Wirtschaft. Unsere. Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer zu Coburg. Region. Schwerpunkt. Recht. Innovation. Seite 5

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1 Unsere Wirtschaft Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer zu Coburg Seite 5 Region Netzwerk Personal erfolgreich gestartet Seiten Schwerpunkt Werbung, Werbeartikel Firmenfeiern Seite 24 Recht Pleitewelle im Handel und Verödung der Innenstädte droht Seite 26 Innovation IHK-Workshop: Prozessinnovation durch Wertstromdesign

2 Wir geben alles für Selbstständige: Die große Freiheit in alle Netze. Ω macht`s möglich mit Ω Genion XL, der»alle-netze-flatrate«. Für nur 80 im Monat telefonieren Sie unbegrenzt mit Ihren Kunden und Geschäftspartnern in allen deutschen Mobilfunknetzen sowie dem deutschen Festnetz.1 Und Ω bietet Selbstständigen noch mehr: Kein Anschlusspreis Sie sparen 25!1 Bis zu 10 % Mehrkarten-Rabatt auf den monatlichen Basispreis 2 Kostenlose Serviceleistungen, wie beispielsweise eine eigene Hotline 3 Was können wir für Sie tun? Un dz us SEL Vorte ätzlic BST ile f he STÄ ür ND IGE! Mehr Infos in Ihrem Ω Shop oder unter 01805/225502* 1) Der Tarif Ω Genion XL mit Festnetznummer und Homezone ist nicht überall verfügbar. Im Ω Shop oder unter können Sie prüfen, ob das Angebot bei Ihnen zur Verfügung steht. Mindestvertragslaufzeit 24 Monate, Anschlusspreis 25 (entfällt bei Geschäftskunden außer Rahmenvertragskunden bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises der Selbstständigkeit, z.b. Gewerbeschein, der bis zu 21 Tage nach Vertragsabschluss nachgereicht werden kann, andernfalls werden Ihnen die 25 wieder rückbelastet; aus technischen Gründen kann es passieren, dass der Anschlusspreis mit der 1. Rechnung berechnet wird; in diesem Fall erhalten Sie mit der 2. Rechnung eine Gutschrift in Höhe des Anschlusspreises), mtl. Basispreis 80, Standard-Inlandsgespräche in alle dt. Netze 0,00 /Min. (außer Rufumleitungen, Sonderruf-Nrn. und Videotelefonie), Taktung aus der Homezone 60/60, unterwegs 60/10. Die SIM-Karte eines Ω Genion Tarifs können Sie in einem Handy ohne SIM-/Net-Lock benutzen. 2) Mehrkarten-Rabatt-Konditionen gelten nur für Geschäftskunden (außer Rahmenvertragskunden) bei Abschluss von mindestens zwei 24-Monate-Verträgen in den Tarifen Ω Genion S, M, L, XL/Ω Genion S-, M-, L-, XL-mit-Handy und Ω Inklusiv-Pakete/Ω Inklusiv-Pakete-mit-Handy, die über eine Kundennummer abgerechnet werden (Mehrkarten-Vertrag), und bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises der Selbstständigkeit (Handelsregister, Gewerbeschein, USt-ID, Kammerausweis), der auch noch bis zu 21 Tage nach Vertragsabschluss nachgereicht werden kann. Sollte der Nachweis nicht nachgereicht werden, gelten ab dem 22. Tag nach Vertragsabschluss die Tarifkonditionen ohne die Vergünstigungen für Selbstständige. Sie erhalten bei 2 Karten 3 %, bei 3 Karten 5 % und ab 5 Karten 10 % Rabatt auf den mtl. Basispreis/Paketpreis. Bei nachträglich eingereichten Aufträgen zu Bestandskarten unter derselben Kundennummer wird bei Erreichen der Schwellenwerte automatisch die höhere Rabattstufe aufgenommen. Die Aktivierung des Rabattes und die Berücksichtigung der vorgenannten Konditionen können bis zu 3 Tage nach Abschluss des Vertrags dauern. 3) Als Geschäftskunde mit einem Laufzeitvertrag von Ω Germany kostenlos über Ihr Handy im Inland unter 0179/ (Mo. So., 0 24 Uhr). *) 0,14 /Min. aus dem Netz der T-Com, für Anrufe aus den Mobilfunknetzen können abweichende Preise gelten.

3 Editorial Fachkräftemangel gefährdet Wettbewerbsfähigkeit Michael Stoschek Präsident der IHK zu Coburg Liebe Mitglieder, die Überalterung der Gesellschaft und der Rückgang der Bevölkerungszahl stellen nicht nur die Politik vor große Herausforderungen, sondern vor allem auch die Wirtschaft. Um leistungs- und wettbewerbsfähig zu sein, sind Unternehmen auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels hat sich der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft, die Personalbeschaffung wird immer schwieriger. Diese Situation wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen: Bis 2014 werden in Deutschland voraussichtlich bis zu Ingenieure und Naturwissenschaftler fehlen. Eine ähnliche Entwicklung wird für den Informatik-Sektor erwartet. Damit gefährdet der Fachkräftemangel vor allem die technologische Leistungsfähigkeit unseres Landes, die uns bisher ausgezeichnet hat. Coburg den drittstärksten Bevölkerungsrückgang in Bayern auf, hinsichtlich der Überalterung belegt die Stadt Rang 5. Diese Zahlen bestätigen, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, muss die Lebensqualität in Coburg erhöht werden, sodass die Stadt als Arbeits- und Wohnort attraktiver wird. Gleichzeitig müssen die Unternehmen dabei unterstützt werden, auf die veränderte Arbeitsmarktsituation entsprechend zu reagieren. Die IHKs haben diese Notwendigkeit früh erkannt: Bereits im vergangenen Jahr hat die IHK zu Coburg die Qualifizierungsoffensive Personalkompetenz ins Leben gerufen. Das Projekt hat gezeigt, dass Unternehmer und Personalverantwortliche großes Interesse daran haben, sich für die Region einzusetzen, gemeinsam voranzugehen und voneinander zu lernen. Die IHK hat mit der Qualifizierungsoffensive für regionale Unternehmen erstmals die Möglichkeit geschaffen, sich über erfolgreiche Strategien auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, wie qualifizierte Kräfte gewonnen und in Oberfranken gehalten werden können. Weniger erfolgreich schätzt die IHK zu Coburg den Aktionsplan der Stadt Coburg ein, der am 11. September 2007 auf der 1. Coburger Arbeitsmarktkonferenz vorgestellt wurde. Bei der Entwicklung dieses Aktionsplans waren Unternehmer und Personalleiter aus der Region, die mit ihren praktischen Erfahrungen einen entscheidenden Beitrag hätten leisten können, nicht eingebunden. Zudem ist die Grundannahme des Plans, die Coburger Wirtschaft sei veraltet, unzutreffend: Coburg, hat das Glück über höchst erfolgreiche Unternehmen zu verfügen, die national und international in führender Position sind, und die allerdings eine erheblich bessere Standortpolitik fordern als bisher. Das Problem der Standortbedingungen und attraktivität wurde in der Arbeitsmarktkonferenz überhaupt nicht behandelt. Die IHK sieht die Gefahr, dass die von der Stadt diskutierten Maßnahmen an der Praxis vorbeigehen. Aus diesem Grund werden wir in Kürze zu einer eigenen Veranstaltung einladen, bei der Praktiker aus der Wirtschaft die Probleme der Coburger Arbeitsmarktsituation darstellen und Lösungsvorschläge unterbreiten. Die Region Oberfranken ist von dem Fachkräftemangel ebenfalls stark betroffen: Allein in den vergangenen fünf Jahren ist die Bevölkerungszahl um Einwohner geschrumpft. Darunter waren viele qualifizierte Fachleute und junge Menschen, deren Abwanderung eine überdurchschnittmit dem Projekt Netzwerk Personal (Seite 5), das lich hohe Überalterung zu Folge hat. kürzlich gestartet wurde, verfolgt die IHK-Akademie Oberfranken in Kooperation mit der IHK für Vor allem bedenklich ist die Situation in Coburg: Oberfranken und der IHK zu Coburg ein ähnliches Unter den 96 Kreisen und kreisfreien Städten weist Ziel. Ihr Michael Stoschek 3

4 Inhalt Vom 29. September bis Region 4. Oktober 2007 fanden die Editorial Hausmessen der Oberfränkischen Netzwerk Personal ist erfolgreich gestartet Polstermöbelindustrie statt. IHK-Vizepräsident Martin kritisiert Fördergefällt in der EU Heinrich-G. Bender wird Neue Auszubildenden bei Brose und Kapp Polstermöbel-Hausmessen: Qualität made in Germany wieder gefragt... 8 Coburg braucht Verkehrslandeplatz.. 10 Wirtschaftsjunioren Neue Auszubildende bei Martin Standortpolitik Impulsveranstaltung Innovation und Personal in der automobilen Wertschöpfungskette Wissenschaftliche Studie über Personalmanagement in Oberfranken. 21 Innovation & Umwelt IHK-Workshop: Prozessinnovation durch Wertstromdesign UMFIS - das UmweltfirmenInformationssystem der Kammern Schwerpunkt-Thema Starthilfe & Unternehmenförderung Kunden-Workshops und Hausmessen erfolgreich gestalten virtuz: brillante Drucke Pixelwerk: Außenwerbung Gründer aktuell IHK-Aktionstag Unternehmensnachfolge International Österreichs Konsul für Handel zu Gast in Coburg Stabwechsel: Elisabeth Löhr folgt auf Peter Seidenspinner SchreinerCoburg: Leitsystem Recht Betriebliche Praxis Aus- und Weiterbildung Tagesseminar: Mehr Erfolg mit der richtigen Strategie Tagesseminare Oktober/November Unternehmenssteuerreform: Pleitewelle und Verödung der Innenstädte droht 24 Internethandel: IHK-Organisation strebt Musterprozess an Firmen- und Arbeitsjubiläen Handelsregister-Eintragungen Buchtipps Neuer Internetauftritt für die Berufsschule Coburg I Impressum Unsere Wirtschaft lndustrie- und Handelskammer zu Coburg Herausgeber:. Industrie- und Handelskammer zu Coburg Coburg Schloßplatz 5. Telefon (09561) Fax (09561) (Standortpolitik, Zentrale Dienste, Recht, Ausbildung) und (09561) (Weiterbildung, Starthilfe und Unternehmensförderung, Innovation und Umwelt, International). de. Postfach Coburg Internet: Erscheinungsweise: Herstellung: 10 mal jährlich (Doppelausgaben Januar/Februar und August/September) DS MARKETING. Medien-Haus Blumenstraße Coburg. Telefon (09561) Fax (09561) ISDN: Leonardo-Pro (09561) & 39 Mit Verfasser-Namen bzw. Initialen gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Nachdruck von Beiträgen und Nachrichten nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers. Beiträge unserer Zeitschrift, in denen Erzeugnisse von Firmen besprochen werden, dienen der Information der Leser, um sie über die Neuheiten auf diesem Gebiet aufzuklären. Eine Garantieerklärung für Produkte und Firmen ist damit nicht verbunden. Für den Anzeigenteil wird keine Haftung übernommen. Bezugspreis: Kostenlos für IHK-Zugehörige, im übrigen 18,40 0 pro Jahr. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 7.30 bis Uhr Freitag: von 7.30 bis Uhr und weitere Termine nach persönlicher Vereinbarung Anzeigenmarketing und Verlag: Redaktion: Iris Kroon-Lottes 4 Rolf Peter Reichel Werbeagentur und Verlag Tannenweg Grub a. F.. Telefon (09560) Fax (09560) reichel. Internet: Bankverbindung: Sparkasse Grub a.f. (BLZ ) Kto.-Nr Titelbild: virtuz, Weidhausen

5 Region Nachwuchs- und Fachkräfte für die oberfränkischen Unternehmen Hier kommt Pep in Ihr Business «Netzwerk Personal» ist erfolgreich gestartet / termine I m Netzwerk Personal versammelt die IHK-Akademie Oberfranken in Kooperation mit der IHK für Oberfranken Bayreuth und der IHK zu Coburg Unternehmer und Personalverantwortliche aus den Betrieben. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Quelle der Leistungs- und W e t t b e w e r b s - Stellten das Netzwerk Personal in Bamberg vor (von links): Gerold Gebfähigkeit jedes hard, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, Frank Schmitt-Schreiner, U n t e r n e h m e n s. Geschäftsführer der IHK-Akademie Oberfranken GmbH, Joachim Hunger, Deshalb haben Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth, und Heribert Unternehmer und Trunk, Vizepräsident der IHK für Oberfranken und Geschäftsführer der Personalfachleute BI-LOG GmbH (Bamberg). in diesem Netzwerk die Möglichkeit, sich über erfolgreiche älterer Menschen, kommt massiv in den UnStrategien auszutauschen und gemeinsam ternehmen an, erklärte Joachim Hunger, Lösungen zu erarbeiten, um Fachkräfte nach Hauptgeschäftsführer der IHK für OberfranOberfranken zu holen oder in der Region zu ken, die Zahl der Schulabgänger wird bis halten. Zurzeit gehören 10 Unternehmen als 2020 um rund zwanzig Prozent zurückgehen, Gründungsmitglieder zum Netzwerk, darun- die Zahl der Erwerbstätigen in Oberfranken ter auch die Firma Saint Gobain IndustrieKe- wird bis 2035 um sinken. Darum muss ramik aus Rödental. die Wirtschaft jetzt aktiv werden, um Nachwuchs und Fachkräfte für die Zukunft zu si Wir freuen uns, dass die IHK-Akademie chern, sagte Hunger. durch die Zusammenarbeit mit den beiden oberfränkischen Industrie- und Handelskam- Oberfränkischer Personaltag mern in Bayreuth und in Coburg ein Netz- am 23. Oktober werk für ganz Oberfranken aufbaut, betonte Mit dem 1. Oberfränkischen Personaltag Gerold Gebhard, Hauptgeschäftsführer der am 23. Oktober in Bamberg startet das NetzIHK zu Coburg. Die enorme Resonanz zeige, werk Personal offiziell die Mitgliederwerbung dass viele Unternehmen nach Unterstützung bei den oberfränkischen Unternehmen. Die suchen, um die Herausforderungen im Perso- teilnehmenden Unternehmer und Personalnalmarketing und im Personalmanagement fachleute haben dann die Möglichkeit, neue zu bewältigen, aber auch bereit sind, sich für Erkenntnisse im Personalmanagement zu gedie ganze Region einzusetzen und gemeinsam winnen. voranzugehen. Informationen zum Netzwerk Personal und zum 1. Oberfränkischen Personaltag sind Der demografische Wandel, also die sin- im Internet unter Zahl junger und die wachsende Zahl nal.de zu finden akademika Bayern Hair BioFach BRAU Beviale Chillventa Nürnberg ConSozial embedded world ENKON dezentral e_procure & supply EUROGUSS Evenord Herbst fensterbau/frontale GaLaBau HOLZ-HANDWERK IENA IFH/Intherm Internationaler Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen Interzoo IWA & OutdoorClassics mailingtage PCIM POWTECH SENSOR+TEST DIE MESSTECHNIKMESSE SMT/HYBRID/ PACKAGING Spielwarenmesse International Toy Fair Nürnberg SPS/IPC/DRIVES TechnoPharm Vivaness Werkstätten:Messe Auszug; alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten Nur für Facheinkäufer mit Legitimation Für weitere Informationen rufen Sie uns 10/2007 einfach an:unsere Wirtschaft

6 Region Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber (CSU) zu Besuch bei der Martin Metallverarbeitung GmbH IHK-Vizepräsident Peter Martin kritisiert Fördergefälle in der EU B behandelt werden, sondern soei einem Besuch der Eurogar schon innerhalb des Landpaabgeordneten Dr. Anja kreises Coburg. Weisgerber (CSU) in Coburg, In seiner Funktion als Gehat IHK-Vizepräsident Peter schäftsführer eines mittelstänmartin das starke Fördergefälle dischen Unternehmens mit 230 innerhalb der Europäischen UniMitarbeitern, das als Automoon kritisiert. Peter Martin, Gebilzulieferer Kunden in aller schäftsführer der Martin MetallWelt beliefert, forderte Peter verarbeitung GmbH, hatte die Martin auch eine Verbesserung Schweinfurter Europaabgeordder Infrastruktur des Landnete am Freitag vormittag durch kreises Coburg. Das produziesein Unternehmen mit Werken in rende Gewerbe braucht schnelle Ebersdorf und Rödental geführt. Verkehrswege, um im internatinach dem Rundgang, an onalen Wettbewerb bestehen zu dem u.a. auch der Ebersdorfer können, betonte Martin. In diebürgermeister Bernd Reisenwe- Bei einem Besuch der Europaabgeordneten Dr. Anja Weisgerber kritisierten sem Zusammenhang wies Marber teilnahm, erörterten IHK-Vi- IHK-Vizepräsident Peter Martin (Mitte) und Bürgermeister Bernd Reisenweber tin darauf hin, dass im Zeitraum zepräsident Peter Martin und die (rechts) das Fördergefälle innerhalb der Europäischen Union bis 2006 im IHK-Bezirk EU-Abgeordnete Dr. Anja Weisgerber die Situation der Unternehmen im IHK- ten der Landkreise Hof und Wunsiedel (je nach Oberfranken die Zahl der Gewerbeunternehmen Bezirk Coburg. Dabei wies Peter Martin darauf Unternehmensgröße bis zu 40 Prozent), der um 11,5 Prozent gestiegen sei. Dagegen sei im hin, dass nicht nur ein erhebliches Fördergefälle Landkreise Kronach und Kulmbach (jeweils bis IHK-Bezirk Coburg die Zahl der Unternehmen zwischen alten und neuen Mitgliedern der Eu- zu 36 Prozent) und der Gemeinden Sonnefeld um 8,4 Prozent geschrumpft. IHK-Vizepräsident Peter Martin wies darauf ropäischen Union bestehe, sondern auch in- und Neustadt/C. (jeweils bis zu 30 Prozent). Danerhalb Deutschlands. Die hohe Förderquote gegen erhielten in den übrigen Gemeinden im hin, dass die Arbeitslosenquote im Bezirk Coin den neuen Bundesländern, z.b. im benach- Landkreis Coburg die Unternehmen für wich- burg fast den Wert von Hof erreicht hat. Marbarten Thüringen ist hinreichend bekannt, er- tige Investitionen so gut wie keine Fördermittel. tin wörtlich: Die Fördermittel der Bayerischen läuterte Martin. Kaum bekannt sei dagegen das Der IHK-Vizepräsident wörtlich: Es ist ein un- Staatsregierung fließen jedoch weiter fast ausfördergefälle innerhalb Bayerns. haltbarer Zustand, dass nicht nur Unternehmen schließlich nach Hof bzw. Hochfranken. Für Als Beispiele nannte Martin die Förderquo- in West- und Ost-Oberfranken unterschiedlich Restfranken bleibt nichts mehr übrig. Ehrenpräsident Heinrich-G. Bender ein Siebziger I HK Ehrenpräsident Heinrich-G. Bender wurde am in Warnemünde-Rostock geboren und verbrachte seine Jugendund Schulzeit in Wuppertal. Er absolvierte eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann und studierte anschließend Betriebs- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Köln und Bochum. Nach zwanzigjähriger Tätigkeit bei der Daimler-Benz AG in Stuttgart und Düsseldorf wechselte er 1979 aus der Position des Vertriebsleiters Omnibusse Deutschland in die Selbstständigkeit nach Coburg. Hier gründete er das Autohaus Heinrich-G. Bender, eine Vertretung der Daimler-Benz AG mit Zweigbetrieb in Lichtenfels. Heinrich-G. Bender ist bereits seit Jahrzehnten ehrenamtlich im Dienst der In- 6 dustrie- und Handelskammer zu Coburg tätig. Von 1988 bis 1995 wirkte er als Präsident der Kammer, nachdem er sich bereits zwei Jahre vorher als Vizepräsident aktiv in die Arbeit der Kammer und damit der Wirtschaft eingebracht hatte. So machte er sich in seiner Amtszeit kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands für den europäischen Binnenmarkt stark wie auch für eine schnelle, verbesserte Verkehrswegeplanung. Sein besonderes Augenmerk legte er auf den Ausbau der Kammer als modernes Dienstleistungscenter und engagierte sich nachhaltig für die Berufsaus- und Weiterbildung. Als Mitglied im Kuratorium unterstützte er über Jahre die Arbeit der Hochschule. Dafür dankte die Hochschule Coburg Heinrich-G. Bender mir der goldenen Medaille für besondere Verdienste. In Anerkennung seines vielseitigen Engagements wurden ihm 1995 die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft und 2002 die Ehrenmedaille in Silber des Bezirks Oberfranken verliehen. Seit 1995 ist der Unternehmer Heinrich-G. Bender Ehrenpräsident der IHK und trägt auch heute noch wesentlich zum wirtschaftlichen Gedeihen der Region bei.

7 Region Zu Beginn des einwöchigen Einführungsseminars im Jugendhaus Neukir- Die neuen KAPP Auszubildenden mit den Ausbildern Christian Fliege, Holger chen begrüßte Ausbildungsleiter Michael Stammberger (links) die neuen Scharf, Ulrich Knorr und Sabrina Schaumberger sowie Martin Hohenstein, Azubis in der weltweit über Mitarbeiter zählenden Brose-Familie. Stefanie Plassmann-Schmidt und Geschäftsführer Helmut Nüssle. 57 junge Menschen starten bei Brose ins Berufsleben 17 neue Auszubildende im Hause KAPP Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahrs 2007 starten 57 Mädchen und Jungen beim Automobilzulieferer Brose ins Berufsleben. 51 Berufsanfänger werden an den Standorten Coburg und Hallstadt ausgebildet, 6 in Wuppertal. 37 junge Leute werden in insgesamt acht Ausbildungsberufen geschult. Brose bietet 2007 einen zusätzlichen Ausbildungsberuf an: Erstmals erlernen im Unternehmen vier Auszubildende den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers. Das neue Berufsbild ermöglicht es, die Nachwuchskräfte noch besser auf die betrieblichen Anforderungen abgestimmt auszubilden. 18 Auszubildende nehmen ein Berufsakademie-Studium in den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen auf.darüber hinaus bildet die Brose Gastronomie GmbH (Coburg) zwei Köche aus. Mit 17 neuen Auszubildenden so vielen wie noch nie zuvor startet die Firma KAPP in das neue Ausbildungsjahr. In den kommenden Jahren werden diese junge Menschen zu fünf Elektrikern, zehn Industriemechanikern, einer Industriekauffrau und einem Technischen Zeichner ausgebildet. Insgesamt beschäftigt KAPP derzeit 50 Auszubildende im gewerblichen, gewerblich-technischen und im kaufmännischen Bereich. Mit einer Ausbildungsquote von 13,4 % zählt KAPP branchenweit zu den Spitzenreitern im deutschen Maschinenbau. Auch im nächsten Jahr wird KAPP vielen Jugendlichen die Möglichkeit geben, eine berufliche Ausbildung zu erhalten. Lehrer und Lehrerinnen sind mit ihren Schulklassen bei uns ebenfalls für einen Besuch (nach Absprache) immer willkommen. BEWEGUNG! Ergodynamische Büromöbel d i r e k t v o m H e r s t e l l e r. Ausstellungszentrum in Wiesenfeld. WIR LADEN SIE EIN! Digitale Weinprobe Besuchen Sie uns auf der SYSTEMS auf dem Stand der MUSTERFIRMA, Halle A2, Stand 201 LEUWICO LEUWICO Büromöbel Büromöbel GmbH GmbH Hauptstr. Hauptstr Wiesenfeld Wiesenfeld Tel. Tel // Fax Fax //

8 Region I m Rahmen der diesjährigen Hausmessen der oberfränkischen Polstermöbler präsentiere Norbert Furche, Geschäftsführer des Verbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen, die Ergebnisse einer Umfrage, die der Verband bei den Unternehmen gestartet hatte. Das erste Halbjahr 2007 ist für die Hersteller in Oberfranken insgesamt erfolgreich angelaufen. Laut Umfrageergebnisse sprechen die Firmen von einem Umsatzwachstum in Höhe von 7,5 %. Allerdings profitierten die Hersteller dabei noch von der Mehrwertsteuererhöhung. Für das 2. Quartal rechnen wir nur noch mit geringem Zuwachs, für das gesamte Jahr mit einem leichten Plus, so Furche. Branchenweit trübe vor allem aber der wachsende Kostendruck die bisher erfreuliche Entwicklung bei den Umsätzen. Zudem sei der Wettbewerb im Bereich des Handels weiterhin außerordentlich scharf. Nach wie vor versuche der Handel, große Teile des Geschäfts über den Verkaufspreis zu gestalten. Folge seien Rabattschlachten, die auf dem Rücken der Hersteller ausgetragen würden. Zudem haben die Polstermöbler mit massiven Materialpreissteigerungen zwischen 5 bis 8 % in den Bereichen Leder, Schaumstoffe, Klebestoffe und Metallbeschläge zu kämpfen. Der allgemeine Aufschwung sei bei den 8 Möbel Made in Germany Polstermöbler setzen auf Qualität aus Oberfranken meisten Polstermöbel-Herstellern noch lange nicht angekommen, resümierte Imaan Bukhari, Geschäftsführer von fm Polstermöbel Munzer in Weidhausen. Das Traditionshaus, das bereits seit 1949 Möbel herstellt, befinde sich zunehmend im harten Wettbewerb zwischen Handel und Zulieferern. Auch die starke Konkurrenz aus den benachbarten Oststaaten führe zu Problemen, denen sich die Unternehmen im Geschäftsalltag stellen müssten. Trotz steigender Umsätze liege die Ertragslage der meisten Firmen gerade einmal im niedrigen einstelligen Bereich. Deshalb setze die Firma fm Munzer auf Qualität und eine hohe Variantenvielfalt. Bei uns hat der Kunde die absolute Wahl aus einer Menge an Modellen, Größen und vor allem Funktionen, das passende Möbelstück für sich zu finden, so Bukhari. Dabei sei das wichtigste Verkaufsargument Made in Germany, denn neben der Fertigung, die von den 190 ansässigen Mitarbeitern übernommen wird, kommen auch Holz und Schäume ausschließlich von Zulieferern aus der Region. Eine ähnliche Verkaufsstrategie bewährt sich auch beim Polstermöbelhersteller Koinor in Michelau. Möbel, die ausschließlich in Deutschland gefertigt werden, sei auch für den Lederspezialisten ein wichtiges Argument, um den Verkauf besonders im Ausland anzukurbeln. Das Unternehmen hat eine für die Branche überdurchschnittliche Exportquote von rund 30 %. Laut Gerd Bissinger, Geschäftsführender Gesellschafter bei Koinor, könne die Quote im nächsten Jahr die 50%-Marke erreichen. Es bleibe abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt, schließlich sei im vergangenen Jahr gerade der heimische Markt gewachsen und habe dem Unternehmen das bisher beste Jahr der Firmengeschichte beschert. Bei der Hausmesse zeigte Koinor rund 40 neue Garnituren, darunter wieder verschiedene Beispiele seiner Dinner Sofas, die Koinor bereits vor zwei Jahren als Variante zu herkömmlichen Esszimmer-Gruppen auf den Markt brachte. Bei den Farben dominierten in diesem Jahr eher ruhige Töne wie beige, natur und weiß. Die bisher angesagte Mikrofaser wurde in diesem Jahr immer stärker von Stoffen, Flachgeweben und Velours abgelöst. Die Firma fm Munzer in Weidhausen profitiert von einer der größten Stoffkollektionen in der Produktion. Gerd Bissinger, Geschäftsführender Gesellschafter von koinor

9 Sparkassen-Finanzgruppe Befreien Sie Ihren Kopf von Finanzfragen. Mit dem Sparkassen-Finanzkonzept. S Brummt Ihnen der Kopf vor lauter Zahlen? Nutzen Sie eine umfassende Beratung, die Ihre privaten wie geschäftlichen Bedürfnisse optimal strukturiert und auf eine erfolgreiche Entwicklung ausrichtet. Damit bei Ihnen das Geschäft brummt. Und nicht der Kopf. Mehr dazu in Ihrer Geschäftsstelle und unter Wenn s um Geld geht Sparkasse.

10 Region IHK Informationsveranstaltung auf der Coburger Brandensteinsebene Rund 60 Gäste aus der Kommunalpolitik zeigten reges Interesse B esser spät als nie, so bezeichnete IHK -Präsident Michael Stoschek die Gründe für die Informationsveranstaltung, zu der die IHK zu Coburg kürzlich zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik in den Brose-Hangar auf die Brandensteinsebene einlud. Die rund 60 anwesenden Stadt- und Kreisräte sowie Bürgermeister aus der Region konnten sich dort ausführlich über den Bedarf eines neuen Verkehrslandeplatzes sowie über rechtliche Vorschriften informieren. Laut Stoschek war diese Veranstaltung überfällig, denn viele Christian Vohl, Geschäftsführer des Brose Flugservice, stand Rede und Antwort. Bürgermeister Gerhard Preß und Stadtrat CarlLudwig Fahrenholz. Stadträtin Birgit Rose 10 falsch verbreitete Aussagen über dieses Projekt wären so vielleicht vermeidbar gewesen. Vor den Fachreferaten bekamen die Gäste die Möglichkeit das Gelände des Verkehrslandeplatzes, drei Flugzeuge der Firma Brose und das Flugzeug der Firma Kapp zu besichtigen, sowie Fragen an Piloten und Fachpersonal zu stellen. Im Anschluss erklärte Luftfahrtexperte und Pilotenausbilder Dr. Wolfgang Froschauer ausführlich gesetzliche Bestimmungen, wie beispielsweise die oft zitierten JAR-OPS 1 Regelungen, die bereits jetzt den Geschäftsflugverkehr einschränken. Die 860 Meter Start- und Landebahn auf der Brandensteinsebene habe laut Froschauer weder einen Sicherheits- noch einen Überrollstreifen, wie sie vorgeschrieben sind. Deshalb braucht der Verkehrslandeplatz eine Ausnahmegenehmigung, die erst kürzlich wieder bis zum Jahr 2010 verlängert wurde. In Coburg wird der Werksflugverkehr wie privater Luftverkehr behandelt, nur deshalb dürfen die Maschinen auf der Bahn starten und landen. Wären die Flugzeuge beispielsweise als Charter- oder Taximaschinen im Einsatz, dürfte die Brandensteinsebene nicht angeflogen werden. Froscher zeigte Beispiele vergleichbarer Flugplätze mit Bahnlängen von 1500 Meter, die für den Geschäftsflugverkehr nötig sind. Über den Bedarf, den Nutzen und die Wirtschaftlichkeit eines neuen zukunftsfähigen Verkehrslandeplatzes referierte Michael Schleret, Geschäftsführer des Verkehrslandeplatzes Donaueschingen GmbH. Er erklärte an eigenen Beispielen den Ablauf und Betrieb des dortigen Landeplatzes, sowie die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Kommunen in Donaueschingen. So profitiert die ganze Region mit ihrem Wirtschaftsraum von dem Verkehrslandeplatz, resümierte Schleret. Am Wochenende nutzen zudem viele Interessierte und besonders auch Familien die Gastronomie am Flughafen, um die Flugzeuge bei Starts und Landungen zu beobachten. Im Anschluss gab Benjamin Bartsch von CDM Consult GmbH Nürnberg einen kurzen Rückblick auf das bereits abgeschlossene Raumordnungsverfahren in Coburg. Vier neue Standorte lies die ARGE (Stadt, Landkreis, IHK, Firmen Kapp und Brose) in den vergangenen Monaten untersuchen: Einen IHK-Präsident Michael Stoschek betonte die Bedeutung eines Verkehrslandeplatzes für die Region. Um- und Ausbau der Brandensteinsebene mit einer 1200 Meter langen Bahn sowie Neida, Bieberbach und Gossenberg mit einer jeweils 1500 Meter langen Start- und Landebahn. Diese vier Standorte sind von der Regierung bereits geprüft und landesplanerisch positiv bewertet worden. Für welchen Standort ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet wird, ist noch nicht klar. Das Planfeststellungsverfahren kann außerdem erst beginnen, wenn sich eine Betreibergesellschaft gefunden hat. Deshalb wird die ARGE, die sich Mitte November automatisch aufgelöst hätte, voraussichtlich verlängert werden, so Bartsch. Oberbürgermeister Norbert Kastner machte deutlich, dass alle vier Standorte gleichermaßen geprüft würden, für ihn sei allerdings die Brandensteinsebene der am wenigsten geeignete Standort, um eine ausreichend lange Start- und Landebahn zu bauen. Allerdings solle dies nicht heißen, dass die Stadt den Verkehrslandeplatz in den Landkreis abschieben will, so Kastner. Ein Verkehrslandeplatz sei für ihn eine wichtige Verkehrsinfrastruktur für die Region, wofür es in Stadt und Landkreis ein gemeinsames Interesse geben muss. Abschließend machte Michael Stoschek noch einmal die Dringlichkeit deutlich, mit der Coburger Unternehmen einen zukunftsfähigen Verkehrslandeplatz braucht. Verkehrswege sind Lebenswege, wie Adern in einem menschlichen Körper. Werden diese durchtrennt, ist die ganze Region davon betroffen, so der IHK-Präsident.

11 Für Ihren Brief geben wir täglich alles. Die Post ist da! 6 Tage die Woche, bei Wind und Wetter. Dafür sorgen unsere vertrauenswürdigen und hilfsbereiten Mitarbeiter, ein einzigartiges Logistik-Netzwerk und, an vorderster Stelle, freundliche und zuverlässige Postboten. Wir geben eben alles, damit Ihre Post bei uns auch in Zukunft immer in besten Händen ist.

12 Wirtschaftsjunioren WJ Coburg besuchte Bundeskonferenz der WJ Deutschland Doris und Joachim Schelbert, Holger Bender und Heiko Wagner am Premierenabend der Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Vom 6. bis 9. September haben sich in Köln rund junge Unternehmer und Führungskräfte aus Deutschland und der ganzen Welt zu ihrer jährlichen Bundeskonferenz getroffen. Neben Seminaren und kulturellen Veranstaltungen stand vor allem die inhaltliche Diskussion um die aktuellen Arbeitsschwerpunkte auf dem Programm. Mit dabei waren sieben Wirtschaftsjunioren aus Coburg, die in unterschiedlichen Funktionen die Bundeskonferenz besuchten. Unter Mithilfe der Wirtschaftsjunioren aus Coburg wurde auf der Delegiertenversammlung am Samstag Anja Kapfer zur Bundesvorsitzenden 2008 gewählt. Am 1. Januar des kommenden Jahres wird sie die aktuelle Bundesvorsitzende Kirsten Hirschmann turnusgemäß ablösen und für ein Jahr an der Spitze des größten deutschen Verbandes junger Unternehmer und Führungskräfte stehen müssen wichtige Impulse gesetzt werden, sagt die zukünftige Verbandschefin, die das Jahr 2008 unter das Motto Unternehmen Zukunft stellen will. Als junge Unternehmer und Führungskräfte ist es unsere Aufgabe, den Blick in die Zukunft zu richten, sagt Kapfer. Dazu gehöre, von der Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen einzufordern, aber auch selbst Verantwortung zu übernehmen. Inhaltlich will die 36-Jährige Schwerpunkte in den Bereichen Unternehmensnachfolge, Mittelstandsfinanzierung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf setzen. Anja Kapfer ist derzeit die Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern, dem größten deutschen Landesverband. Sie führte 2005 die Wirtschaftsjunioren Hof und ist seit 2006 im bayerischen Landesvorstand tätig. Weitere Informationen und Termine unter Sehen, was morgen bewegt - IAA 2007 Maximilian Stoschek stellt dem Vorstand der Wirtschaftsjunioren Coburg die Innovationen von Brose vor. Vorstandsmitglieder der Wirtschaftsjunioren Coburg folgten im September der Einladung von Brose-Gesellschafter Maximilian Stoschek zum Besuch der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt sowie des Brose-Messestandes, um sich über die aktuellen Innovationsleistungen des Automobilzulieferers zu informieren. Die IAA ist die wichtigste Leitmesse der internationalen Automobilindustrie: Mehr als Aussteller aus 40 Ländern darunter 12 über 500 Zulieferer präsentierten vom 13. bis 23. September 2007 Weltpremieren und aktuelle Techniktrends. Die Brose Gruppe rüstet allein 47 der 128 neu vorgestellten Fahrzeugmodelle mit Komponenten und Systemen für Karosserie und Innenraum aus. Daß das diesjährige IAA-Motto Sehen, was morgen bewegt, insbesondere auch auf den Messe-Auftritt der Brose Gruppe zutraf, davon konnten sich die Besucher beim Rundgang über den Brose-Stand überzeugen, für dessen Konzeption Maximilian Stoschek verantwortlich zeichnete. Durch konsequenten Leichtbau leistet Brose seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag, das Fahrzeuggewicht zu reduzieren, ohne dabei Einschränkungen bei Komfort und Sicherheit vorzunehmen: So ist das Unternehmen in der Lage, durch die Verwendung alternativer Materialien wie Kunststoff und hochfesten Stählen sowie einem höheren Integrationsgrad von Komponenten an einem Fahrzeug heutiger Bauart mehrere Kilo Gewicht einzusparen. Darüber hinaus unterstützten wir unsere Kunden in ihrem Engagement zur Nachhaltigkeit und zum Schutz der Umwelt und bieten ihnen mit umweltgerechten Fertigungsprozessen und recycelbaren Produkten gleichbleibende Qualität sowie hohe Wirtschaftlichkeit, so Maximilian Stoschek weiter.

13 Region Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber (CSU) würdigt die Martin Metallverarbeitung GmbH Ausbildungsquote von 10 Prozent ist Spitze! Wir bräuchten in Deutschland mehr Unternehmen wie die Firma Martin. Fast jeder zehnte Mitarbeiter ist ein Auszubildender. Mit diesen Worten würdigte die Europa-Abgeordnete Dr. Anja Weisgerber (CSU) die Ausbildungsleistung der Martin Metallverarbeitung GmbH. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres beschäftigt das Ebersdorfer Unternehmen 21 Auszubildende, für den Beruf des Werkzeugmechanikers, bei einer Gesamtbelegschaft von 230 Mitarbeitern. Auch in diesem Jahr wurden wieder alle Auszubildende, die ihre Lehre beendet haben, in Beschäftigungsverhältnisse übernommen, betonte Die 21 Auszubildenden mit Ausbildungsmeister Martin Heidl (links) sowie Bürgermeister Bernd Reisenweber, Geschäftsführer Peter Martin und der Europaabgeordneten Dr. Anja Weisgerber (v.r.). Geschäftsführer Peter Martin. SCHENKER das Netzwerk, das Sie brauchen. Ihr Schlüssel für den direkten Zugang zu den Märkten der Welt. Die Welt ist immer in Bewegung. Nur wer heute schnell, flexibel und zuverlässig ist, kann auch morgen zu den Gewinnern gehören. Mit Schenker Deutschland und seinem Logistik-Netzwerk rund um den Globus setzen Sie auf einen Partner mit außergewöhnlicher Erfahrung und Kompetenz. Unser ausgefeiltes Produktportfolio zu Land, zu Wasser und in der Luft hat uns zur Nummer eins gemacht. Die Flexibilität unserer Mitarbeiter, die täglich individuelle Lösungen entwickeln und realisieren, verschafft Ihnen auch international den entscheidenden Vorsprung. Wählen Sie die Größe, die Sie brauchen. Die Welt ist ein Marktplatz. Gewinnen Sie ihn. 13

14 Schwerpunktthema Werbung, Werbeartikel, Firmenfeiern Kunden-Workshops und Hausmessen erfolgreich gestalten Von Margareta Bögelein I n den verschiedensten Branchen werden Kunden-Workshops und Hausmessen immer beliebter. Die Firmen laden ihre bisherigen Kunden ein und hoffen außerdem Neukunden in ihr Haus zu holen. Ein Kunden-Workshop ist umso erfolgreicher, je besser die Themen auf die Bedürfnisse der Besucher zugeschnitten sind. Aus Angst vor leeren Stühlen machen viele Unternehmen den Fehler, die Themen inhaltlich sehr breit zu streuen. Damit riskieren sie jedoch bei Besuchern Langeweile zu erzeugen und Zeit zu stehlen. Hier gilt die Devise: Weniger ist manchmal mehr! Die Organisation beginnt be- reits bei der Festlegung der Zielgruppe und der Themenauswahl. Sollen externe Referenten oder Lieferanten eingebunden werden, müssen sie rechtzeitig angefragt werden. Um sicher zu gehen, dass diese Referenten die eigenen Erwartungen erfüllen, sollte man sie vorher schon einmal selbst gehört haben. Die Einladung muss rechtzeitig mit genauer Themenangabe und Zeitplan verschickt werden. Um den Erfolg zu sichern, bietet es sich an, telefonisch nachzufassen. Hier können Kunden auch animiert werden, andere Interessierte zu nennen, die ebenfalls eingeladen werden können. Tanzen bis die Sohlen glühen. Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, einen Abend bei uns zu verbringen. Ob Seminar mit zehn, Ball mit fünfhundert oder Konzert mit tausend Besuchern wir sind auf jede Veranstaltung bestens vorbereitet. Unsere lichtdurchfluteten Räume, ausgestattet mit modernstem Equipment, lassen Ihre Veranstaltung im besten Licht erstrahlen. Und unser Team aus erfahrenen Tagungsspezialisten nimmt Ihnen bei der Vorbereitung jede Menge Arbeit ab. Tagen in Coburg - bringt Ihnen einfach mehr. Berliner Platz 1. D Coburg Tel. +49(0)9561/ Fax: +49(0)9561/ www. coburg-kongress.de 14 Bei der Gestaltung des Tages selbst erlebe ich immer wieder die gleichen Fehler: Die Workshops sind zeitlich und inhaltlich vielfach total überfrachtet. Die Pausen sind zu kurz und die Workshops arten zu Anwenderschulungen aus. Dem gegenüber steht die alte Vertriebsformel: Verkauft wird in den Pausen! Wenn die Pausen zu kurz sind, kommt auch der Verkauf zu kurz! Workshops sollen dazu dienen, die Kunden neu gierig zu machen. Und dann ihren Bedarf abzufragen. Im Vordergrund der Argumentation muss daher der Kundennutzen stehen. Weiterhin sollte dem Kunden die Möglichkeit gegeben werden, sich mit dem neuen Produkt oder der Dienstleistung vertraut zu machen. Hier ist auch der Vertrieb des Unternehmens gefordert. Deshalb gilt an solchen Tagen für den Vertrieb: Alle Mann an Deck! Genauso wichtig wie die Vorbereitung und die Durchführung ist die Nachbereitung. Hier muss nachgefasst und Folgetermine müssen wahrgenommen werden. Kunden-Workshops und Hausmessen lassen die Besucher den Geist des Unternehmens hautnah spüren. Dieser Tatsache sind sich viele einladende Firmen nicht bewusst. Dennoch ist sie erfolgsentscheidend. Hier wird spürbar: Versteht sich das Unternehmen als Gastgeber und als serviceorientierter Anbieter? Bei einem Kunden-Workshop gelten die gleichen Regeln wie bei der privaten Einladung: Gäste untereinander bekannt machen, Begrüßungstrinks und Plätze anbieten, rechtzeitig mit dem Programm beginnen usw. Außerdem wird an solchen Tagen besonders deutlich, wie die Mitarbeiter des Unternehmens untereinander und mit der Geschäftsführung kommunizieren. Ob ein Kunden-Workshop oder eine Hausmesse erfolgreich war, hängt davon ab, welche Ziele man sich gesetzt hat. Sie müssen vorab genau festgelegt und nachher überprüft werden. Außerdem gilt: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Um aus Erfahrungen zu lernen ist es wichtig zu reflektieren, wichtige Erkenntnisse und eventuelle Verbesserungen für das nächste Mal schriftlich festzuhalten. Nur so müssen Sie das Rad nicht jedes Mal neu erfinden. Die Autorin ist MarketingExpertin. Ihre Schwerpunkte liegen in der Beratung mittelständischer Unternehmen und der Mitarbeiterschulung. Silvesterball 2007/2008 Wie in den vergangenen Jahren wird im festlich dekorierten Kongresshaus Rosengarten ein stimmungsvoller Silvesterball stattfinden. Ab 19 Uhr erwartet Sie ein ausgewähltes Silvestermenü mit separatem Dessert-Buffet und Mitternachtsbuffet und ein unterhaltsames Programm zum Jahresausklang. Im All-inklusive-Preis von 85 Euro sind Menü, die Buffets und die Getränke eingeschlossen. Kartenvorverkauf und weitere Informationen:Kongresshaus Rosengarten, Tel und

15 Schwerpunktthema Werbung, Werbeartikel, Firmenfeiern Werbung in neuen Dimensionen Kleinste Auflagen größte Flächen brillante Farben: virtuz macht s möglich von heute auf morgen! F rank Schäfer und Dirk Bauer beweisen Format jeden Tag, jedes Format. Als Spezialisten für großflächigen Digitaldruck füllen sie mit ihrer virtuz GmbH eine Lücke, die im modernen Marketing immer wichtiger wird: Großflächige Werbebotschaften und Präsentationen in hervorragender Qualität. Die Stärken der Werbetechnik-Profis sind dabei ihre Flexibilität und Schnelligkeit. Denn gerade kurze Lieferzeiten Dateneingang früh morgens Auslieferung noch am gleichen Abend sind es, was die Marketingabteilungen fordern und schätzen. virtuz ist seit 2003 auf dem Markt und erweitert seither kontinuierlich sein Leistungsspektrum. Der zündende Funke hat sich eher zufällig ereignet: Ein Spielwarenhersteller aus dem Landkreis fragt dringend nach einigen Großposter. Das machen wir sofort, so die prompte Antwort. Damit ist der Sprung auf die Nürnberger Spielwarenmesse getan. Kenner haben sofort die perfekte Qualität des Digitaldrucks erkannt. Heute produziert in Nordbayern kaum ein Unternehmen mehr Quadratmeter Banner, Fahnen und Transparente als virtuz. Point-of-Sale, Dispencer) stellen eine weitere Sparte von virtuz dar. Ob Fahrzeuge mit Firmenschriftzug und großflächigen Bildern geschmückt werden sollen, Kommunen und Firmen eine neue Beflaggung oder Beschilderung wünschen, Ausstellungshallen oder Messen mit bedruckter Deko verschönert werden: virtuz hat immer eine Lösung. Die bedruckbaren Materialien reichen von Planen, selbstklebenden Folien und Papieren bis hin zum anspruchsvollen Stoffdruck. Uns ist keine Auflage zu klein. Wir produzieren Einzelexemplare fast zum gleichen Preis wie Serienproduktionen, erläutert Frank Schäfer. In der sich anschließenden Konfektionierung sind der Veredelung keine Grenzen gesetzt. Displays und Schilder werden sowohl in PVC als auch in Aluminium gefertigt. CAD-Fräsungen wie beispielsweise Hartschaum-Platten in Menschenform geben den Werbebotschaften Formen ohne Grenzen. Für aufwendigere Montagen vor Ort steht den Kunden ein fachkundiges Montageteam zur Seite. Immer zur Stelle Was die Kunden von virtuz erwarten, sind Qualität, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit zu günstigen Konditionen. Als einer der ersten Digitaldruckereien hat sich Komplettlösungen für ShopSysteme (Fahnen, Beschriftung von Messewänden, Stand-Displays, Ausstattungen für den den Nach internationalem Standard Brillante Drucke, die ihren Farbwünschen entsprechen, sind im Großflächendruck auf unserem vielseitigen Maschinenpark selbstverständlich. Ob als Einzelstück oder als großangelegte POS-Präsentation: Individualität ist unsere Stärke. die virtuz GmbH deshalb einer aufwendigen ISO-Zertifizierung unterzogen und kann somit nach internationalen Standards farbverbindlich produzieren. Hierfür stehen modernste Drucker mit bis zu acht Farben und zusätzlich vier verschiedenen Schwarztönen zur Verfügung. Ergebnis: Eine Farbbrillanz, wie man sie nur von Fotos kennt. Dieses Angebot kommt an, wie die ständig steigende Kundenzahl beweist. Schon lange zählen nicht mehr nur regionale Firmen zu den Stammkunden. Selbst auf internationalem Parkett bewegt sich virtuz zunehmend und sammelt Anerkennung. Sogar das weltberühmte Londoner Kaufhaus Harrods engagiert virtuz inzwischen. In München wird in einer Galerie der Fernsehsender De-Luxe Music auf eines der Produkte aufmerksam und lässt seither seine Werbemittel in Weidhausen fertigen. Eine Ausstellung im Münchner Stadtmuseum über Mohammed Ali setzt virtuz ebenso groß in Szene wie Produkte aus den Häusern Goebel, Nici und Kaeser. Für LOEWE stattet das virtuz-team weltweit Shops aus und ebenso den viel gerühmten Messestand auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin. Hier sieht EUTELSAT wie Farben leuchten können und tauscht noch während der Messe ihre Dekofahnen gegen Produkte aus Weidhausen aus... Als nächste Herausforderung stehen die Hausmessen nahezu aller großen regionalen Möbelproduzenten an, denen praktisch ein 24-Stunden-Service bis zur Eröffnung angeboten wird. Vom Start-up zum Branchen-Primus Und so hat sich die Existenzgründung virtuz in nicht einmal fünf Jahren zu einem ZehnMann-Unternehmen entwickelt, das ohne jegliche Fördermittel und Fremdmittel auskommt. Auf professionelle Werbemaßnahmen hat man bisher verzichtet und stattdessen auf die Mundpropaganda zufriedener Stammkunden gesetzt. Trotzdem hat sich der Umsatz auf inzwischen eine Million Euro verfünffacht. Interessenten und Neukunden finden unter erste Informationen zum Leistungsspektrum, Produkten und Angeboten. Gerne stehen die beiden Firmeninhaber auch für eine persönliche Beratung vor Ort zur Verfügung. 15

16 Schwerpunktthema Werbung, Werbeartikel, Firmenfeiern Außenwerbung in neuen Dimensionen Seit dem Jahr 1999 produziert die innovative Firma pixelwerk.coburg GmbH im digitalen Großformatdruck und nutzt den anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung zur Erweiterung der eigenen Geschäftsfelder. Die Produktionspalette reicht vom hochwertigen ART-Print für den Ausstellungsbereich bis zu extrem wetterstabilen Großformatbildern für den Outdoorbereich. Diese Auftragsarbeiten erfordern immer öfter eine professionelle Beratung in Konzeptionierung und Auftragsvorbereitungen. pixelwerk.coburg hat für seine Kunden den Begriff von machbarer Qualität kreiert, also an die Kundenanforderungen individuell angepasste Lösungen. Sonderanfertigungen erstellt pixelwerk.coburg auch in Kooperation mit regionalen Partnern und übernimmt die komplette Abwicklung von komplexeren Aufträgen. Eine deutliche Veränderung, so pixelwerk.coburg, sei die Wandlung vom Dienstleister hin zum Problemlöser. Im Juni 2007 erhielt der neue HOLLAND-MARKT (gegenüber Real in Dörfles-Esbach/Coburg) seine starke Außenwerbung. Die Bildtafeln bekamen mittels firmeneigenem KnowHow einen fast plastischen Charakter, der den Betrachter sofort anspricht. Ein kleines Geheimnis der konstanten Qualität bei pixelwerk. coburg ist der erfahrene Einsatz von Farbmanagement. Dessen Einsatz erhält eine immer größer werdende Bedeutung für eine farbrichtige Darstellung am Monitor, bis hin zum perfekt gedruckten Messeposter. Das Farbmanagement von pixelwerk.coburg basiert übrigens vorrangig auf Softwaretools von basiccolor, einer leistungsstarken deutschen Softwarefirma. Als Problemlöser bietet pi- xelwerk.coburg seine Farbmanagement-Erfahrung als Service den Firmen bzw. Agenturen und Druckereien der Region an. Der Service umfasst den Verkauf von Hard- und Software, wie auch einen regionalen Support. Mit Farbmanagement, so pixelwerk.coburg, erhalten unterschiedliche Materialien wie Papier, Plane, Textil, Leinwand und auch Fahne einen einheitlichen Charakter. Für die richtige Präsentation bietet pixelwerk.coburg eine große Auswahl vom einfachen, günstigen Messedisplay bis zur PopUp-Wand, von der Fahne mit tranportablem Mast bis zum fertigen Messesystem und vom Leuchtkasten bis zum Gemäldeleinwanddruck auf Keilrahmen. Als weiteren Schwerpunkt nennt Problemlöser pixelwerk. coburg den Bereich Internetprogrammierung und Internetbilddatenbank. Auch dieser Bereich zeigt eine deutlich positive Tendenz im Auftragseingang. So wurden dieses Jahr wieder 2 Mitarbeiter eingestellt und ein neuer Ausbildungsplatz für den Bereich Mediengestalter Fachrichtung Print/Design geschaffen. Eine Abrundung erhalten die neuen Dimensionen bei pixelwerk.coburg mit dem Verkauf von Hard- und Software, der Schwerpunkt sind Produkte von Apple. Diese angesagte Firma mit itunes und ipod hat deutlich gemacht, dass Billig nicht geil ist und Qualität ihren Preis hat. So hat sich pixelwerk.coburg mit seinem Leitspruch Große Werbung - faire Preise noch viel Großes vorgenommen. Infos zu den umfangreichen Leistungen: zum Farbmangement: zur Rip-Software: (3044& 8&3#6/( GBJSF 1SFJTF.FTTF "VTTUBUUFS Á 1SjTFOUBUJPOTUFDIOJL Á %JHJUBM (SP QSJOUTÁ 'BIS[FVHXFSCVOH Á 'BTTBEFOXFSCVOH Á 4UPGGQSJOUT Á *OGPUBGFMO Á -FVDIULjTUFO QJYFMXFSL DPCVSH (NC),FUTDIFOEPSGFS 4USB F $PCVSH 5FMFGPO 'BY XXX QJYFMXFSL DPCVSH EF JOGP!QJYFMXFSL DPCVSH EF 16

17 Schwerpunktthema Werbung, Werbeartikel, Firmenfeiern Anzeige Leitsystem für automobile Faszination Architektur für eine 110-jährige automobile Zeitenreise. Im Frühsommer vergangenen Jahres öffnete das neue MercedesBenz-Museum in Stuttart seine Pforten. Zigtausende von Besuchern haben sich bereits von diesem außergewöhnlichen Museum begeistern lassen. Schon der erste Eindruck des riesigen Vorplatzes, den das Gebäude durch seine avantgardistische Architektur dominiert, lässt den Atem stocken. Wer jetzt denkt, es sei keine Steigerung mehr möglich, der irrt. Betritt man das etwa 47 Meter hohe Foyer dieser Kathedrale der Mobilität, die der Architekt Ben van Bergel geschaffen hat, beschleicht einen das Gefühl von Ehrfurcht. Zum Rundgang schwebt man, akustisch unterstrichen, nach oben in die Vergangenheit. Mit einem PS, durch ein Pferd symbolisiert beginnt alles. Kaiser Wilhelms Spruch, dass das Automobil wohl eine vorübergehende Erscheinung sei, und man wieder zum Pferd zurückkehren werde, lockt einem ein leises Schmunzeln hervor. Doch unversehens beginnt die Zeitreise durch 110 Jahre Automobilgeschichte. Die ersten Autos, Motorräder, ja selbst kleinere Schiffe und Lastkraftwagen begegnen einem, als ob sie gerade die Fabrik verlassen hätten. Keine museale Schau wird vorgegaukelt, alles besticht durch funktionierende Perfektion. Es gibt keine starre Trennung zwischen Boden und Wand. Wundersam winden sich diese von einer zur anderen Funktion und führen den Besucher von Bereich zu Bereich. Diese sind unter einander synchronisiert in Beziehung Historie, Funktion und soziale Komponenten. HG Merz hat mit einem Team von Unterschiedlichste Materialien für die Beschriftung, diese sind auf die jeweilige Umgebung abgestimmt. Fotos: Rolf Peter Reichel In bester Gesellschaft: rechts Papamobil, links Sportwagen von Lady Di und hinten Beschriftung von Schreiner Coburg. Selbst größte Lettern stellen für Schreiner Coburg keine Hürde dar. Architekten, Historikern und Designern die Verbindung von Architektur und den Exponaten geschaffen. Zwischen Mythos, Collection und Technik lässt sich trefflich wandeln, um immer wieder der Zeitenreise zu folgen. Damit jedoch der Besucher seine Entdeckungstour stets im Griff hat, ist ein exzellentes Leitsystem unbedingt nötig. Dieses führt im übertragenen Sinn direkt nach Franken, nämlich zu Schreiner Coburg. Hier sind sämtliche Beschriftungen und Leitsystemelemente entstanden, die dem Besucher jederzeit Überblick verschaffen. Wie von Bert Schreiner zu erfahren war, hat sich sein Unternehmen in den vergangenen Jahren europaweit einen Namen für die Implementierung von Leit- und Orientierungssystemen sowie Corporate Design gemacht. Viele international tätige Architekturund Designbüros sind bereits Partner geworden. So wundert es kaum, dass immer mehr Großunternehmen ihre Aufträge an Schreiner Coburg vergeben. 17

18 Aus- und Weiterbildung Ihre Ansprechpartner Bettina Ettinger, Leiterin des Bereichs Weiterbildung, Tel.: 09561/ , Fax: 09561/ , Rainer Kissing, Leiter des Bereichs Ausbildung und Ausbildungsberater der IHK, Tel.: 09561/ , Fax: 09561/ , Mehr Erfolg mit der richtigen Strategie Strategiekonzepte für den Mittelstand D Dieses Motto ist Thema eines Tagesseminars, dass die IHK zu Coburg am veranstaltet. Als Referent konnte Diplom Betriebswirt (FH) Peter Bieber gewonnen werden, der seit 17 Jahren als Unternehmensberater selbständig tätig ist. Sein Aufgabengebiet konzentriert sich auf die Bereiche Sanierung und Strategie. Das Thema Unternehmensstrategie ist aus seinem Blickwinkel die wichtigste Frage der Unternehmensführung. Unsere Wirtschaft: Die deutsche Wirtschaft boomt seit einiger Zeit. Sie behaupten dennoch, dass sich der Mittelstand in Deutschland in einer strategischen Krise befindet? Bieber: Ich denke, das Wirtschaftswachstum, so erfreulich die Zahlen auch scheinen, ist differenziert zu betrachten. Richtig ist, dass es beispielsweise den DAX-Unternehmen zurzeit mehr als gut geht. Unser momentanes Wirtschaftswachstum wird in nicht unwesentlichen Teilen von Großunternehmen getragen. Der Mittelstand befindet sich in einer Krise und niemand will sie wahrhaben. Das Beratungsgeschäft ist kurioserweise ein zyklisches Geschäft. Der Anstoß zu einer (meist Sanierungs-) Beratung, kommt zum überwiegenden Teil von externer Seite, von Steuerberatern oder Bankern, da sich der Unternehmer die Kosten für eine Beratung sparen will oder sich die Ausgabe nicht (mehr) leisten kann. UW: Warum veranstalten Sie dann kein Sanierungsseminar? Bieber: Ursache fast jeder Unternehmenskrise ist die Strategiekrise. Rückläufige oder stagnierende Umsätze resp. Gewinne sind nur Tagesseminare Oktober/November Direct-Mailing Mit verkaufsstarken Texten überzeugen IT-Recht / E-Commerce Rede- und Gesprächssituationen überzeugend und selbstsicher meistern angewandte Rhetorik Reklamationen oder Beschwerden positiv erledigen Umgangsformen für Azubis 16./ Betriebswirtschaftliche Grundlagen für Nichtkaufleute Stress-Balance: Befreien Sie sich vom Alltagsstress Grundlagen der Sekretariatsarbeit Preisverhandlungen im Einkauf Seminarreihe EDV-Internet Word-Bausteine: Ein Brief, der sich von alleine formatiert 24./ Einführung von Controlling in Klein- und Mittelbetrieben Grundlagen Unternehmensplanung Treffend argumentieren Mehr Erfolg mit der richtigen Strategie Strategiekonzepte für den Mittelstand Vorgesetzte führen Mitarbeitergespräche Teil Modernes Managementwissen für die Allroundmanagerin Seminarreihe Arbeitsrecht Aktuelle Rechtsprechung des BAG zu Kündigungsschutz, Arbeitsvertragsgestaltung, Schwerbehindertenrecht, etc. Weitere Auskünfte und detailliertes Informationsmaterial erhalten Interessenten vom IHK-Zentrum für Weiterbildung, Coburg, Schloßplatz 5 a, Telefon (09561) , Fax (09561) , 18 Symptome. Befindet sich ein Unternehmen bereits in finanziellen Kalamitäten, ist es nicht selten für eine Sanierung zu spät, d.h. das Unternehmen wird von der Zeit überholt oder eine Sanierung ist mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden. UW: An wen wenden Sie sich mit dem Thema Strategie? Bieber: An alle Mittelständler und Handwerksbetriebe, insbesondere auch an diejenigen, denen es zurzeit gut geht. Diese Unternehmen haben die besten Voraussetzungen jetzt über ihre zukünftige Strategie systematisch und in aller Ruhe nachzudenken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Thema Unternehmensstrategie insbesondere bei der Kreditvergabe eine immer größere Rolle spielt. UW: Müssen Unternehmer demnach heutzutage Hellseher sein? Bieber: Unternehmer müssen vor allem offen für Veränderungen sein und strategisch denken können. Lassen Sie mich das an einige Beispielen erklären. Das Bäckersterben in den letzten zwei oder drei Jahrzehnten war ein ganz normaler Prozess in unserem Wirtschaftssystem, der sich nach der Öffnung der osteuropäischen Grenzen noch verschärfte. Diejenigen, die nicht rechtzeitig erkannten, dass die Supermärkte auch frisches Brot verkaufen konnten und dass es für den Verbraucher keine wesentliche Rolle spielt, wie seine Frühstücksbrötchen hergestellt werden, bleiben auf der Strecke. UW: Welche Möglichkeiten hat das Unternehmen oder der Unternehmer, sich zukünftig rentierlich am Markt behaupten zu können? Bieber: Sicherlich gibt es keine Patentrezepte. Im Verlauf des Seminars wird an vielen aktuellen Beispielen gezeigt, wie Unternehmen auch als David gegen Goliath bestehen können. Es werden Wege und Methoden aufgezeigt, um systematisch ein Strategiekonzept zu entwickeln. Weitere Informationen: Diplom Betriebswirt (FH) Peter Bieber

19 Aus- und Weiterbildung Neue IHK-Kurse im Oktober Steuerrecht Grundlagen Alle Interessenten, die steuerliches Basiswissen erwerben möchten, erhalten Einblick in Umsatzsteuer, die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Dieser Kurs bietet eine gute Grundlage, das Steuerrecht auch im Bilanzbuchhalter-Lehrgang besser zu verstehen. Beginn: Kosten- und Leistungsrechnung Das betriebliche Rechnungswesen liefert systematische Informationen für die Planung, Steuerung und Kontrolle des wirtschaftlichen Erfolges. Die Teilnehmer erhalten einen vertieften Einblick in die kostentechnischen Aufgaben des Rechnungswesens und erkennen aufgrund der Konkurrenzsituation auf Beschaffungs- und Absatzmärkten die Notwendigkeit für eine starke Kostenkontrolle zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Rentabilität der Unternehmung. Beginn: Anfang Oktober 2007 Wir beraten Sie gerne persönlich unter Telefon ( ) , -24, -25 oder kommen Sie persönlich bei uns vorbei, Coburg, Schlossplatz 5. Berufsschule Coburg I mit neuem Internetauftritt IHK-Vizepräsident Friedrich Herdan hofft auf weitere Unterstüzung Kürzlich wurde der Internetauftritt in den Räumen der Freiherr-von-Rast-Schule vom stellvertretenden Schulleiter Rolf Sander und dem IHK Vizepräsident und Geschäftsführer der Fa. LASCO Umformtechnik GmbH Friedrich Herdan freigeschaltet. Wie Sander hervorhob, sei der neue Internetauftritt von Lasco Multimedia Services (LMS) intelligent und übersichtlich aufgebaut. Er dankte Herdan für das großzügige finanzielle Entgegenkommen beim Erstellen des Internetauftrittes. Es hätte ein Vermögen gekostet, wenn uns Herr Herdan nicht ein Superangebot gemacht hätte., so Sander. Herdan wies auf die leichte Bedien- und Veränderbarkeit der errichteten Seiten hin. So könne die Schule ihre Seiten stets aktualisieren, ohne Dritte in Anspruch nehmen zu müssen und spare auf diese Art und Weise Geld ein. Von den über 140 Seiten seien bis jetzt 101 mit diversen Inhalten gefüllt, berichtete Sander. Über die oben aufgeführte Adresse können sich künftige Schüler per Internet an der Berufsschule anmelden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Formulare herunter zu laden. Auch der Standort der Schule und eine gelungene Wegweisung innerhalb des großen Gebäudes wird aufgezeigt. Darüber hinaus stellen sich die einzelnen Fachbereiche der Berufsschule dar. Zahlreiche weitere Informationen aus der Schule und ihrem Schulalltag, besonderen Ereignissen, Links zu den anderen Coburger Berufsschulen Studiendirektor Rolf Sander und IHK-Vizepräsident Friedrich Herdan präsentierten offiziell den neuen Internetauftritt der Freiherr-von-RastBerufsschule. Foto Meißinger und Institutionen, sowie den Sponsoren und vieles mehr bietet der neue Internetauftritt den interessierten Betrachtern. IHK-Vizepräsident Friedrich Herdan hofft, dass zukünftig weitere Unternehmen in der Region die Coburger Berufsschulen finanziell oder fachlich unterstützen werden. Schließlich sind die Berufsschulen ein wichtiger Träger der Dualen Ausbildung in Deutschland. Unter ist der neue Internetauftritt der Berufsschule Coburg I künftig erreichbar. 19

20 Standortpolitik Ihr Ansprechpartner Arne Linstädt, Teamleiter Standortpolitik, Innovation-Umwelt, Starthilfe-Unternehmensförderung Tel.: 09561/ , Fax: 09561/ , Impulsveranstaltung: INNOVATION und PERSONAL in der automobilen Wertschöpfungskette I onaler Automobilzulieferer verbessern (vor allem in den Bereichen Car IT, Mechatronik, Produktion und Weiterbildung)? Wie können Wirtschaft und Hochschule als Partner gemeinsam eine bedarfsgerechte strategische Personalentwicklung vorantreiben? Angeboten werden Intensiv-Workshops an vier Thementischen zum Thema Innovation und ein intensiver Austausch zum Thema Personal. An der Gesprächsrunde werden unter anderem Thomas Spangler, Mitglied der Geschäftsführung der Brose GmbH & Co. KG, und Holm Riepenhausen von der REHAU AG teilnehmen. Darüber hinaus wird eine exklusive FühThemen der Veranstaltung: Wie kann die Automotive-Kompetenz von rung durch das neue TechnologietransferzentHochschulen die Innovationsfähigkeit regi- rum Automotive angeboten. Nutzen SIE diese nnovation und Personal sind zwei strategische Schlüsselgrößen, die in der Automobilindustrie maßgeblich den unternehmerischen ERFOLG am Markt beeinflussen. Die Netzwerkinitiative der oberfränkischen Automobilzulieferindustrie OfraCar, die von der IHK für Oberfranken Bayreuth und der IHK zu Coburg unterstützt wird, bietet am gemeinsam mit der Hochschule Coburg und dem Technologietransferzentrum Automotive Coburg (TAC) eine hochkarätige Impulsveranstaltung an. Im Focus stehen die strategischen Erfolgsfaktoren Innovation und Personal in der automobilen Wertschöfpungskette. spannende Veranstaltung zur Kommunikation ihrer Anforderungen an die Hochschulen, zur Information und zum Networking! Termin: 18. Oktober 2007, Uhr Ort: Hochschule Coburg, Friedrich-StreibStr. 2, Coburg Weitere Infos und Anmeldung: Christian Meister, Projektkoordinator OfraCar, ofracar.de, Tel.: 0921/ , Fax: 0921 / Investition: 49 Euro (zzgl. MwSt.). Anmeldeschluss: Was ist IHK-Standortpolitik? S tandort ist dort, wo gewirtschaftet wird. Dort ist auch die IHK und engagiert sich für die QUALITÄT des Wirtschaftsraums Coburg. Die Bedingungen für unternehmerisches Handeln müssen weiter verbessert werden. In unserem Geschäftsfeld Standortpolitik konzentrieren wir uns vorrangig auf drei ZIELE: Wir sorgen an den Standorten für eine leistungsfähige Infrastruktur in allen Bereichen, die für optimales Wirtschaften relevant sind. Wir beraten Politik und Verwaltung bei Planungsprozessen und bringen die Bedürfnisse der Wirtschaft zur Geltung. Wir schaffen der Wirtschaft Gestaltungsspielräume, indem wir die staatliche Regelungsflut zurückdrängen und uns für wirtschaftsfördernde Rahmenbedingungen einsetzen. Wir kämpfen für eine Reduzierung der Abgabenlast, indem wir den Rationalisierungs-, Einsparungs- und Privatisierungsdruck auf die öffentlichen Haushalte erhöhen. 20 Um diese Ziele zu erreichen, erbringen wir die nachfolgenden Leistungen: Produkte Nutzen Standortlobbying Bebauungspläne Flächennutzungspläne Stellungnahmen zu großflächigen Einzelhandels-Entwicklungen Optimierung der Rahmenbedingungen des Standorts Konjunkturberichte und Statistiken Basisinformationen für lokale und regionale Wirtschaftspolitik Einwirkung auf Finanzpolitik Niedrige Steuern und Abgaben Förderung der Vernetzung von HochschuStärkung der betrieblichen Innovationskraft len, Forschungseinrichtungen und der regionalen Wirtschaft Durchsetzung sinnvoller Verkehrskonzepte Leistungsfähige Infrastruktur Regionalentwicklung und -marketing Dynamisierung des Standortes Einwirkung auf Gesetzgebung und Administration Verbesserte Bedingungen für flexibles wirtschaftliches Handeln ohne überbordende Bürokratie Gewerberaumentwicklung und -konzepte Schaffung von Wachstumsmöglichkeiten

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