Verantwortungsvoll und nachhaltig

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1 Verantwortungsvoll und nachhaltig Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 1 / 28

2 Liebe Leserin, lieber Leser Turbulenzen an den Finanzmärkten, neue regulatorische Rahmenbedingungen, technologische Entwicklungen sowie gesellschaftliche Veränderungen prägen unser derzeitiges Umfeld. Deshalb gilt es mehr denn je, kurzfristige Interessen mit langfristig wichtigen Themen abzustimmen. So stehen für die BEKB sowohl nachhaltige wirtschaftliche Anliegen als auch der sorgfältige Umgang mit der Umwelt und das Wohl der Gesellschaft im Zentrum. Die BEKB verfolgt eine langfristige, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmenspolitik. Mit ihren Bankdienstleistungen unterstützt sie die Bevölkerung, die Wirtschaft sowie Kanton und Gemeinden in ihrer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung. Im Umgang mit ihren Anspruchsgruppen ist die BEKB offen und transparent. Sie legt Wert auf faire Geschäftspraktiken, auf kundennahe Vertriebskanäle sowie auf eine verantwortungsvolle Verkaufspolitik. Sie strebt langfristige, partnerschaftliche Beziehungen an. Diese fördert sie durch eigenverantwortliche, professionell und lösungsorientiert handelnde Mitarbeitende. Die Grundlagen dafür bilden Leitbild und Unternehmenskultur, die Serviceleitsätze sowie das Nachhaltigkeitsleitbild der BEKB. Die Bank lebt diesen Grundsätzen im Arbeitsalltag nach dabei unterstützen die Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO eine einwandfreie Umsetzung. Die BEKB verpflichtet sich, die gesetzlichen Regelwerke sowie die international anerkannten Standards zu Menschenrechten und Ethik einzuhalten und sie distanziert sich von jeder Form der Korruption. In wirtschaftlicher Hinsicht fokussiert die Unternehmensstrategie der BEKB auf eine solide Bilanzstruktur mit starker Eigenmittelausstattung und guter Refinanzierung sowie auf eine starke Ertragskraft bei konservativer Risikopolitik. Ausländische Kunden gehörten nie zum Kerngeschäft der BEKB. Die Vermögenswerte der US-Kunden mit Domizil USA machen weniger als 0,1 Prozent der gesamten Kundenvermögen der BEKB aus. Weil die BEKB nicht beurteilen kann, ob jeder einzelne Kunde seine Steuerpflicht in den USA erfüllt hat, nimmt sie in der Kategorie 2 am US-Steuerprogramm teil. Die Analyse und Aufbereitung der Kundendaten wurde planmässig abgeschlossen. Die Ergebnisse bestätigen die ursprüngliche Risikoeinschätzung, wonach das Geschäft mit US-Kunden von geringer Bedeutung war. Der Abschluss des Verfahrens hängt vom Fahrplan der US-Steuerbehörden ab. Die Bank verfügt über genügend Rückstellungen, so dass sowohl das Ergebnis des Berichtsjahres als auch die zukünftigen Ergebnisse nicht durch das US-Steuerprogramm belastet werden. Die BEKB ist für ihre Mitarbeitenden eine verlässliche Partnerin. Sie pflegt eine beständige Unternehmenskultur und hat zum Ziel, langfristig sichere Arbeitsplätze zu bieten. Sie fördert und entwickelt ihre Mitarbeitenden durch eine zielgerichtete, motivierende Führung, durch qualifizierte Ausbildung sowie durch weitgehende Delegation von Kompetenzen. Das wichtigste gesellschaftliche Anliegen der BEKB ist die Stärkung ihres Wirtschaftsraums. Durch die starke regionale Verankerung der Bank ist ihr Erfolg eng verknüpft mit demjenigen ihrer Anspruchsgruppen (Kunden, Aktionäre, Mitarbeitende, Lieferanten etc.). Der wirtschaftliche Erfolg wiederum ermöglicht der BEKB Engagements zur Förderung lokalen Unternehmertums (und damit von Arbeitsplätzen und Steuersubstrat), der Familien, von Bildung, Wissenschaft und Künsten, von Vereinen und Institutionen und damit des Gesamtwohls der Gesellschaft. Durch ihren bewussten, sparsamen Umgang mit Ressourcen und ökologischer Effizienz im Bankbetrieb hat die BEKB ihren CO 2 -Ausstoss in den vergangenen Jahren deutlich reduziert. Seit 2011 ist die Bank klimaneutral, indem sie die verbleibenden Emissionen im eigenen Wirtschaftsraum kompensiert. Damit leistet sie einen Beitrag für die Umwelt und unterstützt das lokale Gewerbe. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie steht für die BEKB neben dem wirtschaftlichen Erfolg als existenzieller Grundvoraussetzung die Umsetzung ihres Nachhaltigkeitsleitbildes im Vordergrund. Sie wird mit unvermindertem Engagement an diesen Zielen und den damit verbundenen Herausforderungen arbeiten. Hanspeter Rüfenacht Vorsitzender der Geschäftsleitung Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 2 / 28

3 Unternehmensprofil Die über 175 Jahre alte Berner Kantonalbank BEKB ist eine schweizerische Universalbank, die ihre Tätigkeit auf zwei Kerngeschäftsfelder fokussiert, nämlich das Geschäft mit Privaten und Firmenkunden, insbesondere KMU, sowie die Vermögensberatung für private und institutionelle Anleger. Sie offeriert eine breite Palette von Kontoprodukten, mit Schwergewicht einerseits auf Sparen, Anlegen und Vorsorge sowie Zahlen, Debit- und Kreditkarten, andererseits auf Kreditprodukten wie Hypotheken und Darlehen, Kontokorrentkrediten und Festen Vorschüssen. In der Vermögensberatung und -verwaltung werden alle gängigen Anlageprodukte in den wichtigsten Währungen sowie die dazu gehörenden unterstützenden Produkte und Dienstleistungen, wie beispielsweise eine umfassende Finanzplanung, angeboten. Die Bank hat keine nennenswerten Aktivitäten im Investmentbankinggeschäft. Das Tätigkeitsgebiet der BEKB beschränkt sich auf die Kantone Bern und Solothurn sowie die unmittelbar angrenzenden Wirtschaftsräume, abgedeckt von einem dichten Geschäftsstellennetz mit über 80 Verkaufsstellen. Die Produkte und Dienstleistungen der Onlinebank der BEKB (money-net.ch) sowie das Anlagekundengeschäft stehen Kunden in der ganzen Schweiz zur Verfügung. Die Bank beschäftigt 1'375 Mitarbeitende und hat über 500'000 Kunden. Das Aktionariat ist mit rund 63'000 Aktionären breit gestreut. Der Kanton Bern besitzt 51.5% der Anteile. Die Präsenz der Bank in zwei Kulturräumen der Schweiz, dem deutsch- und dem französischsprachigen Teil, bereichert die Diversität im Unternehmen. Über diesen Bericht Der vorliegende Bericht ergänzt den Geschäftsbericht der BEKB. Sofern nichts anderes erwähnt wird, beziehen sich die Angaben auf das Stammhaus der BEKB und auf das Engagement der Bank im Jahr Die Nachhaltigkeitsberichterstattung erfolgt in Anlehnung an die Leitlinien der Global Reporting Initiative (G3 Guidelines) unter Berücksichtigung des Zusatzes für Finanzdienstleister (Financial Services Sector Supplement, Version 3.0/ FSSS Endversion 2008). Für die betriebsökologischen Leistungskennzahlen richtet sich die BEKB am Branchenstandard «VfU-Kennzahlen 2010» (VfU = Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.v.) und am internationalen «Greenhouse Gas Protocol» aus. Nach Selbsteinschätzung der BEKB entspricht ihre Berichterstattung der GRI- Anwendungsebene «A». GRI-Anwendungsebenen Die nachfolgenden Tabellen zeigen auf, wo die Informationen zu den einzelnen Indikatoren zu finden sind. Wo sinnvoll werden ergänzende Kommentare gegeben und spezifische Kennzahlen publiziert. Der Ergänzungsbericht Nachhaltigkeit wird jährlich erstellt und im Internet veröffentlicht. Der Bericht erscheint in deutscher und französischer Sprache. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 3 / 28

4 Abkürzungen EB GB GRI n.a. NHLB VfU Ergänzungsbericht Nachhaltigkeit (2014) der BEKB (= vorliegender Bericht) Geschäftsbericht (2014) der BEKB (www.bekb.ch/bekb-geschaeftsbericht-2014.pdf) Global Reporting Initiative (www.globalreporting.org) Nicht ausgewiesen Nachhaltigkeitsleitbild der BEKB (www.bekb.ch/nachhaltigkeit) Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.v. (www.vfu.de) GRI: Allgemeines Strategie und Analyse 1.1 Stellungnahme CEO bezüglich Nachhaltigkeit NHLB, EB S Chancen und Risiken NHLB, GB S.73f Profil des Unternehmens 2.1 Name der Organisation GB S Produkte und Dienstleistungen GB S.72f 2.3 Organisationsstruktur GB S.12f 2.4 Hauptsitz der Organisation Bern 2.5 Länder, in denen die Organisation Standorte GB S.72 besitzt 2.6 Eigentumsstruktur und Rechtsform GB S Abgedeckte Märkte GB S.72f 2.8 Allgemeine Informationen und Kennzahlen EB S.3, GB S.122 Die risikopolitischen Grundsätze der BEKB sowie ein mehrdimensionales Limitensystem bilden die Basis, um Risiken zu begrenzen. Die Risikoprüfung und die Chancenbeurteilung sind Bestandteil der jährlichen Strategie- und Zielsetzungsüberprüfung. Dabei werden Umweltrisiken und gesellschaftliche Risiken sowie deren Auswirkungen auf die Bank und ihr Umfeld einbezogen. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 4 / 28

5 2.9 Änderungen in der Organisationsstruktur GB S.10 Keine für die Nachhaltigkeitsberichterstattung signifikanten Änderungen im Jahr Auszeichnungen GB S.19, 20, 34, 36, 39 - GIPS (Global Investment Performance Standards). 1 - ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO (Umweltmanagement). - Private-Banking-Rating des Wirtschaftsmagazins BILANZ: 2014 zum 6. Mal in Folge unter den zwei Besten (Universalbanken regional), 2010 und 2014 zusätzlich Gesamtsiegerin. - Label du bilinguisme für die Zweisprachigkeit (Niederlassungen Biel und Biel Bözingen). - Barrierefreie Website: Die BEKB hat ihren Internetauftritt barrierefrei gestaltet. Damit können auch Menschen mit einer Behinderung die BEKB-Website ohne Einschränkungen nutzen. Dafür erhielten die Domain sowie weitere von der BEKB betreute Internetdomains das Zertifikat «Access for all» der Qualitätsstufe AA. - VeriSign SSL-Zertifikat für Internetseiten der BEKB. - Seit 2010 Gütesiegel «Prime» der Oekom Research AG für überdurchschnittliche Leistungen im sozialen und ökologischen Bereich (erneut bestätigt im 4. Quartal 2014). - «Carbon Disclosure Project (CDP) 2014»: mit einem «Disclosure Score» von 99 (von möglichen 100) und einem Performance Rating «B» (Bandbreite: A-E) gehört die BEKB zu den führenden Finanzdienstleistern und wird in den «Climate Disclosure Leadership Index» aufgenommen. - Comparis.ch Umfrage zur Zufriedenheit der Hypothekarkunden: Sowohl die BEKB als auch money-net.ch, die Onlinebank der BEKB, werden 2014 mit «gut» bewertet (Note 5,3) beide gehören damit zum dritten Mal in Folge zu den bestbewerteten Kreditinstituten. - Comparis.ch Umfrage zur Zufriedenheit der Kreditkartenbesitzer: Die BEKB schneidet 2014 als einzige Anbieterin mit «sehr gut» ab: Sie wird mit der Note 5,5 bewertet. Berichtsthemen und -abgrenzung 3.1 Berichtsperiode EB S Datum des letzten Berichts «Ergänzungsbericht Nachhaltigkeit 2013» vom 14. März Erscheinungsfrequenz EB S Kontakt EB S Bestimmung des Berichtsinhaltes Es wird über bedeutende Aspekte berichtet, die eine materielle Auswirkung auf die wesentlichen Anspruchsgruppen haben (ökonomisch, ökologisch, sozial) bezüglich ihrer berechtigten Erwartungen und Interessen. Für die vorliegende Berichterstattung nach GRI wurden Stakeholder mit einbezogen. Bei der Berichterstattung wird auf Vollständigkeit und Nachhaltigkeitskontext, auf ausgewogene 1 Die BEKB bestätigt die Einhaltung der Global Investment Performance Standards (GIPS ). Die Firma im Sinne der GIPS wird definiert als BEKB und umfasst die institutionelle Vermögensverwaltung der BEKB. Nicht eingeschlossen sind die Anlagefonds der BEKB. Eine Liste aller Composites sowie Composite Reports können bei der BEKB angefordert werden. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 5 / 28

6 Berücksichtigung der Dimensionen und auf Konsistenz (Vorjahresvergleiche, Trends, Benchmarks) geachtet. Die Angaben sollen genügend genau und detailliert, zeitgerecht, klar verständlich und im Hinblick auf eine mögliche externe Bestätigung verlässlich sein. 3.6 Systemgrenzen des Berichts Die Nachhaltigkeitsberichterstattung bezieht sich auf das Stammhaus der BEKB. Ergänzend sind einige Aussagen zu wichtigen Outsourcingpartnern der BEKB festgehalten. 3.7 Berichtsumfang Die Nachhaltigkeitsberichterstattung beinhaltet alle wesentlichen Bereiche der BEKB. 3.8 Grundlagen Berichterstattung GB S.79f Die Nachhaltigkeitsberichterstattung beinhaltet alle wesentlichen Bereiche der BEKB. 3.9 Methodik der Datenerhebung GB S.34, EB S.3, 11 Umweltkennzahlen zum Strom- und Papierverbrauch des Banking Service Center Hewlett-Packard (HP BSC) sind nach gleicher Grundlage und Methodik erfasst wie die Angaben zur BEKB Berichtigungen Keine Massgebliche Änderungen des Berichts Keine GRI-Index Vorliegender Ergänzungsbericht Nachhaltigkeit Externe Berichtsprüfung Zurzeit erfolgt keine formelle externe Verifikation der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Allerdings unterliegen sämtliche Prozesse der Zertifizierung nach ISO 9001, für ökologische Belange derjenigen nach ISO Die Angaben zur Ökologie werden zudem durch einen befähigten externen Spezialisten (E2 Management Consulting AG, Zürich, plausibilisiert. Governance, Engagement, Dialog Corporate Governance 4.1 Steuerungsstruktur des Unternehmens GB S.42f 4.2 Verwaltungsratspräsident und CEO GB S Unabhängigkeit des Verwaltungsrates GB S.45f 4.4 Interaktion Aktionäre/Mitarbeitende und Verwaltungsrat GB S.43f, 51 Es existieren keine Stimmrechtsbeschränkungen bzw. Vinkulierungsvorschriften. Eine Aktie berechtigt zu einer Stimme. An der Generalversammlung ist die Redefreiheit gewährleistet und an keine Minimalquote gebunden. Bisher haben noch keine Aktionäre der BEKB eine Konsultativabstimmung verlangt. Das Protokoll der Generalversammlung ist im Internet publiziert. Die Personalkommission (PEKO) der BEKB nimmt die Interessen der Mitarbeitenden gegenüber den Führungsgremien der Bank wahr. In regelmässigen Gesprächen mit der Geschäftsleitung werden wichtige Mitarbeiterbelange diskutiert und Lösungen vereinbart, darunter die Salärentrichtung, Lohnnebenleistungen oder Personalentwicklungsmassnahmen. Zusammensetzung, Wahl und Funktionsweise der PEKO sowie die Mitwirkung der Mitarbeitenden der BEKB sind im internen «Reglement für die Personalkommission» definiert. Die PEKO ist die Verbindungsstelle zum Schweizerischen Bankpersonalverband (SBPV). Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 6 / 28

7 4.5 Management Kompensation GB S.56f, EB S.16 Das Entschädigungsmodell der BEKB steht in Abhängigkeit zur finanziellen Leistung der Organisation. Dem Nachhaltigkeitsaspekt im Sinne der langfristigen Ausrichtung wird mit der Nachhaltigkeitsprämie Rechnung getragen. 4.6 Verhinderung Interessenskonflikte GB S.42, 45f Siehe Grundsätze der Corporate Governance. Zusätzlich werden Mandate von Verwaltungsräten der BEKB in anderen Verwaltungsräten im Geschäftsbericht offengelegt. Organgeschäfte werden nach marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgewickelt (gemäss Geschäftsreglement und der Weisung «Organgeschäfte und Ausstandspflicht»). 4.7 Kompetenzen Verwaltungsratsmitglieder Die Kompetenzen, Rechte und Pflichten der Verwaltungsräte sind gesetzlich geregelt. Die entsprechenden gesellschaftlichen Ausprägungen des Verwaltungsrates und das Zusammenspiel mit seinen Ausschüssen sind in den Statuten und im Geschäftsreglement festgehalten. Alle wichtigen Beschlüsse werden im Gesamtverwaltungsrat gefällt (keine Delegation in Ausschüsse). 4.8 Interne Leitbilder und Prinzipien GB S.34, 36, 42, 73f, NHLB, EB S.2, Internet Umsetzung und Verankerung der Leitplanken alle mit bankweiter Gültigkeit sind Bestandteil der ISO-zertifizierten Prozesse: Leitbild und Unternehmenskultur, Serviceleitsätze, Nachhaltigkeitsleitbild, Richtlinien Corporate Governance, Risikopolitische Grundsätze, Kreditpolitik, Personalreglement. 4.9 Überwachungssystem GB S.49 Jahres-, Semester- und Quartalsreporting an den Verwaltungsrat über den Geschäftsverlauf und die Zielerreichung sowie weitere Berichterstattung gemäss gesetzlichen Auflagen, Statuten, Geschäftsreglement und Risikopolitik Performancemessung Verwaltungsrat GB S.49 Der Verwaltungsrat führt einmal im Jahr eine Selbstbeurteilung durch. Verpflichtung gegenüber externen Initiativen 4.11 Vorsorgeprinzip GB S.73f Es werden umfassende Risikomanagement-Grundsätze befolgt, welche unter anderem operationelle und produktbezogene Dimensionen beinhalten. Grundsätze des Risikomanagements, Risikoabdeckung, Risikobeurteilung und Risikokategorien sind im Geschäftsbericht umfassend dargelegt Externe Verpflichtungen Die BEKB hat auf freiwilliger Basis mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) eine Zielvereinbarung bezüglich Energieverbrauch und CO 2 -Ausstoss abgeschlossen. Die Ziele für die Vereinbarung bis 2014 wurden übertroffen. Im Berichtsjahr wurde eine neue Zielvereinbarung bis 2022 abgeschlossen diese umfasst rund 40 konkrete Massnahmen Mitgliedschaften GB S.38 Die BEKB ist u.a. Mitglied bei: Verband Schweizerischer Kantonalbanken VSKB, Schweizerische Bankiervereinigung SBVg, EUREX (European Exchange), profawo (ehemals Childcare Service Schweiz), öbu (Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften). Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 7 / 28

8 Einbezug der Stakeholder 4.14 Involvierte Anspruchsgruppen GB S.33f Die Generalversammlung der BEKB steht jeweils im Zeichen einer ihrer Anspruchsgruppen (Schwerpunktthema 2011: Nachhaltigkeit; 2012: Jugendförderung; seit 2013: regionale Verankerung). Weiter werden zahlreiche regionale Kundenanlässe durchgeführt (Familientage, Anlässe für KMU, institutionelle und private Anleger etc.). Privat- und Firmenkunden werden in regelmässige Marktforschungsstudien einbezogen (VSKB). Mitarbeitende werden periodisch zu ihren Anliegen und ihrer Zufriedenheit befragt. Die Aktionäre werden im Rahmen der Generalversammlung, über den Geschäfts- und Semesterbericht, über das Internet oder auch über spezielle Aktionen und Produkte einbezogen Identifikation involvierter Anspruchsgruppen Zu den Anspruchsgruppen der BEKB zählen alle, die an der Wertschöpfung der Bank partizipieren oder mit ihrer Geschäftstätigkeit in signifikanter Weise in Berührung kommen. Dazu gehören insbesondere die Eigentümer der Bank, Mitarbeitende, Kunden, Service- und Dienstleistungspartner sowie öffentliche Vertreter der Gesellschaft Einbindung der Anspruchsgruppen Der Einbezug geschieht via themenspezifische Beiräte oder Arbeitsgruppen, anspruchsgruppenspezifische Events oder Best-practice-Beispiele (Besuche bei Kunden, Partnern, Lieferanten etc.). Von zentraler Bedeutung ist der persönliche Bezug zum Ansprechpartner in der Bank sowie zum Einzugsgebiet der BEKB. Die Kontaktintensität wird auf die Relevanz der Anspruchsgruppe/Kundenbeziehung (Umsatz, Bedeutung, Dauer der Beziehung etc.) abgestimmt. Mit dem jährlichen Marktbearbeitungskonzept werden die Schwerpunktthemen je Zielgruppe festgelegt Anliegen der Anspruchsgruppen Den Anspruchsgruppen der BEKB stehen verschiedene Wege offen, ihre Anliegen an die Bank zu tragen (z.b. Institutionalisiertes Chancen- und Reklamationswesen, Investor Relations, Medien- und Kundenkontaktstelle, Generalversammlung, Einbezug via Arbeitsgruppen und Beiräte). Grundsätze zum Umgang mit Kundenanliegen sind definiert und in der Bank etabliert (Serviceleitsätze). Auf Anliegen mit entsprechender Tragweite wird im Geschäftsbericht oder in anderen Publikationen wie dem vorliegenden Bericht eingegangen. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 8 / 28

9 GRI: Wirtschaftliche Leistungsindikatoren Die BEKB hat einen zielsetzungsorientierten Managementansatz. Es werden Ziele mit langfristigem Horizont verfolgt (10-jährige Hauptzielsetzungen). Der jährliche Zielsetzungsprozess umfasst insbesondere wirtschaftliche, ökologische aber auch soziale und gesellschaftliche Komponenten. Er schliesst sowohl die organisatorischen Einheiten als auch Einzelpersonen ein. Im Rahmen der ökonomischen Zielsetzungen werden Geschäftsfelder, Kundensegmente, Produkte und Vertriebswege angesprochen, je nach Organisationseinheit kommen weitere dazu (Aktionariat, Lieferanten, staatliche Organisationen etc.). Alle diese Elemente haben als Rahmenbedingung das Leitbild und die Unternehmenskultur, die Serviceleitsätze, das Nachhaltigkeitsleitbild, gesetzliche und regulatorische Auflagen sowie interne Weisungen und Grundsätze. Ihre Ausprägung ergibt sich aus einem Lagebeurteilungsprozess, der Überlegungen zu Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren beinhaltet. Extern wird in erster Linie die langfristige Zielsetzung «Free-Cash-Flow» kommuniziert, dazu auch langfristige ökologische Zielgrössen. Wirtschaftsleistung EC1 Generierter volkswirtschaftlicher Mehrwert GB S.33, EB S.10 EC2 Auswirkungen des Klimawandels Die Auswirkungen werden im Rahmen des Risikomanagements beurteilt. Das Kreditportfolio wird auf finanzielle Risiken aufgrund ökologischer Fakten und des Klimawandels analysiert, Risiken werden unter anderem durch Branchenlimiten minimiert. Risiken bezüglich Sicherstellung der Bankdienstleistungen werden im Rahmen des Business Continuity Managements beurteilt und Massnahmen definiert (inkl. Leistungen der Hauptlieferanten). Energiepolitische Weichenstellungen sowie höhere Energiepreise eröffnen Chancen insbesondere für neue Finanzierungen (Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz oder im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien). EC3 Betriebliche Vorsorge GB S.82, 92 Die Pensionskasse für das Personal der BEKB ist eine rechtlich eigenständige Stiftung. Der Deckungsgrad der Pensionskasse beträgt über 100%. Die Risikovorsorge wird einerseits durch Vorkehrungen zur Arbeitssicherheit, andererseits durch umfassenden Versicherungsschutz (Krankheit / Unfall) über das obligatorische Minimum hinaus sichergestellt. Die Pensionskassenbeiträge des Arbeitgebers sind im Durchschnitt um 50% höher als jene der Arbeitnehmer und die durchschnittlichen Altersguthaben der umhüllenden Kasse sind um mehr als das 2,5-fache höher als das gesetzliche Minimum gemäss BVG (Berufliches Vorsorge-Gesetz). Die versicherten Löhne sind insbesondere bei niedrigeren Einkommen besser gestellt als gemäss BVG (Koordination). EC4 Staatliche Subventionen GB S.14f Die BEKB erhält keine staatlichen Subventionen. Die Staatsgarantie wurde per reduziert, der definitive Wegfall erfolgte Ende Bis dahin wurde die Staatsgarantie durch jährliche Zahlungen an den Kanton abgegolten. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 9 / 28

10 Marktpräsenz EC5 Verhältnis der Standardeintrittsgehälter zum lokalen Minimalgehalt GB S.42 Die Standardeintrittsgehälter für fest angestelltes Personal entsprechen mindestens dem VAB- Mindestlohn (VAB = Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten). Zudem gilt die Regelung gemäss den Grundsätzen der Corporate Governance, dass die höchste Gesamtentschädigung grundsätzlich maximal das Zwanzigfache der tiefsten Gesamtentschädigung beträgt. EC6 Einbezug lokaler Wirtschaft GB S.33 Die BEKB berücksichtigt soweit möglich Lieferanten aus dem Einzugsgebiet der Bank. Das Auftragsvolumen beträgt pro Jahr über 100 Mio. Franken, dabei arbeitet die BEKB mit rund 700 Lieferanten zusammen. Über 90% des Auftragsvolumens wird lokal vergeben. EC7 Rekrutierung von lokalen Mitarbeitenden Im Einklang mit dem Anspruch der lokalen Verwurzelung wird die überwiegende Mehrheit des Personals lokal rekrutiert und stammt aus dem Marktgebiet der BEKB. Mittelbare wirtschaftliche Auswirkungen EC8 Investitionen für das Gemeinwohl GB S.33f, EB S.27 (FS7) EC9 Beurteilung indirekter ökonomischer Einflüsse GB S.19, 34, 38, EB S.28 Die BEKB hat ein substanzielles Portfolio von Ausleihungen an Gemeinden, Staatsbetriebe, halbprivate öffentliche Institutionen, gemeinnützige oder soziale Organisationen. Alle diese Ausleihungen beinhalten direkt oder indirekt eine gesellschaftliche Komponente bzw. sind in öffentlichem Interesse (vgl. GRI Nr. FS7). Daneben engagiert sich die BEKB auf vielfältige Weise für ihre Kunden und Anspruchsgruppen (vgl. GRI Nr. SO1 und FS16). Dadurch, dass die BEKB ihr Entscheidzentrum im Kanton Bern hat, profitabel arbeitet und ihrer Kundschaft ein qualitativ hochwertiges, aber zugleich vergleichsweise günstiges Produktangebot zur Verfügung stellt, schafft sie vielseitigen Mehrwert in ihrem Einzugsgebiet. Mit der Förderung von Neuunternehmen und von innovativen KMU (Förderkonzept aus drei Säulen) leistet die BEKB einen Beitrag zur Stärkung, Entwicklung und Zukunftssicherung des gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraumes und trägt damit zur Schaffung bzw. Weiterführung von Arbeitsplätzen bei. Die BEKB als Ausbildungsbank: Rund ein Viertel aller Lernenden in der Bankbranche im Kanton Bern werden durch die BEKB ausgebildet. Einheit GRI Nettowertschöpfung Mio. CHF EC Selbstfinanzierung (Unternehmen) Mio. CHF Aktionäre Mio. CHF Öffentliche Hand Mio. CHF Mitarbeitende Mio. CHF Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 10 / 28

11 GRI: Ökologische Leistungsindikatoren Die ökologischen Leistungsindikatoren stammen aus der Ökobilanz der BEKB. Die Ökobilanz deckt das ganze Stammhaus der BEKB ab (100 Prozent der Mitarbeitenden). Ebenso enthalten sind Strom- und Papierverbräuche, welche das Banking Service Center Hewlett-Packard (HP BSC) im Auftrag der BEKB verursacht. Daten, welche nicht bankweit verfügbar sind (Wärme, Wasser und Entsorgung) werden im «Referenzsystem BEKB» in guter Qualität erhoben und auf das Gesamtsystem hochgerechnet. Das Referenzsystem beinhaltet die beiden Hauptgebäude sowie die 12 grössten Niederlassungen. Material EN1 Gesamter Materialverbrauch EB S.15 Das Ziel der BEKB, ihren Papierverbrauch von 2007 bis 2011 um 5% zu senken, wurde deutlich übertroffen (- 16%: entspricht - 43 Tonnen). Seither konnte der Verbrauch kontinuierlich weiter reduziert werden. Dies ist primär auf Optimierungen bei den Kontoauszügen (Layout, Druckoutput, vermehrt elektronische Zustellung) und auf die Reduktion des Kopierpapiers sowie der übrigen Druckerzeugnisse (z.b. Broschüren) zurückzuführen. EN2 Rezyklierte Materialien EB S.15 Energie EN3/4 Direkter und indirekter Energieverbrauch EB S.14 Stromverbrauch: Die Zunahme im Jahr 2011 gegenüber 2007 (rund 3 Mio. kwh) ist darauf zurückzuführen, dass die BEKB seit dem Ausscheiden mehrerer Partnerbanken höhere Stromanteile des HP BSC zu tragen hat. Wird dieser Sondereffekt ausgeklammert, wurde das Ziel, den Stromverbrauch zwischen 2007 und 2011 stabil zu halten, erreicht. Bezüglich Treibhausgasemissionen konnte der Anstieg durch den Einkauf ökologischer Stromqualitäten kompensiert werden wurde der Stromverbrauch gegenüber 2011 um 20% reduziert. Dazu beigetragen haben die Abschaltung eines Grossrechners (Host) sowie Optimierungen bei Servern, Lüftungsanlagen und Beleuchtungen (LED). Wärmeverbrauch: Der gesamte Wärmeverbrauch hat 2011 gegenüber 2007 um 3% abgenommen unterstützt durch den Umstand, dass 2011 ein besonders warmes Jahr war (Heizgradtage 12% unter dem Mittelwert der vorangehenden 10 Jahre) war wiederum relativ mild, dennoch hat der Wärmeverbrauch gegenüber 2011 leicht zugenommen (+2%). Die BEKB hat ihr Ziel, die fossilen Brennstoffe 2011 gegenüber 2007 um 10% zu reduzieren, übertroffen (- 16%), jedoch lag der Verbrauch fossiler Brennstoffe 2014 um 6% über dem Verbrauch von Das Ziel per Ende 2015 (Reduktion um 5% gegenüber 2011) dürfte damit schwer zu erreichen sein, obwohl die BEKB unvermindert Sanierungsmassnahmen im Niederlassungsnetz sowie Wärmeverbundprojekte umsetzt und sich für den Klimaschutz engagiert. EN5 Eingesparte Energie durch Energieeffizienz GB S.34 Siehe Entwicklung des Energieverbrauchs in den letzten Jahren sowie die Massnahmen im Geschäftsjahr In den vergangenen Jahren konnte der Energieverbrauch im Niederlassungsnetz kontinuierlich gesenkt werden, währenddem das Geschäftsvolumen deutlich zugenommen hat. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 11 / 28

12 EN6 Produkte und Dienstleistungen, die die Energieeffizienz fördern GB S.19f, 34f Mit dem E-Banking der BEKB können Konti und Depots elektronisch geführt werden, der Papieroutput kann unterdrückt werden (E-Konto). Es werden laufend Anstrengungen zur weiteren Automatisierung unternommen. Klimaneutrales Drucken in Zusammenarbeit mit ClimatePartner (z.b. Geschäftsberichte seit 2011, Nachhaltigkeitsleitbild für die Jahre ). Im Rahmen der Promotion Renovationsdarlehen (Frühjahr 2009) wurden 1'750 Objekte nachhaltig renoviert. Damit wurde eine jährliche Reduktion des CO 2 -Ausstosses von über 2'200 Tonnen bewirkt; mehr als die Bank selber verursacht. Seit 2011 bietet die BEKB ein Bündel von Produkten rund um ökologische Haussanierungen an: Eine vergünstigte Umwelthypothek für nachhaltige Renovationen, Förderbeiträge für den Ersatz fossiler Wärmeerzeugung, Informationsanlässe (seit 2011: 19 Anlässe mit «Energie Zukunft Schweiz») und Kursangebote (2011/12: 16 Kurse mit dem Bildungszentrum WWF). EN7 Verringerung des indirekten Energieverbrauchs GB S.34 Die BEKB setzt auf energieeffiziente Materialien im Bereich Bau, Innenausbau (Empfehlung SIA 112/1 «Nachhaltiges Bauen Hochbau»). Bei Renovationen sowie Neubauten ihrer Liegenschaften orientiert sich die BEKB an den Minergie-Standards sowie an den bauökologischen Empfehlungen der Interessengemeinschaft privater professioneller Bauherren (IPB). Die Verwendung öffentlicher Verkehrsmittel wird gefördert (Grundsatz in der internen Spesenregelung). Die BEKB bezieht ausschliesslich Strom aus Wasserkraft, davon sind 1 Mio. kwh zertifizierter Ökostrom (Waterstar). Wasser EN8 Wasserverbrauch EB S.15 Für das Rechenzentrum im Betriebsgebäude Liebefeld wurde im Jahr 2009 anstelle eines hybriden Rückkühlers für die Kälteanlagen ein Trockenkühler eingebaut. Dadurch können jährlich bis zu 2 Mio. Liter Wasser eingespart werden. Das Ziel, den Wasserverbrauch 2011 gegenüber 2007 stabil zu halten, wurde weit übertroffen (- 24%) hat der Wasserverbrauch gegenüber 2011 um weitere 20% abgenommen, u.a. weil die Kühlleistung im Betriebsgebäude Liebefeld reduziert wurde. EN9 Schädigung von Wasserquellen Für die BEKB nicht relevant. EN10 Anteil an rezykliertem Wasser Für die BEKB nicht relevant. Biodiversität EN11 Unternehmenseigene Grundstücke, die Die BEKB besitzt keine Grundstücke in oder neben Schutzgebieten. Schutzgebiete tangieren EN12 Auswirkungen auf die Biodiversität Die Finanzdienstleistungen der BEKB haben nur indirekte Auswirkung auf die Biodiversität. Im Rahmen der Finanzierungen wird auf die Einhaltung öffentlicher Auflagen im Zusammenhang mit Biodiversität geachtet. Grundlage bildet die Kreditpolitik der BEKB und die Leitsätze der Kreditführung. Beim Einkauf von Vorprodukten nimmt die Bank Einfluss auf die Produzenten (etwa beim Einkauf von Papier) und legt Wert auf Nachhaltigkeitslabels wie FSC. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 12 / 28

13 EN13 Geschützte natürliche Lebensräume Für die BEKB nicht relevant. EN14 Management der Beeinflussung der Biodiversität Die BEKB ist bestrebt, keine Finanzierungen zu tätigen und keine Vorleistungen einzukaufen, welche die Biodiversität gefährden. Den Rahmen dafür bilden die Kreditpolitik der BEKB und die Leitsätze der Kreditführung sowie der Einkaufsprozess. EN15 Rote-Liste-Arten im Operationsgebiet Für die BEKB nicht relevant. Emissionen, Abwasser, Abfall EN16 Emissionen klimarelevanter Gase GB S.35, EB S.15 EN17 EN18 Emissionen weiterer relevanter Treibhausgase Pläne und Resultate zur Reduktion der Treibhausgasemissionen GB S.35, EB S.15 GB S.34f Das Ziel der BEKB, ihre Treibhausgasemissionen 2011 gegenüber 2007 um 5% zu senken, konnte deutlich übertroffen werden. Seither konnten die Emissionen um weitere 10% gesenkt werden. Massgeblich dazu beigetragen haben die Reduktion des Stromverbrauchs bei gleichzeitiger Verbesserung der eingekauften Stromqualität (100% Strom aus Wasserkraft seit 2013) sowie die Senkung des Geschäftsverkehrs, der Abfälle und des Wasserverbrauchs. Die Treibhausgasemissionen werden als Treibhausgas-Äquivalente ausgewiesen. Wo möglich beinhalten sie neben CO 2 auch übrige Treibhausgase. Realisierte Initiativen (werden laufend weitergeführt): Ersatz von Ölheizungen, Isolation von Gebäudehüllen inkl. Fenster, Optimierung von Servern, Beleuchtungen, Haustechniksystemen und Lüftungsanlagen, Installation von Solar- und Fotovoltaikanlagen, Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge, Optimierung der Kurierdienstleistungen (Lieferrhythmus und Routenplanung), Förderung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Resultate siehe Entwicklung der Treibhausgasemissionen. EN19 Emissionen Ozon abbauender Substanzen Werden zurzeit nicht separat ausgewiesen weil kaum relevant für die BEKB. EN20 Luftemissionen (z.b. NO X, SO X ) Die BEKB konzentriert sich auf die Messung und Reduktion der Treibhausgasemissionen, verursacht in der Regel durch direkten und indirekten Energieverbrauch. Da sich Einsparungen in den Verbrennungsprozessen auch auf andere Schadstoffemissionen positiv auswirken, werden diese nicht separat als Indikatoren berechnet und ausgewiesen. EN21 Gesamte Abwassermenge Identisch mit dem Wasserverbrauch (siehe EN8). EN22 Gesamtabfallmenge EB S.15 Die Abfallmenge konnte 2011 gegenüber 2007 um 41% reduziert werden. Damit wurde die interne Zielsetzung, die Abfallmenge stabil zu halten, weit übertroffen konnte die gesamte Abfallmenge erneut reduziert werden (- 21% gegenüber 2011). Die Recycling-Quote konnte 2014 gegenüber dem Vorjahr wieder verbessert werden, sie liegt mit 57% aber immer noch unter der Zielsetzung (mindestens 70%). EN23 Wesentliche Verschmutzungen Für die BEKB nicht relevant. EN24 Menge an und Umgang mit gefährlichen Abfällen EB S.15 Gefährliche Abfälle werden fachgerecht entsorgt. Die Prozesse sind im Rahmen des seit 2004 nach ISO zertifizierten Umweltmanagementsystems etabliert. EN25 Zustand von offenen Gewässern Alle Geschäftsstellen der BEKB sind lokalen Abwasserreinigungsanlagen angeschlossen. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 13 / 28

14 Produkte und Dienstleistungen EN26 Initiativen zur Senkung von Umweltbelastungen Siehe EN6 und EN7. EN27 Rücknahme von Produktverpackungen Für die BEKB nicht relevant. Einhaltung von Rechtsvorschriften EN28 Sanktionen durch Nichteinhaltung der Umweltgesetze Keine. Der Prozess zur Einhaltung der Umweltrechtskonformität ist im Rahmen des seit 2004 nach ISO zertifizierten Umweltmanagementsystems etabliert. Transport EN29 Umweltauswirkungen aus Transporten EB S.15 Die BEKB hat ausschliesslich Fahrzeuge der Energieeffizienzklasse A im Einsatz. Kurierdienstleistungen (Lieferrhythmus und Routenplanung) werden optimiert für den Transport zwischen den Hauptstandorten Bern Bundesplatz und Liebefeld wird ein Elektroauto eingesetzt, welches mit Ökostrom betankt wird. Die Anzahl Dienstfahrzeuge wird reduziert (Pooling statt persönliche Fahrzeuge). Zudem wird die Verwendung öffentlicher Verkehrsmittel gefördert (Grundsatz in der internen Spesenregelung). Insgesamt EN30 Totale Ausgaben für Umweltschutz NHLB Die BEKB setzt die Rückverteilung der CO 2 -Abgabe für Klimaschutzmassnahmen und zur Erreichung der CO 2 -Neutralität ein. Die Ausgaben für Umweltschutz sind in den Linienbudgets enthalten und werden nicht separat quantifiziert. Zahlen gerundet Einheit GRI VfU (Veränderung) (Veränderung) Ziel 2015 (Basis 2011) Energieverbrauch kwh EN3/4 1 10'523'000 13'509'000 13'566'000 12'940'000 11'484'000 Stromverbrauch kwh 1a 7'418'000 10'503' % 10'368'000 9'368'000 8'416'000-20% halten Wärmeverbrauch kwh 1b/c 3'105'000 3'006'000-3% 3'198'000 3'572'000 3'068' % Fernwärme kwh 1c 885'000 1'145'000 1'324'000 1'248' '000 Fossile Brennstoffe kwh 1b 2'220'000 1'861'000-16% 1'874'000 2'190'000 1'974' % - 5% Erdgas kwh 1'201'000 1'235'000 1'315'000 1'294'000 1'090'000 Erdöl kwh 1'019' ' ' ' '000 Heizgradtage (HGT) Bern Tage 1b/c 3'307 3'035 3'525 3'672 3'001 HGT Ø vorangehende 10 Jahre Tage 1b/c 3'359 3'441 3'423 3'450 3'472 HGT Abweichung zum 10-Jahres-Ø % 1b/c - 2% - 12% + 3% + 6% - 14% Wärmeverbrauch HGT-bereinigt kwh 1b/c 3'154'000 3'408' % 3'106'000 3'356'000 3'550' % Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 14 / 28

15 Zahlen gerundet Einheit GRI VfU (Veränderung) (Veränderung) Ziel 2015 (Basis 2011) Geschäftsverkehr km EN29 2 1'196'000 1'268' % 1'304'000 1'267'000 1'150'000-9% Bahn km 2a 429' ' ' ' '000 Auto km 2b 755' ' ' ' '000 Flugzeug km 2c/d 12' '400 Papierverbrauch kg EN1/ ' '000-16% 224' ' '000-13% - 5% Anteil Recyclingpapier % 3a 0% 0% 0% 0% 0% Anteil FSC-Papier % 3b 27% 100% 100% 100% 100% Wasserverbrauch m3 EN8 4 16'420 12'530-24% 10'860 11'210 10'060-20% halten Trinkwasser % 4c 100% 100% 100% 100% 100% Abfälle kg EN ' '000-41% 235' ' '000-21% Recycling kg 5a 245' ' ' ' '000 Recycling-Quote Abfälle % 5a 64% 59% 63% 52% 57% 70% Abfälle zur Verbrennung kg 5b 126'000 83'000 76'000 79'000 70'000 Abfälle zur Deponie kg 5c Sonderabfälle kg EN24 5d 9'000 10'000 11'000 19'000 7'000 THG-Emissionen * t 7 1'680 1'374-18% 1'352 1'388 1'240-10% - 5% Direkte Emissionen t EN16 7a Indirekte Emissionen t EN16 7b Indirekte Emissionen «andere» t EN17 7c 1' * Nach Berechnungsmethodik VfU 2010 (inkl. Greenhouse Gas Protocol Scope 3 Standard 2011). Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 15 / 28

16 GRI: Soziale Leistungsindikatoren Die BEKB bekennt sich zur Einhaltung der internationalen Menschenrechtsstandards und identifiziert sich mit den Werten und Anliegen, die diesen zugrunde liegen. Im Personalreglement der BEKB ist der Schutz der Integrität ihrer Mitarbeitenden geregelt: Die Persönlichkeit der Mitarbeitenden wird geschützt; Mitarbeitende dürfen aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer Religion, Ethnie oder Rasse nicht diskriminiert werden; Vorgesetzte sind in ihrem Zuständigkeitsbereich für eine belästigungsfreie Arbeitsatmosphäre verantwortlich. Die BEKB stellt sicher, dass gesetzliche, regulatorische und interne Vorschriften eingehalten sowie marktübliche Standards und Standesregeln beachtet werden. Die Compliance-Organisation umfasst organisatorische Vorkehrungen, interne Weisungen und Kontrollen, u.a. im Rahmen des internen Kontrollsystems IKS und der Revision. Das Personalreglement enthält Weisungen betreffend Korruption und Geldwäscherei. Die Mitarbeitenden verpflichten sich schriftlich zur Einhaltung der Sorgfaltspflicht der Banken der Empfang der Instruktion wird von jedem einzelnen Mitarbeitenden quittiert. Sämtliche der rund 1'000 betroffenen Mitarbeitenden müssen alle zwei Jahre eine Compliance-Schulung mit Abschlusstest absolvieren. Im Jahr 2014 wurde mit derselben Personengruppe zusätzlich eine E-Learning-Schulung über FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) durchgeführt ebenfalls mit Abschlusstest. Die BEKB bietet Möglichkeiten zu Jobsharing, zu schrittweiser Pensionierung oder zur Jahresarbeitszeit. Sie gewährt bezahlte Urlaubstage, wobei sie beim Vaterschaftsurlaub mit 10 Tagen über die Bestimmungen der VAB (Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten) hinausgeht. Es gilt der Grundsatz, dass Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen vermieden werden sollen. Seit 2013 wurden verschiedene strukturelle Anpassungen zur Effizienzsteigerung initiiert, was zu einer leichten Reduktion des Personalbestandes geführt hat. Allen betroffenen Mitarbeitenden wurde eine adäquate Stelle innerhalb der Bank angeboten; der Stellenabbau konnte über die natürliche Fluktuation gelöst werden. Um Interessenskonflikte der Mitarbeitenden zu vermeiden sind alle bankexternen Mandate und Nebenbeschäftigungen meldepflichtig. Zudem ist das Eingehen von Geschäftsbeziehungen mit andern Banken bewilligungspflichtig. Zur Politik der BEKB gehört, dass sie sich gegenüber Konkurrenten fair verhält und sich nicht negativ über die Konkurrenz äussert. Spezielle kulturelle Elemente wie die Serviceleitsätze nehmen darauf Bezug. Die Eidgenössische Finanzmarkaufsicht FINMA unterstellt die Vergütungspolitik u.a. von Grossbanken aufsichtsrechtlichen Regeln. Die langjährige Lohnpolitik der BEKB entspricht diesen Regeln. Sie basiert auf einer individuellen, leistungs- und funktionsorientierten Entlöhnung mit fixer und variabler Entschädigung. Das variable Entschädigungsmodell ist dreistufig: 1. Rund ein Viertel der Mitarbeitenden ist grundsätzlich für eine jährliche variable Entschädigung berechtigt (je nach Funktion bis maximal 35% der fixen Entschädigung. Für Mitglieder der Geschäftsleitung siehe GB S. 56f). Sie orientiert sich am Gesamtergebnis der Bank, an der individuellen Leistung und dem Verhalten. Es besteht kein berechenbarer Zusammenhang zwischen der Zielerreichung und der variablen Entschädigung. 2. Nach zwei Jahren Tätigkeit für die Bank können alle fest angestellten Mitarbeitenden jährlich eine bestimmte Anzahl von Namenaktien der BEKB zu einem Vorzugspreis beziehen. Diese sind während fünf Jahren gesperrt. 3. Die langfristige Entschädigungskomponente, die Nachhaltigkeitsprämie, wird ausgerichtet, wenn innerhalb von fünf Jahren ein Free-Cash-Flow von mindestens CHF 300 Mio. erzielt wird. Sie steht allen Mitarbeitenden zu, welche im Jahr der Ausrichtung mindestens ein Jahr bei der BEKB gearbeitet haben. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 16 / 28

17 Arbeitspraxis und Arbeitsqualität Beschäftigung LA1 Anzahl Mitarbeitende EB S.22 LA2 Fluktuationsrate EB S.22 LA3 Vorteile für Vollzeitmitarbeitende gegenüber Teilzeitarbeitenden Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Management LA4 Mitarbeitende unter Kollektivvereinbarungen LA5 Mitteilungsfristen in Bezug auf wesentliche Veränderungen Vollzeitmitarbeitenden werden die üblichen betrieblichen Leistungen gewährt gemäss internem Merkblatt «Lohnnebenleistungen». Für Teilzeitmitarbeitende gelten grundsätzlich die gleichen Regelungen, lediglich einige wenige Leistungen werden erst ab einem Beschäftigungsgrad von 50% bzw. pro Rata gewährt. Die Anstellungsbedingungen der BEKB unterliegen der VAB (Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten). Sie gilt für alle regelmässigen Arbeitsverhältnisse über drei Monate und stipuliert u.a. die Normalarbeitszeit, Ferien und ohne Lohnabzug zu gewährende Freitage, Minimalsaläre, die über das gesetzliche Minimum hinausgehende Lohnfortzahlungspflicht, Mitwirkungsrechte der Arbeitnehmenden sowie Massnahmen bei Bankschliessungen und Entlassungen. Detaillierte Regelungen sind im Arbeitsrecht und in der VAB enthalten. Sofern sie das Arbeitsverhältnis betreffen, entsprechen die Mitteilungsfristen mindestens den gesetzlichen bzw. den längeren arbeitsvertraglichen Kündigungsfristen. Mitarbeiterzufriedenheit GB S.38 Die Mitarbeiterzufriedenheit wird periodisch erhoben. Verbesserungsmassnahmen werden im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung definiert, terminiert und den Verantwortlichen zugewiesen. Detailangaben werden intern kommuniziert und zugänglich gemacht. Verglichen mit anderen Banken sind die Mitarbeitenden der BEKB überdurchschnittlich zufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Gesundheit und Sicherheit LA6 In Arbeitsschutzgremien vertretene Mitarbeitende Im Finanzsektor ist die Thematik von geringer Relevanz. Mindeststandards sind definiert, es finden regelmässig wiederkehrende Ausbildungen zum Thema Sicherheit statt. LA7 Arbeitsausfälle und -unfälle EB S.22 Die BEKB ist ein reiner Dienstleistungsbetrieb; für das Personal besteht keine spezielle Gesundheitsgefährdung. In den letzten drei Jahren waren keine ausserordentlichen Krankheits- oder Unfallraten zu verzeichnen. Gemäss Versicherern der BEKB liegen die Zahlen der Bank leicht unter dem tiefen Branchendurchschnitt: 2014 waren 20 der insgesamt 235 gemeldeten Unfälle Berufsunfälle (2013: 17 von 255). Darin enthalten sind auch Bagatellunfälle, welche keinen Arbeitsausfall nach sich gezogen haben. Die unfallbedingten Abwesenheiten werden intern erhoben, jedoch nicht nach Berufs- und Nichtberufsunfällen aufgegliedert. Mit dem «Absenzenmanagement» steht den Führungskräften ein effizientes Instrument zur Verfügung um Abwesenheiten (u.a. Kurzabsenzen) zu beobachten und die nötigen Massnahmen zu treffen. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 17 / 28

18 LA8 Weiterbildungsprogramme bezüglich schwerer Krankheiten Im Rahmen des Case Managements der BEKB werden Mitarbeitende mit Abwesenheiten über zehn Tage individuell betreut und begleitet, dies in Zusammenarbeit mit dem Versicherungspartner der Bank. Dabei werden bestehende Netzwerke genutzt. Im Vordergrund steht, Betroffenen optimale Hilfestellung zu bieten und nachhaltige Lösungen zu finden (Win-win). Bezüglich Pandemien wurden bankweit Vorkehrungen getroffen (u.a. Schulung und Beratung). Gesundheitsfördernde Massnahmen für die Mitarbeitenden werden auf Örtlichkeiten und Bedürfnisse abgestimmt angeboten (höhenverstellbare Pulte für zeitweises Arbeiten im Stehen, Sensibilisierungsaktionen, Fitness, Massage, Früchtetage, bike-to-work etc.). In den Jahren 2011 und 2012 wurden sämtliche Aktionärinnen und Aktionäre der BEKB mit einem runden Geburtstag, also über 12'000 Personen, zu einem Gesundheitstag eingeladen. Dabei beschäftigten sie sich mit ihrer Gesundheit in Vorträgen, mit aktiver Bewegung und in Workshops rund um Ernährung, Bewegung, Entspannung, Fitness sowie einem Gesundheitscheck durch einen Arzt. Davon profitierten auch Mitarbeitende der Bank, welche grösstenteils Aktionäre der BEKB sind. LA9 Abkommen mit Gewerkschaften zu Sicherheitsthemen Training und Weiterbildung LA10 Umfang der Aus- und Weiterbildung GB S.38, EB S.22 Im Finanzsektor hat die Thematik nicht genügend Relevanz für eine spezielle formelle Regelung mit den Gewerkschaften. Mindeststandards (Arbeitsgesetz, feuerpolizeiliche Regelungen etc.) sind generell festgehalten. Es finden regelmässig wiederkehrende Ausbildungen zum Thema Sicherheit statt, insbesondere im Rahmen der Katastrophenvorsorge (z.b. Evakuation). Dazu werden Frontmitarbeitende regelmässig zu Themen wie Arbeitssicherheit, Verhalten bei Banküberfall, Geiselnahme, Bombendrohung etc. geschult. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen wurden getroffen. Zusätzlich zu den im GB erwähnten Aus- und Weiterbildungen: Ein Ausbildungsbeirat nimmt Stellung zu Bildungskonzept, -angebot und -politik der BEKB und berät die Bank in allen grundsätzlichen Belangen der Bildung. Mindestens zwei der fünf bis sieben Mitglieder vertreten eine externe Bildungsinstitution oder die Privatwirtschaft. Sämtliche Mitarbeitenden haben via Intranet Zugriff auf das Learncenter der BEKB. Auf dieser elektronischen Lernplattform standen im Jahr Lernprogramme zur Verfügung, 5 davon mit Abschlusstest. Einige Programme sind durch spezifische Mitarbeiterkategorien zwingend zu absolvieren (z.b. Compliance- oder Produktschulungen). Im Durchschnitt haben sich alle Mitarbeitenden rund zwei Mal in ein E-Learning-Programm eingeloggt, bankweit hatten 82% der Mitarbeitenden mindestens ein Login. Komplexe Anlageprodukte dürfen nur durch zertifizierte Vermögensberater verkauft werden. Alle Vermögensberater der BEKB haben mindestens alle drei Jahre eine fachliche Zertifizierung zu absolvieren (Prüfung mit schriftlichem Teil und Praxistest), letztmals Dieses Vorgehen hat sich so gut bewährt, dass es auf sämtliche Kundenberater im Segment Firmenkunden und Privatkunden aus- Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 18 / 28

19 gedehnt wurde. Mit der Einführung dieser systematischen, umfassenden Kundenberater- Zertifizierung hat die BEKB eine Vorreiterrolle in der Schweizer Bankenlandschaft übernommen. LA11 LA12 Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende Mitarbeitende mit regelmässiger Leistungsbeurteilung GB S.38 GB S.38 Periodisch werden Refresher zu verschiedenen wichtigen Themen durchgeführt. Dabei werden fachliche wie auch führungsbezogene Komponenten abgedeckt. Neuerungen in fachlichen, technischen sowie rechtlichen Belangen werden in diese Refresher eingebaut. Im Vorfeld zu Pensionierungen (ab Alter 55) werden Vorbereitungskurse mit Informationen und interaktiven Programmen angeboten. Der sogenannte «ZV/LBU-Prozess» (Zielvereinbarung, Standortbestimmungsgespräche und Leistungsbeurteilung) dient der zielgerichteten Führung der Mitarbeitenden und bildet den Rahmen für individuelle Entwicklungsmassnahmen. Dieses Führungsinstrument ist etabliert und wird bei allen Mitarbeitenden, Kadern und höheren Führungskräften eingesetzt. Bei den Lehrlingen wird die Leistung gemäss Lehrplanzielsetzungen überprüft. Vielfalt und Chancengleichheit LA13 Zusammensetzung des Managements EB S.22 Ende 2009 wurden mehrere Massnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungsfunktionen initiiert (z.b. Sensibilisierung, Mentoringprogramm, Nachfolgeplanung). LA14 Verhältnis des Grundgehalts Männer / Frauen Menschenrechte HR1 Menschenrechtsaspekte bei Investitionsentscheidungen GB S.39 Die Entlöhnung orientiert sich am Grundsatz «gleicher Lohn für Frau und Mann in denselben Funktionen». Hierzu werden einzelne geschlechtsspezifische Parameter der Entlöhnung kontrolliert. Auslandgeschäfte sind für die BEKB von untergeordneter Bedeutung. Sie sind auf 5% der durchschnittlichen Bilanzsumme der letzten drei Jahre begrenzt. Mit Ausnahme einiger weniger Exportkredite werden keine Finanzierungen im Ausland getätigt. Exportkredite werden in der Regel über Vorlagen der SERV (Schweizerische Exportrisikoversicherung) abgewickelt und nur eingegangen, wenn deren Nachhaltigkeitsauflagen erfüllt werden. HR2 Lieferanten und Menschenrechte Die Lieferanten der BEKB stammen zu über 90% aus dem Einzugsgebiet der Bank. Geschenkartikel werden nur bei Betrieben bezogen, die ausreichende Löhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zusichern und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einhalten. Die bestehenden Regelungen zur Beschaffung wurden 2013 vereinheitlicht und mit umfassenden Nachhaltigkeitskriterien ergänzt. HR3 Mitarbeitendenbildung zu Menschenrechten Nicht grundsätzlich relevant für die BEKB. Zu überprüfende Aspekte im Rahmen der Einkaufspolitik werden sachgerecht instruiert. HR4 Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene Massnahmen Keine. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 19 / 28

20 HR5 Tätigkeiten, welche gewerkschaftliche Freiheiten gefährden könnten Keine. Die Vereinigungsfreiheit ist in der Bundesverfassung geregelt (Art. 23). Die BEKB unterstützt gewerkschaftliche Tätigkeiten ihrer Mitarbeitenden (z.b. Hinweis auf den Schweizerischen Bankenpersonalverband SBPV im Intranet und an Einführungsveranstaltungen für neu eintretende Mitarbeitende; ein Mitarbeiter der BEKB ist im Vorstand des SBPV). HR6 Vermeidung von Kinderarbeit Im Marktgebiet der BEKB in der Schweiz ist Kinderarbeit aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen kein Risiko. HR7 Vermeidung von Zwangsarbeit Im Marktgebiet der BEKB in der Schweiz ist Zwangsarbeit aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen kein Risiko. HR8 Schulung von Sicherheitspersonal über Das Sicherheitspersonal wird regelmässig über wesentliche Aspekte geschult. Menschenrechte HR9 Verletzung der Rechte von Ureinwohnern Für die BEKB nicht relevant. Gesellschaftliches Engagement Beziehungen zur Gemeinde SO1 Beziehung zur Gemeinde/Gesellschaft Die Geschäftstätigkeit im Einzugsgebiet wird seit über 175 Jahren ausgeübt. Diese ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, eine nachhaltig positive Wirkung zugunsten der Anspruchsgruppen der Bank zu erzeugen, darunter auch Gemeinden und Kantone. Markenzeichen der BEKB sind die Zuverlässigkeit und die Kontinuität in der Serviceleistung vor Ort, aber auch über elektronische Kanäle. Veränderungen im Geschäftsstellennetz werden mit den Gemeindeorganen im entsprechenden Gebiet vorbesprochen. Finanzierungsanliegen werden wohlwollend geprüft. Rund 30% der Mitarbeitenden der BEKB leisten Freiwilligenarbeit in Form von Ausbildungs- und Referententätigkeiten, Vereinsarbeit, gemeinnützigen Arbeiten und dergleichen. Die BEKB stellt ihre volkswirtschaftlichen Publikationen der Öffentlichkeit zur Verfügung (www.bekb.ch/volkswirtschaft). FS13 FS14 Zugangsstellen in dünnbesiedelten oder strukturschwachen Gebieten Initiativen für verbesserten Zugang zu Finanzdienstleistungen für benachteiligte Personen GB S.19f Die BEKB betreibt ein beträchtliches Niederlassungsnetz auch in wenig dicht besiedelten Gebieten, hinzu kommen mobile Geschäftsstellen. Der elektronische Kanal ist auch Kundinnen und Kunden in dünn besiedelten bzw. strukturschwachen Gebieten zugänglich. Der Internetauftritt der BEKB ist barrierefrei (Zertifikat «Access for all» der Qualitätsstufe AA). Damit können auch Menschen mit einer Behinderung die BEKB-Website ohne Einschränkungen nutzen. Der Grossteil der Niederlassungen der BEKB ist für Rollstuhlfahrer zugänglich; wo dies noch nicht der Fall ist, wird diesem Aspekt im Rahmen von Umbauten Rechnung getragen. Die Grunddienstleistung Kontoführung (Sparen, Vorsorgen, Zahlungsverkehr), Karten für bankeigene Dienstleistungen, Depotführung, Safe etc. stehen allen Bevölkerungsgruppen offen. Es bestehen keine diskriminierenden Ausschlusskriterien. Berner Kantonalbank AG / Banque Cantonale Bernoise SA 17. März 2015 Seite 20 / 28

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