LEADER+ Abschließender Sachstandsbericht. Aktionsgruppe Nordschwarzwald. der LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald für den Förderzeitraum

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1 LEADER+ Aktionsgruppe Nordschwarzwald Abschließender Sachstandsbericht der LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald für den Förderzeitraum

2 Abschließender Sachstandsbericht der LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald für den Förderzeitraum Kontakt LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald c/o Landratsamt Calw Vogteistr Calw Tel / Fax 07051/ mailto: 2

3 i Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Ausgangssituation 7 Das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald 7 Die LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald 7 Entwicklungsschwerpunkte Ergebnisse des Förderzeitraums Auswertung nach Entwicklungsschwerpunkten 10 Auswertung nach Maßnahmenbereichen 11 Erzielte Programmwirkung Projekte 20 Entwicklungsschwerpunkt Tourismus 21 Entwicklungsschwerpunkt Landschaftsschutz und Landschaftsnutzung 28 Entwicklungsschwerpunkt Kultur und regionale Identität 34 Entwicklungsschwerpunkt regenerative Energien Öffentlichkeitsarbeit 38 Durchgeführte Projekte 38 Veranstaltungen und Aktionen 40 Tagungen und Fortbildungen 43 6 Ausblick 44 7 Anlagen 46 3

4 1X Einleitung 1. Einleitung LEADER+ Förderung einer nachhaltigen Regionalentwicklung Mit der LEADER-Initiative hat die Europäische Union ein Programm zur wirtschaftlichen Stärkung strukturschwacher ländlicher Räume in Europa aufgelegt. LEADER steht für Liaison entre actions de developpement de l'economie rurale, was soviel bedeutet wie Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Das Plus steht für die dritte Förderperiode und eine verstärkte europäische Zusammenarbeit, die durch transnationale Projekte zum Ausdruck gebracht werden soll. Die nachhaltige Weiterentwicklung der ländlichen Regionen und der Abbau der Strukturschwächen sollen durch die Förderung regionaler Entwicklungsansätze und innovativer Projekte erfolgen. Um den unterschiedlichen Ausgangssituationen in den Regionen hinsichtlich der Landschafts-, Siedlungsund Wirtschaftsstruktur Rechnung zu tragen, baut die LEADER-Philosophie auf dem sogenannten bottomup-ansatz auf. Mit diesem Ansatz sind die lokalen Akteure der jeweiligen Regionen aufgefordert, sich zu sogenannten LEADER+- Aktionsgruppen zusammenzuschließen und ausgehend von einer Stärken- und Schwächenanalyse ihrer Region, eine auf ihre Situation abgestimmte Entwicklungsstrategie zu erarbeiten. Diese Entwicklungsstrategie soll Wege aufzeigen, wie Entwicklungsrückstände abgebaut und die Region wirtschaftlich gestärkt werden kann. Der regionale Entwicklungsansatz der Aktionsgruppe beinhaltet konkrete Ziele und Handlungsfelder, die in einem regionalen Entwicklungskonzept verankert werden. Auf Grundlage des Entwicklungskonzeptes entscheidet die Aktionsgruppe, welche Projekte den Entwicklungszielen am besten Rechnung tragen und gefördert werden. Die Aktionsgruppe ist somit das entscheidende Gremium, das auf regionaler Ebene für die Umsetzung des LEADER-Programms verantwortlich ist. Im Gegensatz zu den konventionellen Förderprogrammen folgt LEADER keinen starren Richtlinienentwürfen, sondern setzt auf einen breiten bürgernahen Beteiligungsprozess und individuelle maßgeschneiderte Entwicklungskonzepte. Finanziert wurde das LEADER+-Programm zur Hälfte durch die Europäische Union und zur Hälfte durch nationale Mittel. In Baden-Württemberg wurden für den Förderzeitraum rund 20 Millionen Euro Fördermittel von der EU und vom Land bereitgestellt. Abb.1: Landwirtschaftsminister Willi Stächele überreicht den Vertretern der Landkreise Calw, Freudenstadt und Rastatt die Urkunde zur Aufnahme in das LEADER+-Programm 4

5 1 Einleitung Der Nordschwarzwald war in der vergangenen Förderperiode erstmalig am LEADER+-Programm beteiligt. Die Initiative zur Bewerbung ging von den drei Landkreisen Calw, Freudenstadt und Rastatt aus wurde von den drei Landkreisen ein Beteiligungsprozess in Gang gesetzt, in den unterschiedlichste Interessenvertreter aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor eingebunden waren. Aus dieser Initiative heraus gründete sich die LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald. Im Auftrag der drei Landkreise erarbeitete die Aktionsgruppe das regionale Entwicklungskonzept für den Nordschwarzwald. Dieses bildete die Grundlage für die gemeinsame Bewerbung der drei Landkreise zur Aufnahme in das LEADER+-Programm. Im Zuge des offiziellen Bewerbungsverfahrens wurde der Nordschwarzwald am 3. Juli 2002 zusammen mit vier weiteren Gebieten in Baden-Württemberg in das LEADER+-Programm aufgenommen. Die offizielle Konstitution der LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald erfolgte im September Die Projektförderung begann ab Mit der Gründung der Aktionsgruppe wurde ein wichtiger Entwicklungsprozess im Nordschwarzwald in Gang gesetzt. Die geförderten Projekte haben dazu beigetragen, strukturelle Defizite abzumildern und neue Entwicklungsimpulse zu setzen. Mit den LEADER+-Projekten wurde ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der touristischen Infrastruktur, zur Landschaftspflege, zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und zum Aufbau gebietsübergreifender Kooperationen geleistet. Diese Ansätze gilt es im Sinne der Nachhaltigkeit und der weiterhin notwendigen Strukturentwicklung künftig auszubauen. 5

6 2X Ausgangssituation LEADER+-Kulisse Kreisgrenzen Gemeindegrenzen Abb. 2: Das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald Grundlage: Daten aus dem Räumlichen Informationsund Planungssystem (RIPS) der LUBU 6

7 2 1 Ausgangssituation 2. Ausgangssituation 2.1 Das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald Das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald erstreckte sich über die drei Landkreise Calw, Freudenstadt und Rastatt und umfasste insgesamt 25 Gemeinden, wovon 13 nur mit Teilflächen aufgenommen werden konnten. Die Gesamtfläche des LEADER+-Gebietes erstreckte sich über rund 1061 km². Die Einwohnerzahl lag bei knapp Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 94 Einwohnern pro km² entspricht. Voraussetzung für die Gebietsabgrenzung war, dass die LEADER+- Kulisse unter naturräumlichen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten eine homogene Einheit bildete. Abb. 3: Blick von Baiersbronn-Schwarzenberg Kennzeichnend für das Aktionsgebiet sind der hohe Waldanteil (83%), die vielfältigen topographischen und klimatischen Verhältnisse sowie die einzigartige Naturlandschaft mit einer Vielzahl von landschaftlichen Besonderheiten wie die Hochmoore auf dem Kaltenbronn, die Grinden und Karseen, die Streuobstwiesen auf den Hochflächen sowie die zahlreichen naturnahen Fließgewässer. Darüber hinaus liegt das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald vollständig im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Zwischen beiden Programmen gibt es viele Synergieeffekte, wie gemeinsam durchgeführte Projekte zeigen (Vgl. Kap.4). Die naturräumliche Vielfalt mit dem für den Schwarzwald typischen Wechsel zwischen geschlossener Waldfläche und offenem Grünland machen den landschaftlichen Reiz und den hohen Freizeit- und Erholungswert der LEADER+-Region Nordschwarzwald aus. Abb. 4: Das Wildseemoor auf dem Kaltenbronn, eines der ältesten Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg. 2.2 Die LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald Die LEADER+-Aktionsgruppe setzte sich in der vergangenen Förderperiode aus insgesamt 27 Sozial- und Wirtschaftspartnern zusammen, die fach- und landkreisübergreifend zusammengearbeitet haben. Der Aktionsgruppe gehörten Vertreter der Kommunen, des Tourismus, der Land- und Forstwirtschaft, des Naturschutzes, des Naturparks, Vertreter aus dem kulturellen Bereich sowie Vertreter kleinerer und mittlerer Unternehmen an. Den Vorsitz der Aktionsgruppe hatte der Calwer Landrat Hans-Werner Köblitz. Vertreten wurde er durch die Landräte Peter Dombrowsky (Landkreis Freudenstadt) und Jürgen Bäuerle (Landkreis Rastatt). Unterstützt und beraten wurde der Vorstand durch die LEADER+-Geschäftsstelle mit Sitz im Landratsamt Calw. Ihr oblag die Geschäftsführung der Aktionsgruppe und das Projektmanagement für das gesamte LEADER+- Gebiet. Als zusätzliche fachliche Arbeitsebene hat die Aktionsgruppe Arbeitsgruppen eingerichtet. 7

8 2X 3 Ausgangssituation Entsprechend der Anzahl der Entwicklungsschwerpunkte wurden insgesamt vier Arbeitsgruppen eingerichtet: Arbeitsgruppe Regionalvermarktung Arbeitsgruppe Tourismus Arbeitsgruppe Energie Arbeitsgruppe Kultur Die Arbeitsgruppen setzen sich unter der Federführung eines Vertreters der LEADER+-Aktionsgruppe mit weiteren Fachpersonen bzw. für die Umsetzung zuständigen Organisationen oder anderen lokalen Akteuren zusammen. Aufgabe der Arbeitsgruppen war es, selbst Projekte zu initiieren, durchzuführen und zu begleiten. Abb. 5: Organisationsstruktur des LEADER-Regionalmanagements im Nordschwarzwald LEADER-Aktionsgruppe NSW Partnerschaftlicher Zusammenschluss 27 Mitglieder (20 stimmberechtigt, 7 beratend) Vorsitzender: Landrat Hans-Werner Köblitz (Landkreis Calw) 60 % Sozial- und Wirtschaftspartner, 40 % öffentl. Verwaltung Geschäftsordnung (Regelungen zur Mitgliedschaft/Zuständigkeiten) Geschäftsstelle AG Regionalvermarktung AG Tourismus AG Energie AG Kultur Projektträger 2.3 Entwicklungsschwerpunkte Für das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald hatte die Aktionsgruppe insgesamt vier Entwicklungsschwerpunkte festgelegt: Landschaftsschutz und Landschaftsnutzung Förderung eines nachhaltigen und umweltverträglichen Tourismus Förderung der Kultur und der regionalen Identität Förderung des Ausbaus regenerativer Energien 8

9 2 3 Ausgangssituation Schutz durch Nutzung Die Landschaft ist das Markenzeichen des Schwarzwaldes. Der Erhalt und die Pflege der heimischen Kulturlandschaft war deshalb für die Aktionsgruppe ein zentrales Handlungsfeld. Einen unverzichtbaren Beitrag für die Offenhaltung der Landschaft liefert die Landwirtschaft. Agrarpolitische Maßnahmen, eine hohe Arbeitsbelastung und eine oft unzureichende Einkommenssituation führen jedoch zur Aufgabe vieler Betriebe. Die Bewirtschaftung erstreckt sich zunehmend auf die ackerbaulichen Gunstlagen, wodurch die Offenhaltung, insbesondere der Grenzertragsstandorte, zunehmend in Frage gestellt wird. Diese Standorte werden der natürlichen Sukzession überlassen. Der damit einhergehende Attraktivitätsverlust des Landschaftsbildes führt nicht nur zum Verlust von ökologisch wertvollen Offenlandbiotopen sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf den Tourismus. Deshalb unterstützte die Aktionsgruppe Projekte, mit denen die Vermarktung regionaler Produkte gefördert und die Wertschöpfung in der Region gesteigert wurde. Hierzu zählten u.a. Marketinginitiativen wie zum Beispiel die Schwarzwälder Schlemmerwochen (Vgl. Kap. 4). Auch der Wald hat aufgrund seiner vielfältigen Funktionen eine große Bedeutung für das LEADER+-Gebiet. Er ist Ausgleichs-, Erlebnis- und Erholungsraum für die in der Region lebenden Menschen und die Besucher. Vor allem aber ist er seit jeher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein zusätzlicher Einkommensfaktor für viele ländliche Betriebe. Durch die Globalisierung und wiederkehrende größere Sturmereignisse unterliegt der Holzmarkt jedoch ständig starken Veränderungen, die in den vergangenen Jahren häufig mit einer verschlechterten Einkommenssituation für die Waldbauern verbunden waren. Dies betrifft auch in besonderem Maße die für die Mittelgebirgsregionen charakteristische Weißtanne. Mit Projekten zur Steigerung des Absatzes heimischen Holzes sowie entsprechender Marketingkampagnen war es Ziel der Aktionsgruppe solchen Entwicklungen entgegenzuwirken und die Holzvermarktung in der Region anzukurbeln. Ein besonderes Augenmerk richtete die Aktionsgruppe dabei auf die Förderung der regionalen Holzbaukultur. Das touristische Potenzial der Region nachhaltig ausbauen Die abwechslungsreiche und reizvolle Landschaft des Nordschwarzwaldes bildet die Grundlage für den hohen Freizeit- und Erholungswert der Region. Um den Tourismus in der Region zu stärken und das Naturverständnis der Bevölkerung und der Besucher zu wecken, unterstützte die Aktionsgruppe insbesondere naturverträgliche und nachhaltige Freizeit-, Informations- und Gesundheitsangebote. Die geförderten Maßnahmen sollten dazu beitragen, die Erlebnisqualität der Region zu steigern und die Wertschöpfung bei den touristischen Dienstleistern zu erhöhen. Kultur erleben und regionale Identität fördern Die touristische Attraktivität einer Region hängt auch vom kulturellen und kulturgeschichtlichen Angebot für die Besucher ab. Die Aktionsgruppe hatte sich deshalb zum Ziel gesetzt, Projekte zu fördern, mit denen das Profil des Nordschwarzwaldes als Theater- und Literaturlandschaft geschärft wird und bestehende kulturelle Initiativen in der Region weiter ausgebaut werden. Die Projekte sollten auch dazu beitragen, die Kulturschaffenden untereinander besser zu vernetzen. Darüber hinaus unterstützte die Aktionsgruppe Projekte mit denen kulturhistorische Ereignisse und zeitgeschichtliche Entwicklungen thematisiert und erlebbar gemacht sowie die regionale Identität gestärkt wurden. 9

10 3X 1 Ergebnisse des Förderzeitraums Energetische Nutzung regionaler Ressourcen Die natürlichen Ressourcen nachhaltig und umweltverträglich zu nutzen, war ein weiteres Ziel der Aktionsgruppe. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um den Klimawandel nimmt die Bedeutung von Projekten zur Erzeugung und Vermarktung regenerativer Energien stetig zu. Bei dem hohen Waldanteil im LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald spielte dabei die energetische Nutzung von Biomasse eine wichtige Rolle. 3. Ergebnisse des Förderzeitraums Auswertung nach Entwicklungsschwerpunkten In den vier von der Aktionsgruppe definierten Entwicklungsschwerpunkten wurden in der vergangenen Förderperiode insgesamt 70 Projekte durch die Aktionsgruppe gefördert. Schwerpunkt der Projektförderung bildete mit nahezu der Hälfte der Projekte der touristische Bereich. Hier wurden auch die meisten Infrastrukturprojekte umgesetzt und das größte Fördervolumen gebunden (Vgl. Abb. 6 und 7). Insgesamt fünf Projekte sind der überregionalen und transnationalen Zusammenarbeit zuzuordnen. Die Geschäftsstelle (Gs) führte im Rahmen der LEADER+-Öffentlichkeitsarbeit (ÖA) insgesamt 10 Projekte durch. Die Übersichtsliste aller geförderten Maßnahmen ist der Anlage 1 zu entnehmen. Abb. 6: Anzahl der Projekte nach Entwicklungsschwerpunkten Stand Das tatsächliche Projektvolumen war jedoch mehr als doppelt so hoch wie die Anzahl der bewilligten Maßnahmen. Der Grund hierfür war, dass sich Projekte teilweise als nicht förderfähig erwiesen haben oder nachträglich zurückgezogen wurden. Einem Teil der Projekte fehlte auch die notwendige Umsetzungsreife, um fristgerecht bewilligt zu werden. Diese Projekte wurden zurückgestellt und sollen in der neuen Förderperiode zum Zug kommen. 10

11 3 2 Ergebnisse des Förderzeitraums Abb. 7: Fördervolumen nach Entwicklungsschwerpunkten in Mio. Stand Auswertung nach Maßnahmenbereichen Um die in der Programmstrategie der Europäischen Kommission festgelegten Ziele und Förderbereiche umzusetzen, wurden im Rahmen des Operationellen Programms des Landes Baden Württemberg Förder- und Maßnahmenbereiche festgelegt. Neben der Einteilung der Projekte nach Entwicklungsschwerpunkten musste bei der Antragstellung auch eine Zuordnung des Projektes in folgende Förder- und Maßnahmenbereiche (MB) erfolgen: Förderbereiche 1. Förderung gebietsbezogener, integrierter Entwicklungsstrategien 2. Förderung der Zusammenarbeit zwischen ländlichen Gebieten Maßnahme 1.1 Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit 1.2 Förderung der regionalen Wertschöpfung 1.3 Förderung der organisatorischen Struktur und Beteiligung lokaler Akteure 2.1 Förderung des Erfahrungsaustausches 2.2 Förderung gemeinsamer Vorhaben 11

12 3X 2 Ergebnisse des Förderzeitraums Abb. 8: Anzahl der Projekte nach Maßnahmenbereichen Stand Mit einem Anteil von 69 % überwogen die Projekte, die dem MB 1.1 zugeordnet werden konnten. Im MB 1.1 wurden Projekte zusammengefasst, die zur Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzeptes der Aktionsgruppe und zur Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit beigetragen haben, ohne dass sie mit unmittelbaren Einnahmen verbunden waren. Gefördert wurden: 21 Maßnahmen zur Förderung des ländlichen Fremdenverkehrs (u.a. kleinere Infrastrukturvorhaben, Gemeinschaftseinrichtungen, technologische Infrastruktur) (EU-Interventionsbereich 1310) eine Maßnahme zur Erneuerung und Entwicklung von Dörfern und ländlichen Gebieten sowie Erhalt des ländlichen Kulturguts (EU-Interventionsbereich 1306) sieben Maßnahmen zur Förderung von Sachinvestitionen wie Informationszentren, Beherbergung, Gaststätten (EU-Interventionsbereich 171) 11 Maßnahmen im Bereich der immateriellen Investitionen (Planung und Organisation eines touristischen Angebots im Bereich Sport, Kultur, Freizeit) (EU-Interventionsbereich 172) eine Maßnahme zur Verbesserung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte (EU-Interventionsbereich 114) fünf Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzung, Verarbeitung und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse (EU-Interventionsbereich 122) eine Maßnahme zum Schutz, zur Verbesserung und zur Wiederherrichtung der natürlichen Lebensräume (EU-Interventionsbereich 353) eine Maßnahme zum Erhalt und zur Aufwertung des kulturellen Erbes (EU-Interventionsbereich 354) 12

13 3 2 Ergebnisse des Förderzeitraums % der Maßnahmen sind dem Maßnahmenbereich 1.2 zu zuordnen. In diesem Maßnahmenbereich wurden vornehmlich Einnahmen schaffende und die regionale Wertschöpfung steigernde Maßnahmen gefördert. Hierzu zählten: drei Maßnahmen zur Verbesserung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte (EU-Interventionsbereich 114) zwei Maßnahmen zur Förderung von Sachinvestitionen wie Informationszentren, Beherbergung, Gaststätten (EU-Interventionsbereich 171) eine Maßnahme im Bereich der immateriellen Investitionen (Planung und Organisation eines touristischen Angebots im Bereich Sport, Kultur, Freizeit) (EU-Interventionsbereich 172) eine Maßnahme im Bereich gemeinsame Dienste für Unternehmen im Fremdenverkehrsbereich (EU- Interventionsbereich 173) 16 % der Projekte sind dem MB 1.3 zu zuordnen. Dieser Maßnahmenbereich diente der anteiligen Finanzierung der Kosten für das Projektmanagement (Einrichtung und Betrieb der Geschäftstelle, Weiterbildungsmaßnahmen etc.) sowie der Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit. Die Maßnahmenbereiche 2.1 und 2.2. dienten der überregionalen und transnationalen Zusammenarbeit. Insgesamt 5 % der Maßnahmen sind diesem Bereich zuzuordnen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine Maßnahme aus dem MB 2.1 aus abwicklungstechnischen Gründen am Ende des Bewilligungszeitraums dem MB 1.1 zugeordnet werden musste. Daher sind in diesen MB nur vier anstatt fünf Projekte aufgeführt. Gefördert wurden: zwei Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzung, Verarbeitung und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse (EU-Interventionsbereich 122) eine Maßnahme im Bereich der immateriellen Investitionen (Planung und Organisation eines touristischen Angebots im Bereich Sport, Kultur, Freizeit) (EU-Interventionsbereich 172) eine Maßnahme zur Förderung des ländlichen Fremdenverkehrs (EU-Interventionsbereich 1310) Das in den einzelnen Maßnahmenbereichen gebundene Fördervolumen ist Abb. 9 zu entnehmen. 13

14 3X 2 Ergebnisse des Förderzeitraums Abb. 9: Fördervolumen nach Maßnahmenbereichen in Mio. Stand Zum sind von den 70 bewilligten Projekten insgesamt 40 Projekte abgeschlossen und sechs Projekte teilweise ausbezahlt. Dies entspricht einem ausbezahlten Fördervolumen von rund 1,1 Millionen Euro (siehe Abb. 10). Abb. 10: Bewilligte und ausbezahlte Fördermittel zum in Mio. Stand Wie der Abb. 11 zu entnehmen ist, stehen im MB 1.1 noch die meisten Auszahlungen aus. Dieser Sachverhalt ist dadurch begründet, dass einige Projekte erst gegen Ende der Förderperiode bewilligt wurden und sich die Projektlaufzeit deshalb über den Bewilligungszeitraum hinaus bis 2007 bzw erstreckt. Dies trifft auch auf die kapital- und abwicklungsintensiven Infrastrukturprojekte wie z.b. das Infozentrum Kaltenbronn zu, bei denen sich die Umsetzung über mehrere Jahre erstreckt. 14

15 3 2 Ergebnisse des Förderzeitraums Der Abwicklungszeitraum des LEADER+-Programms endet zum Bis dahin müssen alle Maßnahmen abgeschlossen und abgerechnet sein. Abb. 11: Bewilligte und ausbezahlte Fördermittel nach MB in Mio. Stand

16 3X 3 Ergebnisse des Förderzeitraums Erzielte Programmwirkung Um die Wirkung des LEADER+-Programms für die Region zu erfassen, waren die Aktionsgruppen angehalten, in ihrem regionalen Entwicklungskonzept Ziel- und Wirkungsindikatoren zu benennen, mit denen die Programmwirkung quantifiziert werden kann. Die LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald hat mit der Umsetzung ihres regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) folgende Wirkungen erzielt: Landschaftsschutz und Landschaftsnutzung Das Ziel mindestens zwei Kooperationen in der Land- und Forstwirtschaft aufzubauen, die zur Diversifizierung des Absatzes land- und forstwirtschaftlicher Produkte beitragen, wurde erreicht. Im Bereich der Landwirtschaft konnten im Rahmen der Gastronomieaktion Schwarzwälder Schlemmerwochen (Vgl. Kap. 4) Kooperationen zwischen Landwirten, Gastronomen und touristischen Vermarktungseinrichtungen aufgebaut werden. Ziel der Aktion war es, die heimische Gastronomie für einen verstärkten Einsatz regionaler Produkte zu gewinnen und durch diese Kooperationen neue Absatzwege zu erschließen bzw. die Gastronomen als Imageträger für regionale Produkte zu gewinnen. An der Aktion nahmen insgesamt 31 Gastronomiebetriebe teil. Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion vierzehn Produkte von über 60 Erzeugern bzw. Betrieben aus der Region eingesetzt. Rund 2/3 der Betriebe führten schon im Vorfeld der Aktion regionale Produkte bzw. Gerichte, rund 1/3 der Betriebe setzte durch die Aktion neue regionale Produkte ein. Die Idee der Gastronomieaktion wurde vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord mit der Gründung der Naturparkwirte aufgegriffen und fortgeführt. Durch die erste LEADER+-Holzfachtagung angeregt, gründete sich 2005 die Holzbaugruppe GbR. Die derzeit aus einer Architektin und einem Bauingenieur bestehende GbR verfolgt das Ziel, den Holzbau in der Region zu fördern und so zur Absatzsteigerung des heimischen Rohstoffes Holz beizutragen. In die GbR sollen künftig auch Forstleute, Waldbesitzer und Holz verarbeitende Betriebe als Partner aufgenommen werden, um so eine verlässlich funktionierende Holzabsatzkette aufzubauen. Mit der Durchführung von insgesamt vier Regionalvermarktungsprojekten (Vgl. Anlage 1) und der Vermarktung regionaler Produkte in den durch die LEADER+-Aktionsgruppe geförderten Wander- und Vesperhütten konnte auch dem Ziel entsprochen werden, mindestens vier Maßnahmen zum Erhalt des Landschaftsbildes durchzuführen. Die direkte Förderung von Landschaftspflegemaßnahmen wie z.b. die Förderung von mechanischen Pflegemaßnahmen oder die Förderung von Beweidungseinrichtungen wie Ställe oder Weidezäune war aufgrund des Vorrangs der Fachförderung (Landschaftspflegrichtlinie = LPR) nicht möglich. Aufgrund der Offenhaltungsproblematik im Nordschwarzwald ist dieser Maßnahmenbereich jedoch nach wie vor ein wichtiges Handlungsfeld. Aus diesem Grund ist es sehr zu begrüßen, dass in der neuen LEADER-Förderperiode die LPR künftig als kofinanzierungsfähige Richtlinie im Rahmen von LEADER zur Anwendung kommen soll. Mit der Durchführung von zwei transnationalen LEADER+-Holzfachtagungen sowie einer öffentlichen Informationsveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Bauen mit heimischem Holz wurde das Ziel mindestens eine Veranstaltung zur Imageverbesserung und zur besseren Ausnutzung der natürlichen Ressource Holz zu 300 % erfüllt. 16

17 3 3 Ergebnisse des Förderzeitraums Energiepark Nordschwarzwald Mit der Idee aus dem LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald einen Energiepark zu machen, war in erster Linie der umfassende Einstieg in die Erzeugung und Vermarktung regenerativer Energien verbunden. Dieses Ziel sollte v.a. dadurch erreicht werden, dass Privatpersonen, Unternehmen und kommunale Einrichtungen bei der Umsetzung von Energieprojekten (Einrichtung von mindestens einem zentralen Heizkraftwerk zur Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen) unterstützt und im Aufbau von neuem Know-how gefördert werden. Durch das breite Spektrum an Landes- und Bundesförderprogrammen im Bereich der regenerativen Energien, konnte dieses Ziel aufgrund des Vorrangs der Fachförderung jedoch nicht erreicht werden. Aus diesem Grund wurde die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) von den Landkreisen Calw, Freudenstadt und Rastatt mit der Erstellung einer Energiekonzeption für das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald beauftragt. Neben einer Bestandsanalyse bestand das Ziel der Studie darin, unter Berücksichtigung der bestehenden Fachförderungen und im Abgleich mit anderen LEADER+-Regionen Projektvorschläge für das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald zu erarbeiten. Da das Thema regenerative Energien sowohl unter Klimaschutzaspekten als auch unter dem Aspekt Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen wird, soll die Umsetzung der Energiekonzeption, sofern der Nordschwarzwald auch in die neue Förderperiode wieder am LEADER-Programm beteiligt sein wird, erneut einen Handlungsschwerpunkt der Aktionsgruppe bilden. Nachhaltiger Tourismus und Freizeitmobilität Das Ziel das touristische Angebot in der Region durch den Ausbau von mindestens sechs Freizeiteinrichtungen zu erhöhen wurde mit den insgesamt 33 durchgeführten Tourismusprojekten mehr als erfüllt. Die Auflistung der Einzelprojekte ist der Anlage 1 zu entnehmen. Die hohe Anzahl der Projekte spiegelt die Bedeutung des Tourismus für die Region und das vorhandene touristische Ausbaupotenzial wieder. Ein dezentrales Mobilitätskonzept zur Verbesserung der individuellen Beweglichkeit im Fördergebiet konnte nicht aufgebaut werden. Der Grund hierfür war, dass der Aufbau solch eines Konzeptes nur unter Berücksichtigung der gesamten Region und unter Berücksichtigung der Anbindungen an die Ballungsgebiete bedarfsgerecht erfolgen kann. Da sich die über LEADER+ geförderten Maßnahmen aber ausschließlich auf die Förderkulisse beziehen müssen, ließ sich für dieses Projekt im Rahmen von LEADER+ keine sinnvolle Lösung finden. Die Idee eines Mobilitätskonzeptes soll aber in der neuen Förderperiode erneut aufgegriffen werden. Ziel dieses Konzeptes soll es sein, die bereits bestehenden und teilweise über LEADER+ neu geschaffenen touristischen Attraktionen und Freizeitangebote besser auf den ÖPNV und den SPNV abzustimmen. Ergänzt werden soll dieses Konzept durch die Einrichtung von im LEADER-Gebiet gelegenen Mobilitätszentralen. Regionale Identität und Kultur Mit den insgesamt 13 durchgeführten Kulturprojekten konnte das Ziel mindestens drei Kulturaktionen durchzuführen voll und ganz erreicht werden. Mit den Kulturprojekten wurden die kulturellen und naturräumlichen Potenziale der Region aufgegriffen, wodurch die Projekte zur Steigerung der regionalen Identität beigetragen haben. Mit den verschiedenen Maßnahmen und Veranstaltungen, die im Rahmen der LEADER+-Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt wurden, konnte auch dem Ziel entsprochen werden, großflächig über die Inhalte und Ziele von LEADER+ bzw. des regionalen Entwicklungskonzeptes zu informieren (Vgl. Kap. 5 und Anlage 1/2). Durch diese Maßnahmen wurde der durch LEADER+ angestoßene regionale Entwicklungsprozess unterstützt und ein Beitrag zur Steigerung der regionalen Identität geleistet. 17

18 3X 3 Ergebnisse des Förderzeitraums Neue Formen der Kommunikation im regionalen Bereich/Stärkung des regionalen Entwicklungsansatzes Insgesamt haben sich 27 Akteure aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Verbänden, Unternehmen sowie kommunaler Einrichtungen als aktive Akteure in die Aktionsgruppe eingebracht. Insgesamt wurden 14 Aktionsgruppen-Sitzungen abgehalten was durchschnittlich drei Sitzungen pro Jahr entsprach. Durch die Einrichtung von Arbeitsgruppen (AG) wurde die gebietsübergreifende Zusammenarbeit auf weitere 38 lokale Akteure ausgedehnt. Insgesamt wurden 30 AG-Sitzungen abgehalten was durchschnittlich zwei Sitzungen pro Jahr und AG entsprach. Durch die Veröffentlichung von durchschnittlich acht Presseartikeln pro Jahr wurden die lokalen Medien und die Öffentlichkeit durch eine kontinuierliche Berichterstattung in den regionalen Entwicklungsprozess eingebunden und fortlaufend über die Projekte und die Umsetzung des REK informiert. Unterstützt wurde die Arbeit der Aktionsgruppe durch die Projektträger und die anderen lokalen Akteure, was durch insgesamt 134 veröffentlichte Pressemeldungen (durchschnittlich 27 Pressemeldungen pro Jahr) zum Ausdruck gebracht wurde (Vgl. Kap. 5 und Anlage 2). Darüber hinaus wurden, wie in Kap. 5 beschrieben, für die lokalen Akteure und die Projektbeteiligten regelmäßig Informationsveranstaltungen abgehalten. Die Veranstaltungen dienten der Information über den jeweiligen Projektfortschritt bzw. zur Information über die Endergebnisse. Im Zuge der Projektbearbeitung wurden im Durchschnitt 20 Beratungsgespräche pro Jahr durchgeführt. Umsetzung der Kommunikation und Kooperation im überregionalen und transnationalen Bereich Mit den transnationalen LEADER+-Holzfachtagungen sowie den Projekten Transinterpret und Qualitätsoffensive Westweg wurden Kooperationen zu insgesamt vier europäischen (Österreich (Vorarlberg), Italien (Apennino Genovese), Schweiz (Regio Plus), Griechenland) und zu drei überregionalen LEADER+-Aktionsgruppen (Westallgäu, Hohenlohe, Südschwarzwald) aufgebaut. Mit den gemeinsam durchgeführten Vorhaben waren mehr als fünf Kooperationstreffen und die Durchführung von fünf gemeinsamen Veranstaltungen (Fachtagungen, Seminare, Messen, Informationsveranstaltungen) verbunden. Damit hat die LEADER+- Aktionsgruppe Nordschwarzwald die Mindestanforderungen an die transnationale Zusammenarbeit und ihre eigenen Ziele weit übertroffen. Die überregionale und transnationale Zusammenarbeit hat nicht nur dazu beigetragen den europäischen Vernetzungsgedanken ins Bewusstsein der lokalen Akteure zu rufen, sondern vor allem auch zur Entstehung von Synergieeffekten, die für die Aktionsgruppe zu einem Mehrwert bei der Umsetzung ihrer Entwicklungsziele geführt haben. Fazit Mit den durch die Aktionsgruppe geförderten LEADER+-Projekten wurden 2,8 Millionen Euro Fördermittel der EU und des Landes Baden-Württemberg gebunden und ein Investitionsvolumen in Höhe von 5,3 Millionen Euro ausgelöst. Die Fördermittel haben dazu beigetragen strukturelle Defizite abzumildern und neue Entwicklungsimpulse zu setzen. Durch die bewilligten Projekte wurden 39 neue Arbeitsplätze geschaffen und weit über achthundert Arbeitsplätze gesichert. Der Frauenanteil lag sowohl bei den gesicherten Arbeitsplätzen als auch bei den neu geschaffenen über 50 %. Damit konnte in der vergangenen Förderperiode auch ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungssituation von Frauen im ländlichen Raum erzielt werden. 18

19 3 3 Ergebnisse des Förderzeitraums Insgesamt waren 170 Gemeinden und 116 Betriebe an den verschiedenen LEADER+-Projekten beteiligt. Zahlreiche Einwohner des LEADER+-Gebietes haben direkt von den Maßnahmen profitiert. In den durch LEADER ins Leben gerufenen regionalen Entwicklungsprozess haben sich 65 regionale Akteure aktiv eingebracht. Damit konnte dem bottom-up-ansatz vollauf Rechnung getragen werden. Insgesamt wurden 13 Leitprojekte gefördert. Diese Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen hohen Innovationsgrad besitzen, Modellcharakter für andere Gemeinden oder Regionen haben, gebietsübergreifend angelegt sind und sich aus ihnen Folgeprojekte ableiten lassen, die zu einem Entwicklungsvorsprung der Region beitragen. Trotz der positiven Wirkungen, die mit dem LEADER+-Programm für den Nordschwarzwald verbunden waren, hat der vergangene Förderzeitraum nicht ausgereicht, um die Entwicklungsrückstände, die der ländlich geprägte Nordschwarzwald noch immer in vielen Bereichen aufweist, vollständig abzubauen. Die zu Beginn der vergangenen Förderperiode formulierten Handlungsnotwendigkeiten haben daher noch immer zu großen Teilen Bestand. Um die Nachhaltigkeit des Entwicklungsprozesses und der in LEADER+ initiierten Projekte zu gewährleisten, ist es deshalb erforderlich, die LEADER-Initiative im Nordschwarzwald fortzuführen (Vgl. Kap. 6). 19

20 4X Projekte 4. Projekte Die mit den LEADER+-Projekten erreichten Wirkungen werden im Folgenden durch ausgewählte Beispielprojekte beschrieben. Insgesamt lassen sich folgende Projektkategorien unterscheiden: Entwicklungskonzeptionen und Machbarkeitsstudien zur Förderung der natürlichen Ressourcen und/oder zur Schaffung neuer touristischer Angebote Marketinginitiativen im Bereich der Regionalvermarktung land- und forstwirtschaftlicher Produkte Fachtagungen Kultur- und Theaterinitiativen Schaffung von naturverträglichen Freizeitangeboten Umnutzung von Gebäuden Ausbau der touristischen Infrastruktur (Wander- und Vesperhütten) Themen- und Erlebniswege Abenteuer- und Erlebnisangebote 20

21 4 1 Projekte 4.1 Entwicklungsschwerpunkt Tourismus Mountainbike-Arena Murg-/Enztal Projektträger: Städte Gernsbach und Bad Wildbad, Gemeinden Forbach, Weisenbach, Loffenau und Enzklösterle Projektbeschreibung: Die Natursportart Mountainbiking hat sich in den vergangenen 10 Jahren in den deutschen Mittelgebirgsräumen immer stärker etabliert. Eine Sportart, die für den Tourismus im ländlichen Raum eine wichtige Rolle spielt. Im LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald bestanden bislang starke strukturelle Defizite, was die Ausweisung und Ausschilderung von Mountainbikestrecken anbelangt. Mit der Mountainbike-Arena Murg-/Enztal wurde diesem Defizit begegnet und ein neues, attraktives und naturverträgliches Freizeitangebot geschaffen. Die Mountainbike-Arena steht gleichzeitig für eine beispielhafte interkommunale und landkreisübergreifende Kooperation. Im Rahmen dieses auf Initiative des Naturparks entstandenen Pilotprojektes wurde im Murg- und im Enztal ein insgesamt 800 km umfassendes Mountainbike-Wegenetz ausgewiesen. Darüber hinaus wurde ein Übersichtsflyer mit ausgewählten Tourenvorschlägen erarbeitet und eine neue mit GPS-Daten gestützte Mountainbike-Karte entwickelt. Über das Freizeitportal des Naturparks (www.naturparkschwarzwald.de) können die GPS-Daten und die Tourenvorschläge vom Internet heruntergeladen werden. Sofern keine eigenen Geräte vorhanden sind, können diese auch bei den Tourist-Informationen der beteiligten Gemeinden ausgeliehen werden. Die Mountainbike-Arena stellt somit ein einmaliges Kompaktangebot dar, welches nicht nur das Herz der Mountainbike-Freunde höher schlagen lässt, sondern durch seine Lenkungsfunktion auch gleichzeitig sensible und naturschutzfachlich wertvolle Flächen schützt. Das Ziel, weitere Gemeinden an das bestehende Wegenetz anzuschließen wurde zwischenzeitlich erreicht. Aufbauend auf dem Pilotprojekt wurden mittlerweile Naturpark weit rund 4000 km Mountainbike-Wegstrecken ausgewiesen. Damit ist der nördliche Schwarzwald bundesweit die Mountainbikeregion Nummer eins! Kooperationspartner: LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.v., Landkreise Calw, Freudenstadt und Rastatt Kosten (in Euro): Gesamtkosten EU-Mittel Landesmittel Konzeption Beschilderung

22 4X 1 Projekte Informationszentrum Kaltenbronn Projektträger: Stadt Gernsbach, Stadt Bad Wildbad, Gemeinde Enzklösterle, Landkreise Calw und Rastatt Projektbeschreibung: Das Infozentrum Kaltenbronn ist ein weiteres Beispiel für eine gelungene Kooperation ganz im Sinne der LEADER-Philosophie. Mit vereinten Kräften haben die Landkreise Calw und Rastatt sowie die an den Kaltenbronn angrenzenden Kommunen ein Projekt auf den Weg gebracht, das im Bereich der Umweltbildung und der Besucherinformation für die gesamte Region von herausragender Bedeutung ist. Mit rund Besuchern pro Jahr ist der Kaltenbronn eines der am meisten besuchten Ausflugsziele im LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald. Nicht nur Wanderer und Nordic-Walker, sondern auch Mountainbiker und im Winter Langläufer, Skifahrer und Schneeschuhwanderer werden von der einmaligen Landschaft und dem hohen Freizeit- und Erholungswert angezogen. Dabei gehört der Kaltenbronn zu den letzten intakten Hochmoorgebieten in Mitteleuropa. Also ein hoch sensibler Lebensraum, der eine störanfällige Flora und Fauna beherbergt. Damit die Besucher diese Natur aber trotzdem erleben können ohne Schaden anzurichten, gibt es ausgewiesene Wanderwege, Mountainbikestrecken (siehe Mountainbike Arena Murg-/Enztal) und Loipen. Eine zentrale, multifunktionale und wetterunabhängige Anlaufstelle für diese Besucher gab es bislang jedoch nicht. Aus diesem Grund wird das ehemaligen Jagd- und Rasthaus zu einem Informationszentrum umgenutzt. Im Infozentrum werden künftig umfassende Informationen und sachkundige Führungen angeboten. Ziel ist es, die Besucher mit einer interaktiven Ausstellung über die landschaftlichen Besonderheiten zu informieren und sie so für deren Schutz zu sensibilisieren. Einen Schwerpunkt der Arbeit werden umwelt- und waldpädagogischen Führungen für Schulklassen aber auch für Erwachsene bilden. Kooperationspartner: Landesstiftung Baden-Württemberg, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.v., Kreisforstämter Calw und Rastatt Kosten (in Euro): Gesamtkosten EU-Mittel Landesmittel Landesstiftung

23 4X 1 Projekte Hüttenkonzeption Nordschwarzwald Projektträger: Landkreise Calw, Freudenstadt und Rastatt Projektbeschreibung: Das LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald zählt zu einem der herausragenden Naherholungs- und Wandergebiete in Baden-Württemberg. Eine Vielzahl von touristischen Ausflugszielen (Kaltenbronn, Schwarzenbachtalsperre u.a.) sind durch ein gebietsübergreifendes Wanderwegenetz miteinander verbunden. Allerdings gibt es im Bereich der technischen Infrastruktur noch Defizite. So findet sich beispielsweise kein ausreichendes Hüttenangebot für Wandergäste. Es fehlen Informationszentren als Anlaufstelle für Wanderer sowie ein aussagefähiges und funktionierendes touristisches Informationssystem. Um das Netz an Wander- und Vesperhütten im Nordschwarzwald zu verdichten und das Genusswandern in der Region zu fördern, haben die Landkreise Calw, Freudenstadt und Rastatt in der vergangen Förderperiode eine Hüttenkonzeption in Auftrag gegeben. Ausgehend von verschiedenen touristischen Infrastrukturparametern wurden im Rahmen der Konzeption Hüttenstandorte ermittelt und Vorschläge für die Errichtung von so genannten Wanderinformationszentren gemacht. Mit den aus Holz gebauten Hütten und dem Angebot regionaler Speisen wird gleichzeitig für den Rohstoff Holz und die Vermarktung regionaler Produkte geworben. Einheitlich gestaltete Informationstafeln informieren darüber hinaus über landschaftliche, kulturhistorische und/oder touristische Besonderheiten. Neben der Glasmännle-Hütte auf dem Stöckerkopf wurde in der vergangenen Förderperiode noch eine zweite Hütte in Baiersbronn errichtet, das Panoramastüble in Schwarzenberg. Kooperationspartner: Gemeinde Baiersbronn, Schwarzwaldverein, Naturfreunde e.v., Landesforstverwaltung, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.v., AG Regionalvermarktung und Tourismus, Touristik Nördlicher Schwarzwald e.v. Kosten (in Euro): Gesamtkosten EU-Mittel Landesmittel

24 4X 1 Projekte Wanderinformationszentrum Baiersbronn Projektträger: Gemeinde Baiersbronn Projektbeschreibung: Das Wanderinformationszentrum Baiersbronn ist ein Folgeprojekt der LEADER+-Hüttenkonzeption und Teil des touristischen Entwicklungs- und Marketingkonzeptes Wanderhimmel Baiersbronn. Die Wanderinformationszentren sollen das Netz an den Wander- und Vesperhütten ergänzen und dem Wanderer an zentralen touristischen Achsen im LEADER+-Gebiet ein umfassendes Informations- und Dienstleistungsangebot rund um das Thema Wandern bieten. Die Ausstattung des Wanderinformationszentrums sowie die Erarbeitung von Mindestqualitätsstandards wurden pilothaft im Rahmen des Leitprojektes Wanderhimmel Baiersbronn erarbeitet. Das Wanderinformationszentrum Baiersbronn wurde als erstes Wanderinformationszentrum im LEADER+-Gebiet im Bahnhof Baiersbronn eingerichtet. Als besonderer Service wurde ein von außen bedienbarer Info-Terminal eingerichtet. Über ein eigens konzipiertes Besucherinformationssystem bietet der Terminal die Möglichkeit individuelle Wanderrouten abzurufen. Auf diese Weise erhält der Gast schon bei der Ankunft umfassende Informationen über Wegverhältnisse, Rastplätze, mögliche Zielpunkte, Aussichtspunkte, touristische Attraktionen u.a. Darüber hinaus kann der Gast Informationen zur örtlichen Gastronomie, Übernachtungsmöglichkeiten, den ÖPNV sowie Besonderheiten der Region bis hin zur Wettervorhersage abrufen. Im Wanderinformationszentrum selbst helfen speziell geschulte Wanderberater den Gästen bei Fragen und individuellen Routenplanungen weiter. Ein buntes Jahresprogramm rundet das Service- und Dienstleistungsangebot des Wanderinformationszentrums ab. Kooperationspartner: Landratsamt Freudenstadt, Naturschutzzentrum Ruhestein, Schwarzwaldverein, Forstverwaltung, Gastronomie und Hotellerie Kosten (in Euro): Gesamtkosten EU-Mittel Landesmittel

25 4 1 Projekte Klettergarten Mehliskopf Projektträger: Freizeit- und Sport-Zentrum Mehliskopf, GmbH & Co. KG Projektbeschreibung: Der Abtenteuer-Klettergarten ist Bestandteil eines Gesamtkonzeptes für Einrichtungen zur landschaftsgebundenen Erholung am Standort Mehliskopf. Mit dem Gesamtkonzept wird versucht, für den seit 35 Jahren bestehenden Skibetrieb, eine naturverträgliche Ganzjahresnutzung zu finden. Aufgrund der milden Winter nimmt die Bedeutung von Sommerangeboten für Skiliftbetreiber immer mehr zu. Mit dem Abenteuer-Klettergarten wurde ergänzend zu den bisherigen Angeboten (Skilift, Sommerbobbahn etc.) ein neues attraktives Abenteuerund Erlebnisangebot geschaffen, das dem Betrieb auch in den schneefreien Monaten Gäste sichert. Der Klettergarten befindet sich auf einer ca. 3,5 ha großen, an die Betriebsstätte angrenzenden Waldfläche. Auf dem Gelände befinden sich insgesamt sieben Parcours mit durchschnittlich je 11 Aufgaben. Die Kletteraufgaben befinden sich in einer Höhe von 1,5 m bis m, wobei der Schwierigkeitsgrad zwischen den einzelnen Parcours zunimmt. Der Klettergarten eignet sich damit für Familien genauso wie für andere sportlich interessierte Personen jeden Alters. Für den Klettergarten konnte auf die bereits bestehende Infrastruktur wie Parkplätze, sanitäre Anlagen etc. zurückgegriffen werden, so dass kein weiterer Flächenverbrauch durch Neubauten notwendig war. Dadurch konnte auch den Belangen des Natur- und Umweltschutzes Rechnung getragen werden. Eine Anbindung an den ÖPNV ist ebenfalls gegeben. Der Klettergarten wird durch einen Naturerlebnispfad ergänzt, der ebenfalls mit LEADER+-Mitteln gefördert wurde. Weitere Angebote sind in Planung. Ziel ist es, durch eine Intensivierung der touristischen Nutzung des Standorts Mehliskopf, umliegende schützenswerte Flächen zu schonen. Kooperationspartner: Gemeinde Weisenbach, Landratsamt Rastatt Kosten (in Euro): Gesamtkosten EU-Mittel Landesmittel

26 4X 1 Projekte Qualitätsoffensive Westweg Projektträger: Landkreise Calw, Freudenstadt und Rastatt Projektbeschreibung: Das Wandern erlebt in jüngster Zeit eine Renaissance und einen Imagewandel. Wanderurlaube sind in und können dem Tourismus im ländlichen Raum einen wichtigen Impuls verleihen. In diesem Zusammenhang muss auch das Potenzial das Fernwanderwege haben, neu bewertet werden. Dazu bedarf es allerdings eines konsistenten und integrierten Angebots, das auf die Bedürfnisse der Gäste eingeht und Qualitätsstandards einhält. Der Schwarzwaldverein, die Schwarzwald Tourismus GmbH, die Naturparke Südschwarzwald und Schwarzwald Mitte/Nord sowie die Forstdirektion Freiburg haben daher die Qualitätsoffensive Westweg ins Leben gerufen. Ziel ist es, den seit vielen Jahren bestehenden Westweg zum schönsten und attraktivsten Wanderweg Deutschlands auszubauen. Die Messlatte sind dabei die übergreifenden Qualitätskriterien für Wanderwege, die im Rahmen des Projekts Qualitätsweg Wanderbares Deutschland vom Deutschen Wanderverband und dem Deutschen Tourismusverband erarbeitet wurden. Diese Kriterien betreffen zunächst die Beschaffenheit des Wanderwegs. Darüber hinaus benötigt ein Qualitätswanderweg aber auch eine optimale Infrastruktur (Rastplätze, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, Anschluss an den ÖPNV) sowie einzelne Service-Pakete, die der Wanderer unterwegs nutzen kann. Die Verbesserung des Westwegs steht exemplarisch auch für die Schaffung weiterer Premiumwanderwege in Baden-Württemberg. Das vorliegende Projekt ist ein erster Schritt hin zu einer Aufwertung des Westwegs und ist als Gemeinschaftsvorhaben der beiden LEADER+-Gebiete Nordschwarzwald und Südschwarzwald konzipiert. Die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs (verbessernde Infrastrukturmaßnahmen, Einrichtung von Infoportalen u.a.) erfolgt auf Gemeindeebene. Kooperationspartner: Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der LEADER+-Gebiete Süd- und Nordschwarzwald, an dem folgende Kooperationspartner mitwirken: Schwarzwaldverein, Schwarzwald Tourismus GmbH, Naturparke Südschwarzwald und Schwarzwald Mitte/Nord, Forstdirektion Freiburg, Landkreise Calw, Freudenstadt und Rastatt sowie die Gemeinden Dobel, Bad Herrenalb, Gernsbach, Forbach und Baiersbronn Kosten (in Euro): Gesamtkosten EU-Mittel Landesmittel Konzeption Infoportale* * Die Umsetzung ist für die neue Förderperiode vorgesehen. 26

27 4 1 Projekte Historischer Rundwanderweg Sprollenhaus Projektträger: Stadt Bad Wildbad Projektbeschreibung: Mit dem historischen Rundwanderweg in Sprollenhaus wurde ein Themen- und Erlebnisweg geschaffen, mit dem die Erlebnisqualität für Besucher und Einheimische gesteigert und gleichzeitig die regionale Identität gestärkt wird. Die Orte Sprollenhaus, Christophshof, Kälbermühle, Sprollenmühle und Nonnenmiss bieten eine Vielzahl historisch wissenswerter und markanter Punkte, die mit dem Historischen Rundwanderweg Sprollenhaus zu einem interessanten Themenrundweg mit insgesamt 14 Stationen verbunden wurden. Auf einer Länge von 7,6 km erfährt der Besucher Interessantes und Wissenswertes zur Geschichte und zu den Lebensumständen der Menschen in diesen Ortsteilen, die geprägt sind von der Grenzlage zwischen Alt- Württemberg und Alt-Baden. Ansprechend und interessant werden die Bedeutung des Quell-/Wassers und die Geschichte der Holzhauerei dargestellt. Die Mühen des Ackerbaus sowie Besonderheiten, wie die Wolfsgrube und die sagenumwobenen Heidelbeersau sind weitere spannende Themen. Mit der Errichtung und der Unterhaltung des Rundwanderweges ist die Pflege von Wiesen, Pfaden und Aussichtspunkten verbunden, wodurch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der einzigartigen Landschaft geleistet wird. Kooperationspartner: Das Projekt wurde von den Sprollenhäuser Bürgern initiiert und mit großem bürgerlichem Engagement umgesetzt. Kooperationspartner sind der Posaunenchor, der Fußballverein, der Gesangverein, die Feuerwehr, der Kindergarten und verschiedene Freizeitgruppen, die örtlichen Gastwirte, das Landratsamt Calw, Bereich Land- und Forstwirtschaft, das Staatliche Vermögensund Hochbauamt Pforzheim, die Grundschule Oberes Enztal, die Kurverwaltung und der Schwarzwaldverein Bad Wildbad. Kosten (in Euro): Gesamtkosten EU-Mittel Landesmittel

28 4X 2 Landschaftsschutz und Landschaftsnutzung 4.2 Landschaftsschutz und Landschaftsnutzung Schwarzwälder Schlemmerwochen so schmeckt der Schwarzwald Projektträger: Landkreise Calw, Freudenstadt und Rastatt Projektbeschreibung: Die Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Produkte stellt einen wichtigen Beitrag zur Pflege und zur Offenhaltung der Landschaft dar. Aufgrund des hohen Waldanteils im Nordschwarzwald macht gerade der Wechsel von geschlossener Waldfläche und offenem Grünland den landschaftlichen Reiz der Region aus. Die Offenhaltung der Landschaft kann von den Landwirten jedoch nur dann sichergestellt werden, wenn sie mit einer entsprechenden Wertschöpfung, z.b. aus der Vermarktung regionaler Produkte, einhergeht. Zur Verbesserung der Vermarktung und des Absatzes regionaler Produkte im LEADER+-Gebiet Nordschwarzwald wurde daher die Marketingaktion Schwarzwälder Schlemmerwochen durchgeführt. Von Mai bis Juni 2005 warben Landwirte und Gastronomen gemeinsam mit regionalen Produkten und Gerichten für die hohe Qualität heimischer Erzeugnisse und die Landschaftspflege mit Messer und Gabel. Alle beteiligten Gastronomiebetriebe verpflichteten sich, auf regionalen Speisekarten regionale Gerichte anzubieten, deren Zutaten aus der Region kamen. Ergänzend dazu informierten die Betriebe mit regionalen Tischen über die Produkte und regionale Vermarktungsinitiativen. Auf diese Weise konnten die Gäste das vielfältige Angebot heimischer Produkte genießen und bekamen gleichzeitig die Informationen, wo die Produkte bezogen werden können. Durch die Gastronomie-Aktion wurden Kooperationen zwischen Landwirten, Gastronomie und Tourismus aufgebaut und neue kulinarische Imageträger gewonnen. Mit der Gründung der Naturparkwirte wurde die Idee der Gastronomie-Aktion aufgegriffen und auf den gesamten Naturpark übertragen. Kooperationspartner: LEADER+-Aktionsgruppe Nordschwarzwald, Kreisbauernverband Calw e.v. und Kreisbauernverband Freudenstadt e.v., Verein zur Förderung regionaler Erzeugung und gesunder Ernährung (ReGio) Schwarzwald/Nord e.v., Erzeugergemeinschaft Schwarzwald/Nord GmbH, DEHOGA Baden-Württemberg, Touristik Nördlicher Schwarzwald e.v., Schmeck den Süden, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord Kosten (in Euro): Gesamtkosten EU-Mittel Landesmittel

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