waren noch nie so viele in unserem Lande. Allen Medienberichten und Unkenrufen zum Trotz. Insgesamt arbeiten laut Cash Personen in unterschiedlichen Funktionen im Bereich Informatik und Kommunikation. Ihre jährliche Wertschöpfung beläuft sich auf rund 33 Mrd. CHFoder 8% desbruttosozialproduktes. Wo es jedoch bedenklich hapert, ist bei der Nachwuchsgenerierung. Unter den negativen Schlagzeilen der letzten 7 Jahre haben sich immer weniger für eine Informatik-Berufskarriere entscheiden können. Die Studentenzahlen aller schweizerischen Hochschulen fielen von 800 auf unter 300 jährlich, aber auch Lehrplätze gingen im Kanton Zürich drastisch zurück. Begannen im 2001 noch 500 eine Informatik-Lehre, waren es im 2006 noch 280 Glücklicherweise erholt sich der Lehrstellenmarkt leicht, doch sind wir mit 341 neuen Informatik-Lehrlingen im August 2008 noch deutlich unter der Menge jährlich Pensionierter von rund 3000 allein in unserer Region. Dass das nicht gut ausgehen kann, istauf einen Blick sichtbar! Heute liegt das Problem eindeutig auf der Angebotsseite, es fehlt an Lehrstellen. Nachwuchssicherung Lernende ausbilden! Was in anderen Berufen teilweise auf 125-jährige Erfahrung und Bewährung zurückblicken kann, ist in der Informatik erst seit 14 Jahren möglich, der Einstieg mit einer fundierten Grundbildung. Inzwischen haben rund eine solche abgeschlossen und das eidg. Fähigkeitszeugnis erworben. Und sie sind gefragt, die Absolventen das belegen die teilweise völlig überrissenen Salärangebote. Aber auch an den Berufs-Weltmeisterschaften oder an den Wissenschaftsolympiaden der Hochschulen haben die Informatik-Lernenden hohe Auszeichnungen erworben. Sascha Grossenbacher wurde im November 07 an der Berufs-WM in Japan europabester Webdesigner. Jetzt geht es darum, mehr Lehrstellen zu generieren. Zur Ausbildung von Informatik-Lernenden eignen sich Firmen oder Informatik-Abteilungen in den Bereichen Support, Systemtechnik oder Applikationsentwicklung mit einem oder mehreren Informatikern mit abgeschlossener Lehre oder Studium und 2 Jahren Praxis oder mit einem anderen Berufsabschluss und 5 Jahren Praxis. Im Tandem mit einer Fachperson lernen die jungen Leute rasch nötige Handgriffe und Methoden, um sukzessive gute Mitarbeiter/-innen zu werden. Im Verlauf des dritten Lehrjahres sollte die eigentliche Ausbildung abgeschlossen werden, im vierten Lehrjahr sind diese «Angestellten im 60%-Pensum» wertvolle Supporter, Systemtechniker oder Applikationsentwickler. Auch in diesem Beruf ist es möglich, im Abschlussjahr 75% der Produktivität einer Fachperson zu leisten, womit die Lehre über alle 4 Jahre für die Firma mit einem kleinen Gewinn abschliesst. Mit dem Informatik-Basislehrjahr besteht zudem ein Angebot zum Outsourcing des ausbildungsintensiven ersten Lehrjahres. 67 Informatiker/-innen an der Schweizer Meisterschaft der Informatikberufe Soeben konnten wir am Tag der Informatik Ende Augustdie besten 50 Informatik-Abschlussarbeiten auszeichnen. Die Ausstellung der Aufgabenzusammenfassung zeigte auf, dasswir es mit ernst zu nehmenden jungen Fachleuten zu tun haben, die Ausgezeichnetes leisteten. Mitte Oktober wird ein weiteres Highlight stattfinden: 67 Damen und Herren nehmen an der Schweizer Meisterschaft in Biel teil. Man darf sich darauf freuen, man wird ausgezeichnete Leistungen sehen. Die Rangverkündigung findet am 21. Oktober als Teil des Tagesprogramms der Kommunikationstage des Bundesamtes für Kommunikation statt. Die Besten dieser Meisterschaft werden sich einer weiteren Prüfung unterziehen, woraus die Delegation für die WM in Calgary 2009 entstehen wird. Höhere Berufsbildung um künftigen Anforderungen und der internationalen Konkurrenz zu entsprechen Es versteht sich von selbst, dass gerade in der Informatik die höhere Berufsbildung mit eidg. Fachausweis und eidg. Diplom, der «Informatik-Meister», ein Abschluss einer höheren Fachschule oder gar der Fachhochschule entsprechend an Bedeutung zunehmen. Gemessen an gewerblichen Weiterbildungen aber sind die Informatiker im Erwerb langlebigen Konzeptwissensnoch etwas im Rückstand, sie konzentrieren sich leider zu oft auf kurzlebiges Produktewissen. Zürcher Lehrmeistervereinigung Informatik (ZLI) ist ein Verein, der Informatik- Lernende ausbildenden Betriebe. Die ZLI engagiert sich im Berufs- und Lehrstellenmarketing und ist mit dem Basislehrjahr Informatik gleich auch der grösste Informatik-Lehrlinge ausbildende Betrieb. Als Beitrag zum Jahr der Informatik hat ZLI die Anzahl verdoppelt, 80 Jugendliche werden die Grundbildung und das erste Lehrjahr im Basislehrjahr verbringen. Auf das zweite Jahr werden sie in Betriebe vermittelt, wo sie die Lehre fortsetzen. ZLI ist auch in der Erwachsenenbildung engagiert: Kurse für Berufsbildner, Lehrgang Informatik- Fähigkeitszeugnis für Berufsumsteiger/-innen und Workshops für Berufsbildner/-innen. In der Bildungskommission von ICTswitzerland bearbeiten wir das Dossier Grundbildung und Schnittstelle zurhöheren Berufsbildung. Der Präsident ist neuerdings auch Mitglied in der Kommission Bildung des KGV. E+S ASW abacus business software Integriertes Dokumentenmanagement durchgängig digital von A-Z papierlos > Intelligente, vernetzte, papierlose Archivierung > Zeit- und kostensparender Datenaustausch mit zertifizierter, gesetzeskonformer Sicherheit KGV_0079 CH-9301 Wittenbach-St. Gallen, Tel , Halle 3, Stand D Oktober /2008 9

10 BrennpunktBildung Berufsmesse Zürich macht Karriere ThomasPfyffer, Redaktion «Zürcher Wirtschaft» Von Kuckucksund anderen Eiern In der Energiepolitik ist die Stadt Zürich drauf und dran, unbesehen von allen sich abzeichnenden Versorgungslücken und realistischen Optionen, einen eigenen Weg zu beschreiten. Gut, könnte man denken, vielleicht haben die Zürcher Stadtväterja eine bessere Lösung parat. Eine Idee, die bisher noch niemandem in den Sinn gekommen ist. Schön wär s! Was der Stadtrat unter dem Titel «Verankerung der Nachhaltigkeit und der 2000-Watt-Gesellschaft» in der Gemeindeordnung festschreiben will, ist mehr als nur eine Mogelpackung. Der Gegenvorschlag zur Initiative der Grünen hat es wirklich in sich. Ein wahres Multipackvon ökologischen Forderungen, die in dieser Kombination nicht umgesetzt werden können. Ausser man ist tatsächlich bereit, auf Entwicklung, Komfort und Wohlstand zu verzichten. Aber das steht natürlich nirgends. Die Grünen werden ein Ja der Stimmberechtigten dankbar entgegennehmen. Nicht umsonst haben sie ihre Initiative zurückgezogen. Der Stadtrat ist gemässvorlage also der Meinung, man könne den CO2-Ausstoss um Faktor 9 reduzieren. Gleichzeitig soll der Energieverbrauch auf 2000 Watt reduziert werden und auf die Lieferung von Bandenergie aus Atomkraftwerken soll verzichtet werden. Die Kombination dieser Forderungen entspricht ziemlich genau der Quadratur des Kreises. Aber damit es mit der Wiederwahl (oder allfälligen weiteren Ambitionen) oder einer Erfolgskontrolle nicht zu eng wird, streckt man die Umsetzung bis ins Jahr Offenbar ist der Stadtrat bereit, seinen dereinstigen Nachfolgern ein schönes, grosses und nachhaltiges Kuckucksei insnest zu legen, nur um sich selber ein grünesmäntelchen überziehen zu können. Und das Stadtparlament? Eigentlich hätte ein Aufschrei von links bis rechts durch den Ratssaal gehen müssen. Fehlanzeige! Weder Versorgungssicherheit, Wirtschaftswachstum oder Standortqualität auf der rechten Seite, noch steigende Energie- oder Mietkosten auf der linken Seite waren einthema. Und die Argumente der unentwegten Nörgler der SVPwurden als Nicht-Stadtratspartei sowieso übergangen. Und die Medien? Weitgehende Sendepause. Mieter- und Hauseigentümerverband? Beide dösen weiter. Die Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften? Funkstille. Darauf angesprochen, eiern alle ein bisschen herum. Parteipolitischer Kadavergehorsam scheint so kurz vor den Wahlen (?!?) weit verbreitet zu sein. Ebenso unbekümmert scheint man die Signalwirkung gegen aussen zu akzeptieren. Die Annahme dieser Vorlage wird mit Bestimmtheit als Plebiszit für einen Atomausstieg interpretiert werden. Fürden Standortförderer eine echte Herausforderung, diesinteressierten Firmen oder Investoren zu erklären. Aber mit einer kleinen Budgetaufstockung lässt sich das bestimmt wieder richten. Fragt sich nur, wer diese dereinst bezahlen soll. Der Wadenbeisser Ein Blickauf das Programm im «Forum» der Berufsmesse Zürich spricht Bände: «Kompetenzenbilanz Mein Verein hilft mir im Job», oder: «Kurze, kostenlose Laufbahnberatungen». Im vierten Jahrgang ist die eigenständige Weiterbildungsmesse «TreffpunktWeiterbildung» Tatsache geworden. Ein Etappenziel isterreicht. Keine Schulklasse in der entscheidenden Phase der Berufswahl kommt an der Berufsmesse Zürich vorbei. Neben Zürcher Klassen sind dies auch zahlreiche aus Nachbarkantonen, selbst einige aus dem Kanton Graubünden. Insgesamt besuchen die Berufsmesse Zürich über Schülerinnen und Schüler. Schrittzwei: die Messe wird erwachsen Schülerinnen und Schüler werden zu Lernenden. Und Lernende lernen Der «Treffpunkt Weiterbildung» verschafft den Durchblick. heute ein Leben lang, unabhängig von ihrem Berufseinstieg. Der KGV freut sich, an der Berufsmesse Zürich neu im «Treffpunkt Weiterbildung» ein breites Spektrum an Weiterbildungen anzubieten. Der «Treffpunkt Weiterbildung» ist somit der ideale Ort, um sich einen Überblick über die Bildungslandschaft zu verschaffen. Wer kennt schon alle Angebote? Zu gross ist die Anzahl an Wegen und Abzweigungen. Die Messe versammelt zahlreiche Anbieter an einem Ort, um dem Publikum bequem Informationen aus erster Hand zu bieten Oktober /2008

11 Smarte Köpfe treten ein: Forum mit Top-Programm Fürbeide Besuchergruppen Erwachsene und Jugendliche lohnt sich ein Besuch im Forum. Täglich werden aktuelle und spannende Themen diskutiert. Der Wiedereinstieg von Frauen wird ebenso thematisiertwie das Lernen, im Bewerbungsgespräch selbstbewusst aufzutreten. Wie stehen Eltern ihren Kindern auf der Lehrstellensuche bei und wie beeinflussen die Sterne eine Karriere? Die Themenvielfalt ist kaum zu überbieten profitieren auch Sie davon und treten Sie insforum ein! KGV-Mitgliedschaft macht sich bezahlt Der KGV und die Messe Schweiz organisieren die Berufsmesse Zürich gemeinsam. Als engagierter Partner in der Berufsbildung und Bildungspolitik möchte der KGV vor allem auch seinen Mitgliedern einen Nutzen vermitteln. Jugendliche Reporterbei der Arbeit: Messezeitung von Schülern für Schüler. Die KGV-Mitgliedschaft von Berufsverbänden macht sich denn auch bezahlt: um rund 40% ist der Quadratmeterpreis für ihre Mitglieder vergünstigt. Ziel ist es, den jungen Besucherinnen und Besuchern möglichst die ganze Palette an Berufsbildern zu präsentieren. Und zwar so, wie es sich für eine Berufsmesse schickt: Eins-zu-eins und mit der Möglichkeit, selber Hand anzulegen und einen vertieften Einblickzu gewinnen. Die Hemmschwelle bei Fragen und weiteren Anliegen ist klein, da neben Ausbildnerinnen und Ausbildnern auch Lernende gerne von ihren Erfahrungen berichten. Weitere Infos: Messedatum Berufsmesse Zürich (Berufswahl und Grundbildung): Di, 25. bissa, 29. November Di, Mi Uhr; Do, Fr Uhr; Sa Uhr Öffnungstage Treffpunkt Weiterbildung: Do, 27. bissa, 29. November Do, Fr Uhr; Sa Uhr Ort Messezentrum Zürich, Wallisellenstrasse 49, 8050 Zürich Treffpunkt Weiterbildung. 27. bis 29. November 2008 Messezentrum Zürich Sie wollen weiterkommen, aufsteigen, sich neu orientieren? Haben Sie Fragen zu Bewerbung und Laufbahn? Sie wissen nicht, wo Ihr Potenzial liegt? Die Berufsmesse Zürich präsentiert auch für Erwachsene Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Vielfalt der Weiterbildungsangebote.Hautnah,umfassend und mit kostenlosen Kurzreferaten. Eintritt kostenlos Treffpunkt Weiterbildung 27. bis 29. November 2008 Do und Fr Uhr Sa Uhr Der Bereich für Berufswahl und Grundbildung ist bereits am Dienstag und Mittwoch,25. und 26. November 2008, geöffnet.und zwar von Uhr. Patronat Sponsoren Medienpartner Veranstalter KGV_ Oktober /

12 Interview Hajo Leutenegger «Gaskraftwerke zu verbieten, istunehrliche Klimapolitik» Martin Arnold und Thomas Pfyffer Die Stadt Zürich diskutiert den Ausstieg aus der Atomenergie. Gewerbebetriebe und KMU benötigen in erster Linie eine sichere und kostengünstige Energieversorgung. Die «Zürcher Wirtschaft» blickt mit Hajo Leutenegger auf den EnergiemarktSchweiz. Und hinter die Kulissen. Wohin steuertdie schweizerische Energie- und Umweltpolitik? Die Schweiz ist auch in der Energiefrage beileibe keine Insel. Der Primärenergiemarkt ist heute global aufgestellt. Der Teilmarkt Strom seinerseits steht in grosser Abhängigkeit dazu; anteilsmässig haben die fossilen Energieträger bei der Stromproduktion grosse Bedeutung. Der Ölpreis ist und bleibt bis auf weiteres der Energie-Referenzpreis und diktiert. Der Strompreis wird in einem kontinentalen Marktfestgesetzt. Bei der Problematik, wie weit der Verbrauch minimiert werden soll und kann, stellt sich sofort die Anschlussfrage der wirtschaftlichen Wechselwirkungen. Das reine «Sparheil» ist nicht die Option, die ich persönlich unterstütze; mehr Effizienz ist gefragt. Muss die Schweiz eine Abhängigkeit von politisch willfährigen und teilweise unberechenbaren Ländern akzeptieren oder gäbe es Alternativen? Es gibt tatsächlich eine Reihe von Ländern, die mit ihren Bodenschätzen einen machtpolitischen Poker spielen. Beispiel «Anreize statt Zuschüsse so lautet mein Motto.» Iran: Schweizer Energiewirtschaftund Bundesrat haben mit dem Gasliefervertrag eine hehre Absichtverfolgt. Es fragtsich dennoch, ob dieser Vertrag je alltagstauglich wird. Wo sind die Pipelines, die uns mit dem Gas versorgen werden? Da steht noch viel Arbeit an. Anderseits müssen wir als Schweiz akzeptieren, dass der Primärenergiemarkthöchste Relevanz geniesst. Den Verbrauch zu senken, verringert die Abhängigkeit vom Ausland; das Sparpotential istaber begrenzt. Wie real ist die Bedrohung einer Energielücke, welche Forderungen leiten Sie daraus ab? Der Bundesrat hat letztes Jahr eine neue Energiepolitik und damit die Vier-Säulen-Strategie beschlossen. Sie fusst auf der Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, Grosskraftwerken und der Energieaussenpolitik. Diese Strategie findet meine Zustimmung. Die Tauglichkeit der Strategie wird sich jedoch erst bei der Umsetzung zeigen. Aus der Verwaltung sind jetzt schon Stimmen zu vernehmen, die fehlende Gelder dazu beklagen. Ich erachte für eine sichere Versorgung die Diversifikation auf drei Ebenen als ausschlaggebend: Die Verringerung der geografischen Abhängigkeit wie auch die Loslösung von einem einzigen Primärenergieträger müssen bewerkstelligtsein. Zudem kann die logistische Diversifikation entscheidend werden; in diesem Zusammenhang möchte ich das Stichwort Liquid Gas anführen. Wirbegeben uns damit zwar in einen globalen Markt, machen uns aber von der Anlieferung über Pipelines unabhängiger: Flüssiggas wird per Schiff nach Europa geschafft. Kurz und gut: nicht EIN Energieträger deckt die Bedürfnisse am besten ab, die Vielfalt der Lösungen dünkt mich entscheidend. «Die Nordsee-Region versucht sich auch nicht in Wasserkraft.» Können Sie ein Beispiel aus dem Alltag bringen? Was im Kleinen gilt, kann auf das grosse Ganze übertragen werden. Wer in der Ölkrise der 70er-Jahre zum Heizen auf den Strom setzte, der hatte einen opportunen Entscheid gefällt, den für jenen Moment richtigen. Genau so ergeht es uns heute: Wer kann denn schon die Entwicklung des Uranmarktes oder der Gas- und Ölmärkte verlässlich für die Zukunft abbilden? Einzig eine Diversifikation ist der Schlüssel zu einer gewissen Unverletzlichkeit. Wir müssen Schwerpunkte in der Versorgung setzen, aber nicht auf eine einzige Karte. Vergessen wir nicht, dass unsere Handelspartner potentielle Abhängigkeiten von uns genau kennen. Heute spricht alles vom Strom. Alle kennen die in Kurven visualisierte «Stromlücke». Ist die Entwicklung wirklich so dramatisch? Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen hat die breit abgestützte Studie «Vorschau 2006» in Auftrag gegeben. Blicken wir zuerst auf die Nachfrageseite. Wird der Stromverbrauch tatsächlich zurückgehen? Der Endenergieverbrauch MUSS sich zurückbilden. Mit Blick auf alle Energieträger wird der Anteil des Stroms als Universalenergieträger No. 1 aber grösser. Und dieser die «elektrische Welt» schlechthin repräsentiert grosse Anwendungsgebiete. Durch neue Technologien kann die Effizienz zwar mehr oder minder verbessert werden, wir tun aber noch zu wenig dafür. Können wir die Versorgungssicherheit denn garantieren? Genau, nur schon das heutige Angebot zu halten, stellt eine grosse Herausforderung dar. Die bestehenden Kraftwerke werden älter, Import-Verträge laufen aus. Diese Situation trifft viele europäische Länder gleichermassen, d.h. die Nachbarländer und andere europäische Partner tragen sich mit vergleichbaren Herausforderungen. Ich bin für die Kernenergie, habe mich auch in meiner politischen Karriere dafür eingesetzt. Deshalb kann ich es nicht verstehen, wenn jetzt in der Schweiz bereitsgrabenkämpfe in Gang kommen Oktober /2008

13 Grabenkämpfe nicht nur zwischen Gruppen, die Kernkraftwerke bauen oder verhindern wollen, sondern auch zwischen Kernkraftwerkbefürwortern und Gaskraftwerkanhängern. Aus meiner Sicht eine völlig unsinnige Diskussion. Gaskraftwerke sind schneller erstellt als Kernkraftwerke. Wirwerden keine leichte Aufgabe zu bewältigen haben, dem Bedarf überhaupt nachzukommen. Dasfaktische Verbot desgaskraftwerkes kommt einer unehrlichen Klimapolitik gleich. Wirlassen den Strom im Ausland produzieren, wo er mit weniger guten Produktionsbedingungen mehr CO2 verursacht. Zudem wird vielerorts die Abwärme nicht genutzt. Eine Binsenwahrheit ist, dass der Gaspreis beim Gaskraftwerk eine wichtige Determinante darstellt. Der Strom aus dem Gaskraftwerk mag fallweise durchaus teurer sein als vom Kernkraftwerk. Die Versorgungssicherheit hat ihren Preis. Und der istnicht gerade tief. So muss man das konsequenterweise sehen. Halten wir die Klimapolitik hoch und dazu die Versorgungssicherheit, so müssen wir einen hohen Strompreis einkalkulieren. Dies zeigt die aktuelle Diskussion ja deutlich. Welche Energie ist wann zu gebrauchen? Wie unterscheiden Sie diese strukturell? Kern-, grosse Fluss- und Gaskraftwerke produzieren Bandenergie, sind also für ZurPerson Hajo Leutenegger führt als Direktor seit über 20 Jahren den privatrechtlich organisierten Energieversorger Wasserwerke Zug AG. Er ist diplomierter Maschineningenieur und Doktor der technischen Wissenschaften. In den Jahren 1999 bis 2003 sass erfür die FDP des Kantons Zug im Nationalrat. Hajo Leutenegger präsidiert den Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG), Swisscable (Verband Kabelnetzunternehmen) sowie die Zuger Wirtschaftskammer. «Ich muss vorausschicken: Ein Freund von Subventionen bin ich nicht.» den Grundbedarf rund um die Uhr verfügbar. Solarkraftwerke diese mit einer gewissen Periodizität und Windkraftwerke produzieren unregelmässig: also stochastisch. Zurentscheidenden Deckung der anfallenden Bedarfsspitzen dienen uns zudem die Speicherkraftwerke. Die Produktion der Energie gehörtgrundsätzlich nahe an die Verbrauchszentren, denn lange Leitungen mindern die Versorgungssicherheit. Auf jeden Fall benötigen wir abrufbare Energien, diese sind eminent wichtig; von einer Monokultur ist auch hier abzusehen. Und für die elektrische Versorgung ist die Stabilität der Netze derschlüsselfaktor. Für mich substituieren die Gaskraftwerke die Kernkraftwerke überhaupt nicht. Wirbrauchen zwingend nicht nur Kernkraftwerke. Aber die «Neuen Erneuerbaren Energien» reichen zeitlich und im Benutzerprofil der Schweiz nicht aus. Nüchtern betrachtet istfür das Gewerbe letztlich massgebend, was jederzeit aus der Steckdose rauskommt. Wie weit lässt sich mit gezielten Massnahmen die Energieeffizienz steigern? Welche Anreize sind zu setzen? Effizienzist ja nicht einfach gleich sparen. Für mich geht es hier vor allem auch um den Wirkungsgrad. Die Verwaltung hat in ihrem Aktionsplan zu meiner Unzufriedenheit reine gar altbekannte Sparziele gesetzt. Die Effizienz-Aussage fehlt. Effizient muss heissen, aus gleich viel Energie mehr zu produzieren oder weniger Energie für die gleiche Produktionsmenge zu gebrauchen. Wärmepumpen und weitere Neuerungen sind bestimmt sinnvoll. Die Forschung ist in diesem Bereich nach wie vor stark gefordert. Ich muss vorausschicken: Ein Freund von Subventionen bin ich nicht. Ich bin überzeugt, dass sie das Ziel oft genug verfehlen. Dafür begrüsse ich Steueranreize. Die Einspeisevergütung haben wir nach deutschem Modell übernommen. Vom Wesen her ohne sie werten zu wollen istdie kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) dirigistisch ausgestaltet. Das führt zu einer erheblichen Bürokratie. Ich hätte mir einen Wettbewerb, z.b. stimuliert durch ein Quotensystem, gewünscht. Anreize stattzuschüsse so lautet mein Motto. Betrachten wir doch den gesamten Energieverbrauch was fällt dort auf? Betrachtet man den Gesamtenergiekuchen, so macht der Strom einen kleineren Anteil am Endenergiemarkt aus: nämlich knapp 24%. Erdöl und Treibstoffe hingegen knapp 56%. In der politischen Diskussion dreht sich fast alles um den Strom und jetzt erst recht um den Strompreis. Und aktuell noch etwas um den Ölpreis. Der Zusammenhang von Zapfsäule und Steckdose ist aber auf den ersten Blicknicht klar. Die Bezüge «Wir sind nicht besonders begünstigt mit Voraussetzungen für erneuerbare Energien.» sind nicht einfach herzustellen. Aber gerade diese Zusammenhänge sind wichtig für das Verständnis des Energiemarktes. Die Steckdose profitiert eher vom sauberen Image. Dass zur Produktion genauso fossile Energieträger im Spiel sind, geht oft vergessen. Erreichen wir in absehbarer Zeit bei den alternativen Energiequellen ein Niveau, das über Goodwill und Vorzeigecharakterhinausgeht? Die Alternativen sind in der Schweiz stark limitiert, das Potential der Erneuerbaren somit begrenzt. Bei der Sonnenenergie liegt noch Potential, und hier orte ich auch Forschungsschwerpunkte. Aber: wir sind nicht die Nordsee. Wir müssen die Position der Schweiz realistisch sehen: wir sind nicht besonders begünstigt mit Voraussetzungen für erneuerbare Energien. Die Nordsee-Region versucht sich nicht in Wasserkraft, ebenso sollten wir nicht die Illusion haben, wir hätten im Wind Potential wie die Deutschen. MitInvestitionen in die erneuerbaren Energien sparen wir fossile Brennstoffe ein, und das istgut. Aber wir schaffen kaum zusätzliche Versorgungssicherheit. Ein wesentlicher Punkt ist auch, dass das Netz bislang die Energie nicht speichern kann. Deshalb brauchen wir Kraftwerke, welche Strom nach Bedarf (auf Abruf) liefern können. Herr Leutenegger, wir danken Ihnen für diesesgespräch. KGV_6002 Zu viele flüssige Mittel? Wirtschaft statt nur Pub! HSO Schulen. Thun Bern Zürich Buchs St.Gallen hso.ch 16. Oktober /

14 Abstimmung vom : Medikamentenabgabe Nicht in Gefahr bringen, was gut funktioniert ThomasPfyffer, Redaktion «Zürcher Wirtschaft» Das überparteiliche Komitee «Nein zur Änderung der Medikamentenabgabe» lancierte anlässlich einer Medienorientierung die Kampagne gegen die «Zürcher Medikamentenabgabe-Initiative». Dem Komitee gehören Politiker aller im Kantonsrat vertretenen Parteien und zahlreiche Gewerbler an. Rolf Walther, Kantonsrat FDP, eröffnete die Medienkonferenz und strich heraus: «Nur ein Nein zur Zürcher Medikamentenabgabe-Initiative garantiert eine Medikamentenversorgung in der heute gewohnten Art und Qualität.» Initiative gefährdet medizinische Grundversorgung Willy Haderer, Kantonsrat SVP, betonte, dassder freie Medikamentenverkauf in den Arztpraxen der Städte Zürich und Winterthur für das Gesundheitswesen grosse Nachteile bringe. Er zitierte eine jüngsterschienene, repräsentative Umfrage. Sie zeigt: Wenn die Ärzte in Zürich und Winterthur beginnen, Medikamente zu verkaufen, wird jeder zweite Patient den Allgemeinpraktikern auf dem Land den Rücken kehren und zu einem Stadtarzt wechseln. «Vielen Landärzten wird sich deshalb früher oder später die Existenzfrage stellen. Damit gerät die medizinische Grundversorgung in den Agglomerations- und Landgemeinden in Gefahr.» Nein zu Qualitätseinbussen in Zürich und Winterthur Das Komitee erwartet aber auch für die Städte Zürich und Winterthur negative Auswirkungen. In den beiden grossen Städten garantieren heute die Apotheken eine hohe Versorgungsqualität: 24 Stunden pro Tag, 365 Tage im Jahr, einschliesslich Hauslieferdienst. Wird die Initiative angenommen, so tauschen die Städte Winterthur und Zürich eine heute ausgezeichnete Versorgung gegen eine qualitativ wesentlich schlechtere Lösung ein. Die Initiative gefährdet ThomasPfyffer die Funktion der Apotheke als einfach zugängliche Anlaufstelle für alle Gesundheitsfragen und sie gefährdet nicht zuletzt auch Arbeits- und Ausbildungsplätze. Gewerbesicht: falsche Anreize unterbinden «Mit der Medikamentenabgabe kann das ärztliche Einkommen fast beliebig selbst gesteuert werden. Das ist auch der Grund, weshalb diese Praxis weltweit verboten ist», meinte Richard W. Späh, Präsident des Gewerbeverbandes der Stadt Zürich. Späh schlug einen Bogen zur Wirtschaftswelt: «Es ist heute unbestritten, dass Manager ihre Löhne nicht nach eigenen Regeln festsetzen sollen.» Die Finanzmarktkrise zeige, wohin das führe. «Seltsam ist», fuhr Späh fort, «dassdas für den Medikamentenverkauf in der Arztpraxis nicht gelten soll. Nichts gegen ein gutes Einkommen, auch (und vor allem auch) der Allgemeinpraktiker. Aber bitte nicht auf Kosten der sozialen Krankenversicherung und damit letztlich unserer Gesundheit!». Abstimmung vom : Schuldenwirtschaft Wo istunser Gold geblieben? Martin Arnold, Geschäftsleiter KGV Erinnern Sie sich noch? Vor nicht allzu langer Zeit wurden überschüssige Goldreserven der Nationalbank verkauft. Vom Erlös erhielt der Kanton Zürich 1600 Millionen Franken ausbezahlt. Diese sind jedoch im Gegensatz zu anderen Kantonen einfach in die laufende Rechnung geflossen. Und der Kanton schiebt weiterhin einen Schuldenberg vor sich her. Dies soll durch die Initiative «Schluss mit der Schuldenwirtschaft zulasten unserer Kinder» künftig verhindert werden. Eigentlich wäre esein ganznormalervorgang. Stellen Sie sich vor, Sie hätten erhebliche Schulden und etwas Vermögen. Sie bekommen unverhofft viel Geld. Waswürde jedervernünftige Mensch damit tun? Den Konsum hochfahren? Das Geld einfach in die Kasse legen? Oder Schulden abzahlen? Die Antwort ist für jeden verantwortungsvollen Unternehmerklar. MitderReduktion derschulden würde er die Kapitalkosten senken und sich neuen Spielraum für die Zukunft sichern. Leider hat dies im Fall des Kantons Zürich nicht so funktioniert. Der Ertrag aus dem Goldverkauf der Nationalbank floss ganz einfach in die ordentliche Rechnung. Die Kasse des Kantons hat so über mehrere Jahre einen gesunden Eindruck hinterlassen und das Ausgabenwachstum warungebremst. Füreine nachhaltige Finanzpolitik Dieses Verhalten hat jedoch wenig mit einer nachhaltigen und vorsichtigen Finanzpolitik zu tun. An diesem Punktsetzt die Initiative «Schluss mit der Schuldenwirtschaft zulasten unserer Kinder» denn auch an. Ausserordentliche Erlöse und Erträge aus Privatisierungen sollen vollumfänglich zum Schuldenabbau verwendet werden. Auf diese Weise wird das Volksvermögen und um nichts anderes handelt es ich bei diesen Erträgen dem Volk zurückgegeben. Zwar nicht in Form einer Zahlung an jeden Einwohner, aber durch die Reduktion der Schuldenlast. Dies würde jedem Martin Arnold zugute kommen: der Kanton würde die Kapitalkosten senken und Spielraum gewinnen. Statt einen immer grösseren Schuldenberg anzuhäufen, den dereinst unsere Kinder finanzieren und abtragen müssen, könnten wir unseren Nachkommen einen Kanton mit gesunden Finanzen hinterlassen. Ja zurinitiative Der Vorstand des KGV hat deshalb einstimmig die Ja-Parole zu dieser Initiative beschlossen. Die Einlage von ausserordentlichen Erträgen in die laufende Rechnung kurbelt das Ausgabenwachstum weiter an. Diesem Trend mussentgegengewirktwerden. Mitder Annahme der Initiative bietet sich die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag für gesunde Kantonsfinanzen zu leisten und den ausufernden Kosten zulasten unserer Kinder einen Riegel zu schieben Oktober /2008

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16 Abstimmung vom : Städtische Vorlage Etikettenschwindel bei der Energie-Abstimmung Martin Arnold, Geschäftsleiter KGV Es istkaum zu glauben: Wirstimmen am 30. November 2008 in der Stadt Zürich über die Verankerung der Nachhaltigkeit und die 2000-Watt-Gesellschaft ab. Wer könnte bei dem Titel schon etwas dagegen haben? Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Vorlage als Wolf im Schafspelz, heisst es doch explizit, dass die Stadt Zürich unter anderem auf neue Beteiligungen und Bezugsrechte an Kernenergieanlagen verzichte. Der Gemeinderat der Stadt Zürich hatte die Vorlage, die als Gegenvorschlag zur Grünen-Initiative «Umweltschutz konkret» präsentiert wurde, mit 92 zu 20 Stimmen gutgeheissen. Einzig die SVP war dagegen. Nun wird die Abstimmungsvorlage mit neuem und unverfänglichem Titel den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern präsentiert. Die Freisinnigen haben bereits ein Ja zum Verzicht des EWZ auf neue Kernkraftwerke als Parole gefasst. Stadtrat AndresTürler zeigt sich in der «NZZ» befriedigt: «Die Kernenergie, die wir haben, behalten wir.» Und er gibt sich zuversichtlich, indem er die Versorgung bis ins Jahr 2040 als gesicherterachtet. Einstieg oder Ausstieg aus der Kernenergie? Damit ist die Konfusion perfekt: Ist die Vorlage nun ein Bekenntnis oder eine Verhinderung der Kernenergie? Fakt ist, dassdasewzbeteiligungen und Bezugsrechte an den vier Kernkraftwerken Gösgen, Leibstadt, Cattenom (F) und Bugey (F) hält. Die Beteiligungen an den zwei französischen Werken laufen vor 2020 aus, Gösgen wird voraussichtlich 2039 abgeschaltet und Leibstadt wohl Anschliessend verfügt die Stadt über keine Möglichkeiten mehr, CO2-arme Kernenergie zu beziehen. Neue Bezugsrechte oder Beteiligungen werden gemässgemeindeordnung verboten sein. Dürfen sich Politiker heute ähnlich wie Investmentbanker verhalten? Das kurzfristige auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Handeln hat in der Bankenszene zum Kollaps geführt. Übertragen auf die Abstimmung vom 30. November: Werden nun Gewerbe sowie Hauseigentümerinnen und -eigentümer die vom Stadtrat angerichtete Zeche bezahlen müssen? Die Annahme der Vorlage wird einen Kostenschub bei Gebäudesanierungen, Mieten, ÖV und Autoverkehr auslösen. Der Standort Zürich wird wirtschaftlich unattraktiv. Signalwirkung für die ganze Schweiz Was zurzeit in Zürich passiert, wird Signalwirkung für die ganze Schweiz haben. Halten wir fest: Die CO2-arme Kernenergie ist zur Substitution CO2- reicher Energieträger wie Kohle oder Erdgas prädestiniert. Steigt Zürich im Alleingang aus der Kernenergie aus, so besteht die Gefahr eines Dominoeffekts. Die zukünftige Abstimmung über den Bau eines neuen KKWs wäre sozusagen vorentschieden. Versorgungssicherheit und Versorgungsautonomie sind nicht mehr garantiert. IBIZA Fachstelle Arbeitsintegration Arbeitsintegration leichter gemacht! IBIZA Ihr unabhängiger Partner für die Integration psychisch beeinträchtigter Menschen unterstützt Sie als Arbeitgeber in allen Belangen der Arbeitsintegration. Das bewährte Dienstleistungspaket bietet für jede Ausgangslage die optimale Lösung. Wir garantieren Ihnen Kompetenz und Sicherheit durch erfahrene, engagierte Fachleute. Unser Dienstleistungsangebot Begleitung am Arbeitsplatz Vermittlung Abklärung Frühintervention Mit IntegraPower, dem kostengünstigen und risikofreien Personalverleih von IBIZA, werden Sie von unnötigem Aufwand befreit. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie schnell und unkompliziert. Information und Beratung IBIZA ist ein Unternehmen des Verein für Sozialpsychiatrie Zürcher Oberland Kontaktperson: André Lorenz, IBIZA, Fachstelle Arbeitsintegration, Sennweidstrasse 1A, Postfach 54, 8608 Bubikon, Tel , Fax KGV_ Oktober /2008

17 Abstimmung vom : Verbandsbeschwerderecht Arbeitsplätze für die nächste Generation Doris Fiala, FDP-Nationalrätin Kanton Zürich Am 30. November kommt die von der FDP lancierte Verbandsbeschwerde-Initiative vors Volk. Mit einem Ja zum Volksbegehren stärken wir den Wirtschaftsstandortsowie die Demokratie und wir schaffen Arbeitsplätze. Dafür lohnt es sich zu kämpfen. DasVerbandsbeschwerderecht hat sich in den letzten zehn Jahren nicht mehr überall bewährt. Es istmissbrauchsanfällig geworden. Zwar wurden vom Parlament einige Missbrauchsbestimmungen erlassen, doch Verbände können demokratisch beschlossene Projekte nach wie vorzu Fall bringen. Genau hier setzt die Initiative an: Die Verbandsbeschwerde wird ausgeschlossen, wenn Doris Fiala das Volk oder das zuständige Parlament einem Bauprojekt zustimmt. Damit wird die Verbandsbeschwerde nicht abgeschafft, sondern auf ein vernünftiges Mass eingeschränkt. Diese Reformierung des Beschwerderechts durch die Initiative ist aus folgenden Gründen dringend nötig: Der Wirtschaftsstandort wird gestärkt: Bauvorhaben können in einem stabilen Umfeld geplant werden. Arbeitsplätze werden gesichert und Investitionen ermöglicht. Die Demokratie wird gestärkt: Demokratische Entscheide können nicht mehr von privaten Organisationen unterlaufen werden. Der Missbrauch wird verhindert: Der VCS und andere Verbände können demokratisch gutgeheissene Bauvorhaben nicht mehr aus rein ideologischen Gründen verzögern oder verhindern. Interessenverbände, insbesondere die Umweltverbände, sind wichtig, aber sie sind keine staatliche Kontrollinstanz. Es istaufgabe und Pflichtderdemokratisch gewählten Behörden, das Umweltrecht durchzusetzen. Die Umweltverbände sind eingeladen, auch künftig ihre Interessen zu wahren und im Meinungsbildungsprozesseinzubringen: Sie können Initiativen oder Referenden ergreifen, an Gemeindeversammlungen ihren Einfluss geltend machen oder in den Parlamenten lobbyieren. Auch bleibt das Verbandsbeschwerderecht dort erhalten, wo kein Parlamentsbeschluss oder Volksentscheid vorliegt. Sobald aber demokratisch entschieden worden ist, ist das Sonderrecht der Verbandsbeschwerde nicht mehr gerechtfertigt. Das wird mit einem Ja zur Verbandsbeschwerde-Initiative erwirkt. Das nützt der Volkswirtschaft, stärkt die Demokratie und hilft, die heute überlangen Bewilligungsverfahren zu verkürzen. «Wenn ich gross bin, brauche ich auch Strom.» Für eine Versorgung,sosicher wie heute November Oktober /

18 Perspektiven der eidgenössischen Finanzpolitik Schuldenbremse desbundes musswirksamer werden! Nationalrat Bruno Zuppiger (SVP, Hinwil ZH) In den 90er Jahren gerieten die Finanzen desbundesmehr und mehr in Schieflage. Mitverschiedenen Massnahmen (Ausgaben- und Schuldenbremse, Kreditsperren, Entlastungsprogramme etc.) wurde in den letzten Jahren versucht, die Finanzen wieder einigermassen inslot zu bringen. Nun hat der Bundesrat im Rahmen einer Vernehmlassung eine Ergänzungsregel zurschuldenbremse vorgeschlagen. Diese Ergänzung istzu begrüssen. Sie reicht aber nicht aus. Auch die Sozialwerke müssen einbezogen werden. Bruno Zuppiger Die Finanzpolitik des Bundes ist in den 90er Jahren entgleist: Zwischen 1990 und 2005 haben sich die Bundesschulden von 38,5 Mrd. auf 130 Mrd. Franken mehr als verdreifacht. Auch bei der kumulierten Schuldenquote von Bund, Kantonen und Gemeinden war ein dramatischer Anstieg hinzunehmen: die Schuldenquote stieg von rund 30 Prozent des BIP auf über 55 Prozent. Es ist vor allem der 2003 eingeführten Schuldenbremse und den damit verbundenen Entlastungsprogrammen zu verdanken, dass dieser Trend explodierender Verschuldungs-, Staats- und Fiskalquoten wenigstens gebrochen werden konnte. Seit 2005 sind die Bundesschulden um etwa 10 Mrd. Franken zurückgegangen. Die gesamte Schuldenquote verminderte sich wieder unter 50 Prozent, was allerdings immer noch deutlich über der soliden Ausgangslage von 1990 liegt. Nach wie vorzählt die Schweiz aber zu den Ländern mit den stärksten Zuwächsen bei der Verschuldungs-, Staats- und Fiskalquote. Gewaltiger Anstieg der Kosten für Soziale Wohlfahrtund Gesundheit Entwicklung der Ausgabenanteile im Bundeshaushalt 1990 bis2007 in Prozent Entwicklung der konsolidierten staatsquotenrelevanten Ausgaben Dabei ist das Verschuldungsproblem nicht auf zu geringe Einnahmen, sondern vor allem auf ein unkontrolliertes Ausgabenwachstum zurückzuführen. Gleichzeitig entwickelten sich die Ausgaben je nach Aufgabengebiet sehr unterschiedlich. Besonders ausgeprägt war das Ausgabenwachstum im Bereich der Sozialen Wohlfahrt. Beim Bund wuchsen diese Aufwendungen um durchschnittlich gut 5 Prozent pro Jahr, was deutlich über dem Wachstum des Gesamtbudgets von 3 Prozent und auch deutlich über dem Zuwachs des Bruttoinlandprodukts lag. Dies hat deutliche Spuren in der Strukturdes Bundeshaushalts hinterlassen: Gab der Bund 1990 noch 21,7 Prozent für den Bereich Soziale Wohlfahrt aus, so waren es 2007 bereits 31,4 Prozent (siehe Grafik 1). Durch diese ungleiche Entwicklung werden die übrigen Staatsaufgaben bei der Mittelzuteilung verdrängt. Da der Bund aufgrund verbindlicher gesetzlicher Finanzierungsanteile direkt an den steigenden Sozial- und Gesundheitskosten partizipiert, bleibt für andere wichtige Aufgabengebiete wie Sicherheit, Verkehr oder Bildung immer weniger. Die öffentliche Hand gibt mittlerweile bereits mehr als jeden zweiten Franken für die Soziale Sicherheit aus, verglichen mit noch 42 Prozent Damit verbleibt von jedem Steuerfranken nur noch die Hälfte zur Erfüllung aller übrigen Aufgaben; die andere Hälfte geht in die Soziale Wohlfahrt. Weil in den nächsten Jahren der Anteil an Rentnern stark zunimmt, kommt die Hauptlast der demografischen Zusatzkosten zur Sicherung der Altersrenten und der Gesundheits- und Pflegekosten erst noch auf uns zu. Dieser Verdrängungseffekt wird sich deshalb in den nächsten Jahren sogar noch verstärken: Gemässdem Wirtschaftsverband Economiesuisse (Grafik 2) wird sich der Anteil der Ausgaben für Soziale Wohlfahrt und Gesundheit bis 2025 auf rund zwei Drittel erhöhen. An einer solchen Entwicklung, die äusserst Oktober /2008

19 schädlich ist für den Wirtschaftsstandort Schweiz, kann niemand ein Interesse haben. Dringender Handlungsbedarf Der Bundesrat hat auf diese finanzpolitischen Fehlentwicklungen reagiert und mit der Schuldenbremse und den beiden Entlastungsprogrammen EP03 und EP04 erste Korrekturen bewirkt. Die Schuldenbremse schreibt vor, dass über einen Konjunkturzyklus hinweg die Ausgaben des Bundes nicht grösser sein dürfen als die vorhandenen Einnahmen. Ziel der Ausgabenregel ist die Sicherstellung eines ausgeglichenen Bundeshaushalts und die Vermeidung neuer Bundesschulden. Die Schuldenbremse war zwar ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zurückzu einer soliden Finanzpolitik. Auch der Vorschlag des Bundesrats zur Ergänzungsregel zur Schuldenbremse ist ein weiterer wichtiger Schritt. Sie soll verhindern, dass über den Umweg der ausserordentlichen Ausgaben trotzdem zusätzliche Bundesschulden angehäuft werden. Die Schuldenbremse und diese ergänzende Regel reichen jedoch bei weitem nicht aus, den Bundeshaushalt auf finanziell sichere Füsse zu stellen. Denn das grösste Ausgabenwachstum fällt auf die Soziale Wohlfahrtund die Kosten im Gesundheitswesen. Genau diese Bereiche bleiben aber jedoch mit der Ergänzungsregel von der Schuldenbremse ausgeklammert. Und dies trotz wachsender Schuldenberge der Invalidenversicherung von 12 Mrd. Franken und der Arbeitslosenversicherung von 4 Mrd. Franken Ende Auch die bis anhin ausgeglichene Erwerbsersatzordnung schreibt seit der Einführung der Mutterschaftsversicherung neu Defizite. Bei der AHV sind mit der Pensionierung der geburtenstärksten Jahrgänge ab 2015 ebenfalls Defizite zu erwarten. Im Sinne einer gesunden und nachhaltigen Finanzpolitik ist es unabdingbar, die Systematik der Schuldenbremse auch auf diese Bereiche auszudehnen. Der Bundesrat mussnun Farbe bekennen Es liegtnun am Bundesrat, die bestehenden Lücken der Schuldenbremse zugunsten einer nachhaltigen Finanzpolitik endgültig zu schliessen. Economiesuisse hat mit dem Konzept «Nachhaltige Finanzpolitik für Wachstum und Wohlstand» einen konkreten Vorschlag ausgearbeitet, welcher auch die Sozialwerke in die Systematik der Schuldenbremse einbezieht. Als zweite Ergänzung zur Schuldenbremse wird eine Nachhaltigkeitsregel für die Sozialwerke vorgeschlagen. Das finanzpolitisch motivierte Grundkonzept soll dabei im Finanzhaushaltsgesetz verankert werden, die konkrete Ausgestaltung soll in einem zweiten Schritt in jedem Sozialwerk individuell erarbeitet werden. Aufgrund der anstehenden Finanzierungsprobleme in den Sozialwerken muss der Bund die Chance nutzen, die heutige Schuldenbremse umfassend zu gestalten. Dies liegt im Interesse einer soliden und nachhaltigen Finanzpolitik, aber auch im Interesse sicherer Sozialwerke und damit im Interesse desvolkes. -für jeden Einsatzzweck das ideale Fahrzeug -Combo VanabCHF (exkl. MwSt) -leistungsstarke, aber sparsame Benzin-und -Vivaro abchf (exkl. MwSt) Dieselmotoren -Movano ab CHF (exkl. MwSt) Wir beraten Sie gerne überunsere attraktivenutzfahrzeugpalette und freuen uns auf Ihren Anruf. KGV_0008 ErnstRuckstuhl AG -Nutzfahrzeug-Center Industriestrasse Kloten Telefon: Oktober /

20 Zürcher Medikamentenabgabe-Initiative: Mehrkosten zulasten Prämienzahler: 150 Millionen Franken! Monopolbildung zulasten Vielfalt und Qualität des Angebots! Gefährdung von KMU, die 360 hoch qualifizierte Lehrlingsstellen bieten! Am 30. November 2008: Nein zur Änderung der Medikamentenabgabe Überparteiliches Komitee Nein zur Änderung der Medikamentenabgabe Das Co-Präsidium: Martin Arnold, Kantonsrat SVP / Lucius Dürr, a. Kantonsrat CVP / Willy Haderer, Kantonsrat SVP / Hans Peter Häring, Kantonsrat EDU / Maleica-Monique Landolt,Kantonsrätin GLP / Katharina Prelicz-Huber,Nationalrätin Grüne / Peter Reinhard,Kantonsrat EVP / Silvia Seiz-Gut, Kantonsrätin SP / Rolf Walther, Kantonsrat FDP KGV_0612

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