Eine Publikation im Rahmen des Projektes «Förderung von Jungunternehmerinnen und Wirtschaftsfrauen in Liechtenstein» November 2002

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1 Leitfaden für Gründerinnen Eine Publikation im Rahmen des Projektes «Förderung von Jungunternehmerinnen und Wirtschaftsfrauen in Liechtenstein» November 2002

2 Editorial Was bedeutet es, sich selbstständig zu machen? Seine Träume zu verwirklichen, den Geschäftsalltag nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und die eigenen kreativen Ideen umzusetzen. Der Schritt in die Selbstständigkeit fordert auch. Unternehmerinnen müssen auf Sicherheiten ver- Studie «Neue Untenehmen in Liechtenstein Was machen selbstständige Frauen anders als Männer?» der FHSO im Auftrag des Vereins Bildungsarbeit für Frauen, DPW Nr zichten, die gesamte Verantwortung tragen und viel Arbeit investieren. All dies ohne Garantie auf Erfolg. Erhältlich bei: Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz (FHSO) Sekretariat Weiterbildung In Liechtenstein sind die Gründerinnen und cherungen, Finanzierung, Marketing und konnten. Einen Impuls für Politik, Wirt- Postfach Gründer mit ihrer Selbstständigkeit zufrie- Personal. Zu jedem Thema finden Sie als schaft und Verbände, einige Themen näher CH-4601 Olten den. Die überwiegende Mehrheit der neuen Einleitung einen Auszug aus der Studie zu beleuchten und weitere Projekte zu ent- Telefon Selbstständigen würde nicht wieder ins «Neue Untenehmen in Liechtenstein», eine wickeln. Denn Klein- und Mittelbetriebe Angestelltenverhältnis wechseln, obwohl, einen und ein persönliches sind ein wichtiges Standbein unserer Wirt- sie deutlich mehr arbeiten und tendenziell einer Expertin oder eines schaft. Es gilt, die Rahmenbedingungen weniger verdienen. Das zeigt die Studie Experten. wahrzunehmen, die unterschiedlichen Be- «Neue Untenehmen in Liechtenstein Was Natürlich erhebt dieser Leitfaden keinen dürfnisse von selbstständigen Männern machen selbstständige Frauen anders als Anspruch auf Vollständigkeit. Die Bedürf- und besonders Frauen zu berücksichtigen Männer?» der Fachhochschule Solothurn nisse und Fragen bei der Gründung eines und entsprechend zu fördern. Nordwestschweiz. Die Studie wurde als Teil Unternehmens sind so vielfältig wie die des Projektes «Förderung von Jungunter- Geschäftsideen selbst. Sie finden jedoch im Allen künftigen und bereits tätigen Unter- nehmerinnen und Wirtschaftsfrauen in hinteren Teil des Leitfadens Kontaktadres- nehmerinnen wünschen wir viel Erfolg, Liechtenstein» vom Verein Bildungsarbeit sen, Links und Büchertipps sowie zu jedem Mut und Tatkraft bei der Umsetzung ihrer für Frauen in Auftrag gegeben. Ziel war es, Thema Hinweise darauf, wo Sie zusätzliche Ideen und Träume! erstmals konkrete Angaben zu den Rahmenbedingungen und Bedürfnissen von selbstständigen Frauen und Männern unseres Landes zu erhalten. Denn Frauen und Informationen erhalten. Ein besonderer Dank gilt unserem Partner und Sponsor Telecom FL, der das gesamte Projekt finanziell und ideell unterstützt Verein Bildungsarbeit für Frauen Da es sich um einen Leitfaden für Gründerinnen handelt, wird überwiegend bzw. wo möglich die weibliche Form benutzt. Gründer sind damit ebenso angesprochen. Männer stehen vor und während dem Gründungsprozess, aber auch im betriebli- hat. Die Studie wäre ohne grosszügige Unterstützung der Regierung im Rahmen Impressum chen Alltag unterschiedlichen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen gegenüber. Eben diesen Unterschieden widmete sich das des Gleichstellungsgesetzes nicht möglich gewesen. Ein Dankeschön ergeht zudem an die Expertinnen und Experten, die die- Herausgeberin Verein Bildungsarbeit für Frauen Postfach Vaduz 2 Projekt zur Förderung von Jungunternehmerinnen, das mit dem Chancengleichheitspreis 2001 der liechtensteinischen Regierung ausgezeichnet wurde. Auch dieser Leitfaden ist Teil des Projektes. Er soll Ihnen auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit Unterstützung bieten: für die wichtigsten Fragen rund um die Gründung eines Unternehmens, um Steuern, Versi- sen Leitfaden kritisch durchgesehen haben sowie an die Referentinnen und Referenten des Vortragszyklus. Sie haben freundlicherweise ihre s für den Leitfaden zur Verfügung gestellt. Wir vom Verein Bildungsarbeit für Frauen hoffen, dass wir mit dem Projekt zur «Förderung von Jungunternehmerinnen und Wirtschaftsfrauen» einen Impuls geben Redaktion Christina Jacquat, jacom, Balzers Gestaltung beck grafikdesign, Triesen Druck Gustav Jehle AG, Vaduz Auflage 500 November

3 Vor der Gründung Gründerinnen und Gründer in Liechtenstein sind im Durchschnitt 36 Jahre alt. Die wichtigsten Motive für die Selbstständigkeit bilden die Durchsetzung eigener Ideen, die Unabhängigkeit und die Selbstverwirklichung. Um Familie und Berufsleben vereinen zu können, sind für Frauen die flexible Zeiteinteilung und die Schaffung eines Arbeitsplatzes an geeigneter Lage besonders wichtig. Der Schritt in die Selbstständigkeit ist mit vielen Risiken und einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden. Vom Zeitpunkt der ersten vagen Idee brauchen Gründungspersonen im Schnitt neun Monate Zeit, um sich definitiv für die Selbstständigkeit zu entscheiden. Frauen wagen den Schritt tendenziell um drei Monate schneller. Eine erste Standortbestimmung ist wichtig für spätere Entscheidungen. Nehmen Sie sich Zeit für die Analyse Ihrer Stärken und Schwächen. Beleuchten Sie alle Fragen der folgenden genauer, die Sie mit Nein beantwortet haben. Welche Schwierigkeiten könnten diese im unternehmerischen Alltag mit sich bringen? Vergleichen Sie auch Ihr Eigenbild mit dem Fremdbild. Wie werden Sie von Ihrer Familie und Ihren Freunden in Bezug auf die angeführten Fragen beurteilt? Bei Unsicherheiten lohnt es sich professionelle Hilfe von Laufbahnberaterinnen in Anspruch zu nehmen. Bin ich der Unternehmerinnentyp? Kann ich Grenzen setzen? Kann ich Was ist meine Motivation, selbstständig «Nein» sagen? zu werden? Bin ich bereit, persönliche Bedürfnisse Habe ich genügend Selbstvertrauen und zurückzustecken? Durchsetzungsvermögen? Erhalte ich Unterstützung von meiner Trage ich gerne Verantwortung? Familie oder meinem Lebenspartner? Bin ich kontaktfreudig und kann ich auf Kann ich auf ein gutes Beziehungsnetz Menschen zugehen? zurückgreifen? Bin ich bereit, Risiken einzugehen? Über welche Stärken und Schwächen Bin ich entscheidungsfreudig? verfüge ich? Bin ich bereit, viel zu arbeiten und Bin ich beruflich ausreichend qualifiziert? grossen Einsatz zu leisten? Habe ich genügend Erfahrung und Wie steht es mit der Disziplin? Kann ich Branchenkenntnisse? ohne feste Strukturen arbeiten? Habe ich genügend betriebswirtschaftliches Know-how? Kann ich auf Teamarbeit verzichten? Kann ich gut alleine arbeiten? Bilde ich mich ständig weiter? Wie flexibel bin ich? Macht mir mein Beruf Spass? Kann ich mit Unsicherheiten leben? Nelly Meyer-Fankhauser, Initiantin NEFU Schweiz Zum unternehmerischen Erfolg einer Einfrau- Unternehmerin gehören nicht nur Fachkenntnisse. Nebst der Erfüllung bestimmter Rahmenbedingungen im privaten Bereich ist das Wissen um die weiblichen Stärken und Charaktereigenschaften, ein unternehmerischer Geist, Mut zur Risikofreude, Spontaneität und Emotionalität sowie ein Gespür für die richtige Marktlücke mitzubringen. 4 Nicht zu verkennen ist das nötige Quäntchen Glück! 5

4 Planung Die Erstellung eines fundierten Businessplans wir oft vernachlässigt. 30 % der Befragten gaben beispielsweise an, die Marktentwicklung überhaupt nicht analysiert zu haben. Rund 28 % der Gründungspersonen versäumten es, eine Konkurrenzanalyse zu machen. Selbst die Kundenbedürfnisse wurden von fast 20 % der Gründerinnen und Gründer nicht erhoben. Gründerinnen beschäftigen sich weniger intensiv mit den Teilbereichen des Businessplans als ihre männlichen Kollegen. Einzige Ausnahme: Die Liquiditätsplanung wird von den Gründerinnen intensiver durchgeführt als Terminplanung Marktabklärungen Firmennamen bestimmen Standort suchen Marketingkonzept erstellen Beratung (Treuhänderinnen, Banken, etc.) Versicherungen abklären Steuerfragen klären Finanzierung sichern Entscheid über die Rechtsform Businessplan erstellen Businessplan Überblick Geschäftsidee, Ziele, Finanzbedarf und Verwendungszweck Unternehmen Kurzvorstellung, Rechtsform, persönliche Angaben zur Inhaberin und zu den Teilhaberinnen, Organisation, Referenzen, Firmengeschichte, Partnerinnen Dienstleistungen oder Produkt von den Gründern. Die Ausarbeitung des Businessplans erfordert Zeit und Know-how. Durchschnittlich investierten Gründungspersonen 30 Arbeitstage in die Vorbereitungsarbeiten. Mietvertrag Büro Büroinfrastruktur organisieren Kreation des Corporate Designs (Logo, Briefschaften, etc.) Detaillierte Beschreibung der Dienstleistungen, besondere Stärken und Schwächen, mögliche Weiterentwicklungen, Bewilligungspflichten Personalfragen klären Marktanalyse Firmenbroschüre erstellen und versenden Marktübersicht, Entwicklung der Absatz- Dr. Monique R. Siegel, Unternehmensberaterin und Buchautorin Frauen haben alles, was es braucht, um erfolgreiche Unternehmerinnen zu werden: Offizielle Eröffnung organisieren usw. märkte, Kundenbedürfnisse, Kundenstruktur (Charakteristiken), Konkurrenzanalyse, eigene Markstellung, Standortanalyse Marketingkonzept Vision, Markt, Angebot, Zielgruppen, Ziele (auch finanzielle), Marketingmix (Preis- Innovationstalent, Durchhaltevermögen, das richtige Mass an Risikobereit- gestaltung, Verkauf, Vertrieb sowie Werbung, PR und Verkaufsförderung), Terminplanung schaft und (meistens) Kommunikationsgeschick. Einigen gelingt es sogar, mit einer Hand nach Stellen Sie eine grobe Terminplanung aller Tätigkeiten und Abklärungen auf. Passen Sie den Plan ständig an und erweitern Sie Finanzen Eigenkapital, benötigtes Fremdkapital, Investitions- und Umsatzplanung, den Sternen zu greifen und in der anderen einen erdverbundenen Businessplan zu halten... ihn mit detaillierten Angaben. Kontrollieren Sie Ihre Termine laufend. Der Businessplan ist für jedes noch so Liquiditätsplanung Beilagen Gewerbeschein, evtl. Handelsregister- kleine Unternehmen wichtig. Besonders für auszug, Arbeitszeugnisse, Firmenbro- Gespräche mit Treuhänderinnen, Unterneh- schüre, Marktanalysen, Verträge, Finan- mensberaterinnen und Banken. Erstellen zierungsunterlagen, Steuererklärung, Sie den Businessplan selbst, auch wenn Zeitplan der eine oder andere Punkt auf den ersten Blick kompliziert erscheinen mag. Wenn nötig, lassen Sie sich beraten. Vorlagen für Businesspläne finden Sie beispielsweise 6 unter oder auch in Ratgeberbüchern (siehe Seite 32). 7

5 Marketing Gründerinnen und Gründer in Liechtenstein sind überdurchschnittlich gut ausgebildet. Besonders stark stufen die Gründungspersonen selbst ihr Know-how beim Kundenservice und der Kundenbetreuung ein. Am wenigsten gut in den Bereichen Rechnungswesen, Kapitalbeschaffung, EDV und Marketing. Am meisten Probleme verursacht im Geschäftsalltag das Marketing, die Preisfestsetzung und Preisdurchsetzung. Zur Kundschaft der Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer in Liechtenstein gehören in erster Linie Privatpersonen und KMU. Erst mit deutlichem Abstand zählen Grossunternehmen, staatliche Institutionen und Nonprofit-Organisationen zu den Kunden. Frauen beliefern dabei deutlich weniger Grossunternehmen als Männer. Marketingkonzept Auch für kleine Unternehmen ist ein Marketingkonzept eine wichtige Grundlage. Das Konzept dient als Entscheidungsraster und bildet gleichzeitig den Rahmen für unternehmerisches Handeln. Ein Marketingkonzept beinhaltet die Punkte: Strategie Hier geht es um die Festsetzung von langfristigen Zielen auf der Basis der Marktanalyse. Grund- und Zusatzleistungen Image und Marke Serviceleistungen Art und Umfang des Kundendienstes Preis Höhe, Stunden- oder Tagessätze, Preisliste Preisstrategie: Tiefst-, Mittel- oder Hochpreise Zahlungskonditionen (Fristen, Skonti, Kreditkarten, etc.) Rabatte und Aktionen Welchen Umsatz strebe ich an? Wichtig: Halten Sie Ihr Marketingkonzept schriftlich fest. Überprüfen Sie Ihr Handeln immer wieder mit Ihrer langfristigen Welchen Marktanteil in welchen geografischen Märkte möchte ich erreichen? Welche Dienstleistungen oder Produkte Kommunikation Werbung: Erscheinungsbild (Logo, Slogan, Farben, Sprache), Inserate, Strategie. Ihre einmal gefasste Strategie biete ich an? Mailings, Internetauftritt, Plakate, Radio- sollten Sie nur in Ausnahmefällen ändern. Worin unterscheiden sie sich von anderen spots, Flugblätter, Imagebroschüre, etc. Wenn Sie verschiedene Dienstleistungen Dienstleistungen oder Produkten? Verkaufsförderung: Messen, Produkt- für unterschiedliche Kundensegmente Welche Qualität strebe ich an? prospekt, Mailings, Kundenevents, Wett- führen, erarbeiten Sie für jede Dienst- Wer sind meine Kundinnen und Kunden, bewerbe, Gutscheine, Kundengeschenke, leistung ein eigenes Marketingkonzept. meine Zielgruppen? Eröffnungsapéro, Schaufenster, etc. Ausführliche n und Informationen Welches Image soll mein Unternehmen Verkauf: Kontakthäufigkeit, persönlicher über Marketing sind im Ratgeber «Ich haben? Kontakt, Telefonakquise, Referenzmappe, mache mich selbstständig» von Norbert Präsentationsfolien, Stil (Argumente und Winistörfer (siehe Seite 32) nachzulesen. Marketinginstrumente Verhalten), etc. Um die Strategien umzusetzen, braucht es Public Relations: Medienarbeit, öffent- entsprechende Instrumente und Massnah- liche Anlässe, Vorträge, Events, etc. Alexandra Ospelt, PR-Beraterin Eine überzeugende Idee, ein spezieller Nutzen, eine Vision das sind Voraussetzungen für den erfolgreichen Aufbau einer Unternehmung. Doch men. Und zwar für die Bereiche Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution. Für jeden Bereich sollten Sie die Ziele (was möchte ich erreichen?), die Massnahmen (wie erreiche ich es?) und die Mittel (was brauche ich dafür?) definieren. Damit kreieren Sie Ihren eigenen Marketing-Mix. Weitere Infos zu Werbung und PR auf den Seiten 24 und 25. Distribution Kanäle: Art der Auslieferung, Lager, etc. Logistik: Organisation, Abläufe, Bestellwesen, etc. 8 erst durch kontinuierliche, langfristig ausgerichtete und dialogorientierte Kommunikationsmassnahmen wird eine klare Identität und schliesslich eine emotionale Bindung an ein Unternehmen, eine Unternehmerpersönlichkeit oder eine Marke entstehen. Produkt Art der Dienstleistungen oder Produkte Umfang der Dienstleistungen oder Produkte Budget- und Terminplanung 9

6 Rechtsformen Im Dienstleistungssektor werden am meisten neue Unternehmen gegründet. Besonders im Bereich Handel, wo sich Männer gerne unternehmerisch ansiedeln. Frauen bevorzugen in erster Linie persönliche Dienstleistungen, Dienstleistungen für Unternehmen sowie das Gesundheitsund Sozialwesen. Frauen wählen deutlich öfter die einfachste Rechtsform der Einzelunternehmung (64 % der befragten Gründerinnen). Männer wählen hingegen öfter die Rechtsformen Aktiengesellschaft und Anstalt. Auch beim Arbeits- Rechtsformen Gründungskosten Handelsregistereintrag Kapital Einzelfirma GmbH Anstalt Aktiengesellschaft CHF 500. für Gewerbeschein Nicht vorgeschrieben Nicht im Voraus bestimmt Richtwert CHF bis CHF (hängt stark von der Höhe des Gründungshonorars des Treuhänders ab) Wie GmbH Wie GmbH Vorgeschrieben Vorgeschrieben Vorgeschrieben Mind. CHF Mind. CHF Mind. CHF aufwand in den ersten Wochen und Monaten nach der Gründung ergeben sich Unterschiede. Die befragten Unternehmerinnen investierten 40 Stunden pro Woche, die Unternehmer über 58 Stunden pro Woche. Anteile In Anteile zerlegt Normalerweise nicht zerlegt (es gibt auch Anstalten, deren Kapital in Anteile zerlegt ist) In Aktien zerlegt, Wahl zwischen Namen- und Inhaberaktien Die Wahl der Rechtsform spielt eine wichtige Rolle bei der Gründung Ihrer Firma. Lassen Sie sich von einer Treuhänderin, Rechtsanwältin oder Unternehmensberaterin eingehend über Haftung Buchführungspflicht Vorteile Haftung mit Geschäftsund Privatvermögen Haftung wird für jeden Gesellschafter auf einen bestimmten Betrag festgesetzt. Es haftet nur das Gesellschaftsvermögen. Inhaber der Gründerrechte haften nicht persönlich. Ja Ja Ja Ja Einfache Gründung, wenig Formvorschriften, niedrige Gründungskosten Wie bei Aktiengesellschaft. Ist hierzulande kaum anzutreffen. Bei gutem Geschäftsgang niedrigere Sozialversicherungsbeiträge als bei Einzelfirma. Es haftet nur das Gesellschaftsvermögen. Aktionäre haften nicht persönlich. Bei gutem Geschäftsgang niedrigere Sozialversicherungsbeiträge als bei Einzelfirma. die verschiedenen Möglichkeiten beraten, damit später keine unnötigen Umtriebe und Kosten auf Sie zukommen. Martha Spiegel, diplomierte Buchhalterin Man sollte bei einer Gründung immer die Pro und Kontras der verschiedenen Rechtsformen einer Gesellschaft und die entsprechenden Kosten prüfen. Bei dieser Entscheidung sollten die Auswirkungen der Wahl der Rechtsform und zwar auf längere Sicht Nachteile Bei gutem Geschäftsgang höhere Steuerund vor allem AHV- Belastung. Unfall und Krankenversicherung sind selbst zu organisieren. Keine Arbeitslosenversicherung. Anonymität ist nicht gewahrt, weil jährlich zu Beginn des Kalenderjahres dem Registeramt eine mit dem Anteilbuch übereinstimmende Liste der Stammanteile aller Gesellschafter eingereicht werden muss. Veräusserung der Anteile ist relativ umständlich (Formvorschriften). Höhere Gründungskosten, Revisionsstelle notwendig. Die juristischen Personen wie Akteingesellschaft, Anstalt oder GmbH erhalten mit dem Eintrag ins Handelsregister juristische Persönlichkeit. Einzelfirmen können sich freiwillig eintragen. Ins Handelsregister werden eingetragen: Datum der Statuten Wortlaut und Sitz der Firma Zweck Zusammensetzung und Höhe des Grundkapitals Mitglieder der Verwaltung und deren Zeichnungsrecht Form der Kundmachungen Revisionsstelle Höhere Gründungskosten, Revisionsstelle notwendig. betrachtet werden. Ich meine beispielsweise steuerliche, sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen oder Haftungs-Aspekte

7 Gründen in Liechtenstein Die neuen Unternehmen sind mit ganz wenigen Ausnahmen klein bis sehr klein. Die Firmen, die von Frauen gegründet wurden, sind noch kleiner als die der Männer. Die Unternehmen der Frauen beschäftigen im Durchschnitt zwei Personen (inklusive Gründerin), Männer hingegen durchschnittlich fünf. Die Kleinheit der Unternehmen der Frauen ist nicht auf mangelnden Erfolg zurückzuführen, sondern ist in der Regel gewollt. Unternehmerinnen wollen sich einen grösseren Spielraum in Sachen Unabhängigkeit, flexible Zeiteinteilung und Arbeitsort erhalten. Gewerbebewilligung Die speziellen Formulare für die Beantragung einer Gewerbebewilligung sind beim Amt für Volkswirtschaft, Abteilung Gewerberecht, erhältlich und müssen dort auch eingereicht werden. Für jede Branche müssen Sie bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich Ausbildung, Berufserfahrung, Wohnsitz, etc. erfüllen, um eine Gewerbebewilligung beantragen zu können. Detaillierte Angaben dazu erhalten Sie im Gewerbegesetz oder bei der Gewerbe- und Gründung einer Einzelfirma Bei dieser Gründungsform benötigen Sie eine Gewerbebewilligung. Im Firmennamen muss Ihr Name erwähnt sein. Es gibt keine Kapitalvorschriften. Sie versteuern Ihr privates und geschäftliches Einkommen gemeinsam. Gründung einer juristischen Person (Anstalt, Aktiengesellschaft, etc.) Ihre Treuhänderin benötigt folgende Unterlagen für die Gründung: Wirtschaftskammer in Schaan. Bestätigung der Bank, dass das Die Gewerbebewilligung kostet 500 Fran- Gründungskapital einbezahlt wurde ken, wobei 200 Franken an die Gewerbe- Sitz der Gesellschaft und Wirtschaftskammer gehen und 300 Geschäftsadresse Anita Fetz, Unternehmerin und Nationalrätin Nette und perfekte Frauen mögen alle. Einfluss haben jene, die sich für ihre Wünsche, Ideen und Ziele engagieren und auch mal kämpfen, wenn Franken an das Amt für Volkswirtschaft. Juristische Personen können wie natürliche Personen eine Gewerbebewilligung erlangen. Als Gewerbetreibende müssen Sie als Pflichtmitglied der Gewerbe- und Wirtschaftskammer des Fürstentums Liechten- Firmenname (Abklärung beim Amt für Volkswirtschaft, ob Name noch frei ist) Firmenzweck Zusammensetzung und Höhe des Kapitals Angaben über die Gründerin und Geschäftsführerin Angaben über den Verwaltungsrat es nötig ist. stein beitreten. Pro Jahr wird ein Mitgliederbeitrag erhoben. Die Höhe des Betrages Diese Angaben werden für die Erstellung richtet sich für natürliche Personen nach der Statuten benötigt. Mit dem Eintrag ins der Höhe des ausgewiesenen Erwerbs. Für Handelsregister erhält die Firma dann die juristische Personen ist der ausgewiesene Rechtspersönlichkeit. Da jede Rechtsform steuerbare Reinertrag massgebend. verschiedene Möglichkeiten bietet, Jährlich müssen Sie als Selbstständiger- lassen Sie sich von Ihrer Treuhänderin, werbende zudem die so genannte Touris- Buchhalterin oder Rechtsanwältin beraten. Für die Gründung einer Firma mit juristischer Persönlichkeit benötigt die Treuhänderin in der Regel etwa 1 bis 2 Wochen musumlage bezahlen. Die Höhe wird jährlich über ein Punktsystem ermittelt und beträgt maximal 4000 Franken. (inkl. öffentliche Beurkundung, dort wo nötig). Die Bearbeitung der Gewerbebewilligung dauert zirka 6 Wochen. Rechnen Sie genügend Zeit für die Beratung durch eine Fachfrau, aber auch für den Gründungsprozess selbst ein. Formulare oder weitere s finden Sie auch auf der Internetseite 12 der Gewerbe- und Wirtschaftskammer 13

8 Steuern und Buchhaltung Der überwiegende Teil der Gründerinnen in Liechtenstein hat klein begonnen und erzielte im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz unter Franken. Bei den Männern haben lediglich 26 % so klein angefangen. 25 % der Gründer, aber nur 3 % der Gründerinnen erzielten im ersten Geschäftsjahr bereits Achtung: Die Mehrwertsteuer müssen Sie unaufgefordert abrechnen und der Steuerverwaltung überweisen. Sobald Sie steuerpflichtig sind, müssen Sie sich innerhalb von 30 Tagen bei der Steuerverwaltung melden. Es ist möglich, sich bereits ab einem Umsatz in Höhe von Franken Vermögens- und Erwerbssteuer natürlicher Personen Bei Einzelunternehmen werden Privat- und Geschäftsvermögen gemeinsam veranlagt. Für Einnahmen und Vermögenswerte Ihres Unternehmens wird eine Vermögens- und Erwerbssteuer erhoben. Zum Vermögen gehört das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen. Zum Erwerb zählen alle Einkünfte aus der unselbstständigen und selbstständigen Berufs- Mehrwertsteuer Als Unternehmerin sind Sie mehrwertsteuerpflichtig, sobald der jährliche Gesamtumsatz Ihres Unternehmens den Betrag von Franken übersteigt. Die Steuerpflicht beginnt nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem dieser massgebende Umsatz erzielt wurde. Der Steuersatz beträgt grundsätzlich 7,6 Prozent. Ein besonderer Steuersatz gilt beispielsweise für Beherbergungsleistungen (3.6 Prozent). einen Umsatz von mindestens Franken. Nach rund vier Jahren hat der Umsatz der befragten Firmen deutlich zugenom- im Mehrwertsteuerregister eintragen zu lassen (sog. freiwilliger Eintrag). Aktualisieren Sie Ihre Buchhaltung regelmässig, wenn Sie diese selbst führen. Das erspart Ihnen eine Menge Hektik beim tätigkeit, Kapitalgewinne, Renten, Pensionen, Taggelder sowie Kapitalabfindungen. Der Steuersatz beträgt 0.54 Promille für das steuerbare Vermögen und 1.08 Prozent für den steuerbaren Erwerb (Stand: Steuer- Umsätze im gemeinnützigen, kulturellen und schulischen Bereich sind gänzlich von der Mehrwertsteuer ausgenommen. Die Mehrwerststeuer ist eine vom Konsumenten zu tragende Verbrauchssteuer. men. Jahresabschluss. Eine gute und einfach handhabbare Buchhaltungssoftware ist das jahr 2001). Deshalb sind Sie als Unternehmerin zum Vorsteuerabzug berechtigt, welcher die Programm «Banana Buchhaltung 4.0» für Gesellschaftssteuer juristischer Personen Zahllast gegenüber der Liechtensteinischen zirka 130 Franken (Infos unter Unternehmen, die in Liechtenstein ein nach Steuerverwaltung reduziert. na.ch). Wenn Sie eine Buchhalterin enga- kaufmännischer Art geführtes Gewerbe gieren, verwenden Sie am besten dasselbe betreiben, müssen Kapital- und Ertrags- Buchhaltung Programm wie sie. steuern bezahlen. Bemessungsgrundlage Als Unternehmerin sind Sie zur Führung für die Kapitalsteuer ist das einbezahlte und Abgabe einer vollständigen und unter- Grund-, Stamm-, Anteil- oder Einlagekapital zeichneten Jahresrechnung (Bilanz und 14 Rolf Meyer, Dozent an der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz im Fokusfeld Unternehmertum Frauen verfolgen mit ihrer Unternehmensgründung in der Regel andere Ziele als die Männer: Sie streben viel stärker nach Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und der Realisierung ihrer eigenen Ideen. Diese Motive sind auch verbunden mit der persönlichen Situation der Frauen, die neben der Erwerbsarbeit sehr oft auch noch den grössten Teil der Hausarbeit und Kindererziehung erledigen. Dies hat zur Folge, dass Frauen ihre Unternehmen in der Regel nicht sehr stark wachsen lassen und deutlich seltener Mitarbeitende anstellen als Männer. sowie die eigenes Vermögen darstellenden Reserven der Gesellschaft. Der Steuersatz beträgt 2 Promille. Die Ertragssteuer wird auf dem jährlichen Reinertrag erhoben, der sich aus der Gesamtheit der Erträge abzüglich der begründeten Aufwendungen (inkl. Abschreibungen und Rückstellungen) ergibt. Der Ertragssteuersatz beläuft sich auf mindestens 7,5 Prozent und maximal 15 Prozent. Wird eine Dividendenausschüttung vorgenommen, kann sich der Steuersatz für die Ertragssteuer um den sog. Ausschüttungszuschlag erhöhen, welcher 1 bis max. 5 Prozent beträgt. Bei Gesellschaften, deren Kapital in Anteile zerlegt ist (z.b. Aktiengesellschaft), ist auf die Dividende eine vierprozentige Couponsteuer geschuldet. Erfolgrechung) verpflichtet. Sämtliche Belege und Unterlagen sind während mindestens 10 Jahren aufzubewahren. Bei der Steuerverwaltung erhalten Sie nützliche Merkblätter, unter anderem: Buchführungspflicht von Selbstständigerwerbenden Bewertung der Naturalbezüge und der privaten Unkostenanteile von Geschäftsinhabern Abschreibungen, Reserve auf Warenlager und Rückstellungen Besteuerung von Leistungen aus Sozialversicherungen Mehrwertsteuer 15

9 Versicherungen Die in der Studie befragten Gründungspersonen versuchten Probleme vor allem durch den Beizug externer Berater, den Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen oder durch die Unterstützung von Verwandten und Bekannten zu lösen. Frauen lassen sich eher nach erfolgter Unternehmensgründung beraten Männer hingegen viel öfters vor der eigentlichen Gründung. Die Bereiche, in denen AHV-IV-FAK Als Unternehmerin sind Sie AHV-pflichtig. Entscheiden Sie sich für eine Einzelfirma, gelten Sie als selbstständig erwerbend. Wählen Sie eine Rechtsform wie Anstalt oder Aktiengesellschaft, zählen Sie als «Angestellte» Ihrer Firma zu den unselbstständig Erwerbenden. Bei der Unternehmensgründung müssen Sie sich bei der AHV melden, die entsprechen- Meldung an AHV machen Ausfüllen des Fragebogens für Selbstständigerwerbende Erst provisorische Beitragszahlungen Nach Abschluss der Steuern die definitive Beitragszahlung Wenn Sie als Selbstständigerwerbende Arbeitnehmerinnen beschäftigen, müssen Sie zusätzlich die Meldungen machen, die nachstehend beschrieben sind (Ausfüllen sich Gründerinnen und Gründer beraten lassen, unterscheiden sich jedoch kaum. Es sind in erster Linie die Gebiete Steuern, rechtliche Fragen, Rechnungswesen und alle Versicherungsfragen. den Fragebogen bestellen und diese ausgefüllt zurücksenden. Einzelfirma (selbstständig erwerbend) Auf dem Fragebogen für Selbstständiger- des Fragebogens für Arbeitgeber, usw.). Anstalt, Aktiengesellschaft, GmbH (unselbstständig erwerbend) Als Unselbstständigerwerbende müssen Sie werbende müssen Sie das geschätzte, (für Ihre Firma) den Fragebogen für Arbeit- monatliche Einkommen nach Abzug der geber ausfüllen und einreichen. Gleichzeitig Geschäftskosten angeben. Auf der Basis sind Sie Arbeitnehmerin Ihrer eigenen Firma dieses geschätzten Einkommens werden (dieser Ablauf gilt auch, wenn Sie allenfalls Walter Kaufmann, Leiter des Rechtsdienstes der AHV-IV-FAK-Anstalten Eine gute Beratung ist für Gründerinnen und Gründer äusserst wichtig. Die AHV hilft den neuen Unternehmerinnen und Unternehmern beim Ein- die Beiträge zunächst provisorisch von der AHV festgesetzt. Nach der ersten Steuererklärung erfolgt eine definitive Berechnung des Beitrages. Danach zahlen Sie die AHV jeweils zwei Jahre im Nachhinein. Die Beiträge des Jahres 2004 basieren also auf der Steuerveranlagung des Jahres noch andere Arbeitnehmerinnen beschäftigen). Meldung an AHV machen Ausfüllen des Fragebogens für Arbeitgeber Arbeitnehmerliste ausfüllen Mutationen (Ein- und Austritte von Arbeit- stieg: Wenn Selbstständigerwerbende (Einzelfirma) einen steuerbaren Reingewinn von weniger als Franken nehmerinnen) jeweils melden Beiträge vom Lohn abziehen periodisch die Brutto-Lohnsumme an AHV pro Jahr aufweisen, zahlen sie weniger Beiträge und zwar ohne Renteneinbusse. Bestellen Sie sich das Merkblatt über die AHV/IV/FAK-Beiträge. Das Merkblatt sowie weitere Informationen können Sie auf der melden (auf Aufforderung der AHV) periodisch die Beiträge an AHV überweisen (auf Rechnung der AHV) Genaue Lohnmeldung nach Abschluss des Internetseite runterladen. Hier Kalenderjahres finden Sie auch die aktuellen Beitragssätze. FAK (Anmeldung, Auszahlung, usw.) Weitere Versicherungen, die Sie neben der AHV für sich und Ihr Personal berücksichtigen müssen: die Arbeitslosenversicherung, die Krankenversicherung, die Unfallversicherung und eine berufliche Personalvorsorge (2. Säule). Zudem sind bei 16 Beschäftigung von Personal auch Lohnbzw. Quellensteuern zu beachten. 17

10 Versicherungen Der Prozess der Unternehmensgründung kann von verschiedenen Personen und Institutionen unterstützt werden. Beispielsweise in Form von moralischer Unterstützung, Beratung, aktiver Mitarbeit oder finanzieller Unterstützung. Die moralische Unterstützung ist für die Gründerinnen und Gründern in Liechtenstein am wichtigsten. Sie wird häufig von der eigenen Familie oder dem Lebenspartner ausgeübt. Bei der aktiven Beratung spielen neben Familie, Verwandtschaft und Bekanntschaft auch die Banken und Versicherungen eine nennenswerte Rolle. Sozialversicherungen Als Arbeitgeberin sind Sie dafür verantwortlich, dass Sie und Ihre Mitarbeitenden gemäss Gesetz versichert sind. Wie bei der AHV gelten Unternehmensgründerinnen, die eine Rechtsform wie Anstalt oder Aktiengesellschaft gründen, als Angestellte im eigenen Betrieb und sind dementsprechend zu versichern. Krankenversicherung Die Versicherung für Krankenpflege ist obligatorisch für alle in Liechtenstein wohnhaften Personen. Sie deckt die Kosten für jedoch nicht obligatorisch gegen Arbeitslosigkeit versichert. Eine freiwillige Versicherung ist nicht vorgesehen. Berufliche Vorsorge Die berufliche Vorsorge für Alter, Tod und Invalidität (2. Säule) ist für Angestellte obligatorisch. Gründerinnen können sich freiwillig einer bestehenden Vorsorgeeinrichtung anschliessen. Leistungen der Ärzte, Spitäler, Arzneimittel, etc. Die Krankentaggeldversicherung ist eine Arbeitnehmerversicherung für die Deckung Dr. iur. Irene File, Leiterin des Fachbereiches Sozialversicherungen des Amtes für Volkswirtschaft Vor Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit ist eine generelle und umfassende Überprüfung der Risikosituation sowie des bestehenden Versicherungsschutzes durch einen Versicherungsberater unbedingt zu empfehlen. Damit erhält die Gründerin eine Übersicht über den für den Fall der Unternehmensgründung notwendig werdenden Versicherungsschutz sowohl für sich selbst als auch für den sozialen Schutz der Arbeitnehmer. des Lohnausfalls im Krankheitsfall. Als Gründerin sind Sie hier nicht grundsätzlich versichert. Sie können sich aber freiwillig versichern lassen. In der Taggeldversicherung enthalten ist auch die Lohnfortzahlung im Falle einer Mutterschaft. Besprechen Sie die Änderungen und Versicherungsbedürfnisse unbedingt mit Ihrer Krankenkasse. Unfallversicherung Als Inhaberin einer Einzelfirma sind Sie im Gegensatz zu Arbeitnehmerinnen nicht obligatorisch gegen Unfall versichert. Sie können sich jedoch freiwillig bei einer Beim Amt für Volkswirtschaft, Fachbereich Sozialversicherung, können folgende Merkblätter kostenlos bezogen werden: Die gesetzlichen Sozialbeiträge und die Lohnsteuerabzüge Die obligatorische Krankenversicherung Die obligatorische Unfallversicherung Die betriebliche Personalvorsorge Versicherungspflicht von Teilzeitbeschäftigten Die Broschüre für die Arbeitslosenversiche- Unfallversicherungsgesellschaft versichern. rung erhalten Sie bei der Abteilung Arbeits- Die Unfallversicherung übernimmt alle losenversicherung des Amtes für Volkswirt- Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen schaft. sowie Berufskrankheiten. In sämtlichen Unterlagen finden Sie auch die Informationen über die Höhe der je- Arbeitslosenversicherung weils zu leistenden Beiträge. Versicherungspflichtig sind alle Angestellten, die für eine Arbeitgeberin mit Sitz oder 18 Niederlassung in Liechtenstein arbeiten. Als Selbstständige mit Einzelfirma sind Sie 19

11 Infrastruktur Die Gründung eines Unternehmens erfolgt in der Regel aus einem Angestelltenverhältnis heraus. Eine Minderheit von 11 % war zuvor schon selbstständig, 5 % waren in Ausbildung und 3 % arbeitslos. 21 % aller Gründerinnen waren hauptsächlich mit dem Haushalt und der Kinderbetreuung beschäftigt. Wenig bis keine Probleme hatten die Gründungspersonen bei der Produktion, der Bestimmung der anzubietenden Produkte und Dienstleistungen sowie der Geschäftsidee. Informatik und Rechnungswesen führten gelegentlich zu Problemen vereinzelt auch zu erheblichen. Holen Sie sich verschiedene Offerten für Ihre Infrastruktur ein. Stellen Sie ein Budget auf, in welchem Sie zwischen Material unterscheiden, das Sie notwendigerweise gleich benötigen oder später noch erwerben können. So können Sie anfangs Kosten sparen. Vielleicht ist es möglich, Einrichtungen zu leasen, zu mieten oder Occasionen einzukaufen. Bei Investitionen in Telekommunikation oder EDV-Anlagen sollten Sie langfristig denken. Lassen Sie sich beraten, welche Lösung die beste für Ihr Unternehmen ist. Christof Bernet, Account Manager bei der Telecom FL AG Beschaffung Infrastruktur Büroeinrichtungen Computer oder Notebook mit Räumlichkeiten entsprechender Software Brauche ich Räumlichkeiten oder nutze Drucker ich einen Privatraum? Scanner Kann ich das Büro mit anderen Datensicherung Unternehmerinnen teilen? Fotokopierer Gibt es ein Gründerzentrum in meiner Büromöbel (Stuhl, Schreibtisch, Ablageflächen, Gestelle, Empfangsmöglichkeit Nähe? Ist der gewählte Standort aus für Kunden, Pflanzen, etc.) Kundensicht geeignet? Büromaterial (Schreibzeug, Ordner, Welche Vorteile und Nachteile hat er? Fachliteratur, Mäppchen, Briefpapier, Ist er gut erreichbar? Folienhüllen, etc.) Spezielle Einrichtung gemäss Branche Telekommunikation (beispielsweise Ladenlokal oder ISDN-Anschluss: Wie viele Leitungen Produktion) benötige ich? Telefonanlage Diverses (Verbindungsmöglichkeiten?) Vorlagen für Korrespondenz Telefonnummern (Mobile, Festnetz) Fahrzeuge ISDN-Telefon mit Anrufbeantworter Ablauforganisation Fax Natel Internetanschluss und Allfälliger Telefonservice Bei der Unternehmensgründung ist es wichtig, sich über einige Fragen klar zu werden: Welche Kommunikationsbedürfnisse habe ich beim Start, wie könnte es im besten Fall mit der Unternehmung weitergehen und wie können sich Investitionen in die Telekommunikation für mich auszahlen? Eine gute Beratung garantiert, dass die Investitionen von heute den Ansprüchen eines 20 Unternehmens auch morgen noch genügen. 21

12 Finanzierung Im Geschäftsjahr 2000 gehörten 39 % der Unternehmen, die von Frauen gegründet wurden, zu den Kleinstfirmen mit einem Umsatz unter Franken. Weitere 29 % erzielten einen Umsatz zwischen und Franken. Zu den etwas grösseren Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens Franken zählten lediglich 18 % der Unternehmen von Frauen. 53 % der Unternehmen von Männern erzielten hingegen einen Umsatz von mindestens Franken. Etwas weniger deutlich sind die Unterschiede bei der Höhe des investier- Finanzierungskonzept Zum Finanzierungskonzept gehören in der Regel: Kapitalbedarfsrechnung (Wie viel Kapital benötige ich?) Budgetplan (Aufwände und Erträge) Liquiditätsrechnung (Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit) Finanzierungsplan (Wie finanziere ich meine Firma?) Laufender Aufwand Personalkosten (Löhne, Sozialabgaben, Sachversicherungen) Versicherungen Beratung Betriebskosten (Miete, EDV-Unterhalt, Telekommunikationsgebühren, Büromaterial, Gebühren, Energiekosten, Zinsen, etc.) Mitgliedschaft Verbände ten Kapitals. Nur die wenigsten benötigten ein Startkapital von über Franken. Der Anteil des Eigenkapitals war dabei sowohl bei den Wieviel Kapital benötige ich? usw. Männern als auch bei den Frauen mit über 80 % sehr hoch. Gründung Marktabklärung Gewerbeschein Gründung durch Treuhänderin Beratung und Kurse Marketing und Werbung (Briefpapier, Visitenkarten, Imagebroschüre, Firmentafel, etc.) usw. Als Unternehmerin müssen Sie gerade zu Beginn damit rechnen, über längere Zeit keine Einnahmen zu haben. Auch verspä- Investitionen tete Zahlungen von Kunden müssen Sie Computer und Software einkalkulieren. Für diese Durststrecken Rolf Meyer, Dozent an der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz im Fokusfeld Unternehmertum Die Finanzen sind ein zentraler, aber auch ein sehr heikler Punkt jeder Unternehmensgründung. Zwar garantieren gesunde Finanzen zum Zeitpunkt der Gründung noch lange keinen langfristigen Erfolg. Aber eine schlechte Finanzierung oder eine ungenügende Büroeinrichtungen Telekommunikation Technische Anlagen Warenlager Fahrzeuge usw. braucht es entsprechendes Reservekapital. Planen Sie Ihre Finanzierung frühzeitig und erstellen Sie ein Finanzierungskonzept. Nur so können Sie Ihren Schritt in die Selbstständigkeit erfolgreich umsetzen. Ausführliche n für die Erstellung der Kapitalbedarfsrechnung, des Budgetplans oder des Liquiditätsplans finden Sie in den empfohlenen Ratgebern (siehe Seite 32) sowie unter Liquidität führen zwangsläufig zu existenziellen Problemen. Es drängt sich deshalb auf, den Finanzbedarf sowie die Entwicklung der Liquidität vor der Gründung sorgfältig zu planen und dabei nicht nur von einem sehr optimistischen Geschäftsverlauf aus- 22 zugehen. 23

13 Werbung und PR Als mit Abstand wichtigster Erfolgsfaktor für die Selbstständigkeit werden die Berufs- und Branchenerfahrung sowie die Ausbildung eingestuft. Auch die Persönlichkeit der Gründerin oder des Gründers sowie das vorhandene Beziehungsnetz werden als sehr wichtig erachtet. Die Gründungspersonen sind mit ihrer Selbstständigkeit insgesamt zufrieden. Kriterien wie Umsatz, Anzahl Mitarbeitende und Gewinn sind nicht die dominierenden Ziele. Vielmehr verfolgen sie Ziele wie Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung oder flexible Zeiteinteilung. Die meisten wären auch nicht bereit, ihre Selbstständigkeit gegen eine interessante, gut bezahlte Anstellung einzutauschen. Dies obwohl sie durchschnittlich weniger verdienen, Kommunikationskonzept Die Identität eines Unternehmens setzt sich zusammen aus dem Erscheinungsbild (Corporate Design), dem Verhalten der Mitarbeitenden nach innen und aussen (Corporate Behaviour) sowie allen Kommunikationsanstrengungen (Corporate Communications). Werbung und PR sind Teil der Corporate Communications. Während bei der Werbung die Bekannt- Mögliche Massnahmen Werbung Broschüren Internetauftritt Direct-Mailing-Aktionen Inserate in Tages- oder Wochenzeitungen, Zeitschriften, Magazinen Internet-Bannerwerbung Radio- und Fernsehspots als wenn sie angestellt wären. machung Ihrer Firma und Ihrer Dienstleistungen im Vordergrund steht, geht es bei Plakate Kinowerbung der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) Bandenwerbung auf Sportplätzen um die Schaffung von Beziehungen und Flugblätter Esther Meyle, PR-Beraterin Es gibt zwar kein Rezept für erfolgreiche Public Relations. Doch gäbe es eines, gehörten folgende Ingredienzien dazu: «Einzigartigkeit» in Bezug auf Angebot und Profil Konzeptionelle Vorgehensweise Glaubwürdigkeit und Kontinuität Vertrauen. Für einen erfolgreichen Unternehmensstart sind Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) unerlässlich. Es gilt: «You never get a second chance to make the first impression!» Erstellen Sie deshalb ein Kommunikationskonzept mit entsprechendem Budgetplan für Ihr Unternehmen. Für alle Massnahmen, die Sie im Bereich Werbung und PR planen, sollten Sie folgende Fragen klären: Welche Dienstleistung oder welches Produkt biete ich an? Wen möchte ich erreichen (Zielgruppe)? Telefonbuch Präsentationen Schaufenstergestaltung Werbegeschenke Sponsoringaktivitäten Public Relations Medienmitteilungen Medienkonferenzen Mediengespräche und Kontaktpflege Geschäftsberichte Kundenmagazin Newsletter via Interviews und Diskussionsendungen Was möchte ich erreichen (Ziel)? Vorträge und Kurse Wie (über welche Kanäle) erreiche ich Events: Tag der offenen Tür, meine Zielgruppe? Eröffnungsapéro, Kongress, Ausstellung, Auch wenn Sie ein kleines Budget haben, lohnt sich ein längerfristiges Kommunikationskonzept. Erstellen Sie eine Jahresplanung mit entsprechendem Budget für Ihre Massnahmen im Bereich Welche Sprache versteht die Zielgruppe? Welche Bilder sprechen die Zielgruppe an? Messen, Kundenanlässe, etc. Werbung und PR. Das garantiert Ihnen einerseits den Überblick, Welche Botschaft möchte ich vermitteln? andererseits bleiben Sie bei Ihrem Zielpublikum im Gedächtnis. Welche Massnahmen wähle ich? Formulieren Sie Ihre Botschaften prägnant und vermitteln Sie ein Mit welchen Kosten muss ich rechnen? klares Image. Auch das Erscheinungsbild und die Sprache Ihres Unternehmens tragen zu Ihrem Image bei. Geben Sie deshalb die Gestaltung Ihres Logos, Briefpapiers sowie Ihrer Unternehmenssprache un- 24 bedingt in professionelle Hände. Eine Beratung für Ihre kommunikativen Aktivitäten ist ebenfalls empfehlenswert. 25

14 Personal Selbstständige Frauen beschäftigen im Durchschnitt 2.53 Personen inklusive sich selbst, wobei über die Hälfte gar keine Angestellten hat. Die Mehrheit der Männer hat Angestellte und zwar durchschnittlich 5.48 Personen. Ein beachtlicher Teil dieses Unterschiedes wird von den ganz wenigen «Shootingstars» verursacht. Diese Unternehmen beschäftigen bereits wenige Jahre nach der Gründung eine grosse Zahl von Angestellten. Spitzenreiter in der Befragung ist ein Unternehmen eines Jungunternehmers, das über 200 Personen beschäftigt. Dadurch wird die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl stark nach oben verschoben. Zum Vergleich: Das grösste von einer Frau gegründete Unternehmen beschäftigt 14 Personen. Personalsuche Ausführlichen Stellenbeschrieb aufstellen Anforderungsprofil (Ausbildung, fachliche und persönliche Kriterien) Präzises und aussagekräftiges Inserat erstellen, Kontakt zu Personalvermittlungsstellen aufnehmen oder Suche im eigenen Netzwerk Gespräche mit Bewerberinnen sorgfältig vorbereiten (inkl. Fragebogen) Genügend Zeit für Bewerbungsgespräche und Entscheidungsphase einplanen Wenn Sie Mitarbeiterinnen beschäftigen, übernehmen Sie Verantwortung. Nicht nur ein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich eingehend informieren. Ein Arbeitsvertrag sollte neben den persönlichen Daten die folgenden Punkte enthalten: Vertragsbeginn und allfällige Vertragsdauer Lohn Arbeitszeit Probezeit Ferienanspruch Aufgabenbereich Kündigungsfrist Auflistung Versicherungen evtl. Konkurrenzverbot in finanzieller Hinsicht. Sie gehen ein Rechtsverhältnis mit Pflichten und Rechten Als Arbeitgeberin müssen Sie Ihre Mitarbeiterinnen versichern (siehe Kapitel Rita Baechler, Executive Search Consultant KMU Netzwerke dienen dem informellen Ideen- und Gedankenaustausch, erhöhen die Innovationskraft und geben unter Umständen Feedback auf die Versicherungen auf den Seiten 16 bis 19). Vom Bruttolohn der Angestellten müssen Sie in Liechtenstein zudem die Lohn- bzw. Quellensteuer abziehen. Eine umfassende Liste über die Höhe der Abzüge erhalten Sie bei der Steuerverwaltung. Beachten Sie, dass Sie als Inhaberin einer juristischen eigene Leistung. Das Netzwerken verbindet Menschen und Ideen. Es verhilft denen, die nicht isoliert und im Einzelkampf versauern wollen, zu neuen Möglichkeiten mit Menschen zusammenzukommen. Informationen zu Ferien- und Feiertagsregelungen, Probezeit oder Überstunden können Sie im Gewerberecht nachlesen. Relevant sind auch die abgeschlossenen Gesamtarbeitsverträge. Eine Zusammenfassung über alltägliche Fragen zum Arbeits- Person wie Anstalt oder Aktiengesellschaft ebenfalls als Arbeitnehmerin gelten. recht in Liechtenstein finden Sie im Ordner der Gewerbe- und Wirtschaftskammer, den Sie bei der Gründung automatisch erhalten. Darin sind auch Vorlagen für Lohnblätter oder Arbeitsverträge enthalten. Auf der Internetseite können Sie einen Fragebogen für das Bewerbungsgespräch, n und einen neutralen Arbeitsvertrag runterladen

15 Beratung Das Beziehungsnetz erachten die Gründungspersonen in Liechtenstein als sehr nützlich für ihre unternehmerischen Geschäftsaktivitäten, insbesondere für die moralische Unterstützung, die Akquisition neuer Holen Sie sich frühzeitig Rat für Ihre Fragen und Probleme bei der Gründung und im unternehmerischen Alltag. Es gibt zahlreiche Stellen, wo Sie sich informieren können: staatliche Stellen, Gewerbe- und Kundschaft sowie für Kooperationen. Der konkrete Nutzen der Beziehungen hängt jedoch stark davon ab, in welchem Umfeld die Beziehung entstanden ist. Am nützlichsten werden die Beziehungen Wirtschaftkammer, Treuhänderinnen, Unternehmensberaterinnen, Expertinnen im Bekanntenkreis oder Coaches. Unterstützung erhalten Sie auch von Vereinigungen für Gründerinnen und Gründer zu ehemaligen und aktuellen Geschäftspartnerinnen und -partnern angesehen. Am wenigsten nützlich werden die Beziehungen aus der Politik und aus den Berufs- und Fachverbänden sowie Netzwerken empfunden. Auch bei der Beratung kommen Banken, Versicherungen und staatliche Stellen weniger gut weg. Als nützlich wird die Beratung durch Arbeitskolleginnen und geschäftliche Bekannte, Verwandte, Be- wie dem Institut für Jungunternehmen in St. Gallen oder dem Impulsprogramm für Neugründerinnen «catapulta» in Basel. Im Adressteil (siehe Seite 30 bis 32) finden Sie wichtige Kontaktmöglichkeiten und Links. Formulieren Sie Ihr Anliegen detailliert und suchen Sie sich dementsprechend die jeweils geeignete Beraterin. Häufige Fehlerquellen Die Kombination von Fehlern lässt neue Unternehmen oft scheitern. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig beraten zu lassen, um das Risiko zu minimieren. Die häufigsten Fehler von Gründerinnen und Gründern: Mangelnde fachliche oder persönliche Qualifikation raterinnen und Treuhänderinnen beurteilt. Fehlendes wirtschaftliches Know-how Fehleinschätzung des Marktes Zu wenig Eigenkapital oder Liquidität Vernachlässigtes Marketing Falscher Standort Zu wenig Planung Schlechte Organisation Überschätzung der Einnahmemöglich- Nelly Meyer-Fankhauser, Initiantin NEFU Schweiz Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass wir Frauen berufliche, intensiv geknüpfte Netzwerke brauchen, um nach innen und nach keiten Keine Beratung in Anspruch genommen Nachlässige Buchführung Falsche Rechtsform Probleme mit Verträgen Über- oder Unterversicherung Kombination von Fehlern aussen erfolgreich und wirkungsvoll zu sein. Wir Kleinstunternehmerinnen haben allen Grund uns zusammen zu tun, um die vorhandene Stärke sichtbar zu machen

16 Adressen Preise Entrepreneur of the Year ATAG Ernst & Young AG Postfach Zürich Förderpreis «Innovation» und «Best» Gewerbe- und Wirtschaftskammer für FL Zollstrasse 23 Netzwerke BALance netz Neugasse St. Gallen Tel GWK Sektion Frauen Zollstrasse Schaan Business & Professional Women Club Rheintal Weiterbildung Berufliches Weiterbildungsinstitut Gewerbe- und Wirtschaftskammer Erwachsenenbildung Stein-Egerta 9494 Schaan Business Tools AG Binzstrasse Schaan Barbara Rosenbaum 8045 Zürich Barguffastrasse 32 Tel Wangs Veuve Clicquot Preis Tel Schweizer Unternehmerinnen Preis Fachhochschule Liechtenstein 33 C, avenue de Miremont Fürst-Franz-Josef-Strasse 1211 Genève 25 NEFU Netzwerk für Einfrau-Unternehmerinnen 9490 Vaduz Behörden Amt für Volkswirtschaft Gerberweg Vaduz Tel (Landesverwaltung) Gewerbe- und Wirtschaftskammer Nelly Meyer-Fankhauser Adlerfeldstrasse 67a 4402 Frenkendorf Rheintaler Junge Wirtschaftskammer Daniel Rinderer Tel Institut für Jungunternehmen Kirchlistrasse St. Gallen Tel für das Fürstentum Liechtenstein Bahnstrasse 13 Zollstrasse Schaan 9494 Schaan Unternehmerschule Schweiz Tel an der Hochschule für Wirtschaft Olten Verein frauen.unternehmen Riggenbachstrasse 16 Anita Bäumli 4601 Olten Liechtensteinische AHV-IV-FAK Bankstrasse 8 Tel Gerberweg Uster Vaduz Tel Tel Wirtschaftsfrauen Schweiz Liechtensteinische Steuerverwaltung Schulstrasse 10 Lettstrasse Sissach Vaduz Tel Tel

17 Links, Bücher Bücher Wirtschaften ist weiblich vernetzt denken auch Nelly Meyer-Fankhauser, Jeannette Plattner Ein Handbuch des Netzwerks für Einfrau- Unternehmerinnen, EFeF-Verlag, Bern, ISBN-Nr Links Die Dreiländer-Vernetzung Europäische Datenbank zum Thema «Frauen in Führungspositionen» Gründerplattform Branchenbuch Unternehmerinnen So gründe ich meine Firma Vom Basiswissen zum Businessplan Norbert Winistörfer, Mit DC-ROM, ISBN-Nr Ich mache mich selbständig Norbert Winistörfer Ein Ratgeber aus der Beobachter-Praxis Beobachter, ISBN-Nr X Unternehmensführung im Gewerbe und Dienstleistungsbetrieb im Fürstentum Liechtenstein Edmund Frick, Roger Frick Allgemeines Treuunternehmen, Vaduz ISBN-Nr Für Unternehmerinnen, mitarbeitende Partnerinnen und leitende Angestellte in KMU Regionale Unternehmensnetzwerke in der Region Vorarlberg, Liechtenstein und Ostschweiz Virtuelles Unternehmerinnenforum Erfolg in kleinen und mittleren Unternehmen Sattes Ingrid, Brodbeck Harald, Lang Hans-Christoph, Domeisen Heinz Ein Leitfaden für die Führung und Organisation in KMU, ISBN-Nr Marketing für Kleinunternehmer, Freiberufler und Selbständige Thomas Greber, Wie Sie sich und Ihr Business erfolgreich vermarkten, Moderne Verlagsges. MVG, ISBN-Nr Der Wettbewerb zur Förderung von Unternehmensgründungen Frischer Wind für Ihre Werbung Walter Schönert, Für Mittelstand und Kleinbetriebe Werbe-Ideen statt Werbe- Millionen, Verlag Moderne Industrie AG, Landsberg, ISBN-Nr

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